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‎Redell, Patrick‎

‎Die zivilrechtliche Haftung für Schiedsrichterentscheidungen im deutschen Profifußball und die Pflicht zur Einführung technischer Hilfsmittel.‎

‎Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang, 2015. XXVIII, 262 S. Originalhardcover, 22 cm.‎

‎Ein neuwertiges Buch. - Summary: Dieses Buch stellt umfassend die zivilrechtlichen Haftungsverhältnisse für Schiedsrichterentscheidungen im deutschen Profifußball dar. Der Autor begutachtet die Haftung der Schiedsrichter, des DFB und des Ligaverbandes für Spielmanipulationen, falsche Tatsachenentscheidungen und Regelverstöße des Schiedsrichters während eines Fußballpflichtspiels. Er beantwortet die Frage, ob Bundesligavereine und deren Lizenzspieler möglicherweise einen Anspruch auf den Einsatz technischer Hilfsmittel im Fußball haben. Dabei wird deutlich, dass das moderne Fußballgeschäft juristisch unterschätzt wird. Trotz Geltung und Anwendung der Vereinsautonomie darf nicht vergessen werden, dass der Sport keinen rechtsfreien Raum darstellt, sondern der Beachtung zwingender gesetzlicher Normen bedarf. - Inhalt: Einführung -- Erstes Kapitel - Rechtliche Beziehungen zwischen den Beteiligten -- A. Die FIFA (Fédération Internationale de Football Association) -- I. Organisation -- II. Kompetenzen -- III. Vereins- und Schiedsgerichtsbarkeit -- 1. Wesen der Schiedsgerichtsbarkeit -- 2. FIFA-interne Gerichtsbarkeit -- 3. Internationale Sportschiedsgerichtsbarkeit -- a) Der CAS - "der internationale Sportgerichtshof" -- b) Wirksamkeit der Schiedsvereinbarung -- aa) Formerfordernis -- bb) Inhaltliche Kontrolle - Freiwilligkeit der Schiedsvereinbarung -- cc) Unparteilichkeit und Neutralität des Schiedsgerichts -- dd) Ergebnis -- c) Rechtsmittel gegen Entscheidungen des CAS -- B. Die UEFA (Union des Associations Européennes de Football) -- C. Der DFB (Deutscher Fußball Bund) -- I. Organisation -- II. Kompetenzen -- III. Vereins- und Schiedsgerichtsbarkeit -- D. Der Ligaverband (DFL) -- E. Die Bundesligavereine -- F. Die Lizenzspieler -- G. Die Schiedsrichter -- Zweites Kapitel - Haftung des Schiedsrichters -- A. Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem DFB -- I. Haftung aus Vertrag -- 1. Schuldverhältnis -- 2. Pflichtverletzung -- a) Spielmanipulation -- b) Falsche Tatsachenentscheidung -- c) Regelverstoß -- d) Nichtzulassung von (technischen) Hilfsmitteln -- e) Ergebnis -- 3. Verschulden -- a) Zurechnungs- und Verschuldensfähigkeit des Schiedsrichters -- b) Vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln des Schiedsrichters -- aa) Hinsichtlich einer Spielmanipulation -- bb) Hinsichtlich einer falschen Tatsachenentscheidung -- cc) Hinsichtlich eines Regelverstoßes -- dd) Zwischenergebnis -- c) Ergebnis -- 4. Schaden -- a) Grundsatz der Naturalrestitution -- b) Vermögensschaden des DFB wegen einer Haftung für die Spielmanipulation des Schiedsrichters - Belastung mit einer Verbindlichkeit -- aa) Schuldverhältnis zwischen dem DFB und den Bundesligavereinen -- bb) (Neben-)Pflichtverletzung des DFB -- cc) Verschulden seitens des DFB -- (1) Der Schiedsrichter als Organ des DFB i. S. v. § 31 BGB? -- (2) Der Schiedsrichter als Erfüllungsgehilfe des DFB i. S. v. § 278 Satz 1 BGB? -- dd) Schaden der Bundesligavereine -- (1) Schadensersatz in Form von Naturalrestitution gem. § 249 BGB -- (2) Schadensersatz in Form von entgangenem Gewinn gem. § 252 BGB -- ee) Haftungsausfüllende Kausalität -- ff) Haftungsausschluss zu Gunsten des DFB -- gg) Ergebnis -- 5. Haftungsbegrenzung -- 6. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem DFB aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Anspruch aus § 823 Abs. 1 BGB -- a) Verletzung eines der in § 823 Abs. 1 BGB enumerativ aufgezählten Rechte oder Rechtsgüter -- b) Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb -- aa) Anwendungsbereich -- bb) Betriebsbezogener Eingriff -- cc) Ergebnis -- 2. Anspruch aus § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. einem Schutzgesetz -- 3. Anspruch aus § 826 BGB -- 4. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem DFB aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem DFB -- B. Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem Ligaverband -- I. Haftung aus Vertrag (als Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter) -- 1. Allgemeines -- 2. Dogmatische Begründung -- 3. Anwendungsvoraussetzungen -- a) Vorliegen eines vertraglichen (Haupt-)Schuldverhältnisses -- b) Leistungsnähe -- c) Schutzbedürftigkeit -- aa) Schuldverhältnis zwischen dem Ligaverband und dem DFB -- bb) (Neben-)Pflichtverletzung des DFB -- cc) Verschulden seitens des DFB -- dd) Schaden des Ligaverbandes -- (1) Schuldverhältnis zwischen dem Ligaverband und den Bundesligavereinen -- (2) (Neben-)Pflichtverletzung des Ligaverbandes -- (3) Verschulden seitens des Ligaverbandes -- (4) Schaden der Bundesligavereine -- (5) Zwischenergebnis -- ee) Ergebnis -- 4. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem Ligaverband aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Anspruch aus § 823 Abs. 1 BGB -- 2. Anspruch aus § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB -- 3. Anspruch aus § 826 BGB -- 4. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem Ligaverband aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber dem Ligaverband -- C. Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Bundesligavereinen -- I. Haftung aus Vertrag (als Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter) -- 1. Vorliegen eines vertraglichen (Haupt-)Schuldverhältnisses -- 2. Leistungsnähe -- 3. Einbeziehungsinteresse des Gläubigers -- 4. Erkennbarkeit -- 5. Schutzbedürftigkeit -- 6. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Bundesligavereinen aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Deliktische Haftung des Schiedsrichters -- 2. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Bundesligavereinen aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Bundesligavereinen -- D. Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Lizenzspielern -- I. Haftung aus Vertrag (als Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter) -- 1. Vorliegen eines vertraglichen (Haupt-)Schuldverhältnisses -- 2. Leistungsnähe -- 3. Einbeziehungsinteresse des Gläubigers -- 4. Erkennbarkeit -- 5. Schutzbedürftigkeit -- a) Spiel der 1. und 2. Bundesliga -- aa) Schuldverhältnis zwischen dem Spieler und dem Ligaverband -- bb) (Neben-)Pflichtverletzung des Ligaverbandes -- cc) Verschulden seitens des Ligaverbandes -- dd) Schaden der Lizenzspieler -- ee) Zwischenergebnis -- b) DFB-Pokalspiel -- c) Ergebnis -- 6. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Lizenzspielern aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Deliktische Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Lizenzspielern -- 2. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Lizenzspielers aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des Schiedsrichters gegenüber den Lizenzspielern -- E. Fazit -- Drittes Kapitel - Haftung des Ligaverbandes für Fehlentscheidungen des Schiedsrichters -- A. Haftung des Ligaverbandes gegenüber dem DFB -- I. Haftung aus Vertrag -- 1. Schuldverhältnis -- 2. (Neben-)Pflichtverletzung -- 3. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber dem DFB aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Anspruch aus § 826 BGB i. V. m. § 31 BGB -- a) Der Schiedsrichter als Organ oder verfassungsmäßig berufener Vertreter des Ligaverbandes i. S. v. § 31 BGB? -- b) Der Schiedsrichter als Erfüllungsgehilfe des Ligaverbandes i. S. v. § 278 BGB? -- c) Zwischenergebnis -- 2. Anspruch aus § 831 BGB -- 3. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber dem DFB aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber dem DFB -- B. Haftung des Ligaverbandes gegenüber den Bundesligavereinen -- I. Haftung aus Vertrag -- 1. Schuldverhältnis -- 2. (Neben-)Pflichtverletzung -- a) Spielmanipulation -- b) Falsche Tatsachenentscheidung -- c) Regelverstoß -- d) Ergebnis -- 3. Verschulden -- a) Spielmanipulation -- b) Falsche Tatsachenentscheidung -- c) Regelverstoß -- d) Ergebnis -- 4. Schaden -- 5. Verwirkung des Schadensersatzanspruches -- 6. Haftungsausschluss des Ligaverbandes -- 7. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber den betroffenen Bundesligavereinen aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Anspruch aus § 823 Abs. 1 BGB i. V. m. § 31 BGB -- a) Verletzung eines Rechtsguts oder sonstigen Rechts -- b) Verletzungshandlung des Ligaverbandes -- c) Ergebnis -- 2. Anspruch aus § 831 BGB -- 3. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber den betroffenen Bundesligavereinen aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber den Bundesligavereinen -- C. Haftung des Ligaverbandes gegenüber den Lizenzspielern -- I. Haftung aus Vertrag -- 1. Schuldverhältnis -- 2. (Neben-)Pflichtverletzung -- a) Spielmanipulation -- b) Falsche Tatsachenentscheidung -- c) Regelverstoß -- d) Zwischenergebnis -- 3. Verschulden -- 4. Schaden -- 5. Haftungsausschluss des Ligaverbandes -- 6. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber den betroffenen Lizenzspielern aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Anspruch aus § 823 Abs. 1 BGB i. V. m. § 31 BGB -- 2. Anspruch aus § 831 BGB -- 3. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber den betroffenen Lizenzspielern aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des Ligaverbandes gegenüber den Lizenzspielern -- D. Fazit -- Viertes Kapitel - Haftung des DFB für Fehlentscheidungen des Schiedsrichters -- A. Haftung des DFB gegenüber dem Ligaverband -- I. Haftung aus Vertrag -- 1. Schuldverhältnis -- 2. (Neben-)Pflichtverletzung -- a) Spielmanipulation -- b) Falsche Tatsachenentscheidung -- c) Regelverstoß -- d) Zwischenergebnis -- 3. Verschulden -- a) Eigenes Verschulden -- b) Zurechnung fremden Verschuldens -- aa) Spielmanipulation -- bb) Falsche Tatsachenentscheidung -- cc) Regelverstoß -- dd) Zwischenergebnis -- 4. Schaden -- 5. Kein Haftungsausschluss seitens des DFB -- 6. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber dem Ligaverband aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Ansprüche aus §§ 823 Abs. 1, 823 Abs. 2 i. V. m. einem Schutzgesetz oder § 826 BGB i. V. m. § 31 BGB -- 2. Anspruch aus § 831 BGB -- a) Schiedsrichter als Verrichtungsgehilfe des DFB -- b) Unerlaubte Handlung des Verrichtungsgehilfen i. S. d §§ 823 f. BGB -- c) In Ausübung der Verrichtung -- d) Exkulpation des DFB gem. § 831 Abs. 1 Satz 2 BGB -- aa) Auswahl des Schiedsrichters -- bb) Anleitung des Schiedsrichters -- cc) Überwachung des Schiedsrichters -- dd) Ergebnis -- 3. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber dem Ligaverband aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber dem Ligaverband -- B. Haftung des DFB gegenüber den Bundesligavereinen -- I. Haftung aus Vertrag -- 1. Schuldverhältnis -- 2. (Neben-)Pflichtverletzung -- a) Spielmanipulation -- b) Falsche Tatsachenentscheidung -- c) Regelverstoß -- d) Zwischenergebnis -- 3. Verschulden -- a) Eigenes Verschulden -- b) Zurechnung fremden Verschuldens -- aa) Spielmanipulation -- bb) Falsche Tatsachenentscheidung -- cc) Regelverstoß -- dd) Zwischenergebnis -- 4. Schaden -- 5. Kein Haftungsausschluss seitens des DFB -- 6. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber den betroffenen Bundesligavereinen aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Deliktische Haftung des DFB gegenüber dem Ligaverband -- 2. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber den betroffenen Bundesligavereinen aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber den Bundesligavereinen -- C. Haftung des DFB gegenüber den Lizenzspielern -- I. Haftung aus Vertrag -- 1. Schuldverhältnis -- 2. Einbeziehung des Lizenzspielers in den Schutzbereich des Vertrages zwischen dem DFB und einem anderen Beteiligten -- a) Einbeziehung in den Schutzbereich des Vertrages zwischen dem DFB und dem Schiedsrichter -- b) Einbeziehung in den Schutzbereich des Vertrages zwischen dem DFB und dem Ligaverband -- aa) Leistungsnähe -- bb) Interesse des Ligaverbandes an der Einbeziehung des Lizenzspielers in den Schutzbereich des Pachtvertrages mit dem DFB -- cc) Erkennbarkeit für den DFB -- dd) Schutzbedürftigkeit der Lizenzspieler -- ee) Zwischenergebnis -- c) Einbeziehung in den Schutzbereich des Vertrages zwischen dem DFB und den Bundesligavereinen -- aa) Leistungsnähe -- bb) Interesse des jeweiligen Bundesligavereins an der Einbeziehung der eigenen Lizenzspieler in den Schutzbereich des (mittelbaren) Mitgliedschaftsverhältnisses mit dem DFB -- cc) Erkennbarkeit für den DFB -- dd) Schutzbedürftigkeit der Lizenzspieler -- ee) Zwischenergebnis -- 3. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber den betroffenen Lizenzspielern aus Vertrag -- II. Haftung aus Gesetz -- 1. Deliktische Haftung des DFB gegenüber den jeweiligen Lizenzspielern -- 2. Ergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber den betroffenen Lizenzspielern aus Gesetz -- III. Endergebnis der Prüfung einer Haftung des DFB gegenüber den Lizenzspielern -- D. Fazit -- Fünftes Kapitel - Pflicht zur Einführung von technischen Hilfsmitteln -- A. Als Nebenpflicht aus einem vertraglichen Schuldverhältnis -- I. Der Einsatz technischer Hilfsmittel als vertragliche Neben- bzw. Rücksichtnahmepflicht gem. § 241 Abs. 2 BGB -- II. Gesetzliche Grundlage, Inhalt und Umfang von vertraglichen Nebenpflichten -- 1. Allgemeines -- 2. Die Grundsätze des Gebots von Treu und Glauben, § 242 BGB -- 3. Zwischenergebnis -- III. Interessenabwägung im konkreten Fall -- 1. Bestimmung des Kreises der Beteiligten -- a) Kompetenz hinsichtlich der Einführung und des Einsatzes von technischen Hilfsmitteln -- aa) Im Rahmen des DFB-Pokalwettbewerbs -- bb) Im Rahmen von Meisterschaftsspielen der Lizenzligen -- cc) Zwischenergebnis -- b) Unbeachtlichkeit der Interessen des Ligaverbandes im konkreten Fall -- c) Zwischenergebnis -- 2. Vorliegen eines vertraglichen Schuldverhältnisses -- 3. Wesentliche Aspekte der konkreten Interessenabwägung -- a) Interessen des DFB -- aa) Einschränkung der Vereinsautonomie des DFB -- bb) Verstoß gegen FIFA-Statuten -- (1) Einführung der Torlinientechnologie -- (2) Einführung des allgemeinen Videobeweises -- cc) Verstoß gegen UEFA-Statuten -- (1) Einführung der Torlinientechnologie -- (2) Einführung des allgemeinen Videobeweises -- dd) Zwischenergebnis -- b) Interessen der betroffenen Bundesligavereine und Lizenzspieler -- aa) Finanzielle Interessen -- bb) Finanzieller Aufwand für die Einführung und den Einsatz technischer Hilfsmittel -- cc) Schaffung klarer Verhältnisse und Vermeidung von strittigen Entscheidungen -- dd) Zwischenergebnis -- 4. Vergleich mit den Interessen der Schiedsrichter -- 5. Ergebnisse der Interessenabwägung -- 6. Berücksichtigung der charakteristischen Eigenschaften des Fußballsports -- a) Zweifelhafte Notwendigkeit von Veränderungen -- b) Zu viele Unterbrechungen - Verlangsamung des Spielgeschehens -- c) Zwischenergebnis -- 7. Die bisherige Anwendung technischer Hilfsmittel im Sport -- a) Tennis -- b) Cricket -- c) (Feld-)Hockey -- d) Basketball -- e) Eishockey -- f) Fechten -- g) American Football -- h) Zwischenergebnis -- 8. Einrede des grob unverhältnismäßigen Aufwandes i. S. d.§ 275 Abs. 2 BGB aufgrund zu hoher Kosten für den Einsatz von technischen Hilfsmitteln -- a) Anwendungsbereich des § 275 Abs. 2 BGB nicht eröffnet -- b) Im Übrigen keine finanzielle Überforderung -- c) Zwischenergebnis -- 9. Stellungnahme -- 10. Einklagbarkeit von Rücksichtnahmepflichten i. S. v. § 241 Abs. 2 BGB -- 11. Ergebnis -- B. Als Treue- und Förderpflicht aus dem (mittelbaren) Mitgliedschaftsverhältnis -- C. Sonderfall: Verbot des allgemeinen Videobeweises durch die FIFA oder die UEFA -- I. Streitentscheid vor dem CAS -- II. Zumutbarkeit der Hinnahme von Sanktionen seitens des DFB bei Verstoß gegen FIFA- oder UEFA-Statuten -- 1. Zuspruch durch Götze/Lauterbach und Wagner/Bücker -- 2. Berücksichtigung der Rücksichtnahmepflichten des DFB gegenüber seinen Vertragspartnern und (mittelbaren) Mitgliedern -- a) Berücksichtigung der Ergebnisse der konkreten Interessenabwägung -- b) Berücksichtigung der Sanktionen bei der konkreten Interessenabwägung -- aa) Geldstrafe -- bb) Ausschluss aus dem Mitgliedschaftsverhältnis zur FIFA und/oder UEFA -- cc) Suspension der Mitgliedschaftsrechte -- 3. Ergebnis -- III. Einwand der unzulässigen Rechtsausübung gem. § 242 BGB -- IV. Das Verbot widersprüchlichen Verhaltens -- 1. Ausschluss bzw. Verbot des allgemeinen Videobeweises durch die FIFA und/oder die UEFA nach Lizenzerteilung an die Vereine der 1. und 2. Bundesliga und Lizenzspieler -- 2. Ausschluss bzw. Verbot des allgemeinen Videobeweises durch die FIFA und/oder die UEFA vor Lizenzerteilung an die Vereine der 1. und 2. Bundesliga und Lizenzspieler -- 3. Ergebnis -- D. Fazit -- Zusammenfassung der Ergebnisse. ISBN 9783631670293‎

Référence libraire : 1075593

Antiquariat.de

Fundus-Online GbR
DE - Berlin
[Livres de Fundus-Online GbR]

€ 32,95 Acheter

‎Schmitz-Dräger, Katja‎

‎Vom "Wunder von Bern" bis "Schwarz-rot-geil". Die Berichterstattung der Bild-Zeitung zu den Fußballweltmeisterschaften 1954, 1974 und 2006.‎

‎Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang, 2011. 122 S., zahlr. Abb. und Tab. Originalbroschur, 21 cm.‎

‎Ein neuwertiges Buch. - Summary: Sport produziert Emotionen: Nicht zufällig hat er in der BILD-Zeitung seinen festen Platz ? besonders prominent der Fußball. Alle vier Jahre wird dieser anlässlich der Fußballweltmeisterschaften mit nationalem Identifikationspotenzial aufgeladen, und die DFB-Auswahl zum großen «Wir». Diese Arbeit analysiert die Entwicklung der einschlägigen BILD-Berichterstattung und der darin transportierten Selbst- und Fremdbilder. Eine Untersuchung der Zusammenhänge von Sport, Emotionalität und nationaler Identität im Boulevardjournalismus aus dem Hause Springer. - Inhalt: 1. Einleitung -- 2. Die BILD-Zeitung -- 2.1. Bedeutung der BILD-Zeitung für die öffentliche Meinung -- 2.2. Leserfang und Leserbindung: BILD als Straßenverkaufszeitung -- 2.2.1. Emotionalisierung -- 2.2.2. Der "externe Nutzen" -- 2.2.3. Die Rolle des Sportteils -- 3. Gesellschaftliche Funktionen des Mediensports -- 3.1. Unterhaltung, Eskapismus, Identifikation -- 3.2. Sport und nationale Identität -- 3.2.1. Die deutsche Fußball-Nationalelf: Identifikatorisches Potenzial -- 3.2.2. Die .Anderen" -- 4. Die Fußball-Weltmeisterschaften in der BILD-Zeitung -- 4.1. Wunder über Wunder: WM 1954 -- 4.1.1. Allgemeines -- 4.1.2. BILD-Berichterstattung -- 4.1.2.1 Drei Redakteure und Schwarz-Weiß: Umfang und Optik 1954 -- 4.1.2.2 Überraschende Begeisterung: Hauptmerkmale der Berichterstattung -- 4.1.2.3 "Deutschland, Deutschland" - Wenig routinierte Eigendefinition -- 4.1.2.4 Selbstbestätigungs-Lieferanten: Die "Anderen" -- 4.2. "Bruderkampf': WM 1974 -- 4.2.1. Allgemeines -- 4.2.2. BILD-Berichterstattung -- 4.2.2.1 "Größte WM-Redaktion des Kontinents" - Umfang und Optik -- 4.2.2.2 Ausweitung der Kampfzone - Hauptmerkmale der Berichterstattung -- 4.2.2.3 Helden wie wir: Das Bild der Deutschen-- 4.2.2.4 Das Bild der .Anderen"3 -- 4.3. "Schwarz-Rot-Geil": WM 2006 -- 4.3.1. Allgemeines -- 4.3.2. BILD-Berichterstattung -- 4.3.2.1 Umfang und Optik -- 4.3.2.2 Hauptcharakteristika -- 4.3.2.3 "Unsere schöne WM": Deutschland und die Deutschen -- 4.3.2.4 Pointierte Häme: Die "Anderen" -- 5. Auswertung -- 6. Schlussbetrachtung. ISBN 9783631605165‎

Référence libraire : 1075561

Antiquariat.de

Fundus-Online GbR
DE - Berlin
[Livres de Fundus-Online GbR]

€ 6,80 Acheter

‎Eugen Fehrle (Hrsg.)‎

‎Zauber und Segen (= Deutsche Volkheit)‎

‎Jena: Diederichs. 1926. 80 Seiten. 20,5cm. Zustand: Gut gering bis leicht gebräunt, etwas wellig (Innen); Ex Libris auf dem Titelblatt; Innenbandbereiche und Vorsatzblätter, hinten gering fleckig; Einband (Außen) hat geringe bis leichte Gebrauchsspuren; Schutzumschlag hat Mängel - gemeint ist hier mehr als leichte Gebrauchsspuren; Ppbd.‎

Référence libraire : 490648

‎Wolfgang, Johann Georg‎

‎Die Königl. Preussische Salbung. -‎

‎Frankfurt a.M.:, Merian Erben, 1717. Radierung 37 x 91 cm, Blattgröße 40 x 96,5 cm.‎

‎Die Radierung von Johann Georg Wolfgang nach einer Zeichnung von Johann Friedrich Wentzel zeigt eine festliche Szene in einem Kirchenraum. In den unteren Ecken in zwei Kartuschen: Prospect der Schlos Capell, in Königsberg, wie die beede Königl. Thronen geordoniret / und dieselbe ausgezieret gewesen, bey geschehener Salbung. Ao 1701, d. 18. Jan. Eosander de Göthe. Invent: et ordon. - Aus: Theatri europaei und aus Johann von Besser, Preußische Krönungs Geschichte. - In dem Krönungsereignis wurde mit kaiserlicher Billigung das Herzogtum Preußen zum Königreich Preußen erhoben. Friedrich III von Brandenburg hatte sich und seine Gattin Sophie Charlotte schon eigenhändig gekrönt. Er war danach König Friedrich I. in Preußen. Nach der Krönung zog das Paar in die Schlosskapelle, wo sie durch den Bischof Ursinus gesalbt wurden. Hier dargestellt ist der Moment, wo Friedrich I. vor dem Bischof kniet. - Radierung auf 3 Papierbögen. Das Papier im Bereich des ehemaligen Passepartoutausschnittes deutlich gebräunt, in einer Klebenaht heller. Alt auf ein Trägerpapier kaschiert. Ein Riss in der Bildmitte des Ursprungblattes schwach erkennbar. Trotz der benannten Mängel ein sehr schönes Blatt, beeindruckend durch die detailreiche Darstellung.‎

Référence libraire : 910930CG

‎Riegel, Christoph‎

‎Königsberg. -‎

‎Nürnberg:, Riegel, 1686. Kupferstich 6 x 11 cm, Blattgröße 7,5 x 13 cm.‎

‎Der Kupferstich zeigt einen Blick auf die Stadt aus halber Vogelschau. Unten rechts im Bild der Titel. - Wohl aus: Johann Christoph Beer, Der getreue Reiß Gefert aus Ober- und Nieder-Teutschland. Die Platte ist weiterhin erschienen in Hartknoch, Alt- und Neues Preußen sowie in Lochner, Geographische Lust Bilder von Teutschland.- Fauser 6735; Jaeger, Schreiner 12. - Am oberen Blattrand Spuren alter Befestigung. Das Bild selbst ohne Makel.‎

Référence libraire : 910929CG

‎[Hermann, Hans Otto]‎

‎Die Lindenstrasse in Königsberg i/Pr. -‎

‎Königsberg i/Pr.:, Kunsthandlung P. Voigt u. Fernitz, 1830. Altkolorierte Lithographie 23,5 x 30,5 cm, Blattgröße 30,5 x 33,5 cm.‎

‎Die Lithographie von O. Hermann, gezeichnet von C. E. Rauschke, gedruckt bei L. Sachse u. Co. in Berlin. Dargestellt ist ein Gebäudekomplex in der Bildmitte, im Vordergrund Kutschen, Lastenfahrzeuge, Reiter und eine lebhafte Personenstaffage in der Stadt Königsberg, heute Kaliningrad. Das Kolorit sehr stimmungsvoll, die Figuren und die Fahrzeuge teils kräftig gouachiert. Das Bild umgeben mit zarten Linien, am unteren Blattrand Titel und Verfasser. - Christian Ernst Rauschke, (1780 - nach 1835), Zeichner und Gouachemaler in Königsberg, Thieme-Becker 28, 46; O. Hermann, d.i. Hans Otto Hermann, Lithograph aus Dresden stammend, tätig in Berlin, Thieme-Becker 16, 497. - Jaeger/Schreiner 69 a. - Das Papier im Bereich des Passepartoutausschnittes fleckig und gebräunt, was den wunderbaren Gesamteindruck des Blattes nicht beeinträchtigt.‎

Référence libraire : 910928CG

‎Die Fürstliche HaupttStatt Konigsbergk in Preußen. -‎

‎Amsterdam:, Johannes Janssonius, [um 1660]. Radierung 19,5 x 41 cm, Blattgröße 27,5 x 47 cm, altkoloriert.‎

‎Gesamtansicht von Königsberg in Ostpreußen, heute Kaliningrad, aus der halben Vogelschau. Der Titel oben mittig im Bereich des Himmels, unten rechts in einer Kartusche: Mons Regius; Prussiae, sive Borussiae, urbs Martima, Elegantis: sima principis Sedes. Gebäude, Straßen, Plätze und Wasserwege im Bild benannt. Rückseitig zweispaltiger Text in lateinischer Sprache. - Ursprünglich bei Braun-Hogenberg erschienen, kaufte Janssonius die Platten auf und brachte das Werk: "Illustriorum principumque urbin septentrionalium Eurpae tabula" heraus. - Jäger 1; Fauser 6726. - An der unteren Seite bis an den Bildrand beschnitten und alt hinterklebt. Das Papier gebräunt, ein deutlicher Rand im Bereich des alten Passepartoutausschnittes. Zwei kleine Papierbrüche im Bild. Zwei Stellen im Bild weisen rote Streifen auf, was auf einen Fehler beim Kolorieren hinweisen könnte. Trotz der beschriebenen Mängel ein schönes Blatt in stimmungsvollen Farben.‎

Référence libraire : 910931CG

‎ohne Angabe , ohne Autor‎

‎Sudetendeutsches Ortsnamenverzeichnis : amtliches Gemeinde- u. Ortsnamenverzeichnis der nach dem Münchener Abkommen vom 29.9.1938 (Grenzfestlegung vom 20.11.1938) zum Dt. Reich gekommenen sudetendeutsche Gebiete. bearb. vom Sudetendt. Archiv u. Inst. für Landeskunde. Hrsg. vom Inst. für Landeskunde in d. Bundesanst. für Landeskunde u. Raumforschung 2. Aufl.‎

‎München : Verl.-Haus Sudetenland 1987. 374 S. ; 22 cm + Kt.-Beil. ([5] Bl.) kart., Softcover/Paperback, Exemplar in gutem Erhaltungszustand‎

‎CSSR 9783943844146 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Référence libraire : 65556

‎Fauvismus - Rochard, Patricia‎

‎Die Explosion der Farbe : Fauvismus und Expressionismus 1905 bis 1911 ; [eine Ausstellung im Alten Rathaus der Stadt Ingelheim, 26. April bis 28. Juni 1998]. Internationale Tage Ingelheim. [Veranst. Boehringer Ingelheim - Internationale Tage. Red. des Katalogs Patricia Rochard ...] 3874394565‎

‎Mainz : Schmidt 1998. 175 S. : 44 farb. Bildtaf. u. zahlr. schw.-w. Abb. ; 29 cm gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, Exemplar in gutem Erhaltungszustand‎

‎Jugendstil 387439459X +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Référence libraire : 15999

‎Lüpertz, Markus‎

‎Das Grundgesetz. mit Ill. von Markus Lüpertz / Bertelsmann Chronik!; Bild‎

‎Gütersloh ; München : Wissenmedia in der Inmedia-ONE-GmbH 2012. 223 S. : ca. 30 exklusive Illustrationen und Gouachen von Markus Lüpertz ; 31 cm Pp., gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband‎

‎Das Grundgesetz markiert für uns Deutsche einen Neuanfang in Recht und Freiheit. Im Zentrum stehen die 19 zentralen Grundrechte. Markus Lüpertz, einer der einflussreichsten deutschen Maler und Bildhauer, unternimmt den einmaligen Versuch, durch seine exklusiv geschaffenen Illustrationen (19 Gouachen und 11 großformatige Initialen für die elf Kapitel) den geistigen Gehalt des Grundgesetzes herauszuarbeiten. Mit Vor- und Nachworten prominenter Persönlichkeiten. K-Lüpertz 9783577074674 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Référence libraire : 65509

‎Drummer, Heike‎

‎"Ein Glücksfall für die Demokratie" : Elisabeth Selbert (1896 - 1986) , die große Anwältin der Gleichberechtigung. hrsg. von der Hessischen Landesregierung. [Mit Beitr. von , Jutta Zwilling u.a.]. Hrsg. von der Hessischen Landesregierung. / Signiert von den Mitautorinen Drummer, Jutta Zwilling, und Ruth Selbert‎

‎Frankfurt am Main : Eichborn 1999. 317 S. : mit Abb. , 23 cm, Gr.-8°, Literaturverz. S. 301 - 309. mit Schutzumschlag gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, Exemplar in gutem Erhaltungszustand‎

‎Elisabeth Selbert, geborene Martha Elisabeth Rohde, war eine deutsche Politikerin und Juristin. Sie war eine der vier ?Mütter des Grundgesetzes?. Wikipedia Gesch 4 9783821816074 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Référence libraire : 2770

‎Jähner, Harald‎

‎Wolfszeit : Deutschland und die Deutschen 1945-1955. 1. Auflage‎

‎Berlin : Rowohlt Berlin 2019. 474 Seiten : zahlr. s/w Abb.Illustrationen ; 22 cm, mit Schutzumschlag Festeinband, gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, Exemplar in gutem Erhaltungszustand‎

‎Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019, zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den »Umerzieher« Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem »Versandgeschäft für Ehehygiene« alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben. Gesch 9783737100137 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Référence libraire : 65520

‎Mann, Heinrich und Günther Stiller‎

‎Professor Unrat. Illustrationen von Günther Stiller und Buchgestaltung‎

‎Frankfurt [Main], Wien, Zürich : Büchergilde Gutenberg 1974. 246 S. : Ill.; ; 22 cm, mit Schutzumschlag gebundene Ausgabe, Leinen, Exemplar in sehr gutem Erhaltungszustand‎

‎R-Mann 9783763218134 +++++ 30 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++ Wir liefern außer nach Deutschland, nur noch nach Schweiz / Holland / Belgien / Italien / GB / USA / +++ We now only deliver to Switzerland / Holland and Belgium / Italy / GB / USA +++ Keine Lieferung nach Österreich ++++‎

Référence libraire : 65559

‎Kludas, Arnold und Karl-Theo Beer (Herausgeber)‎

‎Die Kaiserliche Marine auf alten Postkarten.‎

‎Hildesheim : Gerstenberg, 1983. 214 S. : überwiegend Ill. (z.T. farb.), 32 cm. gebundene Ausgabe, Pp.‎

‎Seiten altersbedingt gebräunt. Einband leicht berieben, ansonsten sehr gut erhalten. ISBN: 9783806720075‎

Référence libraire : 237489

‎Granzow, Klaus (Herausgeber)‎

‎Letzte Tage in Pommern : Tagebücher, Erinnerungen und Dokumente der Vertreibung.‎

‎München ; Wien : Langen Müller, 1984. 321 S. : Ill., 25 cm. Pp., gebundene Ausgabe, SU.‎

‎Seiten altersbedingt gebräunt. SU. leicht berieben/angeschmutzt, ansonsten sehr gut erhalten. ISBN: 9783784420394‎

Référence libraire : 237474

‎Schulze, Andreas, Jean C. Roché Alfred Werle u. a‎

‎Vogelstimmen-Trainer : Schnellsystem in Bild und Ton.‎

‎[München] : BLV, 1999. 1 CD ; 12 cm, in Behältnis 25 x 14 x 2 cm + Begleitheft (67 S.). Buch + Audio CD in Box.‎

‎Box leicht eingedrückt, ansonsten sehr gut erh. ISBN: 9783405158811‎

Référence libraire : 237460

‎Venohr, Wolfgang und Friedrich Kabermann‎

‎Brennpunkte deutscher Geschichte : 1450 - 1850.‎

‎Kronberg/Taunus : Athenäum, 1978. 306 S. : zahlr. Ill. (z.T. farb.), Kt., 30 cm. gebundene Ausgabe, Leinen, SU.‎

‎SU. leicht berieben, ansonsten sehr gut erhalten. ISBN: 9783761080115‎

Référence libraire : 237499

‎Heinrich, Frank (Herausgeber) und Uwe Heimkowski (Herausgeber)‎

‎Der verdrängte Skandal : Menschenhandel in Deutschland. [1. Auflage]‎

‎Moers : Brendow. Verlag, [2016]. 159 Seiten : Illustrationen, 24 cm. Bibliothekseinband, Broschiert.‎

‎Ehemaliges Bibliotheks-Exemplar mit den üblichen Stempeln/ Aufklebern/ Eintragungen. ISBN: 9783865068941‎

Référence libraire : 237426

‎Alemann, Ulrich von, Philipp Erbentraut und Jens Walther‎

‎Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland. Grundwissen Politik Band 26. Lehrbuch. 4., vollst. überarb. und aktualisierte Aufl.‎

‎Wiesbaden : VS-Verl., 2010. 274 S. : graph. Darst., 24 cm. Bibliothekseinband, Broschiert.‎

‎Ehemaliges Bibliotheks-Exemplar mit den üblichen Stempeln/ Aufklebern/ Eintragungen. ISBN: 9783531176659‎

Référence libraire : 237401

‎Thorenz, C. Katharina (Mitwirkender) and Hans-Joachim (Mitwirkender) Homa‎

‎Ulmer Stadt-Spatzen : ... eine liebenswerte Gesellschaft. C. Katharina Thorenz ; Hans-Joachim Homa‎

‎Ulm : Wortfluss-Verl., c 2011. 72 S. : zahlr. Ill. ; 22 cm Gr.-8°, Hardcover/Pappeinband‎

‎Buch in gutem Zustand‎

Référence libraire : 146183

‎Carte Topographique Kupferstichkarte Colmar S-28 ( Seletstat, Schlettstadt, Marckolsheim ) Blatt 28 aus dem Atlaswerk "Carte Topographique de lAncienne Souabe et dune Portion des Pays Limithrophes."‎

‎Paris, Picquet, 1818-19, 1818. Blattgröße 69cm x 100cm,‎

‎Commencée en 1801 par les soins du Général Moreau, exécutée au Dépot de la Guerre, à l'Echelle d'un Mètre pour 100.000 Mètres et publiée par autorisation de Sa Majesté, sous le Ministère de S.E.M. le Marquis de Gouvion Saint-Cyr. Gestochene Kupferstichkarte. Das Gebiet umfasst Colmar, Ihringen bis hoch zu Krautergersheim, Plobsheim. Hier die Karte S-28 Colmar aus dem 18-teiligen Kartenwerk. Verlegt wurde das Werk bei Charles Picquet (1771-1827) im Auftrag des französischen Kriegsministers Graf Gouvion St. Cyr (1764-1830).- Das gestochene Blatt im Format 69 x 100 cm., Leicht randrissig, mittig gefaltet, insgesamt sehr gut erhalten. Sprache: französisch.‎

Référence libraire : 146181

‎Carte Topographique de lAncienne Souabe et dune Portion des Pays Limithrophes. Übersichtskarte -‎

‎Paris, Picquet, 1818-19, 1818. Blattgröße 69cm x 100cm, Kartenansicht 32 x 25cm,‎

‎Commencée en 1801 par les soins du Général Moreau, exécutée au Dépot de la Guerre, à l'Echelle d'un Mètre pour 100.000 Mètres et publiée par autorisation de Sa Majesté, sous le Ministère de S.E.M. le Marquis de Gouvion Saint-Cyr. Gestochene Kupferstichkarte. Das Gebiet umfasst Baden, Württemberg und die westlichen Teile von Bayern bin zu Speyer im Norwesten, dem Altmühltal im Nordosten, Füssen im Südosten und dem Schweizer Aartal im Südwesten. Hier die erste Karte mit Übersichtskarte und Legende. Verlegt wurde das Werk bei Charles Picquet (1771-1827) im Auftrag des französischen Kriegsministers Graf Gouvion St. Cyr (1764-1830).- Das gestochene Blatt im Format 69 x 100 cm., Leicht randrissig, mittig gefaltet, insgesamt sehr gut erhalten. Sprache: französisch.‎

Référence libraire : 146180

‎Grefrath - KRÜHSEN Hans / PESCH Dieter‎

‎Bilder aus Alt-Grefrath und Alt-Oedt. * Schriften des Museumsvereins Dorenburg Band 25.‎

‎Grefrath. 1979. 136 nicht nummerierte Seiten. Mit sehr zahlreichen faks. Abbildungen. Titelvergoldeter u. dekorativ oval ausgeschnittener Original-Kunstleder-Einband. Gutes Exemplar 22x21 cm‎

‎* Beiliegend: Notizen zum Pfarrfest beim 75-jährigen Kirchweihfest der Pfarrgemeinde St. Josef - Vinkrath - im September 1978 (Typoskript. 22 Seiten mit Illustrationen. Geheftet).‎

Référence libraire : 101227

‎Die Industrie- und Handelskammer zu Halle. Herausgegeben von der Geschäftsführung Dezember 1937.‎

‎Leipzig. Lühe & Co. 1937. 60, (3) Seiten. Originalbroschur (Gestempeltes Bibl.-Exemplar) 25x18 cm‎

‎* Der Aufbau der gewerblichen Wirtschaft in Einzeldarstellungen.‎

Référence libraire : 85836

‎Stuttgart - Ströhmfeld, Gustav‎

‎Stuttgart. Führer durch die Stadt und in deren Umgebung. Mit Bildern, Stadtplan und Umgebungskarte. Herausgegeben und seinen hochgeschätzten Gästen zur freundlichen Erinnerung gewidmet vom Hôtel Marquardt. Bearbeitet von Gustav Ströhmfeld.‎

‎Hotel Marquardt. Stuttgart (Um 1897). 69 Seiten, ein mehrfach gefalteter u. farbig lithographierter Umgebungsplan sowie 88 Seiten "Inserenten-Anhang" mit teils dekorative illustrierten Anzeigen. Titelvergoldete Originalbroschur. (Einband am Rücken überklebt. Papier teils etwas fleckig). 17x11 cm‎

Référence libraire : 148381

‎Kästner, Erich‎

‎Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee von Erich Kästner. Illustriert von Walter Trier. (Im Impressum steht: ?Printed in Austria. Copyright 1933 by Williams & Co. G. m. b. H., Berlin-Grunewald, Druck der Waldheim-Eberle A. G., Wien?). 11. - 30. Auflage.‎

‎Berlin-Grundwald, Williams & Co. Verlag. (1933). 131, (1) Seiten. Mit zahlreichen, meist ganzseitigen s/w Illustrationen. Farbig illustrierter Original-Halbleinwand-Einband. (Einband gering randfleckig. Besitzereintrag a. d. Titelblatt. Papier teils gering fleckig). 21x15 cm‎

‎* Sehr seltene 2. Auflage. Diese Auflage wurde in einer Novemberausgabe der Weltbühne von 1932 angezeigt. Große Teile der vorliegenden Auflage wurden nach Angabe des Verlages Williams & co. von der GESTAPO beschlagnahmt. ----- Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee ist ein Kinderbuch von Erich Kästner mit Illustrationen von Walter Trier. Es erschien im November 1932 bei Williams & Co. (Berlin-Grunewald). Das dritte Kinderbuch Erich Kästners entstand in politisch unruhigen Zeiten im Jahr 1932 und ist deutlich kürzer als Emil und die Detektive (1929) und Pünktchen und Anton (1931). Erich Kästner schrieb den Text im Frühjahr 1932[15] und es kam ? wie zuvor seine beiden ersten Kinderbücher ? im Herbst für das Weihnachtsgeschäft in den Handel. Das genaue Datum ist nicht bekannt, es wurde vermutlich Anfang November 1932 publiziert. Es erschien, als Kästner den Höhepunkt seines Schaffens erreichte, und war gleichzeitig das letzte Buch beim Berliner Verlag Williams & Co., bevor er Publikationsverbot im Dritten Reich erhielt. Obwohl Erich Kästner in diesem Kinderbuch eine phantastische Unsinnsgeschichte erzählt, erwähnt er auch hier existierende Orte. Beispiele sind die Glacisstraße, in der das Pferd um ein Stück Zucker bittet, und die Johann-Mayer-Straße 13, die Adresse von Ringelhuths Wohnung. Sogar das Ziel der Reise, die Südsee, ist durch die Angabe ?Palmeninseln mit vorgelagerten Korallenriffen? ?auf beiden Seiten des Äquators? recht genau lokalisierbar. Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee gilt als ?Kästners freiestes und phantasievollestes Werk?.[21] Es verkaufte sich in den ersten Wochen sehr gut. Erich Kästner berichtete in einem Brief an die Mutter von den positiven Rückmeldungen der Freunde zu seinem dritten Kinderbuch: ?er gefiel ?allen, die ihn lesen, sehr gut??. Linke und liberale Zeitungen teilten die Meinung der Freunde Kästners, die weiter rechts angesiedelten Kritiker urteilten weniger freundlich, denn Erich Kästner und Walter Trier setzten hier den national-konservativen und faschistischen Tendenzen am Ende der Weimarer Republik subtil andere Werte entgegen. Besonders scharf griff ihn hier erstmals Christian Jenssen an, der sich in den Folgejahren zu einem der prominentesten Gegner Kästners entwickelte. In der Berliner Börsen-Zeitung spottete er am 22. Jan 1933: ?[Erich Kästner hat] nur eine sehr schwache Ahnung von der unerschöpflich bunten, den klügelnden Verstand des Erwachsenen verschlossenen Welt der Kindheit? Ab März 1933 begannen die ersten Bücherverbrennungen, die im Mai ihren Höhepunkt erfuhren, und bald wurde dieses Kinderbuch ? wie fast alle Bücher Kästners ? verboten.[Anm 9] Erst im Januar 1948 erschien der Roman wieder in Deutschland, noch ohne die typische Signatur von Walter Trier auf der Buchdeckelillustration (32.?43. Tsd. Aufl., Williams & Co., Berlin). Bis zum Jahr 1936 wurde dieses Kinderbuch ins Schwedische, Englische, Tschechische, Französische, Polnische und Italienische übersetzt. Der Kritiker der New York Times zeigte sich davon enttäuscht. Nur passagenweise finde er den Humor und die Spontaneität von Emil und die Detektive wieder, auch die Zeichnungen Walter Triers seien zwar ebenfalls humorvoll gestaltet, jedoch übertriebener und weniger unterhaltsam. Insgesamt sei die Erzählung eine bemühte Aneinanderreihung von Geschichten und Figuren und lasse die innere Logik echten Unsinns vermissen (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 148402

‎Kilcher, Andreas B‎

‎Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur: Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart 2., aktualisierte und erweiterte Auflage mit 299 Abbildungen.‎

‎Stuttgart, Weimar, Verlag J.B. Metzler 2012. XXXII, 576 Seiten. Farbig illustrierter OKart.-Einband. (Besitzereintrag a. d. Titelblatt. Gutes Exemplar). 23,5x16 cm‎

‎* Von Moses Mendelssohn bis Doron Rabinovici, von Henriette Herz bis Barbara Honigmann. Das Lexikon stellt 310 jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache vor von der Aufklärung bis in die Gegenwart. Bei der Einordnung der Autoren in die deutsch-jüdische Literatur gilt das Augenmerk der jeweiligen Standortbestimmung des eigenen Schreibens.‎

Référence libraire : 148359

‎HAY Wilhelm (Schriftleiter)‎

‎Paulinus-Kalender 1932. Mit Beiträgen und Bildern von Mosel, Eifel, Hunsrück, Saar, Nahe, Ahr, Rhein und Sieg. Neunter Jahrgang.‎

‎Trier. Druck und Verlag der Paulinus-Druckrei (1931). 129, (15) Seiten. Mit Abbildungen u. Illustrationen. Illustrierte Originalbroschur- (Einband am Rücken unschön überklebt u. mit stärkeren Gebrauchsspuren an den Rändern). 27x20 cm‎

Référence libraire : 136247

‎Pflaumloch - Stäbler, Eugen‎

‎Pflaumloch im Ries. Eine Ortsgeschichte mit besonderer Berücksichtigung der mittelalterlichen Verhältnisse von Dr. Eugen Stäbler.‎

‎Ellwangen Schwabenverlag 1956. 87 Seiten. Mit wenigen Abbildungen. Originalbroschur u. Original-Schutzumschlag. (Mehrere Rotstiftunterstreichungen). 22x16 cm‎

‎* Pflaumloch ist ein Ortsteil und Dorf der Gemeinde Riesbürg im Ostalbkreis in Baden-Württemberg und der Sitz der Gemeindeverwaltung. Pflaumloch wurde das erste Mal 1246 als Pflunloch erwähnt. Vermutlich ist der Ort in der jüngeren Ausbauzeit ab etwa dem 10. Jahrhundert entstanden. Im 13. Jahrhundert gab es in Pflaumloch ein Ortsadelsgeschlecht von Ministerialen der Grafen von Oettingen. Vermutlich verbürgerten diese im 14. Jahrhundert in Nördlingen. Um 1400 saß in Pflaumloch das Geschlecht derer von Waiblingen, vermutlich kamen diese über Heirat mit einem Vertreter des Adelsgeschlechts der Gußregen von Trochtelfingen zu Besitz in Pflaumloch. Während des Alten Reiches lag die Dorfherrschaft und die Hochgerichtsbarkeit stets bei den Oettinger Grafen, während die Grundherren jeweils das Niedergericht ausübten. Nach dem Heiligen Römischen Reich: Nachdem das Alte Reich aufgelöst worden war, kam Pflaumloch zuerst 1806 an das Königreich Bayern und wurde 1810 zum Königreich Württemberg umgegliedert. Bis 1851 gehörte der Ort zur Gemeinde Goldburghausen und wurde dann eine eigenständige Gemeinde. Diese Gemeinde wurde, nachdem 1972 Goldburghausen und 1973 Utzmemmingen eingemeindet wurden, 1973 in Riesbürg umbenannt. Seit 1487 waren in Pflaumloch Juden ansässig, wovon heute noch der Jüdische Friedhof und die ehemalige Synagoge zeugen, heute das Rathaus. 1871 machte die jüdische Bevölkerung etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung aus, die anderen beiden Drittel gehörten der katholischen bzw. der evangelischen Gemeinde an. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 148387

‎Giesing - Guttmann, Thomas und Hildegard (Hrsg.) Adam‎

‎Unter den Dächern von Giesing. Politik und Alltag 1918 - 1945. Beiträge zur Geschichte Giesings und Harlachings von der Revolution bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs von Hildegard Adam, Herbert Dandl, Manfred Döbereiner, Thomas Guttmann, Willi Hanseder, Andreas Heusler, Alexander Markus Klotz, Franz Peter und Bärbl Pöhlmann. Herausgegeben von Thomas Guttmann unter Mitarbeit von Hildegard Adam.‎

‎Buchendorfer Verlag, München 1993. 256 Seiten. Mit zahlreichen faks. s/w Abbildungen. Illustrierter OKart.-Einband. 24x19 cm‎

‎* "In diesem Band, der sich thematisch an das erste Buch der Autorengruppe "Giesing - Vom Dorf zum Stadtteil" anschließt, werden Geschichte und Ereignisse in den Münchner Stadtteilen Giesing und Harlaching seit der Revolution im Jahr 1918 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in verschiedenen Beiträgen geschildert und durch Fotos, Pläne und Dokumente reichhaltig optisch belegt. Neben politischen Themen wie dem Aufstieg der NSDAP in diesem Viertel, Verfolgung von jüdischen Mitbewohnern oder politisch Andersdenkenden sowie Spuren des Widerstands gegen das NS-Regime, Kirchenkampf und Erlebnisse von Giesingern in der Hitlerjugend werden auch Themen wie Freizeitgestaltung, Wohnen und Baugeschichte, Verkehrsplanung u. a. m. angesprochen. Vor allem geht es in diesem Band um Alltagserfahrungen und "erlebte" Geschichte alter Giesinger, die in Form zahlreicher Zitate und Schilderungen aus verschiedenen Zeitzeugeninterviews selbst zu Wort kommen." (Verlagstext)‎

Référence libraire : 148407

‎Grünwald - JANICH, Edmund (2. Bürgermeister von Grünwald)‎

‎Grünwald und das Isartal. von Edmund Janich. Karten von Architekt Buscher. Federzeichnungen von P. F. Kaemmerer, zahlr. Fotos und einem mehrfach gefalteten, farbig illustriertem Staffelbaupaln der Gemeinde Grünwald im Anhang. * Umschlagtitel: Grünwald bei München - Die Perle des Isartals. Aufklärungsschrift für alle Baulustigen, welche in der Nähe Münchens unter besonders günstigen Bedingungen sich ansässig machen wollen.‎

‎Herausgeber: Der Gemeinderat Grünwald. (Ohne Jahr. 1934). 88 Seiten. Mit zahlr. Aufnahmen von Villenbauten des Stadtteils u. teils farbigen Karten. Grüne Originalbroschur. (Titelblatt mit Besitzereintrag. Faltkarte an meheren Stellen hinterlegt u. geklebt.Titel mit Stempel: Gemeinde Grünwald mit Hakenkreuz: Die im Buch angegebenen Preise sind überholt). 21x15 cm‎

‎* Grünwald (bairisch Greawoid) ist eine Gemeinde und ein staatlich anerkannter Erholungsort im oberbayerischen Landkreis München. Grünwald liegt oberhalb des Isartals direkt südlich der Landeshauptstadt München und ist eine der reichsten Gemeinden Deutschlands. Grünwald war Anfang des 20. Jahrhunderts noch ein Bauerndorf. 1904 wurde die Grünwalder Isarbrücke über die Isar eingeweiht, die fortan die Gemeinden Grünwald und Pullach miteinander verband. Damals war diese in der neuen Stahlbetonbauweise errichtete Brücke mit zwei Dreigelenkbögen mit einer Spannweite von je 70 Metern das am weitesten gespannte Brückenbauwerk dieser Art. 1945 wurde die Brücke in den letzten Kriegstagen gesprengt und später bis 1949 originalgetreu rekonstruiert. Im Jahr 2000 wurde die denkmalgeschützte Brücke schließlich durch einen dem Original nachempfundenen Neubau ersetzt. Ein entscheidender Einschnitt in Grünwalds Geschichte war die Einweihung der Trambahnstrecke München?Grünwald am 13. August 1910. Diese Erschließung gab Grünwald einen starken Entwicklungsimpuls, da nun der Ausflugsverkehr deutlich zunahm und die Einwohnerzahl beständig anstieg. Dennoch behielt Grünwald als beliebter Villenvorort seinen Gartenstadtcharakter. Die Bavaria Filmstudios siedelten sich 1919 im Grünwalder Gemeindeteil Geiselgasteig direkt am Ortsrand zu Harlaching (München) an. Helmut Jedele rettete das Studio Ende der 1950er Jahre vor dem Konkurs und machte es in der Folge zum ?Bayerischen Hollywood?. Stars von Billy Wilder bis Wolfgang Petersen festigten in den folgenden Jahrzehnten den Weltruhm des Studios und machten Grünwald über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Durch die Nähe zu den Bavaria Studios und seine reizvolle Lage am Isarhochufer wurde Grünwald immer mehr zum schicken Nobelwohnort vieler Reicher und Prominenter wie Senta Berger, Josef von Ferenczy, Joachim Fuchsberger, Uschi Glas, Oliver Kahn, Carlos Kleiber, Patrick Lindner, Uwe Ochsenknecht, Kai Pflaume, Heinz Rühmann oder auch Modeikone Rudolph Moshammer, der dort bis zu seiner Ermordung in der Nacht zum 14. Januar 2005 in einer Villa in Geiselgasteig lebte. Viele Schauspieler sind auf dem Waldfriedhof Grünwald begraben. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 148401

‎Bettbrunn - ETTLE, Elmar‎

‎Oh Heyliger Salvtaor hilff - Die Kipfenberger Wallfahrt nach St. Salvator in Bettbrunn.‎

‎Hercynia-Verlag Kipfenberg 1979. 64, (1) Seiten. Mit zahlreichen Abbildungen. Farbig illustrierter Original-Leinwand-Einband. (Titelblatt mit Besitzervermerk u. Rotstiftunterstreichung). 17x12 cm‎

‎* Die Salvatorkirche (auch: St. Salvator) in Bettbrunn im Landkreis Eichstätt und im Bistum Regensburg ist eine barocke Wallfahrtskirche, die dem Salvator Mundi (lat. = ?Erlöser der Welt?, meint Jesus Christus) geweiht ist. Im Jahre 1125 soll sich der Sage nach, abgedruckt in Engerds Wallfahrtsbüchlein von 1584, folgendes Wunder ereignet haben: Ein Hirte hatte eine geweihte Hostie in seinen Hirtenstab eingebaut. Als ein Gewitter aufzog und das Vieh auseinanderlief, warf er mit seinem Stecken nach den Tieren, woraufhin die Hostie auf den Boden fiel und sich weder vom Hirten noch von einem Priester aufheben ließ. Schließlich kam der Regensburger Bischof Hartwig, dem es gelang, die Hostie zu erheben. Daraufhin wurde über dem Felsen, auf dem die Hostie gelegen war, eine hölzerne Kapelle erbaut. Bettbrunn ist somit die älteste bezeugte bayerische Hostienwallfahrt. Kirche und Kloster Bettbrunn, Kupferstich von Michael Wening Geschichte: 1329 brannte das erste hölzerne Kirchlein ab, und mit ihm verbrannte die Hostie von 1125, die auf dem Hochaltar verwahrt worden war. Daraufhin verehrte man ein hölzernes Gnadenbild des hl. Salvators, ein Christusbild, welches den Brand überstanden hatte. Es handelt sich um eine 34 Zentimeter hohe Holzplastik aus der Zeit der Hochromanik (um 1125), Jesus als König darstellend. Das Bildnis wurde in der Barockzeit 1728 mit silbernem Herzen, Szepter und Weltkugel geschmückt. Nach der Zerstörung der Kapelle baute die Regensburger Dombauhütte 1329?39 eine einschiffige gotische Kirche von 37 Meter Länge. Später erfolgten mehreren Erweiterungen. Schließlich riss man 1774 das Langhaus aufgrund seines desolaten Zustandes ab und baute es in breiterer Form wieder auf. Der Baumeister war der kurfürstliche Hofmaurermeister Leonhard Matthäus Gießl aus Wien bzw. München, der die Kirche nach Plänen des Ingolstädter Architekten Veit Haltmayr neu errichtete. Da der alte Chor stehen blieb, musste keine Neukonsekration vorgenommen werden. Die drei Fresken des Langhauses malte 1777 der bayerische Hofmalermeister Christian Wink, der auch das Chordeckenfresko schuf. Der Stuck stammt von 1777 bis 1784 von Franz Xaver Feichtmayr d. J. Trotz des frühen Klassizismus des Stucks lebt die Kircheneinrichtung noch weitgehend vom Barock. Der im Grundriss quadratische, 70 Meter hohe und damit die Gegend weit beherrschende Kirchturm geht im obersten Geschoss in ein Achteck über; der Kuppelhelm wird von einer Laterne überragt, die von einer Zwiebel bekrönt wird. In dieser Gestalt ist der Turm ein Werk von dem Parlier Johann Baptist Camesino, erbaut 1681?84 nach Plänen von Jakob Engel. 1963/64 musste wegen starker Rissbildung der Schub des Daches durch einen Eisenbeton-Ringanker und zusätzliche Verstrebungen im Dachstuhl abgefangen werden. An einer Renovierung unter Pfarrer und Dekan Geistlicher Rat Gustav Reiß (? 1988) wirkten von 1969 bis 1978 32 Firmen mit. Innenraum der Wallfahrtskirche Bettbrunn Die Kirche ist heute ein bekannter Wallfahrtsort, zu dem jährlich mehr als 60 Pfarrgemeinden pilgern. Alle 100 Jahre überbringen diese eine Votivkerze, die im Chorraum fest aufgestellt wird. Vor der Säkularisation 1803 befanden sich hier über 300 solche besonders geschmückten und besonders großen Kerzen, von denen bei der Säkularisation über 200 abgingen. Heute sind wieder etwa 240 dieser ?Immerkerzen? vorhanden; die älteste stammt aus Ingolstadt aus dem Jahr 1378. Die Wallfahrtskirche ist seit 1374 gleichzeitig Pfarrkirche; die Pfarrei wurde seit 1650 von den Augustiner-Eremiten in Ingolstadt betreut, die die Pfarrei 1690 offiziell übertragen bekamen. 1653 errichtete der Bettbrunner Pfarrer Pater Sebastian Fridlin die noch heute bestehende Rosenkranzbruderschaft und 1670 die Erzbruderschaft vom heiligsten Altarsakrament. Die Wallfahrt erfreute sich im Haus Wittelsbach hoher Beliebtheit: Kurfürst Maximilian I. pilgerte im Herbst 1651 noch im Alter von 79 Jahren nach Bettbrunn und verstarb wenig später an einer während der Wallfahrt zugezogenen Erkältung. 1693 und 1743 erfolgten päpstliche Ablassverleihungen. Mit der Säkularisation mussten die Augustiner-Eremiten ihr Kloster in Bettbrunn verlassen. Die Wallfahrten wurden verboten und setzten erst gegen 1860 wieder ein. Heute gehört die Pfarrei zum Dekanat Pförring des Bistums Regensburg. 2006?07 wurde eine umfangreiche Innenrenovierung vorgenommen. Zu den Kunstwerken der Kirche zählen eine steinerne Salvatorfigur von Georg Vischer von 1526, ein Altarrelief von Ulrich Vischer, 1473 in Ingolstadt gehauen, ein Salvator-Gemälde von 1570 von Lucas Cranach d. J., ein spätgotischer Flügelaltar in der oberen Sakristei, aus Weißendorf stammend, ein Ostensorium mit Agnus-Dei (Lamm Gottes)-Wachsscheibe um 1630, ein Hl. Jakobus d. J. von 1605, eine Rokoko-Madonna Maria vom Siege von 1780, geschnitzte Stuhlwangen und eine bedeutende Krippe, die in der Weihnachtszeit vor einem linken Seitenaltar aufgebaut wird. Der Ortsname bezog sich ursprünglich als Vebrunn oder Pfebrunn auf einen Ziehbrunnen; erst mit der Wallfahrt nannte das Volk den Ort Betbrunn (1378 so bezeugt). Der Salvatorbrunnen im ältesten Hof des Ortes wurde bei der Säkularisation 1803 abgebrochen. 1974 wurde an der Südseite der Kirche ein neuer Brunnen durch den Bildhauer Barthelmeß, Ingolstadt, errichtet. (Quelle Wikipedia).‎

Référence libraire : 148386

‎Krack, Otto, Paul Ernst Marie Heller u. a‎

‎Die Woche. Moderne Illustrierte Zeitschrift. Nummer 32. 1899. I. Jahrgang.‎

‎Verlag von August Scherl; Berlin, 1899. S. (1241) - 1280; XII; Illustr.; graph. Darst.; viele (illustr.) Anzeigen; 30,5 cm; klammergeh. Broschur.‎

‎Gutes Ex.; Gebrauchs- u. Lagerspuren; Klammerheftung rostig; Einband mit kl. Läsuren; Seiten minimal nachgedunkelt. - In Frakturschrift. - Mit vielen illustr. Anzeigen. - INHALT : Die sieben Tage der Woche ------ Berliner Notizbuch ------ Wovon man spricht ------ Die Theaterwoche. Von Otto Krack ------ Die Toten der Woche ------ Die Börsenwoche. Von Junius ------ Bilder vom Tage ------ Bilder von der Hundertmeilenfahrt Berlin - Cotis ------ Bilder aus Transvaal ------ Bilder aus der Breslauer Gesellschaft ------ Der Mittelstand. Zeitgemäße Betrachtung von Dr. Paul Ernst ------ Fürstbischof Kopp und sein Heim in Breslau ------ Was will England von Transvaal? Von H. Hermann ------ Frauen als Erfinderinnen. Von Marie Heller ------ Vom Untergang der Weltsysteme. Von Dr. Wilhelm Meyer ------ Wunder der Schnelltelegraphie ------ Die Frau und ihr Kleid. Ein Kapitel für Männer. Von Karl Scheffler ------ Der Fremde. Ballade von Detlev v. Liliencron ------ Was sollen unsere Kinder werden? ------ Was die Mode bringt. Von Lillian ------ Was das Kunstgewerbe bringt. Von Felix Poppenberg ------ Was die Aerzte sagen ------ Was die Richter sagen ------ Politische Satire in Wort und Bild / (u.a.) -- Die Woche war eine illustrierte Zeitschrift in Deutschland, begründet 1899 vom Berliner August Scherl Verlag, eingestellt 1944. Einzelne Seiten der Beilage Die Woche. Bilder vom Tage sind nicht zu verwechseln mit der ebenfalls bei Scherl in Berlin verlegten Illustrierten Bilder vom Tage. ? 1894 kaufte der Verleger Leopold Ullstein die Berliner Illustrirte Zeitung (BIZ), um sie mit einem veränderten Konzept auf den Markt zu bringen. Das Ziel hieß: Berichterstattung mit möglichst aktuellen Bildern. Hintergrund war der "Zeitungskrieg" der 1890er Jahre, der Konkurrenzkampf der Berliner Verleger Leopold Ullstein, Rudolf Mosse und August Scherl um die Vorherrschaft auf dem Zeitungsmarkt. Der Scherl Verlag startete Die Woche 1899 als Gegengewicht zur BIZ. Auch hier sollte im Mittelpunkt die Bildberichterstattung zum aktuellen Tagesgeschehen stehen. Ein Verlagsprospekt bezeichnete das neue Blatt als "wertvolle Ergänzung zur Tageszeitung", geeignet, "vielbeschäftigten Leuten die zeitraubende und mühevolle Arbeit" abzunehmen, mehrere Zeitungen zu lesen. Erster Chefredakteur war Paul Dobert (1860-1931). Die Woche stand im Wettbewerb mit Ullsteins Berliner Illustrirte Zeitung und geriet zusehends ins Hintertreffen. Sie galt als provinziell, ihre verkaufte Auflage blieb hinter den Verkaufszahlen der BIZ zurück. Der Scherl-Verlag ging 1916 in den Besitz des Hugenberg-Konzerns über. Die Woche erschien ohne Unterbrechung bis weit in den Zweiten Weltkrieg hinein. 1944 wurde sie kriegsbedingt eingestellt. ? (wiki)‎

Référence libraire : 1252371

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‎Engelberg, Ernst (Hrsg.)‎

‎Im Widerstreit um die Reichsgründung. Eine Quellensammlung zur Klassenauseinandersetzung in der deutschen Geschichte von 1849 bis 1871. Hrsg. v. Ernst Engelberg. Eingeleitet, ausgewählt u. in Verbindung mit Doris Schmidt bearb. von Rolf Weber.‎

‎VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften; Berlin, 1970. 506 S.; 22 cm; fadengeh. Orig.-Leinenband mit OUmschlag.‎

‎Gutes Ex.; Umschlag berieben; geringe Gebrauchs- u. Lagerspuren. - INHALT : Einleitung ------ I. Der Übergang zum modernen Industriestaat ------ Die zweite Phase der industriellen Revolution ------ Die Lage der arbeitenden Klassen ------ Die Herausbildung des inneren Marktes ------ II. Die Herrschaft der Reaktion ------ Die Unterdrückung der Arbeiterbewegung und der antifeudalen Opposition ------ Die Reaktion in Preußen und Österreich ------ III. Der Neubeginn der nationalen Einigungsbewegung ------ Die neue Ära in Preußen ------ Deutschland und der oberitalienische Krieg ------ Der Nationalverein und die patriotische Volksbewegung ------ IV. Der Heeres- und Verfassungskonflikt in Preußen ------ Der Heereskonflikt ------ Die Krise der Monarchie und der Höhepunkt des Verfassungskonfliktes ------ Das Dilemma der bürgerlichen Nationalbewegung ------ V. Der Aufschwung der Arbeiterbewegung ------ Die Bildung neuer Arbeitsorganisationen ------ Die Anfänge der I. Internationale in Deutschland ------ VI. Der Schleswig-Holstein-Konflikt ------ Die Entwicklung der Schleswig-Holstein-Frage ------ Volksbewegung und Parteien ------ Der Krieg gegen Dänemark ------ VII. Der Höhepunkt der nationalrevolutionären Krise und der Krieg von 1866 ------ Die Formierung der demokratischen Kräfte ------ Die Zuspitzung des preußisch-österreichischen Dualismus ------ Die demokratische Antikriegsbewegung ------ Der Krieg von 1866 ------ VIII. Der Norddeutsche Bund ------ Neuformierung des bürgerlichen Parteiwesens ------ Die Bildung des Norddeutschen Bundes ------ Gegen Bonapartismus und Militarismus ------ IX. Die Bildung der Eisenacher Partei ------ Der wachsende marxistische Einfluß ------ Die Krise der Lassalleaner ------ Die Eisenacher Parteigründung ------ X. Der deutsch-französische Krieg und die Gründung des Kaiserreiches ------ Frankreich und Preußen ------ Der Krieg ------ Die Haltung der deutschen Arbeiterbewegung ------ Die Einigung von oben ------ Verzeichnis der abgedruckten Quellen.‎

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‎Uhlemann, Manfred‎

‎Arbeiterjugend gegen Cuno und Poincare. Das Jahr 1923. (1. Auflage).‎

‎Verlag Neues Leben; Berlin, 1960. 230 S.; Illustr.; 20,5 cm; fadengeh., rückengoldgepr. Orig.-Halbleinenband mit illustr. OUmschl.‎

‎Gutes Ex.; Umschlag berieben u. m. kl. Läsuren. - "Schlagt Cuno und Poincare an der Ruhr und an der Spree!" - Unter dieser Losung kämpfte die revolutionäre deutsche Arbeiterjugend im Jahre 1923 mutig und entschlossen an der Seite der Kommunistischen Partei. Manfred Uhlemann berichtet von dem großartigen Kampfbündnis deutscher und französischer Jungarbeiter während der Ruhrbesetzung, die mit heldenmütiger Standhaftigkeit wochenlang den Grausamkeiten der militaristischen Folterknechte trotzten. ? Der Autor schildert, wie in den Reihen der Sozialistischen Arbeiterjugend unter dem Einfluß der Jungkommunisten der Wille zum Bruch mit dem Opportunismus und zur revolutionären Tat gewachsen war. ? (Verlagstext) / INHALT : VORBEMERKUNG ----- I. BESETZUNG DES RUHRGEBIETES 11. JANUAR 1923 ----- 1. Die Ursachen der Ruhrbesetzung ----- Der Imperialismus in Deutschland erstarkt wieder ----- Die Reparationsfrage ----- Der Konflikt spitzt sich zu ----- 2. Der Charakter des Ruhrkampfes ----- Großmächte und Ruhrbesetzung ----- "Passiver Widerstand" und Arbeiterklasse ----- Das werktätige Volk muß die Lasten tragen ----- II. DER NATIONALE UND SOZIALE KAMPF DER DEUTSCHEN ----- ARBEITERJUGEND JANUAR BIS AUGUST 1923 ----- 1. Die Arbeiterjugendbewegung in Deutschland - ein Rückblick ----- 2. Arbeiterjugend und Ruhrbesetzung KJD und SAJ ----- Das Kampfbündnis der deutschen und der französischen Jugend ----- Deutsche und französische Reaktion gegen Arbeiterjugend ----- Die Kampfwoche gegen Imperialismus und Kriegsgefahr ----- 3. Der 7. Reichskongreß der Kommunistischen Jugend Deutschlands ----- Konstituierung ----- Die Diskussion um die Betriebszellen ----- Die KJD kämpft für die wirtschaftlichen Interessen der Jungarbeiter ----- Beratungen über den Kampf gegen Militarismus und Nationalismus -- (u.v.a.)‎

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‎Weyrauch, Wolfgang (Hrsg.), Albrecht Goes Kurt Kusenberg u. a‎

‎1940. Junge deutsche Prosa. Hrsg. v. Wolfgang Weyrauch. Einbandzeichnung v. Martin Kausche. 1.-10.Tsd.‎

‎F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung; Berlin, 1940. 375 Seiten; 21 cm; fadengeh., illustr. Orig.-Pappband.‎

‎Gutes, stabiles Exemplar; Einband u. Seiten etwas nachgedunkelt. - In Frakturschrift. - INHALT : KARL BAHNMÜLLER: Hochwasser ------ EMIL BELZNER: Heidnische Prozession ------ CARL CONRAD: Offenbarung auf See ------ ERNST WILHELM ESCHMANN: Die Schreiberin ------ ALBRECHT GOES: Die Einladung ------ PAULA GROGGER: Der Film ------ WERNER VON GRÜNAU: Einen Trunk dem Leben ------ OTTO HERRMANN: Die ungetane Zeit ------ OTTO KARSTEN: Im Blockhaus ------ MARTIN KESSEL: Ein verlorener Abend ------ KILIAN KOLL: Geflogen ist er nie ------ KURT KUSENBERG: Die Himmelsschänke ------ JOSEF LEITGEB: Nach zwanzig Jahren ------ EBERHARD MECKEL: Der feige Sohn ------ H.G. REXROTH: Der Wahrtraum ------ LUISE RINSER-SCHNELL: Anna ------ GORGE SPERVOGEL: Der Hechtkönig ------ HERMANN STAHL: Die Ankunft in Ithaka ------ DIETRICH STEHR: Die unbarmherzige Buße ------ CARL STEPHENSON: Ein Mann erzählt Geschichten ------ HANS STOCK: Die Zerstörung von Paris ------ WOLFGANG WEYRAUCH: Das Auferlegte ------ KONRAD WILDHAGEN: Der Gouverneur ------ EDUARD ZAK: Kleine Dinger ------ KARL ZIMMERMANN: Ausflug an den grünen See.‎

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‎Lais, Sylvia‎

‎Pankow. 1. Aufl.‎

‎Berlin: Luisenstädtischer Bildungsverein., 1994. 263 S. kart.‎

‎Gutes Exemplar mit beriebenem und leicht verschmutztem Einband. - Geleitwort des Bezirksbürgermeisters von Berlin-Pankow - - Zur Wegbegleitung - ein Vorwort - - Einleitung - - Zur Benutzung - - Die Straßennamen - - Quellenbeleg - - Literatur- und Quellenverzeichnis - - Personenregister - - Straßenverzeichnis. ISBN 9783895420177‎

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‎Sternaux, Ludwig, Wilhelm Schuffen Thekla Friedländer u. a‎

‎Die Woche. Nummer 50. 21. Jahrgang; 1919.‎

‎Berlin; Verlag von August Scherl, 1919. S. (1377) - 1406; Illustr.; graph. Darst. u. sehr viele (illustr.) Anzeigen; 29 cm; geheftete Broschur.‎

‎Gutes Ex.; Einband mit kl. Läsuren; Seiten leicht nachgedunkelt. - In Frakturschrift. - INHALT : Chronik der Woche ------ Die Lehren des Krieges für die Familie. II. Die Bekleidung. Von Obermeister Siebert ------ Theaterschau. Von Ludwig Sternaux ------ Musikwoche. Von W. Klatte ------ Vom Himmel und vom lieben Gott. Von Wilhelm Schuffen ------ Bilder vom Tage (Photographische Aufnahmen) ------ Kunst und Lebensfreude. Von Franz Servaes ------ Moderne Stirnreifen ------ Die Überwinterung von Gemüse und Kartoffeln. Von Thekla Friedländer ------ Vor dem Erwachen. Roman von Nanny Lambrecht (11. Forts.) ------ Frau Königin, die Sonne. Gedicht von Paul Rudolf Löffler ------ Das größte Dampfkraftwerk der Welt. Von Hans Dominik (Mit 7 Abb.) ------ Studienpfleger. Von RA Ernst Böttger ------ Humor und Rätselecke. // Die Woche war eine illustrierte Zeitschrift in Deutschland, begründet 1899 vom Berliner August Scherl Verlag, eingestellt 1944. Einzelne Seiten der Beilage Die Woche. Bilder vom Tage sind nicht zu verwechseln mit der ebenfalls bei Scherl in Berlin verlegten Illustrierten Bilder vom Tage. ? Seit etwa 1890 waren die technischen Voraussetzungen für ein preiswertes, aktuell illustriertes Massenblatt vorhanden. Die Fotografie war hinreichend entwickelt. Fortschritte in der Drucktechnik erlaubten es, die Aufnahmen in Zeitschriften einzusetzen. Die Zeilensetzmaschine (Linotype) und verbilligte Papierherstellung begünstigten die Entwicklung. 1894 kaufte der Verleger Leopold Ullstein die Berliner Illustrirte Zeitung (BIZ), um sie mit einem veränderten Konzept auf den Markt zu bringen. Das Ziel hieß: Berichterstattung mit möglichst aktuellen Bildern. Hintergrund war der "Zeitungskrieg" der 1890er Jahre, der Konkurrenzkampf der Berliner Verleger Leopold Ullstein, Rudolf Mosse und August Scherl um die Vorherrschaft auf dem Zeitungsmarkt. Der Scherl Verlag startete Die Woche 1899 als Gegengewicht zur BIZ. Auch hier sollte im Mittelpunkt die Bildberichterstattung zum aktuellen Tagesgeschehen stehen. Ein Verlagsprospekt bezeichnete das neue Blatt als "wertvolle Ergänzung zur Tageszeitung", geeignet, "vielbeschäftigten Leuten die zeitraubende und mühevolle Arbeit" abzunehmen, mehrere Zeitungen zu lesen. Erster Chefredakteur war Paul Dobert (1860-1931). Die Woche stand im Wettbewerb mit Ullsteins Berliner Illustrirte Zeitung und geriet zusehends ins Hintertreffen. Sie galt als provinziell, ihre verkaufte Auflage blieb hinter den Verkaufszahlen der BIZ zurück. Der Scherl-Verlag ging 1916 in den Besitz des Hugenberg-Konzerns über. Die Woche erschien ohne Unterbrechung bis weit in den Zweiten Weltkrieg hinein. 1944 wurde sie kriegsbedingt eingestellt. ? (wiki)‎

Référence libraire : 1252307

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‎Pannenbecker, Otto‎

‎Geheim! Dokumentarische Tatsachen aus dem Nürnberger Prozeß. Ausgewählt u. hrsg. von Dr. Otto Pannenbecker.‎

‎Im Bastion-Verlag; Düsseldorf, 1947. 223 S.; Illustr.; graph. Darst.; 21 cm; fadengeh., illustr. Broschur.‎

‎Gutes Exemplar; Gebrauchs- u. Lagerspuren; Einband u. Seiten nachgedunkelt; stw. leichte Läsuren; geringe Bleistift-Anstreichungen. - Otto Pannenbecker (* 22. Mai 1907 in Oberhausen) war ein deutscher Jurist. Er wurde vor allem bekannt als Verteidiger des Reichsinnenministers Wilhelm Frick während des Nürnberger Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher von 1945/1946. ... (wiki) // Im Prozeß gegen führende Nationalsozialisten vor dem Internationalen Militärgericht in Nürnberg sind eine große Anzahl - mehrere Tausend - amtliche deutsche Urkunden zu Beweiszwecken vorgelegt worden, deren Echtheit von den Angeklagten nach eingehender Prüfung, die sie mit ihren Verteidigern vornehmen konnten, nicht bestritten worden ist. Ein großer Teil dieser Urkunden ist von wesentlicher Bedeutung für die Erkenntnis des nationalsozialistischen Systems, so wie es in der Praxis aussah, im Gegensatz zu dem Bild, das eine geschickte Propaganda aus dem Nationalsozialismus zu machen verstand, zur Täuschung eines großen Teiles seiner Gegner und seiner Anhänger. Die in Nürnberg vorgelegten Urkunden sind bisher nur zu einem ganz geringen Bruchteil und dann auch nur in Auszügen der deutschen Öffentlichkeit bekannt geworden. Aus dem umfangreichen Material, das mir als Verteidiger in diesem Prozeß zur Verfügung stand, habe ich deshalb eine Auswahl amtlicher Urkunden zusammengestellt, die mir von entscheidender Beweiskraft für das Wesen des nationalsozialistischen Systems zu sein scheinen. Ich möchte diese Auswahl der deutschen Öffentlichkeit ohne jede Kommentierung unterbreiten, als Grundlage für weitere Diskussionen, als ein Mittel aber auch für ein gewisses Verständnis der gegenwärtigen Zeitereignisse, auf deren Besserung wir vielleicht mit mehr Aussicht auf Erfolg hinarbeiten können, wenn wir wissen,, was einer vergangenen deutschen Staatsführung vorgeworfen wird. Nur dann, wenn wir wissen, was eine offizielle Staatsführung an Verbrechen gegen uns und gegen fremde Völker begangen hat, haben wir eine Grundlage, auf der wir mit den Gutgesinnten aller Völker überlegen können, was geschehen muß, um eine ähnliche Katastrophe und weitere gleichartige Verbrechen zu verhüten, jetzt und für alle Zukunft, in Deutschland und überall in der Welt, gleichgültig gegen wen solche Verbrechen sich richten mögen. Die Dokumente sind nur zum Teil in Faksimilewiedergabe gebracht, da die Reproduktion verschiedener Dokumente sehr undeutlich geworden wäre. Es erübrigt sich zu bemerken, daß der Abdruck mit den Original-Dokumenten genau übereinstimmt. (Vorwort) // INHALT : Vorwort - Dokumente über Vorbereitung, Führung, Ziele des zweiten Weltkrieges; Versuche, den Krieg zu verhindern, und zu dem Thema: Hat Hitler den Krieg gewollt? Wann haben führende Persönlichkeiten des Dritten Reiches den Krieg für verloren gehalten? - II. - Dokumente zur Kriegsführung, "Nacht- und Nebel-Erlaß" vom 17. Dezember 1941, Geiselerschießungen, Deportierung nach dem Osten, Tötung von Kriegsgefangenen aus sog. Kommandounternehmungen und bei Wiederergreifung nach Fluchtversuchen, Billigung des Kameradenmordes durch den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. - III. - Dokumente über die Verwaltung der besetzten Gebiete, Bandenbekämpfung, Erschießungen, Arbeitseinsatz, Überweisung in Konzentrationslager von Deutschstämmigen, die ihre Eintragung in die deutsche Volksliste nicht beantragt haben. - IV. - Dokumente über die Behandlung der Juden, die Haltung Görings und anderer führender Persönlichkeiten des Dritten Reiches zum 9. November 1938, Abschluß eines kriegsgerichtlichen Verfahrens über die willkürliche Massentötung fremdvölkischer Juden. - V. - Amtliche deutsche Dokumente über den SD., die Gestapo, die Einrichtung der Konzentrationslager, die Vergasung, medizinische Experimente an Häftlingen und die sog. Sippenhaftung. - VI. - Dokumente über die systematische Tötung von Kranken (sog. Euthanasie). - VII. - Die Justiz im Dritten Reich: Reichsjustizminister Thierack liefert Strafgefangene der Justizverwaltung an Himmler aus "zur Vernichtung durch Arbeit", - ferner ein Ausschnitt aus dem Prozeß vor dem Volksgerichtshof über den 20. Juli 1944. - VIII. - Nach dem Zusammenbruch: Erklärungen von Schacht und Raeder über führende Persönlichkeiten des Dritten Reiches.‎

Référence libraire : 1252252

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‎Schönfeldt, Bruno‎

‎Ostholstein, das Land der Hügel und Wälder, Seen und Bäder. Von Bruno Schönfeldt. ABK. Reise- u. Städteführer; Band 4. 5. Auflage.‎

‎A. Burkhardt; Eutin, 1956. 264 Seiten; zahlr. Illustr.; graph. Darst.; 17 cm; fadengeh. Broschur.‎

‎Gutes Exemplar; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren. - Mit Beilagen (Faltkarte s/w; Ansichtskarten). - INHALT : Vorwort. ------ Ostholstein als Land der Hügel und Wälder, Seen und Bäder ------ Ostholsteins Kreise. ------ Die Reize Ostholsteins. ------ Ostholstein als Kurgebiet. ------ Ostholstein als einheitliche Landschaft ------ Erdgeschichtliches. ------ Hügel und Aussichtspunkte. ------ Flüsse und Bäche, Ostholsteins Seen ------ Der Fischbestand, die Wasserjagd ------ In Wald und Flur ------ Die Bedeutung des Waldes. ------ Der Wald in Ostholstein. ------ Der Wildbestand, Ostholsteins Vogelwelt ------ Die Flora Ostholsteins. ------ Ostholsteins Klima. ------ Der Mensch in der Landschaft ------ Erwerbsquellen, Besiedelung, Bauweise. ------ Bodennutzung. ------ Aus Ostholsteins Geschichte ------ Von der Prähistorie und der Geschichte bis heute ------ Die kirchlichen Verhältnisse. ------ Das geistig-kulturelle Leben in Ostholstein. Verkehr in Ostholstein ------ Eisenbahnen und Bundesbahn-Autolinien ------ Kraftposten in Ostholstein, Omnibuslinien ------ Jugendherbergen und Zeltplätze in Ostholstein ------ Ostholsteins Teilgebiete ------ Die Holsteinische Schweiz. ------ Das Lütjenburger Gebiet und die Hohwachter Bucht. ------ Ostholsteins Bäder an der Lübecker Bucht. ------ Das Hinterland dieser Bäder. ------ Der Wagrische Winkel und Fehmarn. ------ Das westliche Randgebiet und das Travetal. ------ Die Probstei und Preetz. ------ Kiel.‎

Référence libraire : 1252272

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‎Leyden, Ernst von, Felix Hollaender Anna von Helmholtz u. a‎

‎Die Woche. Moderne Illustrierte Zeitschrift. Heft 10. Berlin, 1899. I. Jahrgang.‎

‎Verlag von August Scherl, 1899. S. (361) - 400; XII; Illustr.; graph. Darst.; 30,5 cm; klammergeh. Broschur.‎

‎Gutes Ex.; Gebrauchs- u. Lagerspuren; Klammerheftung rostig; Einband mit kl. Läsuren. - In Frakturschrift. - INHALT : Die sieben Tage der Woche // Volksheilstätten für Lungenkranke. Von Prof. Dr. Ernst v. Leyden // Berliner Notizbuch // Theater und Musik. Von Heinrich Neumann u. Felix Hollaender // Wovon man spricht // Die Toten der Woche // Die Börsenwoche. Von Junius // Bilder vom Tage // Die Wiesbadener Kaiserfestspiele. Von Alfred Holzbock // Viktoriahaus für Krankenpflege. Von Anna v. Helmholtz // Zur Frage der Abrüstung und der Friedenskonferenz. Von Adolf Wagner // Erdsegen. Roman von Peter Rosegger (Forts.) // In der deutschen Reichsbank. Von E. Roman // Beim Pariser Modeschneider. Von J. Lorm // Wunder und Aberglaube. Plauderei von Irma v. Troll-Borostryani // Deutsche Pfingstgebräuche. Von H. Schillmann // Nordische Pfingstlegende. Gedicht von Erika // Berliner Kunstleben. Von Oskar Bie // Was die Richter sagen // Was die Ärzte sagen // Politische Satire in Wort und Bild (u.a.) ---- Die Woche war eine illustrierte Zeitschrift in Deutschland, begründet 1899 vom Berliner August Scherl Verlag, eingestellt 1944. Einzelne Seiten der Beilage Die Woche. Bilder vom Tage sind nicht zu verwechseln mit der ebenfalls bei Scherl in Berlin verlegten Illustrierten Bilder vom Tage. 1894 kaufte der Verleger Leopold Ullstein die Berliner Illustrirte Zeitung (BIZ), um sie mit einem veränderten Konzept auf den Markt zu bringen. Das Ziel hieß: Berichterstattung mit möglichst aktuellen Bildern. Hintergrund war der "Zeitungskrieg" der 1890er Jahre, der Konkurrenzkampf der Berliner Verleger Leopold Ullstein, Rudolf Mosse und August Scherl um die Vorherrschaft auf dem Zeitungsmarkt. Der Scherl Verlag startete Die Woche 1899 als Gegengewicht zur BIZ. Auch hier sollte im Mittelpunkt die Bildberichterstattung zum aktuellen Tagesgeschehen stehen. Ein Verlagsprospekt bezeichnete das neue Blatt als "wertvolle Ergänzung zur Tageszeitung", geeignet, "vielbeschäftigten Leuten die zeitraubende und mühevolle Arbeit" abzunehmen, mehrere Zeitungen zu lesen. Erster Chefredakteur war Paul Dobert (1860-1931). Die Woche stand im Wettbewerb mit Ullsteins Berliner Illustrirte Zeitung und geriet zusehends ins Hintertreffen. Sie galt als provinziell, ihre verkaufte Auflage blieb hinter den Verkaufszahlen der BIZ zurück. Der Scherl-Verlag ging 1916 in den Besitz des Hugenberg-Konzerns über. Die Woche erschien ohne Unterbrechung bis weit in den Zweiten Weltkrieg hinein. 1944 wurde sie kriegsbedingt eingestellt. ? (wiki)‎

Référence libraire : 1252236

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‎Der romantische Aufbruch. Die Frühromantiker in Jena. Ein Museumsführer. Hrsg.: Städtische Museen Jena; Romantikerhaus. Text: Klaus Schwarz.‎

‎Jena, o.J. (ca. 1995). Heft mit 26 Seiten; Illustr. und 52 (lose) Seiten; zus. in Pp.-Mappe.‎

‎Gutes Exemplar; minimale Gebrauchs- u. Lagerspuren. - INHALT : 1. Die Frühromantiker in Jena. Stadtplan - Jena-Ansicht - Fichtehaus ---- 2. Was ist romantisch? ---- Der Begriff - Entstehung und Gebrauch ---- Meinungen zur Romantik ---- 3. Das Zeitalter ---- Französische Revolution - Fichte -Frühromantik - Zeittafel ---- 4. Die Frau ---- 5. "... jene freie und fruchtbare Gemeinschaft der Geister ..." ---- Auflösung des Kreises ---- INFORMATIONSBLÄTTER DER AUSSTELLUNG : 1. Biografien ---- A. W. SCHLEGEL ---- F. SCHLEGEL CAROLINE SCHLEGEL ---- DOROTHEA VEIT ---- F. v. HARDENBERG ---- L. TIECK ---- 2. Die Jakobiner der Poesie ---- Die Angreifer ---- Die Gegner ---- Das Athenäum I ---- Das Athenäum II ---- Das Fragment ---- Die Fragmente ---- Goethe und Schiller ---- 3. Der heitere gesellige Kreis ---- Die romantische Geselligkeit ---- Katechismus der Vernunft für edle Frauen ---- Jenaer Alltag in Briefen ---- 4. Das goldende Zeitalter ---- Die blaue Blume ---- Die Märchen ---- Der Physiker Johann Wilhelm Ritter.‎

Référence libraire : 1252380

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‎Krippendorff, Ekkehart, Dietmar Heybey Sigrid Heinrich u. a‎

‎Wandervogel. 16/1. (Bundesblätter des "Wandervogel, Deutscher Bund").‎

‎(Berlin), 1963. 23 Seiten; 21 cm; geheftet.‎

‎Gutes Exemplar; der illustr. Einband berieben; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren; Bleistift-Eintragungen. - Vorwort von Dietmar (Heybey) : " "Etwas muß getan sein in jedem Moment, und wie wollt' es geschehen, achtete man nicht auf das Werk wie auf die Stunde?" (Goethe, Wanderjahre) / Das Thema dieses Heftes ist die Meißnerformel. Von ihr her haben wir uns die Frage nach dem Bund, seinem Wesen und seiner Stellung in der Gesellschaft gestellt. So fragen wir wieder einmal nach dem, was wir sind und was wir wollen, das heißt: wir fragen nach dem Inhalt unserer Idee vom Wandervogel und nach dem Ziel und den Aufgaben, die sich aus dieser für uns ergeben. Sicher werden wir nie endgültig antworten können, aber jede neue "Generation" ist berechtigt und verpflichtet, von neuem zu fragen und von neuem eine Antwort zu finden. Wenn wir nach einer Aussage über das Wesen unseres Bundes suchen, dann ist der Augenblick der 50. Wiederkehr des ersten Meißnertreffens vom 13. Oktober 1913 besonders geeignet, denn er zwingt uns zur Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Idee der Jugendbewegung, die in der Meißnerformel ihren Ausdruck fand. Wir fragen in diesem Heft, wieweit diese Meißnerformel uns fremd geworden und ob sie noch Teil unseres Lebens ist. Ist sie es noch, die uns bindet, oder gibt es etwas anderes, das für uns stärkere Gültigkeit und Bedeutung besitzt? Es geht nicht darum, anläßlich des Meißnertages eine Idee oder eine Besinnung zu produzieren, sondern darum: zu suchen, zu erkennen und bewußt zu machen, um dann gestalten zu können. Denn echtes menschliches Leben ist gestaltetes Leben. Gestalten kann man aber nur von einer Vorstellung, einer Aufgabe her. Diese Aufgabe unseres Bundes kann nur eine geistige sein; wir brauchen sie aber, denn an ihr allein kann sich Leben und Bewegung entzünden. Im Blick auf das Meißnerfest möchte ich sagen: es ist bequem, Erinnerung zu feiern, es ist schwierig und unbequem, das zu suchen und zu formulieren, was wir als Idee und als Bindung anerkennen. Bei allen Überlegungen aber können wir viel Kraft und Zeit sparen, wenn wir das Gespräch auch mit den Älteren führen und das mitverarbeiten, was in früheren Bundesblättern gesagt wurde. Vielleicht gelingt es uns auf diesem Wege im nächsten, unserem zweiten Meißnerheft, zu einer konkreteren Aussage über die geistigen Inhalte und Ziele unseres Bundes zu kommen, als es in dem vorliegenden möglich ist. Wir wären für entsprechende Zuschriften und Beiträge dankbar. Wir wollen kein Programm; wir brauchen aber das geistige Ziel. - dietmar " (Vorwort) // " Dieses Heft soll von dem Treffen im Herbst berichten. Es soll darüber hinaus eine genaue Positionsklärung versuchen und in der Gegenüberstellung zu den anderen Bünden, wie in der zu den älteren Generationen das Gemeinsame, Trennende und Neue aufzeigen. 13. Oktober 1913 Freideutscher Jugendtag auf dem Meißner Pfingsten 1933 Letztes Treffen der Bünde vor dem Verbot 10. - 14. Oktober 1983 Meißnerfest der alten und jungen Bünde Vom 10. bis 14. Oktober findet gemeinsam mit den Angehörigen der alten Jugendbewegung der Meißnertag 1963 statt. Er beginnt mit einem Festakt in der Aula der Universität Göttingen; die Festansprache hält Herr Bischof Staehlin. Die Angehörigen der alten Bünde werden das Meißnerfest vornehmlich in Bad Sooden-Allendorf begehen und den Meißnersaal auf Burg Ludwigstein seiner Bestimmung übergeben. Die jungen Bünde wollen ein Kohtenlager auf der Hausener Hute durchführen; Sinn des Lagers ist, die Wesenszüge der beteiligten Bünde in ihrer Gemeinsamkeit und Vielfalt darzustellen. Das Programm der jungen Bünde sieht vor: ein gemeinsames Singen an der Zonengrenze eine Werksausstellung im Lager einen Sängerwettstreit der Bünde Werkgilden im Lager einen Laienspiel-Wettbewerb Begegnungen der Bünde nach eigenem Programm Unser Bund nimmt an dem gemeinsamen Singen an der Zonengrenze nicht teil. Als Ersatz gestalten wir ein eigenes Programm mit dem Thema: ,,Die Situation der Jugend in der Zone". Höhepunkt des Meißnerfestes ist eine gemeinsame Feierstunde der alten und jungen Bünde am 13. Oktober auf dem Meißner, in der Herr Professor Dr. Gollwitzer sprechen wird. Zur Entstehung der Meißnerformel schreibt Knud Ahlborn in seiner "Kurzen Chronik der Freideutschen Jugendbewegung 1913 - 1953": "Den äußeren Anstoß zur Verwirklichung dieses Planes gab die Hundertjahrfeier zum Gedenken an die Leipziger Völkerschlacht von 1813 mit der Enthüllung des Völkerschlacht-Denkmals bei Leipzig. ... " ... " (Seite 4)‎

Référence libraire : 1252250

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‎Werdeland, Werner‎

‎Unter neuen Göttern. Ein Lebensbekenntnis. Werner Werdeland.‎

‎Brückenverlag; Berlin, 1929. 105 Seiten; 21,5 cm; fadengeh., goldgepr. Orig.-Leinenband.‎

‎Gutes, stabiles Exemplar; Einband stw. berieben; Titelblatt mit hs. Besitzvermerk; Seiten minimalst nachgedunkelt; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren. - " ... der Instinkt (ist) ein wahrer und unfehlbarer Führer, sobald man sich ihm erschlossen hat. Es wäre ganz falsch, zu glauben, daß man ihn durch besondere Methoden wecken, üben und ausbilden könnte. Nein, die Sache liegt gerade umgekehrt: man muß sich selbst für ihn wecken und muß den Mut haben, ihm blindlings zu folgen. Natürlich wird es einem Menschen, der ein Leben satter Beschaulichkeit, kleinlicher Beschränkung oder selbstgefälliger Grübelei führt, kaum geschehen, daß er den wundervollen Trieb in sich verspürt, denn er gibt ihm ja niemals Gelegenheit, sich zu betätigen. Wer aber durch Kampf, Wagnis, Sehnsucht und Schicksal wandelt, der wird ihm begegnen und es wird ihm sein, wie das Weben einer unergründlichen Allgewalt, deren Gesetz jenseits von Denken und Berechnung liegt. Unsere heutige Zeit ist irgendwie im Tasten nach dieser geheimnisvollen Kraft begriffen, doch sie schlägt dabei falsche, künstlich verschlungene oder oberflächliche Bahnen ein. Sie ahnt die Notwendigkeit des Unverstandesmäßigen und wirft sich dem Aberglauben in die Arme. Sie sucht das Geheimnis des Schicksals in den Sternen, in den Linien der Hand, im Zufall der Karten, in okkulten Begegnungen mit Geistern und sie durchmißt dabei die gleichen Irrwege, die frühere Jahrhunderte gingen, als sie die Götter auf den Olymp und die Teufel in den Hades verschoben, statt beiden ihre wahre Heimat: die Menschenbrust zuzugestehn. Was Wert hat an den mystischen Dingen, ist das instinktive Schicksalsgefühl, das zwischen dem Wahrsager und dem Wahrheitsucher hin und wieder als Vorbedingung des Gelingens ihrer Tätigkeit den Glauben verlangen, d. h. die gedankenlose Aufgeschlossenheit des Unbewußten. Ein anderer Versuch der Heimkehr zum Instinkt ist der Sport. Seine eifrige Pflege hat zweifellos den Vorteil mit sich gebracht, daß die Jugend von den Büchern und der Jongliertätigkeit des Verstandes abgezogen und zur Ausbildung körperlicher Kraft und Gesundheit angelockt wird. Der Leib war als unbewußt funktionierende Maschine jahrzehntelang stark vernachlässigt worden, weil man die Teile der menschlichen Natur unterhalb des Denkapparates nicht der Beachtung wert fand. Daß hier ein gründlicher Umschwung stattgefunden hat, ist schon ein Zeichen der Besserung in der Richtung auf den Instinkt hin. Aber es kann sich dabei nur um einen leiblichen Instinkt handeln, der erst die Vorstufe zu dem höheren, ethischen ist. Die berühmte Geistesgegenwart der Sportheroen hat streng genommen mit Geist nichts zu tun, sondern ist eine rasche, sichere Betätigung der Sinne, die auf die Selbsterhaltung des Körpers im Augenblick der Gefahr eingestellt sind. Das ist gewiß durchaus begrüßenswert, aber es ist noch lange nicht genug, um vollwertige Menschen zu schaffen. Dazu müssen auch die feineren Fähigkeiten zur Entfaltung gelangen, zu denen die hier behandelte unbedingt zu rechnen ist. Es ist ganz klar, daß die Gesundheit des Leibes überaus wichtig ist für die Gesundheit der Seele, denn beides läßt sich einfach nicht voneinander trennen, doch man soll sich nicht einbilden, daß kräftige Muskeln, schlanker Wuchs und rasche anmutige Bewegungen schon den Freibrief auf edles Menschentum bedeuten. Das ist ein Irrtum, der heutzutage nach allem, was bisher in gegenteiliger Richtung gesündigt wurde, vielleicht begreiflich, aber nichtsdestoweniger verhängnisvoll ist. Der seelische Instinkt als Triebfeder fürs Dasein entwik-kelt sich wie der leibliche nur im Kampf auf seinem besonderen Gebiet. Für ihn gibt es keine Ersatzstoffe in Aberglauben oder in Sport. Und für ihn gibt es keine Lehrbücher oder Schulen und kein Stadion, sondern allein die Arena des Lebens. Sobald wir uns ihr zuwenden, mit dem rückhaltlosen Willen, auf ihr zu bestehen, rufen wir ganz von selbst die Kraft herbei, die dafür in uns bereitgelegt wurde. Niemand kann das logisch beweisen und die kleinmütigen Diener des Intellektes werden immer zweifelnd zur Seite stehen. Aber sicher kommt der Tag, an dem die "Taugenichtse" den "Weisen" Geheimnisse ins Ohr raunen werden, die diese sich niemals haben träumen lassen. Und an diesem Tage wird einer von den Taugenichtsen verkünden: Glück ist Begabungssache. Aber die Begabung hierzu liegt nicht im Verstand, sondern im Instinkt. Denn Instinkt ist letzten Endes Schicksalswitterung. ... " (S. 55 - 57)‎

Référence libraire : 1252255

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‎Hoffmann, Ludwig und Daniel Hoffmann-Ostwald‎

‎( 2 BÄNDE ) Deutsches Arbeitertheater 1918-1933. Band 1 und Band 2. (jew. 2., erweiterte Auflage).‎

‎Verlag Rogner & Bernhard, München / Henschelverlag Kunst und Gesellschaft; Berlin, 1973 / 1972. 399 Seiten; Illustr. und 475 Seiten; Illustr.; 22 cm; 2 Orig.-Leinenbände mit OUmschlägen.‎

‎Gute Exemplare; 2 BÄNDE; Umschläge mit kl. Läsuren; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren; Arbeitsexemplare des libertären Dokumentaristen u. Widerstandsforschers Hansdieter Heilmann; mit Text-Beilagen (Zeitungsausschnitte); besonderes Exemplar: 1. Band mit Widmung von Antiquariat Viesel (= Magister Tinius) / Band 2: Widmung von Cläre M. Jung (für "Hans-Dieter"). // Cläre Jung, geborene Otto (* 23. Februar 1892 in Berlin; ? 25. März 1981 in Ostberlin), war eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin. ? Im August 1921 übersiedelte sie in die Sowjetunion. Sie arbeitete dort zunächst als Sekretärin im Moskauer Büro des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI). Danach leistete sie Aufbauarbeit im Rahmen der Internationalen Arbeiterhilfe, gründete Kinderheime am Ural in Perm und Jekaterinburg und arbeitete am Wiederaufbau des metallverarbeitenden Werks "Ressora" in Petrograd mit. Nach der Rückkehr nach Deutschland 1923 gab sie anfangs zusammen mit Franz Jung, den sie 1924 geheiratet hatte, ab 1927 den Deutschen Feuilleton Dienst heraus, einen Pressedienst für Kulturnachrichten, den sie auch nach der Machtergreifung der Nazis bis 1944 weiter betreiben konnte. Gleichzeitig war sie ab 1933 illegal im Kampf gegen die NS-Diktatur tätig. Zusammenarbeit mit der Schulze-Boysen/Harnack-Gruppe half sie jüdischen und politisch Verfolgten und verfasste Presseinformationen für illegale Nachrichtendienste (sogenannte Grüne Berichte). 1937 wurde die Ehe mit Franz Jung geschieden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat sie 1945 in die KPD und 1946 in die SED ein. Sie wurde Redakteurin für Literatur, Kulturpolitik und Volksbildung beim Berliner Rundfunk, ab 1952 arbeitete sie als Funktionärin und Internatsleiterin an der Staatlichen Ballettschule Berlin und ab 1955 als freischaffende Schriftstellerin, deren Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften der DDR erschienen. Sie war Mitglied der Bezirksleitung Berlin des Kulturbunds und später Mitglied der Veteranenkommission des Verbandes deutscher Journalisten (VDJ). ... (wiki) // INHALT (Auszüge) : Erwin Jahn: Das Massenfestspiel zur Gewerkschaftsfeier ("Erwachen" 1924). ------- Die erste Reichsbildungskonferenz der KPD (1922) ------- Einführung. ------- Leitsätze zur Bildungsarbeit der KPD. ------- Paul Reimann: Zur proletarischen Theaterbewegung. ------- L.: Die kulturelle Aufklärungsarbeit der Kommunistischen Partei ------- Chor der Arbeit - Von Gustav von Wangenheim Zentraler Sprechchor der KPD Groß-Berlin (1923) ------- Einführung. ------- Gustav von Wangenheim: Vorwort zum "Chor der Arbeit". ------- Chor der Arbeit. ------- 7000 - Von Gustav von Wangenheim ------- Proletarische Sprech- und Spielgemeinschaft, Steglitz (1924) ------- Einführung. ------- 7000. ------- Programm zur Gedenkveranstaltung. ------- Klaus Neukrantz: 7000. ------- Aus den Gerichtsakten zum Prozeß gegen den Schauspieler Josef Gärtner. ------- Das Arbeitertheater während der relativen Stabilisierung des Kapitalismus 1924-1929 ------- Deutsches Nationaltheater (1924) ------- Einführung. ------- Deutsches Nationaltheater. ------- Revue Roter Rummel (1924) ------- Einführung. ------- Gr.: RRR. ------- K. G.: Rote Revue. ------- Bruno Frei: Rote Revue. ------- Klaus Neukrantz: Über die proletarische Bühne. ------- Trotz alledem! (1925) ------- Einführung. ------- Aufbau der Revue "Trotz alledem!". // Der Erste Kongreß des Internationalen Arbeiter-Theater-Bundes (1930) ------- Einführung. ------- Lied des IATB. ------- Der erste Kongreß des IATB. ------- Wege und Formen der Entwicklung des Arbeitertheaters. ------- Der Mehrwert Tempo-Truppe, Berlin (1930) ------- Einführung. ------- Der Mehrwert. ------- Nazis unter sich - Von Arno (1930) ------- Einführung. ------- Nazis unter sich. ------- Die RFB-Pauke ------- Nordwest ran, Düsseldorf (1930) ------- Einführung. ------- Truppenlied. ------- Die RFB-Pauke. ------- Agitproptruppe und Großbetrieb. ------- Nordwest ran, Düsseldorf, berichtet. ------- Für die Sowjetmacht ------- Das Rote Sprachrohr, Berlin (1930) ------- Einführung. ------- Für die Sowjetmacht. ------- Elli Schließer: Entstehung des Programms. ------- Michail Kolzow: Die Vorstellung wird nicht abgebrochen! ------- Zeitgenössische Urteile über das USSR-Programm. ------- Karl Liebknechts Jugend marschiert Die Junge Garde, Berlin (1930) ------- Einführung. ------- Truppenlied. ------- Karl Liebknechts Jugend marschiert. ------- Herbert Kleye: Fertig! Los!. ------- Junge Garde - Eine knorke Jugendtruppe. ------- Agitproptruppen spielen. -- (u.v.v.a.)‎

Référence libraire : 1252355

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‎Paetel, Karl O‎

‎Jugendbewegung und Politik. Randbemerkungen.‎

‎Bad Godesberg; Voggenreiter Verlag, 1961. 189 Seiten; graph. Darst.; 20,5 cm; kart.‎

‎Gutes Ex.; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren; Seiten stw. gering fleckig. - Mit illustr. Einband. - Joseph Drexel (gewidmet) // Vorwort von Bruno Seidel. - Karl Otto Paetel (* 23. November 1906 in Berlin; ? 4. Mai 1975 in New York) war ein deutscher Journalist und Publizist. Er war ein wichtiger Vertreter des Nationalbolschewismus. Paetel gehörte der Bündischen Jugend an. Über einen Bibelkreis (BK) kam er zum Bund der Köngener. Hier gründete er 1925 eine Ortsgruppe in Berlin-Charlottenburg. Der Bund der Köngener schloss sich 1926 zusammen mit anderen Bünden der Deutschen Freischar an. Paetel wurde 1930 aufgrund eines anonymen Artikels in der Zeitschrift Die Kommenden, in dem die Unterschrift Paul von Hindenburgs unter den Young-Plan scharf kritisiert wurde, aus der Deutschen Freischar ausgeschlossen. Im gleichen Jahr verlor er wegen der Teilnahme an einer Demonstration gegen den Friedensvertrag von Versailles sein Stipendium. ? (wiki) // " Es gibt nur wenige, die so wie Karl O. Paetel von der Sache her in der Lage sind, zu Fragen der Jugendbewegung und ihrer Geschichte Stellung zu nehmen. Die Zahl derer aber, die die moralische Berechtigung besitzen, sich zu dem hier behandelten Thema zu äußern, ist noch viel geringer. Karl O. Paetel hat in jungen Jahren die Bünde der deutschen Jugendbewegung, soweit sein Einfluß reichte, mit äußerster Konsequenz auf konkrete politische Entscheidungen hingedrängt. Da diese Wirksamkeit der Abwehr des Nationalsozialismus galt, mußte er schließlich ins Exil gehen. Es ist leicht und gleichzeitig auch so bequem, mit dem Wissen von heute eine politische Position zu kritisieren, die aus der Situation verzweifelter Gegenwehr extrem sein mußte. Mit dieser seiner Wirksamkeit hat Paetel der deutschen Jugendbewegung einen historisch wertvollen Dienst erwiesen: es ist seitdem nicht mehr möglich, sie einfach dem Nationalsozialismus global als bewußten oder unkritischen Wegbereiter zuzuordnen. Um der Sache willen etwas zu tun, war eins der Motive der Jugendbewegung. Wer hat schon von denen, die Paetel und seine Gesinnungsfreunde von einst heute so geflissentlich vergessen, so wie er unermüdlich durch Wort und Schrift für das andere Deutschland im Ausland geworben und gesprochen? Paetel hat sich dieser Aufgabe mit der gleichen Vorbehaltlosigkeit in der Emigration gestellt, die schon sein Wirken in Deutschland vor 1933 kennzeichnete. Daß Paetel wie die meisten seiner Gesinnungsfreunde heute nicht, wie wir es dieser Menschengruppe und ihm schulden, im deutschen Bewußtsein lebt, ist eine jener Hypotheken, deren Einlösung in Deutschland noch aussteht. Paetel und seine Gesinnungsfreunde von einst stellen freilich einen Typ von Menschen dar, der - ohne verbandsmäßige Organisation - als Gruppe zu klein, menschlich aber viel zu bescheiden und lauter ist, um für sich heute Beachtung erzwingen zu können. ? " (Bruno Seidel)‎

Référence libraire : 1252251

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‎Möller, Detlev‎

‎Endlagerung radioaktiver Abfälle in der Bundesrepublik Deutschland. Administrativ-politische Entscheidungsprozesse zwischen Wirtschaftlichkeit und Sicherheit, zwischen nationaler und internationaler Lösung. / Studien zur Technik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte ; Bd. 15.‎

‎Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang, 2009. 390 S., 5 s/w Abb., 2 Farbabb. Originalbroschur, 21 cm.‎

‎Ein tadelloses Exemplar. - Summary: Mehr als 50 Jahre nach dem Einstieg in die Nutzung der Atomenergie kann die Bundesregierung kein Endlager für radioaktive Abfälle vorweisen. Damit stellt sich die Frage nach den Versäumnissen der Vergangenheit. Für die Jahre 1955 bis 1979 wird untersucht, wie die Endlagerungsfrage von Behörden und Beratern wahrgenommen wurde. Auswahl- und Durchsetzungsprozesse, Maßnahmen und Motive werden beleuchtet. Funktion und Eignung des zwischen 1967 und 1978 genutzten Salzbergwerks Asse II stehen dabei im Mittelpunkt. Trotz zweifelhafter Langzeitsicherheit sollte die Grube als Endlager bis zum Jahr 2000 dienen. Der Atomwirtschaft und den zögernden Energieversorgungsunternehmen konnte signalisiert werden, dass die Endlagerungsfrage dem wirtschaftlichen Durchbruch der Atomenergie nicht im Weg stehen würde. - Inhalt: 1 Einleitung -- 1.1 Begründung der Themenwahl -- 1.2 Forschungsstand -- 1.3 Zeitrahmen und Ziele der Arbeit -- 1.4 Quellenlage -- 1.5 Theoretische Orientierung, zentrale Begriffe und grundsätzliche Überlegungen -- 2 1955-1959: Die Wahrnehmung eines nicht akuten Problems -- 2.1 Die Beseitigungsfrage aus ministerieller Sicht -- 2.1.1 Das BMWi und der unsichere Kostenfaktor -- 2.1.2 Die abwartende Haltung des BMAt -- 2.1.2.1 Die frühzeitige Verdrängung einer möglichen Alternative -- 2.1.2.2 Der zweifelhafte Reiz der etablierten Versenkung im Meer -- 2.2 Die Thematisierung der Beseitigungsfrage in der DAtK -- 2.2.1 Die Diskussion in der FKIV und ihren Arbeitskreisen -- 2.2.2 16.-21. November 1959 - Die "Monaco-Konferenz" und ihre Ergebnisse -- 3 1960-1963: Von der frühen Präferenz für eine Einlagerung in Salzvorkommen zur plötzlichen Brisanz der Kostenfrage -- 3.1 Die Konkretisierung der Beratungen in der DAtK -- 3.1.1 Die Beratungsergebnisse der AG 4 des AK lll-IV/1 -- 3.1.2 Der Bericht zur Sammlung und Lagerung radioaktiver Abfälle -- 3.1.3 Eine gründliche Bearbeitung? -- 3.1.4 Die frühe Inangriffnahme im Bereich "Hochaktive Abfälle" -- 3.2 Überlegungen und Maßnahmen auf ministerieller Ebene -- 3.2.1 Die "wenig erfreuliche Nebenerscheinung" als mögliches Hindernis -- 3.2.2 Erste Einschätzungen vom Anfall radioaktiver Abfälle -- Bibliografische Informationen -- 3.2.3 Die Erörterung des Kostenaspekts -- 3.2.4 Die plötzliche Befürwortung der Versenkung im Meer -- 3.2.5 Die unerwartete Untersuchung des oberflächennahen Vergrabens -- 3.2.6 Das Einbringen der Endlagerung in den Haushaltsplan -- 3.2.7 Der Euratom-Vertrag "Tieflagerung" - die beinahe verpasste Chance? -- 3.2.8 Asse II - die "günstige Möglichkeit" -- 4 1964-1979: Die "versuchsweise" Einlagerung und Versenkung -- 4.1 Denken und Handeln der ministeriellen Ebene in der Implementationsphase -- 4.1.1 Die Endlagerung in neuen Organisationsstrukturen -- 4.1.2 Das favorisierte Kavernenkonzept -- 4.1.3 Asse II - von der günstigen Möglichkeit zum zentralen Element des Beseitigungssystems -- 4.1.3.1 Der schnell erweiterte Verwendungszweck -- 4.1.3.2 Von der frühen Definition des GAU zur späten Analyse des Risikos -- 4.1.3.3 Kostenstudien und Kostendruck -- 4.1.4 Die Versenkung im Meer. -- 4.1.5 Hochaktive Abfälle - das Langzeitproblem -- 4.1.5.1 Die weitgehend gelöste Wärmeproblematik -- 4.1.5.2 Die lange vernachlässigte Verglasung? -- 4.1.6 Die vermiedene Lösung auf internationaler Ebene -- 4.2 Auf dem Weg zum Integrierten Entsorgungszentrum - Systematisierung, Intensivierung, Politisierung und Öffnung -- 4.2.1 Werte- und Prioritätenwandel -- 4.2.2 Das Integrierte Entsorgungskonzept -- 4.2.3 Eisenerzbergwerk Konrad - Beseitigung eines Engpasses? -- 4.2.4 Die späte Reaktion des Parlaments -- 4.2.5 Das unerwartete Gorleben -- 5 Eine Strategie gegenüber der Öffentlichkeit? -- 5.1 Die Atompsychose - "etwas Gediegenes" muss unternommen werden ' -- 5.2 "Atommüll", Ministerialbürokratie und Öffentlichkeit. ISBN 9783631575796‎

Référence libraire : 1075433

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‎Dilthey, Wilhelm‎

‎Die geistige Welt - Einleitung in die Philosophie des Lebens. Zweite Hälfte: Abhandlungen zur Poetik, Ethik und Pädagogik.‎

‎Stuttgart, B. G. Teubner, 1958. 3., unveränderte Auflage Gr.-8° (22,5-25 cm). VI, 324 S. OLeinwand mit OUmschlag‎

‎Gut Gesammelte Schriften, VI. (6.) Band. Umschlag etwas bestoßen und lichtrandig, Seiten alterungsbedingt gebräunt, ansonsten gut erhalten.‎

Référence libraire : 12723

‎Mentzel, Johann Georg‎

‎Jakob Böhme.‎

‎Leipzig, Johann Große, 1714. Kupferstich. Blattgröße = Druckspiegel: 14,7 x 9,2 cm.‎

‎Gut Klarer Druck auf Büttenpapier, an rechter Kante etwas fransig, auf Büttenpapier kaschiert (rückseitig Montagereste), insgesamt gut erhalten. Seltenes Portrait des deutschen Philosophen und Mystikers Jacob Böhme (1575-1624) als Brustbild nach halbrechts gewandt mit überkreuzten Armen und Benennung auf dem Sockel. Frontispiz aus: Johann Christoph Koch (Hrsg.), Observationes Miscellaneae oder Vermischte Gedancken, Band 20, Leipzig 1714.‎

Référence libraire : 12596

‎Payne, Albert Henry‎

‎Schloss zu Schleissheim (Schleißheim).‎

‎Dresden/Leipzig, Theodor Thomas, um 1840. Stahlstich. Blattgröße: 19,4 x 24,8 cm, Darstellungsgröße: 11 x 17 cm.‎

‎Gut Klarer Druck auf wenig, an den Rändern etwas gebräuntem Papier mit breitem Rand, insgesamt gut erhalten. Schöne romantische Ansicht des Schlosses Schleißheim vom Park aus, mit Baum- und Figurenstaffage im Vordergrund. Stich aus Payne's Universum, gestochen von Alexander Carse.‎

Référence libraire : 13142

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