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GEGAUFF (Paul).
Rebus.
Paris Editions de Minuit 1957 1 vol. Broché in-12, broché, 184 pp. Edition originale avec un bel envoi autographe signé de l'auteur (nom du destinataire surchargé). En bonne condition.
Referenz des Buchhändlers : 29164
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Gegenbauer, Helene, Schriftstellerin (geb. um 1861).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien, 19. V. 1923].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. "Die besten Glückwünsche" an Hrn. und F. Dr. Nüchtern.
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Gegenbauer, Helene, Schriftstellerin (geb. um 1861).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 5. XI. 1925].
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Berta Nüchtern: "Herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen. Hoffentlich haben Sie nun bald ein Ihnen besser zusagendes Heim. Wann wird die Übersiedlung sein? Sollten Sie mit der lästigen Arbeit bis 17. November (Dienstag) fertig sein würde ich mich recht freuen Sie da bei mir zu sehen [...]".
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Gegenbaur, Joseph Anton von, Maler (1800-1876 ).
Eigenh. Bestätigung mit U. Stuttgart, 16. III. 1842.
1 S. Qu.-8vo. Bestätigt "von der königlichen öffentlichen Bibliothek Gottschalk's Ritterbürger Deutschlands empfangen zu haben". - Mit Registraturvermerk in Rotstift. - Nach einem Studium an der Münchner Kunstakademie lebte der in Wangen im Allgäe geborene Maler von 1823-26 in Rom, wo er Fresken, Ölbilder, Kartonzeichnungen und Farbskizzen schuf. Nach seiner Rückkehr war er u. a. an der Ausgestaltung des Lustschlosses Rosenstein beschäftigt, zog 1829 neuerlich nach Rom und ließ sich, 1835 zum württembergischen Hofmaler ernannt, 1836 bleibend in Stuttgart nieder, wo er zwei Jahrzehnte lang mit der Freskoausmalung des dortigen Residenzschlosses beschäftigt war, der er "[s]einen in Württemberg noch heute fortlebenden volkstümlichen Ruf verdankt [...]" (Thieme-B. XIII, 335f., 336).
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GEHIN (Pierre).
Les Sylphides.
Paris Seghers, coll. "Poésie 53" 1953 1 vol. broché plaquette in-12, agrafée, couverture à rabats en couleurs sur fond crème, 37 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Dos et couverture légèrement jaunis, sinon bon état.
Referenz des Buchhändlers : 102201
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GEHIN (Pierre).
Les Sylphides.
Paris Seghers, coll. "Poésie 53" 1953 1 vol. broché plaquette in-12, agrafée, couverture à rabats en couleurs sur fond crème, 37 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Dos et couverture légèrement jaunis, sinon bon état.
Referenz des Buchhändlers : 102201
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Gehlen, Reinhard, Geheimagent (1902-1979)
Masch. Albumblatt mit eigenh. U.
o.J. Berg am Starnberger See, ca. 1975 (Poststempel), 10 x 14,5 cm. Umschlag. - Solschenizyn-Zitat. - Selten..
Referenz des Buchhändlers : 59159
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Gehler, Johann Samuel Traugott, Physiker und Jurist (1751-1795).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 4. II. 1769.
1½ SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich übersende Ihnen beyliegend den von mir erforderten Entwurf meiner Gedanken über die eingegebene Hebammen-Apotheke. Da die darauf zu wendende Zeit so kurz bestimmt war, so habe wegen verschiedener Geschäfte nicht so ausführlich darüber urtheilen können, als es vielleicht nöthig. Um aber den von uns Leipzigern gefaßten Verdacht der Bequemlichkeit bey Ihnen nicht zu verstärken habe ich doch lieber nicht recht ausführlich als gar nicht darauf antworten können. Bleiben Sie übrigens mein Freund, und versichern sich daß mir jede Gelegenheit, in welcher ich Ihnen nützlich seyn kan[n], angenehm, seyn wird [...]". - Mit Empfangsvermerk vom 5. II. 1769. Kleine Randläsuren.
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Gehring, Franz, Mathematiker und Musikschriftsteller (1838-1884).
Eigenh. Brief mit U. ("FGehring"). Wien, 28. VIII. 1876.
1 S. Gr.-8vo. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Ihnen bestens für das heutige Telegramm dankend, komme ich heute mit einer Bitte. Der Schluß der Götterdämmerung soll nämlich dieses Mal anders gegeben werden als bisher namentlich wird eine früher componirte Stelle gesungen, die bisher ausgelassen wurde. Vielleicht können Sie von der Materna etwas darüber hören. Bitte theilen Sie es mir dann mit [...]". - Franz Gehring war Dozent für Mathematik an der Universität Wien und verfaßte zudem zahlreiche Musikerbiographien für "Grove Dictionary of Music and Musicians".
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Gehrts, Karl, Maler (1853-1898).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1¼ SS. 12mo. An Herrn John: "Anbei übersende ich Ihnen, die vom Buchhändler Hiersemann mir zugegangene Erinnerung an die Rechnung für das von Malkasten durch mich erworbene Werk die ältesten Tafelmalereien des Mittelalters. Sie berichtigen dann wohl die Sache bei Hiersemann bald?"
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GEIGY, CH.
Autographes. Receuil de facsimilés d’autographes de personnages célébres appartenant à plusieurs siècles.
Bâle, Rodolphe Geering, 1925, in-4to, 296 p. ill., cartonnage original.
Referenz des Buchhändlers : 128452aaf
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GEIGER (André).
La Résurrection d'Olympie (Gémier - d'Annunzio - Carpentier).
Paris Plon 1920 1 vol. broché in-12, broché, 31 pp. Edition originale. Un des 25 exemplaires de tête numérotés sur Hollande vergé. Bel envoi de l'auteur. Très bon état.
Referenz des Buchhändlers : 52943
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GEIGER (André).
La Résurrection d'Olympie (Gémier - d'Annunzio - Carpentier).
Paris Plon 1920 1 vol. broché in-12, broché, 31 pp. Edition originale. Un des 25 exemplaires de tête numérotés sur Hollande vergé. Bel envoi de l'auteur. Très bon état.
Referenz des Buchhändlers : 52943
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Geibel, Carl, Verleger und Autographensammler (1842-1910)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Leipzig, 11. III. 1899, Gr.-8°. 1 Seire.
Referenz des Buchhändlers : 51985
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Ohne Ort und Jahr [Lübeck, 1878], Gr.-8° (22 x 14 cm). 1 Seite. Doppelblatt.
Referenz des Buchhändlers : 57582
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Lindau, 16. IX. 1854, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt.
Referenz des Buchhändlers : 44859
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Lübeck, 26. XII. 1869, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.
Referenz des Buchhändlers : 36648
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Lübeck, 25. I. 1875, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Mit eigenh. Umschlag (Frankaturausschnitt).
Referenz des Buchhändlers : 58598
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)
Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.
o.J. Ohne Ort und Jahr [Lübeck, ca. 1871], Qu.-8° (13 x 21 cm). 1 Seite. Mit braunem Papier hinterlegt.
Referenz des Buchhändlers : 58176
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)
Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) ohne U.
o.J. Ohne Ort und Jahr [Lübeck, ca. 1871], Kl.-4°. 1 Seite. Doppelblatt.
Referenz des Buchhändlers : 53592
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. In Passepartout. "Stets zweischneidig ist große Kraft. | Willst Du sie fesseln deswegen? | Lieber was sie Dir Uebles schafft | Nimm in den Kauf zum Segen".
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Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884).
Eigenh. Brief mit U. Lübeck, 10. I. 1874.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beiliegend habe ich die Ehre, Ihrem Wunsche gemäß Ihnen Bild und Handschrift einzuschicken. Die Sendung würde bereits früher erfolgt sein, wenn sie nicht durch die Saumseligkeit des Photographen verzögert worden wäre [...]". - Mit kleineren Einrissen im Mittelfalz beider Bll., am rechten Rand etwas angestaubt; ohne die erwähnte Photographie. - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit kl. Registraturetikett und dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".
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Geibel, Johannes, Theologe (1776-1853).
Eigenh. Brief mit U. Ort unlesbar, 5. VIII. 1820.
1 S. Qu.-kl. 8vo. An den Verleger Friedrich Frommann (1797-1886): “Wollen Sir mir, lieber Herr Frommann, die Freude machen, heute ein einfaches Abendbrod mit mir zu essen? Ist das Wetter nur einigermaßen günstig, so könnten wir zuvor einen Spaziergang zusammen machen. Um 6 Uhr treffen Sie mich [...]”. - Der Vater des Dichters Emanuel Geibel zählt zu den bekanntesten reformierten "Erweckungspredigern" seiner Zeit, der nachhaltig auf die lutherischen Pastoren Lübecks wirkte. Zu seinem Freundeskreis gehörten u. a. Matthias Claudius, Friedrich Perthes und F. D. E. Schleiermacher. - Friedrich Frommann “gehörte zu den führenden Persönlichkeiten des Börsenvereins der deutschen Buchhändler zu Leipzig, dessen Erster Vorsteher er dreimal war (1841-43, 1847-49, 1862-64). Durch seine Tätigkeit in den Ausschüssen des Börsenvereins sowie als Mitverfasser zahlreicher Denkschriften spielte er eine wesentliche Rolle bei der Ausformung des deutschen Urheberrechts” (DBE). - Auf der Rückseite mit der eigenh. Notiz des Adressaten: “Der Vater des Dichters Geibel, ein frommer, gelehrter und baaasler [!] reformirter Prediger in Lübeck”.
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Geiger, Benno, Schriftsteller (1882-1965).
3 (2 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. Venedig, 1940 und 1947.
Zusammen (2+2½+¾ =) 5¼ SS. auf 4 Bll. (Gr.-)4to. An einen Herrn Merth betr. einer Rechnung und mit der Bitte seiner Frau, "Ihr 2 Schachteln Waldheims Entfettungspastillen zukommen zu lassen" (Br. v. 11. VI. 1940) sowie betr. der Unterbringung von Büchern: "Es freut mich von Ihnen zu hören dass die Kisten mit Büchern von mir geborgen sind und bitte Sie mir mitzuteilen, welchen Lagerzins ich Ihnen schulde, wobei die aussergewöhnlichen Umstände, die jede Verbindung mit Ihnen unmöglich machten, von Ihnen freundlichst in Betracht gezogen werden müssten [...]" (a. d. Br. v. 19. VI. 1947). - Benno Geiger war 1899 Mitbegründer des Insel Verlags (Leipzig) gewesen und hatte sich 1904 in Venedig niedergelassen, wo er als freischaffender Schriftsteller, Kunsthistoriker und Kunsthändler tätig war. "Er unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Stefan Zweig, Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke und Arno Holz, übersetzte italienische Literatur, darunter Petrarca und Dante, und schrieb klassizistische Oden und Sonette ('Sämtliche Gedichte', 3 Bde., 1958)" (DBE). - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und leicht fleckig bzw. angestaubt.
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Geiger, Bernhard, Indologe und Iranist (1881-1964).
5 eigenh. Briefe mit U. Göttingen, 1906 und 1907.
Zusammen 7 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An die Universitätsbibliothek Wien betr. der Entlehnung von Büchern. - Geiger war nach seiner Habilitation von 1909 bis 1918 Privatdozent und hernach bis 1930 Professor für Indologie und Iranistik an der Universität Wien. 1938 entlassen, emigrierte er in die USA und lehrte am Tibetian-Iranian Institute (dem späteren Asia Institute) in New York, danach hatte er eine Gastprofessor an der Columbia University inne. Er erforschte vorwiegend die vorislamischen iranischen Sprachen und Literaturen und bearbeitete die mitteliranischen Inschriften der Synagoge von Dura-Europos. - Jeweils mit einigen Bearbeitungsvermerken.
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Geiger, Constanze, Schauspielerin und Pianistin (1836-1890).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Carl Adolf Friese (1831-1900): "Hoheit mein gnädigster Gemal will also den Donnerstag zugehen, und bleibt zu Ihrer schönen Festvorstellung. Bitte mir die Loge Nr 20 zu reservieren […]". - Die Schülerin J.W. Tomascheks und Simon Sechters trat bereits 1848 mit 13 Jahren als Konzertpianistin auf. Ein festes Engagement hat sie nie angenommen, sondern nur kürzere oder längere Gastspiele absolviert. Am 23. April 1862 heiratete sie den Prinzen Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha und wurde mit dieser morganatischen Ehe in den Freiherrenstand erhoben. Mit der Hochzeit zog sie sich von der Bühne gänzlich zurück und lebte mit ihrer Familie auf Schloss Radmeric.
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Geiger, Constanze, Schauspielerin und Pianistin (1836-1890).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-8vo. Wohl an den Schauspieler Carl Adolf Friese (1831-1900): "Erlauben Sie einer alten Bewunderin Ihres schönen und verdienstvollen Wirkens, sich all' jenen Herzen beyzuschliessen, welche Ihnen am heutigen Festtage den wohlverdienten Lorbeer weihen und erinnern Sie sich zuweilen beym Anblick desselben an Ihre herzlich ergebene alte Gönnerin Baronin Ruttenstein | Wollte Gott ich könnte in Wien sein, um Ihnen persönlich ein Lebehoch darzubringen". - Auf Briefkarte mit gepr. Briefkopf. Gefaltet. - Die Schülerin J.W. Tomascheks und Simon Sechters trat bereits 1848 mit 13 Jahren als Konzertpianistin auf. Ein festes Engagement hat sie nie angenommen, sondern nur kürzere oder längere Gastspiele absolviert. Am 23. April 1862 heiratete sie den Prinzen Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha und wurde mit dieser morganatischen Ehe in den Freiherrenstand erhoben. Mit der Hochzeit zog sie sich von der Bühne gänzlich zurück und lebte mit ihrer Familie auf Schloss Radmeric.
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Geiger, Constanze, Schauspielerin und Pianistin (1836-1890).
Eigenh. Musikzitat mit U. Wien, 24. XII. 1867.
1 S. 8vo. "Dem stets heiteren Diplomaten zur freundlichen Erinnerung". Mit eigenh. Notenzeile. - Gefaltet. Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - Die Schülerin J.W. Tomascheks und Simon Sechters trat bereits 1848 mit 13 Jahren als Konzertpianistin auf. Ein festes Engagement hat sie nie angenommen, sondern nur kürzere oder längere Gastspiele absolviert. Am 23. April 1862 heiratete sie den Prinzen Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha und wurde mit dieser morganatischen Ehe in den Freiherrenstand erhoben. Mit der Hochzeit zog sie sich von der Bühne gänzlich zurück und lebte mit ihrer Familie auf Schloss Radmeric.
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Geiger, Hans, German physicist (1882-1945).
Typed postcard signed ("H. Geiger"). Tübingen, 7 Nov. 1929.
Oblong 8vo. 1 page. With typed address. To "Mech. Master Sellmeyer, Munich, Institute for Theoretical Physics at the University": "Please let me know which atom models can be bought from you and at what price [...]". - Slightly spotty.
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Geiger, Karl, Maler (1822-1905).
2 eigenh. Briefe m. U. O. O., 6. und 10. Nov. 1867.
Zusammen 2 SS. 8vo. "Wohl nur durch ein Versehen habe ich kein Einladungsschreiben vom ‚Hesperus' erhalten indem ich dich von meinem Vorhaben auch einiges an Vereinsabenden zur Ausstellung zu geben in Kenntniß setze […]" Brief vom 6. Nov. 1867). "Ich danke bestens für die übersendete Ehrenkarte und werde im Laufe der Abende mehrere Kartons, ein noch in Paris befindliches Aquarell ‚Dornröschen eine ‚Beethoven' Komposition und eine Reihe von Fotografien nach von mir gefertigten Gemälden ‚deutsche Dichter, Künstler und Gelehrte' mit Vergnügen zur Ausstellung bringen […]" (Brief vom 11. Nov. 1867). - Der Enkel des Kupferstechers Andreas Geiger und Schüler von Josef Führich war als Buchillustrator, Historienmaler, Entwerfer von Diplomen und Huldigungsblättern, Emailmaler sowie Freskenrestaurator tätig.
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Geiger, Ludwig, Literaturhistoriker (1848-1919)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, ohne Jahr (ca. 1900), Gr.-4°. 1/2 Seite. Briefkopf.
Referenz des Buchhändlers : 43724
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Geiger, Peter Johann Nepomuk, Maler und Schnitzer (1805-1880).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
½ S. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den Wiener Kupferstecher Franz Xaver Stöber (1795-1858): "Verzeihe mir dass ich deiner für mich so beehrenden Einladung nicht Folge leisten kann, indem meine Brust und mein Kopf so heftig angegriffen ist, dass ich im Bette bleiben muß […]". - Fleckig. - Der Sohn des Bildhauers Joseph Geiger verdiente seinen Unterhalt nach dem frühen Tod des Vaters (1814) zunächst als Kunstschnitzer; vor allem fertigte er Pfeifenköpfe aus Meerschaum an, und studierte dann an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Er wurde als Buchillustrator bekannt. 1844 begann Geigers Lehrtätigkeit; er unterrichtete u.a. Erzherzog Franz Joseph, begleitete Erzherzog Ferdinand Max 1850 auf dessen Orientreise, war 1850-52 Lehrer an der Elementarzeichnungs- und Modellierschule sowie 1853-71 o.Prof. an der Vorbereitungsschule der Akademie der bildenden Künste.
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Geiger, Philipp Lorenz, Chemiker und Pharmazeut (1785-1836).
Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 12. III. 1818.
2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Chemiker Karl Wilhelm Gottlob Kastner, Professor an der Universität Heidelberg: "Beyliegend habe die Ehre Ihnen ein Paar Exemplare meiner Dissertation zu übersenden, mit der Bitte sie Ihrer Durchsicht zu würdigen. Das Sauerkraut ließ ich vors erste liegen, weil es mir zu viele Zeit gekostet hätte, vielleicht nehme ich es späther vor [...] Stehts unvergeßlich wird uns Ihr Hierseyn vorigen Herbstes bleiben, und wir werden die genußreichen Stunden, die wir mit Ihnen verlebten, immer zu den angenehmsten Erinnerungen zählen. Ihr werthes Schreiben vom 15ten Jänner gibt mir die freudige Hoffnung Sie bald wieder bey uns zu sehen. Ich rechne bestimmt darauf, daß wenn Sie in die Rheingegenden kommen Sie uns nicht übergehen werden, und werde es als Maasstab ansehen, wie es Ihnen bey uns gefallen hat. Somancherley [!] wollte ich Ihnen in gewisser Hinsicht schreiben, besonders was das Stoechiometrische betrifft, indem ich die meisten meiner Arbeiten diesen Winter diese Lehre berücksichtigend aufstellte, wobey ich öfter interessante immer die Richtigkeit und das Einflußreiche dieser Entdeckungen auch für die Pharmacie bestättigende Resultate erhielt [...] Könnten Sie mir wohl kein Werk anzeigen, welches die Lehre der chemischen Messungs-Verhältniße in ihrem ganzen Umfang mit allen in den neuesten Zeiten darüber erhaltenen Resultaten klar, deutlich und vollständig enthielte? Ihr treffliches Werk, Grundriß der Chemie, [...] leitete mich bisher vorzüglich, nur, meine ich, sollte es mehr ins einzelne gehen, vielleicht könnte dieses, ohne daß sein Volumen zu sehr vergrößert wird, geschehen? Beyliegend auch einige Kuchenrezepte von meiner Frau [...]". - Kastners "Grundriß der Chemie zum Gebrauche seiner Vorlesung" erschien 1807 bei Mohr und Zimmer in Heidelberg. - Mit Spuren eines Siegels.
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Geiger, Willi, German painter and draftsman (1878-1971).
Autograph signature. [Postmark: Munich, 4 May 1921].
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - An expressionist artist, Geiger in 1907 created a series of postcards showing Munich landmarks and copied masterpieces by the Spanish painters Goya, Velasquez and El Greco before turning towards portraiture. His study of El Greco shows most prominently in his portrait of the composer Hans Pfitzner. - Traces of postage stamps. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Geiger, Willi, Maler (1878-1971).
Eigenhändige Sentenz mit U. München, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das Kulturniveau eines Volkes spiegelt sich in den Höchstleistungen seiner Künstler. Diesen die Basis einer gedeihlichen Entwicklung zu schaffen, scheinen heute die Vorsausetzungen zu fehlen [...] die Kaufmannschaft u. die breite Masse des Volkes stehen dem Künstler mit einer an Kulturekel grenzenden Feindseligkeit gegenüber [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Willi Geiger, der in München bei Franz von Stuck Malerei und bei Peter Halm Radiertechnik studiert hatte, leitete in den 1920er Jahren eine Aktklasse an der Münchner Kunstgewerbeschule und wurde - nach Reisen durch Spanien, auf die Kanaren und nach Marokko - Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie für Graphik und Buchkunst in Leipzig. Koslowsky 105.
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Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)
"Exlibris Galston". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "G.".
o.J. München, um 1921, Blattgr. 17,5 x 13 cm. Plattengr.: 8,2 x 7,4 bzw. 2,5 x 7 cm.
Referenz des Buchhändlers : 48526
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Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)
Exlibris "Albert Wustl". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "Geiger".
o.J. München, um 1924, Blattgr. 16,5 x 14,5 cm. Plattengr.: 9,6 x 8,4 cm.
Referenz des Buchhändlers : 48530
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Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971).
1 eigenh. Brief und 1 eh. Postkarte mit U. Charlottenburg, 12.IV. 1913 bzw. o.O.u.D.
Zusammen 1½ SS. 4to und qu.-8vo. An den Exlibrissammler Maron: “Anbei der Prospekt. Bei der Gelegenheit erlaube ich mir die Anfrage, ob Sie sich für weitere Graphik interessieren u. ob ich Ihnen gelegentl. etwas zur Ansicht schicken darf [...]” (undat. Postkarte mit gedr. Adreßzeile des Absenders). - Der Brief v. 12.IV. 1913 betrifft die in Anbetracht des “Wechsel[s] in der Vorstandssache des Exlibrivereins” gewünschte Mitgliedschaft. - Bei Franz von Stuck (1863-1928) und Peter Halm (1854-1923) studierend, wurde der in Schönbrunn bei Landshut geborene Künstler 1905 mit dem Staatspreis und dem Schack-Stipendium ausgezeichnet, bildete sich auf Auslandsreisen durch Südeuropa und durch das Studium der Werke Goyas und El Grecos fort und zog dann für mehrere Jahre nach München, “unermüdlich beschäftigt mit Exlibris, Buchschmuck, Illustrationen zu Werken des ihm innerlich verwandten Dehmel, Bonsels’ [...] (Thieme/Becker XIII, 346). Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Berlin lebend, rückte er 1914 ein, war von 1920-22 Professor an der Kunstgewerbeschule Berlin, hielt sich von 1923-25 neuerlich in Südeuropa auf und folgte 1928 einem Ruf als Professor an die Akademie für Graphik und Buchkunst nach Leipzig, wo er 1933 entlassen und mit Malverbot belegt wurde. Nach Ende des Krieges - den er zurückgezogen auf seinem Bauernhof verbrachte - war Geiger bis zu seiner Emeritierung Professor an der Münchner Akademie der bildenden Künste. “Er schuf zahlreiche, vom Jugendstil geprägte Exlibris-Entwürfe, verarbeitete Kriegserlebnisse in Bilderzyklen, darunter ‘K.Z.’, und trat insbesondere als Graphiker hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden zahlreiche Graphikzyklen sowie Illustrationen zu Werken von Kleist, Goethe, Balzac, Dostojewski, Tolstoj und García Lorca” (DBE). - Beiliegend ein Telegramm vom 9.III. 1913: “Zustimmung gegeben” (1 S. Qu.-8vo).
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Geijerstam, Gustaf af, Schriftsteller (1858-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. Eine Sentenz aus "Gefährliche Mächte": "Er sieht den Geist der Sonderung, der in ein System gebrachten Sonderung in Staat, Gesellschaft, in Leben und Wirken, der Sonderung, die der Fluch unserer Zeit ist, den Geist der Sonderung, der über Menschenschicksale wegschreitet, der Recht und Unrecht auf den Kopf stellt, der die Besten isoliert und den Schlimmsten vorwärts hilft".
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Geis, Jakob, Volkssänger und Theaterleiter, gen. "Papa Geis" (1840-1908)
2 eigenh. Briefe [einer mit Porträtholzstich] mit U.
o.J. München, 10. IX. 1904 bzw. ohne Jahr, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 46131
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Geiser, Carl Friedrich, Mathematiker (1843-1934).
Eigenh. Postkarte mit U. Küsnacht-Zürich, 13. VIII. 1913.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Mathematiker und Direktor der Handelslehranstalt in Leipzig Wilhelm Lorey mit Kommentaren zu dessen Druckfahnen: "Für Ihre Sendung der 'Fahnen', deren Inhalt mich lebhaft interessirt hat, bin ich sehr dankbar. In der Note mit den biogr. Angaben über Heinrich Weber können Sie auch Tübingen als eine der Universitäten bezeichnen an welche er einen Ruf erhielt (während seines Zürcher-Aufenthaltes). Gordan [d. i. der Mathematiker Paul Gordan] hat nicht in Giessen sondern in Berlin promovirt wie Sie seiner Dissertation, die er am 1. III. 1862 'vertheidigte' entnehmen können. Dass auf pag. 27 an einer Stelle Hesse [d. i. der Mathematiker Otto Hesse] statt Clebsch [d. i. der Mathematiker Alfred Clebsch] steht haben Sie wohl schon bemerkt & verbessert ebenso wie einige kleinere sprachliche Versehen [...]". - Mit einem kleinen Klebstofffleck.
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Geiser, Christoph, Schriftsteller (geb. 1949)
Eigenh. Gedichtmanuskript (30 Zeilen) mit Widmung und U. sowie eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Bern, 20. & 22. XI. 1998, 4° & 8°. 3 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 61303
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Geisler, Caroline.
Eigenh. Billett mit U. Frankfurt a. M., 30. XII. 1887.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Herrn Professor Door und Familie sendet einen Herzlichen Glückwunsch [dies in Goldprägung] zum Jahreswechsel verehrungsvollst Caroline Geisler".
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Geisler, Paul, Komponist und Dirigent (1856-1919).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie, wenn ich mit einer Anfrage komme. Der erste der beifolgende[n] Operntext[e] hat eine so blühende melodische Musik, daß es ein Jammer wäre, wenn diese seinetwegen begraben bleiben sollte. (Marianne u. Warum? sind mir liebe Selbstbekenntnisse und jede Änderung an ihnen hieße mich selbst verstümmeln.) Aber Hertha sollte nicht eine 'Oper' werden. Und ist eine schlechte geworden. Wissen Sie einen Ausweg, wie man das Stück etwa auf das Niveau einer Aida heben könnte!? Ich bin allem Theaterleben fast entfremdet und kaum im Stande, wesentlich an den Bühnenvorgängen zu ändern. Ein Klavierauszug existiert von mir noch nicht. Sollten Sie indessen die Partitur einsehen wollen, so steht dieselbe jederzeit zur Verfügung [...]".
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Geissler, Ann Margret, Schriftstellerin.
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 17. XI. 1943.
1 S. 4to. Bedankt sich bei Josef Wesely für die übersandten Geburtstagswünsche.
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Geissler, Christian
Maschinengeschriebenes Manuskript einer Lesereise 19.9.1998. Mit eigenhändiger Unterschrift.
1998. DIN A 4. (guter Zustand).
Referenz des Buchhändlers : 305999AB
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Geissler, Paul, German painter and etcher (1881-1965).
Autograph signature. Munich, 2. VI. 1919.
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Starting out as a painter commissioned by the German Empress and a Russian Grand Duke, Geissler soon turned towards etching, created large-sized examples during his study trip to Paris from 1910 to 1911, and settled in Munich in 1912, where he served on the board of the "Verein für Original-Radierung". - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Geissler, Sigismund, Mediziner und Rektor (gest. 1637).
Schriftstück mit eigenh. U. Wien, 7. IV. 1621.
2½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. Mit einem halbseitigen eh. Zusatz mit U. von Clemens von Radolt (1593-1670). - Sigismund Geissler war Professor für Medizin an der Universität Wien und zudem neun Mal Dekan der medizinischen Fakultät und dreimal Rektor der Universität Wien. Darüberhinaus war er Stifter der Geislerschen Fundation und Stifter des Zepters der medizinischen Fakultät in Wien. - Mit kleineren Randläsuren, etwas angestaubt und wasserrandig.
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Geistinger, Marie, Schauspielerin und Sängerin (1833-1903).
Blatt mit eigenh. U. und Portraitphotographie. O. O. u. D.
Photographie (95:63 mm) und Blatt (98:53 mm) auf Trägerkarton montiert. Marie Geistinger, in Graz als Tochter russischer Hofschauspieler geboren, war in ihrer Heimatstadt schon elfjährig in Kinderrollen zu sehen, debütierte 1850 in München und kam später nach Wien, Berlin, Hamburg und Riga. 1865 wurde sie von Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien engagiert, das sie mit M. Steiner 1869-75 leitete; später in Leipzig und wiederholt auf Gastspielreisen durch Amerika zu hören, nahm sie 1888 in Ödenburg ihren Abschied von der Bühne. Das Repertoire der vielseitig künstlerisch begabt Schauspielerin und Sängerin umfaßte neben Operetten (insb. Offenbach und Strauß) Volksstücke und Tragödien.
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Geistinger, Marie, Schauspielerin und Sängerin (1833-1903).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 20. I. 1885.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Lewy: "Erst heute komme ich dazu, Ihnen Ihre Prozente zuzuschicken. Am 12/12 habe ich in Wien selbst an Sie abgeliefert die Prozente von: Pressburg, Olmütz u. Reichenberg Teplitz - und von Hannover und Hamburg! […] Sonst geht es Steiner hier recht traurig - ich weiß nicht, was die Leute wollen - er ist so unbeliebt […] nichts als Antisemiten! Hätte nicht geglaubt, das heutzutage so etwas hier existiert. Das ists hauptsächlich was Steiner hier schadet. Nun komme ich erst wieder im Mai nach Wien, ich wollte es wäre schon soweit. Von Wien hört man ja auch alles mögliche und unmögliche! […]". - Marie Geistinger, in Graz als Tochter russischer Hofschauspieler geboren, war in ihrer Heimatstadt schon elfjährig in Kinderrollen zu sehen, debütierte 1850 in München und kam später nach Wien, Berlin, Hamburg und Riga. 1865 wurde sie von Friedrich Strampfer an das Theater an der Wien engagiert, das sie mit M. Steiner 1869-75 leitete; später in Leipzig und wiederholt auf Gastspielreisen durch Amerika zu hören, nahm sie 1888 in Ödenburg ihren Abschied von der Bühne. Das Repertoire der vielseitig künstlerisch begabt Schauspielerin und Sängerin umfaßte neben Operetten (insb. Offenbach und Strauß) Volksstücke und Tragödien.
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