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‎[Trotzki, Leo]. - Sedow, Lew Lwowitsch, Trotzkis ältester Sohn (1906-1938).‎

‎2 ms. Briefe mit Paraphe. Paris, 1937.‎

‎Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An seinen Vater über organisatorische Schwierigkeiten der untereinander zerstrittenen trotzkistischen Gruppen: "Ich habe Dein Telegramm erhalten. Ungeachtet meiner eigenen Einstellung zu Deiner Anordnung kann ich diese schon aus rein praktischen Gründen nicht ausführen. Ich denke, daß es selbst in militärischen Belangen Befehle gibt, die nicht ausgeführt werden können [...] Was Henri angeht [d. i. Henri Molinier, der Bruder des von Raymond Molinier, dem französischen Trotzkisten der ersten Stunde, mit dem Trotzki dann gebrochen hatte und der 1935 aus der Parti Ouvrier Internationaliste (POI) ausgeschlossen worden war], so wird er alleine gar nichts erreichen. Davon abgesehen wird keines unserer Mitglieder etwas mit einem Mann zu tun haben wollen, dessen Zuname Molinier ist; zudem würden sie dessen Bestrebungen wohl als Provokation erachten oder als eine weitere List im Geiste R[aymond] M[oliniers] [...]" (19. II.). - Mit dem Brief vom 22. Februar übersendet Sedow eine Reihe von (hier nicht beiliegenden) schriftlichen Bestätigungen, die Trotzki sich erbeten hatte, sowie einige Briefe und Berichte. "[...] Ich habe heute einen Brief von der Kommune erhalten - Durchschlag liegt bei, obwohl ich glaube, daß sie ihn Dir schon direkt geschickt haben. Der Brief ist arrogant, dumm und lügt. (Er lügt, weil keiner von uns mit Brosh [?] in Beziehung getreten war) [...] Aber er bestätigt auch andererseits, daß meine Überlegungen, ihm [d. i. Henri] den Auftrag nicht zu übertragen, richtig waren [...]". Weiters über Aktivitäten in der Tschechoslowakei und der Schweiz, einen Zeitschriftenartikel, den Sedow schreiben wolle, ein norwegisches Verlagshaus und weitere Tagesereignisse.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 2.000,00 Acheter

‎Tschabuschnigg, Adolf Rt. von, Schriftsteller (1809-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Pörtschach, 20. VII. 1877.‎

‎2 SS. 8vo. Beiliegend ein Stahlstichportrait (191:119 mm). Dankt einem namentlich nicht genannten Herausgeber "recht sehr für die gefällige Zusendung der 2 Exemplare der 1sten Nummer Ihrer Zeitschrift. Ich beglückwünsche Sie zum gelungenen Beginn des Unternehmens, und hoffe und wünsche dessen Gedeihen. Zugleich spreche ich Ihnen meinen besten Dank aus für die eingehende Besprechung meines jüngsten Romanes [wohl das 1875 erschienene sozialkritische Werk "Sünder und Toren"] [...]". - Die Berufslaufbahn des Dichters verlief stetig vom Rathe beim k. k. Stadt- und Landrechte in Klagenfurt über Triest und Graz nach Wien, wo er 1859 Hofrat beim Obersten Gerichtshof wurde; im April 1870 zum Justizminister und interimistischen Leiter des Kultusministeriums bestellt, erhielt er - "der einzige Minister Oesterreichs, dessen Brust weder ein Orden seines Vaterlandes, noch eines fremden Staates zierte" (Wurzbach, zit. n. DBA I 1287, 238) - im Jahr darauf seine Entlassung; große Reisen führten ihn anschließend durch ganz Europa, Ägypten und Kleinasien. Als Lyriker und Erzähler war Tschabuschnigg anfangs von Heinrich Heine und der jungdeutschen Dichtung beeinflußt; die soziale Frage griff er in dem Roman "Die Industriellen" auf. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Das beiliegende Portrait mit einer halbfigürlichen Darstellung Tschabuschniggs von C[arl] Kotterba nach Michael Stohl, des aus Wien stammenden St. Petersburger Hofmalers, der im Auftrag des russischen Hofes über 800 Gemälde alter Meister in Aquarell kopierte und in höfischen Kreisen vor allem als Bildnismaler geschätzt war.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 180,00 Acheter

‎Tümpling, Wolf von, Deutscher Legationsrat in Wien (1846-1923).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. ("Tümpling"). Wien, 1876.‎

‎Zusammen (4+3 =) 7 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Wohlgebohren beehre ich mich anbei ein Exemplar der Geschichte des Geschlechtes von Tümpling mit dem Ersuchen ergebenst zu übersenden, in meinem Namen dasselbe dem Verein 'Herold' resp. [s]einer Bibliothek darzubringen [...]" (17. März). - Der Brief v. 14. IV. 1876 mit Dank "für die Vergewisserung darüber, daß meine Couriersendung angekommen ist. Zum 1. Secretair bei der kaiserlichen Gesandtschaft in Madrid ernannt, verlasse ich morgen Wien und gehe im Juni nach Madrid [...]". - Ein Brief auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 250,00 Acheter

‎Tunkler, Richard Edler von Treuinfeld, Industrieller (geb. 1847).‎

‎Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen. Wien, 23. XI. 1894.‎

‎1½ SS. Visitkartenformat. An den Metallgießer- und Sargfabrikanten Alexander Matthias Beschorner (1856-1935): Herr und Frau Richard von Richard Edler von Treuinfeld "erlauben sich Herrn Alexander Mat[t]hias Beschorner anläßlich dessen stattgehabter Vermählung mit Fräulein Marianne Gerlach die aufrichtigsten und herzlichsten Glückwünsche darzubringen". - Der einem alten österreichischen Adelsgeschlecht entstammende Industrielle war Leiter der Seidenfirma P. Tunkler & Co. und mehrfacher Funktionär in wirtschaftlichen Gremien sowie caritativen Vereinen, darunter etwa der Wiener Tierschutzverein. Vgl. DBA II 1323, 223 (dort irrtümlich aus "Treninfeld" geführt).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 50,00 Acheter

‎Umberto II., König von Italien (1904-1983).‎

‎Gedr. Billett mit eigenh. U. ("Umberto"). O. O., [1959].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 100,00 Acheter

‎Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Einladung, zusammen mit ihm und Prof. Brinz aus München zu speisen. - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 100,00 Acheter

‎Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 3. VII. 1906].‎

‎½ S. Qu.-8vo. An die Buchhandlung Carl v. Hölzl in Wien: "Von den Aphorismen sind nur einige Separatabdrucke veranstaltet worden, die jedoch nicht in den Buchhandel gebracht wurden [...]". - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Neujahrs- und Genesungswünschen. - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 90,00 Acheter

‎Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die gütige Erinnerung". - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 90,00 Acheter

‎Unger, Joseph, Jurist, Schriftsteller und Politiker (1828-1913).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Unger"). Marienbad, 3. VIII. 1898.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen Geheimrat: "Ich bitte, meinen innigsten u. wärmsten Dank für Ihre überaus gütigen Zeilen entgegenzunehmen u. die durch unbliebsamen Zufall verspätete Äußerung desselben nachsichtig zu entschuldigen [...]". - Joseph Unger war von 1871 bis 1879 Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf von Auerspergs und Leiter der Presseabteilung des Ministerrats. "Er beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs. 1881-1913 war er Präsident des Reichsgerichts. Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien [...] heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt [...]" (DBE). - Die Verso-Seite mit einer kleinen zeitgenöss. Notiz von anderer Hand.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 120,00 Acheter

‎Vacca, Angelo, Italian painter (1783-1823).‎

‎Souvenir D'Amitie. No place, c. 1817/1818.‎

‎12 x 7.5 cm; containing a notebook, 10 ff. (blank) and two satin-lined pockets. Binding in straight-grain red morocco, the covers edged with an applied gold frame, the upper cover with a mounted plaque reading "Souvenir", the lower cover similarly decorated but reading "D'Amitie", fastened at the foredge with a gold pencil. The covers and doublures bear a total of four mounted miniatures framed in gold under glass. These are (upper cover) Queen Maria Theresa of Habsburg-Lorena-Este (wife of Victor Emmanuel I of Sardinia), the miniature signed by Angelo Vacca; (front doublure) Maria Theresa of Savoy, Duchess of Lucca; (rear doublure) Maria Anna of Savoy, later Empress of Austria (as wife to Ferdinand I); the young Maria Christina of Savoy (rear cover, also signed by Vacca). - Maria Christina appears to be five or six years old in her portrait, which places the production of this charming keepsake at about 1817-1818. The artist was presumably the same for all four, Angelo Vacca (the younger) of Turin. He was one of the principal painters for the court of King Victor, which helps place the production of this charming piece squarely in the royal milieu. Stylistically, this is a precursor of the popular twentieth century Cosway bindings. A few earlier French examples exist, but as a class 18th and early 19th century bindings with original miniature paintings are rare, and we have not seen any with attached gold plaques and decoration such as the present example. - Light wear, but overall in very attractive condition. An extraordinary survival, presumably a gift from the Italian royal family.‎

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Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 14.000,00 Acheter

‎Vaszary, Kolos Ferenc, OSB, Kardinal, Erzbischof von Esztergom (1832-1915).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 41:224 mm. 1893 von Papst Leo XIII. zum Kardinal ernannt, nahm Vaszary am Konklave von 1903 teil, das Papst Pius X. wählte. "Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich im November 1912 derart, so daß er seinen Rücktritt von allen Ämtern erbat. Dem wurde in den ersten Wochen des Jahres 1913 entsprochen (Wikipedia).‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 60,00 Acheter

‎Vázsonyi, Vilmos, Politiker und Publizist (1868-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. "Durch ein Versehen meiner Kanzlei bin ich erst heute in der Lage Ihre überaus beehrende Aufforderung zu beantworten. Es ist für mich eine Auszeichnung Ihr Mitarbeiter zu sein, denn ich kenne und lese Ihre Zeitschrift schon lange. Ich hoffe baldigst mit dem gewünschten Artikel einrücken zu können".‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 120,00 Acheter

‎Villemain, Abel-François, homme politique et écrivain, secrétaire perpétuel de l'Académie Française (1790-1870).‎

‎Lettre autographe signée. S. l., 2 mai [1834].‎

‎2p In-8 (20 lignes). Lettre à Madame Laya, certainement l'épouse de l'écrivain Jean-Louis Laya, membre lui aussi de l'Académie et décédé en 1833. Une note indique l'année. Son enfant va beaucoup mieux et il veut établir sa famille à la campagne en juin. Il propose aussi à sa correspondante de venir la visiter ou de passer chez lui pour voir aussi sa femme. Déchirure à l'ouverture de la lettre. Peu courant. - Ancienne collection de Foville.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 250,00 Acheter

‎Volkhovsky, Feliks, Russian revolutionary (1846-1914).‎

‎Autograph letter signed ("F. Volkhovsky"). London, 15 Oct. 1894.‎

‎8vo. 2¾ pp. on bifolium. To an unidentified lady: "[...] I should be glad to visit Bristol where I lectured some 3 years ago with much success. I do not gather from your letter what kind of address do you expect from me: is it a lecture on my experiences in prison + exile, or drawing-room speech on the political situation of Russia? My fee is, generally speaking, 10 guineas per lecture, travelling expenses included, I mean for institutions which can pay it. But this fee may vary according to different circumstances [...] I should easily come in November [...] I should prefer however to visit Bristol before the 21st, as after that date I am busy with preparing the coming No. ov 'Free Russia' [...]". - Some duststaining.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 3.500,00 Acheter

‎Vollmar, Georg von, Publizist, Sozialdemokrat und erster Vorsitzender der bayerischen SPD (1850-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Vollmar"). München, 12. IV. 1907.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit einer Beilage (s. u.) Kondolenzschreiben an die Witwe des sozialdemokratischen Politikers Ignaz Auer, der eben im Alter von 61 Jahren verstorben war: "[...] Ihr einziger Trost wird sein, daß er nicht länger leidet! Und auch das Bewus[s]tsein einem Manne nahe gestanden und das Leben bereichert u. verschönert zu haben, der von Allen, die ihn kannten, geachtet, bewundert und geliebt war! [...]". - Die ersten 1¾ Seiten in lateinischer, der Rest in Kurrentschrift; beiliegend ein eh. Kondolenzschreiben des katholischen Geistlichen Franz Seraph von Pichler, Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Niederbayern 3 und die Deutsche Zentrumspartei.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 850,00 Acheter

‎[Vorarlberg]. - Willburga, Euphemia, Priorin des Dominikanerinnenklosters St. Peter bei Bludenz (D. n. b.).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Kloster St. Peter, 1808 und 1809.‎

‎Zusammen (4+3½=) 7½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. Aus der napoleonischen Zeit an den bischöflichen Hofkanzler des Bistums Chur Johann Josef Baal, u. a. über die repressive Politik Bayerns gegenüber den Vorarlberger Klöstern. Vorarlberg war im März 1806 von Bayern annektiert worden, das Bistum Chur war seit 1803 direkt dem Papst unterstellt. "[...] Wir hatten verflossenes Jahr viele Anstösse zu erdulden, von denen Aufklärern dieser Zeiten, immer suchten diese sich in unser Kloster einzutringen [!], der gütige Gott aber schützte uns sonderbar: [...] meine lieben Klosterfrauen haben sich zu meinem Trost, standhaft gezeiget, nie mehr als bey dieser Zeit, flohen sie die Welt und Umgang mit der Welt, und so haben wir mit der Gnade Gottes, diese Verführer verscheuet [...]" (30. I. 1808). - Rat und Trost suchend "bey diesen krittischen Zeiten": "[...] Man erwartet hier alle Tage den Herrn Präsidenten Merz, der (wie man sagt) in Betref[f] der Geistlichkeit, und sonderlich wegen denen noch bestehenden Klöstern, große Veränderungen vornehmen soll. Ach! was wird die Zukunft noch trauriges bringen? [...]" (1. I. 1809). - Weiters über zwei Novizinnen, die das Kloster verlassen müßten, da Bayern den Vorarlberger Klöstern verboten hatte, neue Novizinnen aufzunehmen.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 580,00 Acheter

‎Waldeck-Rousseau, Pierre, homme politique, ministre (1846-1904).‎

‎Bas d'une lettre adresse. S. l. n. d.‎

‎52:210 mm. Au général André, ministre de la guerre, en tant que président du conseil et ministre de l'intérieur et des cultes. Signature autographe de Waldeck-Rousseau. Vers 1900.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 60,00 Acheter

‎Warburton, Elliot, écrivain et voyageur irlandais (1810-1852).‎

‎Lettre autographe signée. S. l. n. d.‎

‎2p In-12 (18 lignes). Belle lettre en anglais à déchiffrer de Warburton. Autographe rare. - Ancienne collection de Foville.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 180,00 Acheter

‎Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 11. I. 1919.‎

‎1 S. 4to. "Ihr freundliches Schreiben vom 9. d. Mts. Habe ich erhalten und danke ich Euer Hochwohlgeboren wärmstens für Ihre steten Bemühungen in der Frage der Kohlenversorgung der Stadt Wien […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Bürgermeister der Stadt Wien". - Weiskirchner trat 1883 in den Magistratsdienst der Stadt Wien ein, stieg bis 1903 zum Magistratsdirektor auf und schied nach der Wahl in den Gemeinderat aus. 1897-1911 war er Reichsratsabgeordneter, 1898-1915 Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag, 1907-09 Präsident des Abgeordnetenhauses, 1909-11 Handelsminister, 1912-17 Bürgermeister von Wien und 1917/18 Mitglied des Herrenhauses. 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt, war er 1919-23 Abgeordneter zum Nationalrat, 1920-23 dessen Präsident.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 10. V. 1916.‎

‎1 S. Folio. An den kaiserlichen Rat Oscar Berl (1873-1932): "Euer Hochwohlgeboren bitte ich für die liebenswürdige Zusendung der Schrift von Professor Dr. Emil Sax ‚Europäische Kanäle' meinen verbindlichsten Dank entgegenzunehmen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Bürgermeister der Stadt Wien". - Weiskirchner trat 1883 in den Magistratsdienst der Stadt Wien ein, stieg bis 1903 zum Magistratsdirektor auf und schied nach der Wahl in den Gemeinderat aus. 1897-1911 war er Reichsratsabgeordneter, 1898-1915 Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag, 1907-09 Präsident des Abgeordnetenhauses, 1909-11 Handelsminister, 1912-17 Bürgermeister von Wien und 1917/18 Mitglied des Herrenhauses. 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt, war er 1919-23 Abgeordneter zum Nationalrat, 1920-23 dessen Präsident.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Weizmann, Chaim, Zionist leader and President of the State of Israel (1874-1952).‎

‎Photograph signed in Hebrew on mat below. N. p. o. d.‎

‎174:232 mm. Additionally signed by his wife Vera and inscribed to Yigat Kimchi, showing Chaim and Vera Weizmann at a degree ceremony. - Mat slightly spotted and creased.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 2.000,00 Acheter

‎Welsersheimb, Zeno Graf Welser von, Offizier (1835-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. XII. 1884.‎

‎5 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Darf ich Dir gestehen, dass mir Deine freundlichen Zeilen nicht ganz unerwartet und jedenfalls dankenswerth erwünscht zugekommen sind, um mir die Gelegenheit zu bieten, den Sachverhalt gegenüber diesem begreiflichen Interesse für einen nahegestandenen Untergebenen zu charakterisieren, welcher gewiß mit dem berechtigten Vertrauen die wohlwollende Intercession seines vormaligen Chefs anrufen mochte. Das Gewicht dieses letzteren Momentes war für mich stets vor Allem maßgebend, um mir gegen den Betreffenden - ohne von niegelneu ungünstigen Indicien seit Jahren Notiz zu nehmen, die gewissenhafteste Rücksicht aufzuerlegen und ihm in keiner Weise nahe zu treten, ohne dass ihm wirkliche und greifbar Ernstes vorzuwerfen wäre. Es konnte übrigens auch seine stete äußerste Aufmerksamkeit und Beflissenheit in Allem mir persönlich nur das vollste Wohlwollen einflößen. Nun hat sich eben so Mannigfaches von mehreren Seiten gegen ihn zusammengefunden, und ist es kein Geheimniß geblieben, dass mir solches zur Kenntnis gekommen sein musste, dass es mir gar nicht möglich wäre, anders als mit einer Disziplinar-Untersuchung vorzugehen, welche, nach allem aus der Vergangenheit wie aus der Gegenwart Vorliegendem, die Möglichkeit einer völligen Purificierung und seines Verbleibens im besten Falle kaum absehen lässt um für das Ansehen des Ministeriums weitgehende Consequenzen mit sich bringen könnte, wenn er sich den unaufhaltsamen Schritten gegen ihn nicht ohne Versäumniß entzöge […]".‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 160,00 Acheter

‎Wenckheim, Stephanie Gräfin, Frauenrechtsaktivistin und Wohltäterin (1863-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. II. 1906.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bestätige dankend die von Ihnen mir eingesendete Zusammenstellung einer Versicherung für die Pflegerinnen der Hauskrankenpflege und sobald die Sache in Gang kommt werde ich das Weitere bestimmen [...]". - Der von Stephanie Gräfin Wenckheim gegründete und unter dem Protektorat von Erzherzogin Maria Josepha stehende Zentralverein unterhielt 1912 "bereits 25 Pflegestationen in Wien und Nieder-Österreich mit etwa 50 teils geistlichen, teils weltlichen Pflegerinnen" und "wirkte außerordentlich viel Gutes" (Wiener Zeitung v. 22. X. 1912, Nr. 243, S. 2).‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 150,00 Acheter

‎Werner, Joseph Freiherr von, österr. Staatsmann (1791-1871).‎

‎Brief mit eigenh. U. Dresden, 25. V. 1869.‎

‎½ S. Folio. Von der K. & K. Oesterreichischen Gesandschaft am Königlich, Großherzoglich und an den Herzoglich Sächsischen Höfen. Wird die Frau Gräfin Borch, geb. Gräfin Tshischerine, welche sich nach den k. k. Staaten begibt, den k. k. Grenzzoll, und Aufsichtsorganen zur gefälligen Berücksichtigung empfohlen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 120,00 Acheter

‎[Wertheimstein, Josephine von, Salondame (1820-1894)].‎

‎Zeitgenöss. Photographie des Salons der Familie Wertheimstein. O. O. u. D.‎

‎57:78 mm. Die Schwester des Altphilologen Theodor Gomperz war seit 1843 mit Leopold von Wertheimstein, dem Prokuristen des Wiener Bankhauses Rothschild, verheiratet und führte mit diesem in ihrer Wohnung in der Singerstraße einen Salon, der zum Treffpunkt von Literaten und Künstlern wurde. Nach ihrer Übersiedelung in die ehemalige Villa des Textilfabrikanten, Kunstsammlers und Mäzens Rudolf von Arthaber nach Döbling führten sie ihren Salon dort weiter; heute beherbergt das Gebäude das Döblinger Bezirksmuseum.‎

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Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 180,00 Acheter

‎Wesdehlen, Ludwig Graf von, preußischer Gesandter (1833-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("LWesdehlen"). Bukarest, 17. III. 1882.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An - wie von alter Hand in Bleistift vermerkt - Major Knorr: "Euer Hochwohlgeboren beehre ich mich, unter Bezugnahme auf unsere Korrespondenz vom letzten Jahre, ergebenst mitzuteilen, daß S. M. der König von Rumänien Ihnen das Kommandeurkreuz des Ordens der rumänischen Krone verliehen hat. Die Insignien und das Patent werden Ew. Hochwohlgeboren demnächst durch die Vermittlung des Auswärtigen Amtes zugehen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Kaiserlich Deutschen Gesandtschaft.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 150,00 Acheter

‎Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. ("Wilczek"). Wien, 1907 und 1913.‎

‎Zusammen 4 SS. 8vo. Wohl an den Cellisten Josef Sulzer, den Sohn des berühmten Synagogenkantors Salomon Sulzer: "Lieber Meister - es bleibt bei morgen Freitag 11. 24 Nordwestbahn - Fürst Pick und Fürstin Fürstenberg kommen auch mit. Falls Sie die große Güte haben wollen, Ihr Instrument mitzunehmen - werden wir Ihnen Dank zollen[.] Meine Tochter Elisabeth spielt zwar die Orgel doch nicht so gut wie der Orgelkundige, der Sie begleiten könnte. Den Sie eher mit sich nach +Stein (Kreuzenstein) nehmen [...]" (8. V. 1907). - "Der Abend gestern war reitzend [!] - und Sie haben [...] wunderbar Ihr herrliches Instrument erthönen laßen [...] Neben meiner Tochter Elisabeth saß eine hochverständige schöne Dame, während einer Pause machte sie Ihnen einen Besuch im Künstler Zimmer - könnten Sie mir die bescheidene Anfrage beantworten, wer sie ist? Ihr uralter Wilczek" (30. III. 1913). - Tls. leicht angestaubt.‎

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Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 750,00 Acheter

‎Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 15. III. 1920.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Freiherrn von Limbeck-Lilienau in einer Verlassenschaftsangelegenheit: "[...] Heute möchte ich mir nur gestatten einen Wunsch meiner Familie zum Ausdruck zu bringen. Es ist die Bitte uns die Platten mit Portraitaufnahmen unserer Familie zu überlassen und auch diejenigen der Bibliot[h]ekkästen vom Carmeliter Kloster in der Taborstraße [...]". - Mit des Adressaten eh. Antwortentwurf auf dem Kuvert.‎

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Wien, AT
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€ 220,00 Acheter

‎Wilczek, Hans von, Austrian explorer (1837-1922).‎

‎Autograph manuscript signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 5 pp. on 3 ff. Manuscript about and to his mistress, the actress Katharina Schratt (also mistress of the Emperor), alternating between diary and letter form. - Count Wilczek was the main sponsor of the Austro-Hungarian North Pole Expedition, led by Julius Payer and Karl Weyprecht from 1872 to 1874. From 1875 onwards, Count Wilczek held the title of President of the Austrian Geographical Society in order to promote the construction of weather stations in the Arctic. The Austrian polar station on Jan Mayen Island was built and equipped in 1882 fully at his own costs. - In pencil; small damage to edges.‎

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Wien, AT
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€ 1.500,00 Acheter

‎Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Wien, Mai 1920.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. (85:239 cm). An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er den Erhalt von u. a. "einer Stereoskop-Kamera 17:23 cm mit 2 Voigtländer Objektiven" bestätigt.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Acheter

‎Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo.‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Acheter

‎Wilhelm Fürst zu Wied, Militär (1845-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Neuwied, 1. IV. 1870.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Heinrich Landau in Koblenz mit Dank dafür, "daß Sie meiner Bitte freundlich gedacht haben. Vorgestern sah ich Sie auf der Eisenbahn, leider erst beim Abfahren des Zuges, sonst hätte ich Ihnen persönlich für Ihren Brief und Ihre Güte gedankt. Darf ich Sie nun bitten mir von diesen Cigarren zweitausend Stück zu senden, den Betrag werde ich Ihnen sofort zustellen lassen [...]".‎

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Wien, AT
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€ 550,00 Acheter

‎Wilhelm Herzog von Württemberg, Militär (1828-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lemberg, 4. VI. 1885.‎

‎3 SS. 8vo. Als kommandierender General des XI. Armeekorps in Lemberg: "Euer Wohlgeboren / Haben die Güte gehabt mir einige höchst werthvolle Notizen über die Fotografie auf reisen zu übermitteln, für welche ich Ihnen meinen aufrichtigsten Dank ausspreche. Ich habe Ihr Schreiben, sammt dem Separatabdruck des Vertrages über die fotografische Ausrüstung auf wissenschaftlichen Expeditionen erst soeben bei meiner Rückkehr erhalten und konnte, da ich mich gleich wieder zur Abreise nach Ostgalizien rüste, die kleine Abhandlung nur ganz flüchtig lesen, erkannte aber bereits daß dieselbe gerade das enthält, was zu wissen mir von besonderem Werthe ist. Gestatten Sie daher, daß ich Ihnen meinen Dank für Ihre Gefälligkeit nochmals wiederhole […]".‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Acheter

‎Wilhelm I., König von Preußen, später deutscher Kaiser (1797-1888).‎

‎Eigenh. adressiertes Kuvert. [Poststempel: Bad Gastein, 2. VIII. 1882.‎

‎85 x 150 mm. Mit Siegel. "Ihrer Majestät der Kaiserin- Königin". Beiliegend Faksimile eines Briefs des jungen Kronprinzen, Berlin 30. 11. 1826, darunter spätere hs. "Richtigkeitsbescheinigung" des Kommandanten des Kadettenhauses mit Stempel.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Acheter

‎Wilhelm I., König der Niederlande (1772-1843).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Cadiz [?], 21. I. 1813.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In order to inform you of what is going forward in the North & in England I cannot do better than send you a set of newspapers. My letters do not contain any intelligence of importance [...]".‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Acheter

‎Wilhelm II., König der Niederlande (1792-1849).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brüssel, 13. IX. 1819.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. In französischer Sprache an Madame la Comtesse. - Mit kleinen Einrissen im Mittelfalz; papierbedingt etwas gebräunt.‎

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Wien, AT
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€ 650,00 Acheter

‎Wilhelm IV., genannt der Weise, Landgraf von Hessen-Kassel (1532-1592).‎

‎Brief von Schreiberhand mit eigenh. U. Kassel, 8. VI. 1587.‎

‎2 SS. Folio. Wohl an Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach, über Neuigkeiten in den reformatorischen Wirren der 1580er Jahre: "Unser freundtlich dienst, unnd was wir mehr liebs unnd gutts vermögen zuvor, hochgeborner fürst, freundtlicher lieber ohm, schwager, brueder und gevatter. Wir habenn E. L. schreiben de dato Baden in Schweiz, den 29 verschienes monatts may empfangen gelesen, thun uns der mitgetheilten zeittungen freundlich bedanken. Was unns nun sieder neherm unserm schreiben weitter vonn zeittungen, sonderlich welchermaßen der herzog vonn Gülich denn Papstischen gesanten endtpfangen unndt tractirt, zukommen, die tun wie E. L. herprachter vertraulicher correspondentz nach, hinjegenn zufertiegenn. Was aber das welsche kriegsvolck betrifft, so herzogk Johan Casimirs berichtt nach, albereitt uff den beinenn sein solle, unnd einen paß uffm Rhein einnemen wölle, habenn wir selbst darvor gehalltenn, das es nurt ein fanz sey, herzogkh Johan Casimirn darmitt zuerschreckenn, wie uns dann heut zeytung zukommen, darinnnen vermeldet das 100.000 man im anzug seyen die Navarrische reuter zu verhindern. So viel sonstett E. L. Badens curam antrifft, hörenn wir ganz ungernn, das sie sich so ubell bey dero selbsten amptlaßenn, woltten wunschenn, E. L. hetten darvor unser Ambser Badt besuchtt, dann dasselbig die artt hatt, ein fieber zu excitiren, wie sonst gemeinlich die bade zuhaben pflegen, sondernn ist vor das podagra, debilitatos ventriculos, oder auch sonst erkalter glidder ein uberaus guete cura. Hoffenn derohalben noch immer E. L. werden [...] uff angestellten tagk zur Naumburgk kommen, damitt wir unns miteinander ersehen, und in fröligkeit besprechen mögen [...]". - Landgraf Wilhelm IV. erwies sich in der Förderung der protestantischen Sache vorsichtig: "er war weit davon entfernt, etwa wie Pfalzgraf Johann Casimir, mit den Waffen hier einzugreifen, und [...] beschränkte sich auf Vorstellungen und gute Rathschläge, die in diesem Falle wie so oft ohne Erfolg blieben. Zuweilen war er damit glücklicher, wie mit den Vorstellungen, die er gemeinsam mit seinen Brüdern und einigen Pfalzgrafen 1586 beim Kaiser gegen die Bedrohung der damals evangelischen Reichsstadt Aachen durch den Herzog von Jülich erhob" (ADB XLIII, 34). Wilhelm ist insbesondere in Erinnerung als Förderer der Naturwissenschaften: Selbst kompetenter Astronom, unterstützte er Tycho Brahe und ließ in Kassel die erste Sternwarte Mitteleuropas einrichten, die er mit modernsten Instrumenten ausstattete. - Unten rechts Gegenzeichnung von Beamtenhand. Spuren alter Faltung sowie ein Braunfleck von Feuchtigkeitseinwirkung.‎

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€ 1.500,00 Acheter

‎Wilhelm Prinz von Baden, Militär und Politiker (1829-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Petersburg, 13. III. 1861.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Frh. von Döpfner: "Euer Hochwohlgeboren übergebe ich hiermit inliegenden Brief und danke ergebenst für dessen Mitnahme [...]". - Eine untere Ecke ausgerissen; ohne die Beilage.‎

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€ 200,00 Acheter

‎Wilhelm V. Batavus, Fürst von Oranien und Nassau (1748-1806).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Den Haag, 28. V. 1775.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Laut zeitgenöss. Vermerk an General Grenier; in französischer Sprache.‎

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€ 450,00 Acheter

‎Wilson, Edith Bolling, First Lady of the United States (1872-1961).‎

‎Typed letter signed. [Washington], 9 April 1927.‎

‎Small 4to. 1½ pp. on 2 ff. To Mrs. Roland G. Hopkins from the Women's City Club of Boston: "Your letter [...] concerning your friend, Professor Salvemini, has been on my desk for several days. My delay in answering was caused by an embarrassment in which I am sure you will sympathize as your letter informed me he was anxious to secure information 'in connection with President Wilson's attitude towards Italy'. These are such very difficult and vital days for Italy - and as I had none of Mr. Wilson's papers to substantiate my recollections - I deemed it unwise to make myself his interpreter. Through Mrs. Brandeis, who thoroughly understood my position, this has been explained to Professor Salvemini, and a suggestion made that he get in touch with Mr. Ray Stannard Baker in whose possession all of Mr. Wilson's papers now are and where I am sure he will get a very sympathetic hearing [...]". - Edith Bolling Wilson was the second wife of U.S. President Woodrow Wilson. - On stationery with embossed address.‎

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€ 400,00 Acheter

‎Wimpffen, Heinrich Emil, Konsulatsleiter (1827-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. IX. 1805.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Dass Herr Angelo Neumann bereits vor einem Jahr aus dem Hesperus ausgetreten ist entnehme ich daraus mit Vergnügen - aus Theilnahme am Hesperus; bedauern muss ich dabey jedoch daß mir dieß nie mtgetheilt worden ist [...]".‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Acheter

‎Windisch-Graetz, Hugo Veriand Prinz zu, (1854-1920).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Laibach, [1879] bzw. o. D.‎

‎Zusammen (2+2½ =) 4½ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. (Qu.-)(gr.-)8vo. An seinen Schneider: "Ich danke Ihnen für die schleunige Übersendung der Muster und ersuche Sie nun mir aus dem blauen Stoffe einen ganzen Anzug mit Sacot [!] wie die letzten ganzen Anzüge anfertigen zu lassen [...]. - Ein Karte mit goldgepr. Vignette.‎

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€ 100,00 Acheter

‎Windisch-Graetz, Ludwig Prinz zu, General der Kavallerie (1830-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Sárospatak, 2. XI. 1895.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Freund: "[...] Bolfras hat auch mir gegenüber sich mit dem mündlich erwähnten Puncten meines Memoires ebenfalls ganz einverstanden erklärt. - Es liegt hier glaube ich nebst der Erfahrung dieses Jahres auch der mehr oder weniger bewußte Wunsch vor - zwischen 2 Einflüssen, deren keiner übermäßig werden soll - die einzunehmende Haltung zu bewahren [...]". - Bei dem erwähnten Bolfras handelt es sich um Arthur Heinrich Freiherr von Bolfras (1838-1922), den langjährigen Chef der Militärkanzlei Kaiser Franz Josephs und späteren Generaloberst der österreichisch-ungarischen k.u.k. Armee. - Auf Briefpapier mit gestochener Vignette.‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Acheter

‎Witbooi, Hendrik, Kaptein der Witbooi (um 1830-1905).‎

‎Blatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 200:106 mm. Die Witbooi waren ein Stamm der im heutigen Namibia und Südafrika ansässigen Nama. Im Herero-Aufstand 1904 kämpften die Witbooi an Seiten der deutschen Kolonialisten. Nach der Niederschlagung des Aufstands im selben Jahr kündigte Hendrik Witbooi den Beistandspakt auf und erklärte der Kolonialmacht den Krieg. Diesen Schritt begründete er mit dem brutalen Vorgehen der deutschen Truppen, das im Juli 2016 auch von Deutschland als Völkermord anerkannt wurde. Der Aufstand der Nama dauerte bis 1908 an. - Mit Notiz fremder Hand: "Eigenhändige Unterschrift H. Witbooi's. Kaptein von Gibeon. Namaland. Südwestafrika".‎

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€ 450,00 Acheter

‎Wöhler, Cordula, religiöse Schriftstellerin und Dichterin (1845-1916).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Schwaz in Tirol, 26. III. 1914.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß sie einen Brief des verblichenen A. Stolz "natürlich nicht schicken" könne, "weil dann eine Lücke entstünde"; sie könne ihm aber "einen Zettel" zukommen lassen, den der Selige "einem seiner Briefe beigeschlossen hatte": "Er ist zwar nur mit Bleistift geschrieben, aber schöner und leserlicher als die meisten seiner Briefe. Sein Name steht nicht darunter [...]".‎

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€ 180,00 Acheter

‎Wurmbrand-Stuppach, Heinrich, Gf. von, Oberhofmeister (1762-1847).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Meilen, 17. I. 1816.‎

‎½ S. Qu.-kl.-4to. Gefaltet. Bestätigt den richtigen Erhalt eines Pakets und eines Briefes von Graf Mersy.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Wurmbrand-Stuppach, Johann Wilhelm Ritter von, Reichsgraf und Politiker (1670-1750).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. XII. 1729.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit einer Beilage (s. u.). An einen Markgrafen zur Übersendung eines eh. Briefes mit U. von Graf Wratislau (dem kaiserlichen Botschafter am Russischen Hof) betr. dessen "Vermählungs-Sache". - Graf Wurmbrand-Stuppach war als Reichshofrat mit Lehens- und Privilegienangelegenheiten befaßt. Durch das Studieren von Archiven bzw. Urkunden und durch seine genealogischen Nachforschungen gelang dem Grafen die Neuorganisation des Reichshofrats. Die gewonnenen Erkenntnisse erschienen 1705 in dem geneologischem Werk 'Collectanea genealogico-historica, ex archivo inclytorum Austriae Inferioris statuum, ut et aliis privatis documentisque originalibus excerpta'. Johann Josef Wilhelm Wurmbrand wurde damit zum 'Vater der österreichischen Geneologie' überhaupt.‎

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€ 1.500,00 Acheter

‎Wurmbrand-Stuppach, Paul, Graf (1853-1927).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Paul Stuppach"). Pörtschach, 21. IX. 1915.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. Kondoliert einer Durchlaucht zum Ableben "meines treuen unvergesslichen Regiments Kameraden".‎

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€ 30,00 Acheter

‎Wurmbrand-Stuppach, Stephanie Gräfin, Komponistin und Schriftstellerin (1849-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 26. November o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Redaktion: "Meinen besten Dank für Ihre Bemühung u. genaue Mittheilung [...]". - "Die Tochter eines Postdirektors und Kgl. Rats veröffentlichte mit 14 Jahren "eine Liederkomposition, von denen in der Folge weit über 30, unter dem Pseudonym S. Brand-Vrabély erschienen sind. Sie trat auch als Konzertistin in Wien und allen größeren Städten Europas auf. 1869 vermählte sie sich mit dem Grafen Ernst Wurmbrand. Gräfin St. W. ist auch als Schriftstellerin thätig. In verschiedenen Zeitungen erschienen Feuilletons aus ihrer Feder" (Lexikon deutscher Frauen der Feder, Bd. II, S. 454). - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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