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‎Sebastián Castellanos, Basilio, Schriftsteller und Historiker (1808-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Madrid, 6. I. 1844.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. In spanischer Sprache an einen Senor Jalbe [?]. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Biblioteca Nacional".‎

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Wien, AT
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€ 200,00 Kaufen

‎Seipel, Ignaz, Prälat und Politiker (1876-1932).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1930 - 1932.‎

‎Zusammen 4 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Kondoliert Dr. Josef Barnert zum Ableben von dessen Mutter (1930), trifft eine Terminvereinbarung (1931) und dankt für übersandte Glückwünsche (1932). “Selbstverständlich wäre es mir eine große Freude, Ihre Trauung vorzunehmen. Leider bin ich aber gerade am 3. August nicht in Wien, da ich mich für diesen Tag zur Teilnahme an einer Veranstaltung in Schönberg am Kamp verpflichtet habe [...]” (Br. v. 8. VII. 1930). - Beiliegend eine gedr. Portraitpostkarte (Brustbild im Halbprofil).‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Seipel, Ignaz, Prälat und Politiker (1876-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. IX. 1931.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Divisionschef Oberinspektor Gottfried Domanig: "Herr Johann Osterbauer, ein verdienstvoller Pensionist der städt. Straßenbahnen, bittet mich, bei Ihnen ein gutes Wort dafür einzulegen, daß sein Sohn Robert nicht heuer wieder bei Saisonschluß abgebaut werde [...]". - Bei dem Adressaten handelt es sich möglicherweise um jenen Gottfried Domanig (1895-1964), der (wohl später) als Direktor der Internationalen Schlafwagengesellschaft tätig war. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette des freimaurerischen Auges der Vorsehung, ebenso das Kuvert; etwas gewellt, die Tinte stellenweise etwas durchschlagend.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 120,00 Kaufen

‎Seipel, Ignaz, Prälat und Politiker (1876-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. III. 1930.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wieder einmal hat sich jemand um eine Empfehlung bei Ihnen an mich gewandt. Da es sich diesmal um einen Ihrer Bediensteten handelt, hoffe ich, daß Sie nicht eine ähnliche Überraschung wie seinerzeit erleben [...]". - Etwas wellig.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Seipel, Ignaz, Prälat und Politiker (1876-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Seipel"). Wien, 6. I. 1930.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beiliegenden Brief habe ich vom Herrn Kardinal erhalten. Da in der Angelegenheit Polsterer, die uns schon vor Jahren beschäftigt hat u. persönlich hoffnungslos zu sein scheint, die Badener Sparkasse eine Rolle spielt u. außerdem der Fall in Deinem Viertel, bitte ich Dich zu sehen, ob wenigstens bezüglich der Delogierung etwas getan werden kann [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎[Seipel, Ignaz, Prälat und Politiker (1876-1932)].‎

‎Sammlung von drei Postkarten. Wohl Wien, 1920er Jahre.‎

‎Zus. 3 Stück. 8vo. Ein sepiafarbenes Portrait im Profil mit faksimilierter Unterschrift; ein Brustbild aus dem Atelier W. Weis, Nachfolger Edmund Pech; eine Karte vom 10. Deutschen Bundes-Sängerfest in Wien (1928). - Wohlerhalten.‎

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Wien, AT
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€ 15,00 Kaufen

‎Seitz, Karl, Politiker (1869-1950).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 7. II. 1930.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Kondoliert Dr. Josef Barnert zum Ableben von dessen Mutter. - Auf Briefpapier mit gedr. Wappen des "Bürgermeisters der Stadt Wien". - Kl. Brüche im Querfalz (hinterlegt) und mit Fehlstelle am lerren Bl. 2; der obere Rand etwas lappig.‎

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Wien, AT
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€ 85,00 Kaufen

‎Selbmann, Fritz, Politiker und Schriftsteller (1899-1975).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Berlin, 1967 und 1968.‎

‎Zusammen 2 SS. 4to. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - 1918 Mitglied eines Arbeiter- und Soldatenrates, 1920 der USPD und seit 1922 der KPD, wurde Selbmann in der Weimarer Republik mehrfach wegen politischer Tätigkeit verhaftet und zu Gefängnisstrafen verurteilt. 1933 von den Nationalsozialisten für die kommenden 12 Jahre in den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Flossenbürg und Dachau interniert, gelang ihm 1945 die Flucht aus einem Evakuierungstransport. In der DDR hatte Selbmann hohe Funktionen inne (u. a. war er Minister für Industrie und Minister für Schwerindustrie sowie stellvertretender Vorsitzender der Staatlichen Planungskommission und des Volkswirtschaftsrates); später als Vizepräsident des Schriftstellerverbandes der DDR tätig, lebte Selbmann von 1964 bis zu seinem Tod als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Vgl. Kosch XVII, 415ff. - Der Br. v. 19. X. 1968 auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 65,00 Kaufen

‎Sella, Quintino, Gelehrter, Politiker und Ökonom (1827-1884).‎

‎Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. ("Q. Sella") verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen ihm zugetragenen Grüße und für den Bericht über die 3. Division. Die Aufgabe seiner Division sei absolut nicht unbedeutend: "Non è davvero piccolo il compito della sua divisione [...]." - Quintino Sella sanierte als Finanzminister den Haushalt des neuen italienischen Staates nach 1870, gründete den C.A.I. Club Alpino Italiano (den Italienischen Alpenverein) und amtierte als Präsident der Accademia Nazionale dei Lincei. "Während er an der Räumung (und der Erweiterung bis fast 18.000 Stück) von Mineralexemplaren von Bergwerken und Gruben des Königreich Piemont-Sardinien arbeitete, erfand er die elektromagnetische Auslesemaschine, die Kupferminerale vom Magnetit trennt" (Wikipedia). - Die Recto-Seite mit einem kl. Registraturetikett, dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und hs. Numerierung "179".‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kaufen

‎Senfft von Pilsach, Friedrich, Diplomat (1774-1853).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Hrn. Beust: "Tausend Dank, liebster Beust, für den Erfolg Ihrer gütigen Verwendung. Meinen Besuch bei Ihrer Frau Gemahlin verschiebe ich nur auf morgen um von der heutigen Zusammenkunft Ihnen Rechenschaft zu geben [...]". - Der nach abgeschlossenem Jurastudium in kursächsischem Staatsdienst stehende Senfft von Pilsach wurde 1806 zunächst Gesandter in Paris und dann auf Wunsch Napoleons sächsischer Außenminister. Als Gegner Preußens suchte er die Anbindung an Österreich und trat nach der Gefangennahme des sächsischen Königs Friedrich August als Geheimer Rat in den österreichischen Staatsdienst über. Unter Metternich war er als Gesandter in Turin, in Florenz, in Den Haag und in München tätig. - Mit einer hs. biographischen Notiz zum Verfasser auf Bl. 1 unten und altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Sepp, Bernhard, Historiker (geb. 1853).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Regensburg, 1. VI. 1889.‎

‎1½ SS. 8vo. An den namentlich nicht genannten Staatsmann und Historiker Joseph Alexander Frh. von Helfert (1820-1910): "Im Begriffe, eine bisher unbekannte Vita S. Emmeranni zu edieren, kommt mir eben ein Heft der Mittheilungen der k.k. Centralkommission, deren Präsident Exzellenz sind, zu Gesichte, in welchem das Porträt des Hl. Emmeran aus einem Krakauer Evangeliar abgebildet ist. Es ist der 13. Bd. 1tes Heft Wien 1887 S. 10. Ich erlaube mir die Anfrage, ob Exzellenz bereit sind, mir zu gestatten, eine Copie jenes Typus in meine Edition aufzunehmen [...]". - Sepp war Lyzealprofessor für Geschichte und Philologie in Regensburg. Er verfaßte mehrere historische Arbeiten vor allem zu Maria Stuart, darunter "Maria Stuart und ihre Ankläger" (1884) oder "Authentisches Porträt der Maria Stuart" (1893). - J. A. Frh. v. Helfert war seit 1848 im Wiener Unterrichtsministerium tätig, gründete das Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien, war Präsident der Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmäler und vertrat seit seiner Aufnahme ins Herrenhaus 1881 eine konservativ-patriotische Linie. Daneben war der Jurist und Historiker Präsident der Leo-Gesellschaft, Schwester der deutschen Görres-Gesellschaft, und Verfasser zahlreicher historischer Arbeiten. - Mit kl. Bearbeitungsvermerk am unteren Rand der Recto-Seite.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kaufen

‎[Shipwrecks - Northumberland].‎

‎"Protest of John Harvey & Dan. Lamond, for the loss of the Ship Cargo." Autograph document signed. Sunderland, 28 Sept. 1784.‎

‎2 pp. on bifolium. With red wax seal. Folio. Statement made by the two shipwrecked Aberdeen mariners John Harvey and Daniel Lamond before George Boyd, the Notary Public of Sunderland, detailing how they lost their vessel and cargo off Sunderland Pier in a storm: "[...] these Appearants set sail with the said ship [the 'Peggy'] from Alemouth in Scotland [i.e., Alnmouth, Northumberland] on the 27th Day of September instant about one o'Clock P.M. staunch and in good Condition, and well manned, with a Cargo of Wheat on board, and proceeded with the said Ship to Newbiggen in the County of Northumberland, when about 4 o'Clock P.M. the Sea raged very high, and the said Ship sprung a Leak [...] the water still increasing upon them, they could with the greatest Difficulty keep the said Ship above water; - when the said Ship arrived off Tynemouth Castle, these Appearants let go the Anchor of the said Ship, but the Sea, still continuing to rage with great violence, they were under the Necessity of cutting the Cable [...] these Appearants endeavored to run the said Ship for Sunderland Harbour, (they not being able to get the said Ship into Shields Harbour) but when they arrived off there (viz. about 5 o'clock A.M.) there was six feet of Water in the Hould and these Appearants finding it impossible to keep the Ship above Water any longer, were under the Necessity of running her on Shore on the South-side of Sunderland Pier, in order to save their lives [...]". - While little is known of John Harvey, Daniel Lamond later entered the Royal Navy and died in the Battle of Copenhagen on 2 April 1801, one of the nine officers and 103 men of Captain James Walker's "Isis" killed or wounded when Rear-Admiral Horatio Nelson's fleet defeated the Danish-Norwegian fleet. - Folded and with three drystamps (6d, 6d, 1s) and 8d stamp. Seal cracked. Signed by both mariners and the Notary, counter-signed by his clerks, Thomas Mewburn and James Dove.‎

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€ 2.800,00 Kaufen

‎[Siebenbürger Sachsen]. Carl Albrecht, Siebenbürger Sachse (fl. um 1809).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Klausenburg (Cluj-Napoca), 5. I. 1809.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An seinen "lieben Bruder": "Ich danke Dir daß Du, wenn nicht durch einen Brief, wenigstens durch einen Gruß an mich, im Briefe zeigst, daß Du Dich meiner erinnerst, u. wie süß ist es vom entfernten Freunde etwas zu hören! Da schweben einem die bunten Bilder der frohen Vergangenheit in wehmüthiger Einnerung vor, und wenn man diese angenehmen Spuren der jugendlichen Jahre mit den jetzigen Verhältnissen und Schicksalen vergleicht, wie trüb wird es dann in der Seele ob der traurigen Gegenwart. Zwar hab ich selbst dem Himmel sey Dank [...] über kein hartes Schicksal zu klagen, aber unsern Freund Csech traf wahrlich ein hartes Schicksal, und wer wird nicht mitleiden mit dem leidenden Freunde? Wäre jezt unser einstiger Ritterbund real, dann wollten wir Filtsch zeigen was Freunde für den Freund thun können, wolllten ihn schrecklich strafen für dies so schändlich geheuchelte Gefühl für Freundschaft u. Rechte der Liebe. Er wußte der Bösewicht wie Csech mit Lottchen stand, hatte Csech immer die heißeste Freundschaft geheuchelt, und ist doch vermögend ihm sein Alles sein so heiß geliebtes Lottchen, worauf er durch eben diese reine Liebe die heiligsten Rechte hatte zu rauben. Warlich wer dem Freunde die Geliebte rauben kann, kann kein Gefühl, muß den schwärzesten Charakter haben [...] Greil ist so viel ich weiß auch in Vásárhely, was macht er, daß er gerade nichts von sich hören läßt?, und macht Bachner und Löw? wie lebt ihr zusammen? schreibt uns doch etwas [...] und grüße mir sie alle recht herzlich. Wir sind hier außerordentlich viele Sachsen, aber weiß der Himmel, ist das Herz schon geschlossen für neu zu erwerbende Freunde oder taugt keiner dazu, ich kann mit keinem als dem alten lieben Schulfreunde aus H[ermann]stadt fidel werden. Csech ich u. Marienburg wohnen bei Titschl Pfarrer beisammen wo wir samt Hutter Carl auch die Cost haben, und werden von letzteren u. Ekard täglich, von dem lieben Bruder u. Hutter Joseph manchmal v. den übrigen Sachsen seltener besucht. Was thust Du eigentlich in Vásárhely, lernst Du ungrisch, studirst Du Jura, oder was? Nun eine Bitte Lieber! solltest Du auf Ostern wie Rotarides sagt herüber kommen, so sey so gut uns 30 dk. guten Vásárjelyer Tobak mitzubringen, oder wenn Du nicht kämest, samt der Bekantmachung des Preises zu überschikken; welches wir dann mit schuldigem Danke rükzuzahlen versprechen [...]".‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Sieghart, Rudolf, Jurist und Ökonom (1866-1934).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Sieghart"). Wien, 9. IV. 1907.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Seine Exzellenz der Herr Ministerpräsident wäre sehr verbunden, wenn Sie die Freundlichkeit hätten, ihn heute um ½ 8 Uhr abends im Ministerpräsidium zu besuchen [...]". - Rudolf Sieghart war seit 1895 im Finanzministerium und seit 1897 im Preßdepartement des Ministerpräsidiums tätig und wurde später Sektionschef und Vorstand der Präsidialkanzlei. "1900 habilitierte er sich in Wien für politische Ökonomie, schied 1910 aus dem Staatsdienst aus und wurde Gouverneur der Allgemeinen österreichischen Bodenkreditanstalt. 1927 führte Sieghart die Union mit der Verkehrs- und Unionsbank durch, konnte jedoch 1929 den Zusammenbruch der Bank nicht verhindern, die dann 1931 mit der Creditanstalt fusioniert wurde" (DBE). Seine Erinnerungen erschienen 1932 unter dem Titel "Die letzten Jahrzehnte einer Großmacht". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Präsidial-Kanzlei.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Sigismund Franz, Erzherzog von Österreich (1630-1665).‎

‎Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 16. X. 1648.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Brief in italienischer Sprache an "Seine katholische Majestät", d. i. Philip IV. von Spanien (1605-65). - Sigismund Franz hätte als jüngerer Bruder Ferdinand Karls von Tirol ursprünglich eine kirchliche Laufbahn einschlagen sollen, konnte sich aber nach dem Tod seines Bruders als dessen Nachfolger in Tirol durchsetzen, wo er einige vielversprechende Schritte zur Konsolidierung der Lage nach der desaströsen Regentschaft seines Bruders setzte. Nach dem Verzicht auf seine kirchlichen Ämter plante Sigismund Franz zur Sicherung der Nachfolge eine Heirat, starb jedoch vor der tatsächlichen Eheschließung. Die Tiroler Linie der Habsburger starb mit Sigismund Franz in männlicher Linie aus, und Tirol fiel an die Hauptlinie zurück. - Gering fleckig und gebräunt.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎[Sigismund III. Wasa, König von Schweden und Polen (1566-1632)].‎

‎Zeitgenöss. Abschrift eines Briefs in schwedischer Sprache. O. O., 1. IX. 1594.‎

‎¾ S. 4to. Etwas angestaubt und fleckig und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Signorini, Militär.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bergamo, 11. X. 1848.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. Interessanter, aus der Zeit des italienischen Befreiungskampfes gegen Österreich stammender Brief des nicht näher identifizierten Militärs an Hauptmann Johann von Dezlhofer in Salzburg: "Meinen herzlichsten Dank für deine so gütigst theilsnahmsvollen [!] Gesinnungen bei meiner vor kurzem erfolgten Beförderung zum Obersten, nun ist aber das Versäumte gehörig nachgeholt, und ich stehe nun auf dem Culminations-Punkt meiner militärischen Laufbahn, die [ich] wenn es zu dem höchst unwahrscheinlichen Frieden kommen sollte, mit Ausnahme besonders angenehmer Dienstesverhältnisse, auch dann zu verlassen gesonnen bin [...] So wie sich täglich die politischen Verhältnisse immer mehr und mehr trüben ist es wohl leicht möglich, daß auch die Reserve Bataillons in Aktivität kommen dürften. - Wie soll und wird das Ganze enden? [...] Seit der Rückkehr hat der Feldmarschall seine frühere Güte gegen die Lateiner / an welche[r] Graf Wallmoden leider viele Schuld trägt / ganz abgelegt; es wurden auch bereits in Mailand schon 11 Individuen erschossen [...]". - Mit kl. Ausschnitt durch Siegelöffnung (keine Textberührung); stärkere Durchschlagspuren.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Silva, Michael Kardinal, (D. n. b.).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Wohl Rom, 1548.‎

‎Auf Pergament. ½ S. Qu.-4to. Stark knittrig und verblaßt und mit kleinen Einschnitten von einem ehemals angehängten Siegel.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Silvestre de Sacy, Antoine Isaac Baron, French linguist and orientalist (1758-1838).‎

‎Autograph letter signed. No place, 24 Nov. 1832.‎

‎8vo. ½ p. on bifolium. With integral address panel. To François Sauvo, of the "Moniteur Universel". Having studied Semitic languages, Silvestre de Sacy began to make himself a name as an orientalist, and during the years 1787-91 he worked on the Pahlavi inscriptions of the Sassanid kings. After retiring from public service in 1792, he became professor of Arabic at the newly-founded School of Living Eastern Languages ("École speciale des langues orientales vivantes"). He was a contemporary and teacher of Champollion, and made some progress in identifying proper names in the demotic inscription on the Rosetta Stone. - Slightly browned and wrinkled.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Simbschen, Karl Frh. von, Militär (1794 o. 96-1870).‎

‎Brief mit eigenh. U. Venedig, 20. X. 1849.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. An das k. k. Armee-Oberkommando in Mailand betr. der von Gf. Montecuccoli vorgeschriebenen Vorgangsweise zur Einnahme der direkten Steuern. - Simbschen war der Held der Schlacht bei Komorn (Juli 1849): "Auch das Erscheinen Görgey's mit 48 dicht geschlossenen Halbescadronen am Schlusse des Tages hindert Simbschen nicht, mit seinen erschöpften Escadronen in die Reitermasse einzuhauen und sie in die Flucht zu schlagen. Für dieses entschlossene und den siegreichen Ausgang der Schlacht herbeiführende Verhalten wurde Simbschen der Auszeichnung mit dem Militär-Maria-Theresien-Orden würdig erkannt [...]". Seine "kriegerische Thätigkeit" insgesamt reihte "Leistung an Leistung" derart aneinander, "daß die seiner Leitung anvertrauten Truppen [...] sich mit vollem Recht 'die nie besiegte Brigade' nennen konnten"; mit seinem Tod nach sechsjährigem, in Schönau bei Teplitz verbrachten Ruhestand, "verlor die Armee einen der tüchtigsten Reiterführer" (ADB XXXIV, 346ff.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Kais. Königl. Commission der Außerordentlichen Kriegs-Contribuzion".‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Sina, Georg Simon, Bankier (1782-1856).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. IV. 1850.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Es freut mich zu hören daß es Ihnen gut geht und bitte ich Sie rechte Acht zu geben auf Ihre Gesundheit und Zeit [...]". - Sina war seit 1830 neben Salomon Mayer von Rothschild an allen Staatsanleihen und ihren Emissionen beteiligt, war Besitzer von zahlreichen Herrschaften in Niederösterreich (darunter Mauerbach, Rappoltenkirchen, Gföhl, Leopoldsdorf), Böhmen, Mähren und Ungarn, besaß Anteile an einer großen Zahl von finanziellen und wirtschaftlichen Unternehmungen und war u. a. auch Gouverneur-Stellvertreter der Oesterreichischen Nationalbank sowie Präsident der Staatseisenbahngesellschaft. Er war führend am Ausbau des ungarischen Eisenbahnnetzes beteiligt und finanzierte den Bau der Kettenbrücke über die Donau zwischen Buda und Pest, die zwischen 1842 und 49 errichtet wurde. Nach Rothschild galt Sina lange Zeit als zweitreichster Mann Österreichs.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Sinnich auf Streitwiesen, Konstantin, Obereinnehmer des Erzherzogtums Oesterreich unter der Enns (D. n. b.).‎

‎Quittung mit eigenh. U. Wien, 28. VI. 1694.‎

‎1 S. Schmal-Folio. Mit papiergedecktem Siegel. Bestätigt den Erhalt von 45 Gulden, 1 Schilling und 15 Pfennig durch die Äbtissin von Kirchberg. - Auf Briefpapier mit gedruckter Titulatur.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Sinowatz, Fred, Politiker und österreichischer Bundeskanzler (1929-2008).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 20. VI. 1983.‎

‎½ S. Gr.-4to. An Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97): "Über Ihren Brief [...] habe ich mich wirklich sehr gefreut und ich danke Ihnen aufrichtig für die herzlichen Worte, die Sie für mich gefunden haben [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas knittrig.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Slatin-Pascha, Rudolf von, Anglo-Austrian soldier and administrator in the Sudan (1857-1932).‎

‎2 ALS ("R. Slatin"). Vienna, 1899 resp. d. d.‎

‎(Large) 8vo. Altogether (1¼+1½ =) 2¾ pp. on 2 ff. With 1 autogr. envelope. Sending Comtesse Helen Wydenbruck a portrait photograph of himself. - One letter on stationery with blindstamped vignette.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Smid, Jan, Land- und Ackerbauminister (1865-1945).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ‘s-Gravenhage, 5. X. 1920.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Margarethe von Krauhs [!] Elislago: „Ich beehre mich Ihnen mit zu teilen, dass heute ein offizielles Schreiben ausgehen wird nach den folgenden Herren mit der Bitte Ihnen die Gelegenheit eröffnen zu wollen etwas von den [!] Gartenbau und die Käsebereitung in den betreffenden Gebieten zu sehen. P. de Vries, Directeur der Rijksstuinbouwwinterschool te Aalsmeer (Blumencultur). K. Volkersz, Directeur der Rijksstuinbouwwinterschool te Lisse (Blumenzwiebeln), Dem Directeur der Rijksstuinbouwwinterschool te Naaldwijk (Gemüse und Obst), A. Boos, Rijkszuivelconsulent te s-Gravenhage, Zwarteweg No. 24 (Käsebereitung). C. P. Moerlands, Directeur der Rijksstuinbouwwinterschool te Boskoop (Baumschulen) [...]“. - Die Adressatin war die Tochter von General Heinrich Krauss von Elislago (1862-1932). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des „Ministerie van Landbouw, Nijverheid en handel. Directie van den Landbouw“.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Soden, Julius Reichsgraf von, writer, impresario and economist (1754-1831).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 22 Sept. 1830.‎

‎Small 4to. ½ p. With integral address panel. To Count Haller, asking to mark some figures he had sent him. - Slight damage to edges.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Solms-Braunfels, Hermann Prinz zu, Erbprinz und Mitglied des Deutschen Reichstags (1845-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dux (Böhmen), 29. V. [1879].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An seinen Schneider: "Anbei ein Muster, wovon ich Ew. Wohlgeboren ersuche mir sogleich einen ganzen Anzug zu machen u. denselben nach Braunfels bei Wetzlar [...] zu schicken [...]". - Der Sohn von Wilhelm zu Solms-Braunfels und seiner Gattin Maria, geb. Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau war seinerseits mit Maria Theresia Eleonore, Prinzessin zu Solms-Braunfels, verheiratet und nach deren Tod 1882 mit Elisabeth (1859-1951), der Tochter von Heinrich XIV. Reuß (jüngere Linie). Für die Deutschkonservative Partei war er von 1881 bis 1890 als Mitglied des Deutschen Reichstags tätig.‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Sophie Friederike von Bayern, Erzherzogin, Kaiserinmutter (1805-1872).‎

‎Eigenh. Briefabschrift. O. O., wohl 1866.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Laut einer zeitgenöss. Notiz auf der Verso-Seite von Bl. 2 die "Abschrift einer Stelle des Briefs S. M. an die Frau Ehzgin. Sofie. Von dieser mir geschenkt am 19. Fbr. 1866": "[...] was diese armen Leute für Angst durchmachen müssen, ist entsetzlich. Wenn wir wieder diners und soirées geben können, wird mir Hohenlohe sehr abgehen, denn er ist über alles Lob erhaben in Eifer und Takt". - Erzherzogin Sophie, Tochter des Königs Maximilian von Bayern, war seit 1824 mit Erzherzog Franz Karl von Österreich verheiratet. Metternichs Sturz 1848 unterstützend, hielt sie ihren Gemahl davon ab, nach der Abdankung Ferdinands I. die Krone anzunehmen, und setzte die Thronbesteigung ihres Sohnes Franz Joseph I. durch. Während der ersten Regierungsjahre des jungen Kaisers Ihren nicht minder großen Einfluss bei Hof walten lassend, schuf sie u. a. die Voraussetzungen für dessen Heirat mit ihrer Nichte Elisabeth (Sisi), mit der es später zu starken Spannungen kam, als sie in die Erziehung ihrer Enkelkinder eingriff. - Etwas angestaubt und fleckig.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎[Karikaturen - Kärnten].‎

‎Spätbiedermeierliche politische Originalkarikaturen aus Kärnten. Sammlung von 5 kolorierten (teils aquarellierten) Karikaturen und 1 illustriertem allegorischen Gedicht. [Wolfsberg, 1867].‎

‎Buntstift bzw. Aquarell und Tinte auf Papier. 6 SS. Gefaltete Doppelblätter bzw. Einzelbögen. 4to. Die Zeichnungen aus der Hand eines biographisch nicht näher faßbaren Karikaturisten zielen vornehmlich auf die Zustände im Kärntner Nachmärz. Aufs Korn genommen werden ausbeuterische Stadtfürsten, Beamtenfilz und die Behäbigkeit der Landespolitiker. In einer Landtagssitzung lobt der Präsident die als phlegmatische Schafe dargestellten Abgeordneten: "Ruhe, Geduld und Schlaf sind die ersten Pflichten eines treuen Staatsbürgers! Sie meine Herren haben an diesen Prinzipien festgehalten, das Volk wird Ihnen dafür dankbar sein. Fahren Sie fort immer daß [!] zu befolgen, damit das Vaterland in Frieden bleibt." Konkreter wird der Angriff in der Zeichnung der "sieben Planeten in Wolfsberg", in der lokale Größen und Politiker gebrandmarkt werden. Um die "Sonne" Erlacher kreisen die vielfach als Teufelchen gezeichneten Planeten "Saturn" Löschnigg ("der feindlichste von allen Planeten, vorzüglich dem Bauern und Bürgerstand"), "Jupiter" Prohazka ("Donnerkeule der Exekutionen, Pfändungen, Lizitationen"), "Mars" Schnerich ("der größte Raubgeselle in seinem Kreis"), "Venus" Feichter ("Planet der Liebe zum - Geld"), "Merkur" Semen ("Beutelschneider") und "Mond" Isak ("lockt den Leuten das Geld heraus mit Spitzbüberei"). Besagter "Raubgeselle" Schnerich ist möglicherweise zu identifizieren mit dem Wolfsberger Notar und Rechtsanwalt Gotthard S. (1821-1907), der später auch als Lyriker hervortrat (vgl. Giebisch/G. 367). Schnerich und Löschnigg haben in weiteren Karikaturen Auftritte als heuchlerische Quacksalber, die ihren an Blutarmut leidenden Patienten Blutegel verschreiben, bis bei diesen weder Geld noch Blut mehr zu holen ist. An der Wand hängen Medaillen, die Österreich bei der Pariser Weltausstellung (wohl 1867) als "ersten Preis für Säugethiere erhalten" habe. Wiederum eine andere Zeichnung nimmt den österreich-ungarischen Ausgleich aufs Korn: Der quengelnde Bub Janos wird von der Mutter Austria mit einem Patent ruhiggestellt, während die anderen, nicht so bedachten Kinder Böhmen, Tirol, Krain etc. sich beschweren, aber auf mögliche spätere Gunst vertröstet werden. Das allegorische Gedicht, das die Schwächung Habsburgs beklagt, ist illustriert mit einem Doppeladler, dessen eine Körperhälfte zusehends seine Federn verliert und dessen Reichsapfel entzweigebrochen ist. - Interessante Sammlung politischer Karikaturen, die offenbar als Gelegenheitsillustrationen eines von der Gemeindesteuer geschröpften Wolfsberger Bürgers entstanden. - Teils mit kl. Einrissen bzw. fingerfleckig, sonst gut erhalten.‎

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€ 1.400,00 Kaufen

‎[Spain - Alfonso XII].‎

‎Correspondence with the Imperial Foreign Minister Count Julius Andrássy regarding the bestowal of the dignity of Grandee. Madrid, 1875.‎

‎Folio and large 8vo. Altogether 19 ff. Includes three letters signed by Spanish ministers (Francisco de Cardenas and A. de Castro) with contemp. translation.‎

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€ 850,00 Kaufen

‎Spaur, Johann Baptist Graf, Staatsmann (1777-1852).‎

‎Brief mit eigenh. U. Venedig, 9. XI. 1833.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für "die Ihrem schätzbarsten Schreiben vom 29. v. M. beiliegenden Sendungen, welche neue Beweise Ihrer bewährten Liebe und Anhänglichkeit an den Allgegenwärtigsten Landesfürsten und an das Vaterland enthalten [...]". - Graf Spaur war zu jener Zeit Gouverneur von Venedig und wurde trat später die Stelle des Landes-Gouverneurs der Lombardei an, "in welcher er bis kurz vor Ausbruch der Revolution im Jahre 1848 verblieb, indem er bald, nachdem Erzherzog Rainer Mailand verlassen, demselben gefolgt war und die Verwaltung des am Krater des Aufruhrs stehenden Landes in die Hände des Vice-Präsidenten Heinrich Grafen O'Donnell niederlegte" (Wurzbach XXXVI, s. v.).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Speer, Albert, Architekt und Politiker (1905-1981).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Speer"). Heidelberg, 25. IV. 1978.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Leider ist es mir zeitlich nicht moeglich, Ihnen einen Bericht ueber die Geschichte Heidelbergs zu geben. Ich schlage vor, dass Sie sich an ein Reisebuero wenden, um naehere Auskuenfte ueber dieses Ihr zukuenftiges Reiseziel zu erhalten [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Speer, Albert, Architekt und Politiker (1905-1981).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Speer"). Heidelberg, 19. IX. 1976.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "[...] Ich glaube es genügt vielleicht, wenn ich Ihnen zum Einkleben in eines meiner Bücher eine Widmung beilege [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Speer, Albert, Architekt und Politiker (1905-1981).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Speer"). Heidelberg, 26. VIII. 1975.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "[...] [L]eider ist es mir nicht möglich, Ihnen meine Memoiren zuzusenden. Sie müssten sich an eine Buchhandlung wenden, und ich lege Ihnen die Adresse einer solchen bei [...] Vielleicht lassen Sie sich gleich mein zweites Buch, das gerade erschienen ist ('Spandauer Tagebücher') ebenfalls zusenden [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Spitzmüller, Alexander Frh. von Hamersbach, Politiker und Finanzfachmann (1862-1953).‎

‎Visitkarte mit einer eigenh. Zeile. [Velden am Wörther See (Kärnten)], 15. VI. 1937.‎

‎1 S. Carte-de-visite-Format. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche. - Alexander Frh. von Spitzmüller war von 1904 bis 10 Präsident der Finanzlandesdirektion, hernach Handelsminister und Generaldirektor der Österreichischen Creditanstalt, wurde 1916 mit der Kabinettsbildung betraut und leitete 1916/17 und 1918 das Finanzministerium. Nach dem Ersten Weltkrieg war er Gouverneur der Österreichisch-ungarischen Bank und zu Beginn der 1930er Jahre erneut Direktor der Creditanstalt.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Spitzmüller, Alexander Frh. von Hamersbach, d.Ä., Politiker (1862-1953).‎

‎2 eigenh. Briefkarten mit U. O. O., 7.II. und 17.XI. 1920.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Dankt für die "bezeigte Anteilnahme in sturmbewegter Zeit" und zitiert aus Shakespeares "Cymbeline" ("Reverence that angel of the world"). - Der in Wien geborene Sohn eines Regierungsrats studierte Rechtswissenschaften, wurde 1884 promoviert und trat anschließend in den Staatsdienst. Von 1895-99 Kabinettschef im Finanzministerium, 1904-10 Präsident der Finanzlandesdirektion, 1910-15 Handelsminister und Generaldirektor der Österreichischen Creditanstalt, wurde Spitzmüller 1916 mit der Kabinettsbildung betraut und leitete 1916/17 und 1918 das Finanzministerium. Nach dem Ersten Weltkrieg schließlich war Spitzmüller als Gouverneur der Österreichisch-ungarischen Bank und 1931/32 erneut als Direktor der Creditanstalt tätig. Vgl. DBE und Öster. Lex. II, 423f.‎

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€ 58,00 Kaufen

‎Splenyi von Miháldy, Ignaz Frh., Militär (1772-1840).‎

‎Brieffragment mit eh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. 69:110 mm. Ignaz Frh. Splenyi von Miháldy diente durch mehrere Regimenter hindurch und wurde 1833 Kapitän der ungarischen Leibgarde, "in welcher Stellung er bis zu seinem im Alter von 68 Jahren zu Miskolcz erfolgten Tode blieb" (Wurzbach, s. v.).‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Srbik, Heinrich von, Historiker (1878-1951).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Srbik"). Innsbruck, 5. I. 1913.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den namentlich nicht genannten Psychologen Hermann Swoboda (1873-1963), den Begründer der "Periodenlehre" des Biorhythmus, mit der Bitte um die Empfehlung eines Nachhilfelehrers für einen "sehr begabten, aber schwerfälligen Mann", der die Rigorosen an der Universität Wien abzulegen gedenkt: "[...] Er hat als Studiengebiet für das Rigorosum die Geschichte der neuern deutschen, englischen u. französischen Philosophie bis etwa Kant gewählt. Die Lehrbücher genügen ihm nicht d. h. er sagt, er könne aus ihnen nicht ganz klug werden und möchte einige Tage vor dem Rigorosum in Wien bei einem guten Kenner der Materie einige Informationsstunden nehmen [...]". - Der große Historiker war Professor für Geschichte in Graz und Wien. Sein 1925 erschienener "Metternich, der Staatsmann und der Mensch" gab Anstoß zu einer Neubewertung der Geschichte des Vormärz und brachte ihm Anerkennung als einer der führenden deutschen Historiker. 1929/30 als Unterrichtsminister im Kabinett Schober tätig, lehnte er eine spätere Einladung von Bundeskanzler Schuschnigg, in dessen Regierung einzutreten, ebenso ab wie Berufungen an die Universitäten Bonn, Köln, Berlin und München. 1938 wurde Srbik als Vertreter der österreichischen Wissenschaft im Deutschen Reichstag nominiert, ohne vorher der NSDAP angehört zu haben. Im "Anschluß" Österreichs sah er seine Reichsidee zwar verwirklicht, trat aber als Präsident der Akademie der Wissenschaften in Wien für die Bewahrung österreichischer Traditionen ein. Wegen seiner Zugehörigkeit zum Deutschen Reichstag wurde er nach Kriegsende von seinem Lehrstuhl und seinen anderen akademischen Funktionen entbunden und vorübergehend in Ehrwald (Tirol) inhaftiert. Vgl. Öst. Lex. II, 426.‎

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€ 75,00 Kaufen

‎[St. Johann bei Herberstein].‎

‎Religions Zeugniß. St. Johann bei Herberstein, 1. IX. 1831.‎

‎½ S. Folio (209:336 mm). Mit rotem Wachssiegel. "Von unterzeichneter Pfarre wird hiemit bestättigt, daß Leopold Propst seiner Profession ein Maurer aus der Religionslehre geprüft, und darinn wohl unterrichtet befunden worden seye". Gezeichnet von Pfarrer Obersamer.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎[St. Josef Kinderspital].‎

‎Brief mit 7 eigenh. U. der Direktionsmitglieder. Wien, 18. VI. 1858.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. An den Chirurgen Franz Mayer: "Die gefertigte Direktion beehrt sich, nachdem Euer Hochwohlgeboren einem höheren ehrenvollen Rufe folgend, aus dem Verbande dieses Institutes [aus]getreten sind, Euer Hochwohlgeboren für Ihre ausgezeichnete zum Wohle des Kinderspitals und der leidenden Menschheit geleisteten langjährigen uneigennützigen Dienste [...] ihren innigsten und verbindlichsten Dank abzustatten [...]". - Die Unterzeichner sind Ludwig Gf. Breda, Ferdinand Hessler, Johann Dienst, Johann Lamatsch, Anton Anton Burg, Josef Beskiba und Joseph Treitl. - Stefan Ladislaus von Romer - der Erfinder des Zündholzes - begründete 1842 das Kinderspital; seit 1949/50 befindet sich dort eine nach Plänen von Otto Nadel errichtete städtische Wohnhausanlage.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Stahl, Friedrich Julius, Politiker (1802-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. III. 1859.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. An den Hofprediger Krumacher (?): “Es ist bezüglich der 2 Gegenstände, welche neul[i]ch für [die] Verhandlung am Kirchentag beschlossen wurden, schriftlich der Wunsch [...] ausgesprochen worden, daß die Referenten jetzt schon Andeutungen über die Richtung Ihres Vortrages und die allenfälligen Thesen dem engeren Ausschuß mittheilen sollen, und dann erst der definitive Beschluß gefaßt werden möge [...]”. Gefahr laufend, sein Amt als Hochschullehrer wegen fortwährender Auseinandersetzungen mit König Ludwig I. von Bayern zu verlieren, folgte der Staats- und Kirchenrechtler 1840 einem Ruf nach Berlin, wo er “zu einem der gefeiertsten und angefeindetsten Professoren und Politiker seiner Zeit auf[stieg]. Nach der Revolution 1848 war er von 1849 bis zu seinem Tode Abgeordneter der preußischen Ersten Kammer bzw. auf Lebenszeit berufenes Mitglied des Herrenhauses. Dort wie im Erfurter Unionsparlament 1850 etablierte er sich als anerkannter Parteiführer der rechten Konservativen, der sog. ‘Fraktion Stahl’” (BBKL X, s.v.). Am Höhepunkt seines Wirkens als Wissenschaftler und Politiker war Stahl in den 50er Jahren als Rektor der Berliner Universität und Mitglied des Evangelischen Oberkirchenrats angelangt. Sein großes Verdienst war es, “die Konservativen zur Akzeptanz der geschriebenen Verfassung veranlaßt zu haben” und formulierte in seinem Werk unmißverständlich “das Grundprinzip der in Deutschland bis 1918 bestehenden konstitutionellen Monarchie” (DBE).‎

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€ 240,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎Album amicorum der Ella Gräfin zu Lodron-Laterano und Castelromano (1880-1964). Graz, Himmelberg, Meran, Pula, Schönau am Königsee, Venedig u. a. O., 1894-1903.‎

‎147 SS. auf 89 Bll. mit 250 (davon zahlr. illustr.) Eintragungen. Lederband der Zeit mit Resten einer Metallschließe. 8vo. Hübsches Grazer Stammbuch der 1880 in Meran geborenen und 1964 in Schwaz verstorbenen Gräfin Ella (Gabrielle) Lodron, deren eigenhändiger Besitzvermerk sich am fliegenden Vorsatz verso findet, mit zahlreichen, teils einmontierten Aquarellen, Feder- und Bleistiftzeichnungen sowie einigen zeitgenössischen Photographien. Die Einträge stammen u. a. von den Malern Ludwig Thiersch (1825-1909, S. 49 mit alt einmontierter Bleistiftzeichnung des Hohen Göll, dat. 7. VII. 1896, und eh. Widmung mit U. am Trägerpapier, dat. Schönau, Köppeleck, 22. VIII. 1897) und Franz Ferdinand Ritz (1868-1952, mit alt einmontiertem Aquarell, S. 98), dem Militär und Politiker Zeno Vinzenz Graf von Goëss (1846-1911, S. 57), dem Landwirt und Besitzer einer Baumschule Silverio Freiherr von Cesenatico Pirquet (geb. 1870, S. 118), dem Immunologen Clemens Frh. von Pirquet (mit einer eigenh. Federzeichnung - ein Skelett, das in einen Spiegel blickt - sowie einer eh. signierten Tuschzeichnung - zwei Silhouetten, dat. 2. XII. 1898; SS. 148 und 149), dem Juristen, Philologen und Lyriker Joseph Lazarini (1816-95, S. 178) sowie von Paula, Marie, Toni und Ferdinand Aichelburg (S. 96), Marie, Therese, Sophie und Helene Esterhazy (alle 14. IV. 1900, S. 123), Louise von Thurn und Taxis (S. 166, mit einer alt einmontierten eh. [?] Federzeichnung) sowie ein möglicherweise aus der Hand von Franz Joseph von Thurn und Taxis stammendes Blatt mit aquarellierten Wappen der Häuser Thurn und Taxis, Wilczek, Harrach, Brandis u. a. (S. 157). Die hübsche Zeichnung einer Tennisspielerin - wohl ein Portrait Ellas - widmet Fritz Bianchi der Stammbuchhalterin zu ihrem 22. Geburtstag am 14. November 1902. - Bindung teils gelockert; einige Bll. lose. Beiliegend ein mit "Menu" beschr. Blatt (dat. 3. V. 1902) mit zahlr. U. in Bleistift sowie ein Lesezeichen Ellas mit ihrem Namenszug.‎

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€ 800,00 Kaufen

‎Stanley, Henry Morton, African explorer (1841-1904).‎

‎Autograph letter signed. [London], November 26, no year.‎

‎8vo. 1 p. To Sir Walter: "I hope you will kindly excuse me from coming tonight as I see no immediate end to my work - unless I put in a few hours extra. I hope to be free by about noon tomorrow [...]". - The Anglo-Irish diplomat and colonial administrator Sir Walter Francis Hely-Hutchinson (1849-1913) served as Governor and Commander-in-Chief of Natal and Zululand (1893 to 1901) and as Governor of the Cape Colony (1901ff.). - On paper with embossed address; reverse with traces of mounting.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Starhemberg, Ernst Rüdiger Fst., Politiker (1899-1956).‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Die Bildseite mit einem gezeichneten Portrait Starhembergs. - Nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie eine eigene Schutztruppe aufstellend, die gegen Plünderer und Wilddiebe vorging, war Starhemberg 1919 beim "Freikorps Oberland" am Sturm auf den Annaberg in Oberschlesien und im November 1923 an Hitlers Marsch auf die Feldherrenhalle in München beteiligt; Ende der 1920er Jahre Heimwehrführer in Oberösterreich, war er von 1930 bis 36 Bundesführer des Heimatschutzes. Den austrofaschistischen Kurs von Engelbert Dollfuß unterstützend, war Starhemberg nach dessen Tod von Juli 1934 bis Mai 1936 Bundesführer der Vaterländischen Front. Nach seiner Entlassung aus dem Kabinett und der Auflösung der Heimwehr begab sich Starhemberg in die Schweiz, trat 1940 in die französische Armee ein, mit der er nach England übersetzte, und ging 1942 nach Südamerika. 1956 kehrte er anläßlich der Verhandlungen um die Rückgabe seines Vermögens nach Österreich zurück.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Starhemberg, Fanny, geb. Larisch von Moennich, Politikerin (1875-1943).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Bad Ischl, 10. XI. 1932.‎

‎2 SS. Qu.-schmal-kl.-8vo. An Prinzessin Maria Henriette von Hohenlohe-Schillingsfürst zum Ableben ihres Gatten Gottfried Prinz Hohenlohe. - Die Gattin von Erbgraf Ernst Rüdiger von Starhemberg war während des Ersten Weltkrieges Präsidentin des Frauenhilfsvereins vom Roten Kreuz in Oberösterreich und später Delegierte beim Weltkongreß des Roten Kreuzes in Genf (1921); von 1923 bis 1934 war sie erste Vizepräsidentin des Landeshilfsvereins des Roten Kreuzes. "Nach Gründung der Katholischen Frauenorganisation war Starhemberg seit 1914 mehr als zwanzig Jahre deren Präsidentin. Nach dem Ersten Weltkrieg in der Christlichsozialen Partei aktiv, war sie 1920-31 Mitglied des Bundesrats. Als Angehörige der Landesparteileitung überwand sie 1925 die Gegnerschaft der Christlichsozialen zu den Wehrverbänden, jedoch mißlang der Versuch, ihren ältesten Sohn Ernst Rüdiger Fürst Starhemberg zum Obmann des Reichsbundes der Katholischen Jugend zu machen. Nach der Neuordnung des Katholischen Volksvereins wurde Starhemberg 1934 in den Ausschuß gewählt. Sie war Vorstandsmitglied der internationalen Frauenliga und Vertreterin Österreichs für Frauen- und Jugendschutz im Völkerbund. Seit 1936 gehörte sie dem Führerrat der Vaterländischen Front an" (DBE). Nach dem "Anschluß" Österreichs 1938 kurzzeitig verhaftet, zog sie sich anschließend auf ihre oberschlesischen Besitztümer zurück. - Beiliegend zwei weitere Briefe mit eh. U. von General Johann Bordolo und Georg Graf Károlyi in Betreff desselben Todefalles.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Starhemberg, Paul Jakob Gf., Geheimer Rat (1560-1635).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. XII. 1624.‎

‎1 S. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Starhemberg war Kämmerer von Kaiser Matthias, geheimer Rath und General-Commissär in Ungarn. Nach Matthias’ Tod 1619 war er der Wortführer der Sturmpetition an Erzherzog Ferdinand II.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Stefan Franz Viktor, Erzherzog von Österreich und Palatin von Ungarn (1817-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schaumburg, 22. XII. 1858.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten - seinen "Nachfolger" - mit einem Empfehlungsschreiben für Karl Salm, den Stiefbruder einer Mathilde Münzberg, "in Erinnerung der Zeiten wo ich mehrmals als Landes-Chef in ihr väterliches Haus kam": "[...] Hören Sie [die] Petentin freundlich an, um aus ihrem eigenen Munde zu erfahren, daß ihr Bruder zwar einen leichtsinnigen Streich begangen, ihn aber seit 6 Jahren schwer gebüßt hat, um zu erfahren, daß sein einziger Wunsch darin bestehe wieder rehabilitirt zu werden und in die Lage versetzt zu werden, Beweise seiner vollständigen Besserung geben, sich eine entsprechende Existenz gründen zu können [...]". - Der Sohn von Erzherzog Joseph und dessen zweiter Gemahlin Hermine, geborene Prinzessin von Anhalt-Bernburg-Schaumburg, wurde im Dezember 1843 Zivilgouverneur von Böhmen. Nach dem Tod seines Vaters 1847 zum stellvertretenden Palatin von Ungarn ernannt, wurde er im November desselben Jahres durch die Wahl des Reichstags und die Bestätigung des Kaisers definitiv mit dieser Würde betraut. Infolge der Märzereignisse 1848 wurde seine Stellung der nationalen Partei wie der österreichischen Regierung gegenüber unhaltbar, vor allem, nachdem er im September vom Reichstag zum Oberbefehlshaber der ungarischen Armee gegen Jelacic ernannt worden war. Er entsagte daher am 24. September 1848 dem Palatinat, zog sich 1850 auf seine Besitzungen in Nassau (Grafschaft Holzappel und Schaumburg) zurück und starb 19. Februar 1867 in Mentone an Schwindsucht ohne Kinder zu hinterlassen. Sein Grab befindet sich, wie das aller Palatine Ungarns, in Budapest.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎[Steiermark. - Deutscher Orden].‎

‎Rechnung an die Kommende des Deutschen Ritterordens Groß-Sonntag. Pettau, 1628.‎

‎Handschrift auf Papier. 3½ SS. auf Doppelblatt. Folio (32:20 cm). Vorliegender “Außzug” enhält eine detaillierte Rechnung von Lorenz Weisinger, “Bürger und Sattler zu Pettau” an die Kommende des Deutschen Ritterordens in Groß-Sonntag (Velika Nedelja/Slowenien) nahe Pettau, das im Mittelalter “zu den bedeutendsten Städten im steirischen Draugebiet gehörte” (800 Jahre Deutscher Orden, Ausstellungskatalog, S. 33). Wie weiters vermerkt, hat der Sattler am “Kirchtag 1628 Zu Pettau [...] ein Abschlag empfangen [...]”. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎[Steiermark. - Deutscher Orden].‎

‎Rechnung an die Kommende des Deutschen Ritterordens Groß-Sonntag. Pettau, 1658.‎

‎Handschrift auf Papier. 2½ SS. auf Doppelblatt. Folio (32:20,5 cm). Vorliegendes “Verzeichnis waß ich [...] in Satler arbeith das 1657 Jahr gearbeith habe” enhält eine detaillierte Rechnung von Rumpprecht Müntigler, “Bürger und Sadler zu Pettau”, an die Kommende des Deutschen Ritterordens in Groß-Sonntag (Velika Nedelja/Slowenien) nahe Pettau, das im Mittelalter “zu den bedeutendsten Städten im steirischen Draugebiet gehörte” (800 Jahre Deutscher Orden, Ausstellungskatalog, S. 33). Wie weiters vermerkt, ist am “12. März 1658 diser Auszug [...] völlig bezalt worden”. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎[Steiermark. - Gut Moosbrunn].‎

‎Drei Kanzleiabschriften des 19. Jahrhunderts über die Besitzverhältnisse eines Lehensgutes in Moosbrunn/Stmk. [Graz], 16. bzw. 19. Jhdt.‎

‎Handschrift auf Papier. Zusammen (4½+9½+4½) 18½ SS. Folio (34,3:21 cm). Gegenstand der Schreiben sind von Paul Frh. von Thannhausen (1573) bzw. Ludwig von Dietrichstein (1589) im Auftrag von Erzherzog Karl II. von Österreich (1540-1590) ausgestellte Lehensbestätigungen “jährlich mit zwey Pfund Pfenning zinsbar” an Maximilian von Khünburg über einen “Hof zu Mosbrunn, samt seiner Zugehörung in unseren Fürstenthum Steyr gelegen / welcher Hof darmals ein Bauernhof gewesen, und der Wagnerhof genannt worden”. Weiters findet sich hier eine Abschrift eines Briefes eines biographisch nicht identifizierten Franz Klein, der auf eben dieses Gut seinerseits Ansprüche stellt. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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