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Heintz, Albert, Organist und Musikschriftsteller (1822-1911).
Eigenh. Postkarte mit U. ("A. Heintz"). Berlin, 3. II. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller Ferdinand Avenarius mit einer Bemerkung zu einem Gedicht Wagners: "In Folge des Lesens in Ihrem 2. Januarheft Seite 383 fällt mir die Fassung bei Wagner's Gedichte auf 'Mir löst es weich die Glieder!' So steht es allerdings in Wagner's Schriften 1. Auflage, Seite 264 des 7. Bandes; dagegen hat der Klavierauszug 'er' statt 'es', und so wird es auch meist gesungen. Die darauffolgende Anrede ist doch wohl nur auf den 'Flieder' gerichtet? Oder sind Sie anderer Meinung? [...]". - Albert Heintz studierte am Berliner kgl. Institut für Kirchenmusik und war Organist an der Petrikirche in Berlin; daneben veröffentlichte er einige Arbeiten zu Wagners Werk.
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Heintze, Traugott Frh. von, Verwaltungs- und Kirchenjurist (1877-1946).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Kiel, o. D.
¾ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Zukunft Deutschlands hängt auf das engste zusammen mit der Stellung des deutschen Volkes zu den Worten der Bibel: Jesus Christus [...] wird je nach dem Ausfall der Entscheidung entweder zu dem Grundstein eines verheißungsvollen Neubaues oder aber zu dem Eckstein, an dem das Schicksal des deutschen Volkes zerbrechen wird, weil sein Bauleute diesen Stein verworfen haben [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Traugott von Heintze wurde, nach seiner Betätigung als Regierungsassessor und dann als Konsistorialrat am schleswig-holsteinischen Konsistorium in Kiel, in den 1920ern erst Vizepräsident, schließlich Präsident des Landeskirchenamtes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins. Koslowsky 121.
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Heinz, M. E., Advokat und Kommandant der Dresdner Kommunalgarde (D. n. b.).
Eigenh. Einladung mit U. O. O., 16. VIII. 1849.
1 S. Qu.-8vo. An den Kaufmann H. E. Schwender mit der Bitte, ihn "morgen früh um 8 Uhr zu besuchen".
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Heinz, M. E., Advokat und Kommandant der Dresdner Kommunalgarde (gest. 1851).
Eigenh. Schriftstück mit U. Dresden, 28. I. 1849.
1 S. Qu.-8vo. Die Vorlage zu dem in der "Leipziger Zeitung" abgedruckten "Aufruf", mit dem nach dem Verbleib des Lederhändlers Gustav Jädicke gesucht wurde, der "sich am 13. d. M. aus seiner Wohnung entfernte, ohne bis jetzt dahin zurückgekehrt zu seyn oder auch nur eine Nachricht von seinem Aufenthalt gegeben zu haben. Seine Familie ist hierüber in tiefer Betrübniß und fürchtete, daß dem Ausbleibenden ein Unglück zugestoßen [...]". Dem dürfte auch so gewesen sein, wurde doch schon zwei Monate später das Nachlassverfahren eröffnet. - Der Dresdner Advokat Heinz war Ende April/Anfang Mai Nachfolger des bisherigen Kommandanten Napoleon Lenz geworden, trat aber schon am 3. Mai seine Funktion an den Militär und Übersetzer Alexander Clarus Heinze (1806-56) ab. - Mit einigen Vermerken. Beilage zu Nr. 32 der "Leipziger Zeitung" (Do., 1. Februar 1849, S. 472).
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Heinze, Alexander Clarus, Militär, Philhellene, Kommandant der Dresdner Kommunalgarde (1806-1856).
Eigenh. Brief mit U. ("Alexander H."). Dresden, 13. X. 1824.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Ungewöhnlich frühes Schreiben an seinen Freund Otto, der ihm einige Bücher hat zukommen lassen, die für ihn aber leider "zu wenig Nutzen" hätten, "theils durch ihr Alter, theils durch ihren für jetzt wenigstens für mich zu entfernt liegenden Inhalt. Solltest Du aber etwas von neuen Werken über Artillerie, Fortification, Tactik, Strategie, Situationszeichenlehre (von Lehmann) u. d. m. finden u. die Preise annehmlich seyn, so bitte ich es mir zugleich mit beigefügten Ladenpreisen anzuzeigen, und ich werde Dir dafür vielen Dank schuldig seyn [...]". - Heinze, Sohn eines Leipziger Privatgelehrten und Pädagogen, hatte nach Abschluss der sächsischen Militärakademie als Freiwilliger 1828 am Griechischen Unabhängigkeitskrieg teilgenommen und war später als Hauptmann und Konservator bei der Zeughausdirektion in Nauplia tätig; 1837 wurde er in den Rang eines Artillerie-Majors, 1842 zum Stadtkommandanten von Patras befördert. Im europäischen Revolutionsjahr 1848/49 schloß er sich der demokratischen Bewegung in Sachsen an und zog im Januar 1849 als Abgeordneter in den sächsischen Landtag ein. "Nachdem dieser infolge seiner Zustimmung zur Frankfurter Reichsverfassung aufgelöst worden war, geriet Heinze als Oberkommandierender des Dresdener Maiaufstandes für einen kurzen Moment ins Zentrum des politischen Geschehens, übergab sich aber, als er die Erfolglosigkeit dieses Unterfangens erkannte, bereits am 7. Mai in die Gewalt der Regierungstruppen. Den Rest seines Lebens verbrachte Heinze, des Hochverrats angeklagt, in Gefangenschaft. Er starb 1856 im Zuchthaus Waldheim an den Folgen eines Lungenödems" (Hillemann). Wilhelm Barth u. Max Kehrig-Korn, Die Philhellenenzeit (München, 1960), s. v. - Marco Hillemann, "Alexander Clarus Heinze", in: Alexandros-Andreas Kyrtsis und Miltos Pechlivanos (Hg.), Compendium der deutsch-griechischen Verflechtungen, 09.11.2019.
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Heinze, Alexander Clarus, Militär, Philhellene, Kommandant der Dresdner Kommunalgarde (1806-1856).
Eigenh. Schriftstück (Fragment) mit U. Dresden, 24. III. 1849.
1 S. Visitkartenformat. Ausschnitt wohl aus einem Schreiben im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Abgeordneter zum sächsischen Landtag: "Repertorium der Verfassungsurkunde des Kreisgerichts Sachsen [...]". - A. C. Heinze, der Sohn eines Leipziger Privatgelehrten und Pädagogen, hatte nach Abschluss der sächsischen Militärakademie als Freiwilliger 1828 am Griechischen Unabhängigkeitskrieg teilgenommen und war später als Hauptmann und Konservator bei der Zeughausdirektion in Nauplia tätig; 1837 wurde er in den Rang eines Artillerie-Majors, 1842 zum Stadtkommandanten von Patras befördert. Im europäischen Revolutionsjahr 1848/49 schloss er sich der demokratischen Bewegung in Sachsen an und zog im Januar 1849 als Abgeordneter in den sächsischen Landtag ein. "Nachdem dieser infolge seiner Zustimmung zur Frankfurter Reichsverfassung aufgelöst worden war, geriet Heinze als Oberkommandierender des Dresdner Maiaufstandes für einen kurzen Moment ins Zentrum des politischen Geschehens, übergab sich aber, als er die Erfolglosigkeit dieses Unterfangens erkannte, bereits am 7. Mai in die Gewalt der Regierungstruppen. Den Rest seines Lebens verbrachte Heinze, des Hochverrats angeklagt, in Gefangenschaft. Er starb 1856 im Zuchthaus Waldheim an den Folgen eines Lungenödems" (Hillemann). - Mit einer zeitgenöss. Notiz zum Verfasser in rotem Farbstift. Wilhelm Barth u. Max Kehrig-Korn, Die Philhellenenzeit (München, 1960), s. v. - Marco Hillemann, "Alexander Clarus Heinze", in: Alexandros-Andreas Kyrtsis und Miltos Pechlivanos (Hg.), Compendium der deutsch-griechischen Verflechtungen, 09.11.2019.
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Heinze, Richard, klassischer Philologe (1867-1929).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 27. X. 1912.
8vo. 2 SS. auf Doppelblatt. An seinen Onkel, den Porträtmaler Reinhold Lepsius, mit Dank für die Übersendung einen der bekannten Porträt-Holzschnitte von Stefan George: "Johanna hatte mir von einer freundlichen absicht, die du für mich hegtest, gesprochen, eine grosse überraschung war das packet doch, das gestern eintraf. Das blatt ist mir vielfach wert, als kunstwerk und als document für Stefan Georges züge, als werk von dir und geschenk von dir und träger deiner widmung. Ich habe es gestern und heute immer wieder liebevoll betrachtet und werde nicht müde, die eine reiche linie zu verfolgen. Der sammler fügt den neuen schatz seiner 'sammlung', die diesen namen freilich kaum verdient, mit genugtuung hinzu; der freund freut sich, dass unser entschluss, das urteil der nachwelt über Rupprechts äusserer menschen in Sabinens hände zu legen, den nebenerfolg gehabt hat, dass durch eure große freundlichkeit, die ihr den meinen wie nun auch unmittelbar mir erwiesen habt, ein mir wertvolles band enger gezogen wurde. Sammler und freund danken dir herzlich [...]".
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Heinzel, Siegfried, Schauspieler (1870-1926).
Eigenh. Widmung mit U. Berlin, März 1898.
1 S. 8vo. auf Trägerkarton. "Ne sutor ultra crepidam" (nach Plinius).
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Heinzen, Georg, Essaist, Romanautor (1953- )
2 masch. Briefe mit eigenh. U.
o.J. Düsseldorf, 10. II. 1989 und 1. VI. 1992, 4°. Zus. 2 Seiten. - Gelocht.
Referenz des Buchhändlers : 60848
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Heinzinger, Albert, Maler (1911-1992).
4 Originalholzschnitte (davon 2 monogrammiert) auf Japanpapier. O. O., 1972-1976.
4 Bll. Je ca. 13,5:9 cm auf Trägerkarton mit rückseitigen Glückwünschen zu Neujahr und drei Neujahrsgrüße an den namentlich nicht genannten Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie. - Der “Maler des Alltags”, so der Titel einer 1968 erschienenen Monographie, erhielt 1971 den deutschen Bundesverdienstorden I. Klasse. Vgl. Vollmer II, 409. - Beiliegend eine Photographie von einer Kreidezeichnung Heinzingers (23,6:16,7 cm) und ein gedr. Doppelblatt mit beiliegendem Farbdruck des Holzschnitts ‘Fischerkoje’ aus Anlaß einer Ausstellung in der Galerie von Laar, München (3 SS. Folio).
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Heise, Wilhelm, Maler (1892-1965)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Leoni am Starnberger See, 17. IV. 1927, 4°. 2 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 57882
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Heise, Wilhelm, Maler (1982-1965)
7 eigenh. Briefe (1 auf Karte) mit U.
o.J. München und Frankfurt am Main, 1928-53, Fol. und 8°. Zus. ca. 13 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 59664
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Heiseler, Bernt von
[Autograph].
Ohne Ort, ohne Jahr. Zweizeiliges Motto "Was Sonderung war, wird Versöhnung sein", handgeschrieben und signiert vom Schriftsteller Bernt von Heiseler (1907-1969).
Referenz des Buchhändlers : 62607
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Heiseler, Bernt von
Eigenhändig geschriebene Postkarte. Mit Unterschrift. 19.11.41.
1941. DIN A6 (wohlerhalten).
Referenz des Buchhändlers : 201380CB
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Heiseler, Bernt von, Schriftsteller (1907-1969)
2 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Brannenburg, 1. X. 1956 und 13. IV. 1962, Verschied. Formate. Zus. ca.3 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 41505
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Heiseler, Bernt von, Schriftsteller (1907-1969)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 40641
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Heiseler, Bernt von, Schriftsteller (1907-1969)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Degerndorf, 8. III. 1968, Fol. 29,5 x 20 cm. 1 Seite. Briefkopf.
Referenz des Buchhändlers : 57993
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Heiseler, Henry von, Schriftsteller (1875-1928)
Eigenh. Albumblatt mit Gedicht (31 Zeilen) und U.
o.J. Brannenburg am Inn, 21. III. 1913, 4°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 38335
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Heisig, Bernhard und Henri Nannen
Kunstpostkarte mit Bildnis Henri Nannen, verso mit Autogrammen beider Personen.
1995. DIN A 6. (guter Zustand).
Referenz des Buchhändlers : 307938AB
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Heisig, Bernhard, Maler (1925-2011).
Gedr. Einladung mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 4to. Einladung zur Eröffnung der Ausstellung "Bernhard Heisig. Herbstpaziergang. Neue Bilder 1995/1996" mit eigenh. Widmung an Wolfgang Windhausen.
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Heisler, Jenny, Sängerin und Schauspielerin (fl. 1870er Jahre).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen Herrn Endel: "Nachdem Sie so gütig waren mir zu zeigen daß Sie Antheil an meinem Geschick nehmen, erlaube ich mir nun auch Ihnen mitzutheilen daß ich meinen Entschluß dahin gefaßt habe, indem ich morgen Mittwoch nach Hannover abreise um mein Gastspiel in jedem Fall zu absolviren! Demnach werde ich wohl nicht mehr das Vergnügen haben Sie sehen und sprechen zu können und sage Ihnen schriftlich ein herzliches Lebewohl! Wenn Sie gestatten theile ich Ihnen später das Resultat dieser meiner Reise mit [...]".
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Heister, Karl von, General, Schriftsteller und Entomologe (1799-1878)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Ohne Ort und Jahr [Naumburg, um 1860], Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt.
Referenz des Buchhändlers : 53514
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Heitmann, Hans, Schriftsteller (1904-1970).
9 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Lübeck, 1948-1965.
Zusammen 9 SS. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche und sendet ebensolche. - Heitmann wurde als Verfasser zahlreicher Dramen, Komödien und Laienspiele in niederdeutscher Mundart bekannt. Neben Hörspielen, Balladen und Erzählungen schrieb er auch Romane, darunter den historischen Heimatroman ‘Carsten Wulf. En Weg in’t Riek’ (1938) sowie eine Biographie Theodor Storms. Vgl. Kosch VII, 803.
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Heitmann, Hans, Schriftsteller (1904-1970).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Lübeck, 1. II. 1951.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Bitte entschuldigen Sie, daß mein Dank für Ihren freundlichen Glückwunsch so spät kommt; eine Grippeerkrankung und ein paar dringende Reisen verzögerten ihn […]". - Hans Heitmann wurde nach seinem Lehramtsstudium in Kiel (1921 bis 24) Sonderschullehrer in Holstein und war später in Dithmarschen, Nordfriesland und seit 1934 in Lübeck tätig. Bekannt wurde er als Verfasser zahlreicher Dramen, Komödien und Laienspiele in niederdeutscher Mundart. Im Zentrum seiner Stücke steht oft der Konflikt zwischen Selbstbehauptung und reiner Menschlichkeit (u.a. "Kruut gegen Dood", 1952, nach einem Märchen der Brüder Grimm). Neben Hörspielen, Balladen und Erzählungen schrieb Heitmann Romane, darunter den historischen Heimatroman "Carsten Wulf. En Weg in't Riek" (1938), sowie eine Biographie Theodor Storms (1940).
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Heitmann, Hans, Schriftsteller (1904-1970).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Lübeck, 16. XI. 1943.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zur Verleihung des Emanuel Geibel-Preises. - Hans Heitmann wurde bekannt als Verfasser zahlreicher Dramen, Komödien und Laienspiele in niederdeutscher Mundart. "Im Zentrum seiner Stücke steht oft der Konflikt zwischen Selbstbehauptung und reiner Menschlichkeit (u. a. 'Kruut gegen Dood', 1952, nach einem Märchen der Brüder Grimm). Neben Hörspielen, Balladen und Erzählungen schrieb Heitmann Romane, darunter den historischen Heimatroman 'Carsten Wulf. En Weg in’t Riek' (1938) sowie eine Biographie Theodor Storms (1940)" (DBE).
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HEITZ Fernand
(1891-1963) Avocat à la Cour d'Appel de Commar
Très belle lettre datée du 1er décembre 1945 par laquelle il refuse la fonction de Procureur Général auprès de la Haute Cour de Justice pour des raisons de non conviction. Très bon Nancy 1945
Referenz des Buchhändlers : 9061
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Heißenbüttel, Helmut, Schriftsteller, Kritiker und Essayist (1921-1996).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Heißenbüttel, Helmut, Schriftsteller, Kritiker und Essayist (1921-1996).
Typoskriptfragmente mit zahlreichen eigenh. Korrekturen, eh. U. und eh. Notizen. O. O., 7. III. 1970.
6½ SS. auf 4 Bll. 4to. Diese Arbeitsunterlagen dokumentieren das strukturierte Vorgehen Heißenbüttels auf dem Weg zur Perfektionierung seiner Publikationen und dienten seinerzeit als Autographenspende an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf. - Darunter Auszüge aus einer Abhandlung über Theodor W. Adorno und aus dem Hörspiel "Zwei oder drei Porträts", das 1970 unter der Regie von Heinz Hostnig (1924-1996) von den Rundfunksendern BR/NDR/SWF produziert wurde. Auf einer Seite mit Gliederungsnotizen ist der Aufsatztitel "Kritische Theorie im Rückblick" (1970) vermerkt.
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Heißenbüttel, Helmut, Schriftsteller, Kritiker und Essayist (1921-1996).
Typoskriptfragmente zu "D'Alemberts Ende". Mit zahlreichen eigenh. Korrekturen, Ergänzungen und Notizen. O. O. u. D.
14 SS. auf 8 Bll. 4to. Heißenbüttel, der auch Mitglied der Gruppe 47 gewesen war, schrieb diesen, seinen ersten Roman "D'Alemberts Ende" in avantgardistischem Stil (gänzlich einerseits aus Literaturzitaten sowie andererseits aus Formulierungen, die an Zitate erinnern) und stimmte damit eine Klage auf Deutschlands Literaturbetrieb der späten 1960er Jahre an. - Beiliegend eine ms. Sammlungskarteikarte und Kopien der korrespondierenden Buchauszüge aus "D'Alemberts Ende" (Luchterhand, Berlin, 1970).
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HELD (Claude).
Génération non spontanée.
Formes et langages, coll. "Actes" 1976 1 vol. broché in-8, broché, 89 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Très bon état.
Referenz des Buchhändlers : 85081
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HELD (Claude).
Génération non spontanée.
Formes et langages, coll. "Actes" 1976 1 vol. broché in-8, broché, 89 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Très bon état.
Referenz des Buchhändlers : 85081
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Held, Berthold, Regisseur (1868-1931).
Eigenhändige Sentenz mit U. Charlottenburg, 30. X. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschland ist ein Teil des Weltganzen. Sein Schicksal und somit seine Zukunft abhängig von der geistigen Entwicklung der Menschen aller Erdteile. Wird diese Entwicklung dahin führen [...], dann wird der ganzen Welt und damit auch Deutschlands Zukunft eine blühende sein. Glückliche Menschen, die dann leben werden! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Berthold Held, ein Jugendfreund Max Reinhardts, wurde für die Anthologie als Leiter der Schauspielschule am Deutschen Theater angefragt. - In sehr ansprechend gestalteter Kalligraphie. Koslowsky 357.
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HELD, Claude
[ Lot de 4 ouvrages dédicacés par l'auteur ] Six variations sur. Poèmes [ Avec : ] Métastructure 1 [ Avec : ] Calques et Calendes [ Avec : ] Claude Held. Poètes actuels
4 vol. in-8 et in-12 br., Formes et Langages et collection Grand Fond, Jose Millas-Martin, 1973-1974-1975-1975
Referenz des Buchhändlers : 54244
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HELD, Claude
[ Lot de 4 ouvrages dédicacés par l'auteur ] Six variations sur. Poèmes [ Avec : ] Métastructure 1 [ Avec : ] Calques et Calendes [ Avec : ] Claude Held. Poètes actuels
4 vol. in-8 et in-12 br., Formes et Langages et collection Grand Fond, Jose Millas-Martin, 1973-1974-1975-1975 Lot de 4 ouvrages tous enrichis de belle dédicace du poète Claude Held (l'époux de Jacqueline Held) au philosophe Marc Soriano. Bon ensemble (qq. rouss. sur couv.) Français
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HELD, Jacqueline
Arsinoë et monsieur Printemps [ Avec : ] Mais où est donc Arsinoë ? [ Avec : ] Le Navire d'Ika [ Avec : ] Il était une fois les couleurs du monde [ Avec : ] La Tortue, le hamster, le chat, la lune et la télévision [ Avec : ] Les nouveaux exploits de Motimo et Batiba [ Avec : ] Les inventions extraordinaires de Motimo et Batiba [ Avec : ] Objet volant non identifié [ Avec : ] Les voyages interplanétaires de Grand-Père Coloconte [ Avec : ] Dragons de Papier [ Avec : ] La Part du vent [ Avec : ] Le Journal de Manou [ Avec : ] Le lion de Bouddha
13 volumes : Arsinoë et monsieur Printemps, 1 vol. in-4 cartonnage éditeur, Album Grand Carré, Magnard, s.d [ Avec : ] Mais où est donc Arsinoë ? 1 vol. in-4 cartonnage éditeur, Album Grand Carré, Magnard, s.d [ Avec : ] Le Navire d'Ika, 1 vol. grand in-8 oblong, La Farandole, 1974 [ Avec : ] Il était une fois les couleurs du monde, 1 vol. grand in-8 oblong, Messidor, La Farandole, 1988 [ Avec : ] La Tortue, le hamster, le chat, la lune et la télévision [ Avec : ] Les nouveaux exploits de Motimo et Batiba, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions de l'Amitié [ Avec : ] Les inventions extraordinaires de Motimo et Batiba, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions de l'Amitié, [ Avec : ] Objet volant non identifié 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions La farandole, s.d. [ Avec : ] Les voyages interplanétaires de Grand-Père Coloconte 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, L'Ecole des Loisirs, 1979 [ Avec : ] Dragons de Papier, 1 vol. in-12 br., Renard Poche [ Avec : ] La Part du vent, 1 vol. in-12 br., Duculot [ Avec : ] Le Journal de Manou, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions de l'Amitié, 1977 [ Avec : ] Le lion de Bouddha, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, L'Ecole des Loisirs, 1973
Referenz des Buchhändlers : 54130
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HELD, Jacqueline
Arsinoë et monsieur Printemps [ Avec : ] Mais où est donc Arsinoë ? [ Avec : ] Le Navire d'Ika [ Avec : ] Il était une fois les couleurs du monde [ Avec : ] La Tortue, le hamster, le chat, la lune et la télévision [ Avec : ] Les nouveaux exploits de Motimo et Batiba [ Avec : ] Les inventions extraordinaires de Motimo et Batiba [ Avec : ] Objet volant non identifié [ Avec : ] Les voyages interplanétaires de Grand-Père Coloconte [ Avec : ] Dragons de Papier [ Avec : ] La Part du vent [ Avec : ] Le Journal de Manou [ Avec : ] Le lion de Bouddha
13 volumes : Arsinoë et monsieur Printemps, 1 vol. in-4 cartonnage éditeur, Album Grand Carré, Magnard, s.d [ Avec : ] Mais où est donc Arsinoë ? 1 vol. in-4 cartonnage éditeur, Album Grand Carré, Magnard, s.d [ Avec : ] Le Navire d'Ika, 1 vol. grand in-8 oblong, La Farandole, 1974 [ Avec : ] Il était une fois les couleurs du monde, 1 vol. grand in-8 oblong, Messidor, La Farandole, 1988 [ Avec : ] La Tortue, le hamster, le chat, la lune et la télévision [ Avec : ] Les nouveaux exploits de Motimo et Batiba, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions de l'Amitié [ Avec : ] Les inventions extraordinaires de Motimo et Batiba, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions de l'Amitié, [ Avec : ] Objet volant non identifié 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions La farandole, s.d. [ Avec : ] Les voyages interplanétaires de Grand-Père Coloconte 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, L'Ecole des Loisirs, 1979 [ Avec : ] Dragons de Papier, 1 vol. in-12 br., Renard Poche [ Avec : ] La Part du vent, 1 vol. in-12 br., Duculot [ Avec : ] Le Journal de Manou, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, Editions de l'Amitié, 1977 [ Avec : ] Le lion de Bouddha, 1 vol. in-8 cartonnage éditeur, L'Ecole des Loisirs, 1973 Remarquable ensemble de 13 ouvrages de Jacqueline Held (née en 1936), dont la plupart sont enrichis de très belles et importantes dédicaces au spécialiste de la littérature d'enfance Marc Soriano. Bel et rare ensemble. Prix du lot, non séparable. Français
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Held, Ludwig, Schriftsteller (1837-1900).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1898.
1 S. 8vo. "Ein Autogramm? Nicht um die Welt! Das Wort mißfällt mir [...]". - Ludwig Held war nach seiner Übersiedlung nach Wien während der Direktion von Maximilian Steiner Sekretär am Theater an der Wien. Danach arbeitete Held als Journalist beim "Neuen Blatt" und als Theaterreferent für das "Neue Wiener Tagblatt" und schrieb Operettenlibretti und Possen. - Auf Trägerkarton montiert.
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Held, Matthias, Jurist und Reichsvizekanzler des Heiligen Römischen Reiches (1490-1563).
Schreiben mit eigenh. U. Speyer, 13. III. 1538.
1¼ SS. Folio. An den Kurfürsten von Mainz: "Hochwirdigister in Got vatter. Durchleuchtigister hochgeborner churfurst. E. C. f. g. sein mein underthenigist gehorsam willig dienst zuvor. Gnedigister her, E. C. f. g. schreiben des dat. am 27ten negstverschienenen monats februarii, hab ich alles inhalts in underthenigkait vernomen, und sovil das kay. mandat belangt, dasselb on allen vertzug bey dem kay. camergericht fertigen lassen. Der zuversicht, es sey dem rechten und aller billichait nach gnugsam versehen, aber wider muethwilligen gewalt, gehört etwas mer, doch kan solchs nit schaden. Ich bin willens gewesen, berurth mandath dem churf. zu Sachsen und E. C. F. g. durch ain kay. camerpoten insinuiren zu lassen, und hat mich darann nichts verhindert, dann allain, das ihme gewisst, woran ich recht und E. C. F. g. underthenigisten gevallen thet. Wo es dann die notdurfft erfordert, mugen E. C. F. g. sonst, in ander wege, durch ain fursten oder notarien hochgemeltem churfursten zu Sachßen, berurt mandat insinuiren lassen [...]". - Mit Faltspuren und stärkeren Randläsuren.
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Helene in Bayern, Herzogin in Bayern und Erbprinzessin von Thurn und Taxis (1834-1890).
12 eigenh. Bleistiftzeichnungen auf Papier und ein Aquarell auf Zeichenkarton davon 9 mit U. und eh. Datierung. O. O., 1846-1850.
9 Blatt. Ca. 156:185 bis 470:525 mm. Zusammen mit zwei eh. Zeichnungen von Helenes jüngerer Schwester Mathilde, ca. 217:275 und 185:138 mm. Helene zeigt sich in dieser qualitätvollen Sammlung in erster Linie als begabte Kopistin und Porträtistin. Sie porträtierte wohl ihre jüngeren Geschwister, kopierte Gemälde und zeichnete nach Vorlagen. Die früheste datierte Zeichnung vom 24. XII. 1846 beruht wohl auf einer Madonnendarstellung oder einem Krippenspiel. Zeichnungen von 1847 und 1850 sowie ein undatiertes Blatt zeigen Frauen in historischen Kostümen, wohl nach Vorlagenbüchern. Besonders gelungen sind die Porträts eines schlafenden Kindes von 1848, einer Jugendlichen von 1848 (eventuell ein Selbstporträt) und zweier Kinder (undatiert). Das ebenfalls charmante Aquarell zeigt eine Mutter mit Kind; womöglich handelt es sich um eine Darstellung ihrer Mutter Ludovika mit einem ihrer jüngeren Geschwister. Die einzige Zeichnung einer Landschaft mit Jäger ähnelt stark den Kinderzeichnungen von Helenes Geschwistern Elisabeth ("Sisi") und Carl Theodor aus der Gegend von Possenhofen. Es dürfte das früheste Werk in der Sammlung sein und verrät den Einfluss eines gemeinsamen Zeichenlehrers. Das monumentalste Werk der Sammlung ist das gelungene Porträt eines lesenden Mädchens, datiert auf "Ostersonntag, den 31. März 1850". Laut der Bildunterschrift hat Helene den Kopf nach der Natur gezeichnet. Bei der Porträtierten könnte es sich um Helenes jüngere Schwester Mathilde (1843-1925) handeln. - Helene wurde für eine unglückliche Episode in ihrem Leben berühmt: Sie war 1853 bereits als Braut Kaiser Franz Josephs auserkoren, als dieser sich für ihre jüngere Schwester Elisabeth entschied. 1856 heiratete Helene den Erbprinzen Maximilian Anton von Thurn und Taxis. Anders als ihre jüngeren Schwestern führte Helene eine glückliche Ehe, bis ihr Mann mit nur 35 Jahren an einem Nierenleiden verstarb. - Die beigefügten Zeichnungen Mathildes sind signiert. In einer charmanten Zeichnung auf Karton mit geprägtem Rahmen, datiert auf den 30. VIII. 1855, griff Mathilde eine Vorlage auf, die bereits Helene 1849 genutzt hatte: eine an Genreszenen Ferdinand Georg Waldmüllers erinnernde Darstellung eines Geschwisterpaares aus einer niedrigen Gesellschaftsschicht. Das undatierte zweite Blatt zeigt ein italienisch anmutendes Gebäude am Wasser. - Einzelne Blätter mit Knicken, leicht fleckig und leicht bis mäßig gebräunt. Aus Wittelsbacher Besitz.
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Helene Magnus (von Hornbostel), Sängerin (1840-1914).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. III. 1910.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit aufrichtigem Bedauern bin ich gezwungen Ihnen zu sagen, dass ein Halsleiden mir nicht gestattet am 24ten in Ihrer Soirée mitzuwirken. Mein Arzt hat mir 14 Tage vollständige Rune verordnet. Es bedarf wohl keiner Versicherung dass es mir sehr leid ist, Ihnen vielleicht eine Störung bereitet zu haben [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.
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Helene zu Mecklenburg-Schwerin, Herzogin von Orléans und Chartres (1814-1858).
Eigenh. adress. Briefumschlag. O. O., [nach 1836].
Qu.-8vo. An die Tochter von Friedrich Schiller, Caroline Luise Friederike Schiller (1799-1850), verehel. Junot, in Rudolstadt.
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Helferich, Heinrich, Chirurg (1851-1945).
Eigenh. Postkarte mit U. Kiel, 26. IX. 1906.
1 S. Qu.-8vo. An den Arzt Julius von Hochenegg (1859-1940) bezüglich einer Publikation zu Ehren des Chriurgen Ernst von Bergmanns (1836-1907): "Ich fürchte sehr, ich habe es unterlassen, Ihnen zu schreiben, dass die D. Z. f. Chir. zu Ehren v. Bergmanns (70. Geburtstag etc.) einen Festband veranstaltet. Die Sache ist seit ca. 4 Wochen gesichert. Ein Beitrag von Ihnen oder von einem Ihrer Schüler aus Ihrer Klinik wäre natürlich sehr willkommen; ich würde ihn bis Mitte November spätestens erbitten, lieber etwas früher […]". - Helferich, seit 1886 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, erforschte das Knochenwachstum, die Behandlung schwerer Phlegmonen und die Nearthrosenbildung bei Kiefergelenksankylose.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
5 eigenh. Briefe mit U. Wien und o. O., 5. XI. 1886, 22. XII. 1888, 21. XI. 1889, 26. IV. 1891 und o. D.
Zusammen 14 SS. auf 5 Doppelbll. 8vo. Alle an einen namentlich nicht genannten Freiherrn über seine Porträtsammlung: "Besitzen Sie ein schönes Portrait von Cardinal-General Fabrizio Ruffo (1799/1800)? [...]" (o. D.). - "Mir ist folgendes Portrait des k. k. Frh. Hans von Mollart zugekommen. Da dasselbe in den Rahmen meiner Sammlung nicht paßt, so erlaube ich mir die höfliche Anfrage ob ich mir das Vergnügen machen darf es Ihnen abzutreten? [...]" (5. XI. 1886). - Mit der Bitte um Klärung seiner Fragen betreffs der "Reichsrath-Karikaturen" ("Wanderer", Wien 1861, Nr. 187) und der "Galerie der Zeitgenossen" (Bibliographisches Institut Hildburghausen, ab 1830): "Ich habe meine Canon'schen [d. i. der Maler Johann Straschiripka, Pseud. Canon] Reichsraths-Caricaturen von 1861 dur[ch]genommen und darin zwei Lücken, resp. Zweifel entdeckt [...] 19. Wiesner?? einen solchen hat es aber im 1861er R. R. nicht gegeben [...] 20. endlich: ein leerer Kopf (Silhouette in Weiß statt in Schwarz), sitzende Figur, darauf 'Beurlaubt'. Wären E. E. im Stande mich über beide letztere aufzuklären? [...]" (22. XII. 1888). - "Darf ich Euer Excellenz mit einer zunftgenössischen (als Portraitsammler) Anfrage, resp. Bitte behelligen? In den dreißiger und vierziger Jahren ist im Bibl. Institut zu Hildburgshausen [!] erschienen eine Galerie der Zeitgenossen auf die ich damals abonnirt war. Unter diesen befand sich auch der beiliegende 'Zimmermann' [...] Aber welcher ist dieser [...] Zimmermann? In der Portrait-Sammlung der k. und k. Familien-Fideicommiss-Bibliothek konnte man mir keine Auskunft geben [...]" (21. XI. 1889). - "Meinen verbindlichsten Dank für die 'geschäftliche' Mittheilung rücksichtlich derer ich jedoch zu meinem Bedauern anderen Sinnes bin. In meiner Sammlung resp. in dem Catalog darüber habe ich das fragliche Portrait auf den Namen Ernst Zimmermann evang. Theologe (geb. 1786 gest. 1832) gestellt, und zwar darum, weil er mir zu jener Zeit der berühmteste dieses Namens zu sein schien, eine Eigenschaft die er doch besitzen müßte um das prätentioese 'Zimmermann' unter den vielen Personen solchen Namens einigermaßen zu rechtfertigen. Einigen Zweifel könnte es erregen daß das Portrait in der Hildburghausner 'Galerie der Zeitgenossen', also wohl in den ersten vierziger Jahren erschien, wo Ernst Z. schon zehn Jahre todt, folglich kein Zeitgenosse mehr war. Gegen Wilhelm Zimmermann scheint mir entscheidend zu sprechen: 1. daß er, so viel mir bekannt, in den ersten vierziger Jahren durchaus nicht unter die zeitgenössischen Celebritäten gehörte [...]" (Wien, 26. IV. 1891). - Jeweils auf Briefpapier mit gepr. Wappen und mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
Brief mit eigenh. Empfehlungsformel und U. Wien, 30. VIII. 1862.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Alterthum Verein zu Wien hat sich die Aufgabe gestellt, die Kunstdenkmale der Vergangenheit unseres engeren Vaterlandes zu erforschen, und deren Kenntniß zu verbreiten. Während seiner achtjährigen, allgemein rühmend anerkannten Thätigkeit war ein vorzüglicher Gegenstand seiner wissenschaftlichen Forschung die Stadt Wien gewesen, und die Reichhaltigkeit des historisch-archäologischen Materials dürfte ihn noch durch eine lange Reihe von Jahren vorzüglich beschäftigen. In billiger Würdigung dieser Bestrebungen sind seit Bestehen des Vereines die höchsten Vertreter der Comune Wien dem Verein als Mitglieder beigetreten, und es erlaubt sich hierauf gestüzt der ergebenst Gefertigte die Anfrage zu stellen, ob es nicht Euer Wohlgeboren gefällig sein wolle, einem Vereine, der sich für sein uneigennütziges Streben so vielseitiger und achtbarer Mitwirkung zu erfreuen hat, gleichfalls beizutreten [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess. Kleine Einrisse entlang der Faltlinien hinterlegt.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
Brief mit eigenh. U. Wien, 24. XII. 1868.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. Adresse. An den Wiener Bürgermeister Cajetan von Felder: "Indem ich für die sehr freundliche Einladung, die historische Sammlung von Plänen und Ansichten der Stadtbibliothek in Augenschein zu nehmen, meinen verbindlichsten Dank ausspreche und von derselben genußreichen Gebrauch zu machen gedenke, ergreife ich zugleich diese Gelegenheit, Eurer Hochwohlgeboren meine aufrichtigsten Wünsche für die hohe und einflußreiche Stellung, die Ihnen das Votum vom 20. d. M. zugewiesen, auszusprechen und die Bitte daran zu knüpfen, jenen Interessen, welche die k. k. Centralcommission zu vertreten hat, bei sich darbiethenden Gelegenheiten ein wohlwollendes Augenmerk widmen zu wollen [...]". - Gefaltet. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. XII. 1902.
2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn ich erst heute dazu komme für Ihre so freundliche als interessante Sendung meinen verbindlichsten Dank zu sagen, so bitte ich es wegen meiner so gehäuft und verschiedenseitig in Anspruch genommenen Zeit zu entschuldigen, wo mir manches in zeitweiligen Verstoß geräth und erst nach einiger Zeit mir wieder in praktische Evidenz kommt. Das was Sie mit Ihrer Zusammenstellung von Portrait-Münzen und Stücken Ihrer aufgefundenen Gallerie hellenistischer Portrait[s] liefern ist allerdings der größten Beachtung würdig, und ich möchte anfragen, ob ich Ihre Sendung noch einige Zeit in meinen Händen lassen kann, da ich selbe von den berufenen Herren meiner Central-Commission einsehen lassen möchte [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen. Die SS. 1 und 4 stark angeschmutzt, innen jedoch sauber; einige kleine Papierdurchstiche durch alte Heftung.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. VII. 1882.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein lieber Freund Obermayer hat mir Ihre Wünsche und Aussichten auf eine definitivere Professurstelle mitgetheilt, und ich werde nicht verabsäumen, wo sich eine Gelegenheit ergibt, den Sohn eines mir aus früheren Jahren rühmlichst bekannten Schulmannes u. Jugendfreunds in d. besten Maß zu empfehlen. Sehr würde es mich freuen einen neuen vaterländischen Schriftsteller in meinem 'Österreichischen Jahrbuch' einführen zu können. Ich lasse ein Exemplar des letzten Jahrganges zu freundlicher Entgegennahme unter Kreuzband folgen. Von den beiden proponirten Aufsätzen wäre mir der den Österreich-Schimpfer Nicolai betreffend der willkommenere. Die gefällige Einsendung des druckfertigen hätte bis Ende September Zeit [...]". - Mit Rundstempel Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. XII. 1871.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hofrat: "Da eine 'österreichische Gesellschaft für Ethnographie' in der Bildung begriffen ist, deren Förderer auch auf Ihr freundliches Mitwirken zählen zu können glaubten, so erlaube ich mir, behufs einer in kleinerem Kreise zu veranstaltenden Vorbesprechung wo möglich noch im Laufe dieses Monats, die höfliche Anfrage: wie lang sich Ihr Aufenthalt in Wien noch hinausziehen dürfte, und ob Sie, falls jene beabsichtigte Vorbesprechung innerhalb diesen Zeitraum fallen sollte, sich an derselben auf Einladung zu betheiligen geneigt wären [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen und mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
Eigenh. Notiz mit U. Wien, 18. II. 1886.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zur hochgefälligen Eigenhändigen Eröffnung und Empfangsbestätigung an den Überbringer [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Helfert, Josef Alexander Frh. von, Historiker (1820-1910).
Eigenh. Visitenkarte. O. O., 18. IX. 1883.
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An den Wiener Bürgermeister Cajetan von Felder, dem er "seine herzlichsten Glückwünsche u. besten Wünsche" sendet. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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