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‎Wilhelm Hzg. von, Württemberg (1761-1830).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Genf, 18. V. 1821.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Großherzog in "der aufrichtigsten Gewogenheit für Eure Kayserliche Hoheit" und der Versicherung "meiner heissesten Theilnahme". - Das leere Bl. 2 mit kl. Papierdurchbruch und größerem Einriß.‎

‎Wilhelm IV. Heinrich, König von Großbritannien und Irland (1765-1837).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎67:195 mm. Die Verso-Seite mit alten, unbedeutenden Montageresten.‎

‎Wilhelm Karl August, Prinz zu Schaumburg-Lippe (1834-1906).‎

‎Brief mit eigehn. U. Ratibowitz, 18. III. 1871.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten "für die sehr gefällige Erfüllung meines Wunsches hinsichtlich der über den pp Weiss eingegangenen Recherchen". - Wilhelm Karl August war Gründer der Sekundogenitur Náchod; 1862 ehelichte er Bathildis Amalgunde von Anhalt-Dessau.‎

‎William V, the Pious, Duke of Bavaria (1548-1626).‎

‎Letter signed ("Guilhelmus"). No place, 1 Jan. 1597.‎

‎Folio. 1 p. on bifolium. In Latin to Sigismund Báthory (1572-1613), Prince of Transylvania and Imperial Prince of the Holy Roman Empire, announcing his son's appointment as cardinal. William's son Philip of Bavaria (1576-98) had been created Prince Bishop of Regensburg at the early age of only three years; on 18 December 1596 he had been named cardinal by Pope Clement VIII. - Somewhat duststained and with slight edge damage.‎

‎Wilhelmine, Hzgin. von, geb. Burggräfin Rhodis von Tundersfeld.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Genf, 18. V. 1821.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Großherzog: "Als jüngst die trübe Kunde Ihrer Krankheit zu uns kam da trauerten wir mit den Ihrigen, und Ihrem Sie liebenden Volke; und später gab uns die frohe Nachricht Ihrer Wiedergenesung einen schönen Augenblick. Ebenso freudvoll ist der, in welchem Sie gnädigster Herr mir gestatten mögen Ihnen meinen innigsten aufrichtigsten Glückwunsch zu der Verehlichung darzubringen [...]".‎

‎Wilken, Baron, Diplomat.‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1847-1849.‎

‎Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Ein Br. mit eh. Adresse, ein Br. mit eh. adr. Kuvert. Sehr freundschaftliche und dankbare Briefe an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84): „Sie haben Sich in dem scheidenden Jahre so gegründete Ansprüche auf unsere Dankbarkeit erworben, daß ich unmöglich in das Neue treten kann, ohne Ihnen zuvor noch einmal dieselbe auszusprechen [...]“ (Br. v. 31. XII. 1847). - „Gestatten Sie mir, mein hochverehrter Freund, daß ich, dem Drange des Herzens folgend, Ihnen im Augenblick des Scheidens von hier, nochmals meinen und meiner Frau aufrichtigsten wärmsten Dank für die Beweise von Theilnahme und Sorgfalt auszusprechen, die Sie uns in Ihrem schweren Berufe während unseres siebenjährigen hiesigen Aufenthalts so zahlreich haben geben wollen [...]“. - Baron Wilken war, wie auf beiliegendem Sammlungsumschlag vermerkt, kurhessischer Gesandter in Wien. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

‎Windisch-Graetz, Gottlieb, (1899-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Triest, 12. XI. 1932.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An ihre "Kaiserliche Hoheit" Prinzessin Maria Henriette von Hohenlohe-Schillingsfürst, zum Ableben ihres Gatten Gottfried Prinz Hohenlohe. - Beiliegend eine eh. Briefkarte mit U. von Edna Zichy Pallavicini in Betreff desselben Todefalles.‎

‎Windisch-Graetz, Leopold Graf von, Reichshofrat und Botschafter (1686-1746).‎

‎Patent mit eigenh. U. Wien, 12. III. 1743.‎

‎1 S. Qu.-Folio (330:427 mm). Mit papiergedecktem Siegel und drei weiteren Unterschriften. Patent Maria Theresias, "daß von nun an künftighin alle mit Königlichen Proviant-Naturalien als Mehl, Habern, und Gersten beladene und mit Proviant-Amtlichen Lad- und Liefer-Scheinen versehene Wägen und Fuhren bey ihrer Hinauf-fahrt sowol als widerumigen Zuruk-kunft gegen Vorweisung dieses ihres Lad- und Liefer-Scheins von allen Unseren Königlichen wie auch Privat-Mäuten dann von dem Linien-Geld, Weg, und Schranken, auch anderen wie immer dergleichen Nahmen habenden Mäuten durchaus gäntzlich befreyet seyn sollen [...]". - Leopold Graf Windisch-Graetz war als außerordentlicher Gesandter in Den Haag tätig und wurde 1722 kaiserlicher Botschafter bei dem Kongreß in Cambray, wo verschiedene Streitigkeiten zwischen Habsburg und Spanien geschlichtet wurden, sowie anschließend bei dem in Soisson zur Beendigung des englisch-spanischen Krieges. "Als Mitglied des geheimen Rathes machte er sich auch später noch durch regen Antheil an den Couferenzverhandlungen verdienstlich, besonders eifrig betrieb er die Organisation der slavonischen 'Grenze', für die eine besondere Hof-Commission eingesetzt worden war. Als Präsident derselben verfaßte er in den Jahren 1732-1738 zahlreiche Gutachten und Mémoires, die sich ebenso wie seine Correspondenz mit den einflußreichen Ministern Karl's VI., dem Grafen Althann, Fürsten Trautson, Marquis de Rialp, Grafen Sinzendorff u. A. im Tachauer Archiv vorfinden" (ADB XLIII, 415f.). - Mit kleinen Randläsuren.‎

‎[Windisch-Graetz, Ludwig Fürst zu].‎

‎Album mit 296 einmontierten Postkarten. Verschiedene Orte.‎

‎Meist 8vo, einige jedoch (teils mehrfach) gefaltet und i. F. gr.-8vo. Zudem sieben Originalphotographien und zwei einmontierte Aquarelle. Lederband der Zeit mit Deckel- und Rückenprägung. Quer-Folio. Postkartenalbum aus dem Besitz von Ludwig Fürst zu Wittgenstein und dessen Gattin Valerie. Die zumeist an die zwei genannten gerichteten Karten stammen mehrheitlich von ungarischen und sonstigen Verwandten sowie von dem späteren Generalfeldmarschall Karl Wilhelm Paul von Bülow (1846-1921) und der Pianistin Gisela von Ehrenstein (1859-1932). Zahlreiche Karten stammen aus der Hand von Ludwigs und Valeries Sohn, dem späteren königl.-ungarischen Ernährungsminister Ludwig (Lajos) Aladar Fürst zu Windisch-Graetz (1882-1968), der 1925 maßgeblich an der berüchtigten ungarischen Geldwäscheraffäre beteiligt war, in deren Rahmen sich einige Honoritäten um Windisch-Graetz als einen der Köpfe der Irredenta-Bewegung sammelten und Frankreich durch gefälschte französische Francs "heimzahlen" wollten, daß durch die Verträge von Trianon Ungarn mehr als zwei Drittel seines Territoriums und über die Hälfte seiner Einwohner an Rumänien, die Tschechoslowakei, Jugoslawien und Österreich verloren hatte. - Die Karten stammen u. a. aus Backa Topola, Bad Gastein, Bad Reichenhall, Baden bei Wien, Bleder See (auch Veldeser See) mit Schloss Windisch-Graetz, Bozen, Breslau, Brioni, Brixen, Budapest, Cannes, Düsseldorf, Ebergassing, Friesach, Grein, Hallein, Kietrz (deutsch Katscher), Krakau, Landro (Tirol), Lemberg, Liezen, Lovrana, Marienbad, Menton, Monaco, Mošovce, München, Neisse, Nizza, Paris, Ratibor, Rom, Salzburg, San Remo, Schloß Hollenegg (Steiermark), Sylt, Trencsin, Truskawez, Lovran, Üdvözlet Makóról, Vahrn bei Brixen, Venedig und Wien. Zwei weitere Karten stammen von dem Frontabschnitt beim Steinfelder Lager in Pottendorf bei Wien, das im Vorfeld des Russisch-Japanischen Krieges, der ein halbes Jahr später, im Februar 1904/05, ausbrechen sollte, errichtet worden war. Von hier berichtet der dort stationierte, die Greuel des Krieges nicht vorausahnende Windisch-Graetz treuherzig an seiner Mutter: "Gestern in Baden gewesen[,] habe Gfin. Stolberg [...] gesehen, welche Dir sehr viel schönes sagen läßt. Tausend Dank für Deine gnädige Karte. Bin sehr wohl Mutter jetzt allerdings glühend heiß auch die Nächte sind drückend [...]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 3.500,00 Informazioni/Compera

‎Windischgrätz, Leopold Johann Victorin Graf von, österr. Staatsmann (1686-1746).‎

‎Urkunde mit eh. U. Wien, 16. IV. 1735.‎

‎1 S. Qu.-4to. Losbrief für Mathes Pozek aus Rothen-Lhotta: "Ich Leopold Johann Victorin des Hey. Röm. Reichs Graff von Windischgrätz, Freyherr zu Waldtstein [...] Beurkunde hiemit, daß ich auf intervention der Hoch undt wohlgebohrnen Frauen Theresia Gräfin Desfours gebohrner Freyin von Sporck, den Mathes Pozek, aus dem zu meiner Herrschaft Rothen Lhotta gehörigen Dorf Izen gebürtigen Unterthan, derjenigen Unterthänigkeit, mit welcher er Mir bis anhero Leibeigen gewesen, Landts gebräuchiger massen, mit all etwan zu suchen habenden Erbgerechtigkeit, in die Bottmässigkeit zur Herrschaft Radenin, der Johanna Wantschora aber zu einem Ehewürth überlassen habe; Mich anbey in vorfallender Begebenheit einer gleichen Willfärigkeit versehendt. Zu Urkundt dessen habe ich gegenwärtigen Loßbrief mit Meiner Gräflichen Ferttigung bekräftigen wollen [...]" - Der Reichshofrat Leopold von Windischgrätz "kam 1717 als außerordentlicher Gesandter nach dem Haag [und] war 1722 kaiserlicher Botschafter bei dem Congresse in Cambray [...] Als Mitglied des geheimen Rathes machte er sich auch später noch durch regen Antheil an den Conferenzverhandlungen verdienstlich, besonders eifrig betrieb er die Organisation der slavonischen 'Grenze', für die eine besondere Hof-Commission eingesetzt worden war. Als Präsident derselben verfaßte er in den Jahren 1732-38 zahlreiche Gutachten und Mémoires" (ADB XLIII, 415f.). - Leicht gebräunt; das Siegel ausgerissen (Papierverlust; Berühung der Unterschrift).‎

‎Windthorst, Ludwig, politician (1812-1891).‎

‎Autograph letter signed ("LWindthorst"). Hanover, 23 April 1878.‎

‎Large 8vo. ¾ p. on bifolium. Letter of thanks to an unnamed addressee: "Ew. Hochwohlgeboren danke ich verbindlich für das vortreffliche Schriftchen unseres Hertlings, der in allen seinen Arbeiten mir große Freude bereitet [...]". - Fol. 2 with a contemp. biographical note; in old collector's folder. - Rare.‎

‎Winterstein, Simon Frh., Politiker (1819-1883).‎

‎9 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1874-77.‎

‎Zusammen 10 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Jurist Karl Frh. von Haerdtl): "Damit morgen kein Zwiespalt im eigenen Lager entstehe, bitte ich Sie, wenn Sie meiner Ansicht sind - derart zu stylisiren: daß Prima Wechsel - gezogen im Inlande auf das Ausland (exclusive Ungarn) gebührenfrei sind, wenn sie nur zum Zwecke der Acceptsbesorgung ausgestellt werden, was auf der Vorderseite des Wechsels durch Beifügung der Worte ‘nur zum Accepte bestimmt’ ersichtlich gemacht sein muß, während die Rückseite ganz durchstrichen wird, weil weder ein Giro noch Acquit darauf geschrieben werden darf [...]” (Br. v. 26.I. 1876). - Auch sonst zumeist über Geld- und Aktiengeschäfte sowie anvisierte Gesetzesvorlagen. - Mehrere Jahre als Präsident der Wiener Handels- und Gewerbekammer tätig, wurde Winterstein 1869 zum lebenslangen Mitglied des Herrenhauses ernannt, zur selben Zeit auch wurde er Vizepräsident der Creditanstalt. - Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889) war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer.‎

‎Withalm, Hermann, Politiker (1912-2003).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 23. IV. 1982.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten - d. i. der damalige Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97) - mit Dank für Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag. - Hermann Withalm war von 1960 bis 1970 Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei, wurde nach der Nationalratswahl 1966 deren Klubobmann und amtierte von 1968 bis 1970 als Vizekanzler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

‎Withalm, Hermann, Politiker (1912-2003).‎

‎Portraitkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Hermann Withalm war von 1960 bis 1970 Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei, wurde nach der Nationalratswahl 1966 deren Klubobmann und amtierte von 1968 bis 1970 als Vizekanzler.‎

‎Witt-Guizot, François de, Militär und Jurist (1870-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 13. V. 1913.‎

‎1 S. 4to. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten über Briefe Heines an seinen Großvater. - Witt-Guizot war Ausbildner an der L'école militaire de St-Cyr und Verfasser mehrerer juristischer Werke.‎

‎Wittek, Heinrich Rt. von, Politiker (1844-1930).‎

‎Visitkarte mit zwei eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎1 S. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er sein Kommen für Montag in Aussicht stellt. - Der promovierte Jurist Wittek übernahm Anfang der 1870er Jahre die neu geschaffene Eisenbahnsektion im Handelsministerium und wurde 1897 Eisenbahnminister; 1899/1900 war er vorübergehend auch Ministerpräsident. Nach einem Misstrauensvotum des Reichsrats von seinem Amt zurückgetreten, war er Mitglied des Herrenhauses und gehörte dem Abgeordnetenhaus an; von 1922 bis 1926 stand er als Präsident an der Spitze der Bankenkommission. - In altem Samlungsumschlag.‎

‎Witthalm, Karl, Direktor der Münchner Volkshochschule (1897-1966).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1937 und 1939.‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An den Autor und Verleger Walther Scheuermann (1891-1975) mit Dank für die Zusendung von Büchern: "[...] Haben Sie Dank nicht nur für Ihre freundliche Aufmerksamkeit, grüßen Sie, bitte, 'Heinrich Tieck' [so Scheuermanns Pseudonym] ganz besonders herzlich von mir; ich lasse ihm sagen, daß seine Tätigkeit nicht nur danken- sondern fast noch mehr beneidenswert sein muß, ich stelle es mir jedenfalls herrlich vor, wenn man sich so Stunden der 'Sammlung' (in jedem Sinne) hingeben darf und schätze ihn darob glücklich! [...]" (a. d. Br. v. 15. IV. 1939). - Der versierte Volksbildner war zu jener Zeit Direktor der Wiener Urania und war nach dem Krieg als Direktor der Münchner Volkshochschule maßgeblich an deren Wiederaufbau beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randläsuren.‎

‎Wittich, Adolf von, General (1836-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U., Portraitphotographie sowie gedruckte Biographie mit eigenh. Bleistiftkorrekturen. Kassel, 17. II. 1895.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Die Photographie im Format 100:60 mm. An die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart. Begleitbrief zu der übersandten "Photographie im Visitenkartenformat" und zu den "biographischen Notizen, wie dieselben im Jahre 1893 in der 'deutschen Militär-Musiker-Zeitung' schon veröffentlicht und meinerseits jetzt durch einige mir erwünschte redactionelle Aenderungen emendirt worden sind." - Wittich war Mitglied des Großen Generalstabs, Chef der Abteilung für Armeeangelegenheiten im Kriegsministerium und seit 1888 Generaladjutant und Kommandant des Hauptquartiers des Kaisers Wilhelm II. sowie Herrenhausmitglied.‎

‎Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 16. I. 1873.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Hochwohlgeboren beehre ich mich ergebenst davon in Kenntnis zu setzen, daß der Amtsdiener im Obersthofmeisteramte, welchem 40fl. Remunerazion bewilligt wurde, Anton Wikancil [?] heißt. Der Ordonnanz-Korporal, welcher nebst einem Heizer und einer Taglöhnerin im Bau-Comité-Sitzungs Lokal fungiert u. mit den beiden letzteren zusammen 25fl. erhalten soll, heißt Josef Hubinka [...]". - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfaßte er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des "Bau-Comités für die k. k. Hof-Museen und das k. k. Hof-Schauspielhaus".‎

‎Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. X. 1874.‎

‎1 S. 4to. An das Ministerium des Inneren: "Euer Hochwohlgeboren beehre ich mich anbei das Vadium von Löwenfeld & Rödlich zu ihrem Offert [...] mit Ansuchen zu übermitteln, den Empfangschein der Stadterneuerungskassa gütigst an mich zurückgelangen lassen zu wollen [...]". - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfaßte er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte. - Mit Eingangsstempel des Ministerium des Inneren.‎

‎Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. VII. 1874.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. An die Fachrechnungsabtheilung der Stadterneuerungskassa: "Indem ich mir die Ehre gebe, der löbl. Rechnungsabtheilung eine Abschrift des Vertrags-Protokolls [...] betreffend die Einfassung der Gesimsdeckplatten für die Hofmuseen durch die Unionbaugesellschaft zu übersenden, bemerke ich dazu, daß dieser Lieferungs-Vertrag in Ausführung eines [...] Comitébeschlusses vom 18. Mai d. J. abgeschlossen worden ist [...]". - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfaßte er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte. - Bl. 1 verso mit Stempel des "Bau-Comités für die k. k. Hof-Museen und das k. k. Hof-Schauspielhaus".‎

‎Wratislaw, Johann, Graf von Mitrowitz, Militär (1797-1863).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. III. o. J.‎

‎1 S. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: "Gestern erfuhr ich daß Sie im Begriffe sind ein neues geologisches Werk herauszugeben. - Da mich noch alles sehr lebhaft interessirt was in diesem Genre geschrieben wird; so bitte ich Sie, mich in die Zahl Ihrer Prenumeranten gütigst aufzunehmen [...]”. - Johann Wratislaw war im italienischen Feldzug 1848 Generalstabschef in der Armee von Feldmarschall Radetzky. Im Alter von 63 Jahren erstmals in den Stand der Ehe tretend, starb er nur drei Jahre später “ohne Kinder zu hinterlassen” (Wurzbach, zit. n. DBA I 1395, 166 . - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Mit kl. Einr. im linken Rand (keine Textberührung). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

‎Wrbna-Freudenthal, Rudolf Rt. von, Politiker (1818-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Holleschau, 29. VII. 1882.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889): “[...] obwohl dermalen keine Stelle bei der Ah. Fonds-Güter Administration erledigt ist, so bringe ich den Herrn Doctor Rössler für einen frei werdenden Platz in Vormerkung und werde mich freuen Gelegenheit zu finden denselben persönlich kennen zu lernen [...]”. - Rudolf Ritter von Wrbna-Freudenthal, Träger des Ordens vom Goldenen Vlies und Vizepräsident des Herrenhauses im österreichischen Reichsrat, wurde 1870 Nachfolger von Friedrich Halm (Frh. von Münch-Bellinghausen) als Generalintendant der Hoftheater, denen Franz Frh. von Dingelstedt und Johann Ritter von Herbeck als Direktoren vorstanden. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Das Kuvert mit gänzlich erhaltenem Siegel.‎

‎Württemberg, Wilhelm Hzg. von, Feldzeugmeister (1828-1896).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Lemberg, 1882.‎

‎Zusammen 6 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. "Sie drücken in [dem Brief v. 8. XI.] den Wunsch aus, ich möchte bei Ihrem Vormunde meinen Einfluß geltend machen, damit er Ihnen erlaube die militärische Carriére zu ergreifen. Ich bin recht gern bereit dies zu thun müßte aber vor allem wissen wer Ihr Vormund ist [...]" (Br. v. 22. XI. 1882; auf Briefpapier mit gepr. Wappenmonogramm). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Wurmbrand, Wilhelm Graf, Obersthofmeister (1806-1884).‎

‎2 Depeschen mit eigenh. U. ("Graf Wurmbrand | Obersthofmeister"). Wien, Mai 1851.‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Folio. Jeweils mit rotem Lacksiegel. An Obersthofmeister Graf Brandis in Prag betr. einer von Erzherzog Ferdinand absolvierten Reise und dessen "befriedigender Rekonvaleszenz" (14. V.) und betr. eines Besuches von Erzherzog Franz Carl bei S. M. dem Kaiser in Prag (22. V.). - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

‎Wurmbrand-Stuppach, Johann Wilhelm von, k. k. Kämmerer und politischer Publizist (1806-1884).‎

‎Eigenh. Namenszug (ausgeschnittenes Fragment). [Liblin, 27. V. 1849].‎

‎1 S. (100 x 30 mm).‎

‎Wurmbrand-Stuppach, Ladislaus Gundacker, Graf von, Landeshauptmann der Steiermark (1838-1901).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Graz, 4. XI. 1891.‎

‎1½ SS. Gr.-4to. An den Ingenieur Carl Teischinger (Landesbauamt): "Der steierm. Landes-Ausschuß sieht sich angenehm veranlaßt, Ihnen aus Anlaß der Vollendung der Windisch-Buheler Straße im Bezirk Mureck in der Theilstrecke Section I/a seine volle Anerkennung für die hiebei bewiesene Umsicht und die dort selbst getroffenen Anordnungen wodurch eine bedeutende Ersparung erzielt wurde, auszusprechen und Ihnen hiefür sowie für Ihre in der letzten Jahren überhaupt bei unseren Strassen und Brückenbauten geleisteten ersprießlichen Dienste den Betrag von 200 fl (sage Zweihundert Gulden öw) als eine außerdordentliche Renumeration zur Behebung beim Landes Obereinnehmeramte gegen skalamäßig gestempelte Quittung anzuweisen."‎

‎Wurmbrand-Stuppach, Ladislaus Gundacker, Graf von, Landeshauptmann der Steiermark (1838-1901).‎

‎Schreiben mit eigenh. U. Graz, 13. V. 1893.‎

‎1½ SS. Gr.-4to. Beliegend eine Reproduktion eines Portraitfotos. An den Ingenieur Carl Teischinger: "Der hohe steierm. Landtag hat in seiner 20. Sitzung am 26. April d. J. beschlossen daß die technischen Conceptsbeamten des Landes-Bauamtes künftighin folgende Amtsbezeichnungen zu führen haben: Baurath, Oberingenieur, Ingenieur, Ingenieur-Adjunkt, Ingenieur-Assistent. In Ausführung dieses Entschlusses findet der Landes-Ausschuss Euer Wohlgeboren den Titel: 'Ingenieur' mit dem dem Beifügen zu verleihen, daß durch diese Ernennung weder eine Erhöhung in Ihren Bezügen noch eine Änderung in Ihren in Bezug auf Vorrückung in den höheren Gehaltsstufen erworbenen Rechten eintritt."‎

‎Zahn, Johann Alfred von, Beamter (1839-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, Oktober 1878.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eu[er] Hochwohlgeboren Anfrage ist mir von GehRath Schmelz [?] mitgetheilt worden u. gebe ich die gewünschte Auskunft wie folgt. Die 'Sächsische Badestiftung' [?] hat zwar ihr heuriges Unterstützungswerk beschlossen, indessen würde im Falle [...] besondrer Dringlichkeit eine Ausnahme dann möglich sein, wenn - was noch nicht gewiß übersehen werden kann - Geld disponibel ist. Nachweis der Sächs. Staatsangehörigkeit ist nächst dem ärztlichen Curbedürftigkeitszeugnis und dem obrigkeitlichen Zeugnis über Mittellosigkeit resp. Armuth Erfordernis eines Gesuchs [...]". - Der Sohn eines Geheimen Rats und Abteilungsdirektors im Kgl. sächsischen Ministerium des Innern war seit 1868 Kanzleidirektor, Amtshauptmann und Leiter des schönburgischen Gesamtkonsistoriums in Glauchau; später wurde er in die sächsische Landessynode und die zweite Ständekammer gewählt und amtierte von 1874-84 als Amtshauptmann in Zittau und danach als Rat im evangelisch-lutherischen Landeskonsistorium in Dresden, dessen Präsident er 1892 wurde. 1906 erhielt Zahn den Titel eines Wirklichen Geheimen Rats.‎

‎Zaluski, Karl Bernhard Gf. , Diplomat und Komponist (geb. 1834).‎

‎Eigenh. Vollmacht mit U. Dresden, 8. II. 1864.‎

‎½ S. Folio. "Vollmacht kraft welcher ich Endesgefertigter Herrn Nicolaus Bulgaridis zu Wien hiemit ermächtige, alle meine bei dem löblichen Zahlamte des hohen kais. Ministerium des Aeußern angewiesenen Geldbezüge für mich in Empfang zu nehmen und darüber zu quittieren". - Karl Gf. Zaluski, ein Bruder des Bildhauers Irenäus Zaluski, wurde in der theresianischen Ritterakademie ausgebildet und trat nach Abschluß in den diplomatischen Dienst ein. In den 1870er Jahren in Konstantinopel tätig, wurde er im Jahrzehnt darauf Gesandter und bevollmächtigter Minister am persischen Hof und später an den ostasiatischen Höfen von China, Japan und Siam. Daneben als Komponist tätig, erschienen bei Wild in Lemberg und bei Haslinger in Wien einige seiner Kompositionen. - Mit von nicht identifizierter Hand stammendem Bearbeitungsvermerk und 50-Kreuzer-Stempelmarke.‎

‎Zauner, Judas Thaddäus, Rechtsgelehrter und Historiker (1750-1815).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. ("Auctor"). O. O. u. D., [vor bzw. 1799].‎

‎1 S. 8vo. Die Widmung des Autors an Franz Anton Frh. von Kürsinger (1727 o. 32-1799) unter Nennung von dessen Titeln in lateinischer Sprache. - Das Blatt dürfte aus einem vor des Widmungsträgers Tod 1799 erschienenem Werk Zauners stammen, gestattet aber keinerlei Rückschluß auf dessen Titel. Die Identifikation des "Auctor" mit dem aus Oberösterreich stammenden Gelehrten, der von 1803 bis 10 in Salzburg eine Professur für römisches Recht, Rechtsgeschichte, Strafrecht und salzburgisches Privatrecht innehatte, lt. beiliegendem Sammlungsumschlag. - Kürsinger kam "im Jahr 1773 als geheimer Rath und fürstlicher Kabinetssekretär nach Salzburg, und ward schon das Jahr darauf zum Hofkanzler, geheimen Kanzleidirektor und Lehnprobst befördert". Nach Tätigkeit in Wien und Mölldorf wurde er vom Kaiser in den Reichsfreiherrnstand erhoben. "Er schlichtete zu Salzburg die Verhältnisse mit den mächtigen Nachbarn des Landes, regulirte im Erzstifte den Steuerfuß, und trug wesentlich zu jenen weisen kirchlichen Reformen bey, die damals der Salzburgischen Regierung bey allen edel und vernünftig Denkenden Lob und Beyfall verschafften" (Jöcher/Adelung III, 945).‎

‎Zedinek, Wilhelm, Benediktiner und Abt von Stift Göttweig (1898-1971).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., [1966].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Friedl in Wien mit einem Gruß zu Weihnachten und Dank "für Ihr Schreiben vom 22. September". - Wilhelm Zedinek war 1949 zum 62. Abt von Stift Göttweig gewählt worden und wurde zwei Jahre darauf als Administrator des Stiftes Lambach eingesetzt, wo ihm die Konsolidierung der desolaten wirtschaftlichen Verhältnisse gelungen war.‎

‎Zedtwitz-von Arnim-Nechlin, Georg-Volkmar Gf. von, Journalist (1925-1993).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Essen, 15. VII. 1971.‎

‎1 S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. - Beiliegend die Kopie eines ms. Schreibens an Joseph Moore von der Eaton Corporation. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Es ehrt mich, daß Sie meinen, ich wäre ein guter Autor für die amerikanische Zeitschrift 'Public Relations Quarterly'. Mein Problem ist allerdings, daß ich vertraglich gehalten bin, meine evtl. Elaborate über meine Tätigkeit - und das ist praktisch alles, was deutsche PR betrifft - dem Vorstand vorzulegen, und zwar in diesem Fall dem Vorsitzenden des Vorstandes, zu dem ich rapportiere, und der hat mit Sicherheit weder Zeit noch Lust, das zu lesen. Bei allen anderen Leuten des Hauses kann ich eine Vorprüfung vornehmen und die Genehmigung vorschlagen, die dann im allgemeinen auch anstandslos erteilt wird. Aber ich kann das nicht gut bei mir selbst tun, so daß ich praktisch der einzige Angehörige des Konzerns bin, der nicht in der Lage ist zu publizieren [...]". - Georg-Volkmar Gf. von Zedtwitz-Arnim war seit den frühen fünfziger Jahren in verantwortlichen Positionen der Öffentlichkeitsarbeit nationaler und internationaler Unternehmen tätig. "So leitete er die Pressestellen von Air France, Krupp und Telefunken, zuletzt bis 1990 die Abteilung Information der Vereinigten Elektrizitätswerke. Er war Vorstandsmitglied des Deutschen Journalisten-Verbandes, der ihn ebenso zum Ehrenmitglied machte wie die Deutsche Public-Relations-Gesellschaft; bei der Confédération Européenne des Relations Publiques wurde er Ehrenpräsident. [Er] veröffentlichte u. a. 'Public-Relations für die Wirtschaft' (1961)" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Zelinka, Andreas, Bürgermeister von Wien (1802-1868).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Zelinka"). Wien, 3. IX. 1866.‎

‎1½ SS. Folio. An Staatsminister Richard Graf von Belcredi (1823-1902) mit Dank für die Zusendung "des im hohen Staatsministerium verfaßten neuen Plans von Wien und Umgebung". - Der aus dem mährischen Wischau stammende Jurist war 1848 in den Wiener Gemeinderat gewählt, wurde 1851 Bürgermeister-Stellvertreter und 1861 Bürgermeister. "Mit ihm begann die liberale Vorherrschaft im Wiener Gemeinderat. 1862 wurde Zelinka Mitglied des niederösterreichischen Landtags, 1864 niederösterreichischer Landmarschall-Stellvertreter und gehörte seit 1867 dem Herrenhaus an. 1864 und 1867 wurde er als Bürgermeister wiedergewählt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Bürgermeisters der Stadt Wien; papierbedingt leicht gebräunt.‎

‎Zelinka, Andreas‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Zelinka"). Wien, 26. VII. 1851.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Folio. In seiner Eigenschaft als stellvertretender Bürgermeister an den Wiener Gemeinderat: "Wegen Veräußerung der noch nicht versteigerten Baustellen Nro. III und IV und der darauf befindlichen Gebäudetheile von dem abgetheilten städtischen Hause Nro. 17 in Michelbaiern [!] wird am 12. k. M. um 9 Uhr früh am Rathause im äußern Rathsaale die Lizitation vorgenommen [...]". - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit einer eigenh. Notiz mit U. von Zelinka. - Andreas Zelinka sollte zehn Jahre später, 1861, Wiener Bürgermeister werden. "Mit ihm begann die liberale Vorherrschaft im Wiener Gemeinderat. 1862 wurde Zelinka Mitglied des niederösterreichischen Landtags, 1864 niederösterreichischer Landmarschall-Stellvertreter und gehörte seit 1867 dem Herrenhaus an. 1864 und 1867 wurde er als Bürgermeister wiedergewählt" (DBE). In seine Zeit fiel die Planung der I. Wiener Hochquellenwasserleitung, der Donauregulierung und des Wiener Zentralfriedhofs. - Etwas fleckig.‎

‎Zeppelin, Ferdinand von, cavalry general and inventor of the dirigible (1838-1917).‎

‎ALS ("Gf. Zeppelin"). Stuttgart, 2 March 1908.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. In German, to an unknown recipient: "Ganswindt has publicly alleged to have sent me, by registered mail, the measurements which my airship must have, and that my airship can have any value only insofar as I followed his advice. - I did in fact receive such a letter, but only years after I had already submitted to the Kaiser's commission the design for my airship with the very measurements it later was to have [...]". - The East Prussian inventor Hermann Ganswindt (1856-1934) developed concepts for a space vehicle based on the principle of repulsion. His two-stage vehicle was designed to be driven by a series of dynamite explosions. Since it was to be taken aloft by way of a carrier vehicle, he designed a helicopter as early as 1884. Ganswindt's work is considered to be ahead of his time by several decades since his contemporary fellows had been unable to recognize the impact of his ideas. During his late years he kept in touch with Austrian rocket pioneer Max Valier as well as with German rocket pioneer Hermann Oberth, who shared his knowledge of Robert Goddard's work with him. - On stationery with printed address. Some browning due to paper, otherwise well-preserved.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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‎Zichy de Zich et Vásonykeö, Joseph Graf von, Oberhofmeister (1814-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Jos. Gf. Zichy"). Moskau, 11. VII. 1862.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Endlich wird es mir ermöglicht Ihnen unsere Ankunft in der alten Metropole Rußlands anzuzeigen und Ihnen für die zahlreichen Beweise von Güte und Gefälligkeit zu danken. Unsere Fahrt von Odessa bis Charcow war gerade nicht die angenehmste sintemalen unsere Lebensmittel so schlecht verpackt waren, daß alle schon bei der ersten Mittags-Station buchstäblich pulverisirt, vermischt und zerschlagen ankamen[.] Daher mußten wir bis Charcow ziemlich oft fasten [...]". - Joseph Graf Zichy war Oberhofmeister und der Gatte von Metternichs Tochter Melanie (1832-1919). - Etwas gebräunt, fleckig und angestaubt.‎

‎Zilk, Helmut, Politiker und Wiener Bürgermeister (1927-2008).‎

‎3 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1981, 1983 und 1984.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 4 Bll. Gr.-4to. An Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97) mit Wünschen für eine baldige Genesung (1981), betr. der einvernehmlichen Auflösung von Seefehlners Dienstvertrag (1983) und mit Dank für die Gratulation "zu meiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Wien" (1984). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

‎[Zinzendorf, Franz Ludwig Graf von, Militär (1661-1742)].‎

‎3 Diktatbriefe. Prag und Wien, 1732.‎

‎Zusammen (2+2+1½ =) 5½ SS. auf 6 (= 3 Doppel-)Blatt. Folio. Jeweils mit eh. Adresse. Beiliegend fünf Akten (zusammen 15 SS. auf 11 Bll.). Sammlung von an Zinzendorf gerichteten Briefen und Akten in Betreff der baulichen Erweiterung des Klosters St. Thomas in Brünn. - F. L. Graf Zinzendorf nahm als Offizier an den Feldzügen gegen die Türken und Franzosen teil, war seit 1696 Hofkriegsrat und wurde 1704 Oberst, 1706 Generalwachtmeister. An der Konvention von Altranstädt mit Karl XII. von Schweden und am Exekutionsrezeß von 1709 beteiligt, wurde Zinzendorf 1711 zum Geheimrat und im Jahr darauf zum Hatschier- und Trabantenhauptmann ernannt und war seit 1715 Obersthofmeister der Erzherzogin Maria Josepha; 1717 wurde er Kommandierender General in Mähren und 1724 Feldmarschalleutnant. - Ein Brief mit eh. U. von dem kaiserlichen Diplomaten Maximilian Ulrich von Kaunitz-Rietberg (1679-1746).‎

‎Zinzendorf, Karl Gf. von, Staatsmann (1739-1813).‎

‎2 Briefe mit eigenh. U. Triest, 16. VIII. 1777 bzw. 16. II. 1779.‎

‎Je 1 S. Folio. An Michele Maria Milisich in Ragusa. Berichtet vom Erhalt des Duplikats einer Handelsinformation und bittet den Konsul, ihn bezüglich der Bewegungen der Russischen und Ottomanischen Milizen auf dem Laufenden zu halten. Ebenso wünsche er Informationen über den Verteidigungskrieg in der Provinz Bosina zu erhalten: Mi è pervenuto a dovere il duplicato dell'Informazione Commerciale stata già negl'anni passati avanzata da Esso Signor Console alla Imp.ma Intendenza, della quale farò l'opportuno buon' uso, e ricaverò que' Lumi, che contribuire possono all'incremento del Commercio colli stati di […] Maestà. In questi due ultimi ordinarj mi furono ricapitati trè de' suoi trasporti in data del 17. Luglio, 19. detto, e 7. corre unitam[…] a due fogli per Vienna, a' quali verrà dato l'ulteriore corso al loro destino, ed assicurando Esso Signor Console, che aggredisco di molto la sua attenzione, nel tenermi informato delle notizie riguardanti le mosse delle milizie Russe ed Ottomane, come parimente gli apparecchi di guerra difensiva, che costantemente sistano [?] facendo in quella Provincia della Bosina [?], impegno il di Lei conosciuto Zelo, ed attività a continuare nel diligente disimpegno di sue incombenze […]" (Br. v. 16. VIII. 1777). - Erwartet Klagen von einigen Seefahrern bezüglich der Ankunft von Schiffen, die zufällig oder auf der Durchreise am Hafen anlegen, unabhängig davon, ob sie Waren ent- oder aufladen. Der Konsul sei irritiert, die Häfen zu nennen, in denen er seine Vize-Konsuln eingesetzt habe: "Attese le doglianze di alcuni Naviganti, che li Vice-Consoli da Lui instituiti ne' Porti subalterni percepischino li Dritti consolari da' Bastimenti ancora, che vi approdano accidentalmente e per Transito senza caricarvi o discaricarvi Merci; Il Signor Console è eccitato di indicarmi li Porti, ne' quali ha delegati Vice-Consoli con li loro Nomi e Cognomi, e di rimettermi Copia dell'Istruzioni, che gli ha rilasciate per mia Notizia, e per l'ulteriori mie normative Disposizioni […]" (Br. v. 16. II. 1779). - Von seinem Halbbruder Ludwig nach Wien geholt, war Zinzendorf seit 1762 im Staatsdienst tätig, darunter als Kanzleidirektor des Kommerzienkollegiums, Hofrat bei der Hofrechnungskammer, Gouverneur von Triest, Präsident der Neuen Hofrechnungskammer, Staats- und Konferenzminister und Mitglied des Staatsrats und Landmarschall von Niederösterreich; zudem war Zinzendorf Landkomtur des Deutschen Ordens in Österreich und 1808 vorübergehend dirigierender Staats- und Konferenzminister. Seine seit 1782 geführten Tagebücher, die über sechzig Bände umfassen, sind eine bedeutsame kulturgeschichtliche Quelle.‎

‎[Zisterzienserkloster Schöntal]. - Theobald Fuchs, Abt (fl. um 1615).‎

‎Brief mit eigenh. U. Schönthal, 14. XI. 1612.‎

‎1½ SS. 4to. An den Landesfürsten: "Obwol mein Vorfahr Christseeliger gedächtnüß den 13t. Decembris Verwichenen Sechzehnhundert Und Neundten Jahres an dem Hochlöblichen Kyßerlichen Cammergericht ein Urthe[i]l erhalten, wie [der Adressat] auß beygelegten Copien gnedig sehen khönnen, Und sowol mein Vorfahr seelig alß Ich Verhofft, es werden demselben Von dem gegenthail aller Underthänig[s]t nach gesetzt werden, So hatt aber selbige Parthey solch Urthe[i]l biß dato am wenigsten nicht in acht genommen [...]". - Unter Abt Theobald Fuchs wurde in den Jahren 1617/18 die "Alte Abtei" des Zisterzienserklosters Schöntal errichtet, in der die Mönche sowie der Abtstrakt untergebracht waren.‎

‎[Zoller, Johann, Leiter der Versuchsanstalt für Kraftfahrzeuge]. - Briefe an J. Z.‎

‎22 Bildpostkarten verschiedener Verfasser an Karl Scholz. Nizza, Paris, Glasgow u. a. O., 1925 und 1926.‎

‎Zusammen 22 SS. (Qu.-)8vo. Die Bildseiten meist mit hübschen zeitgenössischen Aufnahmen von lokalen Sehenswürdigkeiten, darunter etwa das Sendlingertor und die Frauenkirche in München, der Louvre und die Place de l'Opera in Paris, die Church Street in Liverpool, der Trafalgar Square und die Tower Bridge in London sowie das Casino von Hendaye. - Beiliegend eine an Hofrat Wogrinz von der Versuchsanstalt für Kraftfahrzeuge adr. Karte.‎

‎[Zweites Bürger-Regiment].‎

‎Compagnie-Dekret. Wien, 7. V. 1846.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Folio. Für Soldat Nikolaus Weninger. Die musikalische Leitung des Zweiten Bürger-Regiments hatte seit dem Jahr zuvor Johann Strauß Sohn inne. - Mit papiergedecktem Siegel.‎

‎Zwiedineck von Südenhorst, Julius Frh., Diplomat und Staatsmann (geb. 1833).‎

‎Eigenh. Vollmacht mit U. Jerusalem, 18. II. 1857.‎

‎½ S. Folio. "Ich Unterzeichneter Julius von Zwiedineck Südenhorst k. k. Konsularseleve zu Jerusalem bevollmächtige den Herrn Moritz Lederer, Dr. der Rechte, Praktikanten bei der k. k. Finanzprokuratur zu Wien, alle für mich bei der k. k. Staatskasse flüssigen, wie immer gearteten Beträge zu erheben und über dieselben rechtskräftig zu quittiren". - Julius Frh. Zwiedineck von Südenhorst, der dritte Sohn von Oberst Ferdinand Zwiedineck, besuchte die orientalische Akademie in Wien und war hernach Konsularseleve in Jerusalem; die Stelle selbst dürfte er nur kurz vor diesem Schreiben angetreten haben. Später in Konstantinopel, Beirut, Smyrna, Janina und Trapezunt tätig, wo er den Rang und Charakter eines Generalkonsuls bekleidete, ging er in außerordentlicher Mission 1872 nach Persien, "um für die Betheiligung der dortigen Handels- und Industriekreise an der Wiener Weltausstellung 1873 zu wirken" (Wurzbach LX, 344). - Mit von nicht identifizierter Hand stammendem Bearbeitungsvermerk und 15-Kreuzer-Stempelmarke; mit kleineren Randläsuren.‎

‎About, Edmond, Schriftsteller (1828-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 3. I. 1867.‎

‎1 S. 8vo. Bestätigung der Übersetzung seines Romans "l'Infame" durch Arnold Hirsch ins Deutsche. - Der vielseitige Epiker, Dramatiker, Kritiker und Pamphletist wurde im Jahr vor seinem Tod in die Mitglied der Académie Française gewählt. - Etwas lappig und mit kl. Einr. (keine Textberührung).‎

‎Abusch, Alexander, Publizist und Politiker (1902-1982).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, 6. V. 1980.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. An Erika Pick, Akademie der Künste der DDR, "mit herzlichem Glückwunsch zu Deiner hohen Auszeichnung und Dank für die gute Zusammenarbeit". - Der Journalist Alexander Abusch avancierte nach seiner Rückkehr aus Mexiko - wohin er als Funktionär der KPD geflohen und wo er als Herausgeber mehrerer Exilperiodika tätig gewesen war - zu einem der "führenden Bildungspolitiker der Deutschen Demokratischen Republik" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Adam, Juliette, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1836-1936).‎

‎Ms. Schriftstück mit mehrzeiligem eigenh. Nachtrag und Namenszug. Paris, 29. X. 1912.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Ms. Abschrift eines Justizbescheids, wonach die Ansprüche der Zeitschrift "Gaulois", in der Übersetzung eines Artikels namentlich genannt zu werden, keine rechtliche Grundlage hätten, da "in Österreich Zeitschriften das Recht haben ausländische Zeitungsartikel zu drucken oder zu übersetzen, wenn sie die Quelle angeben. Geben zwar diese Bestimmung den Zeitungen das Recht, über die Nicht-Einhaltung dieser Regel Einspruch zu erheben, wird dieser Tatbestand meines Erachtens in Österreich nicht geahndet". In der darunterstehenden Notiz macht Juliette Adam eine namentlich nicht genannte Adressatin auf den vorab zitierten Bescheid aufmerksam. - Juliette Adam, Patriotin, Verfechterin der Frauenrechte, Schriftstellerin, Republikanerin und eine Zeit lang auch Antiklerikale, führte einen der bekanntesten Salons ihrer Zeit, in dem alles, was in der 3. Republik Rang und Namen hatte, verkehrte, darunter Adolphe Thiers und Léon Gambetta. Von 1890 an öffnete sie ihren Salon auch für Frauen. Insbesondere während des Ersten Weltkriegs überwiegend karitativ tätig, wurde sie von Premierminister Clemenceau u. a. zur Unterzeichnungszeremonie des Versailler Waffenstillstandsvertrags eingeladen. Von ihren zahlreichen Romanen gilt "Paienne" als der bekannteste; viel gelesen wurden auch ihre Erinnerungsbücher "Mes premieres armes litteraires et politiques" (1904) und "Mes sentiments et nos idees avant 1870" (1905), die zahlreiche Geschichten und Geschichtchen der damaligen Hautevolee enthalten.‎

‎Adlersfeld-Ballestrem, Eufemia von, Schriftstellerin (1854-1941).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Krumbad, 1936.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. - Geboren als Tochter eines Landschaftsdirektors heiratete Eufemia von Adlersfeld 1884 den Rittmeister und späteren Oberstleutnant Joseph von Hirschfeld, lebte mit diesem in verschiedenen Garnisonen und ließ sich zuletzt in München nieder. "Ihr 90 Titel umfassendes Werk weist neben vielen Gesellschaftsromanen, die meist in der Adels- und Offizierswelt angesiedelt sind (z. B. 'Komtesse Käthe in der Ehe', 1899), auch einige Biographien historischer Persönlichkeiten und den 'Katechismus des guten Tons und der feinen Sitte' (1892) auf" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 11. - Die Bildseiten der Karten zeigen jeweils eine lokale bzw. eine Luftansicht des mit seiner mehr als 600jährigen Tradition ältesten Heilbads in Schwaben.‎

‎Adolph, Karl, Schriftsteller (1869-1931).‎

‎Eigenh. Lebenslauf mit U. und gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. Wien, o. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Visitkarte: 1 S. 6,1:10,3 cm. Mit eh. adr. Kuvert. Beiliegend drei Briefe des Anzengruber-Verlags/Gebrüder Guschitzky betr. einer für Adolph beantragten Subvention (Wien, 1919. Zusammen 4 SS. 8vo). “Ich wurde am 19. Mai 1869 in Wien als der Sohn eines Zimmermalergehilfen geboren. Nach Beendigung meiner Schulzeit [...] trat ich bei meinem Vater, der inzwischen selbständiger Meister geworden, in die Lehre. Abends besuchte ich die damalige städt. Zeichenschule in der Gumpendorferstraße [...] Zur Stunde arbeite ich im Auftrage des ‘Deutschösterr. Verlag[s]’ an einem Roman, der gleich den früheren das Leben des niederen Wienervolkes behandelt [...]”. - Vgl. Kosch I, 12. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des “Anzengruber-Verlags”. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Aicard, Jean, Dichter (1848-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Jean Aicard"). La Garde, o. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn mit dem Ersuchen, ihm seinen Erlaubnisschein zu verlängern, er würde gerne Donnerstag abreisen. Er sei erschöpft; selbst in den letzten Tagen habe man ihn hier noch hintergangen, daher sein plötzlicher Aufbruch: "Je suis épuisé de fatigue. On a beaucoup abusé de moi, par ici, ces derniers jours encore. Je vous quitte donc brusquement, en vous demandant pardon [...]". - Mit einigen geringfügigen Randläsuren. - Die Recto-Seite mit kl. Registraturetikett und mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS", verso mit hs. Numerierung "4".‎

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