Onafhankelijke website van professionele boekhandelaars

‎Autographes‎

Main

Aantal treffers : 66.401 (1329 pagina's)

Eerste pagina Vorige pagina 1 ... 340 341 342 [343] 344 345 346 ... 486 626 766 906 1046 1186 1326 ... 1329 Volgende pagina Laatste pagina

‎Ristori Del Grillo Capranica, Adelaide, Schauspielerin (1818 oder 1822-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 8. X. 1881.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Baronin mit der Bitte, ihr hinsichtlich des Bezugs von deren Wohnung einen zeitlichen Aufschub von 24 Stunden zu gewähren, da sie nämlich erst am 16. dort einzuziehen würde. Sie habe immer geglaubt, daß sie am 14. abreise und am 15. ankomme, doch da sie noch ihren Arzt aufsuchen müsse, der seinerseits erst am 14. des Abends ankäme, so könne sie ihn erst am Tag darauf konsultieren und könne daher erst am 15. abreisen. Sollte die Baronin ihr diesen Gefallen nicht erweisen können, so müsse sie mit ihrer Familie ins Hotel ziehen, was ihr große Unannehmlichkeiten bereiten würde. - Nach einem ersten größeren Erfolg um 1835 in der Rolle der Titelfigur von Silvio Pellicos Drama "Francesca da Rimini" schl0ß sich die Tochter eines Schauspielerpaares in Parma dem herzoglichen Ensemble an und erzielte dort als Maria Stuart in Schillers gleichnamigem Stück ihren künstlerischen Durchbruch. Nach einer durch Ehe und Geburt des Sohnes bedingten Bühnenabstinenz von knapp drei Jahren ging die Künstlerin seit 1850 wieder auf Tournee und war bis zu Beginn der 1880er Jahre mit großem Beifall auf europäischen und amerikanischen Bühnen zu sehen. "Ihre Gestalten zeichneten sich durch tiefe Innerlichkeit und packende Glut der Leidenschaft aus" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette. - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kl. Registraturetikett, dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und hs. Numerierung "167". 2‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 120,00 Kopen

‎Röbbeling, Hermann, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1875-1949).‎

‎Briefauschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎41:85 mm auf etwas größerem Trägerpapier. Hermann Röbbeling war seit 1902 regelmäßig auf deutschen Bühnen zu sehen, übernahm nach und nach auch Regie- und Direktionsaufgaben und wurde nach Stationen in Frankfurt a. d. Oder und Hamburg 1932 als Direktor des Wr. Burgtheaters bestellt. Er war es, der bei der Beisetzung Alexander Moissis den Iffland-Ring vor seiner Vernichtung bewahrte, da dessen Träger Albert Bassermann ihn dem bereits verstorbenen Kollegen vermacht und ihm während der Beistzung auf den Sarg gelegt hatte. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Gering fleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Röbbeling, Hermann, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1875-1949).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 8. II. 1938.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "Es freut mich, daß die in meinem letzten Brief gemachte persönliche Bemerkung durch eine falsche Information entstanden ist. Ein Mitglied ließ gelegentlich seiner Vertragsverhandlungen eine Äußerung fallen, daß es die Ablehnung seiner Wünsche einer Anschwärzung bei den betr. oberen Stellen verdanke u. daß es es von einer Aktion wisse, die gegen die Direktion u. seine Person gerichtet sei. Daß diese Äußerung auf Übertreibung u. mißverstandener Rederei beruht, die keinerlei ernste Charakter hat, freut mich, denn damit ist der Verdacht, der sich gegen Sie richtete, hinfällig, u. ich kann meinen diesbezügl. Absatz in meinem Brief zurücknehmen [...]". - Hermann Röbbeling war seit 1902 regelmäßig auf deutschen Bühnen zu sehen, übernahm nach und nach auch Regie- und Direktionsaufgaben und wurde nach Stationen in Frankfurt a. d. Oder und Hamburg 1932 als Direktor des Wr. Burgtheaters bestellt. Er war es, der bei der Beisetzung Alexander Moissis den Iffland-Ring vor seiner Vernichtung bewahrte, da dessen Träger Albert Bassermann ihn dem bereits verstorbenen Kollegen vermacht und ihm während der Beistzung auf den Sarg gelegt hatte. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 100,00 Kopen

‎Rökk, Marika, Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin (1913-2004).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. [Berlin, 5. I. 1942].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf einer Postkarte mit vorgestemp. Adresse; an Otto Hoschek in Wien.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 30,00 Kopen

‎Romberg, Hermann, Schauspieler (1882-1929).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 2. II. 1918.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Kondoliert dem Schauspieler Otto Tressler (1871-1965) “zu dem überaus schmerzlichen Verlust, der Sie durch den Tod Ihrer lieben Tochter betroffen hat [...]”. - Hermann Romberg war von 1913 bis 1923 am Wiener Burgtheater tätig; im Film war er nur einmal, in Jacob und Luise Flecks 1916 entstandenem ‘Armer Teufel’ zu sehen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 50,00 Kopen

‎Rott, Adolf, Regisseur und Theaterleiter (1905-1982).‎

‎1 ms. Brief und 2 ms. Billetts mit eigenh. U. Wien, 1951-ca. 1960.‎

‎Zusammen 3 SS. Verschiedene Formate. An die Schauspielerin Lili Marberg. - Adolf Rott wurde nach seiner Promotion zum Dr. jur. Regieschüler von Luise Dumont in Düsseldorf und Assistent von Peter Scharoff. Nach langjähriger Tätigkeit als Regisseur, Dramaturg und Schauspieler in Bunzlau, Cottbus, Bautzen, Hamburg und Danzig wurde er 1951 Chefregisseur am Burgtheater in Wien, stand diesem auch von 1954-59 als Direktor vor. 1956 holte Rott im Glauben, dem Publikum den neuen Josef Kainz präsentieren zu können, Klaus Kinski ans Burgtheater, was diesem in zweifelhafter Erinnerung bleiben sollte: “Rott hat sich in den Kopf gesetzt, mich dem Publikum als Nachfolger von Josef Kainz zu präsentieren. Deshalb will er, daß ich das Originalkostüm trage, in welchem Kainz den Tasso spielte und das jetzt im Theatermuseum auf einer Drahtpuppe hängt. Aber das Kostüm paßt mir überhaupt nicht - obwohl Kainz ungefähr meine Figur gehabt haben muß, außerdem ist es von Motten zerfressen. Ein neues Kostüm wird originalgetreu nach dem Kostüm von Kainz aus reiner Seide angefertigt und ein vergoldeter Degen für mich geschmiedet. Rott hat jährlich Millionen von Staatszuschüssen zu verschwenden. Das tut er zwar ohnehin durch seine eigenen miserablen Inszenierungen, doch will er sich in meinem Fall unter keinen Umständen lumpen lassen. Seine fixe Idee, mich als neuen Kainz eingekauft zu haben, geht so weit, dass er zwischen den Proben Fotografiertage ansetzt, wo ich im Kostüm Modell stehen muss. Die Fotografen schleppen mich vor das Wiener Kainz-Denkmal, vor die Kainz-Büste im Burgtheater, vor das Kainz-Gemälde in der Ahnen-Galerie und an seinen Grabstein! Das ist wie für Coca Cola, denke ich, nur daß ich kein Geld dafür bekomme. Mich ekelt diese Leichenfledderei an. Die Laffen vom Burgtheater hatten Josef Kainz erst den Arsch geküßt, als er bereits Krebs hatte und ihm nicht mehr viel Zeit zu leben blieb” (Klaus Kinski: Ich brauche Liebe, 1991, S. 182). Zu Rott vgl. Czeike IV, 706. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Rott, Adolf, Regisseur und Theaterleiter (1905-1982).‎

‎5 ms. Briefe mit eigenh. U. und 6 gedr. Weihnachtsbilletts mit eh. U. Wien, 1966-1980.‎

‎Zusammen 11 SS. Verschiedene Formate. Mit 1 ms. adr. Kuvert. Adolf Rott wurde nach seiner Promotion zum Dr. jur. Regieschüler von Luise Dumont in Düsseldorf und Assistent von Peter Scharoff. Nach langjähriger Tätigkeit als Regisseur, Dramaturg und Schauspieler in Bunzlau, Cottbus, Bautzen, Hamburg und Danzig wurde er 1951 Chefregisseur am Burgtheater in Wien, stand diesem auch von 1954-59 als Direktor vor. 1956 holte Rott im Glauben, dem Publikum den neuen Josef Kainz präsentieren zu können, Klaus Kinski ans Burgtheater, was diesem in zweifelhafter Erinnerung bleiben sollte: “Rott hat sich in den Kopf gesetzt, mich dem Publikum als Nachfolger von Josef Kainz zu präsentieren. Deshalb will er, daß ich das Originalkostüm trage, in welchem Kainz den Tasso spielte und das jetzt im Theatermuseum auf einer Drahtpuppe hängt. Aber das Kostüm paßt mir überhaupt nicht - obwohl Kainz ungefähr meine Figur gehabt haben muß, außerdem ist es von Motten zerfressen. Ein neues Kostüm wird originalgetreu nach dem Kostüm von Kainz aus reiner Seide angefertigt und ein vergoldeter Degen für mich geschmiedet. Rott hat jährlich Millionen von Staatszuschüssen zu verschwenden. Das tut er zwar ohnehin durch seine eigenen miserablen Inszenierungen, doch will er sich in meinem Fall unter keinen Umständen lumpen lassen. Seine fixe Idee, mich als neuen Kainz eingekauft zu haben, geht so weit, dass er zwischen den Proben Fotografiertage ansetzt, wo ich im Kostüm Modell stehen muss. Die Fotografen schleppen mich vor das Wiener Kainz-Denkmal, vor die Kainz-Büste im Burgtheater, vor das Kainz-Gemälde in der Ahnen-Galerie und an seinen Grabstein! Das ist wie für Coca Cola, denke ich, nur daß ich kein Geld dafür bekomme. Mich ekelt diese Leichenfledderei an. Die Laffen vom Burgtheater hatten Josef Kainz erst den Arsch geküßt, als er bereits Krebs hatte und ihm nicht mehr viel Zeit zu leben blieb” (Klaus Kinski: Ich brauche Liebe, 1991, S. 182). Zu Rott vgl. Czeike IV, 706.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 75,00 Kopen

‎Rouleau, Raymond, Schauspieler und Regisseur (1904-1981).‎

‎Theaterprogramm mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D., [1971].‎

‎¼ S. auf 16 Bll. Bedr. Pappband. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. "En souvenir amical" für einen Sammler.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 80,00 Kopen

‎Rudloff, Auguste, Schauspielerin (geb. 1836).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 29. VII. 1853.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten Wünschen zu dessen Namenstag: "[...] Was soll ich schon von mir mittheilen? Sie haben es ja schon aus Mutters früherem Brief entnommen; ich sorge weiter nichts, als daß ich jetzt wirklich überglücklich bin, und da nun meiner theuren Mutter Gesundheit auch gänzlich hergestellt ist, mir nichts, nichts mehr zu meinem Glücke mangelt [...]". - Auguste Rudloff kam nach Engagements in Brünn und Prag ans Wiener Hofburgtheater, wo sie ebenso kurz wie mit großem Erfolg zu sehen war. Nach einjähriger Spielzeit folgte sie 1859 ihrem Gatten, dem englischen Statthalter auf Helgoland Francis Henry Fitzhardinge Barkeley Sir Maxse, als Gattin übers Meer und nach Helgoland wo sie noch 1873 - so Wurzbach - "in der That dem deutschen Theater immerfort begeisterte Theilnahme [widmet]" (XXVII, 221).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 150,00 Kopen

‎Rünger, Gertrud, Alt-Sopran (1899-1965).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Darstellung im Halbprofil im Rollenkostüm der Brünhilde.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 40,00 Kopen

‎Salvini, Tommaso, Schauspieler (1829-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("ToSalvini"). Florenz, 30. VII. 1884.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An Direktor Zoppetti. - In der Zeitschrift "la Scena" habe er von der äußerst schlechten Lage des Künstlers Antonio Pappadopoli erfahren. In dem Artikel werde an die Barmherzigkeit der Künstler appelliert, weswegen er anbei eine kleine Spende für den armen alten Pappadopoli schicke. Diese sei eher symbolisch zu verstehen, da er jeden Tag mit solchen Bitten bedrängt werde und diesen nur teilweise nachkommen könne: "[…] la mia lieve offerta, la quale di poco potrà alleviare la sua situazione, non intendo largire ma sibbene farmi quasi promotore ad una sottoscrizione, che spero, potrà essere di qualche sollievo al misero artista [...]." - Mit seiner eigenen Schauspieltruppe vielerorts Gastspiele gebend, trat Salvini "nicht nur in Paris, auch in Portugal, Spanien, England, ja in Nord- und Südamerika, auch in Wien und Berlin [...] mit glänzendem Erfolg auf. Seine hauptsächlichsten Rollen waren und sind teilweise noch: Ägisth in Alfieris 'Merope', Paolo in 'Francesca da Rimini', Hamlet, Othello, Romeo, Orest, verschiedene Charaktere in Corneilles und Voltaires Stücken, vorzugsweise Orosman in der 'Zaire'" (Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., Bd. IV, S. 234). Seinen Zeitgenossen galt er als "vielleicht der bedeutendste Schauspieler der Gegenwart und von einer geradezu bewunderungswerten Verinnerlichung des Spiels" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kl. Registraturetikett, dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und hs. Numerierung "181".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 220,00 Kopen

‎Salzer, Marcell, Rezitator und Schauspieler (1873-1930)‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und Datum. Wien, 4. VI. 1896.‎

‎½ S. 8vo. Salzer war anfangs mit kaufmännischen Tätigkeiten in Wien beschäftigt, wandte sich dann der ernsten, wenig später aber der heiteren Kunst zu und wurde “durch Wolzogens Überbrettl und das allgemeine Verlangen des Publikums immer mehr auf vorwiegend heitere Programme hingedrängt” (Wininger, Gr. jüd. National-Biographie V, zit. n. DBA II 1119, 156) und avancierte zum allseits beliebten Satiriker, “der seine Geißel zwar stechend, aber dabei amüsant zu schwingen wußte” (ebd.). 1927 war er neben Veit Harlan und Heinz Rühmann in Curtis Bernhardts ‘Das Mädchen mit den fünf Nullen’ zu sehen. - Mit kl. Läsuren am linken Rand und etwas lichtrandig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Salzer, Marcell, Rezitator und Schauspieler (1873-1930)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Berlin], 6. VIII. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Vorstand des Kaufmännischen Vereins betr. der Vereinbarung eines Termins für einen Vortrag. - Marcell Salzer war anfangs mit kaufmännischen Tätigkeiten in Wien beschäftigt, wandte sich dann der ernsten, wenig später aber der heiteren Kunst zu und wurde "durch Wolzogens Überbrettl und das allgemeine Verlangen des Publikums immer mehr auf vorwiegend heitere Programme hingedrängt" (Wininger, Gr. jüd. National-Biographie V, zit. n. DBA II 1119, 156) und avancierte zum allseits beliebten Satiriker, "der seine Geißel zwar stechend, aber dabei amüsant zu schwingen wußte" (ebd.). 1927 war er neben Veit Harlan und Heinz Rühmann in Curtis Bernhardts "Das Mädchen mit den fünf Nullen" zu sehen. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinem Registraturvermerk.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Sammelalbum‎

‎mit 61 eigenhändigen Unterschriften (davon 14 auf einmontierten Albumblättern). Meist Wien, 1937-39.‎

‎78 Bll. Leinen. 8vo. Sorgsam geführtes Autogrammbuch der Hertha Mrawenetz, aus dem besonders die Namen Wilhelm Backhaus, Wilhelm Furtwängler, Lotte Lehmann, Thomas Mann, Bruno Walter und Franz Werfel hervorstechen. Daneben finden sich u. a. Eintragungen von Maria Cebotari (Sopran, 1910-1949), Babette Devrient-Reinhold (Schauspielerin, 1863-1940), Richard Eybner (Schauspieler, 1896-1986), Gunnar Graarud (Tenor, 1886-1960), Walter Großmann (Bariton, 1900-1973), Herbert Janssen (Bariton, 1895-1965), Wilhelm Kienzl (Komponist, 1857-1941), Margarete Klose (Mezzosopran, 1902-1968), Inge Konradi (Schauspielerin, 1924-2002), Josef von Manowarda (Baß, 1890-1942), Theodor Mazaroff (Tenor, 1907-75), Kurt Misel (Schauspieler und Regisseur, 1912-1994), Lauritz Melchior (Tenor, 1890-1973), Karin Michaelis (Schriftstellerin, 1872-1950), Kolomann von Pataky de Désfalva (Tenor, 1896-1964), Jaro Prohaska (Bariton, 1891-1965), Frieda Richard (Schauspielerin, 1873-1946), Martha Rohs (Alt, 1909-1963), Armin Schweizer (Schauspieler, 1892-1968), Albin Skoda (Schauspieler, 1909-1961), Volker Soetbeer (Schauspieler, 1896-1971), Ludwig Suthaus (Tenor, 1906-1971) und Otto Wernicke (Schauspieler, 1893-1965). - Vorsatz mit eigenh. Besitzvermerk.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 850,00 Kopen

‎Saunders, Sir Peter, English theatre impresario (1911-2003).‎

‎Typed letter signed London, 11 April 1975.‎

‎4to. ½ page. With typed envelope. To an collector, thanking for sending him some newspaper clippings.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 80,00 Kopen

‎Scherer, Marie Theresie, Schauspielerin.‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Rollenverzeichnis mit Namenszug im Titel. Wien, 1. VII. 1905.‎

‎3 SS. (Brief) und 7½ SS. (Rollenverzeichnis). 8vo. “Wollen Sie mir [...] gestatten, daß ich mich in meiner Angelegenheit an Sie wende, doch habe ich keinerlei Protection, um wieder an das Theater zurück zu gelangen, wo ich einstens wirkte: ich spielte seinerzeit am Kaiserjubiläums-Stadttheater, und gieng [!] hauptsächlich weg, da ich vom Ober-Regisseur Pohler stets unterdrückt wurde [...]”. - Der erwähnte Armand Pohler (1852-1903) war seit 1898 als Oberspielleiter am Kaiser-Jubiläums-Stadttheater in Wien tätig gewesen. - Das beiliegende Rollenverzeichnis umfaßt in alphabetischer Anordnung 135 Rollen, darunter auch Grillparzers ‘Ahnfrau’, wo sie die Bertha, und Goethes ‘Faust’, wo sie das Gretchen spielte. - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 110,00 Kopen

‎Schlenther, Paul, Publizist und Theaterleiter (1854-1916).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und Datum. Wien, 28. II. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Paul Schlenther war von 1886-98 neben Theodor Fontane und als Nachfolger von Otto Brahms Theaterkritiker der ‘Vossischen Zeitung’, propagierte das neue naturalistische Drama und setzte sich nachdrücklich für das Werk von Ibsen und Hauptmann ein. 1889 Mitbegründer der ‘Freien Bühne’ Berlin, wurde Schlenther 1898 als Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt und kehrte 1910 als Theaterkritiker des ‘Berliner Tageblatts’ nach Berlin zurück. Er war Mitherausgeber der deutschen Ibsen-Ausgabe (1898-1904), verwaltete gemeinsam mit Otto Pniower den Nachlaß Fontanes und edierte dessen Briefe. Vgl. Kosch XV, 154f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 45,00 Kopen

‎Schlenther, Paul, Publizist und Theaterdirektor (1854-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. XI. 1893.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Gerichtet ist die flüchtig niedergeschriebene Notiz an “Herrn A. Schultze”, dem der Theaterdirektor mitteilt, daß er “dringlich auf Titel etc.” wartet und “Herrn Dr. Abels auch ein Exemplar des Namensregister” gegeben wissen möchte. - Paul Schlenther war von 1886-98 neben Theodor Fontane (1819-1898) und als Nachfolger Otto Brahms (1856-1912) Theaterkritiker der ‘Vossischen Zeitung’, propagierte das neue naturalistische Drama und setzte sich nachdrücklich für das Werk von Ibsen und Hauptmann ein. 1889 Mitbegründer der ‘Freien Bühne’ Berlin, wurde Schlenther 1898 als Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt und kehrte 1910 als Theaterkritiker beim ‘Berliner Tageblatt’ nach Berlin zurück. Er war Mitherausgeber der deutschen Ibsen-Ausgabe (1898-1904), verwaltete gemeinsam mit Otto Pniower den Nachlaß Fontanes und edierte dessen Briefe. Vgl. Kosch III, 2493. - Gefaltet.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 75,00 Kopen

‎Schlenther, Paul, Publizist und Theaterdirektor (1854-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. XII. 1891.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Es war mir unendlich leid, daß ich Ihren freundlichen Besuch im Hotel versäumt habe. Ich kam des Morgens so spät aus dem Bett, daß ich leider Sie nicht mehr angetroffen hätte [...]” (Br. v. 12. XII. 1891). - Paul Schlenther war von 1886-98 neben Theodor Fontane und als Nachfolger Otto Brahms Theaterkritiker der ‘Vossischen Zeitung’, propagierte das neue naturalistische Drama und setzte sich nachdrücklich für die Werke von Ibsen und Hauptmann ein. 1889 Mitbegründer der ‘Freien Bühne’ Berlin, wurde Schlenther 1898 als Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt und kehrte 1910 als Theaterkritiker beim ‘Berliner Tageblatt’ nach Berlin zurück. Er war Mitherausgeber der deutschen Ibsen-Ausgabe (1898-1904), verwaltete gemeinsam mit Otto Pniower den Nachlaß Fontanes und edierte dessen Briefe. Vgl. Kosch III, 2493. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der ‘Sonntagsbeilagen zur Vossischen Zeitung’.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 75,00 Kopen

‎Schlenther, Paul, Publizist und Theaterdirektor (1854-1916).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 5 eh. Zeilen und Paraphe (verso). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Die während seiner Tätigkeit als Direktor des Wiener Burgtheaters (1898-1920) geschriebene Visitkarte als Kondolenzschreiben an einen namentlich nicht genannten Adressaten "beim Ableben Ihrer alten Schwester". - Paul Schlenther war von 1886 bis 1898 neben Theodor Fontane (1819-98) und als Nachfolger Otto Brahms (1856-1912) Theaterkritiker der ‘Vossischen Zeitung’, propagierte das neue naturalistische Drama und setzte sich nachdrücklich für das Werk von Ibsen und Hauptmann ein. 1889 Mitbegründer der ‘Freien Bühne’ Berlin, wurde Schlenther 1898 als Direktor des Wiener Burgtheaters bestellt und kehrte 1910 als Theaterkritiker beim ‘Berliner Tageblatt’ nach Berlin zurück. Er war Mitherausgeber der deutschen Ibsen-Ausgabe (1898-1904), verwaltete gemeinsam mit Otto Pniower den Nachlass Fontanes und edierte dessen Briefe. Vgl. Kosch III, 2493.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 50,00 Kopen

‎Schmedes, Erik, Sänger (1868-1931).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Hübsche ganzfigürliche Darstellung des Sängers im Rollenkostüm zu Wagners ‘Parsifal’. - Schmedes debütierte 1891 als Bariton am Hoftheater in Wiesbaden in der Partie des Heerrufers im Lohengrin, sang dann am Stadttheater in Nürnberg und war nach Studien bei August Iffert in Dresden als Heldentenor an der Hofoper in Dresden tätig. 1898 kam er an die Wiener Hofoper und sollte ihr bis 1924 angehören. 1908 gab er in der Wiener Erstaufführung von d’Alberts "Tiefland" den Pedro, 1919 sang er die Titelrolle in Hans Pfitzners "Palestrina", wurde vor allem aber durch seine Wagner-Partien bekannt. Vgl. Öst. Lex. II, 352.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 150,00 Kopen

‎Schmidl, Karl, Schauspieler (geb. 1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. X. 1895.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. “Meine Frau, die vergangene Saison im Carl-Theater als Amaranth in [Charles Lecoqs] ‘Angot’ mit Erfolg debütierte, tritt morgen unter dem Namen Leeb zum 1. male im Theater in der Josefstadt auf [...]”. - Karl Schmidl war gleichfalls an beiden Theatern tätig und “erweist sich sowohl in der Operette wie im Konversationsstück als gewandter Darsteller und löst alle ihm übertragenen Aufgaben zu allgemeiner Zufriedenheit” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1113, 383). - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 50,00 Kopen

‎Schnitzler, Heinrich, Schauspieler und Regisseur (1902-1982).‎

‎2 (1 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. Berlin, 1931.‎

‎Zusammen (¾+1 =) 1½ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An einen Josef Diener: "Es ist mir möglich, Ihren Wunsch schon heute zu erfüllen. Beiliegend ein Manuskriptblatt, welches etwa aus der Zeit um 1900 stammt. Es sind einzelne skizzierte Sätze zu einer (unveröffentlichten) humoristischen kleinen Novelle 'Der Leuchtkäfer'" [...]". - Der Sohn des Dramatikers Arthur Schnitzler studierte in Wien Kunstgeschichte und Germanistik, nahm Schauspielunterricht bei Franz Herterich und trat hernach in Wien und Berlin auf. Seit 1932 wieder in Wien und am Deutschen Volkstheater, wo er auch als Dramaturg und Regisseur tätig war, mußte Schnitzler 1938 emigrieren und ging in die USA, wo er in Berkeley, Seattle und Vancouver als Lektor, später auch als Professor der Schauspielkunst, Regie und Theatergeschichte tätig war und an verschiedenen Bühnen als Regisseur wirkte. Nach seiner Rückkehr 1957 als Regisseur am Wiener Theater in der Josefstadt, war er von 1959 bis 1972 dessen Vizedirektor und setzte seine Arbeit als Gastregisseur europaweit fort. 1963 wurde er mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet. Daneben verwaltete Schnitzler umsichtig den Nachlaß seines Vaters und betreute die Neuausgabe der "Gesammelten Werke". Mit Therese Nickl gemeinsam gab er 1968 seines Vaters Autobiographie "Jugend in Wien" heraus. - Jeweils auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand; der Br. v. 28. November 1931 etwas fleckig und eingerissen sowie mit stärkeren Faltspuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 100,00 Kopen

‎Schnitzler, Heinrich, Schauspieler und Regisseur (1902-1982).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1962 und 1972.‎

‎Zusammen 2 SS. 4to und 8vo. Mit 1 ms. Kuvert. An Vinzenz Chiavacci in Wien, dem er für dessen Glückwünsche aus Anlaß seines Geburtstages dankt. - Der Sohn des Dramatikers Arthur Schnitzler studierte in Wien Kunstgeschichte und Germanistik, nahm Schauspielunterricht bei Franz Herterich und trat nachher in Wien und Berlin auf. Seit 1932 wieder in Wien und am Deutschen Volkstheater, wo er auch als Dramaturg und Regisseur tätig war, mußte Schnitzler 1938 emigrieren und ging in die USA, wo er in Berkeley, Seattle und Vancouver als Lektor, später auch als Professor der Schauspielkunst, Regie und Theatergeschichte tätig war und an verschiedenen Bühnen als Regisseur wirkte. Nach seiner Rückkehr 1957 als Regisseur am Wiener Theater in der Josefstadt, war er von 1959-72 dessen Vizedirektor und setzte seine Arbeit als Gastregisseur europaweit fort. 1963 wurde er mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet. Daneben verwaltete Schnitzler umsichtig den Nachlaß seines Vaters und betreute die Neuausgabe der ‘Gesammelten Werke’. Mit Therese Nickl gemeinsam gab er 1968 seines Vaters Autobiographie ‘Jugend in Wien’ heraus. Vgl. Öst. Lex. II, 359 und Czeike V, 118. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 85,00 Kopen

‎Schnitzler, Heinrich, Schauspieler und Regisseur (1902-1982).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. Wien, 1966 und 1968.‎

‎Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit einem ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Sohn des Dramatikers Arthur Schnitzler studierte in Wien Kunstgeschichte und Germanistik, nahm Schauspielunterricht bei Franz Herterich und trat hernach in Wien und Berlin auf. Seit 1932 wieder in Wien und am Deutschen Volkstheater, wo er auch als Dramaturg und Regisseur tätig war, mußte Schnitzler 1938 emigrieren und ging in die USA, wo er in Berkeley, Seattle und Vancouver als Lektor, später auch als Professor der Schauspielkunst, Regie und Theatergeschichte tätig war und an verschiedenen Bühnen als Regisseur wirkte. Nach seiner Rückkehr 1957 als Regisseur am Wiener Theater in der Josefstadt, war er von 1959 bis 1972 dessen Vizedirektor und setzte seine Arbeit als Gastregisseur europaweit fort. 1963 wurde er mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet. Daneben verwaltete Schnitzler umsichtig den Nachlaß seines Vaters und betreute die Neuausgabe der "Gesammelten Werke". Mit Therese Nickl gemeinsam gab er 1968 seines Vaters Autobiographie "Jugend in Wien" heraus. Vgl. Öst. Lex. II, 359 und Czeike V, 118. - Der Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Schönerer, Alexandrine von, Schauspielerin, Theaterdirektorin und Regisseurin (1850-1919).‎

‎3 (1 ms., 1 hs. und 1 eh.) Briefe mit eigenh. U. Wien, 1895-1896.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Ersucht die Redaktion von Hans Arnold Schwers (1856-1931) Zeitschrift um Nachsicht ob des Versäumnisses, "Ihnen zur Premiere der ‘Karlsschülerin' die üblichen Referenten-Sitze zuzuschicken" (Br. v. 24. III. 1895) bzw. teilt mit, daß Sie "in Folge meiner Abwesenheit von Wien erst heute [davon erfahren hat], daß die Commune Wien selbst für die Beerdigung der Frau [Ludmilla] Dietz [geb. 1836] Sorge getragen [habe]" (Br. vom 20. VI. 1896). - Beide Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "K. K. Priv. Theater a. d. Wien". - Seit 1884 Inhaberin des Theaters an der Wien, verpachtete sie das Haus bis 1889 an den Librettisten Camillo Walzel (1829-1895) und führte es anschließend selbst weiter; unter ihrer Leitung wurde es zur führenden Wiener Operettenbühne, an der u. a. Werke von Johann Strauß Sohn ("Der Zigeunerbaron", 1885), Carl Millöcker ("Der arme Jonathan", 1890) und Karl Zeller ("Der Vogelhändler", 1891) uraufgeführt wurden. Vgl. Hadamowsky, Wien. Theatergeschichte, 1994, 619ff. sowie DBA I 1131, 73-76. - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 120,00 Kopen

‎Schönerer, Alexandrine von, Schauspielerin, Theaterdirektorin und Regisseurin (1850-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Schönerer"). Wien, 10. XII. 1890.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Eduard Steinberger (1856-nach 1902): "In liebevoller Erinnerung an die gemeinsame weiße Ratte, werden Sie sicherlich so freundlich sein, mir bald und hilfreich zu antworten. Es handelt sich nämlich für mich darum den wahren Grund zu erfahren, warum Frau Biedermann ihre glänzendes Berliner Engagement verlassen hat! Sie würde gerne in meine direktorialen Arme zurückkehren, die ich ihr ebenso gerne öffnen möchte, da ich aber in meiner verantwortlichen Stellung nicht platonisch lieben kann und sich das Gerücht verbreitet hat, daß sie halsleidend und ihr ohnehin stets kleines Stimmchen total eingebüßt haben soll, so möchte ich Sie um diesbezügliche Aufklärung bitten [...]". - Alexandrine von Schröder war als jugendliche Liebhaberin, Heroine und Salondame an verschiedenen deutschen und österreichischen Bühnen tätig und erwarb 1884 von ihrem ererbten Vermögen das Theater an der Wien, das sie bis 1889 an den Librettisten Camillo Walzel verpachtete und dann selbst führte. "Es wurde bald die führende Wiener Operettenbühne, an der u. a. Werke von Johann Strauß Sohn ('Der Zigeunerbaron', 1885), Carl Millöcker ('Der arme Jonathan', 1890) und Karl Zeller ('Der Vogelhändler', 1891) uraufgeführt wurden. Hervorzuheben sind auch die Wiener Erstaufführungen von Arthur Seymour Sullivans 'Der Mikado' (1888), Bedrich Smetanas 'Die verkaufte Braut' und die Aufführung von 'La Bohème' (1897), mit der Schröder Giacomo Puccini in Wien einführte" (DBE). - Papierbedingt leicht gebräunt; in altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 80,00 Kopen

‎Schönfeld-Neumann, Louise, Schauspielerin (1818-1905).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. Kremsmünster, 3. VII. 1874.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. Louise Gräfin von Schönfeld, die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger, spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe und wurde nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 bleibend dorthin verpflichtet; 1840 wurde sie Hofschauspielerin. Sie, "die vor allem in Lustspielen brillierte, zählte zu den Lieblingen des Wiener Publikums und hatte ihre großen Erfolge u. a. als Beatrice in 'Viel Lärm um Nichts' und als Titelheldin in 'Minna von Barnhelm'. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster. In ihrem Haus verkehrten u. a. Anastasius Grün, Karl von Holtei und Clara Schumann" (DBE). - Die Verso-Seite mit kl. Registraturetikett und dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 70,00 Kopen

‎Schönfeld-Neumann Louise, Schauspielerin (1818-1905).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Kalksburg, 25. VIII. 1877.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. "Drei Dinge laß Dir sagen, | Durch's Leben Dich zu schlagen: | Um Nichtiges nicht klagen, | Unwandelbares tragen, | Unmöglichem entsagen | Friedrich Halm [...]. - Louise Gräfin von Schönfeld, die Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger, spielte seit 1835 am Hoftheater in Karlsruhe und wurde nach einem Gastspiel am Hofburgtheater in Wien 1838 bleibend dorthin verpflichtet; 1840 wurde sie Hofschauspielerin. Sie, "die vor allem in Lustspielen brillierte, zählte zu den Lieblingen des Wiener Publikums und hatte ihre großen Erfolge u. a. als Beatrice in 'Viel Lärm um Nichts' und als Titelheldin in 'Minna von Barnhelm'. Seit ihrer Heirat 1856 trat sie nicht mehr auf, lebte in Graz, seit 1869 vorwiegend in Wien und Kremsmünster. In ihrem Haus verkehrten u. a. Anastasius Grün, Karl von Holtei und Clara Schumann" (DBE).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 100,00 Kopen

‎Schratt, Katharina, actress (1853-1940).‎

‎Collection of letters, postcards, telegrams, etc. to the actress, by more than 50 writers, including Johann Strauß, Hans von Wilczek, Helene Odilon, Max Devrient, Hugo Thimig, Victor Tilgner, Wilhelmine Sandrock, Hansi Niese, Adam Müller, Müller-Guttenbrunn, Francis Saville, and Franz Tewele. Various places, 1885-1907.‎

‎Various formats. 182 pp. Collection of correspondence from the estate of Katharina Schratt, providing a panorama of the acquaintances and society of the actress who was introduced to the court as reader to Empress Elisabeth and later gained fame as Franz Josef's mistress and confidante. Although the entire material dates from the years when her relationship to the Emperor was popular knowledge, there are naturally no explicit references to this connection in any of the letters. Similarly, we can only speculate about the nature of Miss Schratt's gift to Johann Strauß: "To be thus honoured by your kindness is more than I have deserved. I beg to say my most heartfelt thanks. Please rest assured that this support which I have received from you will accompany me on all my paths and I will always honour it as a precious good [...]" (J. Strauß, ALS, 2 pp. Vienna, 25 Dec. 1894). The letter by Hans von Wilczek to the Emperor's mistress is of especial interest, as it contains indications of her close relationship to the great Austrian explorer: "[...] I stay away from Vienna as much as possible - but when I arrived at Herrengasse at 11 last night my doorman told me that you had called at half past 10. But I did not want to call back, it already being 11 - I beg forgiveness and - don't be angry with me! Is there anything I can do? [...]". - We also learn that the popular poet Adam Müller-Guttenbrunn had written a comedy just for her, "Die lächelnde Gräfin" ("The Smiling Countess"): [...] Naturally I would be prepared to fulfil any request regarding the title role. Also, the Countess's court need not be Vienna. That way we might even get it performed at the Burgtheater. Nobody has seen the play's ms., nobody knows it exists, it entered your hands quite virginal [...]" (2 June 1905). - Her colleague Helene Odilon, one of the greatest actresses of her age, who after suffering a stroke in 1903 was put under tutelage by her grasping relatives, writes a touching plea for help: "My desperation made me think of appealing to you, my dear lady, to help me achive my human rights. I beseech you to save me! Save me - I beseech you. My physical and mental sufferings have gone on for too long. As my physical condition improved, the emotional torture of tutelage grew and torments me and today is a spectre that haunts me like death [...]" (25 Dec. 1906, 6 pp.). - The collection is topped off by several ephemera from Schratt's possession, including invoices, invitations, and a bill of exchange for 170 florins, written by herself. Detailed catalogue of contents available on request. Cf. Joan Haslip, The Emperor & the Actress: The Love Story of Emperor Franz Josef & Katharina Schratt (New York, 1982).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 15.000,00 Kopen

‎Schreiner, Liselotte, Schauspielerin (1909-1991).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. IX. 1963.‎

‎1 S. Gr.-4to. An Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut": "Entschuldigen Sie meine verspätete Antwort auf Ihren Brief [...] ich hatte noch eine Art Nach-Urlaub. Selbstverständlich bin ich gern zu einem Vortragsabend bei Ihnen bereit [...]". - Liselotte Schreiner gehörte seit 1948 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, spielte von Anbeginn ihrer Karriere an Rollen des klassischen Faches und erwarb sich den Ruf der letzten großen "Heroine" des Burgtheaters. Zu ihren bedeutendsten Rollen zählen die Königin Elisabeth in Schillers "Maria Stuart" sowie die Titelrollen in Goethes "Iphigenie auf Tauris" und in Kleists "Penthesilea". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit einem kleinen Papierdurchbruch durch alte Heftklammerung.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 40,00 Kopen

‎Schuh, Oscar Fritz, Regisseur und Theaterleiter (1904-1984).‎

‎Eigenh. Notiz. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. “Mein Weg führt mich jetzt nach Großgmain, um ein paar angenehme - hoffentlich - angenehme Tage dort zu verbringen [...]”. - Schon mit 16 Jahren als Theaterkorrespondent und Journalist tätig, studierte der gebürtige Münchener seit 1921 Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in seiner Heimatstadt und debütierte 1923 als Regisseur an der Bayerischen Landesbühne Augsburg. Nach Engagements in Oldenburg, Osnabrück, Darmstadt, Gera, am Deutschen Theater in Prag und 1932-40 an der Staatsoper in Hamburg war Schuh von 1940-50 als Regisseur, zuletzt als Oberregisseur an der Staatsoper in Wien tätig, wo er mit Caspar Neher (1897-1962), Josef Krips (1902-1974) und Karl Böhm (1894-1981) den sogenannten Wiener Mozart-Stil schuf. Als Gastregisseur bei den Festspielen in Salzburg, wo er Mozart- und zeitgenössische Opern inszenierte und das ‘Salzburger Straßentheater’ leitete, in Perugia und Neapel, an der Mailänder Scala, am Teatro dell’Opera in Rom und auf der Biennale in Venedig tätig, widmete er sich nach Ende des Krieges auch dem Sprechtheater, war Direktor des Berliner Theaters am Kurfürstendamm (1953-58) und inszenierte hier zahlreiche Stücke von österreichischen Autoren. Seit 1959 Generalintendant der Städtischen Bühnen Köln und als Opernregisseur tätig, war er von 1963-68 Nachfolger von Gustaf Gründgens (1899-1963) als Intendant des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Schuh starb in Großgmain (Salzburg). Vgl. Öst. Lex. II, 371 und Czeike V, 155f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 50,00 Kopen

‎Schweighofer, Felix, Schauspieler und Sänger (1842-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 16. I. 1896.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart: "[...] Mein verehrter Freund, Herr Professor Herm: Kaulbach [1846-1909] der mich dieser Tage aufforderte zu dem Porträt welches er - mich zum Modell nehmend - gemalt, einige Textzeilen zu schreiben u. Ihnen zu senden [...] Sie sind ja von Allem unterrichtet u. wissen daß das Original Bild mich in der Rolle des Baron Musardiere in dem französ: Schwank '[Fräulein] Fifi' [von Guy de Maupassant] darstellt. - Sollte Ihnen der Herr Professor noch keine große Fotografie gesandt haben, genügt ein gütiges Aviso von Ihnen [...]" - Nach seinem Bühnendebüt in Krems 1862 wurde Schweighofer 1870 an das Strampfer-Theater in Wien verpflichtet. Als Buffo-Sänger in der klassischen Wiener Operette auftretend, entwickelte er große Meisterschaft in seinem Fach. Seit 1873 sang er am Theater an der Wien in vielen Uraufführungen, u. a. 1881 in "Der lustige Krieg" von Johann Strauß. 1883 vorübergehend am Wiener Carltheater engagiert, unternahm er in den folgenden Jahren sehr erfolgreiche Auslandstourneen. Darüber hinaus war er auch als Volksschauspieler erfolgreich. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 150,00 Kopen

‎Schweighofer, Felix, Schauspieler und Sänger (1842-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 25. VI. 1888.‎

‎1 S. 8vo. An "Papa Gabor": "Meine privatlichen Sympathien für Sie kennen Sie genau u. möchte dieselben auch im 'Geschäftlichen' 'kontraktieren' - aber lieber Gabor, ich kann doch nicht schon ein Jahr hinaus in Prag einen Contrakt abschließen den ich schon [...] dankend ablehnte [...]" - Nach seinem Bühnendebüt in Krems 1862 wurde Schweighofer 1870 an das Strampfer-Theater in Wien verpflichtet. Als Buffo-Sänger in der klassischen Wiener Operette auftretend, entwickelte er große Meisterschaft in seinem Fach. Seit 1873 sang er am Theater an der Wien in vielen Uraufführungen, u. a. 1881 in "Der lustige Krieg" von Johann Strauß. 1883 vorübergehend am Wiener Carltheater engagiert, unternahm er in den folgenden Jahren sehr erfolgreiche Auslandstourneen. Darüber hinaus war er auch als Volksschauspieler erfolgreich.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 150,00 Kopen

‎Schweighofer, Felix, Sänger und Schauspieler (1842-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 20. V. 1896.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An ein Fräulein: "Verlangen Sie von mir keine komischen Aphorismen - ich bin namenlos unglücklich. - Gottes Zorn streckte mir mein Weib acht Tage vor der silbernen Hochzeit auf die Bahre - ein Weib, da[s] ich in Liebe erworben | für mich aufopfernd gestorben [...]". - Nach seinem Bühnendebüt in Krems 1862 wurde Schweighofer 1870 an das Strampfer-Theater in Wien verpflichtet. Als Buffo-Sänger in der klassischen Wiener Operette auftretend, entwickelte er große Meisterschaft in seinem Fach. Seit 1873 sang er am Theater an der Wien in vielen Uraufführungen, u. a. 1881 in "Der lustige Krieg" von Johann Strauß. 1883 vorübergehend am Wiener Carltheater engagiert, unternahm er in den folgenden Jahren sehr erfolgreiche Auslandstourneen. Darüber hinaus war Schweighofer auch als Volksschauspieler erfolgreich. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 150,00 Kopen

‎Seibold, Rudolf, Schauspieler (1874-1952).‎

‎1 eigenh. Brief und 4 eh. Bildpostkarten mit U. sowie Kabinettphotographie mit mehreren eh. Zeilen und U. verso. Wien, Berlin und Hamburg, 1898-1904.‎

‎Zusammen 3 SS. (Qu.-8vo) bzw. 16,6:11 cm. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt “für die große Liebenswürdigkeit, mit welcher Du mir behilflich warst meinem Bruder Franz eine sichere Stellung bei Glaubens und Gesinnungsgenossen zu verschaffen [...] Hätte ich nur früher den Mut gehabt mich an Dich zu wenden, wie viele Demütigungen dieser Judenbande wären mir erspart geblieben [...]”. Er selbst sei nun in Berlin “an einer ersten Bühne”, das “einzig betrübende” sei nur, “daß ich in Berlin und nicht in Wien leben muß [...]” (Br. v. 16. XII. 1904). - Die Photographie aus dem Hause des K. u. K. Hof- u. Kammer-Photographen Carl Pietzner zeigt den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung. - Die wohl von Seibold adressierten und mit einigen Grußworten versehehenen Bildpostkarten mit weiteren eh. Grußzeilen bzw. U. der Schauspieler Josef Ludl, Franz Ziegler, Rudolf Klug u.a. und mit Ansichten aus Payerbach, des Hamburger “Alsterpavillons am Abend” und des Fährhauses in St. Pauli sowie einer ganzfigürlichen Darstellung des Schauspielers Josef Ludl im Rollenkostüm des Altwiener Volksstücks ‘Die Gigerln von Wien’. - Schon als Jugendlicher durch den Vortrag eigener Lieder und Couplets beim Wiener Schrammel-Quartell bekannt geworden, kam der junge Schauspieler über Iglau, Preßburg, Brünn u. a. ans Theater an der Wien, wo “sein ursprüngliches Talent vielen Beifall” fand (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 1170, 328). - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 160,00 Kopen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Marienbach, 31. VII. 1943].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Lilith Lang (1891-1952), die Gattin des Architekten Emil von Förster (1838-1909): "Ich gastiere 3 Wochen hier in Marienbad, wo es wirklich reizend ist. Hoffentlich haben Sie sich auch einen Urlaub vergönnt. Ich denke oft an Sie und hoffe Sie in Wien bald sehen zu dürfen [...]". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. - Die Bildseite mit einer Ansicht aus Marienbad.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-4to. An eine Frau Sylvia, wohl die Schauspielerin Sylvia Devez: "Seien Sie vielmals bedankt für Ihren lieben Besuch und das süsse Stöckerl! Ich konnte Sie telephonisch leider nicht erreichen. Als Sie da waren lag ich im Bett, ich leg mich noch immer so ein bisserl nieder - ich hab imch so gekränkt, daß das dumme Tier von einer Bedienerin mir nichts gesagt hat [...]". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salzburg‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An den Architekten Emil von Förster (1838-1909): "Ich danke Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin herzlichst und innigst für den ungeheuren Liebesdienst, den Sie mir erwiesen haben, indem Sie wieder Mühe und gewiß auch Aufregung für uns auf sich genommen haben [...] Ich habe den innigen Wunsch, Ihnen meine Dankbarkeit auch beweisen zu dürfen, für alles, was Sie für uns getan haben jetzt. Ich bin augenblicklich in Salzburg, wo ich bei den Festspielen zu tun habe, komme im September nach Wien und hege den unbescheidenen Wunsch, Sie einmal bei mir sehen zu dürfen [...]". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 70,00 Kopen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. Wien, 1951 und 1958.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. An Frau Sädtler, der Sie wiederholt für ihr übersandte Blumengrüße dankt. - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin “zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit” aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. Vgl. Czeike V, 195.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 90,00 Kopen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎½ SS. Qu.-8vo. "Unserem Lebensretter dem verehrten Herrn Medizinalrat Dr. Nedwed in Dankbarkeit!", notiert die Schauspielerin auf der Rückseite einer Portraitpostkarte aus dem Atelier Marie Tschiedel, die sie in ganzfigürliche Darstellung im Rollenkostüm der Titelfigur aus Hauptmanns "Und Pippa tanzt" darstellt. - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 50,00 Kopen

‎Seidler, Alma, Schauspielerin (1899-1977).‎

‎Gedr. Weihnachtskärtchen mit mehreren eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-12mo. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg mit den "herzlichsten Weihnachtswünschen und einem Gruß aus Holland". - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin “zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit” aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Senders, Tini, Schauspielerin (1874-1941).‎

‎Eigenh. Namenszug auf der Rückseite einer Visitkarte des Schauspielers Theodor Danegger. O. O. u. D.‎

‎1 S. Die seinerzeit beliebte Künstlerin war u. a. am Carltheater, an diversen Operettentheatern und lange auch am Hofburgtheater in Wien, im Film jedoch nur einmal - in Gustav Ucickys ‘Tingel Tangel’ (1926) neben Paul Hartmann und Rudolf Klein-Rogge - zu sehen. - In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 30,00 Kopen

‎Servi, Helly, Schauspielerin (1923-1990).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. VI. 1941.‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend ein Br. des Theaters in der Josefstadt an nämlichen Adressaten. An das Polizeikommissariat Währing: "Ich ersuche mich von der Dienstpflicht beim Reichsarbeitsdienst zu entheben. Ich bin laut Beilage als Schauspielerin im Theater in der Josefstadt fest verpflichtet und unentbehrlich. Heil Hitler! [...]" - Helly Servi, Tochter eines Gymnasiallehrers, trat als Kind neben Hansi Niese auf, studierte später am Max-Reinhardt-Seminar und wurde 1938/39 an das Theater in der Josefstadt engagiert. Nach zahlreichen Nebenrollen entwickelte sie sich mehr und mehr zur Volksschauspielerin und Charakterdarstellerin, die sowohl komödiantische als auch tragische Rollen eindrucksvoll präsentierte. Ihren letzten Auftritt hatte sie in dem Lustspiel "Dr. med. Hiob Prätorius" von Curt Goetz, zudem war sie bis 1983 in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. - Der beiliegende Brief mit der Bestätigung ihrer Unabkömmlichkeit vom Theater.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 50,00 Kopen

‎Seutter von Loetzen, Therese, eig.: Therese Kaizl; Pseud.: Therese Hebbel, Schauspielerin (geb. 1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Therese Seutter v. Loetzen - Kaizl-Hebbel”). O. O., 23. VIII. 1920.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Theaterdirektor: “Es ist mir sehr leid, Sie noch immer nicht begrüssen zu können, aber ich bin derart überanstrengt u. durch die Operation widerstands- resp. energielos gemacht, dass ich ein ganz veränderter Mensch bin, momentan liege ich seit 6 Tagen [...] Ich gäbe meine Jugendart trotz aller Enttäuschungen nicht her. - Die Welt wird rauher, legt kein Gewicht auf den Einzelnen [...]”. - Therese Hebbel, die Enkelin von Christine Hebbel, der Schauspielerin und Gattin von Friedrich Hebbel, debütierte 1890 neben ihrer Schwester Christine am Burgtheater, wechselte aber im Jahr darauf ans Grazer Landestheater. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 490, 342.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 90,00 Kopen

‎Siebert, Hans, Schauspieler (1872-1953).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 30. IV. 1930.‎

‎1 S.Gr.-8vo. Mit alt montiertem Portrait. Kammerschauspieler Hans Siebert war lange Jahre am Wiener Burgtheater tätig. In der Eröffnungsvorstellung nach dem Krieg am 30. April 1945, die sehr zum Mißfallen mancher Mimen nicht in dem unbespielbar gewordenen Haus am Ring sondern - nach einer Idee Buschbecks - im "Ronacher" gegeben wurde, war er in Grillparzers "Sappho" als Sklave Rhamnes zu sehen. Im Film sah man ihn nur zweimal (in Karl Hartls "Die Leuchter des Kaisers", 1936, und "Wen die Götter lieben", 1942). - Um die Darstellung herum verwischte Klebspuren und stellenweise etwas nachgedunkelt; mit kleinen Randläsuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 40,00 Kopen

‎Siebert, Hans, Schauspieler (1872-1953).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Siebert"). O. O. u. D.‎

‎¾ S. gr.-8vo. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Nicht daß'd Leut sagen zwegn der Not is der Schimmel dot - anbei ein andrer Brief Mell's für Ihre Sammlung [...]". - Kammerschauspieler Hans Siebert war lange Jahre am Wiener Burgtheater tätig. In der Eröffnungsvorstellung nach dem Krieg am 30. April 1945, die sehr zum Mißfallen mancher Mimen nicht in dem unbespielbar gewordenen Haus am Ring sondern - nach einer Idee Buschbecks - im "Ronacher" gegeben wurde, war er in Grillparzers "Sappho" als Sklave Rhamnes zu sehen. Im Film sah man ihn nur zweimal (in Karl Hartls "Die Leuchter des Kaisers", 1936, und "Wen die Götter lieben", 1942). - Ohne die erwähnte Beilage; in altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

‎Simons, Rainer, Sänger und Intendant (1869-1934).‎

‎3 ms. Briefe mit eh. U. Wien, 1910-1912.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und qu.-8vo. An den Musikkritiker und Librettisten Richard Batka: “In der Anlage erhalten Sie die komische deutsche Version des ‘Capitain Fracassa’ von Mario Costa. Der englische Verlag schreibt mir zu dieser Angelegenheit folgendes: ‘Seperat [!] folgt die Roh-Uebersetzung des Libretto. Sollten Sie das italienische Original vorziehen, so senden wir Ihnen dasselbe zu’ [...] Ich schrieb an Chappell, dass er Ihnen eine Erklärung direkt zugehen lassen müsse und fügte wörtlich hinzu [...]” (Br. v. 13. IX. 1910). - “[...] verbindlichsten Dank für die Zusendung des I. Aktes zu ‘Aida’[,] die übrigen Akte haben gut bis Ende Okotber Zeit! [...]” (Br. v. 3. IX. 1912). - Simons studierte Gesang bei Julius Stockhausen und Dirigieren bei Engelbert Humperdinck. Nach Stationen in Königsberg und Mainz leitete er seit 1902 das Kaiserjubiläums-Theater (seit 1904 Volksoper) in Wien, lehrte als Professor für Gesang, dramatische Ausbildung und Regiekunde an der Wiener Musikakademie und gründete 1925 das Schönbrunner Schloßtheater. Seit 1926 wieder in leitender künstlerischer Funktion an der Wiener Volksoper tätig, war er 1933 wieder vorübergehend Direktor des Wiener Raimundtheaters. Vgl. Czeike V, 231 (Simonsgasse). - Richard Batka war als Musikkritiker, Librettist (unter anderem für Leo Blech) und Übersetzer zahlreicher fremdsprachiger Opernlibretti in Wien tätig. Von 1909-14 war er zudem Lehrer an der Wiener Musikakademie; mit Richard Specht gemeinsam gab er den ‘Merker’ heraus. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 160,00 Kopen

‎Skelton, Richard "Red", American comedy entertainer (1913-1997).‎

‎Portrait photograph signed and dedicated. N. p. o. d.‎

‎257:200 mm. With typed envelope. Portrait en face in b/w.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 150,00 Kopen

‎Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 2. V. 1952.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Hamlet". - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 "einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters" (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts "Letztem Akt" (1955). - Beiliegend 3 Programmzettel, 1 Programmheft, 3 Zeitungsausschnitte sowie 1 Eintrittskarte von Lesungen, Matineen u. a. mit Albin Skoda. Zusammen 10 Bll. Verschiedene Formate.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 60,00 Kopen

Aantal treffers : 66.401 (1329 pagina's)

Eerste pagina Vorige pagina 1 ... 340 341 342 [343] 344 345 346 ... 486 626 766 906 1046 1186 1326 ... 1329 Volgende pagina Laatste pagina