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Waldheim, Kurt, Diplomat und österreichischer Bundespräsident (1918-2007).
2 gedr. Portraitbroschüren mit jeweils eigenh. U. O. O., 1986.
Gr.-4to. Werbematerial aus dem Präsidentschaftswahlkampf 1986, eine Broschüre mitunterzeichnet von Waldheims Gattin.
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Waldheim, Kurt, Diplomat und österreichischer Bundespräsident (1918-2007).
Gedr. Briefkarte mit eigenh. Grußzeile und U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit drei Beilagen (s. u.). An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Beiliegend drei Originalaufnahmen des Bundespressedienstes von der Angelobung Kurt Waldheims als Bundespräsident.
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Waldheim, Kurt, Diplomat und österreichischer Bundespräsident (1918-2007).
Gedr. Briefkarte mit eigenh. Grußzeile und U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr.
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Waldheim, Kurt, Diplomat und österreichischer Bundespräsident (1918-2007).
Gedr. Briefkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten für dessen Wünsche zu seinem Geburtstag. - Beiliegend zwei Originalaufnahmen von der Angelobung Kurt Waldheims als Bundespräsident.
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Waldheim, Kurt, Diplomat und österreichischer Bundespräsident (1918-2007).
Visitenkarte mit eigenh. Grußzeile und U. und signierte Portraitkarte. O. O., 1984.
Je 1 S. Visitkartenformat bzw. schmal-8vo.
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Wallmoden, Ludwig Gf., Militär (1769-1862).
2 eigenh. Briefe mit U. O. O. u. D.
Zusammen 2 SS. 8vo. Ein Br. mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Mein lieber Vivenot ich komme erst Dienstag Abends vorbei und wünschte sehr, Sie noch einmal [...] zu sehen [...]“ (dat. „Sonntag Mittag“; mit eh. Adresse und kl. Ausr. auf Bl. 2 durch Siegelbruch). - „Indem ich mich nach Ihrer Gesundheit erkundige, ist meine etwas durch Augen Trübheit gestört, ich bitte Sie daher mir mitzutheilen wen nach Ihrer Ansicht und Erfahrung ich consultiren sollte [...]“ (undat.; am linken unteren Blattrand von fremder Hand in Bleistift vermerkt „geschrieben den 29. X. 59 im 91sten Jahre seines Alters“). - Wallmoden zeichnete sich in den Feldzügen von 1796 bis 1801 sowie 1809 in der Schlacht bei Wagram aus, wurde 1810 zum Feldmarschall-Leutnant befördert und ließ sich 1812 beurlauben, um als Befehlshaber der Russisch-deutschen Legion gegen Frankreich zu kämpfen. Nach der Rückkehr in österreichische Dienste erhielt er den Oberbefehl über die in Neapel stationierten Truppen, besetzte Sizilien und wurde General der Kavallerie und Militärkommandant von Mailand. 1848 nahm er seinen Abschied. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.
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Washington, Maximilian Frh. von, Staatsmann (1829-1903).
Eigenh. Brief mit U. Zürich, 2. I. 1871.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Ministerialrat: “Aus den Zeitungen entnahm ich gestern zufällig, daß Se. K. u. K. Majestät [...] in gerechter Anerkennung Ihrer hervorragenden Verdienste um die öesterreichische Landes Cultur den Orden der Eisernen Krone zu verleihen geruhten [...]”. - Aus altem englischen Geschlecht - das von England über Nordamerika und Holland nach Deutschland sich verzweigt hat - stammend, wußte sich der Sohn des Generalmajors und Generaladjutanten von König Ludwig I. von Bayern Jacob von Washington große Verdienste um die Entwicklung der Landwirtschaft zu erwerben und wurde 1877 Präsident der steirischen Landwirtschaftsgesellschaft. Der Besitzer der ehemals Herbersteinschen, später Gallerschen Herrschaft Pöls in der Nähe von Graz und Träger des Ordens der Eisernen Krone zweiter Klasse (1866) wurde 1879 als lebenslanges Mitglied in das Herrenhaus des österreichischen Reichsrats berufen. Vgl. Wurzbach, in: DBA I 1334, 30-32. - Mit kl. Ausschnitt auf Bl. 1 (keine Textberührung).
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Washington, Maximilian Frh. von, Staatsmann (1829-1903).
Eigenh. Brief mit U. Pöls, 11. II. 1873.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hofrat: “Zu meiner Schande muß ich es Ihnen nur grade und offen eingestehen, daß ich den Namen unseres liebenswürdigen Herrn Sekretärs beym Agrar Congress mir nicht merken kann, und nun soll ich dem Herrn von ...ky meine Photographie für das projektirte Tableau einsenden, und weiß seine Adresse nicht!!? Die Agrar Congress Akten, unter welchen ich den Namen des Herrn Sekretärs aufnotiert habe, Euer Hochwohlgeboren waren ja noch so freundlich es eigenhändig zu thun - habe ich auf [!] meinem Büro in Graz, und so erübrigt mir nichts anderes als den Entschluss zu fassen, Sie [...] zu belästigen und Sie zu bitten, anfolgende Photographie dem Herrn von ?? unter meinen ergebensten Empfehlungen und mit dem höflichen Ersuchen zu übergeben, dieselbe, welche nicht mehr mein Eigenthum ist, [...] wieder zurückstellen zu wollen [...]”. - Aus altem englischen Geschlecht, das von England über Nordamerika und Holland nach Deutschland sich verzweigt hat, stammend, wußte sich der Sohn des Generalmajors und Generaladjutanten von König Ludwig I. von Bayern Jacob von Washington große Verdienste um die Entwicklung der Landwirtschaft zu erwerben und wurde 1877 Präsident der steirischen Landwirtschaftsgesellschaft. Der Besitzer der ehemals Herberteinschen, später Gallerschen Herrschaft Pöls in der Nähe von Graz und Träger des Ordens der Eisernen Krone zweiter Klasse (1866) wurde 1879 als lebenslanges Mitglied in das Herrenhaus des österreichischen Reichsrats berufen. Vgl. Wurzbach, in: DBA I 1334, 30-32. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligraph. Briefkopf und in altem Sammlungsumschlag.
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Wassilko, Georg Frh. von, Politiker.
Gedr. Billett mit einer eigenh. Zeile und U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl. 8vo. Dankt für ihm übersandte Glückwünsche. - Wassilko war Landeshauptmann der Bukowina. - In altem Sammlungsumschlag und mit zeitgenössischem Biographievermerk.
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Wassilko, Nikolaj Rt. von, Politiker.
Brief mit eigenh. U. Wien, 20. X. 1916.
1 S. 8vo. An den 1867 geborenen Bezirkskomissär Manfred von Vivenot: "[...] erlauben, daß ich Ihnen für die freundliche Übermittlung der mir von Herrn Generalkonsul Heinze freundlichst überlassenen Bilder ganz besonders danke [...]". - Wassilko war Abgeordneter des Reichs- und Landtags. - Der Adressat war der Sohn des Mediziners und Klimatologen Rudolf Rt. von Vivenot und dessen Gattin Thekla, geb. Englerth. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Weber von Ebenhof, Philipp Frh., Staatsmann (geb. 1818).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 2. VII. 1876.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Dem Wunsche Eurer Hochwohlgeboren entsprechend habe ich die Ehre, das Empfehlungsschreiben an den Regierungsrath Merbeller zu übersenden [...]". - Weber von Ebenhof, ehedem Polizeirath bzw. Polizeidirektor in Prag und Wien, war zur Zeit unseres Schreibens als Nachfolger des Frhn. von Koller in Böhmen als Statthalter tätig. "In Würdigung seiner vielseitigen im Staatsdienste erworbenen Verdienste erhielt er 1869 den Orden der eisernen Krone zweiter Classe, 1872 die geheime Rathswürde, im October 1874 das Großkreuz des Franz Joseph-Ordens" (Wurzbach, s. v.). - In altem Sammlungsumschlag.
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Wehli, August Frh. von, Politiker (1810-1892).
4 eigenh. Briefe und 1 eh. Briefkarte mit U. sowie 1 eh. Gedichtfragment. Ischl, Gastein u.a., o.D.
Zusammen 11½ SS. Meist 8vo. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-89): “Heute war der Advokat John Hanisch bei mir zu dem ich in gar keiner Beziehung stehe, u. wollte sich 700fl. ausleihen was ich ablehnte. Er deutete mir aber an, daß er sehr bedrängt sei u. ließ durchblicken, daß es sich um seine Existenz handle u. schien verzweifelt! Ich gab ihm den Rath sich vertraulich an Dich zu wenden das wollte er nicht [...]”. - Die anderen Schreiben behandeln meist Mitteilungen persönlicher Art, darunter etwa eine Kondolenz zum Tode von Haerdtls Schwager (Br. aus Gastein v. 1. IX. o. J.). - August Wehli war Präsident der Donau-Regulierungskommission und der Wiener Stadterweiterungskommission sowie Mitglied des Herrenhauses. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Zwei Briefe mit insgesamt vierseitiger Nachschrift von Wehlis Gattin Poldi; ein Br. auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf; das Gedichtfragment auf der Rückseite eines halbseitigen eh. Brieffragments. - Beiliegend ein Brief (mit halbseitiger Nachschrift August Wehlis) und eine eh. Postkarte der Gattin Poldi an die Baronin von Haerdtl (zusammen 4½ SS. 8vo).
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Wehner, Herbert, Politiker (1906-1990).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Nürnberg, August 1961].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag.
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Wehner, Herbert, Politiker (1906-1990).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Runsten, 24. VIII. 1964].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag.
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Wehner, Herbert, Politiker (1906-1990).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Schweden, 1960er Jahre].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag.
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Wehner, Herbert, Politiker (1906-1990).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Schweden, 1960er Jahre].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag.
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Wehner, Herbert, Politiker (1906-1990).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Kalmar, 20. VII. 1965].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag.
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Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).
6 (2 eigenh. und 4 ms.) Briefe mit eh. U. und 7 eh. (davon 6 Bild-)Postkarten mit U. sowie 3 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eh. Zeilen und 1 Kabinettphotographie. Wien, Triest, Abbazia, Pottenstein u. a. O., 1901-1917.
Zusammen 22 SS. Verschiedene Formate. Die Kabinettphotographie im Format 176:112 mm. Mit einem eh. adr. Kuvert. Beiliegend 3 (2 eh. und 1 ms.) Briefe von Weiskirchners Gattin Berta, 1 ms. Br. des Büros des Handelsministers, 2 Photographien, 2 gedr. Einladung zur Beeidigung Richard Weiskirchners als Ehrenbürger der Stadt Wien sowie eine Broschüre aus Anlaß von Weiskirchners 50. Geburtstag (Wien, Dworschak, 1911. 23, (1) SS. Fadenheftung. 8vo). Die Briefe betreffs der Teilnahme des Bildhauers Theodor Khuen an der Konkurrenz zur Errichtung des Coch-Denkmals und Gratulationsschreiben zu H. A. Schwers Aufnahme in das Herrenhaus bzw. zu dessen 50. Geburtstag; die Postkarten mit Urlaubsgrüßen und Abbildungen von Brioni, Lovrana, Triest, Abbazia u. a. - Die Kabinettphotographie aus dem Hause des k. u. k. Hof- und Kammer-Photographen Charles Scolik, Wien, zeigt Weiskirchner im Profil (Brustbild, nach rechts gewandt). - Die lange politische Laufbahn des aus Wien stammenden Juristen (Abgeordneter zum Reichsrat, zum niederösterreichischen Landtag, Präsident des Abgeordnetenhauses und Handelsminister) mündete 1912 in der Wahl zum Wiener Bürgermeister. Anschließend Mitglied des Herrenhauses, wurde Weiskirchner 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt und war von 1919-23 Abgeordneter zum Nationalrat, 1920-23 auch dessen Präsident. Daneben veröffentlichte er u. a. die "Österreichischen Städteordnungen" (1895) und das "Kartellwesen vom Standpunkt der christlichen Wirtschaftsauffassung" (1896). Im "Amtsblatt der Stadt Wien" publizierte er 1914-18 die Artikelserie "Wien während des Krieges". Vgl. Czeike V, 605 und Öst. Lex. II, 603. - Tlw. auf Briefpapier mit gepr. bzw. gedr. Briefkopf. - Die beiliegenden Photographien zeigen vermutlich Aufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg. - Berta Weiskirchner (1865-1934) entfaltete schon vor, insbesondere jedoch während des Ersten Weltkrieges eine "segensreiche Wohltätigkeit [...] als Präsidentin einer großen Anzahl von Aktionen"; so war sie u. a. "Vorsitzende der weitverzweigten Frauenhilfsaktion im Kriege, Präsidentin des Schwarzgelben Kreuzes, des Witwen- und Waisenfonds, des Vereines Wiener Kinder aufs Land" und war überdies "an der Errichtung und Organisation der Kriegsküchen in hervorragender Weise beteiligt" (Planer, Jahrb. der Wr. Ges., zit. n. DBA II 1381, 397). Zusammen 6 SS. 8vo. Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm (2) bzw. mit gedr. Briefkopf der "Frauen-Hilfs-Aktion im Kriege". - In altem Sammlungsumschlag.
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Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).
Eigenh. Briefkarte. Wohl Wien, 4. VII. 1918.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Josef Stehlik im Landwirtschaftsamt. Bürgermeister Dr. Richard Weiskirchner (dies gedruckt) "dankt verbindlichst u. hocherfreut für die prächtige Sendung, bittet jedoch unbedingt um eine Rechnung". - Der aus Wien stammende Politiker war von 1912 bis 1919 Bürgermeister von Wien. 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt, war er anschließend bis 1923 Abgeordneter zum Nationalrat, von 1920 bis 23 auch dessen Präsident. Weiskirchner veröffentlichte u. a. "Österreichische Städteordnungen" (1895) und "Kartellwesen vom Standpunkt der christlichen Wirtschaftsauffassung" (1896). - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; etwas angestaubt und gebräunt.
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Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 5. I. 1918.
1 S. Folio. An den Maler und Major im Kriegspressequartier Ludwig Hesshaimer (1872-1956): “Ihre künstlerisch ausgeführte Friedensapotheose hat mich sehr erfreut, spreche ich Euer Hochwohlgeboren meinen besten Dank aus [...]”. - Der aus Wien stammende Politiker war von 1912 bis 1919 Bürgermeister von Wien. 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt, war er anschließend bis 1923 Abgeordneter zum Nationalrat, von 1920 bis 23 auch dessen Präsident. Weiskirchner veröffentlichte u. a. "Österreichische Städteordnungen" (1895) und "Kartellwesen vom Standpunkt der christlichen Wirtschaftsauffassung" (1896). - Der im siebenbürgischen Kronstadt geborene Hesshaimer besuchte die Wiener Akademie der bildenden Künste sowie die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt und war seit 1901 vorwiegend als Zeichenlehrer an den Militärschulen in St. Pölten, Sarajevo und Preßburg tätig. Den Ersten Weltkriegs als Kriegsmaler in Rußland und Mazedonien verlebend, lebte er bis zu seiner Übersiedelung nach Brasilien in Wien. - Zu Weiskirchner vgl. Öst. Lex. II, 603 und Czeike V, 605; zu Hesshaimer vgl. Thieme/Becker XVI, 596. - Auf Briefpapier mit kalligr. gepr. Briefkopf des “Bürgermeisters der Stadt Wien”.
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Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 11. XI. 1909.
1 S. 4to. Dankt dem namentlich nicht genannten Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913) für „das liebenswürdige Schreiben [...] Gleichzeitig bitte ich gütigst versichert zu sein, daß die beachtenswerte Anregung Euer Hochwohlgeboren im Handels-Ministerium volle Würdigung findet [...]“. - Der aus Wien stammende Politiker war von 1912 bis 1919 Bürgermeister von Wien. 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt, war er anschließend bis 1923 Abgeordneter zum Nationalrat, von 1920 bis 23 auch dessen Präsident. Weiskirchner veröffentlichte u. a. "Österreichische Städteordnungen" (1895) und "Kartellwesen vom Standpunkt der christlichen Wirtschaftsauffassung" (1896). - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene ‚Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß‘. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Mit einigen Anmerkungen von fremder Hand am unteren Blattrand.
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Weissenberg, k. k. Geschäftsträger.
2 eigenh. Briefe mit U. München, 12. X. und 15.XI. 1816.
3 SS. auf 2 Bll. Folio und 4to. An Ernst Fst. von Schwarzenberg betr. einer Weisung an die Finanzdirektion zu Passau (Br. v. 12. X.; mit größerem Einriß am oberen Blattrand) bzw. einer Note an das kgl. bayerische Ministerium, "worin ich Hochdero Gesuch um Einrückung [?] in die durch das Ableben des Freyh. v. Neuenstein erledigte sustentations-Rente unterstützt, und von deren Zuhalte ich unter dem heutigen der geh. Hof- und Staats Canzley Rechenschaft abgelegt habe [...]" (Br. v. 15. XI. 1816).
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[Weltausstellungen Paris und Wien].
Eigenh. Brief mit U. eines namentlich nicht identifizierten Verfassers (Paul von Hessler?). Paris, 17. XII. 1872.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten in Wien gerichtet, beschreibt der vorübergehend in Paris lebende Verfasser auf anschauliche Weise die Zeitläufte nach dem Dt.-Franz. Krieg 1870/71 und vor der Wiener Weltausstellung 1873: “Ich kann mich nicht entschließen mich hier fest anzusiedeln, ich bin so provisorisch als die franz. Regierung u. lebe so, daß ich bei den ersten Unruhen meinen [!] Bündel schnüren u. nach der Schweiz ab[..]fahren kann. Wenn schon Frankreich für den Augenblick äußerlich ruhig scheint, so herrscht in den Städten noch viel Aufregung und mit Recht ließ die Regierung die großen Städte, die Reste der Revolution, in Belagerungszustand, u. glücklich ists, daß die Assembleé Nationale in Versailles ist [...] Ein schreckliches Gedränge, die Kioske (Zeitungsverkäufer) werden gestürmt um die letzten Nachrichten zu haben. Ich war letzthin so glücklich eine Eintrittskarte für die Assembleé zu erhalten. Es war letzten Mittwoch, an diesem Tag wurde der Beschluß gefaßt, folgenden Samstag über die Auflösung der Versammlung zu discutiren. Man muß die Hitzköpfe gesehen haben, um sich einen Begriff davon zu machen [...] Den Tag darauf, am Tage meiner Reise nach Versailles, fiel der erste Schnee und nachher regnete es zur Abwechslung wieder. Man möchte beinah melancholisch werden, sogar ich! Und das glückliche Wien, das die ganze Welt anlockt mit seiner riesigen Ausstellung, die 5 mal größer sein wird als diejenige von Paris von 1867, die schon ganz respectabel war. Wie wollt ihr Wiener alle Leute beherbergen. Wird man ein Lager aufschlagen, die Kasernen räumen oder Laubhütten bauen? Mich juckt es ganz entsetzlich Wien in seiner Ausstellungspracht zu sehn, aber einestheils wird Wien so überfüllt sein, daß man Nichts von Wien sehen wird, anderntheils glaube ich Wien wird in der Ausstellung aufgehn, man wird nicht mehr sagen die Ausstellung in Wien, aber Wien in der Ausstellung [...]”. - Die Weltausstellung selbst gestaltete sich nicht ganz so, wie der Verfasser sie dachte: Von Mai bis November 1873 u. a. in der eigens dafür errichteten Rotunde im Prater zu sehen, sollte sie “der Welt vor allem Glanz und Macht der österreichisch-ungarischen Monarchie der Gründerzeit vor Augen führen” (Öst. Lex. II, 609). Rund sieben Millionen Menschen - darunter Persönlichkeiten aus aller Welt wie der Deutsche Kaiser, der Zar von Rußland, die Könige von Belgien, Italien, Schweden u. a. - besuchten die von 1000 Ausstellern beschickte Ausstellung, die jedoch aufgrund des Börsenkrachs vom 9. Mai, dem ‘Schwarzer Freitag’, und einer Choleraepidemie nicht den erwarteten Erfolg brachte und ein großes Defizit hinterließ.
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Werder, August Gf. von, Militär (1808-1887).
Brieffragment mit eigenh. U. O. O. u. D., [1876].
½ S. Qu.-8vo. Dem im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1 verdienstvollen General der Infanterie dankte “König Wilhelm [...] mit den anerkennenden Worten: ‘Ihre heldenmütige dreitägige Verteidigung Ihrer Position, eine belagerte Festung im Rücken, ist eine der größten Waffentaten aller Zeiten’ [...]” (Klinkicht, Dreihundert berühmte Deutsche, 1912; zit. n. DBA II 1390, 156).
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Werner, Johann Ludwig Frh. von, Staatsmann (1759-1829).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 2. XI. 1815.
1 S. auf Doppelblatt. Mit einem 1½seitigen Antwortschreiben. Folio. An die k. k. Polizeidirektion: "Ein sicherer Joseph Bekher hat sich bey dem unterzeichneten zur Aufnahme als Kancley-Practicant bey dem hiesigen Landrechte gemeldet. Da derselbe vorhin in französischen Diensten war und hinsichtlich seiner politischen Gesinnungen in dem Publicum nicht zum Vortheilhaftesten beurtheilet wird, dam unterzeichneten aber alles daran gelegen ist, hierüber beruhiget zu seyn, so wird eine Löbl. Polizeidirektion ersucht, ihm dasjenige, was allenfalls über seine politischen Gesinnungen und Führungen und sonstiges Betragen zu ihrer Kenntnis gekommen ist, gefälligst mitzutheilen [...]". Auf Blatt 2 die entsprechende Antwort auf Werners Ersuchen um Auskunft. - Der aus Trier stammende Jurist war seit 1811 als Landrechtspräsident in Graz tätig; 1822 wurde er zum Präsidenten des mährisch-schlesischen Appellationsgerichtes und später zum obersten Landeskämmerer in Mähren ernannt. Seine zahlreichen Verdienste im Staatsdienst wurden wiederholt gewürdigt, so u. a. 1812 durch Verleihung der geheimen Rathswürde. - Bl. 2 verso mit einigen Notizen von fremder Hand.
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Wessely, Ignaz Rt. von, Hofrat (geb. 1804).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. IV. 1837.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Nebst Bestätigung des Empfanges von 15f für abgesetzte 5 Expl. des Handb. der G. O. sende ich Ihnen 4 Expl. desselben Hb. auf weitere Rechnung”. - Wessely, Hofrat der k. k. Statthalerei für Mähren in Brünn, wurde für seine “während der amtlichen Laufbahn erworbenen Verdienste am 20. Juli 1853 mit dem Ritterkreuze des Franz Joseph-Ordens und am 2. August 1868 mit jenem des Leopoldordens ausgezeichnet” (Wurzbach, zit. n. DBA I 1357, 379f.). Sein ‘Handbuch der westgalizischen Gerichtsordnung etc.’ war 1834 bei Wagner in Innsbruck erschienen.
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Wickenburg, Emma.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. IV. 1854.
1½ SS. 8vo. An ihren Vormund Herrn von Dirnböck mit der Bitte, eine Uhr ihres verstorbenen Vaters als Ausdruck von Wertschätzung und Verbundenheit annehmen zu wollen. Mit sechs eh. Zeilen und U. ihres diesen Wunsch unterstützenden Bruders Franz Xavier. - Wilhelm von Wickenburg, eine Neffe des k. k. Generalmajors Eduard Graf Wickenburg, war am 31, Jänner des Jahres verstorben.
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Wickenburg, Matthias Constantin von, Staatsmann (1797-1880).
Bericht mit eigenh. U. Graz, 7. IX. 1830.
½ S. Folio. Bericht an die k. k. Studienhofkommission betr. der "Bestimmung des Lehrers für die in Gratz zu errichtende Taubstummen Unterrichts Anstalt". - Wickenburg wurde 1824 niederösterreichischer Regierungsrat und Kreishauptmann in Krems, später Präsident des Guberniums in Graz. 1834 gründete er das Kurbad Gleichenberg. Als er 1848 Landsturmabteilungen nach Wien kommandierte, mußte er von seinem Amt zurücktreten und wurde Präsident des Verwaltungsrats der Westbahn und Gründungspräsident der Stadterweiterungskommission. Zuletzt war Wickenburg Minister für Handel und Volkswirtschaft im Kabinett Anton von Schmerling, Mitglied des Herrenhauses und Präsident des Altertums-Vereins. - Die Grazer Landestaubstummenanstalt wurde im Jahr darauf eröffnet und war nach der in Wien (1779), Linz (1812) und Mils/Tirol (1830) die dritte ihrer Art auf dem Gebiet des heutigen Österreich. - Mit mehreren Bearbeitungsvermerken und einigen Tintendurchschlägen.
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Widmann, Bohuslaw Frh., Staatsmann (geb. 1836).
Eigenh. Brief mit U. Schwarzenau, 18. VII. 1885.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Verein mit meiner Frau bitte ich, uns das Vergnügen machen zu wollen, Samstag den 25. d. M. um 2 Uhr bei uns zu speisen [...]". - "Durch seine warme Vertretung der Landesinteressen und sein humanes Wesen hat [Widmann] die Achtung aller Kreise der Bevölkerung erworben, und ist er besnders beim Landvolke sehr beliebt. Diese Verdienste hat auch der Monarch wiederholt gewürdigt, am 30. April 1881 durch Verleihung des Commandeurkreuzes des Leopoldordens und durch die Erhebung in den österreichischen Freiherrenstand [...]" (Wurzbach, s. v.).
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Wien, Opernring. - Anton Ölzelt, Baumeister und Architekt (1817-1875).
Brief des Hermann Kompars mit eigenh. U. betr. des Hauses Nr. 1253. Wien, 16. IV. 1863.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Brief des Käufers des von Hofbaumeister Anton Ölzelt errichteten Hauses an das k.k. Staatsministerium mit der Bitte "um gnädigste Zufristung von sechs Monaten hinsichtlich des zu Gunsten des Stadterweiterungsfondes [!] auf obigem Hause haftenden Sazkapitals [?]". - Die infrage kommenden Häuser Nr. 7, 9, 13 und 15 waren 1861 von dem Architekten und Baumeister errichtet worden. - Der aus Inzersdorf bei (heute Teil von) Wien stammende Architekt und Baumeister - der u. a. für die Reitschule des Equitationsinstituts, das Gebäude des österreichisch-ungarischen Bank und die Franz-Joseph-Kaserne (1854-57) verantwortlich zeichnet - wurde für seine Tätigkeit mit einer Reihe allerhöchster Anerkennungen und Auszeichnungen belohnt: mit dem Titel eines Hofbaumeister (1850), dem Goldenen Verdienstkreuz mit der Krone, dem Brillantring mit dem Namenszug des Kaisers Franz Josef I., dem Orden der Eisernen Krone III. Klasse mit Kabinettschreiben vom 7. September 1866 und schließlich mit der Erhebung in den Ritterstand mit dem Prädikat von Newin (Neuwien) für sich und seine ehelichen Nachkommen mit 10. März 1867. Sein besonderes Augenmerk galt der Errichtung von Wohnhäusein in der Form einer gesamten Blockverbauung, wobei er auch für eine einheitliche Fassadengestaltung der Häusergruppe sorgte. Einige der Blockverbauungen von Ölzelt stehen noch heute unter Ensembleschutz (Am Heumarkt sowie die besagte Häusergruppe zwischen Operngasse und Schillerplatz). - Mit drei Stempelmarken zu je 30, 15 und 6 Kreuzer.
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[Wiener Börse].
Auftrags- und Quittungsschein der Wiener Börse vom 6. III. 1834. Wien, 6. III. 1834.
2 Bll. mit Siegellack alt montiert. Qu.-(kl.-)8vo. Interessantes Dokument für den Börsenhandel im biedermeierlichen Wien. Am Auftragsschein firmiert ein Herr Wertheim am 6. März 1834 als Käufer einer nicht näher benannten Ware bzw. Aktie; am vorgedr. Beleg wird von nicht näher bezeichneter Hand der gültige Verkauf an den Auftraggeber bestätigt.
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Wiener Bürgermeister.
Visitkarte von Johann Nepumuk Prix bzw. Raimund Grübl (mit 2 eigenh. Zeilen). Wien, 1889-1894 bzw. 1894/5.
2 SS. Johann Nepomuk Prix (1836-1894), seit 1869 Mitglied des Wr. Gemeinderats, war von 1889 bis zu seinem Tod Erster Bürgermeister. "Unter ihm wurde der Linienwall als Steuergrenze aufgehoben, 1891 fanden erstmals Gemeinderatswahlen unter Beteiligung der Vorortebevölkerung statt" (Österr. Lex. II, 225; vgl. auch DBA II 1028, 298). Sein Nachfolger Raimund Grübl (1847-1898) war ein Jahr lang im Amt, ehe er an den Reichsgerichtshof wechselte. Als Führer der fortschrittlichen Liberalen erwarb er sich um die Eingemeindung der Vororte, um die Erweiterung der Hochquellenleitung sowie um den Ausbau des Kanalnetzes zahlreiche Verdienste (vgl. ÖBL II, 86; vgl. auch DBA I 430, 54-55). - Beide Karten mit kl. Klebeetikett in der rechten bzw. linken oberen Ecke.
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Wierzchleyski, Franciszek Ksawery, Bischof von Lemberg (1803-1884).
Mitteilung mit eigenh. U. Lemberg, 20. I. 1879.
1 S. Folio. An die k. k. Statistische Zentralkommission betr. der Zusendung des Diözesan-Schematismus f. d. J. 1877. - Wierzchleyski war von 1860 bis 1884 Bischof von Lemberg.
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Wierzchleyski, Franciszek Ksawery, Bischof von Lemberg (1803-1884).
Mitteilung mit eigenh. U. Lemberg, 20. I. 1880.
1 S. Folio. An die k. k. Statistische Zentralkommission betr. der Zusendung des Diözesan-Schematismus f. d. J. 1880. - Wierzchleyski war von 1860 bis 1884 Bischof von Lemberg.
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Wilczek, Hans von, Austrian explorer (1837-1922).
2 ALS ("Wilczek"). Vienna and Seebarn Castle (NÖ), 1917 and 1920.
8vo. Altogether (1½+1½=) 3 pp. on 2 ff. To the geologist Franz Heger (1853-1931), apologizing for not having answered a letter, and about a shortage of heating material.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Brief mit eigenh. U. ("Wilczek"). Wien, November 1903.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An Ernest von Koerber (1850-1919) betr. der Zusendung einer Ehrenkarte zum Wohltätigkeitsball der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft. - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies. - Ernst von Koerber war vielfacher Minister (für Handel, innere Angelegenheiten, Justiz sowie Finanzen) und von 1900 bis 1904 sowie von Oktober bis Dezember 1916 auch Ministerpräsident. - Mitunterzeichnet von dem ehem. Handelsminister und Gründer der Hochschule für Bodenkultur in Wien Johann Frh. von Chlumecky (1834-1924). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Brief mit eigenh. U. ("Wilczek") und Visitenkarte mit drei eh. Zeilen. Wien, 18. XII. 1887 bzw. o. D.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und Visitkartenformat. Dankt im Namen der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft dem Ophthalmologen August Ritter von Reuss (1841-1924) für einen im Akademischen Gymnasium gehaltenen Vortrag und ersucht "ehemöglichst das Manuscript unserem Schriftführer gefälligst übermitteln zu wollen", der es dann für den Druck herrichten werde (Br. v. 18. XII. 1887) und ersucht "Morgen Montag zwischen 12 u 2 zu mir zu kommen" (undat. Visitenkarte). - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Briefkarte mit eigenh. U. ("Wilczek") und Visitenkarte mit einigen eh. Zeilen. Wien, 1907 und 1919.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo bzw. Visitkartenformat. Mit einem eh. adr. Kuvert. Die gedr. Briefkarte mit Worten des Dankes "für die freundlichen Wünsche zu meinem 70. Geburtstag" an Hofrat Weittenhiller; die Visitenkarte an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] leider bin ich unwohl und kann nicht so einspringen wie ich möchte - Es wird mich aber sehr freuen die von Ihnen bezeichneten zwei Herrn zu empfangen [...]". - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Ms. Brief mit eigenh. U. und Visitenkarte mit einigen eh. Zeilen und U. verso (jeweils "Wilczek"). Wien bzw. o. O., [1903] und 1909.
Zusammen (½+1 =) 1½ SS. auf 3 Bll. Folio und Visitkartenformat. Die Visitenkarte vom [9. XII. 1903] mit der Aufforderung an einen namentlich nicht genannten Adressaten, "Morgen Donnerstag sich um 10 Uhr zu mir bemühen zu wollen [...]"; der ms. Brief v. 10. VII. 1909 im Namen des Kuratoriums des k. u. k. Heeresmuseums und mit Dank "für die leihweise Überlassung von historischen Erinnerungen für die Erzherzog Karl-Ausstellung". - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des k. u. k. Heeresmuseums.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
7 eigenh. Briefe mit U. Wien und Wildbad Gastein bzw. o. O., 1882-1884.
Zusammen 8 SS. auf 14 (= 7 Doppel)Blatt. 8vo und qu.-gr.-schmal-8vo. An Marie zu Hohenlohe-Schillingsfürst, meist zur Übersendung kleiner "Scherflein zu dem schönen so wohlthätigen Zwecke" (a. d. Br. v. 26. III. o. J.). - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Die Adresse mit kleinen Tintenwischern. - Jeweils mit schöner, farbgehöhter Monogrammvignette.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Schreiben mit eigenh. U. Wien, 21. II. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. An den k. k. Feldmarschalllieutnant Gottfried Ludwig von Reschenbach mit der Mitteilung von dessen Ernennung zum "General-Fuhrwesens-Inspecteur". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Mit gest. Briefkopf und blindgepr. Wappen; in den Faltungen stark eingerissen und mit den Resten eines papiergedeckten Siegels.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Brief mit eigenh. U. Wien, 8. II. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-Folio. An Militär-Verpflegs-Offizial zweiter Klasse Ludwig Oettinger mit der Mitteilung von dessen Ernennung zum Militär-Verpflegs-Offizial erster Klasse. - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit gepr. Reichsadler; mit stärkeren Randläsuren und -einrissen.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Brief mit eigenh. U. ("Eh. Wilhelm Fmlt"). Wien, 29. IV. 1859.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An Erzherzog Karl Ferdinand über die Übergabe des Kommandos des Husaren-Regiments Nr. 7 an Oberst Adalbert Graf Zichy. - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit blindgepr. Briefkopf.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O., 13. X. 1853.
1 S. Qu.-kl.12mo. Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tod aus.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-schmal-8vo. Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Papierbedingt etwas gebräunt. - In altem Sammlungsumschlag.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1868.
1 S. auf Doppelblatt. Mit eh. adr. Kuvert und einer Beilage. An Obersthofmeister Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-1896): "Ich erhalte soeben das von Seiner Majestät dem Kaiser in Baron Lazarinis Angelegenheit an mich gerichtete Allergnädigste Handschreiben und erlaube mir demnach Sie zu bitten, Allerhöchstdemselben hierfür meinen ehrfurchtsvollsten Dank zu Füßen legen zu wollen [...]". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; beiliegend ein weiteres von demselben an denselben adr. Kuvert.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. I. 1868.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den namentlich nicht genannten Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-96): "Euer Durchlaucht beehre ich mich, zur Entlastung meines Gewissens, anliegen ein originelles Schreiben des Prinzen Carl von Preussen mit dem Ersuchen zu übersenden, vollkommen überzeugt sein zu wollen, daß mein Gemüth sich auch gänzlich beruhigt fühlen wird, wenn diese erste Anknüpfung preussisch prinzlicher Seite eine freundliche Aufname [!] in Ihrem Papierkorbe finden sollte. Bitte sehr sich nicht die Mühe zu nehmen diese Zeilen zu beantworten [...]". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-96): "Da ich mich nicht erinnere, ob ich Sie gestern ersuchte, die besprochene Angelegenheit Risenfels gütigst für sich behalten zu wollen, so erlaube ich mir diese Bitte hiemit zu stellen. Die Sache ist mir sehr unangenehm, trotzdem hielt ich es für angezeigt Eur. Durchlaucht hievon in Kenntnis zu setzen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Kuvertbrief mit U. O. O. u. D.
1 S. Kl.-8vo. Mit eh. Adresse. An Marie Fürstin Hohenlohe: "Mit wärmste[m] Danke, freut sich Ihrer gütigen Einladung zu folgen | Ihr | ergebenster | Eh. Wilhelm [...]". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Die Adresse mit kleinen Tintenwischern.
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[Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894)].
Telegramm von Schreiberhand. Wien, 10. IV. 1852.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An seinen Vater: "Die 2 Pferde sind am 6ten April mit einem Mann des Straß [?!?] auf der Eisenbahn bis Laibach abgegangen". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus.
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