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‎Dingelstedt, Franz Ludwig Friedrich Wilhelm Frh. von, Jurist und Militär (geb. 1846), Sohn des Theaterintendanten Franz von Dingelstedt.‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. XI. 1888.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Dankschreiben an den Hofoperndirektor Wilhelm Jahn: "Abermals hat die K. K. Hofoper den heutigen düsteren Tag nicht vorübergehen lassen ohne das Grab ihres verewigten Directors meines sel. Vaters mit einem Kranze zu schmücken. Dieser wiederholte Act von Pietät seitens des berühmten, von mir hochverehrten Institutes verpflichtet mich und meine Angehörigen zu tiefstem Dank, welchem in unser Namen ich mich beehre hiermit verbindlichsten Ausdruck zu geben [...]". - Hauptmann von Dingelstedt war der Sohn des berühmten Dichters, Opern- und Theaterdirektors Franz von Dingelstedt (1814-81) und der Opernsängerin Jenny Lutzer (1816-77). Die Direktion der Wiener Hofoper hatte Dingelstedt von 1867 bis 1870 inne, danach leitete er bis zu seinem Tod das Burgtheater. - Mit Registraturvermerk in Buntstift, Datumsstempel und Sammlervermerk in Bleistift.‎

‎Dingelstedt, Franz von, Schriftsteller und Theaterdirektor (1814-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 19. I. 1852.‎

‎1½ SS. Gr.-8vo. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Hoch erfreut, seit Jahr und Tag einmal wieder von Ihnen mein theurer Freund, unmittelbar zu hören, erwidere ich umgehend auf Ihre liebenswürdige Zuschrift vom 16. d. daß mir jeder von Ihnen empfohlene Gast willkommen ist. Veranlassen Sie Fräulein Kromeyer mir baldgefälligst ihr Repertoire zu schicken; ein Gastspiel sichere ich ihr zum Voraus zu, und zwar, nach der ersten Rolle zu bestimmen eine von drei oder von sechs Rollen. Über deren Wahl werden wir leicht uns einigen, ebenso über das Honorar [...] Sie wissen, wie es in einem Komödienhause zugeht, obendrein wenn drei Gäste dem Hausherrn den Kopf warm machen. So brauch' ich denn die Kürze meiner Antwort nicht zu entschuldigen [...]". - Franz von Dingelstedt war von 1851 bis 1857 Intendant am Hoftheater in München. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

‎Dinger, Otto‎

‎3 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. Berlin, 1. VII. 1910 - 23. VI. 1911.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo. An Rudolf Ritter von Hoschek in Fragen der Übersendung von Exlibris und des Tauschs von Briefmarken: “Vor einigen Abenden widmete ich mich einmal wieder meiner Briefmarkensammlung und stellte eine Fehlliste der mir noch fehlenden Oesterreich-Marken auf, die ich mir erlaube Ihnen heute zuzusenden. Wenn Sie vielleicht Gelegenheit haben diese Liste meiner Sammlung auszufüllen, so würde ich mich gerne durch einige meiner Original Radierungen revanchieren [...]” (Br. v. 23. VI. 1911). - Otto Dinger studierte in Düsseldorf und Berlin und war auf den großen Berliner Kunstausstellungen mit gemalten und radierten Portraits sowie mit Exlibris, Zeichnungen und Aquarellen vertreten. Vgl. Thieme/Becker IX, 303.‎

‎Dinghofer, Franz, österreichischer Politiker und Richter (1873-1956).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. [Poststempel: Wien, 6.V.1923].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Umschlag. An Hans Nüchtern (1896-1962), seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG, anlässlich seiner Vermählung.‎

‎Dingler, Johann Gottfried, Chemiker (1778-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Augsburg, 18. I. 1828.‎

‎¼ S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Christian Carl André (1763-1831) in Stuttgart: "Wenn Sie den Aufs[atz] v[on] mir und den des anderen Correspondenten nicht in die erste Nummer des Hesperus aufnehmen können oder wollen, dann haben Sie die Güte, beide mit Wendung der Post zurück zu senden […]". - Nach einer Apothekerlehre in Oppenheim/Rhein wurde Dingler 1793 Feldapotheker in Minden, bevor er 1800 als Apotheker nach Augsburg übersiedelte. Anschließend eignete er sich in Mülhausen (Elsaß) Kenntnisse der Zeugdruckerei an und gründete 1806 in Augsburg eine Fabrik chemischer Produkte, die deutsche, österr. und schweizer. Kattunfabriken belieferte. 1822 errichtete Dingler eine eigene Kattunfabrik in Augsburg, die er bis 1848 betrieb. Sein Lebenswerk war die Gründung und Herausgabe des "Polytechnischen Journals", deren erster Band 1820 im Cotta-Verlag erschien.‎

‎Dio, Giovanni Carlo Luigi (eigt. Fortunato) di, Cellist (1796-1874)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 27. I. 1861, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wegen eines philharmonischen Konzerts in Brandenburg, für welches die Erlaubnis eines Herrn T. erforderlich gewesen wäre. - Dio war seit 1847 Solocellist des Berliner Hofopernorchesters. Er war auch Gesangslehrer und Piano-Fabrikant, schrieb sogar eine Oper, Leonardo Vinci, oder Pflicht und Liebe, noch 1870 hat er eine geistliche Musik aufgeführt, erlitt eine "intensive Geistesstörung" und wurde 1871 in Charlottenburg in Haus Menzel untergebracht. Seine Tournee von 1860 wird in Meyerbeers Tagebuch erwähnt.‎

Riferimento per il libraio : 50813

‎DION-GUERIN‎

‎le tracé des sèves.‎

‎Editions Gap La ravoire 1993 In-8 ( 205 X 130 mm ) de 69 pages, broché. Edition originale enrichie d'un bel envoi et d'une belle carte autographes signés.‎

Riferimento per il libraio : 924119

Livre Rare Book

Librairie Tiré à Part
Marseille France Francia França France
[Books from Librairie Tiré à Part]

€ 15,00 Informazioni/Compera

‎Diplôme‎

‎Diplôme de Docteur en Théologie délivré à Michael Angelus Leca, en août 1828 à Rome. 4 feuillets de parchemin reliés sous chemise cuir de Russie. 8 pages manuscrites à l'encre noire et rouge, dans un double filet d'encadrement; cachet de cire sous papier aux armes d'un cardinal (Galessi ?) Plein cuir de Russie Mouillures 1828 22,5 x 16 cm‎

Riferimento per il libraio : 10833

Livre Rare Book

Librairie Seigneur
Voingt France Francia França France
[Books from Librairie Seigneur]

€ 35,00 Informazioni/Compera

‎Dippel, Andreas, Sänger (1866-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kaltenleutgeben, 20. VI. 1907.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Antwortlich Ihrer gefl. gestrigen Zuschrift werde ich mit ähnlichen Bittgesuchen wie dem Ihrigen geradezu überhäuft, so daß ich mich außer Stande sehe, so zu helfen wie ich gern möchte. Ich sende Ihnen einliegend eine kleine Unterstützung und muß Sie schon bitten, den Ihren noch fehlenden Rest von anderer Seite zu beschaffen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Dippel wirkte von 1887 bis 1892 am Stadttheater von Bremen. Nach Auftritten mit kleineren Partien 1889 bei den Bayreuther Festspielen war D. bereits 1890/91 an der New Yorker Metropolitan Opera und in der folgenden Saison am Opernhaus von Breslau engagiert, bevor er 1893 einem Ruf an die Wiener Hofoper folgte.‎

‎Diringer, David.‎

‎HAND-PRODUCED BOOK.‎

‎603p. Numerous illustrations. 8vo. Original red cloth binding. Early forms of writing including: hieroglyphs and papyrus; clay tablets; Greek and Latin book production; and other forms of early book making. **PRICE JUST REDUCED REF7‎

‎Dirkens, Annie, Sängerin (1869-1942).‎

‎2 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. ("Baronin Hammerstein"). Wien u. a. O., 1903-1915.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Ersucht, das "Gesuch unseres Kutschers Leopold Wagner um Verleihung einer Stelle als Schaffer [!] in Diensten der Gemeinde Wien freundlichst beachten zu wollen" (Br. v. 19. X. 1903), und bittet um nachträgliche Erwähnung ihres "'Begleiter[s] am Klavier' [...] in Anbetracht des Wohltätigkeitsconcertes" (undat. Br.; auf Briefpapier mit gepr. Monogramm). - Annie Dirkens, verehelichte Baronin Hammerstein, erhielt ihre Ausbildung am Sternschen Konservatorium in Berlin, später bei Nina Falkenberg in Dresden und gab 1890 ihr Debüt am Viktoriatheater in Berlin. Anschließend am dortigen Adolf-Ernst-Theater sowie 1893-96 als Soubrette in Leipzig engagiert, setzte sie ihre Karriere seit 1896 in Wien fort, wo sie am Theater an der Wien als Adele in der "Fledermaus" debütierte und 1898 an der Uraufführung von Richard Heubergers Operette "Der Opernball" mitwirkte. Später am Theater in der Josefstadt engagiert, feierte sie als Operettendiva große Erfolge und gab zahlreiche Gastspiele. Während des Ersten Weltkriegs als Krankenschwester in einem österreichischen Lazarett tätig, wurde sie verwundet und mußte ihre Bühnenkarriere schließlich aufgeben. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v. (dort mit falschem Geburtsjahr 1871). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Dirkens, Annie, Sängerin (1869-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schloss Ranna, 20. VII. 1904.‎

‎1 S. 8vo. An den Schauspieler Julius Strebinger (1864-1937): "Mit gleicher Post geht an Frau Direktor Raul nach Karlsbad ein Brief, der mitteilt, dass ich leider ausser Stande bin, meine diesjährigen Gastspiele zu absolvieren. Sie können sich denken, dass man nicht gern so viel Geld verliert, wenn es nicht dringend nötig ist. Aber leider muss ich mich ganz ruhig verhalten, und meine Gesundheit sehr schonen […]". - Annie Dirkens, geb. Drews und verehel. Baronin Hammerstein, erhielt ihre Ausbildung am Sternschen Konservatorium in Berlin, später bei Nina Falkenberg in Dresden und gab 1890 ihr Debüt am Viktoriatheater in Berlin. Anschließend am dortigen Adolf-Ernst-Theater sowie von 1893 bis 96 als Soubrette in Leipzig engagiert, setzte sie ihre Karriere seit 1896 in Wien fort, wo sie am Theater an der Wien als Adele in der 'Fledermaus' debütierte und 1898 an der Uraufführung von Richard Heubergers Operette 'Der Opernball' mitwirkte. Später am Theater in der Josefstadt engagiert, feierte sie als Operettendiva große Erfolge und gab zahlreiche Gastspiele. Während des Ersten Weltkriegs als Krankenschwester in einem österreichischen Lazarett tätig, wurde sie verwundet und mußte ihre Bühnenkarriere schließlich aufgeben. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v. (dort mit falschem Geburtsjahr 1871).‎

‎Dirkens, Annie, Sängerin (1869-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 14. XII. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Redakteur A. Mayer: "Leider kann ich Ihnen betreffs des Einackter keine bestimmte Antwort geben, da Steiner für diese Saison ausgesorgt hat. Aber im Sommer wenn ich gastieren gehe lässt sich dann etwas machen […]". - Annie Dirkens, geb. Drews und verehel. Baronin Hammerstein, erhielt ihre Ausbildung am Sternschen Konservatorium in Berlin, später bei Nina Falkenberg in Dresden und gab 1890 ihr Debüt am Viktoriatheater in Berlin. Anschließend am dortigen Adolf-Ernst-Theater sowie von 1893 bis 96 als Soubrette in Leipzig engagiert, setzte sie ihre Karriere seit 1896 in Wien fort, wo sie am Theater an der Wien als Adele in der 'Fledermaus' debütierte und 1898 an der Uraufführung von Richard Heubergers Operette 'Der Opernball' mitwirkte. Später am Theater in der Josefstadt engagiert, feierte sie als Operettendiva große Erfolge und gab zahlreiche Gastspiele. Während des Ersten Weltkriegs als Krankenschwester in einem österreichischen Lazarett tätig, wurde sie verwundet und mußte ihre Bühnenkarriere schließlich aufgeben. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v. (dort mit falschem Geburtsjahr 1871).‎

‎Dirkens, Annie, Sängerin (1869-1942).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 10. II. 1896.‎

‎57:90 mm. An einen namentlich nicht genannten Baron: "habe vom Ball einen ganz kleinen lieben Kater mitgebracht, den ich unbedingt heute Nachmittag zur Ruhe bringen muß. Ich bitte daher morgen um Ihren lieben Besuch […]". - Annie Dirkens, geb. Drews und verehel. Baronin Hammerstein, erhielt ihre Ausbildung am Sternschen Konservatorium in Berlin, später bei Nina Falkenberg in Dresden und gab 1890 ihr Debüt am Viktoriatheater in Berlin. Anschließend am dortigen Adolf-Ernst-Theater sowie von 1893 bis 96 als Soubrette in Leipzig engagiert, setzte sie ihre Karriere seit 1896 in Wien fort, wo sie am Theater an der Wien als Adele in der 'Fledermaus' debütierte und 1898 an der Uraufführung von Richard Heubergers Operette 'Der Opernball' mitwirkte. Später am Theater in der Josefstadt engagiert, feierte sie als Operettendiva große Erfolge und gab zahlreiche Gastspiele. Während des Ersten Weltkriegs als Krankenschwester in einem österreichischen Lazarett tätig, wurde sie verwundet und mußte ihre Bühnenkarriere schließlich aufgeben. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v. (dort mit falschem Geburtsjahr 1871).‎

‎Dirks, Walter, Schriftsteller (1901-1991)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wittnau, 20. VI. 1983, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herausgeber.‎

Riferimento per il libraio : 47008

‎Dirksen, Eduard, Marine-Generalstabsarzt (fl. 1920).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. Montiert auf Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Der Fortschritt ist nicht verknüpft mit der Gewährung einer schrankenlosen Ausdehnung der Rechte an Einzelne, im Gegenteil mit einer Beschränkung derselben, der Aufgabe eines Teils der freien Selbstbestimmung zum Wohle des Ganzen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 380.‎

‎Dirnböck, Jakob, Buchhändler, Verleger und Schriftsteller (1809-1861).‎

‎Erinnerungsblatt "Das Dachstein-Lied". Graz, Dirnböck, o. D.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Noten und Text zum 1844 von Dirnböck gedichteten "Dachsteinlied", das von Ludwig Carl Seydler vertont wurde: "Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust, Bis zum Wendenland am Bett der Sau', Und vom Alpthal an, das die Mürz durchbraust, Bis in's Rebenland im Thal der Drau': Dieses schöne Land ist der Steirer Land, Ist mein liebes theures Heimatland. Dieses schöne Land ist der Steirer Land, Ist mein liebes theures Heimatland [...]". - Dirnböck verfasste auch Mundartgedichte und gab ab 1847 den Kalender "Der innerösterreichische Heimatfreund" heraus. - Leicht fleckig.‎

‎Dirnböck, Jakob, Schriftsteller und Buchhändler (1809-1861).‎

‎Eigenh. Brieffragment mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "[...] Was gehen uns die Wiener an und warum sollen wir uns erst nach diesen richten und Besprechungen halten bei einer Sache die klar zu tage liegt [...]". - Dirnböck, hauptberuflich Buchhändler in Graz, war "Schöpfer des Liedes 'Hoch vom Dachstein an' (1844), das später von L. Seydler vertont wurde[, und] Verleger eines heimatkundlich wertvollen Kalenders 'Der innerösterreichische Heimatfreund' (erstmalig 1847)" (ÖBL I, 187). Vgl. auch Giebisch-G. 62 und Kosch I, 353. - Verso von alter Hand hinterlegt und mit 2½ Zeilen eines anderen Briefes mit U.‎

‎Dirnböck-Schulz, Johanna, Schriftstellerin (1850-1918).‎

‎3 eigenh. Manuskripte, 6 eigenh. Briefe mit U. und 2 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren Zeilen. Wien, 1908 und 1909.‎

‎11 SS. Manuskripte. 4to und 8vo. Briefe und Visitkarten zusammen 23½ SS. Meist 8vo. Über private Belange und sehr ausführlich über ihre Arbeit sowie insbesondere die Schwierigkeiten, die ihr Werk zu gewärtigen hat: “Ich habe mir erlaubt vor ungefähr 3 [?] Wochen an Euer Hochwohlgeboren brieflich mit der Bitte heranzutreten [mit einem] Gesuch an den hochlöblichen Stadtrat Wien, die Ermöglichung der Herausgabe des Werkes Elisabeth Rosen durch Subskription einer Anzahl dieser Bücher für die Volks- und Bürgerschulen Wiens zu fördern [...] Es ist für mich als Geschichtsforscherin wohl sehr traurig, wenn ich zeitgemäße Romane schreiben muß wie die ‘Wiener Heiratsvermittler’ und ‘Familie Bröselmeier’ und Studien unter Heiratsvermittlern [...] machen muß, während meine für die Stadt Wien nach Jahrhunderten noch wertvollen historischen Manuskripte den Mäusen zum Opfer fallen [...]” (Br. v. 25. II. 1908). - Nach abgeschlossener Lehrerinnenausbildung seit 1869 im öffentlichen Schuldienst in Krems und Wien tätig, ehelichte Johanna Dirnböck 1874 einen Gutsbesitzer, von dem sie nach drei Jahren wieder geschieden wurde. Neben ihrem Beruf war sie schriftstellerisch tätig, arbeitete für die ‘Österreichische Volkszeitung’ sowie für mehrere ausländische Blätter und veröffentlichte neben Gedichtsammlungen und Erzählungen eine Reihe von Romanen, die die Vor- und Frühgeschichte Österreichs thematisieren, darunter ‘Der Freithof von Ottachring’ (1899). Vgl. Kosch I, 353f. - Die Manuskripte (zwei Gedichte und ein Aufsatz) mit den Titeln ‘Der Blinde und der Lahme’, ‘Herzog Godemund’ (je 2 SS.) sowie ‘Esaias Tegnérs ‘Frithjofssage’ und Longfellows ‘Hyawatha’” (7 SS. auf 7 num. Bll. 8vo). - Zwei Br. im linken Rand gelocht (geringfügige Textberührung); zwei Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (davon einer am Kopf beschnitten, der andere mit tls. farb. gedr. Briefkopf “Elisabeth Rosen”). - Beiliegend 5 Bll. Prospektmaterial (“Vortrags-Ordnung für die Johanna Dirnböck-Schulz-Feier” sowie ein Rundbrief über die Gründung der Johanna Dirnböck-Schulz-Gesellschaft). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Disconzi, Francesco, Entomologe (Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Vicenza, 23. XI. 1859, Gr.-4°. 1 1/2 Seiten.‎

‎Interessanter wissenschaftlicher Briefe des Verfassers der "Entomologia Vicentina" (1865).‎

Riferimento per il libraio : 52344

‎Dissesco (Constantin C.)‎

‎Ovide. Conférence faite le 23 août au nouveau Casino de Constantza.‎

‎français Petit in-12 de 20 pp.; broché de l'éditeur. Bel envoi autographe signé de l'auteur en marge du faux-titre.‎

‎Distelbarth, Carl Heinrich, architect and translator (fl. 1830s).‎

‎7 autograph letters signed. Stuttgart, Ludwigsburg and Paris, 1827-1835.‎

‎4to and 8vo. Together 17 pp. on 7 bifolia. Each with autograph address on verso. Friendly correspondence with the architect Antoine Jean-Baptiste Rondelet (1785-1863), the son of the architect Jean-Baptiste Rondelet (1743-1829), whose "Traité théorique et pratique de l'art de bâtir" Distelbarth translated into German. - About his travels through the Champagne and the half-timbered houses he saw there, which reminded him of the well-insulating building methods used in Germany: "J'ai remarqué que la charpente et en général les maisons sont mieux faites à partir de Châlons s. Marn. jusqu'à Strasbourg, que dans la Bourgogne et dans les environs de Paris, où j'étais, la charpente s'approche dans la Champagne à la manière Allemande et garantit plus contre le froid [...]" (Ludwigsburg, 9 Feb. 1829). - About his ambition to write a book on stone cutting, preferably in Paris, as well as discussing two chain bridges in St. Petersburg: "Je ne puis encore rien vous dire de mon entreprise relativement à mon traité de la coupe des pierres [...] je ne recule point devant mon projet que je veux absolument continuer [...] Mais si le libraire me traite honnêtement, j'aurai l'envie d'écrire mon ouvrage à Paris, je veux dire que mon ouvrage sera fait plus parfait à Paris qu'ailleurs [...] Si je n'abuse pas trop de votre temps, je passe des affaires de mon interêt au vôtre et je vous communique quelques expériences de 2 ponts en chaines exécutés à Petersbourg en 1824 [...]" (Ludwigsburg, 27 April 1829). - Two letters discussing his plan to translate Pierre-François-Léonard Fontaine's "Résidences des souverains" (1833), with the addition of the facade of the Stuttgart Royal Palace: "Mr. Fontaine m'a envoyé de plus 1 exemplaire de son ouvrage sur les palais de souverains, que vous m'avez mentionnés [...] Comme le roi d'ici prend un intérêt tout particulier à cet ouvrage et désire que les façades y seraint jointes, je me décidai de le traduire et s'il veut porter les frais de gravoure, je publierai aussi les façades [...]" (Stuttgart, 19 Feb. 1835). - A letter adressed to "Romain Rondelet", but likely to Antoine Jean-Baptiste Rondelet as well, looking forward to the illustrations of churches and bridges in a later edition of the "Traité", and mentioning an 18th century work on bridges: "Je suis chargé en même temps des autres Mrs. les souscripteurs de la 5me édition, de vous demander, si vous ne nous donnez pas bientôt le 4me volume annoncé dans le dernier prospectus comme paraissant bientôt, on est curieux de voir les plans d'églises et de ponts [...] On trouve des descriptions historiques de ponts dans un livre allemand, publié en 1774 à Leipsic, intitulé: Leupold's Schauplatz der Brücken [...] Voici ce qu'il dit du pont de Schaffhouse [...]" (Ludwigsburg, 3 May 1830). - In the remaining two letters Distelbarth mentions his anticipation to obtain a copy of a soon-to-be published work and recommends a young colleague. - With annotations by the recipient. Three letters glued together near the lower left corner.‎

‎DISTINGUIN, Henry‎

‎Une autre Indochine : mémoires retrouvés [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 br., La Pensée Universelle, 1992, 281 pp. Magnifique envoi de l'auteur au Père Callen. De la bibliothèque de l'abbé J. B. Callen qui fit la campagne de France 1944-1945 sous les ordres du général de Monsabert, et fut notamment aumônier des 1er et 2e R.E. de la 13e Demi Brigade de la Légion Etrangère et de la 3e Compagnie Saharienne Portée de la Légion, en Algérie de 1957 à 1960 Français‎

‎Distler, Waltraud, Ehefrau des Komponisten Hugo Distler (geb. um 1910)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Marquartstein, 6. II. 1949, Fol. 1 Seite.‎

‎Über Ihren Ehemann, den Komponisten Hugo Distler (1908-1942), mit Details aus dessen Leben und Wirken. - Distler galt als der bedeutendste Vertreter der Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik nach 1920. Nachdem er im Oktober 1942 dem Gestellungsbefehl der Wehrmacht nicht mehr ausweichen konnte, nahm er sich das Leben.‎

Riferimento per il libraio : 51749

‎Ditfurth, Hoimar von, Schriftsteller, Moderator (1921-1989).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo.‎

‎Dittrich, Rudolf, Organist (1861-1919).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An den Organisten und Dirigenten Georg Valker: "Da Sie morgen die Zeit zum Studium mit den Sängerknaben benötigen, trete ich Ihnen dieselbe gerna ab [...]". - Rudolf Dittrich lernte seit seiner Kindheit Klavier, Violine und Orgel, wurde dann am Breslauer Konservatorium und am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ausgebildet und wußte sich als Konzertorganist einen Namen zu machen. 1888 wurde er zum artistischen Direktor an die Musikschule Tokio berufen, was ihn zum ersten arrivierten westlichen Musiker in Japan werden ließ. 1894 kehrte er nach Österreich zurück, wurde 1901 Hoforganist und 1906 Professor an der Akademie der Tonkunst in Wien. - Mit Ausschnitt der Briefmarke.‎

‎Dittrich, Simon, Maler und Grafiker (geb. 1940)‎

‎"Eduard Mörike". Farbradierung auf Bütten, in der Platte bezeichnet. Am Unterrand in Bleistift signiert und datiert: "E.A. | Dittrich".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Stuttgart, 1986], Plattengröße 39 x 29 cm. Blattgröße: 59 x 42 cm.‎

‎Originelle Darstellung. - Simon Dittrich war Meisterschüler bei Hann Trier in Berlin. Seit 1976 erschienen verschiedene Mappenwerke über Fabeln, historische Figuren und Personen. - Gut erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 57275

‎DIVES (Charles).‎

‎Rimes nerveuses.‎

‎Marseille Imprimerie du Louvre 1892 1 vol. broché in-12, broché, 46 pp. Edition originale avec un envoi de l'auteur. Dos renforcé au scotch. Large tache brune sur le premier plat. Intérieur propre.‎

Riferimento per il libraio : 30876

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 10,00 Informazioni/Compera

‎DIVES (Charles).‎

‎Rimes nerveuses.‎

‎Marseille Imprimerie du Louvre 1892 1 vol. broché in-12, broché, 46 pp. Edition originale avec un envoi de l'auteur. Dos renforcé au scotch. Large tache brune sur le premier plat. Intérieur propre.‎

Riferimento per il libraio : 30876

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 10,00 Informazioni/Compera

‎Divoire Fernand‎

‎ISADORA DUNCAN fille de Promethée,proses,manuscrit autographe original a l’encre avec corrections‎

‎Cahier manuscrit autographe de 56 pages avec corrections,IN4 du texte paru a 100 ex.Paris: Editions Des Muses Francaises,le 8.10. 1919 indiqué au crayon bas derniere page,‎

‎authentique manuscrit autographe de l'auteur Bon état ,tres rare;description detaillée sur demande;photo sur demande,Picture and description upon request. Remise de 20% pour toutes commandes supérieures à 200 €‎

Riferimento per il libraio : 17134b

Livre Rare Book

Livres Anciens Komar
Meounes les Montrieux France Francia França France
[Books from Livres Anciens Komar]

€ 700,00 Informazioni/Compera

‎DIVOIRE, Fernand‎

‎Ames [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Avec une préface héliogravée de Jean Metzinger, et un frontispice de Guy Dollian, un des 500 exemplaires numérotés (n° 252), 1 vol. in-12 br., coll. Les Poètes de la Renaissance du Livre, Imprimé par Philippe Renouard, Paris, 1918, 163 pp. Bon état (rares annotations au crayon) pour cet exemplaire dédicacé par l'auteur, l'écrivain et journaliste d'origine belge Fernand Divoire (1883-1951). Français‎

‎Divoire, Fernand‎

‎L'Amoureux, 3e des poèmes de l'Urbs,‎

‎1912 Paris, à la Belle édition 1912. - In-16,broché, 44 p. n. ch., ill. Envoi autographe de l'auteur‎

‎rousseurs eparses, Remise de 20% pour toutes commandes supérieures à 200 €‎

Riferimento per il libraio : 10799

Livre Rare Book

Livres Anciens Komar
Meounes les Montrieux France Francia França France
[Books from Livres Anciens Komar]

€ 50,00 Informazioni/Compera

‎Dix, Arthur, Ökonom und Geopolitiker (1875-1935).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußezeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit einem Ausspruch von ungeahnter Aktualität: "In unserem globalen Zeitalter hängt die Zukunft des deutschen Volkes politisch wie wirtschaftlich zu einem wesentlichen Teil davon ab, ob unseren künftigen Führern die Fähigkeit zu erdräumlichem Denken eigen sein wird oder nicht [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen.‎

‎DIX, John A (1798-1879)‎

‎Document Signed‎

‎Major general in charge of the Department of Maryland and the East; as treasury secretary he is credited with saying "If anyone attempts to haul down the American flag shoot him on the spot!" Printed DS 1p 13" X 6¼" New York NY n.d. Fine. Stock certificate "Construction Stock" never filled in or issued for shares in the Mississippi & Missouri Railroad Company bearing a superb bold Dix signature as president of the organization. Printed entirely in deep green with a handsome vignette depicting a puffing locomotive crossing the plains amidst a herd of stampeding buffalo with several Indians in the foreground one horseback observing; three smaller vignettes depict a steamboat an Indian warrior and an Indian mother with her child. A striking piece. unknown‎

Riferimento per il libraio : 27217

‎Dix, Otto, German painter and graphic artist (1891-1969).‎

‎29 autograph messages and one autograph letter signed ("Dix"), two of which have hand drawings. N. p., [c. 1950].‎

‎Various formats. Highly perfunctory letter, probably to the violinist Hanni Rocco (1896-1990), whom Dix had met in the 1940s in the Höri artists' colony and who had lived in Hemmenhofen with her friend Maria Proells until 1953. Dix informs her that she can obtain his work from the Klihm Gallery and requests her not to bother him with trifling matters, in view of his laziness and copious correspondence. - The messages, most of them rather short, are probably to Roccos companion, the pianist and painter Maria Proelss (1892-1962), and concern forthcoming visits, various requests, etc. (with occasional references to "Miss Rocco"). Some of these are written on clipped slips of paper (including 3 military letters and 2 fragments of cigarette boxes); one postcard bears the drawing of a little girl with a flower.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 9.500,00 Informazioni/Compera

‎Dix, Otto, Maler und Graphiker (1891-1969).‎

‎10 eigenh. Briefe, Brief- und Postkarten. Radolfzell, Hemmenhofen und o. O., 1950 bis 1968.‎

‎Zusammen 13¾ SS. auf 10 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An seinen Biographen Otto Conzelmann, den Herausgeber zahlreicher Dix betreffender Werke, vielfach in Ausstellungs- bzw. Veröffentlichungsfragen. A) "[...] Falls L[utz] & M[aier] die Kassler Kollektion nicht will / Ich weiß nicht, ob man im Osten Wert drauf legt dortliegendes Ost-Geld zu nehmen, ich glaube daß ihnen Devisen lieber sind. Dr. Passarge [d. i. Walter P., Leiter der Kunsthalle Mannheim] dem ich wegen der Kasseler Kollektion schrieb, meint er wolle 1951 eine große Schau der ganzen Entwicklung zeigen. Das wäre also / I. die Nationalgalerie / II. Moritzburg in Halle und III. Mannheim. Das gibt auch wieder eine komplizierte Organisationsarbeit [...]" (18. I. 1950). - B) "[...] Wir haben keine Neujahrsfreude gehabt, denn Nelly ist schwer erkrankt und mußte am Sylvester nach Singen ins Krankenhaus fortgebracht werden [und verstarb zwei Tage darauf]. Dr. Löffler schrieb mir daß er gern das Buch von Melichar = 'Überwindung des Modernismus' [hätte]. Da Sie es wahrscheinlich in Stuttgart besser kaufen können wäre ich Ihnen dankbar wenn Sie es ihm schickten [...]" (7. I. 1955). - C) Über den ungarischen Maler Rudolf Diener-Dénes: "[...] Die Bilder von Diener erinnern mich an den Stil meiner Arbeiten in den frühen 20iger Jahren. Ich habe auch damals versucht die Wirklichkeit in präzisen Formen u. in wenigen Farben schwarz weiß braun grau auszudrücken. Aber auch das tragischgroteske gemischt mit dem erotischen deutet auf eine innere Verwandtschaft mit mir hin [...]" (27. II. 1964). - D) "[...] Ich malte ein Aquarell Roussillon in Totalansicht von links. Das Blatt ist längst verkauft weiß nicht mehr, wer es hat. 'Vaucluse' ist aus der Erinnerung in Dresden auf den Stein gezeichnet [...]" (6. X. 1964). - E) Über seinen bevorstehenden 75. Geburtstag: "[...] Ich muß am 20. Nov. nach Dresden u. Gera, denke daß ich am 28. zurück bin. Am 2. Dez. ist hier ein Empfang im Hause, aber am 1. Dez ein feines Essen mit nahen Freunden in der Alten Rheinmühle in Büsingen. Sie sind dazu eingeladen[...] Wir kommen am 7. November nach Stuttgart wo am 8. ein Essen bei Herrn Kießinger stattfindet, darauf Ausstellungseröffnung um 18 Uhr und dann Premiere des russischen Staatszirkus [...]" (12. X. 1966). - F) Verärgert über einen Zeitungsbericht zur Gesamtschau seiner Werke in Hamburg: "[...] Saumäßig, so eine Kritik, ob das eine Neonazischweinerei ist? man weiß nie, von woher es wieder losgeht da ja Nazismus keine Parteiangelegenheit ist sondern eine Charaktereigenschaft der Deutschen (vielen Deutschen) [...]" (16. I. 1967). - G) Den Versand einiger Werke betreffend: "[...] Wenn Sie nicht alle Fotos schicken (auch die welche Sie von mir haben) geht es überhaupt nicht. Sie schreiben z. B. 'Felsen auf Sardinien' da gibt es mindestens 3 Stück oder mehr. Ich bin gerade beim Malen (Gott sei Dank wieder mal) und kann das Zeug nicht machen [...]" (12. IX. 1967). - H: "[...] Besten Dank für Ihren Brief. Jetzt weiß ich nun ganz genau daß ich niemals in England ausstellen darf [...]" (22. X. 1968). - Meist gelocht.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 3.500,00 Informazioni/Compera

‎Dixie, Florence, Scottish writer, war correspondent, and feminist (1855-1905).‎

‎2 autograph letters signed. Glen Stuart, Annan, 28 Dec. 1903 and 14 Jan. 1904.‎

‎8vo. Together 4 pp. on 2 ff. To a biographer, recounting her childhood encounters with Charles Dickens: "I was a very little child when I first saw Dickens. He was very friendly with the late Genl. Sir W. R. Clayton of Harleyford, Great Marlow, Bucks. (The Sir Robert Railton in the Story of Ijain) On the few occasions I saw him he was very kind to the wee Ijain. Once I remember sitting on his knee while he told me the story of Little Nell. I can give you this anecdote for your book if you like. You can let me know your wish here [...]" (28 Dec. 1903). - To the same, providing notes on Dickens from a friend's diary: "I enclose you a short annecdote 'Note' taken from a friend's diary re Dickens. I can recall the incident it relates to and confirm it, but the exact date is not obtainable I fear as the diary it is taken from is in the form of reminiscences. I daresay however it will serve your purpose? I hope so [...]" (14 Jan. 1904, without the 'note'). - With printed address. Each with 2 strips of old mounting tape on verso.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 2.500,00 Informazioni/Compera

‎Dixon, William Hepworth.‎

‎WILLIAM PENN: An Historical Biography, From New Sources. With An Extra Chapter On The "Macaulay Charges".‎

‎pp. 353, 48 [Advertising catalogue of Lea and Blanchard's publications]. 8vo. Worn and chipped original publisher's cloth. Spine worn with loss at head and tail. The copy of George Alfred Townsend (1841-1914), Civil War correspondent, with his holograph manuscript poem and his penciled comments throughout. Signed by Townsend. Engraved portrait of Penn pasted inside front board (obscuring an early bookseller's or binder's label). Unique thus with the Ms. Townsend annotation. **PRICE JUST REDUCED! PA 60 Mid Stk‎

‎Diémer, Louis, composer and pianist (1843-1919).‎

‎2 autograph letters signed. [Paris], 11 March (no year).‎

‎8vo. (2+2½ =) 4½ pp. on 2 bifolia. To the pianist Madame Duchanoy, concerning a meeting to play some music together. Diémer proposes a date for the session and adds some words advertising his transcription of the Oberon overture (by C. M. von Weber) for two pianos, as well as excuses for his lack of time due to a concert at the "Salle Érard": "Je serai bien ravi de faire un peu de musique avec vous [...] J'ai transcrit pour 2 pianos, l'ouverture D'Oberon [...]" (11 March). In the second letter Diémer wishes to change the hour of the rehearsal with Mme Duchanoy, as he has a further appointment to give a music lesson at the instrument maker Érard’s place: "Voulez-vous avoir l'extrême obligeance de répéter à 3 h aujourd'hui? Je suis attendu à 4 h. chez Érard pour donner une leçon [...]". - Both with blind-embossed monogram "LD" and traces of old mounting on verso. Some browning to the upper edge.‎

‎DJEMAÏ Abdelkader - COFFE Jean-Pierre‎

‎Histoires de cochons.‎

‎Editions Michalon S.L. 2015 In-8 ( 200 X 130 mm ) de 174 pages, broché sous couverture illustrée en couleurs. Edition originale. Très bel exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de l'auteur à Jean-Pierre COFFE. De la bibliothèque de Jean-Pierre COFFE avec son timbre humide.‎

Riferimento per il libraio : 751043

Livre Rare Book

Librairie Tiré à Part
Marseille France Francia França France
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€ 20,00 Informazioni/Compera

‎Djilas, Milovan, Politiker und Schriftsteller (1911-1995).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Belgrad, 13. IV. 1967.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Mit einigen kleinen Tintenwischern.‎

‎Dobiaschofsky, Franz Josef, Maler und Graphiker (1818-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. Bittet Franz Grall, ihn Freitag zu besuchen, um seine Staffeleien abzuspannen, da er sein Atelier reinigen lassen muss. - Dobiaschofsky trat seit 1843 mit seinen Bildern an die Öffentlichkeit und erregte 1848 mit dem Gemälde Faust und Gretchen Aufsehen. Nach einer Tätigkeit als provisorischer Prof. der Malerei an der Vorbereitungsschule der Akademie 1850/51 reiste er 1854 nach Rom. 1856 zurückgekehrt, widmete er sich religiös-historischen Motiven.‎

‎Doblhoff, Rudolf von, Gutsbesitzer (1849-1924).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Baden bei Wien, 30. IV. 1909].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Emma von Mérey: "Wärmstens dankt für Ihre so freundlichen Glückwünsche Ihr sehr ergebener | Rudolf Doblhoff". - Rudolf von Doblhoff war Besitzer von Schloß Weikersdorf, das hernach zumeist unter Schloß Doblhoff firmierte, und langjähriger Obmann der Vereinssparkasse in Baden bei Wien. - Die Bildseite mit einer Ansicht von Schloß Doblhoff.‎

‎Doblhoff-Dier, Anton d. J., Frh. von, Politiker (1800-1872).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien und Weikersdorf, 1863 bzw. 1866.‎

‎Zusammen 2½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Ich beeile mich dir mitzutheilen, daß dein Neffe in der gestrigen Verwaltungsraths-Sitzung der Staatseisenbahn zum Aspiranten [...] und mit der Bestimmung nach Kollin ernannt wurde , um sich daselbst vorerst den Verkehrs- und Stationsdienst anzueignen [...]" (Br. v. 14. II. 1863). - "In Folge catarrhisch-rheumatischer Zustände [...] an Weikersdorf gefesselt, bist du zwar vor meinem Besuche sicher, den Durchblick dieser Zeilen aber kann ich dir nicht ersparen. Sie betreffen [...] die Bewerbung des Dr. Isling um eine der erledigten Advokatenstellen [...]" (Br. v. 3. XII. 1866). - Nebst der Beschäftigung mit seinem Landgut in Weikersdorf wurde der Enkel von Anton D.-D. d. Ä. in den vierziger Jahren zum Wortführer der Liberalen und trat als solcher für die Aufhebung der Leibeigenschaft ein. Im Mai 1848 wurde er Ackerbauminister, im Juli Innenminister und mit der Regierungsbildung beauftragt. Nach den Oktoberunruhen desselben Jahres trat er zurück. Von 1849-58 als Botschafter im Haag tätig, gehörte er 1861-65 dem Niederösterreichischen Landtag und dem Reichstag, seit 1867 auch dem österreichischen Herrenhaus an. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Doblhoff-Dier, Anton d. J., Frh. von, Politiker (1800-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Haag, 30. XII. 1855.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Ihre gefällige Zuschrift [...] worin Sie mir die Bereitschaft der bei Ihnen bestellten Glasgegenstände anzeigen und [...] wegen der Versendung anfragen, beehre ich mich zu erwidern, daß ich bei gegenwärtig vorgerückter Jahreszeit auf deren Transport zu Schiffe Verzicht leisten muß, und Sie daher [...] ersuche fragliche Glasgegenstände, bestens verpackt, per Eisenbahn [...] zu senden [...]". - Nebst der Beschäftigung mit seinem Landgut in Weikersdorf wurde der Enkel von Anton D.-D. d. Ä. in den vierziger Jahren zum Wortführer der Liberalen und trat als solcher für die Aufhebung der Leibeigenschaft ein. Im Mai 1848 wurde er Ackerbauminister, im Juli Innenminister und mit der Regierungsbildung beauftragt. Nach den Oktoberunruhen desselben Jahres trat er zurück. Von 1849-58 als Botschafter im Haag tätig, gehörte er 1861-65 dem Niederösterreichischen Landtag und dem Reichstag an, seit 1867 auch dem österreichischen Herrenhaus. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

‎Doblhoff-Dier, Anton d. J., Frh. von, Politiker (1800-1872).‎

‎Eigenh. Brieffragment mit U. ("Toni"). O. O. u. D.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Möglich, daß wieder ein wenig frischeres Leben in mir erwacht, wenn endlich die Frühlingssonne sich geltend macht, und die rauher den Norddeutschen Bund bestreichenden Winde verjagt, wenn Schneeglöcklein und bescheiden duftende Veilchen aus dem eisigen Boden hervorkeimen, und poetische die starren Gedanken erwärmende Strömungen erzeugen! [...]" - Nebst der Beschäftigung mit seinem Landgut in Weikersdorf wurde der Enkel von Anton D.-D. d. Ä. in den vierziger Jahren zum Wortführer der Liberalen und trat als solcher für die Aufhebung der Leibeigenschaft ein. Im Mai 1848 wurde er Ackerbauminister, im Juli Innenminister und mit der Regierungsbildung beauftragt. Nach den Oktoberunruhen desselben Jahres trat er zurück. Von 1849-58 als Botschafter im Haag tätig, gehörte er 1861-65 dem Niederösterreichischen Landtag und dem Reichstag an, seit 1867 auch dem österreichischen Herrenhaus.‎

‎Doblhoff-Dier, Heinrich Frh. von, österreichischer Politiker (1838-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. I. 1877.‎

‎1 S. 8vo. An einen Kollegen: "Mit Bedauern entnehme ich Ihrem Schreiben, daß eines Ihrer Kinder erkrankt war [...]. Ich bedaure dies um so mehr, als ich Sie für einen Tag der nächsten Woche mit einigen unserer [...] Collegen zu Tisch bitten wollte [...]". - Gefaltet.‎

‎Dobretsberger, Josef, Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Publizist (1903-1970).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 28. II. 1949.‎

‎½ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely. - "Sehr geehrter Herr Oberlehrer, Herzl. Dank für Ihre freundlichen Glückwünsche zu meinem Geburtstag. Ihr ergebener Dobretsberger". - Josef Dobretsberger habilitierte sich nach rechts- und staatswissenschaftlichen Studien in Wien, die er 1926 mit der Promotion abschloß, für Volkswirtschaft. Seit 1930 lehrte er als a.o.Prof., von 1934 an als o.Prof. an der Universität Graz. 1934/35 gehörte er dem Generalrat der Österreichischen Nationalbank an. Im Oktober 1935 berief ihn Schuschnigg als Sozialminister in sein Kabinett; Dobretsberger legte dieses Amt jedoch im Mai 1936 nieder. 1938 von den Nationalsozialisten entlassen, emigrierte er über Jugoslawien und die Schweiz nach Istanbul und lehrte dort als Professor, bis er 1941 nach Jerusalem ging. 1942 siedelte er als Professor der Giza-Universität nach Kairo über und übernahm dort die Leitung der österr. Abteilung des britischen Intelligence Departments. 1946 nach Graz zurückgekehrt, wurde Dobretsberger Professor und Rektor (1946/47) der Universität. Er war Bundesobmann der Demokratischen Union (1948-57), die sich 1953 mit der KPÖ und Linkssozialisten zur Wahl- und Arbeitsgemeinschaft "Volksopposition" zusammenschloß. 1963 rief Dobretsberger die Zeitschrift "Der österreichische Standpunkt" ins Leben. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Dobrowsky, Josef, Maler (1889-1964).‎

‎Eigenh. adr. Kuvert. [Wien, 27. III. 1944].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Adressiert an einen Wilhelm Rosenkranz, der auf der Verso-Seite einige Literaturangaben in Bleistift notiert. - Josef Dobrowsky, ehedem Schüler von Christian Griepenkerl und Rudolf Bacher und mit Egon Schiele, Anton Faistauer, Franz Wiegele, Anton Kolig und Ernst Huber befreundet, war Mitglied der Wiener und der Prager Secession und Mitbegründer der Künstlergilde Salzkammergut in Gmunden. Als Professor und Leiter eine Malklasse an der Akademie der bildenden Kunst, gingen aus seiner Klasse u. a. Alfred Hrdlicka, Josef Mikl und Arnulf Rainer hervor.‎

‎DOBZYNSKI (Charles) -‎

‎La Question décivive -‎

‎Paris : Pierre Seghers (Collection "P.S."), 1950 - un volume in-12 (108x180mm) agrafé sous couverture imprimée en couleurs et rempliée, 35 pages - bon état - édition originale : 1/150 exemplaires numérotés sur alfa avec un envoi autographe signé adressé au critique et poète Armand Monjo -‎

‎Créateur en 1939 de la collection "Poètes casqués", puis éditeur de la poésie de la résistance pendant la seconde guerre mondiale, Pierre Seghers (1906-1987) poursuit en 1948 le travail de publication des poètes français et étrangers avec la collection "P.S.". A raison de deux parutions par mois, ce sont plus de cinq cents recueils inédits qui seront publiées dans cette collection qui fera de Pierre Seghers le plus important éditeur de poésie au XXème siècle. Tous nos livres sont visibles sur notre site : https://www.livrepoesie.com/‎

Riferimento per il libraio : 38916

Livre Rare Book

Le Livre à Venir
Chantelle France Francia França France
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