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‎Littérature allemande‎

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‎Lichnowsky, M‎

‎Gott betet.‎

‎(Leipzig), K. Wolff, (1918). 45 S. OU. (Der jüngste Tag 56).‎

‎Raabe 190.5. Raabe, Zeitschr. 145.56. Göbel 378. Erschien erstmals 1917 in 200 Exemplaren.‎

Referenz des Buchhändlers : 411162

‎LICHTWER, M.G‎

‎Fabeln. In vier Büchern.‎

‎Wien, C. Armbruster, 1820. Gestochener Titel m. Titelvign. v. K. Rahl nach L. F. Schnorr v. Carolsfeld, S. V - XII, 240 S. (Meisterwerke deutscher Dichter und Prosaisten). Neuerer Ppbd (ohne die S. I - IV).‎

‎Neuausgabe der Fabeln Lichtwers, wohl nach der revidierten Ausgabe von 1762, die er nach Ramlers unrechtmäßiger Ausgabe von 1761 veranstaltet hatte.- Die Bücher 1 - 3 enthalten je 25, das 4. Buch aber 30 Fabeln. Jedes Buch wird durch eine kurze Versvorrede eingeleitet.- Es fehlen Druck- und Reihentitel.‎

Referenz des Buchhändlers : 1168621

‎Lessing, G.E‎

‎Heldentum d. Vernunft. Das Welt- u. Kunstbild d. Dichters. Ausgew. v. R.K. Goldschmit-Jentner.‎

‎Stuttgart, Kröner, (1941). M. Front. XL, 174 S. OPp. St. a. Rücken. (Kröners TA 172).‎

Referenz des Buchhändlers : 821678

‎Lessing, G.E‎

‎Ausgewählte Werke. Einleit. v. Th. Matthias. 2 Bde.‎

‎Leipzig, Hesse & Becker, (1901). Kl.-8°. M. Portr. 456; 352 S. In 1 Lwdbd. m. Kopfgoldschn. Kanten sehr gering beschabt.‎

Referenz des Buchhändlers : 821676

‎Lessing, G.E‎

‎Werke. In Auswahl hrsg. v. H. Wahl.‎

‎Leipzig, (1924). M. 1 Portr. XI, 293 S. Roter Hldrbd. (Volksgut dt. Dichtung).‎

Referenz des Buchhändlers : 821674

‎Lessing, G.E‎

‎Nathan d. Weise. E. dramat. Gedicht in fünf Aufzügen. 3. Aufl. bearb. v. F. Muncker.‎

‎Leipzig, Göschen, 1897. (S.-A.) 1 Bl., 177 S. OBr.‎

Referenz des Buchhändlers : 407691

‎Lessing, G.E‎

‎Trauerspiele. 2. Aufl.‎

‎Berlin, Voß u. Sohn, 1788. M. 1 gest. Tit.-Vign. 426 S. Hldr. Name a. Tit.‎

‎Goedeke IV/1, 421, 123.‎

Referenz des Buchhändlers : 703098

‎Lessing, G.E‎

‎Briefe. Ausgew. u. erl. v. J. Petersen. (11.-15. Tsd.).‎

‎Leipzig, Insel, 1950. 329 S. OLwd.‎

Referenz des Buchhändlers : 815325

‎Lessing, G.E‎

‎Briefe. In Ausw. hrsg. v. J. Petersen.‎

‎Leipzig, Insel, 1911. XVI, 298 S. OPp.‎

‎Sarkowski 1020.‎

Referenz des Buchhändlers : 815324

‎Lessing, G.E‎

‎Werke. Hrsg. u. M. Einl. v. R. Riemann. 6 Bde. in 3.‎

‎Leipzig, Reclam, (1910). M. Portr. u. Abb. OLwd.‎

Referenz des Buchhändlers : 815318

‎LESSING, G.E‎

‎Laokoon. Für den weiteren Kreis der Gebildeten und die oberste Stufe höherer Lehranstalten bearbeitet und erläutert v. W. Cosack. 2. mehrfach verbesserte Aufl.‎

‎Berlin, Haude u. Spener, 1875. 24, 200 S., 1 Umrißzeichnung der Marmorgruppe in Stahlstich. Hlwdbd d. Zeit (etwas berieben, gering braunfl.).‎

‎Seifert 740.‎

Referenz des Buchhändlers : 1189704

‎LESSING, G.E‎

‎Briefwechsel mit (Moses) Mendelssohn und (Friedrich) Nicolai über das Trauerspiel. Nebst verwandten Schriften Nicolais und Mendelssohns herausgegeben und erläutert v. R. Petsch.‎

‎Leipzig, Dürr, 1910. 56, 144 S. (Philosophische Bibliothek 121). OKart. (wenige Anstr. m. Bleistift).‎

‎Erste Ausgabe.- Seifert 359.‎

Referenz des Buchhändlers : 1189705

‎LESSING, G.E‎

‎Fabeln. Mit der gegenüberstehenden böhmischen Übersetzung von Joh. W. Rozum. Boh. Efraima Lessinga Baky. Prelizil av puvodnim jazyce vydal J. V. Rozum.‎

‎Prag, J. Jelinek, 1854. Porträt-Tafel, illustr. Doppeltitel m. 2 lithograph. Vignetten, 91 (recte: 83) (von 93, recte: 85) S. Hlwdbd d. Zeit (bestoßen, Vorsätze erneuert, Bibl.-Stempel verso Titel, innen etwas fleckig, S. 47/48 fehlt, S. 50 - 60 fehlerhaft paginiert).‎

‎Deutsch-böhmische Parallelausgabe.- Seifert 563a u. 2564.‎

Referenz des Buchhändlers : 1244001

‎LESSING, G.E‎

‎Lustspiele. 2 Bde.‎

‎Karlsruhe, Schmieder, 1777. 1 (st 2) Bl., 299 S.; 1 (st. 2) Bl., 484 S. Hldrbde d. Zeit (Kanten beschabt, Bd 2 m. Einr. am Rücken, Sammlerstemp. auf Titelbl., braunfl.- Es fehlt jeweils der Reihentitel).‎

‎Unrechtmäßige Nachdruckausgabe, der zuerst 1767 bei Voss in Berlin erschienenen Sammlung. Enthält: "Der junge Gelehrte", "Die Juden", "Der Misogyn", "Der Freygeist", "Der Schatz", "Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück", "Damon" und "Die alte Jungfer".- Muncker 448; Seifert 89; Goed. IV/1, 395, 100 b.‎

Referenz des Buchhändlers : 1131333

‎LESSING, G.E‎

‎Die Ehre hat mich nie gesucht. Lessing in Berlin. Gedichte, Briefe, kritische Schriften, Stücke. Hrsg. u. m. einem Kommentar v. G. Wolf.‎

‎Berlin, Buchvlg Der Morgen, (1985). 351, (1) S. (Märkischer Dichtergarten). OLwd m. OUmschl.‎

Referenz des Buchhändlers : 1144535

‎LESSING, G.E‎

‎Laokoon. Für den weiteren Kreis der Gebildeten bearbeitet u. erläutert v. W. Cosack.‎

‎Berlin, Haude u. Spener, 1869. 1 Umrißzeichnung der Marmorgruppe in Stahlstich, 24, 207, (1) S. Marmorierter Ppbd d. Zeit (Name u. Widmung a. d. Vorsatz).‎

Referenz des Buchhändlers : 1145251

‎LESSING, G.E‎

‎Trauerspiele. Miß Sara Sampson. Philotas. Emilia Galotti.‎

‎Berlin, Ch. F. Voß, 1772. Titel, 394 S. Ppbd d. Zeit (bestoßen u. fleckig, St. a. T., etwas unbeschnitten, gelegentlich braunfl.- Es fehlen S. 373-376).‎

‎Erste Ausgabe mit dem Erstdruck der "Emilia Galotti".- Goed. IV/1,421,123; Muncker 432; Seifert 84.‎

Referenz des Buchhändlers : 1140257

‎LESSING, G.E‎

‎Hamburgische Dramaturgie. 2 Bde.‎

‎(Leipzig, Dodsley und Compagnie (d.i. E. B. Schwickert)), 1769. 5 Bl., 416 S. u. 1 Bl., 412 S. Mit 2 gest. Titelvign. von G. A. Liebe nach J. W. Meil. Ldrbde d. Zeit (beschabt u. stärker bestoßen, Gelenke geplatzt, etwas gebräunt).‎

‎Zweite, aber unrechtmäßige Ausgabe dieser für die deutschsprachige Bühne bahnbrechenden Sammlung von Theaterkritiken und literaturtheoretischen Reflexionen, mit deren Nachdruck bereits begonnen wurde, als das Original noch nicht abgeschlossen war. Vollmundig hatte Dodsley (Schwickert) verkündet, der zweite Jahrgang werde 104 Stücke enthalten, während Lessing nur 100 Stücke geplant hatte. Der große Satiriker läßt sich auf das Spiel ein, verkündet, er werde "die guten Leute schon nicht zu Lügnern machen" und nutzt die Möglichkeit, in Stück 101 - 104 sich intensiv mit dem Nachdruck-Problem seiner Zeit und speziell mit der Unverfrorenheit Schwickerts auseinanderzusetzen. Schwickert wiederum sieht sich veranlaßt, seinem Nachdruck ein "Intermezzo" anzufügen, das eine Replik auf Lessings Kritik enthält.- Goed. IV/1, 405, 103; Muncker 417; Seifert 663; vgl. Dorn 232 - 233 (im Nachdruck Nachstiche v. Liebe).‎

Referenz des Buchhändlers : 1133115

‎LESSING, G.E‎

‎Hamburgische Dramaturgie. 3 Bde.‎

‎Wien, (Pichler), 1801. 1 Bl., 271 S., 1 Bl., 260 S. u. 1 Bl., 258 S. Mit 3 Titelkupfern von Weinrauch. (Lessings sämmtliche Werke 12-14). Brosch. d. Zeit (Umschl. fleckig u. m. kl. Ein- oder Ausrissen, Bd 2 m. größerem Eckausriß bei Umschlag u. Titelkupfer, die ersten Bl. m. Brandspuren an der oberen Ecke, gelegentlich etwas braunrandig, ansonsten unbeschnittenes u. breitrandiges Exemplar).‎

‎Aus der 32-bändigen Wiener Nachdruck-Werkausgabe. Die einzelnen Bände wurden wie im vorliegenden Exemplar auch ohne Reihentitel separat verkauft.- Muncker 536 f; Goed. IV/1, 344, 3; Seifert 3.‎

Referenz des Buchhändlers : 1133118

‎LESSING, G.E‎

‎Theatralische Bibliothek. Erstes (u. Zweytes Stück von 4) in 1 Bd.‎

‎Berlin, Chr. Fr. Voß, 1754. 7 Bl., 291 (recte 287); 284 S., 1 Bl. Mit 1 gestochenen Titelportrait u. 2 gestochenen (wiederholten) Titelvignetten. Ppbd d. Zeit (Einbd etwas fleckig u. beschabt, Vorsatz m. rasiertem Besitzvermerk, leicht gebräunt u. gering stockfleckig, einige Blatt m. schwachen Feuchtigkeitsrand, Bd 1: Paginierung überspringt S. 145 - 148).‎

‎Einzelbände der ersten Ausgabe.- In seiner Vorrede kündigt Lessing die "Theatralische Bibliothek" als Fortsetzung seiner 1750 erschienenen "Beyträge zur Historie und Aufnahme des Theaters" an in der Absicht, "nicht bloß einen theatralischen Mischmasch, sondern wirklich eine critische Geschichte des Theaters" zu schreiben.- Hier Abhandlungen über das weinerliche Lustspiel, das Leben Jacob Thomsons (dazu das Portrait) und Nericaut Destouches, lateinische Trauerspiele, welche unter dem Namen des Seneca bekannt sind, zur italienischen Schaubühne, verschiedene Auszüge u.a.- Goedeke IV/1, 368, 60; Seifert 1181.‎

Referenz des Buchhändlers : 1014598

‎LESSING, G.E‎

‎Ausgewählte Werke. (Mit einer Biographie u. kurzen Einleitungen v. K. Goedeke). 10 in 5 Bdn.‎

‎Leipzig, Göschen, 1867. Zus. über 3000 S., 9 Holzschnitt-Taf. Schöne Hldrbde d. Zeit m. Rverg. (die beiden letzten Bde min. abweichend geb., Bd 5/6 m. Rückentitel eingefärbt, 1 Bd min. abweichend durch Einfärbung, durchgeh. teils stärker braunfl.).‎

‎Auch unter dem Titel: Werke.- Goed. IV,1,345,13 (2); vgl. Seifert 14.‎

Referenz des Buchhändlers : 1176294

‎LESSING, G.E‎

‎Hamburgische Dramaturgie. Bd 1 (v. 2 Bdn).‎

‎(Leipzig, Dodsley und Compagnie (d.i. E. B. Schwickert)), 1769. 5 Bl., 415, (1) S. Mit einer gestochenen Titelvignette von G. A. Liebe nach J. W. Meil. Hldrbd d. Zeit m. reicher Rückenvergoldung (Deckelbezüge erneuert, leicht gebräunt u. gering fleckig, einzelne Bleistiftanstreichungen, Exlibris).‎

‎Einzelband der zweiten, aber unrechtmäßigen Ausgabe dieser für die deutschsprachige Bühne bahnbrechenden Sammlung von Theaterkritiken und literaturtheoretischen Reflexionen, die schon begonnen wurde, als das Original noch nicht abgeschlossen war. Vollmundig hatte Dodsley (Schwickert) verkündet, der zweite Jahrgang werde 104 Stücke enthalten, während Lessing nur 100 Stücke geplant hatte. Der große Satiriker läßt sich auf das Spiel ein, verkündet, er werde "die guten Leute schon nicht zu Lügnern machen" und nutzt die Möglichkeit, in Stück 101 - 104 sich intensiv mit dem Nachdruck-Problem seiner Zeit und speziell mit der Unverfrorenheit Schwickerts auseinanderzusetzen. Schwickert wiederum sieht sich veranlaßt, seinem Nachdruck ein "Intermezzo" anzufügen, das eine Replik auf Lessings Kritik enthält.- Goed. IV/1, 405, 103; Muncker 417; Seifert 663; vgl. Dorn 232 - 233 (im Nachdruck Nachstiche v. Liebe).‎

Referenz des Buchhändlers : 1237913

‎LESSING, G.E‎

‎Hamburgische Dramaturgie. Neue rechtmäßige Ausgabe. Berlin, Voß,.‎

‎1839. 460 S. Ppbd d. Zeit (Kanten beschabt, St. a. d. T., braunfl.)‎

‎Muncker 598: "Der Text ist (außer dem Titelblatt) von dem Druck der Lachmann'schen Ausgabe abgezogen".‎

Referenz des Buchhändlers : 1048117

‎Lenau, N. (d.i. N.N. Edler v. Strehlenau)‎

‎Rebell in dunkler Nacht. Hrsg. u. eingel. v. E. Fischer.‎

‎Berlin, Rütten u. Loening, (1952). 283 S. OLwd.‎

Referenz des Buchhändlers : 821799

‎Lenau, N. (d.i. N.N. Edler v. Strehlenau)‎

‎Sämtliche Werke. 2 Bde. in 1.‎

‎Berlin, Globus, (o. J.). Ill. Lwdbd. St. a. Tit.‎

Referenz des Buchhändlers : 821796

‎Lenau, N. (d.i. N.N. Edler v. Strehlenau)‎

‎Faust. Ein Gedicht. 2., ausgeführtere Aufl.‎

‎Stuttgart, Cotta, 1840. 2 Bl., 207 S. Lwd. Teilw. etwas stockfl.‎

‎Wilpert/Gühring² 971, 7. Erstausgabe d. endgültigen Fassung.‎

Referenz des Buchhändlers : 414120

‎Lenau, N. (d.i. N.N. Edler v. Strehlenau)‎

‎Faust. E. Gedicht.‎

‎Stuttgart, Cotta, 1859. IV, 192.‎

‎Angeb.: Ders., Die Albigenser. Freie Dichtungen. Stuttgart, Cotta, 1859. VI, 170 S. - Ders., Savonarola. E. Gedicht. Stuttgart, Cotta, 1859. IV, 268 S.‎

Referenz des Buchhändlers : 800117

‎Lenau, N. (d.i. N.N. Edler v. Strehlenau)‎

‎Dichterischer Nachlaß. Hrsg. v. A. Grün.‎

‎Stuttgart, Cotta, 1858. XVI, 154 S. OPp.‎

Referenz des Buchhändlers : 815119

‎Lenz, J‎

‎Am Kai von Bahia... Ein Seefahrtsroman.‎

‎Dresden, Sachsenvlg. 1952. 297 S., 1 Bl. OHlwd. m. Schutzumschlag.‎

‎Erstausgabe.‎

Referenz des Buchhändlers : 612281

‎LENZ, J.M.R‎

‎Belinde und der Tod. Carrikatur einer Prosepopee. (Mit einem Nachwort und Anmerkungen herausgegeben v. Verena Tammann-Bertholet u. Adolf Seebaß).‎

‎Basel, Erasmushaus/Haus der Bücher, 1988. 47 S. Faksimile der Handschrift, 64 S. Transkription, Nachwort u. Anmerkungen. OKart.‎

‎Erste Ausgabe dieser aus seiner frühen Königsberger Zeit stammenden, zuvor nie gedruckten Dichtung des Stürmers und Drängers Jacob Michael Reinhold Lenz. "Seine Pope-Lektüre war von bestimmendem Einfluß auf die(se) "Prosepopee": "Belinde und der Tod", mit der er die "tändelnde" zeitgenössische Dichtung "karikieren" will".‎

Referenz des Buchhändlers : 1225754

‎Lenz, W‎

‎Wie Erwin Graßnick seinen Steinkauz fliegen ließ. Erzählung.‎

‎Halle, Mitteldt. Vlg. (1975). 260 S. OLwd.‎

‎Erstausgabe.‎

Referenz des Buchhändlers : 113814

‎Leonhard, R‎

‎Beate u. d. grosse Pan. Ein lyrischer Roman. Graph. Melodie: H. Ludwig.‎

‎Berlin, Chronos, (1948). M. zahlr. Ill. 88 S. OPp. Rücken etwas angerissen. Kanten teils beschabt.‎

Referenz des Buchhändlers : 133800

‎Leip, H‎

‎Liliencron. Hrsg. v. K. Buchmann unter Mitwirkung d. Dt. Akademie in München.‎

‎Stuttgart, Cotta, (1942). M. 1 Portr. 89 S. OKart. Deckel bestoßen u. gebräunt. (Die Dichter d. Deutschen).‎

Referenz des Buchhändlers : 635760

‎Leistner, B‎

‎Unruhe um einen Klassiker. Zum Goethe-Bezug in d. neueren DDR-Literatur.‎

‎Halle, Mitteldt. Vlg. (1978). 120 S.‎

Referenz des Buchhändlers : 119937

‎Leitzmann, A‎

‎Briefwechsel d. Brüder Grimm mit F. Zarncke.‎

‎Berlin, 1934. 54 S. OBr. (PAW. Sitz.-Ber. d. Phil.-hist. Kl. 1934/28 S.-A.).‎

Referenz des Buchhändlers : 135231

‎Lee, A‎

‎Displacing Authority: Goethe's Poetic Reception of Klopstock.‎

‎Heidelberg, Winter, (1999). XII, 242 S. OPp. (Neue Bremer Beiträge 10).‎

Referenz des Buchhändlers : 634214

‎Lehmann, E‎

‎Hölderlins Idylle "Emilie vor ihrem Brauttag".‎

‎Reichenberg, Sudetendt. Vlg. 1925. VI, 54 S. (Prager dt. Studien 35).‎

Referenz des Buchhändlers : 612384

‎Lehnerdt, W‎

‎Die Anwendung d. Beiwörter in d. mhd. Epen v. Ortnit u. Wolfdietrich.‎

‎Breslau, 1910. (Nachdr. Hildesheim, Olms, 1977). XII, 250 S. OKart. (Germanist. Abh. 36).‎

Referenz des Buchhändlers : 634712

‎LAVATER , J.K‎

‎Ausgewählte Schriften. Herausgegeben v. J. K. Orelli. Zweite, unveränderte Ausgabe in 8 Bänden. Band 1 - 2 (v. tatsächlich nur 6 (!?) erschienenen) in 1 Bd.‎

‎Zürich, Fr. Schultheß, 1844. Gestochenes Bildnis Lavaters in Punktiermanier, 10, 384 S.; 6, 384 S. Hlwdbd d. Zeit m. hübscher Rückenvergoldung u. goldgeprägtem Rückentitel (leicht berieben, Stempel a. d. Titel, Frontispiz verso stärker, sonst vereinzelt braunfleckig).‎

‎Die Bände enthalten u.a. "Thaten Christus - Wahrheit", "Vom Erhabenen", "Nathanael", "Fragen und Briefe weiser und guter Menschen", Salomo oder Lehren der Weisheit", "Vermischte, unphysiognomische Regeln zur Menschenkenntniß", "Philosophische Unterhaltungen von N.... und Lavater", Reise "von Donauwerd bis Nürnberg", "Andenken für Reisende", "Ein Wort eines freien Schweizers an die große Nation, sammt den dazu gehörigen Beilagen" etc.- Goed. IV/1,278,101.‎

Referenz des Buchhändlers : 1317936

‎LAVATER, J. K‎

‎Freymüthige Briefe über das Deportationswesen. und seine eigne Deportation nach Basel. Nebst mancherley Beylagen, Urkunden und Anmerkungen. Zugeeignet allervörderst dem helvetischen Vollziehungsausschuß, sodann allen Freünden und Feinden der Freyheit und Menschenrechte. 2 Bde.‎

‎Winterthur, Steiner, 1800 - 1801. 16 S., 2 Bl., 335, (1) S. u. 14 S., 1 Bl., 407, (1) S. (ohne S. 85 - 91 u. 113/114, die aber in Fotokopien beiliegen). Schlichte Ppbde d. Zeit m. handgeschriebenem bzw. goldgeprägtem Rückenschild (Ecken leicht bestoßen, Einbd etwas berieben, 1 Rücken am Fuß m. Klebespur, Stempel auf 1 Titelrückseite, etwas braunfleckig; die in Bd 2 fehlenden Seiten durch Fotokopien ersetzt).‎

‎Seltene erste Ausgabe, von der Lavater nur den ersten Band noch selbst herausgeben konnte. Band 2 erschien posthum, von Lavaters Schwiegersohn Georg Gessner eingeleitet und besorgt.- Die "Freymüthigen Briefe" gehören zu den letzten Buchveröffentlichungen Lavaters und enthalten seine politische Abrechnung mit der Helvetischen Republik. Den Ausbruch der Französischen Revolution hatte Lavater noch begrüßt und ihre welthistorische Bedeutung anerkannt, auch wenn ihn die Ereignisse des Jahres 1792 umgestimmt haben. Als 1798 in der Schweiz nach einem Umsturz die Helvetische Republik ausgerufen wurde und gleichzeitig die Franzosen in die Schweiz eindrangen, protestierte Lavater "als Patriot und Diener der Wahrheit" mehrfach in Wort und Tat gegen die Franzosen und gegen den Skandal der durch nichts gerechtfertigten Deportation von 124 angesehenen Ratsmitgliedern und Bürgern Zürichs nach Basel. Das helvetische Direktorium ließ Lavater schließlich in Baden verhaften und ebenfalls nach Basel deportieren. In den "Freymüthigen Briefen" hat Lavater diese Ereignisse und seine eigene Gefangensetzung in Band 1 dargestellt, während Band 2 die Deportationsgeschichte seiner Mitbürger enthält. Mit zahlreichen Dokumenten wird die Widerrechtlichkeit des obrigkeitlichen Vorgehens - für Lavater schlicht "Greuel des Terrorismus" - untermauert.- Schulte-Strathaus 238.‎

Referenz des Buchhändlers : 1254207

‎LAVATER, J.C‎

‎Christliche Lieder. Zweytes Hundert (drittes u. viertes Fünfzig). (Theils neue, theils aus des Verfassers kleinen Schriften gesammelt.).‎

‎Zürich, Orell, Geßner, Füßli u. Comp., 1780. 112 S., 1 Bl., S. 99 - 194, 2 Bl. Inhalt. Neuer Ppbd (gering braunfleckig).‎

‎Laut Schulte-Strathaus handelt es sich bei dieser Ausgabe um die "Neue Auflage der vorigen Ausgabe (d.i. die ebenfalls auf 1780 datierte, aber nur 178 Seiten umfassende Erstausgabe, deren) Druckfehler (hier jedoch) verbessert" worden sind. Weder Schulte-Strathaus noch Goedeke noch Bürger (Orell Füßli) geben den Sprung in der Kollation zwischen dem dritten und vierten Fünfzig an.- Schulte-Strathaus 43.d.beta; Bürger 349.‎

Referenz des Buchhändlers : 1267121

‎LAVATER, J.C‎

‎Ausgewählte Werke. Hrsg. v. E. Staehelin. 4 Bde.‎

‎Zürich, Zwingli-Verlag, (1943). Zus. über 1050 S., 20 teils farbige Bildtaf. OLwdbde (alle mit Klebespur auf d. Rücken u. Bibl.-Stempel verso Titel u. auf dem hinteren Innendeckel).‎

Referenz des Buchhändlers : 1231368

‎LAVATER, J.K‎

‎Hand-Bibliotheck für Freünde. (Auf dem Vorderdeckel in Lavaters Handschrift:) "IV. 1793". Manuscript.‎

‎(Zürich, Selbstverlag, 1793). Kl.-8vo. Titelrahmung u. vorgedruckter Titel in Kupferstich, 392 S., 2 Bl. Schlichter beiger OPpbd m. handschriftlicher Heftzählung (Umschl. etwas fleckig, Vorderdeckel m. Feuchtigkeitsspur, unbeschnitten, gering finger- u. braunfleckig, stellenw. schwach braunrandig).‎

‎Erste Ausgabe des 4. Heftes (von 6) aus dem 4. und letzten Jahrgang von Lavaters "Hand-Bibliotheck für Freunde". Die Hefte sind nicht im Handel erschienen, sondern vom Verfasser an seine Freunde verschenkt worden. Vorliegendes Heft enthält: "Trauungsrede an Herrn Conrad Nüscheler und Jungfrau Kleophéa Ott" , "Predigten an Schriftseller und Leser Revolutionen", zwei "Reden bey der öffentlichen Büchervertheilung" (über: Von Büchern und vom Lesen, Eitelkeit aller Dinge, Werth der Zeit), akademische Reden "Von der Geistesgrösse" und "über Genie und Grösse" und Briefe über "Glaube und Sittenlehre".- Schulte-Strathaus 164; Goed. IV/1,274,64.‎

Referenz des Buchhändlers : 1203131

‎LAVATER, J.K‎

‎Schweizerlieder. Vierte verbesserte und vermehrte Auflage.‎

‎Zürich, D. Bürckli, 1775. Gestochener u. illustrierter Titel, 16, 360 S. m. 14 gestochene Kopf- u. Schluß-Vign. v. J. R. Holzhalb nach Rud. Füßli u. S. H. Grimm. Hldrbd d. Zeit m. Rverg. (Deckel beschabt, meist leicht, stellenw. auch etwas stärker braunfleckig).‎

‎"Abdruck der dritten Auflage" von 1768 mit wenigen Veränderungen im Buchschmuck (s. Schulte-Strathaus), vermehrt um die 6 Gedichte umfassende "Neue Zugabe zu den Schweizerliedern", 4 davon sind sehr frühe Veröffentlichungen von Friedrich Leopold zu Stolberg.- Die von Gleim angeregte Sammlung patriotischer oder National-Lieder sollte "häusliche und bürgerliche Tugenden unter den Eidgenossen wiederherstellen oder fortpflanzen". Sie besingen im ersten Buch historische Ereignisse und Personen (Wilhelm Tell, Nicolaus von der Flüe, den Schweizerbund, den Schwabenkrieg, die Schlachten bei Mogarten, Laupen, Sempach, Murten u.a., Mit historischen Vorberichten). Das zweite Buch enthält sogenannte "Patriotische Lieder" wie "Lied einer glücklichen Republik", "Republikanisches Trinklied für Bürger zu Zürich", "Lied der democratischen Kantone", "Gebethlied eines Schweizers", "Lied des Schweizerliederdichters", ferner Kriegs-, Schlacht- und Siegeslieder, Lieder für Schweizerbauern, -knaben und -mädchen etc.- Schulte-Strathaus 13.d; Goed. IV/1,276,5a (Lavater) u. 1033,1 (Stolberg).‎

Referenz des Buchhändlers : 1203114

‎LAVATER, J.K‎

‎Vermischte Predigten. Zweite unveränderte Aufl.‎

‎Frankfurt/M. u. Leipzig, H. L. Brönner, 1778. 16 Bl. m. gestochener Titelvign. (J. R. Schellenberg fec. ), 477, (1) S. Interims-Broschur d. Zeit (unbeschnitten, teilw. auch unaufgeschnitten, Ecken teilw. geknautscht, leicht braunfleckig).‎

‎Diese Predigtensammlung, die Breitinger und Spalding gewidmet ist, hat Lavater so zusammengestellt, daß hier "nicht allemal eben die ausgearbeitetsten, nicht die interessantesten, sondern diejenigen (Aufnahme fanden, die ihm) die gemeinnützigsten" schienen.- Schulte-Strathaus 60.a.‎

Referenz des Buchhändlers : 1203077

‎LAVATER, J.K‎

‎Hand-Bibliotheck für Freünde. (In Lavaters Handschrift:) "V. 1793 an Herrn Obervogt Spöndlin". Manuscript.‎

‎(Zürich, Selbstverlag, 1793). Kl.-8vo. Titelrahmung u. vorgedruckter Titel in Kupferstich u. handschriftlicher Ergänzung Lavaters, 356, (1) S. Schlichter graugrüner OUmschl m. handschriftlichem Außentitel "V. 1793 an Herrn Obervogt Spöndlin", wieder von Lavaters Hand (unbeschnitten, Rückenbezug m. Fehlstellen, Deckel m. kl. Randeinr., Flecken u. 2 Knickspuren, leicht finger- u. gering braunfleckig).‎

‎Erste Ausgabe des 5. Heftes (von 6) aus dem 4. und letzten Jahrgang von Lavaters "Hand-Bibliotheck für Freunde". Die Hefte sind nicht im Handel erschienen, sondern vom Verfasser an seine Freunde verschenkt worden. Titel und Umschlag sind wie meistens von Lavater teilweise oder ganz eigenhändig beschrieben. Vorliegendes Heft enthält: "Allerley. 1793" (u.a. über J. L. Ewalds Schrift "Über Revolutionen", "Über Todte", "Aus meinem Tagebuch vom Jul(i) 1777 auf einem Reischen mit Zollikofer", "Spaziergang nach Wallissellen", "Unteredung mit dem Kayser: Über Physiognomik. Über Salomo Gessner", "Letztes Wort über ein Wort, das ich 1786 wider Herrn Nikolai gesagt haben soll").- Schulte-Strathaus 164; Goed. IV/1,274,64.‎

Referenz des Buchhändlers : 1203130

‎LAVATER, J.K‎

‎Hand-Bibliotheck für Freünde. Manuscript. (Heft V. und VI. aus Jahrgang IV, 1793). Zusammen in 1 Bd.‎

‎(Zürich, Selbstverlag, 1793). Kl.-8vo. Titelrahmung u. vorgedruckter Titel in Kupferstich, 359, (1) S.; Titelrahmung u. vorgedruckter Titel in Kupferstich, 395, (1) S. Schlichter Ppbd d. Zeit (Kanten m. kl. Läsuren).‎

‎Erste Ausgaben der beiden letzten Hefte des 4. und letzten Jahrgangs von Lavaters "Hand-Bibliotheck für Freunde". Die Hefte sind nicht im Handel erschienen, sondern vom Verfasser an seine Freunde verschenkt worden. Vorliegende Hefte enthalten jeweils: "Allerley. 1793", im ersten Heft sind das u.a. Anmerkungen zu J. L. Ewalds Schrift "Über Revolutionen", ferner "Aus meinem Tagebuch vom Jul(ius) 1777 auf einem Reischen mit Zollikofer", "Unterredung mit dem Kayser" (u.a. über Physiognomik und über S. Geßner), "Letztes Wort über ein Wort", das ich 1786 wider Herrn Nikolai gesagt haben soll", "Öffentliche Erklärung von Herrn von Blankenburg, im folgenden Heft Auszüge "aus Brissots Reise nach Nordamerika", Gedanken über "Katholizismus und Protestantismus", über "die Unsterblichkeit der Seele" u.a.m. Mit zahlreichen Briefen und Gelegenheitsdichtungen an Freunde.- Schulte-Strathaus 164; Goed. IV/1,274,64.‎

Referenz des Buchhändlers : 1203139

‎LAVATER, J.K‎

‎Physiognomik. Zur Beförderung der Menschenkenntniß und Menschenliebe. Vervollständigte neue Auflage der verkürzt hrsg. physiognomischen Fragmente. Bd 3 (von 4).‎

‎Wien, Sollinger, 1829. 1 Bl., 189, (1) S., 30 Tafeln m. zahlr. physiognomischen Abbildungen in Kupferstich. Hdlrbd d. Zeit m. Rückenvergoldung (Einbd leicht beschabt, Rückenschild m. Fehlstelle, Stempel u. handschriftliche (durchscheinende) Signatur verso Titel, Stempel verso letzter Tafel).‎

‎Grundlage dieser "vervollständigten" Ausgabe von Lavaters "Physiognomischen Fragmenten" ist die 1783 - 1787 erschienene, "von einem Freunde Lavaters", nämlich von J. M. Armbruster "verkürzt herausgegebene" Edition, die jedoch "unter der Aufsicht Lavaters" stand.- Der dritte Band behandelt u.a. Kennzeichen körperlicher Stärke und Schwäche, medizinische Semiotik, National- und Familienphysiognomien und das weibliche Geschlecht und enthält u.a. Anmerkungen über das Studium der Physiognomik.- Goedeke IV,1, 263, 31b.‎

Referenz des Buchhändlers : 1014507

‎LAVATER, J.K‎

‎Freymüthige Briefe über das Deportationswesen und seine eigne Deportation nach Basel. Nebst der kurzgefaßten Deportationsgeschichte seiner Mitbürger und einiger anderer Schweizer. Zugeeignet allen Freünden und Feinden der Freyheit und Menschenrechte. (Hrsg. u. eingeleitet nach Lavaters Tod von seinem Schwiegersohn Georg Geßner).‎

‎Winterthur, Steiner, 1801. 14 S., 1 Bl., 407, (1) S. Ppbd d. Zeit (Einbd gering berieben u. bestoßen, durchgehend etwas braunfleckig, die fehlenden Seiten 85 - 92 liegen als Fotokopie bei).‎

‎Einzelband der seltenen ersten Ausgabe einer der letzten Buchveröffentlichungen Lavaters, eine politische Abrechnung mit der Helvetischen Republik.- Den Ausbruch der Französischen Revolution hatte Lavater noch begrüßt und ihre welthistorische Bedeutung anerkannt, auch wenn ihn die Ereignisse des Jahres 1792 umgestimmt haben. Als 1798 in der Schweiz nach einem Umsturz die Helvetische Republik ausgerufen wurde und gleichzeitig die Franzosen in die Schweiz eindrangen, protestierte Lavater "als Patriot und Diener der Wahrheit" mehrfach in Wort und Tat gegen die Franzosen und gegen den Skandal der durch nichts gerechtfertigten Deportation von 124 angesehenen Ratsmitgliedern und Bürgern Zürichs nach Basel. Das helvetische Direktorium ließ Lavater schließlich in Baden verhaften und ebenfalls nach Basel deportieren. In den "Freymüthigen Briefen" hat Lavater diese Ereignisse und seine eigene Gefangensetzung dargestellt und mit zahlreichen Dokumenten die Widerrechtlichkeit des obrigkeitlichen Vorgehens - für ihn schlicht "Greuel des Terrorismus" - untermauert.- Schulte-Strathaus 238.‎

Referenz des Buchhändlers : 1237871

‎LAVATER, J.K‎

‎Brüderliche Schreiben an verschiedene Jünglinge. 2. Aufl.‎

‎Winterthur, H. Steiner, 1787. 166 S., 1 Bl. Ppbd d. Zeit (Einbd fleckig u. berieben, Innendeckel mit kl. Klebespuren, etwas braunfleckig, 5 Bl. mit schwachem Nässerand).‎

‎Lavater hatte lebhaften Anteil an den Erziehungsreformen eines Basedow genommen. Sein eigener Beitrag lag vor allem auf literarischem Gebiet. Die von ihm begründete 'ascetische Gesellschaft' sah ihre Aufgabe u.a. darin, eine dem Aufklärungszeitalter entsprechende neue Kinder- und Jugendliteratur zu schaffen. Die vorliegenden Schreiben sind an Jugendliche gerichtet, die im Begriff stehen, das elterliche Haus zu verlassen, um in der Fremde eine Berufsausbildung zu beginnen. Die Briefe wollen zum einen die in der bisherigen Erziehung gelegte sittlich-religiöse Basis bekräftigen, zum andern Verhaltensregeln für den neuen Lebensabschnitt mit auf den Weg geben. Dabei entwickelt Lavater als Gegenbewegung gegen die kühl verstandesmäßige Moralität der herrschenden Aufklärung die für ihn charakteristische, vom "Sturm und Drang" geprägte Gefühlsreligiosität. Formal führte das zu zwei interessanten Neuerungen: 1. Anders als in J. H. Campes etwa gleichzeitig entstandenem "Theophron" tritt der Ratgeber nicht mehr als Respektsperson in der Gestalt des Vaters oder Greises auf, sondern wird durch die Figur des Bruders und Freundes ersetzt. 2. Lavater verfasst keine allgemeine Religions- und Sittenlehre, sondern alle Briefe sind an wirkliche Personen adressiert. "Die religiös-moralische Belehrung gewinnt erst dann wahrhafte Lebendigkeit, wenn sie sich ganz auf die Individualität des Jugenlichen einlässt ... Damit ist die geistesgeschichtliche Stellung des jugendliterarischen Werks von Lavater gezeigt: Es stellt gleichsam die Brücke dar zwischen der voraufklärerischen Vorrangstellung der Religion in der Kinder- und Jugendliteratur und ihrem erneuten Vordringen im Zeichen der Romantik nach der Jahrhundertwende" (H. H. Ewers in Handb. KJL III, Sp. 767 u. in Schiefertafel III/3, 117).- Schulte-Strathaus 122 b.‎

Referenz des Buchhändlers : 1238641

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