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‎Knittel, John, Schriftsteller (1891-1970)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Maienfeld in Graubünden, 24. X. 1950, Fol. 1 Seite.‎

‎An Leipold, den er bittet eine farbige Broschüre seines Theaterstücks "Sokrates" [1941] am Landestheater Linz für ihn zu besorgen: "[...] Vielleicht gehen wir einem Wunder entgegen? [...]" - Beiliegend ein Porträtphoto mit rückseitiger Beschriftung (Knittel zu Pferd auf der Via Mala, 1963).‎

書籍販売業者の参照番号 : 49711

‎Knittel, John, Schriftsteller (1891-1970).‎

‎Gedr. Billett mit eigenh. U. Bennigsen bei Hannover, 27. III. 1961.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Mit von seiner Gattin Frances adr. Kuvert. Beiliegend eh. Weihnachtskarten seiner Frau. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum 70. Geburtstag. - Als Sohn eines Missionars in Indien geboren, lebte Knittel Anfang der 1920er Jahre in London, war bei einer Bank beschäftigt und betätigte sich auch als Filmhändler. "Zu Beginn schrieb er in englischer Sprache, um dann in Deutsch zu publizieren. Knittel lebte lange Jahre in Ägypten, Algerien und Tunesien, dadurch war er imstande die Länder Nordafrikas bis in das kleinste Detail hinein wirklichkeitsnah darzustellen" (Wikipedia). Als sein wohl bekanntester Roman gilt "Via Mala" a. d. J. 1934.‎

‎Knittel, John, Schweizer Schriftsteller (1891-1970).‎

‎Konvolut aus 2 Grußkarten mit eigenh. U. sowie 2 eigenh. Postkarten mit U. Maienfeld, 1962-1964.‎

‎Grußkarten: 2 SS. 115x115 mm. Postkarten: 2 SS. Qu.-8vo. Mit 2 eh. beschr. Kuverts. "Ist es die Pracht der Vergangenheit oder die Armut der Zukunft?" Dankt weiters für Josef Weselys Glückwünsche zu seinem Geburtstag.‎

‎Knittl, Karel, Dirigent und Musikpädagoge (1853-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Jungbunzlau, 27. XII. 1880, 17,5 x 11 cm. 2 Seiten.‎

‎Kündigt einem Wiener Agenten den Besuch seiner Schwester an, einer Sängerin, die längere Zeit in Italien engagiert war. - Karel Knittl studierte noch bei Smetana. Er wurde Dirigent des bekannten böhmischen Gesangsvereines Hlahol in Prag, unterrichtete am Konservatorium, wurde 1901 zusammen mit Antonín Dvo?ák Direktor, nach dessen Tode (1904) alleiniger Leiter der Anstalt.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60074

‎Knobelsdorff-Brenkenhoff, Nataly von, geb. Eschstruth; Schriftstellerin (1860-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schwerin, 16. XII. 1892.‎

‎4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. Briefumschlag. An eine Cecilie Lüstner in Wiesbaden: "Hätte Norderney nicht unsere gesammten Nerven etwas widerstandsfähiger gemacht, wir wären wirklich bei Ihrer mehr wie entzückenden Überraschung radical auf den Rücken gefallen! Das ist wirklich mehr, wie das Christkind an Liebenswürdigkeit und Generosität gestatten kann! […]". - Die Tochter eines hessischen Husarenoffiziers veröffentlichte bereits mit zwölf Jahren Gedichte in Ernst Ecksteins "Deutscher Dichterhalle". Nach der Heirat 1890 mit dem preuß. Offizier Franz von Knobeldsorff-Brenkenhoff lebte Eschstruth, durch den Beruf ihres Mannes bedingt, in zahlreichen Garnisonsstädten, vorzugsweise in Berlin und Schwerin.‎

‎Knoblauch, Emil, Botaniker (1864-1936).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Tübingen, 18. I. 1896.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Leiter der botanischen Abteilung des Hofkabinetts in Wien (des heutigen Naturhistorischen Museums), Günther Beck, Ritter von Mannagetta und Lerchenau, mit der Bitte um Verleihung eines Buches und zur Übersendung eines kleinen eigenen Werks: "Ihre geschätzte Flora von Hernstein kann ich leider nicht im Buchhandel erhalten. Darf ich Sie daher wohl darum bitten, mir ein Exemplar leihweise zu überlassen, falls Sie nicht noch mehrere zu Verfügung haben [...]". - Emil Knoblauch veröffentlichte 1896 seine "Ökologische Anatomie der Holzpflanzen der südafrikanischen immergrünen Buschregion". - Papierbedingt leicht gebräunt und mit kleinem Randeinriss.‎

‎Knobloch, Hilda, Schriftstellerin (1890-1960).‎

‎6 (davon 2 eigenh. und 4 ms.) (Bild-)Postkarten mit U. Graz, 1947-1960.‎

‎Zusammen 6 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit 2 ms. Kuverts. Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem “Kleinen Selbstportrait” (1 S. Qu.-8vo) und eh. Widmung und U. in Bleistift. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche zu Geburtstag und Neujahr. - Hilda Knobloch, die Tochter “eines alten Schulmannes” (H. Knobloch), lebte als freiberufliche Schriftstellerin in Graz; als ihr bekanntestes Werk gilt ihr an zahlreichen Bühnen seinerzeit aufgeführtes Drama ‘Die Judasglocke’. Vgl. Kosch VIII, 1419f.‎

‎Knobloch, Hilde, österr. Schriftstellerin (1880-1960).‎

‎7 ms. Briefe mit U. sowie 2 eigenh. Briefe mit U. Graz, 1942-1958.‎

‎9 SS. Qu.-8vo. Über die Jahre hinweg bedankt sich Hilde Knobloch bei ihrem "getreuesten Geburtstagsgratulanten" Josef Wesely für seine Glückwünsche. Nach den Kriegsjahren nimmt sie Anteil an Weselys Schicksal: "Mit großem Bedauern höre ich, dass Sie durch die Russen so viel eingebüßt haben, sicher Dinge, die auf lange X (!) hinaus oder für immer unersetzbar sind."‎

‎Knobloch, Johann, deutscher Sprachwissenschaftler (1919-2010).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 18. XI. 1942.‎

‎1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für seine Glückwünsche anläßlich der Verleihung der Goethe-Medaille an Knobloch.‎

‎Knobloch, Johann, Tierarzt (ca. 1750-1817)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Wien, 14. V. 1799 bis 21. V. 1800, Gr.-4°. Auf 3 Blättern.‎

‎Drei Untersuchungsberichte von Hunden aus dem k. k. Tierspital. - Knobloch wurde um 1790 Direktor des Tierarzenei-Institutes in Wien, trat aber 1807 wegen gegen ihn erhobenen Beschuldigungen von diesem Posten ab. Seine Stelle als Hofthierarzt behielt er noch bis 1817. Vgl. Schrader, S. 227 und Wurzbach XII, 158.‎

書籍販売業者の参照番号 : 53206

‎Knodt, Karl Ernst, Schriftsteller, "Waldpfarrer" (1856-1917)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Oberklingen und Bensheim, 25. V. 1905 und 14. XI. 1910, Gr.-8°. Zus. 7 Seiten. Doppelblätter.‎

‎An den Verlegerer Wilhelm Langewiesche (1866-1934) mit Dank für den Gedichtband "Planegg". Übersendet "Aus meiner Waldecke" und bietet ein Werk "Deutsche Dichtergebete" zum Verlag an, das der Verlag aber ablehnt.‎

書籍販売業者の参照番号 : 54642

‎Knorpp, Joachim, Bildhauer, Zeichner und Maler (geb. 1945)‎

‎12 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Euernbach, 1983-86, Fol. ca. 15 Seiten.‎

‎An einen Antiquar.‎

書籍販売業者の参照番号 : 47011

‎Knortz, Karl, Schriftsteller (1841-1918)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. North Tarrytown, N. Y.,, 1. XI. 1915, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Türinschrift." - Roter Stempel.‎

書籍販売業者の参照番号 : 54751

‎Knote, Heinrich, Kammersänger (1870-1953)‎

‎Abschnitt eines eigenh. Briefes mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Wegen dem Abdruck einer meldung. - Knote lebte in Pöcking.‎

書籍販売業者の参照番号 : 46122

‎Knote, Heinrich, Sänger (1870-1953)‎

‎2 eigenh. Karten mit U.‎

‎o.J. Pöcking, 26. I. 1919, 10 x 12,5 cm. 3 Seiten.‎

‎Möchte ein Gastspiel nachholen und gemeinsam mit seiner Frau auftreten.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60075

‎Knote, Heinrich, Sänger (1870-1953)‎

‎Rollenfotografie (Siegfried) mit eigenh. Beschriftung und U. "Heinrich" auf der Rückseite.‎

‎o.J. München, 8. V. 1913, 13,5 x 8,5 cm.‎

‎"[...] Dieses Bild zeigt Knote mit 43 Jahren, nachdem er eine Entfettungskur mitgemacht hat [...]"‎

書籍販売業者の参照番号 : 56177

‎Knote, Heinrich, Sänger (1870-1953).‎

‎Programmheft mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎Signatur am Titelblatt. 4 SS. Folio. "Meisterkonzert der Kammersänger Heinrich Knote und Wilhelm Rode". - Knote erhielt die musikalische Ausbildung durch den Kantor Emanuel Kirschner in München und wurde 1892 an die Münchner Hofoper verpflichtet. Als Heldentenor spezialisierte er sich vor allem auf Wagner-Gesang und hatte ersten großen Erfolg als Lohengrin bei den Münchner Opernfestspielen 1900. 1904-08 sang Knote an der Metropolitan Opera in New York, wirkte kurzzeitig an der Hamburger Oper und kehrte dann an die Münchner Hofoper zurück.‎

‎Knote, Heinrich, Sänger, Tenor (1870-1953)‎

‎Porträtfotografie (15,5 x 10,5 cm) mit eigenh. Widmung und U. auf dem Untersatzkarton.‎

‎o.J. Pöcking (bei Starnberg), 12. I. 1921, Fol. (31 x 23,5 cm). 1 Seite.‎

‎Kniestück nach links, sitzend. Widmung: "Meinem lieben Heinrich [...] in herzlicher Freundschaft zugeeignet [...] Heinrich Knote | K. b. Kammersänger". - Der in München geborene "Heldentenor von großer Durchschlagskraft [...] und einer bezwingenden Intensität des Ausdrucks" (Kutsch-R.) war von Generalintendant Baron von Perfall an die Münchner Oper verpflichtet worden, wo er 1892 als Georg im "Waffenschmied" von Lortzing debütierte.‎

書籍販売業者の参照番号 : 53987

‎Knotek, Robert, Landesoberbaurat und Schriftsteller (1900-1960).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 6. V. 1947.‎

‎½ S. 4to. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Zu Ihrem zweiten Wunsche teile ich Ihnen mit, dass demnächst im Verlag für Jugend und Volk das Märchenbuch ‘Der Springbrunnen’ und im Verlag Lichtner die Novellen ‘Einsame und Gesellige’ erscheinen”. Vgl. Kosch VIII, 1432.‎

‎KNOTTS, Don (1924-2006)‎

‎Signature and Inscription / Unsigned Photograph‎

‎This comedian and actor won five Emmys for his role as Deputy Barney Fife on television's "The Andy Griffith Show" 1960-65; followup films include "The Incredible Mr. Limpet" 1964 "The Reluctant Astronaut" 1967 and "The Shakiest Gun in the West" 1969. "My very best wishes / to Donald Burnell / from / Don Knotts" large and bold in blue fountain pen irregular roughly rectangular 3½" X 2½" slip n.p. n.y. ca. 1970. Very good. Scotch tape stain at each corner. Accompanied by a superb 9¼" X 7½" glossy scene from the 1971 film "How to Frame a Figg" showing a squealing Knotts at the ball carousel in a bowling alley. A fun pair. unknown‎

書籍販売業者の参照番号 : 23356

‎KNOX, Alexander (1907-95)‎

‎Signature‎

‎Canadian stage star whose films include "The Sea Wolf" "Wilson" for which he was nominated for an Oscar and much more. Signature dated in another hand 1983 Otober 24 on a heavy stock 5" X 3" card n.p. Fine. With original envelope. Comes with a glossy 10" X 8" scene from the 1943 film "None Shall Escape. unknown‎

書籍販売業者の参照番号 : 15641

‎Knox, Bill, schottischer Schriftsteller (1928-1999).‎

‎Portraitfoto mit eigenh. U. O .O., Nov. 1981‎

‎1 S. 8vo.‎

‎KNOX, Frank (1877-1944)‎

‎Typed Note Signed‎

‎The publisher of the "Chicago Daily News" from 1931 showed his versatility when he became a Republican presidential candidate briefly in 1936 and accepted FDR's appointment as Secretary of the Navy in 1940. TNS 1p 8½" X 11" Chicago IL 1938 January 15. Addressed to George F. Robinson. Very good. Informs this Chicago businessman that "I have so many demands upon me in other directions that I am unable to make the contribution you request at this time." Large attractive signature. unknown‎

書籍販売業者の参照番号 : 18062

‎KNOX, James (1914-83)‎

‎Signature‎

‎Archbishop of Melitene appointed 1953 appointed Archbishop of Melbourne in 1967 elevated to Cardinal in 1973. Bold " James Cardinal Knox" in black fountain pen heavy stock 5" X 3" card n.p. 1973 April 16. Fine. Signed one month to the day after his official appointment as Cardinal. With original envelope. unknown‎

書籍販売業者の参照番号 : 19960

‎Knudsen, Hans, Theaterwissenschaftler (1886-1971).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Postkarte mit U. Riva und Berlin, 1936 und 1944.‎

‎Zusammen (2+1 =) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An den Dramaturgen und Regisseur Hans Esdras Mutzenbecher (1897-1983) über eine Tätigkeit seines Sohnes während der Olympischen Sommerspiele 1936 ("nicht als Dolmetscher [...], sondern als Auto-Fahrer"; 7. VII. 1936) und betr. eines Besuchs in Berlin (31. XII. 1944). - Hans Knudsen im Oktober 1933 einer jener 88 Schriftsteller gewesen, die das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler unterschrieben hatten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er 1948 als Ordentlicher Professor für Theaterwissenschaft an die neu gegründete Freie Universität Berlin berufen und übernahm dort auch die Leitung des Theaterwissenschaftlichen Instituts. - Der Brief mit gedr. Briefkopf des Hotel du Lac et du Park in Riva; beide Bll. gelocht (keine Textberührung); der Brief mit stärkeren Randläsuren.‎

‎Knudsen, Knud‎

‎Eigenhändig beschriebene Foto-Postkarte an Kurt Lothar Tank. Datiert 20.1.70.‎

‎(Frankfurt a. M.), 1970. Einseitig mit blauer Tinte beschriebene Karte; auf der Bildseite ein s/w Foto der Max Horkheimer-Bronze des Künstlers K. K. von 1966 in der Stadt- u. Universitäts-Bibliothek in Frankfurt am Main.‎

‎Knud Christian Knudsen (1916-1998), deutscher Bildhauer, Verleger, Autor, dankt dem Freund Kurt Lothar [Tank] für dessen "wohlwollenden Hinweis" auf sein Buch* im "Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" u. verweist ferner auf den 75. Geburtstag Max Horkheimers am 14. Februar: "Vielleicht ein Anlass, meine hier abgebildete Bronze zu bringen". - *K. Knudsen: Die zwölf Temperamente. Eine Figurenreihe zur Selbsterkenntnis und Beurteilung anderer. München, Thiemig, 1969.‎

書籍販売業者の参照番号 : 77585

‎Knötel, Richard, German painter, lithographer and writer (1857-1914).‎

‎Autograph quotation signed. Berlin, [postmark: 13 July 1908].‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ihrem Wunsche willfahrend [...]". - One of Germany's foremost historical painters, Knötel specialized in military themes and created illustrations for several magazines as well as for military books. The "Uniformenkunde", a huge collection of plates exhibiting the military attire of European armies from the 17th century to 1914, constitutes his chief work. - A few tiny ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Knüpfer, Paul, Sänger (1865-1920)‎

‎Porträtfotografie (Atelier Rembrandt) mit eigenh. Unterschrift und Datierung auf der Bildseite.‎

‎o.J. Berlin, Verlag Herm. Leiser (VN 6254), 1912, 13,5 x 8,5 cm.‎

書籍販売業者の参照番号 : 56093

‎Knüpfer, Paul, Sänger (1865-1920).‎

‎Eigenh. Brief m. U. O. O., 6. XI. 1902.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Umschlag. An Florian Zajic (1853-1926) in Berlin: "Nach eingegangener Genehmigung vonseiten meiner vorgesetzten Behörde teile ich Ihnen mit, was ich singen werde: a. Der Mönch zu Pisa b. Archibald Douglas. Beide dauern etwa 12 Min. […]". - Knüpfer studierte in Sondershausen, wo er 1885 sein Debüt hatte. Er sang von 1887 bis 1898 in Leipzig. Von 1898 bis 1920 hatte er ein Engagement an der Berliner Hofoper, der späteren Staatsoper. - Florian Zwajic wurde 1881 Lehrer am Konservatorium in Straßburg, 1889 erster Konzertmeister der Philharmonie in Hamburg, 1891 erster Lehrer des Violinspiels am Sternschen Konservatorium in Berlin und 1895 Prof. am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium.‎

‎Knüppel, Anton Alexander, Heimatkomponist (1880-1940)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Essen, 4. XII. 1930, 1 Seite.‎

‎Über die Uraufführung seines Requiems im Rundfunk.‎

書籍販売業者の参照番号 : 50870

‎KOBER (Jacques).‎

‎Confiance dans les rues.‎

‎Paris Seghers, coll. "Poésie 51" 1951 1 vol. broché plaquette in-12, agrafée, couverture à rabats en couleurs sur fond crème, 36 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Dos et couverture légèrement jaunis, sinon bon état.‎

書籍販売業者の参照番号 : 102059

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
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€ 20.00 購入

‎KOBER (Jacques).‎

‎Confiance dans les rues.‎

‎Paris Seghers, coll. "Poésie 51" 1951 1 vol. broché plaquette in-12, agrafée, couverture à rabats en couleurs sur fond crème, 36 pp. Edition originale. Envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Dos et couverture légèrement jaunis, sinon bon état.‎

書籍販売業者の参照番号 : 102059

Livre Rare Book

Vignes Online
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‎KOBER (Jacques) -‎

‎Confiance dans les rues -‎

‎Paris : Pierre Seghers (Collection "P.S."), 1951 - un volume in-12 (108x180mm) agrafé sous couverture imprimée en couleurs et rempliée, 36 pages - bon état - édition originale sur papier courant enrichie d'un envoi autographe signé à Pierre Kahn -‎

‎Créateur en 1939 de la collection "Poètes casqués", puis éditeur de la poésie de la résistance pendant la seconde guerre mondiale, Pierre Seghers (1906-1987) poursuit en 1948 le travail de publication des poètes français et étrangers avec la collection "P.S.". A raison de deux parutions par mois, ce sont plus de cinq cents recueils inédits qui seront publiées dans cette collection qui fera de Pierre Seghers le plus important éditeur de poésie au XXème siècle. Tous nos livres sont visibles sur notre site : https://www.livrepoesie.com/‎

書籍販売業者の参照番号 : 38942

Livre Rare Book

Le Livre à Venir
Chantelle France Francia França France
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‎Kobald, Karl, Musikkritiker, Schriftsteller und Jurist (1876-1957)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 16. VI. 1927, 21,5 x 18 cm. 1 Seite.‎

‎Gegleitschreiben zur Übersendung einer Fotographie (nicht beiliegend).‎

書籍販売業者の参照番号 : 60076

‎Kobald, Karl, Schriftsteller und Kulturhistoriker (1878-1957).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 16. IV. 1928.‎

‎1 S. 8vo. Dankt für die Übersendung eines Aufsatzes: “[...] Ich freue mich wahrhaftig auf die Lektüre, die mir als begeistertem Verehrer Wagners sicher viel Interessantes und Schönes bringen wird [...]”. Geboren in Brünn, studierte Kobald in Wien Rechtswissenschaften, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte, besuchte als Schüler Anton Bruckners und Joseph Hellmesbergers d. J. das Wiener Konservatorium und war anschließend (1906-32) Kunstreferent im Unterrichtsministerium und zugleich seit 1919 dessen interimistischer Leiter. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst, von 1933-38 und 1945/46 war er zudem als deren Präsident tätig. “Neben Gedichten und Novellen, die von tiefer Naturbegeisterung erfüllt sind, schrieb er kulturhistorische Werke, die das Kunst-, Musik- und Theaterleben Alt-Wiens behandeln” (Kosch II, 1320). Vgl. auch Czeike III, 544.‎

‎Kobelkoff, family of showmen in the Viennese Prater].‎

‎14 picture postcards, signed by Nicolai Kobelkoff and his daughter Helene. Paris, Roubaix, Ypres, St. Denis u. a., 1901 and 1902.‎

‎Oblong 8vo. Altogether 14 pp. on 14 ff. To the Viennese teacher Rudolf Hacker.‎

‎Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933).‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. U. Paris, 7. XII. 1900.‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker. - Als vierzehntes Kind einer russischen Bauernfamilie und mit schweren Mißbildungen zur Welt gekommen - bis auf kurze Stümpfe fehlten ihm sämtliche Gliedmaßen - erlernte Kobelkoff trotz seiner Behinderung Tätigkeiten wie Schreiben, Zeichnen u. v. m. und war seit den 1870er Jahren als Attraktion auf Kuriositätenschauen und Jahrmärkten in Europa und Amerika zu sehen. Im Jahre 1900 entstand der Stummfilm "Kobelkoff", der einen kurzen Ausschnitt aus seinem Bühnenprogramm zeigte. Durch seine Vorführungen zu einigem Wohlstand gekommen, errichtete Kobelkoff 1913 im Wiener Prater ein eigenes Fahrgeschäft, den Toboggan, und wurde zu einer Berühmtheit des Praters und der Wiener Gesellschaft. - Die Bildseite mit einer Ansicht der Statue von Louis XIV in Paris, Rue Etienne Marcel.‎

‎Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Paris, 31. V. 1901].‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker: "Die herzlichsten Grüße vom Eiffelturm von Familie Kobelhoff + 300 [M]eter über [dem] Boden [...]. - Mitunterzeichnet von seinen Kindern Alexander (1876-1944), Helene (1886-1932) und Nicolai (1881-1848). - Als vierzehntes Kind einer russischen Bauernfamilie und mit schweren Mißbildungen zur Welt gekommen - bis auf kurze Stümpfe fehlten ihm sämtliche Gliedmaßen - erlernte Kobelkoff trotz seiner Behinderung Tätigkeiten wie Schreiben, Zeichnen u. v. m. und war seit den 1870er Jahren als Attraktion auf Kuriositätenschauen und Jahrmärkten in Europa und Amerika zu sehen. Im Jahre 1900 entstand der Stummfilm "Kobelkoff", der einen kurzen Ausschnitt aus seinem Bühnenprogramm zeigte. Durch seine Vorführungen zu einigem Wohlstand gekommen, errichtete Kobelkoff 1913 im Wiener Prater ein eigenes Fahrgeschäft, den Toboggan, und wurde zu einer Berühmtheit des Praters und der Wiener Gesellschaft. - Die Bildseite mit einer Ansicht des Eiffelturms.‎

‎Kobelkoff, Nicolai, Schausteller und Rumpfkünstler (1851-1933).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. St. Denis, 27. VIII. 1901.‎

‎1 S. 8vo. Mit Adresse. An den Wiener Lehrer Rudolf Hacker: "Eine sehr alte, ehrwürdige Stadt, hier liegen die Gräber der meisten Könige Frankreichs [...]". - Als vierzehntes Kind einer russischen Bauernfamilie und mit schweren Mißbildungen zur Welt gekommen - bis auf kurze Stümpfe fehlten ihm sämtliche Gliedmaßen - erlernte Kobelkoff trotz seiner Behinderung Tätigkeiten wie Schreiben, Zeichnen u. v. m. und war seit den 1870er Jahren als Attraktion auf Kuriositätenschauen und Jahrmärkten in Europa und Amerika zu sehen. Im Jahre 1900 entstand der Stummfilm "Kobelkoff", der einen kurzen Ausschnitt aus seinem Bühnenprogramm zeigte. Durch seine Vorführungen zu einigem Wohlstand gekommen, errichtete Kobelkoff 1913 im Wiener Prater ein eigenes Fahrgeschäft, den Toboggan, und wurde zu einer Berühmtheit des Praters und der Wiener Gesellschaft. - Die Bildseite mit einer Ansicht der Basilika Saint-Denis.‎

‎Kobell, Franz Ritter von, dt. Mineraloge u. Schriftsteller (1803-1882)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎München, 29. XI. 1864. 2 S., Gr.-8°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - ?Kobell unternahm während der Herrschaft König Ottos in Griechenland 1834 auch eine wissenschaftliche Reise dorthin und war korrespondierendes Mitglied mehrerer wissenschaftlichen Gesellschaften und Träger hoher Orden. Das Mineral Kobellit, ein Wismut-Antimon-Bleierz, wurde nach ihm benannt. Seine Werke zur speziellen Mineralogie wie auch zur Mineralcharakteristik mit chemischen Methoden waren zu seiner Zeit weit verbreitet und wurden mehrfach übersetzt. So gab Kobell 1830 das Werk ?Charakteristik der Mineralien auf Grundlage ihres chemischen Verhaltens? heraus, die erste zusammenfassende Darstellung auf diesem Gebiet. 1835 folgten die ?Tafeln zur Bestimmung der Mineralien mittels chemischer Versuche?. Kobell erfand das Stauroskop, ein Gerät zur Beobachtung der Schwingungsrichtungen polarisierten Lichtes durch Kristalle, und arbeitete nach der Einführung der Galvanoplastik durch Moritz Hermann von Jacobi an galvanischen Vervielfältigungsmethoden. Gemeinsam mit seinem Kollegen Carl August von Steinheil nahm er 1839 die ersten Daguerreotypien in Deutschland auf, d.h. sie fotografierten mit einer von Steinheil entwickelten Camera obscura die Glyptothek und die Türme der Frauenkirche. Kobell führte dabei Silberchlorid-Papiere zur Fixierung von Lichtbildern ein und schuf damit den Prototyp eines photochemischen Verfahrens, das später verbessert wurde? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition.‎

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‎Kobell, Franz Ritter von, Mineraloge und Schriftsteller (1803-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 21. XI. 1859.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr mineralogisches Lexikon hatte ich schon früher für das Conservatorium angeschafft, es ist eine sehr fleißige Arbeit[,] welche den mineralogischen Reichthum Oesterreichs nun leicht überschauen läßt. Es ist lobenswerth, daß Sie die andere Nomenklatur dabei gebraucht haben; wenn Viele mithelfen, kommt endlich doch eine Vereinigung über die Namen zu Stande, deren wir so lange entbehrt haben [...]". - Kobell war Professor für Mineralogie an der Universität München, veröffentlichte zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet der Mineralogie und verkehrte im Kreise König Ludwigs I. und Maximilians II. Joseph, wo er auch als Gelegenheitsdichter in bayerischer Mundart hervortrat. Gemeinsam mit seinem Kollegen Carl August von Steinheil nahm er 1839 die ersten Daguerreotypien in Deutschland auf, indem sie mit einer von Steinheil entwickelten Kamera die Glyptothek und die Türme der Frauenkirche fotografierten. Seit 1847 schrieb Kobell Volksstücke und Singspiele, die am Münchener Hoftheater aufgeführt wurden, und Dialekterzählungen wie "Die G'schicht von' Brandner-Kasper" (1871), die als sein bekanntestes Werk gilt; auch wurde er 1847 Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter". Ein Wismut-Antimon-Bleierz wurde nach ihm Kobellit genannt. Seine Tochter war die Schriftstellerin Louise Eisenhart (1827-1901).‎

‎Kobell, Franz Rt. von, Mineraloge und Schriftsteller (1803-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 8. III. 1852.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ein Fräulein: "Ich habe gegenwärtig so viele und zwar ganz außer der Poesie liegende Arbeiten, daß ich Ihrem Wunsche leider nicht entsprechen und zur Zeit das sicher niedliche Thema nicht bearbeiten kann, welches Sie mir angedeutet haben. Ich glaube aber daß Sie es selbst könnten, wenn Sie sich ein wenig damit plagen wollten. Damit ich aber doch etwas schicke, lege ich einige Gedichte bei, die Ihnen vielleicht Spaß machen. Ich werde übrigens Ihr Thema nicht vergessen und überhaupt daran denken, in meinen Gedichten künftig mehr Mädchen und Frauen als Männer reden zu lassen, denn es ist schon deshalb lohnend, weil man den Mädchen gar viele Reflexionen verzeiht oder sie an ihnen sogar liebenswürdig findet, die man an einem Mann verurtheilen würde, auch waren mir die Mädchen von jeher ein Lieblings-Studium, denn ich bin Naturforscher und was hätte die Natur schöneres hervorgebracht als ein Mädchen, an dem natürlich keine Zeichnungsfehler sein dürfen [...]". - Kobell war Professor für Mineralogie an der Universität München, veröffentlichte zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet der Mineralogie und verkehrte im Kreise König Ludwigs I. und Maximilians II. Joseph, wo er auch als Gelegenheitsdichter in bayerischer Mundart hervortrat. Gemeinsam mit seinem Kollegen Carl August von Steinheil nahm er 1839 die ersten Daguerreotypien in Deutschland auf, indem sie mit einer von Steinheil entwickelten Kamera die Glyptothek und die Türme der Frauenkirche fotografierten. Seit 1847 schrieb Kobell Volksstücke und Singspiele, die am Münchener Hoftheater aufgeführt wurden, und Dialekterzählungen wie "Die G'schicht von' Brandner-Kasper" (1871), die als sein bekanntestes Werk gilt; auch wurde er 1847 Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter". Ein Wismut-Antimon-Bleierz wurde nach ihm Kobellit genannt. Seine Tochter war die Schriftstellerin Louise Eisenhart (1827-1901).‎

‎Kobell, Franz von, Mineraloge und Schriftsteller (1803-1882).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, Juni 1879.‎

‎½ S. 8vo. "Von allen Schreiern auf der Welt, | Der Guguk [!] mir am besten gefällt, | Keiner wie er, so kurz und gut | Einen wahrhaften Frühling verkünden thut". - Franz von Kobell war seit 1823 Adjunkt der mineralogischen Staatssammlung in München und wurde 1834 Professor an der dortigen Universität. Er forschte auf dem Gebiet der speziellen Mineralogie sowie der chemischen Mineralcharakteristik und nahm mit seinem Kollegen Carl August von Steinheil die ersten Daguerreotypien in Deutschland auf, wobei die Türme der Münchner Frauenkirche erstmals fotografiert wurden. - Auf der Rückseite der Akquisitionsvermerk des Sammlers, datiert 15. VI. 1879.‎

‎Kobell, Wilhelm von, Maler und Radierer (1766-1853).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. München, 4. VII. 1829.‎

‎½ S. Folio. Bestätigt den Erhalt von 37 Gulden durch die Kgl. Stiftungskassa für den Monat Juli. - Mit Gebührenstempel und rotem Registraturstrich.‎

‎Kobert, Rudolf, Pharmakologe (1854-1918).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Arzt Richard Kretz (1865-1920): "Heute schreibe ich, um Ihnen zu melden, dass ich wundervolle Organstückchen mit Malariamelanin habe, die von einem Menschen stammen, der malariakrank aus den Tropen kam und 24 Stunden vor der Landung starb. Bitte melden Sie umgehend, ob Sie darauf reflektieren. Ich habe nie in meinem Leben etwas Ähnliches gesehen […]". - 1886 wurde Kobert ohne Habilitation als o.Prof. der Pharmakologie, Diätetik und Geschichte der Medizin nach Dorpat berufen und 1877 zum russischen Staatsrat ernannt. 1890 wurde K. in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. 1896 verließ er Dorpat wegen der Russifizierung der Universität. Seit 1897 war er Direktor der Brehmerschen Heilanstalten in Görbersdorf (Schlesien), der ersten deutschen Lungenheilstätte.‎

‎Koberwein, Auguste, Schauspielerin (1819-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Josef Lewinsky (1835-1907): "Längst war Ihnen dies Andenken von einer Collegin zugedacht, welche von Beginn Ihrer Laufbahn, bis auf den heutigen Tag Ihnen gleiches Interesse, gleiche Wertschätzung bewahrte; deren herzlichen Dank Sie sich erwarben durch manchen herrlichen genussreichen Abend welchen Ihre vortrefflichen Vorlesungen ihr bereiteten. Unvergessen bleibt ihrem Gedächtnis eingegraben, daß Sie der Einzige waren, der auch beim Scheiden, ihr noch Theilnahme bewiesen! Dies Buch diene Ihnen zur Aufbewahrung freundlicher Erinnerungen, gönnen Sie auch mir Theil daran zu nehmen […]". - Die Tochter des Schauspielers Heinrich Anschütz erhielt ihre Ausbildung bei ihrem Vater und spielte bereits 1831-35 Kinderrollen am Wiener Burgtheater, wo sie schließlich als jugendliche Liebhaberin auftrat. 1836-37 war Koberwein am Stadttheater von Leipzig engagiert, wirkte 1837 am Hoftheater in Dresden und gehörte dann bis 1871 zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm.‎

‎Koberwein, Auguste, Schauspielerin (1819-1895).‎

‎Eigenh. Schriftstück? O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Betitelt "Sonette Herman Oelschläger": "Heil dir, Musick! Ich habe dich von je | Mit Leidenschaft geliebt, in holden Tönen | Wußt'ich mir oft das Leben zu versöhnen | Dem Kind schon warst du eine gute Fee […]". - Die Tochter des Schauspielers Heinrich Anschütz erhielt ihre Ausbildung bei ihrem Vater und spielte bereits 1831-35 Kinderrollen am Wiener Burgtheater, wo sie schließlich als jugendliche Liebhaberin auftrat. 1836-37 war Koberwein am Stadttheater von Leipzig engagiert, wirkte 1837 am Hoftheater in Dresden und gehörte dann bis 1871 zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. - Auf der Verso-Seite die Notiz "Handschrift Augsute Koberwein-Demuth". Gefaltet.‎

‎Koberwein, Josef, Schauspieler (1774-1857).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. V. 1844.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An seine Schwiegertochter, die Schauspielerin Auguste Anschütz-Koberwein (1819-1895): "Du weißt es nur zu gut, wie viele Freude es mir macht in deiner Gesellschaft zu seyn, und so werde ich (obgleich noch immer unpässlich) von deiner freundlichen Einladung Gebrauch machen. Deinen und meinen Georg grüße ich herzlich; und da ich vernommen, daß Ihr euch dem Eier Schinken so starkt ergebt, übersende ich ein warnendes Gefäß […]". - Geboren als Sohn des Schauspielers Simon Friedrich Koberwein (1733-1808) in Kremsier (Mahren), trat Koberwein schon in jungen Jahren auf der väterlichen Wanderbühne auf "und debütierte 1796 am Wiener Burgtheater, dem er bis 1846 zunächst als munterer Liebhaber und Naturbursche, später als Held und Heldenvater angehörte" (DBE, Saur). Sein Sohn Georg Koberwein (1820-1876) lebte hauptsächlich in Paris und London, machte sich als Porträtmaler einen Namen und heiratete Auguste Anschütz.‎

‎Koberwein, Josef, Schauspieler (1774-1857).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. VII. 1844.‎

‎1 S. Folio. An seine Schwiegertochter Auguste Anschütz an ihrem Geburtstag: "Der heutige Tag fordert mich auf, Ihnen meinen herzlichen Glückwunsch darzubringen, nebst dem Ersuchen, beigefügte Kleinigkeit nicht zu verschmähen, die keinen andern Werth hat, als daß Sie aus dem Nachlaß einer guten guten Mutter kommt, welche Jenseits Segen für Diejenige erflehen wird, die dem Sohne Liebe und Treue am Altar gelobte. In voller Zuversicht und dem aufrichtigen Wunsch, daß Sie diesen Tag in ungetrübter Freude zu bringen möchten, werde ich beachten einen Theil Ihrer frohen Stunden auf mich überzutragen […]". - Geboren als Sohn des Schauspielers Simon Friedrich Koberwein (1733-1808) in Kremsier (Mahren), trat Koberwein schon in jungen Jahren auf der väterlichen Wanderbühne auf "und debütierte 1796 am Wiener Burgtheater, dem er bis 1846 zunächst als munterer Liebhaber und Naturbursche, später als Held und Heldenvater angehörte" (DBE, Saur). Sein Sohn Georg Koberwein (1820-1876) lebte hauptsächlich in Paris und London, machte sich als Porträtmaler einen Namen und heiratete Auguste Anschütz. - Gefaltet.‎

‎Kobierski, M. von‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. VIII. 1908.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Bitte meinen und meiner Familie aufrichtigsten Dank entgegenzunehmen für Ihr Bemühen in meiner Sache. Habe gestern den 14/8 den Betrag von 600 Kronen von der Hauptkasse der Stadt Wien zugesandt bekommen [...]”. - Im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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