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Heindl, Eduard, Politiker (1880-1957).
Ms. Brief mit eigenh. U. ("Heindl"). Wien, 3. X. 1946.
¾ S. Gr.-4to. An Egon Seefehlner (1912-97), damals Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, dem er zum Ableben von dessen Vater, Baurat Egon Ewald Seefehlner (geb. 1874), eines Eisenbahnfachmanns und Elektrotechnikers, kondoliert. - Eduard Heindl war Bundesminister für Handel und Gewerbe, Gründer und Präsident der Wiener Messe AG und leitete von 1926 bis 1938 als Präsident die Österreichische Radioverkehrs-AG (RAVAG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Staatssekretär für Industrie, Handel, Gewerbe und Verkehr, war 1946-48 Bundesminister für Handel und Wiederaufbau und hatte seit 1948 den Vorsitz im Aufsichtsrat des Creditanstalt-Bankvereins inne. Heindl veröffentlichte u. a. "Über ein halbes Jahrhundert Zeit und Wirtschaft" (1948). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Bundesministers für Handel und Wiederaufbau.
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Heinl, Eduard, Politiker (1880-1957).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 27. II. 1954.
1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Ich habe mit Freude erfahren, daß Sie den Österreichischen Club anläßlich seiner Veranstaltung am 17. Februar 1954 (Vortrag Dozent Dr. Ferdinand Nagl) mit Ihrer Anwesenheit beehrt haben. In meiner Funktion als Präsident des Österreichischen Clubs möchte ich Ihnen für das entgegengebrachte Interesse meinen besonderen Dank entgegenbringen, wenngleich ich mich infolge meiner zu oberwähnten Zeitpunkte erfolgten Reise nach Frankfurt/Main nunmehr darauf beschränken muß, Ihnen auf diesem Wege meine Freude und meinen Dank zu übermitteln [...]". - Eduard Heindl war Bundesminister für Handel und Gewerbe, Gründer und Präsident der Wiener Messe AG und leitete von 1926 bis 38 als Präsident die Österreichische Radioverkehrs-AG (RAVAG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Staatssekretär für Industrie, Handel, Gewerbe und Verkehr, war Bundesminister für Handel und Wiederaufbau und hatte seit 1948 den Vorsitz im Aufsichtsrat des Creditanstalt-Bankvereins inne. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Heinrich Karl Fürst zu Schönaich-Carolath-Beuthen , (1783-1864).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 28. XII. 1844.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Herrn Geheimrat von Jordan: "Eure Excellenz erwidre auf das gefällige Anschreiben wie [?!] ich durchaus nicht die [Ab?]sicht hege, mich am hiesigen Hofe vorstellen zu lassen, und zwar jetzt um so weniger da es nach meinem langen Aufenthalt hierselbst vielleicht etwas sonderbar erschienen würde. Mit vorzüglicher Hochachtung Euer Excellenz ergebenster Diener [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette und Siegelrest.
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Heinrich XV., Prinz von Reuß-Plauen (1751-1825).
Brief mit eigenh. U. Udine, 27. I. 1814.
½ S. Folio. An das k. k. Kommando der italienischen Freibataillone: "Der bei dem Gerichtshofe in Treviso angestellte Carlo Tron [?] bittet in dem beiliegenden belegten Gesuche um eine Offiziers Stelle bey der zu errichtenden italienischen Freibataillone [...]".
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1869-1879.
Zusammen 5 SS. 4to. Inhaltsreicher Brief an einen namentlich nicht genannten Adressaten über die Restaurierung von Gemälden im Lustschloß Hvezda/Stern in Prag: “Als zur Zeit der Kriegsereignisse im J. 1866 die in dem ehemaligen Lustschlosse ‘Stern’ bei Prag aufbewahrten Pulvervorräthe weggebracht werden mußten, fand sich das Erdgeschoß dieses früheren Lustschlosses mit Stuccoarbeiten geziert, deren Schönheit und Mannigfaltigkeit aus der Zeit der reinsten Renaissance nach dem einstimmigen Urtheile der Kunstkenner diesseits der Alpen ihres Gleichen nicht hat. Nach der Bestürmung Prags von der preußischen Invasion haben zwei junge Künstler, Schüler des Professors Zicek, die Gelegenheit benützt, jene noch freistehenden Räume aufzunehmen u. die Stuccoverzierungen theils zu zeichnen, theils zu modellieren, wobei leider nur zu bedauern ist daß sie bei der bald darauf wieder erfolgten Widmung des Sterngebäudes als Pulvermagazin ihre mit freudiger Kunstbegeisterung begonnene Arbeit nicht vollenden konnten [...]” (Br. v. 21. I. 1869). - Einer der beiden jungen Maler, “Hofmeister mit Namen” (wohl Eugen Hofmeister, geb. 1843; vgl. Thieme/B. XVII, 292), befände sich nun auf dem Weg nach Wien, weswegen Helfert ihn nun dem Adressaten vorzustellen hoffen dürfe. - Der zweite, wohl an denselben Adressaten gerichtete Brief hat eine von Helfert “jetzt für den Druck vorbereitete [...] Schrift” zum Gegenstand, die einen ihm in seinem 1873 erschienenen Buch ‘Maria Louise. Erzherzogin von Oesterreich, Kaiserin der Franzosen” unterlaufenen Fehler bezüglich der Gräfin Victoria von Colloredo-Wallsee nicht wiederholen möchte und weswegen er nun den Adressaten um Aufklärung ersuche, da ihm selbst “leider ein Zettelchen, das Hochdieselben im Decbr. v. J. mir zuzusenden so gütig waren und das ich mir eigens für diesen Zweck irgendwo aufgespart habe, aus den Augen gekommen [sei]” (Br. v. 1. X. 1879). - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. Vgl. Öst. Lex. I, 496 und Czeike III, 133. - Der Br. v. 1. X. 1879 mit kalligraph. Briefkopf.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 14. X. 1882.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Braumüllersche Buchhandlung in Wien mit dem Ersuchen, dem katholischen Theologen und Schriftsteller Johann Baptist Stamminger (1836-1892) in Würzburg “für seine ‘Literarische Rundschau’ ein Besprechungs-Exemplar meines F[abrizio] R[uffo]” zu senden. “Da er die Bitte schon vor einigen Wochen gestellt hat, so weiß ich nicht, ob er nicht vielleicht in der Zwischenzeit eines erhalten hat [...]”. - ‘Fabrizio Ruffo. Revolution und Gegen-Revolution von Neapel, November 1798 bis August 1799’ war im selben Jahr bei Braumüller erschienen. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. Vgl. Öst. Lex. I, 496 und Czeike III, 133.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XII. 1880.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Vorstand der Schiller-Stiftung: “In meinem Wiener Parnaß von 1848 stoße ich wiederholt auf den Namen J. W. Dubjanski. L. A. Frankl-Hochwart hat mich aufmerksam gemacht, daß Sie als Vorstand der hiesigen Schiller-Stiftung über dessen Persönlichkeit Auskunft zu geben wüßten [...]”. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. Vgl. Öst. Lex. I, 496 und Czeike III, 133. - Der Schriftsteller und Philanthrop Ludwig August Frankl Ritter von Hochwart, seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, gründete 1842 die Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ und gab sie bis 1848 heraus. Im selben Jahr, 1848, verfaßte er als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. 1851 Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, bereiste er 1856 Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Vater des Neurologen Lothar Frankl Ritter von Hochwart 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde Frankl, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. Vgl. Kosch I, 546f., Jüd. Lex. II, 752, Öst.-Lex. I, 339 und Czeike II, 358f. - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. I. 1906.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913): „Höflichst ersuche ich meinen [...] Gedichten zu Hilfe zu kommen [...]“. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene ‚Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß‘.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. I. 1871.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nach dem Artikel über die Raten- und Renten-Bank [?] , deren Präsident zu sein ich die Ehre habe, finde ich mich nicht mehr in der Lage in die Reihe Ihrer Abonnenten eintreten zu können und bitte darum mir keine weiteren Proben Ihres Blattes zuzusenden [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). Wien, 9. I. 1881.
1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In der Anlage erlaube ich mir meine neueste Schrift[,] die, wenn ich gut unterrichtet bin, morgen zu[r] allgemeinen buchhändlerischen Aussendung gelangen soll, mit der Bitte zu überschicken selbe freundlichst entgegennehmen zu wollen [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette; papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren bzw. -einrissen.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). Wohl Wien, 23. I. 1877.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Auf der Rückseite eines an die Redaktion der "Wiener-Zeitung" gerichteten Briefes über den Fürsten de Ligne und die Lage von dessen Landhaus, die Helfert als Verfasser eines Berichts über den Wiener Kongreß als Frage an das Publikum gerichtet hatte: "Kahlenberg ist Kahlenberg und Klosterneuburg ist Klosterneuburg, Indem ich E. HW anheimstelle, das den Herrn Pseudonymus wissen zu lassen, bitte ich gleichwohl um das Schreiben desselben, dessen Inhalt für mich immerhin von Interesse ist, wieder zurück [...]". - Der Verfasser des Briefes hatte seinerseits festgehalten: "Wenn der Herr Verfasser des Aufsatzes damit ein Landhaus am Kahlenberg meint, so kann ich hierüber wohl keine Auskunft geben, mir ist nur bekannt, daß Fürst de Ligne am Ende des vorigen Jahrhunderts das gegenwärtige K.K. Fuhrwesens-Depot in Klosterneuburg [...] als Landhaus im Besitze gehabt hat [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). O. O., 12. IV. 1892.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Malerin Wilhelmine Högel (auch Mina Hoegel, 1849-1929): "Von Herzen danke ich Ihnen für die Dorf- und Schlossgeschichten der Ebner-Eschenbach, die erste ist ergreifend, die zweite (die Unverstandene [...]) reizend, die dritte [...] rührend, die vierte gleich der ersten fesselnd durch den historischen Hintergrund vor dem sie sich abspielenund der treu und wahr benützt ist [...]". - . A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit gedr. Vignette.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). O. O., 13. XII. 1876.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anliegend beehre ich mich den I. Band von Freitags [!] 'Ahnen' zu übersenden, dem, falls selber Anklang findet, der II. und III. mit Vergnügen nachfolgen sollen. Der Lady Fullerton 'A stormy life', die romanisirte interessante Margareth, die Shakespeare in seinem Heinrich VI u. Richard III dramatisirt hat, wird sich, so hoffe und wünsche ich, meiner warmen Befürwortung würdig erweisen [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. ("Helfert"). Wien, 23. VII. 1894.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Hochwohlgeboren habe ich vor allem um Entschuldigung zu bitten, daß ich im Drange der Geschäfte der letzten Tage - Vorbereitung für die Jahresversammlung der Leo-Gesellschaft etc. - erst heute dazu komme das Vergessne [?] pflichtmäßig unterschrieben zu übersenden, und knüpfe ich das Versprechen daran, mich mit der Durchsicht der mir gütigst gestatteten Acten so viel als möglich zu beeilen [...]". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. und hektogr. Brief mit eh. U. Wien, 11.VII. 1860 bzw. 28.I. 1890.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. Inhaltsreiches Schreiben an einen namentlich nicht genannten Maler bzw. Illustrator über ein im Entstehen begriffenes Werk “[m]it dem Bedauern, daß Sie sich nicht in der Lage erklären mußten, sich an der künstlerischen Ausstattung des von mir begründeten großen vaterländischen Geschichtswerks unmittelbar zu betheiligen [...] In den Studien über die von mir übernommene Parthie der ‘Befreiungskriege’ 1812-1815 begriffen, habe ich über die Schlacht bei Kulm, die in wenigen Wochen (29.-30. August) ihre 30jährige Gedächtnisfeier erfahren wird, so interessantes Material zusammengetragen, daß ich darüber eine Monographie von 5-6 Druckbogen zu veröffentlichen gedenke, die im Lexikon-Octav, dem Formate der französischen Prachtausgabe des großen Geschichtswerkes, erscheinen und mit einigen Illustrationen versehen werden soll [...]”. - Helferts Arbeit erschien 1863 unter dem Titel ‘Die Schlacht bei Kulm 1813’. - Der hektogr. Brief von Schreiberhand behandelt Beschlüsse und Resolutionen, die anläßlich der “II. allgemeinen österreichischen Katholikentage’ gefaßt wurden, darunter etwa, “daß alle auf christlichem Boden stehenden Gelehrten Österreichs zur Wahrung und Geltendmachung schriftlicher Grundsätze auf allen Gebieten der Wissenschaft untereinander in einem näheren Verband treten [...]”. - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig. 1854 gründete er das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, 1865 wurde er Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. Vgl. Öst. Lex. I, 496 und Czeike III, 133.
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Helfert, Joseph Alexander Frh. von, Staatsmann und Historiker (1820-1910).
Eigenh. Telegrammentwurf mit U. O. O., 10. VII. 1884.
1 S. Qu.-4to. An das Festkomitee des Rudolfinums in Klagenfurt: "[...] Möge das Museum in dem neuen Hause, das den gefeierten Namen unseres erlauchten Kronprinzen trägt, zunehmen und gedeihen, ein Mittelpunkt für die geistigen Bestrebungen, ein Anziehungspunkt für Einheimische und Fremde, eine Zierde und ein Stolz der schönen Hauptstadt und des interessanten Landes". - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Mit kl. unbed. Randläsuren.
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Helmer, Oskar, Politiker (1887-1963).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 29. XII. 1952.
1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Sie waren so liebenswürdig und haben mir im Namen des Allgemeinen Krankenhauses und auch im eigenen Namen für das kommende Jahr die besten Wünsche übermittelt. Darf ich diese Wünsche mit der gleichen Herzlichkeit zurückgeben, mit de Sie von Ihnen gekommen sind. Ich weiss, was Sie für die medizinische Schule und für Wien bedeuten. Wenn ich von Wien spreche, schliesse ich mich dabei ein, weil ich weiss, dass ich Ihnen es zu verdanken habe, wenn ich in den letzten Jahren meine Arbeit im Interesse unseres Landes zu leisten vermochte [...]". - Oskar Helmer war seit 1903 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, besuchte 1912 die Parteischule in Klagenfurt, organisierte 1918 als Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrats im Hafen Pola die Rückkehr österreichischer Truppenangehöriger und war von 1920 bis 34 Sekretär der SPÖ in Niederösterreich. In den Jahren bis 1945 mehrfach interniert, beteiligte er sich nach Kriegsende als stellvertretender SPÖ-Vorsitzender sowie als Innenminister am politischen Wiederaufbau der Republik. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Helmer, Oskar, Politiker (1887-1963).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 23. X. 1959.
1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Darf ich Ihnen [...] folgenden Fall vortragen. Grazer Freunde, Bundesrat Machold, Landesrat Matzner und der Vertreter der Bergarbeiter Zwanzger und andere machen mich auf die Bewerbung des Dozenten Dr. Hofmann aufmerksam, der sich für die Stelle im Lainzer Krankenhaus bewirbt. Das mir seinerzeit von Dozent Dr. Hofmann übergebene Ansuchen habe ich an den Chefarzt Dr. Tuchmann weitergeleitet. In der Zwischenzeit erhielt ich von Dr. Hofmann ein neuerliches Schreiben, in dem er mich darauf aufmerksam macht, dass seitens seiner Gegner in Graz ein Kesseltreiben gegen ihn eingeleitet wurde und auf einen Disziplinarfall zurückgegriffen wird, der jedoch für Dr. Hofmann gut ausgegangen ist. Diese Untersuchung nimmt man aber zum Anlass, um gegen ihn zu intrigieren [...]". - Oskar Helmer war seit 1903 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, besuchte 1912 die Parteischule in Klagenfurt, organisierte 1918 als Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrats im Hafen Pola die Rückkehr österreichischer Truppenangehöriger und war von 1920 bis 34 Sekretär der SPÖ in Niederösterreich. In den Jahren bis 1945 mehrfach interniert, beteiligte er sich nach Kriegsende als stellvertretender SPÖ-Vorsitzender sowie als Innenminister am politischen Wiederaufbau der Republik. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Beiliegend 6 Bll. Briefdurchschläge und Abschriften zu besagter Causa sowie 2 Kuverts.
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Herberstein, Ernst Joseph Franz Xaver, Graf (1771-1814).
Eigenh. Quittung mit U. Görz, 5. V. 1806.
½ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit gut erhaltenem Siegel. Bestätigt, daß er 210 Gulden "als die Interessen der von meiner Sel. Frau Mutter Philip[p]ine Gräfin von Herberstein, gebohrne Reichsfreyin von Moltke ererbten sowohl eigenen, als Substitutions Capitalien bis zum letzten April 1806 aus den Händen Sr. D. des Fürsten Ferdinand von Trautmannsdorf[f] richtig und in baaren [!] erhalten zu haben [...]". - Ernst von Herberstein, ein Sohn der erwähnten Philippine und Joseph Johann Nepomuks von Herberstein, war der Bruder des Vize- und später wirklichen Präsidenten der k. k. Hofkammer, Joseph Franz Stanislaus von Herberstein (1757-1816). - Etwas angestaubt und mit kleineren Randläsuren; mit gedr. Gebührenstempel.
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Herberstein, Johann Hieronymus Reichsgf., Truchseß (1772-1847).
Gedr. Schirmbrief mit hs. Einfügungen sowie eh. Datum und U. Schloß Grafenort, 5. I. 1825.
3 SS. auf Doppelblatt. Folio. Schirmbrief für Johann Windisch und dessen Gattin Theresia über deren rechtmäßigen Ankauf von Haus und Garten in "Idlsdorf Stadtbezirke Gratz" samt detailliert aufgeführten darangeknüpften Auflagen u. a. die Entrichtung des jährlichen Urbar Zinses von "Fünfzig Acht Kreuzer Drey Pfennige", die Instandhaltung von Gebäude und Grundstück u. a. - Herberstein trat 1792 in den österreichischen Staatsdienst, "der ihm aber durch einen Zwist mit dem Gouverneur von Steiermark, dem Grafen Welsberg, alsbald so sehr verleidet wurde, daß er schon 1796 aus demselben trat. Theils Unglücksfälle, theils des Grafen leichtes Vertrauen gegen schlechte Menschen zerrütteten sein Vermögen" (Wurzbach, s. v.). - Mit papiergedecktem Siegel und einer weiteren U.
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Herberstein, Siegmund Frh. von, Carniolan diplomat, writer, historian and member of the Holy Roman Empire Imperial Council (1486-1566).
Letter signed. Vienna, 7 March 1544.
Folio. 1¾ pp. on bifolium. With autogr. address. Written in his function as Lower Austrian Chamber President at the command of Emperor Ferdinand I, to the abbot of Neuberg concerning difficulties in transporting iron from Mürzzuschlag to Leoben and Wiener Neustadt. - Slightly spotty and dusty.
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Herbst, Eduard, Jurist und Staatsmann (1820-1892).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 28. III. 1882.
1 S. (Qu.-)8vo. "Nur dann ist eine Rede wirksam, wenn sie auf der Ueberzeugung des Redners beruht". - Herbst unterhielt eine Professur für Natur- und österreichisches Kriminalrecht an der Universität Lemberg und später eine für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Prag. 1861 wurde er in den böhmischen Landtag gewählt und von dort in den österreichischen Reichsrat entsandt, dem er bis 1892 angehörte. Von 1862-68 Prager Stadtverordneter, entwickelte sich Herbst zum Führer der deutsch-liberalen Bewegung und vertrat deren nationalen, gegen die slawische Gleichberechtigung gerichteten Flügel. 1868-70 amtierte er als Justizminister im Bürgerministerium, war u. a. am Zustandekommen des liberalen Pressegesetzes und der Neuregelung der konfessionellen Verhältnisse (1868) beteiligt und kämpfte 1878 gegen die Okkupation von Bosnien und der Herzegowina. 1855 erschien sein zweibändiges "Handbuch des allgemeinen österreichischen Strafrechts".
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Herbst, Eduard, Jurist und Staatsmann (1820-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Das gestern an das Expedit gelangte und als dringend bezeichnete Stück [...] enthält zwei Expeditionen, eine an den [...] in Prag, die andere an den ungar. Justizminister. Sollte ich einer dieser Expeditionen das Expediatur nicht beigefügt haben, so bitte ich das Stück zu diesem Behufe dem Hrn. Sektionschef vorzulegen". - Herbst unterhielt eine Professur für Natur- und österreichisches Kriminalrecht an der Universität Lemberg und später eine für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Prag. 1861 wurde er in den böhmischen Landtag gewählt und von dort in den österreichischen Reichsrat entsandt, dem er bis 1892 angehörte. Von 1862-68 Prager Stadtverordneter, entwickelte sich Herbst zum Führer der deutsch-liberalen Bewegung und vertrat deren nationalen, gegen die slawische Gleichberechtigung gerichteten Flügel. 1868-70 amtierte er als Justizminister im Bürgerministerium, war u. a. am Zustandekommen des liberalen Pressegesetzes und der Neuregelung der konfessionellen Verhältnisse (1868) beteiligt und kämpfte 1878 gegen die Okkupation von Bosnien und der Herzegowina. 1855 erschien sein zweibändiges "Handbuch des allgemeinen österreichischen Strafrechts".
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Herbst, Eduard, Jurist und Staatsmann (1820-1892).
Eigenh. Entwurf eines "Mitvotums". O. O. u. D., [August 1870].
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Auf der leeren verso-Seite und auf Bl. 2 verso eines gedr. Aufrufs von Se. Majestät Kaiser Franz Joseph I. vom 25. August 1870 an den böhmischen Landtag. Rasch hingeworfener, wohl zur weiteren Ausarbeitung gedachter Entwurf einer Eingabe an Se. kaiserl. Hoheit betr. dessen Einberufung eines Landtages zur unmittelbaren Wahl des Reichsrats: "Die Minorität von 7 Mitgliedern der Commission kann die in der Adresse und noch bestimmter in der Denkschrift entwickelten staatsrechtlichen und politischen Ansichten nicht theilen und ist daher nicht in der Lage den daraus gezogenen Folgen und Anträgen beizutreten. Sie erblickt in dem Landtage welcher von Seiner Majestät einberufen und an welchen die kaiserliche Botschaft vom 25. August gerichtet wurde, die allein legale und zur Ausübung der Verfassungsfrage [...] vollberechtigte Vertretung des Königreiches Böhmen, nicht aber eine namenlose Versammlung ohne alle oder was wesentlich dasselbe ist mit einer nach Belieben zu bestimmenden Competentenzahl [...]" (Abbreviaturen aufgelöst). - Herbst unterhielt eine Professur für Natur- und österreichisches Kriminalrecht an der Universität Lemberg und später eine für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Prag. 1861 wurde er in den böhmischen Landtag gewählt und von dort in den österreichischen Reichsrat entsandt, dem er bis 1892 angehörte. Von 1862-68 Prager Stadtverordneter, entwickelte sich Herbst zum Führer der deutsch-liberalen Bewegung und vertrat deren nationalen, gegen die slawische Gleichberechtigung gerichteten Flügel. 1868-70 amtierte er als Justizminister im Bürgerministerium, war u. a. am Zustandekommen des liberalen Pressegesetzes und der Neuregelung der konfessionellen Verhältnisse (1868) beteiligt und kämpfte 1878 gegen die Okkupation von Bosnien und der Herzegowina. 1855 erschien sein zweibändiges "Handbuch des allgemeinen österreichischen Strafrechts".
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Hermann IV., Landgraf zu Hessen (1607-1658).
Brieffragment mit eh. U. Rotenburg, 27. I. 1657.
1 S. Qu.-8vo. Unter dem Namen des "Fütternden" Mitglied der 1617 in Weimar gegründeten "Fruchtbringenden Gesellschaft", verfaßte der von Kindheit an lahme Sohn von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632) z. T. unter dem Pseudonym "Aranophil Cyriander" mehrere wissenschaftliche Arbeiten, darunter etwa die "Historia meteorologica" (Kassel, 1651).
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Hermann IV., Landgraf zu Hessen, (1607-1658).
Brieffragment mit eh. U. Rotenburg, 23. X. 1643.
1 S. Qu.-8vo. Unter dem Namen des "Fütternden" Mitglied der 1617 in Weimar gegründeten "Fruchtbringenden Gesellschaft", verfaßte der von Kindheit an lahme Sohn von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632) z. T. unter dem Pseudonym "Aranophil Cyriander" mehrere wissenschaftliche Arbeiten, darunter etwa die "Historia meteorologica" (Kassel, 1651).
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Herrmann, Prinz zu Sachsen-Weimar-Eisenach, Militär (1825-1901).
Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 59:120 mm. Hermann Prinz zu Sachsen-Weimar-Eisenach war im Krieg von 1870/71 Kommissar für das gesamte Kriegswesen; nach Friedensschluß ließ er sich "die Pflege der moralischen Früchte des Krieges besonders angelegen sein" (Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog, zit. n. DBA II 569, 189), bemühte sich um die Förderung des nationalen Geistes in Württemberg und übernahm das Ehrenpräsidium des damals neu gegründeten württembergischen Kriegerbundes. Zudem stand er über drei Jahrzehnte lang "an der Spitze des kurz nach dem Krieges gegründeten württembergischen Zweigvereines der Kaiser Wilhelm-Stiftung für die Invaliden von 1870/71" (ebd., 190).
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[Herzegowina. - Bischof Rafael Barresich].
Kanzleibrief mit U. Wien, 9. IX. 1863.
1½ SS. Folio. An das k. k. Universal Cameral-Zahlamt als Verlagskasse für Cultus und Unterricht betr. die Einstellung der Auszahlung der für den verstorbenen Bischof von Herzegowina Rafael Barresich ausgesetzten Zuwendung: "Da dem erwähnten Bischofe mit der A. H. Entschließung vom 12. Dezember 1835 eine jährliche Unterstützung von Vierhundert Gulden Conv. Mze aus dem orientalischen Missionsfonde bewilligt wurde [...], so hat die Statthalterei die Einleitung getroffen, daß dieser Bezug bei der gedachten Sammlungskasse eingestellt werde [...]". - Mit eigenh. U. des Ministersekretärs Lewinski. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Herzl, Theodor, Austro-Hungarian journalist and the father of modern political Zionism (1860-1904).
Typed letter (carbon copy) signed ("Herzl"). Vienna, 18 April 1901.
4to. 1 p. To one "dear comrade" in matters of a Committee for Colonization: "Nach dem Beschlusse des (IV) Londoner Congresses vom 16. August 1900 gehören Sie und die Herren [followed by 11 names] dem Colonisationsausschusse an, dessen Thätigkeit unabhängig von den Arbeiten des Actionskomités gedacht war. Dementsprechend wurde Ihrem Ausschusse vollste Actionsfreiheit gelassen, und nur die bald zu erwartende Tagung des Congresses zwingt uns, Sie um nähere Auskunft über Ihre Arbeit zu bitten [...]". - Slight paper defects, otherwise in fine condition; co-signed by an unidentified secretary.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
5 Briefe mit eigenh. U. Wien, Mailand u. a. O., 1832-1864.
Zusammen 6 SS. Verschiedene Formate. Neben drei militärischen Ordren umfaßt vorliegende Sammlung ein Dankesschreiben an einen namentlich nicht genannten Oberst, der dem Unterzeichnenden den zweiten Band seines Werkes zugesandt hatte (Br. v. 23. I. o. J.), sowie einen Brief, den Heß in seiner Eigenschaft als Kanzler des österreichisch-kaiserlichen Leopoldsordens an den Mediziner, Naturphilosophen und Maler Karl Gustav Carus (1789 - 1869) richtet, um diesen von der Verleihung des Ritterkreuzes selbigen Ordens in Kenntnis zu setzen (Br. v. 21. X. 1864). - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Hess an den Feldzügen 1809 und 1813-15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. 1839-60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. Vgl. Öst. Lex. I, 504 und Czeike III, 169. - In zwei alten Sammlungsumschlägen.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Brief mit eigenh. U. ("Hess"). Mailand, 11. V. 1849.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl Baron Odelga, den österreichischen Geschäftsträger in Bern) betreffend eine Geldzahlung in wohl geheimer Subsidiensache: "[...] Ich werde Sorge tragen, daß der von Hochdenselben gütigst geleistete Vorschuß von 375 francs de france alsogleich mittelst Banquiers an Euer Hochwohlgeboren zurückerstattet werde [...]". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Heinrich von Hess an den Feldzügen 1809 und 1813 bis 15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. Von 1839 bis 60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - Dreieinhalb Zeilen auf S. 1 alt geschwärzt (dort etwas Papierfraß).
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Brief mit eigenh. U. ("Hess"). Verona, 25. VII. 1859.
1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit Kuvert. An Philipp von Körber (1812-1861), den Direktor der Orientalischen Akademie, mit Dank "für die freundlichen Glückwünsche, welche Sie bei Gelegenheit meiner Beförderung mir auszusprechen die Güte haben [...] Es war mir sehr angenehm das Avancement Ihres Sohnes bestättigen [!] zu können und ich bin überzeugt daß der junge Mann dem Beispiele des Vaters folgend dem Staate sehr gute Dienste leisten wird [...]". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Heinrich von Hess an den Feldzügen 1809 und 1813 bis 15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. Von 1839 bis 60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - Das Kuvert mit tls. erhaltenem Lacksiegel verso und auf der Adreßseite mit der Abklatschspur eines weiteren Siegels.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Briefbeilage mit eigenh. Namenszug. O. O., 12. V. 1852.
¼ S. Folio. Wohl Beilage zu einem Brief mit der dessen Inhalt zur Kenntnis genommen bzw. bestätigt wird. - Heinrich Frh. von Hess, ein gleichfalls vielfach ausgezeichneter Militär, wurde nach seiner Teilnahme als Generalstabschef Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 und am Feldzug in Italien zehn Jahre darauf zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 war er Miglied des Herrenhauses. Hess gründete die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - Mit zwei weiteren U. und Hess‘ Namensstempel am linken unteren Rand der Recto-Seite. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 27. IV. 1852.
½ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ergebensten Dank für Ihre gefällige Mittheilung, welche ich nur vollkommen beistimmen kann [...]”. - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Hess an den Feldzügen 1809 und 1813-15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. 1839-60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. Vgl. Öst. Lex. I, 504 und Czeike III, 169. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., [1864].
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Da es S. M. interessiren könnte: sende ich Ihnen beiliegenden Brief Wrangels, welchen mir bei Gelegenheit zurückzusenden bitte [...]". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Hess an den Feldzügen 1809 und 1813-15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. 1839-60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - Ohne die erwähnte Beilage.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. XI. 1858.
3 SS. auf Doppelblatt. Folio. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Auf Ihre vieljährige Geneigte Freundschaft und Zuvorkommenheit bauend erlaube ich mir, Sie von einer Angelegenheit in Kenntnis zu setzen, welche für meine Familie und Angehörigen von nicht unbedeutender Wichtigkeit ist, - hauptsächlich in Modena selbst so wie in dessen Umgegend in Verhandlung kömmt, und ich welcher ich daher so frei bin, Ihre gütige Hülfeleistung und geneigtes thätiges Eingreifen im Falle des Bedarfs, ergebenst in Anspruch zu nehmen. Der Fall ist nemlich der, daß durch eine leider - wie es später erst ersichtlich wurde - zu wenig gesicherte Übergabe von Credit-Aktien meine Angehörigen - nemlich meiner Frau - meine Schwester und ihre zwei Töchter so wie eine entfernte Verwandte und Hausgenossin von Uns - Fräulein von Langnieder an den in Modena befindlichen Grafen Alexander Malaguzzie eine Forderung von 30.986fl. Conv.Münze haben [...]". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Hess an den Feldzügen 1809 und 1813-15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. 1839-60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Eigenh. Brief mit U. Mailand, 9. V. 1849.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Gräfin Mejan in München (so von alter Hand in Bleistift auf Bl. 2 verso notiert): "Mit innigster Freude - aber auch mit dem innigsten Bedauern habe ich durch meine liebe Schwester Ihre gütigen Zeilen erhalten. Mit Freude - weil Sie noch immer mit gleicher Liebe und Freundschaft unserer gedenken - mit dem wärmsten Bedauern aber, weil ihr inneres Glück durch die dauernde Krankheit Ihres würdigen Gemahls fortwährend getrübt ist [...]". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Hess an den Feldzügen 1809 und 1813-15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. 1839-60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Eigenh. Brief mit U. Gastein, 24. VIII. 1851.
4 SS. auf Doppelblatt. Folio. An General Karl August Graf von Bigot von St. Quentin (1805-1884): "[...] Allerdings ist es S. M. Wille alle in Siebenbürgen befindlichen Truppen allmählich aus diesem Lande herauszuziehen und durch andere zu ersetzen. Allein leider trifft dieser lebhafte A. H. Wille und Wunsch mit finanziellen Verhältnissen und schweren Geldzeiten zusammen, welche leider die Realisirung derselben noch auf eine entferntere Epoche zu verschieben nöthigen und somit den Zeitraum nicht bestimmen lassen, in welchem vorzugsweise auch Ihrem so lange verwaißten [!] Regimente dies erfreuliche Loos zu Theil werden könnte [...]". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Hess an den Feldzügen 1809 und 1813-15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. 1839-60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke.
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Hess, Heinrich Frh. von, Militär (1788-1870).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. I. 1840.
1 S. Folio. An die k.k. Hofkanzlei betr. der Übersendung der "Reise-Auslagen über seine Gemäß Allerhöchster Beordnung von Wien nach Constantinopel und über Griechenland zurück-bewerkstelligten Reise". - Seit 1805 im kaiserlichen Dienst stehend, nahm Hess an den Feldzügen 1809 und 1813 bis 15 teil; 1831 war er Generalquartiermeister in Italien, bevor er 1834 als Generalmajor das Brigadekommando in Mähren übernahm. Von 1839 bis 60 hatte er die Leitung des Generalquartiermeisterstabs inne und nahm als Generalstabschef Gf. Radetzkys an den italienischen Feldzügen 1848/49 teil, wo die von ihm erarbeitete Taktik des jähen Heraustretens aus der Defensive die Blitzsiege von Mortara und Novara zeitigte. Im Jahr darauf die Mobilmachung gegen Preußen leitend und während des Krimkriegs 1854/55 die Donaufürstentümer besetzend, nahm er 1859 am Feldzug in Italien teil und wurde im selben Jahr zum Feldmarschall befördert. Seit 1861 Mitglied des Herrenhauses, gründete Hess die Wiener Kriegsschule und veröffentlichte zahlreiche militärwissenschaftliche Werke. - Mit größeren Läsuren und Ausrissen am rechten Rand.
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Heuss, Theodor, Politiker und deutscher Bundespräsident (1884-1963).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 29. I. 1936.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Heuss war zu jener Zeit Chefredakteur des Wochenblatts ‘Die Hilfe’, wurde aber von den Nationalsozialisten angehalten, aus Redaktion und Herausgeberschaft der Zeitschrift auszuscheiden; zudem wurde er mit Publikationsverbot belegt.
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Heyssler, Moritz, Jurist (1814-1882).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. VI. 1870.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Indem ich Ihnen beifolgend die Brouillons der gestern besprochenen Schreiben übersende, die früher zu liefern die baare Unmöglichkeit war, bitte ich Sie selbstverständlich jede Ihnen geeignet scheinende Umredigirung derselben vorzunehmen und dabei den Censurstift aufs freieste walten zu lassen [...]”. - In der Revolutionszeit 1847/48 die ‘Wiener Zeitung’ redigierend, war Heyssler seit 1864 Professor für Rechtsphilosophie an der Universität Wien, Vizepräsident der Staatsprüfungskommission und Mitglied des Reichsgerichts sowie des Unterrichtsrats. 1850 veröffentlichte er sein ‘Handbuch für die Geschworenen im österreichischen Strafverfahren’, 1870 ‘Das Civilunrecht und seine Formen. Zur Theorie des juristischen Unrechts’. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf.
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Hieber, Karlmann, Theologe und Abt von Stift Admont (1812-1868).
2 Briefe mit eigenh. U. Stift Admont, 1864.
Zusammen 1 S. 4to. An die k.k. Central-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale betreffs der Übersendung einer Urkunde a. d. Jahr 1201 (Br. v. 9. V.) bzw. einer a. d. J. 1206 (Br. v. 14. V.). - Hieber, "ein ausgezeichneter Schulmann, war Freund und Förderer der Wissenschaften" (ÖBL II, 312) und von 1863 bis 68 Abt von Stift Admont. "In seiner kurzen, aber segensreichen äbtlichen Regierungszeit erlebte er am 27. IV. 1865 den Stiftsbrand mit der fast gänzlichen Zerstörung der Stiftsgebäude und vieler Kunstwerke" (ebd.).
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Hildburg, Franziska Freiin von, geb. Gfin von Gaisruck.
Vollmacht mit eigenh. Namenszug. Wien, 10. II. 1827.
1 S. Folio. Vollmacht für den Hoch- und Gerichtsadvokaten Johann Baptist Bach, Franziska Freiin von Hildburg sowie ihre Erben und Nachkommen "in allen Rechtsangelegenheiten aussergerichtlich und gerichtlich zu vertretten[!]". - An den Rändern lappig und tls. einger.
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Hildegard(e), Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Bayern (1825-1864).
Eigenh. Brief mit U. Ofen, 14./15. II. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert (dieses mit gut erhaltenem Siegel). An Julie Gfin. von Oldofredi-Hager (1813-79): "Ich möchte Ihnen, liebe Gräfin, selbst danken für die hübschen Gedichte, die ich gestern in einer ruhigen Abendstunde las. Ich finde, daß der Beginn sowohl wie der Schluß des Tages unsere Seelen am empfänglichsten für die Ergüsse des Geistes u. der Phantasie machen, und bin ich daher auch nicht im Stande, gleich Ihnen, solch schöne Hymnen hervorzubringen, so weiß ich mich doch daran zu erheben [...]". - Hildegard, eine Tochter König Ludwigs I. von Bayern und der Therese von Sachsen-Hildburghausen, ehelichte im Alter von 19 Jahren Erzhzg. Albrecht von Österreich. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Mathilde Marie und den vorhergegangenen komplizierten Geburten von Marie Thérèse Anna und Karl Albrecht Ludwig (der etwas mehr als ein Jahr nach seiner Geburt verstarb) war es Hildegard trotz zahlreicher Kuraufenthalte nicht mehr gestattet, noch weitere Kinder zu bekommen. Da ihr Mann Erzherzog Albrecht somit ohne einen männlichen Erben blieb, adoptierte er seinen Neffen Erzherzog Friedrich, der nach Albrechts Tod 1895 dessen Vermögen und Güter erben sollte. Familial eine Cousine Kaiserin Elisabeths, zählte sie auch zu deren Vertrauten. Sie war Ordensdame des Sternkreuz- und des königlich bayerischen Theresienordens und Schirmherrin mehrerer wohltätiger Vereine. Bei dem Begräbnis ihres Bruders Maximilian II. zog sie sich eine Rippenfellentzündung zu, an der sie, im Beisein von Kaiserin Elisabeth, verstarb; die Beisetzung fand in der Kapuzinergruft zu Wien statt. - Die Lyrikerin Julie Gfin. von O.-H. war seit 1831 Gattin von Oberleutnant Hieronymus Graf von Oldofredi und folgte ihm in verschiedene Garnisonen, u. a. 1833 in das Banat, später nach Siebenbürgen und 1842 nach Galizien. Nach dem Tod ihres Mannes lebte sie in Wien. - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen.
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Hille, Augustin, Bischof von Leitmeritz (1786-1865).
Brief mit eigenh. U. Leitmeritz, 6. XI. 1864.
2 SS. 4to. An eine Gräfin: "Die gütige Mittheilung, welche Eure Gräflichen Gnaden in dem sehr verehrten Schreiben [...] mir machten, hat mich sehr erfreut, und ich nehme innigen Antheil an der Freude und dem Troste, welchen Gnädige Gräfin mit Hoch Ihrem sehr verehrten und geschätzten Herrn Gemahl aus der bevorstehenden ehelichen Verbindung der lieben Comtesse Louise mit Herrn Ritter von Baratta schöpfen [...] So Gott will, werde ich und mein Sekretär am Vermählungstage das heiligste Opfer für das verehrte Brautpaar darbringen, um Gott um seinen Schutz und Segen für dasselbe anzuflehen [...]". - Hille empfing nach dem seinem Theologiestudium in Prag und Leitmeritz 1810 die Priesterweihe, war als Hilfsgeistlicher tätig und wurde 1820 Professor der Pastoraltheologie sowie Rektor des Priesterseminars in Leitmeritz. Seit 1831 Domkapitular, wurde er im Jahr darauf Bischof von Leitmeritz. 1845 gründete er das dortige Marienhospital und 1849 die erste Lehrerbildungsanstalt Böhmens. - Stärker angestaubt und mit zahlr. Randein- und -ausrissen.
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Hille, Augustin, Bischof von Leitmeritz (1786-1865).
Eigenh. Brief mit U. Leitmeritz, 17. XII. 1855.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen Grafen: "Ich komme und erscheine diesmal im Namen des Herrn, und so bin ich einer freundlichen Aufnahme versichert. Ich bringe mit - eben auch ein 'freundliches Weihnachtsgeschenk, welches ich ehrfuchtsvoll überreiche, und empfehle den kirchlichen Gegenstand fem frommen Gebethe und wohlwollender Liebe [...]". - Hille empfing nach dem seinem Theologiestudium in Prag und Leitmeritz 1810 die Priesterweihe, war als Hilfsgeistlicher tätig und wurde 1820 Professor der Pastoraltheologie sowie Rektor des Priesterseminars in Leitmeritz. Seit 1831 Domkapitular, wurde er im Jahr darauf Bischof von Leitmeritz. 1845 gründete er das dortige Marienhospital und 1849 die erste Lehrerbildungsanstalt Böhmens. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette. - Etwas angestaubt und lappig.
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Hiller, Johann Frh. von, Militär (1754-1819).
2 Briefe mit eigenh. U. Lemberg, 7. VI. und 2. VII. 1815.
Zusammen 4½ SS. auf 4 Blatt. Folio. An Feldkriegskommissär von Vogel betreffs einer allerhöchsten Entschließung, "daß die in den neu aquirirten Provinzen von den Kassa Beamten zu leistenden Cautionen in so ferner darselbst das Metal Geld gesetzlichen Umlauf hat auch nur in Metal[l]geld berichtiget werden dürfen [...]" (Br. v. 7. VI. 1815) bzw. einer "besonderen Uniform" für Militärärzte (Br. v. 2. VII. 1815). - Der verdiente Militär, der u. a. 1809 für seinen Sieg bei Neumarkt gegen das französische Heer mit dem Kommandeurkeuz des Maria-Thersien-Ordens ausgezeichnet worden war, trat 1814 in den Ruhestand, "wurde aber noch im nämlichen Jahre commandirender General in Siebenbürgen und dann in Galizien, wo er in Lemberg nach längerem sehr schmerzlichen Krankenlager starb [...] Als H[iller] starb, erbaten sich die Stände Galiziens von der Witwe aus eigenem Antrieb die Leiche des Entseelten, welche nach Ungarn auf sein Gut geführt werden sollte [...]" (Wurzbach IX, 23f.). - Der Br. v. 2. VII. 1815 mit kl. Vermerk "Freherrlich v. Reden'sche Sammlung".
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Hlawaczek, Generalmajor i. P. (1796-1858).
Eigenh. Brief mit U. Olmütz, 24. V. 1854.
1½ SS. Folio. An das k. k. Erste Armeekommando in Wien: "Durch die Allerhöchste Gnade Seiner Majestät des Kaisers [...] ist der ehrfurchtsvoll Unterzeichnete beordert, das nichtmobile Brigade Commando in Troppau zu übernehmen. Leider ist durch vierjährige Gicht und Hämorrhoidal-Leiden - wozu sich noch eine Ballgeschwulst am Gesäße gebildet - die Gesundheit des ehrfurchtsvoll Unterzeichneten derart zerrüttet, daß derselbe dem Allerhöchsten Befehl Folge zu leisten dermal außer Stande ist [...]". Hlawaczek, 1849 zum Generalmajor vorgerückt, war zum 13. Jänner 1852 pensioniert worden.
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Hochenburger, Victor von, Politiker (1837 oder 1857-1918).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 1. XI. 1909.
1 S. 4to. An Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913) betreffs der Übersendung von Lindheims 'Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß': „Ich behalte mir vor, Ihr Werk einem eingehenden Studium zu unterziehen, aus dem ich mir mancherlei Anregung und Belehrung erhoffe [...]“. - Hochenburger war von 1909 bis 1916 Justizminister. - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das erwähnte, 1891 erstmals erschienene Werk. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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[Hoen, Max Ritter von, Militär].
"Die bitteren Honigmonde welschen Treubruches". Zeitgenöss. Rezension von Max von Hoens Darstellung vom Kriegseintritt Italiens. O. O. u. D., [um 1915/16].
12 SS. auf 12 Bll. Folio. "[...] Wie es uns im Frieden nach der Sonnenseite der Kunst mit ihren vielfach früheren Heldenzeitaltern entnommenen Motiven drängte, sollen wir auch im Kriege zeitweise eine höhere Warte aufsuchen, die uns über die grauen Nebelschwaden des Alltags einen Ausblick auf das Firmament gewährt [...] Eine solche Warte bietet das 8. Heft der österreichisch-ungarischen Kriegsberichte (9. Beiheft zu Streffleurs Militärblatt), das uns in die rasch verflüchtigten Honigmonde des welschen Treuebruchs zurückversetzt. Einfach und schmucklos die Ereignisse erzählend, weckt der 'Krieg gegen Italien bis zum Ende der zweiten Isonzoschlacht' die Erinnerung an eine Zeit, in welcher der Krieg aller menschlichen Voraussicht nach bis tief in das Innere die Monarchie zu beenden drohte [...]". - Bl. 1 mit kl. Einriß und einigen Bearbeitungsvermerken in Farbstift.
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