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‎Schnitzler, Heinrich, Schauspieler und Regisseur (1902-1982).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. Wien, 1966 und 1968.‎

‎Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit einem ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Sohn des Dramatikers Arthur Schnitzler studierte in Wien Kunstgeschichte und Germanistik, nahm Schauspielunterricht bei Franz Herterich und trat hernach in Wien und Berlin auf. Seit 1932 wieder in Wien und am Deutschen Volkstheater, wo er auch als Dramaturg und Regisseur tätig war, mußte Schnitzler 1938 emigrieren und ging in die USA, wo er in Berkeley, Seattle und Vancouver als Lektor, später auch als Professor der Schauspielkunst, Regie und Theatergeschichte tätig war und an verschiedenen Bühnen als Regisseur wirkte. Nach seiner Rückkehr 1957 als Regisseur am Wiener Theater in der Josefstadt, war er von 1959 bis 1972 dessen Vizedirektor und setzte seine Arbeit als Gastregisseur europaweit fort. 1963 wurde er mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet. Daneben verwaltete Schnitzler umsichtig den Nachlaß seines Vaters und betreute die Neuausgabe der "Gesammelten Werke". Mit Therese Nickl gemeinsam gab er 1968 seines Vaters Autobiographie "Jugend in Wien" heraus. Vgl. Öst. Lex. II, 359 und Czeike V, 118. - Der Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Schönerer, Alexandrine von, Schauspielerin, Theaterdirektorin und Regisseurin (1850-1919).‎

‎3 (1 ms., 1 hs. und 1 eh.) Briefe mit eigenh. U. Wien, 1895-1896.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Ersucht die Redaktion von Hans Arnold Schwers (1856-1931) Zeitschrift um Nachsicht ob des Versäumnisses, "Ihnen zur Premiere der ‘Karlsschülerin' die üblichen Referenten-Sitze zuzuschicken" (Br. v. 24. III. 1895) bzw. teilt mit, daß Sie "in Folge meiner Abwesenheit von Wien erst heute [davon erfahren hat], daß die Commune Wien selbst für die Beerdigung der Frau [Ludmilla] Dietz [geb. 1836] Sorge getragen [habe]" (Br. vom 20. VI. 1896). - Beide Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "K. K. Priv. Theater a. d. Wien". - Seit 1884 Inhaberin des Theaters an der Wien, verpachtete sie das Haus bis 1889 an den Librettisten Camillo Walzel (1829-1895) und führte es anschließend selbst weiter; unter ihrer Leitung wurde es zur führenden Wiener Operettenbühne, an der u. a. Werke von Johann Strauß Sohn ("Der Zigeunerbaron", 1885), Carl Millöcker ("Der arme Jonathan", 1890) und Karl Zeller ("Der Vogelhändler", 1891) uraufgeführt wurden. Vgl. Hadamowsky, Wien. Theatergeschichte, 1994, 619ff. sowie DBA I 1131, 73-76. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Schönerer, Alexandrine von, Schauspielerin, Theaterdirektorin und Regisseurin (1850-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Schönerer"). Wien, 10. XII. 1890.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Eduard Steinberger (1856-nach 1902): "In liebevoller Erinnerung an die gemeinsame weiße Ratte, werden Sie sicherlich so freundlich sein, mir bald und hilfreich zu antworten. Es handelt sich nämlich für mich darum den wahren Grund zu erfahren, warum Frau Biedermann ihre glänzendes Berliner Engagement verlassen hat! Sie würde gerne in meine direktorialen Arme zurückkehren, die ich ihr ebenso gerne öffnen möchte, da ich aber in meiner verantwortlichen Stellung nicht platonisch lieben kann und sich das Gerücht verbreitet hat, daß sie halsleidend und ihr ohnehin stets kleines Stimmchen total eingebüßt haben soll, so möchte ich Sie um diesbezügliche Aufklärung bitten [...]". - Alexandrine von Schröder war als jugendliche Liebhaberin, Heroine und Salondame an verschiedenen deutschen und österreichischen Bühnen tätig und erwarb 1884 von ihrem ererbten Vermögen das Theater an der Wien, das sie bis 1889 an den Librettisten Camillo Walzel verpachtete und dann selbst führte. "Es wurde bald die führende Wiener Operettenbühne, an der u. a. Werke von Johann Strauß Sohn ('Der Zigeunerbaron', 1885), Carl Millöcker ('Der arme Jonathan', 1890) und Karl Zeller ('Der Vogelhändler', 1891) uraufgeführt wurden. Hervorzuheben sind auch die Wiener Erstaufführungen von Arthur Seymour Sullivans 'Der Mikado' (1888), Bedrich Smetanas 'Die verkaufte Braut' und die Aufführung von 'La Bohème' (1897), mit der Schröder Giacomo Puccini in Wien einführte" (DBE). - Papierbedingt leicht gebräunt; in altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Schönfeld-Neumann, Louise, Schauspielerin (1818-1905).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. Kremsmünster, 3. VII. 1874.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. Louise Gräfin von Schönfeld, die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger, spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe und wurde nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 bleibend dorthin verpflichtet; 1840 wurde sie Hofschauspielerin. Sie, "die vor allem in Lustspielen brillierte, zählte zu den Lieblingen des Wiener Publikums und hatte ihre großen Erfolge u. a. als Beatrice in 'Viel Lärm um Nichts' und als Titelheldin in 'Minna von Barnhelm'. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster. In ihrem Haus verkehrten u. a. Anastasius Grün, Karl von Holtei und Clara Schumann" (DBE). - Die Verso-Seite mit kl. Registraturetikett und dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".‎

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Wien, AT
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€ 70,00 Kaufen

‎Schönfeld-Neumann Louise, Schauspielerin (1818-1905).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Kalksburg, 25. VIII. 1877.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. "Drei Dinge laß Dir sagen, | Durch's Leben Dich zu schlagen: | Um Nichtiges nicht klagen, | Unwandelbares tragen, | Unmöglichem entsagen | Friedrich Halm [...]. - Louise Gräfin von Schönfeld, die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger, spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe und wurde nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 bleibend dorthin verpflichtet; 1840 wurde sie Hofschauspielerin. Sie, "die vor allem in Lustspielen brillierte, zählte zu den Lieblingen des Wiener Publikums und hatte ihre großen Erfolge u. a. als Beatrice in 'Viel Lärm um Nichts' und als Titelheldin in 'Minna von Barnhelm'. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster. In ihrem Haus verkehrten u. a. Anastasius Grün, Karl von Holtei und Clara Schumann" (DBE).‎

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Wien, AT
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€ 100,00 Kaufen

‎Schratt, Katharina, actress (1853-1940).‎

‎Collection of letters, postcards, telegrams, etc. to the actress, by more than 50 writers, including Johann Strauß, Hans von Wilczek, Helene Odilon, Max Devrient, Hugo Thimig, Victor Tilgner, Wilhelmine Sandrock, Hansi Niese, Adam Müller, Müller-Guttenbrunn, Francis Saville, and Franz Tewele. Various places, 1885-1907.‎

‎Various formats. 182 pp. Collection of correspondence from the estate of Katharina Schratt, providing a panorama of the acquaintances and society of the actress who was introduced to the court as reader to Empress Elisabeth and later gained fame as Franz Josef's mistress and confidante. Although the entire material dates from the years when her relationship to the Emperor was popular knowledge, there are naturally no explicit references to this connection in any of the letters. Similarly, we can only speculate about the nature of Miss Schratt's gift to Johann Strauß: "To be thus honoured by your kindness is more than I have deserved. I beg to say my most heartfelt thanks. Please rest assured that this support which I have received from you will accompany me on all my paths and I will always honour it as a precious good [...]" (J. Strauß, ALS, 2 pp. Vienna, 25 Dec. 1894). The letter by Hans von Wilczek to the Emperor's mistress is of especial interest, as it contains indications of her close relationship to the great Austrian explorer: "[...] I stay away from Vienna as much as possible - but when I arrived at Herrengasse at 11 last night my doorman told me that you had called at half past 10. But I did not want to call back, it already being 11 - I beg forgiveness and - don't be angry with me! Is there anything I can do? [...]". - We also learn that the popular poet Adam Müller-Guttenbrunn had written a comedy just for her, "Die lächelnde Gräfin" ("The Smiling Countess"): [...] Naturally I would be prepared to fulfil any request regarding the title role. Also, the Countess's court need not be Vienna. That way we might even get it performed at the Burgtheater. Nobody has seen the play's ms., nobody knows it exists, it entered your hands quite virginal [...]" (2 June 1905). - Her colleague Helene Odilon, one of the greatest actresses of her age, who after suffering a stroke in 1903 was put under tutelage by her grasping relatives, writes a touching plea for help: "My desperation made me think of appealing to you, my dear lady, to help me achive my human rights. I beseech you to save me! Save me - I beseech you. My physical and mental sufferings have gone on for too long. As my physical condition improved, the emotional torture of tutelage grew and torments me and today is a spectre that haunts me like death [...]" (25 Dec. 1906, 6 pp.). - The collection is topped off by several ephemera from Schratt's possession, including invoices, invitations, and a bill of exchange for 170 florins, written by herself. Detailed catalogue of contents available on request. Cf. Joan Haslip, The Emperor & the Actress: The Love Story of Emperor Franz Josef & Katharina Schratt (New York, 1982).‎

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Wien, AT
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€ 15.000,00 Kaufen

‎Schreiner, Liselotte, Schauspielerin (1909-1991).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. IX. 1963.‎

‎1 S. Gr.-4to. An Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut": "Entschuldigen Sie meine verspätete Antwort auf Ihren Brief [...] ich hatte noch eine Art Nach-Urlaub. Selbstverständlich bin ich gern zu einem Vortragsabend bei Ihnen bereit [...]". - Liselotte Schreiner gehörte seit 1948 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, spielte von Anbeginn ihrer Karriere an Rollen des klassischen Faches und erwarb sich den Ruf der letzten großen "Heroine" des Burgtheaters. Zu ihren bedeutendsten Rollen zählen die Königin Elisabeth in Schillers "Maria Stuart" sowie die Titelrollen in Goethes "Iphigenie auf Tauris" und in Kleists "Penthesilea". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit einem kleinen Papierdurchbruch durch alte Heftklammerung.‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Kaufen

‎Schuh, Oscar Fritz, Regisseur und Theaterleiter (1904-1984).‎

‎Eigenh. Notiz. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. “Mein Weg führt mich jetzt nach Großgmain, um ein paar angenehme - hoffentlich - angenehme Tage dort zu verbringen [...]”. - Schon mit 16 Jahren als Theaterkorrespondent und Journalist tätig, studierte der gebürtige Münchener seit 1921 Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in seiner Heimatstadt und debütierte 1923 als Regisseur an der Bayerischen Landesbühne Augsburg. Nach Engagements in Oldenburg, Osnabrück, Darmstadt, Gera, am Deutschen Theater in Prag und 1932-40 an der Staatsoper in Hamburg war Schuh von 1940-50 als Regisseur, zuletzt als Oberregisseur an der Staatsoper in Wien tätig, wo er mit Caspar Neher (1897-1962), Josef Krips (1902-1974) und Karl Böhm (1894-1981) den sogenannten Wiener Mozart-Stil schuf. Als Gastregisseur bei den Festspielen in Salzburg, wo er Mozart- und zeitgenössische Opern inszenierte und das ‘Salzburger Straßentheater’ leitete, in Perugia und Neapel, an der Mailänder Scala, am Teatro dell’Opera in Rom und auf der Biennale in Venedig tätig, widmete er sich nach Ende des Krieges auch dem Sprechtheater, war Direktor des Berliner Theaters am Kurfürstendamm (1953-58) und inszenierte hier zahlreiche Stücke von österreichischen Autoren. Seit 1959 Generalintendant der Städtischen Bühnen Köln und als Opernregisseur tätig, war er von 1963-68 Nachfolger von Gustaf Gründgens (1899-1963) als Intendant des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Schuh starb in Großgmain (Salzburg). Vgl. Öst. Lex. II, 371 und Czeike V, 155f.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kaufen

‎Schweighofer, Felix, Schauspieler und Sänger (1842-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 16. I. 1896.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart: "[...] Mein verehrter Freund, Herr Professor Herm: Kaulbach [1846-1909] der mich dieser Tage aufforderte zu dem Porträt welches er - mich zum Modell nehmend - gemalt, einige Textzeilen zu schreiben u. Ihnen zu senden [...] Sie sind ja von Allem unterrichtet u. wissen daß das Original Bild mich in der Rolle des Baron Musardiere in dem französ: Schwank '[Fräulein] Fifi' [von Guy de Maupassant] darstellt. - Sollte Ihnen der Herr Professor noch keine große Fotografie gesandt haben, genügt ein gütiges Aviso von Ihnen [...]" - Nach seinem Bühnendebüt in Krems 1862 wurde Schweighofer 1870 an das Strampfer-Theater in Wien verpflichtet. Als Buffo-Sänger in der klassischen Wiener Operette auftretend, entwickelte er große Meisterschaft in seinem Fach. Seit 1873 sang er am Theater an der Wien in vielen Uraufführungen, u. a. 1881 in "Der lustige Krieg" von Johann Strauß. 1883 vorübergehend am Wiener Carltheater engagiert, unternahm er in den folgenden Jahren sehr erfolgreiche Auslandstourneen. Darüber hinaus war er auch als Volksschauspieler erfolgreich. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Schweighofer, Felix, Schauspieler und Sänger (1842-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 25. VI. 1888.‎

‎1 S. 8vo. An "Papa Gabor": "Meine privatlichen Sympathien für Sie kennen Sie genau u. möchte dieselben auch im 'Geschäftlichen' 'kontraktieren' - aber lieber Gabor, ich kann doch nicht schon ein Jahr hinaus in Prag einen Contrakt abschließen den ich schon [...] dankend ablehnte [...]" - Nach seinem Bühnendebüt in Krems 1862 wurde Schweighofer 1870 an das Strampfer-Theater in Wien verpflichtet. Als Buffo-Sänger in der klassischen Wiener Operette auftretend, entwickelte er große Meisterschaft in seinem Fach. Seit 1873 sang er am Theater an der Wien in vielen Uraufführungen, u. a. 1881 in "Der lustige Krieg" von Johann Strauß. 1883 vorübergehend am Wiener Carltheater engagiert, unternahm er in den folgenden Jahren sehr erfolgreiche Auslandstourneen. Darüber hinaus war er auch als Volksschauspieler erfolgreich.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Schweighofer, Felix, Sänger und Schauspieler (1842-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 20. V. 1896.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An ein Fräulein: "Verlangen Sie von mir keine komischen Aphorismen - ich bin namenlos unglücklich. - Gottes Zorn streckte mir mein Weib acht Tage vor der silbernen Hochzeit auf die Bahre - ein Weib, da[s] ich in Liebe erworben | für mich aufopfernd gestorben [...]". - Nach seinem Bühnendebüt in Krems 1862 wurde Schweighofer 1870 an das Strampfer-Theater in Wien verpflichtet. Als Buffo-Sänger in der klassischen Wiener Operette auftretend, entwickelte er große Meisterschaft in seinem Fach. Seit 1873 sang er am Theater an der Wien in vielen Uraufführungen, u. a. 1881 in "Der lustige Krieg" von Johann Strauß. 1883 vorübergehend am Wiener Carltheater engagiert, unternahm er in den folgenden Jahren sehr erfolgreiche Auslandstourneen. Darüber hinaus war Schweighofer auch als Volksschauspieler erfolgreich. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Seibold, Rudolf, Schauspieler (1874-1952).‎

‎1 eigenh. Brief und 4 eh. Bildpostkarten mit U. sowie Kabinettphotographie mit mehreren eh. Zeilen und U. verso. Wien, Berlin und Hamburg, 1898-1904.‎

‎Zusammen 3 SS. (Qu.-8vo) bzw. 16,6:11 cm. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt “für die große Liebenswürdigkeit, mit welcher Du mir behilflich warst meinem Bruder Franz eine sichere Stellung bei Glaubens und Gesinnungsgenossen zu verschaffen [...] Hätte ich nur früher den Mut gehabt mich an Dich zu wenden, wie viele Demütigungen dieser Judenbande wären mir erspart geblieben [...]”. Er selbst sei nun in Berlin “an einer ersten Bühne”, das “einzig betrübende” sei nur, “daß ich in Berlin und nicht in Wien leben muß [...]” (Br. v. 16. XII. 1904). - Die Photographie aus dem Hause des K. u. K. Hof- u. Kammer-Photographen Carl Pietzner zeigt den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung. - Die wohl von Seibold adressierten und mit einigen Grußworten versehehenen Bildpostkarten mit weiteren eh. Grußzeilen bzw. U. der Schauspieler Josef Ludl, Franz Ziegler, Rudolf Klug u.a. und mit Ansichten aus Payerbach, des Hamburger “Alsterpavillons am Abend” und des Fährhauses in St. Pauli sowie einer ganzfigürlichen Darstellung des Schauspielers Josef Ludl im Rollenkostüm des Altwiener Volksstücks ‘Die Gigerln von Wien’. - Schon als Jugendlicher durch den Vortrag eigener Lieder und Couplets beim Wiener Schrammel-Quartell bekannt geworden, kam der junge Schauspieler über Iglau, Preßburg, Brünn u. a. ans Theater an der Wien, wo “sein ursprüngliches Talent vielen Beifall” fand (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1170, 328). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Kaufen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Marienbach, 31. VII. 1943].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Lilith Lang (1891-1952), die Gattin des Architekten Emil von Förster (1838-1909): "Ich gastiere 3 Wochen hier in Marienbad, wo es wirklich reizend ist. Hoffentlich haben Sie sich auch einen Urlaub vergönnt. Ich denke oft an Sie und hoffe Sie in Wien bald sehen zu dürfen [...]". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. - Die Bildseite mit einer Ansicht aus Marienbad.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-4to. An eine Frau Sylvia, wohl die Schauspielerin Sylvia Devez: "Seien Sie vielmals bedankt für Ihren lieben Besuch und das süsse Stöckerl! Ich konnte Sie telephonisch leider nicht erreichen. Als Sie da waren lag ich im Bett, ich leg mich noch immer so ein bisserl nieder - ich hab imch so gekränkt, daß das dumme Tier von einer Bedienerin mir nichts gesagt hat [...]". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salzburg‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An den Architekten Emil von Förster (1838-1909): "Ich danke Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin herzlichst und innigst für den ungeheuren Liebesdienst, den Sie mir erwiesen haben, indem Sie wieder Mühe und gewiß auch Aufregung für uns auf sich genommen haben [...] Ich habe den innigen Wunsch, Ihnen meine Dankbarkeit auch beweisen zu dürfen, für alles, was Sie für uns getan haben jetzt. Ich bin augenblicklich in Salzburg, wo ich bei den Festspielen zu tun habe, komme im September nach Wien und hege den unbescheidenen Wunsch, Sie einmal bei mir sehen zu dürfen [...]". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen.‎

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Wien, AT
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€ 70,00 Kaufen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. Wien, 1951 und 1958.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. An Frau Sädtler, der Sie wiederholt für ihr übersandte Blumengrüße dankt. - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin “zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit” aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. Vgl. Czeike V, 195.‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎½ SS. Qu.-8vo. "Unserem Lebensretter dem verehrten Herrn Medizinalrat Dr. Nedwed in Dankbarkeit!", notiert die Schauspielerin auf der Rückseite einer Portraitpostkarte aus dem Atelier Marie Tschiedel, die sie in ganzfigürliche Darstellung im Rollenkostüm der Titelfigur aus Hauptmanns "Und Pippa tanzt" darstellt. - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Gedr. Weihnachtskärtchen mit mehreren eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-12mo. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg mit den "herzlichsten Weihnachtswünschen und einem Gruß aus Holland". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin “zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit” aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Senders, Tini, Schauspielerin (1874-1941).‎

‎Eigenh. Namenszug auf der Rückseite einer Visitkarte des Schauspielers Theodor Danegger. O. O. u. D.‎

‎1 S. Die seinerzeit beliebte Künstlerin war u. a. am Carltheater, an diversen Operettentheatern und lange auch am Hofburgtheater in Wien, im Film jedoch nur einmal - in Gustav Ucickys ‘Tingel Tangel’ (1926) neben Paul Hartmann und Rudolf Klein-Rogge - zu sehen. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 30,00 Kaufen

‎Servi, Helly, Schauspielerin (1923-1990).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. VI. 1941.‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend ein Br. des Theaters in der Josefstadt an nämlichen Adressaten. An das Polizeikommissariat Währing: "Ich ersuche mich von der Dienstpflicht beim Reichsarbeitsdienst zu entheben. Ich bin laut Beilage als Schauspielerin im Theater in der Josefstadt fest verpflichtet und unentbehrlich. Heil Hitler! [...]" - Helly Servi, Tochter eines Gymnasiallehrers, trat als Kind neben Hansi Niese auf, studierte später am Max-Reinhardt-Seminar und wurde 1938/39 an das Theater in der Josefstadt engagiert. Nach zahlreichen Nebenrollen entwickelte sie sich mehr und mehr zur Volksschauspielerin und Charakterdarstellerin, die sowohl komödiantische als auch tragische Rollen eindrucksvoll präsentierte. Ihren letzten Auftritt hatte sie in dem Lustspiel "Dr. med. Hiob Prätorius" von Curt Goetz, zudem war sie bis 1983 in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. - Der beiliegende Brief mit der Bestätigung ihrer Unabkömmlichkeit vom Theater.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Seutter von Loetzen, Therese, eig.: Therese Kaizl; Pseud.: Therese Hebbel, Schauspielerin (geb. 1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Therese Seutter v. Loetzen - Kaizl-Hebbel”). O. O., 23. VIII. 1920.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Theaterdirektor: “Es ist mir sehr leid, Sie noch immer nicht begrüssen zu können, aber ich bin derart überanstrengt u. durch die Operation widerstands- resp. energielos gemacht, dass ich ein ganz veränderter Mensch bin, momentan liege ich seit 6 Tagen [...] Ich gäbe meine Jugendart trotz aller Enttäuschungen nicht her. - Die Welt wird rauher, legt kein Gewicht auf den Einzelnen [...]”. - Therese Hebbel, die Enkelin von Christine Hebbel, der Schauspielerin und Gattin von Friedrich Hebbel, debütierte 1890 neben ihrer Schwester Christine am Burgtheater, wechselte aber im Jahr darauf ans Grazer Landestheater. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 490, 342.‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Siebert, Hans, Schauspieler (1872-1953).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 30. IV. 1930.‎

‎1 S.Gr.-8vo. Mit alt montiertem Portrait. Kammerschauspieler Hans Siebert war lange Jahre am Wiener Burgtheater tätig. In der Eröffnungsvorstellung nach dem Krieg am 30. April 1945, die sehr zum Mißfallen mancher Mimen nicht in dem unbespielbar gewordenen Haus am Ring sondern - nach einer Idee Buschbecks - im "Ronacher" gegeben wurde, war er in Grillparzers "Sappho" als Sklave Rhamnes zu sehen. Im Film sah man ihn nur zweimal (in Karl Hartls "Die Leuchter des Kaisers", 1936, und "Wen die Götter lieben", 1942). - Um die Darstellung herum verwischte Klebspuren und stellenweise etwas nachgedunkelt; mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Siebert, Hans, Schauspieler (1872-1953).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Siebert"). O. O. u. D.‎

‎¾ S. gr.-8vo. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Nicht daß'd Leut sagen zwegn der Not is der Schimmel dot - anbei ein andrer Brief Mell's für Ihre Sammlung [...]". - Kammerschauspieler Hans Siebert war lange Jahre am Wiener Burgtheater tätig. In der Eröffnungsvorstellung nach dem Krieg am 30. April 1945, die sehr zum Mißfallen mancher Mimen nicht in dem unbespielbar gewordenen Haus am Ring sondern - nach einer Idee Buschbecks - im "Ronacher" gegeben wurde, war er in Grillparzers "Sappho" als Sklave Rhamnes zu sehen. Im Film sah man ihn nur zweimal (in Karl Hartls "Die Leuchter des Kaisers", 1936, und "Wen die Götter lieben", 1942). - Ohne die erwähnte Beilage; in altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Simons, Rainer, Sänger und Intendant (1869-1934).‎

‎3 ms. Briefe mit eh. U. Wien, 1910-1912.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und qu.-8vo. An den Musikkritiker und Librettisten Richard Batka: “In der Anlage erhalten Sie die komische deutsche Version des ‘Capitain Fracassa’ von Mario Costa. Der englische Verlag schreibt mir zu dieser Angelegenheit folgendes: ‘Seperat [!] folgt die Roh-Uebersetzung des Libretto. Sollten Sie das italienische Original vorziehen, so senden wir Ihnen dasselbe zu’ [...] Ich schrieb an Chappell, dass er Ihnen eine Erklärung direkt zugehen lassen müsse und fügte wörtlich hinzu [...]” (Br. v. 13. IX. 1910). - “[...] verbindlichsten Dank für die Zusendung des I. Aktes zu ‘Aida’[,] die übrigen Akte haben gut bis Ende Okotber Zeit! [...]” (Br. v. 3. IX. 1912). - Simons studierte Gesang bei Julius Stockhausen und Dirigieren bei Engelbert Humperdinck. Nach Stationen in Königsberg und Mainz leitete er seit 1902 das Kaiserjubiläums-Theater (seit 1904 Volksoper) in Wien, lehrte als Professor für Gesang, dramatische Ausbildung und Regiekunde an der Wiener Musikakademie und gründete 1925 das Schönbrunner Schloßtheater. Seit 1926 wieder in leitender künstlerischer Funktion an der Wiener Volksoper tätig, war er 1933 wieder vorübergehend Direktor des Wiener Raimundtheaters. Vgl. Czeike V, 231 (Simonsgasse). - Richard Batka war als Musikkritiker, Librettist (unter anderem für Leo Blech) und Übersetzer zahlreicher fremdsprachiger Opernlibretti in Wien tätig. Von 1909-14 war er zudem Lehrer an der Wiener Musikakademie; mit Richard Specht gemeinsam gab er den ‘Merker’ heraus. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Skelton, Richard "Red", American comedy entertainer (1913-1997).‎

‎Portrait photograph signed and dedicated. N. p. o. d.‎

‎257:200 mm. With typed envelope. Portrait en face in b/w.‎

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‎Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 2. V. 1952.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Hamlet". - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 "einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters" (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts "Letztem Akt" (1955). - Beiliegend 3 Programmzettel, 1 Programmheft, 3 Zeitungsausschnitte sowie 1 Eintrittskarte von Lesungen, Matineen u. a. mit Albin Skoda. Zusammen 10 Bll. Verschiedene Formate.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., 17. VI. 1938.‎

‎1 S. 8vo. Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955).‎

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‎Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., Ostern 1951.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Widmung an Grete [Zimmer]: "Herzlichst, liebe Grete, bin ich Dein alter Albin". - Halbfigürliche Aufnahme in nicht identifiziertem Rollenkostüm. - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955). - Grete Zimmer (1922-2003) war seit 1945 Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Daneben war sie in Gastspielen am Akademie- und Volkstheater, an der Volksoper in Wien sowie bei den Salzburg Festspielen, bei den Seefestspielen in Mörbisch, in Berlin und bei den Festspielen in Bad Hersfeld und Feuchtwangen zu sehen.‎

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‎Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1954.‎

‎1 S. 8vo. Schönes Brustbild “[m]einer lieben Edith [Berger] zum Andenken an lange Jahre des Verbundenseins”. - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955).‎

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‎Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).‎

‎Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen, Datum und U. O. O., 29. XI. o. J.‎

‎1 S. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg: "Es wäre lieb wenn Sie mir die Ehre machen würden! Handkuß!" - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955). - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Skoda, Carl, Schauspieler (1884-1918).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, März 1918.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. "Durch Kampf zum Sieg!" - Der Onkel des Schauspielers Albin Skoda war von 1913 bis zu seinem Tod am Burgtheater tätig. - Mit einem kleinen Einriß im Mittelfalz.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Skraup, Karl, Schauspieler (1898-1958).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Datum und Namenszug. Wien, 25. III. 1937.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Skraup debütierte 1924 unter Rudolf Beer am Deutschen Volkstheater und war - von zwei Jahren Basel und Unterbrechungen durch kurze Engagements in Brünn, Straßburg und noch einmal Basel abgesehen - von 1928 bis 44 und seit 1947 auch dessen Ensemblemitglied. Als Wiener Volksschauspieler brillierte er vor allem in Nestroy- und Raimund-Rollen; bekannt wurde er auch durch seine hervorragende Darstellung in Stücken von Anzengruber.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Skraup, Karl, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1851-1909).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Kassel, 9. II. 1894.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Daß doch die Kunst so herrlich gestellt | So oft durch Schmutz wird grausig entstellt". - Skraup war seit 1892 Oberregisseur am Hoftheater in Kassel und wirkte von 1894 bis 98 in gleicher Stellung in Stuttgart; später übernahm er die künstlerische Direktion des Stadttheaters in Zürich und kehrte als Leiter der beiden Sommertheater Wilhelma und Berg nach Stuttgart zurück. Zudem schrieb er mehrere Schauspiele. - Die Ecken mit winzigen Montageresten.‎

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€ 70,00 Kaufen

‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎15 eigenh. (Bild- bzw. Portrait-)Postkarten mit U. Verschiedene Orte, 1921-1945.‎

‎Zusammen 15 SS. auf 15 Bll. (Qu.-)8vo. Tls. mit eh. Adresse. Mit 1 eh. adr. Kuvert. Freundschaftliche Korrespondenz mit Josef Wesely. - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934).‎

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€ 580,00 Kaufen

‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 27. XI. 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Strasser in Wien: "Nach dem 15. XII. bin ich aus dem Vertrag heraus - bin jetzt rasend abgehe[t]zt heim gekommen. Bitte Sie - mich am 15. anzurufen - da besprechen wir eine Zusammenkunft - Telefon ist geheim: B 20586 [...]". - Zu Slezaks Geheimnummer vgl. auch die entspr. Anekdote ("Radio") in "Rückfall", dem dritten Bank seiner Memoiren. - Auf Briefpapier mit Namensstempel.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. X. 1909.‎

‎¾ 4to. An namentlich nicht genannte Adressaten: "In all dem grenzenlosen Tohuwabohu - waren wir auch noch zwei Tage in Budapest, sind ganz irrsinnig - haben natürlich die letzte Vorstellung verbummelt und sind trostlos - bitte 1000mal um Verzeihung - aber ich bin wirklich nicht mehr recht bei Sinnen [...]". - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934). - Mit kl. Einr. und etwas gebräunt.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brünn, 16. III. 1898.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, d. i. der Maler Emil Pirchan d. Ä. (1844-1928): "Ich bin tief beschämt daß ich erst durch Ihr liebes Fräulein Tochter an eine Pflichtvergessenheit erinnert wurde - die jedoch mildernde Umstände aufweist. - Denken Sie hochverehrter Herr Professor ich bin schon fast 4 Wochen krank und vorher war ich so mit Proben und Studium für den 2ten Siegfried überbürdet, daß ich absolut nicht an irgend einen Besuch denken konnte [...]". - Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Hamburg, 23. VIII. 1929.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Durch Arbeit zum Ziel!" - Auf einer an Otto Hoschek in Wien vorardessierten Postkarte. - Mit kleineren Randläsuren und -einrissen.‎

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‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 17. V. 1919.‎

‎1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait im Rollenkostüm des Tannhäuser aus Richard Wagners gleichnamiger Oper. - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934).‎

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‎Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien‎

‎1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im Rollenkostüm des Walther von Stolzing aus Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg". - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934).‎

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‎Solveg, Maria, d. i. Maria Matray, geb. Stern, Schauspielerin, Choreographin und Schriftstellerin (1907-1993).‎

‎1 eigenh. und 1 ms. Brief mit eigenh. U. Berlin und Venedig, 1932 und 1933.‎

‎Zusammen 3 SS. 8vo. An Tina Barnert in Wien: “Es hätte mir an und für sich grossen Spass gemacht, in Wien Operette zu spielen, aber ich trete während des ganzen Dezember hier in Berlin auf, und habe auch anschliessend noch einige Verpflichtungen, so dass es für diesmal leider nichts daraus werden kann [...]” (Br. v. 30. XI. 1932). - “Nun werde ich den Sommer wahrscheinlich in Italien zur Erholung sein - und nur wegen 2 Abenden Karlsbad nach der Tschechoslovakai zu fahren, würde sich nicht gut lohnen [...]” (Br. v. 16. V. 1933). - 1921 mit dem Regisseur Ernst Matray, den sie 1927 heiratete, als Tänzerin in einer von ihm inszenierten Pantomime auf Tournee gehend, wandte sich die junge Künstlerin der Schauspielerei zu, war am Großen Schauspielhaus und an den Barnowsky-Bühnen in Berlin zu sehen und übernahm auch erste Filmrollen. 1933 emigrierte sie zusammen mit ihrem Mann über Frankreich und Großbritannien in die USA, arbeitete als Regie- und Produktionsassistentin Max Reinhardts in New York und Los Angeles und war von 1939-44 zusammen mit Ernst Matray als Choreographin für Tanz- und Revueszenen in zahlreichen Filmen tätig. 1953 nach Deutschland zurückgekehrt, schrieb sie in Zusammenarbeit mit Answald Krüger Drehbücher zu Filmen wie ‘Die schöne Lügnerin’ (1959). Für den NWDR - den Vorläufer des NDR - war das Duo für die ersten eigenproduzierten ZDF-Serien ‘Das Kriminalmuseum’ und ‘Die fünfte Kolonne’ tätig, in den siebziger Jahren gestaltete es die erste Staffel der NDR-Serie ‘Sonderdezernat K1’, aus der später die Reihe ‘Die Männer vom K3’ hervorging. Vgl. Karr: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, s. v. (Matray). - Auf Briefpapier mit gedr. Adreßzeile bzw. gedr. Vignette des Hotel d’Italie in Venedig. - Der Br. v. 30. XI. 1932 mit kl. Einr. im Falz, kl. Ausrissen und a. d. Rändern etwas lappig.‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎2 (davon 1 mit 4 eigenh. Zeilen und U. versehene) Kabinettphotographien. Wien, 10. XII. 1894.‎

‎Je ca. 16,5 :10,8 cm. Beide Aufnahmen (aus dem Hause Dr. Székely, Wien, bzw. Krziwanek, Wien und Ischl) zeigen den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung. Die Widmung für den “liebenswürdigen‚ geheimen Rath-geber” Hrn. Deschler (möglicherweise der 1874 geborene Fabrikant August Deschler, vgl. DBA II 264, 200). - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 13. und 14. V. 1881.‎

‎Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An den Kämmerer von Erzherzog Karl Ludwig (1833-1896): "Dem letzten Höchsten Auftrage nachkommend, beeile ich mich Euer Hochwohlgeboren mitzutheilen, daß ich nunmehr, dem Himmel sei Dank, vollkommen wieder hergestellt und mit Freuden des Augenblicks harre, um dem Höchsten Befehle Seiner Kaiserlichen Hoheit, des Durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Carl Ludwig, gehorsamst Folge leisten zu können [...]" (Br. v. 13. V.). Tags darauf, nachdem ihm der Termin bekanntgegeben wurde, "beeile ich mich auf Ihre geehrte Zuschrift zu erwidern, daß ich dem Höchsten Befehle [...] Morgen zur bestimmten Stunde unterthänigste Folge leisten werde [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Erzherzog Karl Ludwig, der dritte Sohn von Erzherzog Franz Karl Josef und Sophie von Bayern, Bruder der Kaiser Franz Josef I. und Maximilian von Mexiko, verzichtete 1861 auf sämtliche militärische und politische Ämter, die er bis dato innegehabt hatte, und wurde vornehmlich "als Repräsentant des Kaiserhauses bei Ausstellungen, so der Wiener Weltausstellung 1873 und als Protektor des Künstlerhauses, der k. k. Gartenbaugesellschaft, dem Wiener Cottageverein und anderem, eingesetzt, was ihm den Namen 'Ausstellungs-Erzherzog' eintrug" (Hamann, Habsburger, 223f.). Nachdem Kronprinz Rudolf 1889 aus dem Leben geschieden war, war Karl Ludwig der nächste Anwärter der Thronfolge, vertrat seinen Bruder gelegentlich auf Auslandsreisen, wurde aber nicht offiziell zum Thronfolger ernannt. - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Beiliegend zwei Portraitpostkarten des Schauspielers in Straßenkleidung (Brustbild, nach links gewandt, bzw. ganzfigürliche Darstellung. Je 13,8:8,8 cm).‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 26. IV. 1881.‎

‎Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 4to und 8vo. An den Kämmerer von Erzherzog Karl Ludwig (1833-1896), dem er mitteilt, daß er “dem mich so hoch auszeichnenden Befehle seiner Kaiserlichen Hoheit, des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Carl Ludwig, pünktlichst und gehorsamst Folge leisten werde [...]”. Wenig später aber sieht er sich gezwungen mitzuteilen, daß “ich soeben nach einer anstrengenden Probe des ‘King Lear’ von einem plötzlichen Unwohlsein befallen und gezwungen wurde, die Probe zu verlassen. Ich werde in Folge dessen heute Abend nicht spielen können u. was mir das Schmerzlichste ist dem gnädigsten Befehle Seiner Kaiserlichen Hoheit [...] nicht Folge leisten können [...]“. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Erzherzog Karl Ludwig, der dritte Sohn von Erzherzog Franz Karl Josef und Sophie von Bayern, Bruder der Kaiser Franz Josef I. und Maximilian von Mexiko, verzichtete 1861 auf sämtliche militärische und politische Ämter, die er bis dato innegehabt hatte, und wurde vornehmlich “als Repräsentant des Kaiserhauses bei Ausstellungen, so der Wiener Weltausstellung 1873 und als Protektor des Künstlerhauses, der k. k. Gartenbaugesellschaft, dem Wiener Cottageverein und anderem, eingesetzt, was ihm den Namen ‘Ausstellungs-Erzherzog’ eintrug” (Hamann, Habsburger, 223f.). Nachdem Kronprinz Rudolf 1889 aus dem Leben geschieden war, war Karl Ludwig der nächste Anwärter der Thronfolge, vertrat seinen Bruder gelegentlich auf Auslandsreisen, wurde aber nicht offiziell zum Thronfolger ernannt. - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf der “K. K. Hofburgtheater-Regie”. - Beiliegend eine Portraitpostkarte des Schauspielers in Straßenkleidung und mit faksimilierter Unterschrift (Brustbild, nach rechts gewandt, 13,8:8,8 cm).‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1896 und 1902.‎

‎Zusammen 2 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An Emmerich Bukovics von Kiss Alacska (1844-1896), den Direktor des Deutschen Volkstheaters in Wien, dem er für dessen Glückwünsche aus Anlaß seines 40jährigen Burgtheaterjubiläums dankt (Br. v. 2.VI. 1896) und ein andermal sich gestattet, dessen “Aufmerksamkeit auf ein hochbegabtes junges Mädchen, Frl. Dora Erl, die Tochter des Tenoristen Erl in Dresden, zu lenken”. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Emmerich Bukovics von Kiss Alacska, Bruder des Sängers und Schauspielers Karl B. v. K. A. (1835-88), war erster Direktor des 1889 eröffneten Deutschen Volkstheaters in Wien; unter seiner bis 1905 währenden Direktion kam es u.a zu Uraufführungen von Werken Ferdinand Raimunds (1790-1836) und Johann Nestroys (1801-62), ebenso aber zu Aufführungen von zeitgenössischen Autoren wie Henrik Ibsen (1828-1906). - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.; zu Emmerich Bukovics von Kiss Alacska vgl. Czeike I, 496. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf.‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎2 eigenh. Briefkarten mit U. Wien, 12.XII. 1895 bzw. 12.V. 1903.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-kl. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund mit dem Ersuchen, "mir zur heutigen Haupt-Vorstellung 2 Parquet Sitze freundlichst überlassen zu wollen" (12. XII.) bzw. dem er für die "Rücksendung des 'Kean' Materials" dankt, "aber ein Buch, das Regiebuch, ist noch zurückgeblieben [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Beilegend zwei Portraitpostkarten, deren eine den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung beim "Burgtheater Bühnentürl" zeigt, deren andere ihn sitzend im Kostüm des Baron Falkenhayen in Oscar Blumenthals (1852-1917) Lustspiel "Die Fee Caprice" abbildet.‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. und 1 Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. Karlsbad und Wien, 3. VII. 1884 - 14. II. 1891.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo. bzw. 13,8:8,3 cm. An einen namentlich nicht genannten Regierungsrat, mit dem der Schauspieler wegen des ihm von Erzherzog Karl Ludwig (1833-96) entgegengebrachten Interesses korrespondiert: “Gestern Abend von meiner Gastspiel-Reise heimgekehrt, fand ich zum Willkomm Ihr liebenswürdiges Schreiben [...] Dies Lob meines höchsten Gönners macht mich stolz, es macht mich überglücklich und ich bitte Sie freundlichst der Dolmetsch meiner Gefühle sein zu wollen [...]” (Br. v. 18. IV. 1884). - “Ihre freundlichen Zeilen wurden mir hieher [d.i. Karlsbad] nachgeschickt und ich beeile mich dieselben dahin zu beantworten daß Bücher und Rollen der bewußten Stücke Sr. Kaiserlichen Hoheit bis zur gewünschten Frist und darüber hinaus zu Höchst Ihrer Disposition stehen [...]” (Br. v. 3. VII. 1887). - Die Portraitpostkarte zeigt den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung im Kostüm des König Lear aus Shakespeares gleichnamigem Theaterstück. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Erzherzog Karl Ludwig, der dritte Sohn von Erzherzog Franz Karl Josef und Sophie von Bayern, Bruder der Kaiser Franz Josef I. und Maximilian von Mexiko, verzichtete 1861 auf sämtliche militärische und politische Ämter, die er bis dato innegehabt hatte, und wurde vornehmlich “als Repräsentant des Kaiserhauses bei Ausstellungen, so der Wiener Weltausstellung 1873 und als Protektor des Künstlerhauses, der k. k. Gartenbaugesellschaft, dem Wiener Cottageverein und anderem, eingesetzt, was ihm den Namen ‘Ausstellungs-Erzherzog’ eintrug” (Hamann, Habsburger, 223f.). Nachdem Kronprinz Rudolf 1889 aus dem Leben geschieden war, war Karl Ludwig der nächste Anwärter der Thronfolge, vertrat seinen Bruder gelegentlich auf Auslandsreisen, wurde aber nicht offiziell zum Thronfolger ernannt. - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - 3 Briefe auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. ("Sonnenthal"). Wien, 24. X. 1985.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Carlsbad, 10. VII. 1881.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "'Das Naturell magst Du mit / Gewalt verdrängen, doch wird / es stets zurückkehren (Pythagoras)". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).‎

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‎Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 18. XI. 1880.‎

‎1 S. Q.-12mo. "Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, | Ein Werdender wird immer dankbar sein". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu‘ sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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