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‎Birron, Emil, deutscher Schauspieler (1878-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 26. V. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Sommeraufenthalt Bayrisches Hochland". - Birron debütierte 1900 am Stadttheater Potsdam. Nach einer Ausbildung setzte er 1902 seine Bühnenlaufbahn in Magdeburg und Berlin fort, und von 1904 bis 1907 war er am Deutschen Volkstheater in Wien tätig. Nach Aufenthalten in Münche, Breslau (Leiter des Lobe-Theater) und Hamburg begann er 1917 seine Karriere als Stummfilmdarsteller.‎

‎Birt, Theodor, Altphilologe und Schriftsteller (1852-1933).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Marburg, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wer im Hinblick auf Völkergeschichte Zukünftiges voraussagte, pflegt sich zu irren. Gleichwohl ist klar, was das betrifft, daß die Zukunft nicht besser sein wird als die Gegenwart, wenn wir uns nicht bewaffnen dürfen. Griechenland ging einst am Sport zu Grunde, wie der Römer urteilte [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 181.‎

‎BISIAUX (Marcel).‎

‎Les Petites Choses.‎

‎Paris Gallimard 1954 1 vol. broché in-12, broché, 267 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse avec envoi de l'auteur (nom du destinataire découpé). Très bon état.‎

書籍販売業者の参照番号 : 9932

Livre Rare Book

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‎BISIAUX (Marcel).‎

‎Les Petites Choses.‎

‎Paris Gallimard 1954 1 vol. broché in-12, broché, 267 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse avec envoi de l'auteur (nom du destinataire découpé). Très bon état.‎

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‎Bisaccioni, Maiolino, Staatsmann und Historiker (1582-1663).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Novellara, 23. XII. 1616.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. Weihnachtswünsche an einen nicht namentlich genannten italienischen Fürsten, eventuell Siro Calvo, Principe di Correggio, mit der Bitte um die Übertragung eines militärischen Kommandos: "Sia felice a V. E. Ill[ustrissi]ma. questo prossimo Natale et sia ella fortunata, et lungamente viva, augurio di così vivo afetto [!] inviare le da me, che so ben certo che ella stessa non lo farebbe con più saldezza de se medesima così mi dettare [?] et la cortesia con laquale obligandomi [!] V. E. mi ha legato et la devotione [!] che p[er] me medesimo le debbo - Hora mi resta solo a supplicarla come faccio, d'honorarmi de quelque suo commando et per fine le faccio riverenza [...]". - Der scheinbar unspektakuläre Brief spiegelt die wendungsreiche Biographie Maiolino Bisaccionis wider. 1616 hatte Siro Calvo den Condottiere in seine Dienste genommen, doch war er bald mit Vorwürfen konfrontiert, die ihn zur Flucht aus Correggio zwangen. Offenbar fand Bisaccioni Zuflucht in der nur wenige Kilometer von Correggio entfernten Stadt Novellara, die von einer Nebenlinie der Gonzaga regiert wurde. Nachdem sich die Vorwürfe als falsch erwiesen hatten, konnte Bisaccioni unter höchsten Ehren nach Correggio zurückkehren. Noch 1617 trat er in die Dienste des Erzbischofs von Trient und wurde als Gouverneur der Stadt eingesetzt. Bereits nach wenigen Monaten verließ er Trient, um das Kommando im Heer des Prinzen von Moldavien zu übernehmen. In dieser Funktion war er 1618 an der Verteidigung Wiens gegen böhmische und ungarische Truppen beteiligt. - Der gemäß der Anrede an einen Fürsten gerichtete Brief könnte auch an einen anderen früheren Dienstherren Bisaccionis gerichtet sein, etwa Cesare d'Este, Fürst von Modena oder den Fürsten von Scandiano. - Braunfleckig; mit einem kleinen Seiteneinriss. Mit Sammlervermerk in Blei.‎

‎Bischko, Johannes, österr. Chirurg (1922-2004).‎

‎3 eigenh. Billets und 1 eh. Brief mit U. Wien, 1985-89.‎

‎Zusammen 4 SS. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An die Damen (Gertrude) Zach und Unterer mit besten Wünschen zu Weihnachten bzw. Ostern. - Johannes Bischko war Leiter des 1972 gegründeten Ludwig-Boltzmann-Instituts für Akupunktur in Wien und zählte zu den Pionieren der Akupunktur in Europa. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Bischof, Heinz, Schriftsteller (geb. 1923).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. "Man sage nicht, / eine Stadt wäre / augenlos, / sie erdulde blind, / was Menschen ihr / antun. / Aus Nischen und Erkern, / von Giebeln und Türmen, / an Brunnen und Denkmalen / blickt sie wach / und vielgesichtig / hinein in das Getriebe / des hektischen Alltages / und verfolgt den Wandel / vom Gestern zum Morgen. / sie klagt nicht an, / sie weist nur hin, / wo Narben entstanden / und Wunden heilen sollen / als Runen der Zeit".‎

‎Bischof, Karl Gustav, Geologe und Chemiker (1792-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bonn, 20. VIII. 1848.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten "Collegen", an den er über den status quo seines Lehrbuches zur Geologie berichtet: "Entschuldigen Sie, mein verehrtester Herr College, daß ich mit der Nachlieferung der bis jetzt erschienenen Abtheilung meiner Geologie so lange im Rückstande geblieben bin. In den unruhigen Zeiten ist alles aus dem Geleise gekommen & die wissenschaftlichen Beziehungen sind sehr gelockert worden. Nächstens wird die zweite Abth. des ersten Bandes meiner Geologie die Presse verlassen. Den Ultraplutonisten gegenüber werde ich immer verwegener. Man muß es aber auch werden, wenn man mit Feldspath verwaschen einen [...] u. jenen in Spalten und Klüften des Sandsteins findet. Es hilft nichts, ich muß den einmal unternommenen Kampf durchkämpfen; ich hoffe indeß, daß mein vortrefflicher [...] in solchen Dingen mir Beistand leisten wird. Für die gütige Uebersendung Ihrer ausgezeichneten Arbeiten (Lief. 77-81) empfangen Sie meinen verbindlichsten Dank. Wenn Sie gelegentlich der erschienen ersten Abtheilung des 2ten Bandes u. lf. gedenken, u. die baldige Erscheinung der zweiten Abthl. ankündigen wollen: so verbinden Sie sehr Ihren [...]". - Bischof wurde 1841/42 Rektor der Universität in Bonn. Bischofs Hauptwerk ist das "Lehrbuch der chemischen und physikalischen Geologie" (Bonn 1847–54, 2 Bde.; 2. Aufl. 1863–66, 3 Bde.; Supplement 1871). Darin wird zum ersten Mal mit Konsequenz auf die chemischen und mechanischen Wirkungen bei der Bildung der Gesteine hingewiesen. - Spuren alter Montage. Sammlernotiz in Blei.‎

‎Bischofberger, Karl Franz Joseph Anton, Arzt und Politiker, Landammann Appenzell Innerrhoden (1765-1826)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Appenzell, 20 II. 1811, 4° (20,5 x 16 cm). 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Siegelrest.‎

‎An den Staatsrat und Arzt Paul Usteri (1768-1831) in Zürich über den Kauf eines versteigerten Gutes zur Sicherung der Straße und des Wegerechtes gegenüber Außerrhoden. "Wie sein Vater lag er mit Ausserrhoden im Streit um Rangordnungs- und Hoheitsfragen, die er für Innerrhoden zu entscheiden wusste." (HLS).‎

書籍販売業者の参照番号 : 60686

‎Bischoff von Altenstern, Ignaz Rudolf, Mediziner (1784-1850).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. Wien u. a. O., 1844-1849‎

‎Zusammen 4½ SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) betreffs der Zusendung von Vivenots jüngster Arbeit, der Weiterleitung derselben an G. Nadherny in Prag und der Vereinbarung zu einer Verabredung „zu einem Consilium bei einer Dame aus der Walachei“ (Br. v. 5. VI. o. J.). - Seit 1813 als Professor an der Universität Prag tätig, beteiligte sich Bischoff an der Bekämpfung der Typhusepidemie von 1813 und setzte sich für die Verbreitung der Kuhpockenimpfung ein. Seit 1825 lehrte er an der Josephs-Akademie in Wien, deren Direktion er später übernahm. 1836 wurde er in den Adelsstand erhoben und 1847 zum obersten Feldarzt der österreichischen Armee ernannt. Bischoff veröffentlichte zahlreiche Monographien zu Infektionskrankheiten und das umfassende, vierbändige Werk ‚Grundsätze der praktischen Heilkunde‘ (1823-25). - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Beiliegend ein Brief des erwähnten G. Nadherny an Bischoff (Prag, 14. VIII. 1849. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo). - Der Brief vom 22. VIII. 1849 mit kl. Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Bischoff, Christoph Heinrich Ernst, Mediziner und Pharmakologe (1781-1861)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 14. IV. 1804, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Langesche Buchhandlung in Berlin mit der Bitte, einen Wechsel einzulösen. - Bischoff war Assistent von Christoph Wilhelm Hufeland, bevor er 1804 zum Professor der Physiologie am medizinal-chirurgischen Collegium ernannt wurde. Er heiratete später Hufelands geschiedene Frau.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60413

‎Bischoff, Diedrich (Pseud. Adam Ego), Schriftsteller und Freimaurer (1866-1946).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschland wird sich im Kampfe der Zukunft sieghaft durchsetzen und zu innerer Gesundheit, Einheit und Lebensfülle gelangen, wenn es gelingt, jene im Seelischen seines Volkstums schlummernde schöpferische Wahrheit und Kraft, daran Mißachtung und Verkümmerung die tiefste Ursache seiner heutigen Zukunftsbedrohung bildet, zu umfassender, ziel- und wegbewußter Wirksamkeit zu erwecken [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 260.‎

‎Bischoff, Friedrich‎

‎Eigenhändig geschriebene Gedichte mit Unterschrift. Weihnacht 1967. 7 Blätter.‎

‎1967. DIN A 4. (wohl erhalten).‎

‎Friedrich Bischoff (bis 1933 Fritz Walter Bischoff, * 26. Januar 1896 in Neumarkt/Schlesien; + 21. Mai 1976 in Großweier/Baden-Württemberg), deutscher Schriftsteller und Rundfunkpionier. Im März 1946 wurde er zum Intendanten des neu entstandenen Südwestfunks in Baden-Baden berufen und hatte dieses Amt bis zum 30. Juni 1965 inne. 2 eigenhändig geschriebene Gedichte, eines davon mit montierter Farbfotografie. 4 maschinengeschriebene Gedichte. Mit Widmungsblatt "Meinen lieben Freunden Norbert und Eva Friedrich Bischoff Weihnacht 1967". Norbert Handwerk, (* 6. April 1909), Gründer der später in München ansässigen Insel-Film GmbH & Co. KG, Chef der Deutschen Funkwerbung GmbH und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Werbefachverbandes, Generalkonsul von Ruanda.‎

書籍販売業者の参照番号 : 203286CB

‎Bischoff, Friedrich‎

‎Eigenhändig geschriebene Karte mit Unterschrift. Weihnacht 69. 1 Blatt gefaltet.‎

‎1969. 17x13,5 cm. (wohl erhalten).‎

‎Friedrich Bischoff (bis 1933 Fritz Walter Bischoff, * 26. Januar 1896 in Neumarkt/Schlesien; + 21. Mai 1976 in Großweier/Baden-Württemberg), deutscher Schriftsteller und Rundfunkpionier. Im März 1946 wurde er zum Intendanten des neu entstandenen Südwestfunks in Baden-Baden berufen und hatte dieses Amt bis zum 30. Juni 1965 inne. Verso gedruckter Weihnachtsgrußkarte: "Lieber Norbert, liebe Eva, Weihnacht im Aufgang eines neuen Jahrzehnts! Die Welt uneiniger denn je u. der Stern, nachdem die Weisen geleitet wurden, scheint längst erloschen ... Für mich war dieses Jahr u. auch für Gina, geschwächt wie wir beide sind, hier draussen hart u. einsam. [...] Euer Friedrich und Gina". Norbert Handwerk, (* 6. April 1909), Gründer der später in München ansässigen Insel-Film GmbH & Co. KG, Chef der Deutschen Funkwerbung GmbH und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Werbefachverbandes, Generalkonsul von Ruanda.‎

書籍販売業者の参照番号 : 203288CB

‎Bischoff, Friedrich‎

‎Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift. 16.Juli 1965. 1 Blatt beidseitig beschrieben.‎

‎1965. DIN A4. (wohl erhalten).‎

‎Friedrich Bischoff (bis 1933 Fritz Walter Bischoff, * 26. Januar 1896 in Neumarkt/Schlesien; + 21. Mai 1976 in Großweier/Baden-Württemberg), deutscher Schriftsteller und Rundfunkpionier. Im März 1946 wurde er zum Intendanten des neu entstandenen Südwestfunks in Baden-Baden berufen und hatte dieses Amt bis zum 30. Juni 1965 inne. Umfassender Dankesbrief für ein Geschenk anl. seiner Verabschiedung als Intendant. Beigefügt: Eigenhändig geschriebener Brief auf gedrucktem Briefbogen Castello del Sole Hotel Sonnenhof.1960. Norbert Handwerk, (* 6. April 1909), Gründer der später in München ansässigen Insel-Film GmbH & Co. KG, Chef der Deutschen Funkwerbung GmbH und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Werbefachverbandes, Generalkonsul von Ruanda.‎

書籍販売業者の参照番号 : 203289CB

‎Bischoff, Friedrich‎

‎Eigenhändig geschriebenes Gedicht mit Unterschrift. Ohne Datum. 1 Blatt.‎

‎o.J. DIN A 4. (wohl erhalten).‎

‎Friedrich Bischoff (bis 1933 Fritz Walter Bischoff, * 26. Januar 1896 in Neumarkt/Schlesien; + 21. Mai 1976 in Großweier/Baden-Württemberg), deutscher Schriftsteller und Rundfunkpionier. Im März 1946 wurde er zum Intendanten des neu entstandenen Südwestfunks in Baden-Baden berufen und hatte dieses Amt bis zum 30. Juni 1965 inne. Eigenhändig: "für Widmungsblatt für Herrn Norbert Handwerk". Norbert Handwerk, (* 6. April 1909), Gründer der später in München ansässigen Insel-Film GmbH & Co. KG, Chef der Deutschen Funkwerbung GmbH und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Werbefachverbandes, Generalkonsul von Ruanda.‎

書籍販売業者の参照番号 : 203287CB

‎Bischoff, Friedrich, Schriftsteller (1896-1975)‎

‎2 Werke mit langen eigenh. Widmungen und U., dazu ein masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 1954-1968, 8°. OLn. mit Schutzumschlag.‎

‎"Ja, so muss man sein, so wie ein Ährenfeld, das Seine tun, und nicht fragen, warum und wieso ..." (Der Wassermann, 1956). - "...ist das Leben zwischen Diesseits und Jenseits wie von einem unsichtbaren Funken ..." (Der Rosenzauber, 1964).‎

書籍販売業者の参照番号 : 59626

‎Bischoff, Friedrich, Schriftsteller und Rundfunkintendant (1896-1976).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. Baden-Baden, Februar 1957.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvrert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Nach zweijähriger Tätigkeit als Chefdramaturg der Vereinigten Theater in Breslau wurde Bischoff 1925 Redaktionsleiter beim Breslauer Rundfunk, dem er von 1929-33 auch als Intendant vorstand. Mit der Sendung ‘Hallo, hier Welle Erdball’ (1928) bereitete er der Gattung des Hörspiels den Weg. Während des Nationalsozialismus verließ er aus politischen Gründen den Rundfunk, arbeitete als Lektor und verfaßte naturmystische Romane über seine schlesische Heimat; von 1946-65 war Bischoff als Intendant des Südwestfunks tätig. Vgl. Kosch I, 533. - Beiliegend ein gedr. Dankschreiben mit faksim. U. an die sich zu seinem 65. Geburtstag einstellenden Gratulanten (darunter auch J. Wesely).‎

‎Bischoff, Hermann, Komponist, Schüler von Richard Strauss (1868-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 20. X. 1906.‎

‎2 ½ SS. 8vo. Macht Walter Josephson, Direktor der Duisburger Philharmoniker, auf die Erstaufführung Ernst Böhes "Taormina" aufmerksam und berichtet über Änderungen an seiner ersten Symphonie: "[…] Leider ist das nun zu spät, um diesen Winter noch auf Aufführungen zu rechnen. Aber ich habe doch lieber einige dringend notwendige Änderungen vorgenommen. So haben Satz I und III andere, starke Abschlüsse erhalten, Satz IV ist im Schlusse wesentlich gekürzt und in der Durchführung gedrungener gestaltet und den zweiten Satz habe ich ganz neu componiert. Das Werk dauert jetzt 51 Minuten, statt, wie früher 63 […]".‎

‎Bischoff, Joseph Eduard, Schriftsteller und Theologe (1828-1920).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("C. von Borlanden"). Speyer, 23. XI. 1898.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Ne quid nimis! Die jeweils herrschende Kunstrichtung charakterisirt Geschmack u. Gesittung ihrer Zeit. - Was der Lüge dient, dem Schlechten und ethisch Häßlichen, kann niemals Kunst sein, deren Wesen das Wahre, Gute u. Schöne bildet. Aus 'Gymnasiasten u. Hochschüler', S. 74". - Bischoff war Domkaplan und später Pfarrer in Berghausen bei Speyer, bis er sich 1869 aus dem Amt zurückzog und als freier Schriftsteller in Speyer niederließ. Seine unter dem Pseudonym Konrad von Borlanden veröffentlichten Romane historischen und sozialen Inhalts richten sich vornehmlich gegen jede nichtdogmatische sondern freiheitliche Entwicklung in Kirche, Staat, Leben und Wissenschaft; 1872 wurde er von Papst Pius IX. zu seinem Wirklichen Geheimen Kammerherrn ernannt.‎

‎Bischoff, Joseph Eduard, Schriftsteller und Theologe (1828-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Speyer, 16. XII. 1892.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr ziemlich ausgestattetes opusculum, für dessen Übersendung ich Ihnen danke, habe ich gelesen u. hat mich dasselbe erbaut. Mögen Ihre biblisch gestimmten Marinelieder wohl viele Leser finden u. in denselben die gleichen frommen Empfindungen wecken, welche den begeisterten Sänger beseelen [...]". - Bischoff war Domkaplan und später Pfarrer in Berghausen bei Speyer, bis er sich 1869 aus dem Amt zurückzog und als freier Schriftsteller in Speyer niederließ. Seine unter dem Pseudonym Konrad von Borlanden veröffentlichten Romane historischen und sozialen Inhalts richten sich vornehmlich gegen jede nichtdogmatische sondern freiheitliche Entwicklung in Kirche, Staat, Leben und Wissenschaft; 1872 wurde er von Papst Pius IX. zu seinem Wirklichen Geheimen Kammerherrn ernannt.‎

‎Bischoff, Joseph Eduard, Schriftsteller und Theologe (1828-1920).‎

‎Visitkarte mit drei eigenh. Zeilen. Speyer, o. D.‎

‎1 S. Mit umlaufendem Goldschnitt. "Ihren Wunsch gern erfüllend u. seinen begleitenden Jüngsten Ihrem Wohlwollen empfehlend - grüßt Sie freundliche [...]". - Bischoff war Domkaplan und später Pfarrer in Berghausen bei Speyer, bis er sich 1869 aus dem Amt zurückzog und als freier Schriftsteller in Speyer niederließ. Seine unter dem Pseudonym Konrad von Borlanden veröffentlichten Romane historischen und sozialen Inhalts richten sich vornehmlich gegen jede nichtdogmatische sondern freiheitliche Entwicklung in Kirche, Staat, Leben und Wissenschaft; 1872 wurde er von Papst Pius IX. zu seinem Wirklichen Geheimen Kammerherrn ernannt.‎

‎Bischoff, Ludwig, Musiktheoretiker (1794-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Köln, 8. X. 1866.‎

‎4 SS. 8vo. "Sie müssen schon das Loos aller meiner Freunde theilen und sich an große Nachsicht mit mir in Bezug auf Correspondenz gewöhnen. Ich habe schon zwei Briefe erhalten und aus dem letzten mit Freude erfahren, daß Sie tüchtig am Componieren sind und das hat mich eben auch angeregt, den Versuch zu wagen, Ihnen mein Opernbuch zu liefern. Nachdem ich einige Tage lang schwedische Geschichte studiert habe, bin ich bei Gustav Wasa geblieben, habe mein historisches und philologisches Gewissen alsdann beschwichtigt und den Stoff frei behandelt. Ich glaube, die Sache wird sich machen: ich habe im scenischen Entwurf 3 Akte fertig und für den 4ten (und letzten) auch schon das Nöthige in petto. Ich muss aber Gustav zum Tenor machen, denn eine Episode mit einem anderen Tenor, der jedenfalls eine untergeordnete Rolle spielen würde, behagt mir nicht […]". - Bischoff war Sohn eines Cellisten, studierte in Berlin Philologie und arbeitete nach seiner Teilnahme an den Kriegen von 1813-15 als Lehrer in der Schweiz und in Berlin. 1823-49 war er Direktor des Gymnasiums in Wesel und beschäftigte sich mit Musiktheorie. 1849 siedelte er nach Köln über, gründete dort die "(Nieder-)Rheinische Musikzeitung" und schrieb für die "Kölnische Zeitung". Neben zahlreichen Musikkritiken verfaßte er Militärberichte sowie ein Opernlibretto.‎

‎Bishop, Henry Rowley, Komponist (1786-1855)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London, ohne Jahr, 4°. 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Journalisten Charles Molloy Westmacott (1788-1868) über eine Reise über Dover und Calais nach Paris. - Besonders bekannt sind Bishops Lieder "Home! Sweet Home!" aus der Oper "Clari, or the Maid of Milan" und "Lo, Hear the Gentle Lark" aus seiner Vertonung der "Komödie der Irrungen" von William Shakespeare. - Respektblatt mit teilw. älter hinterlegten Einrissen.‎

書籍販売業者の参照番号 : 50966

‎Bishop, Patrick‎

‎Fighter Boys : Saving Britain 1940 Signed‎

‎London: Harper Perennial. Signed. First edition thus. Softcover. Published London: Harper Perennial 2004. small 8vo. wrappers xiii434pp. plus 14pp. supplement illus b/w photos. Signed by author on titles page. Original "Signed copy" wraparound band in place. Book is near fine wraparound band has a few stains. . Near Fine. Soft cover. 1st. 2004. Harper Perennial paperback‎

書籍販売業者の参照番号 : 010887 ISBN : 0006532047 9780006532040

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The Wild Muse
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€ 84.61 購入

‎Bismarck, Friedrich Wilhelm Graf von, Militär, Diplomat und Schriftsteller (1783-1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Graf von Bismarck"). Karlsruhe, 28. VII. 1846.‎

‎1 S. Gr.-4to. An Hauptmann Georg Schuster in Komorn (Ungarn): "Euer Hochwohlgeboren hatten die Gefälligkeit mir die 2te Auflage Ihrer Militärischen Stylistik zu übersenden deren Durchblick mir sehr großen Genuß gewährte. Eine Critik hierüber schickte ich Ihrem Wunsch gemäß zur Annahme an die Expedition der Augsburger Allgemeinen Zeitung [...]". - F. W. Graf Bismarck stand in hannoverschem und nassauischem Dienst, wurde jedoch aus letzterem wegen eines Verhältnisses entlassen, das er mit der Tochter von Fürst Friedrich August von Nassau-Usingen - die später dennoch seine Frau werden sollte - unterhalten hatte. Er trat dann in englische und seit 1807 in württembergische Militärdienste und zeichnete sich im Krieg von 1809, in dem die Württemberger auf Seiten Napoleons kämpften, unter General Masséna aus; 1812 nahm er an allen Kampfeinsätzen des Korps von General Ney teil. "Seit 1820 war er württembergischer Gesandter in Karlsruhe, 1825-45 in Dresden, Berlin, Hannover und dann wieder in Karlsruhe; 1848 trat er in den Ruhestand" (DBE). Zu Bismarcks zahlreichen Auszeichnungen zählte auch das Kreuz der Ehrenlegion, das ihm 1809 von Napoleon selbst verliehen worden war. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

‎Bismarck, Herbert Graf von, Staatsmann (1849-1904).‎

‎2 (davon 1 hs. und 1 ms.) Briefe mit eigenh. U. sowie zwei Visitkarten mit jeweils 2 eigenh. Zeilen und Datum. Berlin, 12. bzw. 27. II. 1902.‎

‎Zusammen 4 SS. Verschiedene Formate. Mit zwei adr. Kuverts. Beiliegend zwei unbeschr. Visitkarten sowie zwei gedr. Retourpostkarten von Otto Fst. Bismarck. Zusammen 4 Bll. Mit weiteren Beilagen. An Frau Stadtbaumeister Elly Staerk in Graz, der er "für die freundliche Übersendung des schönen Gedichte auf meinen Vater, welches Sie die Güte hatten, hier vorzutragen" (Br. v. 12. II. 1902) ebnso dankt wie für die "Einladung zur Bühnenaufführung des Lese- und Redevereins 'Germania'", an der teilzunehmen er jedoch aufgrund seiner Unabkömmlichkeit nicht möglich sei. - Weiters beiliegend: 1) Otto Geyer: Rede zum Gedächtnis des Fürsten Otto Bismarck. Sonderabdruck aus Nr. 183 des "Sächsischen Postillon". 16 SS. Unaufgeschn. OBr. 8vo. Mit eh. Widmung d. Verf. - 2) N. N.: Festschrift zum 30. Gedenktage der Schlacht von Sedan. Festfeier der Deutschvölkischen Wiens. Wien, Friedrich Schalk, 1900. 8 Bll. Folio. - 3) Sammelmappe hervorragender Concurrenz-Entwuerfe. Entwuerfe zu dem Denkmal für seine Durchlaucht den Fürsten Bismarck. Heft XXII. Berlin, Ernst Wasmuth Verlag 1892. Titel, 3 Bll. und zahlr. Abb. auf 25 Tfln. Bedr. OBr. 4to. Bl. 2 recto mit eigenh. Widmung Gustav Starkes an Franz und Ella Stärck. - 4) Zeitungen d. Zt. aus Anlaß des Ablebens von Otto Fst. von Bismarck: i) Ostdeutsche Rundschau. Nr. 211 vom 1. VIII. 1898. - ii) Dass. Nr. 212 vom 2. VIII. 1898. - iii) Dass. Nr. 213 vom 3. VIII. 1898. - iv) Dass. Nr. 214 v. 4. VIII. 1898. - v) Dass. Nr. 215 vom 5. VIII. 1898. - vi) Dass. Nr. 217 vom 7. VIII. 1898. - vi) Grazer Tagblatt. Nr. 211 vom 1. VIII. 1898. Morgen- und Abendausgabe. - vii) Dass. Nr. 212 vom 2. VIII. 1898. Morgen- und Abendausgabe. - viii) Dass. Nr. 213 vom 3. VIII. 1898. Morgen- und Abendausgabe. - viii) Dass. Nr. 214 vom 4. VIII. 1898. Morgen- und Abendausgabe. - ix) Dass. Nr. 215 vom 5. VIII. 1898. Morgen- und Abendausgabe. - x) Grazer Wochenblatt. Nr. 32 vom 7. VIII. 1898. - xi) Unverfälschte Deutsche Worte. Nr. 16 vom 16. VIII. 1898. xii) Sonderausgabe des Obersteirerblatts. 1 S. Folio. - xiii) Sonderbeilage einer nicht genannten Zeitung. 8 SS. auf 4 Bll. Folio. xiv) ein Zeitungsausschnitt aus der Ostdeutschen Rundschau.‎

‎Bismarck, Herbert Graf von, Staatsmann (1849-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 29. VI. 1882.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Gr.-8vo. Beiliegend eh. adress. Umschlag (150 x 128 mm) mit rotem Lacksiegel. An den Wiener Bürstenlieferanten Alexander Thanner: "Bitte schicken Sie 4 großlöcherige Schwämme mittlerer Größe, höchstens zu 3 Gulden das Stück, gut gereinigt nach: Varzin in Pommern am Frau Fürstin Bismarck. Mit den einl. 37 fl. ist mein bisheriges Conto meines Wissens saldirt. Ergebenst [...]". - Zwischen 1882 und 1889 wurde Herbert Bismarck von seinem Vater beauftragt, mehrere Sonderkommissionen in London durchzuführen, wo die Zukunft Ägyptens und die des deutsch-englischen Verhältnisses zu klären war. - Im Umschlag Briefmarken ausgeschnitten. Spuren alter Faltung.‎

‎Bismarck, Herbert Graf, Staatsmann (1849-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. IV. 1880.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankschreiben an den Domänenrat Julius Ernst Emil von Bismarck (1817-98) in Wittenberg: "Ihre freundliche Gratulation zu meiner Ernennung zum Legationsrath habe ich mit herzlichem Danke erhalten, und habe nicht unterlaßen, die damit verbundenen guten Wünsche zum Geburtstage meines Vaters demselben zu übermitteln: Er läßt Ihnen vielmals dafür danken, und hat sich über Ihre liebenswürdige Erinnerung sehr gefreut [...]".‎

‎Bismarck, Herbert von, Politiker (1849-1904)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Gf. Bismarck".‎

‎o.J. Friedrichsruh, 29. VII. 1898, Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An seinen Verwalter: "Ihren Brief von vorgestern habe ich dankend erhalten; wird das von ihnen bezeichnete Vieh sämmtlich in diesem Monat noch verkauft? Dann werden Sie in laufender Woche kein Geld vom Bankier gebrauchen? Ich gedenke Montag nachmittag zurückzukommen. Bestellen Sie bitte auf der Post, daß Sachen bis Montag früh 6:53 hierher nachgesandt werden. Eine Köchin werden wir fürs Erste nicht brauchen, da unsere bisherige sich einstweilen zu bleiben entschlossen hat. - Bitte sagen Sie das Ihrer Frau mit Dank für Ihre Bemühung. Hat der Museums-Schluß keinen Anstand ergeben? Heute regnet es hier stark, hoffentlich ist es bei uns trocken." - Der älteste Sohn des Reichskanzlers Otto von Bismarck trat 1873 in das Auswärtige Amt ein, wo er zunächst überwiegend als Privatsekretär seines Vaters tätig war.‎

書籍販売業者の参照番号 : 51648

‎Bismarck, Johanna Fürstin von, (1824-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 26.08.1889‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bitte schicken Sie mir die ‚Trennung' von Marschner (O, du lieber schatz, wir müssen scheiden) hierher […]". - Gefaltet. - Johanna Fürstin von Bismarck, Tochter des Gutsbesitzers Heinrich von Puttkamer, entstammte einem pommerschen Uradelsgeschlecht und wuchs in Reinfeld bei Rummelsburg auf. Ihren späteren Gemahl Otto von Bismarck lernte sie 1844 bei der Hochzeit Moritz von Blanckenburgs kennen; der 1847 geschlossenen Ehe entsprossen drei Kinder.‎

‎Bismarck, Johanna von‎

‎Eigenhändig geschriebene Anweisung mit Unterschrift. Ohne Datum.‎

‎o.J. 22 x 14 cm. (gefalzt).‎

‎Johanna Friederike Charlotte Dorothea Eleonore, Fürstin von Bismarck, geb. von Puttkamer (* 11. April 1824 in Viartlum, Pommern; + 27. November 1894 in Varzin), Ehefrau Otto von Bismarcks. Anweisung auf Briefpapier mit blindgepr. Wappen und Unterschrift Fürstin Bismarck.‎

書籍販売業者の参照番号 : 307804AB

‎Bismarck, Klaus von, Journalist und Intendant des WDR und Vorsitzender der ARD (1912-1997).‎

‎Ms. Brief mit U. Friedrichsruh bei Hamburg, 8. X. 1964.‎

‎½ S. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Joseph Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Klaus von Bismarck wurde 1960 als parteipolitisch neutraler, evangelischer Kandidat zum Intendanten des inzwischen gegründeten WDR gewählt. Während seiner Amtszeit von 1961 bis 1976 versuchte er, sich aus den Auseinandersetzungen der Parteien um Einfluss auf den Sender herauszuhalten und sich auf die Qualität des Programms zu konzentrieren. Als Präsident des Goethe-Instituts (1977-89) bemühte er sich besonders um die Vertiefung der Kulturbeziehungen zu den sozialistischen Ländern. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

‎Bismarck, Otto Fürst von‎

‎Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift. Petersburg, 3. Mai (21. Apr.) 1860. 1 1/2 Seiten.‎

‎1860. 21,8 x 13,3 cm. (Faltstellen mit schmalen Streifen verstärkt).‎

‎Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck (* 1. April 1815 in Schönhausen (Elbe); + 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Aumühle), deutscher Politiker und Staatsmann. An Herrn Dornbusch: "der Bär ist glücklich eingetroffen; etwas hat er vom warmen Wetter gelitten indem die Schopfhaare [...] ihm [...] ausgehen. Ich hatte [...] vergessen Ihnen die [...] Pulver da zu lassen [...]. Sie können dieselben [...] unter dem Namen Cofféin in jeder guten Apotheke verlangen [...]" Fügt ein Kistchen "Nachmittags-Cigarren" bei und hofft eine davon bald bei ihm rauchen zu können.‎

書籍販売業者の参照番号 : 307803AB

‎Bismarck, Otto Fürst von, Politiker und Diplomat, Enkel des Reichskanzlers (1897-1975)‎

‎Eigenh. beschriftete Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Friedrichsruh, 21. VII. 1905, 1 Seite.‎

‎Die Bildseite zeigt den 8-jährigen Enkel des Reichskanzlers zu Pferd vor dem Schloß Friedrichsruh, die Rückseite mit Adresse und Beschriftung in Kinder-Schulschrift "Herrn Professor Ohly | Bergedorf | Danke sehr für die Postkarte Otto Bismarck." - Adolf Eduard Ferdinand Ohly (1862-?) war ab 1900 Direktor der Hansaschule Bergedorf.‎

書籍販売業者の参照番号 : 47971

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Friedrichsruh, 3. I. 1893, Gr.-8° (22,5 x 14 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Umschlag (Frankatur ausgeschnitten).‎

‎An Regierungsrat Wilke in Hamburg mit Dank für dessen Neujahrstelegramm.‎

書籍販売業者の参照番号 : 59685

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Brief mit eigenh. U. "der Ihrige vBismarck".‎

‎o.J. Varzin, 6. IX. 1894, 4° (24,5 x 19 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit gesiegelteUmschlag (Frankatur ausgerissen).‎

‎An Regierungsrätin Wilke in Hamburg: "[...] Mit der herzlichsten Theilnahme haben meine Frau und ich die Kunde von dem schweren Geschick erhalten, welches Sie betroffen hat, und welches für uns den Verlust eines liebenswürdigen Freundes und Nachbarn mit sich bringt, dessen Andenken in unserem Gedächtniß fortleben wird [...]"‎

書籍販売業者の参照番号 : 59687

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Der Ihrige vBismarck".‎

‎o.J. Friedrichsruh, 13. V. 1894, Gr.-8° (22,5 x 14 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Umschlag.‎

‎An den Eisenbahner Regierungsrat Wilcke in Hamburg: "[...] Von meiner Tochter erfahre ich heut durch Brief, daß sie nach guter Fahrt rechtzeitig im Haag eingetroffen und Ihnen sehr dankbar ist für die freundliche Fürsorge zur Erleichterung der Reiseunbequemlichkeiten. Das Umsteigen in Hamburg hat weiter keine Bedeutung gehabt. Ich schließe mich dem Danke meiner Tochter von Herzen an, zugleich auch für die meinen drei Enkelinnen auf ihrer Rückreise nach Hannover zu Theil gewordene Sorgfalt [...]"‎

書籍販売業者の参照番号 : 59690

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Brief mit eigenh. U. "vBismarck".‎

‎o.J. Friedrichsruh, 9. VII. 1891, 4° (23 x 17,5 cm). 1 1/2 Seiten. Doppelblatt. Büttenpapier mit Wasserzeichen "J.W.Z.".‎

‎Mit Dank an den Eisenbahndirektor Krahn in Altona, der seinen Wünschen bei der bevorstehenden Reise nach Schönhausen und Kissingen zuvorgekommen sei. Er plane, seinen Dank mündlich auszusprechen und schlägt zwei Termine dazu vor. Laut einem Bleistiftvermerk kam das Treffen nicht zustande. - Schöner Brief.‎

書籍販売業者の参照番号 : 59684

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Briefkonzept mit umfangreichen eigenh. Bleistiftkorrekturen bzw. -streichungen und U. "vB".‎

‎o.J. Berlin, 4. I. 1874, Gr.-Fol. (34,5 x 21,5 cm). 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Rittergutsbesitzerin Gräfin Emilie Bninska (geb. Lacka; 1826-1907) in Samostrzel bei Nakel (Kreis Wirsitz, Provinz Posen). Antwort auf ihren beiliegenden Brief (in französischer Sprache) vom 31. Dezember 1873 mit Glückwünsche und Schilderung eines Mißgeschicks ihres Gatten mit längerer eigenhändiger Einfügung Bismarcks: "Wenn ich auch [...] auf juristische Fragen meinen Einfluß nicht zu üben vermag, so habe ich doch das Bedürfnis Ihnen, gnäd. Gräfin die Anerkennung auszusprechen, welche [die ritterliche Loyalität und die Selbstlosigkeit Ihres H. Gemahls] in der öffentlichen Meinung findet. Hätten alle Beteiligten nach dem Beispiel des H. Grafen gehandelt, so würden die Verletzte schwerlich [so bedeutende Proportionen angenommen haben] und begründete Vorwürfe Niemand gemacht werden können". - Sehr eindrucksvolles Beispiel, mit welcher Akribie Bismarck seine Korrenspondenz geführt und selbst gesteuert hat. - Ignacy Graf von Bninsky (1820-1893) war preußischer Graf, Gutsbesitzer und Politiker sowie 1855-93 Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Er war aktiv im polnischen Vereinswesen und nahm 1846 sowie 1848 an den polnischen Aufständen teil. Anschließend nahm er eine loyalistische Position ein. Bninsky heiratete am 4. Februar 1845 in Neustadt bei Vinne Emilie Gräfin Lacka. - 2 Beilagen.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60556

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Eigenh. Briefentwurf mit U. "vB".‎

‎o.J. Berlin, 1. III. 1885, Gr.-Fol. (33 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎An den Vorsitzenden des Vereins Deutscher Studenten, Paul Wagner: "Ihnem u Ihren Commilitonen danke ich herzlich für freundliche Begrüßung und für die wohlwollende Aufnahme welche bei Ihnen die warmen Worte gefunden haben mit denen Herr von Treitschke meiner ehrend gedacht hat [...]" Mit einigen eigenh. Korrekturen. - Am 1. April 1885 sollte Bismarck seinen 70. Geburtstag feiern. Der Verein Deutscher Studenten trug erheblich zum Bismarckkult bei und veranstaltete eine Feier zu diesem Anlass. - Hübsches Autograph.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60554

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Kondolenzblatt mit ca. 18 Eintragungen, darunter auch "Fst v. Bismarck, Reichskanzler".‎

‎o.J. Berlin, 19. XII. 1873, Gr.-4° (27,5 x 22 cm). 2 Seiten. Trauerrand.‎

‎Kondolenzblatt zur offiziellen Trauerbekundung zum Tod von König Johann von Sachsen (1801-1873), der bereits am 29. Oktober 1873 in Pillnitz verstorben war. Der erste Eintrag lautet "Für Seine Majestät den König von Sachsen. Oberhofmarschall Freiherr von Stein meldet sich unterthänigst im höchsten Auftrage Sr. H. des Herzogs von Sachsen Meiningen zur Beileids-Bezeugung hier eingetroffen." An zweiter Stelle hat sich Bismarck eingetragen; sodann folgen eigenhändige Eintragungen von Oskar Bogun von Wangenheim (1830-1885), Moltke, Manteuffel, Nesselrode u. a. - Leichte Altersspuren.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60557

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Porträt-Fotografie von Jakob (Jacques) Pilartz mit faksimilierter U. und Datierung am Unterrand "vBismarck. Kissingen 29 Aug 1890".‎

‎o.J. Bad Kissingen, 29. VIII. 1890, Bildgröße: 14 x 10 cm. Kartongröße: 16,5 x 11 cm. Auf Karton aufgezogen.‎

‎Pilartz (1836-1910) hatte 1875 sein Atelier nach Bad Kissingen verlegt und wurde Fotograf der besseren Gesellschaft. Pilartz war der Bismarcks Lieblingsfotograf und Bismarck war Pilartz' Lieblingskunde. Er fotografierte Bismarck mit seiner Plattenkamera wiederholt bei dessen 14 jeweils mehrwöchigen Kurbesuchen in Bad Kissingen. Besonders die im Sommer 1890 entstandene Porträtserie, die Bismarck gern für die eigene Stilisierung als "elder statesman" nutzte, fand in Deutschland weite Verbreitung. Seine Fotos dienten vermutlich auch Franz von Lenbach als Vorlage für dessen Bismarck-Porträts, da dieser gern nach Foto-Vorlagen arbeitete; jedenfalls bedankt sich Lenbach bei Pilartz für solche Fotos. - Gering fleckig.‎

書籍販売業者の参照番号 : 51818

‎Bismarck, Otto von (Enkel), Politiker (1897-1975)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Friedrichsruh, 3. II. 1951 und 20. VI. 1952, Qu.-Gr.-8°. Zus. 2 Seiten.‎

‎An den Buchhändler Kurt Saucke in Hamburg mit Dank für Zeitungsausschnitte für sein Archiv sowie Kartenmaterial von Brasilien.‎

書籍販売業者の参照番号 : 44666

‎Bismarck, Otto von, deutscher Politiker und Staatsmann (1815-1898).‎

‎Kuvert mit eigenh. Adresse. [Posteingangsstempel "Bonn", 6. IV. 1882].‎

‎3 Zeilen. Qu.-8vo. (157 x 111 mm). An "Herrn Professor Dr. C. Binz [...] Bonn". - Binz war Pharmakologe und Medizinhistoriker. Er gründete 1869 das Bonner Pharmakologische Institut. - Briefmarke gänzlich und Poststempel teilweise ausgeschnitten. Oberer Rand des Kuverts teilweise ausgerissen durch Öffnung.‎

‎Bismarck, Otto von, German statesman (1815-1898).‎

‎Portrait postcard with autogr. signature ("vBismarck"). [Presumably Friedrichsruh, after 1890].‎

‎231:169 mm on slightly larger backing cardboard. The famous shot, showing the first Chancellor of the German Empire with a broad-brimmed hat coat, en face and with a walking stick in the right hand. With a dedication to" Fürst Zazi - den eisernen Kantzler [!]" by a later hand on backing cardboard.‎

‎Bismarck, Otto von, Staatsmann (1815-1898).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. U. Friedrichsruh, 5. XII. 1897.‎

‎105:135 mm. Auf Kartonträger (110:165 mm) montiert. Bruststück, angefertigt durch Jacques Pilartz, k. u. k. Hofphotograph und Hoflieferant in Bad Kissingen. - Beiliegend 2 kleinformatige Kabinettphotographien (53:86 u. 57:87 mm), auf Kartonträger montiert: Die berühmte Aufnahme Bismarcks mit Pauline Lucca sowie ein Porträt derselben (Ganzfigur, stehend). Mit 4 Zeitungsausschnitten über das Bismarck-Lucca-Photo.‎

‎Bismarck, Otto von, Staatsmann (1815-1898).‎

‎Manuskript einer Rede mit eigenh. Korrekturen. [Berlin, 21. II. 1881].‎

‎Zusammen 37½ SS. (3-42 SS.) auf 40 Bll. (davon 36 SS. mit eh. Korrekturen). Folio. Lose in neuerer schwarzer Leinenmappe. Manuskript einer Rede zum "Zuständigkeitsgesetz", die Bismarck im preußischen Herrenhaus am 21. Februar 1881 persönlich hielt. Darin finden sich insgesamt ca. 126 eigenhändige Korrekturen Bismarcks (ca. 139 Wörter), so zum Beispiel die Abänderung des Wortes "Gegenstand" in "Übelstand" (S. 42). Der Text wurde noch im selben Jahr in die Sammlung der Bismarck'schen Reden aufgenommen: "Der Zusammenhang, in welchen die öffentliche Meinung, die anläßlich der Verhandlungen über § 16 des Zuständigkeits-Gesetzes gehaltene Rede des Ministers des Innern, Grafen zu Eulenburg, sowie die darauf vom Geh. Ober-Reg.-Rath Rommel verlesene Erklärung des Minister-Präsidenten Fürsten v. Bismarck mit dem unmittelbar darauf eingereichten Entlassungs-Gesuch des Grafen Eulenburg brachte, läßt es angemessen erscheinen, diese Rede, sowie die vorgedachten Erklärung, hier ebenfalls wörtlich mitzutheilen" (Ausgewählte Reden III, 428). - Vermerke der Aufnehmenden in der linken oberen Ecke; die Korrekturen Bismarcks in Bleistift, die Paginierung in Rotstift. Durchgehend mit leichten und teilweise mit stärkeren alters- und papierbedingten Randläsuren und -einrissen. Beiliegend Deckblätter aus alten Sammlungen. Ausgewählte Reden des Fürsten von Bismarck, Bd. 3: Reden aus den Jahren 1878-1881 (Berlin 1881), S. 434ff.‎

‎Bismarck, Otto von, Staatsmann (1815-1898).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Datum und U. ("vBismarck"). Friedrichsruh, 17. XII. 1893.‎

‎264:212 mm auf Trägerkarton (405:305 mm). Schönes, großformatiges Altersportrait des Altkanzlers (nach vorn sitzend, den Gehstock zwischen den Beinen) aus dem Atelier V. K. Hahn mit dessen Trockenstempel in der rechten unteren Ecke. Bismarcks Unterschrift und Datum am Trägerkarton. - Das Portrait annähernd tadellos, die Ränder des Kartons mit kleinen Spuren alter Rahmung.‎

‎Bismarck, Wilhelm von, Politiker und Verwaltungsjurist (1852-1901), jüngerer Sohn Otto von Bismarcks.‎

‎Eigenh. adr. Kuvert. [Poststempel: Krappitz, 28. VIII. 1894].‎

‎Auf Kartonträger montiert. (Doppelblatt. 4to). An den Diener Karl Kompansky bei Graf Bismarck in Hannover. - Auf demselben Kartonträger sind montiert ein eh. adressiertes Kuvert seiner Frau Sibylle von Arnim an den Kammerherrn Hugo von Donop in Frankfurt am Main (Poststempel: Hanau, 24. XI. 1886) und die Reproduktion einer Porträtzeichnung anlässlich der Verlobung von Bismarck und Sibylle von Arnim.‎

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