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Neumann, Felix, Schriftsteller (geb. 1875).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 14. X. 1930.
1 S. Qu.-8vo. Für Ihre freundlichen Glückwünsche verbindlichsten Dank. Im Jahre der politischen Ereignisse komme ich erst jetzt dazu, Ihnen zu antworten. Darf ich mir erlauben, Ihnen einen meiner Romane 'Tibu u. Asathor' zu senden.
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Neumann, Franz Rt. von, Architekt (1844-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 18. VII. 1883.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei übersende [ich] Ihnen das zu den [!] gestern gesandten gehörige Blatt zum [A]utografiren und ersuche dringendst von beiden Blättern je 1 Exemplar heute Abends ganz bestimmt in meine Wohnung zu senden [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Neumann, Heinrich von, Mediziner (1873-1939).
Eigenh. Mitteilung mit U. ("Neum"). O. O., 20. V. 1918.
86 x 175 mm. Ersucht bei einem Kollegen um einen internen Befund bei der Überbringerin. - Auf gedr. Rezeptblatt.
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Neumann, Heinrich von, Mediziner (1873-1939).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
65 x 110 mm. "bittet sein innigstes Beileid entgegennehmen zu wollen".
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Neumann, Julius, Gynäkologe (1868-1926).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 30. VI. 1915.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Generalobert Conrad von Hötzendorf (1852-1925) mit Glückwünschen "zu der neuerlichen allerhöchsten Auszeichnung". - Neumann habilitierte sich 1900 für Geburtshilfe und Gynäkologie, wurde 1912 tit. a.o.Prof. an der Universität Wien und war über zwanzig Jahre lang als gynäkologischer Konsiliarius bei einer Wiener Krankenkasse tätig. Er befaßte sich vorwiegend mit der Krebsforschung und veröffentlichte u. a. ein "Neues Krebsbuch" (1922). - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse.
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Neumann, Karl Friedrich, German orientalist (1798-1870).
Autograph letter signed. Munich, 4 May 1852.
8vo. 1 page on bifolium. To F. A. Brockhaus in Leipzig, sending an essay for Brockhaus's encyclopedia "Gegenwart".
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Neumann, Leopold, Politiker (geb. 1811).
2 eigenh. Briefe mit U. Baden bei Wien, 1870.
2½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: “Im Vertrauen: Giskra sagte mir heute [...] wenn bis Samstag (11 Juni) - dem Tage seiner Abreise nach Gleichenberg [-] eine Versammlung der Wähler unserer Partei [...] statt finden sollte, er bereit wäre zu erscheinen, um nicht eine Rede zu halten, sondern sich als Candidat für die innere Stadt mit wenigen Worten vorzustellen und anzuempfehlen [...]” (undat. Br.). - Neumann war Professor für Völkerrecht in Wien, später auch Dekan und Rektor und wurde 1869 Mitglied des Herrenhauses des österreichischen Reichsrats auf Lebenszeit. Vgl. Wurzbach, s. v. - In altem Sammlungsumschlag.
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Neumann, Louise, Schauspielerin (1818-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. V. 1856.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Seit Februar 1854 liegt Ihr still-resignirter Brief unbeantwortet in meiner Mappe. Warum? weiß ich Ihnen nicht zu sagen, vielleicht aus Eitelkeit. Sie setzen bei mir so viel voraus, daß ich fürchtete diese [I]llusionen zu zerstören.. Nun höre ich auf einmal von dem Unglück welches Sie betroffen, höre daß Sie einen vortrefflichen Vater zu beweinen haben, in solchen Momenten schweigt jede unedle Empfindung und die aufrichtige Theilnahme tritt zu Ihnen und reicht Ihnen die Hand. Trost kenne ich keinen für solche Verluste. Zu ersetzen sind sie nie und es wäre Frevel einen Ersatz zu suchen. Die Zeit giebt uns Kraft weiter zu leben, aber jeder Verlust bringt uns selbst nur einen Schritt dem Grabe näher [...]". - Die Tochter von Amalie Haizinger debütierte mit 16 Jahren in Karlsruhe in der "Deutschen Hausfrau" und kam 1839 ans Burgtheater Wien, dem sie bis Ende 1856 angehörte. Anfang des folgenden Jahres heiratete sie Karl Graf von Schönfeld und beendete damit ihre Karriere als Schauspielerin. Beim Publikum war sie vor allem im Fach der naiven und sentimentalen Liebhaberinnen beliebt.
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Neumann, Louise, Schauspielerin (1818-1905).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. Graz, Juli 1858.
499:332 mm. "Ach du ziehst jetzt fort zum Städtle naus | Städtle naus, | Das macht mich recht betrübt, | Aber denk auch dort im fremden Haus | fremden Haus, | Daß dich des Lorle g'liebt!" - Etwas fleckig und mit einem kleinen Randeinriß.
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Neumann, Luise (Louise; verh. von Schönfeld), Schauspielerin (1818-1905)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Ohne Ort und Jahr [Wien, ca. 1855], 8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.
Référence libraire : 40445
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Neumann, Philipp Frhr. von, österr. Diplomat (1781-1851)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Modena, 21. I. 1848. 3 S., 8°.
Référence libraire : 40306
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Neumann, Robert (1897 Wien - 1975 München)
Schriftsteller.-
Eh. Brief m.U., dat. "The Pest House. Cranbrook, Kent 6-7-[19]55". 8°. 1 1/2 S.- Mit "Eingelangt"-Stempel.
Référence libraire : 31350
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Neumann, Robert, Schriftsteller (1897-1975)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Nürnberg, 27. V. 1971, Kl.-4°. 1 Seite. Roter Kugelschreiber.
Référence libraire : 52517
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Neumann, Robert, Schriftsteller (1897-1975)
Eigenh. Manuskript mit U. sowie masch. Begleitkarte mit U.
o.J. Locarno, 1966 und 29. XII. 1967, Fol. und Qu.-8°. Zus. 3 Seiten.
Référence libraire : 43256
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Neumann, Robert, Schriftsteller (1897-1975).
3 ms. Briefe mit eigenh. U. Locarno-Monti, 1966-1968.
Zusammen 3 SS. 4to. An Gerhard Bormann, Oberstaatsanwalt i. R., den er u. a. um Rat in Fragen eines Fernsehspiels (wohl "Die Begnadigung", 1968) ersucht: "Wie Sie aus jener Zeitungsnotiz erfahren haben, handelt es sich grundsätzlich um den Fall Halsmann - doch hat Halsmann sich inzwischen nach mehreren Jahrzehnten zum erstenmal wieder an mich gewandt mit der verzweifelten Bitte, ihn gegen eine Identifikation mit dem Protagonisten unseres Fernsehspiels zu schützen, es würde sonst für ihn und seine jetzigen Lebensumstände katastrophale Folgen haben. Ich habe dementsprechend alles ihn persönlich Betreffende verfremdet - hinlänglich verfremdet, hoffe ich - bei voller Beibehaltung der Tatbestände - hoffend, daß es nur mehr ganz wenige Menschen gibt, die sich an diesen Fall tatsächlich erinnern. Außerdem habe ich [...] das 'Krimi-Element' nach Möglichkeit in den Hintergrund gerückt und die politischen Implikationen in den Vordergrund gezogen, da wir nicht einen Kriminalprozeß zeigen wollen [...]" (7. II. 1967). - Der jüdische Zahnarztsohn Philippe Halsmann war 1928 in zwei spektakulären Indizienprozessen des Mordes an seinem Vater schuldig gesprochen, zwei Jahre später allerdings begnadigt worden. Anschließend nach Paris ziehend und ein Photostudio eröffnend, wurde Halsmann als Prominentenphotograph in den USA (wohin er 1940 vor den Nationalsozialisten geflohen war) berühmt. Der deutsche Journalist Martin Pollack recherchierte knapp ein dreiviertel Jahrhundert später akribisch die verworrenen Umstände von Todesfall und Prozess, musste aber die Frage, ob Philippe Halsmann - der zeitlebens kein Wort über den Fall verlor - wirklich der Täter war, gleichfalls unbeantwortet lassen. - Auf Briefpapier mit gedr. bzw. ms. Briefkopf.
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Neumann, Robert, Schriftsteller (1897-1975).
3 ms. Postkarten mit eigenh. U. Locarno-Monti, 1966-1969.
3 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely wiederholt für ihm übersandte Glückwünsche. "Sie sind wirklich ein treuer Gratulant - ich erinnere mich, schon vor Jahrzehnten einen Glückwunsch von Ihnen bekommen zu haben."
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Neumann, Wilhelm, katholischer Priester und Konvertit (1801-?).
3 eigenh. Briefe mit U. Hamburg, 1847 und 1848.
Zusammen (2+3+3 =) 8 SS. auf 3 Doppelbll. 4to und 8vo. Davon 1 Brief mit eh. Adresse verso (Faltbrief) und papiergedecktem Siegel. Zeitdokumente eines österreichischen Konvertiten zur Zeit der Revolution von 1848. Alle Briefe sind an den in Berlin ansässigen Konvertiten Dr. Przibil gerichtet. Nach dem Ausstieg aus einem kaufmännischen Geschäft befindet sich Neumann bald in einer schwierigen ökonomischen Situation in Hamburg und bittet Przibil um Unterstützung bei einer geplanten Übersiedlung nach Berlin: "Unordnungen die ich in dem kaufmännischen Geschäfte hier, dessen Mitinhaber ich vor nicht langer Zeit geworden bin, bei meiner Rückkunft von der Reise, welcher ich die Ehre und Freude Ihrer hochschätzbaren Bekanntschaft zu danken habe, wahrgenommen, bestimmten mich um mein Gewissen nicht zu beschweren aus der Theilnahme an demselben auszutreten, was ich denn auch, freilich mit schmerzlichen Opfern, jüngst ins Werk gesetzt habe. Ich erlaube mir in Folge dessen von Ihrer freundlichen Zusage Gebrauch zu machen und Sie herzlichst zu bitten, daß Sie mir zu irgend einer Stellung freundlichst verhelfen wollen die mich beschäftiget und den nothwendigsten Unterhalt mir gewährt. Ich bin durchaus nicht wählig, halte Nichts zu gering für mich, brauche nicht viel, und werde gewiß mit Umsicht, Eifer, Treue, Hingebung mich dem widmen was mir übertragen werden will [...]" (4. XII. 1847). - Nach einer offenbar ernüchternden Antwort bekräftigt Neumann seinen Wunsch, nach Berlin zu übersiedeln (20. II. 1848): "Mit schwerem Kummer habe ich bisher den Winter verwunden und mit empfindlichen kaum je wieder hereinzubringenden Opfern die Erfahrung gemacht, daß hier in Hamburg auch nicht das allerbescheidenste Glück für mich erblühen werde, daß ich solches vielmehr anderwärts suchen müsse. Diese Erfahrung und neuerliche Verluste lenken meine Gedanken nochmals auf Berlin, obwol Sie mir in Ihrem freundlichen, liebwerthen Schreiben vom 14. December v. J. dafür keine günstige Prognose stellten [...]". - Im jüngsten Brief (21. III. 1848) reagiert Neumann auf die gewaltsame Niederschlagung der Revolution: "Nach den schaudererregenden Schilderungen der gräßlichen Ereignisse in Berlin, wie ich sie theils gelesen theils von Reisenden gehört habe, kann ich nicht widerstehen Ihnen hierdurch meinen innigen Wunsch: daß sowol Sie als auch Ihre Lieben in keiner Weise zu Schaden gekommen seyn mögten! mitzutheilen [...]". Dennoch kündigt er an: "Wahrscheinlich komme ich nächster Tage selbst nach Berlin um im schlimmsten Falle 'Stenographie' daselbst zu lernen". Im Postskriptum berichtet er von der Rückkehr des Politikers und Revolutionärs Franz Schuselka (1811-86) nach Wien, um an der Revolution teilzunehmen. - Wohlerhalten und mit nur minimalen Spuren alter Registratur.
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Neumann, Wilhelm, Weltpriester, Feldkaplan, ev. Konvertit (geb. 1801).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 20. X. 1847.
½ S. 4to. "Jesu Christ hat uns frei gemacht, und wer durch ihn zur evangelischen Freiheit gelangt soll ein ander Joch, eine andere Bürde nicht tragen als des Christ, was da ist sanft und milde [...]".
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Neumann-Schönfeld, Luise Gräfin von, Schauspielerin (1818-1905).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Meinem eigenen Urtheile nicht trauend habe ich Ihre Arbeit einem wohlwollenden Sachverständigen [!] Manne zu lesen gegeben der meine Meinung theilt darin dass Ihr Stück von Talent zeugt aber nicht von Bühnenkenntniß, dass Sie sich sollten mit irgend einem unsrer bedeutenden Dichtern [!] bekannt zu machen suchen, der Sie zugleich aufmuntert und belehrt. Ich dachte in Ihrem Sinne zu handeln - und reichte es nicht ein, weil Dr. Laube so vielfach in Anspruch genommen ist, und bei seiner bedeutenden Beschäftigung unmöglich Zeit hat sich ein Talent heranzuziehen, Ihr Stück aber in seiner jetzigen Form als unpracktisch [!] zurückweisen würde […]". - Die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger erhielt Schauspielunterricht bei ihrer Mutter und spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe. Nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 wurde sie dorthin verpflichtet und war seit 1840 Hofschauspielerin. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster. - Knittrig und eingerissen. Mit Spuren alter Faltung und Brandspuren am linken Rand.
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Neumann-Schönfeld, Luise Gräfin von, Schauspielerin (1818-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. X. 1896.
1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Ich bin in's Winterquartier eingerückt und werde mich sehr freuen Sie bei mir zu sehen. In den Nachmittagsstunden finden Sie mich immer, am sichersten gegen 5 Uhr - wenn dies mit Ihren Angelegenheiten übereinstimmt. Besuche mache ich in dieser Jahreszeit keine mehr, sonst wäre ich schon zu Ihnen hinaus gefahren, aber das müßen Sie meinem hohen Alter zu Gute halten […]". - Luise Neumann zählte als Hofschauspielerin "zu den Lieblingen des Wiener Publikums" (DBE). Mit ihrer Verehelichung nahm sie Abschied von der Bühne; in ihren Salons verkehrten hernach u. a. Anastasius Grün, Karl von Holtei und Clara Schumann.
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Neumann-Schönfeld, Luise Gräfin von, Schauspielerin (1818-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. XI. 1903.
1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Wohl an die namentlich nicht genannte Emilie Koberwein: "Hier das versprochene Bild. Vor 60 Jahren hat es mein unvergesslicher Kollege Fichtner für mich gemalt. Durch meine vielfachen Uebersiedlungen hat es gelitten. Ich kenne gar Niemanden dem ich es zur Restaurierung anvertrauen könnte und doch möchte ich es in diesem Zustand Ihren Cousinen nicht übergeben. Nach meinem Tode aber könnte es eventuell in unwürdige Hände kommen, davor möchte ich es bewahren und darum lege ich es Ihnen zu Füßen, machen Sie damit was Sie für gut finden […]". - Die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger erhielt Schauspielunterricht bei ihrer Mutter und spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe. Nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 wurde sie dorthin verpflichtet und war seit 1840 Hofschauspielerin. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster.
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Neumann-Schönfeld, Luise Gräfin von, Schauspielerin (1818-1905).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. Bedankt sich bei einer Frau Professor Pruckner für Grüße. - Die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger erhielt Schauspielunterricht bei ihrer Mutter und spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe. Nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 wurde sie dorthin verpflichtet und war seit 1840 Hofschauspielerin. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster.
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Neumann-Schönfeld, Luise Gräfin von, Schauspielerin (1818-1905).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 7. XII. 1892.
Ca. 112:85 mm. "Bedenke nichts - Sag was du fühlst! (Schiller)". - Die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger erhielt Schauspielunterricht bei ihrer Mutter und spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe. Nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 wurde sie dorthin verpflichtet und war seit 1840 Hofschauspielerin. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster. - Mit einerm kleinen Portraitdruck am linken Rande montiert. Alte Montagespuren auf der Verso-Seite.
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Neumann-Viertel, Elisabeth, Schauspielerin (1900-1994).
Eigenh. Brief mit U. Grundlsee, 3. IX. 1949.
1½ SS. Gr.-4to. An den Theaterdirektor Franz Paul: "Hier in meinem schönen Eckerl in Grundlsee sehe ich nur selten eine Zeitung. Aber gestern brachte mir ein Gast die 'Weltpresse' - und zu meiner Freude sehe ich, daß Ihr langgehegter Wunsch wieder so was wie Theater zu machen sich zu erfüllen scheint! Ich gratuliere Ihnen! Und hoffe, es wird so schön wie unsre 'Verlorene Melodie' von anno dazumal. Dabei fällt mir ein, daß bisher noch nichts wegen des besprochenen Interviews geschehen ist? Herbstbeginn ist ohnehin günstiger. Wieso nennt man mich eigentlich nicht bei dem Ensemble der 'Verlorenen Melodie'? Schade, diese Rolle war mir so lieb und schließlich meine letzte vor Hitler [...]. - Elisabeth Neumann-Viertel begann ihre Laufbahn an den Münchner Kammerspielen, spielte in Berlin unter Max Reinhardt, Erwin Piscator und Leopold Jessner, kehrte 1934 nach Wien zurück und trat im Kabarett "Literatur am Naschmarkt" auf. "1938 emigrierte sie in die USA, spielte u. a. in Victor Gruens antifaschistischem Revuetheater und in der Viennese Theater Group, arbeitete im deutschsprachigen Rundfunkprogramm des 'Aufbau' und trat später am Broadway und in Hollywood-Produktionen auf. 1949 kehrte sie mit ihrem Mann Berthold Viertel, den sie im Exil kennengelernt hatte, nach Europa zurück und erhielt Engagements an den Münchner Kammerspielen, am Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus Düsseldorf. Neumann-Viertel wirkte u. a. in Bob Fosses Musicalfilm 'Cabaret' und in der Fernsehverfilmung der 'Geschichten aus dem Wiener Wald' (1964) von Ödön von Horváth mit" (DBE). - Das "Kleine Haus" in der Liliengasse, dem Franz Paul als Direktor vorstand, war von 1946 bis 1950 vom Theater in der Josefstadt als Studiobühne genutzt worden.
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Neumayer, Josef, Jurist und Wiener Bürgermeister (1844-1923).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bürgermeister i. P. Dr. Josef Neumayer [dies gedruckt] bittet bei der Lectüre die Exegese der Mai-Geseze genau zu prüfen".
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Neumayer, Josef, Jurist und Wiener Bürgermeister (1844-1923).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1½ SS. Großes Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An Vinzenz Lekusch, den Direktor des k. k. Gymnasiums der Theresianischen Akademie in Wien: "Bürgermeister Dr. Josef Neumayer [dies gedruckt] beehrt sich Euerer Hochwohlgeboren die Bitte des Überbringers dieser Karte, wegen Aufnahme seines Sohnes Hermann Faschingbauer in das Gymnasium [zu unterbreiten]". - Leicht knittrig.
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Neumayer, Josef, Politiker (1844-1923).
18 größtenteils eigenh. Bilpostkarten mit U. sowie eine Kabinettphotographie. Zell am See, Villach, Gotha, Frankfurt a. M., Paris u. a. O., um 1908-1911.
Zusammen 18 SS. 8vo. Die Kabinettphotographie im Format 165:108 mm. Beiliegend 4 (davon 1 doppelt) unbeschr. Bildpostkarten. Sendet mehr oder weniger ausführliche Urlaubsgrüße mit Nachrichten über Aktuelles. - Die Kabinettphotographie aus dem Hause Hermann Heydenhauss, Wien, mit Brustbild en face. - Neumayer war seit 1877 als Hof- und Gerichtsadvokat tätig. Mitte der neunziger Jahre wandte er sich der Kommunalpolitik zu, war 1895-1918 Wiener Gemeinderat und wurde 1896 zweiter Vizebürgermeister. 1910 wurde er als Nachfolger Karl Luegers Bürgermeister von Wien und übte dieses Amt bis 1912 aus. Vgl. Czeike IV, 387. - In altem Sammlungsumschlag.
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Neumayer, Josef, Politiker (1844-1923).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 31. I. 1911.
¾ S. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). An Franz Mundsberger mit dem Dank und Anerkennung "für die vortreffliche Durchführung des von Ihnen anläßlich der diesjährigen Volkszählung übernommenen Amtes eines Revisors". - Josef Neumayer war seit 1877 als Hof- und Gerichtsadvokat tätig. Mitte der neunziger Jahre wandte er sich der Kommunalpolitik zu, war 1895-1918 Wiener Gemeinderat und wurde 1896 zweiter Vizebürgermeister. 1910 wurde er als Nachfolger Karl Luegers Bürgermeister von Wien und übte dieses Amt bis 1912 aus. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Neumayer, Josef, Politiker (1844-1923).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 31. I. 1911.
¾ S. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). An Eduard Heidrich mit dem Dank und Anerkennung "für die vortreffliche Durchführung des von Ihnen anläßlich der diesjährigen Volkszählung übernommenen Amtes eines Revisors". - Josef Neumayer war seit 1877 als Hof- und Gerichtsadvokat tätig. Mitte der neunziger Jahre wandte er sich der Kommunalpolitik zu, war 1895-1918 Wiener Gemeinderat und wurde 1896 zweiter Vizebürgermeister. 1910 wurde er als Nachfolger Karl Luegers Bürgermeister von Wien und übte dieses Amt bis 1912 aus. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Neumeier, John, Tänzer, Choreograph und Ballettdirektor (geb. 1939).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo.
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NEUMEISTER, Sebastian.
Der Dichter als Dandy. Franz Kafka, Charles Baudelaire, Thomas Bernhard.
München Wilhelm Fink Verlag, 1973. 4to.; 134 pp., 1 h. Ejemplar con envío autógrafo del autor. Cubiertas originales.
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NEUN Johnny 1900 90
Signature
This first baseman made baseball history on May 31 1927 when he completed the seventh unassisted triple play in major league history; debuting in 1925 with the Detroit Tigers he also played for the Boston Braves 1925-31; in 1946 he replaced Bill Dickey as New York Yankees manager. Huge bold signature and "autograph 8/18/72" penned in black marker heavy stock 5" X 3" card n.p. Near fine. unknown
Référence libraire : 29265
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Neunzig, Hans A
Maschinenschriftl. Brief an Kurt Lothar Tank mit eigenhändiger Unterschrift. Datiert 28. August 1961.
Hamburg, 1961. 1 Bl. 21 x 15 cm.
Référence libraire : 91305
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Neurath, Rudolf, Pädiater (1869-1947).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Hofrat: "In der Annahme, dass Sie vielleicht beifolgendes, von Meister Luigi Kasimir radierte, das Tor des Allg. Krankenhauses darstellende Blatt ein bisschen interessiert, gestatte ich mir dasselbe Ihnen zu überreichen". Rudolf Neurath war von 1898 bis 1918 Abteilungsvorstand am 1. Öffentlichen Kinderkrankeninstituts und 1918 Leiter eines Kinderambulatorieums für Kinderkrankheiten des Wiener städtischen Jugendamtes. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Neurath, Rudolf, Pädiater (1869-1947).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. 60 x 95 mm. "Mit den herzlichsten Wünschen".
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Neuschel, Giovanni Tommaso (János Tamás), ungar. kath. Theologe, Bischof von Parma (1843?1852)
Brief m. eigenh. Unterschrift (?Giovanni mp [manu propria] Vescovo?).
Parma, 21. XII. 1847. 1 S., 4°.
Référence libraire : 35951
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NEUSCHÄFER, Hans-Jörg, FRITZ-EL AHMAD, Dorothee y WALTER, Klaus-Peter.
Der Französische Feuilletonroman. Die Entsehung der Serienliteratur im Medium der Tageszeitung.
Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1986 [Impulse der Forschung]. 4to.; VIII-448 pp. Ejemplar con envío autógrafo del Prof. Neuschäfer. Cubiertas originales.
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Neuss, Wolfgang, Kabarettist und Schauspieler (1923-1989)
2 masch. Albumblättchen mit eigenh. U.
o.J. Berlin, August 1980, 7 x 11 cm. Zus. 2 Seiten. Umschlag.
Référence libraire : 59246
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Neusser, Edmund von, Mediziner (1852-1912).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An den Pathologen Richard Kretz: "Ich erlaube mir Ihnen Herrn Dr. Jez Assistenten der Abtheilung Toelg der Sie in einer wissenschaftlichen Frage interpelliren möchte wärmstens zu empfehlen [...]". - Neusser war als Assistent Heinrich von Bambergers an der II. Medizinischen Universitätsklinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien tätig, habilitierte sich 1886 für Innere Medizin und war seit 1889 Primararzt der Krankenanstalt Rudolfstiftung. 1893 wurde er Ordinarius für spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten sowie Vorstand der II. Medizinischen Universitätsklinik. Er gilt als Pionier der Hämatologie und der klinischen Chemie.
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Neusser, Paula, Sopranistin (1869-1956).
3 eigenh. Postkarten mit U., 1 eh. Brief mit U. sowie eh. Visitkarte. Wien, 31. III. 1910, 3. I. 1913 und 28. XII. 1916.
Zus. 7 SS. (Qu.-)8vo. An Frau und Herrn Stalzer: "Von unserem Osterurlaub krank zurückgekehrt, bin ich heute das 1. mal ausser Bett und sage Ihnen nur, dass ich mich sehr freuen werde, Sie und Ihren Gemahl bei mir zu sehen" (Wien, 31. III. 1910). Zwei weitere Schreiben sind an Herrn und Frau Stalzer adressiert, in denen Sie deren freundliche Wünsche erwidert.
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Neutra, Richard, Austrian American architect (1892-1970).
Typed letter signed. Los Angeles, 24 July 1940.
Large 4to. 1 p. To Mildred Sloane, the wife of artist and architect Blanding Sloane (1886-1975), regarding the trip to New Mexico: "[...] It looks like there will be an interesting time in New Mexiko this summer and I appreciate the possibility to see something of it. Just spoke at the San Francisco convention of the Federation of Arts. The convention at the University of Mexico offers a fine platform, I am sure, and I thought of showing a few slides too [...]". - On headed paper.
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Neutra, Richard, Austrian-American architect (1892-1970).
2 (1 autogr. and 1 typed) letter signed. Los Angeles, 12. VI. 1940 and "Wednesday".
Large 4to. Altogether (1+1 =) 2 pp. on 2 ff. To the artist and architect Blanding Sloane (1886-1975), asking him for suggestions regarding blueprints for "a crafts center to be erected adjacent to a Mexican Housing Project on which I was and am the consultant", and making arrangements to visit New Mexico for a lecture. Neutra also tells Sloan he has recommended that the National Youth Administration (of which Neutra was regional director) employ Sloan to help oversee the project. - On stationery with headed paper.
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Neutra, Richard, Austrian-American architect (1892-1970).
Autograph letter signed. No place, 25 Jan. 1956.
4to. 1 page. To the graphologist Fritz Schweighofer, expressing his interest in Schweighofer's research on graphology and asking for an analysis of these handwritten lines: "Ihre Forschungsarbeit, die sich auf Handschriften als Charakterausdruck bezieht, ist von grossem und allgemeinem Interesse. Vielleicht darf man erfahren was Ihre Experten in solch ein paar Zeilen finden können [...]". - Slightly wrinkled, some traces of mounting.
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Neutsch, Erik, Schriftsteller (1931- )
Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit Widmung und U.
o.J. Halle/Saale, 10. V. 1995, Quer-8°. 1 Seite. In adressiertem Umschlag.
Référence libraire : 52602
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Neuwirth, Arnulf, Maler, Graphiker und Kunstkritiker (geb. 1912).
Gedr. Billett mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Weihnachts- und Neujahrsgrüße an Josef Wesely. - Arnulf Neuwirth, ehedem Schüler von Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste, war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitbegründer der Künstlergruppe "Der Kreis", lehrte an einer Modeschule und begann 1956 mit der Herstellung seiner ersten Collagen. Aus Anlaß von des Künstlers 90. Geburtstag fand im Herbst 2002 eine Ausstellung in der Kunsthalle Krems statt. Vgl. Vollmer III, 475 und Öst. Lex. II, 109. - Die Bildseite der Karte mit einem Druck nach Neuwirths Aquarell ‘Wildgänse’.
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Neuwirth, Arnulf, Maler, Graphiker und Kunstkritiker (geb. 1912).
Gedr. Billett mit eigenh. U. O. O., um 1967.
1 S. auf Doppelblatt. 10,5:20 cm. Weihnachtskarte des Verlags Jugend&Volk aus Anlaß des Erscheinens des von Robert Waissenberger herausgegebenen Bandes ‘Arnulf Neuwirth – Malerei und Collage’ mit eh. Namenszug des Künstlers. - Der aus Gablitz stammende, stark vom französischen Surrealismus beeinflußte Maler war von 1950-73 Präsident der Wiener Künstlergruppe "Der Kreis" gewesen; 1948 hatter er gemeinsam mit Paul Celan und Edgar Jené die erste Surrealismus-Ausstellung in Wien organisiert. Unter seinen zahlreichen österreichischen wie internationale Auszeichnungen finden sich u. a. der Internationale Kritikerpreis der Biennale Venedig (1958), der Kulturpreis des Landes Niederösterreich (1968) und die Ehrenmedaille in Gold der Stadt Wien (1982). Vgl. Öst. Lex. II, 109. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Reproduktion von Neuwirths Aquarell ‘Wildgänse’.
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Neuwirth, Josef, Journalist und Politiker (1839-1895).
Eigenh. Brief mit U. Abg[eordneten]haus, 30. VI. 1877.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Nehmen Sie mit dem folgenden 'Telegramm per Post' fürlieb: Zuckersteuer-Resolution nach langer Debatte mit 17 gegen 12 angenommen. Sodann Mittheilung Hopfens, daß Resolutionsantrag des Subcomités für Zoll- u. Handelsb. in Betreff der schwebenden Staatsschuld, ferner des Bankstatuts (welches morgen zur Vertheilung komme) für die Verhandlung im Ausschuße vorliege. Zugleich Anfrage an Herbst als Obmann, ob das Bankstatut auf die T.O. gesetzt werden soll? Herbst macht eine kurze ausweichende Bemerkung. Plener gegen Berathung des Bankstatuts, da am 7. Vertagung, also höchstens noch zwei Sitzungen, beantragt Resolution wegen schweb. Schuld auf die T.O. zu setzen [...] d. h. Schluß der Sitzung, da der auf der T.O. stehende Gegenstand erledigt. Der Ausschuß beschließt, auf die T.O. der nächsten Aussch. Sitzg. (wahrscheinlich Dienstag) zu setzen: Resolution wegen schweb. Schuld. Darauf Schluß der Sitzung [...]".
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Neuwirth, Josef, Journalist und Politiker (1839-1895).
Eigenh. Brief mit U. Kammer [am Attersee], 29. VIII. 1882.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund in Zipf, möglicherweise den Brauereiunternehmer und Politiker Wilhelm Schaup: "Mit fast elektrischer Geschwindigkeit ist mir dein Schreiben [...] zugekommen, man sieht den praktischen Mann!, und wenn ich dasselbe heute erst beantworte, so ist das gräuliche Hundewetter, das alle Projekte verhöhnt, einerseits, mein Zustand, ich habe seit meiner Rückkehr aus Gastein das Haus noch nicht verlassen, andererseits daran schuld. Nun der Himmel allmälig blau wird und mein Befinden wieder halbwegs darnach ist, daß ich an eine kleine, mit nicht viel pedaler Strapaze verbundene Tour denken kann, ich auch hoffen darf oder doch hoffen will, daß die traurige Störung in deinem Home wenn auch noch nicht verwunden so doch abgeschwächt ist und du vielleicht selbst das Bedürfniß nach einer kleinen Zerstreuung empfindest, nun melde ich mich wieder [...] mit der Mittheilung, daß ich [...] an Ruhs schreibe mit der Aufforderung, mir morgen telegr. zu sagen, ob er damit einverstanden, daß wir übermorgen [...] gemeinsam nach Aussee fahren, derart daß er zum Zuge [...] in Ebenzweier zu uns stößt, während wir [...] uns in Vöklabruck [...] treffen [...] Sobald von Ruhs Antwort da ist blitze ich dir dieselbe nach Zipf hinüber. Ich habe die Empfindung, daß wenn wir die Tour jetzt nicht machen, dieselbe überhaupt ins Wasser fällt [...] Bitte Frau Czermak mein aufrichtiges Beileid auszudrücken! Mein Erstes, nachdem ich die Todes-Anzeige gelesen hatte, war, nachzusehen, ob der Verstorbene nicht als Mitgl. der 'Conc.' [d. i. der Schriftstellerverein Concordia] auch dem Pensionsfonds [...], dem ich vorstehe, angehöre. Leider fand ich seinen Namen nicht in der Mitgliederliste [...] Wäre letzteres der Fall gewesen so bezöge die Wittwe [!] jetzt eine jährl. Pension von 600 fl. Ich bedauere lebhaft, daß es nicht der Fall ist [...]". - Leicht stockfleckig.
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Neuwirth, Josef, Journalist und Politiker (1839-1895).
Eigenh. Brief mit U. Meran, 28. III. 1884.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wärmsten Dank vor allem, verehrter Freund, für deine freundliche Erinnerung an mich! In Folge meines Zustandes ist mein Badener Projekt bis auf Weiteres in die Ferne gerückt. Dir darüber mehr zu sagen, daran hindert mich mein überaus schmerzhaftes Handgelenke, in welchem die gichtische Affektion leider stetig zunimmt, während mein trauriges Allgemeinbefinden sich hier in absoluter Ruhe und guter Frühlingsluft allerdings bereits ein wenig gebessert hat. Aber ich bin mehr als je Jammerpepi und wenn der bevorstehende Sommer mir nicht gründliche Besserung bringt, dann werde ich wo[h]l für den Rest meines Lebens außer Dienst treten müssen [...] Du hast dir inzwischen auch einen längeren Urlaub verschafft, denn mehr als das bedeutet ja deine Mandatsniederlegung nicht. Aber es war doch ein kluger Schritt von politischer Feinfühligkeit, den zu bereuen du nach keiner Richtung hin Ursache hast. 'Nicht jedes Mädchen hält so rein', sagt Faust. Auf Wiedersehen nach Ostern! Und inzwischen die wärmsten Grüße aus unfreiwilligem Exil! [...]". - Mit einem größeren Einriss am Mittelfalz.
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Neuwirth, Josef, Journalist und Politiker (1839-1895).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. III. 1884.
1 S. auf Doppelblatt. 12mo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Vielen Dank für deine freundliche Erinnerung und Einladung! Aber Jammer-Pepi ist dermalen wirklich krank, ein gebrochener Mann, arbeits- und gesellschaftsunfähig, und steht vor der ärzlich constatirten Nothwendigkeit Wien zu verlassen! Deine und deiner Frau Gemalin, der ich meine Verehrung ausdrücke, freundliche Entschuldigung erbittend bin ich mit den freundschaftlichsten Grüßen [...]".
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