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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher (1769-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. I. 1843.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht genannten Adressaten betreffs der Übersendung seiner 1810 erschienenen "Vues de Cordillères et monuments des peuples indigènes de l'Amérique": "Dans ces moments heureux où en Vous voyant créer, j'ai pu jouir aussi, en Vous écoutant, de tout ce que la chaleur de l'âme et l'élévation des sentiments aujourd'hui à l'intelligence, je Vous ai parlé quelquefois de la nature majestueuse des Cordillères, des premières essais de sculpture des Peuples à demi barbare: Permettez, mon cher ami, que je place parmi Vos livres le monstrueux Volume de mes 'Vues de Cordillères et Monuments des Peuples indigènes de l'Amérique' [...]".‎

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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher (1769-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 9. XI. 1815.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht genannten Adressaten mit Geleitschreiben für einen Grafen auf der Reise nach Preußen und einer Empfehlung an den Fürsten von Hardenberg: "J'ai été bien sensible aux marques de confiance que Mr le Cte Real (?) a bien voulu me donner. J'ai été assez heureux de terminer l'affaire dans la matinée même. J'y ai mis le zèle qu'inspire la reconnaissance pour des services que Vous Vous êtes plu à me rendre avec tant de loyauté dans des circonstances difficiles. Le passeport est pour Aix la Chapelle. Le prince de Hardenberg m'a chargé de Vous témoigner, M. le Comte, le désir qu'il a que Vous Vous adressiez directement à lui chaque fois que pendant Votre séjour en Prusse Vous aurez besoin d'être en rapport avec lui. Je saisis avec empressement cette occasion pour vous renouveler les sentiments de la haute considération avec laquelle j'ai l'honneur d'être [...]". - Beide Bll. stärker knittrig und mit jeweils einem Ausriss am oberen Rand (keine Textberührung).‎

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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)‎

‎Eigenh. beschriftete, gestoch. Visitenkarte.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [Berlin, um 1848], 4,5 x 8 cm. 1 Seite. Auf ein beschriftetes Quartblatt montiert.‎

‎Gestochener Name "Alexandre de Humboldt" auf weißem Glanzpapier mit eigenh. Beschriftung: "hommage respectueux de devouement et d'affection pour Mr le Cte Egon de Fürstenberg-Stammheim." - Humboldt und der Politiker Franz Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim (1797-1859) trafen sich am preußischen Hof im Potsdamer Stadtschloß am 2. April 1848 um 20 Uhr zu Tee und Souper. Dem vorausgegangen war eine Audienz am 20. Januar 1848. - Humboldts Visitenkarte bildet sozusagen die Galionsfigur zu einem Visitenkartenalbum der höfischen und zivilen Gesellschaft um 1850 in Berlin und im Rheinland: "Visitenkarten Album H" (goldgepr. Deckeltitel). Klebealbum mit 170 weiteren mont. Visitenkarten auf 37 Blättern. Braunes Ldr. d. Zt. mit Glanzpapiervorsätzen, dreiseit. Goldschnitt und 1 Schließe von 2 (etw. bestoßen und beschabt). - Karten aus den Familien Hohenlohe, Hohenzollern, Holstein, Hatzfeld, Hompesch, Heckel von Donnersmarck, Hardenberg, Hoym, Hiller von Gärtringen, von der Heydt u. v. a., sowie H[einrich] Heimsoeth (1811-1887), A. Hesselberg, Alb. Heising, Hermes, Chr[istian] Fr[iedrich] Harless (1773-1853), W. Hensel, [Karl Wilhelm Ludwig] Heyse (1797-1855), Dr. Hasenclever, Humann, Hagemann, Julius Hübner (1806-1882), dazu zahlreiche Damenkarten. - Einige Karten sind gelocht (sie wurden nach Erledigung aufgespießt) oder wurden an den Ecken geknickt, eine übliche Kennzeichnung von persönlichen Besuchern: links oben bedeutete Besuch bei Abwesenheit, links unten Glückwünsche, rechts oben Abschiedsgruß, rechts unten Kondolenz. - Die hier gesammelten Karten meist in Stahlstich und Lithographie auf weißem Glanzpapier. Visitenkarten wurden gesammelt und bilden in ihrer Gesamtheit ein Netzwerk gesellschaftlicher Verbindungen ab. - Möglicherweise aus dem Besitz von Egon von Fürstenberg-Stammheim, der sowohl im Rheinland als auch in Berlin politisch wirksam war.‎

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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, Mittwoch Ab., Kopfeintrag "pr[aesentatum] d. 24. Septbr 1840", Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Ich sage Ihnen, theuerster Herr Hofrath meinen innigen Dank für die freundliche Mittheilung der Briefe. Alles was den geistreichen und hochbegabten Reisenden betrifft erregt ein lebhaftes Interesse und, so viel sich auch die Gegner bewegt haben, so bleibt mir doch nicht der geringste Zweifel, daß D. ganz einfach die gräffische Stelle erhalten wird. Es ist des Königs fester Wille. Ihr AHt." - Anfang September 1840 besuchte Humboldt Königsberg, um an der Krönungsfeier Friedrich Wilhelms IV. teilzunehmen; am 5.9. geben ihm zu Ehren die Professoren der Universität ein Festessen. Darunter war auch der Sprachforscher und Akademiker Eberhard Gottlieb Graff (1780-1841), über dessen Nachfolge sich Humboldt hier äußert.‎

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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "A v Humboldt".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr, "Dienstag Nacht" [Berlin, 1850], Gr.-8° (21,5 x 13,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Ich bin noch ganz gerührt, theuerste Excellenz, von der Zartheit, mit der Sie meine Bitte für Dr. Schlesier so großsinnig zu erfüllen streben. Die 'nächste Zukunft des Bundesstaats' ist sicher ganz auch die meinige geworden. Es ist die Schrift eines ebenso talentvollen als staatsmännisch erfahrenen Politikers. Der Verfasser - er hat für mich eine befreundete Stimme und S. 22-29 beweisen, daß er der vaterländischen Sprache auf das anmutigste mächtig ist. Als das Fragment des Cicero de republica gefunden ward sagte [Abel Francois] Villemain in der Vorrede der Ausgabe [1823]: Si l'ouvrage n'est pas de Ciceron même, il est d'un homme qui en est inspiré de ces idées profondes et généreuses [...] Gegen S. 33 (die Identität des Volkshauses mit der zweiten Preuß. Kammer) - rebelliere ich im Stillen [...]" - Der jungdeutsche Schriftsteller Gustav Schlesier (1810-1881) lebte 1850 in Stuttgart, kam aber 1852 nach Berlin, wo er 1854 durch Empfehlung von Alexander von Humboldt eine Beamtenstelle erhielt. - Die anonym erschienene 44-seitige Flugschrift "Die nächste Zukunft des deutschen Bundesstaats und die Aufgaben des ersten Erfurter Reichstags" war 1850 bei Reimer in Berlin erschienen, dem Jahr, in welchem das Erfurter Unionsparlament tagte. Als Verfasser wird Ludwig Emil Mathis vermutet.‎

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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Al Humboldt".‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), "Sontags Nacht" (wohl um 1855), Gr.-8° (21 x 13,5 cm). 1 Seite.‎

‎An den Staatsrechtler Hermann von Schulze-Gaevernitz (1824-1888). "Wie könnten Sie, theuerster Herr Doctor, glauben, dass ich unserer Wissenschaft so entfremdet sein sollte, um nicht die grösste Freude zu haben, Sie Dienstag um 1h zu empfangen. Ich selbst stehe zwar dem wissenschaftlichen Ministerium jetzt sehr entfremdet, werde aber doch gern mit Ihnen Rath pflegen. Mit der innigsten freundschaftlichsten Hochachtung [...]" - Auf demselben Blatt Bleistift-Notizen von der Hand Gerharts von Schulze-Gaevernitz (1864-1943), mit einer (fehlerhaften) Transkription des Textes. - Winzige Heftlöcher.‎

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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Humboldt"). Potsdam, "mardi" [1850/1851].‎

‎1 S. 8vo. In französischer Sprache. Spannender und inhaltsreicher Brief an einen jungen Forschungsreisenden, der Humboldt um Rat bezüglich einer Expedition in den Orient gebeten hatte. Humboldt empfiehlt zunächst den österreichischen Diplomaten Anton Prokesch von Osten als Ratgeber für den ersten Reiseabschnitt nach Konstantinopel, wobei er selbst vom Landweg über Galizien und Moldavien abrät und stattdessen den Seeweg ab Triest empfiehlt. Im Übrigen weist Humboldt darauf hin, selbst nur geringe Kenntnisse des Orients zu besitzen: "Da ich lediglich in der chinesischen Provinz Ili, nahe dem Dsaisang-See, bis zum Kaspischen Meer und am Don gewesen bin, habe ich keine Verbindungen mit dem Orient" (Übs.). Allerdings kann Humboldt auf sein immenses Netzwerk zurückgreifen und fügt ein Empfehlungsschreiben für den preußischen Gesandten in Konstantinopel, Albert von Pourtalès, bei. In dessen Residenz werde der Empfänger den Orientalisten Georg Rosen antreffen, der als Dragoman der Gesandtschaft fungierte. Rosen habe "wichtige Arbeiten in den Tälern des Kaukasus über die Reste der Alanen und anderer germanischer Stämme, die die Überreste des Schiffsbruchs der Völker in ihren großen Migrationen von Osten nach Westen sind, durchgeführt". Abschließend erwähnt Humboldt, dass Georg Rosen der Bruder des in London verstorbenen Orientalisten Friedrich August Rosen sei, und bittet den Empfänger, das beigefügte Empfehlungsschreiben "nicht alt werden zu lassen". - Der Brief kann anhand der Stationierung von Albert von Pourtalès (1812-61) in Konstantinopel auf die Jahre 1850-1851 datiert werden. Humboldt hatte Georg Rosen persönlich der Berliner Akademie der Wissenschaften für die Teilnahme an einer 1843 durchgeführten linguistisch-ethnografischen Expedition in den Kaukasus empfohlen. Im Anschluss an seine Stationierung als Dragoman in Konstantinopel wurde Rosen 1852 Botschafter in Jerusalem. Sein früh verstorbener Halbbruder Friedrich August Rosen (1807-37) leistete bedeutende Beiträge zur Sanskritforschung und war langjähriger Korrespondent Alexander von Humboldts. - Leicht gebräunt und fleckig. Mit einigen Nadellöchern in der linken oberen Ecke. Empfänger- oder Sammlernotiz in Tinte verso "de Humboldt".‎

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‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. B[erlin], "Montag" (24. VII. 1857).‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Kartographen Henry Lange (1821-93): "Ich habe heute erst, mit dem König auf der Eisenbahn von Potsdam kommend, die Möglichkeit gefunden, Hrn. G[eheimen] C[abinets] R[ath] Illaire zu sprechen. Er hat Ihre schöne Karte empfangen und hat meinen Antrag zum R[oten] Adler Orden 4ter Cl[asse] (für Sie) [...] vorgetragen. Der König hat aber vor dem Unterzeichnen es noch für schicklich gehalten, da Sie, theuerster Hr. L., jetzt zum Handelsminist[erium] gehören, den Min[ister] von der Heidt zu befragen. Sie sehen, daß nichts versäumt worden ist. Ich werde aber aus Vorsicht noch heute am Tage Sie schriftlich den Minister empfehlen [...]. Ich hoffe noch immer, daß meine Wünsche werden erfüllt werden, wenn auch der Weg nicht abzukürzen ist, als Geschäftsgang. Ich habe von meiner Seite nichts versäumt [...]". - Am Kopf Empfangsvermerk vom 24. Juli 1857. Am Gegenblatt etwas spätere, nicht durchwegs zuverlässige Transkription in Bleistift.‎

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‎Humboldt, Alexander von, scientist and geographer (1769-1859).‎

‎Autograph letter draft signed ("Le B[aro]n de Humboldt"). Paris, [c. 1817].‎

‎4to. ½ p. To an unidentified recipient: "[...] Les travaux de Mr le Chevalier Millin [!] meriteroient des encouragemens bien plus grands et par la profondeur des recherches et par le noble desinteressement de l'auteur [...]".‎

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‎Humboldt, Wilhelm von, German philosopher and diplomat (1767-1835).‎

‎Autograph letter draft (unsigned). Burgörner, 2 Dec. 1824.‎

‎Small 4to. 2¼ pp. on bifolium. In German, to Mr. Zimmermann at the Higher Regional Court at Naumburg, regarding the liquidation proceedings of the heirs of Oberhofmeisterin von Lengefeld. The decedent was probably Luise von Lengefeld, née von Wurmb, Friedrich von Schiller's mother-in-law, who had died in 1823. - II: Slightly browned due to paper.‎

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‎Humboldt, Wilhelm von, German philosopher and diplomat (1767-1835).‎

‎Autograph letter draft (unsigned). Burgörner, 2 Dec. 1824.‎

‎4to. 2¼ pp. on bifolium. To Mr. Zimmermann at the Higher Regional Court at Naumburg, regarding the liquidation proceedings of the heirs of Oberhofmeisterin von Lengefeld: "Es hat mich jemand um Nachrichten über eine Concurssache gebeten [...] Die Erben der in Rudolstadt verstorbenen Oberhofmeisterin von Lengefeld haben ein Capital, ich glaube von 2,000 M [...]". - The decedent was probably Luise von Lengefeld, née von Wurmb, Friedrich von Schiller's mother-in-law, who had died in 1823. - Slightly browned due to paper.‎

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‎Humboldt, Wilhelm von, German philosopher and diplomat (1767-1835).‎

‎Autograph notes. With autogr. CoA by his brother Alexander. N. p. o. d.‎

‎4to. 1 p. Philological remarks on the Phrygian word "békos": "[...] Jablonsky, in his 'De lingua Lycaonica', treats extensively of the Phrygian language. He does not consider it a form of Greek [...]".‎

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‎Humboldt, Wilhelm von, Schriftsteller und Diplomat (1767-1835).‎

‎Brief mit eigenh. U. Basel, 20. I. 1814.‎

‎1 S. Kl.-Folio (210 x 315 mm). An einen Fürsten, dem er die Ratifikation eines in Frankfurt geschlossenen Vertrags mit dem Hinweis übersendet, dass diese aus Zeitgründen gekürzt wurde: "J'ai l'honneur d'envoyer ci-joint à Votre Altesse Sérénissime la Ratification du Traité conclu avec le plénipotentiaire de Votre Altesse Sérénissime à Francfort. La nécessité dans laquelle on s'est trouvé de faire expédier ces ratifications dans le quartier général pour éviter les longueurs qu'aurait causées l'expédition à Berlin, a fait adopter une forme de ratification plus abrégée dans laquelle on s'est borné à citer simplement les phrases initiatives du traité & des pièces y annéxées [...]".‎

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‎Humboldt, Wilhelm von, Schriftsteller und Diplomat (1767-1835).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. Berlin, 11. IV. 1824.‎

‎10 Zeilen. Qu.-4to. Anweisungen für die Druckerei: "Nach demselben Probebande: Oberer Titel: Voy. d'Alex. de Humboldt. Unterer Titel: Atlas du Mexique. Zuerst die Karten und Seidenpapier eingeheftet. Das Frontblatt so groß, als es in dem jetzigen Pappbande ist [...]" - Mit einem Tintenfleck (keine Textberührung) und papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Hume, John, Politiker und Nobelpreisträger (geb. 1937)‎

‎Originalfotografie mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 16 x 21 cm. 1 Seite.‎

‎1998 wurde John Hume, Mitbegründer der irischen Labour Party (SDLP), gemeinsam mit David Trimble für seine Bemühungen um eine friedliche Lösung des Nordirlandkonflikts mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.‎

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‎HUME, Joseph (1777-1855)‎

‎Autograph Letter Signed‎

‎This Scottish-born physician was a long-time radical member of Parliament and achieved fame primarily for his numerous predictions of national disasters. ALS 2pp 4 3/4" X 7 3/4" n.p. 1832 November 21. Addressed to Thomas Fyfe. Very good. Recommends a fellow radical parliamentarian for an unnamed position: "I am much gratified by the prospect you hold out of Major Beauclerks success. I believe him to be sound in his principles sincere in his declarations and able to carry them into effect if placed in the Reformed Parliament. unknown‎

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‎Huml, Vaclav, Komponist (1880-1953).‎

‎Eigenhändiges Gedicht mit Unterschrift. Mährisch-Ostrau/Ostrava, 1. XII. 1924.‎

‎1 S. 8vo. In tschechischer Sprache.‎

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‎Humm, Rudolf Jakob, Schriftsteller (1895-1977)‎

‎Don Quijote und der Traum vom Goldenen Zeitalter.‎

‎o.J. Olten, Vereinigung Oltner Bücherfreunde (VOB), Weihnachten 1939, 8°. 80 S., 2 Bl. Orig.-Pergament mit Kopfgoldschnitt (Baer & Boß, Zürich). Ohne Schuber..‎

‎Nr. 102 von 140 Exemplaren der vom Autor signierten Vorzugsausgabe (GA 175). - VOB 5. - Vorne und unten unbeschnitten.‎

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‎Humm, Rudolf Jakob, Schriftsteller (1895-1977)‎

‎Don Quijote und der Traum vom goldenen Zeitalter.‎

‎o.J. Olten, Vereinigung Oltner Bücherfreunde (VOB), Weihnachten 1939, 8°. 80 S., 2 Bl. Orig.-Pergament mit Kopfgoldschnitt (Baer & Boß, Zürich). Ohne Schuber.‎

‎Nr. 121 von 140 Exemplaren der vom Autor signierten Vorzugsausgabe (GA 175). - Ganzpergament. - VOB 5. - Vorne und unten unbeschnitten. - Innendeckel mit Exlibris Uli Münzel.‎

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‎Hummel, Fritz, Maler (1828-1905)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 11. III. 1886, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Wegen einer Besprechung von [Friedrich Wilhelm] Herrings silberner Hochzeit im Café Schulz in der Potsdamer Strasse.‎

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‎Hummel, Johann Nepomuk, Austrian composer (1778-1837).‎

‎19 autograph letters signed. Carlsbad, Warsaw and Weimar, 1828.‎

‎4to. Altogether 44 pp. on 31 ff. 4to. Partly with autograph address. Extensive, interesting correspondence with his friend and publisher Tobias Haslinger concerning matters of contracts and publication, in particular about his piano instruction book ("Ausführliche theoretisch-praktische Anweisung zum Pianoforte Spiel"), for which he sends the corrections to part one (June 14), about his travel plans ("I will be travelling to Carlsbad with my family on the 24th to take the waters and rid myself of all the old waste"; ibid.), negotiations with his French publisher Aristide Farrenc (who had requested Hummel "to send him a manuscript of mine, which he has announced as a facsimile for the instruction book and wishes to include", June 20), preparations for the funeral of the Grand Duke (Weimar, July 16), corrections for part three of the instruction book (October 23), book requests ("Would you be so kind as to obtain for me from Wallishauser the printed textbooks of the following operas and send them to me by stagecoach at your earliest convenience", November 17), and about his disdain for Paganini: "Paganini's dirtiness is little surprise to me; he is, after all, an Italian; but for all that and because he is not German, he has been created a knight and a chamber virtuoso by the Emperor - indeed, soon I shall be ashamed of my fatherland. Were he a German, such a distinction would never have been conferred on him, even if he were possessed of Paganini's virtuosity three times over" (18 August 1828). - Unpublished.‎

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‎Hummel, Johann Nepomuk, Komponist (1778-1837).‎

‎10 eigenh. Briefe mit U. Dresden und (meist) Weimar, 1826 und 1827.‎

‎Zusammen 34 SS. auf 22 Bll. 4to. Meist mit eh. Adresse (Faltbriefe). Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten, seine Klavierschule (die "Ausführliche theoretisch-praktische Anweisung zum Pianoforte Spiel"), ein Gastspiel in Dresden, einen Gesinnungswechsel in Sachen Engagement u. v. m. - I) "Hier übersende ich Ihnen das Manuscript des Rondo's, nebst dem darüber von mir ausgestellten Eigenthums Certificat. Daß ich mit dem Juden Schlesinger weder in Deutschland noch Paris nichts zu thun haben werde, können Sie sich ganz sicher verlaßen [...]" (15. I. 1826). - II) "[...] Der Journal Nachricht zu Folge scheint in Wien die Musik zwar viel getrieben zu werden; allein von hervorstechenden Autoren und Künstlern scheint es anjetzo etwas geleert zu seyn gegen ehemals [...]" (28. II. 1826). - III) "Sie werden sich wundern von mir einen Brief aus Dresden zu bekommen, allein ich bin auf einer kleinen Kunstreise hier. Ich spielte Ostermontag hier bei Hofe, gab den 1t. Aprill [sic] [ein] Konzert in Leipzig, und da man mir keine Ruhe gelassen auch hier zu spielen, so gebe ich nächsten Freitag d. 7t. hier [ein] Konzert [...]" (5. IV. 1826). - IV) "[...] Ich gehe nicht nach Dresden, sondern bleibe hier; man hat mir alle Vortheile, die ich dort gehabt hätte, auch hier zugestanden, und so glaube ich wohlgethan zu haben in meinem ersten Verhältniß zu bleiben; überdieß ist der gute König todt; wer weiß was sich ändert! [...]" (28. V. 1827). - V) "[...] Sind Sie so gefällig und laßen Sie sich den alten Hugelmann [d. i. wohl der Pianist und Komponist Joseph Hugelmann, geb. 1768] (der Klaviermeister, der leider wie viele andre seiner Art nichts zu thun haben, und in Wien das liebe Brod betteln müßen) holen; sagen Sie ihm, ich hätte ihm nicht selbst schreiben können weil ich seine Adress nicht wußte, und sind Sie zugleich so gütig ihm 37 fl. 30 xr Conventions Münze, (die ich von unserer Großfürstinn [sic] erhielt) für seine mir übergebenen Musikalien auszuzahlen; da sie einige Zeit krank war, und die Hochzeit der Prinzeßin dazwischen kam, so hatte ich keine Gelegenheit seine Angelegenheit früher zu besorgen [...]" (2. VIII. 1827). - Der Brief v. 12. X. 1827 mit einem mehrseitigen eh. Vertragsentwurf über seine "Klavierschule", der im Folgebrief v. 28. X. noch spezifiziert wird. Unterm 22. XI. berichtet Hummel erfreut: "Ich melde Ihnen auch, daß der Kaiser v. Rußland die Dedication meiner Schule huldreichst angenommen hat". - Unveröffentlicht.‎

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‎Hummel, Johann Nepomuk, Komponist (1778-1837).‎

‎7 eigenh. Briefe mit U. Weimar, 1834 und 1835.‎

‎Zusammen 11 SS. auf 3 Doppelbll. und 4 Einzelbll. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbriefe). Mit mehreren Beilagen, darunter Gegenbriefe Haslingers, Briefe von Hummels Sohn Eduard, Empfangsscheine von Haslinger u. a., Briefe Dritter, Quittungen u. s. w. Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten und zur Übersendung eines "Neuen Rondo", das dem Grafen Wass gewidmet ist (9. X. und 5. XI.), sowie mit der Erinnerung an ein noch ausständigen Honorars aus dem Vorjahr: "Ich habe bisher vergebens auf die Übersendung meines Honorars von 80# gewartet; ich liebe die Ordnung und liebe richtig zu empfangen wie zu zahlen. - Ich muß Ihnen bei dieser Gelegenheit auch mittheilen, daß ich mit allen meinen Verlegern die Einrichtung getroffen habe, 'daß jedesmal bei Abgang des Manuscripts auch der auf den Verleger trassirte Wechsel über die Honorarssumme mit-abgeht' weil ich auf andere Art nichts verabfolge als gegen gleich baare Bezahlung, es wären denn Summen von mehreren Tausenden [...]" (30. I. 1835). - Schon im Brief v. 1. IX. beklagt er, daß er "seit länger als einem Monat keinen Brief von Eduard erhalten habe"; und im Monat darauf dürfte eine Reihe von Haslingers Briefen zusammen eingetroffen sein, in denen er Hummel Bericht von Eduard erstattet, der zu dieser Zeit bei Haslinger eine Lehre zum Musikalienhändler absolvierte: "Ich kann nicht anders als Ihnen sehr dafür danken; obgleich es für mich wünschenswerther gewesen wäre, diese Briefe statt auf Einmal, in ordentlicher Monatsfrist wie sie datirt sind zu erhalten [...] Ich habe auch Eduarden heute einen Brief geschrieben und ihm befohlen mir augenblicklich zu schreiben und mir über alle Ihre Punkte eine wahre Erklärung und Grund anzugeben. - Sie können nicht glauben wie weh es mir thut, dieß alles von Eduard's Leichtsinn zu hören. - Ich wünsche, daß Sie keine so traurige Erfahrung an Ihrem Sohne, der nicht minder Hang zum Verschwenden Anlage zu haben scheint als der Meinige, machen mögen; denn glauben Sie sicher, fremde Augen sehen oft besser als die der Eltern [...]" (28. X.). - Beiliegend u. a. 1 eh. Schriftstück mit U. von Hummel an Haslinger betreffs einer Geldüberweisung von Haslinger an Hummels Sohn für dessen Auslagen (1834), 4 eh. Briefe mit U. von Eduard Hummel an Haslinger (der v. 26. VII. 1833 mit halbseitiger eh. Nachschrift von Hummels Vater) und 5 (davon 2 eh.) Briefe Haslingers an Hummel, darunter einer, in dem er von einem exquisiten Erwerb berichtet: "Händels Werke [...] habe ich, unter uns gesagt, in der Beeth. Versteigerung, durch ein ausserordentliches Zusammentreffen von für mich günstigen Verhältnissen, um den Preis von f. 102. C.M. erstanden. Ich werde Ihnen nicht zu sagen brauchen, daß mir alsbald darauf, und von mehreren Seiten mehr als das Doppelte dafür gebothen worden [...]" (eh. Brief v. 2. XII. 1827). - Unveröffentlicht.‎

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‎Hummel, Johann Nepomuk, Komponist (1778-1837).‎

‎8 eigenh. Briefe mit U. Carlsbad und Weimar, 1829.‎

‎Zusammen 13 SS. auf 13 Bll. 4to. Meist mit eh. Adresse (Faltbriefe). Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten betr. seiner Klavierschule ("Von Farrenc [d. i. sein Pariser Verleger] höre ich kein Wort; - vom Engländer erhielt ich vor einigen Tagen die Correctur", 22. I.), mit Dank für eine Lebensmittelsendung ("Mitten in meinem Jammer kommen zum Glück die steyrischen Kapaune ganz wohlbehalten an, und sie haben mir wieder Stärkung gegeben und waren ganz delicat; ich danke Ihnen recht sehr für diesen haut gout", 7. II.), mit einer Empfehlung für die junge Pianistin Caroline Perthaler (9. III., mit deren montierter Visitenkarte), mit der Bitte, ihm doch unverzüglich das Mozartsche Konzert für zwei Klaviere in Es-Dur zukommen zu lassen, da er es "sehr nöthig und dringend" brauche (16. VII.; mit einer kleinen Notenskizze daraus), mit der Mitteilung, daß er "seit 3 Monaten sehr fleißig" gewesen sei und "bereits 4 Manuscripte liegen habe; nähmlich: das Conzert in As dur; ein Septett militair; eine fantasie mit Orchestre-Begleitung [sic]; ein Gesellschaft[s] Rondo brillant; und Mehrere Kleinigkeiten werden noch bis dahin [d. i. seine geplante Reise über Paris nach London] fertig" (15. XII.), und mit einer launigen Schelte: "Es ist recht edel von Ihnen daß Sie die ganze Schuld des Nichtkommens nach Weimar auf Ihre Schultern allein geladen haben; allein hinterm Berge wohnen auch noch Leute die solche Pfiffe weg haben und wohl wißen, wo der Hase im Pfeffer sitzt. Ja, ja, wenn der Stephansthurm in Weimar gestanden und Herrn Müller's Korpus in Baumwolle dahin hätte transportirt werden können, so hätte man vielleicht das Glük [sic] gehabt, die commoden Hrn. Wiener bei sich zu sehen, aber so - - - blieben sie weg. - Ist das erlaubt, das ganze liebe Eßen, die schöne Gabe Gottes 3 Stunden lange versieden und verbraten zu laßen und dennoch nicht nur an dem besprochenen Tag, sondern gar nicht zu kommen; aber wartet nur Ihr lieben Herrn, wenn Ihr mich einmal nach Eurer vollkommenen Bequemlichkeit in Weimar besucht, so sollt Ihr dafür büßen und auf das Allerschlechteste aufgenommen und bedient werden; Strafe muß seyn!!! - Auch meine Frau war [...] so böse, daß sie gar nichts von Ihnen wißen wollte; - doch nun bin ich mit der Strafpredigt fertig [...]" (5. VII.). - "[...] Nun eine Bitte! Der Intendant hat mir aufgetragen an Sie zu schreiben und mich wegen der jungen Grünbaum [d. i. die Sängerin Caroline Grünbaum, 1814-1868] zu erkundigen; Sie hatten mir damals über diesen Punkt meines Briefes nichts mehr gemeldet, ob sie [d. i. wohl deren Mutter] uns die Tochter wohl anvertrauen möchte. Hier würde sie offenbar viel mehr geschont seyn als auf jedem andern Theater, da wir nur einmal die Woche Oper haben; auch würde sie hier in Hinsicht ihrer Bildung nur gewinnen können. Wie alt ist sie? wie ist ihre äußere Gesichtsbildung und Gestalt? [...]", 29. III.). - Unveröffentlicht.‎

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‎Hummel, Johann Nepomuk, Komponist (1778-1837).‎

‎9 eigenh. Briefe mit U. London, Stuttgart und Weimar, 1831.‎

‎Zusammen 17 SS. auf 16 Bll. 4to. Meist mit eh. Adresse (Faltbriefe). Inhaltsreiche Korrespondenz mit seinem ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger über Verlags- und Vertragsangelegenheiten sowie über finanzielle Fragen im Familienkreis (1), Reisepläne (2), die zur Zeit wütende Cholera (3), ein Beethoven-Arrangement (4) und seinen Aufenthalt in London (5). - 1) "Ich habe Ihren letzten Brief (aber mit Schre[c]ken) erhalten; denn ich sah daraus, daß Sie meiner Schwiegermutter [...] 100 fl. C. M. gegeben haben. Lieber Freund, Sie wissen nicht wie sehr ich von der Famillie [sic] gemißbraucht werde, und was ich bereits seit vorigem Jahr für Rechnungen bei Beer und andern zahlte; das Ding kann nicht länger so fort gehen denn es wäre nur unmöglich so leichtsinnige Wirthschaft zu unterhalten und meine eigene Famillie [sic] darum zu bestehlen. Meine Schwiegermutter ist alt und schwach; diese leichtsinnigen Menschen wissen ihre Schwäche zu benutzen, und mißbrauchen dadurch meine Güte aufs Höchste [...]" (16. II.). - 2) "[...] ich und mein Eduard gehen den 20tn. d. weg, über Frankfurth wo ich mich nicht aufhalte, villeicht [!] ein paar Tage in Man[n]heim, 8 Tage in Stuttgardt, ein paar Tage vielleicht in Carlsruhe, einige Tage in Straßburg, 8 Tage in Paris; und so gedenke ich circa 20t. April in London zu seyn [...]" (11. III.). - 3) "[...] Es freut uns zu hören, daß Ihre liebe Frau und viele Ihrer Freunde die Madame Cholera glücklich überstanden haben; überhaupt scheint es, daß die Wiener Ärzte in ihrer Praktik mehr taugen als die Berliner gelehrten Ärzte, die sich heute noch herumzanken ob sie anste[c]kend sey oder nicht? [...]" (2. XI.). - 4) "[...] Die Cholera will nichts von uns wissen, dagegen tormentirt mich wie gewöhnlich der böse Novemb. u. Dec. - ich hatte einen Schnupfhusten wie ich in meinem ganzen Leben noch keinen hatte, und nun leide ich an Brustschmerzen von der heftigen Anstrengung [...] Was das Arrangiren der Beethovenschen Sinfonie zu 4 Händen anbelangt scheint mir weniger zweckmäßig, da sie od. wenigstens die Meisten meines Wissens schon von Czerny u. and. à 4 m. arrangirt sind, und ich die brauchbarsten davon schon selbst auf die Art wie die Haydn u. Mozartischen für Schultz arrangirt habe [...]" (4. XII.). - 5) "[...] Die Geschäfte gehen dieß Jahr weniger als voriges Jahr in London; die Auflösung des Parlaments hat die ganze Season verdorben. Auch Paganini, der einen großen Schlag zu machen beabsichtig[t]e, hatte doppelte Preise angesetzt und wurde dermaßen in allen hiesigen Zeitungen dieserwegen heruntergerissen, daß er (um nicht den höchsten Skandal zu erleben) auf die einfachen Preise zurückgehen mußte bevor er auftratt [!]; er wird zwar noch immer keine schlechten Geschäfte machen, doch nur halb so gut als er sich's erwartet hat. Daß er große Sensation machen würde und mußte war natürlich; doch zweifle ich sehr daß er es über 6 Konzerte bringen wird und davon dürften die Letztern schon ziemlich schwach ausfallen, denn man ist Hier [sic] im Ganzen viel zu unmusikalisch, und die Zahl der Liebhaber ist zu klein [...]" (6. VI.). - Unveröffentlicht.‎

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‎Hummel, Johann Nepomuk, Komponist (1778-1837).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weimar, 31. XII. 1830.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An seinen ihm freundschaftlich verbundenen Verleger Tobias Haslinger: "Also der letzte Tag in diesem Jahr wo ich Ihnen schreibe, um Ihnen Alles Gute fürs Neuejahr zu wünschen, und mir zugleich auch was davon. Wir sind Alle wohl und wünschen Ihnen ein Gleiches. Ich meldete dem Chelard, daß Sie selbst an ihn nach München schreiben würden. Den Abnehmer auf die zwei Kleinigkeiten, die er hier für die Milder [d. i. die Sopranistin Anna Milder-Hauptmann, 1785-1838] schrieb, hab ich ihm in London schon verschafft. Die mitgetheilte Nachricht, daß Sie keine Zahlung für mich an Herrn v. Beer leisten könnten, kommt mich recht der Quere; ich dachte wenigstens daß Sie 4- bis 500 fl 20 gr für mich erlegen würden; wenn es mich auch gerade nicht so sehr genirt, so ist es mir doch höchst unangenehm, Geld dahin schiken [sic] zu müßen, wo ich welches zu erhalten hoffte. Es geht mich zwar nichts an, allein ich habe bemerkt, daß Sie seit einiger Zeit entsetzlich viel auf Einmal verlegen und in allen Fächern; sollte das vortheilhaft für Sie seyn? Besonders bei allen diesen kritischen Epochen; verzeihen Sie mir diese Bemerkung, als ächter Kaufmann werden Sie dieses besser einsehen als ich; es war nur so ein Gedanke von mir. Die Fantasie und das Rondo habe ich dieser Tage erhalten […] P.S. Jos. Czerny verlangte ein neues Manuscript von mir und frug zugleich bei mir an, ob es war sey, daß ich niemandem andern als ihnen ein Werk von mir überlassen dürfte! - Sie hätten ihm dieses gesagt! […]". - Mit kleinem Ausschnitt der Verschlußmarke auf Bl. 2 (kein Textverlust) und Eingangsvermerk aus der Hand Haslingers.‎

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‎Humperdinck, Engelbert, Komponist (1854-1921).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("EHumperdinck"). [Berlin, 13. III. 1909].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Musikkritiker Ernst Décsey: "Es freut mich, aus Ihren Zeilen zu ersehen, dass meine Notizen für tauglich befunden worden sind. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich alles mögliche, richtiges und unrichtiges, darin vereinigt habe, nur um Ihnen ein umfassendes Material zur Auslese an die Hand geben zu können. Was Sie hiervon für Ihre Zwecke gebrauchen können, müssen Sie ja am besten wissen [...]".‎

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‎Humphrey John Stewart, Komponist (1856-1932)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. San Francisco, ca. 1932, Gr.-Fol. (34 x 27 cm). 1 Seite.‎

‎"Extract from Prelude to ,The Hound of Heaven' (Dramatic Oratorio)" sowie Anfangschor aus der Kantate "Star of the Legion of Honour", "composed for the dedication of the Palace of the Legion of Honour, in San Francisco, California." - Humphrey machte sich auch als Organist einen Namen.‎

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‎HUMPHREY, George M (1890-1970)‎

‎Signature / Unsigned Photograph‎

‎This high-power attorney and business executive gave up a $300000 position to accept a $22500 position when he became Eisenhower's treasury secretary 1953-57. Bold signature in blue ballpoint heavy stock 5" X 3" card n.p. 1969 June 17. Fine. With original envelope. Signed only seven months before his death. Accompanied by a superb original black-and-white glossy 1953 news agency photograph International News Photo 9" X 7". Original mimeographed newsprint text sheet present and tipped to verso as issued. Fine image showing Humphrey half-length seated at his desk reaching for the intercom. Titled "New Treasury Secretary at Work" the text reads in part: "Secretary of the Treasury George Humphrey is shown at his desk yesterday as he formally took over the Treasury Department." A choice vintage photograph itself scarce and desireable. unknown‎

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‎Humphrey, Hubert Horatio, Politiker (1911-1978).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("HubertHHumphrey"). Washington, 23. II. 1977.‎

‎½ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Thank you for your kindness in sending me the review of my autobiography. I was pleased to receive it, along with your note [...]". - Der erste demokratische Senator des Staates Minnesota war bei der Präsidentschaftswahl 1960 John F. Kennedy unterlegen; unter Lyndon B. Johnson war er von 1964 bis 1969 US-Vizepräsident. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Beiliegend: Gruß- und Dankeskarten von L. B. Johnson mit dessen faksimilierter Unterschrift sowie von dessen Frau Claudia ("Lady Bird") Johnson, von der LBJ Ranch in Stonewall, Texas (Poststempel vom 26. 9. 1973).‎

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‎Humphrey, Hubert Horatio, Politiker (1911-1978).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. und ms. Begleitbrief mit U. Washington, 24. IX. 1975.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Das Portrait im Format 180:127 mm. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler zur Übersendung der Portraitphotographie. - Der erste demokratische Senator des Staates Minnesota war bei der Präsidentschaftswahl 1960 John F. Kennedy unterlegen; unter Lyndon B. Johnson war er von 1964 bis 1969 US-Vizepräsident. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des US-Senats.‎

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‎HUMPHRIES, Rolfe (1894-1969)‎

‎Autograph Letter Signed‎

‎Among this American poet's better-known collections is the award-winning "Wind of Time" 1951. ALS 2pp 8½" X 11" Amherst MA 1962 December 12. Addressed to Katherine Bowen. Near fine. Friendly personal content closing with: "I continue to enjoy Amherst very much and am permitted still to look forward to active teaching in 63-4 at least. After that who knows I'd like to keep on until I'm 70 if I can stay competent and healthy." With original envelope addressed in his hand. unknown‎

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‎Huna, Ludwig, Schriftsteller (1872-1945).‎

‎3 (davon 2 eigenh. und 1 ms.) (Bild-)Postkarten mit U. Wien, 1939-1944.‎

‎Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche und wünscht einen glücklichen Jahreswechsel. - Hans Hoff war seit 1922 an der Psychiatrisch-Neurologische Klinik Julius Wagner von Jaureggs tätig und wurde dort 1928 Assistent von Otto Pötzl. Nach seiner Habilitation 1932 wurde er 1936 Vorstand der Neurologischen Abteilung der Wiener Poliklinik, mußte aber 1938 emigrieren. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Royal Medical School in Bagdad und am Neurological Institute der Columbia University in New York kehrte er 1949 nach Österreich zurück und wurde Professor für Neurologie an der Universität Wien. “Zunächst überwiegend Neurochirurg, befaßte er sich später bevorzugt mit forensischer Psychiatrie und psychiatrischer Rehabilitation und initiierte u. a. die Gründung von Spezialanstalten, darunter die für geisteskranke Kriminelle in Mittersteig” (DBE). Vgl. Czeike III, 223.‎

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‎Huna, Ludwig, Schriftsteller (1872-1945).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für die ihm übersandten Geburtstagswünsche.‎

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‎Hundertwasser, Friedensreich (d. i. Friedrich Stowasser), österreichischer Maler (1928-2000).‎

‎3 eigenh. Notizzettel. O. O. u. D., [1985].‎

‎Je 1 S. Kl.-8vo bzw. 120:60 mm. In Bleistift. 1) Eigenh. Entwurf zu der von ihm gestalteten Kap Verde-Briefmarke. 2) Notiz zum Hoch-Wiesen-Haus: "Besser Fotos AUTOBAHN HOCHWIESEN HAUS 2 x [...]". 3) "ISLAND | GRASDACH". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Hundertwasser, Friedensreich, Austrian painter (1928-2000).‎

‎Collection of 3 autograph letters signed and 7 autograph postcards signed. Vienna, Venice, Cefalu, Bonifacio, Elba, 1973 and no year.‎

‎4to and 8vo. A total of 9½ pp. Amicable correspondence with Marika Koszka, in German: "[...] But money is quite irrelevant. That is to say, I was never particularly interested in it, not even when I was a hitchhiker and slept on the streets. But undoubtedly it will be of some help to you. The important thing is only not to have any depressing thoughts [...]" (10 Feb. 1973). - "Last evening at the gate I quite forgot to mention that I have a lot of furniture for you should you need anything for your room: chairs, mattresses, cushions, beds, closets ... Also, I would like to show you my view and the meadow from up here [...]" (24 Feb., no year).‎

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‎Hundeshagen, Karl Bernhard, Theologe (1810-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bern, 21. VII. 1847.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Philologen Ferdinand Gotthelf Hand (1786-1851) bezüglich einer Anfrage nach Buchrezensionen: "Im Namen der Redaction der Neuen Jen. Litt. Zeitung tragen Sie mir die Recension von Schroeder d. moderne Pietismus - Netz die Kirchen des evangel. [recte: europäischen] Abendlands an. Allein leider bin ich nicht im Stande gegenwärtig irgend eine Arbeit dieser Art zu übernehmen. Ganz zunächst steht mein Ueberzug nach Heidelberg bevor und dort wird mir ohne Zweifel die Uebernahme mehrerer neuer Collegien für's Erste wenig Muße übrig lassen, um mich irgend einer kritischen Thätigkeit zu widmen. Herrn Kirchenrath Schranz bitte ich meine freundlichsten Grüße und meinen wärmsten Dank für die höchst wohlwollende Art ausdrücken zu wollen, in welcher er in der Jen. Litt. Zt. meiner Schrift über den deutschen Protestantismus gedacht hat. Der Beifall so bewährter Männer, wie er, war eines der Hauptziele, nach denen ich gerungen habe [...]". - Karl Bernhard Hundeshagen studierte in Halle Theologie und habilitierte sich in Gießen für die Fächer Kirchengeschichte und Exegese. 1834 erhielt er einen Ruf als außerordentlicher Professor an die Universität Bern, 1845 wurde er ordentlicher Professor. 1847 folgte er einem Ruf an die Universität Heidelberg, 1867 wechselte er nach Bonn. Kirchenpolitisch bekannte sich Hundeshagen zum Unionismus und bekämpfte den theologischen Hegelianismus. - Mit Ausriss durch Siegelbruch und geringen Spuren von alter Montage. Sammlernotizen in Blei und Tinte (recto).‎

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‎Hundhausen, Vincenz, Schriftsteller (1878-1955).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Februar 1936.‎

‎½ S. 8vo. ... Nah bleibt das Nahe und das Ferne fern / der reifen Lebensweisheit und dem Kinde.‎

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‎HUNDLEY, Elisha Estes (1800-79)‎

‎Document signed‎

‎In 1854 this thriving Virginia plantation owner and businessman became an early Chicago real estate mogul when he and partner James Rees built one of that city's first permanent structures the then-massive three-story Lakeview House Hotel on Lake Shore Drive to lure more investors into the area. DS 1p lettersheet 7½" X 9 3/4" n.p. 30 October 1845. Very good. Original folds visible but not weakened. Hundley and two others "being duly Sworn" have "seen and Examined the Estray Hog taken up by Jas. Marshall and. do appraise the said Estray Hog at the Sum of Two Dollars & fifty cents. The said Hog is a harrow white colour about two years old no brand marked with an under keel in the left and overkeel in the Right Ear. We were informed that when the said Hog appeared on the plantation about 12 months ago was a boar and that he has been altered since -- & that he has ranged on this plantation & in the neighbourhood for 12 months past." Neatl penned in deep blue ink and signed at the conclusion by Hundley and two others Charles Huthison George I. Roberts. Below this justice of the peace Roberts testifies and signs again then below this another figure partly legible but presumably county clerk testfies "Sworn to by G I Roberts before me." "Estray is simply legalese for a domesticated animal found lost or wandering and the purpose of this "Notice of Estray" may have been to authorize the sheriff to impound and sell the animnal to recover upkeep costs. Interesting and unusual. unknown‎

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‎Hundrieser, Emil, Bildhauer (1846-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Charlottenburg, 27. IX. 1882.‎

‎1 S. 8vo. Begleitbrief zur Quittung für die Büste Jakob Grimms.‎

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‎Hundt, Ernst, Oberkirchenrat (1877-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Friedenau, 18. VIII. 1929, 8°. 2 1/2 Seiten.‎

‎An Hans Christian Hirsch: "[...] Daß Deine und meine Bemühungen um den Fall Jacob nicht zum Ziele der Verhinderung einer schweren Gefährdung Deutscher Interessen in Polen geführt haben, bedauere ich außerordentlich. Ein jüngster Angriff von Frau Jacob gegen uns, welcher strafrechtliche Tatbestände der Nötigung stark streifte, machte uns indessen um der Würde unserer Kirche wie unserer Verwaltung willen jegliche Konzession über die Rechtslage hinaus schlechterdings unmöglich [...]" - Hundt war seit 1925 Oberkonsistorialrat, ab 1939 Geschäftsführer und Geistlicher Vertrauensrat der DEK.‎

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‎Hungar, Ernst, Sänger (geb. 1854).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Köln, 10. X. 1887.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Möchten Sie es freundlich aufnehmen, wenn ich mir unter Berufung auf Herrn Director Pembaur in Innsbruck erlaube, Ihnen hierdurch die höfliche Bitte zu unterbreiten, mich [...] auch einmal in Ihren Concerten wohlgeneigtest mit einer Partie [...] berücksichtigen zu wollen [...]". - Der aus dem sächsischen Schönbach stammende Baritonsänger studierte in Leipzig, war dann Schüler von Julius Stockhausen in Berlin und lehrte an den Konservatorien von Dresden, München und Köln. Neben seiner Tätigkeit an der Hofoper in Schwerin war Hungar als beliebter Konzert- und Oratoriensänger auf Reisen.‎

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‎Hunold, Erich, Opernsänger (1869-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 8. IV. 1898.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton montiert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Etwas verspätet zwar, aber mit Vergnügen sende ich Ihnen das gewünschte in Form eines kleinen Conterfeis". - Ohne die Beilage.‎

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‎Hunt, William Holman, Pre-Raphaelite painter (1827-1910).‎

‎Autograph letter signed. Florence, 11. IX. 1867.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. To the Belgian-born English art dealer Ernest Gambart (1814-1902): "On my way thro' to London I will not fail to stop for a couple of days in Paris to give a final look at the plate of 'the Finding of the Saviour on the Temple'. I shall not however expect to find further points for Mr Blanchard's reconsideration: he had already so thoroughly attended to my previous suggestions and had so little further to do when I returned him the last proof that now there cannot well be more to add to the plate [...] The praise due to you as the publisher I feel to be more singular for it is by the fact that you have been ruled by an artistic interest in your task that the engraver has had the proper opportunity for completing his work so perfectly; had you allowed the business interest to be paramount you would have considered only how you could most quickly turn your capital invested in the work, and have discovered the best means of producing a black effective engraving in the shortest possible time: that you have not done this is I really believe a great service to the progress of good taste in England, for the excellence of the work itself and the superiority of the particular kind of engraving for pictures possessing precision of form and brilliancy of light will be at once recognised by your subscribers [...]". - Slightly wrinkled. From the collection of John Henderson (1862-1938), the long-serving secretary of the National Liberal Club.‎

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‎Hunter, Alan, amerikanischer Autor (1922-2005).‎

‎Albumblatt mit ms. Widmung und eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "To Sabrina - Greetings!".‎

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‎Huntington Hartford, George II.,, Unternehmer und Multimillionär (1911-2008)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. New York, 17. XI. 1952, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An den Schriftsteller Paul Elbogen in Hollywood: "[...] Because of the Interest you showed in my essay 'Has God Been Insulted Here?' [an essay on philosophy and morality (and lack of it) in the arts by one of its foremost modern patrons] as a pamphlet, perhaps you might like a copy in book form, I am taking the liberty of sending you one under separate cover. It seems to me that there are many people today seriously concerned with the condition of the arts. In case some of your friends are among them, possibly you might like to let them know that the book is now available [...]" - Eintragung von Elbogen.‎

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‎HUNTLEY, Chet (1911-74)‎

‎Signed Postal Cover‎

‎This broadcast journalist teamed with David Brinkley for nightly newscasts from 1956 to 1970. Signed Postal Cover 6½" X 3½" cancelled in the city of Huntley's birth Cardwell Montana on the day of his birth 10 December 1969. 5-cent "C.M. Russell American Artist" and 1-cent "Thomas Jefferson" stamp at upper right. At lower left below the postal cancellation Huntley signs boldly in black ballpoint. NOT a First Day Cover but an enterprising admirer has had this cover specially stamped in the right city on the right date. Small portion of original transmittal envelope also present. unknown‎

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‎Huot, Paul‎

‎La Commanderie de St. Jean (Maison Reichart-Soeurs de Ribeauville-Bains Saint Jean) a Colmar: Etude Historique (1210-1870)‎

‎1870 E. Barth, Colmar, 1870, reliure demi basane marbré de l'époque, dos lisse,2, 106 pages.bon état,ENVOI autographe AUTEUR; rare‎

‎Remise de 20% pour toutes commandes supérieures à 200 €‎

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‎Hupka, Herbert, Journalist und Schriftsteller (1915-2006).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Bonn, 23. VI. 1994.‎

‎1 S. 4to. An Mario Brändel in München: "leider bin ich nicht so häufig in München, wie es meiner Frau, einer geborenen Münchnerin, und mir lieb wäre. Ihr Brief hat mich inzwischen erreicht. Vielen Dank [...] Gefreut habe ich mich über Ihre Kenntnisse und auch Ihr Engagement von und für August Scholtis. Ich habe ihn persönlich gut gekannt. Er war, um es auf eine Kurzformel zu bringen, so etwas wie ein kauziger Till Eulenspiegel [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Gefaltet.‎

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‎Huppert, Hugo, Schriftsteller (1902-1982).‎

‎Eigenh. Auszüge "Aus Rilkes 'Stundenbuch'". O. O. u. D.‎

‎Ca. 48½ SS. auf 26 (von 27) Doppelbll. zweier gleichartiger Druckschrifthefte. (2), (4)-45, (5), (2) SS. (2), (4)-45, (5), (2) (davon 8 SS. Broschur) SS. 8vo. Die Hefte jeweils mit gedr. Originalbroschur, Klammerheftung und Frontispizportrait L. M. Kaganowitschs, zus. geheftet. Mit Schutzumschlag aus gedr. Buchseiten (Russisch) und hs. Titel. Die russische Druckschrift "Voprosy zheleznodorozhnogo transport v svyazi so Stakhanovskim svizheniem" ("Fragen der Eisenbahn in Zusammenhang mit der Stachanow-Bewegung", Moskau 1935) des Stalin-Vertrauten Lasar Kaganowitsch diente dem Schriftsteller, Kritiker und einstigen Literaturstudenten Hugo Huppert als meist interlinear benutztes Schreibheft für Auszüge aus Rainer Maria Rilkes "Stundenbuch", welches Rilke seinerzeit seiner Geliebten, der in St. Petersburg geborenen Schriftstellerin und Philosophin Lou Andreas-Salomé, gewidmet hatte. Es sind Auszüge aus zwei Teilen des "Stundenbuchs" wiedergegeben, dem "Buch vom mönchischen Leben" (1899, die Gedichte 6, 15, 16, 18, 19, 22-25, 28-31, 38,39, 41-43) und dem "Buch von der Pilgerschaft" (1901, die Gedichte 47, 52-55, 58, 60-62, 66-68, 70, 74, 80, 81, 83-88, 90, 91-95, 97): "Ich lebe grad, da das Jahrhundert geht, / Man fühlt den Wind von einem großen Blatt, / das Gott und du und ich beschrieben hat / und das sich hoch in fremden Händen dreht. / Man fühlt den Glanz von einer neuen Seite, / auf der noch alles werden kann [...]". - Huppert hatte in den 1930er Jahren am Marx-Engels-Institut an der Marx-Engels-Gesamtausgabe mitgearbeitet, danach studierte er bis 1935 Literatur am Moskauer "Institut der Roten Professur", wo er Maxim Gorki kennenlernte. - Einliegend drei Belege in russischer Sprache, verso mit zwei eh. Gedichten, ebenfalls in russischer Sprache ("Derevya" ["Bäume"] und "Moreplavately" ["Matrosen"]), datiert in die 1920er Jahre in Berlin. Leicht gebräunt an den Rändern, der Schutzumschlag papierbedingt etwas brüchig. Der hs. Text teilweise mit Rot- und Grünstift markiert mit Markierung übersprungener Textteile.‎

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