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‎GRAS Félix‎

‎TOLOZA. Geste provençale. Avec la traduction française littérale.‎

‎G. Fischbacher Paris 1881 In-12 ( 185 X 125 mm ) de 501 pages, demi-chagrin vieux-rouge,, dos à nerfs orné de fleurons dorés. Edition originale, agréable exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de Félix GRAS. Roman épique en 12 chants évoquant la guerre des Albigeois, la lutte du Midi contre Simon de Montfort.‎

Riferimento per il libraio : 500710

Livre Rare Book

Librairie Tiré à Part
Marseille France Francia França France
[Books from Librairie Tiré à Part]

€ 160,00 Informazioni/Compera

‎GRANIER A.-L.‎

‎UN LOUPIN vo quaouqueis liames de pantaïs. Anecdotos, contes, égloguos, épisodos, odos, satiros, etc. En vers provençaux mêlés de français. Précédé dun coup-dil général sur lhistoire de la poésie provençale.‎

‎Imprimerie Et Lithographie Arnaud Et Cie Marseille 1855 In-12 ( 190 X 130 mm ) de XX-265 pages, cartonnage de papier "coquille d'oeuf", dos lisse ( Reliure de l'époque ). EDITION ORIGINALE ( Dépôt légal effectué le 19 janvier 1855 ). Bon exemplaire, non rogné enrichi de 5 très BELLES LETTRES AUTOGRAPHES SIGNEES de André-Louis GRANIER.‎

Riferimento per il libraio : 939172

Livre Rare Book

Librairie Tiré à Part
Marseille France Francia França France
[Books from Librairie Tiré à Part]

€ 180,00 Informazioni/Compera

‎Graarud, Gunnar, Sänger (1886-1960)‎

‎Porträtpostkarte (Setzer, als Parsifal) mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite sowie eigenh. Beschriftung und U. auf der Rückseite.‎

‎o.J. Wien, 20. XII. 1934, 8°. 2 Seiten.‎

‎Für und an Franz Böck: "[...] Ich danke Ihnen aufrichtig für Ihren Brief, der mir große Freude gemacht hat. Für mich ist es ein Jammer, so selten hier zu singen, weil jeder Künstler ein strenges 'Training' braucht, um Herr seiner Mittel zu sein. Aber seelisch war es bestimmt ein guter Abend und ich danke Ihnen für Ihre Bestätigung davon! [...]" - Graarud sang bei den Bayreuther und den Salzburger Festspielen und war Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.‎

Riferimento per il libraio : 61053

‎Grabein, Paul, Schriftsteller (1869-1945).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Berlin, o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Grabein, anfangs Redakteur verschiedener Tageszeitungen und Syndikus der deutschen Reeder in Bremen, war seit 1921 Referent für Schiffahrtsangelegenheiten im Reichsarbeitsministerium und schrieb nebenher zahlreiche Unterhaltungsromane. Vgl. Kosch VI, 671f. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Ansicht der Villa Wild in Oberstaufen im Allgäu.‎

‎Grabeler, Peter (Pseud.: Baldrian Klimper), Komponist, Musikdirektor, Geiger (1796-1830)‎

‎Des Hanswurstes und der Göttinn Freude Vermählung. Fastnachtsposse in zwei Aufzügen, nebst Prolog und Epilog von Baldrian Klimper mit Musik von Peter Grabeler.‎

‎o.J. Bonn, "Gedruckt von Franz Baaden", 1837, 8°. 20 S. Heftstreifen. Ohne Einband.‎

‎Seltener Gelegenheitsdruck. - Peter Grabeler dirigierte die Totenmesse für Ludwig van Beethoven in Bonn, eine Inititiative des Bonner "Musikalischen Zirkels", eines Zusammenschlusses musikinteressierter Bürger seit 1818/19. Diese privat initiierte Feier war übrigens damals die einzige Bonner Veranstaltung zum Tod Beethovens. - Vgl.: Wanda Gudden, Peter Grabeler, ein Beitr. z. rhein. Musikgesch. d. 19. Jahrh., in: Jahrbuch d. Phil. Fak. Bonn 1923. Jg. 2, Halbbd. 1. S. 64-67.‎

Riferimento per il libraio : 60925

‎Grabeler, Peter (Pseud.: Baldrian Klimper), Komponist, Musikdirektor, Geiger (1796-1830)‎

‎Des Hanswurstes und der Göttinn Freude Vermählung. Fastnachtsposse in zwei Aufzügen, nebst Prolog und Epilog von Baldrian Klimper mit Musik von Peter Grabeler.‎

‎o.J. Bonn, "Gedruckt von Franz Baaden", 1837, 8°. 20 S. Heftstreifen. Ohne Einband.‎

‎Seltener Gelegenheitsdruck. - Peter Grabeler dirigierte die Totenmesse für Ludwig van Beethoven in Bonn, eine Inititiative des Bonner "Musikalischen Zirkels", eines Zusammenschlusses musikinteressierter Bürger seit 1818/19. Diese privat initiierte Feier war übrigens damals die einzige Bonner Veranstaltung zum Tod Beethovens. - Vgl.: Wanda Gudden, Peter Grabeler, ein Beitr. z. rhein. Musikgesch. d. 19. Jahrh., in: Jahrbuch d. Phil. Fak. Bonn 1923. Jg. 2, Halbbd. 1. S. 64-67.‎

Riferimento per il libraio : 60924

‎Graben-Hoffmann, Gustav, Komponist und Gesangspädagoge (1820-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 31. VII. 1858.‎

‎1 S. 8vo. Aus der Anfangszeit seines Wirkens als Gesangslehrer in Dresden, mit Gratulationen für eine "eingenommene Stellung", Dank für eine Zusendung und der Bitte um die Adresse eines Wolfgang Müller: "Ich bin vollkommen zufrieden mit der von Ihnen gestellten Bedingung. Unserer lieben Nichte werde ich die lenzäugige Maid [dies unterstrichen] persönlich noch einhändigen, wenn ich einmal nach Leipzig kommen [...]". - Mit der Rostspur einer alten Büroklammer, leicht braunfleckig und mit leichten Tintenwischern.‎

‎Graben-Hoffmann, Gustav, Komponist und Sänger (1820-1900).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1858.‎

‎½ S. Folio. 16 Takte für Singstimme und Klavier aus seinem Lied "Blaues Auge". - Gustav Graben-Hoffmann war Gesangslehrer in Potsdam, wo er 1850 eine "Musikakademie für Damen" gründete, und nahm Kompositionsunterricht bei Moritz Hauptmann in Leipzig. Von 1858 bis 1868 unterrichtete er Gesang in Dresden, ging nach Schwerin und lebte von 1869 bis zu seinem Tod, mit einer kurzen Unterbrechung 1873 in Dresden, in Berlin. "1870 baute er dort eine 'Gesangsakademie für Damen' auf. Neben zahlreichen Liedern, deren bekanntestes '500 000 Teufel' ist, schrieb Graben-Hoffmann Duette, Chorlieder, Klavierstücke und einige pädagogische Werke (u. a. 'Die Pflege der Singstimme' und die 'Gründe von der Zerstörung und dem frühzeitigen Verlust derselben', 1865)" (DBE). - Etwas knittrig und fleckig.‎

‎Grabenhorst, Georg, Schriftsteller (geb. 1899).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. Hannover, 18. III. 1943.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Grabenhorst studierte nach dem Ersten Weltkrieg Geschichte, Kunstgeschichte, Neuere Literatur und Philosophie und war als Referent für Kultur- und Landschaftspflege tätig; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Regierungsdirektor im Niedersächsischen Kultusministerium in Hannover. Mitarbeiter des "Hannoverschen Kuriers", gab er zusammen mit Moritz Jahn auch den "Niedersächsischen Almanach" heraus. 1928 debütierte er mit dem Roman "Fahnenjunker Volkenborn", "in dem er seine Erlebnisse als 18jähriger Fahnenjunker verarbeitet. Krieg und Heimkehr sind wiederkehrende, seine literarische Arbeit prägende Themen, obgleich das Zeitkolorit hinter die Darstellung der individuellen Reifung seiner Protagonisten zurücktritt, so z. B. im Roman 'Merve'" (Killy Literaturlexikon, Bd. IV, 305). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎GRABLE, Betty (1916-73)‎

‎Inscribed Photograph Signed‎

‎She of the million-dollar insured legs hero of G.I.s everywhere for her famed pinup ex- of Jackie "The Kid" Coogan and bandleader Harry James appeared in numerous films. Choice IPS 8" X 10" n.p. 1960 March 1. Very good. Faint tape stain at each corner. Elegant glossy head-and-shoulders portrait a classy glamour pose inscribed large and bold in blue ballpoint in a light area at upper left "Best of Luck / to / Donald M. Burnell / Betty Grable / 3-1-60." "Grable" crosses over into a dark area of her hair with less contrast. Not a pinup but a knockout nonetheless! Rather scarce. unknown‎

Riferimento per il libraio : 17567

‎Grabley-Gumpert, Ursula, Schauspielerin (1908-1977)‎

‎3 Porträtphotographien mit eigenh. Beschriftung und U. sowie 3 eigenh. Postkarten mit U.‎

‎o.J. Hamburg und Bad Godesberg, 2. II. 1940 bis 23. V. 1972, 8°. Zus. ca. 9 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981) mit Glückwünschen, über ein Gastspiel in Bonn als Madame Alexandra (Colombe) im kleinen Theater im Park, mit einer Einladung nach Hamburg und über die Mitwirkung an einer "Kommissarfolge" von Herbert Reinecker in München. - Beilage.‎

Riferimento per il libraio : 36967

‎Grabmayr, Karl von, Adovat und Politiker (1848-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. XII. 1908.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen "Collegen" [laut hinzugef. Bleistiftnotiz: den Präsidenten Dr. Moritz von Schreiner, Bürgermeister von Graz]: "[...] Empfangen Sie für Ihr überaus freundliches Schreiben meinen besten wärmsten Dank. Die Zustimmung einer Anerkennung von Männern Ihres Wertes ist der schönste Lohn, den ich für mein öffentliches Wirken zu finden vermag. Was Sie über die Verhältnisse in unserer Partei sagen, ist mir aus der Seele gesprochen diese Dinge lassen sich wohl nicht mit einem Schlage ändern, aber Sie dürfen gewiß sein, daß ich mich nicht resigniert ergeben, sondern unermüdet dafür eintreten werde, daß das Herrenhaus - und in ihm zunächst unsere Partei - jene Stellung wieder erlangen, die ihnen durch Verscheidten gewisser Elemente leider verloren ging. Genehmigen Sie den Ausdruck besonderer Hochachtung [...]". - 1906 übersiedelte Grabmayr nach Wien und beteiligte sich im Reichsrat intensiv an der Diskussion über das 1905 vom k.k. Ministerpräsidenten Paul Gautsch von Frankenthurn angekündigte allgemeine und gleiche Wahlrecht für alle männlichen Staatsbürger. 1907 wurde Grabmayr gemäß des neuen Reichsratswahlrechts nicht mehr ins Abgeordnetenhaus gewählt. Kaiser Franz Joseph I. berief Grabmayr in das Herrenhaus, das Oberhaus des Reichsrates. - Empfängername als Notiz angemerkt in Blei. Papier mit Wasserzeichen.‎

‎Grabowsky, Adolf, Politikwissenschaftler (1880-1969).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Berlin, 3. IX. 1931.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ms. adressiert. "Nehmen Sie meinen verbindlichsten Dank für die sehr liebenswürdigen Glückwünsche zu meinem Geburtstag. Ich habe mich über diese Aufmerksamkeit sehr gefreut".‎

‎GRACIAN, Baltasar.‎

‎Der kluge Weltmann. [El Discreto]. Zum ersten Mal aus dem spanischen Original von 1646 ins Deutschen übertragen und mit einem Anhang versehen von Sebastian Neumeister.‎

‎Frankfurt, Verlag Neue Kritik, 1996. 4to.menor; 177 pp. Con reproducciones de emblemas entre el texto. Ejemplar con envío autógrafo del traductor Sebastian Neumeister. Encuadernación original en tela.‎

‎GRACQ Julien‎

‎Bristol autographe daté et signé adressé à Roland Cailleux le remerciant pour l'envoi de son dernier ouvrage : "d'une grande richesse et d'un éclairage très singulier..."‎

‎- S.n., s.l. s.d. (circa 1975), 15,5x11cm, une feuille. - Bristol autographe de 11 lignes signé de Julien Gracq adressé à Roland Cailleux regardant l'envoi de son dernier ouvrage (peut-être "A moi-même inconnu paru en 1978) et pour lequel Julien Gracq le félicite : "... ouvrage d'une grande richesse et d'un éclairage très singulier..." suscitant une complicité inhabituelle entre le lecteur et l'écrivain : "... un courant de sympathie s'établit ici, entre l'auteur et le lecteur, qui ne se rencontre que rarement..." Joli hommage de Julien Gracq reconnaissant et appréciant la sensibilité et le talent de Roland Cailleux. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎GRACQ Julien‎

‎Carte postale autographe signée de Julien Gracq adressée à son proche ami et monographe Ariel Denis : "Je suis à Sion, que vous connaissez déjà sans doute un peu par Lettrines 2 ; il y fait beau et un peu frais, et hélas !, il y a beaucoup de monde"‎

‎- Sion-sur-l'Océan (Vendée) s.d. (circa 1995), 15x10,5cm, une carte postale. - Carte postale autographe signée de Julien Gracq de 16 lignes adressée à son ami et monographe Ariel Denis, rédigée au feutre noir, au verso d'une photo représentant la plage de Saint-Hilaire-de-Riez en Vendée, non loin de son appartement de Sion-sur-l'Océan. Julien Gracq remercie Ariel Denis pour les nouvelles qu'il lui a adressées de Constantinople : "... je suis heureux que votre voyage se soit terminé sans hostilités..." tout en déplorant la foule des aoûtiens qui trouble sa quiétude vendéenne : "... Je suis à Sion...et hélas !, il y a beaucoup de monde". Puis l'auteur du "Rivage des Syrtes" se félicite de la bienveillance de la critique à son égard avec la modestie qui le caractérise : "... j'ai lu en effet l'article de France soir que vous me signalez : je n'ai pas eu à me plaindre de la critique , surtout à propos d'un ouvrage qui n'était pas très important et qui ne prétendait pas l'être." [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎Gracq, Julien, écrivain (1910-2007).‎

‎P.A.S. S. l., 27 juillet [ca 1970].‎

‎Carton in-12, R°/V° (21 lignes). Courrier écrit à la femme de lettre Dominique Aury (Anne Desclos), secrétaire de la NRF. Gracq décline l'offre d'Aury de répondre à un questionnaire, car "[son] ignorance de la linguistique est totale, [ses] connaissances en sociologie et en psychanalyse sont des plus minces". Ce questionnaire lui fait "prendre conscience de [ses] terribles lacunes". - Joli courrier.‎

‎Grad, Charles, Ingenieur und Schriftsteller (1842-1890).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Logelbach, 1873-76.‎

‎Zusammen 5 SS. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: “Ich habe das Vergnügen Ihnen meine letzte Abhandlung über die Beschaffenheit und Bewegung der Gletscher mitzutheilen. Diese Abhandlung habe ich bei Gelegenheit des Congresses [des französischen Alpinistenklubs] gehalten und [sie ist] im ersten Band der Jahrbücher des französischen Alpenklub abgedruckt [...]” (Br. v. 25. V. 1875). - Charles Grad bereiste mehrfach Europa, Nordafrika und den Orient, trieb magnetische und geophysikalische Forschungen in mitteleuropäischen Gebirgen, dem Eismeer, der Sahara und dem Sinai-Gebirge und gründete 1870 gründete im Elsaß mehrere Meteorologische Stationen. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-1885) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Ein Brief mit eh. Bearbeitungsvermerk des Adressaten. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

‎Gradic, Stjepan, philosopher, scientist and patrician of the Republic of Ragusa (1613-1683).‎

‎Autograph letter signed ("Stefano Gradi"). Torrenieri, 24. X. 1662.‎

‎4to. 1 ½ pp. on bifolium. Probably to his superior at the Vatican library, Cardinal Flavio Chigi, or to another member of the Roman Curia, written while Gradíc was on his way from Dubrovnik to Rome, where he would assume his new post as custodian of the library. Travelling to Rome on the old Via Flaminia and Via Francigena, Gradíc stopped at the small fortified town of Torrenieri in southern Tuscany. From here he bemoans that his letter will reach the recipient before he himself will and insists that he will continue to "satisfy his debt" to the library. - In connection with his appointment as custodian of the Vatican Library, Gradíc was releaved of his duties in Dubrovnik, which allowed him to stay in Rome permanently. This new freedom permitted him to strengthen his position within the Roman Curia and to devote himself more fully to his broad literary and scientific interests. As one of the most senior officials of the Republic of Ragusa, Gradíc played a key role in the reconstruction of Dubrovnik following the disastrous earthquake of 1667. He described the event in Latin verse and organized help from all over Europe. In 1682 he succeeded his benefactor and superior Flavio Chigi (1631-93) as Librarian of the Vatican Apostolic Library. - Minor foxing; a collector's note in pencil on the recto.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.800,00 Informazioni/Compera

‎Gradl, Hermann, German painter, draftsman and illustrator (1883-1964).‎

‎Autograph signature. Nürnberg, 20. II. 1919.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Self-taught as an artist, Gradl created romantic genre and landscape paintings, including over 200 oil studies and drawings of the Rhine, and was commissioned with six monumental paintings for the Neue Reichskanzlei in Berlin in 1939. The absence of any sign of contemporary infrastructure such as rails or streets constitute a characteristic feature of his work. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Gradl, Hermann, Maler, Zeichner und Illustrator (1883-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Nürnberg, 23. III. 1920, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn: "[...] Ich weiß genau, was sie gerne möchten. Das ist aber auf so einem kleinen Bildchen schwer zu machen. Ihr Bildchen stellt eine Stimmung am späten Nachmittag im Herbst dar. Der viele Wasserdunst und der zurückgegangene Wald erzeugt solche feine Stimmungen. Wenn Sie mal nach Nürnberg kommen sollten, dann werden sie bei mir sehen, was sie suchen. Weite Fernblicke, Himmel, Bäume, alles, was ein Naturfreund begehren kann. Vielleicht kommen wieder andere Zeiten, wenigstens hoffe ich darauf, dass die jetzt wahnsinnig in die Höhe geschraubten Preise wieder zurückgehen, damit auch meine Bilder billiger werden können. Vorerst aber steigt die Nachfrage und die Preise immer noch [...]" - Gradl war später ein persönlicher Protégé von Hitler. Sein Heimatort Marktheidenfeld hat nach mehreren Umwegen zu einer besonnenen Rezeption des Künstlers gefunden.‎

Riferimento per il libraio : 59844

‎Gradl, Johann Baptist, Politiker (1904-1988)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Dr. Gradl".‎

‎o.J. Ohne Ort (Bonn), 18. XI. 1970, Kl.-4°. 1/2 Seite.‎

‎"Der Moskauer Vertrag, so wie er sich heute darstellt, ist zu Lasten der deutschen Interessen ein unausgewogener Vertrag." - Im Moskauer Vertrag verpflichteten sich am 12. August 1970 die Sowjetunion und die Bundesrepublik Deutschland, den internationalen Frieden aufrechtzuerhalten und den Entspannungsprozess zu fördern, damit sich die Lage in Europa normalisiert. - Gradl war 1965-1966 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte und 1966 zusätzlich Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen im Kabinett Erhard II.‎

Riferimento per il libraio : 52514

‎Gradnauer, Georg, Politiker (1866-1946).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Entwicklung großer und machtvoller Staaten in den außereuropäischen Erdteilen ist durch den Weltkrieg überaus beschleunigt worden. Würden die europäischen Staaten sich in Zukunft abermals untereinander durch Krieg zerfleischen, so müßte das alte Europa vollends von seiner führenden Rolle zurücktreten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 55.‎

‎Gradnauer, Georg, sozialdemokratischer Politiker (1866-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 11. IV. 1907.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Kondolenzschreiben an die Witwe des sozialdemokratischen Politikers Ignaz Auer, der eben im Alter von 61 Jahren verstorben war: "Es drängt mich, Ihnen in diesen schmerzlichen Tagen meine innige Anteilnahme auszusprechen. Viele, viele stehen trauernd und ergriffen am der Bahre des dahingeschiedenen Führers und Freundes, ich aber darf sagen, daß mich seit Jahren schon kein anderes Geschehniß so tief erschütterte als das Siechtum unseres Nazi, dem, seitdem ich ihn erst kennen lernte, meine ganze Verehrung galt [...]". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

‎GRAEDEL Linda‎

‎Linda Graedel begleitet das Schaffhausener Bachfest. Mit Texten von und über Bach, einer Einführung von Dr. Felix Schwank und einer Betrachtung von Erwin Waldvogel.‎

‎Schaffhausen. Meier Verlag. (Ohne Jahr. 1985). Ca. 100 nicht nummerierte Seiten. Mit zahlreichen ganzseitigen Illustrationen. Illustrierter OKart.-Einband. 24x24 cm‎

‎* Handschriftlich auf dem Vortitelblatt: "to Gertrud, mey new friend loev linda gs Schaffhausen 1998 (mit kleiner Zeichnung)". Dabei: Eine Faltkarte mit farbiger Illustration "Dance of Life" (1991), eine farbige Originallithographie (ohne Titel auf Faltkarte) u. Einladungskarte zur Vernissage "Paintings von Linda Graedel-Sherman" Galerie Seepark Thun 1993.‎

Riferimento per il libraio : 69679

‎Graef, Gustav, Maler (1821-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, o. D.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Gustav Graef schuf anfangs monumentale Malereien und wandte sich nach 1862 "vorzugsweise dem Portrait [zu], namentlich dem weiblichen, das den Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens bildet. Hierin stieg sein Ansehen von Jahr zu Jahr, bis die Aufträge dergestalt zunahmen, daß die Ausführung darunter litt" (H. A. Müller: Biographisches Künstler-Lexikon. Leipzig, Vlg. des Bibliogr. Inst., 1882, S. 216). Von 1868 bis 1870 führte Graef u. a. drei große historische Kompositionen in der Aula der Universität zu Königsberg aus "und andre sehr reizende allegorische Darstellungen im v. Tiele-Wincklerschen Haus in Berlin. 1879 hatte er auf der Berliner Ausstellung ein treffliches Venusbild. Er ist Professor und Mitglied der Akademie in Berlin" (ebd.).‎

‎Graef, Walther, Jurist und Politiker (1873-1937).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. Eisenach, o. D.‎

‎1 S. Folio (221:281 mm). Albumblatt mit montiertem Abschnitt mit gedr. Zeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ein grosser Deutscher hat das Wort geprägt: 'Deutsch sein und Character haben ist ohne Zweifel gleichbedeutend.' Erst wenn dieses Wort sich in der Führung restlos durchgesetzt hat, werden wir den Wiederaufstieg des Vaterlandes erleben [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Walther Graef amtierte von 1925 bis 1932 und 1933 als Vizepräsident des Reichstags. - Mit rotweißer Stempelmarke "Reichstag-Vicepräsident". Koslowsky 197.‎

‎Graefe, Arthur, Kulturbeamter und Politiker (1890-1967).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., ms. Textvorlage (Kopie) mit eh. Korrekturen und eh. Brief mit U. Goldebee (Benz bei Wismar), 1927 und 1928.‎

‎(1+1½ =) 2½ SS. auf 3 Bll. Folio (223:282 mm), 4to und 8vo. Das Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Längere Sentenz mit einem Vergleich der Einstellung einiger Deutscher mit jener des israelitischen Volks unter ägyptischer Oberherrschaft nach 1 Mose 47,25, die Graefe als "ersterbenden Freiheitswillen" empfindet: "Es ist gewiß ein furchtbares Schicksal, daß das an der Front gegen eine Welt in Waffen in beispiellosem Heldentum siegreich gewesene deutsche Volk sich durch den Riesenbetrug der 14 Wilsonpunkte die Waffen aus der Faust winden ließ [...] furchtbarer als dies Schicksal ist die Schmach des offensichtlich ersterbenden Freiheitswillens auch in sog. nationalen Kreisen: '...wir wollen gern leibeigen sein, laß uns nur leben u. Gnade vor dir, unserem Herrn, finden!...' [...]" (9. XI. 1927). Das Begleitschreiben an den Verlag "Deutschlands Zukunft" mit Korrekturen zur übersandten Textvorlage für den Druck: "Anliegend sende ich Ihnen mit Dank das Manuskript zurück, indem ich darauf aufmerksam mache, daß sich darin einige peinliche Schreibfehler befinden [...]" (17. VII. 1928). - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 237.‎

‎Graefe, Carl Ferdinand von, Chirurg und Augenarzt (1787-1840)‎

‎Brief mit eigenh. U. "C. v. Graefe".‎

‎o.J. Berlin, 12. I. 1833, 25,5 x 21 cm. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎An den Theatersekretär und Souffeur Ludwig Wolff am Königstädtischen Theater mit der Bitte, in seinem "Repertorium der Schauspiele [...]" die vollen Titel von Graefe zu nennen. - Carl Ferdinand von Graefe, der bedeutende Berliner Chirurg und Augenarzt war Direktor der Chirurgischen Klinik der Charité und Vater des Ophthalmologen Albrecht von Graefe. Er residierte in der berühmten, von Schinkel erbauten "Villa Finkenherd" im Hansaviertel am Berliner Tiergarten. - Minimale Randschäden. - Beiliegend: II. Dasselbe. Berlin, 3. XII. 1817. 18 x 19,5 cm. An eine Redaktion mit Abdruckbitte einer Bekanntmachung.‎

Riferimento per il libraio : 60698

‎Graefe, Heinrich, Pädagoge (1802-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kassel, 14. X. 1850.‎

‎1 S. 4to. An einen Herrn Doktor mit Neuigkeiten und zu dessen Autographenwunsch: "Hierbei einen kleinen, unbedeutenden Bericht über unsere Angelegenheit. Es ist schon in diesen Tagen nicht viel zu berichten gewesen, die Entscheidung werden sie aus Frankfurt schneller erfahren, als von hier aus. Ich werde aber nicht ermangeln, weiter zu berichten, falls hier noch besondere Dinge vorgehen sollten. In Bezug auf Bayrhoffers Handschrift [d. i. der Philosoph Karl Theodor Bayrhoffer, 1812-88] werde ich Ihrem Wunsche zu entsprechen suchen. Ich selbst besitze keine Zeile von ihm. Wenn Sie mir sagen sollten, ob Ihnen an der Handschrift anderer Personen gelegen ist, die einigen Namen haben, so werde ich Ihnen recht gern theils aus meinen Berufssammlungen, theils aus denen meiner Freunde dienen [...]". - Heinrich Graefe wurde in den frühen 1840er Jahren als Rektor der Bürgerschule nach Kassel berufen, wo er später als Direktor die von ihm eingerichtete Realschule leitete. Mit Beginn der Revolution von 1848 entfaltete Graefe eine rege öffentliche Tätigkeit als Vertrauensmann der kurhessischen Volksschullehrer, als liberaler Abgeordneter der Linken in der Kurhessischen Ständeversammlung und als Mitglied der Oberschulkommission. Unter Minister Ludwig Hassenpflug, dem "bestgehassten Mann Kurhessens", wurde er aufgrund seiner Schrift "Der Verfassungskampf in Kurhessen" (Leipzig 1851) kriegsgerichtlich wegen Majestätsbeleidigung zu einer Festungsstrafe verurteilt. - Mit Sammlernotiz in Bleistift; am unteren Rand leicht gelbfleckig.‎

‎Graefe, Heinrich, Pädagoge (1802-1868).‎

‎Eigenh. Manuskript zum "Verfassungsdrama in Kurhessen". Kassel, 9. X. [1850].‎

‎5 SS. auf 3 Bll. 4to. Das Bürgertum in Militär, Medien und Gerichten verteidigt die Verfassung: Über den Fortgang des Kurhessischen Verfassungskonflikts, den verhafteten Parlamentarier, Begründer und Herausgeber der "Neuen Hessischen Zeitung", Karl Oetker, und den annähernd geschlossenen Rücktritt des gesamten Offizierscorps. - "Der zweite Act des Verfassungs-Drama's in Kurhessen, das nun seit dem 2. September spielt, ist heute zu Ende gegangen. Hören Sie in gedrängter Kürze den Verlauf in den letzten Tagen [...] Heute nun geschah das Unerwartete, das in dieser Weise noch nie Dagewesene. Fast das ganze hiesige Officierkorps etwa 120 bis 130 Officiere darunter alle Stabsoffiziere, reichten ihr Gesuch um Abschied ein, weil sie in Folge ihres auf die Verfassung geleisteten Eides zur Ausführung der selbst vom obersten Militärgericht als verfassungswidrig anerkannten Verordnungen nicht mitwirken könnten [...] Vielleicht sind die +++ deutschen Blätter nur ein Kanal um +++ Stüve'sche Politick in Thüringen, wo Treu und Glaube, Recht und Eid stets heilig waren, in Umlauf zu bringen, freilich gewiß ohne Erfolg. Denn Lüge und Verrath am Vaterlande werden auch dort bald erkannt!" - Heinrich Graefe wurde in den frühen 1840er Jahren als Rektor der Bürgerschule nach Kassel berufen, wo er später als Direktor die von ihm eingerichtete Realschule leitete. Mit Beginn der Revolution von 1848 entfaltete Graefe eine rege öffentliche Tätigkeit als Vertrauensmann der kurhessischen Volksschullehrer, als liberaler Abgeordneter der Linken in der Kurhessischen Ständeversammlung und als Mitglied der Oberschulkommission. Graefe wurde unter Minister Ludwig Hassenpflug, dem "bestgehassten Mann Kurhessens", dessen Ministerium auf Geheiß des Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. den Verfassungsbruch begangen hatte, der zu dem genannten Konflikt führte, aufgrund seiner Schrift "Der Verfassungskampf in Kurhessen" (Leipzig 1851) kriegsgerichtlich wegen Majestätsbeleidigung zu einer Festungsstrafe verurteilt. - Mit Sammlernotiz in Bleistift und leichtem Tintenfingerabdruck am Gegenblatt.‎

‎Graener, Paul, Komponist (1872-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Salzburg, 7. X. 1944, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Dirigenten Rudolf Nilius: "[...] Ich werde die Angelegenheit, die ich sehr befürworte, sofort an den Verlag Zimmermann weiterleiten u. hoffe, daß er einverstanden sein wird [...] Wir sind hier einstweilen bei Steinslechner untergekommen u. werden hier abwarten was geschieht. Eigenlich haben wir wieder einige Hoffnung auf Metz - aber Du scheinst es aufgegeben zu haben? [...]"‎

Riferimento per il libraio : 45631

‎Graener, Paul, Komponist (1872-1944)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Namenszug.‎

‎o.J. München, Juni 1918, 18,5 x 15 cm. 1 Seite. Dazu eine Portraitpostkarte des Komponisten. Beides unter rotem Passpartout: 40 x 29,5 cm..‎

‎Notenzeile aus seiner am 5. Juni 1918 in München uraufgeführten Oper "Theophano" (Dichtung von Otto Anthes).‎

Riferimento per il libraio : 55541

‎Graener, Paul, Komponist (1872-1944)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 22. XI. 1921, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Musikwissenschaftler Eugen Schmitz ( (1882-1959) wegen einer Reise nach Dresden und einer Kaffeestunde.‎

Riferimento per il libraio : 55272

‎Graener, Paul, Komponist (1972-1944).‎

‎Brief mit eigenh. U. Salzburg, 3. II. 1912.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Am 20. Juli dieses Jahres beginnt die Salzburger Musikwoche. Es ist geplant, in 3 Opernaufführungen 1) 'Bastien u. Bastienne' u. 2) den 'Schauspiel-Direktor' zu geben. Nun existiert aber keine Bearbeitung des 'Schauspiel-Direktor', die einerseits künstlerisch vornehm und anderseits bühnenwirksam wäre, und die meistgespielte 'Schneider'sche' Bearbeitung ist wohl die am wenigsten befriedigende von allen. Ich möchte nun an Sie [...] mit der Bitte herantreten, den 'Schauspiel-Direktor' [einer] gänzlichen Neubearbeitung zu unterziehen [...]". - Paul Gräner war Kapellmeister an Theatern in Bremerhaven, Königsberg, Berlin und 1896 in London am Haymarket-Theater sowie an der Royal Academy of Music und ging 1908 nach Wien, wo er am Neuen Konservatorium Komposition lehrte. Von 1910 bis 1913 war Gräner Direktor des Salzburger Mozarteums und lebte danach als freischaffender Komponist und privater Musiklehrer in München. "1920-24 trat er die Nachfolge Max Regers als Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium an, wurde 1930 Direktor des Sternschen Konservatoriums in Berlin, leitete seit 1933 eine Meisterklasse an der Akademie der Künste und war bis 1941 Vizepräsident der Reichsmusikkammer. Gräners Kompositionen werden der nachromantischen Schule zugeordnet. Neben Liedern, Orchesterwerken und Kammermusik schrieb er einige Opern, u. a. 'Don Juans letztes Abenteuer' (1914)" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Graeser, Wolfgang, Geiger, Musikforscher und Mathematiker (1906-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. VI. 1928.‎

‎2 SS. Kl.-4to.. Fünf Tage vor seinem Freitod an einen Redakteur (wohl der Literaturkritiker und Essayist Eduard Korrodi) "ueber eine eventuelle Taetigkeit bei der N. Z. Z.": "[...] Ich darf noch darauf hinweisen, dass ich bisher noch nicht redaktionell in einer Zeitung taetig war, sondern lediglich wissenschaftlich und schriftstellerisch fuer eine gearbeitet habe (s. 'Koerpersinn'). Ganz besonders wuerde ich mich freuen, wenn es mir gelingen wuerde in den Dienst eines so grossen Unternehmens wie die N. Z. Z. zu kommen, dem Brennpunkt und Sammelorgan des geistigen Lebens in der Schweiz und wenn ich auf diese Weise in nahen Zusammenhang mit dem schweizerischen Geisteslebe und zumal dem meiner Geburtsstadt gebracht wuerde [...]". - Mit kleinen Randläsuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 2.500,00 Informazioni/Compera

‎Graesse, Johann, Literaturhistoriker und Bibliograph (1814-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 27. XII. 1845.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Königlich Sächsischen Landtagsarchivar Adolf Segnitz mit der Bitte um Verkauf eines Lutherautographs: "Da Sie schon einmal die Güte hatten, mir eine von ihren Autographendoubletten abzulassen, so wende ich mich auch jetzt wieder, da ich Auftrag habe 2 Autogr. von Luther, diese nicht bloße Unterschriften, sondern wenigstens noch 1 Zeile andere Worte von seiner Hand dabei, an dieselben und erlaube mir die gehorsamste Frage, ob Sie mir wohl eine solche ablaßen können. Ich könnte Ihnen 2 Louisdor dafür offeriren [...]". - In den 1840er Jahren wurde Johann Graesse wegen seiner Sprach- und Literaturkenntnisse zum Privatbibliothekar des sächsischen Königs Friedrich August II. berufen. Von bleibendem Wert sind u. a. Graesses "Bibliotheca magica et pneumatica" (Leipzig 1843), eine Bibliographie über Veröffentlichungen zum Zauber-, Wunder- und Aberglauben unter Berücksichtigung von Hexen- und Teufelsliteratur, sowie seine "Bibliotheca psychologica" (Leipzig 1845). - Mit Sammlernotiz in Bleistift, Siegelrest und einem kleinen Tintenwischer. Leicht angeschmutzt, die Adressenseite leicht braunfleckig.‎

‎Graesse, Theodor, Literaturhistoriker und Bibliograph (1814-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schloss Wackerbarth bei Radebeul, 24. VIII. 1884.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Heraldiker und Genealogen Alfred Grenser, Archivar des heraldischen Vereins Adler in Wien: "Ew. Hochwohlgeboren haben mich durch Ihr werthes Schreiben sehr erfreut, da ich erst durch Sie eigentlich auf meine Urgroßmütterliche Abstammung gekommen bin. Natürlich ist auch Ihre Erklärung meines Namens vollständig richtig. Es bleibt also für mich nur die Hauptfrage übrig, welch jüngerer Kolpenstein [?] der bairischen Linie wanderte aus und warum, war seine Frau [...] katholisch oder nur nicht ebenbürtig und wie geschah das [...] Alles das sind Sachen, die sich niemals ermitteln lassen werden, da, wie ich Ihnen schon schrieb, alle [...] Familienpapiere verloren sind [...] Beiträge zu Ihrer Autographensammlung kann ich Ihnen leider nicht viele liefern, da ich mit den erhaltenen Briefen ziemlich liederlich umgegangen bin, allein einige habe ich, kann sie Ihnen aber erst, wenn ich wieder in Dresden bin, Mitte November schicken. Heute lege ich zwei bei, die ich gerade habe [...]".‎

‎Graetz, Heinrich, Historiker (1817-1891).‎

‎Eigenh. Briefnachschrift mit U. Breslau, 8. XII. 1881.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Nach einem zweieinhalbseitigen Brief seiner Gattin an eine Schriftstellerin: "Da meine Frau jetzt mit der Lectüre Ihrer Sprichwörter fertig ist, so werde ich mich darüber hermachen. Meine Psalmen haben Sie gelesen, ohne daß ich Ihnen ein Ex. zugeschickt? [...] Ich freue mich aber, daß Ihnen die Uebersetzung und Behandlung gefallen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm seiner Frau Marie und mit kleinen Stecknadeldurchstichen.‎

‎Graetz, Leo, Physiker (1856-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 9. I. 1909, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden, dem er für den Februar einen Aufsatz über Radium für die "Zukunft" verspricht.‎

Riferimento per il libraio : 43722

‎Graevenitz, Fritz von, Bildhauer und Maler (1892-1959)‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten mit U.‎

‎o.J. Davos und Gerlingen, 5. II. 1930 bis 21. XII. 1942, 8°. Zus. 3 Seiten.‎

‎Über eine Augenkrankheit und mit Verabredungen.‎

Riferimento per il libraio : 59857

‎Graevenitz, Fritz von, Maler und Bildhauer (1892-1959)‎

‎2 eigenh. Ansichtskarten mit U.‎

‎o.J. Gerlingen und Botnang, 10. I. 1942 und 27. XII. 1954, 2 Seiten.‎

‎Weihnachts- und Neujahrswünsche für eine Kunstgalerie in Stuttgart. Umseitig der von Graevenitz geschaffene Bronzelöwe auf der Stuttgarter Solitude und eine Majolikabüste. - 1 Karte gelocht.‎

Riferimento per il libraio : 50040

‎Graevenitz, Fritz von, Maler und Bildhauer (1892-1959)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Leonberg und Stuttgart-Solitude, 12. X. 1956 und 15. V. 1957, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.‎

‎An die Robert Bosch GmbH. - I. Dankt für den Genesungswunsch und die Rosen. - II. Dankt für "Blumen und die guten Wünsche zu meinem 65. Geb. Tag und zum unverdienten Ehrenbürger [...] Zwar sehe ich hier vom Schreibtisch aus zuweilen ein Auto und höre Motorräder, aber nachts schmälen die Rehe und es gibt im Wald herrliche klare Quellgründe. Erst 2 Wildenten sah ich. Und hüpfende Forellen. Also alle Voraussetzungen, hier wieder gesund zu werden [...]"‎

Riferimento per il libraio : 44683

‎Graf, Alexander, Architekt (1856-1931).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1908 und 1915.‎

‎Zusammen 4 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Betr. eine Zinsangelegenheit (11. XII. 1908) und Genesungswünsche, “nachdem Sie nach so schwerer Krankheit wieder genesen in Ihrem Heime eingezogen sind” (Br. v. 11. II. 1915). - Graf, ein Schüler Heinrich von Ferstls an der TH Wien, war mehrere Jahre im Atelier von Ferdinand Fellner und Hermann Helmer tätig und ließ sich nach einer Studienreise durch Italien als selbständiger Architekt in Wien nieder. 1898 errichtete er gemeinsam mit Franz Frh. von Krauß die Volksoper; weitere Arbeiten wären der Glashüttenhof in Wien IX, Ausstellungspavillons und Landhäuser. Vgl. Thieme/B. XIV, 480 und Czeike II, 584. - Ein Brief im linken Rand gelocht (geringfügige Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Graf, Arturo, Dichter (1848-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("A. Graf"). Turin, 17. IV. 1884.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Signor Sarfatti, wohl der Dichter Attilio Sarfatti (1863-1900), mit der Mitteilung, daß dessen Nachricht ihn sehr interessiere und er das nette Angebot, das dieser ihm unterbreitet habe, gern nutzen möchte. Er würde sich freuen, wenn er ihm das genaue Datum des Codex schicken würde mit der Angabe, ob dieser auf Papier oder auf Papyrus geschrieben worden sei. Ebenfalls müsse er wissen, in wie viele Kapitel er unterteilt sei, und überdies brauche er eine Transkription der ersten 18 Verse des ersten Kapitels. Außerdem bitte er ihn, in der Bibliothek Marciana zu suchen, ob andere Kopien des Manuskripts unter den Namen "Henzelmino, Enselmino oder Eselmino" zu finden seien oder unter dem Titel "Lamentazione, Lamento, Pianto". Falls er jemanden in Treviso kenne, möge er diesen beauftragen, dasselbe in deren Staatsbibliothek zu tun. An diese Bemühungen werde er sich dann in seinem Artikel gerne erinnern: "Va da sè che del suo nome e della su fatica si farebbe ricordo nell'articolo che a suo tempo pubblicherei [...]". - Arturo Graf, ursprünglich deutscher Abstammung, verbrachte seine Kindheit in Rumänien, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Neapel und habilitierte sich 1874 als Privatdozent an der Universität zu Rom. "Schon während seines Aufenthalts in Neapel hatte er sich nebenbei mit Philologie sowie mit den Naturwissenschaften befaßt und Proben eines eigentümlichen poetischen Talents gegeben" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Giornale Storico della Letterature Italiana". - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kl. Registraturetikett, dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und hs. Numerierung "60".‎

‎Graf, Ferdinand, Politiker (1907-1969).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. X. 1946.‎

‎¾ S. Gr.-4to. An Charlotte Seefehlner zum Ableben Ihres Gatten, Baurat Egon Ewald Seefehlner (geb. 1874), ein Eisenbahnfachmann und Elektrotechniker. - Ferdinand Graf war Direktor des Kärntner Landwirteverbandes und wurde nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich zwei Jahre in den Konzentrationslagern Dachau und Flossenbürg inhaftiert; anschließend mit Aufenthaltsverbot für Österreich belegt, wurde er 1941 zur Wehrmacht eingezogen. "1945 wurde Graf Leiter des Verbandes österreichischer Landwirte und in das Generalsekretariat der ÖVP gewählt. 1945-56 war er Staatssekretär für das Sicherheitswesen im Innenministerium, bereitete den Aufbau des Bundesheeres vor und amtierte 1956-61 als Bundesminister für Landesverteidigung" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Graf, Ludwig Ferdinand, Maler (1868-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("LGraf"). Wien, 18. V. 1908.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Hofrat: "Leider sind die Würfel zu ungunsten St. Gilgens gefallen. Meiner Schwiegermutter hat der Arzt, der erst jetzt in der Sommeraufenthaltsangelegenheit befragt wurde, Gastein und eine Hochgebirgsnachkur empfohlen, so dass wir uns doch für Gossensass entschließen mussten [...]". - Der aus Wien gebürtige Maler studierte daselbst und in Paris und "wandte sich nach einer impressionistischen Periode einer von P. Cézanne beeinflußten, farbig ausdrucksstarken Malweise zu" (AEIOU). 1901 wurde Graf Mitglied des Hagenbundes, 1909 auch dessen Präsident. Lange Zeit vergessen, wurde er erst in den 1990er Jahren von der Kunstgeschichte wiederentdeckt.‎

‎Graf, Max, Musikhistoriker (1873-1958)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 12. III. 1930, Gr.-4°. 1/2 Seite.‎

‎Mahnt eine schnellere Durchführung seiner Buchausgabe an.‎

Riferimento per il libraio : 59887

‎Graf, Max, Musikhistoriker (1873-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. New York, 12. XII. [1948].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Bedankt sich bei Josef Wesely für Glückwünsche zu seinem Geburtstag.‎

‎Graf, Max, Musikhistoriker und -kritiker (1873-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 8. X. 1953].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Glückwünsche.‎

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