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‎Ferolli, Beatrice, österr. Schriftstellerin (geb. 1932).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. auf Bildpostkarte. (Graz), 20. IV. 1995.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Für Erwin sehr herzlich Beatrice Ferolli".‎

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‎Ferrari, Paolo, Schriftsteller (1822-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mailand, 14. I. 1876.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame in Mailand, der er die Adresse eines Rechtsanwaltes in Modena nennt. - Paolo Ferrari gelang mit dem 1852 verfaßten und anfangs zwei Jahre lang nicht aufgeführten Stück "Goldoni e le sue sedici commedie nuove" ein bei Publikum wie Kritik glänzender Erfolg. "Genauso erfolgreich war 1857 die Komödie ‚Parini e la satira'. Beide Werke galten lange Zeit als die besten Erzeugnisse auf dem Gebiet des modernen italienischen Lustspiels" (Wikipedia). Neben seiner schriftstellerischen Laufbahn übernahm Ferrari 1860 eine Professur der Geschichte in Modena, später eine weitere an der wissenschaftlichen Akademie zu Mailand. - Bl. 2 mit kleinen Papierdurchbrüchen durch alte Montageversuche.‎

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‎Feuchtersleben, Ernst von, Schriftsteller und Mediziner (1806-1849).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. ("Feuchtersleben"). O. O., 15. [?] IV. 1842.‎

‎1 S. Kl.-4to. "Kissingen's Quellen wirken erregend auf's Gefäßsystem; der Marienbader-Kreuzbrunn[en] ist das sanfteste und vorzüglichste Mittel gegen Hämorrhoidal-Leiden. Da nun der betreffende Patient, wenigstens so lange ich ihn beobachtete, ohnehin an Gefäß-Aufregung (Blutwallungen) litt, und Hämorrhoiden die Quelle des Uebels waren, so ist: Kissingen unpassend, dagegen: Der Marienbader-Kreuzbrunnen sehr zweckmäßig [...]".‎

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‎Feuillet, Octave, Schriftsteller (1821-1890).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. Vier Zeilen in französischer Sprache mit Widmung an einen Monsieur Cohn. - Octave Feuillet, Verfasser von Dramen und zumeist konservativen Gesellschaftsromanen, war 1862 Mitglied der Académie française geworden. - Mit kleinen Montagespuren.‎

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‎Feuillet, Octave, French novelist and playwright (1821-1890).‎

‎Autograph letter signed. Saint Lo, 1. XII. 1866.‎

‎12mo. 1 p. To the offices of Le Figaro, informing them "again" that he receives two copies of the newspaper instead of one every day: "Je reçois chaque jour deux numéros du Figaro, en lieu d'un. Je vous signale de nouveau cette irrégularité, dont j'avais déjà pris soin de vous informer, il y a quelques jours." - Together with an autograph greeting card on mourning paper by Feuillet's wife, thanking the unnamed recipient for his sympathies: "Votre chagrin me va au cœur. Croyez plus que jamais à mon affectueuse sympathie." - The letter on stationery with embossed monogram. With recipient's notes: "Double" and "fait". - Traces of former mounting.‎

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‎Ficker, Ludwig von, Publizist (1880-1967).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 135:90 mm. Mit eh. beschr. Kuvert. Ficker gründete 1910 die Zeitschrift "Der Brenner". Vor allem seine Gedichte "Inbrunst des Sturms" und das Drama "Sündenkinder" brachten ihm Bekanntheit ein. Er unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Georg Trakl sowie Karl Kraus und förderte jene. Vgl. Kosch IV, 1001.‎

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‎Filek-Wittinghausen, Egid von, Schriftsteller (1874-1949).‎

‎Konvolut bestehend aus 5 eigenh. Postkarten mit U., 5 eigenh. Briefen mit U. und einem Albumblatt mit Portrait mit eigenh. Wimdung u. U. Wien, um 1946.‎

‎Zusammen 13 SS. 8vo. Mit 3 eh. adressierten Kuverts. In vertrautem Ton schildert Edig von Filek dem Oberlehrer Josef Wesely die tragischen Konsequenzen des Krieges und der Hungersnot: "Ach mir ist es auch nicht gut gegangen, meine Wohnung ist arg devastiert, ich muß Gott danken, daß ich und meine Frau das Leben geretttet haben. [...] Sagen Sie, könnten Sie mir ein bißchen Lebensmittel senden, ein Kilo geht per Post, wir leiden bitteren Hunger, was in den Zeitungen steht, stimmt ja nicht."‎

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‎Finckh, Ludwig, Schriftsteller (1876-1964).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. Gaienhofen, 1950 und 1954.‎

‎2 SS. 8vo. An Joseph Wesely: "Wie schön wieder der Christoph! Wann wird es das Kindlein über das Wasser zu uns wagen?". Die Vorderseite der Postkarte zeigt ein Portraitfoto Ludwig Finkhs.‎

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‎Finckh, Ludwig, Schriftsteller (1876-1964).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Gaienhofen, 26. XII. 1922.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Wie freue ich mich auf das Zigeunerwagenbuch mit der lachenden Sonne! Ich war verreist aich im 'Ländle' und habe nun erst nachzuleben, was ich hier versäumt. 'Schreiben über' tu ich schon lange nicht mehr - ich hätte zu viele Verpflichtungen. Aber bei Gelegenheit drauf klopfen, das kann ich schon [...]".‎

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‎Finckh, Ludwig, Schriftsteller (1876-1964).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Gaienhofen], 20. III. 1948.‎

‎An Josef Wesely: "[…] Ich danke schön für die guten Wünsche! Ich bin immer an der Arbeit […]". - Finckh war seit 1905 als praktischer Arzt in Gaienhofen seßhaft. Daneben schriftstellerisch tätig, folgten ersten Lyriksammlungen 1906 die Erzählungen ‘Der Rosendoktor’ und 1911 ‘Die Reise nach Tripstrill’; nach dem Ersten Weltkrieg verfaßte er mehrere Beiträge zur Ahnen- und Sippenforschung, die von den Nationalsozialisten zustimmend aufgenommen wurden. “Denkwürdig bleibt sein Einsatz um die Erhaltung des Hegauberges Hohenstoffeln, der zur Schottergewinnung abgetragen werden sollte” (Kosch V, 16); 1936 erhielt Finckh den Schwäbischen Dichterpreis, 1955 wurde der Ludwig Finckh-Freundeskreis gegründet. Hermann Hesse, den Finckh 1897 in Tübingen kennengelernt hatte, war eng mit dem Dichter befreundet; an die 50 Briefe und Postkarten von Hesse an Finckh und handgeschriebene Gedichte, die Hesse Finckhs Mutter gewidmet hatte, konnten unlängst (im Juli 2003) von der Stadt Reutlingen aus dem Nachlass von Finckhs Tochter Haile von Kutzleben erworben werden. - Mit Adreßstempel.‎

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‎Fischer, Bruno, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1908).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung u. U. O. O., 23. XI. 1987.‎

‎1 S. Gr.-8vo. "To Sabrina - with very best wishes. Bruno Fischer".‎

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‎Fischer, Felix [Otto], deutscher Schriftsteller (1870-1944/45).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. Plauen, 7. IX. 1930.‎

‎3 SS. 8vo. Felix Fischer (genannt Fischer-Plauen) bedankt sich bei Josef Wesely ob der übersandten Geburtstagswünsche: "Ein Vielschreiber bin ich nie gewesen, da ich nur aus reinstem Impuls zur Feder greife und gegriffen habe. Vielschreiberei hasse ich. Sie hat etwas Marktschreierisches an sich. Das Vielschreiben ist mit einem Baume vergleichbar, der über und über blüht. Am Ende enttäuscht er aber, wenn man wahrnimmt, wie wenig gute und genussbare Früchte er eigentlich hervorgebracht hat [...]".‎

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‎Fischer, Johann Georg von, Dichter (1816-1897).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Stuttgart, o. D.‎

‎1 S. Kl.-4to. "Well' auf Welle immerzu | Muß in's Meer zergehen, | Und dahin gehörst auch Du, | Soll das Meer bestehen". - Johann Georg Fischer unterrichtete seit 1859 an der Kaufmännischen Fortbildungsschule und war neben dem Lehrberuf auch literarisch tätig, "veröffentlichte vor allem Lyrik (u. a. 'Gedichte', 1854), später auch Bühnenwerke. Er pflegte mit vielen Dichtern seiner Zeit, u. a. mit Wilhelm Raabe, freundschaftlichen Umgang. Fischer war der Vater des Germanisten Hermann Fischer (DBE).‎

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‎Fischer, Johann Georg von, Dichter (1816-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Manuskript mit U. Stuttgart, 17. XI. 1862.‎

‎(¾+2=) 2¾ SS. 8vo. An eine Redaktion zur Übersendung des zweiseitigen, 40zeiligen Gedichts: "Geehrter Redaction biete ich mitfolgende Strophen, welche von mir bei der gestrigen Beerdigung Uhlands in Tübingen gesprochen worden sind, zur Aufnahme in Ihre Blätter an [...]". - Johann Georg Fischer unterrichtete seit 1859 an der Kaufmännischen Fortbildungsschule und war neben dem Lehrberuf auch literarisch tätig, "veröffentlichte vor allem Lyrik (u. a. 'Gedichte', 1854), später auch Bühnenwerke. Er pflegte mit vielen Dichtern seiner Zeit, u. a. mit Wilhelm Raabe, freundschaftlichen Umgang. Fischer war der Vater des Germanisten Hermann Fischer (DBE).‎

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‎Fischer, Martha Renate, Schriftstellerin (1851-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 30. XI. 1909.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert An Harold Morre: "Ich danke Ihnen herzlichst für Ihre Aufforderung in der Klause zu sprechen. Wenn dies Sprechen wörtlich gemeint ist, wenn also an einen Vortrag dabei gedacht wird, so würde ich bitten, über den Dämonenglauben (bezüglich Thüringens, wo er in fürchterlicher Blüthe steht) berichten zu dürfen [...]". - Die jüngste Tochter eines Gutsbesitzers verlebte ihre Kindheit und erste Jugend in großer Abgeschiedenheit. Ihre schriftstellerische Tätigkeit begann sie in den 1800er Jahren mit Skizzen für Zeitungen und Zeitschriften, denen von 1888 ab verschiedene größere Werke folgten.‎

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‎Fischer, Wilhelm, Schriftsteller (1846-1932).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 1. I. 1926.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Je tiefer die Herzensgüte, desto höher der Schutzgeist des Lebens". - Fischer, von 1901 bis 1919 Direktor der Steiermärkischen Landesbibliothek, war eine der zentralen Persönlichkeiten des Grazer literarischen Lebens ("Fischer-Graz" galt über Jahre hinweg als eine feste Wendung) und Obmann des Steirischen Schriftstellerbundes. Sein Erstlingswerk, die Novelle "Eine Sommernachtstragödie", erschien 1872, mit den "Grazer Novellen" (1898) gelang ihm der literarische Durchbruch. Der Entwicklungsroman "Die Freude am Licht" (1902) begründete seinen Ruhm als Grazer Stadtpoet.‎

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‎Fischer-Colbrie, Arthur, Schriftsteller (1895-1968).‎

‎Zeitungsausschnitt mit eigenh. Widmung u. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 84:233 mm. Mit ms. beschr. Kuvert. Herrn Schuldirektor Josef Wesely mit besten Dank für das aufmerksame Bedenken.‎

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‎Flaubert, Gustave, French writer (1821-1880).‎

‎"Heresie d'Arius". Autograph manuscript. N. p. o. d.‎

‎Small folio. 2 pp. Comprehensive transcript of remarks to the central character in Flaubert's "La Tentation de Saint-Antoine" which had appeared in 1874 after twenty years in which Flaubert had dealed with the subject. The detailed notes are relating to the dispute between Arius and Alexander, Bishop of Alexandria, the subsequent exile of Arius and finally his condemnation as a heretic by Emperor Constantine; for instance, Flaubert reflects on there a sons for Arius to beconsidered a heretic: "Hérésie d'Arius. […] Le point fondamental de la doctrine d'Arius etait que le fils etait l'ouvrage et la créature du père. […] Ce fut comme l'on croit vers ce même temps qu'Arius composa sa thalie [?]. C'etait un Cantique sur la même mesure et sur le même air des chansons infames que Sotade [?] avait autrefois composées pr. les festins et pr. les danses, ce qui suffisait pr. rendre ce cantique odieux outre les erreurs qu'il contenait car Arius y avait enfermé la substance de sa doctrine. […]".‎

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‎Flaubert, Gustave, French writer (1821-1880).‎

‎"Législation depuis Charlemagne jusqu'à Hugues Capet". Autograph manuscript. N. p. o. d.‎

‎Folio. 4 pp. on 2 ff. Notes for a perhaps unfinished work on Charlemagne: "1. La législation selon les races a été remplacée par la législation selon les conditions sociales et les [illegible] le pouvoir législatif central et l'unité qui en résultait dans certains parties de la législation surtout dans la législation publique ont disparu. Il y a une charte [illegible] tous les articles des capit qui concernent la morale, la religion les affaires canoniques […]". - Stamped twice "Vente Flaubert" (Antibes, April 28-30, 1931); slight ruststains from old paper clip, and small damage to edges; mild toning.‎

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€ 18.000,00 Buy

‎Fleischer, Richard, Herausgeber (1849-1937).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Marienbad, 1. IX. 1911.‎

‎¾ S. 8vo. Mit Kuvert. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Besten Dank für Ihr beifolgendes Manuskript. Leider ist es mir wegen Raummangels nicht möglich Ihren Artikel in die Revue aufzunehmen [...]". - Richard Fleischer war Herausgeber der "Deutschen Revue". - Kleiner Randausriß.‎

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‎Fleuron, Svend, Schriftsteller (1874-1966).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Bayreuth, 29. XI. [1937].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit einem herzlichen Gruß "in Erinnerung an meine Arbeit im Wiener Rundfunk". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Flex, Walter, Schriftsteller (1887-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Eisenach, 28. XII. 1909.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Als Student an den namentlich nicht genannten Schriftsteller Wilhelm Raabe, dem er seinen ersten Gedichtband "Im Wechsel" zusendet: "Verargen Sie es bitte einem jungen unbekannten Autoren nicht, wenn er unbescheiden genug ist, seinen Wunsch, ein eben herausgekommenes Bändchen Gedichte in Ihren Händen zu sehen, zu verwirklichen. Das Werkchen, das in diesen Tagen seinen Weg gehen soll, wird wohl an sich nicht allzuviel Beachtung finden; um so größer ist mein Wunsch, es möchte unter seinen wenigen Lesern Sie [...] finden. So übergebe ich es Ihnen denn mit der Bitte, gütigst einen Blick hinein zu werfen [...]". - Mit einem kleinen Einriß im unteren Mittelfalz; sehr selten.‎

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€ 1.800,00 Buy

‎Förster, Friedrich Christian, Schriftsteller und Publizist (1791-1868).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Dresden, 18. X. 1812.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Es wird die Heilige Dich führen, | Der Du, ein treues Kind, genaht, | Der unser Herz in tausend Schwüren, | Sich still und fromm ergeben hat [...]". - F. C. Förster war Offizier und Lehrer der Kriegsgeschichte an der Berliner Ingenieur- und Artillerieschule. "Wegen eines gegen die Reaktion gerichteten Artikels verlor er 1818 seine Stellung und war 1821-29 als freier Schriftsteller tätig. Durch die Fürsprache Hegels wurde Förster 1829 rehabilitiert und als preußischer Hofrat zum Kustos der Kgl. Kunstkammer, später zum Leiter des Ethnographischen Museums bestellt. Einer erneuten kgl. Maßregelung Försters folgte die Versetzung an eine öffentliche Bibliothek. Er verfaßte patriotische Schriften sowie historische und kunsthistorische Werke (u. a. 'Gustav Adolph', 1832)" (DBE). - Etwas fleckig und gebräunt.‎

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€ 280,00 Buy

‎Förster, Karl, Dichter (1784-1841).‎

‎"An Elisa. Am 20sten May 1823". Eigenh. Gedicht (48 Zeilen) mit U. ("K. Förster"). O. O., 30. V. 1823.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. "Schaurig zieht ein banges Ahnen | Durch die Erde weit und breit, | Pfadlos irrt auf dunkeln Bahnen | Sonder Licht der Sohn der Zeit, | Ach! es will der Tag entweichen! | Nächt'ge Larven ziehen ein! | Wenn die letzten Sterne bleichen, | Wer dann soll der Retter sein? [...]". - Der Sohn des Theologen Johann Christian Förster war Professor für deutsche Sprache, Literatur und Moral, "machte die Bekanntschaft vieler Schriftsteller (u. a. Ludwig Tieck) und hatte den Ruf eines profunden Kenners der älteren italienischen Literatur. Förster übersetzte zahlreiche Werke aus dem Italienischen (u. a. Dante und Petrarca) und schrieb romantische Lyrik sowie literaturhistorische Abhandlungen, darunter einen 'Abriß der allgemeinen Litteraturgeschichte' (4 Bde., 1828-30)" (DBE).‎

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‎Fogazzaro, Antonio, Dichter (1841-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. IV. 1897.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In italienischer Sprache an einen unleserlich geschriebenen Adressaten.‎

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‎Foglár, Ludwig, Schriftsteller (1819-1889).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 4. X. 1882.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Das ist des Lebens dauerndster Gewinn, | Den wir zu jeder Stunde segnen, | Das ist Ergänzung erst in jedem Sinn: | Mit echten Menschen ein Begegnen". - Foglár, von 1842 bis zu seinem Tod Beamter bei der Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft, unternahm Reisen nach Kleinasien sowie durch Europa und schrieb darüber in mehreren Tageszeitungen. Zudem übersetzte er aus dem Englischen und dem Französischen; von Joseph von Eichendorff, Anastasius Grün und Nikolaus Lenau beeinflußt, schrieb er zahlreiche Gedichte (u. a. "Ausgewählte Gedichte", 1889).‎

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‎Foglár, Ludwig, Schriftsteller (1819-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit meinen gedruckten Liedern wenig zufrieden sende ich Ihnen ungedruckte zur Betonung, und zwar heiterer Gattung; ich halte sie - unmaßgeblich - für sher musikalisch. Irre ich mich, so werde ich andere versuchen [...]". - Foglár, von 1842 bis zu seinem Tod Beamter bei der Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft, unternahm Reisen nach Kleinasien sowie durch Europa und schrieb darüber in mehreren Tageszeitungen. Zudem übersetzte er aus dem Englischen und dem Französischen; von Joseph von Eichendorff, Anastasius Grün und Nikolaus Lenau beeinflußt, schrieb er zahlreiche Gedichte (u. a. "Ausgewählte Gedichte", 1889).‎

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‎Follen, Adolf Ludwig, Schriftsteller und Verleger (1794-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gießen, 20. I. 1815.‎

‎1¾ SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Freiherrn, dem er zur Probe eine von ihm angefertigte Übersetzung des "Befreiten Jerusalems" (aus dem dritten Gesang) zukommen läßt: "[...] Es ist schon länger mein sehnlichster Wunsch gewesen, dem lieben Vaterlande in seinem Freiheitsmay auch eine Mayenblume weyhen zu dürfen. - Ich mögte dem befreyten Teutschland das befreyte Jerusalem schenken. Dies ist mein reines Streben, dem ich alles zu opfern wünsche, was in meinen Kräften steht [...] Griesens Übersetzung, gestehe ich, scheint mir keine hohe Aufgabe zu lösen. Unerlässliche Forderungen an den, der das Gedicht der Christenwelt verteutschen will, scheinen mir zu seyn: Gedankentreue: Reimreinheit und Durchführung des weiblichen Reims. Die Unterlassung eines dieser drey Gesetze scheint mir schon allein genügend, den Geist des Musters zu verwischen [...]". - Der Bruder von Karl und Paul Follenius lehrte als Professor der deutschen Sprache und Literatur an der Kantonsschule Aarau, ging nach Zürich und war von 1832 bis 1836 Mitglied des Großen Rats. "Sein Haus wurde Mittelpunkt eines literarisch-politischen Kreises deutscher Emigranten; Follen war Mentor und Mäzen Gottfried Kellers und Georg Herweghs [...] Follen selbst schrieb romantische Balladen und Romanzen" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Fontana, Oskar Maurus, Schriftsteller (1889-1969).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte und Brief mit U. Wien, 1950‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo und Gr.-8vo. Mit 5 eh. beschr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für sein Geburtstagswünsche. Weiters schildert er: "Es war diesmal ein wirklicher Geburts-Tag, denn ich war seit Mitte Jänner sehr krank, ich lag 8 Wochen an einem Herzinfarkt in der Klinik. Aber nun geht es wieder weiter. Wenn auch mit Schonung."‎

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‎Fontana, Oskar Maurus, Schriftsteller (1889-1969).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Urlaubsgrüße aus Italien an den Journalisten Hans Nüchtern (1896-1962). - Mit Notiz und U. von Käthe Fontana. - Fontana arbeitete seit 1909 als freier Schriftsteller und Theaterrezensent. Er war für zahlreiche, u.a. expressionistische Zeitschriften tätig, schrieb Essays sowie Lyrik und wandte sich gegen die impressionistische Theaterkritik.‎

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‎Fontana, Oskar Maurus, Schriftsteller (1889-1969).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Zagreb, unleserlich].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Urlaubsgrüße aus Serbien an Hans Nüchtern. Mit eh. Unterschrift von Käthe Fontana und F. R. Czekot (?). - Fontana arbeitete seit 1909 als freier Schriftsteller und Theaterrezensent. Er war für zahlreiche, u.a. expressionistische Zeitschriften tätig, schrieb Essays sowie Lyrik und wandte sich gegen die impressionistische Theaterkritik. Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Fontane, Theodor, German novelist and poet (1819-1898).‎

‎"Bauernkrieg. Grumbachsche Händel etc.". Autograph manuscript. N. p. o. d.‎

‎Folio. ¾ pp. on bifolium. In pencil. Notes about the location of memorabilia from the age of Grumbach and Münzer. Written on a bifolium of slightly yellowed draft paper. Fontane's diaries and letters provide no other hint that Fontane took an interest in Wilhelm von Grumbach and his arguments with the Bishop of Würzburg, Emperor Ferdinand I, and the Elector of Saxony. Grumbach's legal battles, a history-based subject in the vein of Michael Kohlhaas, was likely to atttract a writer such as Fontane.‎

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€ 6.500,00 Buy

‎Fontane, Theodor, German writer (1819-1898).‎

‎"Das Fischermädchen", "Der erste Schnee" und "Guter Rat". 3 autograph poems. N. p. o. d.‎

‎12+12+16 lines on 1¾ pp. 8vo. A fair copy manuscript, written in brown ink, formerly owned by the poet's son Friedrich and presented by him as a memento possibly to the publisher Friedrich Cohn in 1904 "Und es klagen ihre Tränen: | Weit der Himmel, tief die See, | Doch noch weiter geht mein Sehnen, | Und noch tiefer ist mein Weh […]" (from "Das Fischermädchen"). - This exquisitely written leaf was presented by Fontane's youngest son Friedrich (1864-1941) in 1904 apparently to Theodor Friedrich Cohn (1864-1936), a fellow partner in the Berlin publishing house of F. Fontane & Co. Although the date of the present manuscript is uncertain, all three of the present poems were originally written in the 1840s ("Guter Rat": 1849; "Das Fischermädchen": by 1844; "Der erste Schnee": 1841) and published in 1851. The present text of "Das Fischermädchen" and "Der erste Schnee" differs in places from the complete edition: see Theodor Fontane: Sämtliche Werke XX, pp. 7, 15-16).‎

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€ 12.500,00 Buy

‎Fontane, Theodor, Schriftsteller (1819-1898).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("Th. Fontane"). Wernigerode, 22. VIII. 1880.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Mit dem Wunsche, daß Ihre Sammlung wachsen und gedeihen möge, sende ich Ihnen dies Blatt aus der kleinen Harz-Stadt, in der ich diesen Sommer verbringe, zurück". - Fontane weilte wiederholt zur Sommerfrische in Wernigerode in Sachsen-Anhalt. An seine Frau schrieb er jenen Sommer über die Stadt: "Ich liebe diesen Ort so, dass ich, ich will nicht sagen hier sterben aber hier begraben sein möchte" (ein Wort, das er später in "Effi Briest" paraphrasieren sollte). Verso Sammlervermerk in roter Tinte: "Th. Fontane / Dichter u. Schriftsteller / 24. Aug. 1880 erh.".‎

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€ 3.500,00 Buy

‎Forbes-Mosse, Irene, deutsche Schriftstellerin (1864-1946).‎

‎Eine eigenh. Postkarte mit U. Chexbres, 14.10.(1935)‎

‎1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für seine freundlichen Glückwünsche anlässlich Forbes-Mosses Geburtstag.‎

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‎Foresti, Traute, österr. Schriftstellerin (geb. 1915).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung u. U. [Graz], 1995.‎

‎1 S. 8vo.‎

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‎Forstenheim, Anna, Schriftstellerin (1846-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. II. o. J.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eben habe ich eine größere Dichtung beendet u. wünschte das Büchlein nächsten Herbst (für den Weihnachtstisch) dem Buchhandel zu übergeben. Nun finde ich es aber eben so unpatriotisch, wie demütigend, daß österr. Autoren sich ihre Verleger immer im Auslande suchen müssen. Für 'Die schöne Melusine' stand die Sache anders; da war der Herausgeber der Bilder v. Schwind auch der einzig mögliche Verleger für den begleitenden Text. Bevor ich mich aber wegen meiner neuen Arbeit - eine rumänische Volkssage von ergreifender Tragik des Stoffes - nach Deutschland wende, erlaube ich mir die Anfrage, ob Sie nicht das kleine Epos in Verlag nehmen wollten? [...]". - Anna Forstenheim hatte 1885 zu den Begründerinnen des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen in Wien gehört und setzte sich für die Gleichberechtigung der Frauen sowie für die Verbesserung der Frauenbildung ein. "Ihrem 1875 erschienenen Drama 'Caterina Cornaro' folgte u. a. 1889 der dreibändige Roman 'Zauberring des Herzens'" (DBE).‎

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‎Forster, E[dward] M[organ], English novelist (1879-1970).‎

‎4 autograph letters signed. West Hackhurst, Dorking, Cambridge, and possibly London, 1911, 1926, and n. d.‎

‎Mostly 8vo. Altogether 5½ pp. To John Henderson, Secretary of the National Liberal Club, on invitations and publications: "Many thanks for your letter. If convenient, would you change the title of my discourse to 'Literature + The War': this would give me the opportunity of saying that I have not been able to get through Bernard Shaw. - But I expect I shall be pretty serious: it is so impossible to be anything else [...]" (undated, possibly from London).‎

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Wien, AT
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‎Forstmann, Walter, deutscher Seeoffizier (1883-1973).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Essen, 29. III. 1947.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely ob seiner Geburtstagsgrüße und klagt über die Lage in der britischen Besatzungszone: "Hoffentlich geht es Ihnen ganz nach Wunsch. wir können uns kein Bild über die dortigen Verhältnisse hier machen. Jedenfalls hatten wir beide uns wohl einen anders gearteten Lebensabend vorgestellt."‎

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‎France, Anatol, French poet (1844-1924).‎

‎3 autograph letters signed. Paris, 1891 and 1894.‎

‎8vo. Altogether 11 pp. With 3 autogr. envelopes. To his friend, Mme Arman de Caillavat who had been travelling to Vienna, Prague and Trouville: "J'ai appris par Monsieur Arman, que je vois presque tous les jours, que vous aviez accompli des travaux merveilleux et qu'apres une lutte heroique vous avez vaincu Gaston [...] je travaille [...] a une anthologie (pour le Temps) des decadents [...] je crois que c'est votre absence qui donne a Paris l'air morne et ennuye qu'il a maintenant [...] je n'ai pas encore fini le petit morceau sur le langage philosophique. J'ai bien emporte la chemise qui contenait les notes et projets de nouvelles. Mais elle est a peu pres vide. Tout ce qu'elle contenait a ete disperse, noye d'encre rouge, perdu [...]" (letter dated 4. VIII. 1891). - A comprehensive correspondence; one letter somewhat wrinkled and torn.‎

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‎France, Anatole, writer and Nobel laureate (1844-1924).‎

‎L'Ile des Pingouins. With autograph inscription signed. Paris, Calmann-Levy, 1908.‎

‎8vo. (4), XV, (1), 419, (1) pp. Contemporary half cloth with giltstamped spine label; original printer wrappers bound within. First edition of this splendid satire in which a colony of penguins is accidentally baptized and subsequently undergoes all the stages of the development of European history. As much an example of the productiveness of satire in the vein of Rabelais and Swift as a striking precursor to modern Science Fiction. - Half-title bears author's signed autograph inscription to the writer and politician Maurice Spronck (1861-1921): "À Maurice Spronck, souvenir affectueux. Anatole France". - Bottom and fore-edge untrimmed. Carteret I, 293. KLL 474 7f.‎

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‎Franchy, Franz Karl, Schriftsteller (1896-1972).‎

‎3 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 1960-1966.‎

‎3 SS. 8vo. Mit 2 eh. beschr. Kuverts. Dankt Josef Wesely vermehrt für seine Geburtstagswünsche: "Abermals und herzlich danke ich für Ihr freundschaftlich treues Gedenken, das mir jedesmal einen Hauch Wärme zuträgt." - Franchy war ursprünglich Offizier, lebte seit Ende des Ersten Weltkriegs in Wien, war nach vierjähriger Tätigkeit als Mittelschullehrer und einjähriger als Journalist hauptberuflich als freischaffender Schriftsteller tätig, schrieb Dramen (u. a. ‘Vroni Mareiter’, 1938) und stellte in seinem Roman ‘Die Brandgasse’ (1964) das Schicksal einer jüdischen Familie dar. Bekannt wurden vor allem seine Dramen, für die ihm 1955 der Österreichischer Staatspreis für Dramatik verliehen wurde. Vgl. Kosch V, 393 und Giebisch-G. 92.‎

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‎Francis, Dick, Jockey und Schriftsteller (1920-2010).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. auf Aufkleber. O. O. u. D.‎

‎1 S. 87:40 mm. "Sabrina, Best Wishes Dick Francis" - Nachdem er 1946 die RAF verließ, begann Dick Francis seine steile Karriere als Jockey. Nachdem er über 350 Rennen gewann und in die Prof-Liga aufstieg, wurde er der persönliche Jockey der Mutter von Queen Elisabeth II. und hatte die Ehre ihr Pferd "Devon Loch" 1956 im Grand National ins Rennen zu führen. Nachdem er nach zahlreichen Verletzungen dem Sport den Rücken kehrte, machte er sich als renommierter Schriftsteller verdient.‎

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‎Franck, Hans, Schriftsteller (1879-1964).‎

‎3 ms. Postkarten mit eigenh. U. und 2 gedr. Dankeskarten mit eigenh. U. Frankenhorst, 1947-1962.‎

‎Zusammen 7 SS. Qu.-8vo und 12mo. Dankt Josef Wesely für seine alljährlichen Glückwünsche anlässlich Francks Geburtstag. Weiters ein Gedicht an Dankeskarte: "Verschüttet schaut der Mond durchs Wolkenfenster. / Im Rohr, wo ihr getarnter König thront, / ruscheln und rascheln Nachtgespenster. / Da ruft es: "Endet das Geschrille!" / Ein letztes loses Kichern, dann / blüht silbern auf die Stille. / Und lächelnd tritt der Mond die Herrschaft an."‎

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‎Frank, Gustav von, Schriftsteller (1807-1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden, 18. XI. 1843.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Darmstadt: "So eben von Frankfurt zurückgekehrt, wo ich einige Tage zubrachte, erhalte ich zu meinem größten Erstaunen ein Schreiben von Dir, das vom 16. Okt. datiert ist [...] Dies zu meiner Rechtfertigung, da Du wahrscheinlich inzwischen gedacht haben wirst: 'Der Frank ist ein Flegel, der mir nicht antwortet.' Die Unpässlichkeit meiner Frau hat sich seither als Schwangerschaft herausgestellt und sie mußte somit die ehrenvollen Einladungen, die ihr von Mannheim, Stuttgart und Prag wurden, ablehnen, da ihr der Arzt fürs Erste das Auftreten verbothen hat, was ihr um so unangenehmer ist, als sie sich brillant bei Stimme fühlt. Von Mangold habe ich ein Schreiben erhalten [...] worin er meine Frau eine Gastrolle biethet. Du siehst wohl ein, daß es meiner Frau das Ehrgefühl verbothen haben würde, selbst wenn sie singen dürfte, eine Gastrolle anzunehmen. In etwa 3-4 Wochen wird sie wieder kampffähig sein und wenn sich dann Gelegenheit zum Gastspiele findet, wird sie mit Freuden wieder thätig sein [...] Dräxler[-Manfred] trägt mir auf, Dich zu grüßen [...]". - Gustav von Frank leitete von 1841 bis 1843 das Theater in Pest. Von 1845 bis 1847 Redakteur der "Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur und Mode", wurde er 1848 Schriftleiter des "Wiener Bürgerblattes" (später "Wiener Demokratisches Bürgerblatt"). Er mußte als Mitglied der Akademischen Legion nach der Niederwerfung der Revolution 1848 über Leipzig nach London fliehen, wo er in Armut seinem Leben ein Ende setzte. - Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Siegelbruch‎

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‎Franke, Wilhelm, Schriftsteller (1901-1979).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und Visitenkarte mit einigen eh. Zeilen verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Kl.-8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert. Die Visitenkarte auf ein separates Blatt montiert. Wilhelm Franke war Hauptschullehrer in Litschau/NÖ und später in Gmünd und veröffentlichte Gedichte und Erzählungen, für die er u. a. mit dem Julius-Reich-Preis und mit dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet wurde. Vgl. Kosch V, 457.‎

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‎Franke, Wilhelm, Schriftsteller (1901-1979).‎

‎Konvolut bestehend aus 4 eigenh., einer ms. Postkarten mit U. und einer gdr. Postkarte mit U. sowie einer gedr. Weihnachtskarte mit U. Gmünd und Wien, 1947-1965.‎

‎Postkarten: 6 SS. 8vo. Weihnachtskarte: 1 S. Carte de visite. Nebst den über die Jahre verteilten Dankesworten an Josef Wesely für sein treues Geburtstagsgedenken berichtet Franke 1947: "Ich habe es im Kriege im Osten recht schwer gehabt, bin aber doch heil heimgekommen. Als Schriftsteller habe ich alle alle eig. Bücher u. Verlage eingebüßt, es hieß neu gebinnen und (halten Sie Daumen, bitte!) wenn es gut geht, gibt es diesen Herbst von mir einen, den 1., Roman." - Franke lebte als volkstümlicher Schriftsteller in Gmünd; 1964 wurde er mit dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. Vgl. Kosch V, 457.‎

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‎Franke-Schievelbein, Gertrud, Schriftstellerin (1851-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 20. IV. 1910.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Rudolf Thiel in Wien mit Dank für Wünsche zu Ihrem Geburtstag: "[...] ich hätte Ihnen gern gleich ein Dankeswort gesandt. Aber die bevorstehende Übersiedlung nach Lichterfelde und dann die Eingewöhnung in das neue Haus nahmen mich so in Anspruch, daß ich erst allmählich mich wieder auf die Außenwelt besinne [...]". - Die Tochter des Bildhauers Hermann Schievelbein studierte Musik und Malerei und heiratete 1880 den Bibliothekar Johannes Franke. "Nach 1890 wandte sie sich überwiegend der Schriftstellerei zu, veröffentlichte 1893 ihren ersten Roman 'Ni', siedelte 1895 von Göttingen nach Wiesbaden über und kehrte 1899 nach Berlin zurück. In ihren zahlreichen Romanen, Erzählungen und Novellen legte sie besonderes Gewicht auf die Gestaltung der Psychologie der Figuren" (DBE).‎

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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 12. V. o. J.‎

‎1 S. Kl.-4to. "Flammenart | Wenn du zur dunklen Erde auch senkst die brennende Fackel, | Ihre Flamme schlägt immer zum Himmel empor!" - "Individuell | Elefant und Ochs und Esel nä[h]rt sich von Graswerk; | Nur Ein Würmchen allein spinnet auch Seide daraus". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

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‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Schreibt an die Redaktion der Wiener Zeitschrift. In seinen Ausführungen verweigert er unter Auflistung diverser Gründe eine Teilnahme an der "Vereinigung der Redaktionen aus". Vordergründig scheint die Tatsache "daß Worte und Gespräche die wir in sehr ungefährliche aber doch ungezwungenem Sinne wechseln, über unseren Kreis hinausdringen. Ich wage auch den Gedanken nicht, weil schon dieser eine untilgbare Beleidigung wäre, zu denken, daß wir, wie vor Jahren schon einen Verräther in unserer Mitte haben;" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".‎

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