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‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "B.".‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), 21. X. 1933, Gr.-4° (27,5 x 22 cm). 1 Seiten. Briefkopf "Dr. med. Gottfried Benn". Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An die Journalistin Käthe von Porada (1891-1985) in Pistyan (Piestany), einem Heilbad im Westen der Slowakei, "Thermia Palace Hotel". Der neunzehnte Brief der Folge: "Liebste Kati, gnädige Frau, | ich sass nicht nur in Arbeit, ich hatte Krach, musste mich meiner Haut wehren nach den verschiedensten Seiten, Briefe diktieren, eine Rundfunksache arbeiten, Proben dazu mitmachen (mit Musik), sehr viel in der Praxis zu tun, seit Langem endlich mal wieder, kurz: Gedenken an Kati eine Fülle, aber keine Ruhe zum Schreiben und Betrachten. Ihre Tochter sieht sehr lieb aus, ähnelt Ihnen atmosphärisch sehr, fluidummässig. Ihre weissen Haare - wo haben Sie die bezogen? Nicht von Ihnen, gnädige Frau. Und wenn: besonders süss! Alles in Ordnung, chère Kati. Bestens! Nur innerlich zum Bersten mit Trümmern und Modder angefüllt. Muß arbeiten. Tausend Grüsse und Küsse auf die Hand! [...]" - Druck: Meine Begegnung mit G. B., S. 142. - Die "Rundfunksache" ist "Zucht und Zukunft. Vortrag, gehelten im Oktober 1933 in der Berliner Funkstunde" (Druck in Eckart, X, 1, 1934 sowie den Gesamtausgaben). Benn lernte die ältere der beiden Töcher, Edith von Porada, spätere Archäologin, in Berlin kennen ( Meine Begegnung mit G. B., S. 127).‎

Référence libraire : 59031

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Benn" sowie eigenh. Widmung mit U. "Gottfried Benn".‎

‎o.J. Berlin, 25. III. 1949, Verschied. Formate. Zus ca. 3 Seiten.‎

‎Brief in Kugelschreiber auf grau getöntem Papier an den Journalisten Edwin Kurt Wiechmann (Pseud. E. Montijo; 1907-?): "[...] vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben. Ich kaufte mir daraufin den Telegraf - nun er wirft mich nicht um. Ich bin so viel in meinem Leben angegriffen und angepöbelt worden, - das gehört mit dazu. Anbei ein Heft des 'Merkur' und neuen Sachen von mir und über mich. Der 'Berliner Brief' [Merkur, Heft 2, Febr. 1849] wird auch seine Gegner finden. Mit offenen Armen bin ich noch nie aufgenommen worden u. wünschte es auch garnicht. Kunst ist ja nichts, was verstanden werden kann, sie hinterlässt Eindrücke und streut keine aus, das ist ihr Los. Meine neuen Bücher kann ich Ihnen leider nicht senden, da ihre Versendung hierher so schwierig ist, dass ich selber kaum ein pa[a]r Exemplare habe. Anbei ein sehr fragwürdiges, aber mir nahestehendes, '3 Alte Männer'. Mit herzlichem Dank u. Gruss Ihr Benn." - Beiliegend das im Brief erwähnte Buch mit Benns eigenh. Widmung und U. "Herrn E K Wiechmann | (E. Montijo) | mit freundlichem Gruss. | Gottfried Benn". Auf dem Vorsatzblatt von: Ders., Drei alte Männer. Gespräche. Wiesbaden, Limes-Verlag, 1949. 8°. 48 Seiten. OPp. Erste Ausgabe. - Lohner-Z. 2.86. Raabe-H. 24.26. - Titelblatt mit eigenh. Einfügung "Zwei" von Benn vor dem Untertitel "Gespräche". - Titel gestempelt "E. K. Wiechmann." - Ebenfalls beiliegend die Originalausgabe der im Brief erwähnten Zeitung "Telegraf" (Nr. 52, 4. Jg., Mittwoch, 16. März 1949, Gr.-Fol. 6 Seiten) mit dem von Walther G. Oschilewski anonym veröffentlichten Artikel "Schatten der Vergangenheit" über Benn, der darauf hinweist "daß dieser Mann von europäischem Format der erste gewesen ist, der den Nationalsozialismus als ein elementares Phänomen und als eine fruchtbare geschichtliche Erscheinung ansah [...]" - Gut erhalten. - Faszinierendes unveröffentlichtes Ensemble.‎

Référence libraire : 61221

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Benn".‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), 14. IX. 1933, Gr.-8° (22,5 x 14 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Journalistin Käthe von Porada (1891-1985) in Paris. Der neunzehnte Brief der Folge: "Reizende Briefe! Besonders der letzte! Ach, sowas ist genussreich! Ich war sehr böse im vorigen zu lesen, dass Sie wieder einen traurigen vernichtet hatten und nicht abgesandt, trotz des ausdrücklichen Hinweises meinerseits, sie an mich zu schicken! Süsse, reizende Kati! Ich war so über alle Maassen erkältet, hatte Fieber, Husten, - zum ersten Mal in meinem Leben habe ich gehustet und gleich sehr gründlich. War mehr als erkältet: tief erkrankt, schwerer Stoß ins Zentrum, Absinken, Altern, Sie haben recht, nicht für sich, gnädige Frau, für mich. Heute geht es mir besser. Das Hiersein meiner Tochter [Nele] strengt mich auch enorm an. Bin so absolut nicht gewohnt, ununterbrochen mit jemandem zu reden und zu sein. Die grösste Anstrengung, die mir vorstellbar ist. Morgen ist es vorbei: Dabei ist sie ein ganz reizendes kluges Wesen, mir sehr verwandt. | Schrecklich, was das Leben einem alles an Zerstreuendem und Ablenkendem auferlegt, statt dass man immer konzentriert sein kann. | Dann ein neuer, schwerer, man kann schon sagen übler Angriff in einem neuen Emigrantenblatt gegen mich: ich bin und habe: Tücke, Niedertracht, Mangel an Scham, Mangel an Geist, letzter Tiefstand, halb pathologisch, halb gemein, ekelerregend, hysterisch, Raserei der Brutalität usw. Darüber ein andermal mehr. Heute nur viele Grüsse und Gedanken an Sie. Meine Tochter lässt Sie schön grüssen. Stört Sie das vielleicht? [...]" - Druck: Meine Begegnung mit G. B., S. 138 f. - Gemeint ist die bekannte Kontroverse zwischen Benn und Klaus Mann, der im ersten Heft der Exilzeitschrift "Die Sammlung" im September 1933 "Gottfried Benn. Oder: Die Entwürdigung des Geistes" veröffentlicht hatte.‎

Référence libraire : 59030

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Benn".‎

‎o.J. Berlin, 27. VI. 1953, Gr.-8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Leo Matthias (1883-1970; Pseud. L. L. Lawrence) in Ascona: "Lieber Matthias, schnell die Antwort ehe ich selbstverständlich Ihnen die Bescheinigung sofort sende. Ich war ja oft in der Prinzregentenstrasse bei Ihnen. Ich hätte längst geschrieben, aber mir geht es sehr mies. Ging zum Arzt, da ich an Schwindelanfällen litt u. Herzbeschwerden: sehr hoher Blutdruck, darf nicht mehr rauchen, trinken, essen, muss abmagern u. liegen - übler Zustand - ('wem die Stunde schlägt'). Morgen diktiere ich die Bescheinigung. Herzlichen Gruss, auch von meiner Frau [...]" - Bei der erwähnten Bescheinigung ging es wahrscheinlich um die Zeugenschaft für eine Wiedergutmachung der zerbombten Wohnung von Matthias, denn Benn schrieb am 3. April 1956 an Egmont Seyerlen: "Leo Matthias war im Sommer hier, lebt jetzt in Ascona, holt hier Wiedergutmachungsgelder, ist der unausgeglichenste u. undisciplinierteste Mann, dem ich begegnet bin [...]" - Matthias war Reiseschriftsteller: sein Buch "Ausflug nach Mexiko" (1926) befindet sich in Benns Nachlassbibliothek. Er verschaffte Benn den Kontakt zum Verlag "Die Schmiede", wo 1927 die "Gesammelten Gedichte" erschienen. Matthias emigrierte 1933 über Mittel- und Südamerika in die USA; er starb in Ascona.‎

Référence libraire : 61232

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Benn".‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), 9. VII. 1933, 8° (14,7 x 10,5 cm). 2 Seiten. Briefkopf "Dr. med. Gottfried Benn". Kartonpapier.‎

‎An die Journalistin Käthe von Porada (1891-1985). Der dritte Brief der Folge: "Vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Bin sehr froh, daß Sie gut zu Hause angekommen sind. Vielleicht rufe ich [Max] Beckmann an, würde gerne jemanden sehn, der Sie kennt, den Sie so gernhaben, bin aber nicht sehr erpicht auf neue Menschen, gehe ja nirgends hin. Denke oft an Sie, gnädige Frau, werfe oft einen Blick in Ihr Gesicht, kürzlich fiel mir ein, dass ich garnicht wusste, was für Schuhe Sie eigentlich trugen, sonst weiss ich alles. - Eine meiner Lieblingsstellen von mir ist jenes Sopransolo im 1. Teil des Oratoriums ["Das Unaufhörliche", vertont von Paul Hindemith 1931]: 'wenn es in Blüte steht ...' u.s.w. Sowas kann man nicht machen, sowas entsteht. Ewiger Traum, dass man etwas nicht macht, sondern dass es entsteht. - Ihnen merkwürdig verbunden [... kopfstehend auf der ersten Seite: Bitte das Stück!]" - Druck: Meine Begegnung mit G. B., S. 121 f. - Käthe von Porada hatte ein Stück "Die Heiligen" geschrieben, eine Art Märchenspiel in gebundener Sprache (ungedruckt).‎

Référence libraire : 59026

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Benn".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Berlin], 28. VI. 1949, 4°. 1 Seite. Blau getöntes Papier.‎

‎An den Historiker Alfred Vagts (1892-1986) in Cambridge, Massachusetts, der Benns misslungenen Gebrauch von Anglizismen bemängelt hatte : "[...] vielleicht entsprechen Essays mehr Ihrem Geschmack als Lyrik und Gespräche und Sie entdecken nicht so viel Mängel und Inkorrektheiten darin. Vielen Dank für Ihren lehrreichen Brief u. anbei die Totenrede auf Klabund [...]" Damit endet der Briefwechsel mit Alfred Vagts. - Beiliegend: Vagts, Alfred, Masch. Brief mit eigenh. U. Sherman, Connecticut, 3. XII. 1957. 2 Seiten. Gelocht. - An den Limes-Verleger Max Niedermayer in Wiesbaden mit Dank für die Briefausgabe von 1957: "auf S. 101 muss es statt 'ships' - 'chips' heissen. Das ist einer der mehrfachen 'slips', die G. B. beim Gebrauch des Englischen im multilingualen Gedicht so leicht passierten. Ich musste fast heulen, als ich ihn auf der Sprechplatte statt Fifth - wie in Hilfe - Feifth Avenue aussprechen hörte. Denn eigentlich kam es hierüber zwischen uns zu einem Bruch [...] Ich hatte ihm geschrieben, er möchte doch mit dem Englischen, das er in seine Verse tat, ein wenig vorsichtiger sein. Das brachte ihn schrecklich auf und seine Rückäusserung machte mich fortab mund- oder schreibtot im Verhältnis zu ihm [...] Am ärgerlichsten waren in Beziehung zu Benn immer die Gespräche über Politisches - er wollte partout nicht sehen, dass sein Nihilismus in diesen Dingen eben nur in der Weimarer Republik gelebt und geduldet werden konnte [...] aber keinesfalls unter den Nazis [...]" - Am 31. März 1957 schrieb Vagts an Benns Witwe: "Ich habe mich damals und dabei wohl einer gewissen Beckmesserei schuldig gemacht und er liess mich dies empfinden". - Von den Briefen Benns an Vagts wurden in der Ausgabe von 1957 zwei (S. 114 und 140) gedruckt.‎

Référence libraire : 61227

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Briefumschlag.‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), 17. VII. 1933, 12 x 15 cm..‎

‎An die Journalistin Käthe von Porada (1891-1985) in "Frankreich [...] Paris 16e | 89 Rue de la Pompe 89." - Umschlag zu Brief sieben der Folge, vgl.: Meine Begegnung mit G. B., S. 124.‎

Référence libraire : 59058

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Briefumschlag.‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), 19. IX. 1933, 12 x 15 cm..‎

‎An die Journalistin Käthe von Porada (1891-1985) in "Feldafing am Starnberger See | Hotel Kaiserin Elisabeth." - Umschlag zu Brief zwanzig der Folge, vgl.: Meine Begegnung mit G. B., S. 139 ff.: "[...] ich wollte, ich säße vor Ihrem Fenster oder auf der Terrasse und erblickte den See - drüben in Leoni wohnte ich einst, 1914, als der Krieg ausbrach [...]"‎

Référence libraire : 59057

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. "Be".‎

‎o.J. Berlin, 6. I. 1949, 8°. 1 Seite.‎

‎Korrekturen zu "Drei alte Männer" (1949) auf einem Blatt seines Rezeptblocks mit gedrucktem Kopf und seitlicher Lochung: "Zu: Drei A. Männer | 1) S. 18, Zeile 11: Gestalten, - | 2) S. 22, Zeile 6: Entspannungen | 3) S. 22, Zeile 16: Sch[l]äfen, zarte, - | 4) S. 37, Z. 17: Kongestion. (kein Fragezeichen) [...]" - Mit Bleistiftanmerkungen der Lektorin Marguerite Schlüter. - Mit Klebefilm auf den vorderen Innendeckel montiert von: Ders., Drei alte Männer. Gespräche. (1.-3. Tsd). Wiesbaden 1949. 48 S. OPp. - Am 6. Januar 1949 schrieb Benn an den Verleger Niedermayer: "wie sehr Druckfehler den Schreiber belasten und entsetzten [...] Zu Ihrer Orientierung lege ich Ihnen einen Zettel bei, auf dem die kleinen Satzfehler stehn, die ich in den 3AM gefunden habe." - Zahlreich sind Benns Bemerkungen über Druckfehler und sein Unwille zum Lesen von Korrekturen. Diese Arbeit überließ er gerne anderen, z. B. dem Brieffreund F. W. Oelze. Es war ein Glücksfall, dass 1949 die junge Diplom-Bibliothekarin Marguerite Schlüter in den Limes Verlag eintrat und von Beginn an die Lektorin des Bennschen Werks war. Benn hatte ein Faible für junge, gutaussehende, sportliche und intelligente Frauen. Da war er in Wiesbaden an der richtigen Adresse, denn neben dem Verleger Max Niedermayer stand diese mehrsprachige und in der deutschen Hockey-Nationalmannschaft spielende 21jährige Frau. - Benns Korrekturen wurden in der 2. Aufl. berücksichtigt. - Beiliegend ein weiteres Exemplar der Erstausgabe von "Drei alte Männer" mit dem Besitzvermerk "Marguerite Schlüter | Dezember 1948" und ihren Bleistifteintragungen der Korrekturen Benns.‎

Référence libraire : 61224

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Widmung mit U. "Benn".‎

‎o.J. Ohne Ort (Paris), September 1929, 8°. 1 Seite.‎

‎"Der Galerie Mathiesen von ihrem Arzt u. Verehrer Benn". - Die Widmung gilt dem Berliner Kunsthändler Franz Zatzenstein-Mathiesen (1898-1963), der Benn im Spätsommer 1929 auf eine Einkaufsreise mit Auto und Chauffeur durch Frankreich mitgenommen hatte. Es war die vierte und letzte größere Reise Benns durch Frankreich. In "Doppelleben" schrieb Benn über Zatzenstein: "Er war Kunsthändler, Inhaber einer bekannten Gemäldegalerie, wird fuhren in seinem großen Horch von Berlin über Paris, Biarritz nach Spanien, vor allem aber in Südfrankreich herum und in den Pyrenäen [...] Wir gingen dann in den kleinen Orten in die entsprechenden Etablissements, auch in Schlösser und mit besonderer Vornehmheit in einige Klöster [...] Reisen, die ich mir nie selber hätte leisten können - unvergeßliche Tage am Atlantik, in den Monts Maudits und an der Mediterranee." - Auf dem Umschlag von: BIFUR. No. 1. Paris, Editions du Carrefour (1929). 4°. 191 S. OKart. (Hinterdeckel lose). - Nr. 992 von 3000 Ex. (Gesamtaufl. 3200). - Das Heft enthält auf den Seiten 5-15 von Benn "Element premier", die von Iwan Goll übersetzte französische Fassung des Essays "Urgesicht", der kurz vorher in der Neuen Rundschau erschienen war. Mit diesem Beitrag eröffnete die kurzlebige französische Avantgarde-Zeitschrift ihre Tätigkeit; weitere Beiträge stammen von etwa Cendrars, Soupault und Tzara, die Fotos von A. Kertesz, G. Krull, L. Moholy-Nagy u. a. - Nicht bei Lohner-Z. - Leicht gebräunt und fleckig.‎

Référence libraire : 61215

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Widmung mit U. "G. B.".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Berlin, ca. Februar 1948], Kl.-8° (15 x 13,5 cm). ca. 60 Bl. OKart. mit Spiralbindung (gering fleckig).‎

‎"Herrn Oelze, als Tagebuch! G. B." (von fremder Hand beigefügt "F. W." - Auf dem Titelblatt von: To-Day. Daily Reminder Desk Calendar and Addresses. Start Anytime. Ohne Druckvermerk, am Ende: "No. 1-560 Marquette Quality Made in U. S. A." - Geschenk-Beilage zu Benns Brief vom 1. Februar 1948 an seinen wichtigsten Briefvertrauten, den Bremer Kaufmann Friedrich Wilhelm Oelze (1891-1978), der sich am 8. Februar dafür bedankte: "[...] ich wollte Ihnen danken für den Brief vom 1. [...] und den luxuriösen Desk Calendar, der mir ein Daily Reminder an Sie sein wird! Um so etwas hatte ich mich schon lange ohne Erfolg bemüht, dass die Erfüllung dieses Wunsches so unerwartet von Ihnen kommt, will ich als gutes Vorzeichen betrachten für die Stunden und halben Stunden der uns noch bevorstehenden 11 Monate dieses Jahres [...]" - Der überschwängliche Dank korreliert nicht mit der tatsächlichen Verwendung des Kalenders: kein Eintrag von dem Brieffreund! Vielmehr scheint er ihn sofort an den Verwalter seines Guts in Häcklingen weiter gegeben zu haben. Es finden sich darin Einträge von dessen Hand für März bis Dezember, sie betreffen in der Hauptsache die Garten- und Feldarbeit. Nur im Eintrag vom 25. November 1948 ist von Oelze die Rede: "Morgens in Lüneburg für Oelze Teppich nach Hardt Hamburg." - Am Schluß eine Liste von Einnahmen und Ausgaben. - Vgl. BW Benn-Oelze Nr. 548 (nicht kommentiert). - Beiliegend: "Kartoffelkarten" (Lebensmittelmarken) für 1948-49.‎

Référence libraire : 61219

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Gehirne. Novellen.‎

‎o.J. Leipzig, Kurt Wolff, 1916, 8°. 52 S., 2 Bl. OKart. mit rotem Deckelschild (leichte Altersspuren).‎

‎Der jüngste Tag, Bd. 35. - Erste Ausgabe. - Lohner-Z. 2.6. Wilpert-G. 3. Raabe-H. 24.4. Smolen-S. 35.1.A.1. Göbel 234. - Die erste Prosaveröffentlichung Benns und zugleich die erste vollständige Ausgabe der fünf thematisch zusammenhängenden Novellen (davon zwei in Erstdrucken). - Druckvermerk: "Gedruckt bei E. Haberland in Leipzig-R. Oktober 1916". Erst ab Januar 1917 wurden Ausgaben in schwarzem Karton mit rotem Deckelschild ausgeliefert (vgl. die Darstellung und die Abb. bei Smolen-S.). - Bleistiftunterstreichungen, sonst gut erhalten.‎

Référence libraire : 61355

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Gesammelte Gedichte.‎

‎o.J. Berlin, Verlag Die Schmiede, 1927, 8°. 188 S., 1 Bl. Blaue OLwd. mit Titel- und Rsch. nach Georg Salter.‎

‎Erste Ausgabe. - Lohner-Z. 1.55. Raabe-H. 24.15. - Enthält fast alle seit 1912 veröffentlichten Gedichte sowie eine größere Anzahl von Erstdrucken. In Benns Lyrik richtet sich alles auf die Isolierung des Ichs, wertet die Welt des Draußen nicht mehr "und wendet sich von ihr ab, um in eigenen Elementen hymnisch zu verharren" (Carl Einstein, Rezension 1927 in: Die Neue Rundschau). - Dieser Band ist das Standardwerk des "frühen" Benn. - Gering braunfleckig. - Exlibris.‎

Référence libraire : 56147

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Gesammelte Prosa.‎

‎o.J. Potsdam, Gustav Kiepenheuer, 1928, 8°. 288 S. Blaue OLwd. mit Titel- und Rückenschild nach Georg Sauter.‎

‎Erste Ausgabe. - Lohner-Z. 2.28. Raabe-H. 24.16. - Max Hermann-Neisse rezensierte das Buch in der "Neuen Bücherschau" und stellte es als beispielgebend für den parteilich unabhängigen Dichter dar, im Gegensatz zu den literarischen Produzenten politischer Beliebigkeit und Propagandamaterialien, und Klaus Mann würdigte in "Die Literatur" die Bennsche Prosa in tiefer Gläubigkeit und Verehrung besonders durch die jungen Leute, mehr als viele andere mit den Worten: "[...] er wirkt, er hat Einfluß [...]" - Ganz minimal fleckig. - Exlibris.‎

Référence libraire : 56148

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Söhne. Neue Gedichte von Gottfried Benn, dem Verfasser der Morgue. (1.-4. Aufl.).‎

‎o.J. Berlin-Wilmersdorf, A. R. Meyer, 1913, 8° (ca. 18 x 14 cm). Mit Titelholzschnitt von Ludwig Meidner. 8 nn. Bl. Fadenheftung. Ohne Einband.‎

‎Lyrische Flugblätter, Nr. 36. - Erste Ausgabe. - Gedruckte Widmung an Else Lasker-Schüler. - Wilpert-G. 2. Raabe 3. Lohner-Z. 1.6. Josch 4.2. - Erstes und letztes Blatt lose und mit kleinen Randschäden ohne Textverlust. Leicht gebräunt. - Die seltene zweite lyrische Veröffentlichung Benns.‎

Référence libraire : 61357

‎Bennett, S. ; Stuart Bennett Rare Books & Manuscripts‎

‎Catalogue X. English verse 1751-1800. Stuart Bennett bookseller's catalogue‎

‎Stuart Bennett Rare Books & Manuscripts London bookseller's catalogue n.d. Printed wrappers 8vo. unpaginated apprximately 32 pp ills. 177 items. Wrappers marked otherwise Good. Stuart Bennett Rare Books & Manuscripts, London, bookseller's catalogue, n.d. unknown‎

Référence libraire : BIBLIO-53186

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Wykeham Books
United Kingdom Reino Unido Reino Unido Royaume-Uni
[Livres de Wykeham Books]

€ 8,46 Acheter

‎Bennett, S. ; Stuart Bennett Rare Books & Manuscripts‎

‎Two Hundred and Forty Years of Books By For and About Women 1628-1868. Catalogue XXXIX. Stuart Bennett Rare Books & Manuscripts bookseller's catalogue n.d.‎

‎Stuart Bennett Rare Books & Manuscripts Mill Valley bookseller's catalogue. Printed wrappers 8vo. unpaginated 48 pp ills. 204 items Fom the cover title: " .including Biographies Crafts Education Etiquette History Novels Philosophy Plays Science Society and Travel. Fine. Stuart Bennett Rare Books & Manuscripts, Mill Valley, bookseller's catalogue, unknown‎

Référence libraire : BIBLIO-33252

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Wykeham Books
United Kingdom Reino Unido Reino Unido Royaume-Uni
[Livres de Wykeham Books]

€ 16,92 Acheter

‎Benny GOODMAN‎

‎Portrait photographique signé par Benny Goodman‎

‎s. n. | s. l. 1969 | 20.5 x 25.5 cm | Une photographie‎

‎Portrait photographique en noir et blanc représentant le célèbre jazzman Benny Goodman sa clarinette dans la main gauche. Bel exemplaire. Une coupure de presse relatant la disparition du musicien encollée au verso du cliché. Nous joignons l'enveloppe postale, aux initiales de Benny Goodman, sous laquelle a été expédiée la photographie. Un programme musical de Benny Goodman et son jazz band en représentation à Zürich en 1970 accompagne l'ensemble. Signature manuscrite de Benny Goodman au styllo bille bleu en angle supérieur gauche du cliché. Provenance : du fonds du grand collectionneur d'autographes Claude Armand. - Photographies et détails sur www.Edition-Originale.com -‎

Référence libraire : 88418

‎BENOIST Charles‎

‎1861 - 1936. Homme politique, diplomate et sociologue. Lettre autographe signée.‎

‎15 août 1913, sur en-tête de la Chambre des députés.‎

Référence libraire : 4855

Livre Rare Book

Librairie Seigneur
Voingt France Francia França France
[Livres de Librairie Seigneur]

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‎BENOIST Charles‎

‎Les français et le nord ouest canadien.‎

‎BENOIST Charles.lieutenant de vaisseau.Les français et le nord ouest canadien.In 8 broché,165x250mm.Faux titre, titre, 128 pages,envoi manuscrit autographe de l'auteur,en partie non coupé.Rousseurs en fin de volume.Bar le Duc imprimerie de l'oeuvre de Saint Paul 1895.Edition originale.Poids 350 grammes.‎

Référence libraire : 14748

Livre Rare Book

Charbonnel
Bar le Duc France Francia França France
[Livres de Charbonnel]

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‎BENOIST-MECHIN Jacques‎

‎Manuscrit autographe complet daté de Février 1962 intitulé 'Les villes de Tamerlan'‎

‎- S.n., s.l. Février 1962, 21x27cm, en feuilles retenues par une agrafe. - Manuscrit autographe daté de 12 pages, complet, comportant des ajouts, ratures et corrections autographes de l'auteur. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎BENOIST-MECHIN Jacques‎

‎Manuscrit autographe complet de la traduction établie par Jacques Benoist-Méchin de 'Coraux' de Georg Kaiser‎

‎- S.n., s.l. s.d. (circa 1950), 23x37cm, en feuilles. - Autograph manuscript, 135 pages, complete, with additions, crossings out and autograph corrections from the hand of Jacques Benoist-Méchin. Rare manuscript in very fresh, fine condition. Provenance : Jacques Benoist-Méchin's personal archives. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Manuscrit autographe de 135 pages, complet, comportant des ajouts, ratures et corrections de la main de Jacques Benoist-Méchin. Rare manuscrit en très bon état de conservation. Provenance : archives personelles de Jacques Benoist-Méchin.‎

‎BENOIST-MECHIN Jacques & RAISER Georg‎

‎Manuscrit autographe complet et signé de la traduction française de 'Gaz II' de Georg Raiser établie par Jacques Benoist-Méchin‎

‎- S.n., s.l. 1923, 24x36,5cm, en feuilles. - Manuscrit autographe de 68 pages, complet, comportant de nombreux ajouts, ratures et corrections de la main de Benoist-Méchin de la traduction française de cette pièce en trois actes créée pendant l'occupation française de la Ruhr et jouée devant l'état-major de l'Armée du Rhin en Février 1923. Rare ensemble en très bon état de conservation. Provenance : archives de Jacques Benoist-Méchin. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎BENOIST-MECHIN Jacques & RAISER Georg‎

‎Manuscrit autographe signé complet de la traduction établie par Jacques Benoist-Méchin de 'Gaz I' de Georg Raiser‎

‎- S.n., s.l. s.d. (circa 1950), 23,5x36cm, en feuilles. - Manuscrit autographe de 106 pages, complet, comportant de nombreux ajouts, ratures et corrections de la main de Benoist-Méchin de la traduction française de cette pièce en cinq actes. Rare ensemble en très bon état de conservation et présentée sous enveloppe de papier kraft avec indications manuscrites de Jacques Benoist-Méchin. Provenance : archives de Jacques Benoist-Méchin. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎BENOIST-MECHIN Jacques & SUPERVIELLE Jules‎

‎Manuscrit autographe complet pour les choeurs et les deux pianos des partitions d''Equateur', musique de Jacques Benoist-Méchin d'après des poèmes extraits de 'Gravitations' de Jules Supervielle‎

‎- S.n., s.l. 1923-1927, 27,5x35,5cm, broché. - Manuscrit autographe complet daté et signé de cette pièce pour choeurs et pianos comportant des ajouts, ratures et corrections autographes de Jacques Benoist-Méchin des portées et des paroles de cette oeuvre adaptée des poèmes de jeunesse de Jules Supervielle. Nous joignons le contrat de cession des droits de cette oeuvre à l'éditeur de musique B. Roudanez où figure par erreur le nom de Jules Romains en lieu et place de celui de Jules Supervielle. L'ensemble étant présenté sous chemise cartonnée et couvertures calligraphiées par l'auteur. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎BENOIT (Pierre André)‎

‎ANEAMICOLA‎

‎Alès PAB 1974 Feuillet recto plié en trois, 8,2 x 9,2 cm.‎

‎EDITION ORIGINALE en facsimile manuscrit. Une illustration de Bryen. Tirage à 13 exemplaires sur vélin, et quelques ordinaires dont celui-ci. Très bon 0‎

Référence libraire : 009654

Livre Rare Book

Librairie-Galerie Emmanuel Hutin
Paris France Francia França France
[Livres de Librairie-Galerie Emmanuel Hutin]

€ 300,00 Acheter

‎BENOIT (Pierre-André).‎

‎Plier boutique‎

‎Rivière PAB 1987 In-8 En feuilles, couverture illustrée‎

‎EDITION ORIGINALE entièrement réalisée en taille-douce, exécutée par Robert Dutrou. Fac-similé du manuscrit de Pierre-André Benoit enluminé de 5 EAUX-FORTES rehaussées à l'aquatinte en couleurs de Pierre ALECHINSKY. L'artiste a également orné les gardes de la plaquette. Tirage unique à 99 exemplaires sur Rives justifiés et signés par l'éditeur et l'artiste. >Trés bel exemplaire non coupé. Très bon 0‎

Référence libraire : 011299

Livre Rare Book

Librairie-Galerie Emmanuel Hutin
Paris France Francia França France
[Livres de Librairie-Galerie Emmanuel Hutin]

€ 650,00 Acheter

‎BENOIT Pierre (CHARLANE Nadia)‎

‎Lettre autographe signée de Pierre Benoit à Nadia Charlane‎

‎- Paris décembre 1940, 11x14,4cm, une page sur une feuille. - Lettre autographe signée de Pierre Benoit à Nadia Charlane, écrite à l'encre noire. Ce courrier est un "petit bleu", papier fourni par la poste qui permettait des envois de courrier par tubes pneumatiques dans Paris, ces missives étaient ensuite délivrées par des coursiers. Adresse parisienne de Nadia Charlane au dos, signature au bas de la lettre, jour en haut de la lettre. Pliure centrale inhérente à l'envoi postal. Pierre Benoit écrit ce billet à l'actrice suite à un malentendu à propos d'un rendez-vous. Il lui présente ses excuses et propose à sa correspondante d'aller la chercher à la gare le lendemain. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Charles Catusse - Paris le 21 aout? 1928 -‎

‎1 page in12 + adresse au dos - un peu froissée -‎

‎Ils sont pris pour le déjeuner demain - Qu'il tombe d'accord avec Marie pour une date la semaine suivante -‎

Référence libraire : GF27251

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Dominique Vecchini - Ciboure le 22 septembre 1950 -‎

‎1 page in4 + enveloppe - bon état -‎

‎Il est d'accord pour les fêtes bastiaises mais:" Tachez de vous informer d'abord, avant son départ pour le Maroc, si cette date convient à notre ami Alberi -"...‎

Référence libraire : GF20783

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Dominique Vecchini - Ciboure le 13 octobre 1950 -‎

‎1 page 1/2 in8 + enveloppe -‎

‎Ils embarqueront à Marseille ou ils retrouveront les Esmenard et déjeuneront sans doute avec Mr Alberi - Ils visiteront Bastia puis Barrettali ou ils seront reçus par Alberi - "Ne vous engagez donc pas trop pour nous. Il y a aussi la Corse, le pays lui-même que nous voulons voir...-"-‎

Référence libraire : GF20786

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Dominique Vecchini - Ile Rousse le 30 octobre 1949 -‎

‎2 pages in8 + enveloppe -‎

‎Il remercie pour une invitation et pour la documentation procurée - .."nous arriverons en automobile à Bastia. Nous ré-embarquerons ..le même jour pour Marseille par le Cyrnos"-..‎

Référence libraire : GF20784

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Dominique Vecchini - Paris le 6 mai 1950 -‎

‎1 page in4 + enveloppe - bon état -‎

‎"A la revue des Deux Mondes, tout le monde est ravi de vous"..- Il part pour Beyrouth le 17 à Marseille sur le Providence...-‎

Référence libraire : GF20785

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Dominique Vecchini - Paris le 12 mai 1950 -‎

‎1 page 1/2 in8 - bon état -‎

‎Sa femme a été opéré il y a trois semaines et est encore en clinique - "je n'ai guère quitté son chevet"- Il demande d'informer Martin Bianconi -‎

Référence libraire : GF20787

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Dominique Vecchini - Paris le 3 novembre 1953 -‎

‎1 page 1/2 in8 + enveloppe - bon état -‎

‎Il approuve le choix de Louis Acheri (?) comme président d'honneur de leur académie - et le soutient pour les procédures -‎

Référence libraire : GF20789

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Emmanuel BONDEVILLE - Ciboure le 25 juillet 1959 -‎

‎1 page 1/2 in4 - bon état -‎

‎Il le remercie pour une programmation à l'Opéra de "L'Atlantide"- C'est sa femme malade à Bayonne qui l'a lu dans les journaux -‎

Référence libraire : GF20792

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Emmanuel BONDEVILLE - La Roche-Posay le 29 mai 1951 -‎

‎2 pages in8 - bon état -‎

‎Il est en cure à La Roche-Posay - "Il ne m'est pas possible d'interrompre ma cure plus d'un jour"...- Il sera de retour à Paris le 15 juin, "ayant dû accepter les fonctions de directeur de l'Académie pour le trimestre d'été".. -‎

Référence libraire : GF20790

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Emmanuel BONDEVILLE - Paris le 1er janvier 1951 -‎

‎1 page in4 - bon état -‎

‎"Je vous ai trés mal dit ...ma joie et ma gratitude. Trouvez ici toutes mes félicitations émues pour cette oeuvre magnifique"...-‎

Référence libraire : GF20791

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‎BENOIT Pierre - (Albi 1886 - Ciboure 1962) - Ecrivain français‎

‎Lettre Autographe Signée à Yvonne Legeay (actrice) - Paris le 21 juin 1922 -‎

‎1 page in12 + enveloppe - En tête: Cabinet du Ministre de l'Instruction Publique et des Beaux Arts -‎

‎Il serait heureux de lui offrir son nouveau roman, "le lac salé", et demande ou lui faire parvenir -‎

Référence libraire : GF27324

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‎BENOIT Pierre - [Albi 1886 - Ciboure 1962] - Ecrivain et académicien français‎

‎Manuscrit autographe Signé intitulé "Une Commission rogatoire" - 7 pages in-folio- (quelques ratures et corrections) - octobre 1919 -‎

‎Amusant manuscrit contant une commission rogatoire dans le soviet de Barovitchi - Il ont à juger un certain général Tchébaroff qu'ils doivent condamer à mort car il a été battu par les alliés - "En outre il est marié à une française qui peint sur laque" - Il ne peut donc être un ami du peuple - Mais la justice du soviet ne peut se contenter d'une présomption - "Il nous faut une preuve" - Suit une rocambolesque histoire -‎

‎[En tant que bien culturel de catégorie 8, (décret no 93-124 du 29 janvier 1993), cet article ne peut être vendu sans formalité que dans la Communauté Européenne ]-‎

Référence libraire : GF25277

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‎BENOIT Pierre-André‎

‎Poème autographe inédit "L'arbre"‎

‎- s.l. s.d., 6x10,5cm, un feuillet. - Unpublished autograph poem signed by Pierre-André Benoit entitled « L'arbre », 9 lines in black ink with a drawing of a tree. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Poème inédit autographe signé de Pierre-André Benoit intitulé « l'arbre », 9 lignes à l'encre noire accompagnées d'un dessin représentant un arbre en pied du feuillet. Structuré autour de la figure de l'anaphore, le poème dégage une charmante sensibilité.‎

‎Benoit, Peter, Komponist (1834-1901)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Antwerpen, 27. VI. 1899, 8°. 21 x 13,5 cm. 3 Seiten, auf einem Doppelblatt..‎

‎An einen Kapellmeister in Wien, über die Aufführung von Benoits Oratorium "Lucifer" (1866): "... Les parties de chant avec texte allemand, de Floratorio Lucifer, se trouvant autre les mains de Mr le Capelmeister Baths à Düsseldorf (Allemagne au Rhin) je crois nien, a votre demande, il voudra bien vous en permettre ..."‎

Référence libraire : 55866

‎Benoit, Petrus (Peter), Komponist (1834-1901)‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U.‎

‎o.J. Antwerpen, ohne Jahr, 6 x 9,5 cm. 1 Seite.‎

‎Konzerteinladung "voor Mijnheer Genard" in die "Société de Musique" am 30. März..‎

Référence libraire : 55428

‎Benoit, Pierre, Schriftsteller (1886-1962)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Pierre Benoît".‎

‎o.J. Antoura près Beyrouth, 11. VI. ohne Jahr (ca. 1925), 8°. 3 Seiten. Doppelblatt mit lithogr. Kopfvignette (Ansicht des "Collège St. Joseph d'Antoura").‎

‎Pierre Benoît vient demander à son correspondant le service de fournir quelques-uns de ses livres à "[...] la bibliothèque du Collège d'Antoura [...] Maurice Barrés a parlé dans la Revue des Deux-Mondes des lazaristes d1Antoura, de leur supérieur le père Sarloutte [...]", ajoute l'écrivain, qui souligne le travail fabuleux accompli dans ce collège "[...] trois cents élèves, six ou huit nationalités, dix-sept religions. Et on ne parle ici que le français. Parlez d'eux à Barrés, qui a été reçu à Antoura, qui a vu les frères à l'oeuvre, tirant tout de leur sol, fabriquant eux-mêmes leur pain, leur vin, leur électricité, et ce que vous pourrez pour eux, faites-le [...]". Pierre Benoît, qui bénéficie de l'hospitalité du collège depuis une semaine, repartira d'ici un mois. Il aimerait recevoir des nouvelles de son correspondant entre-temps. "[...] J'ai été bien heureux de l'élection de l'abbé Brémond sur laquelle je ne comptais guère [...] Mais les autres ! Jonnart, Porto-Riche ! Comment cela a-t-il pu se faire [...]" Il parle ici d'élections à l'Académie-Française. Ces trois élections ont eu lieu en 1923, ce qui permet de dater cette lettre. Il ne pense pas revenir en France "[...] de plusieurs mois encore. Ce voyage était une nécessité pour moi. Je subis cette nécessité sans grand entrain. Une chose me console, la seule d'ailleurs qui ne m'ait jamais déçu, le travail [...]" Il termine en renouvelant son affectueux attachement à son correspon-dant. La distance lui permet d'exprimer sa profonde reconnaissance. "[...] Vous avez été si bon pour notre génération [...]"‎

Référence libraire : 59669

‎Benoit, Pierre-André, Maler, Grafiker, Schriftsteller (1921-1993)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Paris, 3. X. 1957, 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013), teilt ihm seine Pariser Adresse mit und freut sich auf ein Wiedersehen in der Schweiz. - Auf der Rückseite ein Gedicht von René Char.‎

Référence libraire : 52691

‎Benoît (Pierre).‎

‎Le Roi Lépreux. Manuscrit original complet.‎

‎Un manuscrit autographe original en feuilles de 2 ff. (Citation et titre) et 169 ff. (texte complet du roman). Entièrement rédigé au stylo plume, encre noire. L'écriture est très fine et cependant très lisible. Les feuillets sont écrits au recto uniquement. De nombreuses ratures et corrections, mais le récit correspond quasi exactement à l'édition originale de 1927 chez Albin Michel. Voir les photographies. Signature de Pierre benoît sur la page de titre. Le manuscrit est datée du 24 septembre 1926 au "Piquey", lieu-dit de la commune du Cap-Ferret dans Les Landes. "Le Roi Lépreux" doit son titre à la statue monumentale du Roi Khmer Suryariaman II (889-918). L'intrigue se déroule entièrement dans les ruines du site d'Angkor au Cambodge. Un archéologue est partagé entre deux femmes mystérieuses, séduisantes; l'une d'elle préparant un coup d'état militaire en Birmanie. Dans ce roman qui eut un grand succès, il reprend son thème d'héroïnes troublantes qui hypnotisent le personnage masculin. Pierre Benoît, né à Albi en 1886 est décédé en 1962 à Ciboure sur la côte basque. Homme de droite, globe_trotter, il puise ses intrigue dans ses voyages. Il a obtenu le Grand Prix de L'Académie Française pour son roman l'Atlantide; il devint ensuite membre de cette Académie.‎

MareMagnum

Sciardet Daniel
Germany Alemania Alemanha Allemagne
[Livres de Sciardet Daniel]

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‎Benrath, Henry (d. i. Albert Henry Rausch), Schriftsteller (1882-1949)‎

‎E. Briefkarte m.U. "A: H: Rausch".‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 1. VII. 1909, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten. Hotelkarte.‎

‎An Herrn Schulz mit Dank für einen Brief: "Ich werde in Kürze vorbeikommen. Im Augenblick kann ich leider nicht obwohl ich am Platze bin. Auch nehmen mich gerade in diesen Tagen so viel abseitige Dinge in Anspruch, dass ich fast zu unheilig bin, um eine Lyra Sacra in die Hand zu nehmen [...]" - Benrath traf 1906 Stefan George und begab sich unter dessen Einfluss. Ins Jahr 1907 fallen seine ersten Veröffentlichungen, vor allem Lyrikbände mit klassisch schönen Gedichten. - Vgl. George-Handbuch S. 1586. - Leicht gebräunt. - Sehr selten.‎

Référence libraire : 52931

‎Bense, Max, Schriftsteller, Mathematiker und Philosoph (1910-1990)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. "M. B.".‎

‎o.J. Stuttgart, 4. I. 1963, Qu.-8°. 2 Seiten. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An Frl. von Miguel: "[...] ich finde die Übersicht, die der Toleranz-Autor im Sinne hat etwas dürftig. Das antike Zeug interessiert kaum noch. Man muss stärker auf Unbekanntes vorstoßen [... es folgt eine Aufzählung von 7 Texten und Ideen ...] Das fällt mir jetzt gerade ein. Am 14. Januar bin ich in Köln und wir sprechen noch mündlich darüber [...] Bitte teilen Sie Obiges aber [Joseph Caspar] Witsch schon mit!" - Eingangsstempel.‎

Référence libraire : 56403

‎Bense, Max, Schriftsteller, Mathematiker und Philosoph (1910-1990)‎

‎Eigenh. Namenszug als Albumblatt auf Büttenkarton.‎

‎o.J. Stuttgart, Juli 1960, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎Bense übernahm 1949 den Lehrstuhl für Philosophie der Technik, Wissenschaftstheorie und mathematischen Logik an der TH Stuttgart. Er beeinflußte die "experimentelle Literatur", so die Vertreter der "Stuttgarter Schule" (u. a. Helmut Heißenbüttel und Franz Mon).‎

Référence libraire : 41939

‎Bentheim, Arnold Jobst von, Regierender Landesherr der Grafschaft Bentheim (1580-1643)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Arnolt Jost Graf zu Bentheim".‎

‎o.J. Burg Altena (Schüttorf), 2. IV. 1612, Fol. (31,5 x 20,5 cm). 1 Seite. Adressblatt beschnitten.‎

‎Kondolenzbrief an eine ungenannte Fürstin. - Arnold Jobst, ein Sohn von Arnold III. von Bentheim (1554-1606), regierte seit 1606. Durch die Teilung der Erblande erhielt Adolf Tecklenburg und Rheda, sein Bruder Arnold Jobst (1580-1643) Bentheim und Wilhelm Henrich (1584-1632) Steinfurt; zunächst 1606-1609 gemeinsame Regierung der Gebietsteile durch die drei ältesten Brüder. - Gut erhalten.‎

Référence libraire : 55937

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