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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). Wien, 7. IX. 1861.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl den Wiener Gastwirt und bibliophilen Forscher Franz Haydinger (1797-1876), den Herausgeber von "Hans Weitenfelders Lobspruch": "Indem ich Ihnen für den heitern Genuß, den mir Ihres [!] 'Hans Weitenfelders Lobspruch' - ut lucus a non lucendo! - 'Der Weiber und Heirats Abrede zu Wien' bereitet hat, besten Dank weiß, erlaube ich mir ad p. 13 Anm. 11 die Bestätigung beizufügen, daß ich selbst aus dem Kreise meiner Bekannten zwei Fälle kenne, da den kürzlich Vermählten Kremser 'Simandlbriefe', ganz förmlich ausgestellt, zugesandt wurden, von unbekannter Hand [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Franz Haydinger hinterließ die erste große Viennensiasammlung mit mehr als 12.000 Nummern. Ein Teil der Viennensia, Theatralia und Josephinica wurde nach seinem Tod von der Wiener Stadtbibliothek erworben, der Rest wurde versteigert. - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). Wien, 9. I. 1881.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In der Anlage erlaube ich mir meine neueste Schrift[,] die, wenn ich gut unterrichtet bin, morgen zu[r] allgemeinen buchhändlerischen Aussendung gelangen soll, mit der Bitte zu überschicken selbe freundlichst entgegennehmen zu wollen [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette; papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren bzw. -einrissen.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). Wohl Wien, 23. I. 1877.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Auf der Rückseite eines an die Redaktion der "Wiener-Zeitung" gerichteten Briefes über den Fürsten de Ligne und die Lage von dessen Landhaus, die Helfert als Verfasser eines Berichts über den Wiener Kongreß als Frage an das Publikum gerichtet hatte: "Kahlenberg ist Kahlenberg und Klosterneuburg ist Klosterneuburg, Indem ich E. HW anheimstelle, das den Herrn Pseudonymus wissen zu lassen, bitte ich gleichwohl um das Schreiben desselben, dessen Inhalt für mich immerhin von Interesse ist, wieder zurück [...]". - Der Verfasser des Briefes hatte seinerseits festgehalten: "Wenn der Herr Verfasser des Aufsatzes damit ein Landhaus am Kahlenberg meint, so kann ich hierüber wohl keine Auskunft geben, mir ist nur bekannt, daß Fürst de Ligne am Ende des vorigen Jahrhunderts das gegenwärtige K.K. Fuhrwesens-Depot in Klosterneuburg [...] als Landhaus im Besitze gehabt hat [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 14. X. 1882.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Braumüllersche Buchhandlung in Wien mit dem Ersuchen, dem katholischen Theologen und Schriftsteller Johann Baptist Stamminger (1836-1892) in Würzburg “für seine ‘Literarische Rundschau’ ein Besprechungs-Exemplar meines F[abrizio] R[uffo]” zu senden. “Da er die Bitte schon vor einigen Wochen gestellt hat, so weiß ich nicht, ob er nicht vielleicht in der Zwischenzeit eines erhalten hat [...]”. - ‘Fabrizio Ruffo. Revolution und Gegen-Revolution von Neapel, November 1798 bis August 1799’ war im selben Jahr bei Braumüller erschienen. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. Vgl. Öst. Lex. I, 496 und Czeike III, 133.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und hektogr. Brief mit eh. U. Wien, 11.VII. 1860 bzw. 28.I. 1890.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. Inhaltsreiches Schreiben an einen namentlich nicht genannten Maler bzw. Illustrator über ein im Entstehen begriffenes Werk “[m]it dem Bedauern, daß Sie sich nicht in der Lage erklären mußten, sich an der künstlerischen Ausstattung des von mir begründeten großen vaterländischen Geschichtswerks unmittelbar zu betheiligen [...] In den Studien über die von mir übernommene Parthie der ‘Befreiungskriege’ 1812-1815 begriffen, habe ich über die Schlacht bei Kulm, die in wenigen Wochen (29.-30. August) ihre 30jährige Gedächtnisfeier erfahren wird, so interessantes Material zusammengetragen, daß ich darüber eine Monographie von 5-6 Druckbogen zu veröffentlichen gedenke, die im Lexikon-Octav, dem Formate der französischen Prachtausgabe des großen Geschichtswerkes, erscheinen und mit einigen Illustrationen versehen werden soll [...]”. - Helferts Arbeit erschien 1863 unter dem Titel ‘Die Schlacht bei Kulm 1813’. - Der hektogr. Brief von Schreiberhand behandelt Beschlüsse und Resolutionen, die anläßlich der “II. allgemeinen österreichischen Katholikentage’ gefaßt wurden, darunter etwa, “daß alle auf christlichem Boden stehenden Gelehrten Österreichs zur Wahrung und Geltendmachung schriftlicher Grundsätze auf allen Gebieten der Wissenschaft untereinander in einem näheren Verband treten [...]”. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig. 1854 gründete er das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, 1865 wurde er Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. Vgl. Öst. Lex. I, 496 und Czeike III, 133.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. VII. 1874.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Adolph: "Wenn ich Dich in diesem Julius mit einem Schreiben in geschäftlichen Angelegenheiten aufsuche, so kannst Du überzeugt sein daß die Sache eben so wichtig als dringend ist. Dabei so zarter Natur, daß ich Dich um größte Discretion zu bitten kaum nötig habe. Mit dem Ankauf von Sagor durch G. H. et Comp. scheint es nun fast [was] werden zu wollen, und ich habe Dich Namens der beiden Frauen zu bitten Du wollest, falls Du in die Gelegenheit kämst mit ein Wort dabei zu sprechen, Deinen ganzen Einfluß zu ihren Gunsten aufbieten [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XII. 1880.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Vorstand der Schiller-Stiftung: “In meinem Wiener Parnaß von 1848 stoße ich wiederholt auf den Namen J. W. Dubjanski. L. A. Frankl-Hochwart hat mich aufmerksam gemacht, daß Sie als Vorstand der hiesigen Schiller-Stiftung über dessen Persönlichkeit Auskunft zu geben wüßten [...]”. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. Vgl. Öst. Lex. I, 496 und Czeike III, 133. - Der Schriftsteller und Philanthrop Ludwig August Frankl Ritter von Hochwart, seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, gründete 1842 die Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ und gab sie bis 1848 heraus. Im selben Jahr, 1848, verfaßte er als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. 1851 Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, bereiste er 1856 Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Vater des Neurologen Lothar Frankl Ritter von Hochwart 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde Frankl, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. Vgl. Kosch I, 546f., Jüd. Lex. II, 752, Öst.-Lex. I, 339 und Czeike II, 358f. - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. I. 1871.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nach dem Artikel über die Raten- und Renten-Bank [?] , deren Präsident zu sein ich die Ehre habe, finde ich mich nicht mehr in der Lage in die Reihe Ihrer Abonnenten eintreten zu können und bitte darum mir keine weiteren Proben Ihres Blattes zuzusenden [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. I. 1906.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913): „Höflichst ersuche ich meinen [...] Gedichten zu Hilfe zu kommen [...]“. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene ‚Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß‘.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. I. 1837.‎

‎1 S. 4to. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Indem ich in meinem und dem Namen meiner Frau für den [...] in der letzten Zeit geleisteten ärztlichen Beistand meinen verbindlichsten Dank abstatte, füge ich die Bitte bei, meine Frau, falls sich wieder der Fall ereignen sollte daß wir Ihre gütige Hilfe in Anspruch nehmen sollten, Ihnen empfohlen halten zu wollen [...]“. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Telegrammentwurf mit U. O. O., 10. VII. 1884.‎

‎1 S. Qu.-4to. An das Festkomitee des Rudolfinums in Klagenfurt: "[...] Möge das Museum in dem neuen Hause, das den gefeierten Namen unseres erlauchten Kronprinzen trägt, zunehmen und gedeihen, ein Mittelpunkt für die geistigen Bestrebungen, ein Anziehungspunkt für Einheimische und Fremde, eine Zierde und ein Stolz der schönen Hauptstadt und des interessanten Landes". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Mit kl. unbed. Randläsuren.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 6. II. 1899.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An den Rechtsanwalt, Entomologen und Wiener Bürgermeister Cajetan Felder: "Dr. Jos. Alex. Frh. v. Helfert [dies gedruckt] bittet den Ausdruck seines wärmsten und verbindlichsten Dankes für die gütige und so erfolgreiche Vermittlung zu Gunsten des Preises für Österreichische Volkskunde entgegenzunehmen [...]". - Mit Rundstempel und Inventarnummer der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander, Jurist, Historiker und Politiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Beiliegend Umschlag. Wien, 5. III. 1892.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An die Schriftstellerin Hermine Proschko in Budweis, seit 1891 Herausgeberin der Jugendbibliothek "Jugendlaube": "Indem ich für den mir zugesandten seinem Inhalte wie seiner Aufstellung nach so geschmackvollen Band meinen besten und verbindlichsten Dank abstatte, hoffe ich mich durch die Lectüre desselben orientieren zu können, ob und in welcher Richtung es mir möglich werden könnte, Ihrem schmeichelhaften Wunsche nach einem Beitrage aus meiner Feder zu entsprechen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen. - Mit Randläsuren.‎

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‎Helfert, Joseph Alexander, Jurist, Historiker und Politiker (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. XII. 1868.‎

‎1½ SS. 4to. An den Schriftsteller Ferdinand Stamm, seit 1861 Mitglied des Böhmischen Landtages sowie des Österreichischen Reichstages: "In der Anlage beehre ich mich, den Brief des Hofrathes Krompholz [d. i. wohl der Schuldirektor, Bildungspolitiker und Seelsorger Anton Krombholz] zurückzusenden, den mir Herr von Hoffinger vor einiger Zeit übergeben hatte. Ich wußte nicht, daß er von Ihnen wieder benöthigt werde, und ließ in daher ruhig auf meinem Pulte liegen, um diesfalls gelegenheitlich selbst mit Krompholz zu sprechen. Der wichtigste Passus in dem Briefe ist jedenfalls der, betreffend die Einführung Ihres Buches als Lehrbuch. Wie Krompholz durch seine weit verbreiteten Verbindungen unter dem Lehrerstande ganz der Mann wäre, in dieser Richtung erfolgeich zu wirken, so wird auch kein Anstand sein, den Preis des Buches wenn es als Lehrbuch in größerer Anzahl abgenommen würde, entsprechend herabzusetzen. Zudem ich glaube, daß Sie von diesen Andeutungen bei einer allfälligen Besprechung mit Hofrath Krompholz geeigneten Gebrauch machen dürften, beehre ich mich achtungsvoll zu zeichnen [...]". - 1868 erschien Stamms Volkslesebuch "Die Erde als Wohnort des Menschen", das in diesem Brief angesprochen sein könnte.‎

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‎Helfferich-Kalusay, Jolán, Sängerin (D. n. e.).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 1. X. 1924.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An den namentlich nicht genannten Hans Nüchtern: "Ich muss Sie nochmal wegen des Cornelius-Abends am 15. XI. behelligen. Scholz muss nämlich nach diesem Konzert noch am selben Abend nach Berlin zurückfahren, da er am 16. hier zu spielen hat. Und nun wollte ich Sie bitten, das Konzert nicht später als ½8h beginnen zu lassen [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎HELIAS (Per Jakez).‎

‎Vivre en Cornouaille. Récits et légendes - études et portraits. Traduit du Breton. Illustrations originales de Gaston BARRET.‎

‎Brest, Editions de La Cité, 1972 ; in-8, carré, cartonnage éditeur, 246 pp. Édition originale numérotée. Envoi autographe de l'auteur. Illustrations en noir et en couleurs hors-texte.‎

‎HELION Jean‎

‎Carte postale autographe signée adressée à Raymond Queneau‎

‎- Venise 13 septembre 1949, 17,4x13,8cm, une carte postale. - Carte postale autographe signée de Jean Hélion adressée à Raymond Queneau, rédigée à l'encre bleue au verso d'une reproduction de gravure ancienne en couleurs représentant la course du Palio sur la Piazza del Campo à Sienne. Manques marginaux et pliures. "Ne vous ayant trouvés ni à Sienna, ni en Calabre, ni au Harris-Bar, ce sont les Rousset je crois que je ramène samedi prochain ! [...] Nous avons fait un tour invraisemblable, Sicile incluse et je reviens remonté à claquer." [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎Hell, Bodo, Schriftsteller (geb. 1943).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Widmung u. U. O. O., 22. XI. 1991.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "für Erwn". - Alt auf Trägerpapier montiert.‎

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‎Hell, Theodor (d. i. Karl Gottfried Theodor Winkler), Schriftsteller (1775-1856)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 11. III. 1847, Gr.-4°. 1 Seite. Mit rückseit. Adresse, Poststempeln und kleinem Siegelausriss.‎

‎An den Buchhänder Kollmann in Leipzig, mit der Bitte, ihm den ersten Band von Eugène Sues Roman "Martin, l'enfant trouvé, ou les mémoires d'un valet de chambre" (1847) zu senden, da seines verloren sei. - Theodor Hell war von 1817-43 Herausgeber der Dresdner Abend-Zeitung sowie ab 1841 Vizedirektor des königlichen Hoftheaters. - Beiliegend ein ausgeschnittener Briefschluss mit U.‎

书商的参考编号 : 47347

‎Hell, Theodor (d. i. Karl Gottfried Theodor Winkler), Schriftsteller (1775-1856)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 16. IX. 1839, Gr.-4°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse und Siegelausschnitt.‎

‎An G. W. Sieben in Fulda mit der Bitte um Nachsendung von Franz Dingelstedts "Die neuen Argonauten". Der Roman erschien 1839 in Fulda, wohin Dingelstedt als Lehrer von Kassel aus strafversetzt worden war.‎

书商的参考编号 : 47268

‎Hella von Bayern, Prinzessin, Ehefrau Prinz Eugens von Bayern (1921-2017)‎

‎2 eigenh. Briefe und 5 eigenh. Postkarten, jeweils mit U.‎

‎o.J. München und Pegomas, 1988 bis 2. II. 1995, Verschied. Formate. Zusammen ca. 7 Seiten..‎

‎An Hans Dollinger: (27.I.1995): "Mit herzlichen Dank schicke ich Ihnen das Wappenbuch zurück. Prinz Eugen und ich sind übereingekommen, daß wir das Blechwappen nicht verwenden wollen, da es vielleicht zu protzig erscheint [...]". - (6. II. 1995): "Hier das versprochene Photo von Herzog Max Emanuel in Bayern geb. 7.5.1975, Helene Herzogin in Bayern geb. 6.5.1972, Herzogin Elizabeth (Liza) in Bayern geb. 31.12.1940 Gräfin Douglas Gemahlin Herzog Max in Bayern, sitzend: Elizabeth Charlotte Herzogin in Bayern geb. 4.10.1973. Bitte schicken Sie eine Copie dieses Photos Herrn Opel, er kann Ihnen bestätigen, ob die Namen der Töchter stimmen, ich verwechsle sie vielleicht. Auch die Namen der Labrador-Hunde wird er am besten wissen. Die Aufnahme ist 1994 in Schloß Wildenwart aufgenommen. [...] PS. Adresse von Hern Max Opel ..." - Ferner Weihnachtswünsche und Urlaubsgrüße. - Gelocht.‎

书商的参考编号 : 61377

‎Hellemann, Willy, Schriftseller (1893-1969).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Münster, 2. V. 1935.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Für Ihre freundlichen Glückwünsche zu meinem Geburtstage sage ich Ihnen herzlichen Dank | Hellemann".‎

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‎HELLENS (Franz).‎

‎Documents secrets.‎

‎Paris, Albin Michel, 10 avril 1958.. In-8, broché, non coupé, 413 pp. Edition originale sur papier d'édition (il n'a été tiré de cet ouvrage que 20 ex sur vélin du Marais). Exemplaire enrichi d'un envoi autographe de l'auteur.‎

‎HELLENS (Franz).‎

‎Le Diable et le Gendarme. 14 petites fresques dialoguées.‎

‎Paris, , Editions du Disque vert, 15 mars 1954. In-12, broché, 103 pp. Envoi autographe de l'auteur adressé à J. van Melle. Edition originale sur papier d'édition (il n'a été tiré de cet ouvrage que 3 ex sur Madagascar et 15 sur Alfa mousse.).‎

‎HELLENS (Franz).‎

‎Mémoires d'Elseneur.‎

‎Paris, Albin Michel, 1954. Un volume in-8, broché, non coupé, 367 pp. Edition originale. Tirage à 23 exemplaires sur vélin de Lana, seul tirage en grand papier, celui-ci un des trois hors-commerce (N° II) enrichi d'un bel envoi autographe signé : A Raoul Simonson... Bel exemplaire, légère brunissure sur la coiffe supérieure.‎

‎HELLENS, Franz‎

‎[ Lot de 3 livres dédicacés par l'auteur, auxquels on joint un belle lettre autographe signée ] Documents secrets - La vie seconde - Oeil-de-Dieu Avec une LAS : "Je viens de lire la note que vous avez bien voulu consacrer à ma "Vie Seconde" dans Arts, et vous en dis merci. Vous avez compris, et avez bien fait de souligner que ces aperçus du rêve ne sont pas de simples "rêveries" d'écrivain, mais une sorte d'introduction à une oeuvre presque achevée, et comme l'éclairage de toute une vie de poète et de romancier".‎

‎Envois de l'auteur, 3 vol. in-8 br., Editions Albin Michel, Paris. Rappel du titre complet : [ Lot de 3 livres dédicacés par l'auteur, auxquels on joint un belle lettre autographe signée ] Documents secrets - La vie seconde - Oeil-de-Dieu Avec une LAS : "Je viens de lire la note que vous avez bien voulu consacrer à ma "Vie Seconde" dans Arts, et vous en dis merci. Vous avez compris, et avez bien fait de souligner que ces aperçus du rêve ne sont pas de simples "rêveries" d'écrivain, mais une sorte d'introduction à une oeuvre presque achevée, et comme l'éclairage de toute une vie de poète et de romancier". Bel ensemble d'ouvrage tous dédicacés par l'écrivain belge Franz Hellens (à François Erval, à Jean Lemarchand "cette poursuite d'une vie fugitive, surréelle", et à l'écrivain et critique Michel Desbruères "heureux de savoir qu'il a aimé Mémoire d'Elseneur". On joint une LAS à ce dernier, datée de février 1964 : "Je viens de lire la note que vous avez bien voulu consacrer à ma "Vie Seconde" dans Arts, et vous en dis merci. Vous avez compris, et avez bien fait de souligner que ces aperçus du rêve ne sont pas de simples "rêveries" d'écrivain, mais une sorte d'introduction à une oeuvre presque achevée, et comme l'éclairage de toute une vie de poète et de romancier". Prix du lot, non séparable. Français‎

‎Heller von Hellwald, Ferdinand, Schriftsteller (1843-1884).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1867 und 1868.‎

‎Zusammen 4½ SS. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: “Von all den gewünschten Gegenständen und Büchern kann ich leider nur mit 2 kleinen [...] dienen, die ‘Höhenmessungen in Venetien’ von Gust. Trinker - und jene in Krain von Deschmann [...] Betreffs der güthigst mitgetheilten Nachrichten über Vereinsangelegenheiten erlaube ich mir nur einige Bemerkungen [...]” (Br. v. 23. I. 1867). - Ferdinand H. v. H. war Beamter der Wiener Hofbibliothek und später Sekretär des Malteserordens in Rom. Schriftstellernd bekannt wurde er als Kultur- und Literaturhistoriker (u. a. ‘Geschichte des holländischen Theaters’, 1874). Vgl. Kosch VII, 840. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-1885) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des “Österreichischen Alpenvereins”. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Heller von Hellwald, Friedrich Anton, Schriftsteller, Geograph und Kulturpublizist (1842-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Cannstatt, 29. VIII. 1875.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erst gestern bin ich von meiner Reise zurückgekehrt, und sage Ihnen meinen besten Dank für die Übersendung des Zichy'schen Schreibens. Correctus desselben werden Sie nach erfolgtem Satze erhalten. Mit Schweinfurth bin ich in Paris viel zusammen gewesen […]". - Der Sohn von Friedrich Jakob Heller von Hellwald trat 1858 in den Militärdienst ein, den er jedoch 1864 wieder quittierte, um sich populärwissenschaftlichen Studien widmen zu können. Nach der Teilnahme am Krieg von 1866 trat er der Redaktion der "Österreichischen Militärischen Zeitschrift" in Wien bei. 1872 übernahm Heller von Hellwald die Schriftleitung des Stuttgarter Wochenblatts "Das Ausland" und ging nach Cannstatt. Da er für die Darwinsche Evolutionstheorie und den Monismus eintrat, musste er 1881 die Redaktion abgeben; 1887 zog er sich nach Bad Tölz zurück. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Redaction des Ausland".‎

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‎Heller von Hellwald, Friedrich Anton, Schriftsteller, Geograph und Kulturpublizist (1842-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Tölz, 5. VIII. 1892.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Redaktion: "Schwer erkrankt und ans Bett gefesselt, benütze ich eine eingetretene und hoffentlich anhaltende Besserung um mich für ein paar Stunden vom Lager zu erheben und Ihnen den beiliegenden Aufsatz zu verfassen, der wie ich glaube in Ausdehnung und Gehalt Ihren Beifall finden wird [...]". - Der Sohn des Militärhistorikers Friedrich Jakob Heller von Hellwald trat 1858 in den Militärdienst ein, quittierte ihn aber 1864, um sich ganz seinen populärwissenschaftlichen Studien widmen zu können. Nachdem er am Krieg von 1866 teilgenommen hatte, trat er der Redaktion der "Österreichischen Militärischen Zeitschrift" in Wien bei, übernahm 1872 die Schriftleitung des Stuttgarter Wochenblatts "Das Ausland" und ging nach Cannstatt. U. a. seines Eintretens für Darwins Evolutionstheorie wegen mußte er 1881 die Redaktion abgeben. Als Verfasser zahlreicher Werke behandelte er auf vielfache Weise kulturhistorische, anthropologische, geographische und ethnographische Themen (u. a. "Die Naturgeschichte des Menschen", 1882-84, und "Kulturbilder", 1894). Vgl. Kosch II, 919. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas gebräunt und fleckig.‎

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‎Heller, Amely Maria, Violinistin (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brünn, Jänner 1904.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie, dass ich Ihnen für das wohlwollende Interesse, welches Sie anlässlich meines Prager Debuts zu bekunden die Gute hatten, meinen innigsten Dank sage [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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‎Heller, André, Autor, Schauspieler (geb. 1947).‎

‎Albumblatt und Zeitungsauschnitt mit eigenh. U. sowie Broschur "Zum greifen nah" mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎Zusammen 3 SS. Qu.-8vo, 12mo und Qu.-8vo.‎

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‎Heller, André, Künstler (geb. 1947).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 28. XII. 1976.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr Titelseitenaufmacher: 'Der Andre-Heller-Schwindel' ist eine monumentale Entgleisung. Unter all den als Begründung angeführten Vorwürfen wäre der einzig ernstzunehmende jener: der Verwendung eines Bob-Dylan-Textes unter meinem Namen. Wäre, wenn er stimmen würde. Wahr ist vielmehr: Die zuständige Plattenfirma hat bei einem Teil der ersten Auflage der LP 'Bei lebendigem Leib' auf dem Etikett eine Schlamperei verbrochen und das Lied 'Du Engel Du' als Traditional ausgewiesen. Als ich es bemerkte, ließ ich es sofort korrigieren, und bei der AKM (der allmächtigen Geldverteiler- und Urheberschutzstelle) habe ich 'Du Engel Du' selbstverständlich nie unter meinem Namen registrieren lassen. Von 'Schwindel' kann und darf daher nicht die Rede sein [...]". - Mit kleinen eh. Korrekturen.‎

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‎Heller, André, Künstler (geb. 1947).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O., 8. X. 1978.‎

‎160:210 mm.‎

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‎Heller, Else, Schauspielerin (?-1930).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 5. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Ich erlaube mir einer verehrlichten Redaktion mitzuteilen, dass ich im Juli in Berlin gastiere, und mich im August von den grossen Erfolgen in Ischl zu erholen gedenke!". - Besondere Beachtung fanden Hellers Stummfilme "Asphalt" (1929) und "Fräulein Else" (1929).‎

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‎Heller, Fred, Schriftsteller und Journalist (1889-1949).‎

‎"Frau Lissy liest ein Buch". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.‎

‎4½ SS. auf 5 Bll. (Kl.-)8vo. "Frau Lissy liest nur Bücher, die man ihr empfiehlt. Sie ist ungemein lesehungrig. Aber wie das beim Hunger schon so ist: Gourmands sind nie hungrig, den Hungrigen kommt es auf die Quantität an. Frau Lissy liebt dicke Bücher. Seit drei Tagen heißt das Buch 'Von mir zu Dir' und ist ein Roman von Johannes D. Danzer. 'Kennen Sie Danzer?' fragte uns Frau Lissy. 'Nein', gestanden wir. Sie schüttelte den Kopf über soviel Unbildung. Denn dieser Mensch, dieser Danzer, war das größte Erzählergenie der Gegenwart. Die Gegenwart selbst [...]". - Drei Blatt in kleinerem Format, da beschnitten.‎

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‎Heller, Isidor, Schriftsteller und Journalist (1816-1879).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. II. 1841.‎

‎1 S. 8vo. An Rudolph Glaser in Prag: "Ich danke Ihnen sehr für Uibersendung des Journals. Bei der Manigfaltigkeit der Artikel und dem naiven Humor der das Beiblatt beseelt zweifle ich nicht, daß sich in kurzem die Abonnentenzahl bedeutend vermehren wird [...]". - Nach Rückkehr aus der französischen Fremdenlegion war Heller für Glasers Unterhaltungsblatt "Ost und West" sowie als Erzieher in Iglau und Wien tätig. Von 1846-1849 war er Redakteur in Pest und ging anschließend nach Berlin, wo er 1852 wegen seines "Sendschreibens eines Österreichers an die deutsche Nation" ausgewiesen wurde und eine Stelle als Privatsekretär bei Minister Karl Ludwig von Bruck (1798-1860) antrat; 1859 gründete er in Wien die Zeitschrift "Fortschritt", 1864 war er Mitbegründer des "Neuen Fremdenblatts". Seine letzten Lebensjahre verbrachte der Verfasser zahlreicher Prager Ghettogeschichten und jüdischer Sagen zurückgezogen und mittellos in einfachsten Verhältnissen. - Glaser, der seit 1837 das Amt eines Skriptors an der Prager Universitätsbibliothek innehatte, war Gründer und Herausgeber der damals führenden deutsch-böhmischen Zeitschrift "Ost und West" (1837-48). - Mit kl. Ausr. durch Siegelbruch (keine Textberührung).‎

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‎Heller, Kurt, Politiker (1919-1990).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎144:97 mm. Portrait en face in Farbe. - Der sozialdemokratische Politiker war von 1958 bis 1979 Amtsführender Stadtrat in Wien und im Anschluß bis 1987 Mitglied des Bundesrates.‎

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‎Heller, Leo, Schriftsteller (1876-1941).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, 9. VI. 1928.‎

‎¾ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft wird sich erst dann entscheiden, bis sich das deutsche Volk wieder gefunden haben wird ... der Finderlohn ist neue Kraft und Größe [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Leo Heller verfasste in den 1920er Jahren zahlreiche Werke, darunter sein bekanntester Titel "Aus Pennen und Kaschemmen: Lieder aus dem Norden Berlins" (Berlin 1921), außerdem eine Reihe von Studien zum Berliner Verbrechermilieu in Zusammenarbeit mit dem Kriminalkommissar Ernst Engelbrecht. Heller war ständiger Mitarbeiter im Kabarett "Die Wespen" und der "Wilden Bühne" unter der Leitung von Trude Hesterberg, der er auch die Nachlassverwaltung übertrug. - Leicht fingerfleckig. Koslowsky 90.‎

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‎Heller, Robert Wilhelm, Journalist und Schriftsteller (1814-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 3. V. 1857.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Oskar Banck, Feuilletonist des Dresdner Journals: "Meine Zeilen sollen Ihrer gütigen Berücksichtigung Fräul. Johanne Hesse empfehlen, eine frische, herzhafte Schauspielerin, die auf Ihrem Hoftheater gastiert. Ehe sie nach München ging, war sie hier in Hamburg beschäftigt. Wir schätzten ihr Talent schon damals sehr hoch. Schenken Sie ihren Rollen Ihre Aufmerksamkeit und, wenn es angeht[,] ihren Beifall. Mein Gott, wie die Jahre dahin rinnen! Wie lang' ists her, dass wir in Leipzig unter einander lebten? […]". - Wilhelm Robert Heller studierte von 1832 bis 1835 in Leipzig Jura und trat zuerst in den Staatsdienst, wurde aber bald freier Schriftsteller. 1838 gründete er die belletristische Zeitschrift "Rosen" und 1842 das Taschenbuch "Perlen". 1848 ging Heller nach Frankfurt a. M. als Berichterstatter aus der Paulskirche. Als Nachfolger von Gervinus trat Heller in die Redaktion der "Deutschen Zeitung" ein. Über Berlin ging er 1851 nach Hamburg und blieb dort als Feuilletonredakteur der "Hamburger Nachrichten". - Auf Briefpapier mit kl. gepr. Monogramm und Spuren alter Faltung, Ausriss durch Öffnung, etwas gebräunt.‎

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‎Heller, Robert Wilhelm, Schriftsteller (1813-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gohlis bei Leipzig, 17. IX. 1843.‎

‎1½ SS. Gr.-8vo. An Robert Schmieder: "Mit dem dritten Bande des 'Prinzen von Oranien' bin ich so weit vorgerückt, daß ich, so Gott will, in 14 Tagen schließen kann. Der Druck hält mich alsdann noch für eine Woche auf. Dann gedenke ich Dich in Dresden abzuholen. Halte mir freien Sinn und freien Kopf bereit. Wenn das Herbstwetter günstig wäre, könnten wir wohl bis nach Schlesien vordringen. Geht aber der Wind schon rauh und sind die Reize der Natur schon gänzlich verschwunden, so flüchten wir uns in die warmen Zimmer von Prag. Wir wollen uns recht angenehm unterhalten, im Zuschauerraum sowohl als hinter der Coulisse. Sonst ist hier Alles Schlendrian. Ich kämpfe gegen die Tyrannis der sog. Gesinnungsmenschen, die uns mit ihrem Liberalismus ärger unterjochen wollen, als es Fürsten u. Staatsverwaltungen jemals vermöchten. Die Erbitterung dieser dürren Maulhelden ist aber so groß als grob [...]". - Robert Heller war vorwiegend als Herausgeber von Zeitschriften ("Deutsche Zeitung" und "Hamburger Nachrichten") und Almanachen ("Rosen", 1838, "Perlen", 1842) tätig. - Mit kleineren Randläsuren.‎

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‎Heller, Robert Wilhelm, Schriftsteller (1813-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. L[eipzig], 10. XII. 1841.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte, sich eines befreundeten Schriftstellers anzunehmen: "Nimm Dich bitte eines armen Kerls - des Theodor Drobisch - an, der in den gedrücktesten Verhältnissen lebt. Er setzt große Hoffnung auf seine 'Leipziger Tage und Nächte', deren seit einiger Zeit Bruchstücke in den 'Rosen' erscheinen; Phantasie[-] u. Chronikennotizen [?] in einer gelungenen Verbindung [...]". - Das angesprochene Werk erschien im Jahr darauf bei Hunger in Leipzig. - Robert Heller war vorwiegend als Herausgeber von Zeitschriften (‘Deutsche Zeitung’ und ‘Hamburger Nachrichten’) und Almanachen (‘Rosen’, 1838, ‘Perlen’, 1842) tätig; der "arme Kerl" Theodor Drobisch (1811-1882) war zunächst Schauspieler, wandte sich dann aber der Publizistik zu und war in unterschiedlichen Funktionen u.a. für die Leipziger ‘Elegante Welt’, die ‘Dresdener Nachrichten’ und für die ‘Dresdener Presse’ tätig. - Zu Heller vgl. Kosch II, 919 sowie DBA I 507, 233-238; zu Drobisch vgl. Kosch I, 378 und DBA I 253, 286-290 sowie II 292, 213.‎

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‎Heller, Stephen, Komponist (1813-1888)‎

‎2 eigenh. beschriebene Visitenkarten.‎

‎o.J. [Paris], 11. VII. 1868, 5,5 x 10 cm. 2 Seiten.‎

‎An eine Schauspielerin mit der Bitte, ihm das weitere Gastspielrepertoire bekanntzumachen. - Eine weitere Visitenkarte liegt bei.‎

书商的参考编号 : 60029

‎Heller, Stephen, Komponist und Pianist (1813-1888)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. o. O. u. D., (21 x 13,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Entschuldigt sich dafür, eine Einladung absagen zu müssen.‎

书商的参考编号 : 60993

‎Heller, Stephen, Komponist und Pianist (1813-1888)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 11. VIII. 1853, Gr.-8° (20,5 x 13,5 cm). 3 Seiten. Doppelblatt. Bläuliches Papier mit Monogramm.‎

‎An Frau Tutein: "[...] Componirt habe ich weniges, Op. 80, und 24 Preludien Op. 81, die mich sehr freuen würden in Ihren künstlerischen Händen zu wissen [...]". Für den Bruder der Briefempfängerin findet Heller ermutigende Worte zum künstlerischen Werdegang: "[...] Ich hörte von ihm die 3 einhändigen Stücke und 3 Theile einer Symphonie die ganz gewiß zu einigen Hoffnungen berechtigen [...]" - Wenige Risse alt hinterlegt.‎

书商的参考编号 : 55109

‎Heller, Stephen, pianist and composer (1813-1888).‎

‎ALS. Paris, 21 Aug. 1851.‎

‎Small 8vo. 1½ pp. on bifolium. To the Leipzig publisher F. Kistner: "Ihr Gehrtes [?] ist mir heute zugekommen, [ich] freu mich[,] daß der neue Titel Ihnen zusagt, und so wären wir dann im Reinen [...]".‎

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‎Heller, Stephen, Pianist und Komponist (1813-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., "Montag".‎

‎1½ SS. 8vo. An ein Fräulein: "Es scheint der engl. Verleger hat die dedic[ation] geändert [...] Da ich [...] länger bleibe d. h. noch 10 bis 14 Tage, so könnte Fr. Lodwick [?] noch die Berceuse von studiren - ein gar allerliebstes Stück [...]". - Der in Budapest geborene "Wunderknabe" wurde in Wien von Anton Halm - der ihn u. a. Beethoven und Schubert vorstellte - gefördert, mußte aber auf Geheiß seines Vaters 15jährig nach Budapest zurückkehren und strapaziöse Konzertreisen bestreiten. Von einigen Reisen abgesehen, verbrachte Heller die Jahre nach 1838 ununterbrochen in Paris, wo er zurückgezogen in kleinem Kreis lebte. Mit Robert Schumann stand er seit 1835 in freundschaftlich regem Briefverkehr, zu den führenden Pianisten seiner Zeit, zu Chopin und Liszt hat er jedoch trotz gegenseitiger Wertschätzung wenig menschlichen Kontakt gefunden.‎

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‎Heller, Stephen, Pianist und Komponist (1813-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 4. IV. 1879.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen W. Kühne in Kassel: "Mit Vergnügen komme ich Ihrem Verlangen nach, u. habe bereits ein Album-Blatt - eine Seite lang - und zwar, dem Meister zu Ehren, über Spohr'sche Motive geschrieben. Ehe ich es aber rein schreibe, möchte ich Genaueres über das Format des Albums wissen. Sie sagen zwar Quadrat-Format-quer - aber das ist sehr ungenügend. Kann ich das Blatt auf gewöhnliches Notenpapier in Quartformat schreiben? [...]". - Der in Budapest geborene "Wunderknabe" wurde in Wien von Anton Halm - der ihn u. a. Beethoven und Schubert vorstellte - gefördert, mußte aber auf Geheiß seines Vaters 15jährig nach Budapest zurückkehren und strapaziöse Konzertreisen bestreiten. Von einigen Reisen abgesehen, verbrachte Heller die Jahre nach 1838 ununterbrochen in Paris, wo er zurückgezogen in kleinem Kreis lebte. Mit Robert Schumann stand er seit 1835 in freundschaftlich regem Briefverkehr, zu den führenden Pianisten seiner Zeit, zu Chopin und Liszt hat er jedoch trotz gegenseitiger Wertschätzung wenig menschlichen Kontakt gefunden.‎

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‎Heller-Neuberger, Erika, Sängerin und Pianistin (1896-1942)‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 16. XI. 1920.‎

‎2 SS. 8vo. "Lieber Doctor, heute habe ich den Orestes in der 'schönen Helena' gesungen. Ich hoffe in der nächsten Woche den Cherubin zu kreieren.Gelt, Sie kommen dann herein? [...]". - Die aus Czernowitz stammende Künstlerin studierte am Konservatorium der Musikfreunde in Wien Klavier bei Julius Epstein und nahm Privatunterricht bei Theodor Leschetizky. Verheiratet mit dem Operettenkomponisten und Lautenvirtuosen Josef Heller, wirkte sie als Opernsängerin und Konzertpianistin in Wien. Unmittelbar nach ihrer Ankunft am 9. X. 1942 im Vernichtungslager Maly Trostinec wurde sie ermordet. - Stellenweise leicht silbrig.‎

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‎Heller-Neuberger, Erika, Sängerin und Pianistin (1896-1942)‎

‎Programmausschnitt mit einigen eigenh. Zeilen und U. O. O., 1920.‎

‎1 S. Kl.-4to. "Schön war es bei Dr. Dorn. 3 Choräle mit steigender Gage [...]". - Die aus Czernowitz stammende Künstlerin studierte am Konservatorium der Musikfreunde in Wien Klavier bei Julius Epstein und nahm Privatunterricht bei Theodor Leschetizky. Verheiratet mit dem Operettenkomponisten und Lautenvirtuosen Josef Heller, wirkte sie als Opernsängerin und Konzertpianistin in Wien. Unmittelbar nach ihrer Ankunft am 9. X. 1942 im Vernichtungslager Maly Trostinec wurde sie ermordet. - Mit einem kleinen Randausriß.‎

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‎Helletsgruber, Luise, Sängerin (1901-1967).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 20. III. 1924.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An August Nüchtern betr. eines Termins für eine Probe. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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