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Aslan, Raoul, Schauspieler (1886-1958).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., 19. III. 1918.
1 S. 8vo. Hübsche halbfigürliche Darstellung in Abendkleidung - “Motto: Vielleicht erreiche ich’s doch einmal”. - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48).
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Balajthy, Robert, Schauspieler (1856-1924).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 28. V. 1910.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Robert Balajthy war nach Wanderjahren bei der Meininger Truppe in München und am Wiener Raimundtheater tätig. Von Alfred Baron Berger hernach ans Burgtheater berufen, verkörperte er dort große Bauernrollen wie in Anzengrubers "Meineidbauer". Wegen nervöser Angstzustände 1912 die Bühne verlassend, nahm er sich in der Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg, als er sein gesamtes Vermögen verloren hatte, das Leben.
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Balajthy, Robert, Schauspieler (1856-1924).
Eigenh. Brief mit U. ("Rob. v. Balajthy"). o. O., 25. XI. 1911.
1 S. auf Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihrer liebenswürdigen Einladung für die academ. Jugend Kranewitter zu lesen muß ich leider dankend ablehnen, ich habe nie öffentlich gelesen und würde der Sache einen schlechten Dienst leisten, wenn ich mit so ungeübten Kräften daranginge [...]". - Robert Balajthy war nach Wanderjahren bei der Meininger Truppe in München und am Wiener Raimundtheater tätig. Von Alfred Baron Berger hernach ans Burgtheater berufen, verkörperte er dort große Bauernrollen wie in Anzengrubers "Meineidbauer". Wegen nervöser Angstzustände 1912 die Bühne verlassend, nahm er sich in der Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg, als er sein gesamtes Vermögen verloren hatte, das Leben. - In altem Sammlungsumschlag.
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Auf der Rückseite eines vollständig erhaltenen "Bausteins für den Wiederaufbau des Burgtheaters". - Der große Bühnen- und Filmschauspieler war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81.
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 12. X. 1967.
1 S. Qu.-12mo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954).
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Gedr. Karte mit eigenh. Adresse, Datum und U. Wien, Oktober 1968.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum siebzigsten Geburstag. - Der große Bühnen- und Filmschauspieler war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81.
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 13. III. 1931.
1 S. 8vo. Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). - Aus dem Atelier Dierich, Wien, im Verlag des Magasin Metropole.
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Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung. O. O., 3. XI. 1955.
1 S. 8vo. Portrait im ¾-Profil. - Die Widmung für Gretl, d. i. die Schauspielerin Grete Zimmer (1922-2003). - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81. - Grete Zimmer war seit 1945 Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Daneben war sie in Gastspielen am Akademie- und Volkstheater, an der Volksoper in Wien sowie bei den Salzburg Festspielen, bei den Seefestspielen in Mörbisch, in Berlin und bei den Festspielen in Bad Hersfeld und Feuchtwangen zu sehen.
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Bank, Josef, Schauspieler.
2 gedr. Vertragsausschnitte mit je einer eh. U. des Schauspielers sowie der von Heinrich Laube. Wien, o. D. [um 1872-1880].
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Heinrich Laube war von 1849-1867 Direktor des Wiener Burgtheaters, "das unter ihm eine Glanzzeit erlebte" (Öst. Lex. I, 684). 1867 aus dem Amt wegen Kompetenzstreitigkeiten mit dem neuen Intendanten ausscheidend, gründete er 1872 das neue Wiener Stadttheater, das er mit einer kurzen Unterbrechung bis 1880 leitete. - In altem Sammlungsumschlag.
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Barkany, Marie, Schauspielerin (1862-1928).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. I. 1899.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondolenzschreiben an Louise Ungar, die Witwe des Theaterinspizienten Ignatz Ungar. - Die in Wien von Adolf Rt. von Sonnenthal und Alexander Strakosch zur Schauspielerin ausgebildete Tochter eines Fabrikanten kam über Frankfurt und Hamburg an das kgl. Schauspielhaus in Berlin, unternahm Gastspielreisen nach Rußland, in die Niederlande und nach Amerika und trat 1900 mit einer eigenen Truppe in Paris auf, um Dramen von Schiller und Goethe in der Originalsprache aufzuführen. Ihrer Verdienste wegen wurde sie zum Officier d’Instruction der Französischen Akademie ernannt; zudem war sie Mitarbeiterin von Ludwig Barnays bei Gründung der "Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger”. - Bl. 2 verso mit Stempel des “Familienarchivs Hans-Jürgen Partecke”.
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Barnay, Ludwig, Schauspieler und Theaterleiter (1842-1924).
Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 17. X. 1886.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Gestern spät Abends hier angekommen, war ich heute von 11-3 Uhr in der Hamletprobe u. von 7 bis 10 Uhr in der Othello Probe: - ich muß mich also leider damit begnügen, Sie, Ihre liebe Frau, Meister Felix Dahn + Frau durch diese Zeilen zu begrüßen u. auf die günstige Stunde zu warten, wo ich Sie umarmen kann [...]". - In Budapest, Graz, Leipzig und Wien als Heldendarsteller auftretend, rief Barnay 1871 in Weimar die ‘Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger’ ins Leben und gründete zusammen mit Adolf L’Arronge 1883 in Berlin das Deutsche Theater. Nach Intendanzen am Wiesbadener Theater und am Königlichen Schauspielhaus in Berlin war Barnay, dessen ‘Erinnerungen’ 1903 bei Fleischel in Berlin erschienen, Intendant des Königlichen Hoftheaters in Hannover. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858 oder 1863-1939).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Dezember 1898.
1 S. Qu.-8vo. “Durch Kampf zum Sieg”. - Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan “an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 56, 141). - In altem Sammlungsumschlag.
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Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858[63]-1939).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. I. 1888.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Baron: “[...] daß ich unendlich bedaure mich fast niemals angetroffen zu haben ist doch selbstredend [...]”. Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan “an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge” (Eisenberg, zitiert nach DBA I 56, 141). - Auf Briefpapier mit Trauerrand.
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Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858 o. 63-1939).
Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.
209:110 mm. Ganzfigürliche Aufnahme aus dem Atelier A. Rosu, Bistritz. - Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan “an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 56, 141).
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Barsony, Rosy, Schauspielerin (1909-1977).
Originalphotographie mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite. Wien, 14. IX. 1932.
185:172 mm. Hübsches Portrait en face; die Widmung an Ludwig Herold. - Schon von Kindesbeinen an auf der Bühne stehend, begann ihre "erwachsene" Karriere 1931 in Paul Abrahams Operette "Viktoria und ihr Husar". Beim Film debütierte sie in ihrem Heimatland in "A ven gazember" (32) und wirkte anschließend höchst erfolgreich in deutschen wie auch ungarischen Produktionen mit. Nach dem Krieg mit Ausnahme von Ernst Marischkas Komödie "Scherben bringen Glück" (1957) ausschließlich auf der Bühne zu sehen, wirkte sie in Komödien und Operetten mit, war 1959 am Stadttheater Klagenfurt tätig und zuletzt fürs französische Fernsehen. - Ludwig Herold (geb. 1885), Operettensänger und Direktor der gleichnamigen Theater- und Filmschule, studierte Gesang, debütierte im Stadttheater von Hermannsstadt, wurde von Wilhelm Karczag und Karl Wallner ans Theater an der Wien verpflichtet und "gewann [...] bald durch sein elegantes, lebenswahres Spiel und seine einschmeichelnde Stimme die Gunst des Wiener Publikums" (Planers Jahrbuch der Wr. Gesellschaft, 1929). In rund 145 Gastspielreisen durch alle großen Städte Deutschlands, Rußlands, Rumäniens sowie durch Paris und London kreierte er zahlreiche erste Rollen.
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Bassermann, Albert, Schauspieler (1867-1952).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. X. 1904.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl launig gedachtes Schreiben an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ser geertes Herr, 'Der Kurier d. Fürsten" hat kainen schtarken Aindruck auf mich gemacht. Ser hübsch, wenn auch etwas gedent, ist 'Abschied'. Mit forzüglichster Bestachtung [...]".
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Bassermann, Albert, Schauspieler (1867-1952).
Eigenh. Brief mit U. ("Bassermann"). Wien, 1015, 11. V. 1918.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Lassen Sie doch, bitte, zu jeder 'Snob'-Vorstellung 4 gute Plätze, je 2 und 2 beieinanderliegend, für mich reservieren [...]" (harmonisierte Umschrift). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotels "Cottage"; etwas unfrisch und mit kleinen Randläsuren.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Albumblatt mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O. u. D.
¼ S. Qu.-kl.-8vo. Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Albumblatt mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., März 1908.
¼ S. Qu.-kl.-8vo. Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Etwas angestaubt und gebräunt.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Brief mit eigenh. U. Wien, 19. IV. 1894.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Gemeinschaftlich verfaßter Brief der mitunterzeichnenden Bühnenkünstler Bernhard Baumeister, Ernst Niedt und Hugo Thimig an einen namentlich nicht genannten Direktor: "Seit längerer Zeit beschäftigt sich ein vorbereitendes Comité mit der Gründung eines Vereins, dessen Zweck die corporative Wahrung der Interessen der deutschen Bühnenangehörigen in Österreich ist. - Montag, den 23. d. M. Nachmittag präcise 3 Uhr findet im alten Rathaussaale [...] eine Versammlung österreichischer Bühnenmitglieder statt, in welcher die Statuten dieses neuen Vereines [...] kundgemacht [...] werden [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Mit zwei größeren Randeinrissen.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1904.
1 S. Qu.-8vo. “Nichts ist groß, was nicht wahr ist”. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1913.
1 S. Qu.-kl. 8vo. “Recht muß recht bleiben!” - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. IV. 1895.
1 S. 8vo. Kondolenzschreiben an den Gatten der verstorbenen Schauspielerin Auguste Koberwein (1819-95). Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-84) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auguste Koberwein, die Tochter von Heinrich Anschütz (1785-1865), hatte bis 1871 dem Ensemble des Burgtheaters angehört, wo sie u. a. Julia, Emilia Galotti und das Käthchen von Heilbronn verkörperte.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. X. 1881.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leider kann ich Dir, fürs erste, nicht mündlich meine herzinnigste Theilnahme an Deinem unersetzlichen Verlust aussprechen. Unser Herrgott nehme Dich in seinen gütigen Schutz! - Einen kleinen Trost in Deinem großen Schmerz muß es Dir doch gewähren, daß Alle - aber Alle die herzlichste Theilnahme für Dich fühlen! [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; in altem Sammlungsumschlag.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. Venedig, 15. VII. 1894.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Frl. v. Ormay schreibt mir daß sie an Ihrem Theater spielen wird. Ich bin überzeugt, sie wird einschlagen, ein frisches gesundes Talent. Ich freue mich sehr, daß die Dame an einem so gut geleiteten Theater, wie es ja das Ihre ist, die verhängnisvollen Bretter betritt [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. ("Dein alter Baumeister"). Meran, 24. XII. o. J.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Sohn: "Dank für Deinen freundl. Wunsch. Ein gleiches wünsch ich Dir u. den lieben Deinen, vor allem - Gesundheit, dann findet sich das nöthige Kleingeld schon bei uns Puppenspielern. Mit meiner elenden Haxen gehts - langsam vorwärts [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem gedr. Portrait.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Brief mit U. ("Ihr College Baumeister"). O. O., 13. X. 1871.
¾ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihnen zu Liebe würd ich sogar noch Wickelkinder spielen, umsomehr also den ausgewachsenen Zwilling, Sohn des liebenswürdigsten Barbencoe [?] [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; in altem Sammlungsumschlag.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 19.02. o.J.
1 S. Kl.-8vo. An seinen Bruder: "San ma wi[e]da guat! u[nd] bleiben wir die alten Esel [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Gedr. Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen und Paraphe verso. Wien, o.D.
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Frl. Clara von Schrötter, eine Schülerin von mir, empfehle ich Ihnen angelegentlichst". Von fremder Hand notiert ist weiters, daß diese biographisch nicht nachweisbare Schauspielelevin sich am "Nivlastheater" bei "Graf Waldemar" einzufinden habe. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
162:109 mm. Portrait im Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Prag, Juli 1883.
17:11 cm. Die schöne, den großen Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung abbildende Photographie aus dem Hause Müller jun, Wien, zeigt den aus Posen stammenden Schauspieler im Kostüm einer seiner größten Rollen, des Richters von Zalamea in Calderons gleichnamigem Stück. (Ein von J. Fust geschaffenes Ölgemälde, das Baumeister in nämlicher Rolle zeigt, ist in der Ehrengalerie des Wiener Burgtheaters zu sehen). - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Beiliegend Joseph Weyls (1821-1895) gedr. Poem 'Der Freiwillige', das, wie am Titel vermerkt, "[g]elegentlich der am 21. Mai l. J. von der Künstler-Gesellschaft Hesperus für die Wiener Freiwilligen veranstalteten Soiree verfaßt" und von B. Baumeister daselbst vorgetragen wurde. (Wien, Grund, o.J. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.). Zum Autor vgl. Kosch IV, 3327. - Weiters beiliegend eine gedr. Reproduktion des o. g. Gemäldes (15:11 cm (Bildausschnitt) auf 26,5:18,3 cm).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug verso. O. O., Jänner 1908.
1 S. (Qu.-)8vo. An Lina Hauser in Wien. - Die Bildseite mit einem Brustbild im ¾-Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Die Textseite etwas angestaubt und mit alten Montagespuren.
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., 1913.
1 S. 8vo. Mit wohl von fremder Hand stammender Adresse. Brustbild im Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., Mai 1899.
1 S. Qu.-8vo. 1 S. 8vo. Mit von fremder Hand stammender Adresse. Brustbild im Profil in der linken Kartenhälfte. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Visitkarte mit einer eigenh. Zeile. O. O. u. D.
1 S. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).
Visitkarte mit neun eigenh. Zeilen, Datum und Initialen. O. O., 1. II. 1911.
2 SS. Dankt einem namentlich nicht genannten Schriftsteller: "Verehrter Dichter, ich kann nicht umhin, ich muß Ihnen danken für Ihr geistvolles Feuilleton im heutigen Tagblatt. Sie haben darin unser jetziges modernes Treiben wahrheitsgemäß geschildert [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).
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Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1856.
1 S. Qu.-8vo. “Frei athmen macht das Leben nicht allein”. - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. 1850-58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel ‘Des Meeres und der Liebe Wellen’ zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. Vgl. Czeike I, 291.
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Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, April 1853.
1 S. 4to. Berührende Zeilen aus Scribe-Legouvés "Adrienne Lecouvreur": "O wende sie nicht ab, die Augen die mich blenden: | Gefährlich oder sanft auf mich sollst Du sie wenden. | Je gefährlicher sie strahlen, | Desto werther sind sie mir. | Denn in Martern und in Qualen | Kommt mein Glück allein von Dir! [...]". - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. 1850-58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel ‘Des Meeres und der Liebe Wellen’ zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. - Mit kl. Einr. und etwas lappig.
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Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 15. I. 1844.
4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An eine Dame mit etwas verspäteten Wünschen zu Neujahr: "[...] Ich spiele diesen Winter so unendlich viel, daß ich kaum zu Ostern kommen kann; Devrient wird hier, wie überall[,] vergöttert und verehrt, und ich hatte das Glück in den zwey Jahren die ich hier bin mir die Achtung und Liebe des Publicums in hohem Grade zu gewinnen, so wird denn fast kein irgend bedeutendes Stück gegeben wo Devrient und ich nicht mitspielen, ich muß oft viermal die Woche dran, das nimmt dann so viel Zeit weg und und da geräth meine Correspdondenz ins Stocken [...]". - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. Von 1850 bis 58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel "Des Meeres und der Liebe Wellen" zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. - Mit zeitgenöss. Vermerk zur Adressatin am rechten Rand der Recto-Seite von Bl. 1.
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Bayerische Hoftheaterintendanz.
Brief an einen Schriftsteller. München, 18. IX. 1879.
1 S. 4to. An den Schriftsteller Viktor Stern mit der Nachricht, dessen Trauerspiel "Schloß Arnheim" "an hiesiger K. Hofbühne nicht annehmen zu können". - Viktor Stern war Sekretär der Schriftsteller- und Journalistenvereinigung "Concordia" und Verfasser von Schauspielen Hebbelscher Prägung; mit dem 1863 verstorbenen Dichter war er auch, wenn auch nur für kurze Zeit, persönlich bekannt gewesen. - Mit einer nicht identifizierten U. und auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf.
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Beck, Heinrich, actor and playwright(1760-1803).
ALS. Mainz, 11 March 1790.
Folio. 4 pp. on bifolium. Asking a friend to intercede for him.
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Beeth, Lola, Sängerin (1860, 62 oder 64-1940).
Gedr. Visitkarte mit 12 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-12mo. An Herrn Grosser: “Ich ersuche Sie, mir gegen Bezahlung 4 Billets, aber nur in den ersten Reihen zu senden. Es liegt mir daran gute Plätze zu bekommen da es für gute Bekannte von mir sein soll. Bei Bote und Bock sind nur Billets 16te Reihe zu haben [...]”. - Die aus Krakau stammende Künstlerin war Schülerin von Marie Luise Dustmann in Wien, studierte bei Viardot-Garcia in Paris, bei Francesco Lamperti in Mailand und bei Rosa Deruda in Berlin. Nach ihrem Debut (als Elsa im ‘Lohengrin’ an der Berliner Hofoper) und mehreren Jahren in Berlin war sie an der Wiener Hofoper, der Pariser Grand Opéra und der New Yorker Metropolitan Opera engagiert. Nach Gastspielen in London, St. Petersburg, Moskau, Warschau und Monte Carlo, war sie um die Jahrhundertwende erneut an der Wiener Hofoper tätig; später gab sie Konzerte und lebte als Gesangspädagogin in Berlin. Vgl. Czeike I, 303.
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Benke, Hermann, Schauspieler (geb. 1866).
Gedr. Visitkarte mit schön faksimiliertem Namenszug und mehreren eh. Zeilen in Bleistift. [Wien], o. J.
2 SS. 6,5:11,3 cm. “Ihnen und Ihrer lieben Familie Herzinnigen Gruß. Bin auf der Durchreise [...]”. - Der vielbeschäftigte, von 1889 bis 1901 an über zehn Theatern im gesamten deutschen Sprachraum auftretende Schauspieler wurde 1901 ans Kaiser-Jubiläums-Stadttheater engagiert und “machte auch hier den besten Eindruck” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 81, 87) und zählte “unbestritten zu den allerersten und wirkungsvollsten Mitgliedern des Jubiläumstheaters” (ebd., 88). - In altem Sammlungsumschlag.
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Benning, Achim, Schauspieler, Regisseur und Direktor des Wiener Burgtheaters (geb. 1935).
2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, Februar 1982.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 4to. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Anläßlich Ihres Amtsantrittes in Wien meine allerherzlichste Gratulation. Leider konnte ich der Einladung zu dem Cocktail-Empfang keine Folge leisten, da ich kurz vor meiner 'Danton'-Premiere stehe [...]". - Achim Benning war nach abgeschlossener Schauspielausbildung seit 1959 an diversen deutschen Bühnen engagiert, war seit 1971 auch als Regisseur tätig und übernahm 1976 die Direktion des Wiener Burgtheaters, die er bis 1986 innehatte. 1986 wurde er Intendant des Schauspielhaus Zürich und blieb es bis 1992. Seither ist er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Berger, Alfred Frh. von, Theaterintendant und Dramaturg (1853-1912).
"Der zweite Theil des Faust". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Junger Sinn in jungen Tagen | Halb von selbst zum Worte strebt, | Halb unmöglich ist, zu sagen, | Was ein reifes Herz erlebt. || Ach, wie waren wir im Klaren, | Da wir trüb als Most gebraust | Voll von Räthseln und zerfahren | Ist der zweite Theil des Faust". - Alfred Frh. von Berger war von 1887-90 artistischer Sekretär des Burgtheaters. Von 1894-99 Professor für Ästhetik, folgte er später einem Ruf als Direktor des neugegründeten Deutschen Schauspielhauses nach Hamburg und wurde schließlich 1909 Direktor des Wiener Burgtheaters. Verheiratet war er mit der Schauspielerin Stella Freifrau von Hohenfels-Berger.
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Bergner, Elisabeth, Schauspielerin (1897-1986).
Eigenh. Brief mit U. ("Bergner"). O. O. u. D.
¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An den Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor sowie damaligen Leiter der Berliner Barnowsky-Bühnen Ludwig Körner (1890-1968): "Ich beschwöre Sie der Sache wegen heute nach der Vorstellung einen Augenblick herüberzukommen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse; in altem Sammlungsumschlag.
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Bernatzik, Hugo Adolf, Ethnologe und Schriftsteller(1897-1953).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Berlin, 11. I. 1941.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Sohn von einem der bedeutendsten österreichischen Staatsrechtslehrer der Jahrhundertwende, Edmund Bernatzik, war Privatdozent für Völkerkunde an der Universität Graz und unternahm zahlreiche Forschungsreisen nach Hinterindien, in die Südsee und nach Afrika. Durch seine Forderung, den Kolonisationsprozeß unter Berücksichtigung und Einbeziehung völkerkundlicher Erkenntnisse zu vollziehen, gilt er als Begründer der sogenannten angewandten Ethnologie. Sein Hauptwerk ist das 1944 erschienene ‘Handbuch der angewandten Völkerkunde’. Vgl. Öst. Lex. I, 109.
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Bettac, Ulrich, Schauspieler und Regisseur (1897-1959).
2 eigenh. Briefe mit U. [Wien], 1938 [?].
Zusammen 8 SS. 4to. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965) betr. einer zwischenmenschlichen Angelegenheit. - Bettac war seit 1927 am Wiener Burgtheater zu sehen, wo er, der 1934 mit dessen Ehrenring ausgezeichnet worden war, seit 1936 auch Regie führte. 1938/39 als künstlerischer Leiter tätig, war er von 1939-45 Ratsherr der Stadt Wien und nach Kriegsende als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor auch für Film und Hörfunk tätig. Zudem war Bettac geschäftsführender Präsident der Aktion "Künstler helfen Künstlern" und Vorsitzender der Bühnengewerkschaft. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Ein Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.
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Bettac, Ulrich, Schauspieler und Regisseur (1897-1959).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. und Briefkärtchen mit eh. Grüßen und Namenszug. Wien, 23. XII. 1956.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo und 12mo. An die Schauspielerin Lili Marberg. - Bettac war seit 1927 am Wiener Burgtheater zu sehen, wo er, der 1934 mit dessen Ehrenring ausgezeichnet worden war, seit 1936 auch Regie führte. 1938/39 als künstlerischer Leiter tätig, war er von 1939-45 Ratsherr der Stadt Wien und nach Kriegsende als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor auch für Film und Hörfunk tätig. Zudem war Bettac geschäftsführender Präsident der Aktion "Künstler helfen Künstlern" und Vorsitzender der Bühnengewerkschaft. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).
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Bettelheim, Caroline, Pianistin und Kammersängerin (1845-1925).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. I. 1964.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es scheint ein kleines Mißverständnis zwischen uns obzuwalten. Um dieses zu lösen und Ihnen noch herzlich für Ihr Empfehlungsschreiben nach Bremen sowohl wie auch für die Zusendung der Weserzeitung zu danken, richte ich diese Zeilen an Sie. Am Tage als Sie so gütig waren mir das Exemplar zuzusenden und uns fragen ließen ob wir Sie Abends empfangen könnten war die Vorstellung [...] wir baten in Folge dessen Sie mögen uns den folgenden Abend das Vergnügen schenken. Wurden Sie so berichtet? [...]" - Caroline Bettelheim erhielt Unterricht am Klavier bei Karl Goldmark, Gesangsunterricht bei Moritz Laufer und gab mit 14 Jahren ihr Debüt als Pianistin. Bereits zwei Jahre später stand sie das erste Mal als Sängerin (Alt) auf einer Wiener Opernbühne. Von 1861 bis 1867 war sie festes Ensemblemitglied der Wiener Hofoper. 1867 ehelichte sie den Handelskammerpräsidenten und Reichstagsabgeordneten Julius Ritter von Gomperz und nahm Abschied von der großen Bühne. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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