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Püringer, Mathilde, Graphikerin (1874-?).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 16. V. 1921.
3 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Als gnädige Frau vor Ostern bei uns waren, sagten Sie meinem Papa, dass Sie einige Radierungen haben möchten. Ich brachte sie einige Tage später zu Ihnen; es waren 1 Radierung ‚Kahlenberg' à 140 Kr, 2, 'Schuberthaus' à 80 Kr, 1 ‚Grinzing' à 70 Kr. Vor einigen Tagen war ich bei Ihnen, brachte die Rechnung vom Künstlerhaus u. wollte fragen, ob Sie dieselben behalten wollen. Wenn nicht, möchte ich Sie sehr ersuchen, mir sie zurückzusenden, da ich sie dann anderwärtig verwende […]".
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Puvis de Chavannes, Pierre, peintre, symboliste (1824-1898).
Lettre autographe signée. S. l., 5. IV. 1869.
1p In-8 (15 lignes environ). Puvis écrit à Charles Yriarte pour le remercie de son livre et vanter les mérites d'Yriarte. - Traces de colle et papier au dos, petit manque à un bord. Ancienne collection Charles Vincens.
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Rahl, Carl, Maler (1779-1843).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. XII. 1825.
½ S. 4to. An die Rittnerische Kunsthandlung in Dresden: "Mit gegenwärtigem habe ich das Vergnügen Ihnen 6 Exemplare meines neuen Blattes nach Perugino zu übersenden, der Preis dieses Blattes ist 8 fl Conv. Münze [...]". - Der aus Hoffenheim bei Sinsheim (Baden) stammende Künstler "war zunächst in einem Industriekontor in Heilbronn tätig, übersiedelte 1799 nach Wien, wo er an der Akademie der bildenden Künste studierte, und machte sich als Reproduktionsstecher einen Namen. Seit 1815 Mitglied der Akademie, wurde er 1829 Kammerkupferstecher und 1840 Professor an der Akademie. Zu seinen Werken gehören die Ölgemälde 'Schlafendes Kind im Walde' (1823), 'Der Apfeldieb' (1833) und 'Selbstbildnis'" (DBE).
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Rahl, Carl, Maler (1779-1843).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. V. 1825.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Rittnerische Kunsthandlung in Dresden: "Obschon Herr Mathias Artaria mir versprochen hat Ihnen die Nicht Acceptation Ihres Wechsels selbst zu melden, so ergreife ich doch die gegenwärtige Gelegenheit Ihnen denselben wieder zu übermachen [...]". - Der aus Hoffenheim bei Sinsheim (Baden) stammende Künstler "war zunächst in einem Industriekontor in Heilbronn tätig, übersiedelte 1799 nach Wien, wo er an der Akademie der bildenden Künste studierte, und machte sich als Reproduktionsstecher einen Namen. Seit 1815 Mitglied der Akademie, wurde er 1829 Kammerkupferstecher und 1840 Professor an der Akademie. Zu seinen Werken gehören die Ölgemälde 'Schlafendes Kind im Walde' (1823), 'Der Apfeldieb' (1833) und 'Selbstbildnis'" (DBE). - Mit größeren Ausrissen durch Siegelbruch.
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Rainer, Arnulf, Maler (geb. 1929).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D., [März 1994].
151:218 mm. Die Aufnahme zeigt den Maler zusammen mit einem seiner Bilder.
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Rainer, Roland, Architekt (1910-2004).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, [Dezember 1979].
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herr Professor, darf ich Ihnen tausendmal für die Rettung meines Sohnes [...] danken - wann feiern wir sie? - und Ihnen vorläufig herzlichst frohe Weihnachten und viel Glück für 1980 [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Rethel, Otto, Maler (1822-1892).
2 eigenh. Briefe mit U. Düsseldorf, 1864 und 1865.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. Ein Brief mit eh. Adresse (Faltbrief). Jeweils an den Vorstand des Kunstvereins in Kassel und anläßlich der Übersendung einer (hier nicht beiliegenden) Quittung (20. I. 1864) bzw. mit der Aufforderung, ihm einen Ausstellungskatalog zukommen zu lassen: "[...] Der westphälische Kunstverein in Münster beabsichtigt nämlich von Anfang October bis Anfang November eine Ausstellung zu veranstalten. - Aus dem Catalog Ihrer Ausstellung wünsche ich mir nun ein Verzeichniß der dort befindlichen Düsseldorfer Bilder zu machen, um darnach zu bestimmen, welche Bilder von dort später nach Münster gehen können [...]" (13. IX. 1865). - Der jüngere Bruder des Historienmalers Alfred Rethel studierte bei Karl Ferdinand Sohn und Wilhelm von Schadow an der Kunstakademie Düsseldorf und schuf vorwiegend Bilder mit biblischen Motiven sowie Altarbilder. Wohl unter dem Eindruck der schweren, schließlich letal endenden Erkrankung seines Bruder und der Unterstützung für dessen junge Witwe und ihre erst sechsjährige Tochter wandte sich Rethel von biblischen Motiven ab und schuf Genrebilder mit Titeln wie "Wiedersehen nach überstandener Krankheit", "Am Herd", "Im Trauerhaus" und "Ernste Kindheit"; daneben war Rethel mit sehr ausdrucksstarken Portraits erfolgreich. - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Vereins Düsseldorfer Künstler zu gegenseitiger Unterstützung und Hülfe" und mit starken Randschäden; tls. gering fleckig.
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Révoil, Henri, architecte, notamment de la cathédrale de Marseille (dirigeait les travaux, les plans sont de Léon Vaudoyer).
Lettre autographe signée. Servanes prés Mouriés, 17. XI. 1893.
1p½ In-8. Lettre jointe à un pouvoir à Charles Vincens pour une affaire à l'Académie de Marseille (a priori pas une élection, non mentionné dans la lettre et aucune élection fin 1893). Il sera surement bientôt plus libre, "la Cathédrale de Marseille devant bientôt être remise au Clergé".
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Révoil, Henri, architecte, notamment de la cathédrale de Marseille (dirigeait les travaux, les plans sont de Léon Vaudoyer).
Lettre autographe signée. Servanes prés Mouriés, 2. VII. 1895.
2p In-12. Lettre jointe à un pouvoir à Charles Vincens pour l'élection de Charles Champoiseau qui eut lieu le 18 juillet. Il est très occupé par ses chantiers, celui de la Major (cathédrale) et celui de Notre Dame de la Garde.
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Révoil, Henri, architecte, notamment de la cathédrale de Marseille (dirigeait les travaux, les plans sont de Léon Vaudoyer).
Lettre autographe signée. Servanes prés Mouriés
2p In-12. Lettre jointe à un pouvoir à Charles Vincens pour l'élection de Théodore Thurner. Il ne connait que Thurner comme candidat et se fie à Vincens. Il a de très bons souvenirs de soirées chez Madame Chabert où Thurner faisait de la musique avec la marquise de Réyusse. - Joint le pouvoir pour l'élection de Thurner. Thurner sera élu deux jours plus tard.
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Rheinhold, Hugo, Bildhauer (1853-1900).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], o. D.
1 S. 8vo. An einen Herrn Hecht: "Ich kann leider heute nicht kommen, da mir allerhand dazwischen gekommen ist. Wenn's Ihnen recht ist, komme ich morgen oder übermorgen […]". - Im Jahr 1886 war Reinhold Schüler der Bildhauer Ernst Herter und Max Kruse, bevor er sich offiziell als Student an die Berliner Akademie der Künste einschrieb (1888-1892). Rheinhold produzierte eine Reihe beachteter Werke in einem kurzen Lebensabschnitt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Rheinhold, Hugo, Bildhauer (1853-1900).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich finde es rührend von Ihnen dass Sie auch meiner in der Ferne gedacht haben. Wie oft hatte ich mir vorgenommen Ihnen einen Gruß zu schreiben & bin nun beschämt, dass Sie mir zuvorgekommen sind. Aber gegen Sie ist ja nicht anzukommen […]". - Im Jahr 1886 war Reinhold Schüler der Bildhauer Ernst Herter und Max Kruse, bevor er sich offiziell als Student an die Berliner Akademie der Künste einschrieb (1888-1892). Rheinhold produzierte eine Reihe beachteter Werke in einem kurzen Lebensabschnitt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Am rechten Rand gelocht.
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Rheinhold, Hugo, Bildhauer (1853-1900).
Eigenh. Brief mit U. München, 3. VIII. 1894.
2 SS. 8vo. "Schon wieder hab ich Gelegenheit Ihnen meinen Dank für Ihre Freundlichkeit zu sagen. Ihre Auskunft über die Sabiner-Gruppe ist mir hier her nach zugeschickt worden. Ich werde mich in Magdeburg weiter erkundigen & hoffe nun den Rest noch zu erfahren. Ich bin auf dem Wege nach der Schweiz und gedenke in etwa vierzehn Tagen wieder in Berlin zu sein […]". - Im Jahr 1886 war Reinhold Schüler der Bildhauer Ernst Herter und Max Kruse, bevor er sich offiziell als Student an die Berliner Akademie der Künste einschrieb (1888-1892). Rheinhold produzierte eine Reihe beachteter Werke in einem kurzen Lebensabschnitt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Roberts, David, Scottish painter (1796-1864).
Autograph letter signed. Fitzroy St., Tuesday, dated in another hand: 10 June 1856.
Small 8vo. 1½ pp. on bifolium. To his daughter Christine, telling about a party that he has just had: "Mr White left this morning - after a pleasant party, got up for him last night, at last as far and I could judge the party being neither too large or too small, Chas Knight, Joe Arden, Peter Cuningham, Chas Landseer, Solomon Hart & John Leech [...]".
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Roberts, David, painter (1796-1864).
Autograph letter signed. [London], 13 Aug. 1844.
8vo. 1 p. on bifolium. To Charles Beyer: "With great pleasure, I am my Dear Sir | Yours truly | David Roberts R. A.".
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Roder, André, Bildhauer, Maler und Graphiker (geb. 1900).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien, 17. VII. 1951].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihr immerwährendes Gedenken. Beste Grüsse und dieses Abbild als Widmung sendet Ihnen André Roder". - Der aus Wien stammende Künstler war in den 20er Jahren Schüler von Paul Paintl und von Hans Bitterlich an der Meisterschule für Bildhauerei an der Akademie für Bildende Kunst, zugleich auch Student an der Wiener Musikakademie. Zu seinem umfangreichen Werk zählen Denkmäler, Statuen, Brunnenfiguren (darunter der Bellonabrunnen am Hof in Wien), Büsten, Gedenktafeln (darunter für den Priester und Dichter Heinrich Suso-Waldeck), Ehrengrabmäler (darunter für den Komponisten Wilhelm Kienzl und den Schauspieler Ferdinand Exl) sowie Groß- und Portraitplastiken (u. a. von Raoul Aslan, Richard von Schaukal und Kardinal Innitzer) in Stein und Bronze. - Die Postkarte mit einer Photographie von Roders "Denkmal der Mutter" am Wiener Baumgartner Friedhof. - Mit Adreßstempel.
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Rodin, Auguste, French sculptor (1840-1917).
Visiting card and envelope. Presumably Paris, n. d., resp. [28. III. 1904].
2 pp. The envelope oblong 8vo. Both to the bookseller and publisher Louis Soullié: "A. Rodin [this printed] passera voir Monsieur Soullié 228 rue Saint Honoré demain [...]". - Envelope postmarked like above; both written in another hand.
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Roll, Alfred, peintre, portraitiste (1846-1919).
Lettre autographe signée. S. l., 6 mai.
1p In-12 (10 lignes environ). Il écrit à Merson pour lui dire qu'il a très bien étudié son tableau et qu'il a été "très heureux de [le] lire, de lire [son] salon".
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Rothenstein, William, English painter, draughtsman and writer on art (1872-1945).
2 autograph letters signed. [London], 1936.
Obong 8vo. Altogether (½+1 =) 1½ pp. on 2 ff. On headed paper. To a Mr. Shepherd: "By all means use my name as a reference. I can write & speak warmly on your behalf if I am applied to [...]" (April 4). - "I didn't hear from the Polyt. people, but I hope you may have been successful without any backing. I send you my best wishes for your marriage, of which you write. I have always had faith in you & in your gifts. You should make a place for yourself among your contemporaries [...]" (April 11).
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Rouault, Georges, French Fauvist and Expressionist painter (1871-1958).
Autograph letter signed ("GRouault"). N. p., April 22, n. y.
Large 4to. 1 p. To an unnamed recipient, concerning the six or seven pages that he gave him from Saturday and enclosing the final pages that are required to finish "Eclair". - Wrinkled, browned, and some damages to edges; tape remnants from old mounting.
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Rouault, Georges, French Fauvist and Expressionist painter (1871-1958).
Autograph manuscript. N. p., "Vendredi 9 Juin" to "Dimanche" [1899].
Folio. 4 pp. on bifolium. Self-reflexive notes in the manner of a diary: "[...] Il est des heures où je ferme les yeux en plein jour - où j'éprouve le besoin de ne plus penser où je voudrais être comme ce terrassier que je vois là bas travaillant comme une bête de somme, pour après tomber de fatigue physique et ne plus penser à rien - car depuis que je suis, je crois vraiment ne jamais avoir cessé d'être en éveil, la nuit, le jour, les fêtes, les repos forcés, m'ont jamais pu empêcher ma malheureuse cervelle d'être toujours en travail [...] Rien ne me laisse indifférent, tout mon malheur est là. Je prends feu sur tout. Si j'éprouve le besoin de fermer les yeux et de me cacher la face pour demander un peu de paix, ce n'est qu'un moment de répit car aussitôt un démon tentateur vient me reprocher mon repos et faire briller à mes yeux grands ouverts sur le monde, des beautés nouvelles [...] J'ai soif et j'ai faim - car je suis un gueux - et cette nourriture là est plus rare et plus difficile à trouver que la nourriture matérielle - une communion comme j'ai eu le bonheur d'en avoir une - et avec un être si supérieur ne se retrouve pas; Aujourd'hui nous avons énormément de jeunes hommes instruits, bacheliers, agrégés, licenciés - toute la lyre - mais je suis certain que tout ce qu'on leurs a appris n'en fait pas des êtres supérieures; c'est comme la bonne éducation et les habitudes mondaines, vous avez des gens distingués ou aimables mais nullement supérieures, ni doués [...]".
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Rouault, Georges, French Fauvist and Expressionist painter, and printmaker (1871-1958).
5 autograph letters signed and 2 typed letters signed (one of which with autogr. corrections). N. p., 1945 to 1952, and undated.
A total of 16 autograph pp. in 8vo and 4to, 19 typed pp. in 4to. With drafts of 15 letters from Bischoff to Rouault (1943-1952) and some additional material. Comprehensive letters on various topics, including his physical and moral condition, prayers and thoughts, and comments on paintings ( " cet affreux métier [...] cette vie en enfer" ), painters (among others, Corot , Cézanne , Renoir, and Degas), the trial that made him the heirs of Ambroise Vollard (the " les démélés avec ces affreux bougres ... m'ont dégouté de la peinture", November 1945): " Je vois que vs ne vs rendez pas bien compte de ma situation présente isolé impossible de plus en plus tout à fait - impossible [...] Aussi je suis tirbouchonné de bonne manière"; " Alleluia priez plus pour cet art bien aimé et redoutable [...] la meilleure grâce qui me fut faite ce sera d'avoir parfois prié en peignant avec quelque bonheur [...] Mon Dieu ayez pitié du pauvre émigré [...] 1871 - 1914 - 1937 [...] cela gens de peu de foi suffit il pas [...] ne parlons pas peinture on en parle trop facilement". - In addition to a letter from March 16, 1950, Rouault attaches a four sided poem entitled "Poêmes d'Ariel Testament spirituel A Bischoff pour lui porter bonheur en ces temps de hargnes picturales". - Included are also some letters etc. by the Rouault family.
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Rousseau, Théodore, French painter of the Barbizon school (1812-1867).
Autograph letter signed ("Th. Rousseau"). [Paris], 4 Feb. (no year).
Large 8vo. 1 p. on bifolium. To a doctor Clavel, asking him to come and see his ill wife: "Ayez je vous prie l'obligeance de venir voir ma femme. Elle est comme à son ordinaire ; mais comme il lui a été impossible de supporter l'eau froide le mal reste sans être combattu. Peut-être verrez-vous quelque autre chose à faire. Je vous serre la main bien cordialement". - One line scratched out; small tears at centerfold. Rare.
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Rousseau, Théodore, peintre paysagiste français (1812-1867).
Lettre autographe signée. [Paris, février 1850].
1 page in-8. Papier gaufré au nom de la ville de Bath (Angleterre). Rare autograph du peintre paysagiste Théodore Rousseau: "Monsieur | Le 1er et 2 mars prochain je vais faire rue des Jeuneurs une exposition et une vente de tableaux et études que j'ai faits depuis quelques années. Comme cette exposition ne durera qu'un jour, je viens donc vous prier de vouloir bien me donner l'appui de votre influence. Veuillez Monsieur accepter d'avance mes remerciemens et croire à mes sentimens dévoués | Théodore Rousseau | Paysagiste - rue Pigale 77". - Le quartier Pigalle, ou quartier de la Nouvelle Athènes, était très prisé des peintres romantiques barbizoniens et plus tard des impressionnistes. Le Café du même nom, situé au 9 de la place Pigalle constituait le point de convergence des artistes et littérateurs. Malgré les encouragements de Delacroix, de George Sand, de Gautier et de Baudelaire, Rousseau cessera de se présenter au Salon jusqu'en 1849 où il obtient enfin une médaille de première classe. Cela le dispensait désormais de soumettre ses toiles à l'approbation du jury. À partir de cette date, Théodore Rousseau recevait donc la rançon de ses efforts. Baudelaire reconnaît des qualités au peintre bien qu'il trouvât que "la silhouette générale des formes est souvent difficile à saisir [...] M. Rousseau m'a toujours ébloui ; mais il m'a quelquefois fatigué" écrivait-il pour le Salon de 1859, alors que l'ouvrage de Théophile Thoré "Par Monts et par bois" écrit en 1847 racontait une promenade en forêt de Fontainebleau avec le peintre: Thoré accompagnant l'artiste lors de ses pérégrinations dépeint avec la plume ses émotions: une rencontre entre écriture et peinture. Rousseau exposa régulièrement entre 1850 et 1861, conquérant non seulement la critique mais encore de riches amateurs comme le duc de Morny ou le marchand Durand-Ruel. L'Exposition Universelle de 1855, où il présenta treize tableaux, consacra son succès.
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Royer, Henri, peintre (1869-1938).
2 lettres autographe signée. Blainville-sur-l'Eau et [Paris], 26 décembre 1900 et 19 février 1902.
2p½ In-12 en tout. Il décline dans les deux cas l'invitation qui lui est faite par son destinataire, vraisemblablement Merson, de participer aux expositions, celle de Bordeaux en 1900, mais il serait, à chaque fois, heureux de participer une autre année. Petite déchire au pli d'une des deux lettres.
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Sagendorf, Forrest Cowles "Bud", American cartoonist (1915-1994).
Comic strip (4 panels), inscribed and signed. No place, 1975.
145:450 mm. 1 p. Signed on the reverse by the American cartoonist John Liney (1912-82), who once had owned the sheet and who drew a few small illustrations on it (showing his well-known comic strip character Henry). - Slight traces of handling to both sides.
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Scharff, Anton, Medailleur (1845-1903).
2 eigenh. Briefe mit U. ("Scharff"). Wien, 1893 und 1900.
Zusammen (2+3=) 5 SS. auf 3 Bll. 8vo. An Baron bzw. Baronesse von Westenholz über Arbeit u. Ausstellungen "in Hülle u. Fülle" und in Paris den "Grand Prix" erhalten zu haben (10. IX. 1900). - Der Brief v. 2. I. 1893 betr. der Vermittlung eines Ansprechpartners in der Hamburger Kunsthalle, da der Brief, den er von dort erhalten habe, samt Unterschrift, völlig unleserlich sei. - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Resten von Montagestreifen; ein Brief mit einigen Falteinrissen.
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Schiele, Elvira, sister of the Austrian painter Egon Schiele (1883-1893).
Autograph letter signed ("Elvira"). Tulln, 12 June 1892.
8vo. 2¼ pp. on bifolium (watermark "Myrtle Mill Royal Paper"). In a child's best handwriting to her brother, on the occasion of his second birthday: "Lieber Egon! Heute zu Deinem Geburtstage wünsche ich Dir alles Gute. Bleib gesund und komme recht bald wieder zuhause, denn wir freuen uns schon sehr auf Dich. Melanie geht es schon gut. An Tante Mani und Louise sowie Onkel Leo viele Handküsse. Dich küsst tausendmal Deine Dich liebende Schwester Elvira". Written one year before she died of meningitis (or, according to other sources, scarlet fever). - Traces of folding, otherwise in mint condition.
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Schirnböck, Ferdinand, Kupferstecher (1859-1930).
Eigenh. Brief mit U. Perchtoldsdorf, 27. X. 1911.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. Auf der Innenseite durchgehend beschrieben. An einen Sektionsrat: "Verzeihen Sie, wenn ich Sie abermals mit der Bitte um eine Zehn-Kronen-Marke belästige. In einigen Tagen ist der Geburtstag meines Buben und da wünscht er sich sehnlichst obgenannte Marke. Da ich den gleichen Wunsch im vergangenen Jahre nicht erfüllte, so möchte ich ihn heuer nicht abermals unerfüllt lassen [...]". - Seit 1893 im Dienst der österreichischen Staatsdruckerei stehend, gehörte Ferdinand Schirnböck mit Koloman Moser zu den Begründern der österreichischen Briefmarkenkunst. Als eine seiner herausragendsten Leistungen gilt der Stich der von Moser entworfenen bosnischen Landschaftsmarken (1906). Schirnböck war auch für ausländische Postverwaltungen tätig; er stach Briefmarken u. a. für Ungarn, Polen, Rußland und Siam" (DBE).
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Schirnböck, Ferdinand, Kupferstecher (1859-1930).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die herzlichen Glückwünsche [...]". - Seit 1893 im Dienst der österreichischen Staatsdruckerei stehend, gehörte Ferdinand Schirnböck mit Koloman Moser zu den Begründern der österreichischen Briefmarkenkunst. Als eine seiner herausragendsten Leistungen gilt der Stich der von Moser entworfenen bosnischen Landschaftsmarken (1906). Schirnböck war auch für ausländische Postverwaltungen tätig; er stach Briefmarken u. a. für Ungarn, Polen, Rußland und Siam" (DBE).
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Schließmann, Hans, Zeichner, Illustrator und Xylograph (1852-1920).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. XII. 1900.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck: "[...] Schönsten Dank, liebste gnädigste Frau, für Ihre freundliche Einberufung! Mit Wonne will ich derselben folge geben und freue mich schon sehr auf den morgigen Nachmittag [...]". - Hans Schliepmann studierte an der TH und an der Kgl. Bauakademie in Berlin, arbeitete als Bauführer in Metz, Straßburg und Frankfurt a. M. und war seit 1886 Regierungsbaumeister in Berlin; später war er im Technischen Büro des Ministeriums tätig, wurde 1905 Baurat und zuletzt Magistrats-Oberbaurat. Neben zahlreichen Fachschriften (u. a. "Betrachtungen über Baukunst", 1891) veröffentlichte Schliepmann Gedichte, Romane und Humoresken. - Mehrere Knickspuren.
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Schließmann, Hans, Zeichner, Illustrator und Xylograph (1852-1920).
Eigenh. Manuskript mit Namenszug in der Eingangszeile. O. O., [November 1911].
¾ S. Qu.-8vo. "Test zum Selbsttoast Schliessmann", d. i. das Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "... und so will ich denn mit meinem traurigen Spruch zu ende [!] kommen. Harte Worte waren es, die ich dem, gottlob, für immer sich empfehlenden 1911er als Lebewohl zugeschmettert, ebenso hart wie seine 365 Tage [...]". - Hans Schließmann entwickelte seit 1866 als Volontär in der xylographischen Anstalt Rudolf von Waldheims autodidaktisch seine zeichnerische Begabung und arbeitete von 1874 bis 78 als Illustrator für die "Humoristischen Blätter" in Wien. Später auch für die Münchener "Fliegenden Blätter" und die als Beilage des "Figaro" erscheinende "Wiener Luft" tätig, entwickelte sich Schließmann zu einem "der führenden Illustratoren des Wiener Volkslebens zwischen 1870 und 1918" (DBE). Das umfangreiche Werk des u. a. mit Ludwig Anzengruber und Carl Michael Ziehrer befreundeten Künstlers umfasst neben Wiener Volkstypen und -szenen auch Blätter vom Burgtheater, von Konzerten, Musikern und Interpreten sowie aus dem Unterweltmilieu. - Mit kleineren Läsuren am oberen Rand und kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.
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Schlotter, Eberhard, Maler und Graphiker (geb. 1921).
Kunstkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-8vo. "Herrn Wolfgang Windhausen mit freundlichen Grüßen".
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Schmidhammer, Arpad, Buchillustrator und Karikaturist (1857-1921).
Eigenh. Gedicht mit U. und reicher graphischer Ummalung. Wien, 15. XI. 1881.
3 SS. (fünf Strophen zu je fünf Zeilen) auf Doppelblatt. Gr.-4to. Gewidmet ist Schmidhammers reizvoll gestaltetes Gedicht seinen "werthen Freunden E. Philippovitsch u. J. Himmelbauer": "Bruder! leg das Buch zur Seite! | Lang' die Fiedel von der Wand, | Laß die Paragraphe heute | Hörst Du nicht das Sturmgeläute? | Auf! zum Kampf fürs Vaterland [...]". - S. 1 mit reicher Bildeinfassung, S. 3 mit einigen Zeichnungen (alle mit Feder) am unteren Rand). - Etwas angestaubt und fleckig und mit kleinen Randeinrissen; Bl. 1 mit einem größeren Einriß im Mittelteil.
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Schmölzer (?), ..., Maler (fl. um 1870).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. IX. 1870.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine Grazer Galeristin: "Hochgeehrte Frau! Sie waren so gütig, sich bereit zu erklären, seinerzeit ein großes 'Aquarell-Bild' (Alpenblumen vorstellend) in Ihrem Schau-Fenster auszustellen. Das Bild ist nun fertig, und unter Rahme. Leider ist hier kein so großes weißes Glas zu haben, so daß dasselbe in Graz eingeschnitten werden muß. Das Bild ist samt Rahme 27 Zoll hoch und 32 Zoll breit, und ist wirklich ein Pracht-Gemälde, ich glaube nicht, daß sich ein zweites ähnliches in Graz vorfindet. Sie werden sicher entzückt sein über das Bild. Ich bitte nun, mir [!] gütigst wissen zu lassen, ob Sie es während der Zeit der Industrieausstellung ausstellen wollen, und den Verkauf vermitteln. Das Bild kostet samt Rahme 45 fl. - ein wahrer Spottpreis. Ich bitte aber, ein weißes Glas sogleich einschneiden zu laßen, das ich selbst bezahlen werde, da ich am 24. nach Graz komme. Sollten Sie das Bild preiswürdiger finden, was ich hoffe, so bitte ich selbes höher zu taxiren. Hier haben Kunstkenner es auf 70-80 fl. taxirt. Ich bitte Ihren Einfluß auszunützen zum Verkaufe. Es ist ja das Geld werth [...]". - Faltspuren. Auf der ersten Seite in blauem Kugelschreiber bezeichnet "Maler".
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Schnitzler, Leopold, Maler (1864-1940).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Postkarte mit U. München bzw. o. O., Februar 1918 bzw. o. D.
Zusammen (1¾+1=) 2¾ SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An Oberleutnant Hasselwander mit der Einladung an dessen Gattin, ihn zwecks eines Portraits in seinem Atelier aufzusuchen (Februar 1918). Die undatierte Bildpostkarte mit der Reproduktion eines Gemäldes von Schnitzler mit Glückwünschen zur Geburt von Hasselwanders zweiter Tochter.
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Schönborn-Wiesentheid, Franz Erwein Graf von, Kunstmäzen (1776-1840).
Eigenh. Schriftstück mit U. ("Fr Ew Graf von Schoenborn / Reichsrath des Königreichs Baiern"). Rom, 12. V. 1823.
1 S. 4to. "Ich bezeuge hiemit Herrn Leeb, daß ich einen schlafenden Amor, 3 französische Fuß lang mit der Platte, in schönem karrarischen Marmor bey demselben um die Summe von Fünf Hundert römischen Skudi's unter den Bedingnissen bestellt habe, daß wenn das Modell derselben [!] gefertigt und die Billigung des Herrn Ritters von Thorwaldsen wird erhalten haben, die Summe von Zwey hundert Fünfzig römischen Skudi's wird bezahlt werden, die andere Hälfte [...] aber wird entrichtet werden, wenn die Statue in Marmor wird vollendet seyn [...]". - Franz Erwein von Schönborn-Wiesentheid hatte 1807 das Fideikommiß der Wiesentheider Linie des Hauses Schönborn in den Rheinbundstaaten übernommen und wurde 1814 Bannherr des freiwilligen Landsturms Rhön-Spessart. "Er unternahm ausgedehnte Reisen nach England, Frankreich, Italien, Holland, Belgien, hatte Kontakte zu zeitgenössischen Künstlern und widmete sich einer regen Sammlertätigkeit" (DBE); daneben engagierte er sich in der bayerischen und nassauischen Ständekammer. Von der bayerischen Verfassung d. J. 1818 war er so begeistert, daß er nach den Plänen des Architekten Leo von Klenze im Gaibacher Schloßpark die der römischen Trajanssäule nachempfundene Konstitutionssäule errichten ließ. - Etwas knittrig.
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Schwanthaler, Ludwig von, Bildhauer (1802-1848).
Eigenh. Zeugnis mit U. ("LSchwanthaler"). München, 15. III. 1842.
1 S. Gr.-4to. Bestätigung für Franz Körner aus Völpke, daß dieser die Bildhauerklasse der Akademie besucht und die Note Ausgezeichnet verdient habe. - Etwas knittrif und fleckig, das Siegel ausgeschnitten, im rechten Rand etwas eingerissen.
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Schwind, Moritz von, Austrian painter (1804-1871).
ALS. Munich, 20 May 1869.
Small 4to. 1 p. To an unnamed addressee. - Slightly browned and wrinkled and with traces of mounting.
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Schwind, Moritz von, Austrian painter (1804-1871).
Autograph letter signed ("Moritz"). M[unich], 22 June 1868.
Large 8vo. 4 pp. on bifolium. To his brother August, on the occasion of his 64th birthday. Schwind quips about his age, reports some themes of his recent drawings (including the story of a horse that became fat) and complains about his eyes ("With glasses, I cannot see the sitter, and without them I cannot see my drawing"). - On stationery with embossed monogram.
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Schwind, Moritz von, Austrian painter (1804-1872).
Autograph letter signed ("MvSchwind"). Munich, 2 Jan. 1838.
4to. 1 p. To an unnamed recipient on producing woodcuts and copperplates. - On stationery with embossed monogram; centerfold almost torn.
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Schwind, Moritz von, Maler (1804-1871).
Eigenh. Brief mit U. ("Schwind"). Frankfurt, 16. VII. 1845.
1 S. 4to. An einen ungenannten Freund: "Endlich ist das verfluchte Papier und Tusch angekommen. Ich schicke Ihnen die Pastete und zwei Zeichnungen nebst der Behandlungs Anweisung die mir aus Wien zugekommen ist. Wollen Sie jetzt so gut sein und sich tüchtig daran halten - alsbald kommen zwei Zeichnungen nach, auf welche alle 4 sehnsüchtig gewartet wird. Brauchen Sie Geld schreiben Sie mir. Alles ist betrübt, daß gar keine Nachrichten von Ihnen einlaufen [...]". - Etwas fleckig.
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Semper, Gottfried, German architect (1803-1879).
Autograph letter signed. Hottingen near Zurich, 20 Oct. 1865.
Large 4to. 2½ pp. on 4 ff. A very long and comprehensive letter to Franz von Pfistermeister, cabinet secretary to Ludwig II of Bavaria, on preliminary works for a Festival Theatre for Wagner in Munich. The project was pursued for a few years but ultimately not realised. Ludwig decided to build the theatre in Weimar instead of Munich; nevertheless, Semper's original drafts were used (albeit without the architect's permission). In his letter, Semper gives a very detailed account of the central position of the orchestra, the stage, and the auditorium. He refers to Wagner, with whom he had discussed the project, and his ideas for interior designs. - The foundation stone of the Weimar Festival Theatre was laid on Wagner's birthday in May 1872; construction was realised under the German architect Otto Brückwald, and the building first opened for the premiere of the complete four-opera cycle of "Der Ring des Nibelungen" (13-17 August 1876). One year later Wagner wrote to Semper: "The theatre, though crude and artless, is executed according to your drafts" (cf. Hermann Sturm, Alltag & Kult, Basel 2003, p. 109f.). - Somewhat browned and spotty; fol. 1 nearly torn in the centerfold, small tears and slight ruststains.
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Senefelder, Alois, German actor and playwright, inventor of lithography (1771-1834).
Autograph letter signed in the first line ("M. Senefelder"). Paris, 20 Oct. 1820.
8vo. ½ p. on bifolium. With autograph address. To the great naturalist Georges Cuvier, the "founding father of paleontology", asking him to forgive his being unable to visit him and show his lithographs on Sunday, inviting him to view them on Monday instead: "M. Senefelder témoigne ses vives regrets à Monsieur le Baron de Cuvier de ne pouvoir venir dimanche 22 c[ouran]t pour l'expérience des cartons lithogr[aphiques]; il aura l'honneur de se présenter Lundi prochain à l'heure indiquée". - Small flaw to the counter-leaf from opening the seal (no loss to text).
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Siebert, Georg, Maler und Graphiker (1896-1984).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 4. III. 1929.
1 S. 8vo. An das Deutsche Verlagsbuchhaus: "Ich erhielt Ihr Schreiben vom 28. II. und den Kunst-Kalender dankend. Ich bin gern bereit Ihnen ein Bild dafür zu überlassen. Jedoch bitte ich Sie sich noch ein paar Tage zu gedulden da ich alle meine Photographien augenblicklich in Berlin habe. Sind sie zurück, melde ich mich sofort [...]". - Georg Siebert war von 1933 bis 1942 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Karlsruhe und lehrte anschließend bis 1945 an der Akademie für bildende Künste in Dresden. "Nach dem Zweiten Weltkrieg war Siebert als freischaffender Künstler tätig, seit 1961 in Westdeutschland. Im Stil der Neuen Sachlichkeit schuf er Landschaften und Bildnisse, darunter 'Hamburger Zimmermann' (1929), ein Portrait, für das [er] auf der Pariser Weltausstellung 1937 ein Ehrendiplom erhielt" (DBE). - Im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung).
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Signac, Paul, French painter (1863-1935).
Autograph letter signed. St. Tropez, May 22, n. y.
8vo. 2 pp. To a "cher Camarade", accepting to take part in the exhibition his correspondent organizes. Therefore he suggests that he should meet 'le camarade Felix Fénéon, à la maison Bernheim 15 rue Richepanse [...] pour le prêt de quelques une de mes œuvres. Veuillez agréer, cher Camarade, avec mes vœux pour la réussite de votre exposition et mes compliments pour votre œuvre excellente". - The French columnist and art critic Felix Fénéon (1861-1944) became art director of the Bernheim-Jeune Gallery in 1906, simultaneously with the move of the gallery from rue Laffitte to rue Richepanse.
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Smith, Karl Frithjof, Maler (1859-1917).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
51:137 mm. Mit kleinen Randläsuren.
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Sonnenleiter, Johannes, Kupferstecher (1825-1907).
Ausgeschnittene U. Wien, O. D.
90 x 113 mm. "Johannes Sonnenleiter mpr / Kupferstecher, k. k. Professor / an der Akademie der bild. Künste / in Wien". - 1854 übersiedelte Sonnenleiter von Triest nach Wien, wo er zunächst unter dem Einfluss von Louis Jacoby u. a. für die Gesellschaft für vervielfältigende Kunst technisch ausgefeilte Reproduktionsstiche herstellte. 1882 folgte er Jacoby als Leiter der Kupferstecherschule der Akademie der Bildenden Künste nach, musste diese Position aber 1895 aufgrund eines Augenleidens aufgeben.
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Steinla, Moritz, Kupferstecher (1791-1858).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 16. VI. 1850.
1¾ SS. Mit eh. Adresse (Faltbrief). 4to. An den Miniaturmaler August Grahl: "Gleichzeitig mit Ihrem freundschaftlichen Briefe empfing ich gestern noch einen anderen von der Haude und Spenerschen Buchhandlung, der auch noch von der Schlesingerschen Buch und Musikhandlung unterzeichnet war. Sie schreiben mir das aehnliche was Ihre Güte mir bereits mitgetheilt. Ich nehme keinen Anstand weiter, gegen ein baares Drittheil meiner Forderung an die Luderitzsche Kunsthandlung, Herrn Mattsche eine Quittung auszustellen, so dass ich nichts weiter an ihn zu fordern habe. Es wäre gewißermaßen undankbar von mir, liebster Grahl, wenn ich, nachdem Sie meine schwebenden Berliner Angelegenheiten, in das beste Gleis gebracht haben, Ihnen nicht auch die nach Beendung derselben verdanken wollte. Daher lege ich die Quittung über 18 Ldr. bei, wogegen die Haude und Spenersche Buchhandlung sogleich zu zahlen verspricht [...]". - Steinla war Schüler an der Akademie Dresden, bildete sich von 1826 bis 1830 in Rom und Florenz weiter und war von 1838 bis kurz vor seinem Tod Professor der Kupferstechkunst an der Dresdner Akademie. Neben einem Selbstbildnis (1826) gehören meisterliche Stiche nach Cranach, Dürer und Raffael zu seinen Werken.
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Steinla, Moritz, Maler, Holzschneider (1791-1858).
Eigenh. Brief mit U. Malaga, 10. IV. 1852.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Miniaturmaler August Grahl (1791-1868) in Dresden: "Ich kann nicht umhin Ihnen heute wenigstens doch meinen herzlichsten Gruß zu schicken, und Ihnen zu sagen, dass ich gesund und glücklich hier angekommen bin. Von Frankfurth aus reiste ich mit Passavant, einem mir sehr angenehmen Gefährten, dem zu gefallen ich den kleinen Umweg über Malaga nach Madrid gemacht habe. So bekomme ich dann nun doch auch Sevilla, Cordoba und Granada zu sehen. Nach letzterem Orte geht unsere Abreise noch diesen Abend vor sich. Die Reise im südlichen Frankreich war für mich höchst genußreich. In Lyon, Avignon, Nimes und Arles hatte ich unter den alten Denkmälern römischer und Gothischer Kunst und Baukunst wahre Festtage. In Marseilles schifften wir uns ein, und nach einer 9tägigen Seefahrt kamen wir hier in Malaga pünktlich an [...]". - Steinla war Schüler an der Akademie Dresden, bildete sich in Rom und Florenz weiter und war von 1838 bis kurz vor seinem Tod Professor der Kupferstechkunst an der Dresdner Akademie. Neben einem Selbstbildnis (1826) gehören meisterliche Stiche nach Cranach, Dürer und Raffael zu seinen Werken. - Etwas knittrig.
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