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‎Beuys, Joseph‎

‎An Exhibition Based on The Ulbricht Collection. 2 June - 2 July, 1984, The Seibu Museum of Art.‎

‎Tokyo., The Seibu Museum of Art., 1984. 30 x 21 cm. 173 S. OKarton., 68389A Erste Ausgabe. Rücken minimal nachgedunkelt, sonst sehr gutes Exemplar.‎

‎Durchgehend mit meist farbigen Abbildungen versehen. Die Texte in Deutsch und Japanisch.‎

Referenz des Buchhändlers : 68389AB

‎Beuys, Joseph‎

‎Barraque d'dull odde 1961 - 1967 / Celtic Basel 1971 / Videodoppel 5 1/2 Stunden. [Einladung] Galerie Schmela, 17. September bis 2. Oktober 1971.‎

‎Düsseldorf., Galerie Schmela., 1971. 29,5 x 21,0 cm. 1 Blatt. OKarton-Karte., 47687AB An der rechten vorderen oberen Ecke eine Knitterung, sonst gutes Exemplar.‎

‎Einladungskarte mit einem Foto und einem gezeichneten Stadtplan. Eröffnungsausstellung der neu erbauten Galerie Schmela in der Mutter Ey Straße, Düsseldorf. [Vgl. Alfred Schmela, Galerist, Wegbereiter der Avantgarde, S. 72-73]. Selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 1007FB

‎Bin-Gorion, Emanuel‎

‎Philo-Lexikon : Handbuch des jüdischen Wissens. Bin-Gorion, Emanuel; Loewenberg, Alfred; Neuburger, Otto; Oppenheimer, Hans‎

‎Berlin : Philo-Verl. 1935. 798 Spalten; VII S. : Mit 250 Abb., zahlr. Plänen, Tab. u. Übersichten sowie 40 z. T. mehrfarb. Taf. u. Kt. ; kl. 8° Lw., gebundene Ausgabe, Leinen, Gelenke eingerissen, Zustand nicht der Beste.‎

‎Judaica 9783633541850 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Referenz des Buchhändlers : 65724

‎Blaschke, Ulrich‎

‎Sicherheit statt Freiheit? : staatliche Handlungsspielräume in extremen Gefährdungslagen. hrsg. von Ulrich Blaschke ... / Schriften zum öffentlichen Recht ; Bd. 1002‎

‎Berlin : Duncker und Humblot 2005. 190 S. ; 24 cm kart., Softcover/Paperback, Exemplar in gutem Erhaltungszustand‎

‎Der Schutz vor Gefahren gehört zu den grundlegenden Leistungen, die der Bürger vom Staat erwartet. Er will in Frieden und Sicherheit leben. Umso bedrohlicher sind die Szenarien, die seit den Anschlägen von New York, Madrid oder Beslan die sicherheitspolitische Diskussion prägen. Terroristen schrecken nicht mehr davor zurück, neben staatlichen Würdenträgern auch die schutzlose Bevölkerung anzugreifen. Neue Begehungsweisen wie das Abstürzenlassen entführter Verkehrsflugzeuge rücken ins Blickfeld. Der Rechtsstaat überprüft und erweitert sein Handlungsinstrumentarium zur effizienten Vorbeugung und Abwehr solcher Gefahren.Doch jeder Eingriffsbefugnis wohnt eine Beschränkung der Freiheitssphäre des Bürgers inne. Dabei gehören die Freiheitlichkeit unserer demokratischen Grundordnung und die Begrenzung staatlicher Macht durch einen umfassenden Grundrechtsschutz gerade zu den besonderen Wesensmerkmalen unseres Staatswesens - nicht zuletzt angesichts unserer historischen Erfahrungen. So gerät das spannungsreiche Verhältnis von Sicherheit und Freiheit erneut ins Blickfeld: Wie viel Freiheit muss eine demokratische Gesellschaft opfern, um sicher leben zu können? Wie viel darf sie opfern, will sie nicht die eigenen Prinzipien preisgeben?Im vorliegenden Band dokumentieren die Autoren die Erkenntnisse der Fachschaftstagung Jura im Cusanuswerk vom 29.10.-1.11.2004. Neben grundlegenden Fragen zu Sicherheitsarchitektur und Grundrechtsdogmatik widmen sie sich dem Kernbereichsschutz bei der Datenerhebung, der Verfassungsmäßigkeit des Luftsicherheitsgesetzes und der Zulässigkeit von Folter in extremen Gefährdungslagen. ++++++ Inhalt: Erster Teil: Grundlagen: D. Heckmann, Sicherheitsarchitektur im bedrohten Rechtsstaat. Neue Polizeibefugnisse zwischen gestalterischer Freiheit und grundrechtlicher Statik - K.-A. Schwarz, Die Dogmatik der Grundrechte. Schutz und Abwehr im freiheitssichernden Staat - Zweiter Teil: Datenschutz: F. Roggan, Unerhörte Intimsphäre. Zum Erfordernis kernbereichsschützender Regelungen im Sicherheitsrecht - Dritter Teil: Das Luftsicherheitsgesetz: P. Dreist, Einsatz der Bundeswehr im Innern. Das Luftsicherheitsgesetz als Anlass zum verfassungsrechtlichen Nachdenken - E. Hilgendorf, Tragische Fälle. Extremsituationen und strafrechtlicher Notstand - Vierter Teil: Zulässigkeit von Folter in extremen Gefährdungslagen: R. Christensen, Wahrheit, Recht und Folter. Eine methodische Betrachtung - F. Wittreck, Achtungs- gegen Schutzpflicht? Zur Diskussion um Menschenwürde und Folterverbot Jura 9783428118724 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Referenz des Buchhändlers : 65703

‎Cioran, Emile M. und Ferdinand Leopold‎

‎Über Deutschland : Aufsätze aus den Jahren 1931 - 1937. E. M. Cioran. Hrsg., aus dem Rumän. übers. und mit einer Nachbemerkung vers. von Ferdinand Leopold 1. Aufl.‎

‎Berlin : Suhrkamp 2011. 230 S. ; 21 cm, mit Schutzumschlag Pp., gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, Exemplar in gutem Erhaltungszustand‎

‎Was Cioran-Leser und Rezensenten in den letzten Jahren ? nach Ciorans Tod und nach der Veröffentlichung fast aller Werke auf deutsch ? vor allem interessierte, war der braune Fleck auf der weißen Weste des berühmten Skeptikers. Die Deutschlandartikel aus den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen ihn vor. Voll vitalistischer Emphase stürzt sich der jugendliche Autor auf deutschen Irrationalismus und nazistische »Revolution«. Er wünscht seinem Land eine Diktatur nach Hitlers Vorbild an den Hals. Nur so, argumentiert er, könne Rumänien aus Lethargie und geschichtlichem Abseits herausgerissen werden und sich Gestalt, Zukunft, ein Schicksal erobern. Von 1933 bis 1935 hält Cioran sich zu Studienzwecken in Berlin, München und Dresden auf. Bei aller Begeisterung für den Nationalsozialismus beschränkt er sich auf die Rolle des geschichtsphilosophisch interessierten Zuschauers. Borniertheit, Willkür, Gewalt und die Anzeichen dafür, daß alles ein böses Ende nehmen könnte, bleiben ihm nicht verborgen. Phil Cioran 9783518421970 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Referenz des Buchhändlers : 45100

‎Nawrocki, Paul‎

‎Der frühe dänische Backsteinbau : ein Beitrag zur Architekturgeschichte der Waldemarzeit. Studien zur Backsteinarchitektur 9. 1. Aufl.‎

‎Berlin : Lukas, 2010. 336 S. Mit zahlr. Abb. Originalbroschur.‎

‎Tadelloses, neuwertiges Exemplar. - Die Bauwerke: Arhus -- Bergen -- Bjernede -- Dalum -- Dargun -- Eldena -- Esrum -- Fodby -- Gislöv -- Gumlösa -- Herlufsholm -- Horsens -- Kalundborg -- Kolbatz -- Maglarp -- Odense -- Oliva -- Rieseby -- Ringsted -- Roskilde -- Rüdekloster -- Schleswig -- Soborg -- Sorö -- Svendborg -- Thorsager -- Tiköb -- Uvelse -- Vitsköl. ISBN 9783867320962‎

Referenz des Buchhändlers : 1070400

Antiquariat.de

Fundus-Online GbR
DE - Berlin
[Bücher von Fundus-Online GbR]

€ 10,00 Kaufen

‎Moeller, Herbert und Georg Reinicke‎

‎Der Krieg wie er ist! Erfahrungen und Lehren der Truppe. I. Band.‎

‎Verlag "Die Wehrmacht" KG., Berlin, 1942. 205 Seiten; Illustr.; Karten; graph. Darst.; 24 cm; fadengeh. Orig.-Halbleinenband.‎

‎Gutes Exemplar; kl. Gebrauchs- u. Lagerspuren; Seiten leicht nachgedunkelt. - Mit 6 Karten-Beilagen im hinteren Vorsatz. - Georg Reinicke, (1893?1976), Generalleutnant (wiki) // INHALT : Vorwort. ------ "Der Krieg ist der Vater aller Dinge". ------ Jeder Krieg erfordert einen Kriegsplan. ------ Grundsätze der Mobilmachung. ------ Mobilmachung beim I. Bataillon / I. Garde-Regiment zu Fuß. ------ Gründsätze des Aufmarsches. ------ Transport der I. Abteilung Feldartillerie-Regiment 46 an die Front. ------ Grundsätze des Vormarsches. ------ Nachtmarsch vom 27. zum 28. August 1914: III. Bataillon Infanterie-Regiment 59 (Schlacht bei Tannenberg) [siehe Karte 1 im Anhang. ------ Gewaltmarsch nach Mesnil: I. Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 78 (Einleitung zur Marneschlacht). ------ Grundsätze des Angriffs. ------ Angriff aus der Bewegung: I. Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 78 (Einleitung zur Marneschlacht). ------ Angriff in der Nacht vom 23. zum 24. November 1917 durch den Bourlonwald: I. Bataillon Colbergsches Grenadier-Regiment 9 [siehe Karte 2 im Anhang]. ------ Bereitstellung und Angriff im Stellungskrieg: II. Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 262 (Michael-Unternehmen) [siehe Karte 3 im Anhang]. ------ Grundsätze der Verteidigung. ------ Abwehrkampf am 20. November 1917 gegen englische Durchbruchsversuche: II. Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 19 (Tankschlacht bei Cambrai) [siehe Karten 4 bis 6 im Anhang] ------ Schluß.‎

Referenz des Buchhändlers : 1252567

Antiquariat.de

Fundus-Online GbR
DE - Berlin
[Bücher von Fundus-Online GbR]

€ 25,00 Kaufen

‎Kallmaier, Tobias‎

‎Ad-hoc-Publizität von Zwischenschritten. Europäische Hochschulschriften / Reihe 2 / Rechtswissenschaft ; Band 5815.‎

‎Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang, 2016. 235 S. Originalbroschur, 21 cm.‎

‎Ein tadelloses Exemplar. - Summary: Dieses Buch behandelt die Ad-hoc-Publizität von Zwischenschritten. Der Autor gibt Emittenten Anhaltspunkte, ab wann sie mit einer Veröffentlichungspflicht rechnen müssen. Emittenten wird ferner ein Weg aufgezeigt, wie sie mit der Veröffentlichungspflicht im Fall schützenswerter Interessen umgehen können. Das Buch zeigt auf, dass auch künftige Ereignisse konkrete veröffentlichungspflichtige Tatsachen sein können. Dazu ist eine überwiegende Eintrittswahrscheinlichkeit erforderlich. Für die Kursrelevanz bedarf es hingegen keiner überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Es ist lediglich eine abgesenkte Mindestwahrscheinlichkeit notwendig. Die gefundenen Ergebnisse werden anhand mehrerer praxisrelevanter Beispiele angewandt. - Inhalt: A. Einleitung -- I. Ziel der Untersuchung -- II. Gang der Untersuchung -- Teil 1: Theoretische Grundlagen -- B. Rechtssystematische Stellung und Entwicklung der Ad-hoc-Publizitätspflicht -- I. Gesetzgeberische Entwicklung der Ad-hoc-Publizitätspflicht -- 1. Vorarbeiten zu ersten Kodifizierungen der Ad-hoc-Publizität -- a) Vorarbeiten auf europäischer Ebene -- b) Vorarbeiten auf nationaler Ebene -- 2. Börsenzulassungsrichtlinie und Umsetzung in § 44a BörsG a.F. -- a) Börsenzulassungsrichtlinie -- b) Börsenzulassungsgesetz -- 3. Insiderrichtlinie und Umsetzung durch das 2. FFG -- a) Insiderrichtlinie -- b) 2. Finanzmarktförderungsgesetz -- 4. Nachfolgende Gesetzesänderungen bis zum Jahr -- 5. Marktmissbrauchsrichtlinie und Umsetzung durch das Anlegerschutzverbesserungsgesetz -- a) Marktmissbrauchsrichtlinie -- b) Anlegerschutzverbesserungsgesetz -- 6. Nachfolgende Gesetzesänderungen -- 7. Ausblick auf die Marktmissbrauchsverordnung -- II. Sinn und Zweck der Ad-hoc-Publizität -- 1. Erweiterung der Regelpublizität -- 2. Bekämpfung des Insiderhandels -- 3. Vertrauen der Anleger -- 4. Prinzip der informationellen Chancengleichheit -- 5. Preisbildungs- und Allokationsfunktion -- 6. Anlegerschutz -- 7. Fazit -- III. Anknüpfungspunkte und Auswirkungen der Ad-hoc-Publizitätspflicht -- 1. Bußgelder -- 2. Schadensersatzpflicht -- 3. Verfügungen im Rahmen der Missstands-Aufsicht der BaFin -- C. Relevanz von Zwischenschritten -- I. Definition von Zwischenschritten -- 1. Zwischenschritte als Bestandteil gestreckter Geschehensverläufe -- a) Fallgruppe der mehrstufigen Entscheidungsprozesse -- b) Fallgruppe der komplexen Sachverhalte -- 2. Definition eines Endereignisses -- 3. Struktur von Zwischenschritten -- a) Gegenwärtiges Element -- b) Zukünftiges Element -- II. Rechtliche Grundlagen der Ad-hoc-Publizitätspflicht -- 1. Europarechtliche Vorgaben -- a) Anwendungsbereich -- b) Definition einer Insider-Information -- aa) Präzise Information -- (i) Merkmal der Präzision einer Information -- (ii) Kursspezifität einer Information -- (iii) Bedeutung für Zwischenschritte -- bb) Geeignetheit zur Kursbeeinflussung -- (i) Hinweise in der Richtlinie -- (ii) Auslegungsgrundsätze des CESR -- (iii) Bedeutung für Zwischenschritte -- cc) Nicht öffentlich bekannte Information -- dd) Betreffen des Emittenten -- c) Unmittelbares Betreffen des Emittenten -- 2. Umsetzung in nationales Recht -- a) Anwendungsbereich -- b) Insider-Information im Sinne des § 13 Abs. 1 WpHG -- aa) Konkrete Information über gegenwärtige Umstände -- (i) Synonyme Bedeutung der Terminologie des WpHG -- (ii) Tatsachen als konkrete Umstände -- (iii) Erstreckung auf Werturteile und Absichten -- (iv) Auswirkungen auf die Einordnung von Zwischenschritten -- bb) Konkrete Information über zukünftige Umstände -- cc) Merkmal der Kursspezifität -- dd) Nicht öffentlich bekannt -- ee) Emittenten- oder Insiderpapierbezug -- ff) Eignung zur erheblichen Kursbeeinflussung -- (i) Prognose eines verständigen Anlegers -- (ii) Anforderungen an das Wahrscheinlichkeitsurteil -- (iii) Bedeutung für die Beurteilung von Zwischenschritten -- c) Unmittelbarer Emittentenbezug -- aa) Synonyme Bedeutung der Terminologie -- bb) Einschränkung des Anwendungsbereichs durch § 15 Abs. 1 S. 1 WpHG -- D. Konkretheit von Zwischenschritten als Insider-Information -- I. Zwischenschritte als Anknüpfungspunkt einer Insider-Information -- 1. Herleitung der Sperrwirkung -- 2. Ablehnung einer Sperrwirkung durch das Endereignis -- a) Systematik der gesetzlichen Vorgaben -- b) Telos des Gesetzes -- c) Gesetzeswortlaut -- 3. Stellungnahme -- II. Bestimmung der Konkretheit eines bereits eingetretenen Zwischenschritts -- 1. Zweistufigkeit der Prüfung der Konkretheit -- 2. Ansatzpunkte in der Literatur zur Bestimmung der Konkretheit von bereits eingetretenen Zwischenschritten -- 3. Stellungnahme -- III. Erweiterung auf zukünftige Zwischenschritte -- 1. Ad-hoc-Pflicht von zukünftigen Zwischenschritten -- a) Erweiterung auf zukünftige Zwischenschritte durch den EuGH -- b) Reaktionen in der Literatur -- c) Stellungnahme -- 2. Bestimmung der erforderlichen Eintrittswahrscheinlichkeit für künftige Ereignisse -- a) Perspektive der Betrachtung -- aa) Sicht des verständigen Anlegers -- bb) Sicht des durchschnittlichen Anlegers -- cc) Objektive Sicht -- dd) Stellungnahme -- b) Erforderlicher Wahrscheinlichkeitsgrad -- aa) Überwiegende Wahrscheinlichkeit -- bb) Wahrscheinlichkeit von 50% ausreichend -- cc) Probability/Magnitude-Ansatz -- (i) Herleitung der Probability/Magnitude-Formel -- (ii) Unterstützung in der Literatur -- (iii) Ablehnung durch den EuGH -- dd) Theorie der praktischen Konkordanz bzw. hohe Wahrscheinlichkeit -- ee) Bestimmung nach Aspekten der Vertraulichkeit und Tatsachenverdichtung -- ff) Konkretisierung durch den BGH -- gg) Stellungnahme -- (i) Ablehnung der Probability/Magnitude-Formel -- (ii) Keine Heranziehung anderer Aspekte -- (iii) Ablehnung des Erfordernisses einer hohen Wahrscheinlichkeit -- (iv) Keine eindeutigen Vorgaben der Rechtsprechung -- (v) Deutung als überwiegende Wahrscheinlichkeit -- (vi) Wahrscheinlichkeit in Höhe von 50% nicht ausreichend -- (vii) Vereinbarkeit mit den Zielen der Ad-hoc-Publizität -- 3. Zusammenfassung -- E. Ermittlung der Kursrelevanz von Zwischenschritten -- I. Beurteilungsperspektive -- II. Autonomes Kursbeeinflussungspotential von Zwischenschritten -- 1. Trennung von gegenwärtigem und zukünftigem Element -- 2. Verneinung des Kursbeeinflussungspotentials in der Literatur -- 3. Teilweise Anerkennung der möglichen Kursrelevanz -- 4. Stellungnahme -- a) Beispiele elementarer Kurswechsel eines Unternehmens -- b) Gemeinsamkeiten der dargestellten Fallbeispiele -- c) Keine Unterschiede zwischen eingetretenen und zukünftigen Zwischenschritten -- III. Vom Endereignis abgeleitetes Kursbeeinflussungspotential -- 1. Möglichkeit der Ableitung des Kursrelevanz aus dem Endereignis -- 2. Unterschiedliche Anforderungen an die erforderliche Eintrittswahrscheinlichkeit des Endereignisses in der Literatur -- a) Erfordernis einer überwiegenden Eintrittswahrscheinlichkeit des Endereignisses -- aa) Vermeidung einer Publizitätspflicht bei sehr unwahrscheinlichen, aber äußerst kursrelevanten Ereignissen -- bb) Faktische Abschaffung des Merkmals der hinreichenden Eintrittswahrscheinlichkeit -- cc) Schaffung von Rechtsunsicherheit -- b) Berücksichtigung des Probability/Magnitude-Ansatzes -- aa) Vermeidung der faktischen Aufgabe der Ad-hoc-Pflicht von Zwischenschritten -- bb) Ablehnung des Probability/Magnitude-Tests nur im Rahmen der "Konkretheit" einer Information -- cc) Existenz mehrerer möglicher Endereignisse -- 3. Leitlinien der Rechtsprechung -- a) Andeutungen in der Rechtsprechung des EuGH -- b) Umsetzung durch den BGH -- c) Reaktionen in der Literatur -- aa) Unklare Positionierung der Rechtsprechung -- bb) Ablehnung des Probability/Magnitude-Tests im Rahmen der Kursrelevanz -- cc) Unterscheidung zwischen gegenwärtigen und zukünftigen Ereignissen -- dd) Vereinbarkeit der Probability/Magnitude-Formel mit der Rechtsprechung -- 4. Stellungnahme -- a) Keine überwiegende Eintrittswahrscheinlichkeit erforderlich -- b) Notwendige Einschränkung der Probability/Magnitude-Formel -- c) Keine Gefahr des "information overload" -- aa) Merkmale des "information overload" -- bb) Keine Gefahr der Verwirrung -- d) Berücksichtigung von Verhaltensanomalien -- 5. Eigener Lösungsansatz -- a) Erfordernis einer abgesenkten Mindestwahrscheinlichkeit -- b) Abgrenzung des verständigen Anlegers zum Spekulanten -- aa) Eigenschaften eines Spekulanten -- bb) Eigenschaften eines verständigen Anlegers -- cc) Erfordernis einer Mindestwahrscheinlichkeit kein spekulatives Handeln -- c) Kategorisierung durch eine quantitative Wahrscheinlichkeitsskala -- aa) Wahrscheinlichkeitsskala des UN-Weltklimarats -- bb) Übertragung auf Bestimmung der Eintrittswahrscheinlichkeit im Rahmen der Ad-hoc-Publizität -- cc) Modifizierte Wahrscheinlichkeitsskala -- d) Merkmale der Kategorisierung -- e) Quantitative Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen in der Praxis -- f) Zwischenergebnis -- F. Auswirkungen der Anknüpfung an Zwischenschritte -- I. Weitere Existenz der kapitalmarktrechtlichen Kategorie gestreckter Geschehensverläufe und des Begriffs der Zwischenschritte -- 1. Bedeutungsverlust von Zwischenschritten -- 2. Weiterbestehen als kapitalmarktrechtliche Kategorie -- 3. Stellungnahme -- II. Folgen für Emittenten von Insiderpapieren -- 1. Zunahme von Ad-hoc-Mitteilungen und Selbstbefreiungen -- a) Erhöhung der Anzahl von Ad-hoc-Mitteilungen und Selbstbefreiungen -- b) Keine Auswirkungen auf die Praxis -- c) Stellungnahme -- 2. Notwendige Dokumentation des Prüfungsvorgangs -- 3. Erhöhter Nachverfolgungsaufwand -- 4. Erfordernis intensiverer Rechtsberatung zur Vermeidung von Haftungsrisiken -- 5. Zusammenfassung -- G. Selbstbefreiung der Gesellschaft gemäß § 15 Abs. 3 WpHG -- I. Inanspruchnahme der Selbstbefreiung -- 1. Gesetzlicher Rahmen -- 2. Befreiung kraft Gesetzes -- a) Wortlaut des § 15 Abs. 3 S. 1 WpHG -- b) Schutzzweck der Befreiung -- 3. Befreiung durch Entscheidung des Emittenten -- a) Grammatikalische und richtlinienkonforme Auslegung -- b) Teleologische Auslegung -- c) Historische Auslegung -- 4. Verwaltungspraxis der BaFin -- 5. Unklare Vorgaben der Rechtsprechung -- 6. Stellungnahme -- II. Zuständigkeit für die Entscheidung über die Selbstbefreiung -- 1. Hinweise im Emittentenleitfaden -- 2. Anerkennung der Delegationsmöglichkeit in der Literatur -- a) Vereinbarkeit mit den Grenzen einer Delegation -- b) Entscheidungskompetenz des Delegationsempfängers -- 3. Originäre Zuständigkeit anderer Organe -- a) Keine Kompetenz des Aufsichtsrats -- b) Annexkompetenz bei Zuständigkeit des Aufsichtsrats -- c) Kompetenz nur bei Informationsvorsprung -- 4. Stellungnahme -- a) Zulässigkeit der horizontalen Delegation -- b) Anerkennung der vertikalen Delegation -- c) Eigene Entscheidungskompetenz des Delegationsempfängers -- d) Abgabe der Veröffentlichung durch den Aufsichtsrat nur bei nicht ausgleichbarem Informationsvorsprung -- III. Häufigkeit der Selbstbefreiung in einem gestreckten Geschehensverlauf -- IV. Möglichkeit der vorsorglichen Befreiung -- 1. Ablehnung der vorsorglichen Selbstbefreiung -- 2. Anerkennung der vorsorglichen Befreiungsmöglichkeit -- 3. Stellungnahme -- V. Umfang der nachträglichen Bekanntgabe -- 1. Aktualisierung der Insider-Information bei Veröffentlichung -- 2. Auflistung der eingetretenen Zwischenschritte -- VI. Fazit -- H. Ausblick auf die Marktmissbrauchsverordnung -- I. Gesetzgebungsverfahren -- II. Von der Marktmissbrauchsverordnung umfasste Regelungsbereiche -- III. Auswirkungen auf die Ad-hoc-Publizität -- 1. Pflicht zur Ad-hoc-Publizität -- 2. Definition der Insider-Information -- a) Wegfall der Kategorie der Insider-Information "light" -- b) Merkmal der Präzision einer Information -- aa) Definition der MMVO -- bb) Unterschied zur bisherigen Regelung -- cc) Betonung der Eigenständigkeit von Zwischenschritten -- c) Merkmal der Kursrelevanz -- 3. Möglichkeit der Selbstbefreiung -- Teil 2: Praktische Anwendungsfälle -- I. Anwendung auf M&A-Transaktionen -- I. Insiderrelevanz von Transaktionen -- II. Mögliche Adressaten der Ad-hoc-Veröffentlichungspflicht -- III. Ad-hoc-Publizitätspflicht aus Sicht des Käufers und des Verkäufers -- 1. Entschluss zu Unternehmenserwerb bzw. -veräußerung -- a) Fehlende Kursspezifität -- b) Fehlende Kursrelevanz -- c) Denkbare Ausnahme in Sondersituationen -- 2. Aufnahme von Vorgesprächen -- a) Keine Veröffentlichung als gegenwärtiger Umstand -- b) Kein Hinweis auf zukünftige Ereignisse -- 3. Beauftragung von Beratern -- 4. Abschluss von Vertraulichkeitsvereinbarungen -- a) Die Vertraulichkeitsvereinbarung als gegenwärtiger Umstand -- b) Hinreichende Eintrittswahrscheinlichkeit eines künftigen Zwischenschritts -- 5. Abschluss eines Letter of Intent (Absichtserklärung) -- a) Rechtsnatur des Letter of Intent -- b) Meinungsstand in der Literatur -- c) Veröffentlichung als gegenwärtiger Zwischenschritt -- d) Veröffentlichungspflicht eines künftigen Ereignisses -- 6. Durchführung einer Due Diligence -- a) Bedeutung der Due Diligence -- b) Veröffentlichung als konkreter Zwischenschritt -- aa) Meinungen in der Literatur -- bb) Autonome Kursrelevanz in Sonderfällen -- cc) Abgeleitete Kursrelevanz -- c) Hinweis auf zukünftigen Zwischenschritt -- 7. Erfolgreicher Abschluss der Due Diligence -- 8. Einigung über die wirtschaftlichen Eckpunkte -- 9. Abschluss des Vertrages -- 10. Zustimmung von Dritten -- a) Insiderrelevanz des Freigabeprozesses -- b) Anmeldung und Eintritt in die Hauptprüfung -- c) Abgabe eines ersten Angebots mit Verpflichtungszusagen -- d) Notwendigkeit weiterer Verpflichtungszusagen -- 11. Closing -- 12. Zwischenergebnis -- IV. Ad-hoc-Publizitätspflicht aus Sicht der Zielgesellschaft -- 1. Unterscheidung zwischen Paket- und Kontrollerwerb -- 2. Kursrelevante Stadien aus Sicht der Zielgesellschaft -- a) Vorgespräche -- b) Letter of Intent -- c) Due Diligence -- d) Wirtschaftliche Einigung -- e) Unterzeichnung des Vertrages -- 3. Zusammenfassung -- V. Sonderfall des Auktionsverfahrens -- 1. Entschluss zur Unternehmensveräußerung -- 2. Versand des Information Memorandum -- 3. Indicative Offer -- 4. Due Diligence -- 5. Binding Offer -- 6. Vertragsverhandlungen -- 7. Wirtschaftliche Einigung -- 8. Abschluss des Vertrages -- 9. Zusammenfassung -- J. Anwendung auf Personalmaßnahmen -- I. Insiderrelevante Personalveränderungen -- 1. Betroffener Personenkreis -- 2. Merkmale der Kursrelevanz -- II. Das Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden als gestreckter Geschehensverlauf -- 1. Einseitiger Rücktritt -- a) Willensbildung des Vorstandsmitglieds -- b) Vorbereitung der Amtsniederlegungserklärung -- c) Zugang der Erklärung bei der Gesellschaft -- d) Wirksamwerden des Rücktritts -- e) Eintragung des Ausscheidens im Handelsregister -- 2. Einvernehmliches Ausscheiden -- a) Willensbildung des Vorstandsmitglieds -- b) Vorabsprachen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden -- c) Information des Aufsichtsrats -- d) Suche nach einem Nachfolger -- e) Beschlussempfehlung eines Aufsichtsratsausschusses -- f) Beschluss des Aufsichtsrats -- g) Wirksamwerden der Aufhebung der Bestellung -- h) Eintragung im Handelsregister -- 3. Erkrankung eines Vorstandsmitglieds -- a) Krankheit als gegenwärtiger Umstand -- b) Ausscheiden als zukünftiger Umstand -- K. Anwendung auf Kapitalmaßnahmen -- I. Kapitalerhöhungen -- 1. Kapitalerhöhung gegen Einlagen -- a) Vorbereitender Vorstandsbeschluss -- b) Beauftragung von Beratern und Investmentbank -- c) Pilot Fishing -- d) Pre-Marketing -- e) Beschluss der Verwaltung zur Kapitalerhöhung -- f) Einladung zur Hauptversammlung -- g) Zwischenstand der Stimmrechtsvollmachten -- h) Beschluss der Hauptversammlung -- i) Zeichnung der neuen Aktien -- j) Eintragung der Kapitalerhöhung -- k) Zusammenfassung -- 2. Bedingte Kapitalerhöhung -- a) Die bedingte Kapitalerhöhung als gestreckter Geschehensverlauf -- b) Kursrelevanz der bedingten Kapitalerhöhung -- 3. Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital -- a) Unterscheidung zwischen Schaffung und Ausnutzung -- b) Ad-hoc-Publizität der Schaffung des genehmigten Kapitals -- aa) Kursrelevanz der Schaffung des genehmigten Kapitals -- bb) Keine Kursrelevanz der dem Hauptversammlungsbeschluss vorgelagerten Zwischenschritte -- c) Ad-hoc-Publizitätspflicht der Ausnutzung des genehmigten Kapitals -- aa) Beschlussfassung des Vorstands -- bb) Beschlussfassung des Aufsichtsrats -- cc) Zeichnung der Kapitalerhöhung -- dd) Eintragung der Kapitalerhöhung -- 4. Zusammenfassung -- II. Kapitalherabsetzungen -- 1. Ordentliche Kapitalherabsetzung -- a) Beschlussfassung der Verwaltung -- b) Einberufung und Beschluss der Hauptversammlung -- c) Eintragung im Handelsregister -- 2. Vereinfachte Kapitalherabsetzung -- L. Zusammenfassung in Thesen. ISBN 9783631670583‎

Referenz des Buchhändlers : 1075894

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Fundus-Online GbR
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€ 31,95 Kaufen

‎Engwert, Andreas und Hubertus Knabe (Hgg.)‎

‎Der rote Gott : Stalin und die Deutschen : Katalog zur Sonderausstellung. Herausgegeben von Andreas Engwert und Hubertus Knabe für die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. 1. Auflage‎

‎Berlin : Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, 2018. 175 Seiten : Illustrationen ; 26 cm Originalpappband.‎

‎Das Exemplar ist in tadellosem Zustand und neuwertig. - Vorwort -- Hubertus Knabe -- Stalin-Bilder vor 1945 -- Stalin und die Kommunistische Partei Deutschlands in der Weimarer Republik -- Bernhard H. Bayerlein -- Das Bild Stalins und der Sowjetunion im nationalsozialistischen Deutschland -- Jan C. Behrends -- Der Hitler-Stalin-Pakt -- Deutsche Genossen im Mahlstrom der "Großen Säuberung" 1936 bis 1938 -- Peter Erler -- Die Stalinorgel -- Stalinismus in Deutschland -- Stalins Deutschland - die Durchsetzung der kommunistischen Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone -- Stefan Donth -- Opfer stalinistischer Parteisäuberungen in Hohenschönhausen -- Repression als Instrument stalinistischer Herrschaft in Ostdeutschland -- Matthias Uhl -- Der Fall Robert Bialek -- Stalin-Kult in der DDR -- Die Erfinder und Träger des Stalin-Kultes in der SBZ und der frühen DDR Jan C. Behrends -- Musterstücke des Sozialismus - Geschenke zu Stalins 70. Geburtstag -- Die Stalin-Note -- Deutschlands bester Freund Stalin und die deutschen Intellektuellen Gerd Koenen -- Ein neuer Städtebau zur Legitimation der DDR: Der zentrale Platz in Berlin Jörn Düwel -- Die Stalin-Pavillons - Kapellen der Deutsch- Sowjetischen Freundschaft -- Ikonografie des Stalin-Kultes in der DDR Andreas Engwert -- Entstalinisierung -- Stalins langer Schatten Hubertus Knabe -- Ein fataler Druckfehler - der Fall Tribüne -- Anhang -- Autorenbiografien -- Danksagung -- Leih- und Lizenzgeber -- Literaturempfehlung -- Bildnachweis -- Impressum. ISBN 9783867322980‎

Referenz des Buchhändlers : 1252535

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Fundus-Online GbR
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€ 10,00 Kaufen

‎Bender, Eva‎

‎Die Prinzenreise. Bildungsaufenthalt und Kavalierstour im höfischen Kontext gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Schriften zur Residenzkultur 6 1. Aufl.‎

‎Berlin : Lukas, 2011. 438 S. Fadengehefteter Originalpappband.‎

‎Tadelloses, neuwertiges Exemplar. - Prinzenreisen gehörten in der Frühen Neuzeit zum Kern der Fürstenerziehung. Die jungen Männer sollten sich auf einer mitunter mehrjährigen Europareise nicht allein Studien und Exerzitien unterziehen, sondern auch Weltläufigkeit lernen, ihre Sprachkenntnisse erweitern sowie an den wichtigsten Höfen vorstellig werden. Ihr Weg führte nach Frankreich, Italien, in die Vereinigten und die Spanischen Niederlande, nach England und Skandinavien. Die Zeit um 1700 gilt als Hochphase derartiger Kavalierstouren. Die Autorin geht erstmals der Frage nach, welche Ursachen diese intensivierte Reisetätigkeit hatte. Auf der Basis einerseits von normativen Quellen wie Fürstenspiegeln und andererseits den unterwegs geführten Korrespondenzen analysiert sie die Reisen aller zwischen 1671 und 1681 geborenen deutschen Prinzen. Im Fokus stehen Aspekte wie die Reisedauer, das Alter der Prinzen, das Inkognito, die Begleitung und die Kosten. Daneben werden die geographischen und bildungsrelevanten Reiseziele betrachtet; eine Schlüsselstellung in der Analyse der Interaktionen kommt auch dem Zeremoniell zu. Denn sehr genau wurde das den Prinzen von den auswärtigen Souveränen entgegen­gebrachte Verhalten dokumentiert und an den heimischen Hof kommuniziert. Die dem Prinzen erwiesene Ehre galt als Gradmesser für die Stellung seiner Dynastie und seines Territoriums innerhalb der höfischen Gesellschaft. Die Autorin weist nach, dass die verstärkte Reisetätigkeit deutscher Prinzen in der staatsrechtlichen Situation der Reichsstände nach 1648 begründet lag. Diese konkurrierten um Aufstieg innerhalb der europäischen Adelshierarchie. Ein wesentliches Instrument zur Formulierung des beanspruchten Ranges war dabei die Prinzenreise. ISBN 9783867321013‎

Referenz des Buchhändlers : 1070399

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‎Marheineke, Philipp‎

‎Die Reformation, ihre Entstehung und Verbreitung in Deutschland. Dem deutschen Volk erzählt ...‎

‎Berlin; Verlag von carl J. Klemann, 1846. 112 S.; 15,5 cm. Fadengeh. Orig.-Pappband.‎

‎Bibliotheksexemplar mit Gebrauchsspuren; Aufklebern, Stempel; stw. Seiten fleckig; stabiles Ex. - In Frakturschrift. - Philipp Konrad Marheineke (* 1. Mai 1780 in Hildesheim; ? 31. Mai 1846 in Berlin) war ein deutscher evangelischer Theologe. Marheineke war seit dessen Berufung nach Berlin (1818) eng mit Georg Wilhelm Friedrich Hegel befreundet und distanzierte sich zunehmend von Schleiermacher und Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, unter dessen Einfluss seine früheren Werke gestanden hatten. Besonders seit Hegels Tod (1831) bildete er einen Mittelpunkt für die "rechte", althegelianische Schule. Er gehörte zu den Herausgebern der ersten Werkausgabe (1832-1845) und edierte etliche von Hegels Vorlesungen. Nach dem Wechsel im Amt des preußischen Kultusministers von Karl vom Stein zum Altenstein zu Friedrich Eichhorn 1840 nahm sein Einfluss stark ab. 1844 musste er aufgrund eines Nervenleidens seine Vorlesungen einstellen. Sein Grab befindet sich auf dem ? Marheineke gilt dank seiner Werke System des Katholizismus in seiner symbolischen Entwickelung (1810-1813) und Christliche Symbolik (1810) als einer der Wegbereiter der wissenschaftlichen Konfessionskunde. Auch in der Praktischen Theologie wird er zu den Begründer des Faches gezählt. Viele seiner Werke behandeln kirchengeschichtliche Themen, unter denen die Universalhistorie des Christentums (1806) und die Geschichte der deutschen Reformation (1816/17) hervorzuheben sind. Besondere Beachtung fanden jedoch seine Schriften zur Dogmatik, die anfangs (Grundlehren der christlichen Dogmatik, 1819) stark unter Schellings Einfluss, später (Grundlehren der Dogmatik als Wissenschaft, 1827; Vorlesungen über das System der christlichen Dogmatik, postum 1847) unter dem Hegels standen. ? (wiki)‎

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‎Weber, Gudrun (Mitwirkender) und Thomas (Mitwirkender) Auerbach‎

‎Genossen, wir müssen alles wissen! : DDR-Alltag im Spiegel der Stasi-Akten ; ein Lesebuch. Gudrun Weber und Thomas Auerbach Erstausg., 1. Aufl.‎

‎Berlin : Lukas-Verl., 2014. 205 S. : Ill. ; 24 cm kart.‎

‎Tadelloses, neuwertiges Exemplar. Als DDR-Bürger im Dezember 1989 die Dienststellen der Stasi besetzten, ahnte niemand, dass sich in deren Archiven trotz massiver Vernichtung weit über hundert Regalkilometer Akten befanden. Die Dokumente geben Zeugnis von tausendfachem Verrat, von Unterdrückung, Ausbeutung und Betrug, vom ganzen Spektrum menschlicher Unzulänglichkeit, Bosheit, Tücke und Herzlosigkeit. Sie belegen aber auch, dass Menschen während vierzig Jahren Diktatur mindestens ebenso häufig dem Bösen widerstanden haben oder sogar dagegen aufbegehrten. »Genossen, wir müssen alles wissen!«, hatte Minister Erich Mielke seinen Mitarbeitern einst befohlen. Und die erfüllten seinen Auftrag akribisch. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl zusammengefegter Aktenreste aus dem Stasi-Ministerium. Zahlreiche Berichte sind beklemmend, manche mögen erheiternd sein, vieles ist eigentlich banal, bei einigen Papieren glaubt man seinen Augen nicht zu trauen, anderes lässt das Blut in den Adern gefrieren. In der Summe entsteht aus der Prosa des verhassten Repressionsapparates ein lebendiges, die Wirklichkeit der DDR facettenreich spiegelndes Lesebuch. ISBN 9783867322003‎

Referenz des Buchhändlers : 1135345

‎Hoffmann [Hrsg.], Tassilo und Peus Busso [Hrsg.]‎

‎Deutsche Münzblätter Organ der verinigten numismatischen Gesellschaften Deutschlands und Oesterreichs. Neue Folge, Band XI - 1934 bis 1935.‎

‎Berlin: Verlag der 'Deutschen Münzblätter' 1936. 520 S. + 18 Tafeln, zahlr. schw/w Abb., 25cm x 16cm gebundene Ausgabe‎

‎blauer OPpbd o. SU, dieser mit minimalsten Gebrauchsspuren, Hinterdeckel oberhalb gering nachgedunkelt, Buchschnitt leicht lichtrandig, ansonsten sehr guter Zustand.‎

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‎SCHILLING, Friedrich Adolph‎

‎Bemerkungen über Römische Rechtsgeschichte. Eine Kritik über Hugo's Lehrbuch der Geschichte des Römischen Rechts bis auf Justinian.‎

‎Leipzig, Barth, 1829. (Nachdruck). 439 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 141) ISBN 3-8357-1052-4‎

‎Schilling, Professor in Halle und Breslau, wurde später bekannt durch sein Lehrbuch der Institutionen (1834/46).‎

Referenz des Buchhändlers : 484596

‎UNTERHOLZNER, Karl August Dominikus‎

‎Quellenmässige Zusammenstellung der Lehre des römischen Rechts von den Schuldverhältnissen mit Berücksichtigung der heutigen Anwendung. Nach des Verfassers Tode mit einer Vorrede herausgegeben von Ph. E. Huschke. 2 Bände.‎

‎Leipzig, Barth, 1840. (Nachdruck 2009). Insgesamt 1468 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 92) ISBN 978-3-8357-1155-6‎

‎Der Herausgeber, ebenfalls Professor in Breslau, betont, die vorliegende Monographie stelle wohl die "reifste Frucht seines schriftstellerischen Fleisses", die er zwar noch selbst abgeschlossen habe, aber nicht mehr publizieren konnte. Huschke zitiert ausführlich der Biographie U.s im Schlesischen Schriftstellerlexikon von Nowack, in dem hervor gehoben wird, dass es Feuerbach war, der bei U. in Landshut die Begeisterung für die Rechtswissenschaft geweckt habe. In Landshut traf er 1809 auch auf Savigny, 1812 wechselte er nach Breslau. Huschke lobt an U. sein gründliches Quellenstudium, seinen hohen Scharfsinn, seinen feinen juristischen Takt und seine bescheidene Vorsicht bei Aufstellung von Behauptungen (S. X). H. lobt ausgiebig die Qualität dieser Arbeit zum Obligationenrecht.‎

Referenz des Buchhändlers : 301547

‎HAHN, Friedrich von‎

‎Die materielle Uebereinstimmung der römischen und germanischen Rechtsprincipien.‎

‎Jena, Maucke, 1856. (Nachdruck). XXXVI, 584 S. Hln. (100 Jahre BGB. Bürgerliches Recht, 28) ISBN 3-8051-0649-1‎

‎Hahn (1823-1900), Ordinarius in Jena und seit 1879 Reichsgerichtsrat in Leipzig, suchte im Vorfeld der Kodifikation die gemeinsamen Grundstrukturen der mittlerweile zerstrittenen Grundparteien des Zivilrechts im 19. Jahrhundert.‎

Referenz des Buchhändlers : 300013

‎HAENEL, Gustav Friedrich‎

‎Geschichte des Roemischen Rechts. Als Manuskript gedruckt.‎

‎Berlin 1862-63. Nachdruck Keip, 2008. 478 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 157) ISBN 978-3-8357-1061-0‎

‎Nachdruck eines sehr seltenen Manuskript-Druckes, in keiner deutschen Bibliothek zu finden, nach dem Exemplar der Bodleian Library. Angeregt durch Savigny?s Geschichte des römischen Rechts widmete sich Haenel sein Leben lang der römischen Rechtsgeschichte. Mit seinen quellenkritischen Editionen zum Codex Theodosianus (1837-1842), zur Lex Romana Visigothorum (1849), Corpus legum ab imperatoribus Romanis ante Justinianum latarum (1857), Iuliani epitome Latina Novellarum Iustiniani, recognovit Gustavus Haenel (1873) etc. hinterließ er Werke von bleibendem Wert. Seine zahlreichen Arbeiten und seine Vorlesungen ließen ihm leider keine Zeit, seine Geschichte des römischen Rechts und vor allem auch die Vorlagen für seine Vorlesungen in eine Edition umzusetzen. Haenel (1792-1878) stammte aus der Schule von Haubold in Leipzig und Hugo in Göttingen und wurde 1821 zum außerordentlichen Professor in Leipzig ernannt, 1838 bekam er einen Lehrstuhl für Literaturgeschichte und Quellenkunde des römischen Rechts. Als Vorbereitung auf diese Professur hatte er 7 Jahre Studien in Italien, Frankreich, Spanien etc. betrieben, deren Ergebnis seine umfassende Bibliographie "Catalogi librorum manuscriptorum qui in bibliothecis Galliae etc. asservantur" (1829). Siehe ausführlich Landsberg in ADB 49, 751ff.‎

Referenz des Buchhändlers : 484563

‎Motive zu dem Entwurfe eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich. Amtliche Ausgabe. 5 Bände u. Register-Band.‎

‎Berlin, Guttentag, 1888. (Nachdruck). Insgesamt 4330 S. Hln. (100 Jahre BGB. Bürgerliches Recht, 4) ISBN 3-8051-0483-9‎

‎Band 1: Allgemeiner Theil. 395 S. Band 2: Recht der Schuldverhältnisse. 895 S. Band 3: Sachenrecht. 869 S. Band 4: Familienrecht. 1274 S. Band 5: Erbrecht. 711 S. Sachregister nebst Inhaltsübersicht über die fünf Bände der Motive. Die berühmte erste BGB-Kommission, in der auch Planck und Windscheid wirkten und großen Einfluss nahmen, begann 1874 ihre Arbeit und legte 1887 den ersten Entwurf zum BGB vor, der dann 1888 zusammen mit den Motiven veröffentlicht wurde. Eine beinahe unausschöpfbare Fundgrube aus der Entstehungszeit des Bürgerlichen Gesetzbuches und auch ein glänzendes Denkmal der Pandektenwissenschaft!‎

Referenz des Buchhändlers : 87559

‎WENING-INGENHEIM, Johann Nepomuk‎

‎Die Lehre vom Schadenersatze nach römischem Rechte. Eine civilistische Abhandlung.‎

‎Heidelberg, Mohr, 1841. Nachdruck Keip, 2006. XIV, 303 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 137) ISBN 3-8357-1055-9‎

‎Wening-Ingenheim (1790-1831) habilitierte sich 1814 in Landshut und erhielt 1816 den ehemaligen Lehrstuhl von Savigny in Landshut. 1818 zum Hofrat ernannt, wechselte er 1826 mit der gesamten Universität nach München. Außer seinem Lehrbuch des gemeinen Civilrechts verfaßte er ein "Lehrbuch der Enzyklopädie und Methodologie der Rechtswissenschaft" (1821). Obwohl jünger als Savigny und obwohl dessen Nachfolger in Landshut, bleibt er noch dem älteren wissenschaftlichen Positivismus verhaftet und von den Ideen der historischen Schule wenig berührt. Hier eine aus dem Nachlaß herausgegebene wichtige Monographie zum Schadensersatz. Zu Leben und Werk siehe Stintzing/Landsberg III.2, 92.‎

Referenz des Buchhändlers : 486244

‎UNTERHOLZNER, Karl August Dominikus‎

‎Ausführliche Entwickelung der gesammten Verjährungslehre aus den gemeinen in Deutschland geltenden Rechten. 2 Bände.‎

‎Leipzig, Barth, 1828. (Nachdruck). XXVIII, 539; 548 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 93) ISBN 3-8357-0904-6‎

‎Unterholzner (1787-1838) studierte in Göttingen bei Hugo, promovierte in Altdorf und ging schließlich nach Breslau, wo er bis zu seinem Tode lehrte. 1828 erschien sein Hauptwerk. Inhalt der Bände: 1. Einleitung und allgemeine Lehren; 2. Besonderer Theil der Verjährungslehre.‎

Referenz des Buchhändlers : 301591

‎THIBAUT, Anton Friedrich Justus‎

‎System des Pandektenrechts. 8. verbesserte Auflage. 2 Bände.‎

‎Jena, Mauke, 1834. (Nachdruck). XVI, 360; XVI, 558 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 11) ISBN 3-8051-0662-9‎

‎Letzte Auflage. - Thibaut (1772-1840) legte mit seinem Pandektenlehrbuch die erste erfolgreiche nach eigenem System geordnete und in deutscher Sprache geschriebene Darstellung des Pandektenrechts vor. Insgesamt steht er dem 18. Jahrhundert noch nahe, was an dem Einschluss von einzelnen Teilen des öffentlichen Rechts deutlich wird. Im allgemeinen Teil wird zunächst die Lehre von den Rechtsquellen, insbesondere von den Gesetzen, dann von Rechten und Verbindlichkeiten, die Rechtssubjekte und die Gegenstände der Rechte erörtert sowie deren Besitz behandelt. Im besonderen Teil folgt dann: A. Grundzüge des öffentlichen Rechts und des Familienrechts und B. Das Privatrecht, das die dinglichen Rechte, das Erbrecht, danach die besonderen Obligationenrechte und die Beendigung der Rechte behandelt.‎

Referenz des Buchhändlers : 126776

‎THIBAUT, Anton Friedrich Justus‎

‎Über Besitz und Verjährung.‎

‎Jena, Mauke. 1802, Nachdruck Keip, 2010. X, 202 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 90) ISBN 978-3-8357-0885-3‎

‎Erste Auflage. 1802, also im Jahr vor der berühmten Monographie Savignys, erschienen diese Schrift über Besitz (possessio) und Verjährung (praescriptio, hier insbesondere als Grund des Eigentumserwerbs des Besitzers) als Thibauts Erstlingswerk. Das Werk Savignys, das von Thibaut sofort in der hallischen Literaturzeitung rühmend besprochen wird, führt über Thibaut hinaus, doch greift Savigny in der zweiten Auflage auch einmal auf Thibaut zurück. 1838 erschien noch eine unveränderte zweite Auflage.‎

Referenz des Buchhändlers : 301590

‎SCHWEPPE, Albrecht‎

‎Das Römische Privatrecht in seiner heutigen Anwendung. 4., über das Doppelte vermehrte und als Handbuch bearbeitete Auflage (ab Band 3 fortgesetzt von Wilhelm Mejer). 5 Bände.‎

‎Göttingen, Vandenhoeck und Ruprecht, 1828-33, Nachdruck Keip, 2008. Insgesamt 2478 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 146) ISBN 978-3-8357-1053-5‎

‎Nachdruck der letzten Ausgabe des Hauptwerkes des Nienburger Juristen (1783-1829), der in Göttingen seine Karriere begann, 1805 als ausserordentlicher Professor nach Kiel , 1818 nach Göttingen berufen wurde, und 1822 an das Oberste Gericht der Hansestädte nach Lübeck wechselte. Das Werk erschien zuerst 1804 in Göttingen und war als bloßer "Abriss" des Römischen Rechts konzipiert, erlebte als solches aber immerhin Nachdrucke 1806 und 1812 (in Kiel). Es lehnte sich wesentlich an Hugo an. 1819 und 1822 erschienen die 2. und 3. Auflage, nunmehr als Lehrbuch. Alle 3 Ausgaben wurden von den Zeitschriften überwiegend gut aufgenommen, wie S. in der Vorrede zum ersten Band berichtet. Alle drei Auflagen wurden als Leitfaden zu Vorlesungen in Kiel, Göttingen, Erlangen, Würzburg, Halle, Jena, Tübingen, Marburg, Basel und Leipzig viel gebraucht. Mit der vorliegenden 4. Auflage erhilt das Werk wiederum eine neue Qualität: da es Lehrbücher genügend gab (Thibaut, Günther, Bucher, Hufeland, Haubold, Warnkönig, Seuffert, Wening-Ingenheim, Mühlenbruch), wollte S. nunmehr ein Handbuch vorlegen, ein Kompendium des römischen Rechts für Lehre und Praxis. Dies verlangte einen anderen Umgang mit den Quellen und eine andere Ordnung als bisher. "Zu dieser quellenmäßigen Behandlung gehört auch die Sonderung der Römischen und neueren Terminologie, und die genauere Bestimmung des Römischen Sprachgebrauchs, welche für die Interpretation der Quellen so wichtig ist ..". Ab Band 3 mußte das Werk von Wilhelm Mejer fortgeführt werden, der sich bemühte, das System Schweppes weiterzuführen. Er hat nur an wenigen Stellen Schweppe abweichend interpretiert, so z.B. bei der Lehre von den Noterben, bei der er Heise folgen zu müssen glaubte. M. betont im Vorwort zum letzten Band, er habe sich bemüht, die Terminologie zu verbessern, in seinen Worten "unechte Kunstwörter, insbesondre auch die aus mehreren Worten zusammengesetzten unrömischen Ausdrücke, zu bezeichnen". Welche die "wahren Kunstausdrücke der römischen Juristen" gewesen seien, bleibe weiterer Forschung vorbehalten. Schweppe wurde auch bekannt durch sein "System des Concurses der Gläubiger" (3. Auflage 1829) sowie seine "Römische Rechtsgeschichte und Rechtsaltertümer" (3. Auflage posthum 1832). Letztere wurde seiner Ansicht nach von Puchta übrigens in "auf eine sehr unlöbliche Weise" rezensiert, derart daß S. beschloß, zwischen diesem und sich eine "Scheidewand" für immer zu ziehen (Vorwort Band 1, S. XIX).‎

Referenz des Buchhändlers : 484598

‎RUDORFF, Adolph August Friedrich‎

‎Grundriss zu Vorlesungen über das Gemeine Civilrecht. Mit einer Sammlung von Beweisstellen und Ausführung einzelner Lehren. 2. Auflage.‎

‎Berlin, Dümmler, 1843. VIII, 411 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 144) ISBN 3-8357-1051-6‎

‎Rudorff gehört der Generation an, mit der die Historische Schule den Gipfel ihrer Reputation erreicht hat. Als Schüler Savignys vertritt er deren (im engeren Sinne) historische Richtung (wie auf der anderen Seite z. B. Puchta die dogmatische). Doch widmete er sich auch dem geltenden Recht. Gerade mit seinen Vorlesungen zum "heutigen" römischen Recht fand er großen Anklang. Ihr literarischer Niederschlag ist der "Grundriß zu Vorlesungen über das gemeine Civilrecht". Ein anderes wichtiges Werk zum zeitgenössischen gemeinen Recht ist "Das Recht der Vormundschaft" (1832/34). Der Rechtsgeschichte widmen sich u. a. die "Römische Rechtsgeschichte" (1857/59) und eine Edition der Agrimensorenschriften. - Rudorff (1803 = 1873), aus alter hannoverscher Beamtenfamilie, studierte in Göttingen bei Eichhorn, und später in Berlin bei Savigny, dem er später in Freundschaft verbunden war. 1825 Habilitation, 1829 Extraordinariat, 1833 Ordinariat in Berlin, 1860 Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. (ADB 29, 580. Stintzing/Landsberg III.2, 462).‎

Referenz des Buchhändlers : 481506

‎ROSSHIRT, Conrad F‎

‎Gemeines deutsches Civilrecht. 3 Bände.‎

‎Heidelberg, Groos, 1840/41. (Nachdruck). Insgesamt 1324 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 106) ISBN 3-8357-0966-6‎

‎Rosshirt (1793-1873) studierte 1809 bei Savigny in Landshut und später bei Glück in Erlangen, wo er 1815 promovierte. 1818 erhielt er einen Ruf nach Heidelberg. Sein Lehrbuch bildet einen eindrucksvollen Kontrast zum Lehrbuch der Pandekten von Thibault; an Rosshirts wenig bekanntem, aber bedeutendem Werk wird die Bemühung der Historischen Schule deutlich, ein eigenes System des Zivilrechts zu entwickeln.‎

Referenz des Buchhändlers : 402139

‎RIBBENTROP, Georg Julius‎

‎Zur Lehre von den Correal-Obligationen.‎

‎Göttingen, Dieterich, 1831. Nachdruck Keip, 2006. XII, 273 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 83) ISBN 3-8357-0912-7‎

‎Ribbentrop (1798-1874) studierte in Göttingen und Berlin und war später Professor für Römisches Recht in Göttingen. Hier sein bedeutendstes Werk. Von ihm auch Grundriss zu Pandektenvorlesungen (1833).‎

Referenz des Buchhändlers : 301472

‎PAGENSTECHER, Ernst‎

‎Die römische Lehre vom Eigenthum in ihrer modernen Anwendbarkeit. 3 Abteilungen in 1 Band.‎

‎Heidelberg, Bangel & Schmitt, 1857-59. (Nachdruck). X, 145; IV, 391; 287 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik 134) ISBN 3-8357-1049-4‎

‎1. Begriff und gesetzliche Beschränkungen des Eigenthums. - 2. Erwerb und Verlust des Eigenthums. - 3. Rechtsschutz des Eigenthums. - S. Wuttig, Bibliotheca Juridica 1, 168.‎

Referenz des Buchhändlers : 481476

‎NEUNER, Carl‎

‎Wesen und Arten der Privatrechtsverhältnisse. Eine civilistische Ausführung, nebst einem Anhange, den Grundriß zu einem neuen Systeme für die Darstellung des Pandektenrechts enthaltend.‎

‎Kiel, Schwers'sche Buchhandlung, 1866. (Nachdruck). VIII, 239 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 82) ISBN 3-8051-1033-2‎

‎Neuner (1815-1882) promovierte 1843 in Gießen, wurde dort 1852 ao. Professor, bevor er 1854 Professor des römischen Rechts in Kiel wurde, verfasste seine Hauptschrift über Wesen und Art der Privatrechtsverhältnisse, eine eindringliche Schrift von erheblicher Bedeutung und großem Einfluss.‎

Referenz des Buchhändlers : 301471

‎MEISTER, Johann Christian Friedrich M‎

‎Vor-Erkenntnisse und Institutionen des positiven Privat-Rechtes; sowohl des gemeinen in Deutschland, bis zur Auflösung des Deutschen Reiches - theils einheimischen, theils fremden und angenommenen; als auch des gemeinen des Preußischen Staates, besonders Landrechtlichen Systems. Ein Lehrbuch für zwei akademische Lehrstunden.‎

‎Züllichau, Darnmann, 1810. (Nachdruck). LXXII, 374 S. Hln. (100 Jahre BGB. Germanistik, 44) ISBN 3-8357-1047-8‎

‎Meister (1758 - 1828), Sohn eines fürstlichen Amtmannes in Hohenlohe, begann 1774 sein Studium in Göttingen. Unterbrach seine akademische Laufbahn und ging nach Berlin, wo er zunächst als Hauslehrer, später als Repetitor tätig war. Die danach in Frankfurt an der Oder erlangte Professur verließ er zunächst wieder, wurde Justitiar des Barons Haugwitz, 1782 Justizkommissär des Kreises Oppeln, 1784 Hofrat bei der Oberamtsregierung in Brieg, kehrte dann aber doch in sein akademisches Amt in Frankfurt zurück, dessen Verlegung nach Breslau im Jahre 1811 er folgte. Hier wurde er auch Beisitzer des Criminalsenats des Oberappellationsgerichts. - Meister steht am Übergang vom älteren Positivismus zur Historischen Schule. Seine "Vor-Erkenntnisse und Institutionen des positiven Privat-Rechtes" gehören zu den ältesten Lehrbüchern zum preußischen Allgemeinen Landrecht und versuchen, seine Darstellung mit der des gemeinen Rechts zu verbinden. Der Rechtsgeschichte gewidmet ist das "Jus romanum, idque purum" (1813). (ADB 21, 259).‎

Referenz des Buchhändlers : 481503

‎KARLOWA, Otto‎

‎Das Rechtsgeschäft und seine Wirkung.‎

‎Berlin, 1877. (Nachdruck). X, 282 S. Hln. (100 Jahre BGB. Bürgerliches Recht, 40) ISBN 978-3-8357-0654-5‎

Referenz des Buchhändlers : 300035

‎HÖLDER, Eduard‎

‎Pandekten: Allgemeine Lehren. Mit Rücksicht auf den Civilgesetzentwurf.‎

‎Freiburg, Mohr, 1891. (Nachdruck). VII, 402 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 22) ISBN 3-8051-0758-7‎

‎Erstes Pandektenlehrbuch mit vergleichender Übersicht zum BGB.‎

Referenz des Buchhändlers : 301190

‎GÖSCHEN, Johann Friedrich Ludwig‎

‎Grundriß zu Pandekten-Vorlesungen. Für die Zuhörer des Verfassers.‎

‎Göttingen, Vandenhoeck und Rupprecht 1831. Nachdruck Keip, 2006. 383 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 136) ISBN 3-8357-1045-1‎

‎Göschen (1778-1837) studierte in Königsberg, Göttingen und Berlin und wurde einer der ersten Schüler Savigny's, bei dem er 1811 promovierte. 1813 bekam er seine Professur und wechselte 1822 nach Göttingen. Göschen wurde auch bekannt durch die Beteiligung an der Edition der "Zeitschrift für geschichtliche Rechtswissenschaft" von Savigny und Eichhorn. Er ist ein wichtiger Vertreter der Historischen Rechtsschule.‎

Referenz des Buchhändlers : 484560

‎GERBER, Carl Friedrich von‎

‎Gesammelte juristische Abhandlungen. 2. Auflage.‎

‎Jena, Fischer, 1878. (Nachdruck). VIII, 490 S. Hln. (100 Jahre BGB. Germanistik, 32) ISBN 3-8357-1044-3‎

‎Die erste Ausgabe der "Gesammelten Juristischen Anhandlungen" erschien 1872. Auch die hier vorliegende letzte Auflage wurde vom Autor selbst besorgt. Die Sammlung enthält einige Reden und unselbständige Veröffentlichungen des Autors. Mit Ausnahme des Aufsatzes "Über die Gewere in den deutsch-rechtlichen Quellen des Mittelalters" widmen sie sich dem geltenden Recht, und zwar meist dem Deutschen Privatrecht, vereinzelt aber auch dem öffentlichen Recht. - Sammelband von Abhandlungen des berühmten Germanisten und Staatsrechtlers (1823-1891), der in Erlangen, Tübingen und Leipzig lehrte.‎

Referenz des Buchhändlers : 301579

‎ERXLEBEN, Albrecht‎

‎Lehrbuch des Römischen Rechts. Band 1: Einleitung in das Römische Privatrecht. (Mehr nicht erschienen).‎

‎Göttingen, Dieterich, 1854. (Nachdruck). VIII, 496 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 145) ISBN 3-8357-1043-5‎

‎Erxleben (*1814) beginnt seine Karriere als Privatdozent in Göttingen, dann 1841 Ordinarius in Zürich. Später beendet er seine akademische Laufbahn, wird 1854 Rat am Oberappellationsgericht in Rostock, schließlich Präsident des Oberlandesgerichts. Er verstirbt 1887 in Rostock. - Erxleben steht am Übergang von der Historischen Schule zum neueren Positivismus. Er verfasste außer seinem "Lehrbuch des römischen Rechts" (1854) eine zweibändige Monographie über die "Condictiones sine causa" (1850/53). (Stintzing/Landsberg III.2, 744).‎

Referenz des Buchhändlers : 481493

‎ENNECCERUS, Ludwig u. Heinrich O. LEHMANN‎

‎Das bürgerliche Recht. Eine Einführung in das Recht des BGB. 3. Auflage. 2 Bände.‎

‎Marburg, Elwert, 1908. (Nachdruck). XXII, 1232 S. Hln. (100 Jahre BGB. Bürgerliches Recht, 22) ISBN 3-8051-0762-5‎

‎Letzte Auflage der wichtigen Einführung von Enneccerus (1843-1928) u. Lehmann (1852-1904), später von E. unter dem Titel "Lehrbuch des bürgerlichen Rechts" fortgeführt.‎

Referenz des Buchhändlers : 300007

‎DERNBURG, Heinrich‎

‎System des Römischen Rechts. Der Pandekten 8., umgearbeitete Auflage, bearbeitet von Paul Sokolowski. 2 Bände.‎

‎Berlin, Müller, 1911-12. Nachdruck Keip, 2006. Insgesamt XV, 1110 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 147) ISBN 3-8357-1057-5‎

‎Dernburg, der letzte hervorragende Vertreter der dogmatischen Richtung der Pandektistik, legte ein außerordentlich flüssig geschriebenes Lehrbuch vor, das in den Fußnoten die wichtigsten Quellen angibt und die vorhandenen Kontroversen außerordentlich knapp darstellt. Dernburg selbst verweist im Vorwort auf den Windscheid, falls wissenschaftliche Streitfragen größeren Umfangs gesucht werden. Dernburg vermeidet extreme dogmatische Positionen und erlangte somit einen besonders wichtigen Platz in der Ermittlung des bon sens innerhalb der Rechtswissenschaft. Dernburg (1829-1907) studierte in Gießen und Berlin, habilitierte sich in Heidelberg und lehrte von 1852 bis 1862 in Zürich. Von 1862-1873 wirkte er in Halle und ab 1873 in Berlin. Im Jahre 1884 publizierte er sein Lehrbuch der Pandekten, die letzte umfassende Darstellung des gemeinen Rechts des 19. Jahrhunderts.‎

Referenz des Buchhändlers : 292731

‎DABELOW, Christoph Christian‎

‎Über die Verjährung. 2 Theile.‎

‎Halle, Hemmerde und Schwetschke, 1805/07, Nachdruck Keip, 2007. XIII, 446; IV, 440 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 138) ISBN 978-3-8357-1041-2‎

‎Christoph Christian Freiherr von Dabelow (1767-1830), Professor der Rechte, studierte in Rostock und Jena, 1789 Promotion an der kurzlebigen Universität Bützow, Habilitation in Halle, 1792-1809 ordentlicher Professor in Halle. 1819 wurde er an die Universität Dorpat berufen. Er machte eine gewissen Karriere in russischen Diensten, so wurde er 1824 Kollegienrat, 1830 kaiserlich russischer Staatsrat. Seine Fächer waren römisches Recht, französisches Recht und Rechtsgeschichte. Unter seinen Publikationen Grundsätze des allgemeinen Eherechts der deutschen Christen (1792), Ausführliche Erläuterungen der Lehre vom Concurse der Gläubiger (1792ff., 2. A. 1801), Einleitung in die deutsche positive Rechtswissenschaft (1793), Pandekten des gemeinen römisch-deutschen und forensischen Privatrechts (1794, 3. Ausg. 1803), System der heutigen Civilrechtsgelehrtheit (1794), Lehrbuch des Staats- und Völkerrechts der Deutschen (1795), Methodologie und Encyklopädie des gemeinen positiven Rechts der Deutschen (1796), Geschichte sämmtlicher Quellen des gemeinen deutschen positiven Rechts (1797), Römische Staats und Rechtsgeschichte im Grundriss (2. Ausg. 1817), Über die Verjährung (1806), Lehrbuch des gemeinen deutschen peinlichen Rechts (1807), Archiv für den Code Napoléon (1808ff.), Ausführlicher theoretisch-praktischer Commentar über den Code Napoléon (1810/11), Handbuch des Pandectenrechts (1816ff.), Institutionen des römisch-Justinianischen Rechts (1817), etc.‎

Referenz des Buchhändlers : 484554

‎BURCHARDI, Georg Christian‎

‎Lehrbuch des Römischen Rechts. 2. Auflage. 2 Teile in 4 Bänden.‎

‎Stuttgart, Liesching, 1854. (Nachdruck). Insgesamt ca. 1720 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 111) ISBN 978-3-8357-0985-0‎

‎Teil 1: Die Staats- und Rechtsgeschichte der Römer. (1854; XII, 378 S.); Teil 2: Das System und die innere Geschichte des Römischen Privatrechts. 4 Abteilungen: 1. Allgemeiner Teil und Familienrecht; 2. Sachenrecht; 3. Obligationenrecht; 4. Erbrecht. (1854. XIV, 1326 S.). - Burchardi (1795 - 1882) studierte in Kiel, Berlin und Göttingen und schlug auf Anregung Savignys die akademische Laufbahn ein. Ab 1822 in Kiel, wo er Lehrer von Mommsen und Kierulff war. Der Wissenschaftler Burchardi war als Lehrer von Mommsen einer der Vorläufer der modernen Romanistik. Zeugnis davon sind nicht nur die noch aus seinen Bonner Jahren stammenden "Grundzüge des Rechtssystems der Römer" (1822), sondern auch seine späteren Werke wie die "Geschichte und Institutionen des römischen Rechts" (1834) und das "Lehrbuch des römischen Rechts" (1841/47 und wiederum 1854). Mehr dogmatisch orientiert ist "Die Lehre von der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand" (1831). Den Abschluß bildet eine rechtstheoretische Studie "Die Wissenschaft und Kunst der Rechtsfindung und die juristische Hermeneutik" (1869). (ADB 47, 379. Stintzing/Landsberg III.2, 866).‎

Referenz des Buchhändlers : 402337

‎BUCHER, Karl Franz Ferdinand‎

‎Das Recht der Forderungen. Nach dem neuesten römischen Recht bearbeitet. 2. veränderte und vermehrte Auflage.‎

‎Leipzig, Engelmann, 1830. (Nachdruck). XVI, 574 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 135) ISBN 3-8051-1040-5‎

‎Letzte Auflage. Bucher (1786 - 1854) begann sein Studium in Marburg bei Savigny und promovierte bei seinem Vater, Johann Peter Bucher, damals Professor in Marburg. 1808 von König Jérôme zum Ordinarius an der Universität Halle ernannt, wechselte er 1818 an die Universität Erlangen. Mit seiner Monographie über das Recht der Forderungen legt Bucher - mehr als 200 Jahre nach dem grundlegenden Werk des Gemeinrechtlers Francisco Salgado de Samoza (de cessione iurium et actionum) - eine umfassende Darstellung dieses für das gesamte Zivilrecht zentralen Rechtsgebiets vor und gibt dessen nunmehr erreichten Zustand wieder, der sich von den römischen Grundlagen aus seit dem Mittelalter in besonders hohem Maße fortentwickelt hat. Die Schrift wurde 1830 noch einmal aufgelegt. Zu seinen sonstigen Werken gehören ein "System der Pandekten" (1808 und öfter) und eine "Systematische Darstellung des im Königreich Westphalen geltenden napoleonischen Rechts" (1809). Außerdem hat Bucher die letzten zwölf Bände der vorletzten Nürnberger Ausgabe des Zivilrechtskommentars von Hugo Donellus herausgegeben (1822-1834). Er war auch Mitarbeiter an Schuncks Jahrbüchern der deutschen juristischen Literatur. (cf. ADB 3, 477).‎

Referenz des Buchhändlers : 192410

‎BÖCKING, Eduard‎

‎Institutionen. (Abriss und Lehrbuch). 2 Teile in 1 Band.‎

‎Bonn, Henry und Cohen, 1856/43. (Nachdruck). IX, 326; XII, 614 S. Hln. (100 Jahre BGB. Pandektistik, 143) ISBN 978-3-8357-1039-9‎

‎Teil 1: Abriß der Institutionen des römischen Privatrechts (1856), Teil 2: Institutionen. Ein Lehrbuch des römischen Privatrechts aus dem Standpuncte unseres heutigen Rechtssystems; nebst Einleitung in das Studium des römischen Rechts (1843). Eduard Böcking (1820-1878), bedeutender Vertreter der historischen Rechtsschule, studierte in Heidelberg, Bonn und Berlin, wo er nicht nur Savigny, sondern auch Hegel und Schleiermacher hörte. 1822 wechselte er nach Göttingen, wo er bei Gustav Hugo promovierte. Böcking kann als der legitime Nachfolger von Hugo betrachtet werden. Hier sein letztes großes Werk über die Institutionen.‎

Referenz des Buchhändlers : 484547

‎Fleischhauer, Steffen Guido, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger‎

‎Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen, Die 50 beliebtesten Arten in mehr als 400 Farbfotos. Mit Rezepten und Tipps für die Küche.‎

‎Aarau / München, AT Verlag, 2016. Durchgehend bebildert. 255 S. Gr.-8°, Pp. Gut erhalten.‎

Referenz des Buchhändlers : 60175

Antiquariat.de

Antiquariat O. Jenischek
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[Bücher von Antiquariat O. Jenischek]

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‎Detlefsen, Gert Uwe und Hans Jürgen Abert‎

‎Die Chronik der deutschen Küstenmotorschiffe 1945 - 1995. 3 Bände: A-Ges; Ges-Mon; Moo-Zwe.‎

‎Bad Segeberg ; Cuxhaven : Detlefsen, 1995. 252 S.; S. 253 - 496; S. 497 - 740, jeweils mit zahlreichen Abbildungen; 30 cm; gebunden, illustrierte Orig.-Pappbände im Schmuckschuber;‎

‎Auf 999 Exemplare limitierte und nummerierte Ausgabe. Hier die Nummer 450. Tadelloser Zustand, wohl ungelesene Exemplare. /schiffe ISBN: 9783928473248‎

Referenz des Buchhändlers : 144950

‎Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte. Band 85/86. Herausgegeben von Olaf Klose.‎

‎Neumünster, Karl Wachholtz Verlag, 1961. Gross-8°. 404 S. mit 3 Porträts. Original-Broschur. Schnitt u. Umschlag leicht gebräunt, teils angestaubt bzw. teils ein wenig abgegriffen, Umschlag teils braunfleckig. Ein wenig schiefgelesen, innen sauber. (Jahresgabe für die Geschäftsjahre 1960 und 1961)‎

‎- Enthält u. a.: Arno Jenkis: Probleme der nordalbingischen Standesgliederung. II. Teil. - Lothar Schwetlik: Der hansisch-dänische Landhandel und seine Träger 1484-1519. - Hans-Georg Skambraks: Die Entstehung des Staatsgrundgesetzes für die Herzogtümer Schleswig-Holstein vom 15. September 1848. Teil II. - Martin Winckler: Zur Zielsetzung und zu den Methoden der Nordschleswig-Politik Graf Julius Andrassys (1871-1878). - Hans-Harald Hennings: Zum Orts- und Geschlechtsnamen Latendorf. - Hans Kuhn: Ostenfeld und Westensee. - SW: Hanse, Hansegeschichte‎

Referenz des Buchhändlers : 8870AB

‎Grote, Ludwig‎

‎Deutsche Gärten des 18. Jahrhunderts.‎

‎Stuttgart, Günther, [1947]. 35 cm. (2) Bl. Text, 40 Bildtafel im Kupfertiefdruck. Illustrierte Einschlagmappe (Softcover). Noch gutes Exemplar. Mappe an den Faltstellen eingerissen, angestaubt, mit Randläsuren und Fehlteilen. Deckel am Gelenk teils hinterlegt. Seiten papierbedingt gedunkelt, Textseiten schwach braunfleckig. Die Sammlung Parthenon : Neue Folge.‎

Referenz des Buchhändlers : 12671AB

‎Günther, Harri (Hrsg.)/Volkmar Herre (Fotos)‎

‎Gärten der Goethezeit.‎

‎Leipzig, Edition Leipzig, 1993. 27 cm. 307, (1) S. mit 67 farb., 103 Schwarzweißabb. u. 10 Karten. Dekoriertes Leinen (Hardcover), Fadenheftung. Neuwertiges Exemplar mit Farbschutzumschlag in Originaleinschlag aus Transparentpapier.‎

‎Harri Günther war über 30 Jahre Gartendirektor in Sanssouci, Potsdam. [Aufklärung Romantik]‎

Referenz des Buchhändlers : 4143AB

‎Krebs, Ernst/Walter Imber‎

‎Unser Wald.‎

‎Lausanne, Mondo, 1981. 25 cm. 144 S. Mit Ill. (farb.). Dekoriertes Leinen (Hardcover). Gutes Exemplar. Einband minimal angefleckt, Titelblatt mit einem Knick. Im Vorsatz, auf Schmutztitel und auf zwei hinteren Blättern Besitzerstempel.‎

‎Ein schön bebilderter Band, der durch das etwas größere klare Schriftbild angenehm zu lesen ist und sehr fundiert und durch zahlreiche Tabellen unterstützt in die Bedeutung des Waldes für Mensch, Tier und Volkswirtschaft einführt.‎

Referenz des Buchhändlers : 1458AB

‎Roth, Hermann Josef/Werner Richner‎

‎Schöne alte Klostergärten.‎

‎Würzburg, Stürtz, 1996. 24 x 25 cm. 80 S. mit zahlr. farb. Abb. im Text und auf Tafeln, Strichzeichnungen und Plänen. Original Pappband (Hardcover), Fadenheftung. 2., verb. Aufl. Tadelloses gepflegtes Exemplar. Stürtz-Bibliothek ; 12.‎

‎Schöne alte Klostergärten - ihr Geheimnis, ihre Symbolik und das mit ihnen verbundene Heilwissen werden heute neu entdeckt. Poetische Fotografien sowie ein kleines Klostergarten-Lexikon ergänzen den kompetenten Text dieses Buches, das neugierig macht, die alten Klostergärten, ihre Bedeutung und Geschichte neu zu entdecken. (Umschlagstext)‎

Referenz des Buchhändlers : 7090AB

‎Richter, Paul Emil‎

‎Bibliotheca Geographica Germaniae : Litteratur [Literatur] der Landes- und Volkskunde des Deutschen Reichs.‎

‎Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1896 / 1897. Privater Halbleinenband (ca. 1960) mit goldener Titelprägung auf dem Buchrücken. Bibliotheks-Exemplar (Bibliotheks-Etikett auf dem Buchrücken, Bibliotheks-Stempel [Ausgeschieden] auf vorderem Vorsatz und dem Seitenschnitt). Textseiten papierbedingt leicht gebräunt. Titelblatt fehlend (nicht eingebunden). Keine Anstreichungen! Keine St‎

Referenz des Buchhändlers : 33630BB

‎Schroeder, Henry / Behrend, Fritz / Fulda, Ernst‎

‎Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern. Lieferung 290: Blatt Vienenburg.‎

‎Berlin, Preußische Geologische Landesanstalt, 1931. 2. Auflage. Broschiert. Textseiten papierbedingt etwas gebräunt. Keine Anstreichungen! Kein Besitzervermerk! Keine Stockflecken im Text. Vorder- und Rückdeckel vom Broschurblock gelöst. Einband etwas berieben und leicht bestoßen.‎

Referenz des Buchhändlers : 28337BB

‎Müller, G. / Keilhack, K‎

‎Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern. Lieferung 108 : Blatt Lüneburg.‎

‎Berlin, Preußische Geologische Landesanstalt, 1922. 3. Auflage. Broschiert. Textseiten papierbedingt etwas gebräunt. Keine Anstreichungen! Kein Besitzervermerk! Keine Stockflecken im Text. Karte "Die Verbreitung..." etwas stockfleckig. Rückdeckel (mit daran befestigter Faltkarte) vom Broschurblock gelöst. Einband etwas berieben u‎

Referenz des Buchhändlers : 28336BB

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