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Kniepert-Fellerer, Ernie, Graphikerin, Bühnen- und Kostümbildnerin (1911-1990).
Eigenh. Brief mit U. ("Erni"). Wien, Dezember 1959.
1 S. Gr.-4to. Mit einer alt montierten eh. Handzeichnung (87:190 mm). An eine Lisi mit Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest. - Die auf braunes Kartonpapier gesetzte Zeichnung in Kugelschreiber zeigt sechs tanzende Engel. - Erni Kniepert-Fellerer studierte seit 1930 an der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien, besuchte bei Otto Friedrich die Klasse für Mode- und Kostümzeichnen und erhielt seit 1934 erste Aufträge von der Tänzerin Gertrud Krauss sowie vom Ensemble der Wiener Staatsoper. 1936/37 arbeitete sie für die Volksoper, spezialisierte sich auf die authentische Nachbildung alpenländischer Trachten und ging 1937 als Ausstatterin nach Hollywood. Nach ihrer Rückkehr nach Wien 1939 war sie auch für den Film tätig, begann 1941 für das Burgtheater zu arbeiten und wirkte darüber hinaus an Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen mit. Seit 1950 war sie ständige Mitarbeiterin des Volkstheaters sowie der Staats- und Volksoper und hatte bei der Eröffnung des Neuen Festspielhaueses 1960 mit der Ausstattung des "Rosenkavaliers" ihren größten Erfolg. Ihr Gatte war der Architekt und Direktor der Wiener Kunstgewerbeschule, Max Fellerer. - Weiters mit einer kleinen Handzeichnung von "Pinsel und Bleistift" am unteren Blattrand.
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Kniepert-Fellerer, Ernie, Graphikerin, Bühnen- und Kostümbildnerin (1911-1990).
Eigenh. Brief und eh. Bildpostkarte mit U. Friesach bzw. o. O., 11. VII. 1960 bzw. o. D.
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. An Dr. Norbert Nedwed in Wien, dem sie "für viele Besuche und Hilfen" dankt (undat. Br.) und aus der Sommerfrische schreibt, "damit Sie mir glauben, daß ich mich für den Narrentanz - Salzburg stärke aber auch um Ihnen und Ihrer lieben Familie ebenfalls einen erholsamen Sommer zu wünschen". - Erni Kniepert-Fellerer studierte seit 1930 an der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien, besuchte bei Otto Friedrich die Klasse für Mode- und Kostümzeichnen und erhielt seit 1934 erste Aufträge von der Tänzerin Gertrud Krauss sowie vom Ensemble der Wiener Staatsoper. 1936/37 arbeitete sie für die Volksoper, spezialisierte sich auf die authentische Nachbildung alpenländischer Trachten und ging 1937 als Ausstatterin nach Hollywood. Nach ihrer Rückkehr nach Wien 1939 war sie auch für den Film tätig, begann 1941 für das Burgtheater zu arbeiten und wirkte darüber hinaus an Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen mit. Seit 1950 war sie ständige Mitarbeiterin des Volkstheaters sowie der Staats- und Volksoper und hatte bei der Eröffnung des Neuen Festspielhaueses 1960 mit der Ausstattung des "Rosenkavaliers" ihren größten Erfolg. Ihr Gatte war der Architekt und Direktor der Wiener Kunstgewerbeschule, Max Fellerer. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Interview der Künstlerin.
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König, Gustav, Maler, Illustrator und Radierer (1808-1869).
Eigenh. Quittung mit U. München, 11. II. 1866.
½ S. 8vo. Bestätigt “25 fl [...] für das Stich- und Verlagsrecht meines vom Rauhen Haus in Hamburg herausgegebenen und von Herrn Kupferstecher Barfuss [d. i. Paul Barfus, 1823-1895] gestochenen Melanchthons von Herrn Barfuss richtig erhalten zu haben”. - Der Sohn eines Porzellanmalers “schlug sich als Porzellanmaler in Nürnberg, wo er angeblich 2 Jahre die Kunstschule besuchte (?), kümmerlich durch und begann dann als Zeichner (fast ausschließlich Szenen aus Uhlands Gedichten) seine Laufbahn” (Thieme/Becker XXI, 150). Nach einer Tätigkeit als Bildnismaler des Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg in Kupferzell (Württemberg) - von wo aus er einige Reisen unternahm, auf denen er u. a. Justinus Kerner und Nikolaus Lenau kennenlernte - besuchte er seit 1833 die Münchner Akademie. “Hier entstand 1836-39 in Auftragsarbeit sein siebenteiliger Zyklus mit Szenen aus der Geschichte der Reformation in Öl. Bekannt wurde König durch seine achtundvierzig Radierungen zu ‘Dr. Martin Luther, der deutsche Reformator’ (1847), zu dem H. Gelzer den Text verfaßte” (DBE) und über den sein Münchner Lehrer Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872) an Leopold von Ranke schrieb: “Ich finde, daß K. den Gegenstand also erfaßt und gegeben hat, wie nur einer, der von der hohen Bedeutung der Reformation ganz durchdrungen ist, wie nur der, welcher in sich selbst den Schatz eines reichen Gemütes bewahrt, wie endlich nur ein der künstlerischen Form mächtiger Künstler den hohen Gegenstand zu fassen und zu geben vermag” (zit. n. Thieme/Becker, ebd.). Weiters illustrierte er u. a. 1868 eine Volksbibel und zusammen mit Julius Schnorr von Carolsfeld und Paul Thumann (1834-1908) die ‘Palmblätter’ (1869) von Karl Gerok (1815-1890).
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König, Herbert, Maler, Schauspieler und Regisseur (1820-1876).
Eigenh. Brief mit U. Niederlößnitz, 5. X. 1875.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ich bin dagewesen! [...] Ich sagte ihr, daß alle meine Skizzen in Stuttgart seien [...]”. - Herbert König “[f]ührte als Schauspieler, Dichter und Regisseur ein unstetes Wanderleben, kam 1848 nach München, wo er für die ‘Fliegenden Blätter’, ‘Hauschronik’ u. a. mit Stift und Feder tätig war” und wurde später geschätzt für seine die werte Kollegenschaft karikierenden Zeichnungen. “Seine frischen, flotten Zeichnungen, in denen er, oft zyklenweise, Modetorheiten, Philistertum u. Demimonde mit französischer Eleganz und Frivolität und ein bißchen Sentimentalität aufs Korn nahm, seine Charakterköpfe aus dem Schauspielermilieu und seine Bildnisse berühmter Zeitgenossen fanden seinerzeit großen Beifall” (Thieme/B. XXI, 153).
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Kokoschka, Bohuslav, Maler und Schriftsteller (1892-1976).
Eigenh. Brief mit U. [Wien, 1973].
1 S. 4to. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: “Besten Dank für Ihre freundliche Einladung! Ich bin aber jetzt mit der Durchsicht und Abschrift aus dem Manuskript des nächsten Buches, das der Verlag Ehrenwirth in München von mir herausbringen will, sehr beschäftigt und möchte Sie zu einem späteren Zeitpunkt zu mir bitten [...]”. - Bohuslav, der jüngere Bruder von Oskar Kokoschka, lebte als expressionistischer Schriftsteller, Maler und Graphiker in Wien. Vgl. Kosch IX, 179. - Beiliegend ein ms. Briefduchschlag des Adressaten.
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Kotzebue, Alexander von, Maler (1815-1889).
Eigenh. Brief mit U. Riga, 1. II. 1853.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Inhaltsreicher Brief an Herrn Adelung: “Längst schon mein guter Adelung hätte ich Ihre lieben Zeilen beantwortet, wenn nicht ein längeres und ziemlich ernstes Unwohlsein mir das Schreiben wie jede andere Beschäftigung verboten hätte! [...] Laut auflachen mußte ich als mir Herr v. Stighelli Ihren Brief von Danzig aus zuschickte. Die Idee mich zum KunstMäcen zu machen kam mir zu spaßhaft vor und könnte Ihnen von Gott nur in Seinem Zorn eingegeben seyn. Ich habe einen wirklichen Haß auf das Volk der Künstler geworfen das zahlreicher als der Sand am Meer, wie eine ägyptische Landplage Europa überschwemmt und uns armen prosaischen Sterblichen die schönen blanken Rubel aus der Tasche zieht! [...] Nun zu Ihrer freundlichen Frage über mich und meine Familie [...]”. - Der Sohn des 1819 vom Studenten Karl Ludwig Sand ermordeten Dichters August von Kotzebue war schon als Kind ein Spielgefährte des späteren Zars Alexander II., der ihm auch fürderhin gesonnen bleiben sollte. Nach einer Ausbildung zum Offizier im Litauischen Garderegiment sich der Malerei zuwendend, studierte Kotzebue bei Alexander Sauerweid an der Petersburger Akademie, wo er 1844 für sein Bild ‘Einnahme von Warschau’ mit der großen goldenen Medaille ausgezeichnet wurde. Studienreisen führten ihn durch Europa, und nach Stationen in Stuttgart und München wurde Kotzebue zum russischen Hofmaler ernannt. Der überwiegende Teil seines Werks entspringt der “Verherrlichung der russischen Kriegstaten [...] von Peter d. Gr. bis zur Eroberung Finnlands 1809” (Thieme/B. XXI, 357).
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Kraszewska, Otolia, Malerin (1859-1938).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, 22. V. 1905.
1 S. Qu.-gr.8vo. Mit alt montierter Photographie eines Gemäldes.
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Kratky, Hans, Maler (1881-1942).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. IV. 1914.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Ersucht um Berücksichtigung bei der Vergabe von Aufträgen von Portraits für die “Ehrengallerie [!]”: Habe unter anderem auch vor drei Jahren ein Porträt des Herrn Erzh. Rainer n. d. Natur gemalt [...]”. - Hans Kratky studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Siegfried l’Allemand und August Eisenmenger. Vgl. Vollmer III, 112. - In altem Sammlungsumschlag.
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Kreidolf, Ernst, Maler und Illustrator (1863-1956).
Kunstdruckbillett mit eh. Anfügung. Bern, 16. II. 1937.
1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Kreidolf studierte Malerei bei Gabriel Hackl und Ludwig von Löfftz an der Kunstakademie in München, wandte sich später dem Zeichnen und der Aquarellmalerei zu und illustrierte seit 1896 Kinderbücher, deren Texte er zum Teil selbst verfaßte. Zu seinem 90. Geburtstag wurde Kreidolf, der "zu den bedeutendsten Kinderbuch-Illustratoren seiner Zeit" zählt (DBE) als "Patriarch der Kunst" gefeiert. Vgl. Kosch IX, 433f.
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Kretzschmer, Hermann, Maler (1811-1890).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 19. VII. 1869.
2 SS. 8vo. An einen Freund: “Freund Schreder hat mir viel von Dir [...] erzählt und wie Du noch mit den alten freundschaftlichen Gesinnungen an Deinen frühern Studien Genossen hängst. Somit stehe ich nicht an Dich um eine Information zu bitten welche Du wenn auch nicht direkt geben doch Gelegenheit hast leicht einzuziehen u. mir mittheilen könntest. Ich möchte gerne für ein Genrebild das Schwarzwelde [!] Kostüm studirn [!] u. zu diesem Zwecke einen Ausflug dahin machen [...]”. - Auf einer ausgedehnten Orientreise, “die ihn 1839-42 über Athen und Konstantinopel nach Kairo und von dort in die Lybische Wüste sowie nach Nubien führte, porträtierte Kretzschmer u. a. den ägyptischen Vizekönig Mehemed Ali, sammelte seltene Waffen und Trachten und fertigte unzählige Skizzen an, die nach seiner Rückkehr auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen waren” (DBE). 1845 nach Berlin zurückgekehrt, wandte er sich der Historienmalerei zu. Sein Werk “fand bereits zu seinen Lebzeiten große Anerkennung und wurde durch Lithographien und Stichreproduktionen weit verbreitet” (ebd.). Vgl auch Thieme/Becker XXI, 512f.
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Rüstü Akömer, Ekrem, türkisch-deutscher Militär (1892-1984).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Samsun (Türkei), 7. I. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Bildpostkarte an den Wiener Polizeioberkommissar Heinrich Hüttel: "Herzlichsten Grüsse aus Samsun sendet mit einem Bild des Werkes meines Freundes Bildhauer Krippel aus Wien [...]". Mitunterzeichnet vom Künstler Heinrich Krippel. - Ekrem Rüstu Akomer, ein in Preußen ausgebildeter osmanischer Offizier, war im Ersten Weltkrieg Adjutant Liman von Sanders' in Gallipoli und im Asiencorps; später wirkte er als türkischer Sportfunktionär und fungierte lange als Mittler in den Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei. - Heinrich Krippel (1883-1945) studierte u. a. bei Edmund von Hellmer an der Akademie der bildenden Künste in Wien; 1925 erhielt er den Auftrag zur Errichtung der Denkmäler für Kemal Atatürk in Ankara und Istanbul und verblieb bis 1938 in der Türkei, wo er Büsten von zahlreichen führenden Persönlichkeiten schuf. Zum Verfasser vgl. Alexandra Schäfer-Borrmann, Vom "Waffenbruder" zum "türkisch-deutschen Faktotum". Ekrem Rüstü Akömer (1892-1984), eine bemerkenswerte Randfigur der Geschichte (Würzburg, 1998).
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Kubin, Alfred, graphic artist and writer (1877-1959).
ALS. Zwickledt-Wernstein, 9 April 1927.
4to. ½ p. To the editors of the "Schärdinger Wochenblatt”, thanking for an article about his 50th birthday: “Es hat mich sehr gefreut, daß nicht nur die Zeitungen von fernher sondern auch das Schärdinger-Wochenblatt dieses Datums gedacht hat [...]”. - Slightly foxed.
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Kubin, Alfred, graphic artist and writer (1877-1959).
Autograph letter signed. Alsbach (Hessia), 6 Jan. 1919.
Large 4to. 1½ pp. With autogr. envelope. To Felix Grafl in Vienna, particularly on the health of his wife Hedwig, who was of a very bad condition then, and on the secret of the Divine in the arts.
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Kubin, Alfred, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959).
Eigenh. Notizzettel. O. O. u. D.
¾ S. Kl.-8vo. Mit einem eh. adr., jedoch wohl nicht hinzugehörigen Kuvert. "Übersendet an Fr. J[ohanna] Schuchter Salzburg | 1. Tanz mit dem Bären | 2. Kirchgang | 3. Gespenstischer Fischfang | 4. Kämpfende Bison | 5. Das Haus des Dr. Moreau | 6. Der Jäger | 7. Die kleine Jungfrau (Geschenk)". - Etwas angestaubt; das stark in Mitleidenschaft gezogene Kuvert ist adressiert an Johanna Schuchter in Salzburg.
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Kubin, Alfred, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959).
Gedr. Billett mit eigenh. Adresse. Wernstein, Juli 1938.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Einladung für Josef Wesely zu einer Ausstellung von Kubins graphischem Werk im Graphischen Kabinett München.
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Kundmann, Karl, Bildhauer (1838-1919).
Eigenh. Brief mit U. Meran, 31. III. 1911.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Dietrich: “Ich hoffe, daß Herr Wagenzink Ihnen den gewünschten Behelf anstandslos ausgefolgt hat, u. würde es mich natürlich sehr freuen, wenn Ihnen meine alte Arbeit in irgend einer Art nützen könnte [...]”. - Karl Kundmann studierte in Wien und bei Ernst Hähnel in Dresden, lebte als Stipendiat in Rom und schuf in öffentlichem Auftrag zahlreiche Statuen und Denkmäler, darunter ein Schubert-Denkmal (1872). Von 1872-1909 war Kundmann Professor an der allgemeinen Bildhauerschule sowie mehrmals Rektor der Wiener Akademie der bildenden Künste und unterhielt 1873-1909 eine Spezialschule für Bildhauerei in Wien. Neben Denkmälern und Portraitstatuen schuf Kundmann einen Großteil der plastischen Ausstattung der Ringstraßenarchitektur, darunter für beide Hofmuseen, das Burgtheater, das Rathaus und die Neue Hofburg. Vgl. Thieme-B. XXII, 103f und Czeike III, 635. - Beiliegend eine Eintrittskarte zum Besuch von Bilbliothek und Kupferstichsammlung der Akademie der bildenden Künste mit eh. U. von Kundmann und dem Bibliothekar Lützow (1 S., qu.-8vo).
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Kundmann, Karl, Bildhauer (1838-1919).
EIgenh. Postkarte mit U. ("C. Kundmann"). [Wien, 1. XII. 1908].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Bildhauer Paul Kohl (geb. 1850) in Wien: "Morgen werde ich Vormittags schwerlich in das Atelier kommen können, ich hoffe aber, daß ich Sie am Freitag sicher sehen werde [...]". - Karl Kundmann studierte in Wien und bei Ernst Hähnel in Dresden, lebte als Stipendiat in Rom und schuf in öffentlichem Auftrag zahlreiche Statuen und Denkmäler, darunter ein Schubert-Denkmal (1872). Von 1872-1909 war Kundmann Professor an der allgemeinen Bildhauerschule sowie mehrmals Rektor der Wiener Akademie der bildenden Künste und unterhielt 1873-1909 eine Spezialschule für Bildhauerei in Wien. Neben Denkmälern und Portraitstatuen schuf Kundmann einen Großteil der plastischen Ausstattung der Ringstraßenarchitektur, darunter für beide Hofmuseen, das Burgtheater, das Rathaus und die Neue Hofburg. Vgl. Thieme-B. XXII, 103f und Czeike III, 635.
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Lach, Andreas, Maler (1817-1882).
Eigenh. Brief mit U. Feldsberg, 10. VIII. 1876.
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Meinem Versprechen nachkommend sende ich die Rosen für den Fächer mit dem Wunsche, daß ich Ihre Zufriedenheit erwerbe. Gern möchte ich lieber dabey seyn um Ihnen zu helfen, doch werde ich leider erst in der zweyten Hälfte October in Wien seyn, weil ich Ursache habe das öftere Reisen zu scheuen [...]". - Andreas Lach war Schüler der Wiener Akademie unter Thomas Ender, Joseph Mössmer und Sebastian Wegmayr. Bekannt wurde er in seinem bevorzugten Metier, den Blumen- und Stillebenmotiven; sein Neffe war der Maler Fritz Lach.
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Lach, Friedrich, Maler (1868-1933).
5 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte. Wien, 1917-1919.
Zusammen 8½ SS. 4to und 8vo. Lädt u. a. zu einer Ausstellung ein, dankt für die Anerkennung eines Förderungspreises durch die Stadt Wien und sendet Glückwünsche in Anbetracht des sich gebessert habenden Gesundheitszustandes von H. A. Schwer. - Lach studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Eduard von Lichtenfels und, gefördert durch seinen Onkel Josef Hoffmann, an der Münchener Akademie. Nach abgeschlossener Ausbildung wurde er Beamter der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, für die er bis 1909 tätig war. Er schuf zahlreiche Landschaftsaquarelle, meist mit Motiven aus seiner Heimat, die auf zahlreichen Ausstellungen in Wien und Linz vertreten waren, erlangte aber auch als Radierer Bedeutung. 1916 wurde er Obmann des Albrecht-Dürer-Bundes. Vgl. Thieme/B. XXII, 175f. - 2 Br. auf Briefpapier mit gedr. Emblem des Dürer-Bundes. - In altem Sammlungsumschlag.
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Lanckoronski-Brzezie, Karl Graf, Kunstsammler und Archäologe (1848-1933).
Eigenh. Mitteilung ohne U. Wien, 12. VIII. 1856.
1 S. 4to. An den Flügeladjutanten vom Dienst in Laxenburg: "Fürst Ladislaus Czartoryski Sohn des in Paris weilenden Fürsten Adam Czartoryski bittet S. M. danken [?] zu dürfen um die Erlaubniß sich nach Galizien [?] begeben zu dürfen: Ob und Wann S. M. ihn empfangen wollen". - Graf Lanckoronski-Brzezie unternahm 1882-84 eine archäologische Forschungsreise nach Kleinasien, begab sich dann mit dem Hans Makart nach Ägypten und unternahm später eine Weltreise. Er war Präsident der Gesellschaft für Denkmalpflege, Kurator des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, Vizepräsident des Staatsdenkmalamtes und Generalkonservator Galiziens; daneben trat er als Förderer Makarts, Viktor Oskar Tilgners und Kaspar von Zumbuschs hervor. Vgl. Czeike III, 667. - Mit einer zeitgenöss. Notiz zum Sammler und von anderer Hand stammender Adresse.
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Landgrebe, Erich, Schriftsteller, Maler und Graphiker (1908-1979).
2 gedr. Zeichnungen mit eigenh. Grußzeile und U. O. O. u. D.
Zusammen 2 SS. 4to. Gewidmet “Hrn. Dr. Rudi Hintermayer mit herzlichem Gruß”. - Nach Absolvierung einer kaufmännischen Ausbildung in Hamburg und einem Aufenthalt in den USA kehrte Landgrebe nach Wien zurück, war in der elterlichen Firma tätig und widmete sich daneben der Schriftstellerei und Malerei, trat 1936 der NSDAP und der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde bei, fungierte nach dem "Anschluß" Österreichs als kommissarischer Verwalter jüdischer Verlage und war kurze Zeit Geschäftsführer des Paul Zsolnay Verlags. Während des Zweiten Weltkriegs hielt er sich als Kriegsberichterstatter in Rußland und Afrika auf, wo er 1943 in amerikanische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung 1946 lebte er als Schriftsteller in Elsbethen bei Salzburg, schrieb Zeitromane mit autobiographischen Zügen, selbstillustrierte Kinder- und Jugendbücher, Reisebücher, Hörspiele, Gedichte und Essays. Vgl. Kosch IX, 856f.
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Langer, Robert von, Maler (1783-1846).
Eigenh. Quittung mit U. München, 1. V. 1834.
½ S. Folio. Bestätigt den Erhalt von “Zwanzig und Neun Gulden [...] welche unterzeichneter von der Casse der Königl. Akademie d.b. Künste für den M. Mai l. J. ausgezahlt worden [...]”. - Leiter der Kompositionsklasse und der Bildhauerschule in München, 1820-27 Generalsekretär der Akademie und seit 1841 Direktor der Kgl. Zentral-Gemälde-Galerie, schuf Langer “Fresken in Münchner Kirchen, Museen und öffentlichen Einrichtungen sowie zahlreiche Historiengemälde (u. a. ‘Christus, Blinde und Lahme heilend’; ‘Die Erziehung des Bacchus’), ferner Federzeichnungen zu Dantes Göttlicher Komödie” (DBE). - Mit einem Gebührenstempel und einem Stempel des “Königreichs Bayern”; ein Stempel sowie der Text mit Rotstift durchgestrichen. Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Ledeli, Moriz, Maler (1856-um 1920).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. V. 1914.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Lädt zur Besichtigung einiger von ihm gefertigter “Stadien-Skizzen” ein. - Ledeli studierte bei seinem Vater Joseph und an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Zu seinem Werk gehören vorwiegend Straßenszenen und Bilder aus dem Volksleben und der eleganten Welt. Der bekannte Sportmaler war u. a. Mitarbeiter und Illustrator der ‘Illustrierten Zeitung’. - Vgl. Thieme/B. XXII, 532. - In altem Sammlungsumschlag.
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Lehmann, Wilhelm Ludwig, Maler (1861-1932).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. Wohl München, 30. III. 1909.
1 S. Qu.-12mo. Lehmann studierte an den Akademien in Karlsruhe und München und war zuletzt Meisterschüler bei Wilhelm von Diez. Seit 1899 in München lebend, war Lehmann Schriftführer der Münchner Sezession und Gründer der Sezessionsgalerie; 1908 wurde ihm von Prinzregent Luitpold der Professorentitel verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte er für immer in die Schweiz zurück, übernahm ein Lehramt an der Technischen Hochschule in Zürich und malte dort von 1920 bis 1931 deren Wandflächen mit Darstellungen aus Bautechnik und Industrie aus. Zudem schuf er in Zürich zwei Wandbilder im Stadthaus und in Bern vier Deckengemälde für den Salon des Bundesrates. Er gilt als bedeutender Vertreter des Deutschen Impressionismus. - Mit einer weiteren, jedoch nicht identifizierten Unterschrift.
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Leinfellner, Heinz, Bildhauer (1911-1974).
Eigenh. Bildpostkarte mit eh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Leinfellner besuchte die Grazer Kunstgewerbeschule und studierte u. a. bei Anton Hanak an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Von 1946-52 war er bei Fritz Wotruba an der Akademie zunächst als freier Mitarbeiter, seit 1948 auch als dessen Assistent tätig; 1959 wurde er Professor und Leiter der Meisterklasse für keramische Plastik an der Akademie. Sein Werk umfaßt Bronzefiguren, Steinplastiken, Reliefs, Portraits, Marmorintarsien und Keramikarbeiten. Leinfellner gehörte 1947 zu den Mitgliedern des Art Club (1947). Vgl. Czeike IV, 16.
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Leisek, Georg, Bildhauer (geb. 1869).
Eigenh. Brief und gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien, 17. V. 1915 bzw. o. D.
Zusammen 2 SS. 8vo. bzw. 6,5:10,8 cm. Sendet Glückwünsche zu H. A. Schwers 50. Geburtstag. - Leisek studierte an der Wiener Kunstakademie unter Edmund von Hellmer, Caspar von Zumbusch und Victor Tilgner, war seit 1898 als freischaffender Bildhauer tätig und schuf zahlreiche Büsten und Denkmäler, darunter das Kaiser Franz Josef als Jäger darstellende Denkmal in Ischl, das Schiller-Denkmal in Czernowitz, das Körner-Denkmal in Wien-Döbling u. v. a. 1903 wurde Leisek Mitglied des Künstlerhauses, wo er auch zahlreiche Büsten und Statuetten ausstellte. Vgl. Thieme/B. XXII, 598 und Czeike IV, 18. - Der Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.
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Lenck, Walter, Maler und Bildhauer (geb. 1873).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. X. 1915.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. "Da es sich vor der Hand um eine nicht amtliche, sondern rein private Unterredung handelt, so bitte ich Sie, mir die Gelegenheit, wenn möglich, außerhalb Ihrer Amtsstunden geben zu wollen [...]". - Vgl. Thieme/B. XXIII, 45. - In altem Sammlungsumschlag.
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Lengsfeld, Julius, Medailleur und Elfenbeinschnitzer (geb. 1873).
4 eigenh. Briefe und 1 eh. Bildpostkarte mit U. sowie 1 gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien, 1914.
Zusammen 7 SS. Meist 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. “Herr Stadtrat haben bei einem Besuche bei Herrn Dr. Klimosch Ihr Wohlgefallen an [!] das von mir geschaffene Bild ‘Rauchfangkehrer’ geäußert [...]” (Br. v. 9. III. 1914). - “In der stattgefundenen Sitzung über die Plaquette ‘Wien im Blumenschmuck’ wurde mir gesagt, daß Herr Stadtrat einige Änderungen wünschten [...]” (Br. v. 25. VII. 1914). - “Ich habe vor ca. 6 Wochen an Euer Hochwohlgeboren ein Schreiben mit der Bitte gerichtet, Herr Stadtrat mögen die Güte haben mir anzugeben, in welcher Weise mein Entwurf für die Plaquette ‘Wien im Blumenschmuck’ geändert gewünscht wird [...]” (Br. v. 11. IX. 1914). - Julius Lengsfeld studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule und an der Wiener Akademie. Vgl. Thieme/B. XXIII, 52. - In altem Sammlungsumschlag.
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Leutemann, Heinrich, Maler und Illustrator (1824-1905).
Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig, 16. II. 1882.
½ S. 8vo. “Mein Autograph geh in die Welt, | Die mir so oft schon war vergällt, | Die aber oft auch schön ich fand; | So gehe denn in eine Hand, | Die gut und brav, die schön und fein, | Mehr kann sie ja doch kaum wohl sein”. - Leutemann war Schüler von Bernhard von Neher an der Kunstakademie in Leipzig und arbeitete unter dessen Leitung an Fresken im Weimarer Schloß und an den Kartons zu den Glasfenstern der Stuttgarter Stiftskirche. Seit 1850 in Leipzig ansässig, war er vorwiegend als Illustrator für die ‘Gartenlaube’, die ‘Illustrierte Zeitung’, die ‘Münchner Bilderbogen’ und die Zeitschrift ‘Über Land und Meer’ tätig. Große Bekanntheit erlangte er durch seine 36 Stahlstiche zu Julius Eduard Hartmanns ‘Reinecke Fuchs’ (1855) sowie durch Bilderbücher mit Menschen- und Tierdarstellungen. Vgl. Thieme/B. XXIII, 147.
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Liebenwein, Maximilian, Maler und Graphiker (1869-1926).
Eigenh. Postkarte mit U. Burghausen, 13. IX. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Rechtsanwalt und "Herausgeber des deutschen Wochenblattes" Dr. Höck: “Es hat mir sehr leid gethan, dass Sie mich neulich nicht zu Hause antrafen. Trotzdem hoffe ich noch bei Gelegenheit Ihre werthe Bekanntschaft zu machen [...]". - Der in Wien geborene Maler war seit 1901 Mitglied, 1910 auch Vizepräsident der Wiener Sezession, seit 1904 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und in späteren Jahren auch der "Luitpoldgruppe" sowie der "Innviertler Künstlergilde". Neben großen Märchen- und Sagenzyklen, Tier-, Ritter- sowie Heiligen- und Marienbildern schuf Liebenwein Wandfriese, Druckgraphiken, Buch- und Zeitschriftenillustrationen. Die deutschnationale Wochenzeitung "Deutsches Wochenblatt für das obere Innviertel" war 1897 in Braunau gegründet worden und sollte bis 1902 erscheinen. - Die Vorderseite der Karte mit einer kleinen, einen Ritter zu Pferde darstellenden Vignette. Zu Liebenwein vgl. Thieme/B. XXIII, 197.
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Liebermann, Max, painter (1847-1935).
Autograph letter of receipt signed. Berlin, 10 June 1891.
Oblong 8vo. 1 p. Confirming that he has received a painting by Adolph Menzel for a Munich exhibition: "Von Herrn Julius Schiff 'Procession im Garten' von A. Menzel für die Ausstellung in München empfangen zu haben, bescheinigt Max Liebermann". - Small label, monogram stamp "LS" and ms. number "118".
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Liebscher, Karel, Maler und Zeichner (1851-1906).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. 16mo. Mit vierseitigem Goldschnitt. Liebscher studierte bei Eduard Peithner von Lichtenfels an der Wiener Akademie und unternahm mehrere Studienreisen nach Bosnien und Herzegowina. "Liebscher war Landschaftsmaler, der sich vor allem an historisch interessanten Motiven orientierte, Maler von Wandgemälden dekorativen Charakters und Illustrator" (ÖBL V, 201). - Die Recto-Seite mit alten Montagespuren.
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Lienhard, Friedrich, Schriftsteller und Journalist (1865-1929).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.8vo. "Echte Frauen und echte Männer - sie gehören zusammen und wirken gleichwertig als Ganzes. So will's der Haushalt der Natur; so will's der Haushalt der Seele und des Geistes. Immer wieder üben wir Männer ja gerade durch euch Frauen und Kinder das Talent der Liebe zur ganzen Welt - und umgekehrt ihr durch uns". - Anfangs zwar dem Naturalismus nahestehend, begann Lienhard zunehmend moderne literarische Strömungen abzulehnen und propagierte statt dessen "unter dem Einfluß Julius Langbehns [...] unter dem Schlagwort 'Los von Berlin' eine regionale und traditionsorientierte Kultur (u. a. 'Neue Ideale', 1901). Seine pathetischen, antimodernen und völkischen Romane (u. a. 'Westmark', 1919) erreichten in der Weimarer Republik zum Teil 100 Auflagen, stießen jedoch, obwohl sie die nationalsozialistische Ideologie vorbereiteten, im 'Dritten Reich' auf geringeres Publikumsinteresse" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1531f. - Das Blatt mit gedr. Zierleiste.
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Lippay, Berthold Dominik, Maler (1864-1920).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. V. 1904.
2 SS. 8vo. Betr. eine Empfehlung für “Herrn Spediteur Franz Selka” und Glückwünsche zur Verleihung des Gregorordens. - Der aus Ungarn stammende Maler studierte in Antwerpen, Brüssel und Paris und war vorwiegend als Portraitmaler tätig. Vgl. Thieme/B. XXIII, 266. - In altem Sammlungsumschlag.
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Lippert, Josef Rt. von, Architekt (1824 oder 1826-1902).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. I. 1858.
1 S. 4to. An die k. k. Central-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale (heute Bundesdenkmalamt): "Im Auftrage der hohen k. k. Central-Comission [...] hat Unterzeichneter die Aufnahme der Leech-Kirche in Gratz, die aus einem Grundrisse, Längen- und Querschnitte, den äußeren Ansichten, dem Hauptportale, dem Sakramentshäuschen und den Fenstern sowie aus sämtlichen Details der genannten Objekte bestehen, vollendet [...]". Die Kirche Maria Himmelfahrt am Leech im Bezirk Geidorf ist die älteste katholische Kirche von Graz. - Lippert "zeichnete Aufnahmen mittelalterlicher Baudenkmäler (vieles hiervon veröffentlicht in den Mittheilungen der K. K. Central-Commission in Wien)" (Thieme/B. XXIII, 267). Für den Bischof von Raab restaurierte er den Dom und die gotische Kapelle des bischöflichen Schlosses zu Raab sowie die gotischen Dome zu Pressburg und Ödenburg. Zu den nach seinen Plänen geschaffenen Neubauten zählen u. a. das Palais des Fürstbischofs zu Gran, das Katholische Gymnasium zu Buda und das Seminar zur Kremsier; in Wien gestaltete er die Einrichtung der Elisabethkirche. - Am rechten Rand etwas fleckig.
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Löffler, Hugo, Maler (geb. 1859).
2 eigenh. Briefe und 1 eh. Briefkarte mit U. Wien und Zell am See, 1912-1915.
Zusammen 4 SS. (Qu.-)8vo. Dankt “für die hohe Auszeichnung, welche mir der Wiener Stadtrat durch Ihre gütige Fürsprache zu Theil werden liess” (Br. v. 30. VI. 1914) und bedauert “wegen Verkühlung” den Stadtrat nach einem längeren Spitalsaufenthalt nicht persönlich begrüßen zu können (Br. v. 14. X. 1915). - Hugo Löffler studierte bei Ferdinand Keller und Carl Jäger und war später in Wien als Portrait- und Genremaler tätig. Vgl. Thieme/B. XXIII, 318. - Die Briefkarte mit Briefpapier mit gepr. Wappen. - In altem Sammlungsumschlag.
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Lotz, Marie, Bildhauerin.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XI. 1915.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An Franz Gf. Conrad von Hötzendorf (1852-1925): "Die ergebenst Gefertigte erlaubte sich von ihrem Bildhauer Karl Schwarz eine Büste Exzellenz modellieren zu lassen und würde sich glücklich schätzen, wenn Euere Exzellenz geruhten möchten, das erste Stück, welches mit gleicher Post folgt, gütigst anzunehmen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette.
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Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).
Eigenh. Albumblatt mit U. Karlsruhe, 18. II. 1888.
1 S. Qu.-8vo. “Das Schöne lieben, | Das Gute üben, | Das Niedre verachten, | Nach dem Höchsten trachten!” - Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift ‘Deutsches Kunstblatt’. 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. Vgl. Kosch X, 61.
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Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).
Eigenh. Billett mit U. Karlsruhe, 1887.
2 SS. Carte de Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wollte eigentlich Sonntag schon Vormittags zurück; allein Ihrer liebenswürdigen Einladung widerstehe ein Andrer, nicht ich. Also mit herzl. Dank nehme ich an und bitte, die Stunde ganz nach Ihrer Gewohnheit zu wählen; mir ist jede recht [...]". - Wilhelm Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift "Deutsches Kunstblatt". 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. - In altem Sammlungsumschlag.
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Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).
Eigenh. Manuskript. Berlin, 1. III. 1855.
1¼ SS. Gr.-8vo. Wohl für das "Deutsche Kunstblatt" verfaßter Bericht über ein Bild des Malers Johann Heinrich Schramm (1810-1865): "Prof. J. H. Schramm, bekannt durch seine interessanten Portraits berühmter Zeitgenossen, hat eben ein für die Pariser Ausstellung bestimmtes Bild beendet, welches durch seine eigenthümliche Bedeutung geeignet ist, die Aufmerksamkeit der Kunstverständigen auf sich zu ziehen. Es ist ein in mäßigen Dimensionen ausgeführtes gemaltes Damenportrait, nicht minder durch praktische Auffassung wie durch den unmittelbaren Reiz der dargestellten Persönlichkeit fesselnd [...]". - Wilhelm Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift "Deutsches Kunstblatt". 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. - Datum und U. von fremder Hand in Bleistift hinzugefügt; mit altem Sammlungsumschlag.
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Lützow, Karl von, Kunsthistoriker (1832-1897).
2 gedr. Visitkarten mit je drei eigenh. Zeilen. O. O., 1887 und 1889.
Zusammen 2 SS. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er u. a. einen Aufsatz übersendet, “den ich zu behalten bitte. Er erscheint: Kunstchronik v. 18. April”. - Lützow ging 1863 als Redakteur der ‘Rezensionen und Mitteilungen über bildende Kunst’ nach Wien; 1864 wurde er Dozent an der Kunstakademie, 1867 Professor der Architekturgeschichte an der Technischen Hochschule.
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Maffei, Guido von, Maler (1838-1898).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, 20. IV. 1905.
1 S. Qu.-kl.8vo.
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[Maler].
Albumblatt mit eigenh. U. von Carl Seiler, Carl Blos, Max Nonnenbruch und Max Gaisser. München, 1908 und 1909.
1 S. Gr.-schmal8vo. Hübsches Blatt mit den U. von vier bekannten Malern der Wende v. 19. zum 20. Jahrhundert, Carl Seiler (1846-1921), Carl Blos (1860-1941), Max Nonnenbruch und Max Gaisser (beide 1857-1922).
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Mann, Maximilian von, Maler (1856-1939).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("Max. von Mann"). Wasserburg, 24. XI. 1902.
1 S. Qu.-8vo. Nach gesundheitsbedingtem Ausscheiden aus der Armee wandte sich Mann der Malerei zu, studierte bei Karl Raupp, Nikolaus Gysis und Otto Seitz an der Münchner Kunstakademie, spezialisierte sich auf historisierende Wandmalerei und stellte 1895 im Münchner Glaspalast aus. Mann gestaltete u. a. die Ausmalung des Wasserburger Rathaussaales.
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Marr, Carl von, Maler (1858-1936).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, Februar 1908.
1 S. Qu.-24mo. Schönes Portrait im Halbprofil. - Der in den USA geborene Sohn deutscher Einwanderer studierte an den Akademien von Weimar, Berlin und München. 1893 wurde er Professor an der Akademie der bildenden Künste in München, von 1922 bis 24 war er auch als deren Direktor tätig. Daneben leitete er lange Zeit die Münchener Künstlergenossenschaft und schuf zahlreiche Historienbilder, Akt- und Figurenkompositionen.
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Marr, Carl von, Maler (1858-1936).
Eigenh. Brief mit U. und Portraitphotographie mit eigenh. Namenszug. München, 9. VIII. 1898.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Photographie: 1 S. 15:10 cm. An Herrn Grieser in Mannheim: “[...] erlaube ich mir, Ihnen hiermit eine Photographie zu schicken, die Sie auf eine andere Art kaum erhalten hätten [...]. Schönes Portrait im Halbprofil. - Der in den USA geborene Sohn deutscher Einwanderer studierte an den Akademien von Weimar, Berlin und München. 1893 wurde er Professor an der Akademie der bildenden Künste in München, von 1922 bis 24 war er auch als deren Direktor tätig. Daneben leitete er lange Zeit die Münchener Künstlergenossenschaft und schuf zahlreiche Historienbilder, Akt- und Figurenkompositionen. Vgl. Thieme/Becker XXIV, 136. - Die Photographie auf Untersatzkarton montiert; der Brief mit gedr. Briefkopf und geringf. Montageresten auf Bl. 2 verso.
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Marschall, Rudolf, Medailleur (1873-1967).
12 (6 eigenh. und 6 ms.) Briefe mit U., 1 eh. Briefkarte und 1 gedr. Briefkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. sowie 3 gedr. Visitkarten mit mehreren eh. Zeilen und U. Wien, 1909-1917.
Zusammen 38½ SS. Verschiedene Formate. Mit 4 (davon 2 eh.) adr. Kuverts. Beiliegend ein ms. Briefdurchschlag H. A. Schwers (Wien, 9. VII. 1915. 1 S. Folio.). "Antwortlich Ihres werten Schreibens vom 2. Juli gestatte ich mir mitzuteilen, dass ich im Sinne unserer letzten telefonischen Unterredung alles daransetze, um im Herbst die Gussmedaillen für die beiden Majestäten sowie die Riesenprägemedaillen zur Ablieferung bringen zu können. Da Herr Stadtrat einerseits durch den Krieg, anderseits durch Ihre lange Krankheit seit dem Sommer vorigen Jahres über die Medaille nicht näher unterrichtet sind, möchte ich [...] folgende Daten übermitteln [...]" (Br. v. 7. VII. 1915. Beiliegend der ms. Briefdurchschlag von H. A. Schwers Antwortschreiben v. 9. VII. 1915). - Auch die anderen Briefe behandeln neben Terminvereinbarungen u.a. Fragen zur Gestaltung und Terminisierung fertiger Medaillen und Plaketten. - Der in Wien geborene Maler besuchte die Akademie der bildenden Künste, wurde 1903 Kammermedailleur, 1904 Professor der Medailleurkunst an der Akademie und leitete von 1903-38 die Meisterschule für Graveur- und Medailleurkunst. "Marschall schuf rund 1000 Bildnismedaillen, Plaketten und Münzen, u. a. Bildnisse von Kaiser Franz Joseph I. und den Päpsten Leo XIII. und Johannes XXIII. Er gestaltete auch Monumental- und Grabreliefs" (DBE). Vgl. auch Thieme/B. XXIV, 139. - Der ms. Br. v. 27. XII. 1912 an Bürgermeister Richard Weiskirchner mit dessen eh. Bleistiftvermerk mit Paraphe auf Bl. 1 recto “An den Wr. Stadtrat zur Kenntnis”. - Beiliegend ein ms. Briefdurchschlag mit eh. U. des Notars Ernst Khuner an Rudolf Marschall (Wien, 23. XII. 1916. 3½ SS. 4to. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). - In altem Sammlungsumschlag.
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Marschall, Rudolf, Medailleur (1873-1967).
4 gedr. Visitkarten mit je mehreren eigenh. Zeilen und U. [Wien], 14.I. 1907-29.IX. [19]20.
Zusammen 5½ SS. An einen namentlich nicht genannten Adressaten [d. i., wie von fremder Hand mit Bleistift auf der Vorderseite jeder Karte vermerkt, der Journalist und Schriftsteller Max Weinberg, 1856-1929], dem er für kleine Gefälligkeiten dankt und den er herzlich grüßt. - Der in Wien geborene Maler besuchte die Akademie der bildenden Künste, wurde 1903 Kammermedailleur, 1904 Professor der Medailleurkunst an der Akademie und leitete von 1903-38 die Meisterschule für Graveur- und Medailleurkunst. "Marschall schuf rund 1000 Bildnismedaillen, Plaketten und Münzen, u. a. Bildnisse von Kaiser Franz Joseph I. und den Päpsten Leo XIII. und Johannes XXIII. Er gestaltete auch Monumental- und Grabreliefs" (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XXIV, 139; zu Weinberg vgl. DBA II 1379, 85-86.
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Matsch, Franz, Maler und Bildhauer (1861-1942).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1893 und 1895.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Regierungsrat zur Übersendung einer (hier nicht beiliegenden) "Gravure" (Br. v. 25. II. 1895) und mit Dank "für die äußerst günstige und interessante Besprechung meines Bildes in der Presse" (Br. v. 23. August 1893). - Franz Matsch studierte gemeinsam mit Gustav Klimt bei Ferdinand Laufberger an der Kunstgewerbeschule in Wien und bildete von 1879 bis 1892 zusammen mit Gustav und Ernst Klimt eine Arbeitsgemeinschaft, "die sogenannte Maler-Compagnie, die zahlreiche Ausstattungsaufträge erhielt, u. a. für das Wiener Burgtheater und das dortige Kunsthistorische Museum. Seit 1891 Mitglied des Künstlerhauses, lehrte er 1893-1902 als Professor an der Kunstgewerbeschule und leitete dort eine Fachklasse für Malerei. Seit 1885 übernahm er Aufträge für die Hermesvilla und das Achilleon der Kaiserin Elisabeth in Korfu, arbeitete 1897/98 an der Ausmalung des Speisesaals im Wiener Palais Dumba und war seit 1898 auch bildhauerisch tätig" (DBE). Später malte Matsch vornehmlich Landschaften, Stilleben und Portraits, darunter "Das Innere des Alten Burgtheaters" (1887/88) und "Franz Joseph in seinem Arbeitszimmer" (1908/09). - Papierbedingt etwas gebräunt, ein Brief leicht tintenfleckig.
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Mauer, Hans, Bildhauer (geb. 1879).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.
1½ SS. Qu.-8vo. Ersucht den Wiener Kulturstadtrat Hans Arnold Schwer (1856-1931) "um Bekanntgabe eines beliebigen Zeitpunktes welcher zu einer Rücksprache genehm ist [...]". - Vgl. Thieme/B. XXIV, 274. - In altem Sammlungsumschlag.
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