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‎Lukas, Fr., Meteorologe und Redakteur.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XI. 1865.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: “Längere Zeit, ich glaube, es dürften beinahe 4 oder 3 Jahre her sein, wo ich Sie gerne besucht und wieder Manches besprochen hätte. Aber leider was ist nicht Alles seitdem geschehen. Ich hatte in der Familie viele Krankheiten und Todesfälle, darunter auch den meiner Frau durchzumachen, die 5/4 Jahre krank darniederlag und 1 Monat nach [Karl] Kreil’s Tode starb.Seitdem hatte sich gar Vieles an der meteorologischen Anstalt, der ich nun fremd geworden bin geändert [...] Da ich so eben im Schreiben begriffen bin, so würde ich um eine kleine Aufklärung bitten, die in einer Ihrer Arbeiten vorkommt. 1. Bei der Karte der Hochschwab Gruppe kommt das Zeichen [...] vor. Was hat das zu bedeuten [...] Haben Sie nicht noch einen Separatabdruck der Regenverhältnisse Österreichs? [...]” - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der ‘Redakzion [!] der Zeitschrift für Fotografie und Stereoskopie’. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€40.00 Buy

‎Lukas, Georg A., österr. Lehrer (geb. 1875).‎

‎3 eigenh. Postkarten sowie ein gedr. Aufsatz. Graz, 1946-1955‎

‎Postkarten: 5 SS. Qu.-8vo. Über die Jahre hinweg dankt Georg Lukas seinem Lehrerkollegen Josef Wesely für seine aufrichtigen Geburtstagswünsche. Dem beigelegt ist die Abhandlung "Die Flüsse im Unterricht - Eine schulgeographische Betrachtung".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€20.00 Buy

‎Lukas, Karl Frh. von, Militär (1860-1932).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin-Zehlendorf, 1. IX. 1928.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands 'Wille' zum Wiederaufstieg ist allseits wahrnehmbar. Wo ein 'Wille' ist, ist auch ein Weg! Ich zweifle nicht, daß Deutschland einer schönen, ehrenvollen Zukunft entgegengeht [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 306.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€450.00 Buy

‎Lukesch, Anna, österr. Lyrikerin (geb. 1910).‎

‎Eine eigenh. Postkarte mit U. Graz, 23. XI. 1950.‎

‎1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für seine Glückwünsche. - Anna Lukesch wurde 1956 gemeinsam mit Julius Zerzer und Kurt Hildebrand Matzak mit dem Peter-Rosegger-Preis ausgezeichnet.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€80.00 Buy

‎LULLY Jean Baptise - SCHÖNBACH Dieter‎

‎Wie die Signori Scarlatti, Cesti und Cavalli die Göttliche Komödie in Versailles aufführten oder das Fiasko. * Widmungsexemplar - Handschriftlich auf dem Titelblatt: "Die Erstausgabe ist für Hans Peter Doll! Dieter Schönbach W(?)unsiedel Mai 1985."‎

‎Bochum Verlag für Multimediawerke. 1985. Typoskript. 10 n. n. Seiten u. 198 Seiten Notenausgabe. Mit einer Abbildungen. Originalbroschur. 30x21 cm‎

‎* Auffindungen alter Opernfragmente und von verschlollenen kompletten Opernakten des auslaufenden 17. Jhds. in Italien machten das Projekt dieses barocken Opernspektakels möglich. Unter den Wiederentdeckungen fand sich hauptsächlich Musik der drei Hauptmeister der Italeinischen Schulen von Neapel (Alessandro Scarlatti), Florenz (Marc Antonio Cesti) und Venedig (Francesco Cavalli). Der Reiz, Musik dieser drei Meister in einer Oper zusammenzuführen wurde noch durch die Hinzunahme des Vertreters der französischen Schule Jean Baptiste Lully erhöhrt, von dem ebenfalls verschollen geglaubtes Material vorliegt... (Aus dem Vorwort). --- Dieter Schönbach (* 18. Februar 1931 in Stolp in Hinterpommern; ? 28. Mai 2012 in Bochum) war ein deutscher Komponist und Regisseur. Zusammen mit seiner Familie musste er 1945 seine pommersche Heimat verlassen und kam dann nach Niebüll im damaligen Kreis Südtondern. Dort besuchte er die Friedrich-Paulsen-Schule und ging 1949 mit der Mittleren Reife ab, um Musik zu studieren. Dieter Schönbach begann 1949 sein Studium an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold in den Fächern Komposition und Chorleitung. Seine Lehrer für Komposition war Günter Bialas und für Chorleitung Kurt Thomas. Er wechselte dann nach Freiburg im Breisgau, wo er an der dortigen Musikhochschule bei Wolfgang Fortner weiterstudierte. Nach Beendigung seines Studiums wurde er 1959 an das Schauspielhaus Bochum als Leiter der Schauspielmusik berufen, nachdem er bereits 1957 mit einem Streichquartett aufgefallen war. 1961 erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Komponisten. 1969 ging er nach Münster/Westfalen an das dortige Schauspielhaus. Hier brachte er die erste multimediale Oper, eine neue musikalische Kunstform, Die Geschichte von einem Feuer heraus. Sein Schaffen war vielseitig. Er komponierte nicht nur Opern und Musicals, sondern Instrumentalmusik, u. a. Klavierstücke und Kammermusik. 1977 wurde sein Musical Kaspar, pass auf in Münster uraufgeführt mit Renate Axt in einer Hauptrolle. 1973 wurde er schließlich nach Basel berufen. Seine musikalischen Leistungen machten ihn auch international bekannt. So wurde ihm bereits 1959 der 1. Preis der Sozieta Italiana di Musica contemporanea (SIMC) für sein in Rom uraufgeführtes Werk Canticum Psalmi Resurretionis verliehen. 1960 erhielt er den Musikpreis der Stadt Recklinghausen und 1962 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Schließlich erhielt er 1961 für seine Schauspielmusik zu Albert Camus? Schauspiel Caligula den Kritikerpreis der Stadt Wien. Er war Inhaber des Verlages Multimediale Kunstwerke Dieter Schönbach. Er starb am 28. Mai 2012 in Bochum.(Quelle Wikipedia)‎

Bookseller reference : 11968

‎LUMIÈRE, Auguste | ENVOI AUTOGRAPHE SIGNÉ‎

‎Hérédo-tuberculose‎

‎Lyon, Léon Sézanne, 1935, in-8, XV-343 pp, 10 pl, Percaline noire de l'éditeur, Planches en noir, la plupart montrant des radiographies du thorax. Auguste Lumière (1862-1954), que l'on connait bien mieux pour l'invention du cinématographe que pour ses activités de microbiologiste, s'est intéressé à la tuberculose pendant une grande partie de sa carrière. Ses recherches, menées dès les années 1910, le conduisirent à la conclusion - erronée - que la contagion n'était pas le mode habituel de propagation ce cette maladie : selon lui, c'était par la voie de l'hérédité qu'elle se transmettait. La constance avec laquelle il défendit cette théorie, exposée en 1930 dans son ouvrage Tuberculose, contagion, hérédité, lui sera beaucoup reprochée. Toutefois, ses recherches ont permis, indirectement, le dépistage radiographique de nombreux cas de tuberculose familiale, ainsi que le traitement et le suivi des malades. Exemplaire enrichi d'un envoi signé de Lumière, daté d'octobre 1935, au médecin et explorateur Jean Charcot, commandant du Pourquoi-Pas ?. Ex-libris de Jean Rouché. Couverture rigide‎

‎Bon XV-343 pp., 10 pl.‎

Bookseller reference : 83485

Livre Rare Book

Librairie Alain Brieux
Paris France Francia França France
[Books from Librairie Alain Brieux]

€120.00 Buy

‎Lumière, Auguste, French co-inventor of photography (1862-1954).‎

‎Autograph letter signed. à "mon cher Général". Lyon, 26 Dec. 1944.‎

‎2 pp. 8vo. To "mon cher Général". - On headed paper.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€2,500.00 Buy

‎Lumière, Louis, French engineer; pioneer of photography and cinema (1864-1948).‎

‎Autograph letter signed. Bandol (Var), 17 July 1939.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To the inventor and "father of the fax machine" Édouard Belin, thanking for congratulations and expressing his admiration for Belin's achievements: "Combien je suis touché, mon cher Monsieur Belin des félicitations sie aimablement exprimées que vous m'adressez. Je vous en remercie cordialement et vous prie de croire à l'admiration que j'éprouve pour vos belles réalisations que font maintenant le tour du monde. Encore merci et toute ma bien amicale sympathie [...]". - On headed stationery of the "Villa Lumen" and slight traces of former mounting on verso. Light browning.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€2,200.00 Buy

‎Lummitzsch, Otto, Architekt und Bauingenieur (1886-1962).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Unsere Vorväter, die einstens Deutschlands rauschende Wälder pflanzten, wußten, daß erst wir uns daran erfreuen werden. Der gute Same, den die Besten unserer Zeit jetzt ausstreuen, wird und muß aufgehen und reife Früchte tragen zu seiner Zeit. Mir ist deshalb vor Deutschlands Zukunft nicht bange [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Otto Lummitzsch stand der Technischen Nothilfe vor, bis die Nationalsozialisten ihn 1934 der Leitung enthoben, da Lummitzsch sich der Forderung widersetzte, sich von seiner "halbjüdischen" Frau scheiden zu lassen. - Mit kleinen Randeinrissen. Koslowsky 214.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€350.00 Buy

‎LUNDKVIST (Artur).‎

‎Ikarus' Flykt.‎

‎Stockholm Albert Bonniers 1939 1 vol. broché in-8, broché, couverture illustrée, 281 pp. Edition originale de ce recueil d'études sur les avant-gardes artistiques et littéraires, par le principal représentant du surréalisme en Suède (1906-1991), traducteur dans ce pays des oeuvres de Breton, Eluard et Tzara. Bel exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de l'auteur à André Breton.‎

Bookseller reference : 45421

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
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€300.00 Buy

‎LUNDKVIST (Artur).‎

‎Ikarus' Flykt.‎

‎Stockholm Albert Bonniers 1939 1 vol. broché in-8, broché, couverture illustrée, 281 pp. Edition originale de ce recueil d'études sur les avant-gardes artistiques et littéraires, par le principal représentant du surréalisme en Suède (1906-1991), traducteur dans ce pays des oeuvres de Breton, Eluard et Tzara. Bel exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de l'auteur à André Breton.‎

Bookseller reference : 45421

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
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€300.00 Buy

‎LUNEL (Armand).‎

‎J'ai vu vivre la Provence.‎

‎Paris Fayard, coll. "J'ai vu Vivre" 1962 1 vol. relié in-8, cartonnage éditeur, jaquette, 190 pp. Edition originale avec un bel envoi de l'auteur à Jean Guéhenno. Prière d'insérer joint. Infimes déchirures en bordures de la jaquette. Sinon très bon état.‎

Bookseller reference : 44924

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
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€30.00 Buy

‎LUNEL (Armand).‎

‎J'ai vu vivre la Provence.‎

‎Paris Fayard, coll. "J'ai vu Vivre" 1962 1 vol. relié in-8, cartonnage éditeur, jaquette, 190 pp. Edition originale avec un bel envoi de l'auteur à Jean Guéhenno. Prière d'insérer joint. Infimes déchirures en bordures de la jaquette. Sinon très bon état.‎

Bookseller reference : 44924

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
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€30.00 Buy

‎LUNEL Armand - (Aix-en-Provence 1892 - 1977) - écrivain français‎

‎Lettre autographe signée à Mon cher ami - Monaco le 11 juillet 1954 -‎

‎1 page in4 - bon état -‎

‎Félicitations pour une élection à l'Institut "si parfaitement méritée" -‎

Bookseller reference : GF16149

Livre Rare Book

Galerie Fert
Nyons France Francia França France
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€50.00 Buy

‎LUNN Henry (Sir)‎

‎ROUND THE WORLD WITH A DICTAPHONE a record of men and movements in 1926‎

‎1927 reliure pleine toile rouge grand in-octavo, titre frappé or sur le dos, tête rouge, autographe manuscrit sur la page de garde du premier contreplat : Monsieur De Kerdrel with the compliments, Lunn Henry London 1928, illustrations : frontispice-portrait de lAuteur avec serpente - clilchés hors-texte - cartes, 301 pages, 1927 London Ernest Benn Limited,‎

‎- ouvrage dexpression anglaise - bon état -‎

Bookseller reference : 5170

Livre Rare Book

Librairie Guimard
Nantes France Francia França France
[Books from Librairie Guimard]

€43.00 Buy

‎Lunacharsky, Anatoly, Russian Marxist revolutionary (1875-1933).‎

‎Autograph letter signed ("A. Lunatscharsky"). Wiesbaden, [25. VIII. 1928].‎

‎Small 4to. 1 page. With autogr. envelope. Sending greetings to an autograph collector. - On headed paper "Hotel und Badhaus / Schwarzer Bock / Wiesbaden".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€4,500.00 Buy

‎LUND, Art (1920-90)‎

‎Signature‎

‎Character actor best known for "The Molly Maguires" 1970. Signature and date 1977 June 9 on a heavy stock 5" X 3" card n.p. Fine. With original envelope. unknown‎

Bookseller reference : 19025

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Books from Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA]

€12.69 Buy

‎Lund, Johann Ludwig, Maler (1777-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("JLLund"). Kopenhagen, 17. V. 1829.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Maler Carl Christian Vogel von Vogelstein in Dresden: "Sie werden diese Zeilen durch Hr. Professor Thiele, Secretär unsrer Akademie[,] erhalten. Ihr mir bekannte Gefälligkeit läßt mich hoffen, daß Sie meine Bitte ihn freundlich aufzunehmen, gewiß nicht unerfüllt lassen. Hr. Thiele will seine junge Frau mit dem Schönen u. Sehenswerthen bekannt machen, was ihm auf seinen frühern Reisen so viel Genuß gewährt hat, wird aber wegen der Kürze der Zeit, die ihm zur Reise vergönnt ist, alles wie im Fluge sehen müssen; um desto angenehmer ist es, durch guten Rath gleich auf das Vorzüglichste aufmerksam gemacht zu werden, u. diesen werden Sie ihm gewiß hinsichtlich Dresdens freundlichst ertheilen. Sie wünschen mit der Einrichtung unserer Akademie, an welche Sie nun ein näheres Interesse knüpft, bekannt zu werden: Prof. Thiele kann Ihnen hinlängliche Auskunft darüber geben, ich verweise Sie daher an ihn. Andre Arbeiten haben mir noch nicht erlaubt, mit der Bekanntmachung meiner Zeichnungen nach alten italienischen Meistern fortzufahren, so bald es geschieht, werde ich Ihnen davon senden. Mir selbst sind diese Erinnerungen, (eine Ausbeute dreier in [der] Toscana zugebrachten Sommer) von unschätzbarem Werthe, u. ich suche auch meinen Schülern damit zu nützen [...]". - Mit kleinen (tls. hinterlegten) Randläsuren.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€280.00 Buy

‎Luntz, Viktor, Architekt (1840-1903).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Wien, 16. II. 1883.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Laut Anzeige der Hrn. Mann + Rosenberger sollen Sie im Besitz der beiden Steine für 'Vorlauf' + "Treu' sein. Bitte um Nachricht ob dem so ist, u. ob Qualität und Masse vollkommen entsprechen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Rathhausbau in Wien | Bauleitung". - Etwas eingerissen und mit einer vertikalen Knickfalte.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€100.00 Buy

‎Lunzer, Eduard, Schauspieler (1843-1913).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, 27. I. 1898.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. "Glaube nicht, daß die große Rolle diejenige sei, die dem Schauspieler Ehre macht, sondern die gut gespielte". - Lunzer wurde 1885 ans Theater an der Wien engagiert, ab 1900 wirkte er an den Operettenunternehmungen Gabor Steiners mit.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€150.00 Buy

‎Luporini, Gaetano, Komponist (1865-1948)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Lucca, 11. IV. 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Auguro [...]" - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Rückseitig: Unbekannt. Dasselbe.‎

Bookseller reference : 60887

‎Luppe, Hermann, Politiker (1874-1945).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Nürnberg, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das deutsche Volk hat in den schwersten Schicksalsstunden der Kriegs- und Nachkriegszeit bewiesen, dass es alle Gewaltkuren ablehnt und zur Selbstregierung reif ist. Wenn auch der Wiederaufstieg durch Arbeit und Sparsamkeit nur langsam geht und die Not der Zeit das Verdrängen des neuen Interessensstandpunkts begreiflich erscheinen lässt, so wird doch der starke Fortschritt in der Allgemeinbildung des Volkes den inneren Ausgleich fördern, dem eine Stärkung der Reichseinheit vorangehen muss [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Als einer der bedeutendsten Kommunalpolitiker der Weimarer Republik teilte Luppe das Schicksal vieler demokratisch gesinnter Parteikollegen. 1933 als Oberbürgermeister von Nürnberg seines Amtes enthoben, übersiedelte er "nach Berlin und wurde mehrmals verhaftet. Bei einem Bombenangriff auf Kiel, wo er sich eben aufhielt, kam er ums Leben" (NDB XV, 526f). - Mit feinen Einschnitten im Formularteil. Koslowsky 279.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€750.00 Buy

‎LURO, Jules‎

‎Des Suites d'un arrêt de Cassation en matière civile. [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 br., Imp. Ch. Marquès, Toulouse, 1905, 222 pp.‎

‎Envoi de l'auteur. Etat très satisfaisant (rouss. sur couv.)‎

Bookseller reference : 31041

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
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€38.00 Buy

‎LURCAT, Liliane‎

‎L'écriture et le langage écrit de l'enfant en écoles maternelle et élémentaire. [ On joint : ] Le jeune enfant devant les apparences télévisuelles. [ On joint : ] Espace vécu et espace connu à l'école maternelle‎

‎3 vol. in-8 br., collection Science de l'Education, les éditions ESF, Paris, 1984, 1985, 1982, 162 et 173 pp et 203 pp..‎

‎Avec une carte signée de l'auteur à l'attention de Suzanne et René Thom, et un envoi aux mêmes dans le second ouvrage. Honoré par la Médaille Fields en 1958, le mathématicien français René Thom (1923 - 2002) est le célèbre fondateur de la théorie des catastrophes. Bons exemplaires‎

Bookseller reference : 27971

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
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€85.00 Buy

‎LURCAT, François‎

‎Niels Bohr. Avant / Après [ exemplaire dédicacé ]‎

‎1 vol. in-8 br., Critérion, Paris, 1991, 256 pp.‎

‎Exceptionnel exemplaire enrichi d'une dédicace de François Lurçat au grand mathématicien et philosophe français René Thom et à son épouse Suzanne Thom. Honoré par la Médaille Fields en 1958, le mathématicien français René Thom (1923 - 2002) est le célèbre fondateur de la théorie des catastrophes. Bon exemplaire d'un ouvrage passionnant et d'une provenance prestigieuse.‎

Bookseller reference : 27946

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
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€85.00 Buy

‎LURKIN, Jean‎

‎Physiologie de la Chasse [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Avec une préface de Georges Flament-Hennebique et 160 dessins de Luc Lafnet, 1 vol. in-8 br., Aux Editions de Saint-Hubert, Vervoz par Ocquier, Belgique Wallonne, 1938, 174 pp. et 7 ff.‎

‎Rare exemplaire de l'édition originale, dédicacé à Paul Bay "en sincère et affectueux hommage du conteur au poète". Etat très satisfaisant (fortes rouss., dos un peu frotté, bon état par ailleurs).‎

Bookseller reference : 63709

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
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€175.00 Buy

‎LURCAT, François‎

‎Niels Bohr. Avant / Après [ exemplaire dédicacé ]‎

‎1 vol. in-8 br., Critérion, Paris, 1991, 256 pp. Exceptionnel exemplaire enrichi d'une dédicace de François Lurçat au grand mathématicien et philosophe français René Thom et à son épouse Suzanne Thom. Honoré par la Médaille Fields en 1958, le mathématicien français René Thom (1923 - 2002) est le célèbre fondateur de la théorie des catastrophes. Bon exemplaire d'un ouvrage passionnant et d'une provenance prestigieuse. Français‎

‎LURCAT, Liliane‎

‎L'écriture et le langage écrit de l'enfant en écoles maternelle et élémentaire. [ On joint : ] Le jeune enfant devant les apparences télévisuelles. [ On joint : ] Espace vécu et espace connu à l'école maternelle‎

‎3 vol. in-8 br., collection Science de l'Education, les éditions ESF, Paris, 1984, 1985, 1982, 162 et 173 pp et 203 pp.. Avec une carte signée de l'auteur à l'attention de Suzanne et René Thom, et un envoi aux mêmes dans le second ouvrage. Honoré par la Médaille Fields en 1958, le mathématicien français René Thom (1923 - 2002) est le célèbre fondateur de la théorie des catastrophes. Bons exemplaires Français‎

‎Luria, Salvador Edward, Mikrobiologe und Nobelpreisträger (1912-1991)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 14. XI. 1973, 12,5 x 7,5 cm. 1 Seite.‎

‎Im Jahr 1969 erhielt Luria zusammen mit Max Delbrück und Alfred Day Hershey den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin verliehen "für ihre Entdeckungen des Vermehrungsmechanismus und der genetischen Struktur von Viren".‎

Bookseller reference : 50648

‎LURO, Jules‎

‎Des Suites d'un arrêt de Cassation en matière civile. [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 br., Imp. Ch. Marquès, Toulouse, 1905, 222 pp. Envoi de l'auteur. Etat très satisfaisant (rouss. sur couv.) Français‎

‎Luschin von Ebengreuth, Arnold Rt. von, Jurist, Rechtshistoriker und Numismatiker (1841-1932).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Graz, 1880-1886.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. Folio. An die k. k. Central-Commission für Kunst und historische Denkmale in Wien betr. der Übersendung eines Aufsatzes "über den s. g. lutherischen Keller im Oberlichtenwald" (Br. v. 1. XI. 1880), mit der "Bitte um Erwirkung der Fahrpreisermäßigung bei der k. k. Südbahngesellschaft für die Strecke Graz Leoben und zurück" (Br. v. 10. VI. 1886) und betr. der "Quittung über die Eisenerzer Reiseauslagen" (Br. v. 18. VII. 1886). - Luschin von Ebengreuth trat 1864 in Graz in den Justizdienst ein und war seit 1867 im steiermärkischen Landesarchiv tätig. Nach seiner Habilitation wurde er Professor der Deutschen Reichs- und Rechtsgeschichte an der Universität Graz. Er war "Begründer der österreichischen Rechtsgeschichte als akademische Disziplin und bahnbrechender numismatischer Forscher" (DBE). Er veröffentlichte u. a. eine "Österreichische Reichsgeschichte", einen "Grundriß der österreichischen Rechtsgeschichte" und eine "Allgemeine Münzkunde und Geldgeschichte des Mittelalters und der neueren Zeit". - Mit mehreren Bearbeitungsvermerken.‎

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Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€120.00 Buy

‎Luschin von Ebengreuth, Arnold, österreichischer Rechtshistoriker und Numismatiker (1841-1932).‎

‎Briefumschlag mit eigenh. Adresse. Graz, 6. XII. 1909.‎

‎117:90 mm. An Pater Gabriel Kozell, Prior des Stiftes in Melk. - Mit 10-Heller Marke.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Books from Inlibris]

€60.00 Buy

‎Luschin, Franz Xaver, Theologe (1781-1854).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Görz, 19. VIII. 1840.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. der Übersendung eines noch ausstehenden Betrags von 50 Gulden "für die überschi[c]kten und gestern richtig erhaltenen Landkarten vom Küstenlande, Illyrien und etwas Briefpapier". - Der aus bäuerlichem Elternhaus stammende Kleriker wurde 1824 Fürstbischof von Trient, später Erzbischof von Lemberg und Primas von Polen sowie Fürsterzbischof von Görz und Metropolit von Illyrien. "Sein Wirken in Trient war geprägt von der Sorge um die Pastoral, die sich gravierenden Änderungen ausgesetzt sah, auch mußte er den noch immer vorhandenen Josephinismus überwinden. Beliebt wurde er durch sein besonders freigiebiges Wesen. Ihm wurde nachgerühmt, er habe die ganze Diözese von Grund auf erneuert, dazu hat er unzählige Schulen errichtet und sie mit geistlichen Lehrern besetzt, weiters Spitäler gebaut und Anstalten für geistig behinderte Kinder errichtet. Auch sein eigenes Geld gab er für das Wohl der leidenden Menschen hin" (BBKL XXV, s. v.).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€120.00 Buy

‎Luschnat, David (Christian Samuel), Schriftsteller (1895-1984).‎

‎1 eigenh. und 4 ms. Briefe mit U. und tls. eh. Korrekturen bzw. Zusätzen sowie 1 Ts.-Durchschlag. Berlin, 27. I. 1927 bis 30. V. 1928.‎

‎Zusammen 10 SS. auf 7 Bll. 4to. Interessante Korrespondenz an Franz Othmar Haeller. - "[…] Ich freue mich sehr, dass Sie sich auch persönlich für mich einsetzen wollen. Heute findet man so selten Menschen, die noch wissen, was ein Vers bedeutet. Zu medias res: Ich bin 31 Jahre alt, seit 6 Jahren verheiratet, habe Familie [folgen weitere biographische Angaben]. Im Alter von 10 Jahren machte ich mein erstes Gedicht […]. Literarischen Kreisen und Zirkelbildungen stand ich von jeher fern. Ich liebe Hölderlin, Rilke, Baudelaire, Goethe. Im Gedicht schwingt mein Leben […]. Da ich kein Vermögen habe und auch keinen sogenannten Brotberuf schaffe ich unter starkem äusserem Druck. Ich habe mich in etwa 13 verschiedenartigen Berufen, Stellungen, Tätigkeiten versucht […]. Bis vor einigen Monaten wohnte ich mit Frau und Kind in einer Zelle einer ehemaligen Irrenanstalt […]" (aus dem handschriftl. Brief vom 27. I. 1927). - Nach dem Abitur lebte der Pfarrerssohn David Luschnat seit 1908 in Berlin, wo er zeitweise Fabrikarbeiter war und bald erste Gedichte veröffentlichte. Seine Lyrik ("Kristall der Ewigkeit", 1926; "Die Sonette der Ewigkeit", 1927) spiegelt seine Beschäftigung mit der orientalischen Philosophie wider. Luschnat engagierte sich in der Zeit der Weimarer Republik im Schutzverband Deutscher Schriftsteller und war seit 1931 Schriftführer von dessen oppositioneller Fraktion. 1933 emigrierte er über Amsterdam nach Paris. Nach der Internierung 1940 lebte er illegal in Südfrankreich. Luschnat arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg kurzzeitig für die französische Militärregierung in Baden-Baden und kehrte dann nach Frankreich zurück. - Mit Adreßstempel.‎

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‎Luserke, Martin, Reformpädagoge und Schriftsteller ((1880-1968)‎

‎2 Werke mit eigenh. Widmungen und U.‎

‎o.J. Flensburg und Postdam, 1959 und 1940, Verschiedene Formate. OLn. Und OPp..‎

‎?Obadjah: die schrecklichste Nachbarschaft ist immer noch besser als gar keine Unterhaltung ? 8. Juni 1959? (Obadjah und die ZK 14 oder Die fröhlichen Abenteuer eines Hexenmeisters, Flensburg ca. 1950). ? ?Dem Kameraden ?? (Reise zur Sage. Ein Seemannsgarn vom mündlichen Erzählen (Potsdam 1940).‎

Bookseller reference : 59621

‎Lussberger, Jacob, Schauspieler (1813-1857).‎

‎Eigenh. Dokument mit U. Wien, 1. II. 1850.‎

‎1 S. Folio. "Quittung über Ein Hundert Gulden Conv. Münze, welche Gefertigter als Garderobe Geld für das halbe Jahr vom 1 Febr. bis 1 Aug. 1850 aus der Kassa des k. k. Hof-Burg- Theater heute baar und richtig erhalten hat […]". - Nach seinem Debüt 1829 in Frankfurt a. M. ging Lussberger 1843 nach Stuttgart und 1846 nach Wien, wo er am Burgtheater und am Theater an der Wien auch selbst Regie führte. - Mit Kassavermerk in Rotstift und einem Ausschnitt am oberen Rand.‎

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‎Lustig-Prean von Preanfeld, Karl, Theaterdirektor und Schriftsteller (1892-1965).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): “Für Ihre freundlichen Zeilen 1000 Dank! Da ich mich in den nächsten Tagen auf einen langen Ordonnananzritt begebe, wünsche ich Ihnen heute schon frohe Weihnachten und ein Prosit Neujahr” [...]”. - Nach abgebrochenem Jurastudium als Parlamentsberichterstatter für südböhmische katholische Blätter tätig, war der im Böhmerwald geborene Schauspieler als Kriegsberichterstatter und Propagandist in Galizien, in der Schweiz, in Belgrad, Trient und in Bulgarien tätig, schied aus dem Militärdienst als Oberleutnant aus und wurde 1919 nach kurzer Zeit als Chefredakteur des ‘Deutschen Volksblatts’ stellvertretender Direktor und Erster Regisseur der Volksoper in Wien. Später in Bozen, Graz, Augsburg und Bern, kehrte er 1934 an die Wiener Volksoper zurück, emigrierte 1937 nach Brasilien und engagierte sich in mehreren antifaschistischen Exilorganisationen. 1948 nach Österreich zurückgekehrt, wurde er Direktor der Musiklehranstalten der Stadt Wien. Vgl. Kosch II, 1597 und Czeike IV, 118f. - Die Bildseite der Karte zeigt einen jungen Soldaten - möglicherweise Lustig-Prean selbst - in Uniform zu Pferd.‎

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‎Lustkandl, Wenzel, Politiker (1832-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. VI. 1874.‎

‎1 S. 8vo. An den Vorstand der akademischen Lesehalle: “Ich nehme die auf mich gefallene Wahl zum Ausschußmitgliede der akademischen Lesehalle gerne an und hoffe kein unnützes Mitglied zu sein [...]”. - Der Jurist wurde 1894 Professor für Staatsrecht an der Universität Wien. Seit 1870 im Wiener Gemeinderat und seit 1873 als Abgeordneter im Niederösterreichischen Landtag tätig, gehörte Lustkandl “zu den bedeutendsten Politikern der österreichischen Liberalen und war an der Einführung des Reichsvolksschulgesetzes in Niederösterreich beteiligt” (DBE). Vgl. auch Czeike IV, 119. - Verso mit Bearbeitungsvermerken von fremder Hand und mit Stempel der “Academischen Lesehalle, Wien”.‎

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‎Lustkandl, Wenzel, österreichischer Politiker und Jurist (1832-1906).‎

‎Eigenh. Brief m. U. Wien, 22. III. 1902.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 12mo (84:124 mm). Beiliegend ein Umschlag mit eh. Adresse. An den österreichischen Journalisten und Statistiker Isidor Singer: "für die freundlichen Wünsche zu meinem siebzigsten Geburtstage spreche ich Ihnen meinen besten Dank aus [...]". - Mit gedr. u. gepr. Blumenmotiv und gestanztem Rand. Mit orangefarbener 6-Heller Briefmarke.‎

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‎Lutgen, Grace Welsh‎

‎Tumble Weeds: In Two Parts; Part One Patriotic Sentimental and Otherwise; Part Two My Folks and Your Folks SIGNED‎

‎Wayne Nebraska : Wayne Book Store 1941. Soft cover. Very Good/No Jacket. 8vo - over 7¾ - 9¾" tall. Octavo. 62 pages indexed. Paperback in brown wrappers. There is light to moderate wear to the binding. The covers are rubbed and creased at the corners. The text is clean and sound. Inscribed by the author on the front end paper "Greetings to the Heikes parents who shared with us their 2 fine daughters for a time in '42. / Grace Welsh Lutgen. <br/> <br/> Wayne Book Store paperback‎

Bookseller reference : 050691

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‎Luthardt, Christoph Ernst, Theologe (1823-1902).‎

‎2 eigenh. Schriftstücke mit U. O. O. bzw. Leipzig, 14. IV. 1890 und 1874., [1874] bzw. 14. IV. 1890.‎

‎Zusammen (1+1½ =) 2½ SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. 1) Eine Vorlesungsankündigung für das Wintersemester 1874/75 an der Universität Leipzig mit drei Privatissima und einer Vorlesung zur "Geschichte des symbolischen Lehrbegriffs der ev. luth. Kirche". - 2) Ein ausgefüllter Fragebogen für "Perthes' Handlexikon für evangelische Theologen", Gotha 1890-91. Das lithogr. Formular fragt in fünf Rubriken nach Namen, Stand und Geburtsort, "Daten aus dem Leben (frühere Ämter mit Jahr u. Ort, wichtige Lebensschicksale)" und Bemerkungen bzw. einem Schriftenverzeichnis. Luthardt beantwortet sämtliche Fragen in tabellarischer Form. - Nach Studien in Erlangen und Berlin wirkte Christoph Ernst Luthardt zunächst als Religionslehrer in Nürnberg und als Gymnasialprofessor in München. Nach einer kurzen außerordentlichen Professur in Marburg (1854-56) folgte der Ruf als ordentlicher Professor der Theologie nach Leipzig, wo Luthardt bis zu seiner Emeritierung 1896 lehrte. Theologisch war Luthardt ein bedeutender Vertreter des orthodoxen Luthertums und der neulutherischen Erweckungsbewegung. 1868 war er Mitbegründer der Allgemeinen evangelisch-lutherischen Konferenz, aus der der Lutherische Weltbund hervorgehen sollte. Von 1868 bis 1880 war Luthardt Herausgeber der "Allgemeinen lutherischen Kirchenzeitung" und von 1880 bis 1900 des "Theologischen Literaturblatts". - Beide Schriftstücke tls. etwas verschmiert und mit Spuren bzw. Resten alter Montage. Die Vorlesungsankündigung tls. leicht gebleicht, mit Ausriss einer Ecke und vier Stecknadeldurchstichen von ursprünglicher Affichierung.‎

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‎Luthardt, Christoph Ernst, Theologe (1823-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 9. VIII. 1871.‎

‎1 S. 8vo. An einen Pfarrer betr. einer Anzeige in der "Allgemeinen lutherischen Kirchenzeitung": "Im Begriff abzureisen - auf 5 Wochen - nur ein eilendes Wort. Die Anzeige [...] ist mir ganz recht, aber ich muss vor ihrer Aufnahme das Buch selbst erst zu Gesicht bekommen. Lassen Sie also ein Exemplar - wenn auch nur zur Ansicht - an mich schicken [...]". - Nach Studien in Erlangen und Berlin wirkte Christoph Ernst Luthardt zunächst als Religionslehrer in Nürnberg und als Gymnasialprofessor in München. Nach einer kurzen außerordentlichen Professur in Marburg (1854-56) folgte der Ruf als ordentlicher Professor der Theologie nach Leipzig, wo Luthardt bis zu seiner Emeritierung 1896 lehrte. Theologisch war Luthardt ein bedeutender Vertreter des orthodoxen Luthertums und der neulutherischen Erweckungsbewegung. 1868 war er Mitbegründer der Allgemeinen evangelisch-lutherischen Konferenz, aus der der Lutherische Weltbund hervorgehen sollte. Von 1868 bis 1880 war Luthardt Herausgeber der "Allgemeinen lutherischen Kirchenzeitung" und von 1880 bis 1900 des "Theologischen Literaturblatts". - Mit Resten bzw. Spuren kleiner Montagestreifen.‎

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‎Luther, Arthur, Bibliothekar (1876-1955)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 19. XI. 1925, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎Albumblatt für den Buchhändler und Autographensammler Robert Steurer in Linz: "Bittet man Dich um Autographen, | Dann heißt es um jeden Preis geistreich sein [...] Aber der Geist ist leider schwach."‎

Bookseller reference : 42898

‎Luther, Hans, Politiker und Finanzfachmann (1879-1962).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutsch sein ist Alles [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 54.‎

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‎Luther, Karl Theodor Robert, Astronom (1822-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 24. VIII. 1868.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An Hermann Carl Vogel, den Direktor des Astrophysikalischen Observatoriums zu Potsdam: "Einem von Ihrer Frau Schwester Elise P[olko] im Herbst 1862 an mich gerichteten Wunsche, die Correspondenz Ihres Herrn Bruders Eduard Vogel, der uns leider so früh entrissen wurde, ihr zum Druck eines Werkchens zuzusenden, vermochte ich leider nicht zu entsprechen, weil die meisten dieser Briefe als zum Druck ungeeignet bereits vernichtet waren, und die wenigen übrigen unter vielen anderen Briefen tief versteckt lagen. Nachdem ich nun beim Ordnen meiner Papiere eine Visitenkarte Ihres so früh dahingeschiedenen talentvollen Bruders Eduard und fünf seiner Briefe aus Leipzig, Berlin, London 1850-1852 noch glücklich aufgefunden habe, die sich aber auch wegen der darin vorkommenden zum Theil gewagten persönlichen Bemerkungen durchaus nicht zur Veröffentlichung eignen, so übersende ich diese wenigen Reliquien nicht der gefeierten Schriftstellerin Elise, sondern Ihnen den mit den astronomischen Verhältnissen vertrauten Astronomen [...]". - Luther war seit 1851 als Direktor der städtischen Sternwarte Bilk bei Düsseldorf tätig. "Neben Beobachtungen von veränderlichen Sternen und Kometen widmete sich Luther besonders den kleinen Planeten und ihren Bahnberechnungen. Er entdeckte u. a. Thetis, Aglaja, Proserpina und Bellona [...] Neben zahlreichen Fachveröffentlichungen schrieb er eine 'Geschichte der Düsseldorfer Sternwarte' (1898)" (DBE).‎

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‎Luther, Karl Theodor Robert, Astronom (1822-1900).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. Berlin, 25. X. 1845.‎

‎5 SS. auf 4 Bll. 4to. "Über eine Vorrichtung, um mit einem Fernrohr von beliebiger Größe correspondirende Höfen zu massen | Die verschiedenen Methoden der correspondirenden Höhen, welche mittelst Reflexionsinstrumente nur auf die Sonne und die helleren Sterne angewendet werden können, lassen sich zu Lande durch folgende Vorrichtung vielleicht auch auf schwächere Sterne ausdehnen [...]". - Luther war seit 1851 als Direktor der städtischen Sternwarte Bilk bei Düsseldorf tätig. "Neben Beobachtungen von veränderlichen Sternen und Kometen widmete sich Luther besonders den kleinen Planeten und ihren Bahnberechnungen. Er entdeckte u. a. Thetis, Aglaja, Proserpina und Bellona [...] Neben zahlreichen Fachveröffentlichungen schrieb er eine 'Geschichte der Düsseldorfer Sternwarte' (1898)" (DBE).‎

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‎Luther, Martin‎

‎Der kleine Katechismus [...] Für die liebe Schuljugend aufs neue herausgegeben, mit biblischen Geschichten und kurzem Inbegriff der Glaubens- und Sittenlehren vermehrt.‎

‎o.J. Leipzig, Friedrich Christian Dürr, ohne Jahr [1816], Kl.-8°. Mit Titelvignette. 143 S. Holzdeckelbd. d. Zt. mit braunem Lederbezug, Vorderdeckel mit blindgepr. Mittelstück sowie Schließe.‎

‎Vorrede von Gottfried Leopold Schrader, Pastor zu Gleina bei Freiburg an der Unstrut. - Gering beschabt, Rücken wurmstichig.‎

Bookseller reference : 58237

‎Luther, Martin, theologian and reformer (1483-1546).‎

‎Autograph letter signed ("Martinus LütheR D"). [Wittenberg, ca 1 Sept. 1543].‎

‎Folio (200 x 307 mm). 2 pp. German manuscript (brown ink) on paper (watermark: letter F in circle). An extensive, uncommonly well-preserved letter to Georg Buchholzer (1503-66), Provost of St Nikolai in Berlin, regarding the latter’s altercation with the Brandenburgian court preacher Johann Agricola from Eisleben (1492-1566, also known as “Magister Eisleben”) about the treatment of the local Jews. Prince Elector Joachim II, who in 1539 had introduced the Reformation to Brandenburg and whose tolerant politics toward Jews enraged the population, had long desired a reconciliation between Luther and his former disciple Agricola, and he must have suspected that Provost Buchholzer was poisoning Luther’s mind against his court preacher. Buchholzer therefore wrote to Luther requesting an interpretation of some Biblical verses by which Agricola justified his pro-Jewish stance, and in his answer Luther insists that Buchholzer has done well to preach against the Jews and shall continue to do so, ignoring the habitual liar Agricola: “Grace and Peace. My dear Provost! I must be brief with writing, for the sake of my weak head. You are aware that you have no previous association with me, nor I with you, other than that you recently wrote to me asking for an explanation regarding several statements. And even if you were to write me many things about M. Eisleben, how could I believe you alone? For whoever says that you or anyone in Berlin or in all of Brandenburg is inciting me against Eisleben, if he says so unwittingly, may God forgive him, but if he says it knowingly, then he is a roguish liar, as well as M. Eisleben himself has lied frequently, here in Wittenberg. M. Eisleben needs nobody to incite me against him; he himself is much better at that, much better than anyone whom he might suspect of such dealing. He knows that full well. [...] In my opinion, he will give up his life before he gives up his lying. – You have preached against the Jews and fought serious battles over that with the Margrave. [...] And you were quite right to do so. Stand fast and persevere! The words against you which you quoted to me, allegedly protecting the Jews, I will not hope to be true, nor shall I believe that M. Eisleben ever will preach or ever has preached such. I do not yet consider him so deeply fallen. May God prevent him! [...] For then M. Eisleben would not be the Elector’s preacher, but a true devil, letting his sayings be so shamefully misused to the damnation of all those who associate with Jews. For these Jews are not Jews, but devils incarnate who curse our Lord, who abuse His mother as a whore and Him as Hebel Vorik and a bastard, this is known for certain. And anyone who is capable of eating or drinking or associating with such a foul mouth is a Christian as well as the devil is a saint. [...] You may show this letter to whomever you wish. I do not know, nor do I care, who wrote the other three letters from Wittenberg to Berlin. You will undoubtedly confess this to be the first letter you ever received from me. For your name and person were previously unknown to me [...]” (translated). - Luther had apparently forgotten that several years previously, in late 1539, he had answered a letter of Buchholzer’s inquiring about Catholic rites still in use in Reformed Brandenburg. More notably, although Luther is writing to a fellow scholar, this letter is written in German so as that the recipient may show it “to whomever he wishes” – that is to say, to the Elector himself, thus providing Buchholzer with a writ of protection against any suspicion which Joachim may harbour against him. - The Hebrew words “Hebel Vorik” (vanity and emptiness) are taken from Isaiah 30:7. They were part of a Jewish prayer in which Jews thanked God for having made them different from those peoples who worshipped “Hebel Vorik”, though Luther construed the words as a code for Jesus Christ. - Luther’s anti-Judaism had not always been this rabid – as a young man he had spoken out judiciously against the traditional defamation of Jews and against all forms of forcible conversion – but he soon grew increasingly bitter, and by 1543 his attitude was one of undisguised loathing. His most notorious antisemitic pamphlet, “On the Jews and Their Lies”, was published only months before the present letter was written. With the same rhetorical skill with which he had previously ridiculed the papacy he now invoked a grotesque abhorrence of Judaism. As an embodiment of his sentiments in his later years, demonstrating how precisely the antisemitic church politics and discourse of the 1540s matched Luther’s instructions, the letter has been quoted or paraphrased by several important biographies of the Reformer (cf. M. Brecht, Luther, vol. 3 [1987], p. 344; most recently: L. Roper, Luther [2016], p. 532 n. 33). - Less than two years later, in a letter dated March 9, 1545, Luther would write to Elector Joachim II directly, warning him against the “tricks” of the Jews, in whom he is said to have too much confidence, adding that he is “glad that the Provost [Buchholzer] is so severe on those Jews, which is a proof of his loyalty to your Grace; and I encourage him to continue in the path he has chosen”. - Condition report: several corrections in the text by Luther’s own hand. Date of receipt noted by Buchholzer at the foot of the verso page: “Received by me in Berlin on Wednesday after St Egyd [5 September] anno etc. 43.” Slightly browned and brownstained throughout; traces of contemporary folds. Not noticeably wrinkled; no significant edge tears; a beautifully preserved specimen. - Provenance: before 1914 nothing more of the letter was known than the words branding Agricola an incorrigible liar (“will give up his life before he gives up his lying”), which Buchholzer had hurled at his adversary during a disputation as late as 1562, offering to show him the passage in Luther’s letter. In the early 19th century, the editors of Agricola’s writings confessed that such a letter could not be found (cf. B. Kordes, Agricola’s Schriften möglichst vollständig verzeichnet [Altona 1817], p. 393: “To my knowledge, this letter does not exist”). Only in 1914 was it discovered in the collection of Baron Heinrich von Hymmen (1880–1960), and in the same year the theologian G. Kawerau published it in the appendix to volume 15 of Luther’s letters. It was still in the Hymmen collection in 1947 when the critical Weimar edition published it, based on a photograph. The Hymmen family is known to have supported the Protestant cause: during the Nazi era, Heinrich placed his Unterbach castle at the disposal of the illegal Confessing Church; the theologian Johannes Hymmen was Vice President of the “Evangelischer Oberkirchenrat” from 1936. The letter first surfaced in the trade more than three decades ago (Stargardt 630 [1983], lot 1238: DM 172,270 including premium and taxes; remarkably, that same year a four-page Luther manuscript [Z&K 2/II, 1856] commanded no more than DM 10,000). The letter has since rested in the private collection from which we recently acquired it. Luther, Werke: Kritische Gesamtausgabe, Briefwechsel vol. 10 (Weimar 1947), no. 3909 (pp. 388-391). First published in: Enders-Kawerau XV, no. 3309a (pp. 359-362). In modernized spelling: Kawerau, "Ein Brief Luthers an den Propst von Berlin, Georg Buchholzer", in: Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins 50 (1917), pp. 430-436.‎

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‎Luther, Wilhelm, Astronom (1860-1937).‎

‎"Düsseldorf". Eigenh. Manuskript mit U. Düsseldorf, 22. II. 1924.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. "In 68 Nächten des Jahres 1923 gelangen mir am Refraktor (Objektiv Merz von 18,6 cm Durchmesser) der hiesigen städtischen Sternwarte [...] 110 Beobachtungen von 43 kleinen Planeten und zwar von [folgen die Namen derselben]. Insgesamt wurden hier bis Ende 1923 von Brünnow, Robert Luther und mir 4519 Beobachtungen von 297 kleinen Planeten angestellt, darunter 2035 Beobachtungen der 24 von meinem Vater entdeckten Planeten. Nachdem ich in dem Planeten 1922 NA die seit 1873 verschollene Aethra erkannt zu haben glaubte, habe ich mich bemüht, dieselbe bis zum Verschwinden in der Abenddämmerung zu verfolgen [...]". - Der Sohn des Astronomen Robert Luther studierte in Bonn, Berlin und Leipzig Astronomie und Mathematik, wurde 1883 promoviert ("Ueber die Bahn des Planeten Amalthera") und begab sich nach einem Jahr Assistenz an der Bonner Sternwarte 1885 als stellvertretender Observator nach Hamburg. "Dort seit 1889 Observator, ging er 1892 als Adjunkt seines Vaters nach Düsseldorf und übernahm 1900 die Leitung der Sternwarte. Luther setzte mit der Beobachtung kleiner Planeten das Lebenswerk des Vaters fort und veröffentlichte u. a. 'Beobachtungen der Helligkeitsmaxima & -minima des Planeten 433 Eros' (1931)" (DBE).‎

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‎Lutolslawski, Witold, Komponist (1913-1994)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr (Freiburg, 26. VI. 1985), Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Ein Takt aus den "Variationen über ein Thema von Paganini" (1941).‎

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