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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Karlsbad, 31. VII. 1930.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Komponisten Max Oberleithner: "Habe mich Ihres schönen Erfolges sehr gefreut, umsomehr als ich allein das Werk durchsetzte [...]". - Bei dem Erfolg mag es sich um die Neuinszenierung von Oberleithners Oper "Der eiserne Heiland" gehandelt haben, die im Juni und Juli des Jahres an der Wiener Staatsoper zu sehen war. Die Uraufführung des Werks hatte am 20. Jänner 1917 an der Wiener Volksoper stattgefunden.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. V. 1911.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Ich bin ganz erstaunt darüber, daß Sie mich zu einem berühmten Mann machen, dessen Photographie erstrebenswert sei. Ich werde ja noch ganz stolz und dann wird's wohl mit mir nicht zum Aushalten sein [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 15. VIII. 1913.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei Ihr Opernbuch, das ich mit grösstem Interesse gelesen habe. Es scheint mir unwahrscheinlich, daß der von Ihnen Genannte der richtige Mann dafür ist. Ich glaube, daß Lehar es hübsch machen würde. Die Handlung ist etwas mager, man muß viel Stimmungsmusik machen und auf diese versteht sich Lehar vortrefflich [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas angestaubt.
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Eigenh. Postkarte mit U. ("Karpath"). Aschau, 18. VIII. 1917.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Ich erhielt Ihren interessanten Aufsatz hieher nachgeschickt. Nun müssen Sie sich gedulden, bis ich nach Wien komme, ich will dann bei den Grossauguren sehen, was sich machen läßt [...]". - Ludwig Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des "Neuen Wiener Tageblatts" und redigierte von 1914 bis 1917 den "Merkur". Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett "Schlagobers" widmete. Karpath "gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt" (DBE).
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Karpath, Ludwig, Musikschriftsteller und Redakteur (1866-1936).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. I. 1911.
1 S. 4to. “Ich wünsche Ihnen ein glückliches Neues Jahr und vor Allem, dass Sie von meinen Quälereien befreit werden. Mir wünsche ich, dass Sie mir dazu verhelfen. O Gott, was habe ich mir da eingebrockt! Ich für meine Person wäre schon mit einem Armengrab zufrieden. Verschaffen Sie mir nur bei Lebzeiten Ruhe. Wenn ich einmal tot bin, können Sie mich meinetwegen an der Friedhosfmauer verscharren lassen [...]”. - Karpath ließ sich nach dem Studium am Prager Konservatorium und einer gemeinsam mit dem Wiener Männergesangs-Verein unternommenen Amerikatournee 1894 in Wien nieder, war bis 1921 Musikreferent des ‘Neuen Wiener Tageblatts’ und redigierte 1914-17 den ‘Merkur’. Seit 1932 als Konsulent für die Bundestheater im Unterrichtsministerium tätig, stand er zeit seines Lebens in freundschaftlicher Beziehung zu Komponisten wie Brahms, Reger, Mottl und Richard Strauss, der ihm 1924 sein Ballett ‘Schlagobers’ widmete. Karpath “gehörte zu den einflußreichsten Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, förderte junge Talente und war maßgeblich an der Gründung der Volksoper und der Errichtung des Konzerthauses beteiligt” (DBE). Vgl. auch Czeike III, 470. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.
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Karpow, Anatoli Jewgenjewitsch, Schachspieler (geb. 1951)
Eigenh. Widmung und U. in Filzstift auf einem Plakat.
o.J. Baguio City, Juli 1978, 66 x 50 cm. Karton.
Référence libraire : 36307
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KARR (Alphonse)
Lettre autographe signée
Nice, 20 juin 1863. In-8, 1 p. 1/3.
Référence libraire : 23278
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Léon Gozlan -
1/2 page in8 - bon état -
Référence libraire : GF21032
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Mon cher Alphonse -
2 pages in8 - bon état -
Référence libraire : GF22091
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Monsieur -
1 page in8 - piqures et rousseurs sur la marge droite -
Référence libraire : GF21137
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Monsieur -
1 page in4 - Nice - En tête du Figaro -
Référence libraire : GF21139
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Mr le docteur de Beauvais - St Raphael le 23/7/1877 -
2 pages 1/2 in8 + enveloppe -
Référence libraire : GF22090
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à Paul? -
1 page in8 - Nice - En tête à la guèpe -
Référence libraire : GF21138
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à un ami -
1 page 1/2 in8 - A un neveu du Dr Blanche -
Référence libraire : GF22088
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à un ami -
2 pages in8 - En tête du journal "Les Guêpes" -
Référence libraire : GF22089
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Lettre autographe signée à une dame -
1 page in8 - bon état -
Référence libraire : GF21033
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KARR Alphonse - ( Paris 1808 - St Raphael 1890) - Ecrivain français -
Voyage autour de mon Jardin - et - Lettre autographe signée à "Monsieur" - (sur les Roses)
1845 Paris - Dumont - 1845 - 2 tomes reliés en un volume in8 - reliure demi basane brune - dos orné - mors un peu frottés - La lettre de 1 page in8 est au sujet des Roses, passion d'Alphonse Karr -
Référence libraire : GF35647
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Karr, Alphonse, französischer Schriftsteller (1808-1890).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
125:93 mm. Mit rotem Siegel. "Remerciement de vos témoignages […]". - Alphonse Karr gründete das satirische Magazin "Les Guêpes" ("Die Wespen"), das zwischen 1839 und 1876 erschien. Als erbitterter Gegner von Napoléon III. ging er nach dem Staatsstreich von 1851 ins Exil nach Nizza.
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Karrer, Felix, Geologe (1825-1903).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. VII. 1882.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Als Sekretär des wissenschaftlichen Clubs in Wien an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie ich soeben vernehme, wurde bei Euer Wohlgeboren der Jahresbeitrag für unsere Monatsblätter einkassirt. Es ist durchaus nicht unsere Absicht von Persönlichkeiten, welche dem wissenschaftlichen Club von seinem Entstehen an so viele Sympathien entgegengebracht und denselben so werkthätig unterstützt haben, diese Beiträge erheben zu lassen. Wir sind im Gegentheile glücklich diesen geehrten Herrn einen kleinen Beweis unserer Dankbarkeit durch Übersendung unserer Blätter entgegenbringen zu können [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Kanzlei des Wissenschaftlichen Clubs in Wien.
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Karrer, Paul, Chemiker und Nobelpreisträger (1889-1971).
2 ms. Briefe mit U. und 1 eigenh. Brief mit U. Zürich, 1939-1945.
Zusammen 3½ SS. auf einem Doppelblatt und 2 Einzelblättern. 4to und 8vo. Die ms. Briefe mit Adresse. Freundschaftliche Korrespondenz mit seinem ehemaligen Assistenten, dem Chemiker Beat Heinrich Ringier. - Per Feldpost über den Fortbestand des Chemischen Instituts an der Universität Zürich: "Für Deine freundlichen Zeilen aus dem Aktivdienst danke ich Dir herzlich. Von meinen gegenwärtigen und früheren Schülern habe ich in den letzten Tagen vielfach Nachricht bekommen, die meisten liegen an unserer Grenze verstreut und suchen sich mit den Verhältnissen so gut wie möglich abzufinden [...] Wir versuchen unser Institut so gut wie möglich wieder auf die Beine zu stellen, was recht schwierig ist, da die meisten Assistenten und auch das Hauswartspersonal im Militärdienst stehen und die Urlaubsgesuche bisher grösstenteils noch unerledigt sind. So weiss ich nicht, ob wir nächsten Montag, dem offiziellen Semesterbeginn, unser ganzes Laboratorium öffnen können [...]" (18. X. 1939). - Über seinen Urlaub, einen zu erledigenden Wunschzettel und den Militärdienst seiner Söhne: "Wir waren bei Empfang deines Briefes gerade in den Ferien - in Sils-Maria, wo wir bei prächtigem Wetter schöne Tage verbrachten. Jetzt hat die Arbeit wieder begonnen. Auch der Garten erfordert viel Pflege [...] Auf den Wunschzettel haben wir die Crèmeteller geschrieben, die Euch in den nächsten Tagen zugestellt werden sollen [...] Jürg und Heinz sind in di[e]sem Sommer sehr stark durch Militärdienst in Anspruch genommen, was namentlich für Jürg, der nächsten Sommer das Staatsexamen machen wollte, eine unerfreuliche Behinderung ist [...]" (2. IX. 1943). - Mit der Bitte um einige Exemplare seiner Dissertation: "Ich erlaube mir, Dich anzufragen, ob Du mir für das Chemische Institut evt. noch einige Exemplare Deiner Dissertation überlassen könntest [...] Die Arbeit wird gelegentlich von Studierenden konsultiert [...]" (15. III. 1945). - Auf Briefpapier mit ms. Briefkopf des Chemischen Instituts bzw. gedr. persönlichem Briefkopf.
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Karsch (Karschin), Anna Luise, Dichterin (1722-1791).
Eigenh. Briefgedicht mit U. ("A. L. Karschin"). Schwedt, 10. X. 1787.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Unveröffentlichtes Briefgedicht an die Schriftstellerkollegin Susanne von Bandemer (1751-1828), geschrieben während eines Aufenthalts auf dem von Markgraf Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt zur Theaterresidenz ausgebauten Schloß Schwedt in der Uckermark: "Liebe Bandemer, ich ward / überrascht zum Schnelentschluße / meiner Fahrt, / wie ein Mädchen spröder Art / übereilet wird zum Kuße - - / Meine Lieblingssänngerrin / schrieb so herzig, daß ich reisen muste / daß ich Ihr so wahr ich binn / nicht zu wiederstehen wuste / und nun will ihr Eigensinn / mich noch lannge nicht entlaßen / und mir gehts auch hier so gut / daß ich Vorsaz könntte faßen / hier zu sein mit frohen Muth / all mein Lebelang, wenn Kinnder / und die Freunde nach Berlin / mich nicht mächttig könntten ziehn, / wenn mein Hauß nicht ein Gehinder / ann dem großen Vorsaz wär / wenn ich vierzig Sommer zähltte / dann ergäb ich mich hieher / und zu meiner Wohnung wähltte / ich ein Hauß fünf Fennster breit / auf dem Plaze der nicht weit / vom Pallast ist abgelegen / und durch Linden breit und schön / jedem Wanndrer lacht entgegen / auf dem Grase sannft zu gehn / aber daß wird nicht erlaubet / weils dem Grase Schönheit raubet / darum geht man neben bey - / Doch was schwaz ich von den Dingen, / meinen Augen sind sie neu / Dir kanns wenig Freude bringen / daß mir Schwed anmutig sey - / Namen will ich lieber schreiben / die du den Registerlein / deines Buchs solst einverleiben / und alsdann, und alsdann / eile zu dem Odensännger / sage meinen Gruß ihn ann / meinen Wunsch, daß ihm nie bänger / auf der Erde sey als mir / inn des Marggraf Heinrichs Laube / daß er seine Freundschaft dir / Zeit und Neid nicht laße rauben / daß er noch mit Ruhmbegier / neue Hymnen soltte sinngen / wenn ich aufgehört zu sein / aufgehört durch Reimerreyn / Herzen zum Gefhühl zu schwingen" (Federwechsel nach "Heinrichs", Groß- und Kleinschreibung normalisiert). Auf der letzten Seite eine Liste von 14 Personen: neben dem Hausherrn und seiner Frau ("Sr. königliche Hoheit der Marggraf von Schwed" und "Frau Baronesse von Stolzenberg") u. a. "der Herr Hof und Forstraht Lauer", "Frau Generalin und Gräfin von Lottum", "die Frau Gräfin von Dyhren", "der Herr Cammerdirector Solger", "Demoisel Sophia Niclas" etc. (wahrscheinlich weitere Gäste auf Schloß Schwedt). "Schreiben Sie vor der Hand diese dreyzen Namen ein, jedem mit einem Exemplar und leben Sie wohl". - Spuren alter Faltung; sauber und wohlerhalten.
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Karsten, Carl, Mineraloge und Metallurge (1782-1853).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Chemiker und Pharmakologen Johann Friedrich John (1782-1847): "Für die gütige Uebersendung der Analyse des Sibirischen Erzes bin ich Ew. Wohlgeb. recht sehr verbunden. Es soll mir eine angenehme Lecture am 1. Feiertage, morgen nemlich, sein, den ich bei meiner Familie auf dem Lande zubringe. Da ich das Vergnügen entbehrt habe Ihre Abhandlung über das Mangan Metall und das in seinem Erze von Ihnen entdeckte ganz neue Metall zu hören, so darf ich vielleicht auf die gütige Mitteilung der selben ebenfalls hoffen. Wegen des Nahmens jenes Fossils erkenne ich zwar Ihre Freundschaft und Achtung für mich mit vielem Danke muß aber bemerken daß es schon anderweitig durch den Nahmen Nadelerz sehr gut bezeichnet ist [...]".
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Karsten, Gustav, Mineraloge und Physiker (1820-1900).
Ausschnitt mit eigenh. U. Kiel, 11. VIII. 1880.
1 S. Qu.-schmal 8vo. Bestätigung darüber, daß ein Student "meine Vorlesungen: 1) Experimentalphysik, Elektricität u. Magnetismus 2) Physikalische Geographie 3) Meteorologie u Klimatologie in diesem Sommersemester regelmäßig besucht hat". - Mit kleinen Randläsuren.
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Karsten, Julius, Schauspieler (1881-1959).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 10. V. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Julius Karsten war an der Wiener Staatsoper in der Kinderoper "Peterchens Mondfahrt" als der "Mann im Mond" (1926-33) und u. a. in dem Film "Die Frau des anderen" (1936) zu sehen.
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Karsten, Julius, Schauspieler (1881-1959).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. III. 1941.
1 S. 8vo. Kondolenzschreiben von Josefine Karsten an den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) bez. des Todes seiner Gattin. Mit eigenh. Notiz und U. Julius' Karsten: "nehmen Sie auch von mir einen Haendedruck entgegen, der Sie alles Mitgefühl und aller Teilnahme versichern soll […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Karsten, Wenceslaus Johann Gustav, Mathematiker (1732-1787).
Eigenh. Schriftstück mit U. Halle a. d. Saale, 10. XI. 1781.
1 S. Kl.-4to. "Daß Herr Friedrich Herz aus Aschersleben im Halberstädtschen seit Michaelis dieses Jahres meine Vorlesungen über die theoretische Mathematik mit allem Fleiße besuche, solches habe auf desselben Verlangen hiemit attestiren wollen | Halle den 10 Novemb. 1791 | Wencesl. Joh. Gustav Karsten | der Math. und Natur Professor".
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Karsunke, Yaak (Georg), Schriftsteller und Schauspieler (geb. 1934)
Masch. Brief mit eigenh. U. (Paraphe).
o.J. Berlin, 6. III. 1980, Fol. 1 Seite.
Référence libraire : 59184
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Kartal, Henry
On Alien Lute
NY: Spinner Press. SIGNED First edition. Hard cover in dust jacket. Published NY:spinner 1961.145 pp. Self published poems of an immigrant under an American spell. Blue cloth with paper label on cover. Inscribed by the author. Near fine in very good clear acetate dj with a few chips and some soiling. . Near Fine. Hard. 1st. 1961. Spinner Press unknown
Référence libraire : 000472
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Kartousch, Louise, Schauspielerin (1886-1964).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit hs. Adresse. An Richard Stern in Wien. Die signierte Bildseite zeigt ein Brustbild en face. - Nachdem Kartousch bereits in Kinderrollen in Linz aufgetreten war, wurde sie bei August Göllerich in Wien zur Sopranistin ausgebildet und debütierte 1902 am Stadttheater von Graz, wo sie vorwiegend Soubretten-Partien übernahm. 1907 wurde Kartousch an das Theater an der Wien verpflichtet und errang bald sensationelle Erfolge als Operettensängerin.
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Eigenh. Bildpostkarte mit U.
o.J. Stuttgart, 31. XII. 1953, 1 Seite.
Référence libraire : 41511
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Eigenh. Gedichtmanuskript (4 Zeilen) mit U.
o.J. Ohne Ort [Stuttgart], 1961, Gr.-8°. 1 Seite.
Référence libraire : 60511
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Stuttgart, 29. VII. 1958, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.
Référence libraire : 44289
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Stuttgart, 25. IX. 1953, Fol. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf.
Référence libraire : 52262
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Stuttgart, 8. I. 1957, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.
Référence libraire : 56389
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Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)
Masch. Postkarte mit eigenh. Nachschrift und U.
o.J. Stuttgart, 18. V. 1961, 1 Seite.
Référence libraire : 49952
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Ansichtskarte mit U.
o.J. Rom, 26. I. 1970, Qu.-kl.-8°. 1 1/2 Seiten.
Référence libraire : 60316
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Frankfurt, 1. XII. 1957, Gr.-8°. 4 Seiten.
Référence libraire : 51959
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974).
Eigenh. Brief mit U. Bollschweil, 2. I. 1970.
2 SS. Qu.-8vo. An Luise Kaufmann (in Zürich), die Gedichte von Sonja Stehelin-Holzing, der Schwester von Marie Luise Kaschnitz, besprochen hatte: "[...] Es bleibt ja ein Schmerz und ein Stachel, dass die Gedicht zu Sonjas Lebzeiten nicht erscheinen konnten [...]".
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Frankfurt und Rom, 3. III. 1954 und ohne Jahr, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten. Gelocht.
Référence libraire : 51585
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Kaschnitz, Marie Luise, Schriftstellerin (1901-1974).
Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. Bollschweil bei Freiburg/Breisgau, 16. II. 1966.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche (zum Geburtstag): “Dank und Gruß aus meiner badischen Heimat”.
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Kaschnitz, Marie-Luise, Schriftstellerin (1901-1974)
Eigenh. Ansichtskarte mit U. "Leu".
o.J. Frankfurt am Main, 17. IV. 1969, 1 Seite. Mit Adresse.
Référence libraire : 56807
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Kasimir, Alois, Maler (1852-1930).
Eigenh. Brief mit U. ("AKasimir"). St. Veit bei Pettau, 21. III. 1910.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Schriftsteller und Autographensammler Eduard Fischer von Röslerstamm über seinen Gesundheitszustand und einen Auftrag: "[…] Mein Leichnahm hat in letzterer Zeit einige unsanfte Memento mori-stöße zu fühlen bekommen und ein par Male machte ich mich in recht elender Verfassung an die Romarbeit um sie doch zu vollenden, ehe ich liegen bleiben müßen sollte. Nun ist die Schwarte ja längst an Calzone abgeliefert, das heißt für ihn an die von ihm gewählte Wiener Reproduktionsanstalt. Ich hoffte, dir bald ein Blatt senden zu können. Aber Calzone hat diese Anstalt vorgezogen unter der Bedingung, daß sie ihm anstatt der Minimalauflage von 500 Blatt gar nur 100 liefere und das verursachte große Verzögerung und gab ein Hinundherschreiben, das vielleicht jetzt noch nicht zu Ende ist […] Durch oberwähnte Verzögerung wurde mir benommen, auf die Reproduktion Einfluß zu nehmen: - ich mußte endlich wieder von Wien fort; es hat mich viel gekostet, so lange Zeit dort zu leben und ich genoß wenig von den Theatern, Ausstellungen u. Manchem, auf das ich gerechnet hatte […]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Kasimir, Luigi, Graphiker (1881-1962).
Albumblatt mit eigenh. U. Grinzing (Wien), November 1930.
Qu.-8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
2 eigenh. (Post-)Karten mit U. London bzw. o. O. u. D., 2. IV. 1925.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. An Dr. Viktor Frey in Wien: "[...] noch mehr beschämt bin ich, daß ich Ihnen als kleines Freundschaftszeichen nicht etwas Würdigeres bieten kann, aber mein Mann ist noch nicht zurück, u. so steht mir von ihm nichts zur Verfügung, ich muss mich also leider damit begnügen, Ihnen diese Rothenburger Reminiszenzen unter den Christbaum zu legen [...]". - Die spätere Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde). Vgl. Thieme/Becker XIX, 583. - Eine Karte mit gedr. Briefkopf.
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
Eigenh. Brief mit U. Grinzing (Wien), 15. I. 1957.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für die Zusendung einiger Äpfel: "[...] Unsre eigene Ernte war das Jahr besonders wenig ansehnlich was Geschmack anlangt u. eignen sich höchstens für Kompott. Also die Ihren hatten ein Aroma, wie es nur die besten Tiroler Sorten hatten [...]". - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde).
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. V. 1960.
1 S. 8vo. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] Es wurde des lieben Spenders herzlich gedacht bei dem wunderbaren goldhellen Wein! [...]" - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde).
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Kasimir-Hoernes, Tanna, Malerin und Graphikerin (1887-1972).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. O. O. u. D.
1 S. Carte d'Visite-Format. An den namentlich nicht genannten Josef Wesely mit "Dank für Ihre so freundliche Apfelsendung". - Die Gattin des Graphikers Luigi Kasimir (1881-1962) stellte 1910 erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann eine spezielle Technik der Kaltnadelradierung. Studienreisen führten sie, deren Arbeiten "zu den letzten bedeutenden im Stil der Wr. Vedute" gehören (Czeike III, 474), in die ganze Welt, wo sie sich auch an zahlreichen Ausstellungen beteiligte (so 1915 an der Panama-Pacific-Exposition in San Francisco, wo sie mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde). - Auf einer Visitkarte ihres Mannes Luigi.
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Kaskel, Karl von, Komponist (1866-1943)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. München, Georgenstrasse 11, 22. XII. 1905, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.
Référence libraire : 58781
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Kaskel, Karl von, Komponist (1866-1943).
Eigenh. Brief mit U. München, 27. V. 1903.
7 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Darf ich mir, gestützt auf eine Empfehlung und Ermutigung des Herrn Commerzienrath Bock in Berlin, (-in dessen Verlag unlängst Lieder von mir erschienen-) eine Anfrage gestatten. Zuvor möchte ich Ihnen aber sagen, dass ich ein lebhafter Bewunderer des ‚polnischen Juden' und von ‚das war ich' bin, und auch einiges über meine eigene Person hinzufügen: Ich bin Componist und habe - u. a. - bis jetzt 4 Opern geschrieben von denen die vorletzte: die ‚Bettlerin vom Pont des Arts' über 20 Bühnen ging (-in Cöln wurde sie 24 Mal aufgeführt-) und die letzte: Der Dusle und das Babeli (bei B. Schott's Söhne) im Febr. dieses Jahres erstmalig am Münchner Hoftheater sehr erfolgreich gegeben, danach in Cöln u. Cassel aufgeführt wurde u. für nächste Spielzeit in Stuttgart und Leipzig bevorsteht. Nun will ich gleich medias in res gehen: Ich suche einen neuen Opernstoff, eine Textdichtung, welche endlich ein hervorragendes Kunstwerk sei, und deren Inhalt vor allem etwas Neues, eigenartiges und sehr interessantes biete. Der polnische Jude erfüllte alle diese Bedingungen, u. deshalb hatte er auch einen so durchgreifenden Erfolg. Leider haben alle meine Opern - die letzte nicht ausgenommen - unter der Unzulänglichkeit der Dichtungen vor allem aber der Stoffe, mehr oder weniger zu leiden gehabt u. deshalb habe ich mir fest vorgenommen, nur dann noch eine - fünfte - Oper zu schreiben, wenn ich ein Buch fände, das durchaus eigenartig, neu und fesselnd wäre. Aber es scheint, dass ich ein solches Buch nicht finden soll, denn ich suche schon seit einem Jahr danach, - vergebens […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Kaspar, Hermann, Gestalter und Maler (1904-1986).
Brief mit eigenh. Zusatz und U. Obermenzing, 18. VI. 1937.
Der Zusatz ca. ½ S. (5 Zeilen). auf Doppelblatt. 4to. An eine "Poschacherin": "Viele herzliche Grüße und Glückwünsche zum Namenstag [...]". - Als Zusatz zu einem Brief (ca. 3½ SS.) eines nicht identifizierten Verfassers (Heckin?) mit Details zu den Vorbereitungen des Einweihungsfestes des Hauses der Deutschen Künste und bezüglich der Arbeitssituation als Künstler: "Zu deinem bevorstehendem Namensfest möchte ich dir meine besten Wünsche senden! Mögest du ihn zufrieden & froh begehen! Sicher hast du die Sonne der letzten Wochen voll genossen, die uns entschädigten für das S..wetter (!) der letzten Monate u. hast dabei viele Fortschritte im Heilstadium gemacht. Wirst du wieder zur Adria fahren können heuer? Wie schade, daß du nicht hierher kommen kannst. München rüstet zu großen Festtagen! Es wird eine fabelhafte Sache werden, die Einweihung des Hauses der Deutschen Künste. Den Festzug, der großartig werden wird, hat unser H. Kollege Kasper entworfen & leitet die ganze Ausführung. Ich arbeite auch mit, leider kam ich zu spät um plastische Arbeiten zu bekommen & helfe wie ein Kunstgewerbler bei Aplikationen [sic] mit. H. Kasper ist jetzt eine Berühmtheit durch seine großen Aufträge, du darfst es ihm nicht verübeln, dass er dir noch nicht schrieb, er klagt über Arbeitsüberbürdung u. kommt zum wenigsten zu sich selbst. Vielleicht erwische ich ihn zu einem Gruß drunterschreiben! [...] Dass das Verdienen durch künstlerische Tätigkeit heute überhaupt kolossal erschwert ist, davon weiß ich auch ein Liedlein zu singen! [...]". - Als Freund Albert Speers gelangte Kasper zur Zeit des Nationalsozialismus zu Ruhm.
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