Die unabhängige Plattform professioneller Buchhändler und Antiquare

‎Autographes‎

Main

Anzahl der Treffer : 34.910 (699 seiten)

Erste Seite Vorherige Seite 1 ... 12 13 14 [15] 16 17 18 ... 115 212 309 406 503 600 697 ... 699 Nächste Seite Letzte Seite

‎[JOËL R.]. - MAURRAS Charles.‎

‎La sagesse de MISTRAL. Texte de Charles Maurras orné de bois dessinés et gravés par Robert JOËL.‎

‎Paris, Les Editions du Cadran, (Lyon, Imprimerie Rey), 1926. In-4, broché, couverture blanche rempliée et illustrée en noir et bistre d'un bois, 2 ff. bl.; 4 ff. n. ch. (faux-titre, titre, vignettes), P. 9 à 57 pp et 1. Première édition séparée, extrait de l'Etang de Berre, avec 23 bois originaux dont un pour la couverture. Tirage limité à 530 exemplaires. Un des 412 numérotés sur Vélin d'Arches. Exemplaire enrichi d'un envoi autographe de l'auteur.‎

‎[Judaica.] - Hirsch, Philipp.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 18. XI. 1880.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Zeitungen haben vor einigen Tagen Nachrichten über die sogenannte Judenverfolgung veröffentlicht. Wie Sie aus der umseitigen Abschrift, die sich allerdings nur auf die seiner Zeit angezeigte Abhaltung eines internationalen Congresses der Maaße und Gewichte bezieht, wo ein gewisser Adolphe Hirsch, Directeur de l'Observatoire Suisse, als Secretair genannt wurde, ersehen, verwechsle ich die Confession nicht mit dem gesellschaftlichen Verhältnisse. Die beiden Partheien verlangen eine abgesonderte Beleuchtung, wenn aus den gegenwärtigen Wirren etwas Gutes hervorgehen soll. Die Verfolger sehen in den Juden das auserwählte Volk, dem der Erlöser verhießen worden, und ihre Befürchtung ist um so stärker, je weniger die Fürsten diesem Berufe entsprechen. Nach meiner Ansicht kann jeder Mensch sich selbst erlösen, welcher Bestimmung jedoch nur Wenige nachstreben. Die Meisten hoffen auch die Versprechungen von Außen, weil sie den innern Kampf fürchten, und bewahren offen oder heimlich einen Hochmuth, welcher sie erst beim Tode verläßt. Für diese Parthei handelt es sich nur um die zeitlichen Güter. Die Verfolgten hingegen halten, soweit sie aufrichtig sind, an ihrer hohen Bestimmung fest, ohne sich aber im Allgemeinen zu derselben vorzubereiten. Ich sehe darin den Ursprung allen Elends, welches die Juden betroffen, und eine bittere, nicht ganz unverdiente Täuschung. Denn jedes Volk ist dem Herrn lieb, und wenn Er eins auserwählt, so geschieht es als Belohnung seiner Tugenden. - Die Geschichte der Patriarchen dürfte dies bestätigen [...]". - Die Recto-Seite von Bl. 2 mit Hirschs eh. Abschrift seines in französischer Sprache verfaßten Briefes an den Minister des Inneren und der Religion.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 200,00 Kaufen

‎[Kabarett - Wien].‎

‎Sammlung von 4 Dokumenten zum Wiener Varieté “Schiefe Laterne”. Wien und Zakopanje, 1941 und 1942.‎

‎Zusammen 3 Bll. 4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Einige Dokumente zur Geschichte des Wiener Tanz-Kabaretts ‘Schiefe Laterne’, das während des Zweiten Weltkriegs im Gebäude des früheren und auch wieder späteren Moulin Rouge von Direktor F. S. Frey betrieben wurde. Das Aushangplakat nennt als die einschlägigen Verzeichnissen allesamt nicht geläufigen Akrobaten und Künstler des Kabaretts die Tanzkünstlerin Grete Waldhart, die “Tänzerin v. ästhetischer Wirkung” Friedl Hora, den “Humoristischen Sprech-Jongleur” Riggs, das Roy-Trio (“in ihrem Tempel und Schönheitstänzen (ehem. Mitglieder aus dem Teatro Quinta Fontana, Rom)”, Steffi Pohl (“Das Ideal der Alpenwelt und Humoristin”), die 2 Saigons (“Humoristische Chinesen-Nummern”), “Die Tanzexzentriker” Roll & Litt sowie Paul Kahle “in seinem Orig.-Repertoire”; die Kapelle spielte unter der Leitung von Andreas Czurzor. Einer der 2 Saigons, Fredi (?) mit bürgerlichem Namen, berichtet in einem Brief vom 9. XI. 1942 aus Zakopane an Karin Bognar in Wien X von Auftritten des Duos: “[...] teile Dir mit, dass ich seit 1. aus Warschau hier in der ‘hohen’ Tatra eingetroffen bin. In Warschau war ich vom 16. August bis. 30. Oktober [...] Und jetzt eine Mitteilung die Dich vielleicht freuen wird: Dezember: Ronacher, Wien! Du kannst Dir denken wie groß die Freude für mich war, als ich von meinem Agenten den Vertrag erhielt. Das ist dann das 2. Mal. Das erste Mal war ich Monat März 42 im Ronacher. Also in einem Jahr zweimal engagiert [...]” (2 SS., 4to). Auf einer Bildpostkarte ist das Duo abgebildet, ein Zeitungsausschnitt aus dem ‘Mittag’ v. 18. II. 1941 berichtet über das “große und abwechslungsreiche Februarprogramm” des Kabaretts.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 35,00 Kaufen

‎[Kabinettphotographien].‎

‎Sammlung von 40 Kabinettphotographien österreichischer und deutscher Schauspieler und Künstler, teilweise signiert. Versch. Orte, ca. 1874-1908.‎

‎Verschiedene Formate. Zwischen 134:220 mm und 65:107 mm. Die Künstlerporträts, darunter viele Rollenporträts, wurden hauptsächlich von Wiener Ateliers angefertigt, einzelne Fotografien stammen u. a. von Ateliers aus Berlin, Cassel, Bad Aussee, Prag und Brünn. Unter den identitifizierbaren Persönlichkeiten sind die Burgschauspielerin Charlotte Wolter (1834-1897), der Schauspieler und Burgtheaterdirektor Hugo Thimig (1854-1944), der Wiener Schauspieler und Komiker Franz Fischer (1857-1934), der mit drei signierten Photographien vertreten ist, sowie der Schauspieler und Theaterdirektor Adolf Ranzenhofer (1856-1910) hervorzuheben. Das relativ schlecht erhaltene Rollenporträt Ranzenhofers ist Franz Fischer gewidmet, signiert und datiert (8. Oktober 1885). - Ein besonders charmantes Szenenfoto des Wiener Ateliers Dr. Székely, von dem ein Abzug im Wiener Theatermuseum aufbewahrt wird, zeigt Stella von Hohenfels-Berger (1857-1920) als "Richard, Herzog von York" neben Fanny Walbeck als "Eduard, Prinz von Wales" in Shakespeares "Richard III". Es stammt von einer Burgtheaterinszenierung, wobei der Abzug des Theatermuseums auf den 17. April 1874 datiert ist. - Weitgehend in Vergessenheit geraten sind Laura von Bruszkay (gewidmet), Mathilde Czjzek von Breymann (gewidmet und datiert), Wilhelmine Festetics, Fini Grinino (gewidmet), die Altistin Johanna Grünnes (gewidmet und datiert), Berthy Hofmann (gewidmet und datiert), Lona Nansen (gewidmet und datiert), Hedwig von Raab (gewidmet), Therese Reiner (gewidmet), Fanny Schönberger, Gisela Schlossarek (gewidmet), Mizzi Steiger (gewidmet), Ida Strasser (gewidmet), Marie Walcher und Johanna Wandl. - Vier Fotografien sind weder beschriftet noch gewidmet, elf weitere konnten trotz Sammlervermerks oder Widmung nicht eindeutig identifiziert werden. Bei drei als "Wiener Schönheiten-Gallerie" beschrifteten Fotografien des Wiener Ateliers Löwy dürfte es sich um Modellporträts handeln.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 850,00 Kaufen

‎[Kafka, Franz, writer (1883-1924)]. Busse, Ludwig.‎

‎Geist und Körper, Seele und Leib. Leipzig, Verlag der Dürr'schen Buchhandlung, 1903.‎

‎Large 8vo (162 x 232 mm). X, 488, (6) pp. Inscribed by Kafka and other friends to the philosopher Hugo Bergmann, Prague, 18 December 1905. Publisher's original cloth (a little rubbed, spine rebacked with original printed spine, hinges professionally restored). First edition. The title-page has a presentation inscription to the 21-year-old Hugo Bergmann on the day of his doctorate in philosophy: "Zur Erinnerung an unser gemeinschaftliches Streben" ("In memory of our common endeavours"). Written in the hand of the Prague intellectual Berta Fanta, the presentation is signed by her and six other members of their friendship circle: Bergmann's former classmate Franz Kafka, Dr. Max Lederer, Ida Freund, Oskar Pollak, his uncle Leopold Pollak, and Emil Utitz. - Berta Fanta (1865-1918) led a well-known Prague literary and philosophical salon, attended variously by Albert Einstein, Kafka, Brod, Bergmann (who was to marry Fanta's daughter Else), Rudolf Steiner and others. Ida Freund (1868-1931) was Fanta's sister. Like Bergmann, the jurist Max Lederer had been a student of the philosopher Anton Marty and shared the circle's interest in the philosophy of Franz Brentano. The art historian Oskar Pollak (1883-1915) had been succeeded by Kafka as rapporteur of the literary arts section Prague's Charles University in 1903. Kafka's classmate Emil Utitz (1883-1956) would defend his own PhD in 1906. He went on to teach philosophy and psychology at Rostock and later at Halle; after his deportation to Theresienstadt, he was head of the ghetto library. - The recipient Hugo Bergmann (1883-1975) had been a schoolfriend of Kafka's, and was close to Max Brod, whom he introduced to Zionism. Bergmann emigrated to Israel in 1920, where he was director of the Jewish National Library and a professor, and later dean, of the Hebrew University in Jerusalem. In his reminiscences of Kafka, published and reprinted in various journals from 1969 onward, Bergmann describes this presentation volume, adding that "a graphologist would undoubtedly signalize the fact that, while the others wrote their signatures in a column, one underneath the other, Kafka set his own name apart from the others, to one side" (cf. Bergmann 1972, p. 745). - The book forms the principal work of the German philosopher Busse, a classic of the turn-of-the-century discussion over the relationship of mind and body, when psychology was emancipating itself as a discipline independent from philosophy. The numerous pencil annotations in Bergmann's characteristic shorthand show that he read the volume closely. Kafka, Kritische Ausgabe: Briefe 1900-1912 (Frankfurt, 1999), p. 381. S. H. Bergmann, "Erinnerungen an Franz Kafka - Recollections of Franz Kafka - Kitay zikaron", in: Exhibition Franz Kafka 1883-1924. Catalogue (Jerusalem 1969), pp. 5-20/5-10, illustrated on p. 23. The same, "Erinnerungen an Franz Kafka", in: Universitas 27 (1972), p. 739-750, at p. 745.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 35.000,00 Kaufen

‎[Kafka, Franz]. - Janouch, Gustav, Schriftsteller (1903-1968) / Malraux, Clara, Schriftstellerin (1897-1982).‎

‎Dossier zu den "Gesprächen mit Kafka". Prag, 1947-1952.‎

‎I: Manuskript von Clara Malraux. 100 Bll., teils beidseitig beschrieben. 4to. - II: Typoskript. 74 Bll., einseitig beschrieben. 4to. - III: Typoskript "Gustav Janouch: Franz Kafka sagte … Erinnerungen und Aufzeichnungen". Prag, 1947. 182 einseitig beschr. Bll. 4to. - IV: Typoskript "Anmerkungen und Erläuterungen". Titel und 19 einseitig beschr. Bll. 4to. Mit zahlreichen Beilagen (s. u.). Die "Gespräche mit Kafka", die der Prager Autor Gustav Janouch nach eigener Angabe 1920 als 17-Jähriger geführt und später aufgezeichnet hatte, erschienen 1951 bei S. Fischer und machten in der Kafkaforschung sogleich Furore. Wie Janouch in der erweiterten Ausgabe 1968 schrieb, kam es schon "sehr bald zu einer französischen, italienischen, schwedischen, amerikanischen, südslawischen, spanischen - ja! - und sogar zu einer japanischen Ausgabe" (S. 7). Das vorliegende Dossier enthält (I) das 100 teils beidseitig beschriebene Blatt umfassende Werkmanuskript von Clara Malraux, die für Calmann-Lévy in Paris die französische Übersetzung besorgte, welche 1952 erscheinen sollte, sowie (II) eine 74 Blatt starke, unvollständige maschinschriftliche Fassung bis Kapitel 60 ("Franz Kafka parle ... Souvenirs et notes"). - Die Anmerkungen in der deutschsprachigen Erstausgabe stammten von Jana Vachovec, der Frau von Janouchs Freund Georg Vachovec, die 1947 unter dem Pseudonym "Alma Urs" von dessen Erinnerungsbuch ein maschinschriftliches Original nebst 2 Durchschlägen (deren einer hier als III vorliegt) angefertigt hatte (S. 13f.). Bei dem hier weiters vorliegenden (IV) deutschsprachigen Typoskript der "Anmerkungen und Erläuterungen" handelt es sich um eine Vorstufe der in der Abschrift enthaltenen "Anmerkungen und Erläuterungen". Die Anmerkungen (in III und IV) folgen in ihrer Numerierung noch Janouchs Unterteilung in Kapitel, während sie im Buch auf Seitenzahl und Zeile verweisen; überdies enthalten sie noch kleine Fehler, die in der Buchausgabe korrigiert wurden (so etwa heißt Otto Pick im Typoskript noch "Oskar", und Brods Gattin Else wurde im Typoskript noch am 21. IX. 1890 und nicht am 21. VIII. 1883 geboren). Umgekehrt finden sich allerdings auch in der Buchausgabe kleine Fehler, die im Typoskript noch korrekt waren: So ist etwa das Geburtsjahr von Felix Weltsch unstrittig 1884 und nicht, wie es in der Buchausgabe heißt, 1889 (Anm. zu S. 23, Zeile 2). - Neben den erwähnten Originalmanuskripten und -typoskripten enthält das Dossier noch eine nicht von Claire Malraux stammende hs. französische Fassung der "Anmerkungen und Erläuterungen" (46 einseitig beschr. Bll.) sowie ein unvollständiges Typoskript davon (24 Bll. inkl. einiger Doubletten), 6 Aufsätze über Kafka aus den 1940er und 1950er Jahren, zahlreiche bis in die 1990er Jahre hineinreichende, meist französische Zeitungsausschnitte zu Kafka und einen eigenh. Brief mit U. von Gustav Janouch an Max Brod (dat. 6. III. 1950, 2 SS. auf Doppelblatt, 8vo; in tschechischer Sprache). - I + II: in gutem Zustand; III: fleckig und merklich lädiert infolge starker Inanspruchnahme (vgl. hierzu die erweiterte Ausgabe S. 14f.). I: Gespräche mit Kafka. Erinnerungen und Aufzeichnungen. Frankfurt a. M., S. Fischer, 1951 (EA). - II: Erweiterte Ausgabe. Ebd., 1968.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 12.500,00 Kaufen

‎[Kafka, Franz]. Klopstock, Robert, thoracic surgeon (1899-1972), friend of Franz Kafka.‎

‎The posthumous papers of Robert Klopstock. Various places, 1890s-1970s.‎

‎A trove of 424 catalogued items, comprising correspondence including letters by Albert Einstein, Thomas Mann, Franz Werfel, and Salman Schocken; Klopstock's manuscripts and personal documents; more than 50 books from his library (among them inscribed copies by Max Brod, Klaus and Thomas Mann, and Franz Werfel), and a large collection of photographs. When Kafka died in the Austrian lung sanitarium of Kierling in 1924, it was (to employ the phrase used by Klaus Mann) in the arms of his friend Robert Klopstock, an Hungarian-born medical student with literary ambitions whom Kafka had met three years earlier at a different sanitarium, a fellow sufferer from tuberculosis. Klopstock's estate now makes accessible the largely unknown biography of the physician who was forced into emigration in 1938 and became a U.S. citizen in 1945. His manuscripts, his personal documents, his copious collection of photographs, the inscribed books in his library, as well as his correspondence with such eminent figures as Thomas Mann, Franz Werfel, Albert Einstein, Albert Schweitzer, and Salman Schocken now permit us to trace for the first time the path which the life of Kafka's last friend took. - Mann and Einstein both interceded on Klopstock's behalf to help him emigrate and find employment in the United States. In one of these letters, Mann directly invoked Klopstock's role as the selfless care-giver that would come to define his image in Kafka scholarship: "I first met Dr. Klopstock through the gifted young German writer Franz Kafka, for whom Dr. Klopstock did so much professionally and spiritually before he died". From Franz Werfel we have the now-famous 1934 letter in which he describes, in quasi-religious terms, his own relationship to Kafka, in whom he recognized (as he confides to Klopstock) the "Herald of the King". - Indeed, Klopstock himself was well-connected within German and Hungarian literary circles and active as a translator, especially of the humourous stories of Frigyes Karinthy, on which he consulted Kafka. Later increasingly private in his personal affairs and notoriously reticent about his famous companion, the physician was dubbed "crazy Dr. Klopstock" by Max Brod, who appears to have begrudged him his friendship with Kafka, viewing him, perhaps, as something of an interloper. Klopstock held and jealously guarded the Hungarian translation rights to Kafka's works; together with his wife Giselle, Klopstock undertook the first Hungarian translation of Kafka's "Trial", the beginning of which is preserved here. Giselle's own novel "Without Destination", set in a lung sanitarium, won the approval of Thomas Mann, who recommended it to Knopf, his American publisher. - Robert Klopstock died in New York in 1972, a highly respected surgeon and scientist whose research led to significant contributions in the field of pulmonary tuberculosis. His estate forms an extraordinary collection in which important discoveries still remain to be made. A PDF catalogue is available on request. Kafkas letzter Freund. Der Nachlaß Robert Klopstock (1899-1972). Wien, Inlibris, 2003.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 85.000,00 Kaufen

‎[Kaiserinnen von Österreich].‎

‎4 Ausschnitte mit den Unterschriften von vier österreichischen Kaiserinnen. O. O. u. D.‎

‎Montiert auf 1 Bl. 4to. Vorliegend die Unterschriften von Kaiserin Caroline Auguste, geb. Prinzessin von Bayern, vierte Gemahlin von Kaiser Franz I. (1792-1873), Kaiserin Maria Anna, geb. Prinzessin von Sardinien, Gemahlin Kaiser Ferdinands I. (1803-84), Kaiserin Zita, geb. Prinzessin von Bourbon-Parma, Gemahlin Kaiser Karls I. (1892-1989) und Charlotte, geb. Prinzessin von Belgien, Gemahlin des Kaisers Maximilian von Mexiko (1840-1927).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 580,00 Kaufen

‎[Karikaturen - Kärnten].‎

‎Spätbiedermeierliche politische Originalkarikaturen aus Kärnten. Sammlung von 5 kolorierten (teils aquarellierten) Karikaturen und 1 illustriertem allegorischen Gedicht. [Wolfsberg, 1867].‎

‎Buntstift bzw. Aquarell und Tinte auf Papier. 6 SS. Gefaltete Doppelblätter bzw. Einzelbögen. 4to. Die Zeichnungen aus der Hand eines biographisch nicht näher faßbaren Karikaturisten zielen vornehmlich auf die Zustände im Kärntner Nachmärz. Aufs Korn genommen werden ausbeuterische Stadtfürsten, Beamtenfilz und die Behäbigkeit der Landespolitiker. In einer Landtagssitzung lobt der Präsident die als phlegmatische Schafe dargestellten Abgeordneten: "Ruhe, Geduld und Schlaf sind die ersten Pflichten eines treuen Staatsbürgers! Sie meine Herren haben an diesen Prinzipien festgehalten, das Volk wird Ihnen dafür dankbar sein. Fahren Sie fort immer daß [!] zu befolgen, damit das Vaterland in Frieden bleibt." Konkreter wird der Angriff in der Zeichnung der "sieben Planeten in Wolfsberg", in der lokale Größen und Politiker gebrandmarkt werden. Um die "Sonne" Erlacher kreisen die vielfach als Teufelchen gezeichneten Planeten "Saturn" Löschnigg ("der feindlichste von allen Planeten, vorzüglich dem Bauern und Bürgerstand"), "Jupiter" Prohazka ("Donnerkeule der Exekutionen, Pfändungen, Lizitationen"), "Mars" Schnerich ("der größte Raubgeselle in seinem Kreis"), "Venus" Feichter ("Planet der Liebe zum - Geld"), "Merkur" Semen ("Beutelschneider") und "Mond" Isak ("lockt den Leuten das Geld heraus mit Spitzbüberei"). Besagter "Raubgeselle" Schnerich ist möglicherweise zu identifizieren mit dem Wolfsberger Notar und Rechtsanwalt Gotthard S. (1821-1907), der später auch als Lyriker hervortrat (vgl. Giebisch/G. 367). Schnerich und Löschnigg haben in weiteren Karikaturen Auftritte als heuchlerische Quacksalber, die ihren an Blutarmut leidenden Patienten Blutegel verschreiben, bis bei diesen weder Geld noch Blut mehr zu holen ist. An der Wand hängen Medaillen, die Österreich bei der Pariser Weltausstellung (wohl 1867) als "ersten Preis für Säugethiere erhalten" habe. Wiederum eine andere Zeichnung nimmt den österreich-ungarischen Ausgleich aufs Korn: Der quengelnde Bub Janos wird von der Mutter Austria mit einem Patent ruhiggestellt, während die anderen, nicht so bedachten Kinder Böhmen, Tirol, Krain etc. sich beschweren, aber auf mögliche spätere Gunst vertröstet werden. Das allegorische Gedicht, das die Schwächung Habsburgs beklagt, ist illustriert mit einem Doppeladler, dessen eine Körperhälfte zusehends seine Federn verliert und dessen Reichsapfel entzweigebrochen ist. - Interessante Sammlung politischer Karikaturen, die offenbar als Gelegenheitsillustrationen eines von der Gemeindesteuer geschröpften Wolfsberger Bürgers entstanden. - Teils mit kl. Einrissen bzw. fingerfleckig, sonst gut erhalten.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 1.400,00 Kaufen

‎[Karl IX., König von Schweden (1550-1611)].‎

‎Zeitgenöss. Briefabschrift. Nyköping, 30. VI. 1604.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Bestellung eines Reichsprofoß mit Anführung aller ihm zustehender Vergütungen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 250,00 Kaufen

‎[Kaufbrief.] Pichler, Phillipp, Pfarrer (fl. um 1694).‎

‎Khauffbrüeff Auf Pettern Rospeinter umb daß Prungüetl undtern Khaysersberg. Leoben, 17. XI. 1694.‎

‎Urkunde, 22 Zeilen. Deutsche Handschrift (Tinte) auf Pergament, unten eingeschlagen und mit durchzogenem Pergamentband. Ca. 195:325 mm. Von "Philippus Pichler confirmirte[m] Pfarrer bey Unßer Lieben Fraun am Waaßen in Leobner Vorstatt" ausgestellter Kaufbrief (Vertrag) über den Verkauf des zum Brunnmayerhof gehörigen Brunnguts an Peter Rospeinter. - Schöne große Federwerksinitiale. Teils leicht berieben bzw. fleckig. Spuren alter Faltung.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 350,00 Kaufen

‎[Kaufman(n), Ernestine (Enit), geb. Zerner, Malerin (1897-1960)].‎

‎Stammbuch ihres Sohnes Kurt mit Eintragungen von u. a. Enrico Caruso, Egon Friedell, Katharine Hepburn, Erich Kästner, Vivien Leigh, Laurence Olivier und Felix Salten. Verschiedene Orte, 1919-1956.‎

‎Mit 38 meist einmontierten Unterschriften auf 24 Bll. (im Album) sowie auf 5 losen Blatt (Beilagen 1 bis 5). Lederband der Zeit. Kl.-4to (ca. 130:120 mm). Mit weiteren Beilagen (s. u., 8 und 9). Das vorliegende Stammbuch stammt aus dem Besitz von Kurt (später Curt) Strand, geb. Stranksy, einem ehemaligen CEO der Hotelkette Hilton International, der es an seinem 13. Geburtstag (am 13. November 1933) in Wien geschenkt bekam und der in den darauffolgenden vier Jahren eifrig sammelte, so dass er im Winter 1937/38 schon Unterschriften von folgenden Musikern, Schauspielern, Sängern, Schriftstellern und Sportlern sein eigen nennen konnte: Ernst Baier, Enrico Caruso, Franz Theodor Csokor, Egon Friedell, Luise Helletsgruber, Franz Herterich, Erich Kästner, Angelo Kessissoglu, Jan Kiepura, Robert Kronfeld, Charles Kullmann, Karl Lustig-Prean, Lili Marberg, Todor Mazaroff, Lotte Medelsky, Lisa Minghetti, Alexander Moissi, Felix Salten, Karl Schäfer, Elisabeth Schumann, Richard Tauber, Fritz von Unruh und Philipp Zeska. - Dann jedoch emigrierte Kurt im Alter von 17 Jahren mit seiner Familie in die USA und ließ ebenso wie seine Mutter Ernestine eine ganze Welt hinter sich. In der neuen Welt kamen noch die Unterschriften von Katharine Hepburn, Halvdan Koht, Vivien Leigh, Henri-René Lenormand, Paul Manship, Haridas Thakordas Muzumdar, Jawaharlal Nehru, Laurence Olivier, Albert Sarraut, Robert E. Sherwood, Henry van de Velde, Wan Waithayakon und Wendell Wilkie hinzu, die er aber offensichtlich nicht mehr mit Absicht und Plan sammelte, sondern die der Tag ihm zutrug. - Curt Strands 1897 in Rosice (Mähren) geborene Mutter Ernestine war in den späten 1910er und frühen 1920er Jahren Schülerin der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien gewesen und hatte u. a. mit Anton Hanak, Oskar Kokoschka und Egon Schiele Kontakt. In den USA war sie weiterhin künstlerisch tätig und schuf etwa die Portraits für Dorothy Fishers "American Portraits" (New York, Henry Holt & Co., 1946) sowie jeweils ein Portrait der US-Präsidenten Hoover, F. D. Roosevelt, Truman und Eisenhower; in den 1940er und 1950er Jahren beschickte sie mehrere Ausstellungen, darunter eine in der Smithsonian Institution in Washington, DC, und eine weitere in der New York Historical Society. - Die nicht im Album enthaltenen, sondern lose beiliegenden Autographen stammen von 1) F. T. Csokor (eh. Visitenkarte), 2-4) Vivien Leigh, Laurence Olivier und Robert E. Sherwood (auf einer gedr. Programmkarte des Londoner Churchill-Clubs), 5) Paul Manship (auf einem an ihn adress. Briefkuvert), 6-7) Jawaharlal Nehru und Wan Waithayakon (auf einer gedr. Menükarte anlässlich eines vom New Yorker Bürgermeister Robert F. Wagner im Dezember 1956 ausgerichteten Festessens für Nehru) und 8) Fritz von Unruh (eh. Postkarte an Berta Zuckerkandl). Weiters liegen bei 8) 5 eigenh. Briefe mit U. von Anton Hanak an Enit Kaufmann a. d. J. 1918 und 1919, in denen es meist um seine Arbeitsüberlastung und nötige Terminverschiebungen geht (jeweils 1 S. auf 1 Bl., 4to, mit 4 eh. adr. Kuverts) und schließlich 9) 2 idente Portraitpostkarten, die den jungen Curt Strand im Jahre 1939 am Beginn seiner Berufslaufbahn zeigen, über die es im Nachruf der "Aspen Times" vom 15. Juli 2020 würdigend hieß: "Under Mr. Strand's leadership, Hilton International grew from one hotel in 1949, to encompass more than 100 hotels in 60 countries with 35,000 employees, at his retirement in 1987. Subsequently, Mr. Strand became a senior consultant for American Express, SAS Hotels, Tishman-Speyer, Pierre Hotel and Sherry Netherlands Hotel in New York City. He lectured at Cornell University, Cornell Essec (France), New York University, Y.P.O. and University of Houston. Some of the most important practices in the structuring of brand management for hotels were created by Mr. Strand". - Provenienz: Aus dem Nachlass Curt Strands und von dessen Erben 2021 veräußert.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 3.500,00 Kaufen

‎[Kempten]. - Wernau, Johannes I. von, Abt des Reichsstifts Kempten (Amtszeit 1460- 1481).‎

‎Deutsche Urkunde auf Papier. Kempten, Ostermontag (= 23. III.) 1478.‎

‎1 S. Gr.-4to (355:308 mm). Mit zwei papiergedeckten Siegeln und zwei Beilagen (s. u.). Urkunde zur Entsendung des "lieben Getreüwen" Johann Büchlin als des Abts Bevollmächtigten zur Wahl eines Nachfolgers für den verstorbenen Ulrich Ehinger, der bisher das Reichsstift Kempten in der Versammlung der "Sprüchlüte" vertreten hat. Dieselbe war durch die Vermittlung der Stadt Ulm 1467 eingerichtet worden, um die "Irrungen, Zwiträchten und Spannen" zwischen der Abtei und der Stadt Kempten beizulegen. Beteiligt waren daran außerdem Vertreter der Stadträte von Memmingen und Ravensburg. - Die Verso-Seite mit einer Notiz mit falscher Datierung aus neuerer Zeit ("1487", damit auch irrige Zuweisung der Urkunde an den Nachfolger von Johannes I., Johannes II. von Rietheim) sowie einem alten Regest; ein Falz alt hinterlegt und mit Einriß, kleine Randläsuren, etwas gebräunt und fleckig. - Beiliegend ein Brieffragment des Kemptener Abtes Heinrich VIII. von Ulm-Langenrhein (Amtszeit 1607-1617) mit eigenhändiger Unterschrift und Wachssiegel (datiert Kempten, 5. I. 1612, eine Streitsache mit der Stadt Kempten betreffend) sowie eine Taufbestätigung (Frickenhausen bei Memmingen, 31. X. 1651).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 1.500,00 Kaufen

‎[Kerrion, Achille (recipient), French cellist and conductor (1868-1939)].‎

‎5 autograph letters signed, 2 autograph postcards signed, and one autograph visiting card signed. Paris, Mainz, Florence, Seattle, and no place, 1893-1909 and no date.‎

‎8vo and oblong 12mo. Together 16 pp. on 3 bifolia and 7 single sheets. The postcards with autograph address verso. A collection including: autograph visiting card signed by the French composer Hedwige Chrétien (1859-1944), with thanks for his artistic interpretation of her choral work "Nos Soldats"; and an ALS by Georges Razigade (1876-1947) about working on his "Cortège" and "Air ballet", looking forward to having it followed by his "Danse moldave", the orchestration for which he has arranged: "Je viens de travailler tout spécialement pour votre orchestre au Cortège et l'Air ballet. Comme vous me l'avez fait espèrer, je serai très heureux de l'entendre avec ma 'Danse Moldave', qui y fait suite; j'ai donc arrangé une orchestration spéciale pour que tout soit entendu [...]". - APcS by the Italian composer Adolfo Baci (1834-1918), about sending him a sonata. - ALS by the French pianist and composer Gabrielle Ferrari (1851-1921), who regrets not having seen Kerrion's sister, the singer Stéphanie Kerrion, prior to the departure of the same. - ALS by the countess Oblonska, recommending "Poéme d'Antar" by the Russian composer Nikolai Rimsky-Korsakov (1844-1908) to be performed at the Palais de l'Industrie. - ALS by a friend of Kerrion's engaged in Mainz, mentioning a large salary, being surrounded by artists, and playing all the operas by Wagner, Beethoven and Mozart as a plus, while also feeling tied down there, wishing Kerrion and their mutual friend, the Italian violinist and composer Francesco de Guarnieri (1867-1927), were there, hoping to visit them the following year: "Je suis très bon caré ici, je n'ai pas beaucoup de besogne et suis largement payé. Au surplus je suis entouré de vrais artistes. L'orchestre et les chefs sont très bons et on a des executions magnifiques. Nous jouons tous les Operas de Wagner ainsi que ceux de Beethoven et Mozart [...] Je suis enchainé ici probablement par toujours car il y a une retraite de gouvernement. Je crois bien cependant aller te voir l'année prochaine. Si tu étais ici avec de Guarnieri cela serait beaucoup plus agréable pour moi [...]". - Includes several musical manuscripts of early 19th century Italian airs, as well as 3 ALS by unidentified artists. - Strips of paper mounted on verso; slightly brownstained in places; some marginal tears, not touching the text.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 850,00 Kaufen

‎[Kitzbühel].‎

‎Autograph letter signed by the tax collector Christof Breiner. N. p., 1618.‎

‎Folio. ¾ p. on bifolium. With autograph address and papered seal. To the municipial authorities of Kitzbühel, regarding a matter of taxation. - Some edge defects.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 350,00 Kaufen

‎[Klenze, Leo von, Architekt, Maler und Schriftsteller (1784-1864)]. - Felicitas von Klenze (geb. Blangini, seine Gattin).‎

‎Originalportraitphotographie. [München, 2. Hälfte d. 19. Jhdts.].‎

‎88:55 mm (Carte de Visite) auf etwas größerem Untersatzkarton. Ganzfigürliches Portrait im Profil. - Aus dem Atelier H. Holz.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎[Klesheim, Anton Frh. von, Schriftsteller und Schauspieler (1812-1884)].‎

‎Eigenh. Brief mit U. von Klesheims Adoptivsohn Julius. Wien, 7. VI. 1896.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. “In Ihrem geschätzten Blatte von heute bringen Sie unter der Aufschrift ‘’s Ringerl und ‘s Röserl’ eine Episode aus dem Leben des österr. Dialektdichters Anton Baron Klesheim, erzählt von Josefine Jurik. Für diese freundliche Erinnerung an meinen, nach seinem Ableben am 6. Juli 1884 nunmehr gänzlich vergessenen Adoptiv-Vater, gestatten Sie mir Ihnen meinen herzlichen, verbindlichsten Dank zum Ausdrucke zu bringen [...]”. - Anfangs Schauspieler in Wien und Preßburg, wandte sich der aus Peterwardein stammende Adoptivvater des Südbahnadjunkten Julius Frh. von Klesheim der Schriftstellerei zu. "Besonders erfolgreich war er mit seinen mundartlichen Dichtungen, die er in den allerhöchsten Kreisen selbst vortrug. Einige seiner Gedichte wurden volkstümlich, u. a. 'Wanns Mailüfterl waht". Als Theaterdichter war er mit romantischen Märchen und Lustspielen erfolgreich" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1298. - Mit kl. Einr. - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 40,00 Kaufen

‎[Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941)]. - Sascha Kronburg (1893-1985).‎

‎Exlibris für Wilhelm Klitsch. Wohl Wien, o. D.‎

‎59:52 mm (Plattenrand). Radierung. Die aus Wien stammende Künstlerin besuchte die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, war als Illustratorin für Zeitschriften wie "Die Muskete" und "Wiener Mode" tätig und bildete sich an der Kunstschule für Frauen und Mädchen bei Otto Friedrich weiter. "Ferner studierte sie ein Semester bei Karl Sterrer und bildete sich 1922, wiederum in der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, bei Alfred Cossmann in der Radierkunst weiter" (DBE). Neben Zeitschriften- und Buchillustrationen (u. a. zu "Die Hochzeit des Todes" von A. Bension) schuf sie Exlibris und Vignetten.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 20,00 Kaufen

‎[Kloster St. Anna]. -‎

‎Eigenh. Empfangsbestätigung mit U. von Prior P. Justus. Graz, 16. IV. 1778.‎

‎½ S. Folio. Bestätigt seitens des Augustiner-Barfüßer-Klosters in Münzgraben, die jährliche Zinszahlung durch Johann Wenzl Graf von Paar richtig erhalten zu haben. - Die Kirche St. Anna und das gleichnamige Kloster wurden 1807 von den Dominikanern übernommen. Die alte Kirche wurde im November 1944 durch Bomben zerstört; an ihrer Stelle wurde 1950 mit dem Bau der Fatimakirche "Unbeflecktes Herz Mariens" begonnen, die vier Jahre darauf geweiht wurde. - Mit Gebührenstempel und papiergedecktem Siegel.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎[Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933)]. - Helene Pichler, geb. Kobelkoff, seine Tochter (1886-1932).‎

‎12 Bildpostkarten mit eigenh. U. Paris, 1901.‎

‎Zusammen 12 SS. auf 12 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker. - Helene Pichler, die einzige Tochter des Schaustellers und Unternehmers, war seit 1915 mit dem Wiener Hans Pichler verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte, Alexander (geb. 1918) und Hedi (geb. 1923). Im Familienunternehmen ihres Vaters war sie für die Organisation von Reisen und Auftritten verantwortlich und kümmerte sich um die elterlichen Betriebe im Wiener Prater wie den Toboggan, die "Manege Parisienne", das Velodrom oder das Calafati-Ringelspiel. - Die Bildseiten mit zeitgenössischen Ansichten aus Paris.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 600,00 Kaufen

‎[Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933)]. - Helene Pichler, geb. Kobelkoff, seine Tochter (1886-1932).‎

‎15 Bildpostkarten mit eigenh. U. Meist Paris, 1900.‎

‎Zusammen 15 SS. auf 12 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker. - Helene Pichler, die einzige Tochter des Schaustellers und Unternehmers, war seit 1915 mit dem Wiener Hans Pichler verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte, Alexander (geb. 1918) und Hedi (geb. 1923). Im Familienunternehmen ihres Vaters war sie für die Organisation von Reisen und Auftritten verantwortlich und kümmerte sich um die elterlichen Betriebe im Wiener Prater wie den Toboggan, die "Manege Parisienne", das Velodrom oder das Calafati-Ringelspiel. - Die Karte v. 6. VIII. 1900 mitunterzeichnet von ihren Geschwistern Alexander (1876-1944), Otto (1879-1934) und Ernst (1885-1957). - Die Bildseiten mit zeitgenössischen Ansichten aus Paris.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 650,00 Kaufen

‎[Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933)]. - Helene Pichler, geb. Kobelkoff, seine Tochter (1886-1932).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Paris, 26. I. 1901.‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker: "Dies die Kirche Notre Dame - + [bezieht sich auf die ehemalige Leichenhalle, die auf der Karte vor der Kathedrale zu sehen ist] bedeutet die Morgue wo[hin] die unbekannten Leichen gebracht werden [...]". - Helene Pichler, die einzige Tochter des Schaustellers und Unternehmers, war seit 1915 mit dem Wiener Hans Pichler verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte, Alexander (geb. 1918) und Hedi (geb. 1923). Im Familienunternehmen ihres Vaters war sie für die Organisation von Reisen und Auftritten verantwortlich und kümmerte sich um die elterlichen Betriebe im Wiener Prater wie den Toboggan, die "Manege Parisienne", das Velodrom oder das Calafati-Ringelspiel.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 300,00 Kaufen

‎[Koch, Emma, Pianistin, 1835-1910]. - Clara Michaelis.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. III. 1910.‎

‎12 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Berührende Zeilen über das Ableben der Pianistin Emma Koch: “Man kann es nicht fassen, daß diese Frau nicht mehr da sein soll; ich denke immer, sie ist verreist, und kann es mir nicht vorstellen, daß sie nicht mehr wiederkommen soll. Als Frau Koch am 4 December von ihrer langen Reise zurückkehrte, fanden wir sie alle sehr verändert, alt geworden und nicht mehr so elastisch, sehr kurzathmig, so daß ich schon immer sagte, sie müßte zum Arzt; sie wollte davon natürlich nichts hören, da sie ja nie krank sein wollte [...]”. - Emma Koch, Schülerin von Franz Liszt und Hans von Bülow, war Lehrerin am Sternschen Konservatorium in Berlin und über drei Jahrzehnte lange die “innere Lebensgefährtin” Josef Viktor von Scheffels.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎[Konvolut: Rezepthandschriften].‎

‎Sammlung von medizinischen und Haushalts-Rezepten des späten 18. und frühen 19. Jhs. Wohl Wien, 1780-ca. 1820.‎

‎Zus. 29 SS. Versch. Formate, zumeist 4to und Kl.-8vo. "Gebrauchszettel der Lieberischen Gesundheits-Kräuter", "Kraft und Wirkung des Englischen Wunderbalsams nebst dessen inner- u. äußerlichen Gebrauch", "Famili[en-]Geheimnis", "Fleckt[eufel]", "Beweis zu was des Schwarz Heinrichs Pflaster dienet" etc.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 800,00 Kaufen

‎[Kotzebue, August von, writer (1761-1819)]. - Christina von Kotzebue (née Krüger, the poet's mother, 1736-1828).‎

‎ALS. N. p., 26 Jan. 1811.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. To an unnamed addressee, regarding a financial transaction. - Christina von Kotzebue was a close confidante of Duchess Anna Amalia.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 650,00 Kaufen

‎[Kraft, Emil, Bundesminister für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten (1865-1931)].‎

‎Sammlung von 81 teils eigenh. Briefen und Telegrammen mit U. Verschiedene Orte, 1923.‎

‎Zusammen 86 SS. auf 122 Bll. Verschiedene Formate. Sammlung von Kondolenzschreiben an den Bundesminister für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten aus Anlaß des Ablebens von dessen Gattin. Unter den Verfassern finden sich Bundespräsident Michael Hainisch (1858-1940), Nationalratspräsident Richard Weiskirchner (1861-1926) und die Minister Rudolf Buchinger (1879-1950, BM f. Land- und Forstwirtschaft), Viktor Kienböck (1873-1956, BM f. Finanzen), Verkehrsminister Franz Odehnal (1870-1928), Heeresminister Carl Vaugoin (1873-1949) und Justizminister Leopold Waber (1875-1945), die Nationalratsabgeordneten Heinrich Mataja (1877-1937), Heinrich Allina (1878-1953), Friedrich Schmidt (geb. 1874), Max Pauly (1876-1934) und Eduard Heinl (1880-1957), Polizeipräsident Johann Schober (1874-1932), Ministerpräsident Ernst Seidler von Feuchtenegg (1862-1931), die Landeshauptmänner von Salzburg, Kärnten, dem Burgendland, Niederösterreich und Oberösterreich Franz Rehrl (1890-1947), Florian Gröger (1871-1927), Alfred Rausnitz (1876-1955), Karl Buresch (1878-1936) und Johann Hauser (1866-1927; Telegramm), der Architekt Stefan Fayans (1879-1942), der Gouverneur der Österreichisch-Ungarischen Bank (später Oesterreichische Nationalbank) Alexander Frh. von Spitzmüller (1862-1953), der Chemiker und Industrielle Ernst Geiringer (1888-1956), der Industrielle Arthur Krupp (1856-1938), der Präsident Technischen Versuchsamtes Wilhelm Exner (1840-1931) sowie der Regisseur Max Reinhardt (1873-1943; Telegramm). - Tls. mit kleinen Randläsuren und zumeist auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 500,00 Kaufen

‎[Kralik von Meyrswalden, Richard Rt., Schriftsteller und Kulturphilosoph (1852-1934)]. - Maria Kralik.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. XII. 1904.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Professor: “Ein seltsam liebliches, interessantes und reizendes Büchlein Gedichte ist uns zugeflogen, das uns große Freude bereitet. Mein Mann und ich danken Ihnen herzlich dafür und bitten Sie bei Ihrer bewundernswerten Frau Gemahlin ein liebenswürdiger Vermittler unseres Dankes und unserer Bewunderung zu sein [...]”. - Nach abgeschlossenem juristischem Studium als freier Schriftsteller in Wien lebend und durch Reisen nach Italien und Griechenland ideel gefestigt, führten Besuche in Bayreuth und Oberammergau “zum Entstehen eines ‘christlich-germanischen Kulturideals’, das auf der Antike sowie den Begriffen Nation und Religion aufbaute” (DBE). Als Wortführer in der katholischen Bewegung Österreichs tätig, gründete Kralik v. M. 1905 die katholische Schriftstellervereinigung "Gralbund" mit der Zeitschrift "Der Gral" (1906ff.), die als Gegengewicht zu der von Carl Muth herausgegebenen Zeitschrift ‘Hochland’ (1903ff.) gedacht war. In seinem im Geiste der katholischen Neuromantik stehenden Werk bemühte er sich, beeinflußt von Richard Wagner und Pedro Calderón de la Barca, um die Wiederbelebung mittelalterlicher Literatur. Vgl. Kosch IX, 354f. und Öst. Lex. I, 645. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 75,00 Kaufen

‎[Krems an der Donau].‎

‎Verordnung über Brotpreise und Gewichte. Wohl Krems, 16. Jh.‎

‎12 Bll. Moderner Halbpergamentband (Rücken unter Verwendung einer Handschrift des 15. Jhs; Deckelbezüge aus einem Druck des 16. Jhs., die Vorsätze aus einem Rechnungsbuch-Ms. des 18. Jhs.). 4to. Abschrift aus dem Stadtbuch der Stadt Krems: "Als steet diese Ordnung Inn beeder Stadt Krembs vnnd Stain Stadtbuech Eingeschrieben / Vnnd wirt bey dem Khaiserlichen Marckht Hadersdorf Auch Inn Vbung gehalten". - Liste der Preise und Gewichte für "Peckhen Fächt Semeln Gebäck oder Brodt", "Pollen Gebäch oder Brodt" sowie "Oblas oder Rockhen Gebäch vnnd Brodt". - Teils etwas wasserrandig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 2.800,00 Kaufen

‎[Kufferath, Hubert Ferdinand, Komponist (1818-1896).‎

‎Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎Kleines Visitkartenformat. Aus Holz.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎[Kulturverein Panorama].‎

‎Sammlung von eigenh., gedr. und ms. Briefen und Postkarten mit U., vor allem an den Kulturverein Panorama in Wien. Pöcking, Wien, Klosterneuburg, Dießen am Ammersee, Badajoz, Villach, Prag u. a. O., (1915-2005).‎

‎Zus. 19 Briefe, 25 (Bild-)Postkarten u. Glückwunschkarten, 1 Visitenkarte, 2 Briefkarten, 2 Albumbll. Zus. 51 SS. auf 4 Doppelbll. und 44 Einzelbll. Verschiedene Formate. Meist an Karl Halama von befreundeten Monarchisten sowie Abonnenten und Autoren des "Extra-Blatt(s)" des Kulturvereins Panorama, dessen Herausgeber er war. Darunter Otto von Habsburg, Helmut Freiherr von Redwitz Brambach ("Verein österr. Monarchisten"), Cavaliere Luciano Stecchina (aus Cormòns), Brigadier Hugo Onjerth, Robert v. Malottki ("Familienverband der Fam. v. Malotki", Bremen), Halldén-Pongratz (aus München), Josef Franzl (der Wiener "Zirkuspfarrer"), Paolo Petizio (Aedo des Kulturvereins "Mitteleuropa" in Udine), Schriftsteller Kurt Brieger ("Europa-Austria! Eucharistia hic Austriae Vita"), José Emilio Estrella Estrellas, Herausgeber der Schrift "Revista Cultural-Historica" und Gründer des "Centro Monárquico de Estudios Institucionales de la región de Extremadura", Anna Elisabeth Aulenbacher ("Radetzky-Orden", Wien), Herbert Frey, Giuseppe Boragines, Rudolph Franz Joseph Guttman, Zdenek Christoph, Ritter Koschin von Freudenhof, u. a. m. Ein paar Korrespondenzen, eine Festschrift und ein Albumblatt an weitere Adressaten. - Detaillierte Verlistung auf Anfrage.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 500,00 Kaufen

‎[Könnemann, Arthur, Dirigent und Komponist (1861-1934)].‎

‎Sammlung von 2 Broschüren, 1 eigenh. Brief mit U. von Johann Schuscik betr. des Könnemannschen Werkes sowie Zeitungsausschnitten über den Komponisten. Stettin und Teschen, F. Priedöhl, o. J.‎

‎I: Der Herbst. Symphonische Dichtung in Form einer Ouvertüre. 15, (1) SS. II: Die Madonna mit dem Mantel. Ein Tontrauerspiel in zwei Aufzügen. 48 SS. Beide 8vo. Originalbroschuren. Schusciks Brief vom 12. III. 1913. 3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit gestemp. Briefkopf und eh. adr. Kuvert. Zeitungsausschnitte: 4 Bll. Gegenstand der vom Katecheten Johann Schuscik an H. A. Schwer übersandten Zusammenstellung von Könnemannschen Preziosa ist das Ersuchen, eine Aufführung von des Komponisten ‘Madonna’ an der Wiener Volksoper zu forcieren, da der Komponist schon vor längerer Zeit “sein neuestes Werk [...] eingereicht”, bislang aber keine “befriedigende Antwort” erhalten habe. - Könnemann war Kapellmeister an den Stadttheatern Paderborn, Greifswald, Osnabrück, Wesel und Münster und ließ sich 1887 als Direktor der k. k. Musikbildungsanstalt und Leiter des Orchestervereins in Mährisch-Ostrau nieder. Sich insbesondere als Opernkomponist einen Namen machend, schrieb er u. a. die romantische Oper ‘Der Bravo’, das musikalisch-dramatische Märchen ‘Die versunkene Stadt’ und das 1898 in München mit dem Luitpold-Preis ausgezeichnete Tonschauspiel ‘Der tolle Eberstein’ (vgl. DBE). - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎[Künstler helfen Künstlern].‎

‎Briefabschnitt mit acht eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Neben der Schauspielerin Hilde Wagener (1904-1992) - auf deren Initiative hin 1955 der Verein "Künstler helfen Künstlern" für in Not geratene Künstlerkollegen gegründet worden war - unterzeichnen Rosetta Anday, Vilma Degischer, Marika Rökk, Hans Putz, Elisabeth Epp, Hilde Güden und Hilde Sochor.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 90,00 Kaufen

‎[Künstler helfen Künstlern].‎

‎Briefabschnitt mit fünf eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Neben der Schauspielerin Hilde Wagener (1904-1992) - auf deren Initiative hin 1955 der Verein "Künstler helfen Künstlern" für in Not geratene Künstlerkollegen gegründet worden war - unterzeichnen Reri Grist, Gottfried von Einem, Agnes Baltsa und Joan Fontaine. - Rechts unten eine weitere, jedoch nicht identifizierte Unterschrift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 60,00 Kaufen

‎[Künstler helfen Künstlern].‎

‎Briefabschnitt mit fünf eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Neben der Schauspielerin Hilde Wagener (1904-92) - auf deren Initiative hin 1955 der Verein "Künstler helfen Künstlern" für in Not geratene Künstlerkollegen gegründet worden war - unterzeichnen Birgit Nilsson, Hilde Güden, Marcel Prawy und Josef Meinrad.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 50,00 Kaufen

‎[Künstler helfen Künstlern].‎

‎Briefabschnitt mit sechs eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Neben der Schauspielerin Hilde Wagener (1904-1992) - auf deren Initiative hin 1955 der Verein "Künstler helfen Künstlern" für in Not geratene Künstlerkollegen gegründet worden war - unterzeichnen Spas Wenkoff, Catarina Ligendza, Susanne Almassy, Dolores Schmidinger und Fred Liewehr.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 75,00 Kaufen

‎[Künstler helfen Künstlern].‎

‎Briefabschnitt mit sechs eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Neben der Schauspielerin Hilde Wagener (1904-1992) - auf deren Initiative hin 1955 der Verein "Künstler helfen Künstlern" für in Not geratene Künstlerkollegen gegründet worden war - unterzeichnen Christa Ludwig, Hilde Güden, Senta Berger, Rosette Anday und Axel von Ambesser.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 75,00 Kaufen

‎[Künstler helfen Künstlern].‎

‎Briefabschnitt mit sieben eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Neben der Schauspielerin Hilde Wagener (1904-1992) - auf deren Initiative hin 1955 der Verein "Künstler helfen Künstlern" für in Not geratene Künstlerkollegen gegründet worden war - unterzeichnen Rosette Anday, Hilde Güden, Gwyneth Jones, Lotte Lang, Peter Schreier und Paul Hubschmid".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 80,00 Kaufen

‎[Künstler helfen Künstlern]. - Thimig, Helene, Schauspielerin, Regisseurin und Theaterdirektorin (1889-1974).‎

‎Briefabschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-gr.-8vo. Die Tochter Hugo Thimigs und Schwester von Hans und Hermann Thimig war nach ihrem Debüt in Baden bei Wien in Meiningen und Berlin engagiert, spielte bis 1933 unter Max Reinhardt (den sie 1935 ehelichte) am Deutschen Theater und ging anschließend gemeinsam mit ihrem Mann ans Wiener Theater in der Josefstadt, wo sie bis zu ihrer beider Emigration 1937 tätig war. Vgl. Öst. Lex. II, 489f. und Czeike V, 447f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 20,00 Kaufen

‎[Künstlerstammbuch].‎

‎Künstlerstammbuch der Jahrhundertwende. Baden, Wien, Pilsen, Pressburg, Franzensfeste, Innsbruck u. a. O., 1888-1908.‎

‎80 zumeist einseitig beschriebene Bll. (num. 14-96 und einige unn., die ersten Bll. fehlen) mit 87 Eintragungen. Lederband der Zeit mit metallener Monogramm-Emblem am Deckel ("RP" [?] mit 5-zackiger Krone) und intakter Schließe. Umlaufender Goldschnitt. 8vo. Bemerkenswertes Stammbuch der Jahrhundertwende, in der sich annähernd alles findet, was vornehmlich an Wiener Sprechbühnen Rang und Namen hatte, darunter Rosa Albach-Retty, Werner Alberti, Hermine Albrecht, Friedrich Ludwig Arnsburg, Anna Bahr-Mildenburg, Agathe Barsescu, Friedrich Basil, Carl Blasel, Hedwig Bleibtreu, Carl William Büller, Rudolf Christians (Eintrag und sign. Rollenfoto "als Clavigo"), Poldi Deutsch, Max Devrient, Babette Devrient-Reinhold, Siegwart Friedmann, Alfred Gerasch, Alexander Girardi, Pepi Glöckner-Kramer, Arthur Guttmann, Marie Halton (Ps. f. Marie Prendergast), Anna Haverland, Amalie Heppner, Laura Hilgermann, Stella Hohenfels-Berger, Robert Hübner, Josef Josephi, Anna Judic, August Junkermann, Josef Kainz, Anna Kallina, Ilka Gräfin Kinsky Pálmay, Julie Kopacsy-Karczag, Hermine Körner, Leopold Kramer, Fritz Krastel, Jan Kubelik (mit einer Notenzeile), Rafael Kubelik (mit einer Notenzeile), Margarete Langkammer, Else Lehmann, Lilli Lehmann, Claire Liesenberg, Lotte Medelsky, Wilhelmine Mitterwurzer, Rosa Nordmann, Helene Odilon, Ilka Pálmay, Maria Pospischil (mit Portraitpostkarte), Clara Rabitow, Else von Ruttersheim, Adele Sandrock, Fritz Schrödter, Philipp Stätter (Ps. für Filipp Achtelstätter), Caroline Stelzer, Betty Stojan, Margarethe Swoboda, Franz Tewele, Willi Thaller, Mila Theren, Otto Tressler, Louis Treumann, Rudolf Tyrolt, Lucie Vierna, Carl Josef Wagner, Fanny Walbeck, Gustl Waldau, Mia Werber, Lotte Witt, Gusti und Julius Wittels, Charlotte Wolter, Carl von Zeska und Mizzi Zwerenz. - Einer beiliegenden Notiz neueren Datums zufolge soll das Stammbuch aus dem Besitz der Sängerin Rosa Papier stammen, was jedoch nicht der Fall sein dürfte: zum einen, weil die Halterin an einer Stelle als "Frau Henriette" apostrophiert wird, zum andern, weil Anna Bahr-Mildenburg sie als "meine Tante" anspricht. Einigen Eintragungen nach zu schließen dürfte die Halterin allerdings selbst auf der Bühne gestanden haben. - Beiliegend ein Brief von Josef Lewinsky an die "gnädige Frau", der sie ebenfalls als "Collegin" (wenn auch indirekt) anspricht (Wien, 15. IX. 1889, 2 SS. 8vo), und ein Brief von Lewinskys Witwe Olga (Wien, 4. V. 1914, 1 S., 8vo, mit eh. adr. Kuvert) an den Rechts- und Sozialwissenschaftler Rudolph Bischoff in Graz, in dem sie ihm dankt, ihr den Inhalt von ihres Gatten Brief zur Kenntnis gebracht zu haben. - Die ersten Blatt lose, Innengelenk vom Buchblock gelöst; stellenweise leicht fleckig; der Einband etwas berieben und beschabt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 2.500,00 Kaufen

‎[Künstlerstammbuch].‎

‎Künstlerstammbuch mit 14 eigenh. Eintragungen von prominenten Künstlern der Zeit. Wien, 1931 bis 1946.‎

‎11 beschr. SS. auf 78 Bll. Flexibler Perkalinband. Kl.-4to. Die tls. einmontierten Eintragungen stammen von den Schriftstellern Gerhart Hauptmann (1862-1946), Karl Schönherr (1867-1943, zweifach) und Franz Werfel (1890-1945), von den Schauspielern Franz Höbling (1886-1965), Hans (1900-1991) und Hugo (1854-1944) Thimig, von der Violoncellistin Senta Benesch (1913-1986) und ihrem Gatten, dem Musikpädagogen Maurice Benesch (D. n. b., mit e. Notenzeile aus Franz Schuberts Trio, op. 100), von dem Komponisten Julius Bittner (1874-1939, mit 3 e. Takten aus seiner Oper "Der Musikant) und seiner Gattin Emilie, geb. Werner, von dem Maler Tom Dreger (1868-1948) und der Sopranistin Maria Cebotari (1910-1949) sowie von ihrem Ehemann, der Schauspieler Gustav Diessl (1899-1948).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 2.000,00 Kaufen

‎[Kürnberger, Ferdinand]. - Engländer, Samuel.‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Unlesbar [Ungarn], 1901 und 1903.‎

‎Zusammen 7 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Wohl interessante, bedauerlicherweise nur in unsäglich zittriger Altershandschrift verfaßte Briefe an den namentlich nicht genannten Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903) über Ferdinand Kürnberger, Sigmund Engländer, Sigmund Kolisch u. a.: “Ich danke Ihnen herzlich für die Anzeige Ihres demnächstigen [!] Artikels in der N. Fr. Pr. ‘Kürnberger als Dramatiker’[.] - Wir haben sie an einigen Stellen u. ich lese sie täglich [...] Kolischer [?!] ist mir unbekannt. Sigmund Engländer ging in den 40ger Jahren nach London. Ich habe vor etwas [!] 30 Jahren von ihm ein Werk: ‘der Arbeiter’ [?; möglicherweise die 1864 in Hamburg bei Hoffmann erschienene ‘Geschichte der französischen Arbeiter-Associationen’] gelesen - es hat mir nicht gefallen [...]” (Br. v. 29. IV. 1901).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 70,00 Kaufen

‎[Labatt, Leonhard, Tenor, geb. 1838)].‎

‎47 Briefe aus dem Umfeld des Hofopernsängers. Wien u. a. O., 1878-80.‎

‎Zusammen 49 SS. 8vo. Gegenstand der ausführlichen Korrespondenz von zwei Advokaten und ihrer Klienten Eugenie Labatt und Heinrich Grünbaum sind Sorgerechtsfragen betr. der aus der deren Ehe entsprossenen Tochter Elly. Eigentlicher Zankapfel des Sorgerechtsfalles ist das Besuchsrecht der leiblichen Mutter Eugenie, die nunmehr in zweiter Ehe mit dem Tenorsänger an der Wr. Hofoper L. Labatt verheiratet ist und der eben dieser Eheschließung wegen das Besuchsrecht bis zum 10. bzw. 12 Lebensjahr der Tochter verwehrt werden soll. In einem Brief an den befreundeten Hausarzt Adolf Hoffmann vom 1. I. 1879 führt Grünbaum hierzu folgendes aus: "Nach dem zwischen mir und Jenny [d. i. Eugenie] bei Trauung unserer Ehe geschlossenen Vertrage bleibt unser Ellerl in meiner Gewalt und Erziehung. Der Erziehung dieses Geschöpfchens widme ich fortan mein Leben! - Wie soll aber dieses Erziehungswerk gelingen, wenn das Kind seiner Mutter begegnen, mit ihr (wenn auch noch so selten) verkehren soll, - und andrerseits der Grund des Fernbleibens dem Kinde unaufgeklärt bleibt, ja schließlich der Zufall ihr die Mama an der Seite ihres jetzigen Mannes zeigt? - All' die unberechenbaren Folgen einer Verwirrung der heiligen Begriffe von Mutter und Vater in dem kleinen Kinderköpfchen sehe ich drohen, wenn ich solche Begegnungen zwischen Mutter und Kind zugebe. Mein Entschluß steht daher unerschütterlich fest - für Elly ist die Mama in Hall, und so lange diese Täuschung möglich sein wird, werde ich sie erhalten, bis - was ich wünschen muß - in der kindlichen Erinnerung die Bilder der Vergangenheit von selbst verblassen [...]". - Im einzelnen umfaßt das vorliegende Konvolut 1 eh. Br. des Advokaten Geza Schulhof an Jenny (d. i. Eugenie Labatt, 7 SS.), 2 eh. Br. des Marinekapitäns Carl Reichmann an Albrecht Hiller (zusammen 3,5 SS.), 1 eh. Brief von dessen Bruder Fritz Reichmann an A. Hiller (1 S.), 3 eh. Br. v. A. Hiller an den Advokaten Eugenie Labatts, Dr. Heinrich Jacques (zusammen 4 SS.), 1 eh. Br. Hillers an E. Labatt (2,5 SS.), 1 eh. Br. H. Grünbaums an seinen Advokaten A. Hiller (2 SS.), 2 eh. Br. Grünbaums an E. Labetts Advokaten Heinrich Jacques (zusammen 5,5 SS.), 1 eh. Br. Grünbaums an seinen Hausarzt Adolf Hoffmann (3, 5 SS.), 1 eh. Br. H. Jacques an A. Hiller (1,5 SS.), 13 eh. Br. E. Labatts an ihren Advokaten H. Jacques (zusammen 17,5 SS.) sowie 1 eh. Brief von E. Labatts Cousin Alfred Schulhof an ihren Advokaten H. Jacques (1 S.). - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf bzw. kalligr. Initialen (so einige der Briefe Eugenie Labatts). - Der aus Stockholm gebürtige Tenorist und zweite Gatte von Eugenie sang nach seinem Debut in seiner Heimatstadt in Dresden und seit 1869 an der Wiener Hofoper. "Der Künstler zählte während seiner hervorragenden Tätigkeit in Wien zu den beliebtesten Mitgliedern des Hofinstitutes" (Eisenberg, zitiert nach DBA I 729, 65). - Beiliegend eine hektographierte, nicht ausgefüllte aber von E. Labatt unterzeichnete Vollmacht für ihren Advokaten H. Jacques.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 500,00 Kaufen

‎[Laborde, Alexandre de, Archäologe und Staatsmann (1774-1842)].‎

‎Manuskript von nicht identifizierter Hand mit Exzerpten und Anmerkungen. O. O., [um bzw. nach 1802].‎

‎5 SS. auf 3 Bll. Folio und 8vo. Zu A. de Labordes "Description d'un paveì en mosaïque deìcouvert dans l'ancienne ville d'Italica aujourd'hui le village de Santiponce preÌs de Seìville; suivie de recherches sur la peinture en mosaïque chez les anciens, et les monuments en ce genre qui n'ont point encore eìteì publieìes". - Die Verso-Seite von Bl. 2 des Doppelblattes mit einer halbseitigen Handskizze. Teils gering fleckig und mit kleinen Randläsuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 400,00 Kaufen

‎[Lachâtre, Maurice, French journalist and publisher (1814-1900)].‎

‎Judgment. Handwritten document, unsigned. Versailles, 19 Dec. 1873.‎

‎Folio. 1 p. Copy of a court martial's judgment, sentencing the bookseller Maurice de La Châtre to be deported and imprisoned in a fortress for his involvement in the Paris Commune of 1871: "3ième Conseil de Guerre de la 1ère Division militaire séant à Versailles. Jugement par Contumace. Le 3ième Conseil de Guerre permanant de la 1ère division militaire a rendu le jugement suivant: Aujourd'hui 19 décembre 1873 le 3ième Conseil de Guerre de la 1ère Division militaire séant à Versailles, ouïr le commissaire du Gouvernement dans ses réquisitions et conclusions, a declaré le nommé Delachartre (Claude Maurice) homme de lettres et libraire éditeur, contumax, à l'unanimité, coupable d'avoir en 1871, à Paris, pratiqué des intelligence avec les directeurs et commandants de bandes armées dans le but d'envahir des places et des postes appartenant à l'état & de faire attaque et résistance à La Force publique agissant contre les auteurs de ces crimes. - 2° à la l'unanimité coupable d'avoir à la même époque et au même lieu participé à un attentat dans le but de détruire & de changer le gouvernement. En conséquence le dit conseil condamne par contumace, à l'unanimité le nommé Delachartre (Claude Maurice) Sus-qualifié, conformement aux articles 96, 88, 87 du code pénal, 5 de la constitution de 1848, et de la loi du 16 Juin 1850 et 135 du code de Justice militaire, à la peine de la déportation dans une enceinte fortifiée. Le dit Jugement à commencé à recevoir son exécution le 30 Xbre 1873". - Lachâtre, who at this time was publishing the first French translation of Marx's "Kapital", had been able to avoid arrest by flying to Spain, where he lived in San Sebastián, near the border, under the name of "Leconte". Driven away by the Carlists two years later, he again escaped to Brussels and later to Vevey in Switzerland before finally returning to France in 1879. - Traces of folds; some brownstaining; some slight defects to upper edge.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 10.000,00 Kaufen

‎[Lachâtre, Maurice, publisher (1814-1900)].‎

‎Collection of 47 autograph letters signed and 2 autograph letters, mostly sent to Maurice Lachâtre. Anger, Paris, Bautiran, Agen, Sceaux, Batignolles Maisons-Laffitte, Luzancy (Saâcy), Irancy (Vincelles), Prison de la Santé (Paris), n. p., etc., 1846-1878.‎

‎4to (4) and 8vo (45). Altogether 110¾ pp. on 43 bifolia and 6 single leaves. I: Guillaume Angebault, bishop of Angers (Angers, 7 April 1846), with autograph address on verso and seal residue. - II: Odilon Barrot [Paris, 1845], thanking for "l'Histoire des papes". - III: Cabet's widow, 2 letters (Paris, 7 & 20 March 1857), thanking for the "Dictionnaire" that continues her husband's dream. Both letters on mourning stationery. - IV: Marc Caillard (Paris, 2 Jan. 1874). With stamped monogram and address. - V: Cappelle's widow (Beautiran, 5 May 1870). - VI: Priest Coquand, 4 letters (Paris, 12 May & 26 July 1854, 9 Aug. 1855, 20 July 1856), on the political situation. One letter cut, three letters with lithographed letterhead. - VII: Cardinal Donnet (Agen, 10 Sept., no year). With blindstamped vignette of the "Grand Seminaire". - VIII: Baron Dupotet (Paris, 27 July 1867). - IX: Jules Favre to a prefect (Sceaux, 3 Sept. 1850), for the removal of the interdiction of "l'Histoire des papes" & "Mystères du peuple". - X: Dr. André Gastier (Paris, 21 & 27 Jan., 9 & 25 July, 4 Aug., 8 Nov. 1855). A statement of charges by a further hand on verso. - XI: Baron de Gazan (Paris, 18 Sept. 1843). Lithographed letterhead "Division Hois Paris". - XII: Émile de Girardin (n. p. o. d.). - XIII: Guinard, letter fragment (Paris, 20 March 1857), concerning Cabet. Monogrammed stationery. - XIV: Baroness de Lachâtre, 3 letters (Batignolle & Maison Laffitte, 4 Sept. 1856, 21 June 1859, 19 March 1860). - XV. Paul Lacroix [Paris, Nov. 1841], with autogr. address on verso. - XVI: Denis Larabit, 6 letters (Paris, Luzancy & Irancy, 5 Oct. 1854, 8 Nov. & 3 Dec. 1855, 10 Feb. 1856, 3 Oct. & 30 Sept. 1857) praising Napoléon III (letter, 5 Oct. 1854): "Notre Empereur est déjà un grand Empereur, plus fort que tout les diplomates de l'Europe" ("Our Emperor already is a great Emperor, stronger than all the European diplomats"). - XVII: André-Saturnin Morin, 2 letters (Paris, 17 April [1874] & 19 June 1875), about "la Bibliothèque démocratique". Monogrammed stationery. - XVIII: Michel Morphy, 2 letters (Prison de la Santé, 12 June & 10 July 1883). - XIX: Alfred Naquet (Paris, 29 Oct. 1876), about Félix Pyat. - XX: Jean Robinet (Paris, 13 May 1876). - XXI: A. Rogeard (Marde?, 3 Aug. 1870). - XXII: Abbot Géraud Rouquette (Paris, 3 Feb. 1874). - XXIII: Julien Sacaley (Paris, 30 April 1857), headed "Cabinet de l'Empereur". - XXIV: Jules Simon, 2 letters (2, Paris, n. d. & 1867). With lithogr. address, one letter headed "corp légistlatif". - XXV: Léon Talabot (Paris, 27 Feb. 1848). - XXVI: Mr Thiers, autograph (?) letter with thanks in the name of the council's president ([Paris], 6 April 1840), headed "Présidence du Conseil des Ministres. Cabinet". - XXVII: General Emmanuel de Wimpffen, 4 letters (Paris & Dieppe, 31 Oct. 1878, 24 March & 25 July 1879, 9 Nov. 1883). Interesting letter about approaches to keep Lachâtre's favour, allowing him to return to France. - Includes 5 documents: ADS. 4to. 1 p. Jean-Francois Marecat, serjeant-at-arms, summons (Paris, 17 Feb. 1845), letterpress; DS. 4to. 1 p. on bifolium. Authorisation to visit Montholon at the Château de Ham (Paris, 12 April 1841). Headed "Direction de la Police générale du Royaume"; DS. Folio, 1 p. on bifolium. Help for Sergent-Marceau (Paris, 7 Jan. 1847), lithogr. form with autogr. insertions, headed "Bureau des Secours généraux"; MS. 4to. 2½ pp. on bifolium. Tenancy agreement of Lachâtre's apartment signed by Eugène Scribe (Paris, 12 Jan. 1853). With 2 stamps; ADS. Folio. 1 p. on bifolium. Passport by the state secretary (20 Nov. 1878) for returning to France. Lithogr. letterhead of the "Direction de la Sûreté générale", stamped. - Additional documents: Copy of Lachâtre's criminal record (1877). 4to. 3 pp. on 2 bifolia. Noting the Assize Court in Liège and "insult of morals" ("outrage aux moeurs"); autogr. visiting card signed (107 x 68 mm, 2 pp.). Marguerite Blot to a Madame; ALS. 8vo. 1 p. Aurelie Genry? to Mme Oriol (Fontenay, 24 May n. y.); ALS. 8vo. 2 pp. on bifolium. Eugenie Chapelier to a female friend (Brussels, 9 Nov. n. y.); ALS. 8vo. 1 p. Eduard Patalis to a president (Paris, 14 March 1894?). Letterhead "Le XIXe Siécle"; ALS. 8vo. 1 p. on bifolium. Henri Fursy [i. e. Dreyfus] (Montmartre, 29 Aug. 1901?). Headed "La Boite à Fursy"; AL (fragm.). 8vo. 2 pp. on 2 ff., author and addressee unknown. - Slight damage to some letters.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 8.500,00 Kaufen

‎[Landshut - Kaufbrief].‎

‎Pergamenturkunde für Augustin Gschwendtner. Landshut, 30. XII. 1671.‎

‎1 S. 198:290 mm. Mit angehängtem Siegel in Holzkapsel. Vertrag zwischen Augustin Gschwendtner, Senner (Schwaiger) auf der Hohen Gred in Landshut, und einem Senn namens Hannsen, betreffend den Kauf eines Hauses auf der Hohen Gred, "insgemain das Khaiserhoisl genant". - Etwas angestaubt und fleckig. Gefaltet. Die Siegelkapsel ohne den Deckel.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 200,00 Kaufen

‎[Latour von Thurmburg, Joseph, Militär und Erzieher des Kronprinzen Rudolf (1820-1903)].‎

‎Sammlung von 12 an ihn gerichteten Schreiben. Verschiedene Orte, 1843 bis 1869.‎

‎Zusammen 12 SS. auf 22 Bll. Folio. Mit einer Beilage (s. u.). Die vorliegende Sammlung umfasst folgende Schreiben: - I: Anton Freiherr von Erben (gest. 1858), k. k. Gubernial-Vize-Präsident. 2 Briefe mit eh. U. Graz, 1843 und 1844 Zusammen (½+¾ =) 1¼ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Folio. Jeweils mit papiergedecktem Siegel. Genehmigung von Latours Urlaubsansuchen (8. Oktober 1843) und negativer Bescheid auf dessen "Gesuch um Aufnahme als Kanzleyspraktikant [...] ohne Adjutum [...] weil Sie erst mit 5. Jänner 1842 beeidet sind, somit die vorgeschriebene vierjährige Konzeptspraxis noch nicht zurückgelegt haben" (26. Mai 1844). - II: Rudolf Frh. von Rossbacher (1806-1886), General und Stellvertretender Reichskriegsminister. Brief mit eh. U. Wien, 4. Mai 1869. ½ S. auf Doppelblatt. Folio. Zur Verleihung des "Ihnen gebührenden Offiziers-Dienstzeichens Iter Klasse". - III: Matthias von Wickenburg (1797-1880), Landesgouverneur der Steiermark. Briefabschrift. Graz, 26. April 1843. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. "Nachdem Sie die [...] für politische Conzeptspraktikanten vorgeschriebenen theoretisch praktischen strengen Prüfungen mit günstigem Erfolge bestanden haben, so werden Sie hiemit zu einer wirklichen Anstellung im Conzeptsfache bei einer politischen Behörde als vorzüglich geeignet erklärt [...]". - IV: Friedrich Frh. von Teuchert (1797/98-1872), Militär. - Briefabschrift. Wien, 18. Dezember 1858. 1½ SS. Folio. In Sachen Pensionsanspruch. - V: Friedrich Graf Schaaffgotsche (1822-1892), Militär. 2 Briefe mit eh. U. Brünn, 1858 und 1859. Zusammen (¾+2 =) 2¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Folio. Betrifft Fragen der Pensionsbemessung (25. Dezember 1858) und mit der Mitteilung von Latours Versetzung "zur aushilfsweisen Verwendung" nach Zara (Dalmatien). - VI: 5 Briefe diverser Verfasser. Bologna, Zara, Wien und Graz, 1846 bis 1859. Zusammen 5 SS. auf 9 Bll. Folio. Betrifft Latours vorläufige Nichtanstellung in der Hofkanzlei (29. April 1846), seine Ernennung zum Hauptmann II. Klasse (17. und 24. November 1854), die Bestätigung seines Dienstes in Zara und den Erhalt seiner "vollen Kriegs Gebühr" (1. Juli 1859) und die Mitteilung von seiner Versetzung zum "Landes General-Kommando" nach Brünn (14. August 1859). - Joseph Latour von Thurmburg sollte ein halbes Jahr nach seiner Versetzung nach Brünn in die Zentralkanzlei des Kaisers berufen werden; zwei Jahre darauf zum Major befördert und zum Flügeladjutanten des Kaisers ernannt, war Latour häufig im Reisegefolge des Kaisers unterwegs, "wurde zu verschiedenen Missionen, u. a. am Fürstentag zu Frankfurt (August 1863) und für Sendungen zu Kaiserin Elisabeth nach Korfu[,] verwendet" (ÖBL V, 39) und übernahm 1870 die Erziehung von Kronprinz Rudolf mit gleichzeitiger Ernennung zum Generalmajor und Geheimen Rat. - Beiliegend ein hektographiertes Schreiben mit hs. Ergänzung zur Verleihung des "rothen Adler Ordens 2ter Classe, mit dem Stern" durch Wilhelm I.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 1.800,00 Kaufen

‎[LEMARIE H.]. - PERRAULT (Charles).‎

‎Histoire du Temps Passé ou Contes. La Belle au bois dormant. - La Barbe Bleue - Cendrillon. Illustrations de Henry Lemarié.‎

‎Paris, Jean Porson, 1942-1950. 3 volumes grands in-8°, en feuilles, sous couvertures crème illustrées en couleurs, imprimées et rempliées, chaque conte sous coffret individuel (rouge, bleu et gris-bleu) orné d'une large pièce de titre illustrée en couleurs . [I] 41 pp. + 3 ff. n. ch.- [II] 25 pp. + 3 ff. n. ch.- [III] 33 pp. + 3 ff. n. ch. 110 bois en couleurs illustrent les trois contes, charmantes et fines miniatures dessinées par Henry Lemarié. Edition limitée à 2010 exemplaires numérotés. Exemplaire sur vélin de Rives (n° 652) enrichi d'un touchant envoi autographe de l'Artiste " à Monsieur Saguet ces " Trois contes " de Perrault une des oeuvres de jadis que je préfère en cet automne de ma vie amicalement Henry Lemarié Bruxelles le 24 octobre 1968 ". L'exemplaire de La Belle au Bois dormant est accompagné d'un spécimen des illustrations tiré en noir accompagné du catalogue des Editions d'Art Jean Porson. le catalogue de l'éditeur (8 ff n. ch., plaquette à l'italienne, cousue). Bel exemplaire très frais.‎

‎[Leopold I] - Santinelli, Hieronymus (Pseud.?).‎

‎Panegiris Leopoldi Primi Roman. Imperat. sacrae scripturae verbis contexta. Authore Hieron. Santinelli Bibliothecae Caesareo Regiae Vindobonae praefecto viro eruditissimo [...]. [Probably Austria, second half of the 17th century?].‎

‎Folio (ca. 235 x 297 mm). (36) pp. Calligraphical Latin manuscript on vellum. With handwritten cover title. A Biblical cento in praise of Emperor Leopold I, ostensibly composed by "Hieronimo Santinelli, the most learned prefect of the Viennese Imperial and Royal Court Library". In fact, the head librarians during Leopold's rule were Matthäus Mauchter (1650-63), Peter Lambeck (1663-80), Daniel Nessel (1680-1700), Hermann von Grevenbruck (1700-05), and Johann Benedikt Gentilotti (1705-23), none of whom are likely to have used what appears to be a pseudonym. Possibly the name alludes to the Italian poet, alchemist and adventurer Francesco Maria Santinelli (1627-97), a marquis who also served as a councillor in the chamber of Leopold I. - A later note on the badly rubbed title-page states that this manuscript, an autograph of the author, was presented by Emperor Joseph II to Othmar Conrad, provost and archivist of Rajhrad monastery near Brno during the 1760s. - Exterior quite stained and dusty; occasional waterstains. A pen-and-ink frontispiece showing the double-headed Imperial eagle is all but erased and further obscured by numerous broad pen tests. A curious survival.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 1.500,00 Kaufen

‎[Leopold Joseph von Lothringen, Herzog von Lothringen (1679-1729)].‎

‎Kaufvertrag. Bockenheim (Sarre-Union), 9. IX. 1710.‎

‎1¼ SS. Qu.-Folio (ca. 236:460 mm). Mit papiergedecktem Wachssiegel in Holzfassung (beschädigt). Turbert, Tabellion und Gardenotte (Notar) der Stadt Bockenheim (Bouquenom, heute zu Sarre-Union), sowie die Bürger und Rotgerber Johann Heinrich Metzger und Johann Bartel kaufen je zur Hälfte einen Grund mit einer Wiese, zwei Gärten und einem Acker von den unmündigen Kindern des verstorbenen Erasmus Arnold, die die beim Kauf entstandenen Schulden nicht bezahlen können: "Wir der Statt Bockenheim Tabellion [...] thun kund und bekenen, daß vor uns komen und persöhnlich erschienen ist, der Ehrbare Johann Dominicus Bruder, Bürger und Schloßer alhier, weylandt H. Erasmo Arnoldy hinderlasenen unmündigen Kindern Ihrer Vormünder, welcher mit Beystandt Brigittae Baltzerin, deren unmündigen Kindern Eheleibliche Mutter [...] zu verstehen gaben, wie daß zu erlößung eines Kauffs vom 11ten Feburari 1697 betreffend ein etzel auf dem Brühl, sambt zween gärten [...] wie auch ein halb ackerfelts [...] gekauft gehabt, sie den letzten verwichenen 14ten Aprillis eine Summa von 159 fl. 1 s. 6 d. bey uns tabellion alß hiesiger substitut entlehnt, aber unmöglich diese Summa ohne große Interresse undt Schaden, da sie doch sehr arm, wieder erlegen können, alß habe er Vormünder mit rath der Wittiben [...] zu besten Nutzen deren unmündigen Kindern, einen ewigen undt erblichen Erbkauf zu kauffen geben [...] den auch ehrsamen Johann Henrich Metzger der Jüngere, undt Johan Bartel [...] beide Schwäger Bürger undt rodt gerber alhier, so auch gegenwertig undt diesen Kauff zum halben Theil [...] angenommen [...] den andern halben Theil [...] dieses Kaufs mir gesagtem Tabellion wie Ich dan selben auch zum halben angenomen [...] Undt ist demnach dieser Kauff zugangen, geschehen undt beschloßen worden, worundt umb die Summa 196 fl. 9 s. baargelt, so zu bezahlung der Schulden ist angewendt worden [...]". - Mit anhängendem Siegel des Herzogs von Lothringen. Das Siegel etwas lädiert; ein Ende des Pergamentstreifens zur Siegelbefestigung lose.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 300,00 Kaufen

Anzahl der Treffer : 34.910 (699 seiten)

Erste Seite Vorherige Seite 1 ... 12 13 14 [15] 16 17 18 ... 115 212 309 406 503 600 697 ... 699 Nächste Seite Letzte Seite