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‎Löwenstein, Hubertus Prinz zu, Schriftsteller und Politiker (1906-1984)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. U. und Grußwort.‎

‎o.J. Bonn, 27. I. 1982, 8°. 1 Seite.‎

‎Löwenstein förderte deutsche Exilschriftsteller, gründete 1935 die American Guild for German Cultural Freedom und die ihr angeschlossene Deutsche Akademie der Künste und Wissenschaften im Exil.‎

书商的参考编号 : 61394

‎Löwenstein, Hubertus Prinz zu, Schriftsteller und Politiker (1906-1984)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. U. und Grußwort.‎

‎o.J. Bonn, 27. I. 1982, 8°. 1 Seite.‎

‎Löwenstein förderte deutsche Exilschriftsteller, gründete 1935 die American Guild for German Cultural Freedom und die ihr angeschlossene Deutsche Akademie der Künste und Wissenschaften im Exil.‎

书商的参考编号 : 61393

‎Löwenstein, Oscar, Zeitungsherausgeber (1868 - ca. 1955).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. VIII. 1899.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Freundin mit Bedauern, nicht ebenfalls auf Sommerfrische zu sein: "Seit vorgestern bin ich wieder eingerückt u. empfing gestern Ihre freundlichen Zeilen aus Scheveningen, für welche ich Ihnen herzlichst danke. Sie haben es gut, Sie können, wenn Sie wollen, dort in den Wogen plätschern, ich dagegen muß den Wiener Staub schlucken u. keine weißgekleideten Mädchen sind da, die mir das Dasein versüßen u. mit mir Brücken bauen. Der ganze Harem ist futsch, alles was ich liebe u. was meinem Herzen teuer ist, ist auf der Weide u. stärkt sich für die Anstrengungen der Winter Campagne. Mir wird, verzeihen Sie das harte Wort, weich, knicken thue ich zwar täglich, aber keine Mädchenherzen sondern etwas anderes. Auch die Genossen meiner Schmach sind fern von Madrid, Lippowitz der Schöne [i. e. der Journalist und Schriftsteller Jakob Lippowitz, 1865-1934] weilt in Marienbad, um noch einmal gründlich frische Luft zu schnappen, bevor er für unabsehbare Zeit ins Zuchthaus wandert u. der biedere Krotosyner hockt in Häringsdorf u. erzählt Jedem die Geschichte seiner ersten Ehe. So bin ich denn also verwaist zurückgeblieben u. lasse mich allabendlich von neuem von den Champagner Damen in Venedig trösten. Auf meiner Sommerreise habe ich mich großartig amüsirt u. freue mich schon sehr auf Ihre Rückkehr, um Ihnen alles, mit Ausnahme einiger confiscirbarer Stellen, haarklein mitzuteilen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Neuen Wiener Journals".‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Marienbad, 15. VI. 1879, 4°. 1 Seite.‎

‎"Der Schiffsmann, der durch die Fluthen fährt, | Vor Allem den Polarstern ehrt: | Zu ihm blickt nächtlich er hinauf, | Und lenkt nach ihm des Schiffes Lauf; | Er ist's, der druch den Ocean | Zum Hafen zeigt die sichre Bahn. | Und welchem Manne zur Lebensfahrt | Die Lieb als Leitstern beschieden ward, | Der preist des Sturmes stetiges Licht | Und wankt in Sturm u. Wetter nicht | Und betet zum Stern mit frommer Seele: | 'Du bist's, den ich zum Führer wähle, | dem ich all' was ich hab' befehle, | Du, mein Polarstern - Gabriele! [...]". - 1848 gründete Löwenstein mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch", deren Redaktion er wegen seiner vorübergehenden Ausweisung aus Berlin noch im selben Jahr niederlegen musste, später jedoch wieder aufnehmen konnte.‎

书商的参考编号 : 60631

‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. XI. o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftstellerkollegen Julius Stettenheim (1831-1916): "Vergebens habe ich meine Papiere durchsucht, vergebens auch bei der Familie, für welche ich einst das Lustspiel geschrieben, angefragt. Wünschen Sie, daß ich entweder das alte Lustspiel aus dem Gedächtniß zusammensuche, oder daß ich ein neues schreibe, und können Sie mir bis zu meiner Rückkehr von Breslau Zeit geben, so stehe ich Ihnen herzlich gern zu Diensten [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Amate, so ihr jung noch seid, | Cantate, so ihr traget Leid; | Doch ob ihr habt Lust oder Weh, | Ob jung, ob alt seid - bibite". - 1848 gründete Löwenstein mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch", deren Redaktion er wegen seiner vorübergehenden Ausweisung aus Berlin noch im selben Jahr niederlegen musste. 1850 konnte Löwenthal nach Berlin zurückkehren und setzte seine Arbeit am Kladderatsch 37 Jahre lang fort.‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1819-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. X. 1861.‎

‎1 S. 4to. An ein junges Elternpaar in Anbetracht “des neuesten Weltbühne-Debutanten”: “Daß ihm auf der Lebensbühne | Freude, Glück u. Lorbeer grüne, | Daß er bis zum fernsten Ziele | gut u. gute Rollen spiele, | Daß er ehre Euren Namen; | Und - was auch an Zukunftsdramen | Je für ihn das Schicksal schreibe - | Nie u. nirgends stecken bleibe!” - Als Lyriker 1846 mit der mehrfach aufgelegten Gedichtsammlung "Kindergarten" hervortretend - deren Texte jahrzehntelang fester Bestandteil der Lesebücher der unteren Jahrgangsstufen blieben - gründete Löwenstein 1848 gemeinsam mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch"; als scharfer Satiriker wandte er sich in seinen Schriften gegen jede Art von obrigkeitsstaatlicher Willkür.‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1819-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. IV. 1857.‎

‎½ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "So gern ich auch morgen Ihr Gast sein möchte, so bin ich doch durch 'höhere' Pflicht gebunden, den Sonntag unverkürzt meiner Frau zu schenken und werde von ihr keinen Urlaub zu männlicher Schwelgerei erhalten [...]". - Als Lyriker 1846 mit der mehrfach aufgelegten Gedichtsammlung "Kindergarten" hervortretend - deren Texte jahrzehntelang fester Bestandteil der Lesebücher der unteren Jahrgangsstufen blieben - gründete Löwenstein 1848 gemeinsam mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch"; als scharfer Satiriker wandte er sich in seinen Schriften gegen jede Art von obrigkeitsstaatlicher Willkür. - Die Recto-Seite mit Sammlerstempel "Graf Victor Wimpffen. Handschriftensammlung" sowie "Sammlung La Roche". Aus der 1903 versteigerten Sammlung des 1897 verstorbenen Korvettenkapitäns und Hofrats Victor Gf. Wimpffen (vgl. Mecklenburg, Vom Autographensammeln, 149).‎

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‎Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Wilhelm zu, Prinz (1817-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. XI. 1849.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Betreffend eine Bitte um Weiterleitung des Theaterstücks "Burgund und Waldmann" von Arnold Schlönbach an die Theaterleitung in Berlin und Dresden und mit einer Anmerkung zu Löwensteins noch unbestimmter Zukunft in Berlin: "Ew. Hochwohlgeboren gefällige Zuschrift [...] habe ich richtig zu erhalten die Freude gehabt, und dem Theater-Intendanten v. Küstner [d. i. Karl Theodor von Küstner, 1784-1864] bereits die beiden für ihn bestimmten Exemplare des Drama's Burgund u. Waldmann selbst überreicht, mit der dringenden Empfehlung dasselbe womöglich zur Aufführung bringen laßen zu wollen. Er sagte mir er würde nicht verfehlen dasselbe der Prüfungs-Commißion die aus 6 Mitgliedern besteht zu übergeben, worauf letztere ihm ihr begutachtendes Urtheil über dasselbe würde zukommen laßen [...] Auch habe ich die beiden anderen Exemplare Herrn von Lüttichau [d. i. Wolf Adolf August von Lüttichau, 1786-1863] in Dresden nebst einem Begleitschreiben übersandt, u. werde zur Zeit Herrn Schlönbach von dem Erfolge in Kenntniß setzen [...] Es hat mich sehr gefreut zu hören, daß die Minister-Krisis in Coburg-Gotha endlich beendigt ist, und hoffe daß der Herzog an seinen neuen Ministern mehr Freude erleben wird, als an den alten. Ueber meine Zukunft ist noch nichts entschieden [...]". - Mit Sammlernotiz in Bleistift und kleinem Siegelrest, leicht fingerfleckig.‎

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‎Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Karl Thomas zu, kaiserlicher Feldmarschall (1714-1789)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wertheim, 30. VIII. 1789, Fol. 2 Seiten. Doppelblatt (Adresse ausgeschnitten).‎

‎An den Markgrafen in Ansbach betreffend den Durchmarsch der aus Amerika zurückkehrenden Truppen: "Aus Euer Liebden geneigtem Erlaß vom 19ten dieses haben Wir zu vernehmen die Ehre gehabt, daß Dero seit einigen Jahren in Königl. Großbrittannischen Sold und Dienst in Amerika gestandenen Truppen von da wiederum nach Europa zurückkommen, und bey diesem ihrem Rückmarsch Unsere Lande wieder passiren würden, denen Wir denn die ungehinderte freie Passage, ohne Exigirung einigen Zolles oder sonstiger Abgabe, nicht minder die nötige Einquartirungen in Nacht- und Rast- Tags-Stationen, ingleichen auch den Einkauf der erforderlichen Victualien gestatten mögten [...]" - Mit dicker Feder als "dienstwilligster Ergebenster Vetter und Diener" unterschrieben. - Etw. fleckig.‎

书商的参考编号 : 50248

‎Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, Aloys Fürst zu, Politiker (1871-1952)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Im Felde, 14. IX. 1918, Kl.-4°. 3 Seiten. Doppelblatt. Kopierstift.‎

‎An Maximilian Harden mit der Empfehlung seines wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Enger, der aufgrund einer Kriegsverletzung eine neue Stellung suchte. - Löwenstein war seit 1920 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.‎

书商的参考编号 : 43757

‎Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, Karl Heinrich zu, Politiker (1834-1921)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎, 23. VII. 1857. 7 S., 8°.‎

‎Fürst Karl Heinrich Ernst Franz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war Reichstagsabgeordneter und langjähriger Präsident des ?Kommissariats der Deutschen Katholikentage?; als Witwer wurde er Dominikaner und lebte unter Verzicht aller Titel bzw. Ämter im Kloster. - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

书商的参考编号 : 41929

‎Löwenthal, Jakob, Schriftsteller und Journalist (1807-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., [Wien, Jänner 1858].‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend ein Brief Adolf Neustadts (½ S. 8vo, dat. 6. I. 1858). An den Schriftsteller und Redakteur Adolf Neustadt (geb. 1812): "Der Aufsatz über die Bergwerkindustrie ist recht interessant, enthält aber zu viele Zahlen, denen, wie Sie wissen, die Leser zu sehr abhold sind. Vielleicht hat der Herr Verfasser selbst die Güte die diesfällig nöthigen Verändrungen vorzunehmen [...]". - Der Brief Adolf Neustadts nun geht mit der nämlichen Bitte an besagten Verfasser. - Der umtriebige Journalist Löwenthal war Chefredakteur und später Eigentümer der "Österreichischen Zeitung". Über seine journalistischen Arbeiten hinaus trat er auch mit historischen und wirtschaftswissenschaftlichen Abhandlungen hervor. - Der nicht minder umtriebige Adolf Neustadt war gleichfalls Redakteur der "Österreichischen Zeitung" und setzte sie, nach Löwenthals (möglicherweise durch seinen Tod bedingtem) Ausscheiden fort und geriet aufgrund seiner die Unionisten vehement unterstützenden Haltung in Opposition zu Gf. Belcredis "Sistierungsministerium", stellte das Erscheinen der Zeitschrift kurzerhand ein und widmete sich fortan seiner schriftstellerischen Tätigkeit bei anderen, meist wirtschaftlichen Blättern. - Beide Briefe auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des "Österreichischen Beobachters".‎

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‎Löwenthal, Max Rt. von, Schriftsteller (1799-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. III. 1834.‎

‎2 SS. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Adressaten: "Wenn gleich Herr Bäuerle sich gegen die Zusendung von Gedichten wie gegen Gift wehrt, so erlaube ich mir doch, Ihnen das beiliegende (scherzhafter Gattung) mit dem Ersuchen zu übermitteln, ob Sie nicht zu Gunsten desselben die Abneigung des Herrn Redacteurs überwinden und den kaum eine Spalte der Theaterzeitung einnehmenden Abdruk [!] dieser 14 kleinen Strophen veranlassen möchten, wo ich mir dann wieder die Mittheilung einiger Exemplare freundlichst erbeten haben möchte […]".‎

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‎Löwy, Julius, Schriftsteller und Journalist (1851-1905).‎

‎Eigenh. Visitkarte. Wohl Wien, 2. V. 1899.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An Eduard Wlassak, den Kanzleidirektor der Generalintendanz des Hoftheaters, mit dem Ersuchen "um zwei Sitze zur heutigen Vorstellung im Hofburgtheater". - Julius Löwy, der beim "Illustrierten Wiener Extrablatt" vom Gerichtssaal- und Lokalreporter zum zweiten Chefredakteur aufgestiegen war, "war durch Feuilletons, Wr. Sittenschilderungen, Lokal- und Reiseberichte in weiten Kreisen bekannt geworden" (ÖBL V, 297).‎

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‎Löwy, Julius, österr. Schriftsteller und Journalist (1851-1905).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. (Wien), 2. III. 1902.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Neben einem Foto seiner selbst der Spruch: "Der Mann ist populär?! - Dann hat er die beste Aussicht sehr bald vergessen zu werden!" - Julius Löwy (vgl. Giebisch/Gugitz 239) war Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablatts", die "von den breiten Massen meistgelesene Zeitung Wiens" (ÖBL V, 297).‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller und Journalist (1857-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. V. 1929.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Zu dem grausam schweren Schlag Ihnen und Ihrer verehrten Frau Mutter mein zutiefst gefühltes Beileid! Der teuere Heimgegangene genoß meine höchste Verehrung, u. Sympatie, wie sie einem Mann gebührte, der solche Charaktereigenschaften besaß. Sein Andenken wird von mir stets in Ehren gehalten werden [...]".‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. X. 1890.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Musiker und Wienerlied-Komponisten Gustav Pick (1832-1921): "Ich erlaube mir, Sie höflichst an die versprochene Empfehlung für Hr. August Hartmann an den Consul in Algier Graf (oder Baron!) Wimpffen zu erinnern! Börse bleibt flau - Sie sehen ich hatte Recht [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randaus- und -einrissen bzw. -läsuren.‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Wien, 27. I. 1920.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Oberlandesgerichtsrat: "Verbindlichsten Dank für die mir überlassenen hochinteressanten Zeitungssausschnitte; betreffs Girardi waltete jedoch ein Irrtum vor, denn einen diesen Künstler betreffenden Ausschnitt haben Sie mir nicht gegeben [...] Ich bitte Sie recht sehr, wenn Sie gelegentlich wieder auf etwas aus der Wiener Theaterzeit von 1860 bis 1900 stossen sollten, mich zu benachrichtigen [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randaus- und -einrissen bzw. -läsuren.‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. V. 1921.‎

‎1½ SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Selten hat mich der Hingang eines Mannes so tief erschüttert, mir so im Innersten weh getan, wie der Ihres unvergesslichen, mit den besten Eigenschaften des Geistes und des Gemütes begnadet gewesenen Vaters [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Løvenskiold, Herman Severin, dänischer Komponist (1815-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 19. I. 1841, 8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎An die Pianistin Amalie Rieffel (1822-1877) in Leipzig: "Ich erlaube mir noch [...] bevor meine Abreise Ihnen meinen schönsten Dank zu sagen für die Genüsse, [die] Sie uns dieser Abend schenkte, die allgemeine Anerkennung, habe ich wohl nicht nöthig Ihnen zu sagen [...] nur sollte ich mit Ihnen zanken, weil Sie uns nicht meine Chopinsche Lieblingsetude zu Besten gaben? - vielleicht wäre es aber zu egoistisch von mir [...] besuchen Sie bald Copenhagen, wo ich dann hoffe das Vergnügen zu haben Sie wieder zu sehen [...]" - Løvenskiold machte mit einem Stipendium des dänischen Königs eine einjährige Studienreise, die er zum Studium in Wien nutzte und bei seinem Aufenthalt in Leipzig mit Mendelssohn und Schumann in Berührung kam. In Leipzig traf er auch seine Landsmännin Amalie Rieffel aus dem damals dänischen Flensburg, die ebenfalls ein Reisestipendium hatte. Mendelssohn gab ihr die Möglichkeit, in den von ihm geleiteten Gewandhauskonzerten aufzutreten, wo sie im 8. Abonnementkonzert Thalberg, Henselt und Chopin spielte. Schumann widmete ihr sein op. 32 (vgl. sophie-drinker-institut.de). - Faltspuren.‎

书商的参考编号 : 61134

‎Lübke, Heinrich, Bundespräsident (1894-1972)‎

‎Gedruckte Dankeskarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Bonn, Oktober 1969, Qu.-8°. 1 Seite. Büttenkarton.‎

‎Dank für seinen 75. Geburtstag. Lübke war 1959-69 der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.‎

书商的参考编号 : 44648

‎Lübke, Heinrich, Bundespräsident (1894-1972)‎

‎Porträtfotigrafie mit eigenh. U. "Lübke" am weissen Unterrand.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14,5 x 10 cm.‎

‎Lübke war 1959-69 der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.‎

书商的参考编号 : 58818

‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 4 Beilagen.‎

‎o.J. Berlin, 2. XI. 1860, Verschied. Fornmate. Zus. ca. 5 Seiten.‎

‎An den Architekten Gottfried Semper in Zürich mit einer Büchersendung und dem Angebot, weitere Titel auszuleihen: "[...] Wir haben jedoch hier nichts Anderes von Falkner als die Hefte des Museum of classical antiquities, und so schicke ich Ihnen aufs Geradewohl diejenigen, von denen ich vermuthe, daß sie die gewünschten Notizen enthalten [...] Die beifolgenden Hefte, die aus der Bibl. der Kunstakademie stammen, erbitte ich mir in längstens 4 Wochen zurück. Ich bin eifrig mit dem Studium des I. Bds. Ihrer praktischen Aesthetik beschäftigt u. denke dieselbe nächstens öffentlich anzuzeigen [...]" Beiliegend: Ders. Eigenh. Schriftstück mit U. Ebda. 2. XI. 1860. Qu.-8°. 1 Seite. - Einlieferungsbeleg über das erwähnte Bücherpaket. - Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler; vor allem von Carl Schnaase wurde er später stark beeinflußt. 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts Prof. der Kunstgeschichte am Polytechnikum in Zürich; 1866 übernahm er den kunsthistorischen Lehrstuhl der Kunstschule in Stuttgart, 1885 in Karlsruhe. - Beiliegend ferner: III. Eigenh. Schriftstück mit U. [Stuttgart 1871]. Vorlesungsankündigung ("Kunst des Mittelalters"). - IV. Eigenh. Billett mit U. - Einladung zum Tee. - V. Brief seiner Frau Mathilde vom 23. II. 1866. - Einladung zum Essen.‎

书商的参考编号 : 36815

‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Dresden), 24. X. 1886, 9 x 11,5 cm.‎

‎An einen Doktor, wegen der Abholung und Ausleihe eines Blattes auf einen Tag. - Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler; vor allem von Carl Schnaase wurde er später stark beeinflußt.‎

书商的参考编号 : 48814

‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Karlsruhe, 18. II. 1888.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Das Schöne lieben, | Das Gute üben, | Das Niedre verachten, | Nach dem Höchsten trachten!” - Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift ‘Deutsches Kunstblatt’. 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. Vgl. Kosch X, 61.‎

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‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).‎

‎Eigenh. Billett mit U. Karlsruhe, 1887.‎

‎2 SS. Carte de Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wollte eigentlich Sonntag schon Vormittags zurück; allein Ihrer liebenswürdigen Einladung widerstehe ein Andrer, nicht ich. Also mit herzl. Dank nehme ich an und bitte, die Stunde ganz nach Ihrer Gewohnheit zu wählen; mir ist jede recht [...]". - Wilhelm Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift "Deutsches Kunstblatt". 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Freiburg, 14. VIII. 1872.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegende Portraitlithographie. 4to. An einen Freund mit einem Reisebericht von einer Forschungsreise zur deutschen Renaissance, die Lübke mit seiner Frau unternahm: von Wilhemshöhe über Liebenstein, Schmalkalden, Gotha, Erfurt, Weimar, hier trennten sich die Wege: "[...] meine Frau fuhr direkt nach Berlin, ich aber trat nun die eigentliche Wanderung an, davon wechselnde Schichsale ich gleich in den ersten Tagen durchkostete: in Zeitz, einem erbärmlichen Neste 5 Stunden Aufenthalt ohne irgend eine Ausbeute; in Altenburg ingegen eines der Schönsten Rathhäuser der Renaissance. Zwickau bot in seiner züchtigen Martinkirche nur dem großartigen Altarwerke Wohlgenüsses Anregendes genug, wenn es auch für meinen speciellen Zwecke wenig ergiebig war. Gestern Abend 9 Uhr kam ich hier an und fand nach einigem Umherrirren in den Gasthöfen endlich ein Dachkämmerchen im Rothen Hischen; | 'Je im Rothen Hirschen | Auf Renaissance er thut pirschen.' | (der Reim ist für Frln Ida vorzugsweise bestimmt.) Früh habe ich in hartnäckigem mehrstündigen Dauerlaufe die Stadt bereits auf Ren. protokollarisch vernommmen; nun will ich, nun auszuruhen, mit den Freunden daheim mich etwas in Fühlung setzen. Ich hatte mir fest vorgenommen, auch meiner verehrten Lehrerin, die freilich wohl schon am Rheine weilst, einmal von der Reise aus ein Lebenszeichen zu senden, allein ich sehe wohl, daß ich zu meinem speciellen Briefe nicht komme, weil meine Kopf- u. Augenkräfte doch recht angegriffen sind u. der Schonung bedürfen [...]". Am darauffolgenden Tag möchte Lübke über Görlitz und Liegnitz nach Breslau weiterfahren und merkt dazu an: "Die Eisenbahn ist bei Tage wieder entsetzlich bei der Sonnengluth". - Lübkes Werk "Geschichte der deutschen Renaissance" (Ebner & Seubert) erschien 1872. - Beiliegende Portraitlithographie von Johann Leonard Raab mit der lith. U. Lübkes.‎

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‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Karlsbad, 24. VII. 1886.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Galerie Miethke in Wien: "Mit großem Interesse vernehme ich, daß Ihr großartiges Werk über die k. Belvedere Galerie seinen Abschluß erreicht hat, u. ich werde nicht verfehlen, Ihnen dazu meinen besten Glückwunsch darzubringen. Sobald ich (im Septbr) heimgekehrt bin, werde ich diesem monumentalen Werke, das kaum irgendwo seines Gleichen hat, eine eingehende Schlußbesprechung widmen [...]". - Wilhelm Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift "Deutsches Kunstblatt". 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne.‎

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‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).‎

‎Eigenh. Manuskript. Berlin, 1. III. 1855.‎

‎1¼ SS. Gr.-8vo. Wohl für das "Deutsche Kunstblatt" verfaßter Bericht über ein Bild des Malers Johann Heinrich Schramm (1810-1865): "Prof. J. H. Schramm, bekannt durch seine interessanten Portraits berühmter Zeitgenossen, hat eben ein für die Pariser Ausstellung bestimmtes Bild beendet, welches durch seine eigenthümliche Bedeutung geeignet ist, die Aufmerksamkeit der Kunstverständigen auf sich zu ziehen. Es ist ein in mäßigen Dimensionen ausgeführtes gemaltes Damenportrait, nicht minder durch praktische Auffassung wie durch den unmittelbaren Reiz der dargestellten Persönlichkeit fesselnd [...]". - Wilhelm Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift "Deutsches Kunstblatt". 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. - Datum und U. von fremder Hand in Bleistift hinzugefügt; mit altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Lücke, Friedrich, evang. Theologe (1791-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wohl Göttingen, nach 1847].‎

‎½ S. 4to. Mit eh. Adresse verso. An den Kupferstecher Heinrich Lödel (1798-1861) über die symbolische Bedeutung des Hasen: "In den alten Religionen finde ich den Hasen als Symbol der Superfötation; auch als Symbol der Mannweiblichkeit s. Creuzers Symbolik 3. 492ff. Die Alten sagen, daß er bey Liebestränken verschiedener Art gebraucht wurde. Auch wird er auf Grabdenkmählern gebraucht als Bild des leichten Erwachens. Kann seyn, ist er in der Christl. Symbolik gerade wegen des [getilgt: Androgynen] Bildes der Mannweiblichkeit bey d. Maria gebraucht und wegen der Geburt des Kindes ohne väterliche Erzeugung. Das Weitere müßten Sie bey Piper in der Christl. Symbolik finden, die ich nicht habe [...]". - Mit monogr. Siegelrest ("F. L."), Ausriss durch Brieföffnung und Sammlervermerk in Bleistift.‎

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‎Lüders, Günther‎

‎Eigenhändig geschriebene Briefkarte mit Unterschrift. 22.9.1968.‎

‎1968. DIN A 6.‎

‎Günther Karl Georg Lüders (* 5. März 1905 in Lübeck; + 1. März 1975 in Düsseldorf), deutscher Schauspieler und Regisseur. Postkarte an Anne Andresen, Leiterin der "Süddeutschen Blindenhörbücherei e. V." Mit eigenhändigem Briefumschlag. Beiliegend Zettel mit Kurzmitteilung und eigenhändiger Unterschrift.‎

书商的参考编号 : 206760CB

‎Lüders, Günther‎

‎Eigenhändig geschriebene Briefkarte mit Unterschrift. 2 Seiten.‎

‎1968. DIN A 6. (Gelocht).‎

‎Günther Karl Georg Lüders (* 5. März 1905 in Lübeck; + 1. März 1975 in Düsseldorf), deutscher Schauspieler und Regisseur. Postkarte an Anne Andresen, Leiterin der "Süddeutschen Blindenhörbücherei e. V." Ohne Datum. Mit handschriftlichen Anmerkungen der Empfängerin.‎

书商的参考编号 : 206759CB

‎Lüders, Günther‎

‎Eigenhändig geschriebene Postkarte mit Unterschrift. 20.1.1969.‎

‎1969. DIN A 6.‎

‎Günther Karl Georg Lüders (* 5. März 1905 in Lübeck; + 1. März 1975 in Düsseldorf), deutscher Schauspieler und Regisseur. Postkarte an Anne Andresen, Leiterin der "Süddeutschen Blindenhörbücherei e. V."‎

书商的参考编号 : 206757CB

‎Lüders, Otto‎

‎Der Rollschusport (Roller-Skating).‎

‎o.J. Leipzig, Grethlein & Co.,, ca. 1912, Kl.-8°. Illustriert. 103 S., 6 Bl. und 32 S. Anzeigen. OPp. Gut erhalten. - Miniatur-Bibliothek für Sport und Spiel", Band 21. - Sehr selten..‎

书商的参考编号 : 56569

‎Lüdke, W., Schriftsteller.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 4. V. 1882.‎

‎1¾ SS. 8vo. An den Redakteur der "Heimat" (d. i. wohl der der namentlich nicht genannte Schriftsteller und Journalist Josef Rank, 1816-1896): "Erlaube mir anliegend drei Gedichte: 1. Liebesblick + Liebesglück, 2. An den Stern, 3. Die Freude mit der ergebenen Bitte einzusenden, dieselben behufs Verwendung für 'Die Heimat' gefl. prüfen und mir demnächst Ihr Gutachten darüber mittheilen zu wollen [...] Ich habe die Absicht und, wie ich glaube, auch das Talent, an Ihrem Blatte mit gediegenen Geisteswerken fördernd mitzuwirken [...]". - Josef Rank war 1882/83 verantwortlicher Redakteur der von Ludwig Anzengruber herausgegebenen belletristischen Zeitschrift "Heimat".‎

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‎Lühr, Peter, Schauspieler (1906-1988)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. (München), 25. VII. 1986, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Hop Heissa - bei Regen und Wind."‎

书商的参考编号 : 51596

‎LÜTFI KIRDAR, (Turkish physician, statesman, soldier, Manisa and Istanbul governor, deputy and Turkish Health Minister), (1887-1961).‎

‎[LEGENDARY GOVERNOR of ISTANBUL] Autograph document signed 'Istanbul Vali ve Belediye Reisi Dr. Lütfi Kirdar'.‎

‎Very Good Turkish Original typescript document with manuscript autograph writings and signature by Lütfi Kirdar (as Governor of Istanbul Lütfi Kirdar). 27,5x17,5 cm. Sent to Mustafa Kunur, who was 'Nahiye Müdür' of Kemerburgaz (district of Istanbul). In Turkish (modern Turkish with Latin script). 1 p. Including a celebration on Kunur's logistics services for the army. Lütfi Kirdar was born in 1887 in Kirkuk. He comes from a rooted and a well-known family 'Kirdarzâdes' of Kirkuk. After completing his primary and secondary education in Kirkuk and high school education in Baghdad, he came to Istanbul in 1908 and entered the Faculty of Medicine. After the Balkan War, Kirdar joined the war voluntarily and after the war he graduated from the Faculty of Medicine of the Darülfünûn -i.e. IIstanbul Üniversitesi- (1917). With the outbreak of World War I, he joined the army. Kirdar who was participating in the National Struggle, received the Independence War Medal. After the War of Independence, in 1923, he specialized in eye diseases in Vienna and Munich. He returned to Turkey in 1924 and was appointed to the Directorate of Izmir Health. At his own request, he was appointed to the eye clinic of Izmir Memleket Hospital in 1933. In 1935 he became a member of parliament from Kütahya. In 1936, Manisa was appointed as mayor and after that in 1938, to Istanbul. He held this last post for 12 years. Istanbul Harbiye Sports and Exhibition Palace, Open-Air Theater, Inonu Stadium in Dolmabahce, Taksim Square, Taksim Excursion and Ataturk Boulevard were held during his period. In 1940, the Taksim Barracks was demolished. He was arrested on May 27th. He died of a heart attack on 17 February 1961 in Yassiada where he was tried. He was buried in Zincirlikuyu Cemetery after an funeral on 19 February 1961.‎

‎LÜTFI KIRDAR, (Turkish physician, statesman, soldier, Manisa and Istanbul governor, deputy and Turkish Health Minister), (1887-1961).‎

‎Autograph document signed 'Sihhat Vekili Dr. Lûtfi Kirdar', sent to Turkish poetess Halide Nusret Zorlutuna, (1901-1984).‎

‎Very Good Turkish Original typescript document with manuscript autograph writings and signature by Lütfi Kirdar (as Minister of Health Lütfi Kirdar). 21x15 cm. Sent to Halide Nusret Zorlutuna. In Turkish (modern Turkish with Latin script). 1 p. Lütfi Kirdar was born in 1887 in Kirkuk. He comes from a rooted and well-known family 'Kirdarzâdes' of Kirkuk. After completing his primary and secondary education in Kirkuk and high school education in Baghdad, he came to Istanbul in 1908 and entered the Faculty of Medicine. After the Balkan War, Kirdar joined the war voluntarily and after the war he graduated from the Faculty of Medicine of the Darülfünûn -i.e. Istanbul Üniversitesi- (1917). With the outbreak of World War I, he joined the army. Kirdar who was participating in the National Struggle received the Independence War Medal. After the War of Independence, in 1923, he specialized in eye diseases in Vienna and Munich. He returned to Turkey in 1924 and was appointed to the Directorate of Izmir Health. At his own request, he was appointed to the eye clinic of Izmir Memleket Hospital in 1933. In 1935 he became a member of parliament from Kütahya. In 1936, Manisa was appointed as mayor and after that in 1938, to Istanbul. He held this last post for 12 years. Istanbul Harbiye Sports and Exhibition Palace, Open-Air Theater, Inonu Stadium in Dolmabahce, Taksim Square, Taksim Excursion, and Ataturk Boulevard were held during his period. In 1940, the Taksim Barracks was demolished. He was arrested on May 27th. He died of a heart attack on 17 February 1961 in Yassiada where he was tried. He was buried in Zincirlikuyu Cemetery after a funeral on 19 February 1961.‎

‎LÜTFULLAH SURURI [ERULUÇ], (Turkish Tenor, First Turkish Founder of Operette in Turkey and Husband First Muslim operette prima donna, and Father of Gülriz Sururi), (1904-1967).‎

‎Autograph letter signed 'Lütfullah' sent to Vasfi Riza Zobu.‎

‎Very Good Turkish, Ottoman (1500-1928) Original autograph letter signed as 'Lütfullah' sent to Vasfi Riza Zobu. 1 p. In Ottoman script. No letterhead. It starts as 'Aziz agabeyimiz Vasfi bey' [= Our beloved brother]. Dated February 17, 1946. Lütfullah Sururi, one of the first artists who contributed to the current level in the coming opera in Turkey. He is one of the first operetta tenors after Cemal Sahir. They performed many times together with his wife Suzan Lütfullah (the first Turkish and Muslim primadonna). He is one of the founders of the Public Operetta and Süreyya Opera House. He was the director of Istanbul Theaters until his death after his wife's death. He joined the Muhlis's Operette Ensemble (Muhlis Sabahattin Operetta Community) and took on the 'Jeune' roles, he sang tenor songs on the stage for many years. Vasfi Riza Zobu, (1902-1992), was born on December 5, 1902, in Constantinople, Ottoman Empire. He was an actor, known for Tosun Pasha (1939), Karim Beni Aldatirsa (1933) and Milyon Avcilari (1934). He died on November 23, 1992, in Istanbul, Turkey. Extremely rare.‎

‎LÜTFULLAH VEHBI, (Ottoman scholar, deputy of Erzurum), (1850-1919?).‎

‎Autograph letter sealed 'Lütfullah Vehbi' as 'Erzurum müftüsü', to an unnamed friend.‎

‎Very Good Turkish, Ottoman (1500-1928) Original autograph letter sealed by Lütfullah Vehbi as'Erzurum müftüsü', to an unnamed friend. 20x13 cm. In Ottoman script. 1 p. 12 lines. Dated November, 24, 1906 [AH 1322]. Signed as 'Erzurum müftîsi' [i.e. The cleric of Erzurum]. Lütfullah Vehbi Efendi was born in 1850 [AH 1266] in Erzurum. He was an Arabic teacher at the Military School of Erzurum in 1878, and he was the müftü [i.e. cleric] of Erzurum in 1897. After his retirement, he was a deputy of Erzurum city in he Osmanli Meclis-i Mebûsân [i.e. Ottoman parliamentary]. He is famous with his annotation to 'Cilâu'r-Ruh' by Molla Abdurrahman Camî, titled 'Feyzü's-sünûh'.‎

‎Lütgendorf, Karl, Offizier und Politiker (1914-1981).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. ("Lü"). [Camp Favar [?], August/September 1981].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-kl.-schmal-8vo. Der Sproß einer altadeligen Familie, der u. a. der Luftfahrtpionier Joseph Maximilian Freiherr von Lütgendorf (1750-1829) sowie der deutsche Maler und Kunsthistoriker Willibald Leo von Lütgendorff-Leinburg (1856-1937) angehörten, war von 1971 bis 1977 Bundesminister für Landesverteidigung; 1981 kam er aus bis heute nicht geklärten Umständen ums Leben. - Alt auf Trägerpapier montiert.‎

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‎Lütgendorff-Leimburg, Elly Baronin von.‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. [Wien], nach 1918.‎

‎1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Gräfin mit dem Ersuchen doch ihren aus der Not der Nachkriegszeit heraus gegründeten Waschsalon mit der Reinigung von Kleidern und Wäsche zu beauftragen: "Ich putze Wäsche aller Art, die feinste Seiden-Luxus-Wäsche, Steifwäsche, Herrenhemden, Krägen, Manschetten sowie Hauswäsche in nur erstklassiger Ausführung, auf Wunsch expreß in 24 Stunden, auch chemisch und übernehme zum Färben [...]". - Die Recto-Seite des Blattes mit kindlichem Bleistiftgekritzel von nicht identifizerter Hand, die Verso-Seite mit einem wohl von nämlicher Kindeshand verfertigten und mit Glückwünschen in Bleistift versehenen Aquarell.‎

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‎Lütgendorff-Leinburg, Gottfried von, Schriftsteller und Übersetzer (1825-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, Döbling, 24. II. 1883.‎

‎2 SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. Beiliegend Prospekt und eh. adressierter Umschlag. An den Buchhändler Alfred Grenser (1838-1891): "Angenehm fühlte ich mich überrascht, dass Sie sich meiner aus nun schon fast antediluvianischen Tagen her noch so freundlich erinnern: - ich meinerseits glaubte fast, Sie wären irgendwo in Deutschland: - dass Sie in Wien seien, ahnte ich nicht, und zur Auffrischung einer so alterwürdigen Bekanntschaft lege ich den Prospekt meiner letzten größeren Arbeit bei, aus der Sie sehen, wie treu ich übrigens meinen Studien und Jungendidealen geblieben bin. Was nun die Fragen betrifft, die Sie bezüglich eines beabsichtigten Ausflugs nach dem skandinavischen Norden an mich richten, so möchte ich Sie doch freundschaftlich darum ersuchen, mein lieber Herr Grenser, noch einmal an einem Sonntag (an anderen Tagen bin ich sehr oft in der Stadt, was Sonntags niemals der Fall ist) in meiner anspruchslosen Campagna, Oberdöblinger Herrngasse, No 21, behufs mündlicher und dann ausführlicherer Besprechung zu besuchen. Da ich indessen nicht weniger als dreimal u. einmal sechs Monate im Norden war, so bin ich im Stande, vielleicht mit manchem nützlichen Wink und auf Wunsch auch mit freundlichen Empfehlungsbriefen dienen zu können […]". - Beiliegend die genannte Beilage, ein Prospekt zu seinem Werk "Esaias Tegners Werke. Auswahl in 7 Bänden". - Lütgendorff-Leinburg studierte in München und Wien deutsche und nordische Philologie sowie Philosophie. Nach seiner Heirat mit Anna Maria von Lütgendorff-Leinburg lebte er als freier Schriftsteller, Übersetzer und Vortragsredner abwechselnd in Preßburg und Wien. Für seine Übertragungen aus dem Schwedischen wurde er 1880 zum Ehrendoktor der Univ. Lund ernannt. Neben Anthologien und Gedichten (1928) erschien 1909 aus dem Nachlaß seine Autobiographie "Das Paradies meiner Kindheit".‎

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‎Lütgendorff-Leinburg, Gottfried von, Schriftsteller und Übersetzer (1825-1893).‎

‎Eigenh. Manuskript "Die Welt im Autographenbuch" mit U. ("L[ütgendorff]. L[einburg"]. Wien, 1862.‎

‎2 SS. Folio. auf Doppelblatt. Gewidmet der Gräfin Anastasia von Wimpffen (geb. 1838), geborene Freiin von Sina zu Hodos und Kizdia: "Ich weiß ein Buch, du Edelste der Frauen, | Du selber gabst mir's neulich in die Hand: | Und was bekam ich in dem Buch zu schauen? | Autographen […]". - Lütgendorff-Leinburg studierte in München und Wien deutsche und nordische Philologie sowie Philosophie. Nach seiner Heirat mit Anna Maria von Lütgendorff-Leinburg lebte er als freier Schriftsteller, Übersetzer und Vortragsredner abwechselnd in Preßburg und Wien. Für seine Übertragungen aus dem Schwedischen wurde er 1880 zum Ehrendoktor der Univ. Lund ernannt. Neben Anthologien und Gedichten (1928) erschien 1909 aus dem Nachlaß seine Autobiographie "Das Paradies meiner Kindheit".‎

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‎Lüth, Erich‎

‎Handschriftlicher Brief an den Hamburgensien-Sammler und Schriftsteller Carl Thinius, datiert 3.4.1968.‎

‎Hamburg, 1968. 1 Blatt (DIN A 4), einseitig in dubkelblauer Tinte beschrieben und mit Eingangsstempel, mit Bugfalte.‎

‎Lüth dankt Thinius für die Zusendung des Hamburgensien-Jahrbuches 1968, moniert aber, daß "die Hamburgensien-Freunde (ihn) ein wenig im Stich" ließen, z.B. betreffend den Kauf seines Buches "Seeräuber rund um Helgoland", "die an der Küste prächtig einschlagen". - BEILIEGEND: Verlagsankündigung von Lüths Buch "Ein Hamburger schwimmt gegen den Strom", mit Datumsstempel und handschriftlichem Gruß Lüths. Brief gering knickspurig, sonst sauber‎

书商的参考编号 : 68825

‎Lüthge, Robert Erwin Konrad, deutscher Schriftsteller (1891-1964).‎

‎Ms. Brief mit U. Berlin, 11. IX. 1947.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. beschr. Kuvert. B.E. Lüthge bedankt sich bei Josef Wesely für seine Geburtstagswünsche. Er wundert sich, wie Wesely, trotz der Geheimhaltung des Geburtstages, das Datum in Erfahrung bringen konnte.‎

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‎Lüthi, Urs, Fotograf, Maler, Installationskünslter (geb. 1947).‎

‎Portraitkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 29. IV. 2002.‎

‎1 S. 8vo. "für Wolfgang Windhausen mit herzlichen Grüßen".‎

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‎Lüttgendorff, Gottfried Frh. von, Schriftsteller und Übersetzer (1825-1893).‎

‎"Alexander am Hydaspes". Eigenh. Gedicht (Fragment) mit mehrzeiliger Nachschrift und U. Wien, 22. VII. 1882.‎

‎2 1/3 SS. auf 2 mit "45" bzw. "51" num. Bll. Folio. "Bis zu heil'gen Gangesufern | Zog Gott Bacchos stolz und frei, | Wechselnd mit Evöerufern | Jauchzte der Mänade Schrei | Siegesrufe, Thyrsusstäbe, | Rosenkränze voll und schwer, | Wo der Gott im Schmuck der Rebe | Mit den Parthern kam daher || Lüge ist es, Furcht und Lüge | Dieses Volks, das mich nicht ehrt, | Eines Halbgott's Inderzüge | Sei'n dem Ammonssohn verwehrt. | Meine besten Feldherrn flehen: | Komm zurück nach Griechenland! | Weiter will das Heer nicht gehen, | Als hieher an diesen Strand [...]". - Die Verso-Seite des mit "51" num. Blattes mit eh. Nachschrift: "Daß die beiden Bruchstücke 45 u. 51 des Gedichtes: 'Alexander am Hydaspes' ein Theil meines Manuscripts von E. Tegnérs Sämtlichen Werken sind, abgedruckt im II. B. der Lyrischen Gedichte, S. 56-60, und daß ich dieselben, wie fast alle meine literarischen Arbeiten, mit eigener Hand und mit Bleifeder geschrieben habe, erkläre ich hiemit unter meiner Unterschrift [...]". - Leinburg studierte in Bonn (u. a. bei Ernst Moritz Arndt), Würzburg und München, ehelichte die Jugendschriftstellerin Maria von Andechs und lebte abwechselnd in München und Preßburg, "wo er mit Vorträgen über die deutschen Klassiker ein großes Publikum gewann" (ÖBL V, s. v.). Seit 1860 arbeitete er an der administrativen Bibliothek des Staatsministeriums und war auch als Dolmetscher für Schwedisch tätig. "Durch seine Übertragungen aus Werken skandinavischer Schriftsteller (Öhlenschlägers, Tegnérs u. a.) war Lüttgendorff auch im europäischen Norden bekannt geworden. 1880 wurde er der erste deutsche Dr. phil. h. c. der Universität Lund" (ebd.). Sein lyrisches Werk stand bei den Zeitgenossen hoch in Ansehen, A. W. Schlegl etwa verglich sein "Formtalent in seiner Entwicklungsfähigkeit mit dem Rückerts und Platens" (ebd.).‎

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‎Lüttichau, Wolf Adolph August von, Generalintendant des Hoftheaters in Dresden (1786-1863).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. Dresden, 1824.‎

‎Zusammen 8 SS. auf 8 (= 4 Doppel-)Blatt. Ein Br. mit eh. Adresse (Faltbrief). Mit einer Beilage (s. u.). An Pius Alexander Wolff (1782-1828), Hofschauspieler am Königl. Theater in Berlin, der sich im Jahr zuvor einige Wochen in Dresden aufgehalten hatte. Wie schon zur selben Zeit Ludwig Tieck, so hatte damals auch Lüttichau, der neuernannte Generaldirektor des Königlichen Hoftheaters in Dresden, mit Wolff Kontakt aufgenommen und ihm die "Leitung des Artistischen" der Dresdner Bühne, später dann auch die der Regie, angeboten. "Ew. Wohlgebohren erlauben mir, schriftlich mit Ihnen in Verbindung zu treten, ohnerachtet ich noch nicht die Ehre habe von Ihnen persönlich gekannt zu seyn. S. Maj. der König haben mir die durch den Abgang des Hl. von Könneritz erledigte Generalidirection des hiesigen Hoftheaters und der Musikalischen Kapelle übertragen, und da ich den Wunsch habe, das hiesige Theater zur möglichsten Vollkommenheit zu bringen, solches mir aber nur dann erreichbar scheint, wenn wir darauf rechnen können Sie und Ihre Gemahlin [d. i. die Schauspielerin Amalie Wolff-Malcomi] in unserer Mitte zu besitzen, so gebe ich mir hiedurch die Ehre Ew. Wohlgebohren ergebenst zu ersuchen, im Fall es Ihren Plänen nicht entgegen, und Sie mit der hiesigen Bühne in Verbindung treten wollten, um hier die Leitung des Artistischen zu führen, mir die Bedingungen baldgefälligst bekannt zu machen, unter welchen Sie Sich dazu entschließen würden [...]" (a. d. Br. v. 4. X.). - Die Daten der einzelnen Briefe: I) 4. X. - II) 25. X. - III) 17. XI. - IV) 13. XII. Alle Briefe links oben mit späterer Numerierung. - Beiliegend ein eh. Briefkonzept mit U. von P. A. Wolff (dat. 8. XI. 1824, 1½ SS. auf Doppelblatt, folio) in Beantwortung von Lüttichaus Schreiben v. 4. X.; grundsätzlich stimme er einem Wechsel nach Dresden zwar zu, stelle aber doch fünf Vertragsbedingungen. In Berlin sollte man jedoch an den Wolffs festhalten, ein Entlassungsgesuch wurde vom König abgeschlagen und Wolff wurde bedeutet, er würde unter keiner Bedingung entlassen werden und sich durch erneute Gesuche nur der Ungnade des Königs aussetzen. Max Martersteig: Pius Alexander Wolff. Ein biographischer Beitr. zur Theater- und Literaturgeschichte. Leipzig, Fernau, 1879, S. 259ff., Nr. 51, 53, 56 u. 60.‎

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????? : 68.818 (1377 ?)

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