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EMMANUEL, PIerre
Tristesse o ma patrie
Paris Fontaine 1946 In-12 Broché Ed. originale
Referenz des Buchhändlers : 000689
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Emmanuel-Armand de VIGNEROT DU PLESSIS-RICHELIEU DUC D'AIGUILLON, Commandant en chef en Bretagne
LETTRE AUTOGRAPHE MANUSCRITE DU DUC D'AIGUILLON, GOUVERNEUR DE LA PROVINCE DE BRETAGNE [ADRESSEE AU MAIRE DE GUERANDE JOSEPH BELLIOTTE, SIEUR DE LA VILLE-ALAIN], NANTES, LE 28 MARS 1765,
Nantes 1765 une lettre, d'une page, sur papier velin ligné, manuscrite à l'encre brune, format : 18,2 x 24,2 cm, lettre autographe manuscrite du Duc d'Aiguillon signée , fait à nantes, le 28 Mars 1765,
Referenz des Buchhändlers : 21271
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Emmanuel-Armand de VIGNEROT DU PLESSIS-RICHELIEU DUC D'AIGUILLON, Commandant en chef en Bretagne
LETTRE MANUSCRITE DU DUC D'AIGUILLON A LA COMMUNAUTE DE GUERRANDE [ADRESSE AU MAIRE DE GUERANDE JOSEPH BELLIOTTE, SIEUR DE LA VILLE-ALAIN]
guérande 1768 une lettre manuscrite à l'encre brune sur papier vergé ligné et filigrané "à la couronne royale", format : 22,5 cm de haut par 17,8 cm de large, fait à Rennes, le 4 janvier 1768,
Referenz des Buchhändlers : 23539
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Emmer, Johannes, Schriftsteller (1849-1928).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. I. 1879.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir die höfliche Anfrage, ob Sie nicht die freundliche Gewogenheit haben wollten, in der Weihnachtsschau der Heimat die neuesten Erscheinungen Ihres berühmten Verlages besprechen zu lassen [...]". - Johannes Emmer war Redaktionsleiter des belletristisch-populärwissenschaftlichen Blattes "Heimat" in Wien, gründete 1882 eine eigene Wochenzeitung, den "Österreichischen Reichsboten", und wurde 1884 Redakteur der "Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins", dessen Generalsekretär er später auch war. "Emmer schrieb zahlreiche vereinsgeschichtliche Beiträge und nahm Einfluß u. a. auf die Errichtung von Studentenherbergen und das alpine Rettungswesen" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Emmering, C., Schauspieler.
Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 20. VI. 1907.
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Wenn alles klappt, gehe ich auf eine Alm in Tyrol, da gibt es bekannterweise koan Sünd […]".
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Emminghaus, Arwed, Ökonom (1831-1916).
Eigenh. Brief mit U. ("A. Emminghaus"). Bremen, 16. VII. 1864.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Jeden Tag der Woche habe ich gehofft, mir ein Stündchen des Abends abmüßigen zu können, um nach Ihrem Befinden mich zu erkundigen, Ihnen herzliche Grüße von meiner Frau zu bringen, um Ihnen meine Theilnahme zu beweisen für den schweren Verlust, der - ich weiß es - auch Sie betroffen, während wir am Sonntage noch das Aeußerste minder nahe glaubten. Daß Freunde mich beredet, einen kleinen Ausflug mit ihnen nach Nordeney zu machen, legte mir die Verpflichtung auf, in einer Woche für zwei zu arbeiten, und so bin ich wenig zu mir selber gekommen [...]". - Arwed Emminghaus war 1858 als Bureauchef in eine Dresdener Versicherungsgesellschaft eingetreten, hatte 1861 die Redaktion des "Bremer Handelsblattes" übernommen und wurde 1866 als Professor für Wirtschaftslehre an die TH Karlsruhe berufen. Von 1873 bis 1903 schließlich war Emminghaus als Vorsitzender Direktor der Gothaer Lebensversicherungsbank in Gotha tätig, "machte [...] sich um Reformen im Versicherungswesen (u. a. Einführung einer Kriegsversicherung der Wehrpflichtigen zu Lasten der Gemeinschaft der Versicherten) verdient und war Gutachter der Reichsregierung bei der Gesetzgebung für die privaten Versicherungsunternehmen. Emminghaus' soziales Engagement zeigte sich in der Gründung mehrerer gemeinnütziger Vereine" (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des "Bremer Handelsblattes"; etwas knittrig und angestaubt sowie mit einer alt montierten zeitgenössischen Notiz.
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Emouvantes révélations d'une antiquaire Brémond D'Ars (Yvonne De )
Un étrange petit théatre
Henri Lefebvre Broché avec couverture illustrée couleur Envoi de l'auteur
Referenz des Buchhändlers : 7001
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ENAULT Louis - [Isigny 1824 - 1900] - Romancier français
Lettre autographe Signée à "Mon cher maitre" - sans lieu ni date -
3 page in12 - bon état -
Referenz des Buchhändlers : GF25401
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Encke, Erdmann, Bildhauer (1843-1896).
Albumblatt mit eigenh. U. Berlin, 13. III. 1882.
1 S. Qu.-kl.-8vo.
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Encke, Johann Franz, dt. Astronom (1791-1865)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Berlin, 30. XI. 1858. 2 S., 4°.
Referenz des Buchhändlers : 44443
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Ende, Hans am
Eigenhändig geschriebener Brief. Mit Unterschrift "Hans am Ende". Worpswede 15. Okt. 94.
1894. gr. 4°. 4 handschriftliche S. (guter Zustand, mit kleinem Einriss am Falz).
Referenz des Buchhändlers : 304554AB
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Ende, Hans am, Maler (1864-1918).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei sende ich Ihnen die beiden Drucke unterzeichnet zu. Dieselben sind mir von Ort zu Ort nachgesandt, haben mich aber erst soeben erreicht [...]". - Hans am Ende studierte an der Münchner Akademie der bildenden Künste bei Wilhelm von Diez und wurde durch die persönliche Bekanntschaft mit Fritz Mackensen veranlaßt 1889 nach Worpswede zu gehen. "Dort hatte er bald engen Kontakt mit Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler und widmete sich der Landschaftsmalerei. Studienaufenthalte führten ihn nach Berlin sowie nach Paris und Italien. Bekannt wurden die 'Worpsweder' auf den Ausstellungen in München von 1895 und 1896. Neben starkfarbigen Landschaften, deren Themen er überwiegend aus der Moorlandschaft um Worpswede bezog, schuf Ende eine Reihe von Radierungen, einige Farbradierungen und in seiner späteren Zeit Darstellungen von Menschen der Gegend um Worpswede. 1914 meldete er sich als Freiwilliger zum Kriegsdienst und starb infolge einer Verwundung" (DBE).
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Ende, Hans am, Maler und Graphiker (1864-1918).
Albumblatt mit eigenh. U. Worpswede, o. D.
1 S. Qu.-8vo. Auf einer S/W-Reproduktion (Zeitungsausschnitt) "nach meinem Bild ‚Sommerwolken' | Hans am Ende Worpswede". - Hans am Ende studierte an der Münchner Akademie der bildenden Künste bei Wilhelm von Diez und wurde durch die persönliche Bekanntschaft mit Fritz Mackensen veranlaßt 1889 nach Worpswede zu gehen. "Dort hatte er bald engen Kontakt mit Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler und widmete sich der Landschaftsmalerei. Studienaufenthalte führten ihn nach Berlin sowie nach Paris und Italien. Bekannt wurden die ‚Worpsweder' auf den Ausstellungen in München von 1895 und 1896. Neben starkfarbigen Landschaften, deren Themen er überwiegend aus der Moorlandschaft um Worpswede bezog, schuf Ende eine Reihe von Radierungen, einige Farbradierungen und in seiner späteren Zeit Darstellungen von Menschen der Gegend um Worpswede. 1914 meldete er sich als Freiwilliger zum Kriegsdienst und starb infolge einer Verwundung" (DBE). - Faltspuren; die Verso-Seite mit kleinen Montagespuren.
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Ende, Michael, Schriftsteller (1929-1995)
Porträtpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14,5 x 10,5 cm.
Referenz des Buchhändlers : 59946
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Endell, Fritz, Holzschneider und Radierer (1873-1955).
2 eigenh. Briefe mit U. München, 10. und 17. II. 1914.
Zusammen 2 SS. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über sein Arbeit: “[...] es würde mich in der That sehr freuen, wenn Ihnen mein handkoloriertes Holzschnittbuch so gut gefallen sollte, dass Sie ihm gern eine freundliche Besprechung in den Bibliophilen Kalendern widmen wollten. Es ist zwar noch lange hin bis zu seinem Erscheinen und die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass bis dahin die kleine Auflage von 120 Exemplaren vergriffen sein möchte [...] Ich glaube es giebt [!] wenig Bücher, in denen so viel persönliche Arbeit eines Einzelnen steckt, allein das Kolorieren der 20 Holzschnitte und 17 Vignetten würde ein Berufskolorist kaum für weniger als 32 Mark, der Preis des ganzen Buches, machen können [...]”. - Der Bruder des Architekten August Endell (1971-1925) studierte in München und Paris, war seit 1900 fast ausschließlich als Holzschneider tätig und schuf neben Glückwunschkarten, Exlibris und anderem Buchschmuck verschiedene Mappenwerke. Das in unserem Brief nicht namentlich erwähnte Werk erschien tatsächlich erst 11 Jahre später unter dem Titel ‘Tod und Trost’. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Vignette in Holzschnitt, die einen Holzschneider bei der Arbeit darstellt.
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Ender, Eduard, Maler (1822-1883).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 9. XI. 1867.
1½ SS. 8vo. An einen Freund bezüglich Karten für Vorstellungen.
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Ender, Eduard, Maler (1822-1883).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. XII. 1860.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Lederer: "Ich erlaube mit Ihnen meinen ganz ergebensten Dank für Ihre nützlichen so vortrefflichen Ratschläge nochmals auszudrücken um beiliegendes, im Verhältniß kleines Honorar zu übermitteln mir vorbehaltend, Ihnen noch eine kleine künstlerische Erinnerung zu senden […]".
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Ender, Johann Nepomuk, painter (1793-1854).
Portrait miniature of Fanny Elssler, signed "Ender Joh." at bottom left. Vienna, c. 1832.
Watercolor in original red satin frame; oval picture space set in gold. 240:200 mm. Hitherto unknown portrait miniature of the young dancer, painted by the most highly sought-after portraitist of the Viennese Biedermeier period (cf. AKL XXXIII, 531), and probably produced shortly after 1830 - at the time of Fanny's first great success in Vienna and before the birth of her second illegitimate child, to be born in London in 1832. - The half-length portrait shows Fanny Elssler in a strapless white dress with lace trimmings and wide sleeves; an ermine is draped about her neck; her right hand rests upon a pedestal, in her left she holds three roses. Apart from an eye-catching brooch and a pearl necklace, she also wears a white camellia in her hair. - It had been Elssler's later lover Friedrich Gentz (1764-1832) who had sent her four white camellias from his greenhouse on the morning of December 26, 1829 - and on that very evening she was seen wearing one of them in her hair. Her fondness for these precious flowers was to make her known as "la dame aux camélias" (cf. L. Denk, Fanny Elssler. Tänzerin eines Jahrhunderts. Vienna & Munich, 1984, p. 130f.). The political writer Gentz was considered Austria's most important diplomat; as First Secretary, he had led the negotiations at the Vienna Congress. After his death, his close associate Metternich is said to have commented on Gentz's relationship with Fanny Elssler: "Romantic love quickly wears away old men's wits and hastens their end" (cf. Denk, p. 124). - Gentz, who had furnished Elssler's apartment on the Vienna Seilerstätte and maintained it until his death, also commissioned a portrait by Carl Agricola, drawn in the summer of 1830 for the price of 100 fl. and depicting his lady-love in a delicate white dress with low puff sleeves (cf. Denk, p. 150 and fig. 5: "formerly property of Elisabeth Schumann, destroyed during WWI Il", according to Ivor Guest, F. Elssler. Middletown, 1970, p. 17). Although it is known that Elssler sat for Agricola, Waldmüller, Daffinger, and Franz Russ, there is no mention in the relevant literature that J. N. Ender ever painted her, and the present portrait was formerly entirely undocumented. - From the possession of the heirs of Kathi Prinster, Fanny's long-time confidant and companion, to whom the great dancer had bequeathed her "entire effects, including jewels, silver, furniture, wardrobe, shawls, furs, china, glass, etc." (cf. F. Elssler: "Mein letzter Wille" [1884], in: Denk, p. 424f.) from the Seilerstätte apartment they had shared until her death.
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Ender, Thomas, Maler (1793-1875).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IV. 1834.
½ S. 4to. An einen Herrn Stöber: "Mit Gegenwärtigen sind Sie berechtiget mein Portrait in Kupfer radieren zu können […]". - Auf der Wiener Akademie der bildenden Künste war Ender zunächst Schüler von Hubert Maurer, später von Josef Mößmer und Franz Steinfeld, studierte dann selbständig die Werke von Claude Lorrain und Ruisdael und unternahm verschiedene Reisen. Von Metternich gefördert, nahm er 1817 an der österr. Expedition anlässlich der Brautfahrt der Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien teil, auf der er rund 700 Aquarelle und Zeichnungen schuf. 1819-23 lebte er als kaiserlicher Pensionär in Italien, arbeitete 1823 für Metternich im Salzkammergut, später für Erzherzog Johann in Gastein und war 1837-51 Prof. der Landschaftsmalerei an der Wiener Akademie. Gemeinsam mit anderen Künstlern schuf Ender die Vorlagen für Das pittoreske Österreich, das 1840-47 mit Chromolithographien nach Originalzeichnungen dieser Künstler erschien. Seine Ansichten aus der Umgebung Wiens, besonders jedoch diejenigen seiner Brasilienreise sind für die historische Topographie und die Völkerkunde von Bedeutung.
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Endl, Friedrich, Schriftsteller und Archivar (1857-1945).
Eigenh. Brief mit U. Stift Altenburg, 8. I. 1895.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An das Präsidium der k. k. Central-Commission für Künste und historische Denkmale: "Eben beschäftigt mit der Herausgabe von 'Studien über Burgen u. Schlösser, Kirchen u. Denkmäler der Hornergegend' würde es mein Werkchen sehr verschönern und Manches besser ad oculos lectorum demonstriren, wenn mir die Illustrationen über Wildberg [...] sowie die Abbildung des Grabsteines des Haus Mitschech [?] von Grub (Alterthums-Verein XXVII, 37) zur Verfügung stünde [...]". - Endl war als Kooperator in Horn und anschließend als Archivar in Altenburg tätig. 1891 wurde er Korrespondent, 1897 Konservator der k.k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale sowie Konservator für kunsthistorische Agenden im Bezirk Horn. "Er erwarb sich als Erforscher der Geschichte seiner Heimat und seines Ordens [d. i. der Benediktiner], ganz besonders der Stadt Horn und ihrer Umgebung, bleibende Verdienste" (ÖBL I, s. v.) - Mit kl. Bearbeitungsvermerk.
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Endo, Shusaku, Schriftsteller (1923 -1996).
Gedr. Billett mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Farbig illustrierte Weihnachtskarte an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Wiederholt als Kandidat für den Literaturnobelpreis genannt, verstarb der früh zum Katholizismus konvertierte Autor und Präsident des japanischen P.E.N-Clubs an den Folgen einer Lungenentzündung. Sein Heimatland ehrte den Schriftsteller mit allen seinen großen Literaturauszeichnungen, darunter dem begehrten Nema-Preis.
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Enesco, Georges, Komponist (1881-1955).
2 eigenh. Briefe mit U. [Paris], 20. II. 1935 und 16. III. 1936.
Zus. 2 SS. auf 2 Bll. Mit eh. Adresse verso. In französischer Sprache an die Philanthropin Louise Fould, Gattin des Bankiers Emile Halphen, mit der Bitte um neue Terminvorschläge für ein Treffen mit Leonora von Rothschild, der Mutter ihres Schwiegersohnes, da er mit einem Mittagessen sowie Aufführungen im Théâtre de Luxembourg und an der Oper schon recht verplant sei: "Malheureusement mon déjeuner du 21 c. est pris, le 24 je suis au Luxembourg, et le 25 au soir on donne mon ouvrage à l'opéra. Peut-être y aurait d'autre dates? Je serais enchanté de rencontrer madame de Rothschild [...]". - An dieselbe mit dem Hinweis auf seinen Unterricht am Samstag sowie mit der Bemerkung, "kein armer an seine Arbeit geketteter Sklave" zu sein: "J'ai cours Samedi à 13h ¼. Je ne suis pas un pauvre esclave enchaîné à sa besogne.... Avec mes fidèles et très respectueux hommages [...]".
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Eneström, Gustaf, Mathematiker (1852-1923).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Stockholm], 8. XII. 1919.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Mathematiker Wilhelm Lorey in Leipzig mit Dank für dessen Glückwünsche und in Reaktion auf die von demselben geäußerte Kritik an seiner Arbeit über Moritz Cantor, den ersten Professor für Geschichte der Mathematik in Deutschland: "Für Ihre Beglückwünschung danke ich Ihnen bestens, obgleich ich persönlich nicht den geringsten Wert auf die sogenannte 'Auszeichnung' lege. Der erste jetzt lebende Sammler von mathematischen Manuskripten ist Professor David Eugene Smith, Teachers college Columbia University, New York, USA. Ich benutze diese Gelegenheit, um einen kleinen Druckfehler S. 407 Ihrer wertvollen Arbeit über das Studium der Mathematik in Deutschland zu notieren [...] Da Sie S. 240 bemerken, dass meine kritischen Bemerkungen zu Cantors Vorlesungen in der Form abstossend sind, erlaube ich mir Ihnen anbei einen Formabzug aus meinem Leitartikel zum Bd. 13 der B. M. [d. i. die von Eneström gegründete Zeitschrift 'Bibliotheka Mathematika'] zu schicken, worin ich S. 6-8 ausführlich motiviert habe, warum ich eben die von Ihnen bemängelte Form habe wählen müssen [...]".
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Engel von Mainfelden, August Rt. v., Politiker (1855-1941).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 20 x 75 mm. Auf Trägerkarton. Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Wien trat Engel von Mainfelden 1878 bei der Finanzprokuratur in den Staatsdienst ein. 1883 wechselte er in das Finanzministerium über, wo er maßgeblich am Aufbau einer eigenen Budgetsektion beteiligt war, deren Leitung er 1905 übernahm. Er setzte die Umstellung der staatlichen Wirtschaftsführung auf einen budgetären Wirtschaftsplan durch und erreichte damit den Ausgleich des Staatshaushaltes. 1913 mit der Vertretung des Finanzministers beauftragt und 1915 zum Finanzminister ernannt, sorgte er zu Beginn des Ersten Weltkriegs dafür, dass der österr. Staatskredit zunächst erhalten blieb. Differenzen mit der Militärverwaltung und mit parlamentarischen Kreisen veranlaßten ihn jedoch bald zum Rücktritt.
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Engel, Alexander, Schriftsteller (1868-1940).
Eigenh. Brief mit U. Strobl, 23. VII. 1904.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie haben den 'Jungfernkranz' seit ein paar Tagen in Händen. Ich muß Ihnen nur bemerken, daß ich das Manuscript noch nicht durchgesehen habe, zweifellos [also] eine Menge Fehler darin sein werden. Bei der Durcharbeitung kommen auch noch verschiedene satirische Pointen hinein. Zwei Capitel fehlen noch: 'Der Bräutigam und die Braut' sowie 'Die Großmama und die Braut'. Die liefere ich Ihnen im Laufe der ersten Augusttage [...]". - Engel war als Redakteur u. a. für das "Wiener Tagblatt", die "Österreichische Feuilleton-Korrespondenz" und das "Neue Wiener Journal" tätig. Seinen ersten großen literarischen Erfolg errang er 1895 mit dem Theaterstück "Das liebe Geld" am Raimund-Theater. Bald schon gehörte er zu den meistgespielten Wiener Lustspielautoren, dessen Werke auch Eingang in das Repertoire der großen Bühnen fanden. Daneben schrieb Engel Romane, Novellen und Aphorismen. - Im linken Rand gelocht und mit einigen tls. größeren Einrissen (geringf. Textverlust).
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Engel, Alexander, Schriftsteller (1868-1940).
Eigenh. Postkarte mit U. Baden bei Wien, 9. II. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Schon früh schriftstellerisch tätig, veröffentlichte Engel mit nur 17 Jahren Feuilletons im ‘Wiener Tagblatt’ und war später dessen sowie Redakteur bei der ‘Österreichischen Feuilleton-Korrespondenz’. Mit dem Theaterstück ‘Das liebe Geld’ errang er 1895 am Wiener Raimund-Theater einen ersten großen Erfolg und gehörte fortan zu den meistgespielten Wiener Lustspielautoren. Seine Stücke, sich durch Esprit und Situationskomik auszeichnend, fanden auch Eingang in das Repertoire der großen Bühnen. Vgl. Kosch IV, 263f.
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Engel, Erwin, Schriftsteller (geb. 1881).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. X. 1908.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An den Historiker und Archivar Albert Starzer (geb. 1896): “Auf Ihrem Aufsatz lastet ein Ungeschick! Ich musste ihn heute wieder [zurücklegen] 1) weil Oberst v. D[...?] mit einem schon im Juli angekündigten aber von mir vergessenen Aufsatz über die Schlacht von Hochkirch erschien, der vor dem 14. Oktober (Gedächtnistag derselben) kommen muss und 2) weil die Setzer erst heute dazukamen, ihre Correcturen einzutragen, womit sie jetzt (7 Uhr) noch nicht fertig sind [...]”. - Die Schlacht von Hochkirch konnte die österreichische Armee nach ihrem Einmarsch in dem seit 1756 von Preußen besetzen Sachsen für sich entscheiden, Friedrich II. verlor 9000 Mann durch Verwundung, Gefangennahme oder Tod (darunter Generalfeldmarschall Jacob Keith und Prinz Franz von Braunschweig), seine österreichischen Gegner hatten rund 6-8000 Mann zu beklagen. - Erwin Engel war vor dem Ersten Weltkrieg als Buchhändler und während desselben als Chefredakteur der ‘Krakauer Zeitung’ tätig; nach dem Ende der Monarchie wandte er sich dem Kabarett zu: “Namentlich als Conferencier wirkt er mit so suggestiver Kraft auf das Publikum, daß es sogar ein an sich mittelmäßiges Programm wohlgefällig aufnimmt, wenn es nur von seiner launigen Kunst gehoben und begleitet wird” (Planer, Jahrb. der Wr. Ges., 1929, zit. n. DBA II 328, 460). - Albert Starzer verfaßte zahlreiche Arbeiten zur Lokalgeschichte (u. a. über Klosterneuburg, Stockerau u. a.). Vgl. Kosel (Hrsg.), Dt.-Österr. Künstler- und Schriftsteller-Lex. I, s. v. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf “Redaktion der Wiener Zeitung und der Wiener Abendpost”.
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Engel, Fritz, Schriftsteller (1867-1935).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 26. IX. 1915.
1 S. Qu.-8vo. "'Noch lächeln, wenn das Herz erbebt, das ist der Mutter Meisterstück!' Aus dem Gedicht 'das Meisterstück' [...]". - Mit Lochspur alter Heftung, Rundstempel und Inventarnummer ("1960") der Handschriftensammlung J. K. Riess. Beiliegend ein kl. Zeitschriften-Portrait (38:53 mm).
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Engel, Fritz, Schriftsteller (1867-1935).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 28. XII. 1907.
½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bedaure sehr, durch Berufsarbeiten voll in Anspruch genommen zu sein, so dass ich Ihrer frdl. Aufforderung nicht Folge leisten kann [...]". - Fritz Engel war Redakteur und Theaterkritiker des "Berliner Tageblatts", Vorsitzender der Kleist-Stiftung, die er 1911 mitbegründet hatte, und Mitglied zahlreicher Vereinigungen. "Für die Sammlung 'Schneiders Bühnenführer' bearbeitete er u. a. die Bände über Shakespeare, Shaw und Wilde. Als Schriftsteller ist Engel mit einer Reihe von Novellen, Lustspielen und Gedichtsammlungen hervorgetreten, u. a. 'Und draußen ist Krieg' (1915) und 'Wir sind jung' (1916)" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Berliner Tagblatts".
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Engel, Fritz, Theaterkritiker (1867-1935).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Etwas Furchtbares, heraufgewühlt aus der alten Geschichte der Zerrissenheit, hat der Deutsche aus dem Kriege in verstärktem Maße heimgebracht, den bösen Blick gegen den Volksgenossen. Jeder begegnet jedem mit gehäßigem Mißtrauen, jeder jedem mit den giftigen Fragen: 'Was bist du? Was hast du? Was brauchst du?' [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Fritz Engel wurde als Chefredakteur des "Berliner Tagblatts" für die Anthologie angefragt. Koslowsky 85.
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Engel, Georg, Schriftsteller (1866-1931).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. III. 1908.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Harald Morré in Halensee bei Berlin: "Auch ich habe der Zeit ihren Tribut gezahlt; gestern erst erhob ich mich vom Krankenlager, fühle mich in folge dessen sehr abgespannt und denke eben daran mein Bündel zu schnüren, um sonnigere Gefilde aufzusuchen. Deshalb kann ich den Klausnern [?] für dieses Jahr nur einen guten Gruß zurufen [...]". - Georg Engel war Kunst- und Theaterkritiker beim "Berliner Tageblatt" und seit 1891 als freier Schriftsteller tätig. "In seinen naturalistischen Dramen und Erzählungen sind Einflüsse von Gustav Freytag und Julian Schmidt spürbar. Die Themen entstammen häufig dem Dorf- und Fischerleben der pommerschen Küste, wie etwa in dem Roman 'Claus Störtebecker' (2 Bde., 1920). In den Dramen versagt Engel seinen Helden eine wirkliche Entwicklung (u. a. 'Hadasa', 1895). Er war Gründer und Vorsitzender des 'Verbandes deutscher Erzähler'" (DBE).
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Engel, Georg, Schriftsteller (1866-1931).
Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden, 6. V. 1901.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Künstlerin: "Ihre liebenswürdige Widmung erreichte mich erst in Wiesbaden! Sie haben mir durch die Übersendung des schönen, seltsamen Bildes eine große Freude bereitet, für die ich Ihnen von Herzen danke. - Die Photographie erregt hier allgemeine Bewunderung. - Morgen werde ich sie Ludwig Barnay [d. i. der Schauspieler Ludwig Barnay, eigtl. Weiß] zeigen. Je mehr ich über das Bild nachdenke, desto fester setzt sich bei mir die Überzeugung fest, dass der Titel zum Mindesten noch eines Unter-Titels bedarf. Ich möchte Ihnen vorschlagen: 'Hinter mir das Glück'. Max Dreyer ist, soviel ich weiss, im Moment auch nicht in Berlin. Er wird nach seiner Rückkehr Ihr Atelier gewiss gern besuchen. Indem ich Ihnen für Ihr interessantes Blatt noch allen Erfolg wünsche, bitte ich Sie, mein gnädiges Fräulein, die herzlichsten Grüße entgegennehmen zu wollen [...]". - Mit kl. Einriss entlang der horizontalen Faltlinie.
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Engel, Georg, Schriftsteller (1866-1931).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, 2. VI. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Als Gustav Freitag seinem 'Soll und Haben' das Julian Schmidtsche Motto vorausschickt: 'Der deutsche Roman soll das deutsche Volk dort aufsuchen, wo es in seiner Tüchtigkeit zu finden ist - nämlich bei seiner Arbeit', da ahnte er noch nicht, daß er damit dem geliebten Volke sein Schicksal für mehr, als ein Jahrhundert vorgezeichnet habe [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Georg Engel war Präsident des "Reichsverbandes des deutschen Schrifttums" und veröffentlichte in den 1920er Jahren Romane wie "Eulenspiegel" (1928) und "Des Äthers und der Liebe Wellen" (1929). Koslowsky 33.
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Engel, Hugo, Genremaler (1852-1926).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. III. 1883.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Im letzten Moment verhindert den Fächer persönlich, wie ich vorhatte, zu überbringen, bitte zugleich für die gewaltige Verspätung um gütigste Nachsicht […]". - Hugo Engl war ursprünglich Jäger und Forstmann, studierte ab 1869 Malerei unter anderem bei Wilhelm von Diez und Franz Defregger. Engl beschäftigte sich hauptsächlich mit der Landschafts-, Jagd- und Genremalerei, war aber auch als Illustrator tätig. Engl war erster Lehrer von Albin Egger-Lienz.
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Engel, Moritz Erdmann, Pädagoge und Schriftsteller (1767-1836).
Eigenh. Brief mit U. Plauen, 18. XII. 1827.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Bezüglich einer Rezension seines wohl wichtigsten Werks "Geist der Bibel für Schule und Haus": "Ew. Wohlgeboren statte ich hierdurch den verbindlichsten Dank ab sowohl für Ihre freundliche Zuschrift als für gütige Zusendung des Blatts Ihrer LZ. worin sich die Recension meines Geistes der Bibel befindet. Ist nun letztere gleich nicht so ganz günstig ausgefallen, als mehrere andere in ähnlichen Instituten, so habe ich doch Ursache, im Ganzen damit wohl zufrieden und dem Herrn Recensenten [...] dafür dankbar zu seyn. Nur über die Anschuldigung vieler fehlen sollenden Bibelstellen muß ich mir ein bescheidenes und freundliches Gegenwort erlauben [...]". - Engels "Der Geist der Bibel für Schule und Haus" erschien erstmals 1824 in Plauen und wurde zu seinen Lebzeiten in zwölf Auflagen gedruckt (insgesamt 15 Auflagen bis 1846). Aufgrund großer Anerkennung und guter Kritiken durch Geistliche und Pädagogen wurde es in Schulen als Lehrmaterial eingesetzt. Den finanziellen Gewinn wollte Engel für seine "Dankbarkeitsstiftung" nutzen, die zwar gegründet wurde, jedoch wegen zu geringen Stammkapitals scheiterte. - Leicht gebräunt, tinten- und braunfleckig (durch Siegeldurchschlag). Mit Empfängervermerk in Tinte und Sammlervermerk in Bleistift.
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Engel, Otto H., Maler (1866-1949).
Hs. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Schaffen und nicht müde werden, damit überwinden wir die schwere Gegenwart und bahnen unseren Nachfahren eine leichtere Zukunft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen. - Otto Engel ist besonders für seine Bilder, die auf der Insel Föhr entstanden, bekannt und schuf in den 1920er Jahren Gemälde wie "Am Rande der Marsch".
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Engel, Otto Heinrich, German painter (1866-1949).
Autograph quotation signed. Berlin, 16. III. 1910.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Es grüne die Tanne, es wachse das Erz | Gott schenke uns Allen ein fröhliches Herz [...]". - A pioneer of vanguard-modernist painting in Germany, Engel co-founded the Berlin Secession and was greatly inspired by his visits to Föhr in the North Sea between 1901 and 1914, where he specialized in painting local girls dressed in traditional costume amidst Nordic scenery. - A few small creases and ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Engel-Janosi, Friedrich, Historiker (1893-1978).
Eigenh. Brief und 3 ms. Briefe mit eh. U. Wien, 1965-1968.
Zusammen 4 SS. 4to. Mit 3 ms. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Nach anfänglicher Mitarbeit im väterlichen Betrieb sich demselben entschlagend und seinen wissenschaftlichen Neigungen nachgehend, habilitierte sich Engel-Janosi 1929 für allgemeine neuere Geschichte und erhielt 1935 den Titel eines a.o. Professors. Seiner jüdischen Herkunft wegen zur Emigration gezwungen, unterrichtete E.-J. seit 1939 an der Universität Cambridge, später auch an der Catholic University of America in Washington, D.C.; nach seiner Rückkehr in den fünfziger Jahren übernahm er die Leitung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte an der Universität Wien. Seit 1963 Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, veröffentlichte E.-J. u. a. "Die politische Korrespondenz der Päpste mit den österreichischen Kaisern", "Vom Chaos zur Katastrophe" und "'... aber ein stolzer Bettler'. Erinnerungen aus einer verlorenen Generation". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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ENGEL-ROUX (Bernadette) -
Plateaux du songe -
Le Chambon-sur-Lignon : Cheyne, 1992 - in-8 broché de 59 pages - tirage à 700 exemplaires sur vergé teinté - très bon état - Envoi autographe signé de l'auteur -
Referenz des Buchhändlers : 22034
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ENGELBACH Gérard - Poète français - né à Paris en 1930 -
Lettre autographe signée à Pierre Béarn - Paris le 4 novembre 1973 -
1 page in8 - bon état -
Referenz des Buchhändlers : GF23008
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Engelbrecht, Kurt, Pfarrer und Schriftsteller (geb. 1883).
Eigenh. Postkarte mit U. Kleinottersleben bei Magdeburg, 22. VIII. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Kurt Engelbracht war Pfarrer in Schönwalde und Kleinottersleben bei Magdeburg sowie Verfasser von Romanen ("Wege und Umwege", "Don Pablo, der Narr" oder "Die Seele des Volkes"). - Mit Adreßstempel.
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Engelen, Piet van, Belgian painter (1863-1924).
Autograph signature. Antwerp, 10. II. 1912.
8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Specializing in animal painting, Engelen was a member of the Flemish artists' association "Als Ik Kan". He created several murals as well as a painting with a Congo theme for the 1894 World Fair "Oud Antwerpen" along with Robert Mols, and was appointed a professor at the Antwerp Academy in 1897. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Engelhart, Josef, Maler und Bildhauer (1864-1941).
2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Reifnitz und Wien, 1931 und 1934.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Engelhart war neben Gustav Klimt und zahlreichen anderen ehemaligen Mitgliedern des Künstlerhauses 1897 eines der Gründungsmitglieder der Wiener Secession, der er bis 1939 angehörte und zweimal (1899/1900 und 1910/11) als Präsident vorstand. Gesamtausstellungen seiner Werke waren 1909 und 1919 in der Secession zu sehen. Als Maler vornehmlich Szenen und Typen aus dem Wiener Volksleben als Motiv für seine Gemälde wählend, war Engelhart seit 1903 auch als Bildhauer tätig (u. a. das Waldmüller-Denkmal im Wiener Rathauspark, Karl-Borromäus-Brunnen oder Fiaker-Denkmal); Portraits schuf er u. a. von Karl Lueger, Ignaz Seipel und Alexander Girardi. Vgl. Thieme/B. X, 540f. und Czeike II, 185.
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Engelhart, Josef, Maler und Bildhauer (1864-1941).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. 40 x 78 mm. "Folge mit Vergnügen Ihrer freundl. Aufforderung für Freitag".
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Engelkes, Gustav, Schriftsteller (1905-1973).
2 ms. Postkarten mit eigenh. U. Norden, 5. IX. 1943 und 2. IX. 1947.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Ms. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Ich war Soldat, konnte aber glücklich wieder zu meiner Familie heimkehren. Jetzt lebe ich wieder der dichterischen Arbeit. Ich bedaure, dass ich nicht weiss, wer nun der Absender der treuen Geburtstagswünsche ist […]" (Norden, 2. Sept. 1947).
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Engelmann, Richard, Bildhauer (1868-1966).
Albumblatt mit eigenh. U. Weimar, 27. IV. 1915.
2 Zeilen. 8vo. Mit Lochspur alter Heftung, Rundstempel und Inventarnummer ("1524") der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Engelmann, Richard, German sculptor (1868-1966).
Autograph quotation signed. [Postmark: Wartenberg], 27. VII. 1917.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ihrem Wunsche willfahre ich mit einem Gruss aus Wartenberg/Oberbayern [...]". - Appointed professor and director of the sculpture department at the Academy of Fine Arts in Weimar in 1913, Engelmann created war memorials in Apolda and Vacha, as well as funerary monuments, busts and sculptures. Of Jewish descent, Engelmann was fired by the National Socialists in 1930; after WWII he received several commissions from the German city of Freiburg im Breisgau. - Small creases near corners. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Engelmann, Wilhelm, Verleger (1808-1878).
Eigenh. Postkarte m. U. Leipzig, 11. XI. 1878.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse auf der Verso-Seite. An den Zoologen August Mojsisovics: "Mit bestem Dank bestätige ich den Empfang des Mscrpts p. 224-267; erhalte ich den Schluß Ende der Woche, so wird die Schrift noch Ende Nvbr, spätestens in den ersten Tagen des Dcbr erscheinen können […]". - Engelmann übernahm 1833 die von seinem Vater 1811 gegründete Verlagsfirma. Er baute das kleine Unternehmen bald zu einem der bedeutendsten Verlagshäuser im Bereich der Geistes- und Naturwissenschaften aus. Bleibende Verdienste erwarb er sich insbesondere durch die hervorragende Ausstattung der bei ihm verlegten Literatur mit wissenschaftlich brauchbaren Abbildungen in Form von Holzschnitt, Lithographie und Lichtdruck.
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Engelmann, Wilhelm, Verleger und Buchhändler (1808-1878).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 6. I. 1866.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Grenser, möglicherweise der Buchhändler und Genealoge Alfred Grenser: "[...] Was Sie mir nun über die Petzholdt'sche Arbeit schreiben, so stimme ich Ihnen in Ihrem Urtheile darüber vollkommen bei. Die Aufführung einer Menge von Auctionskatalogen ist geradezu ein Skandal, so daß ich schon hierüber mit dem Verfasser die ärgerlichsten Auftritte hatte, die damit endigten, daß er beinahe sagte: das verstehen Sie nicht! Mit einem Manne dessen persönlicher Dünkel unbegrenzt ist, und diesen über die Sache setzt, ist nicht zu verkehren, so daß ich Gott danke nun Ruhe vor dem Manne zu haben [...] Ihre Bibliographia mexicana halte ich für einen ganz guten Gedanken, nur müssen Sie damit eilen, damit nicht Maximilian früher in Wien ist, als Ihr Opus vollendet vorliegt. Ihre Beschreibung der dortigen Verhältnisse sind [!] mehr als trostlos, und wenn das Volk erst nach Brod schreit, dann sind wir allerdings auf einem Vulcane, der täglich losbrechen kann, was einmal nicht ausbrechen kann [...]". - Bei dem erwähnten Petzholdt dürfte es sich um den Bibliothekar und Bibliographen Julius Petzholdt handeln. - Beiliegend der gedruckte Partezettel des am 23. Dezember 1878 verstorbenen Verlegers und zwei zeitgenössische Zeitungsausschnitte mit einem Nachruf.
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Engels, Friedrich, political theorist (1820-1895).
Autograph letter signed ("F. Engels"). London, 31. III. 1873.
8vo. 1¼ pp. on bifolium. To the publisher Maurice Lachâtre, detailing his conditions for an envisaged biography of Karl Marx and a history of the Communist Party: "Dans votre lettre du 16 mars, vous paraissez croire que 'je vous présente un livre sur le parti communiste' tandis que c’est vous qui, en me demandant d’écrire une biographie sérieuse de Marx, m’aviez demandé l’histoire de ce parti. Marx ayant mené une vie essentiellement active, raconter sa vie, c’est faire l’histoire du mouvement philosophique & révolutionnaire allemand & international depuis 1842 pour y tracer sa participation personnelle & l’influence de ses écrits. Si vous ne désirez qu’une biographie de reporter, c’est déjà fait. L’Illustration en a publié une, & si vous m’en envoyez un exemplaire, je suis prêt d’y faire les corrections nécessaires. L’étude que je comptais faire devant être un travail sérieux, j’aurais cru vous faire injure en supposant que vous qui dans cette affaire commerciale prenez le rôle de capitaliste, vous auriez voulu échapper à cette première règle sociale, appliquée même dans notre société bourgeoise, que le capitaliste paie le travailleur proportionnellement à son travail. Cependant, comme vous dites que vous n’agrandissez votre capital que pour le mettre au service de la communauté, je consens à donner mon travail, à la condition que vous consacrerez une somme à la fondation d’un organe international hebdomadaire dont le besoin est impérieux pour le parti, & que Marx rédigerait [...]". ("In your letter of March 16 you appear to believe that 'I present you a book on the Communist Party' although it is you who, in asking me to write a serious biography of Marx, has asked me for a history of the party. As he led an essentially active life, to recount Marx's life is to write the history of the German and international philosophical and revolutionary movement since 1842, so as to trace his personal participation and the influence of his writings. If you just expect a reporter's biography, that has already been done. 'L'Illustration' published one and if you send me a copy of it I am willing to do the necessary corrections. The study that I hoped to undertake must be a serious work. I would have believed to have wronged you in supposing that you, who in this commercial matter takes the role of the capitalist, would have wished to escape from that first social rule which is applied even in our bourgeois society that the capitalist pays the worker in proportion to his labor. However, since you say that you only increase your capital in order to allocate it to the community, I consent to give my labour under the condition that you will grant a sum to the foundation of an international weekly organ that is urgently needed by the party and that Marx would edit [...]"). - In a letter to Lachâtre from 16 March 1872, Engels had quite enthusiastically agreed to the project in principle but urged the publisher to set out his conditions. The response apparently left Engels dissatisfied. Although he was still willing to collaborate with Lachâtre, the project never came about. The present letter reveals the interesting detail that Engels planned to publish a weekly organ for the First International with Karl Marx as editor. Between 1872 and 1875 Maurice Lâchatre published the first French translation of "Das Kapital" and was therefore in close contact with Marx. - Slightly creased with traces of dog-ears to the lower corners. Not in: Marx/Engels, Werke vol. 33 (Briefe Juli 1870 - Dezember 1874).
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