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Löhn-Siegel, Maria Anna, Schauspielerin (1830-1902).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 16. V. 1890.
4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen nicht identifizierten Adressaten namens Fritz: "Welche Veranlassung es war, die mich bestimmte beigehendes Bändchen Vortragsgedichte herauszugeben, steht auf dem Titelblatt. Du kennst die Mehrzahl davon, glaube ich […]". - Nach ihrer Heirat mit Franz Ludwig Siegel 1872 hatte sich Maria Anna Löhn von der Bühne verabschiedet und war fortan als Autorin und Mitbegründerin des Dresdner-Frauenbildungs Vereins aktiv.
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Löhner, Ludwig Edler von, Mediziner, Dichter und Politiker (1812-1852).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, [1848].
4 Zeilen. Qu.-8vo. Mit einem kleinen am Rand montierten Blatt. Mit seinem Leitspruch: "Der Zukunft eine Gasse! - Löhner / Abgeordneter für Saatz in Böhmen [...]". Originale Vorlage für das faksimilierte Motto der Lithographie von Eduard Kaiser 1848. - Löhner war 1848 Initiator eines Aufrufes zur Vereinigung von Bürgern und Landständen zum Sturze des Systems, wurde später im Wahlkreis Rumburg in die Nationalversammlung und im Wahlkreis Saaz in den Reichstag gewählt, jedoch verzichtete er auf das Frankfurter Mandat. - Mit Sammlernotiz in Bleistift und eh. Notizen verso. Leicht fingerfleckig.
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Löhner, Ludwig Edler von, Mediziner, Dichter und Politiker (1812-1852).
Eigenh. Brief mit U. Rostok (Roztoky, Böhmen), 30. VII. 1837.
1 S. Mit eh. Adresse verso. An den Wirtschaftsrat Emil André (1790-1869) wegen des Verkaufs von Schafen: "Sie waren so gütig mir zu versprechen, daß Sie die 8 Stück Widder, die ich verkaufen wollte, in die Heerde mitnehmen wollten, die Sie jetzt nach Ungarn schicken. Ich bin so frei Sie an dieses Versprechen zu erinnern und um die Erfüllung deßelben zu bitten. Die Schafe, und die Preise kennen Sie, und wißen daß letztere von meinem Vater nicht übertrieben angesetzt sind. In Erwartung gütiger Antwort verbleibe ich mit voller Hochachtung [...]". - Löhner hatte ein Jahr zuvor nach Erkrankung seines Vaters, des Landwirts und Schafzüchters Joseph von Löhner, die Verwaltung des Guts Rostok übernommen. - Mit Sammlernotiz in Bleistift.
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Löhr, Hermann Federick, Komponist und Pianist (1871-1943)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Milford-on-Sea, 5. VII. 1932, Gr.-4°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 50953
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Löns, Hermann, Schriftsteller (1866-1914).
Eigenh. Postkarte mit kolorierter Federzeichnung und U. ("HLöns"). "Hannover, letzter Mai 1913".
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Joachim Gustav Ernst Lembke, von 1911 bis 1934 Pfarrer in Gröben (Ludwigsfelde) und Vorsitzender der Altherrenschaft der Cimbria/Greifswald, mit dem Löns als Mitglied der Studentenverbindung Turnerschaft Cimbria seit seinem kurzen Medizinstudium in Greifswald 1887/88 bekannt war: "Lieber Lembke, herzlich schönen Dank für Band und Mütze [...]". - Löns' Federzeichnung zeigt zwei einander gegenüberstehende, kampfbereite Vögel. - Etwas gebräunt und fleckig; am unteren Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung in der Adresse); sehr selten.
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Löns, Hermann, Schriftsteller (1866-1914).
Eigenh. Postkarte mit U. ("Löns"). Hannover, 30. VI. 1914.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse und einigen Beilagen (s. u.). An Pfarrer Lembke in Gröben: "Schönen Dank für Deinen lieben Brief. Ich antworte ausführlich, sobald ich einige ganz dringende Arbeiten, die ich vor meiner Reise in die Haide erledigen muß, fertig habe [...]". - Die Bildseite zeigt die "Runde Luftschiffhalle. 'System Gg. Thofehrn'"; im unteren Rand gelocht (geringf. Textberührung). - Beiliegend eine Postkarte mit Grüßen von "Deinem Lembke" sowie einigen anderen (darunter Otto Egner, Verbindungsbruder von Löns in der Turnerschaft Cimbria/Greifswald), an den "Kriegsfreiwilligen H. Loens, X. Armeekorps, Regiment Nr. 73, Ersatz-Bataillon"; die Adreßseite trägt den zeitgen Vermerk: "Adressat tot. Gefallen am 27/9. ‚14, bei Loivre" (in Bleistift); weiters beiliegend ein Widmungsexemplar von Wilhelm Asches "Besinnliche Musik. Eine Auslese neuer Lieder" (Braunschweig, Georg Stamm-Verlag, 1949?); Wilhelm Asche (1882-1953), ein Landwirt und Heimatdichter aus Tietlingen, war Stifter des Wacholderhains als Löns' letzter Ruhestätte sowie des Löns-Denkmals in Walsrode. - Weiters beiliegend 6 bzw. 6 Bll. Notgeld der Gemeinde Hemdingen (Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein) und des Heimatbunds Lohengau sowie 2 Anweisungen der Volksbank Lutter am Barenberge.
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Löscher, Leopoldine, Tänzerin (1853-1928).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 31. VII. 1876.
1 S. Folio. Quittung über 125 Gulden, "welche Gefertigte aus der Cassa des k. k. Hof-Operntheaters pro Juli 876 richtig erhalten zu haben bestätiget […]". - Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift; ein kleiner Ausschnitt am oberen Rand (ohne Textberührung).
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Löser, Franz, Schriftsteller (1889-1955).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, 26. II. 1946.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Schriftsteller und Dramatiker Franz Löser, ehedem u. a. als Tierbändiger und Schlosser tätig, lebte seit 1910 in Wien und Salzburg. Vgl. Kosch IX, 1599f.
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Löwe (eig.: Löw), Konrad, Schauspieler (1856-1913).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 17. I. 1897.
1 S. Kl.-8vo. "Längst hat der Menschheit Genius, | Von heil'ger Glut beseelt, | In minniglichem Feuerkuß | Der Freiheit sich vermählt; | Nur die da schwarz und purpurn gleißen | Den Ehepakt ungiltig heißen". - Der aus Mähren stammende Schauspieler spielte u. a. am Berliner Nationaltheater, am Deutschen Volkstheater und am Wiener Hofburgtheater. "Löwe, der vor allem ein vortrefflicher Sprecher war, verkörperte in seiner Jugend voll Temperament und Leidenschaft klassische Heldenrollen, während er in seiner Spätzeit vor allem in reiferen Charakterrollen und als Heldenvater Verwendung fand" (ÖBL V, s. v.).
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Löwe (eig.: Löw), Konrad, Schauspieler (1856-1913).
Eigenh. Brief mit U. Wien, [14. V. 1905].
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck: "Besten, innigsten Dank für Ihr freundliches Gedenken! Leider ist mir die herrliche Wohnung, von der ich schon durch die Wiener Wohnungszeitung Kunde hatte, zu theuer [...]". - Der aus Mähren stammende Schauspieler spielte u. a. am Berliner Nationaltheater, am Deutschen Volkstheater und am Wiener Hofburgtheater. "Löwe, der vor allem ein vortrefflicher Sprecher war, verkörperte in seiner Jugend voll Temperament und Leidenschaft klassische Heldenrollen, während er in seiner Spätzeit vor allem in reiferen Charakterrollen und als Heldenvater Verwendung fand" (ÖBL V, s. v.).
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin (D. n. b.), Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Brief mit U. Bad Ischl, o. D.
7½ SS. auf 2 gefalt. Doppelbll. 8vo. An das "liebe, verehrte Fräulein Gogo" (d. i. Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie) mit der Bitte um Entschuldigung, sie nicht mehr in Wien besucht zu haben, und Auskunft hinsichtlich ihrer Pläne: "Ich habe folgende Absichten: Den Monat Juli hier in möglichster Ruhe zu verbringen. Anfang August ist mein Mann vom Mozarteum eingeladen Brahm'sche Kammermusik zu spielen. Von Salzburg wollen wir dann gleich weiter nach München. Unsere Pässe sind in Ordnung [...]. Nun aber noch eine Bitte: Wäre es Ihrer Vermittlung in Ihrer Brauerei in Zipf möglich, dass wir von dort Flaschenbier beziehen könnten? Überall liest man hier auf Tafeln u. Säulen: 'Zipferbier' - und nirgends bekommt man welches zu kaufen [...]" - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925).
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin (D. n. b.), Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Briefkarte mit U. Feldafing am Starnberger See, Landhaus Zwickl, 21. VII. 1911.
2 SS. Qu.-8vo. Beiliegend eh. adressierter Umschlag. An Emilie Schaup: "Daß Sie soviel zu leiden hatten tut mir so sehr leid! Hoffentlich hat Ihnen Baden genützt? Sind Sie schon in Zipf angelangt? Oder noch im Süden? Schade, dass wir uns im Frühjahr gar nicht mehr sahen! Ich war im Mai 14 Tage mit meinem Manne in Norddeutschland. Er hatte in Halle a. d. Saale ein Beethovenfest mit der missa solemnis zu dirigieren (Riesenerfolg!) und da war ich mit [...]". - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925).
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin (D. n. b.), Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], Weihnachten 1914.
2 SS. 8vo. Neujahrswünsche an Emilie Schaup. - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925).
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin (D. n. b.), Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. Bad Ischl, 15. VII. 1916.
1½ SS. 8vo. Schreibt an Emilie Schaup bezüglich eines von ihr empfohlenen Fleischhauers. - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925).
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin (D. n. b.), Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. Bad Ischl, 25. VII. 1916.
1½ SS. 8vo. Informiert Emilie Schaup über eine verloren gegangene Sendung. - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925).
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin (D. n. b.), Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. Bad Ischl, 30. VIII. 1916.
1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Es war mir wirklich eine Zeit hindurch sehr 'mies' u. deshalb kam kein Lebenszeichen von mir. Nun naht bald die Auflösung des Ischler séjours u. ich will nicht wieder nach Wien kommen, ohne Sie in Zipf besucht zu haben [...]". - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925).
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin (D. n. b.), Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. Bad Ischl, 6. IX. 1916.
1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Ich hab's ja gewusst. Ich darf mich auf nichts freuen! Das Befinden meiner Mutter ist andauernd derart ungünstig, dass ich es nicht wage, eine Nacht von ihr weg zu bleiben. Sie war beunruhigt, als ich ihr meine Pläne sagte, so bleibt mir nichts übrig, als hier zu bleiben [...]". Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1865-1925). - Etwas Textverlust von ausgeschnittener Briefmarke.
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin, Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. [Possenhofen], 10. IX. 1914.
1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "[...] Heimgekehrt erwartete uns der Kriegsrummel, der nun auch beruflich recht bitter und traurig ist! Näheres mündlich! Heute nur so viel, dass auch ich mein Können verwerten will und muss und ich mehr unterrichten muss. [...] Werde auch wieder jetzt öffentlich singen [...]". Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1863-1925). - Etwas Textverlust von ausgeschnittener Briefmarke.
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin, Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. [Possenhofen], 30. VIII. 1915.
1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "So wären wir alle ganz wohl, aber mein Mann bekam vor etwa 6 Wochen plötzlich ein arges Augenübel, das ihn sehr verstimmte, mich natürlich auch und das leider noch nicht behoben ist". Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1863-1925). - Etwas Textverlust von ausgeschnittener Briefmarke.
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin, Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. [Pöcking am Starnberger See], September 1919.
1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Seit 13. August sind wir von Wien fort u. hier an unserem lieben Starnbergersee. Leider aber heisst es wieder bald heimreisen. Es geht uns hier gut, doch zittere ich vor Wien und vor der Heimreise". Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1863-1925). - Etwas Textverlust von ausgeschnittener Briefmarke.
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Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin, Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 23. VII. 1918.
1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Sobald Ruhe in unser Haus kommt, will sich mein Mann für einige Wochen mit mir irgendwo erholen. Nur das Wo ist die Frage! Überall Ablehnung. Die Buben wollen wir dann nach Aldrans zu Verwandten schicken [...]". - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1863-1925).
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Löwe, Adolf, Redakteur (1835-1897).
Eigenh. Brief mit U. W[ien], 20. XI. 1885.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die beiden Leobner Gerichtsverhandlungen sind uns (entre nous soit dit) von Herrn Dr. Kasjek zuschickt worden u. stehen seit dem 28. d. als Übersatz in der Druckerei. Da diese Notizen kürzer sind als die Ihren, was uns bei dem herrschenden großen Raummangel sehr angenehm ist, und da wir Dr. K., der manchmal Interessantes zu berichten weiß, durch Weglassung seiner Einsendung nicht abschrecken möchten, so machen Sie sich nichts draus, wenn wir diesmal seinen Bericht benützen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Redaktion der "Neuen Freien Presse".
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Löwe, Anna, Schauspielerin (1821-1884).
Portraitlithographie mit 8 eigenh. Zeilen und U. O. O., 1846.
34,7:28 cm (Bildausschnitt) auf Untersatzkarton (46,2:33,6 cm). Die Widmung im linken unteren Rand der attraktiven ganzfigürlichen Darstellung: “Hier kennt man das Schöne, Gute, Wahre [...]”. - Die Tochter des Schauspielers Ludwig Löwe wurde nach einem Gastspiel am Wiener Burgtheater daselbst engagiert, blieb bis 1850 in Wien und kehrte anschließend nach Lemberg zurück, wo sie als Schauspielerin ebenso wie später als Mitleiterin der Lemberger Bühne tätig war. 1871 den Grafen Alexander Potocki (geb. 1817) ehelichend, zog sie sich von der Bühne zurück. Vgl. DBA I 777, 429-430. - Der Lithograph und Maler August Prinzhofer (1817-1885) gab “[w]egen seines Erfolgs als Porträtmaler [...] die richterliche Laufbahn bald auf und ging 1861 nach Graz” (DBE). 1848 schuf er das erste Portrait Kaiser Franz Josephs nach dessen Thronbesteigung und im selben Jahr das einzige authentische Bildnis Lajos Kossuths, von dem 50.000 Exemplare lithographiert wurden. Vgl. auch Thieme/B. XXVII, 406f. - Der Widmungsträger der Zueignung alt ausgekratzt.
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Löwe, Ferdinand, Dirigent (1865-1925)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Aigen bei Salzburg, [ca. 1920], Kl.-8°. Doppelblatt, 4 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 60037
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Löwe, Ferdinand, Dirigent (1865-1925).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. VII. 1906.
2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Wiener Konzertvereins. Schreibt einem Herrn Fernow, dass eine geplante Aufführung abgesagt werden müsse, und bittet ihn, ein Engagement mit Herrn Wüllner rückgängig zu machen: "Sollten Sie der Meinung sein, dass hierzu ein Entschuldigungsschreiben an Dr. Wüllner von mir nötig oder erwünscht wäre, so erbitte ich mir die Adresse des Herrn Wüllner [...]".
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Löwe, Ferdinand, Komponist (1865-1925).
Eigenh. Postkarte mit U. Gallsbach bei Grieskirchen, 27. IX. 1922.
1 S. 8vo. Verso eh. Adresse. Sendet August Nüchtern Grüße aus Oberösterreich: "Wie hat dir mein Programm gefallen? Hoffentlich findet es den Beifall unserer Abonnenten! Ich werde in den nächsten Tagen in Wien sein, wenn ich nicht noch für 2-3 Tage einen Abstecher nach Prag zu Otto mache [...]".
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Löwe, Ferdinand, Komponist (1865-1925).
Eigenh. Postkarte mit U. Triest, 25. XI. 1923.
1 S. 8vo. Verso eh. Adresse. An August Nüchtern in Wien: "Ich habe mich hier ziemlich erholt u. darf nun hoffen, vom 3ten Konzert ab wieder ohne weitere Unterbrechung meinen Mann stellen zu können. Gott geb's [...]". - Minimal angestaubt.
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Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).
Eigenh. Albumblatt mit U. Stuttgart, 5. VII. 1885.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. "Was Dich beglückt, laß Andre mitgenießen, | Was Dich bedrückt, behalt für Dich allein; | Zu Freundschaft sollst Du wen'ge nur erkiesen, | Doch menschenfreundlich gegen Alle sein". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).
Eigenh. Brief mit U. Bremen, Juli 1844.
5 SS. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Karl Remmark, Schauspieler und Direktor des Landschaftlichen Theaters in Graz (heute: Schauspielhaus): "Mein alter Freund! Zwar weis ich nicht recht, ob ich bei Euren jetzigen Verhältnissen es wagen darf, in solchem vertraulichen Ton einen Gruß aus der Ferne an Euch zu richten, und ob ich nicht besser thäte meinen Brief mit: Hochgeehrter Herr Direktor! zu beginnen, da Ihr Euch nunmehr zu dieser erhabenen Würde empor geschwungen habt, und die Herren, welche sie bekleiden, gewöhnlich in der ersten Zeit sehr gerne den damit verknüpften Titel beobachtet sehen; allein da auch ich schon ein Mal - obgleich jetzt wieder in den Pfuhl der Verdamniß hinabgestürzt -- zu den Auserwählten gehörte, und mein herzlieber Kollege Bachmann mir Eure freundlichen Grüße mit dem Zusatze: ich solle meinem alten Freund Remark beweisen, dass ich seiner nicht vergessen hätte, überbrachte: so glaube ich mich zu demselben berechtigt, und will Euch denn auch ohne Berücksichtigung des Direktors zurufen: Grüß di Gott, mein alter Freund' | In der schönen Gratzerstadt […]". - Karl Remmark (1802-1886) war von 1844 bis 1850 Direktor des Landschaftlichen Theaters in Graz, seine größten Erfolge feierte er an der Seite von Johann Nestroy.
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Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).
Eigenh. Postkarte mit U. Stuttgart, 15. VIII. 1885.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Ernst Hensing, Hauptsteueramtsrendant in Worms: "Besten Dank für die übersendeten Gelegenheitsgedichte, die mir recht gefallen und gewiß die verdiente Anerkennung gefunden [...]".
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Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).
Eigenh. Zitat mit U. Stuttgart, 16. X. 1880.
1 S. Qu.-8vo. "Leg höchstes Glück auf eine Wage [!] | und sieh, ihm fehlt das Wohlgewicht, | denn keines Menschen Lebenstage | Sind immer blau und sonnenlicht".
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Löwe, Julie, Schauspielerin (1786-1852).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine nicht identifizierte Empfängerin namens Peggi: "Liebe Peggi ich wünsche dir einen guten Morgen und bitte dich morgen Abend mit Deinem Mann u. Kindern bey uns ganz freundschaftlich zuzubringen. Wir sind ganz unter uns […]". - "Löwe wirkte zunächst in der Schauspieltruppe ihres Vaters, bis sie 1806 ein Engagement am Deutschen Theater in St. Petersburg erhielt. Seit 1809 in Wien ansässig, debütierte sie 1815 mit großem Erfolg am Hofburgtheater, wo sie anschließend Mitglied des Ensembles wurde" (DBE). - Etwas knittrig.
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Löwe, Konrad, Schauspieler (1856-1913).
Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien, 12. VI. 1907].
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Im Monat Juli bin ich zur Kur in Karlsbad, im August in Tirol […]". - Der aus Mähren stammende Schauspieler spielte u. a. am Berliner Nationaltheater, am Deutschen Volkstheater und am Wiener Hofburgtheater. "Löwe, der vor allem ein vortrefflicher Sprecher war, verkörperte in seiner Jugend voll Temperament und Leidenschaft klassische Heldenrollen, während er in seiner Spätzeit vor allem in reiferen Charakterrollen und als Heldenvater Verwendung fand" (ÖBL V, s. v.). - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Nachruf auf Konrad Löwe.
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Löwe, Leopold, Sänger und Komponist (1767-1816)
Eigenh. Brieffragment mit U.
o.J. [Lübeck], [ca. 1800], 4 x 16 cm. Aufgezogen (qu-gr-8°). 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 60155
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Löwe, Ludwig, Schauspieler (1794-1871).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. I. 1855.
1 S. 8vo. Mit eigenh. Adresse (Faltbrief) und Siegel. An den Schauspieler Adolf Sonnenthal in Graz: "Ich danke Ihnen sehr für die übersandte Gr. Zeitung, und vor allem, für Ihre freundlichen herzlichen Zeilen, - Sie haben mir recht wohl gethan. - Ich habe Sie von ganzer Seele lieb, und wollte Gott, ich fände eine Gelegenheit es Ihnen beweisen zu können. - Mein Bild sollen Sie erhalten, und einige tiefgefühlte Worte darunter. Beiliegendes Blättchen geben Sie gefälligst der Mad. Wolf, doch darf der Gatte nichts davon erfahren […]. - Ludwig Löwe war seit 1826 am Wiener Burgtheater engagiert, 1838 wurde er Regisseur. - Riss und geringer Buchstabenverlust im Text; kleiner Ausriss durch Siegelbruch; auf Trägerkarton montiert; Siegelumschrift: "Regie des K. K. Hof-Burgtheaters"; beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Nachruf auf Löwe.
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Löwe, Ludwig, Schauspieler (1794-1871).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 10. XI. [1869].
1 S. Kl.-qu.-8vo. Mit eigenh. Adresse. Gratuliert Karl Remmark, "Schauspieler am Landschaftlichen Theater" in Graz (heute: Grazer Schauspielhaus), zu einem Vertragsabschluss. - Karl Remmark (1802-1886) war Schauspieler und Theaterdirektor in Graz, wo er gemeinsam mit Johann Nestroy große Erfolge feierte. Seine Bühnenkarriere beendete Remmark erst im hohen Alter. - Geringer Textverlust durch Ausschnitt der Briefmarke.
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Löwe, Ludwig, Schauspieler (1794-1871).
Eigenh. Zitat mit U. O. O., [1839].
145:87 mm. "Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht, | Verdient nicht dass die Welt von ihm erfahre. | Göthe [sic] […]". - Zitat der titelgebenden Hauptfigur aus Goethes "Torquato Tasso", 1. Aufzug, 3. Auftritt. - Alte Montagespuren auf der Verso-Seite; etwas fleckig.
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Löwendal, Ulrich Gf. von, General (1700-1755).
Schriftstück mit eigenh. U. O. O. u. D.
½ S. 4to. In der Streitsache Löwendal gegen das Ehepaar de Chavaudon, mit der Aufforderung, auf Grundlage eines neuen, anderslautenden Ansuchens in dieser Sache zu plädieren: "En venant par les parties plaider la cause d'entre elle[s] sur leur différente [...] requête et demande ordonner qu'elles viendront pareillemant plaider sur la p[résente] r[equête] ce faisant adjuger au sup[p]liant les conclusions par lui priser [...]". - Mit biographischen Anmerkungen von alter Sammlerhand. Verso etwas braunfleckig.
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Löwenherz, Leopold, Physiker (1847-1892).
Br. mit eigenh. Grußzeile und U. Berlin, 14. XI. 1880.
2 SS. 4to. An den Wiener Physiker Viktor Edler von Lang (1838-1921), dem er mitteilt, “daß in der Sitzung vom 2. d. Mts. die damals in Berlin anwesenden Mitglieder des Redaktions-Kuratoriums der ‘Zeitschrift für Instrumentenkunde’ die Grundzüge eines mit dem Verlagsbuchhändler Herrn Julius Springer abzuschließenden Verlagsvertrages berathen haben [...]”. - Die erwähnte, von Löwenherz gegründete Zeitschrift erschien erstmals im Jahr darauf und sollte, mit Ausnahme der Jahre 1945-1956, bis 1967 erscheinen. - Löwenherz gehörte 1877 zu den Gründungsmitgliedern einer später zur "Deutschen Gesellschaft für Mechanik und Optik" erweiterten Vereinigung Berliner Feinmechaniker, initiierte Kurse in Physik und Fachzeichnen sowie die Einrichtung des Instituts für Präzisionsmechanik an der TH Charlottenburg; 1887 wurde er Leiter der technischen Abteilung an der neugegründeten Physikalisch-Technischen Reichsanstalt. - Viktor Edler von Lang war Professor für Physik in Graz und Wien; neben Kristallographie beschäftigte er sich mit Lichtbrechungs-, Magnetismus- und Schallphänomenen sowie mit elektromagnetischen Erscheinungen. - Mit kl. Einr. im rechten bzw. Ausr. im linken Rand (minimale Buchstabenberührung).
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Löwenstamm, Emma, Malerin und Graphikerin (1879-1941).
Eigenh. Brief mit U. [Goblenz], 22. XI. 1923.
1 S. Qu.-8vo. Bedauert, die namentlich nicht genannte Adressatin bei einem Besuch aufgrund Krankheit nicht angetroffen zu haben und hofft auf ein baldiges Wiedersehen.
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Löwenstamm, Emma, Malerin und Graphikerin (1879-1941).
Eigenh. Brief mit U. Gobenz, 28. VI. 1923.
¾ S. 4to. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Meine aufrichtigen und herzlichen Glückwünsche zu dem neuen Engagement, das Sie zu unser aller Überraschung erhalten haben! [...]". Darunter zwei weitere eh. Glückwunschschreiben mit Unterschriften von Anna Löwendamm und Zenker.
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Löwenstein, Hubertus Prinz zu, Schriftsteller und Politiker (1906-1984)
Porträtpostkarte mit eigenh. U. und Grußwort.
o.J. Bonn, 27. I. 1982, 8°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 61394
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Löwenstein, Hubertus Prinz zu, Schriftsteller und Politiker (1906-1984)
Porträtpostkarte mit eigenh. U. und Grußwort.
o.J. Bonn, 27. I. 1982, 8°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 61393
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Löwenstein, Oscar, Zeitungsherausgeber (1868 - ca. 1955).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. VIII. 1899.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Freundin mit Bedauern, nicht ebenfalls auf Sommerfrische zu sein: "Seit vorgestern bin ich wieder eingerückt u. empfing gestern Ihre freundlichen Zeilen aus Scheveningen, für welche ich Ihnen herzlichst danke. Sie haben es gut, Sie können, wenn Sie wollen, dort in den Wogen plätschern, ich dagegen muß den Wiener Staub schlucken u. keine weißgekleideten Mädchen sind da, die mir das Dasein versüßen u. mit mir Brücken bauen. Der ganze Harem ist futsch, alles was ich liebe u. was meinem Herzen teuer ist, ist auf der Weide u. stärkt sich für die Anstrengungen der Winter Campagne. Mir wird, verzeihen Sie das harte Wort, weich, knicken thue ich zwar täglich, aber keine Mädchenherzen sondern etwas anderes. Auch die Genossen meiner Schmach sind fern von Madrid, Lippowitz der Schöne [i. e. der Journalist und Schriftsteller Jakob Lippowitz, 1865-1934] weilt in Marienbad, um noch einmal gründlich frische Luft zu schnappen, bevor er für unabsehbare Zeit ins Zuchthaus wandert u. der biedere Krotosyner hockt in Häringsdorf u. erzählt Jedem die Geschichte seiner ersten Ehe. So bin ich denn also verwaist zurückgeblieben u. lasse mich allabendlich von neuem von den Champagner Damen in Venedig trösten. Auf meiner Sommerreise habe ich mich großartig amüsirt u. freue mich schon sehr auf Ihre Rückkehr, um Ihnen alles, mit Ausnahme einiger confiscirbarer Stellen, haarklein mitzuteilen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Neuen Wiener Journals".
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Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Marienbad, 15. VI. 1879, 4°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 60631
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Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. XI. o. J.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftstellerkollegen Julius Stettenheim (1831-1916): "Vergebens habe ich meine Papiere durchsucht, vergebens auch bei der Familie, für welche ich einst das Lustspiel geschrieben, angefragt. Wünschen Sie, daß ich entweder das alte Lustspiel aus dem Gedächtniß zusammensuche, oder daß ich ein neues schreibe, und können Sie mir bis zu meiner Rückkehr von Breslau Zeit geben, so stehe ich Ihnen herzlich gern zu Diensten [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Amate, so ihr jung noch seid, | Cantate, so ihr traget Leid; | Doch ob ihr habt Lust oder Weh, | Ob jung, ob alt seid - bibite". - 1848 gründete Löwenstein mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch", deren Redaktion er wegen seiner vorübergehenden Ausweisung aus Berlin noch im selben Jahr niederlegen musste. 1850 konnte Löwenthal nach Berlin zurückkehren und setzte seine Arbeit am Kladderatsch 37 Jahre lang fort.
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Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1819-1891).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. X. 1861.
1 S. 4to. An ein junges Elternpaar in Anbetracht “des neuesten Weltbühne-Debutanten”: “Daß ihm auf der Lebensbühne | Freude, Glück u. Lorbeer grüne, | Daß er bis zum fernsten Ziele | gut u. gute Rollen spiele, | Daß er ehre Euren Namen; | Und - was auch an Zukunftsdramen | Je für ihn das Schicksal schreibe - | Nie u. nirgends stecken bleibe!” - Als Lyriker 1846 mit der mehrfach aufgelegten Gedichtsammlung "Kindergarten" hervortretend - deren Texte jahrzehntelang fester Bestandteil der Lesebücher der unteren Jahrgangsstufen blieben - gründete Löwenstein 1848 gemeinsam mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch"; als scharfer Satiriker wandte er sich in seinen Schriften gegen jede Art von obrigkeitsstaatlicher Willkür.
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Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1819-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. IV. 1857.
½ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "So gern ich auch morgen Ihr Gast sein möchte, so bin ich doch durch 'höhere' Pflicht gebunden, den Sonntag unverkürzt meiner Frau zu schenken und werde von ihr keinen Urlaub zu männlicher Schwelgerei erhalten [...]". - Als Lyriker 1846 mit der mehrfach aufgelegten Gedichtsammlung "Kindergarten" hervortretend - deren Texte jahrzehntelang fester Bestandteil der Lesebücher der unteren Jahrgangsstufen blieben - gründete Löwenstein 1848 gemeinsam mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch"; als scharfer Satiriker wandte er sich in seinen Schriften gegen jede Art von obrigkeitsstaatlicher Willkür. - Die Recto-Seite mit Sammlerstempel "Graf Victor Wimpffen. Handschriftensammlung" sowie "Sammlung La Roche". Aus der 1903 versteigerten Sammlung des 1897 verstorbenen Korvettenkapitäns und Hofrats Victor Gf. Wimpffen (vgl. Mecklenburg, Vom Autographensammeln, 149).
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Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Wilhelm zu, Prinz (1817-1887).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. XI. 1849.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Betreffend eine Bitte um Weiterleitung des Theaterstücks "Burgund und Waldmann" von Arnold Schlönbach an die Theaterleitung in Berlin und Dresden und mit einer Anmerkung zu Löwensteins noch unbestimmter Zukunft in Berlin: "Ew. Hochwohlgeboren gefällige Zuschrift [...] habe ich richtig zu erhalten die Freude gehabt, und dem Theater-Intendanten v. Küstner [d. i. Karl Theodor von Küstner, 1784-1864] bereits die beiden für ihn bestimmten Exemplare des Drama's Burgund u. Waldmann selbst überreicht, mit der dringenden Empfehlung dasselbe womöglich zur Aufführung bringen laßen zu wollen. Er sagte mir er würde nicht verfehlen dasselbe der Prüfungs-Commißion die aus 6 Mitgliedern besteht zu übergeben, worauf letztere ihm ihr begutachtendes Urtheil über dasselbe würde zukommen laßen [...] Auch habe ich die beiden anderen Exemplare Herrn von Lüttichau [d. i. Wolf Adolf August von Lüttichau, 1786-1863] in Dresden nebst einem Begleitschreiben übersandt, u. werde zur Zeit Herrn Schlönbach von dem Erfolge in Kenntniß setzen [...] Es hat mich sehr gefreut zu hören, daß die Minister-Krisis in Coburg-Gotha endlich beendigt ist, und hoffe daß der Herzog an seinen neuen Ministern mehr Freude erleben wird, als an den alten. Ueber meine Zukunft ist noch nichts entschieden [...]". - Mit Sammlernotiz in Bleistift und kleinem Siegelrest, leicht fingerfleckig.
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