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Friedlaender, Max, Musikwissenschaftler und Sänger (1852-1934)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 21. X. 1897, Gr. kl.-8°. 1 1/2 Seiten.
Bookseller reference : 59988
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Friedlaender-Prechtl, Robert, Schriftsteller und Unternehmer (1874-1950)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin-Dahlem, Miquelstrasse 88/90, 9. VIII. 1914, 4°. 4 Seiten. Doppelblatt. Bläuliches Bütten. Briefkopf.
Bookseller reference : 43699
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Friedländer von Malheim, Friedrich, Genremaler (1825-1901).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 29. X. 1894.
2 SS. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An Anton Ritter Wacek von Orlic, den Generalsekretär der k. k. priv. österr. Hypothekenbank in Wien: "Höchst erfreut über die angenehme Nachricht von der Verlobung Toni's sende ich Dir, der lieben Lotte u. dem jungen Bräutigam meine und der meinen besten und herzlichsten Glückwünsche. Der Himmel möge dem Bräutigam seinen vollen Segen verleihen und Euch noch lange an demselben Theil nehmen lassen! [...]".
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Friedländer von Malheim, Friedrich, Maler (1825-1901).
Eigenh. Brief m. U. Wien, 26. II. 1892.
1 S. 8vo. An Anton Wasek in Wien: "Anfangs der Woche machte ich dir die Mittheilung, daß ich für dich beim Secretair Klobasser eine Gruppen-Karte für das […] Pekingfest reserviren ließ. Da du bis heute dieselbe nicht abgeholt hast, so vermuthe ich, dass du meine Anzeige nicht erhalten haben dürftest, die ich also hiermit wiederhole […]" - "Friedländer ist einer der Hauptbegründer der Wiener Künstlergenossenschaft (gegr. 1869), um die er sich große Verdienste erwarb" (Thieme/B. XII, 458). Anfangs vornehmlich historische Themen bevorzugend, wandte er sich später sozialkritischen und Genredarstellungen zu. Vgl. auch Öst. Lex. I, 353).
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Friedländer, Adolf , Arzt (geb. 1824).
Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 20. I. 1869.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Mediziner und Klimatologen Rudolph Rt. von Vivenot jun. (1833-1870): "Angeregt durch die wiederholte Lektüre Ihrer Untersuchungen und Beobachtungen über die Wirkungen des veränderten Luftdrucks auf den Organismus, trage ich mich schon längere Zeit mit dem Gedanken, eine pneumatische Heilanstalt am hiesigen Orte zu begründen [...]". - Adolf Friedländer, als praktischer Arzt in Königsberg tätig, war "[s]ehr verdient um die Hebung des Kunstsinns seiner Mitbürger" und neben seiner ärztlichen Tätigkeit lange Jahre als Stadtverordneter tätig. - Rudolf Rt. von Vivenot jun., der älteste Sohn aus der ersten Ehe des weithin gerühmten Wiener Mediziners selben Namens (1807-84) mit Josefine Baronin Metzburg (1810-38) und Bruder des Historikers Alfred (1836-74) aus Rudolf sen. zweiter Ehe mit Antonie von Bergenthal (1820-46), zählt zu den Pionieren der "experimentell-physiologischen Richtung der Klimatologie" in Wien. "Die Folge der in [seinen] Aufsätzen mitgetheilten Untersuchungen war, daß die pneumatische Heilmethode in Deutschland vollends eingebürgert wurde, so daß sich jetzt kaum noch eine größere deutsche Stadt findet, die nicht eine pneumatische Anstalt besäße" (Annette von Vivenot: Geschichte der Familie v. Vivenot. Wien, Steyrermühl, 1902, S. 59). - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit knapper Bleistiftnotiz zum Verfasser von fremder Hand.
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Friedländer, Adolf Albrecht, Psychiater (1870-1949).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Freiburg i. Br. (Haus Sonnblick), 8. VIII. 1928.
¾ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Du besiegtes, aber ungeschlagenes Deutsches Volk - / Denk in Deinem Leid und Weh / An die unsterbliche Idee: / Grösseres als der Wille zur Macht / Vollbringt die Macht des Willens [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der gebürtige Österreicher Friedländer praktizierte in den 1920er Jahren als Nervenarzt im Sanatorium "Haus Sonnblick" in Freiburg und vertrat als Delegierter die badische Ärzteschaft in Kurpfuschereiangelegenheiten. Koslowsky 326.
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Friedländer, Friedrich, Chirurg und Orthopäde (1867-1926).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 19. V. 1913.
50 x 103 mm. Kondolenzschreiben. - Friedrich Friedländer wurde als erster Primararzt an die Abteilung für Kinderchirurgie des Wiener Allgemeinen Krankenhauses berufen.
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Friedländer, Friedrich, Maler (1825-1901)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien, 18. VII. 1863, 8°. 2 Seiten.
Bookseller reference : 60537
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Friedländer, Julius, Numismatiker (1813-1884).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. II. 1877.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Stelle in Beger's Numismata Pontificum Romanorum Cimeliarchii Brandenburgici 1704, auf welche ich mich neulich bezog, lautet so: nachdem er die bekannten Thatsachen erzählt, fährt er fort, Philippus II. Pomeraniae dux mihi testis est, is numisma hoc ad sua usque tempora inter ducum pretiosa asservata Mensae sua artificali, nun ad regem Borussiae devolutae, immisit, cum inscriptione: 'Dies Stugk Goldes ist von Papst Alexandro VI. zu Roma Hertzog Bugschlafen den 10. von Pommern, in seiner F. G. Wiederkunfft vom heiligen Grabe Anno 1497 am H. Christag nach gehaltener Hochmess nebst einem Hertzog-Hut und guldenen Schwerdt verehret, hat an Gewicht 20 Ducaten'. Es folgt dann bei Beger die Abbildung eines anderen grossen Goldstückes von Sixtus IV., also aus derselben Zeit als das erste von Papst Paul II. Das dritte und alle folgenden bei Beger abgebildeten sind vorhanden [...]". - Auf Briefpapier mit blindgepr. Monogrammvignette.
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Friedländer, Kurt Theodor, Werbefachmann und Okönom (geb. 1891).
Ms. Sentenz mit ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft liegt in seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Hat bereits die Rationalisierung der Betriebsmethoden eine wesentliche Arbeitsbeschleunigung und -Verbilligung mit sich gebracht, so wird die Rationalisierung der Vertriebsmethoden diesem ersten Schritt in eine gesicherte Zukunft zwangsläufig folgen müssen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen. - Kurt Friedländer lehrte Anfang der 1920er Jahre als Dozent an der Handelshochschule in Berlin.
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Friedländer, Ludwig Hermann, Mediziner (1790-1851)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Halle, 30. III. 1845, 8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 60694
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Friedländer, Ludwig Hermann, Mediziner (1790-1851)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 2. X. 1836, 8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.
Bookseller reference : 50188
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Friedländer, Ludwig Herrmann, Mediziner (1790-1851).
Eigenh. Brief mit U. Halle, 9. VI. 1821.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine "hochgeschätzte Freundin", der er von seinem Plan berichtet, "nächstens eine Wanderung nach Wien anzutreten u. einige Wochen dort im Genuß trefflicher Menschen, herrlicher Natur- u. köstlicher Kunstschätze zu verleben", und weiters von einem Aufenthalt in seiner Vaterstadt Königsberg, die er "nach mehr als 9jähriger Abwesenheit" wieder einmal aufgesucht habe, sowie von einem Aufenthalt in Berlin, wo er eine Aufführung von Spontinis Oper "Olympie" unter der Leitung des Komponisten erlebt und auch ihre gemeinsame Freundin Henriette Herz "wiedergefunden habe, die ich seit 5 Jahren nicht gesehn. Kaum erkannte ich sie wieder, so alt ist sie geworden. Ganz unkenntlich soll sie aus Italien heimgekehrt seyn u. erst jetzt sich einigermaßen erholt haben. Die Anmuth ihres Geistes indeß hat sie behalten u. von dieser Seite wird sie gewiß stets jung bleiben. Aber schade ist es doch um den schönen Kopf, dessen verblühte Reize, eckig gewordenen Umrisse p. p. keine Kunst der Toilette mehr verstecken kann [...]".
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Friedländer, Ludwig, Altphilologe und Kulturhistoriker (1824-1909).
Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 13. X. 1879.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zur Beantwortung der Frage, was viola ist, kann vieleicht folgendes beitragen. Die Gräber wurden an gewissen Tagen mit violen, an andern mit Rosen geschmückt. Nun setzt eine stadtrömische Inschrift den dies violationis auf den 22 Maerz, den dies rosationis auf den 21 Mai an (wie mir scheint, letzteres sehr spät). So viel ich mich erinnere ist die eigentliche Veilchenzeit in Rom am 22/3 schon vorüber; ist es vielleicht gerade die Zeit der Lewkoienblüthe? Vielleicht können Sie mich darüber belehren; wo nicht, so will ich mich in Rom erkundigen [..]". - Einige Faltspuren.
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Friedländer, Max
Maschinenschriflticher Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Datiert Berlin, 1. Febr. 1907.
1907. 2 S. Feinkarton (17,5 x 12,6 cm), 1x gefaltet.
Bookseller reference : 91294
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Friedländer, Max Jacob, Kunsthistoriker (1867-1958).
Brief mit eigenh. U. Berlin, 17. IV. 1915.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er mitteilt, "daß wir leider keinen Katalog des Museums von Toulouse besitzen [...]". - Friedländer wirkte seit 1896 unter Wilhelm von Bode an der Berliner Gemäldegalerie, wurde 1904 zweiter, 1929 erster Direktor und blieb dort bis zu seiner Zwangspensionierung durch die Nationalsozialisten 1933. Von 1908-32 leitete er das Berliner Kupferstichkabinett. Als ausgewiesener Kenner der altdeutschen und altniederländischen Malerei des 15. und 16. Jhdts. veröffentlichte er u. a. "Die altniederländische Malerei" (14 Bde., 1924-37). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Kaiser Friedrich-Museums zu Berlin.
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Friedländer, Max, Musikhistoriker (1852-1934).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. VII. 1903.
7½ SS. 8vo. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka in Wien: "Mit aufrichtiger Sympathie verfolge ich seit längerer Zeit Ihr Wirken. Wer wie ich öfters über Bach und Schumann Vorlesungen zu halten hat, wird die Hörer mit Freuden auf Ihre kleinen Biographien hinweisen, dass sie vortrefflich sind, wird Ihnen durch alle unsere Fachleute bezeugt worden sein. Besondere Dankbarkeit schulden Ihnen die Freunde der deutschen Volks und Hausmusik für Ihre Thätigkeit im Kunstwart, die ich persönlich verfolge. Gerne hätte ich Ihnen meine Antheilnahme dadurch praktisch bethätigt, daß ich versucht hätte, Ihnen eine Reihe völlig vergessener schöner Compositionen aus früherer Zeit zur Veröffentlichung zu senden, dass Sie für solche Dinge Interesse haben, hoffe ich annehmen zu können. Aber ich gestehe Ihnen offen, dass ich oft stutzig wurde durch die eigenthümliche Art, in der Sie manche meiner Publikationen angezeigt und benützt haben […]". - 1880 debütierte Friedländer als Sänger in den Londoner Monday Popular Concerts. Nach einem Aufenthalt in Frankfurt/M. 1881-83 übersiedelte er nach Berlin und wandte sich als Schüler Philipp Spittas musikwissenschaftlichen Studien zu. Ohne Abitur wurde Friedländer 1887 in Rostock zum Dr. phil. promoviert. Er befasste sich mit der Revidierung des Kommersbuches und spezialisierte sich zunehmend auf die Erforschung des deutschen Volks- und Kunstliedes. 1884 habilitierte sich Friedländer in Berlin für Musikwissenschaft, 1908 zum Geheimrat ernannt und war seit 1918 ordentlicher Honorarprofessor und akademischer Musikdirektor (DBE).
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Friedländer, Max, Musikwissenschaftler (1852-1934).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, September 1929.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die schönste Vortragsvorschrift in der Musik ist: Con amore [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 191.
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Friedländer, Max, Publizist, Herausgeber der "Neuen Freien Presse" (1829-1872).
3 (davon 2 eigenh.) Briefe mit U. Wien, Dezember [1870 oder 1871].
Zusammen 3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten im Zuge der Vorarbeiten zur Gründung des Wiener Stadttheaters: "Laube hat mir Ihren Entwurf mitgetheilt. Er ist damit einverstanden u. ich bin mit ihm der Meinung, d[a]ß der Passus, welcher die Concurrenz betrifft, wegzubleiben hätte. Indeß wäre das Gesuch noch in folgender Art zu vervollständigen. Erstens hätten Sie wohl hinsichtlich seiner Individualität einfach darauf zu verweisen, d[a]ß er fast zwei Dezennien artistischer Director des k.k. Hofburgtheaters gewesen ist, hiemit also seine persönliche Qualifikation für den Betrieb eines Theaters einer weiteren Discussion kaum unterzogen werden könnte. Sodann wäre zu erwähnen, d[a]ß als Bauplatz für das neue Theater jene zwei Parzellen bestimmt sind, welche die Wiener Baugesellschaft aus der Demolirung des ärarischen Gebäudes auf der Seilerstätte in der Verlängerung der Johannesgasse, mit der Front einerseits nach der Seilerstätte u. andererseits nach der zu verlängernden Schellinggasse, gewinnen wird [...]". - Der "artistische Director" Heinrich Laube, neben Friedländer der zweite wesentliche Initiator der neuen Konkurrenz zu den kaiserlichen und somit den Zensurbestimmungen unterliegenden Hoftheatern, sollte das im September 1872 eröffnete Haus auch - mit einer Unterbrechung - bis 1880 führen. 1884 brannte es völlig aus, wurde als Ruine von Anton Ronacher erworben, von den Architekten Ferdinand Fellner d. J. und Hermann Helmer zu einem Varietétheater umgestaltet und in dieser Verbindung von Theater, Ballsaal, Hotel, Restaurant und Kaffeehaus fortan unter dem Namen "Etablissement Ronacher" betrieben. - Seit 1856 in Wien ansässig, wurde Friedländer Mitarbeiter der "Presse" und gründete 1864 "zusammen mit Michael Etienne und Adolph Werthner die 'Neue Freie Presse' als deutsch-konstitutionell ausgerichtete Zeitung, die sich bald zum populärsten Blatt der Monarchie entwickelte" (DBE). Von 1865-1867 Vizepräsident des Presseklubs Concordia, war er seit 1869 Präsident der Deutschen Journalistentage in Wien, Breslau und Mainz. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Freien Presse".
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Friedländer, Max, Publizist, Herausgeber der ‘Neuen Freien Presse’ (1829-1872).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 8.XI. 1869 und 26.VII. 1870.
1½ SS. 8vo. Betr. der Bestellung und Bezahlung eines Kronleuchters. - Seit 1856 in Wien ansässig, wurde Friedländer Mitarbeiter der ‘Presse’ und gründete 1864 “zusammen mit Michael Etienne [1827-1879] und Adolph Werthner [geb. 1828] die ‘Neue Freie Presse’ als deutsch-konstitutionell ausgerichtete Zeitung, die sich bald zum populärsten Blatt der Monarchie entwickelte" (DBE). Von 1865-1867 Vizepräsident des Presseklubs Concordia, war er seit 1869 Präsident der Deutschen Journalistentage in Wien, Breslau und Mainz. Vgl. auch Kosch I, 571 und Öst. Lex. I, 353. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Freien Presse".
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Friedländer-Malheim, Hedwig Edle von, Malerin (1863-1945?).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. II. 1912.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Baronin von Eschenburg: "Wie Sie sehen, melde ich nun doch ein Portrait an, das ich mir schon ausgebeten habe, mithin die Sache kaum rückgängig machen kann. Da die Größe des Bildes keine Bedeutende ist, wird in dieser Hinsicht wohl kein Hindernis bestehen, und ich kann nur hoffen und wünschen, daß es sich auch sonst im allseitigen Interesse dem Rahmen der Ausstellung günstig einfügen möge. Es ist sehr schade, daß die Beratung wegen der Auswahl gerade bei Portraits, die sich schon im Besitz befinden, nahezu unmöglich ist! - Wegen Frl. Plischke werde ich mich gegebenen Falles in besprochener Weise verhalten, doch beschränkt sich mein Verkehr mit ihr nur auf zufällige Begegnungen; eher wird Frl. Müller in Gelegenheit kommen ihr Erklärungen abzugeben […]". - Hedwig Edle von Friedländer-Malheim erhielt als Schülerin ihres Vaters Friedrich von Friedländer-Malheim ihre erste künstlerische Ausbildung, die sie an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums in Wien fortsetzte. 1889/90 hielt sie sich in München auf, wo sie von Karl Frithjof Smith unterrichtet wurde. Ursprünglich Genre- und Stillebenmalerin, wandte sie sich seit ihrem Münchner Aufenthalt fast ausschließlich dem Pastell-Porträt zu und malte vorwiegend Damen und Kinder der Wiener Gesellschaft.
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Friedman, Mickey
VENETIAN MASK SIGNED by Author
New York: Charles Scribner's Sons. Very Good in Very Good- dust jacket. 1987. 1st Edition stated; First Printing. Hardcover. 0684187833 . Book is Very Good plus. Signed "Mickey Friedman" on false title page. Tight and sturdy binding. Clean and unmarked text. Store stock number and price in pencil on front end page. Light spine end crimping. Slight 1/8 inch mark to bottom page ends - ends only. DJ is very good - minus Very light bumping and wear to DJ cover corners and edges. Slight DJ surface shelf wear. DJ has closed 1/2 inch tear to bottom spine end. This is the fourth book by Friedman. ; tall 8vo 9" - 10" tall; 308 pages; Signed by Author . Charles Scribner's Sons hardcover
Bookseller reference : 6233 ISBN : 0684187833 9780684187839
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Friedman, Milton, Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger (1912-2006)
Grosse Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U. am Unterrand sowie 2 Karteikarten mit eigenh. U. (1 auch mit Widmung).
o.J. Stanford, 10. III. 1983, 25 x 20 bzw. 7,5 x 12,5 cm. Mit Umschlag.
Bookseller reference : 59094
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Friedman, Milton, Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger (1912-2006)
Karte mit eigenh. U.
o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 12,5 x 7,5 cm. 1 Seite.
Bookseller reference : 50704
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Friedmann, Alfred, Schriftsteller (1845-1923)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 7. X. 1892, Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt mit Monogramm.
Bookseller reference : 43563
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Friedmann, Alfred, Schriftsteller (1845-1923).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], o. D.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nach mehrjähriger Pause erhielt ich heute wieder einmal ein rein geschäftlich-reclamatorisches Lebezeichen von Ihnen. Trotz aller Anfragen + Karten wegen rückständiger Gedichte, eingesandter Bücher [...] ward mir kein Lebenszeichen von Ihnen! Ist das freundschaftlich? Ist das collegial? [...]". - Alfred Friedmann war in Wien und Berlin als Schriftsteller und Übersetzer tätig und "veröffentlichte neben Gedichtsammlungen, darunter 'Feuerprobe der Liebe' (1876), zahlreiche Novellen und Romane (u. a. 'Die Heckenrose', 1893) sowie Theaterstücke" (DBE). - Mit gepr. Briefkopf.
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Friedmann, Alfred, Schriftsteller (1845-1923).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn Sie einen verlorenen Abend zubringen + Ihre besten Freunde für immer verlieren wollen, so kommen Sie mit denselben + Ihrer liebenswürdigen Frau Gemahlin Mittw. 21. Dec. ½8 zu Ihrem treuergebenen | Dr. Alfred Friedmann | ins Hotel Lamm". - Alfred Friedmann war in Wien und Berlin als Schriftsteller und Übersetzer tätig und "veröffentlichte neben Gedichtsammlungen, darunter 'Feuerprobe der Liebe' (1876), zahlreiche Novellen und Romane (u. a. 'Die Heckenrose', 1893) sowie Theaterstücke" (DBE).
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Friedmann, Friedrich Franz, Mediziner und Pionier der Tuberkuloseforschung (1876-1953)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 21. V. 1914, Kl.-4°. 1 Seite. Doppelblatrt.
Bookseller reference : 43562
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Friedmann, Herbert, Schriftsteller (1951-2019)
Eigenh. Gedichtmanuskript (4 Zeilen) mit U.
o.J. Brensbach, 13. VII. 1995, 4°. 1 Seite.
Bookseller reference : 61282
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Friedmann, Max, österr. Politiker (1864-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. V. 1912.
1 S. 4to. Unter der Notiz "Vertraulich" am oberen Briefrand übersendet Max Friedmann dem Adressaten eine "einzige" Eintrittskarte ("leider kein Sitzplatz") mit der Bitte, "es niemandem zu sagen". - Friedmann war Präsident der wirtschaftlichen Zentrale für Gewerbe, Handel und Industrie sowie Vorstandsmitglied der Vereinigung der deutsch-österreichischen Industrie. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Friedmann, Siegwart (eig. Samuel), Schauspieler (1842-1916)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. München, Juli 1880, Gr.-8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 50902
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Friedmann, Siegwart, Schauspieler (1842-1016)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Schwerin, 8. II. 1872, 8°. 4 Seiten.
Bookseller reference : 46389
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Friedmann, Siegwart, Schauspieler (1842-1916).
Eigenh. Albumblatt mit U. Blasewitz, Dresden, Jahreswende 1896.
1 S. 8vo. "Ein unbekannter Freund ist auch ein Freund. Das hat schon der weise Lessing gesagt u. der hat immer recht gehabt […]". - Mit aufgeklebtem Portraitdruck. Alte Montagespuren auf der Verso-Seite. - 1863 debütierte Friedmann als Ferdinand im Egmont am Breslauer Stadttheater, war 1864-71 am Kgl. Schauspielhaus in Berlin tätig, danach vorübergehend am Hoftheater von Schwerin. 1872 wurde er von Heinrich Laube an das Wiener Stadttheater engagiert, blieb dort bis 1876 und spielte bis 1879 am Stadttheater in Hamburg. Er kehrte an das Wiener Stadttheater zurück, trat dort bis 1881 auf und gab zahlreiche Gastspiele in Deutschland, Österreich und Rußland, bis er 1893 aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied von der Bühne nahm. F. war Mitbegründer und 1882-93 Sozietär des Deutschen Theaters in Berlin. Zu seinen Hauptrollen gehörten Clavigo, Hamlet, Richard III. und Mephisto.
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Friedmann, Siegwart, Schauspieler (1842-1916).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, Jänner 1883.
1 S. Qu.-8vo. "Wahre Schönheit ist nur schöne Wahrheit". - 1863 debütierte Friedmann als Ferdinand im Egmont am Breslauer Stadttheater, war 1864-71 am Kgl. Schauspielhaus in Berlin tätig, danach vorübergehend am Hoftheater von Schwerin. 1872 wurde er von Heinrich Laube an das Wiener Stadttheater engagiert, blieb dort bis 1876 und spielte bis 1879 am Stadttheater in Hamburg. Er kehrte an das Wiener Stadttheater zurück, trat dort bis 1881 auf und gab zahlreiche Gastspiele in Deutschland, Österreich und Rußland, bis er 1893 aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied von der Bühne nahm. F. war Mitbegründer und 1882-93 Sozietär des Deutschen Theaters in Berlin. Zu seinen Hauptrollen gehörten Clavigo, Hamlet, Richard III. und Mephisto.
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Friedmann, Siegwart, Schauspieler (1842-1916).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 28. IV. 1912.
1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Herrn Reichelt: "Noch stehe ich ziemlich rat- und hilflos vor diesem Berge von vielen hundert Einläufen. Ehe ich 'durch' sein werde, dürfte doch längere Zeit vergehen. Ich habe es aber nicht erwarten können, Ihnen gestern in Kürze meinen herzlichen Dank zuzurufen, dem heute - auch nur vorläufig - ein brieflicher folgt. Sowie ich ich [!] erst ein wenig ausschnaufen kann, behalte ich mir vor, Sie noch persönlich aufzusuchen. Sie waren ja von einer wahrhaft rührenden Emsigkeit an der reichen Arbeit, meinen Ehrentag zu erhöhen, zu verschönen und mich hoch und höchst zu erfreuen. Mit der ganzen Wärme, die noch das jugendlich schlagende Herz eines Siebzigers aufzubringen vermag, danke ich Ihnen wiederholt [...]". - Mit gedr. Briefkopfzeile.
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Friedreich, Johann Baptist, Gerichtsmediziner (1796-1862).
Eigenh. Brief mit U. Würzburg, 19. I. 1830.
1 S. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Fragment). An den Jenenser Philosophieprofessor Karl Hermann Scheidler (1795-1866) bezüglich Publikationen in seinem psychologischen Magazin: "Was das Honorar betrifft, so bemerke ich Ihnen, daß, so wie ich Ostern mit dem Verleger abgerechnet habe, ein Honorar für den Bogen fixirt wird, und demnach Ihnen nicht nur die schon gelieferten, sondern auch folgenden Aufsätze bestimmt honorirt werden […]". - Mit kleinem Ausriss am oberen Rand (Textverlust in den ersten zwei Zeilen), dem Rest eines Siegels und Faltspuren.
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Friedreich, Nikolaus, Internist und Pathologe (1825-1882)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Heidelberg, 8. VIII. 1867, Gr.-4°. 1 Seite. Doppelblatt.
Bookseller reference : 57056
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FRIEDRICH WILHELM IV 1795 1861
Signature
Incompetent king of Prussia prone to fits of insanity. Big bold signature clipped from the close of an ALS 5½" X 1½" n.p. n.y. Fine. Black bordered mourning stationery. A large flamboyant signature as eccentric as the man with partial words in his hand evident above the signature and three full lines in his hand in German on the verso and beneath this a pencilled identification by noted autograph dealer Charles Hamilton. unknown
Bookseller reference : 22658
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Friedrich (Frederik) VII., König von Dänemark, Herzog von Schleswig-Holstein (1808-1863).
Urkunde mit eigenh. U. Kopenhagen, 30. IX. 1856.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit papierged. Siegel. Nach Anführung aller Titel als Vordruck: "Thun kund hiermit: daß Wir auf Veranlassung des von dem Untergerichtsadvocaten Christian Joachim Bathjen in Glückstadt bei Ans eingereichten allerunterthänigsten Ansuchens um Confirmation der demselben von Unserem vielgeliebten Herrn Vater dem höchstseligen Könige Christian VIII. glorwürdigsten Andenkens unterm 26ten August 1843 ertheilten Concession zur Treibung der Notariatsgeschäfte concedirt und bewilligt haben, wie Wir auch hiemit und Kraft dieses concediren und bewilligen, daß der gedachte Christian Joachim Bathjen die Geschäfte eines Notars in Unserem Herzogthum Holstein ungehindert treiben könne und möge. Wornach sich allerunterthänigst zu achten. Urkundlich unter Unserem vorgedruckten Königlichen Insiegel [...]". - Mit Regest am Briefende und einer Gegenzeichnung.
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Friedrich Anton, Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt (1692-1744).
Schriftstück mit eigenh. Courtoisie und U. Rudolstadt, 15. VI. 1736.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Geheftet mit Siegel und Adresse verso. An seinen Schwager Christian Ernst von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1683-1745) mit Einwilligung in den Vorschlag, die geschäftliche Abwicklung der Wiederaufnahme von Verhandlungen zu einigen Verträgen für die Zeit der bevorstehenden Ernte anzuberaumen: "Also wollen Wir des nächsten jemanden derer Unsrigen an Ew. Lbd. abordnen, umb das übrige, was zu Beförderung sothanen Geschäfftes etwan nöthig ist, zu verabreden [...]". - Mit Ausschnitt durch Brieföffnung sowie Sammlervermerk in Bleistift, leicht lädiert und gebräunt an den Rändern und mit kleinen Randeinrissen.
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Friedrich August I., König von Sachsen (1750-1827).
Schreiben mit eigenh. U. Dresden, 12. IV. 1783.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Rotes Lacksiegel. Heiratslizenz für einen Kürassier-Leutnant und die Tochter eines Obristleutnants: "Ihre Chur. Fürstl. Durchl. zu Sachßen etc. haben dem, bey dem Fürst.-Anhaltschen Cuirassiers-Regimente stehenden Premier-Lieutenant, Franz Moritz Poppo von Harttmann, die unterthänigst angesuchte Erlaubniß, sich mit Fräulein Marianen Christianen Carolinen Barbaren Erdmuthen von Dürfeldt, des commandirenden Obristen obgedachten Regiments, Heinrich von Dürfeldt ältesten Tochter erster Ehe, ehelich verbinden zu dürffen, insoferne in denen Landes-Gesetzen kein gegründetes Hinderniß vorhanden, in Gnaden zuzustehen und ihm darüber, zu seiner Legitimation, gegenwärtigen Licenz-Schein, unter Höchst-Deroselben eigenhändiger Unterschrifft und vorgedrucktem Innsiegel ausstellen zu laßen geruhet [...]". - Mit Regestierung und gegengezeichnet durch den Generalstabs-Sekretär und wirklichen Kriegsrat Wilhelm Gotthelf Müller. - Spuren alter Montage verso.
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Friedrich August II., König von Sachsen (1797-1854).
Brief mit eigenh. U. Dresden, 28. II. 1846.
½ S. auf Doppelblatt. 4to. An einen Kardinal mit Dank für ihm übersandte Wünsche zu Weihnachten: "Eminentissimo Reverendissimo Signore. Avendo ricevuto le felicitazioni che Vostra Eminenza si è compiaciuta d'indirizzar a me ed alla Regina all'occasione delle scorse festa Natalizie, La prego di riceverne l'espressione della nostra viva riconnoscenza. Ritornando a Vostra Eminenza voti fervidi per la di Lei costante prosperità, con sentimenti di vera stima mi protesto [...]".
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Friedrich Ferdinand Leopold, Erzherzog, Vizeadmiral, Orientreisender (1821-1847).
Eigenh. Brief mit U. Venedig, 6. VII. 1845.
1 S. 4to. Gratulationsschreiben an Feldmarschallleutnant Ferdinand Anton Frhr. von Hauer (1779-1846) in Hermannstadt anlässlich der Ernennung zum 2. Regimentsinhaber seines Venezianischen Infanterieregiments Nr. 16 durch Kaiser Ferdinand: "Ich habe Ihr Schreiben aus Hermannstadt vom 22. Juny d. J gestern richtig erhalten, u. ermangle nicht Ihnen hiermit meinen verbindlichsten Dank abzustatten. Es hat mich recht sehr gefreut, als ich vernahm, daß die Allerhöchste Gnade meinem Regimente Sie zum 2ten Inhaber gab, u. ich kann dem Regimente selbst nur gratulieren, einen eben so gerechten als erfahrenen Chef erhalten zu haben. Sie wissen bereits, lieber Herr FMLt, mein Verhältniß als 1ter Inhaber zum Regimente, ich kann daher nur hinzufügen, daß ich jede an mich von Comunen oder einzelnen Individuen in Regimentsangelegenheiten kommende Zuschrift sogleich an Sie zum eigenen Amtsgebrauche leiten werde. Schließlich muß ich Ihnen eröffnen, daß die hier in Garnison stehende Grenadier-Division in jeder Hinsicht nur sehr zu loben ist [...]". General Hauer sollte bereits am 21. Juli des Folgejahrs in Graz versterben. - Der jung verstorbene Erzherzog Friedrich Ferdinand Leopold erwarb sich früh militärischen Ruhm durch seine Rolle als Befehlshaber bei der Einnahme von Akko in der Orientkrise von 1840. Nach seiner Ernennung zum Vizeadmiral und Marineoberkommandanten 1844 machte er sich um die Modernisierung der österreichischen Kriegsmarine verdient. - Auf Briefpapier mit geprägtem Wappen. Empfängernotiz verso. Gefaltet mit Randeinrissen in den Faltungen.
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Friedrich I., Großherzog von Baden (1826-1907).
Kalligraphische Urkunde mit eh. U. und papiergedecktem Siegel für den Nationalökonomen Eugen Philippovich (1858-1917). Karlsruhe, 12. VI. 1886.
1 S. Auf Doppelblatt mit gedr. Briefkopf. Friedrich I. von Baden (1826-1907) bewilligt als oberster Dienstherr der Universität Freiburg mit vorliegender Urkunde dem damals dort als ordentlichen Professor tätigen Philippovich ein Gehalt in der Höhe von 2600 Mark nebst einem Wohnungszuschuß von 540 Mark. - “Der zweite Sohn Großherzog Leopolds übernahm nach dem Tod des Vaters für seinen geisteskranken Bruder Ludwig II. die Regierungsgeschäfte, 1856 endgültig die Regierung, die er in liberalem Sinne führte [...] In den letzten Jahren seiner Regierung wandte sich F. verstärkt der Wissenschaft und Kultur zu, förderte den Ausbau der Universitäten und Hochschulen und gründete die Badische Historische Kommission" (DBE). - Philippovich habilitierte sich 1884 in Wien für politische Ökonomie und trat im folgenden Jahr eine Professur an der Universität Freiburg i. B. an. Er "geriet in Freiburg in den Bannkreis der historischen Schule, deren sozialpolitische Konsequenzen seinem Charakter entgegenkamen, deren Theoriefeindlichkeit er jedoch im Geiste der Wiener Schule ablehnte [...] Philippovich erkannte als erster die Notwendigkeit, die unter kapitalistischen Bedingungen sich deckenden Prozesse der Einkommensbildung und Einkommensverteilung analytisch auseinanderzuhalten" (ÖBL V, 43f.). "1893 kehrte er zurück nach Wien, wo er 1905/06 auch Rektor der Universität war. Als Mitglied des Vereins für Socialpolitik und des Kreises der Wiener Fabier gehörte Philippovich zu den geistigen Vätern der 1896 gegründeten Sozialpolitischen Partei. Er war im Arbeitsbeirat des Handelsministeriums tätig und beschäftigte sich auch in vielen seiner Publikationen mit sozialen Mißständen. Als sein Hauptwerk gilt ein ‘Grundriß der Politischen Ökonomie’ (2 Bde., 1893-1907)" (DBE).
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Friedrich I., Großherzog von Baden (1826-1907).
Urkunde mit eigenh. Namenszug. Karlsruhe, 12. XI. 1852.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. “Wir haben Uns gnädigst bewogen gefunden, die seitherige Besoldung des Sekretärs Cassinone bei der Steuerdirektion von 800 fl. durch eine Zulage von 100 fl. vom 1ten dieses Monats an auf jährliche Neunhundert Gulden zu erhören [...]”. - Im oberen Rand etw. angestaubt und altersbedingt leicht fleckig.
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Friedrich I., Großherzog von Baden (1826-1907).
Urkunde mit eigenh. Namenszug. Karlsruhe, 5. VI. 1854.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. “Wir haben Uns gnädigst bewogen gefunden, den Sekretär Cassinone bei der Steuerdirektion mit einer vom Dienstantrittsage an beginnenden Besoldung von järhlichen Eintausend Gulden zum Obereinnehmer in Mannheim zu ernennen [...]”.
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Friedrich I., Herzog von Anhalt (1831-1904).
Handschreiben mit eigenh. U. Dessau, 9. III. 1878.
½ S. auf Doppelblatt. Folio. Dankschreiben an den Buchhändler Theodor Ackermann in München zu dem Erhalt der Publikation "Die Landschaft in der Kunst der alten Völker" von Karl Woermann: "Durch die gefällige Uebersendung [...] haben Sie mir eine große Aufmerksamkeit gezeigt, für die ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank ausspreche mit dem Wunsche, daß diesem nützlichen Buche in allen Kreisen die verdiente Anerkennung zu Theil werden möge [...]". - Mit seitlichem Prägestempel der "Herzoglichen-Anhaltischen Hof- und Haus-Verwaltung"; verso leicht staubrandig.
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Friedrich I., Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646-1691).
Schriftstück mit eigenh. U. Friedenstein, 16. I. 1675.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso. An den Amtshauptmann von Maßfeld Johann Caspar von Körbitz (1629-91) zur Gewährung einer Getreidespende und Schuldenstundung für Johann Caspar Carl, seit 1660 Spitalmeister ("Speiser") des Hospitals in Grimmenthal, sowie mit dem Auftrag zur späteren Eintreibung und dem Auftrag, einen geeigneten Amtsnachfolger für jenen zu finden: "[...] Gleichwohl haben Wir Uns endlich noch bewegen laßen, ihm ein vor allemahl noch Sechs Maltr, halb Korn und halb Gersten, in Gnaden zuverwilligen [...] Weil wir Uns auch von diesem Mann besorgen müßen, er werde Uns mit dergleichen ansuchungen weiter behelligen, so wollet Ihr darauf bedacht seyn, wie mit der Zeit Unsrer Cammer ein ander tüchtig Subjectum zu einem Speiser im Grimmenthal vorgeschlagen werden könne [...]". - Etwas gebräunt und teilweise stärker braunfleckig. Mit Siegelrest, Papierdurchbrüchen entlang des Falzes, winzigen Tintenfraßlöchern und kleinem Ausschnitt durch Brieföffnung.
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Friedrich I., Herzog von Württemberg (1557-1608)
Eigenh. Mitteilungszettel mit U. O.O.u.D.
Ca. 100 x 100 mm. An seinen Kanzler: "Ich wollt gerne wissen ob der Bot morgens pfort lauffen wirdt können oder nicht da ich eilends was nachher Straßburg schicken muss".
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Friedrich I., König in Preußen, als Kurfürst von Brandenburg Friedrich III. (1657-1713).
Schreiben mit eigenh. U. Cölln an der Spree (d. i. Berlin), 23. II. 1692.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse. An den Oberforstmeister Ulrich Christoff von Schwerin: "Unsern grus zuvor lieber getreuer, Welcher gestalt wir den ienigen Jagt-Contract, welchen du mit dem Arrendator des Vorwercks Wittstock, Peter Otten, geschloßen, gnädigist genehm halten, und zu dem ende ratificiret, solches ersiehestu aus bey kommender copia der gnädigist ertheilten confirmation, Du hast dich also hiernach gehorsamst zuachten. Und wir seyn dir mit Gnaden gewogen [...]". - Mit Siegelspuren und kl. parallelen Einschnitten des Verschlusses, Faltspuren, Spuren alter Montage verso und kl. Ausriss durch Brieföffnung; etwas fleckig.
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