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‎Thode, Henry, Kunsthistoriker (1857-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 4. XII. 1898.‎

‎2 SS. 8vo. “Das so gütige Zeichen Ihrer freundlichen Theilnahme an meinen Bestrebungen, durch welches Sie mich überraschten, hat mich mit herzlicher Freude erfüllt. Ich begrüsse in demselben den Ausdruck einer geistigen Gemeinschaft [...]”. Seit 1896 Ordinarius für neuere Kunstgeschichte in Heidelberg, lag der Schwerpunkt von Thodes Forschung in Arbeiten zur italienischen Renaissance und zur deutschen Kunst um 1900. Mit Cosima Wagners (1837-1930) ältester Tochter Daniela von Bülow (1860-1940) in erster Ehe verheiratet, bildeten er und seine Gattin in Heidelberg das Zentrum eines Kreises von Wagnerianern, der u. a. zum dem um Stefan George Kontakt unterhielt. Vgl. BBKL XI, s. v.‎

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‎Thoma, Hans, Maler (1839-1924).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Datum und U. Karlsruhe, "Weihnachtszeit 1913".‎

‎1 S. Qu.-4to. Darauf alt montiert zwei gedr. Vignetten Thomas und eine Portraitpostkarte. - Der in Bernau geborene Maler war "zwischen 1890 und 1910 [...] einer der angesehensten Künstler Deutschlands. Innerhalb seines äußerst umfangreichen Œuvres gelten diejenigen Werke als die besten, die einen ihm vertrauten, emotional besetzten Gegenstand zeigen, z. B. seine Schwarzwald- und Taunuslandschaften oder die Portraits seiner Freunde und Angehörigen sowie die Selbstporträts [...]" (DBE).‎

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‎Thoma, Hans, Maler (1839-1924).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Datum und U. Karlsruhe, 20. XII. 1904.‎

‎1 S. Qu.-schmal8vo. "Die Kunst ist nicht aus den Meinungen über sie entstanden". - Der in Bernau geborene Maler war "zwischen 1890 und 1910 [...] einer der angesehensten Künstler Deutschlands. Innerhalb seines äußerst umfangreichen Œuvres gelten diejenigen Werke als die besten, die einen ihm vertrauten, emotional besetzten Gegenstand zeigen, z. B. seine Schwarzwald- und Taunuslandschaften oder die Portraits seiner Freunde und Angehörigen sowie die Selbstporträts [...]" (DBE).‎

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‎Thoma, Hans, Maler (1839-1924).‎

‎Eigenh. adr. Kuvert. [Karlsruhe, 4. XI. 1909].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Baronin Gisela von Bothmer in Darmstadt. - Der in Bernau geborene Maler war "zwischen 1890 und 1910 [...] einer der angesehensten Künstler Deutschlands. Innerhalb seines äußerst umfangreichen Œuvres gelten diejenigen Werke als die besten, die einen ihm vertrauten, emotional besetzten Gegenstand zeigen, z. B. seine Schwarzwald- und Taunuslandschaften oder die Portraits seiner Freunde und Angehörigen sowie die Selbstporträts [...]" (DBE).‎

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‎Thoma, Hans, Maler (1839-1924).‎

‎Eigenh. Künstlerpostkarte mit U. Karlsruhe, 22. IV. 1915.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Kuvert. Thoma - “[z]wischen 1890 und 1910 [...] einer der angesehensten Künstler Deutschlands” (DBE) sendet einen “treuen Bundesgruß” an J. Riess in Waidhofen a. d. Thaya. Zu Thoma vgl. Thieme/Becker XXXIII, 47ff. - Auf der Vorderseite der “Kriegskarte” ist die Reproduktion eines von Thomas’ Gemälden (mit faksimilierter U.) zu sehen; dargestellt ist ein auf einem Feld Saatkörner ausstreuender Bauer. - Mit Sammlerstempel “J. K. Riess, Handschriftensammlung” und altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Thoma, Hans, Maler (1839-1924).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Karslruhe, 28. IX. 1917.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt dem Schriftsteller Leo Grünstein “für Ihr schönes Gedicht zum Mondscheingeiger - Gerne erlaube ich Ihnen die Lithographie desselben zu reproduzieren Ihrem Vorhaben gemäß - Einen guten Druck finden Sie wohl wie Sie sagen in Wien [...]”. - Der in Bernau geborene Maler war “zwischen 1890 und 1910 [...] einer der angesehensten Künstler Deutschlands. Innerhalb seines äußerst umfangreichen Œuvres gelten diejenigen Werke als die besten, die einen ihm vertrauten, emotional besetzten Gegenstand zeigen, z. B. seine Schwarzwald- und Taunuslandschaften oder die Porträts seiner Freunde und Angehörigen sowie die Selbstporträts [...]” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XXXIII, 47ff. - Der in Lemberg geborene Schriftsteller und Übersetzer Leo Grünstein (geb. 1867) starb 1943 im Ghetto Theresienstadt.‎

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‎Tilgner, Victor, Bildhauer (1844-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Tilgner"). O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron, wohl der Schriftsteller Friedrich Halm (geb. Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen), der von 1869 bis 1871 als Generalintendant die beiden Wiener Hoftheater geleitet hat: "Ist es nicht möglich für heute 'Götz' einen Parquetsitz für meine Frau durch Ihre gütige Vermittlung zu erhalten. Ich habe gestern meinen Diener zur Casse geschickt wo man ihn nach 1½ Stunden ohne Billet fortgeschickt [...]". - Der in Preßburg geborene Künstler studierte an der Wiener Kunstakademie unter Franz Bauer und Josef Gasser. In seinem Frühwerk von französischen Vorbildern beeinflußt, erlangte Tilgner erste Anerkennung durch die im barocken Stil gehaltene Büste der Schauspielerin Charlotte Wolter, die ihm auf der Wiener Weltausstellung 1873 eine Goldmedaille einbrachte. Die Bauplastiken für die Hofmuseen, das Burgtheater, die Neue Hofburg und die Hermesvilla sowie mehrere Brunnenanlagen (u. a. Tilgner-Brunnen im Volksgarten, 1875-77), Denkmäler (u. a. Werndl-Denkmal in Steyr, 1894) und Grabmonumente ließen ihn zum "Hauptvertreter des Neubarock innerhalb der Wiener Ringstraßenplastik" (DBE) werden. Als Portraitist schuf er nebenher zahlreiche kolorierte und lackierte Bildnisbüsten prominenter Zeitgenossen wie Kaiserin Elisabeth, Heinrich Laube und Franz Grillparzer. Das wohl bekannteste Werk des Künstlers, der 1888 Ehrenmitglied der Wiener Kunstakademie wurde, ist das ursprünglich für den Platz vor der Albertina geschaffene Denkmal Wolfgang Amadeus Mozarts (1896).‎

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‎Tilgner, Victor, Bildhauer (1844-1896).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Victor Tilgner (dies faksimiliert) "läßt Sie fragen ob Sie in das deutsche Volkstheater mitfahren wollen". - Der in Preßburg geborene Künstler studierte an der Wiener Kunstakademie unter Franz Bauer und Josef Gasser. In seinem Frühwerk von französischen Vorbildern beeinflußt, erlangte Tilgner erste Anerkennung durch die im barocken Stil gehaltene Büste der Schauspielerin Charlotte Wolter, die ihm auf der Wiener Weltausstellung 1873 eine Goldmedaille einbrachte. Die Bauplastiken für die Hofmuseen, das Burgtheater, die Neue Hofburg und die Hermesvilla sowie mehrere Brunnenanlagen (u. a. Tilgner-Brunnen im Volksgarten, 1875-77), Denkmäler (u. a. Werndl-Denkmal in Steyr, 1894) und Grabmonumente ließen ihn zum "Hauptvertreter des Neubarock innerhalb der Wiener Ringstraßenplastik" (DBE) werden. Als Portraitist schuf er nebenher zahlreiche kolorierte und lackierte Bildnisbüsten prominenter Zeitgenossen wie Kaiserin Elisabeth, Heinrich Laube und Franz Grillparzer. Das wohl bekannteste Werk des Künstlers, der 1888 Ehrenmitglied der Wiener Kunstakademie wurde, ist das ursprünglich für den Platz vor der Albertina geschaffene Denkmal Wolfgang Amadeus Mozarts (1896).‎

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‎Tomaschu, Franz, Maler (1878-1924).‎

‎Eigenh. Adreßzettel und eh. Signatur auf gedr. Portrait. O. O. u. D.‎

‎Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Die Signatur am Untersatzkarton des gedr. Portraits eines Mannes mit Vollbart im Halbprofil. - Tomaschu studierte u. a. an der Wiener Akademie bei Christian Griepenkerl, hielt sich ein Jahr in Italien und vorübergehend in München auf, erhielt 1903 einen Spezialschulpreis der Wiener Akademie und 1921 den Staatspreis. Vgl. Thieme/B. XXXIII, 261. - Beiliegend ein gedr. Portrait einer alten Frau mit Stock. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Trauner, Otto, Maler, Radierer und Lithograph (1887-1918).‎

‎2 eigenh. Briefe und 2 Originalradierungen (eine signiert) sowie eine gedr. Visitkarte mit 3 eh. Zeilen. Wien, 1911 und 1913.‎

‎Zusammen 3 SS. Verschiedene Formate. Die Radierungen im Format 11,5:8,6 cm (Bildausschnitt) auf 14,6:11,6 cm bzw. 8,3:8 cm (Bildausschnitt) auf 13:11,7 cm. “Ich beehre mich, Ihnen hiermit beigegebenen Probedruck der Radierung für das Diplom ‘Wien im Blumenschmuck’ ergebenst vorzulegen und erlaube mir Sie zu ersuchen, Ihr Einverständnis und Genehmigung auf diesen Druck zu schreiben [...]” (Br. v. 29. 2. 1911; ohne den erwähnten Druck). - Die eine Radierung ist eine Glückwunschkarte zum Jahreswechsel 1915/16, die andere seine Vermählungsanzeige von 1917. - Trauner studierte an der Wiener Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und an der Akademie bei William Unger und Ferdinand Schmutzer. Seine meist landschaftlichen Motive (Aquarelle, Lithographien und Radierungen) waren seit 1906 im Künstlerhaus zu sehen. Vgl. Thieme/B. XXXIII, 348. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Trentin, Angelo, Maler (1850-1912).‎

‎16 eigenh. Briefe, Brief- und Postkarten mit U. Wien, 1909-1911.‎

‎Zusammen 22½ SS. Meist 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. “Bedauerte sehr, Sie vor einigen Tagen nicht im Café angetroffen zu haben. Ich konstatiere nur die für mich gerade zur Weihnachtszeit doppelt traurige Thatsache, daß, wenn nicht in kürzester Zeit Rettung kommt, mein gänzlicher Zusammenbruch sowohl in pecuniärer wie gesundheitlicher Beziehung in allernächster Zeit bevorsteht [...]”. - Der aus Udine stammende Bildnis- und Genremaler studierte u. a. bei Wurzinger und Blaas sowie in München bei Löfftz und Seitz. Seine letzten Lebensjahre waren von schwerer Armut und gesundheitlichen Zusammenbrüchen gezeichnet. Vgl. Thieme/B. XXXIII, 379. - Beiliegend ein gedr. Partenzettel sowie eine von Trentin adr., sonst unbeschriebene Antwortpostkarte. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Trentin, Angelo, Maler (1850-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. IV. 1904.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "'Lang, lang ist’s her', werden Sie denken, wenn Sie die Unterschrift lesen. Dann im Weiteren den Erfahrungssatz bestätigt finden: Leute, die man Jahre nicht sieht, wenn sie was von einem wollen, wissen sie einen zu finden. Doch alles Nähere mündlich [...]". - Der aus Udine stammende Bildnis- und Genremaler studierte u. a. bei Wurzinger und Blaas sowie in München bei Löfftz und Seitz. Seine letzten Lebensjahre waren von schwerer Armut und gesundheitlichen Zusammenbrüchen gezeichnet. Vgl. Thieme/B. XXXIII, 379. - Im Querfalz halbseitig einger. (geringe Textberührung).‎

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‎Trentin, Angelo, Maler (1850-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("ATrentin"). Wien, 5. II. 1894.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie, daß ich erst nach so langer Zeit Ihnen [...] für Ihre Liebenswürdigkeit und die gütige Übersendung der Pastellstifte danke, aber, Sie wissen ja, das Briefschreiben haben die Maler nicht erfunden und dann leider ist das Malerleben nicht mehr, wie in den Jahren, aus welchen die Pastelle stammen, so ruhig und ohne größere Aufregung, jetzt geht alles überhastend und nervös [...]". - Der aus Udine stammende Bildnis- und Genremaler studierte u. a. bei Wurzinger und Blaas sowie in München bei Löfftz und Seitz. Seine letzten Lebensjahre waren von schwerer Armut und gesundheitlichen Zusammenbrüchen gezeichnet. Vgl. Thieme/B. XXXIII, 379.‎

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‎Trentsensky, Matthias, lithographer (1790-1868).‎

‎2 autograph letters signed, one of which with a half-page postscript by his brother Joseph. N. p. resp. Vienna, [1827] and 1830.‎

‎4to and oblong 8vo. Altogether 4 pp. One letter with autograph address. To one Friedrich Ehrlich from Calve's bookstore in Prague. - One letter with small defect on f. 2 from opening the letter (negligible loss to text).‎

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‎Triebel, Karl, Maler (1823-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. XII. 1874.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Indem ich Ihnen den richtigen Empfang der Summe von Thlr. 160 für das von mir vom Central Dombau Verein erworbene Bild ‘Zell im Zillerthale’ bestätige, füge ich dieser Sendung noch den besten Dank für alle gehabten Bemühungen bei [...]”. - Der in Dessau geborene Triebel studierte u. a. in seiner Heimatstadt bei Johann Heinrich Beck (1788-1875) und in Berlin bei Eduard Biermann (1803-1892) und wurde “durch wertvolle Bilder bekannt, welche in Landschaften und Architekturstücken bestehen” (Nagler XXI, 308). Vgl. auch Thieme/Becker XXXIII, 398. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf.‎

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‎Trübner, Wilhelm, Maler (1851-1917).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Karlsruhe, 8. V. 1915.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An J. K. Riess “auf Wunsch für Ihre Autographensammlung”. - Nach zunächst an Gustave Courbet orientierten Interieurs und Porträts wandte Trübner sich mythologischen Bildmotiven zu “und zählte schließlich als Landschaftsmaler und Porträtist zu den bedeutenden deutschen Impressionisten” (DBE). “Noch nicht 20 Jahre alt, muß Trübner als ein Meister der deutschen Malerei angesprochen werden, und in der Geschichte der Kunst findet sich kaum ein anderes Beispiel dafür, daß ein Künstler vor dem 25. Lebensjahre an 50 Werke schafft, die für alle Zeiten zu den hervorragendsten Schöpfungen einer entscheidenden, historisch u. zugleich revolutionär gerichteten Epoche der deutschen Kunst gehören” (Thieme/Becker XXXIII, 448). - Beiliegend ein Portrait des Malers (Zeitungsausschnitt, 5,3:3,7 cm). Mit Sammlerstempel “J. K. Riess, Handschriftensammlung” und altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Tschumi, Otto, Maler und Graphiker (1904-1985).‎

‎Farbdruck mit eigenh. U. O. O., 1973.‎

‎34:24 cm. An den namentlich nicht genannten Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie. - Das Blatt zeigt eine flächig aufgelöste, parallel verschobene Figur im Zweifarbdruck. - Während eines Aufenthaltes in Paris vielfältige Anregungen von Picasso, Dalí und Max Ernst erhaltend, ließ sich Tschumi 1941 in Bern nieder. Steinen eigenen Stil dominieren vieldeutig deformierte organische und menschliche Wesen in eine traumhaft-illusionären Landschaften. - Mit kl. Einr. im linken Rand und am oberen wie unteren Rand etwas lappig.‎

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‎Tupy, Wilhelm, Maler.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Territet-Montreux, 24. III. o. J.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Meine Gewohnheit war es und ist es nie gewesen, jemanden um Protection zu bitten, aber in diesem Falle möchte ich den Herrn Bürgermeister wirklich bitten, mich unter seine Fittiche zu nehmen. Der Herr Bürgermeister wird sich sicher an den Firnistag im Künstlerhause erinnern. Mein Bild 'Landstrasser Hauptstrasse' haben die Herren damals besprochen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf mit einer Ansicht des Grand Hotel des Alpes. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Uhde, Fritz von, Maler (1848-1911).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, April 1904.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. Fritz von Uhde war Schüler von Mihály Munkácsy in Paris und widmete sich unter dem Einfluß Max Liebermanns der "Plein-Air"-Malerei. Sein rund 285 Werke umfassendes Œuvre umfaßt Arbeiten religiösen, geschichtlichen und mythologischen Inhalts sowie Szenen aus dem Alltagsleben und Portraits.‎

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‎Uhde, Fritz von, Maler (1848-1911).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Sinnspruch und Namenszug. München, Mai 1902.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. "'Wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur'. Albrecht Dürer". - Fritz von Uhde war Schüler von Mihály Munkácsy in Paris und widmete sich unter dem Einfluß Max Liebermanns der "Plein-Air"-Malerei. Sein rund 285 Werke umfassendes Œuvre umfaßt Arbeiten religiösen, geschichtlichen und mythologischen Inhalts sowie Szenen aus dem Alltagsleben und Portraits. - Mit alten Montagespuren verso.‎

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‎Umlauf, Johann, Maler (1825-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Joh. Umlauf"). Geiersberg, 28. II. 1886.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für den richtigen Erhalt von hundert Gulden für ein Bild und der Mitteilung, daß ein "Porträt des Herrn Papa" sich ganz leicht nach Vorlage malen lasse, um deren Zusendung er ersuche. - Johann Umlauf studierte an den Akademien von Prag und Wien und schuf u. a. ein Portrait von Nikolaus Lenau. Vgl. Thieme/Becker XXXIII, 568.‎

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‎Unger, William, Kupferstecher und Radierer (1837-1932).‎

‎Sammlung von 4 eigenh. Briefen, 1 eh. Brief- und 1 gedr. Visitkarte mit U. Wien u.a., 29.VIII. 1896-28.VIII. 1917.‎

‎Zusammen 10 SS. Meist 8vo. An Herrn Ross bzgl. der Übersendung von Exlibris-Drucken bzw. wegen der Unmöglichkeit, noch weitere zu senden: “In Beantwortung Ihrer gefälligen Anfrage bezüglich Herstellung einer ex libris Radierung erlaube ich mir Ihnen mitzuteilen, daß ich leider nicht mehr in der Lage bin, so sehr mich die Aufgabe interessieren würde, einen Auftrag zu übernehmen. Ich bin in einem Alter (80), in dem man in seinem Schaffen zum Mindesten befangen und unsicher wird [...]”. - Der Sohn des Kunsthistorikers Friedrich Wilhelm Unger (1810-76) besuchte die Düsseldorfer Kunstakademie, studierte anschließend bei Julius Caesar Thäter (1804-70) in München. 1871 zum Professor ernannt, ging er 1872 nach Wien, “war seit 1881 Lehrer der Radierkunst an der dortigen Kunstgewerbeschule und 1894-1908 Prof. an der Akademie der bildenden Künste” (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XXXIII, 575f. - Beiliegend ein auf Untersatzkarton montiertes Portrait (Zeitungsausschnitt) des Künstlers (3,4:4,6 cm; oval).‎

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‎Urban, Hermann, Maler und Graphiker (1866-1948).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O., März 1909.‎

‎1 S. Carte de Visite-Format. Hermann Urban studierte an der Münchner Kunstakademie, u. a. bei Julius Diez und Johann Herterich und "war mehrere Jahre eine der treibenden Kräfte der Münchner Künstlergenossenschaft. Beeinflußt vom Impressionismus, aber auch von Claude Lorrain, Nicolas Poussin und Arnold Böcklin, malte [er] hauptsächlich bayerische und italienische Landschaften in einem heroischen oder tragischen Stil und mit kennzeichnendem Kolorit. Seit 1890 befaßte er sich mit der Farbenlehre. Seine Arbeiten auf diesem Gebiet führten zu einer Erneuerung der Farbgebung" (DBE). In seiner fast 50-jähringen Forschungsarbeit hat Urban annähernd 12000 Rezepte notiert und viele davon mit Versuchsaufstrichen erprobt. Fast alle dieser Unterlagen sind 1944 beim Brand seines Münchner Ateliers vernichtet worden. Aus diesem Grund versuchte Professor Hermann Urban die Ergebnisse seiner maltechnischen Arbeit noch einmal auf Papier zu bringen und hinterließ das Buchmanuskript "Der Malgrund - das Schicksal des Bildes".‎

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‎Veith, Eduard, Maler (1858-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. VII. 1911.‎

‎1 S. 8vo. An die Redaktion der "Neuen Freien Presse": "Bitte Nachstehendes in Ihr geschätztes Blatt unter den Personalnachrichten aufnehmen zu wollen [...]". - Der Sohn eines Zimmermanns studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Laufberger (1829-1881), setzte seine Ausbildung in Paris fort und arbeitete nach seiner Rückkehr u. a. an den Deckengemälden im Maria-Theresia-Saal der Hofburg, im Deutschen Volkstheater und im Dianabad. Weitere Arbeiten des geschätzten Malers entstanden im bzw. für das Variété Ronacher in Wien, das Metropoltheater in Berlin, das Deutsche Volkstheater in Wien und das Deutsche Theater in Prag. Daneben entstanden Landschaftsaquarelle und zahlreiche Portraits von Schauspielern, darunter Georg Reimers, 1860-1936, und Lotte Medelsky, 1880-1960). Vgl. Thieme/Becker XXXIV, 181 und DBE. - Auf Untersatzpapier montiert und ohne das im Text erwähnte "Nachstehende".‎

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‎Wagner, Adolf, Bildhauer (geb. 1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, o. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Gratuliert “anläßlich Ihres neuerlich so schönen Erfolges bei den Wahlen [...] Auch bezüglich meiner Angelegenheit ‘Berggeist’ bin ich Ihnen zu großem Danke verpflichtet [...]”. - Adolf Wagner war Schüler der Meisterklasse Edmund von Hellmers an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wo er für für seine Gruppe ‘Mutterglück’ den Dumbapreis, für einen Kruzifixus den Gundelpreis und für den Entwurf zum ‘Berggeist’ den Rompreis erhielt. Nach einem Aufenthalt in Rom und Florenz nach Wien zurückgekehrt, schuf Wagner zahlreiche Reliefs, Denkmäler und Grabdenkmäler. Nach dem Ersten Weltkrieg wandte er sich vorwiegend der Kleinplastik zu und schuf zahlreiche Bronzestatuetten. In großer Zahl fertigte er auch religiöse Plastiken; die Bronzegruppe ‘Es ist ein Reis entsprungen’ trug ihm 1925 den Staatspreis ein; für das Siechenheim Hartheim schnitzte er 1937 einen Altar. Vgl. Thieme/B. XXXV, 27f. - Im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Wagner, M., Kunstschriftsteller.‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Brünn, 20. V. und 15. VI. 1880.‎

‎Zusammen 4 SS. 8vo. An die Redaktion bzw. den Redakteur der "Kunstchronik": "Vor Allem bitte ich, mein tiefstes Bedauern über die Ihnen von der k. Akademie der Wissenschaften widerfahrenen Unbill anzunehmen. Im Nachfolgenden übersende ich drei Manuskripte mit der höfl. Bitte um Aufnahme derselben in die Kunstchronik. Die Kenntnis der Biographie Rektorzyks danke ich seinem noch lebenden (Brünn) Bruder Ernst Rektorzyk, pen. k. k. Regierungsrath [...]" (Br. v. 15. VI. 1880). - Der zweite Brief betr. den Abdruck zweier Gemälde in Federzeichnung von Avercamp aus der Slg. Sykora bzw. Ettler. - Der erwähnte Franz Xaver Rektorzyk (1793-1851) war als Landschafts- und Tiermaler sowie als Radierer in Brünn tätig. - Ohne die erwähnten Beilagen.‎

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‎Wagner, Otto, architect (1841-1918).‎

‎2 autograph letters signed ("Papa"). Vienna, 1916-1917.‎

‎Large 8vo. Altogether 3 pp. on 2 fols. To his daughter Louise: "[...] It is time that this unfortunate war finally ends [...]" (June 24, 1917). - On stationery with printed letterhead; some small tears and damages to edges.‎

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‎Walther, Franz Erhard, deutscher Künstler (geb. 1939).‎

‎Buchumschlag mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎Umschlag des Buches "Zwischen Kern und Mantel"‎

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‎Walther, Wilhelm , Maler (1826-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 8vo. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein: „Erfüllt von Freude über unsers geliebten Königs huldvollen Besuch fühle ich die Mahnung, Ihnen, gnädiges Fräulein, meinen herzlichsten Dank abzustatten, nicht allein für die gütige Anzeige, daß Seine Majestät beabsichtigen meine Arbeiten anzusehen, sondern noch vielmehr für Ihr so schätzbares Interesse an dieser Sache [...]“. - Walther galt als einer der führenden Sgraffitokünstler seiner Zeit; als 1906 die notwendige Erneuerung des "Fürstenzuges" anstand, war Walther verantwortlich für die auf 25.000 Kacheln aus Meißner Porzellan übertragene und gebrannte Malerei. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Watzl Anton, Maler und Graphiker (1930-1994).‎

‎Gedr. Neujahrsbillett mit eigenh. Grußzeile und U. Linz, 1967.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Der aus Linz stammende Maler und Graphiker studierte an der dortigen Kunstschule; seine Arbeiten sind u. a. in der Oberösterreichsichen Landesgalerie zu sehen. Vgl. Vollmer VI, 470. - Die Bildseite nach einer Arbeit des Malers.‎

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‎Weber, Anton, Architekt (geb. 1858).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. XII. 1903.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Betrifft eine Terminvereinbarung “um Ihnen etwas von meinem Wiederherstellungsprojekt der St. Ruprechts K[irche] zu zeigen”. - Einst Schüler von Friedrich Schmidt an der Wiener Akademie, arbeitete Weber u. a. an Schmidts Rathaus- und Sühnhausbau mit, machte sich dann selbständig und errichtete mehrere Kirchen in Tirol und Böhmen. Vgl. Thieme/B. XXXV, 215. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Weber, Rudolf, Maler (geb. 1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Liesing‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. “Unter höflicher Bezugnahme meines kürzlich gemachten Besuches bitte ich, falls Arbeiten in bereits besprochener Art von der Gemeinde Wien zu vergeben sind, um gütige Verständigung unter Rücksichtnahme meiner Wohnungsänderung [...] Statt Joh. Straussg. 31 lautet meine Adresse nun: Liesing, Gasthof Theresienau [...]”. - Rudolf Weber war Schüler des Hoftheatermalers Anton Brioschi und der Wiener Akademie unter Eduard Lichtenfels. Vgl. Thieme/B. XXXV, 226. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Weber-Tyrol, Hans, Maler (1874-1957).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Eppan (Südtirol), 10. V. 1949.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag.‎

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‎Weinberger, Karl, deutscher Bildhauer (1885-1953).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Holzkirchen, 23. XII. 1942.‎

‎2 SS. 4to. Dankend an Josef Wesely: "Die Zeit ist nicht zum freuen angetan, darum wiegt so ein freundlicher Gruß umso schwerer".‎

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‎Weinhold, Carl, Radierer, Landschafts-, Bildnis- und Portraitmaler (1867-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit Paraphe. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Der Photograph Eich wohnt Pragerstraße Nr. 25 oder 26. - Es könnte die Zeichnung gleich zu ihm geschickt werden (im Falle nichts mehr daran zu ändern ist) [...]“. - Autodidaktisch ausgebildet, wurde der aus Hamburg stammende Künstler vornehmlich als Radierer geschätzt. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Welti, Albert Jakob, Maler und Schriftsteller (1894-1965).‎

‎2 (1 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit eh. U Chêne-Bourgeries bei Genf, 1955.‎

‎Zusammen (3+1 =) 4 SS. auf 4 Bll. (Gr.-)4to. An den Schriftsteller Adelbert Muhr (1896-1977), u. a. über dessen Buch "Und ruhig fließt der Rhein" (Hamburg, Zsolnay, 1953) sowie zu Muhrs Vorhaben, ein Buch über die Rhone zu schreiben: "[...] Was Sie schreiben, ist gottlob kein Literaturgeschwätz, Sie bringen interessant Tatsachen ohne Schulhaftigkeit und Pedanterie und, was das Wichtigste ist, Sie scheinen Augen im Kopf zu haben [...] Was nun ein Buch über die Rhone angeht, wage ich natürlich nicht, was den zu erstrebenden Erfolg angeht, den Propheten zu spielen. Über den Oberlauf von Gletsch zum Genfersee ist schon viel geschrieben worden, ebenso über die bei Valence beginnende Strecke, die bis zum Meer führt. Weniger bekannt sind die Gegenden in Bugey, am Rhoneknie und um Lyon herum [...]" (a. d. Br. v. 2. Jänner [1955]". - Der Sohn des gleichnamigen Malers und Radierers Albert Welti (1862-1912) erfuhr seine künstlerische Ausbildung bei seinem Vater und studierte seit dessen Tod 1912 an der Kunstakademie in München sowie in Madrid und London. Von 1920 bis 22 lebte er auf Mallorca, wo er sich der Schriftstellerei widmete und sein erstes Schauspiel "Maroto und sein König" schrieb, das 1925 am Basler Stadttheater uraufgeführt wurde; 1923 ließ er sich in Chêne-Bourgeries bei Genf nieder. "Neben zahlreichen Bühnenstücken, darunter dem historischen Drama 'Servet in Genf' (1930) und dem erfolgreichen Mundartdrama 'Steibruch' (1939), veröffentlichte Welti u. a. den monumentalen schweizererischen Generationsroman 'Wenn Puritaner jung sind' (1941)" (DBE).‎

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‎Werner, Anton von, Maler (1843-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin-Wannsee, 9. IX. 1904.‎

‎1 S. 8vo. An eine Autographensammlerin: "Mit Vergnügen entspreche ich Ihrem Wunsche in der Hoffnung, daß diese Probe meiner Handschrift genügt [...]". - Werner, seit 1875 Direktor der Akademischen Hochschule für bildende Künste in Berlin, hatte auf Fürsprache des Großherzogs von Baden im Hauptquartier der III. Armee am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teilgenommen; mit der Darstellung von Schlachten, Staatsereignissen und Hoffeierlichkeiten betraut, wurde er zum "bevorzugten Maler des Kaiserreiches" (DBE), als dessen Hauptwerk die Darstellung der Kaiserproklamation in Versailles (1885) gilt. Der modernen Kunst seiner Zeit ablehnend gegenüberstehend, gipfelte sein Widerwille in der Schließung der Edvard-Munch-Ausstellung 1892, was schlußends Auftakt zur Gründung der Berliner Secession durch Max Liebermann und Walter Leistikow 1898 war.‎

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‎Werner, Fritz, Maler (1827-1908).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 22. III. 1881.‎

‎1 S. 8vo. “Faulenze und Schrei | Du bekommst für Zwei | Arbeite und schweige | Du erhältst die Neige”. - Als Schüler Adolph Menzels diesem nach Königsberg folgend, war Werner an den Vorstudien zu dessen großem Krönungsbild beteiligt. Nach mehrjähriger Arbeit im Pariser Atelier Ernest Meissoniers kehrte er bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges nach Berlin zurück und beschickte regelmäßig die Akademie-Ausstellungen. Die Motive für seine Genrebilder wählte er vorwiegend aus der Epoche des Rokoko.‎

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‎Wesemann, Alfred, Maler und Radierer (1874-1942).‎

‎2 eigenh. Briefe und 1 eh. Briefkarte mit U. sowie 1 ms. Br. mit eh. U. Wien, 1910-1914.‎

‎Zusammen 5 SS. Meist 8vo. “[...] ich bin im Besitze eines Original Gemäldes von Carl Pischinger Gute Wiener Zeit und möchte selbes an die Stadt Wien verkaufen: Das Motiv ist ein Thierstück u. sehr fein in der Ausführung, einer der besten Pischinger die ich kenne [...]” (Br. v. 9. VIII. 1913). - Wesemann studierte in Wien (u. a. bei Siegmund L’Allemand und William Unger), zog als Freiwilliger in den Ersten Weltkrieg und war seit 1922 Lehrer für Kunsterziehung an der Oberschule für Knaben tätig. Vgl. Thieme/B. XXXV, 434. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Weyr, Rudolf Ritter von, Bildhauer (1847-1914).‎

‎6 eigenh. Brief-, (Bild-)Post- und Visitkarten mit U. Meist Wien, 1908-1909.‎

‎Zusammen 9 SS. Verschiedene Formate. Mit 2 eh. adressierten Kuverts. Mit Ausnahme einer undatierten Visitkarte an Malwine Chiavacci, die Gattin bzw. spätere Witwe des Schriftstellers Vincenz Chiavacci: “Wie gepeitscht wandere ich von Ort zu Ort - ruhe-, plan- und ziellos! Was macht mein armes kleines Hutzerl u. das alte Leutzerl, sind sie beide gesund? Es ist mein innigster Wunsch Euch zu besuchen aber noch weiß ich nicht ob mich mein Schicksal an den Wörthersee führt [...]” (Bildpostkarte v. 26. VIII. 1909). - “Also wieder zurück aus Eurem Paradiese in den gewo[h]nten Sündenpfuhl. Es wird Euch gewiß schwer genug gefallen sein. Es hat ja da oben alles geblü[h]t, in u. um Euch, u. Vincenz war so frisch wie in seinen schönsten Tagen. Er sollte doch im Laufe des Jahres öfters eine Excursion in seine Idylle machen [...]” (Briefkarte v. 5. X. 1909). - Nach Studien an der Wiener Kunstakademie und der Arbeit im Atelier des Bildhauers Josef Cesar übernahm der in Wien geborene Künstler im Auftrag Gottfried Sempers die Ausführung der Bogenzwickelfiguren über den Arkaden der Mittelrisalite des Kunsthistorischen Hofmuseums. Anschließend an Arbeiten für die Ringstraßenbauten beteiligt, schuf Weyr u. a. das Standbild Karls VI. für das Kunsthistorische Museum, übernahm die Ausschmückung der Kuppel des Naturhistorischen Museums und den bildhauerischen Schmuck der Decke im Zuschauerraum und im Proszenium des Burgtheaters. Weitere Werke des Künstlers - der neben Viktor Tilgner als “der maßgebende Vertreter der Bildhauerei der Epoche der Makartzeit” (Thieme/B. XXXV, 484) gilt - sind u. a. das Brahmsdenkmal am Karlsplatz (1908) sowie Grabdenkmäler auf dem Zentralfriedhof, darunter jenes für die Opfer des Ringtheaterbrandes (1882). 1889 wurde er Professor am Polytechnikum, von 1898-1901 war Weyr zudem Vorstand der Wiener Künstlergenossenschaft und 1911/12 auch Präsident der Akademie der bildenden Künste. - Die Bildpostkarte mit einer Ansicht des Kärntner Nassfelds mit Valerie-Schutzhaus.‎

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‎Weyr, Rudolf von, Bildhauer (1847-1914).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1904 und 1912.‎

‎Zusammen 7 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. "Nach einer auf Ihren Wunsch u. in Ihrer Gegenwart vorgenommenen Besichtigung der für die Errichtung eines Hammerling [!] Denkmals in Wien eingesandten Prospekte gestatte ich mir [...] Ihnen mein Urteil über dieselben in nachfolgendem darzulegen [...]" (Br. v. 26. X. 1904). - Nach Studien an der Wiener Kunstakademie und der Arbeit im Atelier des Bildhauers Josef Cesar (1814-1876) übernahm der in Wien geborene Künstler im Auftrag von Gottfried Semper (1803-1879) die Ausführung der Bogenzwickelfiguren über den Arkaden der Mittelrisalite des Kunsthistorischen Hofmuseums. Anschließend an den Arbeiten für die Ringstraßenbauten beteiligt, schuf Weyr u. a. das Standbild Karls VI. für das Kunsthistorische Museum, übernahm die Ausschmückung der Kuppel des Naturhistorischen Museums und den bildhauerischen Schmuck der Decke im Zuschauerraum und im Proszenium des Burgtheaters. Weitere Werke des Künstlers - der neben Viktor Tilgner als "der maßgebende Vertreter der Bildhauerei der Epoche der Makartzeit" (Thieme/B. XXXV, 484) gilt - sind u. a. das Brahmsdenkmal am Karlsplatz (1908) sowie Grabdenkmäler auf dem Zentralfriedhof, darunter jenes für die Opfer des Ringtheaterbrandes (1882). 1889 wurde er Professor am Polytechnikum, von 1898-1901 war Weyr zudem Vorstand der Wiener Künstlergenossenschaft und 1911/12 auch Präsident der Akademie der bildenden Künste. - Der Brief vom 16. III. 1912 auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Wichera, Raimund, Ritter vom Brennerstein, Maler (geb. 1862)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1915.‎

‎Zusammen 4 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. “Bis heute ohne Nachricht, erlaube ich mir anzufragen, ob Herr Stadtrat infolge Arbeitsüberbürdung auf Überweisung einer Portraitkopie für die Gemeinde Wien [...] nicht vergessen haben [...]” (Br. v. 20. XII. 1915). - “Nehmen Sie freundlichst den aufrichtigsten und besten Dank für Ihre gütige Mühewaltung anlässlich meiner Bewerbung um Zuweisung eines Ehrenbürgerportraits für die Stadt Wien [...]” (Br. v. 26. XII. 1915; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). - Wichera studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Hans Makart und wurde bekannt als Porträtist der österr.-ungarischen Monarchie. Kurze Zeit war er auch Zeichenlehrer des Erzherzogs Josef in Alesuth. Vgl. Kosel, Dt.-Öst. Künstler- u. Schriftsteller Lex., s. v. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Wickenburg, Alfred, Maler und Graphiker (1885-1978).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 2. VIII. 1960.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely (für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag). - Nach Studien an der Azbè-Schule in München, an der Académie Julian in Paris und an der Kunstakademie in Stuttgart lebte Wickenburg mehrere Jahre als freischaffender Künstler u. a. in Florenz und Rom, ehe er 1934 als Professor für Landschafts- und Stillebenmalerei an die Landeskunstschule in Graz berufen wurde. Später auch an der an der dortigen landschaftlichen Freskoschule unterrichtend, war sein eigenes Werk wesentlich von kubistischen Strömungen und durch seinen Lehrer Adolf Hölzel beeinflußt. Zu Wickenburg vgl. Thieme/B. XXXV, 512f.‎

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‎Wickenburg, Alfred, Maler und Graphiker (1885-1978).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 12. IV. 1971.‎

‎2 SS. 4to. Mit eh. Kuvert. An den Kulturpublizisten und Kunstkritiker Kristian Sotriffer (geb. 1932): “[...] ich lebe ganz in Erinnerung an die Ausstellung in der Wiener Secession, die Sie so gut ausgewählt und mustergültig gestaltet haben. ‘Das ist die schönste, die Du je hattest’ rief mein Sohn als wir ankamen und Walter Ritter, der mich heute besuchte, bestätigte meinen Eindruck dass die Farben der Bilder anders als in meinem Atelier dort explosiv wirkten, weil jedes Bild genügend Raum um und vor sich hatte [...]”. - Nach Studien an der Azbè-Schule in München, an der Académie Julian in Paris und an der Kunstakademie in Stuttgart lebte Wickenburg mehrere Jahre als freischaffender Künstler u. a. in Florenz und Rom, ehe er 1934 als Professor für Landschafts- und Stillebenmalerei an die Landeskunstschule in Graz berufen wurde. Später auch an der an der dortigen landschaftlichen Freskoschule unterrichtend, war sein eigenes Werk wesentlich von kubistischen Strömungen und durch seinen Lehrer Adolf Hölzel beeinflußt. - Der Kulturpublizist und Kunstkritiker Kristian Sotriffer war seit 1962 Kritiker der Wiener ‘Presse’; von 1972-83 war er als künstlerischer Leiter der Edition Tusch, 1984-86 auch beim Herold-Verlag tätig. 1993 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. - Zu Wickenburg vgl. Thieme/B. XXXV, 512f.‎

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‎Wickenburg, Alfred, Maler und Graphiker (1885-1978).‎

‎Eigenh. Grußzeile und U. in gedr. Billett mit eingebundener Farbtafel. Graz, 18. XII. 1970.‎

‎½ S. 8vo. Mit Kuvert und Adresse. An den Notar R. Rubinig in Voitsberg zum Weihnachtsfest 1970. - Der in Gleichenberg (Steiermark) geborene Sohn eines Offiziers wurde an der Azbè-Schule in München, an der Académie Julian in Paris und an der Kunstakademie in Stuttgart ausgebildet. Seit 1918 als freischaffender Künstler u. a. in Florenz und Rom lebend, war er von 1936-36 Professor für Landschafts- und Stillebenmalerei an der Landeskunstschule in Graz und anschließend Professor für Zeichnen an der dortigen landschaftlichen Freskoschule. Wickenburg war wesentlich von den Strömungen des Kubismus und durch seinen Lehrer Adolf Hölzel beeinflußt [...] [und] schuf vorwiegend stereometrisch gegliederte und starkfarbige Landschaften und Stilleben" (DBE). Vgl. auch Vollmer V,125. - Die Tafel zeigt eine Reproduktion von Wickenburgs Gemälde "Koralpe" aus dem Jahr 1969.‎

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‎Widliczka, Leopold, Maler (geb. 1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U. und gedr. Visitkarte mit eh. Adreßangabe. O. O., 17. VI. 1913.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. “Bitte vielmals um Entschuldigung daß ich mir noch erlaube Euer Hochwohlgeboren schriftlich aufzuhalten. Das Bild Calafati [...] ist in der Bibliothek, dort wo Euer Hochwohlgeboren es gewünscht haben [...]”. - Widliczka studierte in Wien und München, “erfuhr mancherlei Anregung vom Kreise Lenbachs und Kaulbachs” (Thieme/B. XXXV, 519), stellte 1899 ein Kinderbild im Wiener Künstlerhaus aus und fand damit sein bevorzugtes Genre. 1922 seinen Bruder in New York als Graveur tätigen Bruder besuchend, kehrte Widliczka nicht mehr auf den Kontinent zurück. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Wieden, Ludwig, Maler (1869-1947).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. XI. 1915.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Ihr wertes Schreiben habe ich erhalten und freue mich sehr aus dem Inhalt entnehmen zu können, dass mir ein Portraitauftrag in nächster Zeit zuteil werden wird [...]”. - Ludwig Wieden studierte in Wien (u. a. bei Siegmund L’Allemand und August Eisenmenger), später in München bei Franz Herterich und vervollkommnete sich als Plein-Air-Maler in Ungarn. 1905 nach Wien zurückkehrend, schloß er sich dem von Otto Barth geleiteten ‘Jungbund’ und später der Secession an. Während des Ersten Weltkriegs war Wieden vorwiegend als Kriegsmaler tätig, später wurde er zum namhaften Bildnis-, Landschafts- und Stilebenmaler. Vgl. Thieme/B. XXXV, 526f. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Wiesenfeld, Karl, Architekt und Techniker (1802-1870).‎

‎Eigenh. Bestellschein mit U. Prag, 10. VI. 1839.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Für die Baukunst-Schule werden benöthigt: 1 Anschlag Lineal (gewöhnlicher Größe) | 1 ordinäres Lineal 2’4’’ lang | 2 Paar Dreiecke [...] | 1 kleines Reißbrett (2’6” breit 1’10” hoch) [...]”. - Wiesenfeld war seit 1828 am Prager polytechnischen Institut tätig. “In das Programm seiner Vorträge hatte Wiesenfeld außer der bisher üblichen bürgerlichen Baukunst noch die Eisenbahnbauten, die Eisenconstructionen, die neuen Brückensysteme, ferner als vorbereitende und ergänzende Elemente die Bauökonomie und die neuen Gewölbstheorien aufgenommen [...]” (Wurzbach, s. v.). - Mit einem Aktenvermerk von fremder Hand. - Beiliegend ein Bücherzettel der Kais. Königl. Bibliothek mit der Aufforderung, die angeführten Bücher zurückzustellen. Prag, 28. V. 1853. 1 S. 8vo. Mit U. des Bibliothekars Safarik (?) und des den Empfang quittierenden Franz Wiedemann.‎

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‎Wiesenfeld, Karl, Architekt und Techniker (1802-1870).‎

‎Eigenh. Studienbescheinigung mit U. Prag, 3. VIII. 1830.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Herr Rudolf Duhsik Hörer der Baukunst hat die Vorlesung stets sehr fleißig besucht auch alle Aufgaben gebracht, konnte daher mit Genehmigung des löbl. Directorats ohne Anstand von Seite des Gefertigten zu einer Repar[a]tur Prüfung zugelassen werden [...]”. - Wiesenfeld war seit 1828 am Prager polytechnischen Institut tätig. “In das Programm seiner Vorträge hatte Wiesenfeld außer der bisher üblichen bürgerlichen Baukunst noch die Eisenbahnbauten, die Eisenconstructionen, die neuen Brückensysteme, ferner als vorbereitende und ergänzende Elemente die Bauökonomie und die neuen Gewölbstheorien aufgenommen [...]” (Wurzbach, s. v.). - Mit einem Aktenvermerk von fremder Hand.‎

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‎Wiesenfeld, Karl, Architekt und Techniker (1802-1870).‎

‎Eigenh. Studienbescheinigung mit U. Prag, 5. VIII. o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Herr Ludwig Chufer [?] Hörer der Baukunst hat die Vorlesungen über die Wasser Straße und Brückenbau, und die Bau Okonomie fleißig besucht, weswegen von Seite des Gefertigten nichts entgegensteht, daß derselbe mit Genehmigung des löbl. Directorats zu einer Reparatur Prüfung zugelassen werden könnte [...]”. - Wiesenfeld war seit 1828 am Prager polytechnischen Institut tätig. “In das Programm seiner Vorträge hatte Wiesenfeld außer der bisher üblichen bürgerlichen Baukunst noch die Eisenbahnbauten, die Eisenconstructionen, die neuen Brückensysteme, ferner als vorbereitende und ergänzende Elemente die Bauökonomie und die neuen Gewölbstheorien aufgenommen [...]” (Wurzbach, s. v.). - Mit einem Aktenvermerk von fremder Hand.‎

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