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Louis XVI, King of France (1754-1793).
Payment instruction signed ("Louis"). Paris, 3 Nov. 1791.
Folio. 1 p. To the "Trésorier Général de ma Liste civile", Jean-Baptiste Tourteau de Septeuil (1753-1812), instructing him to pay 200 Livres to the "Concierge de mon Chateau de Compiégne" S. Pascal. - At the time of writing, Louis XVI was already de facto a prisoner. In December he refused to sign a bill creating a State Church (not recognized by the Pope or the King), his end drew near: after the siege of the Tuileries in August 1792, he was arrested; he was guillotined in January 1793, and his wife Marie Antoinette in October. - Some edge wear; paper defects; one large, reinforced tear.
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Lueger, Karl, Politiker und Jurist (1844-1910).
Gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. Wohl Wien, [1906].
1 S. Visitkartenformat. An den namentlich nicht genannten Metallgießer- und Sargfabrikanten Alexander Matthias Beschorner (1856-1935): Bürgermeister Dr. Karl Lueger "beehrt sich zu Ihrem 50. Geburtstagsfeste seine herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln".
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Luise Eleonore zu Hohenlohe-Langenburg, Herzogin von Sachsen-Meiningen (1763-1837).
Dokument mit eigenh. U. Meiningen, 24. II. 1804.
½ S. Folio. Anweisung zur Zahlung des "Gnadenquartals" an die Familie eines verstorbenen Beamten: "[…] Da Wir den zwar schon erwachsenen hinterlassenen Kindern und Erben des verstorbenen Regierungs Canzlisten Ayt allhier, das Sterbe und Gnaden Quartal dessen gehabter Besoldung bewilligt haben; So werdet Ihr wegen Auszahlung derselben das Nöthige an den Administratorem Fisci Regiminis verfügen […]". - Als ihr Ehemann Herzog Georg I. am 24. Dezember 1803 verstarb, übernahm Luise Eleonore als Vormund ihres Sohnes Bernhard II. Erich Freund die Regierung des Herzogtums Sachsen-Meiningen.
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Luise Ulrike von Preußen, später Königin von Schweden (1720-1782).
Brief mit eigenh. U. Berlin, 30. VI. 1744.
1½ SS. 4to. An den König von Schweden, über ihre bevorstehende Hochzeit mit dessen Sohn, dem schwedischen Kronprinzen Adolf Friedrich: "Quoique j'aye deja receue, de Votre Majesté les marques les plus convainquantes de ses bontés pour moi, Elle vient de m'en donner cependant une nouvelle si agreable, par la lettre, qu'Elle m'a ecrite le 28me d'Avril passé, sur mon mariage avec Son Altesse Royale Monsieur le Prince Royal de Suede, et qui m'a été remise par Son Ambassadeur, Monsr le Comte de Tessin, que j'ai cru de mon devoir, de temoigner incessamment à Votre Majesté, combien je suis sensible, à la bienveuillance dont Elle m'honore. Je prie Votre Majesté, d'être persuadée, qu'elle m'est plus precieuse, que je ne saurois l'exprimer, que je serai tout au monde, pour en meriter la continuation, et qu'il ne se peut rien ajouter aux sentiments de respect, et de reconnoissance, avec les quels je suis, et serai toute ma vie […]". - Mit kleinem Einriss am oberen Rand (ohne Textberührung).
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Luise von Preußen, Großherzogin von Baden (1838-1923).
Brief mit eigenh. U. Karlsruhe, Juni 1877.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine nicht namentlich genannte Adressatin: "Ich habe zur Erinnerung an den schönen und sinnigen Empfang am Abend des Jubiläumsfestes, welches die Museums-Gesellschaft uns bereitete, ein Bild des Großherzogs anfertigen lassen. Es ist allen denjenigen jungen Damen bestimmt, welche durch ihre Betheiligung an der eben so gelungenen als anmuthigen Begrüssung, jene Feier so freundlich gestalteten, und soll ein Ausdruck Meines herzlich dankbaren Andenkens sein!" - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Luise von Preußen, Fürstin Radziwill (1770-1836).
Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 14. VII. 1820.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bin sehr dankbar für Ihre Sorgfalt und Aufmerksamkeit, und die des Herrn Commerzienrath Friesner und bedaure ich dass er sich meinetwegen, so viel Unbequemlichkeit aussetzt: da es sein Wunsch ist, dass ich in seinem freundlichen Hause absteige, so nehme ich es mit Dank an, u. werde ausser meinem Sohn meine männliche Begleitung ins Hotel des Polognes schikken [!]. Das Anschützsche Ehepaar wünschen wir vorzugsweise zu sehen - Kabale u Liebe nehme ich aus unter den mir vorgeschlagenen Stücken - sonst bitte ich um das welches am besten aufgeführt wird - Ich freue mich das Vergnügen zu haben Sie wieder zu sehn […]". - Vorbereitung einer Reise nach Breslau, wo der berühmte deutsch-österreichische Schauspieler Heinrich Anschütz (1785-1865) und seine Frau Emilie, geb. Butenop (1795-1866), bis zu dessen Wechsel an das Wiener Burgtheater 1821 engagiert waren.
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Lyautey, Hubert, Marshal of France (1854-1934).
Autograph letter signed ("Lyautey"). Presumably Aïn Sefra (Algeria), 20 Dec. 1913.
Large 8vo. 1 p. To one "cher ami", regretting that he does not know anyone at the ministry of finance: " je ne connais personnellement personne au ministère des finances […]". - On stationery with printed letterhead; centrically torn (touching signature).
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Lyautey, Hubert, Marshal of France (1854-1934).
Autograph lettercard signed ("Lyautey"). Cannes, 21. V., n. y.
Oblong 8vo. 1 p. Note to an unnamed addressee, regretting to have missed his visit: "Au regret d'avoir manqué votre aimable visite. Avec le regret de ne pouvoir vous la rendre […]". - On stationery with black border and embossed letterhead; somewhat spotty.
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Mackensen, August von, Militär (1849-1945).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Die auch im stärksten feindlichen Geschoßhagel nicht zu erschütternde Einigkeit der deutschen Frontkämpfer im Willen zum Siege ist das Geheimniß des deutschen Schlachterfolgs im Weltkriege. Sie rufen dem deutschen Volke von heute zu: ‚Sei einig und Du wirst frei sein'!" - Der große Heerführer des Ersten Weltkriegs (u. a. leitete er 1915 den Feldzug gegen Serbien, im Herbst 1916 den gegen Rumänien) schied nach dessen Ende aus dem Militärdienst; 1933 von den Nationalsozialisten zum preußischen Staatsrat ernannt und nach Hindenburgs Tod 1934 als letzter großer Feldherr des Ersten Weltkriegs für propagandistische Zwecke vereinnahmt, schenkte der Reichskanzler ihm 1935 die Domäne Brüssow und ernannte ihn zum Chef des 5. Kavallerieregiments. 1945 konnte der hochbetagte "Edel-Preuße", als den Hitler ihn sah, vor der Roten Armee nach Westen fliehen, verstarb aber im Sommer des Jahres. - Geringf. Spuren alter Montage.
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Maitrot, Charles-Arthur, général (1849-1924).
C.A.S. [Paris, 19. II. 1919].
3 lignes. Il écrit à Georges Clémenceau : "venu pour vous apporter, Monsieur le Président, l'expression de ma douleur, de mon respect, de mon affection et de mon indignation".
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Manasse, Waldeck, Schriftsteller und sozialdemokratischer Politiker (1864-1923).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 11. IV. 1907.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Kondolenzschreiben an die Witwe des sozialdemokratischen Politikers Ignaz Auer, der eben im Alter von 61 Jahren verstorben war: "[...] Aber alles Weh der Scheidung mildert sich in dem stolzen Gedanken, ihn besessen zu haben, mit seiner milden Weisheit, mit seinem klugen Rath, mit seinem treuen Herzen. Wie er sich treu blieb in persönlicher Anspruchslosigkeit in den Tagen der Noth und in den stolzen Tagen des Aufstiegs unserer Partei, wie er sich treu blieb, ob eine Richtung bekämpfte, nur Sozialdemokrat, ohne alle Nebentendenz, das ist tief eingeschrieben in unsere Geschichte [...]". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Manteuffel, Edwin von, Generalfeldmarschall (1809-1885).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. III. 1861.
1 S. Folio. "Eure königliche Hoheit benachrichtige ich unterthänigst, dass ich die Sache im Betreff des Sohnes des Generalmajors Bauernfeind [?] am nächsten Donnerstag zum Vortrag werde nehmen können u. Euer königliche Hoheit unmittelbar nach der Allerhöchsten Entscheidung Nachricht unterthänigst geben werde […]".
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Marek, Bruno, Politiker und Bürgermeister von Wien (1900-1991).
Gedr. Billett mit einigen eigenh. Zeilen und U. Wien, Juni 1965.
1 S. auf Doppelblatt.Qu.-8vo. An den namentlich nicht genannten Architekten Clemens Holzmeister mit Dank für ihm überbrachte Glückwünsche zur Wahl zum Wiener Bürgermeister. - Bruno Marek wurde 1965 Nachfolger des zum Bundespräsidenten gewählten Bürgermeisters Franz Jonas. In seine Amtszeit fiel u. a. die Entscheidung über den Bau der Wiener U-Bahn (Baubeginn 1969), über die Errichtung der Skianlage auf der Hohe-Wand-Wiese und über den Bau der UNO-City sowie die Anlage der "Neuen Donau" mit der Donauinsel; zudem war Marek einer der Initiatoren (und von 1971 bis 1984 auch Präsident) des 1963 gegründeten "Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands".
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Maria Amalia von Neapel-Sizilien, Königin der Franzosen (1782-1866).
Dankesschreiben mit eh. U. ("Marie Amélie"). Paris, 25. V. 1837.
½ S. auf Doppelblatt. Folio. An Octave Louis Borel de Brétizel (1802-70): "Mon cousin, je vous sais beaucoup de gré des sentiments que vous me témoignez et des voeux que vous formez pour ma personne à l'occasion de la fête de la nativité de notre sauveur. J'en suis d'autant plus touchée qu'ils sont dictés par un sincère attachement. Croyez qu'il m'est doux également de vous assurer des dispositions favorables dont je ne cesserai d'être animée pour tout ce qui vous intéresse, et que je saisirai avec plaisir l'occasion de vous donner des marques de mon estime et de ma véritable affection [...]". Alte Bezeichnungen von Sammlerhand in Bleistift. - Maria Amalia, Tochter von Ferdinand I., König beider Sizilien, und Maria Theresias Tochter Erzherzogin Maria Karolina von Österreich, heiratete 1809 Louis Philippe d’Orléans, ab 1830 König der Franzosen. Sie starb mit 83 Jahren im Exil in Claremont House in Surrey, das Queen Victoria dem abgesetzten "Bürgerkönigspaar" als Wohnsitz überlassen hatte.
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Maria Anna Christine Victoria von Bayern, "la Grande Dauphine" (1660-1690).
Eigenh. Brief mit U. ("M. Anna Christina"). Versailles, 2. X. 1680.
½ S. 8vo. An den Theatinerpater Antonio Spinelli, ihren ehemaligen Beichtvater, mit einem Bericht über ein schweres Fieberleiden ihres Gatten: "La lettera di V. P. mi hè stata carissima et mi rallegro di tutto il cuore di vedere che lei pensi ancora à me io per me sono in una grandissima afflitione per il M. le Dauphein à una grandissima Febre la guale li dura già 10 giorni io non parto un momento da lui ne giorne ne notte, io sio pigliato questo momento per scrivere in tanto chel dorme cossi prego V. P. di scusarmi se io finisco cossi presto [...]". Erst im März hatte Maria Anna den Dauphin von Frankreich geheiratet. - Spuren alter Faltung; verso zeitgenöss. dt. Adressierung und Ablagevermerk. Beiliegend alte Sammlungsumschläge (sowie Beschreibungsbogen für nicht vorhandenes Autograph, eine Pergamenturkunde von 1683).
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Maria Anna von Österreich, Tocher von Maria Theresia (1738-1789).
Eigenh. Brief. [Klagenfurt, 11.10.1782].
2 SS. 8vo. Adresse mit Lacksiegel. In französischer Sprache an den von ihr heimlich geliebten Jugendfreund Franz Graf Dietrichstein, k. Oberstsilberkämmerer, den sie bei jeder möglichen Gelegenheit mit Briefen überfiel.
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Maria Anna von Österreich, Königin von Portugal (1683-1754).
Eigenh. Brief mit U. Lissabon, 5. IV. 1752.
2 SS auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Briefpapier mit Trauerrand (aufgrund des Todes ihres Ehemanns, des Königs Johann V., im Jahre 1750). Beiliegend eh. Umschlag mit schwarzem Lacksiegel sowie Teiltranskription um 1900. "Liebe Anakerin oder Schwester Magdalena, bedank mich vor dein Feyerdag wuntsch und hab mich gefreud, daß du just an Ostertag dein halbe Profeß und just an Maria Opferung gemacht und hoffe Gott und sein H. Muetter müg dich sterken und ich an dir ein stette Vorbitterin haben. Die Mariandl, so vil ich weiß, ist vergniegt, habs, die Wahrheit zu sagen, schon lang nicht gesehen, sie ist aber ein guetts Kind und ihr Geist sehr examinirt, allein es ist ein hartes Gesez, weil sie aber so jung ist, wird sie sich leicht darein schiken. In Anfang hats nicht gehen kühnen [...]". - Spuren zeitgenöss. Faltung, teils mit größeren Einrissen. Maria Anna war Tochter des Kaisers Leopold I. und der Eleonore Magdalena von der Pfalz. Zu ihren Geschwistern zählten die Kaiser Joseph I. und Karl VI.
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Maria Christina, Erzherzogin, Königin von Spanien (1858-1929).
Eigenh. adressiertes Briefkuvert. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An Seine K. K. Hoheit Erzherzog Wilhelm von Österreich.
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Maria Christina, Erzherzogin, Herzogin von Sachsen-Teschen (1742-1798).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. "Vous serés bien etonée Mr. le Cte. de recevoir un billet de ma part mais vous etes trop bien connu avec ce qu'exige l'amitié et la reconnoissance pour ne pus m'excuser quand vous auvés lue la lettre de Sekendorf, et vue l'Etat ou il est - quand vous l'auvres lue je vous prie de me la renvoyer car elle n'est faites que pour votre conoissance a qui je la confié afin que vous sactiées l'Etat dans le quel se trouve Mr. de Sekendorf son zele vous est connue et je scais que vous lui rendes justice c'est a qui m'a encouragée du consentement du duc de vous envoyer cette lettre vous priant Monsieur le Maal d'etre convaincu de la parfaite estime et consideration distinguée avec la qu'elle je suis votre affectionnée Marie mp.". - Am Gegenblatt verso von alter Sammlerhand in Bleistift bezeichnet: "Archiduchese Marie Christine au Marechal Nostitz".
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Maria Josepha, Erzherzogin von Österreich (1867-1944).
Faksimilierte Dankeskarte mit eigenh. U. ("Erzh. Maria Josepha"). Geiselgasteig , 31. V. 1931.
1 S. Qu.-8vo. An einen Gratulanten zu ihrem 70. Geburtstag. - Mit kleinem Fleck am oberen Rand der Recto-Seite.
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Maria Josepha von Bayern, später Kaiserin von Österreich (1739-1767).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., 18. I. 1754.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Eleonore Marquise Riva, geb. Prinzessin Gonzaga, mit dem Ausdruck ihres Bedauerns darüber, dass dieselbe sich beim Karneval nicht amüsiert habe, und der Versicherung, dass eine neue Oper mehr nach deren Geschmack sein würde: "[...] Je suis faché que vous n'aurai pas beaucoup de divertissement ce carnaval je souhaiterois que vous le passeries ici et jespere que vous ne vous en repentiries pas surtout la nouvelle opera qui est superbe seroit assurement de votre gout je finis en vous assu[rer] de lamitie avec laquelle je suis [...]".
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Maria Karolina, Erzherzogin von Österreich (1825-1915).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("Marie"). Villa Rainer (d. i. Baden bei Wien), 30. VIII. 1890.
1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Stiftsdame Armande Stillfried in Wisowitz (Tschechien): "Bis Ihr trauriges Telegram[m] heute früh ankam, hoffte ich noch immer, daß uns die liebe Louise erhalten werden würde, machte Pläne, daß falls sie im Okt. nicht [r]eisefähig sei ich ihr einen Besuch in Wisowitz machen würde, der liebe Gott hat aber anders verfügt u. hat sie uns entrissen! [...]". - Die Tochter von Erzherzog Karl und Henriette von Nassau-Weilburg wurde mit 19 Jahren Äbtissin des Theresianischen Damenstifts in Prag, das sie 1852 verließ um ihren Vetter, Erzherzog Rainer Ferdinand, zu ehelichen. Die kinderlose Ehe glücklich und vorbildlich lebend, war die Erzherzogin für zahlreiche soziale Institutionen tätig, darunter das St.-Josef-Kinderspital in Wien oder das St.-Josef-Knabenasyl am Rennweg. - In Bleistift.
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Maria Theresia, Kaiserin (1717-1780).
Eigenh. achtzeiliger Zusatz auf einem eh. Brief Graf Dietrichsteins. O. O. u. D.
2 S. auf Doppelblatt. 8vo. Sich untertänigst für die Unverfrorenheit entschuldigend, sich direkt an Seine Majestät zu wenden, setzt Dietrichstein Maria Theresia davon in Kenntnis, daß die goldene Untertasse, die sie für Seine Majestät den Kaiser geordert habe, nun fertig sei. Er möchte nun wissen, ob man das neue Jahr abwarten solle oder ob sie wünsche, daß man die Untertasse Seiner Majestät dem Kaiser zeige und frage, wann es ihm genehm sei, sich ihrer zu bedienen. Des weiteren wünsche er zu erfahren, an wen er die Rechnung schicken solle: "[…] j'ai l'impertinence de m'adresser directement à elle pour lui dire que la soucoupe d'or qu'elle at [?] ordonné [!] pour S. M. l'Empereur est faite. Je la supplie de me faire donner ses ordres [?] si on doit attendre le nouvel an pour en faire usage ou si elle veut qu'on la montre à S. M. l'Empereur et lui demande quand il lui plait [!] de s'en servir et à qui je dois remettre la mémoire […]". Maria Theresia nun ersucht Dietrichstein, die Tasse bis zum Neujahrstag aufzubewahren und sie hernach an einem beliebigen Tag zu übergeben.
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Maria Theresia, Erzherzogin, Königin von Ungarn und Böhmen, Kaiserin (1717-1780).
Urkunde mit eigenh. U. sowie Gegenzeichnung von Wenzel Fürst Kaunitz-Rietberg (1711-1794). Wien, 31. X. 1771.
8 SS. Lateinische Handschrift auf Pergament. Kordelgehefteter roter Samteinband mit Papiervorsatzblättern, Wolkenkleisterspiegeln und Seidenbändern. Folio (255 x 359 mm). Ernennungsurkunde für den Grafen Carlo Pertusati (gest. 1804) zum königlichen Finanzintendenten von Pavia. 1773 übernahm er dasselbe Amt in Mailand; 1780 wurde er Hofkammerrat. 1776 wurde er in den toskanischen Ritterorden von St. Stephan aufgenommen. Der Ernannte stammte aus einer alten Mailänder Adelsfamilie; er war Sohn des Grafen Luca Pertusati, der die umfangreiche Bibliothek seines eigenen Vaters, des Präsidenten des Mailänder Senats Carlo Pertusati (1674-1755), über Intervention von Firmian und Kaunitz an Mailand verkauft hatte, wo sie Maria Theresia 1770 öffentlich zugänglich machte - der Nukleus der Biblioteca Braidense. - Mit Gegenzeichnung des Leiters des italienischen Departements in Wien, Joseph Frhr. von Sperges (1725-91); Vermerk über Entrichtung der Siegelgebühr von 6 Gulden und 55 Kreuzern; am hinteren fliegenden Vorsatz Gebührenvermerk über 25 Gulden und 39 Kreuzer sowie Registraturvermerk von Joseph Gerenzanus. Etwas stockfleckig. Es fehlt das Siegel.
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Marie Antoinette, Queen of France and of Navarre (1755-1793).
Document signed. Paris, 20 Nov. 1789.
Folio. ½ p. Addressed during the first months of the Revolution to the Administrator of the Royal Treasury, responsible for the expenditure of the household, M. Marc Antoine Francois Marie Randon de la Tour, ordering him to "pay in cash to our two valets of the wardrobe the sum of seven hundred and thirty two livres, which we granted them as an additional food payment, in consideration of their service during the year" (transl.). - Counter-signed by Pierre Jean Baptiste Beaugeard (1764-1832). Somewhat browned and spotty.
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Marie Karoline, Erzherzogin (1825-1915).
Eigenh. beschriftetes Kuvert. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Adressiert an ihren Bruder, Erzherzog Wilhelm. - Nur die Vorderseite.
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Marie Therese, dritte Gattin von Erzherzog Karl Ludwig (1855-1944).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. III. 1892.
2 SS. 8vo. Mit goldgepr. Monogramm. An ihren Onkel, Erzherzog Albrecht (1817-95): "Anbei das Telegramm mit Nachrichten von Leopold. Hättest Du die Güte dasselbe an Petite weiter zu senden da dieselbe auch um Nachricht bat [...]". - Marie Therese, geb. Prinzessin von Bragança und Infantin von Portugal, nahm nach dem Tod von Kronprinz Rudolf als Gattin des neuen Thronfolgers Erzherzog Karl Ludwig nach der zumeist verhinderten Kaiserin die Stelle der ersten Dame des Reichs ein. Auch nach dem Tod ihres Gatten 1896 diese "vorzüglich" ausfüllend, gab es sogar "Spekulationen über eine mögliche Ehe mit Kaiser Franz Joseph" (Hamann, Habsburger, 349). Während des Ersten Weltkriegs "arbeitete sie als 'Schwester Michaela' in der Krankenpflege. In den Umsturztagen soll sie (nach Aussage der Kaiserin Zita) ihr Palais in der Wiener Favoritenstraße mit dem Jagdgewehr gegen die Roten Garde verteidigt haben" (ebd., 350). Zudem betätigte sich die Erzherzogin als Erfinderin und konstruierte eine Vorrichtung zum stoßfreien Transport von Verwundeten. - Ohne die erwähnte Beilage.
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[Marie Therese, Erzherzogin von Österreich (1845-1927)]. - Ladislaus Christoph Graf Cavriani (1851-1919).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. I. 1911.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Beiliegend eine Kabinettphotographie der Erzherzogin (99:61 mm). Ein Brief des Obersthofmeisters der Erzherzogin an einen Minister mit der Bekanntgabe eines Audienztermins. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und in Französisch; beide Bll. mit einem kleinen Einriss im Mittelfalz und kleinen Läsuren am linken Rand.
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Marie von Preußen, Königin von Bayern (1825-1889).
Eigenh. Brief mit U. München, 1. III. 1845.
2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an Luise von Preußen, genannt "Vivi": "Gute liebe Vivi! Recht von ganzem Herzen wünsche ich Dir Glück u. Segen zu dem heutigen Tage, möchte er Dir viel viel Glück u. Freude bringen u. Alles, was Dein Herz wünscht. Meine Gedanken und Gebete waren bei meinem Erwachen schon bei Dir, meine gute Vivi, ich sehne mich heut wieder recht zu Dir, möchte Dir um den Hals fallen können u. Dir so Glück wünschen [...]". - S. 1 mit gedr. Zierbordüre, ein kleiner Randeinriß auf Bl. 2.
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Marlborough, Sarah Churchill, Duchess of, (1660-1744).
Dokument mit eigenh. U. (Fragment). O. O., 23. VII. 1729.
125 x 160 mm. Passepartouriert (210 x 280 mm). Auf der Verso-Seite bedruckt (beschnitten). - Sarah Churchill, geb. Jenyns, von 1689 bis 1702 bekannt als Countess of Marlborough, danach als Duchess of Marlborough war eine Jugendfreundin und enge Vertraute der Königin Anne und die Ehefrau von John Churchill, 1. Duke of Marlborough, dessen Karriere sie durch ihren Einfluss auf die Königin wesentlich förderte. Sie gehörte zu den einflussreichsten Frauen ihrer Zeit.
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Marrast, Armand, Journalist und Präsidenten der französischen Nationalversammlung (1801-1852).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Paris, 1848.
1 S. 8vo. An einen Präfekten mit der Empfehlung von M. Cousin, "ancien companie de police à Marseilles". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Marschall, Godfried, Generalvikar und Weihbischof der Erzdiözese Wien (1840-1911).
Eigenh. Visitenkarte ohne U. Wohl Wien, 9. X. 1910.
1 S. Visitkartenformat. Bischof Dr. Godfried Marschall (dies gedruckt) "beehrt sich mitzuteilen, daß er Sonntag den 16. d. M. zur Verfügung steht und empfiehlt sich der frommen Erinnerung [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).
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Marterer, Ferdinand Frh. von, Militär (1858-1936).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Maler Hans Stalzer: "Auf Ihren liebenswürdigen, mir kurz vor Ihrer Einrückung zum Kriegs-Pressequartier geschriebenen Brief habe ich noch immer nicht geantwortet. Heute muß ich Ihnen schreiben, weil ich Ex. Arz, den Chef des Generalstabes[,] bewogen habe, sich von Ihnen malen zu lassen. Er braucht ein dekoratives Bild in der Uniform des deutschen Regimentes, das sich in dessen Waffe sehen lassen kann [...]". - Ferdinand Frh. von Marterer gehörte nach der Thronbesteigung von Kaiser Karl I. "zu den wichtigsten militärischen Beratern des jungen Kaisers, wobei er allerdings als gehorsamer Soldat die Hauptlast der Verantwortung dem Kaiser überließ und damit die Krone mit allen Entscheidungen belastete [...]" (ÖBL VI, 112). - In Bleistift.
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Martin du Nord, Nicolas (Edouard Martin dit), magistrat, député et ministre (1790-1847).
Lettre autographe signée. Paris, 28. VII. 1839.
2½ pp. In-4to (25 lignes environ). Il écrit à Pierre Hédouin à Boulogne-sur-Mer notamment au sujet de son fils puis de plusieurs affaires. - Ancienne collection de Foville.
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Masaryk, Tomáš Garrigue, founder and first president of Czechoslovakia (1850-1937).
Autograph letter signed. Brno, 4 June 1900.
8vo. 3½ pp. on bifolium. With remnants of an autogr. envelope. To one Mr. Prikryl. - Left margin with punched holes (no loss to text). - Slightly foxed.
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Masaryk, Tomás Garrigue, Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850-1937).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. II. 1929.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den mit ihm befreundeten Publizisten Bedrich Hlavác (1868-1936), den Gründer und Leiter der "Tribuna".
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Masaryk, Tomás Garrigue, Gründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei (1850-1937).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 13. IX. 1911.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den mit ihm befreundeten Publizisten Bedrich Hlavác (1868-1936), den Gründer und Leiter der "Tribuna".
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Mathieu-Bodet, Pierre, avocat, homme politque, ministre des finances en 1874-75 (1816-1911).
Lettre autographe signée. Versailles, 12. V. 1876.
1p In-4 (8 lignes). Lettre à en-tête de la chambre des députes. Il écrit au ministre des finances Léon Say au nom de la sous-commission des finances, pour lui demander "le détail de l'emploi des crédits inscrits au chapitre 70 du ministère des finances: dépenses du service des douanes en Algérie". Il a été noté au crayon rouge "c'est demandé" sous la signature. - Rare autographe. Ancienne collection de Foville.
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Maurepas, Jean-Frédéric Phélypeaux, comte de, Staatsmann (1701-1781).
Eigenh. Brief mit U. ("Maurepas"). Bourges, 10. IV. 1751.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Je suis très sensible [...] que vous voulez bien avoir de m'informer de la signature de notre transaction [...]". - Maurepas war Marineminister unter Ludwig XV., fiel 1749 in Ungnade "und wurde wegen eines Epigramms gegen Madame de Pompadour aus Paris verbannt. Nach der Thronbesteigung Ludwigs XVI. wurde er Staatsminister und Ludwigs Hauptberater. Er legte das Finanzministerium in die Hände von Turgot, den königlichen Haushalt in die von Malesherbes und machte Vergennes zum Außenminister. Zu Beginn seiner neuen Karriere offenbarte er seine Schwäche, indem er dem öffentlichen Druck nachgab und das alte Parlament wiedereinsetzte, das Maupeou entlassen hatte. Damit brachte er den gefährlichsten Feind der absolutistischen Macht des Königs wieder ins Spiel. Dieser Schritt sowie seine Intervention für die amerikanischen Staaten waren ein Beitrag auf dem Weg zur Französischen Revolution. Neidisch auf Turgots Einfluß auf Ludwig XVI. intrigierte er gegen ihn. Nach der Entlassung Turgots 1776 folgten sechs Monate Durcheinander und danach die Ernennung Neckers. Auch ihn ließ er 1781 wegen seiner Reformversuche entlassen" (Wikipedia). - Minimal fleckig und gebräunt, sonst tadellos.
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Max Egon II. zu Fürstenberg, Staatsmann (1863-1941).
Dokument mit eigenh. U. Beaulieu, 5. XII. 1897.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. An das "Comité des deutschen Theater-Vereins-Balles" zu Handen des Obmanns Franz Richter in Prag: "Die mir mit gütigem Schreiben vom 28. November d. J. angetragene Ehrenmitgliedschaft im Comité des Jubiläums-Balles nehme ich gerne und mit verbindlichem Danke an, indem ich wünsche und hoffe, dass die Ziele des Comité's die erstrebte Förderung erlange […]". - Sammlervermerke in Blei. Etwas knittrig, kleiner Einriss.
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Maximilian I., Kaiser von Mexiko (1832-1867).
Schreiben mit eigenh. U. ("Maximiliano"). Palais de Mexico, 20. IX. 1866.
1¼ SS. 4to. In spanischer Sprache an Carlos Oronoz, Gouverneur von Oaxaca: Dankesschreiben in Anerkennung seiner mannigfachen Verdienste um das Land. - Mit kleinen Einrissen bzw. Papierdurchbrüchen in den Faltungen.
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Maximilian, Emperor of Mexico (1832-1867).
ALS ("Ferdinand Maximilian von Österreich"). Vienna, 25 Nov. 1846.
4to. 1 p. on bifolium. Includes an envelope addressed by a scribe's hand. Fine letter by the then 14-year-old Archduke Ferdinand Maximilian of Austria to Carl Freiherr von Schwartzenau, colonel and commander of the "Archduke Ferdinand Max 3rd Chevaux-Leger Regiment": "It is a great pleasure for me that such a nice regiment bears my name and has in every instance proved itself through courage and bravery, and I shall always endeavor to advance the welfare of the same to the best of my abilities. I thank you for your so kindly sending me the list of officers and their ranks [...]". - A small bit torn out from the blank counter-leaf.
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Maximilian I., Kaiser von Mexiko (1832-1867).
Eigenh. Schriftstück. O. O., [wohl Frühjahr 1864].
½ S. 8vo. Wohl im Zusammenhang mit den Abreisevorbereitungen nach Mexiko: "Marquis Corio | an den Freg. Capitain Grafen Bombelles | Bericht. | Die Bestellungen in Brüssel sind gemacht worden". - Am 10. April 1864 verzichtete Erzherzog Ferdinand Maximilian auf alle österreichischen Thronansprüche und nahm die Kaiserwürde von Mexiko an; im Mai erreichte er Veracruz. Zu seinen Begleitern zählten sein Kämmerer Joseph Leopold Marquis von Corio und der Fregattenkapitän Karl Albert von Bombelles, der Sohn seines ehemaligen Erziehers, wie auch seine Frau, Prinzessin Charlotte von Belgien. - Beiliegend eine zugehörige Katalogkarte der Sammlung Eduard Fischer von Röslerstamm.
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Maximilian I, Holy Roman Emperor (1459-1519).
Payment instruction with royal handmark ("per regem per se"). Klausen (South Tyrol), 14 Feb. 1508.
Oblong 8vo. 1 p. Order to pay 50 guilders to Lienhard Wallisser, but ten days after Maximilian was elected Emperor in the Dome of Trent. With the assent of Pope Julius II, Maximilian took the title "Elected Roman Emperor", thus ending the centuries-old custom that the Holy Roman Emperor had to be crowned by the pope, as the Republic of Venice refused to let Maximilian cross its territory to go to Rome. - Occasional slight brownstaining; bottom right corner clipped.
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Maximilian I. Joseph, König von Bayern (1756-1825).
Brief mit eigenh. U. O. O. u. D.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Dichter Georg Heinrich Erbshäuser (1748-1819): "Ich habe das von Herrn Erbshäuser verfertigte Gedicht richtig erhalten, und nehme dieses Andenken, als einen Beweis vaterländischer Anhänglichkeit, mit aufrichtigem Danke an […]". - Erbshäuser, der seit 1756 taub war und das Schneiderhandwerk erlernt hatte, setzte sich in seinen Schriften u. a. mit Advokaten, Briefvorschriften, Napoleon, seinen Zunftgenossen und "Todtenläden" auseinander. - Teils fleckig.
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Maximilian Joseph von Österreich-Este, Erzherzog (1782-1863).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. I. 1845.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. "Hochwohlgebohrener Freyherr! Unter Bezugnahme auf mein Schreiben vom 4ten dieses Monaths benachrichtige ich Sie daß obgleich ich in Folge der erhobenen Thatbestände in der bewusten Sache dieselbe aus einen andern als den von ihnen aufgestellten Gesichtspunckt zu beurtheilen berechtigt wäre, ich dennoch die Hand zu deren Beilegung in dem von ihnen gewünschten Ausmaaße geboten habe. Hierüber ist die Fürsorge am benöthigten Orte bereits getroffen [...]". - Erzherzog Maximilian, Sohn von Maria Theresias Sohn Ferdinand, absolvierte die Theresianische Militärakademie und machte den Österreichisch-Französischen Krieg von 1809 im Generalsrang mit. Als Fachmann für Artillerie und Festungswesen plante er die Befestigungsanlagen von Linz. 1835 wurde er Hochmeister des Deutschen Ordens.
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Maximilian Joseph von Österreich-Este, Erzherzog (1782-1863).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. VII. 1803.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An seinen Erzieher v. Keller über den Gesundheitszustand seines Bruders Karl und ein maritimes Scharmützel zwischen der britischen Mittelmeerflotte unter ihrem neuen Oberbefehlshaber Admiral Nelson und Schiffen der osmanischen Regentschaft Algier: "Ihre werthe Gesellschaft geht mir all zu sehr ab, als dass ich längere Zeit vergehen lassen könnte, ohne dem [!] Abgang derselben wenigstens durch Brief-Wechsel zu ersetzen; und zu einer, obzwar beschränckten schriftlichen Gedanken Mitheilung die Zuflucht zu nehmen, da mir die unbeschränckte mündliche, die ich mit Ihnen gewohnt bin, nun unmöglich ist. Mein Bruder Franz erhielt eben Ihren Brief: wollte Gott, dass er uns bessere Nachrichten von Carl mittheilen könnte; allein das abermalige Zunehmen der Anfälle an Stärcke, und Dauer läßt mich leider sehr bezweifeln, dass der Ausschlag im Gesichte eine wahre Crisis war, oder dass er der Natur einen genugsamen Ausgang von üblen Säften verschafft habe; und in diesem Fall auf was kann man, als auf Gott die Hoffnung einer wahren Genesung bauen? Da der Anfall die ganze Nacht hindurch gedauert hat, so fürchte ich sehr, dass sie werden auf geblieben seyn, und so die ganze Nacht verlohren haben. Wir machen hier unser Ihnen wohl bekanntes Belvedere Leben, welches diesmahl fast noch mäßiger ist, als gestern: gestern Abends war Gesellschaft, die bis 2 Uhr dauerte, wir retirierten uns aber früher. Die gestrige zuverlässige Nachricht ist, dass eine Algerier Flotte von 13. Schabecchi, welche im Mittelländischen Meer, und an dessen Ufern alles zittern machte, von einer Englischen Fregatte attaquirt wurde: das Gefecht war hartnäckig, und die Fregatte war ziemlich nahe sich zu ergeben, als zwey Linienschiffe, die von der vor Neapel in Anker liegenden Flotte des Ad. Nelson detachirt wurden, hinzu eilten, und dem Gefecht dadurch ein Ende machten, dass sie 6. Schabecchi zu Grund bohrten, und 7. eroberten, mit welcher sie von Neapel zurückkehrten […]".
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Mayer, Horst Friedrich, Historiker, Chefredakteur (1936-2003).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 7. IV. 1994.
1 S. Gr.-4to.
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Mayer, Johann , Politiker (1858-1941).
Albumblatt mit eigenh. U. ("Mayer"). Bockfließ, 15. VIII. 1930.
¼ S. Gr.-8vo. Johann Mayer war Mitglied im Reichsrat, Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag, Landeshauptmann-Stellvertreter und schließlich (1921/22) nö. Landeshauptmann, als welcher er das sog. Trennungsgesetz zwischen Niederösterreich und Wien mitverantwortete. Zudem hatte Mayer großen Einfluß auf die Errichtung regionaler Eisenbahnlinien; auf seine Initiative hin wurden die Lehranstalten Obersiebenbrunn, Bruck an der Leitha, Pyrha und Retz sowie die Erziehungsanstalt Eggenburg errichtet; im Zuge des von ihm mitbeschlossenen Landesarmengesetzes kam es weiters auch zur Errichtung einer Reihe von Bezirksarmenhäusern. - Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).
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Mazzini, Giuseppe, politician and freedom fighter (1805-1872).
4 autograph letters signed ("'Gius." or "Giuseppe Mazzini"). N. p., 1870 and undated.
Small 8vo. Altogether 7 pp. on 4 double leaves. One letter to his sister (15. II. 1870), one to Sig. Nova, one to Stefano, and one to an unnamed "amici". - Accompanied by a lithographic portrait; mostly written on very thin paper with small damages to edges and traces of mounting. - Letter to the "amici" / friends from the end of the first page to the end of the letter: "Come dissi fin da quando ci vedevamo la / prima volta, non posso negare che mi sorge / spesso dentro il pensiero: 'Se vediamo che / il sorgere di Piac. presenti l'opportunità alle / città d'Italia, perché non lo potrà il sorgere di / Genova?' Non posso a meno di ripetere / questo pensiero; ma più in là non vedo. L'amico vi dirà dell'Ufficiale che lo / veduto questa mattina. Appena io abbia notizie, le avviso. Se per / caso credete di determinarvi a fare, avvertite-/mi senza indugio. Darò allora i proclami e vi / vedrò subito. Il Governo ha evidentemente paura. E non / osa appigliarsi a misure anteriormente repres-/sive. V' è agitazione, come sapete, anche nel / macinato. Il Governo nondimeno presente il moto da / parte nostra. E questo potrebbe forse modificare / il disegno e dare più importanza alla mia / idea d'assalire le ali, procacciare armi e / portar poi le forze concentrate ed eccitate da / una vittoria sul centro. Ma di questo si / parlerebbe. Vostro tutto Gius M". - "As I have said since we have met for / the first time, I cannot deny that the thought / occurs to me often: ' If we see that / the rising of Piac. shows the opportunity for / the cities of Italy, why could the rising of / Genova not do the same thing?' I cannot stop to repeat / this thought; but I do not see any more in it. The friend will let you know from the Officer that I saw him / this morning. As soon as I have news, I will let you know. In / case you believe you will make up your mind to act, let me know / without delay. I will then give a proclamation and I will / see you immediately. Obviously, the Government is afraid. And it does not / dare to cling to measures which were repres-/sive before. There is agitation, as you know, even in / the crushed. Still, the Government presents the stimulus for / us. And this could maybe change / the plan and give more importance to my / idea of attacking the wings, procuring weapons and / then leading the concentrated and excited forces to / a victory over the centre. But we will talk / about this. Yours entirely Gius M".
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