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‎Jüdisches Leben in Deutschland. 1700 Jahre: Zwischen Selbstbehauptung und Verfolgung.‎

‎(Hamburg), Zeitverlag Gerd Bucerius, ( 2021). 121 S. Mit zahlr. ein- und mehrfarb. Abb. (= Zeit-Geschichte. Epochen. Menschen. Ideen 2021, Nr. 6). 26 cm. OKart.‎

‎U.a. über das älteste jüdische Ghetto Europas in Frankfurt, Moses Mendelsson, deutscher Antisemitismus im frühen 19. Jahrhundert. die Entstehung antisemitischer Parteien im deutschen Kaiserreich u.a.m. - Gut und sauber‎

Référence libraire : 97179

‎Apel, Linde / David, Klaus / Schüler-Springorum, Stefanie (Hrsg.)‎

‎Aus Hamburg in alle Welt. Lebensgeschichten jüdischer Verfolgter aus der "Werkstatt der Erinnerung".‎

‎Hamburg, Dölling u. Galitz, 2011. 256 S. Mit 39 Abb. Gr.-8vo. 24,5 cm. OPp.‎

‎Gut und sauber‎

Référence libraire : 62367

‎(Erdmann, Heinrich) (Red.)‎

‎Hamburg im Dritten Reich. Sieben Beiträge. Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung.‎

‎Hamburg, 1998. 192 S. Mit zahlr. Abb., Ktn. 4 Grafiken u. 7 Tab. Gr.-8vo. 24 cm. OBrosch.‎

‎Beiträge von Werner Jochmann, Uwe Lohalm, Frank Bajohr u. Holger Christier: Hitlers Aufenthalte in Hamburg. Die Errichtung der nationalsozialistischen Herrschaft. Die NS-Diktatur unter Gauleiter Karl Kaufmann. Arbeiterschaft u. Widerstand. Hitlers Hamburger Ehrenbürgerschaft. - Mit Anmerkungsteil u. Dokumentenliste. - Gutes, sauberes Exemplar‎

Référence libraire : 44942

‎ADLER, M‎

‎Klassenkampf gegen Völkerkampf!. Marxistische Betrachtungen zum Weltkriege.‎

‎München, Musarion, 1919. V, 175 S. Ppbd.‎

‎Die soziale Revolution. Politische Bücherei.‎

Référence libraire : 3000619

‎Stalin, J.W‎

‎Probleme des Leninismus. 4. Aufl.‎

‎Wien, Vlg. f. Lit. u. Politik, (1931). 362 S. OLwd. M. weinigen Anstreich. (Marxist. Bibl. 5).‎

Référence libraire : 199575

‎Kautsky, K‎

‎Terrorismus u. Kommunismus. Ein Beitrag zur Naturgeschichte der Revolution.‎

‎Berlin, Vlg. Neues Vaterland Berger & Co. 1919. 154 S. OPp. Papier nachgedunkelt.‎

‎Erste Ausgabe.‎

Référence libraire : 199523

‎Bucharin, N‎

‎Das Programm der Kommunisten (Bolschewiki).‎

‎Berlin, Vlg. Gesellschaft u. Erziehung, 1919. 104 S. OU. Papier nachgedunkelt. (Revolutions-Bibliothek 5).‎

Référence libraire : 199524

‎Der zweite Fünfjahrplan der Entwicklung der Volkswirtschaft der UdSSR (1933-1937), Mit Vorw. über die Durchführung des zweiten Fünfjahrplans in den Jahren 1933-1935 v. W.I. Meshlauk.‎

‎Moskau, Verlagsgenossenschaft Ausländ. Arbeiter, 1936. LIX, 739 S. OLwd. Einbd. leicht bestoßen.‎

‎Hrsg. von der Staatl. Plankommission beim Rate der Volkskommissare der UdSSR.‎

Référence libraire : 199576

‎Liebknecht, K‎

‎Reden u. Aufsätze. Hrsg. v. J. Gumperz.‎

‎Hamburg, Vlg. d. Kommunist. Internationale, 1921. VII, 374 S. Lwd. Name a. Tit.‎

‎Erste Ausgabe dieser ersten Gesamtausgabe kleinerer Schriften, nach Themen geordnet: Der Kampf für die Jugend, gegen den Militarismus und Reformismus, um das proletarische Klassenbewußtsein, gegen die preußische Klassenjustiz, für die russische und deutsche Revolution. Mit dem Nachruf von RADEK und dem Aufruf der KP (Spartakus) zur Ermordung L.s und Luxemburgs.‎

Référence libraire : 804350

‎Sapir, Jacques‎

‎Les fluctuations ?conomiques en URSS 1941-1985.‎

‎Paris, ?ditions de l'?cole des Hautes ?tudes en Sciences Sociales, 1989. plats du carton originals, grand in-octavo, 239 pages, agrafe dans le recto du carton, part ca bon ?tat‎

‎ISBN: 2713209242‎

Référence libraire : YB9-376

‎Djilas, Milovan‎

‎La nueva clase. Un analisis del regimen comunista.‎

‎Buenos Aires, Editorial Sudamericana Sociedad An?nima, 1958. original soft cover, 8vo, 241 pages, cover worn, gatherings partly unopenend at the top, cover is slightly coming off of back, solid copy // original kartoniert, 8?, 241 Seiten; Zustand: Kartonage berieben, Hefte teils am Kopf unaufgeschnitten, Kartonage l?st sich etwas vom R?cken des Buches, sonst solides Exemplar‎

‎The New Class‎

Référence libraire : MC5-778

‎TRAUB, Gottfried‎

‎Materialien zum Verständnis und zur Kritik des katholischen Sozialismus von lic. theol. G. Traub.‎

‎München. J. F. Lehmann's Verlag 1902. (4), 127 Seiten. Bibliotheks-Halbleinwand-Einband der Zeit. (Bibl.-Aufkleber a. d. Einband. Mehrfach gestempelt). 19x12,5 cm‎

‎* Erste Ausgae. Sehr selten ! ----- Gottfried Traub (* 11. Januar 1869 in Rielingshausen; ? 22. September 1956 in München) war ein deutscher Theologe und Politiker (NSV, FVg, FVP, DNVP). Traub, Sohn eines evangelischen Pastors, besuchte nach der Lateinschule in Göppingen die Evangelischen Seminare Maulbronn und Blaubeuren. Von 1887 bis 1891 studierte er am Evangelischen Stift Tübingen Theologie und Philosophie. Nach seiner ersten theologischen Prüfung 1892 hatte er seine Vikariate in Wendlingen und Ebingen und war nach 1895 Repetent am Tübinger ?Stift?. Daneben studierte er ab 1897 an der Universität Tübingen Nationalökonomie, was damals für einen Pfarrer eher als ?etwas Unerhörtes? und ?Unerlaubtes? galt. In dieser Zeit hielt er an der theologischen Fakultät auch eine Vorlesung über ?Die materialistische Geschichtsauffassung?. Später brach er das Studium der Nationalökonomie ab und promovierte 1899 mit einer Arbeit über ?Jesus und die Eigentumsverhältnisse seiner Zeit? zum Licentiaten der Theologie. 1892?1912: Sozialliberaler Theologe und Pfarrer. Traub war Teil der damaligen sozialliberalen Bewegung. Angeregt durch das Buch 3 Monate Fabrikarbeiter von Paul Göhre, unternahm Traub 1895 eine mehrmonatige Studienreise, um die wirklichen sozialen Verhältnisse kennenzulernen. Diese Studienreise gab seinem Leben eine bleibende innere Richtung, wie er in seinen Erinnerungen schrieb. Auf dieser Studienreise lernte er Friedrich Naumann kennen, mit dem ihn bis 1917 eine 20-jährige Zusammenarbeit und Freundschaft verband. Traub war führendes Mitglied im linksliberalen Nationalsozialen Verein von Naumann und arbeitete in dessen Zeitschrift Die Hilfe mit. Naumann bat Traub 1904, die regelmäßigen religiösen Betrachtungen für Die Hilfe zu schreiben. Von 1904 bis 1917 schrieb Traub diese wöchentlichen Betrachtungen, die Andachten in der Hilfe. Seine Zeit in der Universitätsstadt Tübingen und am dortigen ?Stift? endete 1900, als er zum 3. Stadtpfarrer nach Schwäbisch Hall berufen wurde. 1901, also schon ein Jahr später, zog er ins Ruhrgebiet nach Dortmund, wo er als Pfarrer an die Reinoldikirche gewählt worden war. Im selben Jahr, 1901, wurde Traub Vorstandsmitglied im linksliberalen Nationalsozialen Verein. Er arbeitete im liberalen Protestantenverein und im Evangelisch-Sozialen Kongreß (ESK) mit. Von 1902 bis 1918 gehörte Traub zur Kongressführung des Evangelisch-Sozialen Kongresses. Weiter war er Vertrauensmann der Vereinigung der Freunde der christlichen Welt. 1905 übernahm Traub die Schriftleitung des Gemeindeblatts für Rheinland und Westfalen, benannte es um in Christliche Freiheit und machte die Zeitschrift zu einem wichtigen Sprachrohr des liberalen Protestantismus vor dem Ersten Weltkrieg. 1904 verfasste Traub sein Buch Ethik und Kapitalismus. Grundzüge einer Sozialethik (2. Aufl. 1909). ?Dieses Werk, das vor 1914 breit rezipiert, in der weiteren Wirkungsgeschichte jedoch weitgehend vergessen wurde, ist als erste evangelische Wirtschaftsethik unter den Bedingungen industrialisierter Gesellschaften zu würdigen.? ?? es ist nach Günter Brakelmann ?das progressivste (Buch) eines sozialliberalen Theologen aus der Vorkriegszeit??[2] vor dem Ersten Weltkrieg. Eine der Forderungen Traubs aus seinen Vorträgen und Schriften, die manchmal zitiert wurde, lautet: ?Man muss von der Arbeit und in der Arbeit leben können?. Anhand der Beschreibung von Traubs sozialliberaler Grundposition zeigt Günter Brakelmann, dass das Geschichtsklischee vom nur sozialreaktionären Protestantismus in keiner Weise stimmt. 1905 unterstützte Traub die Arbeiter beim großen Bergarbeiterstreik, dem bis dahin größten Arbeiterausstand der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Wegen seines liberalen theologischen Standpunkts geriet Traub immer wieder in Auseinandersetzungen mit seiner vorgesetzten Behörde. In seiner Schrift Die Wunder im Neuen Testament (1905) setzte er sich mit dem weit verbreiteten Wunderglauben im Christentum auseinander. Er bezeichnete diese Wunder als ?Kinderglauben? und gab ihnen die Bezeichnung ?Mirakel?, im Unterschied zu dem wahren Wunder, der Wirklichkeit des Lebens. ?Jesus ist kein Wundermann, sondern der Heiland. ? Er ist Führer für alle, die ihre Seele führen lassen wollen zu Gott. Hier erleben sie dann das Wunder.? 1911 verteidigte er gemeinsam mit dem Kieler Theologieprofessor Otto Baumgarten den Kölner Pfarrer Carl Jatho in einem Irrlehreprozess. Nachdem das Urteil der Amtsenthebung gegen Jatho ergangen war, kritisierte Traub dieses und den federführenden altpreußischen Evangelischen Oberkirchenrat unter anderem in seiner Schrift Staatschristentum oder Volkskirche. Nun wurde 1912 ein Disziplinarverfahren gegen Traub eingeleitet.[10] Theodor Heuss unterstützte Traub dabei publizistisch. Heuss: ?Es war damals eine Ehren- und Freundschaftspflicht, heftig für ihn einzutreten.? Das Disziplinarverfahren gegen Traub endete mit dem Urteil der Amtsenthebung und zusätzlich der Aberkennung der Pension und auch seines Pfarrertitels. Damit erhielt Traub eine härtere Strafe als Jatho selbst. Auch der Protest des liberalen bildungsbürgerlichen Protestantismus und seiner Gemeinde konnten dies nicht ändern. Adolf von Harnack kritisierte das Urteil des Oberkirchenrats und unterstützte Traub mit seiner Schrift Die Dienstentlassung des Pfarrers Lic. Gottfried Traub. Erst 1918, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde Traub schließlich rehabilitiert und wieder in den geistlichen Stand aufgenommen. Nach seiner Amtsenthebung als Pfarrer wurde Traub 1912 Direktor des liberalen Bundes Deutscher Protestanten. 1914 verlieh ihm die Theologische Fakultät der Universität Zürich die Ehrendoktorwürde. 1913?1933: Politiker, zuerst linksliberal, dann deutschnational. Nach seiner Dienstentlassung als Pfarrer suchte Traub ein neues Betätigungsfeld, um weiter für seine sozialliberalen Gedanken wirken zu können. Er ging in die Politik und trat der linksliberalen Fortschrittlichen Volkspartei (FVP) bei. 1913 wurde er für die FVP im Wahlkreis Berlin-Teltow als Abgeordneter ins Preußische Abgeordnetenhaus gewählt. Zum Ersten Freideutschen Jugendtag auf dem Hohen Meißner 1913, dem ersten großen Treffen einer sich emanzipierenden Jugend in Deutschland, war Gottfried Traub als Redner eingeladen. Er hielt die einleitende Rede. Die folgenden Redner waren Knud Ahlborn, Gustav Wyneken und Ferdinand Avenarius. 1914 begann der Erste Weltkrieg. Wie für alle Liberalen galt es für Traub nun zuerst, das Vaterland zu retten. Die Innenpolitik und das Sozialliberale traten zurück. Im Lauf des Ersten Weltkriegs und bis zu seinem Ende trat Traub für einen Siegfrieden ein. Im Juli 1917 stimmte die Mehrheit des Reichstags unter Beteiligung von Traubs Fraktion der FVP für einen Verständigungsfrieden. Darauf gründeten Wolfgang Kapp und Alfred von Tirpitz im September 1917 die Deutsche Vaterlandspartei (DVaP), die weiter einen Siegfrieden anstrebte und der sich Traub sofort anschloss. Da Traubs Position und die Position seiner Fraktion der FVP nun nicht mehr zusammenpassten, musste er sich im Oktober 1917 von der FVP trennen. 1918 war er bis Kriegsende Vorstandsmitglied der Deutschen Vaterlandspartei. Aufsehen erregte eine am 6. Juni 1918 gehaltene Rede Traubs im Abgeordnetenhaus, in der er den deutschen Katholiken den Rat gab, sich nicht mehr römisch-katholisch, sondern deutsch-katholisch zu nennen, weil dann eine Verständigung zwischen den christlichen Konfessionen leichter sei. Nach Kriegsende, im November 1918, beteiligte Traub sich an der Gründung der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), in deren Vorstand er gewählt wurde. Für die DNVP wurde er von seinem alten Wahlkreis Berlin-Teltow als Abgeordneter in die Weimarer Nationalversammlung gewählt (1919?1920). Ebenfalls im November 1918 wurde Traub, noch auf Anregung des Kaisers, vom evangelischen Oberkirchenrat rehabilitiert und wieder in die Rechte des geistlichen Standes eingesetzt. Er wurde in das Vertrauensmännerkollegium des evangelischen Oberkirchenrats berufen. Traub trat für eine Urwahl der verfassungsgebenden Kirchenversammlung ein, was jedoch wegen der konservativen Mehrheit nicht mehrheitsfähig war. Im März 1920 nahm Traub am Kapp-Putsch teil. Kapp wünschte Traub als Kultusminister, Traub hatte jedoch Bedenken. Die Entscheidung wurde zurückgestellt, da die Kabinettsbildung erst später stattfinden sollte. Zeitungen meldeten jedoch schon eine Kabinettsliste mit Traub als Kultusminister.[16] Nach dem Scheitern des Putsches flüchtete Traub nach Österreich. Im Oktober 1920 kehrte er nach der Amnestie nach Deutschland zurück. 1921 übernahm Traub im Auftrag Alfred Hugenbergs die Leitung der München-Augsburger Abendzeitung, die er bis zum Ende der Zeitung 1934 innehatte.[ Von 1919 bis zum Verbot 1939 gab er außerdem die christlich-nationale Zeitschrift Eiserne Blätter heraus. In seiner Schrift Recht auf Obrigkeit (1924) wendete sich Traub gegen die damals im Christentum verbreitete Auffassung, dass nach der Bibel (Röm 13) jeder Obrigkeit Gehorsam zu leisten sei. In der Luther-Übersetzung heißt es in Röm 13: ?Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat.? Traub schrieb, dies gelte nur für eine Regierung, die ?das Recht auf Obrigkeit? hat. Dagegen müsse einer Regierung oder Macht, die kein Recht hat, Obrigkeit zu sein, kein Gehorsam geleistet werden, zum Beispiel einer fremden Besatzungsmacht wie einst Napoleon in Preußen. Das Buch wurde in der Deutschen Demokratischen Republik auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.Nach 1933 war Traub entschiedener Gegner des Nationalsozialismus und stellte sich in seiner Zeitschrift Eiserne Blätter gegen dessen antichristliche Strömungen. Dies führte zunächst zum Verbot einzelner Hefte und schließlich 1939 der ganzen Zeitschrift durch die Gestapo. Traub schrieb am 11. Juni 1933 einen ?Offenen Brief an Prof D. E. Hirsch? in Göttingen, der durch die Presse lief. Darin schrieb er, dass innerhalb der Kirche politische Parteigruppen nichts zu suchen hätten, und zitierte: ?Die evangelische Kirche ist die Kirche Christi und der Reformation ? nicht der nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands. ? Der Christusglaube redet nicht von Politik[,] sondern vom Reich Gottes.? Nach 1933 unterstützte er Karl Barth, und er gehörte trotz einiger theologischer Bedenken zur Bekennenden Kirche in Bayern. Als im Frühjahr 1935 dem Anthropologen Karl Saller durch Reichsminister Bernhard Rust die Lehrerlaubnis entzogen wurde und der Historiker Hermann Oncken nach Angriffen im Völkischen Beobachter durch den NS-Historiker Walter Frank zwangsweise emeritiert wurde, verteidigte Traub die Wissenschaftsfreiheit vor Übergriffen durch die Politik, wofür er auf Heinrich von Treitschke zurückgriff. Im Herbst 1935 warf Traub dem Reichstagsabgeordneten Axel von Freytagh-Loringhoven vor, er habe ?ohne Vorwissen des Parteiführers Hugenberg die entscheidende Verhandlung geführt?, die die Selbstauflösung der DNVP am 27. Juni 1933 einleitete. Freytagh-Loringhoven war von der Parteileitung beauftragt worden, bei Reichsinnenminister Wilhelm Frick (NSDAP) in Erfahrung zu bringen, ?welche Absichten der DNVP gegenüber bei der Reichsregierung bestünden?. Stattdessen hatte er dann jedoch mit Frick über die Bedingungen der Selbstauflösung verhandelt. Traubs Vorwurf zeigt, dass er zu denjenigen zählte, die auf rechtzeitige Hilfe des Reichspräsidenten oder der Reichswehr (gegen eine Alleinherrschaft Hitlers) hofften oder auch nur die Ungleichheit des deutschnationalen und des nationalsozialistischen Denkens und Wollens geschichtlich deutlicher hätten klarstellen wollen. Traubs Schrift Christentum und Germanentum (1936),[22] in der er den nationalsozialistischen Anschauungen entgegentrat, wurde von der Gestapo größtenteils beschlagnahmt und eine zweite Auflage verboten. In dieser Schrift schrieb er: ?Die christliche Religion hat nichts mit der Welt und dem Staat, nichts mit Rasse und Volk, nichts mit Philosophie oder Weltanschauung zu tun. (S. 7)? ?Luther war ein deutscher Mann.[?] Nur bedeutet das keineswegs eine Beschränkung auf das deutsche Volk. Er hat das Evangelium überall hin verbreitet, wo es irgendwie begehrt wurde. ? Es ist eine Verzerrung des Bildes Luthers, wenn man meint, Luther als einen Mann verstehen zu können, der sein Deutschtum über seinen christlichen Glauben gestellt hätte. (S. 61)? ?Hier liegt der Punkt, wo über den Streit der Konfessionen hinaus Protestant und Katholik die gemeinsame Aufgabe haben: gegen alle gottlosen Strömungen das christliche Erbe zu verteidigen ? (S. 63)? 1940 wurde Traub dem kirchlichen Widerstand in München zugerechnet. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 146674

‎PROUDHON, Pierre Joseph‎

‎Correspondance. Précédée d'une notice sur P.-J. Proudhon par J.-A. Langlois. 14 Bände.‎

‎Paris, Lacroix, 1875. Mit Porträt in Band 14, Originalradierung von H. Lefort. Halbleder d. Zeit mit etwas Rückenvergoldung (etwas berieben). [3 Warenabbildungen]‎

‎Einzige Ausgabe. - Etwas gebräunt u. stockfleckig. Durchgehend wasserrandig, einige Bände auch sporenfleckig.‎

Référence libraire : 99027

‎Im Namen des deutschen Volkes. Justiz und Nationalsozialismus; Katalog zur Ausstellung des Bundesministers der Justiz.‎

‎Köln, Verl. Wiss. u. Politik, 1989. gr.8° 463 S. zahlr. Ill., graph. Darst. brosch. Leichte Textbräunung, sauber und gut erhalten.‎

Référence libraire : 34769BB

‎Leppien, Annemarie; Leppien, Jörn-Peter‎

‎Mädel-Landjahr in Schleswig-Holstein. Einblicke in ein Kapitel nationalsozialistischer Mädchenerziehung 1936 - 1940.‎

‎Neumünster, Wachholtz, 1989. 23 cm. 144 S. zahlr. Ill. Orig. Leinen mit Schutzumschlag. Kaum berieben und bestoßen.‎

Référence libraire : 34726BB ISBN : 352902693

‎Sperber, Manès‎

‎Churban, oder Die unfaßbare Gewißheit. Essays. (Aus dem Franz. vom Verfasser).‎

‎Wien, Europaverlag, (1979). 228 S. OLn.‎

‎Erste Ausgabe. - Mit Beiträgen zur jüdischen Literatur: Scholem Alejchem, Joseph Opatoshu, Isaak Babel u.a.‎

Référence libraire : 21303

‎Eschbach, Josef‎

‎Jungen am Scheideweg. Der Roman einer Jungenfreundschaft.‎

‎Bad Ems, Verlag Jugendpresse, 1948. 90 S. (18,5 x 13,5 cm). OBrosch. mit VDeckel-Illustr.‎

‎Erste Ausgabe. - Erzählung über Jungen im niederländischen Widerstand während des Nationalsozialismus. Mit kurzer autobiographischer Nachbemerkung. - Josef Eschbach (1916-1992), Kinder- u. Jugendbuch-Autor, Buchhändler, Lehrer, katholischer Theologe (gehörte zeitweilig dem Jesuiten-Orden an). Nach seinem ersten Jugendbuch "Ein Junge findet heim" (1940) wurde er aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen u. ihm jede schriftstellerische Tätigkeit untersagt. - Zeitbed. unterschiedlich gebräunt, (Rückendeckel gering fleckig), Kopfschnitt stockfleckig‎

Référence libraire : 75593

‎Die neue Reichskanzlei. Architekt Albert Speer. [2. Auflage.]‎

‎München, Franz Eher Nachf. GmbH, [1940]. Groß-4°. 37 x 29 cm. 131 (1) Seiten. Original-Halbleinenband mit goldgeprägtem Deckel- und Rückentitel.‎

‎2. Auflage. 11.-30. Tausend. Auf Grund des Erscheinungszeitpunkts des Buchs (während des Holocausts) sind im Buch leider Nazisymboliken (Hakenkreuz auf dem Vorderdeckel und an abgebildeten Gebäudeteilen, auf Möbeln und Armbinden zweier Wachleute) enthalten. Mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen, technischen Bauzeichnungen und eingebundenen Plänen, einige Farbabbildungen. Einband kaum fleckig. Innendeckel mit winzigem Buchhandelsaufkleber, fliegende Blätter jeweils mit Namenseintrag. Vereinzelt wenige kleine Fleckchen, letzte Seite (Bibliothek: Ansicht und Grundriss der Stirnwand) braunfleckig. Buch in gutem bis sehr gutem Zustand.‎

Référence libraire : 65039CB

Antiquariat.de

Antiquariat Lenzen
DE - Düsseldorf
[Livres de Antiquariat Lenzen]

€ 250,00 Acheter

‎Mayer, G. u. E. Drahn‎

‎Marx / Engels /Lassalle. Eine Bibliographie des Sozialismus. In 3 Teilen.‎

‎Berlin, Prager, 1924. 2 Bl., 260 S. Hlwd. Rücken fleckig. Bindung etwas gelockert. Papier stark gebräunt. Titelbl. v. Tl. 3 etwas beschäd. St. a. hint. Innendeckel.‎

‎1: Mit einem Aufsatz über Marx' letzten Aufenthalt in Berlin u. m. einer Einleitung; 2: Bruchstücke aus Forschungen über Marx - Engels - Lassalle; 3: Anarchsimus, Bolschewismus, Gegener des Sozialismus, Utopien u. sozialist. Romane. Mit Einleit.: Dokumente zur Geschichte des Bolschewismus u. Anarchismus von N. Lenin u. M. Bakunin sowie alphat. Namen-Reg. über alle drei Teile.‎

Référence libraire : 199101

‎Dietmar, U‎

‎Häftling ...X... in d. Hölle auf Erden!".‎

‎Weimar, Thür. Volksvlg. 1946. 149 S. OBr. Etwas randläd.‎

‎Goguel 3541.‎

Référence libraire : 409928

‎Engels, F. u. K. Marx‎

‎Die heilige Familie od. Kritik d. krit. Kritik. Gegen Bruno Bauer & Consorten.‎

‎Frankfurt, Literar. Anst. 1845. (Nachdr. Berlin, Rütten & Loening, 1953). VIII, 336 S. Hldr. m. Rsign. St. verso Tit.‎

Référence libraire : 617128

‎Schraepler, E‎

‎August-Bebel-Bibliographie.‎

‎Düsseldorf, Droste, (1962). 169 S. OBr. Umschl. etwas beschabt. St. a. Tit. (Bibliogr. z. Gesch. d. Parlamentarismus u. d. polit. Parteien 3).‎

Référence libraire : 617499

‎Volks-Lexikon. Nachschlagebuch für sämmtliche Wissenszweige mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiter-Gesetzgebung, Gesundheitspflege, Handelswissenschaften, Sozial-Politik. Nebst General-Register, herausgegeben von E.Wurm. 4 Bände u. Generalregister in zus. 5 Bänden.‎

‎Nürnberg, Wörlein u. Co. 1894-99. Originalhalbleder (berieben u. etwas bestoßen, Band 1-2 Gelenke sauber repariert u. Vorsätze erneuert, Vordergelenk des Registers mit langem Einriß).‎

‎Berühmtes Volkslexikon aus der Arbeiterbewegung. Wörlein war bekannt für seine Publikationen zu Gewerkschaft u. SPD. Mit Beiträgen von Eduard Bernstein, Wilhelm Blos, Adolf Braun, Dr. David, Bruno Geiser, S. Katzenstein, Eleanor Marx Aveling, Max Quarck, Arthur Stadthagen und vielen anderen (s. Nachwort zu Band 4). - Gebräunt.‎

Référence libraire : 131941

‎Rüthers, Bernd‎

‎Entartetes Recht. Rechtslehren u. Kronjuristen im Dritten Reich.‎

‎München. Verlag C. H. Beck. 1988. 226, (2) Seiten. Rote Originalbroschur. Gutes Exemplar. 22,5x14,5 cm‎

‎* Sehr selten ! ----- Bernd Rüthers (* 12. Juli 1930 in Dortmund; ? 22. Juni 2023) war ein deutscher Rechtswissenschaftler. Er war von 1971 bis 1998 Professor für Zivilrecht und Rechtstheorie an der Universität Konstanz und von 1991 bis 1996 deren Rektor. Von 1976 bis 1989 war er zudem Richter am Oberlandesgericht Stuttgart. Er wurde außerdem durch rechtshistorische Forschung und Veröffentlichungen zur NS-Zeit bekannt. Bernd Rüthers studierte in Münster Volkswirtschaft und Jura mit Schwerpunkten im Arbeitsrecht, in der Rechtsphilosophie und juristischen Methodenlehre. Er legte seine beiden juristischen Staatsexamina ab und wurde 1958 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster mit einer Arbeit über Streik und Verfassung promoviert. Von 1961 bis 1963 war er Direktionsassistent bei der Daimler-Benz AG in Stuttgart. Im Februar 1967 habilitierte er sich bei Hans Brox über die ?unbegrenzte Auslegung? des Privatrechts in der NS-Zeit, obwohl Brox ihm zuvor mit scharfen Worten von der Wahl dieses Themas abgeraten habe: ?Herr Rüthers, Sie spinnen wohl! Die leben doch alle noch. Von Ihnen nimmt, wenn Sie das schreiben, kein Hund ein Stück Brot. An Rufe, wenn Sie damit habilitiert werden, ist nicht zu denken.? Die Habilitationsschrift wurde 1968 als Buch veröffentlicht, gilt mittlerweile als Klassiker und erreichte hohe Auflagenzahlen (die 9. Auflage erschien 2022). Von 1967 bis 1971 war Rüthers Professor an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) und Direktor des Instituts für Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung. Er war Gründungsmitglied der Notgemeinschaft für eine freie Universität sowie Mitglied des Kuratoriums der FU Berlin (1968?1971). Daran schloss sich eine Professur für Zivilrecht und Rechtstheorie an der Universität Konstanz an. Er erhielt außerdem Rufe nach Darmstadt, Bielefeld, Augsburg, Trier und zweimal Münster. Er blieb bis zu seiner Emeritierung 1998 in Konstanz, hielt bis 2010 weiterhin interdisziplinäre Seminare und Vorlesungen zum Thema Rechtsphilosophie. Von 1967 bis 1972 war Rüthers Mitglied des arbeitsrechtlichen Beraterkreises beim Bundesvorstand des DGB. Von 1970 bis 1977 war er Mitglied der Arbeitsgesetzbuchkommission der Bundesregierung. Von 1976 bis 1989 war er zugleich Richter am Oberlandesgericht Stuttgart. Daneben lehrte er gastweise acht Jahre Rechtsphilosophie an der Handelshochschule, später Universität St. Gallen. Im Tarifkonflikt der Metallindustrie um die 35-Stunden-Woche wirkte er 1984 als Schlichter. Von 1986 bis 1998 war Rüthers Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages, 1986/87 und 1998 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Von 1991 bis 1996 war er Rektor der Universität Konstanz. Mehrfach Mitglied von universitären und staatlichen Evaluationskommissionen (Universität Bern, Universität Wien, Land Sachsen, Max-Planck-Gesellschaft). Von 2000 bis 2006 war er Vorsitzender des Hochschulrates der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Von 1996 bis 2014 war er Vorstand der Stiftung Demoskopie Allensbach. Seit 1998 war er emeritiert. Seit 1962 war Bernd Rüthers mit der rätoromanischen Lyrikerin Tresa Rüthers-Seeli verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Monica Rüthers lehrt osteuropäische Geschichte an der Universität Hamburg. Bernd Rüthers starb im Juni 2023 im Alter von 92 Jahren. Wirken: Rüthers? Interessenschwerpunkte in Forschung und Lehre waren das Arbeitsrecht, die Rechtsphilosophie, die Juristische Methodenlehre, die neuere Rechtsgeschichte, der Vergleich der rechtlichen Strukturen politischer, insbesondere totalitärer Systeme, Recht und Weltanschauung sowie Ökonomische Steuerungsfunktionen des Rechts. Hierzu verfasste er 50 Monographien und rund 400 Aufsätze. Sein Grundriss zur ?Rechtstheorie mit juristischer Methodenlehre? (Rüthers/Fischer/Birk) ist 2018 in 10. Auflage erschienen; für April 2020 ist die 11. Auflage vorgesehen. Rüthers wurde bekannt mit seiner 1968 erschienenen Habilitationsschrift ?Die unbegrenzte Auslegung ? Zum Wandel der Privatrechtsordnung im Nationalsozialismus?, der ersten methodischen Analyse der Rechtsanwendung im Dritten Reich, die in neun Auflagen erschienen ist. Später setzte er sich insbesondere mit den Biographien namhafter NS- und DDR-Juristen auseinander. Im Zuge seiner Mitarbeit an einem Rechtsvergleich zwischen der BRD und der DDR in den Materialien zur Lage der Nation 1972 erweiterte er sein Forschungsgebiet auf das Thema Recht und Juristen im Wechsel der politischen Systeme. Fußend auf den Erfahrungen der Umdeutungen ganzer Rechtsordnungen im NS-Staat und im SED-Staat setzt sich Rüthers kritisch mit der Auslegungstheorie und -praxis von Justiz und Jurisprudenz in der jüngeren deutschen Vergangenheit und Gegenwart (BAG, BGH, BVerfG) auseinander. Das führte zu einer lebhaften Methodendiskussion, insbesondere über seine These ?Methodenfragen sind Verfassungsfragen?. Er folgert daraus einen schleichenden Wandel, eine ?heimliche Revolution? der Bundesrepublik von einem Rechtsstaat zu einem ?Richterstaat?. Höchste Rechtsquellen sind seiner Meinung nach in der Praxis nicht mehr die Verfassung und die Gesetze, sondern die rechtskräftigen Entscheidungen der obersten Gerichte. Für seine Verdienste ('leadership') auf diesem Gebiet wurde er von der US-amerikanischen Gesellschaft für Rechtsgeschichte zum Ehrenmitglied ernannt. Rüthers wirkte an der Evaluation der sechs juristischen Max-Planck-Institute, der juristischen Fakultäten in Bern und Wien sowie in der Regierungskommission des Landes Sachsen zum Ausbau der Landesuniversitäten mit. Von 1984 bis 2015 hielt Rüthers jährlich zweimal Vorträge an der Deutschen Richterakademie Trier/Wustrau. Seine Themen waren ?Recht und Juristen im Wechsel von totalitären politischen Systemen? und ?Hatten die Rechtsperversionen in den beiden deutschen Diktaturen ein Gesicht? - Juristischen Organisatoren ideologischer Rechtsumdeutungen?. Schüler von Rüthers sind unter anderem Martin Henssler, Präsident des Deutschen Juristentages in Köln, Karl-Georg Loritz, Professor für Zivil- und Steuerrecht in Bayreuth, Christian Fischer, Professor für Zivilrecht, Arbeitsrecht, Zivilprozessrecht und Rechtstheorie in Jena und Clemens Höpfner, Professor und geschäftsführender Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht in Köln. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 146157

‎Nellessen, Bernd‎

‎Das mühsame Zeugnis. Die katholische Kirche in Hamburg im zwanzigsten Jahrhundert. (Im Auftrag der Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus in Hamburg u. der Hamburger Bibliothek für Sozialgeschichte u. Arbeiterbewegung hrsg. von Werner Jochmann, Werner Johe u. Ursula Büttner).‎

‎(Hamburg), Christians, (1992). 201 S. (= Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte, Bd. 26). OPp. mit SU.‎

‎"...politische und soziale Geschichte der Hamburger Katholiken, ihrer Herkunft, ihrer allmählichen Einbindung und Verwurzelung in der Stadt" (Klappe von 1871 bis 1945. - Gutes, sauberes Exemplar‎

Référence libraire : 27688

‎LASSALLE, Ferdinand‎

‎Herr Bastiat-Schulze von Delitzsch, der ökonomische Julian, oder: Capital und Arbeit.‎

‎Berlin, Schlingmann, 1864. IX, 269 S. Neuer Halbleder mit beigebundenem Originalumschlag, dieser angestaubt u. etwas fleckig. [2 Warenabbildungen]‎

‎Erste Ausgabe von Lassalles ökonomischem Hauptwerk, als Gegenschrift zu Schulze-Delitzschs "Capitel zu einem deutschen Arbeiter-Katechismus" verfaßt. Exemplar mit handschriftlichem Namenszug von Mathilde Franziska Anneke (1817-84), deutsche Schriftstellerin, Journalistin und schließlich Frauenrechtlerin in USA, auf dem Umschlag, sowie dem Eintrag auf dem Titelblatt "Ein Geschenk des Verfassers". - Andreas A.87; Stammhammer I, 126, 10; Borst 2911. - Teils leicht gebräunt, einige Lagen etwas wasserrandig.‎

Référence libraire : 619347

‎LASSALLE, Ferdinand‎

‎Herr Bastiat-Schulze von Delitzsch, der ökonomische Julian, oder: Capital und Arbeit.‎

‎Berlin, R. Schlingmann, 1864. IX, 269 S. Halbleder d. Zeit (Deckel wasserfleckig u. mit kl. Schabstellen). [2 Warenabbildungen]‎

‎Erste Ausgabe von Lassalles ökonomischem Hauptwerk, als Gegenschrift zu Schulze-Delitzschs "Capitel zu einem deutschen Arbeiter-Katechismus" verfaßt. - Andreas A.87; Stammhammer I, 126, 10; Borst 2911. - Leicht gebräunt u. stockfleckig, letzte Lagen mit braunen Feuchtigkeitsspuren im Rand.‎

Référence libraire : 620715

‎LASSALLE, Ferdinand‎

‎Herr Bastiat-Schulze von Delitzsch, der ökonomische Julian, oder: Capital und Arbeit.‎

‎Berlin, Schlingmann, 1864. IX, 269 S. Halbleder d. Zeit (Ecken bestoßen, Rücken berieben u. am Kopf mit Fehlstelle). [2 Warenabbildungen]‎

‎Erste Ausgabe von Lassalles ökonomischem Hauptwerk, als Gegenschrift zu Schulze-Delitzschs "Capitel zu einem deutschen Arbeiter-Katechismus" verfaßt. - Andreas A.87; Stammhammer I, 126, 10; Borst 2911. - Ränder etwas gebräunt.‎

Référence libraire : 245611

‎LASSALLE, Ferdinand‎

‎Herr Bastiat-Schulze von Delitzsch, der ökonomische Julian, oder: Capital und Arbeit.‎

‎Berlin, Schlingmann, 1864. IX, 269 S. Originalumschlag (etwas fleckig u. mit wenigen Einrissen, Rücken mit kl. Bibliotheksmarke). [2 Warenabbildungen]‎

‎Erste Ausgabe von Lassalles ökonomischem Hauptwerk, als Gegenschrift zu Schulze-Delitzschs "Capitel zu einem deutschen Arbeiter-Katechismus" verfaßt. - Andreas A.87; Stammhammer I, 126, 10; Borst 2911. - Unbeschnitten, viele Lagen von der Bindung nicht erfaßt. Wenige Bleistiftanstreichungen, Titel gestempelt.‎

Référence libraire : 501845

‎Moreh-Rosenberg, Eliad und Smerling, Walter [Hrsg.]‎

‎Kunst aus dem Holocaust. 100 Werke aus der Gedenkstätte Yad Vashem. Art from the Holocaust. 100 Works from the Yad Vashem Collection.‎

‎Köln/Bonn, Wienand/Stiftung für Kunst und Kultur e.V., 2016. 4°. 29,5 cm. 389 (3) Seiten. Original-Leinenband.‎

‎1. Auflage. Mehrsprachige Ausgabe in Deutsch, Englisch und Hebräisch. Publikation anlässlich der Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, 26. Januar - 3. April 2016. Mit zahlreichen Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß. Sehr gutes Exemplar. First edition. Multilingual edition: German-English-Hebrew. Exhibition catalogue. With many illustrations in color and b/w. Original cloth binding. Fine copy.‎

Référence libraire : 2751EB

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‎Außerordendlicher Internationaler Sozialisten-Kongreß zu Basel am 24. und 25. Novemberg 1912.‎

‎Berlin. Buchhdlg. Vorwärts P. Singer. 1912. 56 Seiten. Ill. Originalbroschur. (Etwas fleckig u. mit geringen Randbeschädigungen)‎

‎* Selten ! --- "Manifest der Internationale zur gegenwärtigen Lage"; "Resolution der Arbeiter-Internationale gegen den Krieg" u.a. --- Ein außerordentlicher Internationaler Sozialistenkongress, auch Friedenskongress der Zweiten Internationale genannt, fand am 24. und 25. November 1912 in Basel statt. Aus Sorge vor einem möglicherweise bevorstehenden Krieg der Großmächte demonstrierte die Arbeiterbewegung ihren Friedenswillen und verabschiedete ein Manifest gegen den Krieg. Vermehrt seit 1907 wurde innerhalb der Sozialistischen Internationale über die Gefahr eines europäischen Krieges und mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert. Durch die Balkankriege von 1912/13 gewann das Thema an Aktualität. Die Exekutive der Zweiten Internationale entschloss sich vor diesem Hintergrund am 28. Oktober 1912 zur Abhaltung eines außerordentlichen Kongresses. Dieser sollte entweder in Basel oder Zürich stattfinden. Für die Schweiz als Gastgeberland sprach die Neutralität. Basel war nicht ganz zufällig als Konferenzort ausgewählt worden. Bereits 1869 hatte dort der 4. Kongress der Ersten Internationale stattgefunden. Im Kanton Basel hatte zudem die Sozialdemokratie inzwischen eine starke Stellung erreicht. Basel wurde aufgrund seiner damals aufstrebenden Chemieindustrie und damit einhergehend hohem Anteil an dort Beschäftigten um 1900 sogar als reine Arbeiterstadt angesehen. Maßgeblich organisiert wurde die Veranstaltung in Basel von dem Schweizer Nationalrat Herman Greulich. Beteiligt waren auch Hermann Blocher und Eugen Wullschleger. Die Organisatoren standen auch deshalb vor besonderen Herausforderungen, weil der Veranstaltungsort erst Anfang November festgelegt und der Termin von Dezember auf November vorverlegt wurde. Trotz der knappen Zeit wurde die Veranstaltung professionell organisiert. Den anreisenden Journalisten wurden für die damalige Zeit hochmoderne Hilfsmittel wie zwei Vervielfältigungsapparate, Schreibmaschinen, Telefone und auch sprachkundige Fräuleins zur Bedienung der Kommunikationsmittel zur Verfügung gestellt. In einem Flugblatt der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz hieß es zum Kongress: "Nächsten Sonntag tritt in Basel der sozialdemokratische Weltkongress gegen den Krieg zusammen. Er wird sich den gewissenlosen Kriegshetzern, den Diplomaten, Offizieren und Fürsten, den profitlüsternen Armeelieferanten und ihren Zeitungssöldnern entgegenstemmen den geeinigten Willen des Proletariats der ganzen Erde. Er wird sein der Stimmenchor aller Völker des Erdballs, und diese Völker wollen den Frieden, wollen Frieden um jeden Preis, sind entschlossen, eine Ausweitung des Balkankrieges zum Weltbrande mit allen Mitteln zu wehren." Anwesend waren bei der zweitägigen Konferenz 555 Delegierte aus 23 Ländern. Aus der Schweiz waren 49 dabei, unter ihnen Carl Moor, Hermann Greulich, Fritz Platten und Robert Grimm. Deutschland entsandte 75, die Böhmischen Länder 70 und Österreich 59 Delegierte. Aus Russland waren 36 Vertreter unterschiedlicher Gruppierungen anwesend. Eröffnet wurde der Kongress am 24. November in der stadteigenen Burgvogtei (an der Stelle des heutigen Volkshauses) auf der Kleinbasler Seite des Rheins, einem Arbeiterstadtteil. Große Aufmerksamkeit erregte der Friedensmarsch der Teilnehmer und Anhänger durch die Stadt Basel, vom nahe gelegenen Hof der Kaserne in Sechserkolonne über die Mittlere Brücke ins Grossbasel, am Rathaus vorbei, hinauf zum Münster. An ihm nahmen, angeführt von einem symbolischen Friedenswagen, etwa 10.000 Personen teil, darunter auch rund 20 Pfeifer- und Trommlergruppen, weissgekleidete Kinder mit Palmzweigen und in grosser Zahl Träger roter Fahnen. Die Demonstranten kamen überwiegend aus der gesamten Schweiz, aber auch aus dem benachbarten Elsass, Baden und Frankreich. Ansprachen hielten Jean Jaurès, Hugo Haase, Hermann Greulich, August Bebel, Clara Zetkin, James Keir Hardie, Viktor Adler und andere führende Vertreter der sozialdemokratischen Bewegung während einer Veranstaltung im Basler Münster oder auf dem Münsterplatz. Dass eine sozialistische Konferenz in einer Kirche stattfinden konnte und dass eine Kantonsregierung ein Grußwort an die Versammlung richtete, wurde europaweit mit Erstaunen registriert. Der Kongress verabschiedete zum Abschluss am 25. November ein am Vorabend der Tagung im Hotel Drei Könige vorbereitetes Friedensmanifest. Bei der Ausarbeitung waren einige Punkte kontrovers diskutiert worden. Dazu gehörte unter anderem die Frage nach der Wirksamkeit eines Generalstreiks. Dieser Aspekt wurde schließlich ausgeklammert. In dem Manifest wurde das Programm einer internationalen Aussenpolitik entwickelt, mit deren Hilfe ein drohender Krieg verhindert werden könnte. Es galt dabei, die Gegensätze zwischen Deutschland auf der einen Seite und Großbritannien und Frankreich auf der anderen Seite auszugleichen. Dadurch würde, so die Überlegung, die Position des Zarismus, die diesen Gegensatz instrumentalisieren würde, geschwächt. Auch würde ein Angriff von Österreich-Ungarn auf Serbien verhindert werden. Die Arbeiterklasse solle überall den Friedenswillen des Proletariats demonstrieren. In dem Manifest hieß es: "Droht Ausbruch eines Krieges, so sind die arbeitenden Klassen und deren parlamentarische Vertretungen in den beteiligten Ländern verpflichtet, unterstützt durch die zusammenfassende Tätigkeit des internationalen Bureaus, alles aufzubieten, um durch die Anwendung der ihnen am wirksamsten erscheinenden Mittel den Ausbruch des Krieges zu verhindern. (...) Falls der Krieg dennoch ausbrechen sollte, ist es die Pflicht für dessen rasche Beendigung einzutreten und mit allen Kräften dahin zu streben, die durch den Krieg herbeigeführte wirtschaftliche Krise zur Aufrüttelung des Volkes auszunutzen und dadurch die Beseitigung des kapitalistischen Klassenherrschaft zu beschleunigen." Am Ende der Veranstaltung hielt der Basler Arbeiterinnenverein noch eine überfüllte Frauenversammlung ab. Trotz bereits bestehender innerer Spannungen trat die Internationale geschlossen auf und präsentierte sich als entschiedene Vertreterin eines friedlichen Zusammenlebens der Völker. Bereits in der Woche zuvor hatte es überall in Europa Friedensdemonstrationen mit zusammen etwa 300.000 Teilnehmern gegeben. Auch nach dem Kongress kam es zu ähnlichen Kundgebungen. Der Kongress markiert einen äußeren Höhepunkt in der Geschichte der Zweiten Internationale. Allerdings gingen die Beschlüsse nicht über die des Kongresses in Stuttgart von 1907 und des Kongresses in Kopenhagen von 1910 hinaus. Sie konnten nicht verhindern, dass es bei Beginn des Ersten Weltkrieges keinen ernsthaften Widerstand der sozialistischen Parteien gab und dass diese sich hinter die Politik ihrer jeweiligen Länder stellten. Das 1912 verabschiedete Manifest blieb wirkungslos. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 16647

‎Fritsch, Theodor (Hrsg.)‎

‎Die Zionistischen Protokolle. Das Programm der internationalen Geheimregierung. Aus dem Englischen übersetzt nach dem im Britischen Museum befindlichen Original. Mit einem Vor- u. Nachwort von Theodor Fritsch. 13. Aufl. / 66.-75. Tsd.‎

‎Leipzig, Hammer-Verlag, 1933. 80 S. 21 cm. Privat. HLn. mit ledern. Rsch.‎

‎T. Fritsch (1852-1933), von den Nationalsozialisten als "Schöpfer des Antisemitismus" bezeichnet, will mit seiner Publikation im eigenen Hammer-Verlag der vorgeblich "echten" Aufzeichnungen "diese bedeutsamen Bekundungen jüdischen Machtstrebens den weitesten Kreisen zugänglich" machen. - Titelblatt mit Stempel "Nationale Buchhandlung Johs. Kliefoth, Spitalerstr. 10, Hamburg 1". Dieses Buch wird von uns zur staatsbürgerlichen Aufklärung, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient, angeboten. Mit der Bestellung verpflichtet sich der Käufer, die Ware nur für die oben genannten Gründe zu erwerben und sie in keiner Weise propagandistisch, insbesondere im Sinne des § 86a StGB zu benutzen. - Deckelkanten mit Schabspuren‎

Référence libraire : 96598

‎BAERNREITHER, Joseph Maria‎

‎Die englischen Arbeiterverbände und ihr Recht. Ein Beitrag zur Geschichte der sozialen Bewegung in der Gegenwart. Band 1 (alles Erschienene).‎

‎Tübingen, Laupp, 1886. XII, 450 S. Halbleinen d. Zeit (Kanten berieben bzw. bestoßen, Rücken verblaßt). [2 Warenabbildungen]‎

‎Behandelt die sog. "Friendly Societies", die englischen Hilfskassen. - Krieg, MNE I, 41; nicht bei Stammhammer. - Etwas gebräunt, Titel gestempelt.‎

Référence libraire : 467196

‎OPPENHEIMER, F‎

‎Die soziale Frage und der Sozialismus. Eine kritische Auseinandersetzung mit der marxistischen Theorie. 5. - 6. Tsd.‎

‎Jena, G. Fischer, 1913. 7, 188 S. OKart. (unbeschnitten, Umschlag etwas braunfleckig, zahlr. Unterstreichungen m. Bleistift).‎

Référence libraire : 1226029

‎Lenin, W.I‎

‎Zwei Taktiken d. Sozialdemokratie in d. demokrat. Revolution.‎

‎Berlin, Neuer Weg, 1946. 126 S.‎

Référence libraire : 804342

‎Liebknecht, K‎

‎Briefe aus d. Felde, aus d. Untersuchungshaft u. aus d. Zuchthaus.‎

‎Berlin, Aktion, 1920. M. 10 Taf. 138 S., 2 Bl. OKart. (Klebespuren a. Vorderumschl., Papier stellenweise gebräunt).‎

‎Einzig berechtigte u. vollständige Ausgabe unter Mitarbeit d. Frau Karl Liebknechts, hrsg. u. mit einem Nachwort versehen v. F. Pfemfert. - Auch Aufl. vpn 1922 lieferbar.‎

Référence libraire : 409882

‎Nichtkapitalistischer Entwicklungsweg. Protokoll einer Konferenz des Zentralen Rates für Asien-, Afrika und Lateinamerikawissenschaften in der DDR, die in Verbindung mit der Sektion Afrika- und Nahostwissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig vom 20. bis 22. Mai 1971 in Leipzig veranstaltet wurde.‎

‎Berlin, Akad.-Vlg. 1972. XIII, 439 S. Bibl.-Hwd. m. Rsign. St. verso Tit. (Studien über Asien, Afrika und Lateinamerika 1).‎

Référence libraire : 811462

‎Jahrbuch der Deutschen Studentenschaft an den Ostmarkdeutschen Hochschulen 1938/39.‎

‎Universität Graz. XVI, 54 S., mit 3 Porträttaf. u. einigen Textabb., OKart., leicht abgegriff., Umschlag etw. aufgelesen, papierbed. gebräunt.‎

Référence libraire : STUD0223

‎Warnke, Helmuth‎

‎Der verratene Traum. Langenhorn: Das kurze Leben einer Hamburger Arbeitersiedlung. (2. Aufl.).‎

‎Hamburg, VSA Verlag, (1995). 160 S. Mit zahlr. Abb. im Text. (20,5 x 14,5 cm). OKart. mit Deckel-Foto.‎

‎Vom Verfasser auf dem Titel SIGNIERT, datiert 22.5.97. - Von 1919 bis 1945 spannt sich der Bogen der Erinnerungen. Nach einem Abriß der Geschichte der Hamburger Arbeitersiedlungen berichtet der Autor über die Entstehung der Siedlung u. von den Schwierigkeiten der ersten Siedler, über die politische Situation vor u. während der nationalsozialistischen Herrschaft, über Widerstand u. Verfolgung. - Gutes, sauberes Exemplar‎

Référence libraire : 75026

‎WANDT, H‎

‎Etappe Gent. Zweites Hunderttausend. Erweiterte Ausgabe. Berlin u.‎

‎Wien, Agis-Verlag, 1926. 174, 2 S. Späterer Hlwdbd m. hinten eingeb. OVorderumschlag.‎

‎Heinrich Wandt wurde für seine Schilderung der Untaten deutscher Soldaten (unter Nennung ihrer Namen) in der flandrischen Stadt mit zahlreichen Beleidigungsklagen überzogen und erhielt eine sechs Jahre dauernde Zuchthausstrafe.‎

Référence libraire : 1249863

‎Vietze, H.-P. u.a‎

‎Der revolutionäre Weg d. Mongolischen Volksrepublik zum Sozialismus. Probleme d. Umgehung d. kapitalistischen Entwicklungsstadiums. Materialien einer wiss. Konferenz m. internat. Beteiligung, die von d. Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit d. KMU Leipzig u. d. Zentr. Rat f. Asien-, Afrika- u. Lateinamerikawiss. in d. DDR vom 16. bis 18. Dez. 1975 in Berlin veranstaltet wurde.‎

‎Berlin, Akademie-Verlag, 1978. XI, 496 S. OKart. (Studien üb. Asien, Afrika u. Lateinamerika; 31)‎

Référence libraire : 300012

‎Overlack, Victoria‎

‎Zwischen nationalem Aufbruch und Nischenexistenz. Evangelisches Leben in Hamburg 1933-1945. (Hrsg. von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg).‎

‎(München), Dölling u. Galitz, ( 2007). 474 S. Mit 29 Abb. (= Forum Zeitgeschichte, Bd. 18). 24 cm. OPp.‎

‎U.a. mit Personenindex und biographischem Verzeichnis der Pastoren u. Hilfsprediger, die zwischen 1939 und 1945 in der Hamburger Landeskirche tätig waren. - Außen leicht berieben. Gutes, sauberes Exemplar‎

Référence libraire : 57384

‎Sombart, W‎

‎Sozialismus und soziale Bewegung. 6. Aufl.‎

‎Jena, Fischer, 1908. XI, 395 S. Hlwd. m. Rtit. Einbd. leicht bestoßen.‎

‎Stammhammer, Sozialismus III, 316, 16. - Auch 5. Aufl. v. 1905 verfügbar.‎

Référence libraire : 617255

‎SCHOEN, C‎

‎Der 'Vorwärts' und die Kriegserklärung. (Vom Fürstenmord in Serajewo bis zur Marneschlacht 1914. Diss.‎

‎Köln, 1926. 47, (1) S. Br. Umschlag am Rand teils braunfleckig. Schnitt teils gering braunfleckig. Textsauber.‎

‎Die vollständige Arbeit erschien 1929 in den "Schriften des Politischen Kollegs".‎

Référence libraire : 1213921

‎Mönke, W‎

‎Das literarische Echo in Deutschland auf Friedrich Engels' Werk "Die Lage d. arbeitenden Klasse in England".‎

‎Berlin, Akad.-Vlg. 1965. 127 S. OBr. (DAW. Vortr. u. Schr. 92).‎

Référence libraire : 213670

‎BOURGUIN, M‎

‎Die sozialistischen Systeme und die wirtschaftliche Entwicklung. Nach der zweiten verbesserten und erweiterten Auflage des Originalwerks ins Deutsche übertragen von Louis Katzenstein.‎

‎Tübingen, Mohr, 1906. XXII, 508 S. OHldr. Einbd. bestoßen, am vord. Geleck eingerissen. Rücken teils stärker abgegriffen. M. mehr. St.‎

‎Stammhammer, III, 46. - Erste deutsche Ausgabe. - Katzenstein war Verfasser von "Die Zeit der preußischen Freihandelspolitik" (1913) und "Die 30jänrige Geschäftstätigkeit der Reichsbank" (1906). Deutsche Ausgabe von "Les systèmes socialistes et l'évolution économique" (zuerst 1906).‎

Référence libraire : 3014126

‎Sozialistische Monatshefte. Internationale Revue des Socialimus. Hrsg. v. J. Bloch. 1898; 1900-1917; 1918 H. 1-16; 1919-1932; 1933 H. 1-2. (Damit Erscheinen eingestellt).‎

‎Berlin, Verlag der sozialistischen Monatshefte, 1898-1932. Verschieden geb. u. in Heften. St. u. Sign. a. einigen Tit. Einbde. bzw. Rücken teils fleckig bzw. angestaubt, berieben u. bestoßen. Einige leicht wasserwellig. Hefte teils eingerissen, m. Randläsuren u. Fehlst. a. Umschlag, angestaubt.‎

‎Kirchner 20217. Diesch 2659. Stammhammer II, 222 u. III, 236. - Jg. 2 (1898) = "Der sozialist. Akademiker 4. Jg". - EINZELN AUF ANFRAGE.‎

Référence libraire : 219352

‎Ärzte um Karl Marx. Hrsg. v. H. Dressler.‎

‎Berlin, 1970. 148 S. OBr. Umschlag lichtrandig.‎

Référence libraire : 604807

‎Pimpf - Reinecker, Herbert‎

‎Pimpfenwelt.‎

‎Berlin, Wilhelm Limpert-Verlag (Ohne Jahr. 1938). 239, (1) Seiten. Beiger, illustrierter Original-Leinwand-Einband. (Einband u. Papier teils etwas fleckig. Besitzerstempel). 22x15 cm‎

‎* Erste Folge. ----- Pimpf ist eine umgangssprachliche, scherzhaft bis abwertend konnotierte Bezeichnung für einen kleinen Jungen. In der Zeit des Nationalsozialismus war Pimpf ein Dienstgrad für 10- bis 14-jährige Mitglieder des Deutschen Jungvolks. Wortgeschichte: Das Wort Pimpf begegnet in verschiedenen deutschen Mundarten in unterschiedlicher Bedeutung. Im Bairischen und hier insbesondere im Österreichischen bedeutet es so viel wie ?lachhafte Person; jemand, der nicht ernst genommen wird.? Karl Kraus schreibt 1907 in der Fackel einem Wiener Lumpensammler die Beleidigung ?Sö dampfgscherter Pimpf? zu, und 1911 behauptete er ebendort, Eduard Pötzl habe ?öfter als gerichtlicher Sachverständiger für die Frage, ob »Pimpf« eine Ehrenbeleidigung ist,? fungiert. In einigen südwestdeutschen und den westmitteldeutschen Dialekten bedeutet Pimpf hingegen ?kleiner Junge, Knirps?. Dieses lautmalerische Wort bezeichnete zunächst und eigentlich einen leisen Furz, im Gegensatz zum ?Pumpf?, einem lauten Furz, später dann einen noch nicht ausgewachsenen Knaben ? der demnach nur einen Pimpf, aber noch keinen erwachsenen Pumpf von sich zu geben vermag Diese Zote scheint gegen 1880 zuerst im verbindungsstudentischen Umfeld der Universität Marburg aufgekommen zu sein. Um 1900 galt ?Pimpf? unter Waffenstudenten der benachbarten Universität Gießen als ?Tusch?, also als schwere Beleidigung, die der ?Satisfaktion? bedurfte. Weitere Verbreitung fand das Wort erst nach 1920, als die bündische Jugendbewegung sich die Vokabel zur Bezeichnung ihrer jüngeren Angehörigen aneignete. Bei einigen Gruppen der Nerother Wandervögel etwa bildeten die ?Pimpfe? einen eigenen Stand, für den ?Pimpfenabende? veranstaltet wurden. In der Zeit des Nationalsozialismus diente Pimpf ab 1933 dann als Dienstgrad für 10- bis 14-jährige Mitglieder des Deutschen Jungvolks;[6] nach bestandener ?Pimpfenprobe? durften sie zur Jungvolkuniform außer Diensthose, Lederkoppel mit Koppelschloss, Braunhemd, Halstuch und Lederknoten auch den Schulterriemen und das HJ-Fahrtenmesser tragen. Der ins Exil geflohene Heinrich Mann nahm die Aneignung des Wortes durch die Nationalsozialisten mit Befremden zur Kenntnis, in seiner 1935 im Pariser Tageblatt erschienenen Glosse Der Pimpf unkte er: ?In München hatte das Wort Pimpf, wenn ich mich noch erinnere, nicht einfach den Sinn von Stift oder kleiner Junge: viel Geringschätzung klang mit. »Pimpf dalketer«, das sagte man. »A so a gscheiter Pimpf« wird im Volksmund nicht vorgekommen sein. Übrigens bezeichnete der Ausdruck auch Erwachsene, die man herabzusetzen wünschte: »fader Pimpf«. »Pimpf damischer, gehst weg!«. Das können die Deutschen heute nicht sagen zu ihren großen Oberpimpfen, besonders nicht zu dem höchsten. Die Deutschen haben sich mit ihrer gewohnten Knetbarkeit samt und sonders zu Pimpfen machen lassen. Jetzt geht das Spiel weiter, unaufhaltsam. »Do legst di hi, Dolfi haut dir Topf ab!« Deutsche Menschen und Dinge enthalten mehr, als die Welt weiß, von infantiler Freudigkeit. Ein Staat, der nie fertig werden konnte, eine Nation, die keine erwachsene Nation ist, und Menschen, die nicht als Fachleute, aber als Menschen um Jahrhunderte zurück sind, feiern gerade dies als ihren Dynamismus. Das Wort Pimpf trifft die Sache besser.? Heute gilt das Wort als ?veraltend? (so das Variantenwörterbuch des Deutschen) bzw. als ?kaum noch gebräuchlich? (so das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache). Im Zuge seiner Bemühungen um geschlechtergerechte Sprache hat indes der Duden in seinen jüngsten Auflagen neben der historisch nicht verbürgten ?Reichskanzlerin? und der ?Generalfeldmarschallin? auch der ebenso wenig nachvollziehbaren ?Pimpfin? zu einem Eintrag verholfen. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 146053

‎Arbeiterklasse - BÖHMERT Victor und GNEIST Rudolf. (Hrsg.)‎

‎Der Arbeiterfreund. Zeitschrift des Central-Vereins für das Wohl der arbeitenden Klasse. 21 Bände aus den Jahrgängen 1878 bis 1908. * Vorhanden sind die Jahrgänge 1878-1881, 1883-1886, 1890, 1891, 1893, 1894, 1896, 1898-1900, 1902, 1904, 1905, 1907 und 1908 in zusammen 21 Bänden.‎

‎Berlin. Sechszehnter Jahrgang ff. 1878 bis 1908. Je Band zwischen 528 u. 672 Seiten. Meist Halbleder-Einbände der Zeit. (Zehn Bände ohne Rücken bzw. am Rücken stark berieben u. beschädigt. Innen jeweils gute, fast fleckenfreie Exemplare!) 22x15 cm‎

‎* Karl Viktor Böhmert (* 23. August 1829 in Quesitz; ? 12. Februar 1918 in Dresden) war ein deutscher Journalist, Freihändler, Volkswirt und Statistiker. Böhmert war der Sohn des Pfarrers Karl Friedrich Böhmert. Er besuchte in Meißen die Fürstenschule St. Afra. Im Jahr 1848 verließ er die Schule in der Absicht, Pfarrer zu werden. Er studierte dann allerdings bis 1852 in Leipzig Jura und Nationalökonomie. Während seines Studiums wurde er im Sommer 1849 Mitglied der Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli (heute Deutsche Sängerschaft). Nach kurzer journalistischer Tätigkeit wandte er sich ganz der Volkswirtschaft, Statistik und Politik zu und ging 1855 nach Heidelberg, um hier die von Rau und seinem Förderer Wilhelm Roscher mitbegründete Zeitschrift Germania, ein Zentralblatt für die volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen Deutschlands, zu redigieren und herauszugeben. Im Dezember 1856 wurde er bis 1860 Leiter der Redaktion des Bremer Handelsblatts, die neben der Ostseezeitung wichtigste Zeitung mit freihändlerischer Ausrichtung. Im Bremer Handelsblatt veröffentlichte er im Mai 1857 einen Aufruf für einen "Kongreß deutscher Volkswirte", der unter seiner Beteiligung zum Kongreß deutscher Volkswirte in Gotha 1858 führte. Nach seiner Tätigkeit beim Bremer Handelsblatt verwaltete er das Syndikat der Bremer Handelskammer. Im Jahr 1866 erhielt er einen Ruf als Professor der Volkswirtschaftslehre an die Universität und das Polytechnikum zu Zürich. Seit 1873 gab er mit Rudolf von Gneist den Arbeiterfreund heraus. Von 1875 bis 1895 war er Direktor des königlich sächsischen Statistischen Büreaus in Dresden. Seit 1877 redigierte er die Sozialkorrespondenz und das Volkswohl. Im Jahr 1903 erreichte ihn der Ruf als Professor der Nationalökonomie und Statistik an das Polytechnikum zu Dresden. In dieser Eigenschaft gab er auch die Zeitschrift des königlich sächsischen Statistischen Büreaus heraus. Als eifriger Verfechter der Gewerbefreiheit und des Freihandels hat er sowohl durch seine Schriften wie als Mitbegründer des deutschen volkswirtschaftlichen Kongresses den seit 1860 eingetretenen Umschwung in der liberalen wirtschaftlichen Gesetzgebung der deutschen Staaten wie später des Deutschen Reichs anregen und fördern helfen. Böhmert befürwortete die Einigung der deutschen Staaten zu einem Nationalstaat sowie eine auf Selbstständigkeit und Freiheit basierende Gesellschaft. Freiheit und Selbstständigkeit hielt er auch als beste Antwort auf die materielle Not und geistige Armut der unteren Schichten; er unterstützte das Genossenschaftswesen des Hermann Schulze-Delitzsch, das auf Selbsthilfe der Genossenschaftler baut, anstatt für jedes Problem eine staatliche Lösung zu suchen. Er engagierte sich besonders für Arme und Mittellose, z. B. im Verein Volkswohl. Sein Sohn, der Landrichter Karl Böhmert (1862?1898), engagierte sich ebenfalls in diesem Bereich, ein Gedenkstein am Rande der Dresdner Heide weist seit 1999 auf seine Verdienste hin. Viktor Böhmert war ein Gegner jeglicher Klassenideologie und eines Klassenbewusstseins; für ihn gab es keinen Unterschied zwischen Arbeitern und Bürgern, für ihn waren die Arbeiter Bürger. Böhmert lehnte ein staatliches Wohlfahrtssystem ab, weil er davon ausging, dass ein solches System die unteren Schichten korrumpiert, die Abhängigkeit der unteren Schichten von den oberen Schichten erhöht und sich dadurch erst "Klassen" verfestigen. Dies wird auch unter dem Begriff Klassenkampf von oben zusammengefasst. Von der Technischen Hochschule Dresden wurde er "für seine reichen Erfolge in der Lehre und Verdienste als Sozialpolitiker um Heimat und Vaterland" ehrenpromoviert.(Quelle Wikipedia) ----- Heinrich Rudolf Hermann Friedrich Gneist, ab 1888 von Gneist, (* 13. August 1816 in Berlin; ? 22. Juli 1895 in Berlin) war ein preußischer Jurist und Politiker. Rudolf von Gneist besuchte das Gymnasium in Eisleben und studierte ab 1833 Rechtswissenschaften in Berlin, wo er im gleichen Jahr Mitglied in der Alten Berliner Burschenschaft wurde.Nach Promotion (1838) und Habilitation (1839) war er als Privatdozent an der juristischen Fakultät der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität und lehrte seit 1844 als Professor für öffentliches Recht. 1845 wurde er zum außerordentlichen und 1858 zum ordentlichen Professor an die Berliner Universität berufen. Gneist war Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses und des Reichstags sowie der Berliner Stadtverordnetenversammlung (1845?1849 und 1858?1875). Ab 1867 gehörte er der Führung der Nationalliberalen Partei an. Er befürwortete den Ausbau Preußens zum Verfassungsstaat und eine unabhängige Gerichtsbarkeit. Bekannt ist er bis heute vor allem als führender Verfechter einer unabhängigen und eigenständigen Verwaltungsgerichtsbarkeit. Gneist war Mitbegründer und erster Präsident des Vereins für Sozialpolitik (?Kathedersozialisten?). Er war Präsident des 7. (1868 in Hamburg), 9. (1871 in Stuttgart), 10. (1872 in Frankfurt am Main), 11. (1873 in Hannover), 12. (1875 in Nürnberg), 13. (1876 in Salzburg), 14. (1878 in Jena), 16. (1882 in Kassel), 17. (1884 in Würzburg), 18. (1886 in Wiesbaden), 20. (1889 in Straßburg) und 22. (1893 in Augsburg) Deutschen Juristentages. Kein anderer Jurist stand dieser Veranstaltung derart häufig vor. Als 1882 eine japanische Delegation unter Leitung von Fürst Ito Hirobumi Europa besuchte, um Unterlagen für die eigene, noch zu formulierende Verfassung zu sammeln, suchte sie auch von Gneist auf. Dieser erläuterte in sechs Monaten die deutsche Verfassung von 1871. Seine konservative Haltung zeigte sich dann auch in der japanischen, die die Macht des Parlaments beschränkte und dem Tenno eine starke Stellung garantierte. Die japanische Verfassung trat 1889 in Kraft trat und blieb bis Ende des Zweiten Weltkriegs gültig. 1888 wurde er wegen seiner sozialpolitischen Verdienste für die werktätigen Schichten zum Ehrenmitglied der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit in Lübeck ernannt. 1890 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus und war bis zu seinem Tode dessen 1. Vorsitzender. (Quelle Wikipedia)‎

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