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Number of results : 20,458 (410 Page(s))

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897)‎

‎Dreifache Porträtfotographie, sog. "Triplex Portrait", aufgenommen von Carl Brasch in Berlin. Albuminabzug.‎

‎o.J. Berlin, ohne Jahr [1889], Gesamtgröße: 11 x 16 cm. Bildmaße: je 4,7 x 7,8 cm. Auf Karton aufgezogen.‎

‎Drei Porträtfotografien im Visitenkartenformat (nach links, en face, nach rechts) mit ebenfalls fotografisch reproduziertem Rahmen. - Carl Brasch (1825-1886) war "Portraitmaler und Hofphotograph Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Friedrich Carl von Preußen". 1856 eröffnete er sein erstes Fotoatelier in Berlin, Leipziger Straße 8, 1884 zog er in die Leipziger Straße 9 um. - Bei unserem Exemplar fehlt am rechten Rand etwa 1 cm; der Karton ist bis zum rechten Bildrand beschnitten. Rechts unten kleine Eckfehlstelle, dennoch aber nur ganz minimaler Bildverlust. - Sehr selten.‎

Bookseller reference : 60366

‎Hasenclever, Walter, Schriftsteller (1890-1940)‎

‎Eigh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin-Wilmersdorf, 16. IV. 1931, Gr.-4°. 1/2 S. Mit Briefkopf.‎

‎"Herrn Otto Gans | mit freundlichem Gruß | Walter Hasenclever." - Knickfalten.‎

Bookseller reference : 38557

‎Strass, Kreisjustizrat und Autographensammler (Vorname und Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 22. I. 1854, Gr.-4°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Kammergerichtspräsidenten Heinrich Leopold von Strampff (1800-1879) in Berlin. "[...] Ew. Hochwohlgeboren hätte ich nicht unterlassen, schon längst für die [...] mir so gütig übersandten interessanten Autographa meinen gehorsamsten Dank auszusprechen, wenn ich nicht von Tage zu Tage gehofft hätte, noch einige merkwürdige Doubletten zu erwerben, durch welche ich meinen Dank noch besonders zu bethätigen hoffte. Da mir dies bis jetzt leider noch nicht gelungen ist, so will ich die Abstattung meines gehorsamsten Dankes nicht länger verschieben, ich hoffe aber, bald in der angenehmen Lage zu sein, einige besonders gute Doubletten von merkwürdigen Personen übersenden zu können [...]" Strass wird von Schmidt und Günther (S. 191) als Sammler angeführt. Die Sammlung Strampff wurde 1879 bei Lepke versteigert. - Leicht gebräunt.‎

Bookseller reference : 38773

‎Valerio, Theodore, Maler und Graphiker (1819-1879)‎

‎Eigenh. Schriftstück.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-4°. 1 Seite.‎

‎Verzeichis von 10 Tafeln zu einem Werk über Ungarn, wahrscheinlich: Victor Tissot, La Hongrie de l'Adriatique au Danube. Impressions de voyage. Ouvrage illustré de 10 héliogravures d'après Valério. Paris 1883.‎

Bookseller reference : 38124

‎Hansen, Frederik Carl Christian, Mediziner (1870-1934)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Kopenhagen, 23. X. 1920, (14 x 9 cm) 1 Seite.‎

‎An Hans Virchow, dankt "für die freundliche Uebersendung Ihres schönen Werckes: "Die menschlichen Skeletreste aus d. Kämpfe'[sche]n Bruch etc". - Hansen war Professor für Anatomie und Leiter des normal-anatomischen Museums an der Universität Kopenhagen.‎

Bookseller reference : 60422

‎Hahn, Ulla, Schriftstellerin (geb. 1945)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Hamburg, 4. III. 1993, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"[...] hiermit schicke ich Ihnen eines meiner Zitate: Reden ist Silber und Schweigen ist Gold. Viel Spaß damit [...]"‎

Bookseller reference : 39260

‎Hannsmann, Margarethe, Schriftstellerin (1921-2007)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 15. XII. 1992, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Altes Wasser | altes Feuer | alte Luft | alte Erde | steht mir vollends bei solang | ich mit euch zerfalle [...]"‎

Bookseller reference : 39254

‎Usinger, Fritz, Schriftsteller (1895-1982)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Friedberg in Hessen, ca. 1960], Fol. 1 Seite.‎

‎"Anfang und Ende | Wie einst die Welt vor ihrem ersten Tage | Begann mit einem Wort, daraus ihr Sein | Herabrinnt durch die Zeiten reiner Sage | Bis in das Gegenwärtige hinein [...]"‎

Bookseller reference : 60508

‎Stolberg-Stolberg, Friedrich Leopold Graf zu, Schriftsteller (1750-1819)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hannover, 19. X. 1814, 4°. 3 Seiten. Mit Adresse, zwei Poststempeln und papiergedecktem Siegel.‎

‎An Jean André Deluc in Windsor, wo dieser auch am 7. November 1817 starb. Deluc notierte unter der Anrede: "Repondre le 28, a envoyé ma lettre à Mad. Zimmermann." Damit war wohl die Witwe des 1795 in Hannover verstorbenen kgl. großbritannischen Leibarztes Johann Georg Zimmermann gemeint. Stolberg blickt zurück auf mehrere Ortsveränderungen und schreibt: "[...] J'ai quitté Munster, et depuis quelques ans je me suis établi à une campagne de la comté de Ravensberg, ou je file des jours tranquilles et heureux avec ma femme et mes enfans, jouissant d'un bonheur [...]" Es folgen ausführliche religiöse Erörterungen, die er mit den Worten abschließt: "Dieu a fait des miracles évidens, il a surement de grandes vues. Il a visité les peuples de l'Europe dans ses miséricordes. Il a été avec nous dans les combats, il a opéré un changement sensible dans les coeurs. On le cherche, on le trouvera [...]" Stolberg erwähnt gemeinsame Bekannte in Hannover: die oben genannte Luise M. von Zimmermann, den Arzt Heinrich Matthias Marcard und den Philosophen Georg Heinrich Feder. Am Schluß seines Briefes gibt er dem "très chèr et très respectable ami" seine Adresse an: "à Tatenhausen près Bielefeld en Westphalie". - Leicht gebräunt; am Kopf des Briefes Eintragungen in roter und blauer Tinte; Siegelausschnitt. - Nicht in den Briefverzeichnissen von Behrens und Hempel.‎

Bookseller reference : 38206

‎Guenther, Johannes von, Schriftsteller und Übersetzer (1886-1973)‎

‎2 eigenh. Albumblätter mit U.‎

‎o.J. Mitau und Riga, 10. I. und 26. X. 1913, 4°. 3 Seiten.‎

‎Erinnerungsblätter an durch von Guenther geleitete Theateraufführungen, teilw. mit Eintragung der Darsteller. Gespielt wurden "Don Juan", "Der Schädenheiler" von Lope de Vega, "Das Festmahl des Baltasar" von Calderon und "Die beiden Plapperzungen" von Cervantes. (Inhaltsverz. XXI. und XXIV.)‎

Bookseller reference : 38334

‎Guenther, Johannes von, Schriftsteller und Übersetzer (1886-1973)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Guenther".‎

‎o.J. Mitau, Juli 1911, 4°. 1 Seite.‎

‎Vorsatzblatt mit Motto zu einem ersten Gästebuch: "Wie wirs liebten, wie wirs trieben | Ist hier alles aufgeschrieben [...]" - Randbräunung und -einriß.‎

Bookseller reference : 38323

‎Guenther, Lou (Lusa) von (verh. Feldmann), Schwester von Johannes von Guenther (Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Gedicht (Sonnett) und U.‎

‎o.J. Mitau, 31. XII. 1911, 4°. 1 Seite.‎

‎Das Sonnett "Daphne"; "Am letzten Tage des Jahres, da wo alle Seelen zerspalten sind [...]"‎

Bookseller reference : 38326

‎Hagemann, Oskar H.,, Portraitmaler (1888-1984)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 12. IV. 1921, Gr.-4°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An den Münchner Sammler Ludwig Haas: "[...] Schönen Dank für [...] die Pinsel, die gut und zweckentsprechend sind. Ich habe mich gefreut Sie kennen zu lernen und Ihre Leibl-Erinnerungen haben mich sehr interessiert. Die Arbeit läuft bei mir wieder mit Hochdruck, ich soll nach Leipzig und Berlin hab aber keine Zeit. Im Atelier sind einige neue Arbeiten entstanden, die mir viel Freude gemacht haben; das kleine Mädel, das ich anfing als Sie hier waren hat die hiesige Gallerie angekauft. Der Grabstein mit Relief und Wappen ist recht gut, hat aber für mich kein Interesse; ich kann mich nicht mit solchen Steinklötzen abgeben, so lange ich kein eigenes Haus habe! [...]"‎

Bookseller reference : 39134

‎Goltz, Bogumil, Schriftsteller (1801-1870)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Potsdam, 18. I. 1865, Qu.-4°. 1/2 Seite.‎

‎"Am Anfange schuf Gott Himmel und Erde und die Erde war wüste und leer [...]" - Goltz ließ sich 1846 als freier Schriftsteller in Thorn nieder. Im folgenden Jahr veröffentlichte er seinen Erstling "Buch der Kindheit". In den folgenden Jahren reiste er durch Europa und Ägypten und verdiente sich mit Vorträgen und Reisebeschreibungen seinen Lebensunterhalt. - Minimale Randbräunung.‎

Bookseller reference : 38470

‎Goltz, Bogumil, Schriftsteller (1801-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Thorn, 13. III. 1851, Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An seinen Verleger (wohl Heyder in Frankfurt) wegen zwei Rezensionen: "[...] aus meiner Reisebeschreibung ist zwar nichts geworden, da ich mich überzeugt habe daß es noch größerer Vorstudien bedarf, - aber ich habe bereits 30 Druckbogen von einem biographischen Idyll fertig - Es soll 50-60 Bogen stark werden so ein rechtes Lesebuch um mal an das große Publikum heran zu kommen und ihm die ordinaire schlechte Roman-Leserei zu verleiden - Meine Bekannten sind von der Arbeit entzückt - ich zeige Ihnen das alles zur Orientierung an - und stelle Ihnen anheim ob sie den Verlag riskiren möchten denn trennen möchte ich mich ungern von ihnen und die Reise kriegen sie ja später jedenfalls - ich konnte sie jetzt nicht schreiben, sie wird um desto besser, denn ich sammle und notire jeden Tag - diese Biografie wird jedenfalls ein rentables Geschäft sein und einen großen Leserkreis haben [...]" - Das geplante biographische Werk erschien dann dreibändig 1852 bei Brockhaus in Leipzig unter dem Titel "Ein Jugendleben. Biographisches Idyll aus Westpreußen." - Goltz ließ sich 1846 als freier Schriftsteller in Thorn nieder. Im folgenden Jahr veröffentlichte er seinen Erstling "Buch der Kindheit". In den folgenden Jahren reiste er durch Europa und Ägypten und verdiente sich mit Vorträgen und Reisebeschreibungen seinen Lebensunterhalt. - Minimale Randbräunung.‎

Bookseller reference : 38473

‎Goetz, Bruno, Schriftsteller und Übersetzer (1885-1954)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Gedicht (10 Zeilen) und U.‎

‎o.J. Riga, 9. III. 1912, 4°. 1 Seite.‎

‎"Ich pflücke Blumen | von welken Wiesen | Ich flechte Kränze | zum späten Fest [...]" - Bruno Goetz stammte aus Riga und studierte 1904 bis 1910 in München und Wien, um danach einige Jahre als Theaterkritiker und Feuilletonist für Rigaer Zeitungen zu schreiben. Er litt schon von Jugend an unter Schwermut. Wegen seiner Melancholie konsultierte er Sigmund Freud, um von ihm die Empfehlung zu erhalten, keine Psychoanalyse durchzuführen. Von Wien aus ging Goetz nach Ascona zur Künstlerkolonie Monte Verità, wo er bis 1909 blieb und dem Kreis um Johannes Nohl, Erich Mühsam und Lotte Hattemer angehörte. Er flüchtete mit Carlo Holzer aus Ascona und war dann bis in die 1920er Jahre ein umherschweifender Bohèmien, mit Aufenthalten in Zürich und Berlin, wo er als Korrespondent für verschiedene Zeitungen tätig war. Während seiner Wanderjahre schloss er Bekanntschaften mit Friedrich Glauser und Gusto Gräser. - Vgl. Leben im Ostwind, S. 309.‎

Bookseller reference : 38327

‎Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin-Schöneberg, 12. VI. 1930, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Schriftsteller und Graphiker Rolf Schott: "[...] Bitte schicken Sie mir gelegentlich eines Ihrer Manuskripte und zwar möglichst eine Arbeit, von der Sie das Gefühl haben, dass sie mir einen wesentlichen Eindruck von Ihrem Schaffen und Wollen übermittelt. Ich bin zwar momentan ganz in neuen Plänen und Arbeiten vergraben, werde aber zwischendurch bestimmt Zeit finden, Ihr Werk zu lesen, Ihnen zu antworten und gegebenenfalls mit Rat und Tat zu helfen. Wenn ich gelegentlich durch München komme, werde ich Sie vorher benachrichtigen, damit wir uns einmal sehen können [...]"‎

Bookseller reference : 38264

‎Goethe, Wolfgang Maximilian von, Goethes Enkel, Jurist (1820-1883)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 25. III. 1880, 8° (22,3 x 14,2 cm). 1 Seite.‎

‎An seinen Anwalt in Weimar: "Geehrtester Herr Rechtsanwalt! Ich erlaube mir, Sie um 200 M. aus meiner Kasse zu bitten. Hochachtungsvoll und ergebenst / v Goethe". Mit Eingangsvermerk des Empfängers: "Erh. 25.III.80". Verso der Antwortentwurf des Anwalts: "Beiliegend übersende ich Ihnen nach Ihrer brieflichen Ordre von heute aus Ihrer Kasse 200 M. [...]" - Wolfgang Maximilian von Goethe, Sohn Ottilies von Goethe und Lieblingsenkel des großen Dichters, studierte Jura in Berlin, Jena und Heidelberg und fungierte längere Zeit als Legationssekretär in Dresden. Außerdem war er für den preußischen Hof in Rom als Legationsrat tätig. Zusammen mit seinem Bruder Walther wurde er 1859 von Großherzog Carl Alexander in den Freiherrnstand erhoben.‎

Bookseller reference : 60496

‎Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Nachschrift und U. "Z.".‎

‎o.J. Chardonne, 27. II. 1952, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An seine Sekretärin Hella Jacobowski über Reisepläne: "[...] Die Wiener Premiere ist auf den 8. März verschoben [...] Ich werde aber unendlich gelöchert von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bremen, wenigstens einen Tag ihrer Woche der Brüderlichkeit zwischen 9. und 16. März hinzukommen, sie haben die Franzosen, Engländer, Amerikaner und den trefflichen Heuss (Was tun, sprach Heuss) aufgeboten um mich zu bombardieren. Gerade dieser Sache kann ich mich schwer entziehen, da ich grade sowieso in Deutschland bin, was ja bekannt wird [...] (und Romy ist in Bochum) [...] Die Filmleute wegen 'Froehl. Weinberg' Film kommen auch hin. Auch dürfte es Schnepfen geben [...]"‎

Bookseller reference : 38266

‎Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Henndorf, 10. IX. 1930 (Poststempel), Gr.-4°. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller und Graphiker Rolf Schott, in Bleistift: "[...] Es ist noch eine Frage von 3-4 Wochen, dass ich die Zeit finde, Ihre Manuskripte zu lesen. Verzeihen Sie mir, aber Sie wissen vielleicht wie das ist, wenn man ein neues Stück ['Der Hauptmann von Köpenick'] schreibt, das man für das wichtigste bisher geschriebene hält - ich bin einfach völlig ohne jede Aufnahmefähigkeit. Ihre Manuskripte sind bei meiner Sekretärin in Berlin, ich selbst komme spätestens Ende des Monats hin und werde mich sofort dran machen! Bis dahin: pardon! [...]" - Von dem Erlös seiner erfolgreichen Komödie "Der fröhliche Weinberg" (1925) kaufte sich Zuckmayer 1926 ein Haus in Henndorf bei Salzburg, obwohl Berlin sein berufliches Zentrum blieb. 1929 engagierte ihn die Ufa als Drehbuchautor für die Verfilmung von Heinrich Manns Roman "Professor Unrat", die 1930 unter dem Titel "Der blaue Engel" ein Welterfolg wurde. 1931 war Zuckmayers Komödie "Der Hauptmann von Köpenick" das herausragende Theaterereignis in Deutschland.‎

Bookseller reference : 38263

‎Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin-Schöneberg, 15. II. 1931, Fol. 1 Seite. Mit Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller und Graphiker Rolf Schott: "[...] Nachdem ich bei verschiedenen Verlagen vor allem beim Ullstein-Verlag vergeblich versuchte habe, aktives Interesse für Ihre Arbeiten zu entfachen, muss ich sie Ihnen leider zurückschicken. Vielleicht liegt es an mir: Ich habe Ihnen ja schon vor einiger Zeit geschrieben, dass ich persönlich keine unmittelbar elementare Beziehung dazu finden kann, d. h., dass ich zwar Qualität, Eigenart und Persönlichkeit respektiere, dass aber von meiner Seite aus die Begeisterung fehlt, d. h. das wirkliche Ergriffensein, aus dem heraus allein man andere Menschen von etwas überzeugen kann. [Max] Krell vom Ullstein-Verlag hat mir den Roman erst vor zwei Tagen zurückgeschickt mit dem Bemerken, dass er ihn nach gründlicher Prüfung als Ganzes dilettantisch empfinde und nicht dafür eintreten könne. Ähnlich erging es mir bei Anderen und auch mit Ihren anderen Arbeiten, dass man zwar die stilistische Gepflegtheit erkannte, aber praktisch war nichts zu erreichen. Ich bitte Sie, diese Tatsache und die lange Dauer bis zu diesem negativen Ergebnis nicht als persönliche Interesselosigkeit vermerken zu wollen, sondern nur als eine sachliche Machtlosigkeit [...]" - Randeinrisse.‎

Bookseller reference : 38265

‎Zöllner, Heinrich, Komponist und Dirigent (1854-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. [Antwerpen], 15. VI. 1909, (21,5 x 13,5 cm) Doppelblatt. 1 Seite.‎

‎Der Komponist der Oper "Die versunkene Glocke" sagt mit Bedauern eine Einladung zum Skat ab, da er an einer Probe seines Kompositionsschülers teilnehmen muss.‎

Bookseller reference : 60462

‎Wood, (Sir) Henry, Dirigent (1869-1944)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. London, 2. X. 1923, (25 x 20 cm) 2 Seiten.‎

‎Der englische Dirigent an Percy Goodban wegen Abänderung eines Konzertprogramms, die "Finlandia" von Sibelius betreffend.‎

Bookseller reference : 60460

‎Zender, Hans, Dirigent und Komponist (1936-2019)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. [Berlin], [16. IX. 1977], 4°. 1 Seite.‎

‎Zitat aus B. A. Zimmermanns "Photoptosis". - Beiliegend Programm eines Konzertes an der Berliner Philharmonie mit den Namenszügen von D. Fischer-Dieskau, Siegfried Palm und Raymund Havenith.‎

Bookseller reference : 60461

‎Wölfflin, Heinrich, Kunsthistoriker (1864-1945)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Lugano, 9. IX. 1917, 1 Seite.‎

‎An seinen Kollegen Otto H. Förster aus dem Erholungsort nach einer Bruchoperation und einer Rippenfellentzündung. - 3 Beilagen.‎

Bookseller reference : 38920

‎Wolff, Helen, Verlegeerin (1906-1994)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 2. X. 1969, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An den Verlagslektor Hans Rössner (1910-1997): "[...] Sehr herzlichen Dank für den lieben Blumenstrauss! Ich sehe Sie vielleicht morgen beim Mitscherlichempfang [...]" - Links oben Eckfehlstelle.‎

Bookseller reference : 39344

‎Goes, Albrecht, Schriftsteller (1908-2000)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Stuttgart-Rohr, 4. V. 1960, Fol. 1 Seite.‎

‎An Karl Rauter: "[...] in der nächsten Woche werde ich nach Graz, Leoben, Irdning und an die Grenze, nach Retzhof gehen, überall soll ich lesen und sprechen. Sprechen übrigens über unser aller Johann Peter Hebel. Da sie Musiker sind, macht Ihnen vielleicht mein Furche Buch Stunden mit Bach Freude [...]" - Beliegend ein Porträtfoto mit rückseit. Unterschrift.‎

Bookseller reference : 60478

‎Wohmann, Gabriele, Schriftstellerin (geb. 1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Münster), 14. XI. 1992, Gr.-8° und Qu.-8°. Zus. 4 Seiten.‎

‎I. [...] Herzliche Durchreisegrüsse [...] leider verspätet ... P.S. Ist das recht so? Ich wußte nicht genau, ob Sie etwas von mir haben wollten, deshalb diese Entscheidung, die mir auch lieber ist [...]" - II. "Herzlich grüßt [...] mit einem ihrer Lieblingszitate [...] 'Glückliche Menschen, denen alles gelingt, sind mir unerträglich.' Anton P. Cechow."‎

Bookseller reference : 39263

‎Wohlbrück, Olga, Schriftstellerin und Schauspielerin (1867-1933)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 14. XI. 1912, Gr.-8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt. Hotelbriefpapier "Kaiserhof".‎

‎An eine Dame, wohl die Frau von Max Brockhaus, mit einer Verabredung nach der Premiere im Hotel. - Die Schauspielerin und Rezitatorin trat in den Berliner Kleinkunstbühnen "Überbrettl" und "Figaro" auf. In den späteren Lebensjahren konzentrierte sie sich auf die schriftstellerische Tätigkeit und verfaßte zahlreiche Romane. Ihr Nachlaß liegt im DLA Marbach.‎

Bookseller reference : 39401

‎Wilson, Woodrow, 28. Präsident der Vereinigten Staaten und Friedensnobelpreisträger (1856-1924)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. "Woodrow Wilson" (etw. blass).‎

‎o.J. Washington, "The White House", 15 II. 1917, 4° (22 x 17,5 cm). 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Federal Reserve Governor Charles Sumner Hamlin (1861-1938), mit Dank für dessen Korrespondenz mit Mrs. J. Malcolm Forbes: "[...] I share with you the feeling that the work which societies such as the one she has been connected with have hitherto been doing can in the present circumstances, if continued, do nothing but harm by creating the impression that there are divided counsels amongst us. I am sure that Mrs. Forbes will believe me when I say that I am doing everything that I honorably can to keep the country out of war, and I think that the best way to support my efforts just now is to show that the whole country, at any rate the thoughtful element of it, is back of me. I would be very much obliged if you would convey some such counsel to Mrs. Forbes, whom I very much admire and who I am sure will be moved by the highest patriotic purposes [...]" - Als nur 10 Tage später am 25. Februar 1917 mit der RMS Laconia ein weiteres britisches Passagierschiff mit US-Bürgern an Bord versenkt wurde, erklärte die US-Regierung unter Präsident Wilson dem Deutschen Reich am 6. April 1917 den Krieg. - Unser Brief ist zitiert in der grundlegenden Studie von J. D. Doeneke, Nothing less than war; a new history of America's entry into Worls War I, Lexington 2011, S. 260 und 343. Vgl. Woodrow Wilson, The Papers, Bd. 41, 233. - Gering verwischt.‎

Bookseller reference : 60547

‎Usinger, Fritz, Schriftsteller (1895-1982)‎

‎2 eigenh. Brief mit U. sowie Porträtfotografie mit rückseit. eigenh. Beschriftung und U.‎

‎o.J. Friedberg in Hessen, 23. VI. 1962 und ohne Jahr, Fol. und 8°. Zus. 3 1/2 Seiten auf 3 Blättern.‎

‎I. "[...] Wie sind Sie denn in Johannesburg an meine Gedichte gekommen? [...] Ich lege Ihnen ihrem Wunsch entsprechend eine Fotografie bei [...]" - II. "[...] Als ich dieser Tage Briefe ordnete, stieß ich wieder auf Ihre beiden Briefe vom Jahre 1962 [...] Wenn Sie mir vielleicht einmal aufschreiben wollen, was Sie von mir besitzen, kann ich wohl Ihre Sammlung durch den einen oder anderen Druck ergänzen? [...]" - III. Porträtfotografie (Erika Wachsmann, Bad Homburg), mit rückseitiger Widmung und Unterschrift.‎

Bookseller reference : 60527

‎Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien-Mödling, 1. VI. 1926, Gr.-4°. 2 Seiten. Bläuliches Papier. Fälzchenreste.‎

‎Sehr ausführlich wegen einer Lesereise im Rheinland mit ausführlichen Verabredungen und über den Plan einer Zeitschrift "Rhein und Donau". - Interessant.‎

Bookseller reference : 60526

‎Westermann, Anton, Philologe (1806-1869)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 27. III. 1840, 4°. 1 Seite.‎

‎An einen Herausgeber über einen Zeitschriftendruck seiner Ausgabe "Epistolae virorum clarorum ad Meursium" (1841; nach einem Leipziger Codex): "Ew. Hochwürden erlaube ich mir hiermit eine Kleinigkeit für d. Zeitschr. f. d. A[ltertums] W[issenschaft] zu übersenden in der Hoffnung, daß Sie dieselbe als rein philologische Tendenz für diesen Zweck nicht unpassend finden werden. Und in der That verdienen diese Briefe mehr als so viele andere veröffentlicht zu werden. Ich stelle es ganz in Ihr Belieben, ob Sie die Bemerkungen gesondert hinter jedem Briefe oder der bessern Raumersparnis wegen fortlaufend unter dem Text folgen lassen wollen, desgleichen ob es nicht vielleicht rathsam ist in der Unterschrift nach I. gleich das Wesentliche des Inhalts mit anzugeben, etwa so: Meursii, Goldasti, Grotii emendationes in Appuleium, Tertullianum, Arnobium atque alios scriptores. Die Briefsammlung enthält auch sonst noch manches Interessante, das sich für Ihre Zeitschrift eignet. Auch bin ich im Besitz einiger Inedita aus der Pariser Bibliothek, welche der Veröffentlichung nicht unwerth sind. Der Abdruck des Ihnen hiermit Übersandten soll nur ein Wink sein, mit diesen Anecdotis von Zeit zu Zeit fortzufahren [...]" - Anton Westermann gab unter anderem eine Sammlung von Texten der griechischen Mythographen heraus. 1832 wurde er Professor in Leipzig und ab 1849 war er Mitdirektor des philologischen Seminars.‎

Bookseller reference : 38787

‎Werner, Fritz, Maler (1827-1908)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Berlin, ohne Jahr, Gr.-8°. Zus. 3 Seiten. Doppelblätter.‎

‎An den Berliner Kunstversteigerer Rudolf Lepke wegen der Abholung von Bildern, die in Arbeit seien. - Werner beschickte regelmäßig die Akademie-Ausstellungen. Seit 1880 war er ordentliches Mitglied der Akademie; 1889 erhielt er den Professorentitel.‎

Bookseller reference : 38116

‎Werner, Fritz (eigentl. Fritz Herz), österr. Sänger (1871-1940)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Wien, Mai 1915, 4°. 2 Seiten.‎

‎Antwort auf eine Rundfrage des "Patriotischen Extrablatts der Bühnenkünstler" zu ungarischer Literatur und Schauspielkunst: "Ich lernte Budapest kennen durch meine Mitwirkung in den von Direktor Miksa Preger veranstalteten Gastspielen. Dem Ensemble welches ich für das Beste halte, das je Operette gesungen hat, gehörten unter Anderen Jeritza, Zwerenz, Massary, Kartousch, Mizzi Wirth, Marie Ottmann, Miller, Schrödter, Pallenberg, Treumann, Marischka, Oscar Sachs, Otto Storm, Josef König, Carl Pflaum und meine Wenigkeit an und standen wir oft zugleich auf der Bühne. Das allein war schon ein gewagtes Experiment. Aber es glückte. Bei Publikum und Presse einzig dastehender Erfolg. Der Ungar versteht ausgezeichnet zu urteilen und hat Er einmal etwas als gut erkannt, kennt seine Dankbarkeit und sein Enthusiasmus keine Grenzen [...]"‎

Bookseller reference : 38141

‎Weber, Johann Jakob, Verleger (1803-1880)‎

‎2 eigenh. Brief mit U. "Johannes".‎

‎o.J. Berlin, 28. XI. und 29. XII. 1884, Gr.-8°. Zus. 6 Seiten. Briefkopf.‎

‎An den Illustrator Hermann wegen einer Zeichnung der Kongo-Konferenz und wegen eines Winterbildes und eines Weihnachtsbaumes für die darbenden Vögel sowie redaktionellen Angelegenheiten. - Weber war über 37 Jahre der Herausgeber der "Illustrirten Zeitung".‎

Bookseller reference : 60518

‎Wassermann, Jakob, Schriftsteller (1873-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Altaussee in der Steiermark, 13. III. 1922, Gr.-4°. 1/2 Seite. Gelocht. Eingangsstempel.‎

‎An das Bankhaus Breisach & Co. in Wien: "[...] Ich bitte ergebenst unter entsprechender Belastung meines Contos an das Schwefeljod-Bad in Goisern bei Ischl (Adresse Frau Dostal) die Summe von Kr. 36.000 zu senden [...]"‎

Bookseller reference : 38817

‎Walterspiel, Alfred, Koch, Gastronom und Hotelier (1881-1960)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 4. VII. 1955, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An Theo Rohnert in München mit freundlichem Dank für die Übersendung eines Aufsatzes.‎

Bookseller reference : 38897

‎Walter, Reinhold von, Schriftsteller und Übersetzer (1882-1965)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Gedicht (14 Zeilen), Widmung und U.‎

‎o.J. St. Petersburg, 18. XI. 1913, 4°. 1 Seite.‎

‎"Des Wunsches Dauer prüfte seine Schwere. | Aus Aengsten hat es sich ins Herz gepasst: | man sei nicht tot, man sei mit Schmerzen fast | Geknechtet an das Ruder der Galeere [...]" - Reinhold von Walter (geboren in St. Petersburg) war ein baltendeutscher Schriftsteller und Übersetzer. Walter begann ein Theologie- und Philosophiestudium, das er 1909 mit dem Staatsexamen abschloss. Er arbeitete als Lehrer, bis er von der russischen Regierung als Beamter eingestellt wurde. Nach dem Sturz der russischen Regierung noch während des Weltkrieges emigrierte Walter im Jahre 1917 nach Berlin, bis er 1926 nach Köln umzog. Walter arbeitete u. a. mit dem Bildhauer Ernst Barlach zusammen, welcher einem seiner Werke (Moses) Walters Züge verlieh. Zudem schuf Barlach eine Reihe von Holzschnitten zu einem seiner Gedichte. Reinhold von Walter übersetzte eine Vielzahl russischer Werke ins Deutsche. - Leben im Ostwind, S. 157 ff.‎

Bookseller reference : 38337

‎Wagner-Interpreten‎

‎"Rheingold". Programmheft zu Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" mit den eigenh. U. der 10 Solisten.‎

‎o.J. Linz, 26. V. 1975, 8°. 12 Blatt. Orig.-Broschur.‎

‎Programm der Aufführung im Brucknerhaus, Linz, mit den eigenhändigen Signaturen von Rudolf Holtenau, Rolf Polke, Peter Pietzsch, Sylvia Anderson, Dorothea Weiss, Marga Schiml, Erich Klaus, Waltraud Schwind, Edith Gruber und Erika Schubert auf dem Titel.‎

Bookseller reference : 38464

‎Wakasugi, Hiroshi, Dirigent (1935-2009)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 22. VI. 1976, 4°. 1 Seite.‎

‎Zum Andenken an sein erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern.‎

Bookseller reference : 60458

‎Waggerl, Karl Heinrich, Schriftsteller (1897-1973)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Wagrein, ohne Jahr (ca. 1958-60), Qu.-8°. 2 Seiten. Briefkopf. Mit Umschlag.‎

‎An einen Leser in Südafrika. I. "Ihr Brief hat eine lange Reise hinter sich, seltsam zu denken, daß es in Ihrem Land nun Herbst wird, während wir eben den schönsten Frühling genießen. Aber ich will Ihnen ja nicht das Herz schwer machen, sondern im Gegenteil dafür danken, dass Sie sich so freundlich in der Ferne meine erinnert haben. Was meine Arbeit betrifft, so war ich nicht sehr fleißig im letzten Jahr, nur ein kleines Buch kam zusammen ('Liebe Dinge'). Wenn Sie es dort nicht bekommen können [...] dann würde ich gerne versuchen, es Ihnen zu schicken." - II. "[...] Die angeführten Titel, wie Gespräch in der Nacht oder Feierabend usw. betreffen ganz kurze Erzählungen aus der frühesten Zeit, wohl irgendwo in einer Zeitung erschienen, ich besitze auch selbst nichts mehr dergleichen. Aber ich will mich ein wenig umsehen und Ihnen schicken, was sich etwa noch finden ließe, ohne große Hoffnung freilich. Das Buch 'Der Leibsorger' ist noch nicht erschienen. Der Himmel weiß, wann ich je wieder ein paar ungestörte Monate haben werde, um mich mit einem neuen längeren Arbeit befassen zu können. Zuletzt erschien beim Prestel Verlag München ein Krippenbuch [...]" - Die erwähnten Bücher srschienen 1956-59.‎

Bookseller reference : 60524

‎Tumler, Franz, Schriftsteller (1912-1998)‎

‎Anruf. Gedichte. 11.-20. Tsd.‎

‎o.J. München, Langen-Müller, 1942, 8°. 81 S. OPp. (Rücken verblaßt und oben mit kleiner Fehlstelle).‎

‎Vom Verfasser auf dem Vortitel signiert (Altersschrift). - Papier leicht gebräunt.‎

Bookseller reference : 38623

‎Gmür, Rudolph, Jurist und Rechtshistoriker (1857-1921)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Wiesbaden, 8. XI. 1916, 9,5 x 14,5 cm. 1 Seite..‎

‎An Anna Gmür. - "Gut gereist. Der Zug von Frankfurt geht seit 1. Nov. nicht mehr. Kam deshalb 1/2 Stunde später an. Wohne gleiche Etage mit Zeller. Meine Adresse sollst Du an die Post nicht angeben , sonst schicken sie mir lauter Drucksachen und Rechnungen her ..." - Hübsche Firmen-Postkarte des Hotels "Zum schwarzen Bock".‎

Bookseller reference : 55974

‎Krolow, Karl, Schriftsteller (1915-1999)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1 Seite. Auf ein Quartblatt mit Schmuckrand aufgelegt..‎

‎"Erwachen || Sage ich zum erstenmal: Rose? | Ich nannte früher | Unrechte Namen [...]" - Beiliegend eine masch. Abschrift mit der Angabe, das Gedicht stamme aus dem Band "Fremde Körper" (1959).‎

Bookseller reference : 58293

‎Geßler, Otto Karl, Reichswehrminister (1875-1955)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 10. X. 1935, Fol. 1 1/2 Seiten. Gelocht.‎

‎An den bayrischen Ministerpräsidenten Ludwig Siebert mit der Einladung zu einer Jahresversammlung. - Geßler war Politiker (DDP) und vom 27. März 1920 bis zum 19. Januar 1928 Reichswehrminister.‎

Bookseller reference : 40109

‎Gay-Lussac, Louis Joseph, Physiker und Chemiker (1778-1850)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Paris, 18. II. 1848, Kl.-4°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt in Umschlag.‎

‎Zeugnis für den Chemiker Golfier-Besseyre, der seit 1830 im "bureau de garantie" Untersuchungen von Gold und Silber anstellte: "[...] Je certifie également que je l'ai souvent chargé d'operations chimiques très variées et de confiance en qu'il les a toujours faite à ma grande satisfaction [...]" Empfiehlt ihn angelegentlichst. - Gay-Lussac entdeckte das nach ihm benannte Gesetz der Ausdehnung von Gasen und schuf die Grundlagen der chemischen Gasanalyse. - Leicht braunfleckig.‎

Bookseller reference : 39284

‎Tumler, Franz, Schriftsteller (1912-1998)‎

‎Nachprüfung eines Abschieds. Erzählung. 1.-10. Tsd.‎

‎o.J. Frankfurt, Suhrkamp, 1964, Kl.-8°. 91 S. OKart..‎

‎Edition Suhrkamp, Bd. 57. - Die erste Ausgabe erschien 1961 im Verlag Bösch, Zürich. - Vom Verfasser auf dem Vortitel signiert (Altersschrift).‎

Bookseller reference : 38625

‎Gatermann d. Ä., Karl, Maler (1883-1959)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lübeck, 15. XI. 1920, 4°. 2 Seiten auf 2 Blättern.‎

‎An den Münchner Sammler Ludwig Haas: "[...] Im Oktober hatte ich hier eine große Ausstellung, hatte sehr schönen Erfolg. All meine früheren münchener Arbeiten hatte ich hierher geholt 27 Bilder und Portraits & die Ihnen bekannten großen & kleinen Kompositionen. Besonders hatte ich Glück & fanden meine Porträts Beifall. Ich habe nun alle Arbeiten fotografieren lassen um sie als Foto in einem Heft zu vereinigen & bei Gelegenheit zeigen zu können. Lange trage ich schon das Verlangen im Herzen Ihre drei von mir gemalten Portraits in Foto zu besitzen. Ich bitte Sie nun lassen Sie je eine Aufnahme für mich machen & die Abzüge auf gelblichem Papier 12 x 15 cm. Es muß natürlich ein Fachmann machen [...]" - Gatermann galt als einer der besten deutschen Aquarellisten.‎

Bookseller reference : 39138

‎Fussenegger, Gertrud, Schriftstellerin (1912-2009)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (17 Zeilen) mit U. sowie masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Leonding, 23. VI. 1962, Fol. Zus. 2 Seiten auf 2 Blättern.‎

‎"Mir selbst || Immer wirst du umgetrieben | Bild um Bilder zu beschwören, | Welt durch Schmerz und Tod zu sieben | und die Kräfte aus zu spüren [...]" - Schöne Niederschrift für Karl Rauter in Johannesburg.‎

Bookseller reference : 60444

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