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‎Berg, Leo, Schriftsteller (1862-1908)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 26. IX. 1896, Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden mit dem Vorschlag, sein Buch "Der Übermensch" anzuzeigen: "[...] Übrigens: würden Sie geneigt sein, die Einläufe meiner Majestätsbeleidigungs-Enquête ganz oder teilweise abzudrucken? Warum haben Sie sich nicht dazu geäußert? Oder hätten Sie nicht noch Lust dazu? In diesem Punkte weiß ich mich doch mit Ihnen eins. Auch kann ich von Ihnen nicht annehmen, daß Sie die Notwendigkeit und Nützlichkeit dieses Unternehmens nicht einsähen. Über die sittlichen und politischen Gefahren der bestehenden Zustände haben Sie sich oft genug in einer Weise ausgesprochen, die vollkommen meiner Anschauung in diesem Punkte entsprach [...] Jedenfalls möchten wir Sie ungern vermissen, und mir persönlich täte es leid, denjenigen nicht dabei zu sehen, auf dessen Zustimmung ich am ehesten gerechnet hatte [...]" - Leo Berg rief 1886 den literarischen Verein "Durch!" ins Leben, der sich schnell zum Gründungsforum des Berliner Naturalismus entwickelt. "Naturalismus" ist für ihn fortan eine von mehreren Qualitäten großer Literatur. Er war Mitarbeiter in der "Freien Litterarischen Gesellschaft" (Berlin), Herausgeber der kurzlebigen Zeitschrift "Die Moderne" und Mitherausgeber der Anthologie "Moderne Lyrik" (1892). - Vgl. die Brief- und Textausgabe von Peter Sprengel (Bielefeld 2010).‎

Referenz des Buchhändlers : 43549

‎Benes, Edvard, Staatsmann (1884-1948)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. "Benes".‎

‎o.J. Berlin, 2. I. 1923, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden mit Dank und Erwiderung seiner Neujahrsgrüsse: "[...] Ich brauche nicht zu wiederholen, wie hoch ich ihre Tätigkeit schätzte und wie sehr ich bedauere, dass ihr publizistisches Wirken seit Monaten unterbrochen ist. Das vergangene Jahr war für Sie besonders schwer, aber Idealisten wie Sie bleiben sich allen schlimmen Erfahrungen zum Trotz getreu und so hoffe ich, Sie im neuen Jahre mit ihrem unvergleichlichen Temperament und ihrem bewundernswerten Wissen im Dienste der guten Sache, die allen Nationen gemeinsam ist, wieder wirken zu sehen. Das Urteil der Zukunft wird von einem Tribunal gefällt werden, das volles Verständnis für Ihre Verdienste sowohl um ihr Vaterland als auch um die andern Kulturnationen haben wird. Darauf wollen wir vertrauen und das soll Ihnen auch eine gewisse Genugtuung sein inmitten der Unbillen, die Sie zu erleiden haben. Der persönliche Mut und der unbeirrbare Wille, mit denen Sie sich soeben zum öffentlichen Wort melden, müsste selbst ihren Gegnern Hochachtung abringen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43460

‎Bendixen, Friedrich, Nationalökonom und Bankier (1864-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hamburg, 6. XI. 1914, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden mit Freude über dessen Zusage: "[...] Ich erlaube mir Ihnen anbei den Vortrag unseres vortrefflichen Sinologen Prof. Franke zu senden, der viele Jahre als Gesandtschafts-Dolmetscher in Peking die skrupellose englische Politik sozusagen am eigenen Leibe gespürt hat. Ich zweifle nicht, daß der Vortrag, der außerhalb Hamburgs kaum gelesen werden wird, Sie interessieren wird. In ihrem Aufsatz 'An die Engländer' haben Sie sich selber übertroffen. Ich mußte an den Ausspruch von Thomas Mann über Sie als den 'musischen Politiker' denken, was für den Ästheten wie eine contradictio in adiecto, aber sehr mit Unrecht, klingt [...]" - Von 1895 bis zu seinem Tode war Bendixen Mitarbeiter und später Vorstandsmitglied der Hypothekenbank in Hamburg. Er verfasste Arbeiten im Bereich der Geldtheorie. - Etw. gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 43459

‎Benedix, Roderich, Schriftsteller (1811-1873)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Holzkirch bei Lauban, 19. VIII. 1841, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn: "[...] Mein Sohn ist seit drei Monaten bei H. Epstein und kann ich der kleinen Anstalt desselben das beste Zeugnis geben. Die Zöglinge werden sehr liebevoll behandelt. Die Zöglinge werden sehr liebevoll behandelt [...] Nur bemerke ich Ihnen, daß H. Epstein weniger eine Versorgungsanstalt als vielmehr eine Erziehungsanstalt hat. Die Zöglinge dürften daher im Alter noch nicht so weit vorgeschritten sein [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 45116

‎Bergengruen, Werner, Schriftsteller (1892-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hameln, 17. XI. 1951, Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Verleger Berthold Spangenberg Berthold Spangenberg (1916-1986) in München wegen eines Treffens: "[...] Ich würde mich sehr freuen, dabei [den Schriftsteller Otto von] Taube wiederzusehen. Und gern würde ich meinen Freund Fred Ottow und seine Fau dazu mitbringen [...]" - Beilegt: Ders. Masch. Brief mit eigenh. U. Zürich, 2. IV. 1955. Fol. - An Weltmann in London wegen eines Geburtstagstextes für Kasimir Edschmid.‎

Referenz des Buchhändlers : 41430

‎Berendsohn, Walter Arthur, Literaturwissenschaftler und Exilforscher (1884-1984)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bromma in Schweden, 13. I. 1975, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An ein Antiquariat, dem er eine Sammlung von Sonderdrucken zum "mäßigen Preis von DM 1.50" anbietet. - Walter A. Berendsohn gilt als Begründer der deutschen Exilliteraturforschung. Auf seine Initiativen hin erhielten Nelly Sachs den Literaturnobelpreis und Willy Brandt den Friedensnobelpreis. - Minimal fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 46732

‎Beheim-Schwarzbach, Martin, Schriftsteller (1900-1985)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Hamburg, 4. VII. 1928, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An den Schriftsteller Erich Ebermayer, an dessen "Anthologie jüngster Prosa" (hrsg. mit Klaus Mann und Hans Rosenkranz) er gerne teilnehmen möchte.‎

Referenz des Buchhändlers : 46828

‎Bender, Hans, Schriftsteller und Herausgeber (geb. 1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 4. VII. 1961 und 7. IV. 1962, Gr.-8°. Zus. 2 Seiten.‎

‎An einen Sammler.‎

Referenz des Buchhändlers : 43066

‎Berber, Felix, Violinist (1871-1930)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Genf, ohne Jahr (ca. 1908), 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An seinen Freund Martin Krause in Berlin: "[...] Endlich komme ich mal wieder nach Berlin und hoffe sehr, Dich dort zu sehen. Es wird mir kaum möglich sein, Dich zu besuchen, da ich erst am Conzerttag in Berlin eintreffe, um 10 Uhr früh im Beethovensaal Probe habe. Wenn Du kommen könntest würdest Du uns eine sehr große Freude bereiten. Ich habe Wolff's Conzertdir. gebeten an Deine Adresse sofort eine größere Anzahl Billetts zusenden. Diese sind hoffentlich bereits eingetroffen [...] Ich bin jetzt als Marteaus Nachfolger in Genf und es gefällt mir ganz außerordentlich hier [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 46602

‎Begley, Louis, Schriftsteller (geb. 1933)‎

‎Farbige Porträtphotographie mit eigenh. U. sowie eigenh. Begleitschreiben mit U.‎

‎o.J. New York, 13. XI. (ca. 1980), 17,5 x 12 cm.‎

Referenz des Buchhändlers : 41890

‎Beheim-Schwarzbach, Martin, Schriftsteller (1900-1985)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Hamburg, 7. VIII. 1930, Fol. 1 Seite.‎

‎An die Rudolf Karstadt AG wegen der Teilnahme an Buchtagen mit Bibliographie und Foto. - Knittrig. - Beiliegend eine eigenh. Postkarte mit U.‎

Referenz des Buchhändlers : 53243

‎Benda, Hans von, Dirigent (1888-1972)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Stettin, 23. II. 1939, 28 x 22 cm. Büttenpapier.‎

‎Widmung und Notenzitat (der Name Benda in Notenschrift). - Aus dem Gästebuch von Alfred und Helene Döring, den Inhabern der Konzertdirektion und des Musikverlag E. Simon in Stettin.‎

Referenz des Buchhändlers : 47699

‎Behnisch, Günther, Architekt (1922-2010)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Stuttgart, 19. VIII. 1975, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An den Redakteur Wolfgang Ignee bei Übersendung seines Werkberichtes und über dessen Artikel "Sterbendes Stuttgart": "Wir sehen die Probleme ähnlich wie Sie. Wir würden es begrüßen, wenn Sie in der Stuttgarter Zeitung in der in diesem Artikel angezeigten Richtung wirksam werden würden. Gerne wollen wir Ihnen dabei helfen - soweit dies möglich ist [...]" - In über 40 Jahren weiterer Bautätigkeit in Stuttgart wurde seither eher die Gegenrichtung eingeschlagen.‎

Referenz des Buchhändlers : 52044

‎Benoit, Pierre-André, Maler, Grafiker, Schriftsteller (1921-1993)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Paris, 3. X. 1957, 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013), teilt ihm seine Pariser Adresse mit und freut sich auf ein Wiedersehen in der Schweiz. - Auf der Rückseite ein Gedicht von René Char.‎

Referenz des Buchhändlers : 52691

‎Benkard, Johann Philipp, Theologe (1763-1852)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Jena, August 1786, Quer-Schmal-4°. 1 Seite.‎

‎"Der Pallast der Weisheit hat nur eine Thür | und diese heisst: Widerwärtigkeit! [...]". Aus einem Jenaer Studentenstammbuch. Benkard wurde später Pfarrer in St. Peter in Frankfurt. - Sammlerstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 53337

‎Behrens, Otto Daniel, Pädagoge und Theologe (1745-1808)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Böck in Pommern, 4. VIII. 1777, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Otto Daniel Behrens war Subrektor der Rathsschule in Stettin und Verfasser mehrerer aufgeklärter Schulprogramme.‎

Referenz des Buchhändlers : 50207

‎Ben-Yehuda, Yehuda, Maler und Bildhauer (1932-2010)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. New York, N. Y.,, Ohne Jahr (ca. 1965), Fol. 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) bei Übersendung von Fotos einiger seiner Werke. - Eckfehlstelle.‎

Referenz des Buchhändlers : 52702

‎Behrens, Bertha, Schriftstellerin (1848-1912)‎

‎Eigenh. Billett mit U. "Bertha Behrens | W. Heimburg".‎

‎o.J. Dresden, 8. I. 1906, 9 x 11,5 cm.‎

‎Mit Dank und Gruß. - Gering gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 47719

‎Benrath, Henry (d. i. Albert Henry Rausch), Schriftsteller (1882-1949)‎

‎E. Briefkarte m.U. "A: H: Rausch".‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 1. VII. 1909, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten. Hotelkarte.‎

‎An Herrn Schulz mit Dank für einen Brief: "Ich werde in Kürze vorbeikommen. Im Augenblick kann ich leider nicht obwohl ich am Platze bin. Auch nehmen mich gerade in diesen Tagen so viel abseitige Dinge in Anspruch, dass ich fast zu unheilig bin, um eine Lyra Sacra in die Hand zu nehmen [...]" - Benrath traf 1906 Stefan George und begab sich unter dessen Einfluss. Ins Jahr 1907 fallen seine ersten Veröffentlichungen, vor allem Lyrikbände mit klassisch schönen Gedichten. - Vgl. George-Handbuch S. 1586. - Leicht gebräunt. - Sehr selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 52931

‎Bendemann, Eduard, Maler (1811-1889)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Düsseldorf, 20. XII. 1857, 8°. 1 Seite. Blindgepr. Schmuckrand.‎

‎An eine Dame: "erlaube ich mir Ihnen das vortreffliche Daguerrotip Ihres Mannes zu übersenden, welches ich nicht angestanden habe zu acquiriren, da es für den geringen Preis von 1 rth 11 ngr zu erstehen war [...]" - Roter Sammlerstempel. - Beiliegt: Ders., Eigenh. Postkarte mit U. Ebenda 6. X. 1886. Wegen des Käufers einer Zeichnung.‎

Referenz des Buchhändlers : 52913

‎Baumgarten, Hermann, Historiker (1825-1893)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Königsberg, 4. VII. 1887, Gr.-4°. 2 Seiten.‎

‎An Woldemar von Biedermann mit Übersendung seines neuen Buches: "[...] Die Aehnlichkeit des Motivs in dem bulgarischen und dem japanischen Märchen mit der deutschen Schwanenjungfrauen-Sage ist eine schlagende. Sehr interessant scheint mir aber die verschiedene Gestaltung. Die bulgarische Erzählung ist durchaus episch, nicht nur der Form, sondern dem Wesen nach: Der Handlungsvorgang interessiert um seiner selbst willen, und, ganz wie in den serbischen Volksliedern, an welche sie auf das lebhafteste erinnert, wird sie von dem Sänger um dieses epischen Inhalts willen vorgetragen. Dagegen trägt das japanische Gedicht trotz der dramatischen Einkleidung die Züge des Naturmythus: Das persönliche Verhältnis des Fischers zu der Fee tritt zurück und im Vordergrund steht der innige Anteil eines lebhaften und zarten Naturgefühls, das durch den Zauber der erwachenden Frühlingspracht in Bewegung gesetzt ist [...] Eure Excellenz hatten die Güte, mir die Zusendung Ihrer Besprechung meines Commentars zu 'Bakis' u. 'Novelle' ['Goethes Weissagungen des Bakis und Die Novelle'; 1886] freundlichst in Aussicht zu stellen [...] In dankbarer Erinnerung der Weimarer Tage, in denen ich den Vorzug hatte Eure Excellenz kennen zu lernen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40746

‎Beck, Conrad, Komponist (1901-1989)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. sowie 2 Musikdrucke mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Basel und Dättlikon, 19. IV. 1956 sowie 23. und 25. VII. 1928, Fol. und 8°.‎

‎Albumblatt mit zweitaktigem Notenzitat, Widmung und Nachbemerkung "Opern habe ich keine geschrieben." - Widmungsexemplare: II. Ders. Trio à cordes. Taschenpartitur. Paris 1928. - III. Ders. Lösung. Einblattdruck. Kilchberg 1923.‎

Referenz des Buchhändlers : 45615

‎Bauer, Max, Offizier (1869-1929)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin-Zehlendorff, 27. III. 1919, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden mit Übersendung einer kleinen Schrift, um "das bisher besprochene zu ergänzen". - Bauer war der Verbindungsmann zwischen Gustav Stresemann und Erich Ludendorff. Er war außerdem Verbindungsmann zwischen Oberster Heeresleitung und Alldeutschem Verband. Er war maßgeblich am Kapp-Putsch beteiligt. - Randläsuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 43554

‎Becker, Jürgen, Schriftsteller (geb. 1932)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Odenthal im Bergischen Land, 1. IV. 1997, Qu.-8°. 2 Seiten.‎

‎Mit Dank an einen Journalisten, der sich sehr für sein Werk eingesetzt hatte.‎

Referenz des Buchhändlers : 46563

‎Becker, Jurek, Schriftsteller und Drehbuchautor (1937-1997)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. sowie mont. Porträtdruck.‎

‎o.J. Ohne Ort, 21. V. 1979, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Für einen Sammler.‎

Referenz des Buchhändlers : 43064

‎Becker, Alexandra, Schriftstellerin (1925-1990)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 1 Seite.‎

‎Dazu: Rolf Becker, Schriftsteller (geb. 1923). Eigenh. Albumblatt mit U. 1 Seite. - Zu den bekanntesten Werken des Schriftstellerehepaars gehören "Die Experten", "Gestatten, mein Name ist Cox" und "Dickie Dick Dickens". Die Romane um Dickie Dick Dickens wurden als Hörspiele zu den ersten Straßenfegern im deutschen Hörfunk, genauso wie die Vertonungen der Abenteuer von Paul Cox. Mit diesen Hörspielen schrieb das Paar Rundfunkgeschichte.‎

Referenz des Buchhändlers : 43063

‎Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Versen und U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1 Seite.‎

‎"Der große Mann eilt seiner Zeit voraus, | Der Kluge folgt ihr nach auf allen Wegen, | Der Schlaukopf beutet sie gehörig aus, | Der Dummkopf stellt sich ihr entgegen."‎

Referenz des Buchhändlers : 44854

‎Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Wien, 13. X. 1887, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten.‎

‎An eine Dame mit Dank für eine süße Gabe. Er sei in Unordnung, da er seine Wohnung neu herrichte, Küchengeschirr anschaffe und seit acht Tagen zu Hause esse.‎

Referenz des Buchhändlers : 44088

‎Becker, Jürgen, Schriftsteller (geb. 1932)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. (auf Karten) sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, Frühjahr 1969 bis 21. IX. 1970, Verschied. Formate. Zus. 5 Seiten. Gelocht.‎

‎An Wolfgang Ignée wegen der Lieferung einer Rezension, die sich wegen Terminen noch etwas verzögere. Er habe einen Hörspielfilm geschrieben und sitze an Texten für den nächsten TV-Film. Er schickt eine Passage aus den Umgebungen", die über Schreib-Probleme reflektiert, für einen Vorabdruck. - Becker gewann den Preis der Gruppe 47 auf deren letztem Treffen 1967.‎

Referenz des Buchhändlers : 52045

‎Batka, Richard, Musikschriftsteller (1868-1922)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 28. I. 1904, Gr.-8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎Als Redakteur der Zeitschrift "Der Kunstwart" an ein Antiquariat. "[...] Wie ich höre, haben Sie ein incompletes Musikwerk von [Balthasar] Resinarius zu verkaufen. Da ich mich für diesen Komponisten interessiere, erbitte ich Auskunft, zu welchem Preise er zu haben ist [...]" - Batka schrieb über deutschböhmische Musik in seinem "Kranz" (1903)‎

Referenz des Buchhändlers : 44734

‎Bassow, Nikolai Gennadijewitsch, Physiker und Nobelpreisträger (1922-2001)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ohrt, ohne Jahr, 14,5 x 10 cm. 1 Seite. Porträtfotografie als Beilage.‎

‎Begründer der Quantenelektronik. Bassow wurde 1964 zusammen mit Charles Hard Townes und Alexander Michailowitsch Prochorow "für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten", mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.‎

Referenz des Buchhändlers : 50622

‎Bayerthal, Fritz Leo (Pseudonym: Friedrich Bayl), Philosoph, Kunstkritiker, Galerist (1899-1985)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Paris, 12. XI. 1964, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013): "[...] ich habe Ihnen von DuMont mein Buch zuschicken lassen - - - [...] Wenn Sie einmal wieder hier in Paris sind, lassen Sie mich doch bitte wissen. Ich möchte gerne unsre Jugenstil-Unterredung fortsetzen [...]". - 1936 emigrierte das KPD-Mitglied Bayerthal nach Uruguay, wo er 1944 eine Kunstgalerie in Montevideo gründete. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1955 war Bayerthal freier Schriftsteller und Kunstkritiker und organisierte auch weiterhin Kunstausstellungen. Ab 1962 lebte er in Paris. 1964 erschien "Der nackte Mensch" in der Kunst im Dumont-Verlag.‎

Referenz des Buchhändlers : 52644

‎Becker, Jean, Violinist (1833-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Gouda, 5. XII. 1865, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎In niederländischer Sprache an Herrn Müller über ein Konzert in Gouda, das Programm mit dem Haydn-Quartett in D Dur, das allen viel Freude bereiten werde und einen geplanten Zeitungsartikel. - Jean Becker wurde 1854 Konzertmeister im Mannheimer Hoftheater. 1858 wurde er zum Kammervirtuosen der Großherzogin Stephanie von Baden ernannt. - Transkription und Übersetzung liegt bei. - Roter Sammlerstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 52912

‎Béalu, Marcel, Schriftsteller (1908-1993)‎

‎Einblattdruck mit eigenh. U. (2 Exemplare).‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1965), Fol. 1 Seite.‎

‎"La Toutebelle" mit Korrektur eines Buchstaben. Gedicht in Prosa. - Das zweite Ex. minimal fleckig. - Nicht im KVK.‎

Referenz des Buchhändlers : 52700

‎Baud-Bovy, Samuel, Musiker (1906-1986)‎

‎Eigenh. beschriftete Klappkarte mit U.‎

‎o.J. Genf, ohne Jahr, Qu.-8°..‎

‎Neujahrswünsche.‎

Referenz des Buchhändlers : 45614

‎Bäumer, Gertrud, Schriftstellerin (1873-1954)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin-Grunewald, 8. V. 1913, 1 Seite. Gelocht.‎

‎An Ludwig Hammerschlag in Freiburg/Br., dessen übersandte Schrift sie später lesen werde.‎

Referenz des Buchhändlers : 42816

‎Bamm, Peter (eigentl. Curt Emmrich), Schriftsteller (1897-1975)‎

‎Typoskriptdurchschlag mit zahlr. eigenh. Korrekturen.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1959, Fol. 8 Seiten auf 8 Blättern.‎

‎Geleitwort zur deutschen Ausgabe von Georgina Massons (1912-1980) klassischem Fotobuch "Italienische Villen und Paläste" (München/Zürich 1959).‎

Referenz des Buchhändlers : 43061

‎Barthélemy-Saint-Hilaire, Jules, Politiker und Gelehrter (1805-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 11. III. 1864, Gr.-8°. 1 Seite. 1 Doppelblatt.‎

‎Über Adolphe Thiers "Discours sur les libertés nécessaires", in dem dieser die Freiheit des Individuums und der Presse einforderte und damit zur Leitfigur der liberalen Opposition gegen Napoleon III. wurde: "Vous pouvez faire prendre chez M. Plon, rue Garancière 8, le nombre d'exemplaire que vous voulez de la nouvelle édition du Discours de M. Thiers (petit format) sur la politique intérieure. Le prix serait pour la public de 19 centimes, et pour votre librairie de 8 centimes. [...]" - Der französische Staatsmann Jules Barthélemy-Saint-Hilaire war angeblich ein natürlicher Sohn Napoléon Bonapartes. Er arbeitete von 1825 bis 1828 im Finanzministerium, wurde später Journalist, legte seine Professur am Collège de France nach dem Staatsstreich 1852 nieder, wurde 1871 Mitglied der Nationalversammlung und Generalsekretär von Adolphe Thiers.‎

Referenz des Buchhändlers : 47441

‎Bamberger, Ludwig, Bankier und Politiker (1823-1899)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 6. IV. 1892, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An Otto Gaupp in London, der Arbeit als Korrespondent suchte, mit Ratschlägen. - Bamberger gehörte 1870 zu den Gründern der Deutsche Bank AG. In den frühen 1870er Jahren war Bamberger einer der wichtigsten Finanzpolitiker. Er war an der Gründung der Reichsbank beteiligt und gilt als Vater der Münzreform und der deutschen Mark.‎

Referenz des Buchhändlers : 46318

‎Banville, Théodore de, Schriftsteller (1823-1891)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 12. I. 1888, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Mit eigenh. und frankiertem Umschlag.‎

‎A Georges Rénory bei der Redaktion der Zeitschrift "La Réforme".‎

Referenz des Buchhändlers : 45893

‎Barnay, Ludwig, Schauspieler (1842-1924)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, Juli 1880, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Streben ist Leben [...]" - Von 1874-1876 und 188185 war Barnay am Hoftheater in Meiningen engagiert. 1874 wurde er zum Ehrenmitglied des Meininger Hoftheaters ernannt. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50923

‎Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 1. I. [1900], 8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Monogramm.‎

‎An einen Kenner der Interna des Burgtheaters als Begleitbrief zu einer Rezension von Rudolph Lothars Buch "Das Wiener Burgtheater" (1899) und mit der Bitte um Korrektur.‎

Referenz des Buchhändlers : 42812

‎Barnay, Ludwig, Schauspieler (1842-1924)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 6. V. 1887, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An seinen Schauspielerkollegen Maximilian Harden, der ihm die Widmung einer Broschüre angeboten hatte, zu der er nützliche Winke geben könnte.‎

Referenz des Buchhändlers : 43543

‎Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, [Berlin] "Hotel du Rome", 5. XII. ohne Jahr [1922?], Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Bin seit gestern hier, wahnsinnig gehetzt, muß morgen abends zurück, kann unmöglich zu Ihnen hinaus, möcht Sie doch so gern wenigstens einen Augenblick sehen und Ihnen sagen, wie herzlich nah ich mich Ihnen oft fühl, und frage an, ob Sie vielleicht morgen Mittwoch in der Stadt sind und wir uns zwischen 1/2 6 und 7 wo immer finden könnten - gehts aber nicht [...], dann in ein paar Wochen, ich hoffe Anfang Januar wieder da zu sein [...] Ihr königlich bayerischer Hermann Bahr." - 1922 übersiedelte Bahr nach München, wo seine Frau 1920 eine Professur angenommen hatte. - Knickfalte.‎

Referenz des Buchhändlers : 43452

‎Bardeleben, Ernst Christoph Wilhelm von, Gouverneur von Kassel (1724-1784)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U.‎

‎o.J. Kassel, 8. XII. 1782, Fol. 1 Seite. Mit 3 schönen Siegelabschlägen.‎

‎Quittung über 300 Reichstaler.- Auf demselben Blatt eine Beglaubigung für (Moritz) Friedrich von Münchhausen (1751-1799) mit dessen Unterschrift. - Etw. knittrig und gebräunt. - Roter Sammlerstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 53241

‎Banville, Théodore de, Schriftsteller (1823-1891)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 26. I. 1885, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Mit eigenh. und frankiertem Umschlag.‎

‎An Jean Moréas mit Dank für die Einladung zur Mitarbeit an "Les Syrtes".‎

Referenz des Buchhändlers : 45892

‎Banville, Théodore de, Schriftsteller (1823-1891)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 8. VII. 1866, Gr.-8°. 5 Seiten. Doppel- und Einzelblatt.‎

‎An Valéry Vanier wegen Zeitschriftenbeiträgen. - Kleine Löchlein im Bund.‎

Referenz des Buchhändlers : 45891

‎Banville, Théodore de, Schriftsteller (1823-1891)‎

‎Eigenh. vollständiges Manuskript mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [1884], Fol. 6 Seiten auf 6 Blättern.‎

‎Manuskript seiner Erzählung "Le sonnet" aus der 1884 erschienenen Sammlung der "Contes héroïques". Mit Eintragungen und Strichen des Setzers. Das Manuskript wurde - den typographischen Absätzen folgend - zunächst zerschnitten und dann mit Transparentstreifen von der Rückseite her wieder zusammengesetzt. - Leichte Altersspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 45705

‎Bassermann, August, Schauspieler, Regisseur und Intendant (1847-1931)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 5. VII. 1915, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Die That ist Alles | Nichts ist der Ruhm! [...]" - Bassermann war 1904-19 leitender Generalintendant des Großherzoglichen Hoftheaters in Karlsruhe. - Roter Sammlerstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 53365

‎Barth, Andreas, Maler und Graphiker (geb. 1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Plüschow, 8. XII. 1990, Fol. 2 Seiten auf 2 Blättern.‎

‎An von Bismarck mit der Bitte um einen Galeriekontakt in Hamburg: "In der ehemaligen DDR gab es ja einen Kunstmarkt in diesem Sinne überhaupt nicht, und wir müssen es jetzt erst lernen, da Fuß zu fassen, falls es überhaupt gelingt [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 51595

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