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‎Gadney, Reg, britischer Autor (geb. 1941).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., 7. XI. 1987.‎

‎1 S. 4to. "Dear Sabrina, Wolfgang has asked me to send you my autograph, so, here, with best wishes, here it is!".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Gagern, Carlos von, Militär und Schriftsteller (1826-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 19. III. 1885.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Einliegend sende ich Ihnen einige Notizen für die 'Rundschau'. Die über die Grenzzollämter Megibor [?] hat, besonders was die Häfen jenes Landes anbetrifft, eine allgemein geographische Bedeutung; die beiden andern dürften gerade jetzt, wo die Währungsfrage wieder so lebhaft behandelt wird, von statistischem Interesse sein [...]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 220,00 Kopen

‎Gail, Otto Willi, Schriftsteller (1896-1956).‎

‎2 ms. Postkarten mit eigenh. U. München, 10.07.1946 und 20.07.1947‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit ms. Adressen. Bedankt sich bei Josef Wesely für Geburtstagswünsche und schreibt: "Es geht mir leidlich gut und auch mit meiner Arbeit geht es erfreulich weiter. Nur die katastrophale Knappheit an Druckpapier verhindert die Breitenwirkung".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Gallina, Giacinto, Schriftsteller (1852-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Giacinto"). San Remo, 25. I. [1896].‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Attilo Chitarin über seine angegriffene Gesundheit: "[...] un gran conforto, anzi proprio un ricostituente, l'ho provato nell'affetto degli amici [...]". - Gallina verfasste seinerzeit populäre Bühnenstücke im venezianischen Dialekt in der Nachfolge Goldonis. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Montagespuren am oberen Rand der Verso-Seite von Bl. 2, am unteren Rand kleine zeitgenöss. Notizen zum Verfasser.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 150,00 Kopen

‎Galliny, Florentine, (Ps. Bruno Walden), Schriftstellerin und Publizistin (1845-1913).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 20. VI. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Die Widersprüche im Menschen werden ihm oft zum Heile: dem einen verleihen sie im Kampfe gegeneinander: Gleichgewicht, dem andern in Ergänzung: umfassenderes Erkennen und Können". - Die aus Wien stammende Schriftstellerin und Publizistin war als Redakteurin der "Wiener Zeitung" tätig, schrieb Feuilletons und Literaturkritiken für zahlreiche Periodika und übersetzte aus dem Englischen und Französischen. Als Buch erschienen 1869 ihre "Wiener Studien" (vgl. DBE, Saur, und Kosch I, 607).‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Galsworthy, John, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1867-1933).‎

‎Brief mit eigenh. U. Portugal, 22. I. 1924.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Ein von seiner Gattin Ada geschriebener und von Galsworthy selbst unterschriebener Brief an einen namentlich nicht genannten Adressaten über seinen Roman "The Dark Flower": "I think the answer to your question about 'The Dark Flower' is the obvious one that money does make nearly all the difference in human life. And I am afraid I can't tell you in the least what Mark Lennon would have done if he had lived a totally different life [...]". - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit einem schmalen Montagestreifen.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 180,00 Kopen

‎Galsworthy, John, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1867-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. "France" [d. i. Mont-Dore-les-Bains], 20. VII. 1929.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An einen William Nodder auf eine Frage zu seinem Stück "Exiled": "Though I understand your mistake you are wrong. I did not intend the commercial traveller to be typical of a commercial traveller; but a cockney - yes [...] Both are simply extreme examples of those who can't speak the King's English [...]". - Etwas knittrig und mit kleinen Randläsuren.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 300,00 Kopen

‎Galsworthy, John, englischer Schriftsteller (1867-1933).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Gaskin, Catherine, Irish writer (1929-2009).‎

‎Album leaf inscribed and signed.‎

‎1 p. 128 x 41 mm. "-with all good wishes".‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Gawalowski, Karl, Schriftsteller (1861-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz‎

‎1 S. Qu.-4to. An Ludwig Grasser in Reichenberg: "Dir, lieber Freund, und Deiner verehrten Braut die herzlichsten Heil- und Segenswünsche zur Vermählung von mir und den Meinen! [...]". - Nach Abschluß sprachwissenschaftlicher und historischer Studien an den Universitäten Prag, Leipzig und Graz trat Gawalowski 1883 in den Dienst der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz und amtierte zuletzt, von 1919 bis 1923, als deren Direktor. "Er beteiligte sich führend am steirischen 'Volkstumskampf', war Sammler und Anreger steirischer Mundartliteratur und betätigte sich als Fremdenverkehrsfunktionär. Gawalowski schrieb deutschnationale Lyrik sowie u. a. das 'Hand- und Reisebuch Steiermark', das erstmals 1911 erschien" (DBE). - Auf "Drahtnachricht (Ersatz-Brief)"-Formularpapier des Bunds der Deutschen in Böhmen.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Gawalowski, Karl, Schriftsteller (1861-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Graz, 6. IV. 1900.‎

‎1 S. Qu.8vo. Mit eh. Adresse. An Ludwig Grasser in Reichenberg: "Empfange anläßlich Deiner Verlobung die herzlichsten Glück- u. Segenswünsche [...]". - Nach Abschluß sprachwissenschaftlicher und historischer Studien an den Universitäten Prag, Leipzig und Graz trat Gawalowski 1883 in den Dienst der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz und amtierte zuletzt, von 1919 bis 1923, als deren Direktor. "Er beteiligte sich führend am steirischen 'Volkstumskampf', war Sammler und Anreger steirischer Mundartliteratur und betätigte sich als Fremdenverkehrsfunktionär. Gawalowski schrieb deutschnationale Lyrik sowie u. a. das 'Hand- und Reisebuch Steiermark', das erstmals 1911 erschien" (DBE). - Geringf. Buchstabenverlust durch ausgeschnittene Briefmarke.‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Kopen

‎Gegenbauer, Helene, Schriftstellerin (geb. um 1861).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien, 19. V. 1923].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. "Die besten Glückwünsche" an Hrn. und F. Dr. Nüchtern.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Gegenbauer, Helene, Schriftstellerin (geb. um 1861).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 5. XI. 1925].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Berta Nüchtern: "Herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen. Hoffentlich haben Sie nun bald ein Ihnen besser zusagendes Heim. Wann wird die Übersiedlung sein? Sollten Sie mit der lästigen Arbeit bis 17. November (Dienstag) fertig sein würde ich mich recht freuen Sie da bei mir zu sehen [...]".‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kopen

‎Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. In Passepartout. "Stets zweischneidig ist große Kraft. | Willst Du sie fesseln deswegen? | Lieber was sie Dir Uebles schafft | Nimm in den Kauf zum Segen".‎

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€ 200,00 Kopen

‎Geijerstam, Gustaf af, Schriftsteller (1858-1909).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-kl.-8vo. Eine Sentenz aus "Gefährliche Mächte": "Er sieht den Geist der Sonderung, der in ein System gebrachten Sonderung in Staat, Gesellschaft, in Leben und Wirken, der Sonderung, die der Fluch unserer Zeit ist, den Geist der Sonderung, der über Menschenschicksale wegschreitet, der Recht und Unrecht auf den Kopf stellt, der die Besten isoliert und den Schlimmsten vorwärts hilft".‎

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€ 80,00 Kopen

‎Geissler, Ann Margret, Schriftstellerin.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 17. XI. 1943.‎

‎1 S. 4to. Bedankt sich bei Josef Wesely für die übersandten Geburtstagswünsche.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Geißler, Horst Wolfram, deutscher Schriftsteller (1893-1983).‎

‎3 eigenh. (Portrait-)Postkarten mit U. Hechendorf, 22. VI. 1946 und 1. VII. 1958.‎

‎Zusammen 4 SS. (Qu.-)8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für die ihm übersandten Glückwünsche.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Genlis, Fèlicitè Gräfin von, Hofdame und Schriftstellerin (1746-1830).‎

‎Eigenh. Albumblatt. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. 16 Zeilen (Fragment?) in französischer Sprache über den ersten Zahn eines Kindes.‎

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Wien, AT
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€ 600,00 Kopen

‎Genlis, comtesse de, Fèlicitè, French writer and harpist (1746-1830).‎

‎Autograph letter signed. No place, 20 Aug. 1823.‎

‎4to. 1 page. To an unnamed Monsieur with a newly recommandation of a M.elle de Grand Pré. Genlis tries again although the Chief Chaplain had done so before. According to Genlis' letter M.elle de Grand Pré visited Genlis 6 month earlier, and Genlis could convince herself of the lady's perfect behavior, purity of life, as well as misfortunes. Genlis is hoping this evidence to be useful for the addressee to join the idea of getting to know the lady: "je sais que ma sollicitation ne peut rien ajouter à celle de M. Le grand aumônier; mais je doir dire à votre Excellence, que M.elle de Grand Pré, que j'ai recueilli chés moi, il y a 6 mois, est également interessante par la prueté de sa vie, la perfection de sa conduite et ses malheurs. C'est un témoignage que je rens la vérité avec l'espoir qu'il peut être utile, puisqu'il s'adresse à votre Excellence, et qu'il adhérera de lui faire connoitre [...]". - At the end of the letter, M. de Brodeloire and M. de Bourmont join the recommandation with some extra words.‎

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€ 750,00 Kopen

‎Geramb, Viktor, Volkskundler (1884-1958).‎

‎3 ms. und eigenh. Portrait- und Bildpostkarten mit U. Gedersberg, 24. III. 1953.‎

‎Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. Mit eh. und ms. Adressen. "Für Ihre freundlichen Geburtstagwünsche sag ich Ihnen herzlichen Dank und wünsche auch Ihnen alles Gute für Ihr Wirken".‎

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€ 80,00 Kopen

‎Gerbel-Embach, Nikolaus von, Schriftsteller (1837-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 22. XI. 1884.‎

‎1 S. 8vo. An den namentlich nicht genannten Buchhändler und Heraldiker Alfred Grenser (1838-1891): "In dem ersten Jahrgange Ihres ‚Adreßbuchs für Freunde der Münz-, Siegel- und Wappenkunde" [Frankfurt am Main, Rommel, 1884] sind Sie so gütig, auf Seite 226 auch meine Adresse mit aufzuführen. Gestatten Sie mir dabei ergebenst geltend zu machen, daß, nach dem von Ihnen im erwähnten Adreßbuch angenommenen System, zur Bezeichnung meiner bezüglichen Sammelneigungen die Buchstaben G. H. N. zur Zeit vielleicht noch entsprechender gewesen sein könnten, als die dort auf Seite 226 gewählte Notierung […]".‎

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€ 150,00 Kopen

‎Gerhard, Wilhelm, Dramaturg und Lyriker (1780-1858).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. II. 1843.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Hofrat: "Indem ich Ihnen, dem Kenner spanischer Literatur und Poesie, beikommendes Büchlein überreiche, bitte ich den Ausdruck der ausgezeichneten Hochachtung zu genehmigen [...]".‎

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€ 250,00 Kopen

‎Gerhardt, Dagobert von, Schriftsteller und Militär (1831-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Potsdam, 16. VI. 1884.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da sich die feuilletonist. Publikation meines geschichtlichen Romanes vor der Hand noch verzögert[,] ich aber Ihnen gern entgegenkommen u. auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt einen gangbaren Artikel aus Ihrem Verlage bringen möchte, so will ich Ihnen eine sehr vortheilhafte u. gänzlich risikolose Offerte machen, die Sie, denke ich, ohne Zögern annehmen werden [...]". - Seit 1850 als Offizier im militärischen Dienst stehend, war Gerhardt nach einer Verwundung seit 1864 in Moltkes Generalstab tätig, machte als Bataillonskommandeur den Deutsch-Französischen Krieg mit und nahm 1872 seinen Abschied. Neben Gedichten veröffentlichte er vorwiegend Alltagshumoresken sowie kulturhistorische Romane und Erzählungen.‎

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€ 160,00 Kopen

‎Gerhardt, Dagobert von, Schriftsteller und Militär (1831-1910).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Potsdam, 14. VII. 1906.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er "herzlich für liebenswürdiges Gedenken" dankt. - Seit 1850 als Offizier im militärischen Dienst stehend, war Gerhardt nach einer Verwundung seit 1864 in Moltkes Generalstab tätig, machte als Bataillonskommandeur den Deutsch-Französischen Krieg mit und nahm 1872 seinen Abschied. Neben Gedichten veröffentlichte er vorwiegend Alltagshumoresken sowie kulturhistorische Romane und Erzählungen.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Gerok, Karl, Theologe und Schriftsteller (1815-1890).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Stuttgart, Juni 1880.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Nie Meister will ich sein, mit Lernen fertig, | Nein[,] Schüler stets, noch höh'ren Lichts gewärtig".‎

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€ 180,00 Kopen

‎Gerstäcker, Friedrich, Schriftsteller (1816-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 15. XII. 1869.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Librettisten, Bühnenautor und Komponisten Richard Genée: "Es hat mir leid gethan Sie hier nicht zu treffen aber - Geschäfte gehn vor. Uebrigens hätte ich Ihnen meinen Vortrag an dem Abend mit dem größten Vergnügen abgetreten. Was den Rathhaussaal betrifft, so fasst derselbe etwa 500 Personen und hat eine sehr gute Akustik. Er ist in [folgt die Zeichnung eines Rechtecks] Form [...] der Vorsteher des Bürgervereins hier wünschte auch noch einige Vorträge für seinen Verein zu haben. Er war gestern bei mir [...]". - Das unbeschriebene Bl. 2 mit kleinen Randläsuren und Durchstichen.‎

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Wien, AT
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€ 650,00 Kopen

‎Giannoni, Karl, Historiker und Denkmalschützer (1867-1951).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit den herzlichsten Glückwünschen".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 40,00 Kopen

‎Giftschütz, A., Schriftsteller (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. IV. 1833.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn ich Ihnen meinen kleinen Beytrag, für Ihr angekündigtes Werk, noch schulde[,] so wollen Sie es keineswegs einem Mangel an Aufmerksamkeit für Ihre, schon durch Sie, mir schätzbar gewordene Unternehmung, sondern blos einer ungewöhnlichen Anhäufung sehr prosaischer Berufsgeschäfte zuschreiben [...]".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 50,00 Kopen

‎Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).‎

‎2 eigenh. (Bild-)Postkarten sowie ein Portraitblatt mit U. Seewalchen am Attersee, 14.01.1946 und 13.09.1946.‎

‎Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Neujahrs- und Geburstagswünsche: "Schönsten Dank für das liebe Gedenken zu meinem 75!".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Salzburg, 3. IV. 1937.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Robert Walter Kained: "Ihre Sammlung von Sonetten, die Sie mir so freundlich zusandten, habe ich mit grossem Interesse gelesen. Sie haben meiner Ansicht nach besonders in der Stoffwahl hier etwas Ausserordentliches geleistet, indem Sie alle aufbauenden Elemente der Welt und der menschlichen Seele zu Zeugen Ihres inneren Bekenntnisses aufgerufen haben. Es zeigt sich darin ein solcher Reichtum der Betrachtung, eine solche Lust am ewig bunten Leben und auch eine so herzenswarme Einfühlungsfähigkeit in die Wunder der Schöpfung, dass man wirklich eine Freude haben kann [...]".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 100,00 Kopen

‎Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Seewalchen am Attersee, 25. VIII. 1942.‎

‎¾ S. Gr.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An Robert Walter Kained: "[...] Ihr Buch ist mir ein wertvoller Beweis dafür, wie ernste Arbeit und Energie eine angebahnte Arbeit in Gedeihliche fortwachsen lassen können. Sie müssen ja selbst verspüren, dass Ihnen nunmehr Manches zu sagen gelang, was früher noch auf Schwierigkeiten stieß, wie Ihr Weltbild sich noch vertieft und erweitert hat und wie auch die Plastik der Darstellung an Deutlichkeit gelang [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 100,00 Kopen

‎Girardin, Émile de, Journalist und Verleger (1806-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Paris], 20. VI. 1890.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In französischer Sprache an einen Monsieur Loeffler.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Gleichen-Rußwurm, Alexander Frh. von, Schriftsteller (1865-1947).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Schloß Greifenstein in Bonnland, Unterfranken, 30. VII. 1900.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ausdruck seines Bedauerns, sich nicht früher "mit den von Ihnen gestellten Fragen" beschäftigt haben zu können: "Jetzt habe ich dieses wohl gethan, vermag es aber nicht mich über den Werth oder Unwerth von Kunstschulen u. Akademien bestimmend auszusprechen, da ich diese ganzen Verhältnisse zu wenig kenne u. nie in der Lage war mich mit einer mir sehr fern liegenden Lehrtätigkeit zu beschäftigen. Ich glaube jedoch dem 'Freund' in dem Artikel über 'Hauptschulen' mich in vielen seiner interessanten Ausführungen mit meiner Meinung anschließen zu können [...]". - Alexander Frh. von Gleichen-Rußwurm - der Sohn von Schillers Enkel, dem Maler Ludwig von Gleichen-Rußwurm, und somit Schillers Urenkel - hatte Kontakt zu u. a. Heinrich Mann und Friedrich Lienhard, "bemühte sich, die idealistisch-humanitären Ideen der Klassik weiterleben zu lassen, und war Biograph sowie Interpret Schillers. Er schrieb Dramen, Gedichte, Romane ('Vergeltung', 1902; 'Tragödie der Schönheit', 1914; 'Feinde ringsum', 1915; 'Die Macher und die Macht', 1915), Novellen sowie kulturphilosophische und kulturhistorische Abhandlungen; sein bekanntestes Werk ist 'Sieg der Freude. Eine Ästhetik des praktischen Lebens' (1909). 1880 stiftete er zusammen mit seinem Vater die Papiere des Schillerarchivs zur Gründung des Goethe- und Schiller-Archivs in Weimar" (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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€ 450,00 Kopen

‎Gleim, Johann Wilhelm Ludwig, deutscher Dichter (1719-1803).‎

‎5 Pachtbriefe des Domkapitels Halberstadt mit eigenh. U. Halberstadt, 1751-1798.‎

‎Sammlung von 5 Pachtbriefen von Schreiberhand mit Gleims eigenh. U. sowie einem Pachtbrief zwischen Gleim und Friedrich Heinen ohne Unterschriften. Zus. 37 SS. Beiliegend eine bis 1702 zurückreichende Sammlung von weiteren 28 Pachtbriefen des Domkapitels von Halberstadt (zus. ca. 140 SS.). Zumeist Stempelpapier; zahlreiche, teils papiergedeckte Siegel. Folio. Bemerkenswerte, ein knappes Jahrhundert umspannende Sammlung von Halberstädter Domstiftsarchivalien, vielfach aus der Zeit des Dichters Gleim als Domsekretär (Verwalter), davon fünf von Gleim selbst unterfertigt (drei außerdem von seinem Freund, dem Domdechanten E. L. Spiegel von Desenberg, gest. 1785, vgl. ADB XXXV, 146-149) und ein weiterer mit unmittelbarem Bezug zu Gleim. Durchgehend handelt es sich um Verträge des Domkapitels über die Verpachtung seiner Ländereien. Die Kontrakte sind gesiegelt und unterschrieben von den verschiedenen jeweils zuständigen Domdechanten. - Dem Maurermeister Böhm werden Äcker aus dem Besitz des Domkapitels auf 3 Jahre verpachtet (5 SS., Unterschriften des Domdechanten Bousch und des Domsekretärs Gleim, 18. VI. 1751), dem Halberstädter Bürger August Friedrich West 14 Morgen Acker auf 6 Jahre (4½ SS., Unterschriften Gleims und des Domdechants Ernst Ludwig Frhr. von Spiegel zum Desenberg, 16. Feb. 1773); der Ascherslebner Brauerwitwe Anna Rosina Fischer werden 12 Morgen Acker verpachtet (6 SS., Datum und Unterschriften wie zuletzt); der Witwe Margarethe Juliane Helmholz geb. Kemnitz und ihrem Neffen, dem Cand. iur. Friedrich Heinrich Gottlieb Kemnitz, wird der örtliche Zehnthof "nebst zubehöriger Huth- und Trift-Nutzung" auf 6 Jahre verpachtet (11 SS., Unterschriften wie zuletzt sowie der Pächter, 10. März 1781); dem Ascherslebener Christian Kothe wird die etwa 22 Schock betragende Ernte des "Seegenkorns" (Kümmel) auf 6 Jahre verpachtet (2 SS., Unterschriften Gleims und des Domdechants sowie Kothes, 3. Mai 1798). 1768 verpachtet Gleim als "Possessor" der Vikarie St. Petri und Pauli 30 Morgen Land auf 6 Jahre (7½ SS., 20. Feb. 1768, ohne Unterschriften). - Gleims Gedichtsammlung "Versuch in Scherzhaften Liedern" (1744f.) gilt als eines der bedeutendsten frühen Dokumente der deutschen Anakreontik. Seine "Romanzen" (1756) wirkten auf die Balladendichtung der Sturm-und-Drang-Generation; seine Fabeldichtungen sind bis heute in Schulbüchern zu finden. Überragende Bedeutung besitzt er bis heute als Mäzen, Sammler und Vertreter des Freundschaftskults seiner Zeit: als Gleim 1747 als Verwalter nach Halberstadt kam, schuf er hier, getragen von einer sozialethisch orientierten Freundschaftsidee, mit seinem Netzwerk schriftstellerischer Kommunikation neues ein literarisches Zentrum Deutschlands. - Interessantes Material zur Wirtschaftsgeschichte des Stiftes Halberstadt und und der zugehörigen Region im 18. Jahrhundert. "Der Geist, in dem das Stift geleitet wurde, blieb [...] bis zu Gleim's Tode im Jahre 1803 im wesentlichen unverändert. Man kann daher die ganze letzte Periode des 1807 aufgehobenen protestantischen Stiftes wohl die Gleim'sche nennen" (ADB XXXV, 149).‎

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€ 1.500,00 Kopen

‎Gleim, Johann Wilhelm Ludwig, Dichter (1719-1803).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halberstadt, 10. X. 1783.‎

‎1 S. 8vo. An seinen Verleger und Drucker Johann Gottlob Immanuel Breitkopf (1719-94) in Leipzig: "Ich bitte, so gleich nach Empfang dieses an die Buchhandlung der Gelehrten abliefern zu laßen: 400 Exemplare meiner Episteln; weil ich gern sehe, wenn noch auf dieser Meße dieselben debitiret werden könnten; der Laden Preiß ist gesetzt auf 8 ggr. für 10 Exemplare 2 rth. 12 gr. [...]. Wären die bestellten 500 Exemplare noch nicht brochirt, so laße mir gefallen, daß 600 Exemplare geliefert werden an die Buchhandlung der Gelehrten, und nur 300 Exemplare brochirt hieher an mich bald möglichst, denn ich habe schon lange darauf gewartet. Nächstens sende zum Dank die Romanzen! Ich wünsche vollkommenes Wohlergehen meinem lieben hochgeschätzten Breithaupt [...]". - Etwas braunfleckig.‎

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€ 2.500,00 Kopen

‎Glossy, Karl, Literaturhistoriker (1848-1937).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 14. VI. 1907.‎

‎1½ SS. Gr.-4to. An den Musikwissenschaftler Richard Batka, Herausgeber der 1909 gegründeten Zeitschrift "Der Merker": "Erlauben Sie mir, daß ich Ihnen nochmals herzlichst für die freundliche Aufnahme danke, die ich bei Ihnen gefunden habe. Mit großer Spannung sehe ich Ihrem Aufsatze über Schumann in Böhmen entgegen. Bezüglich des Gedichtes von Grillparzer möchte ich mir erlauben, Ihnen vorzuschlagen, die Herstellung der Clichés gefälligst in Prag veranlassen zu wollen; selbstverständlich für unsere Rechnung [...]". - Seit 1882 als Kustos der Wiener Stadtbibliothek tätig, war Karl Glossy von 1890-1904 als deren sowie als Leiter des Historischen Museums tätig. Zusammen mit August Sauer gab er 1879 eine Gesamtausgabe der Werke Ferdinand Raimunds heraus und veröffentlichte zahlreiche literatur- und theaterhistorische Arbeiten, die sich durch die hier erstmals zugrundegelegten präzisen Archivforschungen auszeichnen. Als Museumsdirektor gestaltete er u. a. Ausstellungen über Franz Grillparzer und Franz Schubert. Der Vater der Schauspielerin und Diseuse Blanka Glossy war Mitbegründer der Grillparzergesellschaft und redigierte auch lange Zeit deren Jahrbuch; seit 1904 war er zudem Mitherausgeber der "Österreichischen Rundschau". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Österreichischen Rundschau"; mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Glossy, Karl, Bibliothekar und Museumsdirektor (1848-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1930.‎

‎1 ½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "von einem Katarrh erholt und wieder am Schreibtisch erlaube ich mir zunächst für die gütige Übersendung der Abbildung von dem Kefermarkter Flügelaltar herzlichst zu danken. Über dieses Kunstwerk bin ich vor Jahren durch einen Vortrag belehrt worden, der mir das Bild wieder in Erinnerung gebracht hat. Von den Grillparzer Briefen, die ich dem Grillparzer Archiv der Stadt Wien zur dauernden Aufbewahrung übergeben habe, ist nur einer nicht gedruckt, der nun in dem diesjährigen Grillparzer-Jahrbuch erscheinen wird. Der Balzac Brief ist nur eine Abschrift, gibt aber Gelegenheit zur weiteren literarischen Forschung. Anschliessend erlaube ich mir ein Exemplar meiner letzten Arbeit mit der Bitte vorzulegen, dasselbe gütigst entgegenzunehmen […]". - Glossy trat 1882 als Kustos in die Wiener Stadtbibliothek ein und hatte 1890-1904 deren Leitung und die des Historischen Museums inne. Er veröffentlichte zahlreiche literatur- und theaterhistorische Arbeiten, die sich durch die hier erstmals zugrunde gelegten präzisen Archivforschungen auszeichnen. Als Museumsdirektor gestaltete G. u. a. Ausstellungen über Franz Grillparzer (1891) und Franz Schubert (1897). Er gehörte zu den Begründern der Grillparzergesellschaft, deren Jahrbuch er lange Zeit redigierte, und war seit 1904 Mitherausgeber der "Österreichischen Rundschau".‎

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‎Glossy, Karl, Literaturhistoriker (1848-1937).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen Kapellmeister mit der Bitte, "dem Überbringer Herrn Custos des Historischen Museums der Stadt Wien Eduard Seis die bezeichneten Stücke aus Ihrer hoch interessanten Sammlung gegen Empfangsbestätigung auszufolgen [...]. - Seit 1882 als Kustos der Wiener Stadtbibliothek tätig, war Karl Glossy von 1890-1904 als deren sowie als Leiter des Historischen Museums tätig. Zusammen mit August Sauer gab er 1879 eine Gesamtausgabe der Werke Ferdinand Raimunds heraus und veröffentlichte zahlreiche literatur- und theaterhistorische Arbeiten, die sich durch die hier erstmals zugrundegelegten präzisen Archivforschungen auszeichnen. Als Museumsdirektor gestaltete er u. a. Ausstellungen über Franz Grillparzer und Franz Schubert. Der Vater der Schauspielerin und Diseuse Blanka Glossy war Mitbegründer der Grillparzergesellschaft und redigierte auch lange Zeit deren Jahrbuch; seit 1904 war er zudem Mitherausgeber der "Österreichischen Rundschau".‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Kopen

‎Glücksmann, Heinrich, Schriftsteller, Kunstkritiker und Dramaturg (1863-1947).‎

‎"Jubiläumsgruß an Ludwig Martinelli". Eigenh. Gedicht mit U. Wien, 1. VI. 1896.‎

‎1¾ SS. (21 Zeilen) auf Doppelblatt. 8vo. "Du hast gewettet, daß Du's kannst / Und sprangst keck auf die Bretter / Und gabst Dich, wie Du gingst und standst / Und dachtest: Donnerwetter! / Das müßt' ja mit dem Teufel geh'n! / Wär' das Natürliche nicht schön! Drauf los! Dir kann nix g'schehn! [...]". - Heinrich Glücksmann war seit 1882 Redakteur verschiedener Budapester und Wiener Zeitungen (u. a. des "Neuen Pester Journals" und der "Wiener Allgemeine Zeitung") und fungierte 1900/01 als Chefredakteur des "Wiener Tagblatts" und 1903 als Chefredakteur der "Neuen Zeitung". 1910 wurde er Dramaturg des Deutschen Volkstheaters in Wien, später Professor an der Wiener Schauspielschule. Daneben trat er mit zahlreichen Vorträgen über Literatur und Kunst hervor, veröffentlichte freimaurerische Schriften und schrieb Dramen (u. a. "Der blanke Hans", 1908), Lustspiele und Gedichte (u. a. "Fährten und Narben", 1913). Von 1896 bis 1919 gab er die freimaurerische Zeitschrift "Der Zirkel" heraus und von 1919 bis 23 die "Wiener Freimaurer-Zeitung". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Glümer, Claire von, Schriftstellerin und Journalistin (1825-1906).‎

‎Bildpostkarte ("diktiert") mit eigenh. U. [Dresden], 15. II. 1906.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit Adresse. An Frau von Reimann in Lussinpiccolo (Mali Lošinj): "Seit Ihr erster Brief, für dessen Inhalt ich Ihnen herzlichst danke, in meinen Händen ist, bin ich durch ein hartnäckiges Rückenleiden ge[p]lagt. Da sich jetzt einige Besserung zu zeigen beginnt, hoffe ich schon bald ein Autogramm schicken zu können [...]". - Die in Blankenburg/Harz geborene Tochter des Schriftstellers Karl Weddo von Glümer verbrachte - der Zugehörigkeit ihres Vaters zur politischen Opposition wegen - ihre Jugend auf Wanderschaft und im Exil in der Schweiz und in Frankreich. 1841 kehrte sie nach Deutschland zurück, lebte bei ihrem Großvater in Wolfenbüttel und als Erzieherin in Hannover, ging 1848 gemeinsam mit ihrem Vater nach Frankfurt und 1851 nach Dresden. Beim Versuch, ihren nach dem Dresdner Mai-Aufstand inhaftierten Bruder Bodo aus dem Gefängnis zu befreien, wurde sie selbst zu dreimonatiger Haft verurteilt und anschließend des Landes verwiesen. Nach Begnadigung ihres Bruders 1859 durfte sie nach Sachsen zurückkehren. "Glümer trat als Verfasserin von Novellen und Romanen (u. a. 'Fata Morgana. Ein Roman aus dem Jahre 1848', 1851) sowie Reiseberichten hervor. Mit ihren Übersetzungen von Werken Puschkins, Tolstois, George Sands und anderer wurde sie zu einer bedeutenden Vermittlerin ausländischer Literatur" (DBE, Saur). Vgl. auch Kosch I, 667. - Die Bildseite mit einer Ansicht der kgl. Zwingers.‎

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‎Gobsch, Hanns, deutscher Schriftsteller (1883-1957).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Murnau, 3. VIII. 1943.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. "dankt Ihnen herzlichst für die freundlichen Glückwünsche".‎

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€ 80,00 Kopen

‎Görner, Karl August, Schauspieler, Regisseur und Bühnendichter (1806-1884).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Altona, Februar 1881.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. "Sie wünschen meine Handschrift, lieber junger Mann? | Hier ist sie. Sie ist echt - kein Schnörkel fehlt daran [...]".‎

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‎Görner, Karl August, Schauspieler, Regisseur und Bühnendichter (1806-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Hamburg], 5. IX. 1878.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er einige Zeilen zusendet, die ihm die Direktion des Preßburger Theater geschrieben hatte: "[...] Diese Zeilen zu beantworten hielt ich unter meiner Würde, denn ein Honorar von 30 Gulden, sage dreißig Gulden, für Aschenbrödel - welches überall große Kasse macht - ist mir noch nie geboten worden. Die Theaterdirection bekam also bis zu dieser Stunde keine Antwort von mir, mithin also auch nicht das Recht, mein Aschenbrödel aufführen zu lassen. Besitzt sie dennoch die Unverschämtheit dies Stück widerrechtlich zur Aufführung zu bringen, so ist das eine offenbare Unredlichkeit, die bestraft werden muß [...]".‎

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‎Görres, Guido, Schriftsteller (1805-1852).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 26. VIII. 1840.‎

‎1¾ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn Ihnen dieser Brief nicht durch die Post zukommt, so weil ihn mein Freund, ein junger Engländer, Sohn des kathol. Lord Cliffords, überbringe, den ich Ihnen bestens empfehle. Leider habe ich heute Morgen zu seiner Abreise noch so vielerlei zu tun, daß ich mich auf einige Zeilen beschränken muß. Da Sie sich gütigst angeboten haben eine Zeichnung für das Grabmal von Möhler zu versuchen, so will ich Sie dermalen an die Ausführung Ihres Versprechens erinnern, wenn Sie nicht schon selbst daran gedacht haben. Es sind gegenwärtig 1100 M zusammen, vielleicht läßt sich das ganze auf 2000 bringen [...]". - Mit einem kleinen Randeinriß.‎

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‎[Goethekreis]. - Bertuch, Friedrich Justin, Verleger und Schriftsteller (1747-1822).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("FJBertuch"). Weimar, 8. X. 1793.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Aufklärung eines Missverständnisses betreffs der Bezahlung eingehender Rechnungen. - Bertuch war Hauslehrer bei Ludwig Heinrich Bachoff von Echt in Jena, kehrte 1775 nach Weimar zurück und wurde dort Kabinettssekretär sowie Verwalter der herzoglichen Privatschatulle und später Legationsrat (bis 1796). Von 1782 bis 86 war er Teilhaber und Mitredakteur von Wielands "Teutschem Merkur", gründete 1785 die "Allgemeine Literaturzeitung" (später "Neue Jenasche Allgemeine Literaturzeitung") und gab seit 1786 das "Journal des Luxus und der Moden", später auch politische Zeitschriften wie "Nemesis" oder das "Oppositionsblatt" heraus, verfasste Dramen und übersetzte vor allem spanische Literatur (u. a. Cervantes' "Leben und Thaten des weisen Junkers Don Quijote von la Mancha"). Seit 1776 war er Mitglied der Weimarer Loge Amalia.‎

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‎[Goethekreis]. - Carl August, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757-1828).‎

‎Eigenh. Billet mit Initialen. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-48mo (72:109 mm). An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn Sie erst aus Falkens Brief, den ich durch einen Gens d'armen bekommen habe, recht klug geworden sind, so kommen Sie heraus, um die [A]ntwort zu besorgen. | C. A.". - Bei dem angesprochenen Falk mag es sich um den evangelischen Theologen, Schriftsteller und Kirchenlieddichter Johannes Daniel Falk (1768-1826), gehandelt haben, den Begründer der Jugendsozialarbeit und Vorläufer der Inneren Mission. - Mit gedruckter ornamentaler Umrahmung; die Verso-Seite mit kleinen Montagespuren.‎

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‎[Goethekreis]. - Carl August, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 27. II. 1805.‎

‎1 S. 4to. An einen Vertrauten über anstehende Veränderungen im Geheimen Conseil. Er stimme dessen "sehr menschenfreundlich billigem Vorschlage" hinsichtlich des Weimarer Kammerpräsidenten Johann Christoph Schmidt zu: "[...] Ich [...] kan [...] einstweilen versuchen ob Sie durch die [...] Besuche auf der Cammer den Endzweck zu erfüllen imstande sind, ohne daran durch den Ob[er] C[ammer] P[räsidenten] gehindert zu werden, u. ohne einen Schritt zu wagen der dem alten Manne physisch sehr nachtheilig seyn könnte [...] Die Natur unterstützt vielleicht die nothdurft ehe wir es uns versehen; bey N. [...] hätte sie einen sehr guten Streich gemacht wenn es wa[h]r ist, daß sie ihn ausrangirte [...]". - Aus der Sammlung Künzel.‎

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‎[Goethekreis]. - Carl Friedrich, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach (1783-1853).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weimar, 3. III. 1836.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Dankesbrief an die mit Goethe befreundet gewesene Gräfin Julie von Egloffstein in München: "Gehindert durch so manches Verhältniß, in dem [!] ich mich vermittelst meiner Weltbestimmung ein für allemal dann aber auch durch besondere Umstände versetzt sehe, geschieht es mir nicht zu selten, gerade da lange schweigen zu müssen wo mein Herz so voll von Dank ist [...]". - Die Tinte stark durchschlagend.‎

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‎[Goethekreis]. - Eckermann, Johann Peter, Goethes vertrauter Sekretär und Gesprächspartner (1792-1854).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1. I. 1817 und 1. I. 1842.‎

‎1 S. Kl.-8vo (101:75 mm). Auf der Rückseite einer lithographierten Werbekarte ("Kauf beim Tyroler Bübel ein: | Wenn Du willst gut bedient seyn"): "An meinen Trapp von Eckermann zu Neujahr 1817" und darunter "Erneuert, nach 25jähriger Dauer unserer Freundschaft am 1. Januar 1842". - Etwas angestaubt.‎

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‎[Goethekreis]. - Eckermann, Johann Peter, Goethes vertrauter Sekretär und Gesprächspartner (1792-1854).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Eckermann"). Weimar, 28. VI. 1832.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen Hofrat, dem er seinen Aufsatz über die Zeichnungen von Rodolphe Töpffer sendet: "[...] Sie haben Vollmacht zu ändern wo sie es für gut finden. Bringen Sie ihn wenn es geht morgen mit in die Sitzung der Freunde, damit er dem Heft einverleibt werde. Wie steht es um Ihren höchst bedeutenden Aufsatz betreffend die Übersetzungen? Es scheint mir als würde er eine Lücke in unserer Literatur ausfüllen, und ich nehme daran, wie ich Ihnen schon mündlich gesagt, ein inniges Interesse [...]". - Der Aufsatz über die Zeichnungen von Töpffer erschien posthum in Goethes Zeitschrift "Über Kunst und Alterthum" (Heft 6, 1832, S. 581-90). Bei dem Adressaten wird es sich um den Schweizer Privatgelehrten und Numismatiker Frédéric Jacob Soret (1795-1865) gehandelt haben, der der Erzieher des Prinzen Carl Alexander von Sachsen-Weimar gewesen war und die Zeichnungen Töpffers nach Weimar gebracht hatte und der auch einige einige Schriften von Goethe ins Französische übersetzt hatte. - Papierbedingt etwas gebräunt und gering fleckig; im unteren Mittelfalz etwas eingerissen.‎

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