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‎Griepenkerl, Wolfgang Robert, Schriftsteller und Kritiker (1810-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, Dezember 1843.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Interesse einer guten Sache und mit vielem Vergnügen begleite ich beigehende Ouverture zu König Lear von H. Berlioz, von J. A. Leibrock für Piano arrangirt, mit einigen Worten der Empfehlung. Unstrittig ist es eine der wichtigsten Fragen der musikalischen Gegenwart, wie weit und in wiefern die großen Intentionen H. Berlioz's [...] vor dem Forum einer gesunden Kunstkritik bestehen können [...]".‎

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‎Grieser, Dietmar, Schriftsteller und Journalist (geb. 1934).‎

‎3 (davon 2 ms. und 1 eigenh.) Briefe mit U. Wien, 1989 bis 1996.‎

‎Zusammen (¾+¾+1 =) 2½ SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. An Hinz Hausner und Gattin: "[...] Ja, das mit dem nicht zustandegekommenen Vortrag in Eisenstadt tut auch mir leid - es war zu kurzfristig [...]" (a. d. Br. v. 10. I. 1996). - Dankt für den Hinweis "auf die Kaninchen aus 'Watership down'. Ich hab mir sofort das Buch besorgt, und nach wenigen Seiten Lesens steht fest: Das wird ein Kapitel im nächsten Buch! Ich studiere schon die Landkarte, um den Lokalaugenschein in den Hampshire Downs vorzubereiten! [...]" (Br. v. 15. XII. 1889). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 50,00 Acheter

‎Griesser, Luitpold, Schriftsteller (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. XI. 1923.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte "um zwei überflüssige Karten zu unserem Wagnerkonzert am Donnerstag [...] Ferner erlaube ich mir mitzuteilen, daß die Verlagsbuchhandlung Hölder-Pichler-Tempsky auf Grund meiner Nachfrage ein Exemplar meines Nietzsche-Wagner Buches anstatt an Sie [...] an Ihren Herrn Sohn in meinem Namen abgesandt hat [...]".‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grimm, Hans, Schriftsteller (1875-1959).‎

‎Eigenh. Brief mit Paraphe. Li[ppoldsberg], 10. XI. 1942.‎

‎½ S. Gr.-8vo. An Robert Walter Kained: "Das Gelingen ist eines Tages da wie von selbst; so erleben es die meisten, meine ich [...]". - Grimms Frühwerk, insbesondere seine "Südafrikanische Novellen" (1913), fanden bei der Kritik schnell Anklang; mit dem Roman "Volk ohne Raum" (1926) "lieferte er den Nationalsozialisten das Schlagwort für ihre Kriegspolitik. Die sprachmächtig vorgetragene verhängnisvolle Verbindung eines Politikkonzepts aus dem 19. Jahrhundert mit der 'Lebensraum'-Ideologie ließ Grimm zwangsläufig zum literarischen Repräsentanten der nationalsozialistischen Herrschaft werden" (DBE). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zum Präsidenten der Reichsschrifttumskammer und zum Senator der Preußischen Akademie der Künste ernannt, zählte Grimm zu Hitlers und somit zu den Lieblingsautoren so ziemlich aller Nationalsozialisten. Seine von den nationalsozialistischen Organisationen unabhängig stattfindenden Versammlungen "deutschbewußter" Dichter, die sich unter dem Namen "Lippoldsberger Dichtertreffen" alljährlich in seinem Haus zusammengefunden haben, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. 1935 aus der RSK wegen politischer und ideologischer Differenzen entlassen, zog sich der zunehmend von der Partei Geschmähte, der er trotz allem nie angehört hatte, ins Privatleben zurück. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg verteidigte er u. a. in der erwähnten "Erzbischofsschrift. Antwort eines Deutschen" (1950) den Nationalsozialismus als notwendiges Instrument gegen den vorandrängenden Bolschewismus. 1953 scheiterte Grimm als parteiloser Kandidat der neonazistischen Deutschen Reichspartei für die Bundestagswahlen, da die Partei die Hürde der neu eingeführten Fünf-Prozent-Klausel nicht bewältigte; im Jahr darauf erschien die erwähnte Verteidigungsschrift "Warum-woher, aber wohin?". Vgl. Kosch VI, 811f.‎

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€ 90,00 Acheter

‎Grimm, Hans, Schriftsteller (1875-1959).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Lippoldsberg, 2. VII. 1942.‎

‎½ S. 4to. An Robert Walter Kained mit Dank "für die freundliche Zusendung Ihres Buches All und Menschenwerk. Ich habe es nur angelesen, ich hoffe in der nächsten Woche in Ruhe dazu zu kommen. Ich möchte aber de Dank nicht aufschieben. An der schönen Sprache habe ich mich sehr gefreut [...]". - Grimms Frühwerk, insbesondere seine "Südafrikanische Novellen" (1913), fanden bei der Kritik schnell Anklang; mit dem Roman "Volk ohne Raum" (1926) "lieferte er den Nationalsozialisten das Schlagwort für ihre Kriegspolitik. Die sprachmächtig vorgetragene verhängnisvolle Verbindung eines Politikkonzepts aus dem 19. Jahrhundert mit der 'Lebensraum'-Ideologie ließ Grimm zwangsläufig zum literarischen Repräsentanten der nationalsozialistischen Herrschaft werden" (DBE). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zum Präsidenten der Reichsschrifttumskammer und zum Senator der Preußischen Akademie der Künste ernannt, zählte Grimm zu Hitlers und somit zu den Lieblingsautoren so ziemlich aller Nationalsozialisten. Seine von den nationalsozialistischen Organisationen unabhängig stattfindenden Versammlungen "deutschbewußter" Dichter, die sich unter dem Namen "Lippoldsberger Dichtertreffen" alljährlich in seinem Haus zusammengefunden haben, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. 1935 aus der RSK wegen politischer und ideologischer Differenzen entlassen, zog sich der zunehmend von der Partei Geschmähte, der er trotz allem nie angehört hatte, ins Privatleben zurück. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg verteidigte er u. a. in der erwähnten "Erzbischofsschrift. Antwort eines Deutschen" (1950) den Nationalsozialismus als notwendiges Instrument gegen den vorandrängenden Bolschewismus. 1953 scheiterte Grimm als parteiloser Kandidat der neonazistischen Deutschen Reichspartei für die Bundestagswahlen, da die Partei die Hürde der neu eingeführten Fünf-Prozent-Klausel nicht bewältigte; im Jahr darauf erschien die erwähnte Verteidigungsschrift "Warum-woher, aber wohin?". Vgl. Kosch VI, 811f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grimm, Herman, Kunst- und Literarhistoriker (1828-1901).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Berlin, 10. V. 1901.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert.‎

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€ 100,00 Acheter

‎Groeger, Fanny, Schauspielerin und Schriftstellerin (1873-1936).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], o. D.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Malerin Wilhelmine Högel (auch Mina Hoegel, 1849-1929): "Ich habe mir erlaubt heute die 16 K. für den Verein an Sie zu senden, da Sie so lieb waren mir das so vorzuschlagen. Meine Geburtsdaten wollen Sie haben? Oh, Sie Schäker! Ich bin am 12. Januar 1873 geboren. Honi soit qui mal y pense!!! So gerne möcht' ich Sie sehen, bin aber - höret + staunet - dermaßen mit Arbeit überbürdet, daß vorläufig kein Darandenken ist [...]".‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grogger, Paula, Schriftstellerin (1892-1984).‎

‎15 meist ms. Briefe, Post- und Ansichtskarten mit eigenh. U. bzw. Initialen. Verschiedene Orte, 1920er bis 1970er Jahre.‎

‎Zusammen 18½ SS. auf 16 Bll. Verschiedene Formate. Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Schriftsteller, Genealogen und Kunsthistoriker Heinz Schöny (1912-2005), meist im Zusammenhang mit genealogischen Fragen: "[...] Ich muss Ihnen gestehn, dass mir beim langen Kranksein eigentlich jede Lust verging, mich eingehend damit zu befassen, ich wüsste nicht einmal mehr, wo ich diese Karten und Briefe aufbewahre. Wenn ich Kraft genug hätte, würde ich mich mit meinen 'Kindern oder Nachfahren' ich meine mit den unvollendeten Arbeiten befassen und eine oder die andere fertig stellen [...]" (a. d. Br. v. 10. III. 1957; harmonisierte Umschrift). - Zwei der Schreiben nicht an Schöny, sondern an Moritz Perles (19. VII. 1929) bzw. Verlagsdirektor Hans Wittmann (28. VI. 1946). - Beiliegend einige Gegenbriefe.‎

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€ 450,00 Acheter

‎Grogger, Paula, Schriftstellerin (1892-1984).‎

‎Konvolut aus 13 ms. und eigenh. (Portrait-)Bildpostkarten und 2 ms. Briefen mit eigenh. U. O. O., 1943-1954.‎

‎Zusammen 16 SS. Gr. 4to und (Qu.-)8vo. Mit 3 ms. beschr. Kuverts. An Josef Wesely: "[…] Ich danke Ihnen herzlichst für Ihr so treues Gedenken. Wenn meine Wünsche zaubern könnten, wäre ich wohl froh und Sie auch. Ich denke oft an Sie und Ihre liebe Familie […]".‎

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€ 150,00 Acheter

‎Gross, Ferdinand, Ps. Piccolo, Schriftsteller und Journalist (1849-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Meran, o. D.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei die an mich nachgelangte Karte in 'Concordia'-Sachen. Ein Pechvogel, wie ich bin, ist jetzt hier meine Frau an Bronchitis erkrankt. Ich reise aber auf alle Fälle zur festgesetzten Zeit ab [...]". - Der in Wien geborene Schriftsteller begann seinen beruflichen Werdegang als Beamter der österreichischen Südbahn, wandte sich aber dem Journalismus zu und schrieb für die "Morgenpost", das "Pester Journal", das "Prager Tagblatt" und von 1879 bis 1881 für die "Frankfurter Zeitung". "Nach Österreich zurückgekehrt, veröffentlichte er Beiträge im 'Neuen Wiener Tagblatt', im 'Wiener Fremdenblatt' und in der 'Wiener Mode', gab die 'Extrapost' heraus und gründete 1886 eine Monatsschrift mit dem programmatischen Namen 'Der Frauenfeind'" (DBE). Neben Feuilletons (gesammelt in "Kleine Münze", 1878, und "Nichtig und flüchtig", 1880) schrieb Gross auch Gedichte und Lustspiele (u. a. gemeinsam mit Max Nordau "Die neuen Journalisten", 1880).‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gross, Ferdinand, Ps. Piccolo, Schriftsteller und Journalist (1849-1900).‎

‎Eigenh. Briefbillett mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich freue mich sehr, daß Sie in Wien sind und bedauere nur, nicht zu Hause gewesen zu sein, als Sie uns das Vergnügen Ihres Besuches schenkten. Ich hoffe um so sicherer, Sie morgen zu sehen [...]". - Der in Wien geborene Schriftsteller begann seinen beruflichen Werdegang als Beamter der österreichischen Südbahn, wandte sich aber dem Journalismus zu und schrieb für die "Morgenpost", das "Pester Journal", das "Prager Tagblatt" und von 1879 bis 1881 für die "Frankfurter Zeitung". "Nach Österreich zurückgekehrt, veröffentlichte er Beiträge im 'Neuen Wiener Tagblatt', im 'Wiener Fremdenblatt' und in der 'Wiener Mode', gab die 'Extrapost' heraus und gründete 1886 eine Monatsschrift mit dem programmatischen Namen 'Der Frauenfeind'" (DBE). Neben Feuilletons (gesammelt in "Kleine Münze", 1878, und "Nichtig und flüchtig", 1880) schrieb Gross auch Gedichte und Lustspiele (u. a. gemeinsam mit Max Nordau "Die neuen Journalisten", 1880).‎

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€ 60,00 Acheter

‎Grosser, Julius, Redakteur (erw. 1913)‎

‎Brief mit eigenh. U. Berlin, 23. XII. [1881].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe mich herzlich gefreut, wieder einmal etwas von Dir zu hören. Ich habe die Handschrift Deines Briefes augenblicklich erkannt. Dein Brief rief mir die glücklichste Zeit meines Lebens, ich kann nicht sagen, ins Gedächtnis zurück, denn sie schwebt mir beständig vor; aber doch in ein helleres Gedächtnis: es tauchten vor meinem Auge alle möglichen Gestalten und Beziehungen erfreulichster und liebenswürdigster Art auf und zeigten mir, was ich mit Wien verloren habe und was leider nicht mehr zurückzugewinnen ist [...]".‎

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€ 100,00 Acheter

‎Grosser, Julius, Redakteur (erw. 1913)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Dresden, Oktober 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Redet mir nicht von Dogmen, die unerklärter Natur sind! | Einer Wahrheit, ich weiß, stimmen Erfahrene zu: | Jegliche Schöpfung der Kunst ist unbefleckter Empfängniß, | Wenn sie durch göttlichen Bauch gleichsam aus Eden erstand [...]".‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Acheter

‎Grossmann, Stefan, Schriftsteller (1886-1950).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 1905].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Wiener Verlag: "Kommen Sie heute Abend bestimmt ins Lustspieltheater! Bitte! Vor allem zur Besänftigung der liberalen Tagespresse, die z. Th. nicht einmal die Theaternotizen (Ankündigung, Besetzung) gebracht hat! [...]". - Stefan Großmann war Redakteur der "Wiener Rundschau" und später für die "Schaubühne", die "Zukunft" und die "Arbeiter-Zeitung" tätig. 1906 gründete er die "Freie Wiener Volksbühne" und verfaßte von 1913-33 in Berlin Beiträge für die "Vossische Zeitung" und die liberale Wochenschrift "Das Tage-Buch". Sein literarisches Werk umfaßt Sozialreportagen, Dramen und Novellen. "Der Vorleser der Kaiserin" (1914) gilt als erste deutsche Antikriegsnovelle. Nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte er Schlüsselromane über die Wiener Sozialdemokratie ("Die Partei", 1919) und den Journalismus seiner Zeit sowie die als Zeitzeugnis bedeutende Autobiographie "Ich war begeistert" (1930, Neuausgabe 1979). - Leichte Gebrauchsspuren.‎

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€ 60,00 Acheter

‎Grote, Paul, Schriftsteller (1875-?)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grotthuss, Jeannot Emil Frh., Publizist (1865-1920).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Berlin, 17. VI. 1901.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert. - Grotthuss war Gründer der Zeitschrift "Der Türmer, Monatsschrift für Gemüt und Geist", die "zu einem der wichtigsten kulturpolitischen Organe der Wilhelminischen Zeit" wurde. "[...] In der Rubrik 'Türmers Tagebuch', die Grotthuss selbst schrieb, attackierte er keineswegs nur die Sozialdemokratie, sondern auch Hofadel, Geldaristokratie und Industrie, denen er 'Byzantinismus', Klassenjustiz und 'politisches Eunuchentum' vorwarf. 1918 stand Grotthuss auf seiten der alten Ordnung gegen die Republik und wurde zum erbitterten Verfechter der Dolchstoßlegende. Als Grotthuss 1920 starb, war der 'Türmer' - wie eine Würdigung mit Recht feststellte - 'auf dem besten Wege dazu, einer der stärksten und gefährlichsten Gegner des Weimarer Systems' zu werden. 'Der Türmer' bestand noch bis 1942" (NDB, s. v.).‎

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€ 60,00 Acheter

‎Gruber, Marianne, österreichische Schriftstellerin (geb. 1944).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 100 x 50 mm.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grün, Anastasius, (d. i. Anton Gf. Auersperg), Schriftsteller und Politiker (1806-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. II. 1868.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die sehr geehrte Zuschrift [...] ist mir nebst der derselben beigeschlossenen Petition an das Herrenhaus so eben zugekommen. Indem ich für das mir zugewandte Vertrauen, durch welches ich mich ungemein geehrt fühle, meinen verbindlichsten Dank abstatte, füge ich die Versicherung bei, daß ich nicht säumen werde, das obgedachte bedeutungsvolle Aktenstück in der nächsten Herrenhaussitzung seiner Bestimmung zu übergeben [...]".‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grün, Anastasius, (d. i. Anton Gf. Auersperg), Schriftsteller und Politiker (1806-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. (“A. Gf. Auersperg”). Thurn am Hart, 14. VI. 1864.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Georg Forster, Stationsvorstand am Bahnhofe zu Pöltrschach: "Ich beeile mich, Ihnen mitzutheilen, daß ich gestern unmittelbar nachher ich die kleine Geldsendung [...] an Sie zur Post nach Gurkfeld expedirt hatte, von dort Ihre Sendung mit den beiden Sorten erhielt [...]". - Der in Laibach geborene Lyriker und Politiker Auersperg, der unter dem Pseudonym “Anastasius Grün” publizierte, war 1848 Abgeordneter im Frankfurter Parlament. “Seit 1830 in kritischer Auseinandersetzung mit dem ‘Metternichschen System’, veröffentlichte er anonym ‘Spaziergänge eines Wiener Poeten’, das früheste Dokument politischer Lyrik des österr. Vormärz und zugleich Grüns politisches Bekenntnis zu national-liberalen Ansichten” (DBE). - Mit kl. Ausr. durch Siegelbruch (keine Textberührung).‎

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€ 200,00 Acheter

‎Gründorf, Karl, Schriftsteller und Schauspieler (1830-1906).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Wien, 8. VII. 1869.‎

‎1 S. Folio. Quittiert den Erhalt von 60 Gulden für sein "vom 1. April bis Ende Juni 1869 aufgeführtes Stück: Ein Opfer der Consuln". - Gründorf war als Schauspieler, Regisseur und Theaterdichter an mehreren Provinztheatern, später am Wiener Carl-Theater sowie am Theater in der Josefstadt tätig. Seit 1860 im publizistischen Büro der Westbahn beschäftigt, wurde er nach seiner Pensionierung 1883 Lektor und Bibliothekar des Raimundtheaters. Als Autor verfaßte er zahlreiche Volksstücke, Lebens- und Charakterbilder und Beiträge für die von ihm herausgegebene humoristisch-satirischen Zeitschrift "Hans-Jörgel". - Mit ausgeschnittener Stempelmarke (geringf. Textverlust).‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grünhagen, Joachim, Schriftsteller (geb. 1928).‎

‎Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. Hannover, 8. XII. 1988.‎

‎1 S. Gr.-4to. "Kartenhäuser", niedergeschrieben für Rudi Hermanns: "Deine Worthäuser, / Aus Karten sind sie gebaut. / Ein Atem fällt sie. / Dank an die Macht der Stürme / und deine schwachen Häuser. ".‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grünstein, Joseph, Schriftsteller (1841-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 20. XI. 1902.‎

‎1 S. 8vo. An einen Freund: "Ich habe Besuch von außerhalb. Können Sie mir dazu 2 Bill. zu heute persönlich schenken? Es wäre sehr lieb von Ihnen und wäre ich Ihnen sehr dankbar dafür. Der Bote kauft mir dann noch ein drittes Billet dazu [...]". - Grünstein war Berufssoldat in der österreichischen Marine, ehe er Journalist - u. a. Redakteur beim "Berliner Fremdenblatt" - und freiberuflicher Schriftsteller wurde.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Grünwald-Zerkowitz, Sidonie, österreichische Schriftstellerin (1852-1907).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 130 x 34 mm.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gsellmann, Hans, österreichischer Alpinist und Photograph (1929-2011).‎

‎Gedr. Einladung mit eigenh. U. Graz, 12. X. 1992.‎

‎1 S. Gr.-4to.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gubitz, Friedrich Wilhelm, Schriftsteller und Graphiker (1786-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 16. VIII. 1823.‎

‎½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung einiger Drucke. - Gubitz führte die von Bewick perfektionierte Holzstich-Technik in Deutschland ein. "Diese zarten Vignetten [...] fanden bald den stärksten Anklang. So konnte Gubitz durch Verkauf von Abgüssen und Nachdrucken einen Teil seines Lebensunterhaltes [...] bestreiten" (NDB VII, 248).‎

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€ 280,00 Acheter

‎Güll, Friedrich Wilhelm, Dichter (1812-1879).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Die Morgenwolke, schwer und grau, | Umsäumt Mittags des Himmels Blau, | Und Abends schwimmt sie hehr und hold, | In Duft gelöst, im Sonnengold". - Friedrich Güll, der u. a. Privatlehrer im Hause Kaulbach gewesen war, "wurde zum eigentlichen Begründer der Kinderliederdichtung im 19.Jahrhundert. Sein bekanntestes Werk erschien 1836 unter dem Titel 'Kinderheimath in Bildern und Liedern'; es enthält neben Ammenreimen, Spiel- und Schulversen Rätsel und Gedichte" (DBE).‎

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€ 150,00 Acheter

‎Guggenmos, Josef, Schriftsteller (1922-2003).‎

‎Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. Irsee, 6. XII. 1989.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. An Rudi Hermanns: "Glück / Wir saßen, / wir standen auf, / gingen; / stiegen ein, / fuhren / und kamen an. / Wir legten an / mit unsern Kahn / an einer Felseninsel. / Die Insel war klein, / doch mit Buschwerk, Gestein / eine Urwelt für uns ganz allein".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Guglia, Eugen, Publizist und Historiker (1857-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. XII. 1901.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Die Redaction hat auf die Expedition des Blattes keine Ingerenz, sie hat bloss das Blatt zu machen: was dann mit demselben geschieht, ist Sache der Administration. Ich habe indessen Ihre Beschwerde dem Vorstand der Administration übergeben und hoffe, dass der Unregelmäßigkeit in der Zustellung der Abendpost durch seine Intervention gewiss gesteuert wird [...]". - Der in Wien geborene Historiker Eugen Guglia unterrichtete seit 1885 als Mittelschullehrer in Prag und Währing; von 1893 bis 1901 war er Professor für Geschichte und deutsche Literatur am Wiener Theresianum, bis 1909 Chefredakteur der "Wiener Zeitung", "wurde 1909 zum Hofrat ernannt und habilitierte sich 1910 für allgemeine neuere Geschichte an der TH Wien. 1919 folgte er einem Ruf an die Univ. Graz" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 770f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Wiener Zeitung" und der "Wiener Abendpost"; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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€ 120,00 Acheter

‎Guglia, Eugen, Publizist und Historiker (1857-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 12. II. 1909.‎

‎1 S. Qu.-schmal 8vo. An einen Archivar: "Beiliegende Notiz sende ich mit besten Dank zurück: der Name ist allg. unbekannt - selbst ich, der doch in der österr. Literatur etwas versiert zu sein mir schmeichle, habe den Namen nie gehört; bei völliger Unbekanntheit ist aber auch kein Interesse anzunehmen [...]". - Der in Wien geborene Historiker Eugen Guglia unterrichtete seit 1885 als Mittelschullehrer in Prag und Währing; von 1893 bis 1901 war er Professor für Geschichte und deutsche Literatur am Wiener Theresianum, bis 1909 Chefredakteur der "Wiener Zeitung", "wurde 1909 zum Hofrat ernannt und habilitierte sich 1910 für allgemeine neuere Geschichte an der TH Wien. 1919 folgte er einem Ruf an die Univ. Graz" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 770f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Wiener Zeitung".‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gumpert, Thekla von, Schriftstellerin (1810-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 2. XI. 1869.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Wohlgeboren bitte ich um Entschuldigung, daß ich beifolgende Hefte nicht Sonnabend schon geschickt habe, ich wurde so in Anspruch genommen, daß ich nicht dazu kam, sie hervorzusuchen, ich hatte den Rest bei Seite gepackt. Sie empfangen dieselben unter den gewünschten Bedingungen [...]". - Thekla von Gumpert lebte als Jugendschriftstellerin in Berlin und war von 1856 bis 1864 mit Franz von Schober verheiratet. "Ihre Schriften, in denen Gumpert die pädagogischen Leitgedanken Fröbels, Pestalozzis und Diesterwegs übernahm, sind von einem idealistisch-religiösen Weltbild geprägt und haben keinen kritischen Gegenwartsbezug. Da sie die Geschlechterrollen als göttliche Fügung betrachtete, stand Gumpert der gymnasialen Mädchenschulbildung und qualifizierter Frauenarbeit ablehnend gegenüber" (DBE).‎

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€ 120,00 Acheter

‎Gunert, Johann, Schriftsteller (1903-1982).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. V. 1968.‎

‎1 S. Gr.-4to. Mit eh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "Am schönsten sind die Zeichen geistiger Anteilnahme, die vom Empfänger nicht erwartet, ihm gutkommen".‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gunnarsson, Gunnar, isländischer Dichter (1889-1975).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Reykjavík, 2. VI. 1964.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für Glückwünsche anlässlich seines 75. Geburtstages.‎

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€ 120,00 Acheter

‎Gurschner, Alice, Ps. Paul Althof, Schriftstellerin (1869-1944).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 6. XI. 1893.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An eine Dame zur Übersendung zweier Werke "für die Bibliothek des Vereines der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen". - Nach dem Studium der bildenden Künste in Italien und Paris wandte sich die Tochter eines Bankiers dem Journalismus zu und schrieb unter dem Pseudonym Paul Althof für verschiedene in- und ausländische Zeitungen; daneben veröffentlichte sie Romane, Novellen und dramatische Gedichte; 1914 erschien ihr Roman "Semiramis". Ihr Gatte war der Bildhauer Gustav Gurschner.‎

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€ 120,00 Acheter

‎Gutberlet, Heinrich, Schriftsteller (1877-1953).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Breslau, 21. VI. 1943.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gutzkow, Karl, Schriftsteller (1811-1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 29. IV. 1873.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Freund [Name unleserlich] schickt mir 2 Nrn Ihrer Presse, die mir aufs Neue den Beweis geben, daß Sie meiner in altem Wohlwollen, alter Förderung meines Strebens eingedenk bleiben. Der Aufsatz von Schmidt frappirte mich durch die Einleitung. Woher mag der [Verfasser] die Thatsache, die allerdings wichtig ist, haben? Doch die Durchführung des Themas scheint mir etwas obenhin u. der Schluß veranlaßt mich sogar zu einer Reclamation, die ich Sie dringend bitte aufzunehmen [...]".‎

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Wien, AT
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€ 380,00 Acheter

‎Gutzkow, Karl, Schriftsteller (1811-1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Gutzkow"). Weimar, 9. I. 1862.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bei aller Bewunderung ihrer außerordentlichen Schilderungsgabe doch die Anlage zurückschicken zu müssen bedaur' ich sehr. Für Mittheilungen dieser Art bedingt der zu geringe Verlag meiner Zeitschrift entweder größere Kürze oder ein[e] Zuthat novellistischer Spannung. Letztere fehlt nicht ganz, ist aber für eine Zertheilung des Manusc[ri]ptes in 4-5 Nummern nicht nachhaltend genug [...]". - Darunter ein halbseitiges Antwortschreiben des Adressaten. - Faltspuren.‎

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€ 300,00 Acheter

‎Gyp [d. i. Sibylle Gabrielle Riquetti de Mirabeau], Schriftstellerin (1849-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. "Voici, Monsieur, l'icriture que vous désirez | Gyp". Gabrielle Gräfin von Martel de Janville schrieb unter dem Namen Gyp interessante, oft pikante Romane und Novellen, wie "Petit Bob" (1882) oder "Les femmes du colonel" (1899). - Am linken oberen Rand etwas beschabt.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gysae, Otto, deutscher Schriftsteller (1877-1947).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Gyurkovits, Georg von, Schriftsteller und Politiker (geb. 1845).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beiliegend in Eile zehn Gulden[,] in den nächsten Tagen mehr [...]". - Georg von Gyurkovits hatte von 1869 bis 1876 als Generalstabsoffizier die Balkanhalbinsel bereist, war Redakteur der "Neuen Freien Presse" und war seit 1882 Abgeordneter des ungarischen Reichstags. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen Freien Presse".‎

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€ 60,00 Acheter

‎Haas, Willy, Essayist und Kritiker (1891-1973).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Hamburg, 3. II. 1958.‎

‎1 S. Gr.-4to. An Dr. Alfred Frankenstein in Israel, der ihm eine "sympathische und verständnisvolle Kritik" über sein Buch "Die literarische Welt" (München, List, 1957) gesandt hatte: "Ein Brief aus Israel ist immer ein Brief von Freunden. - Ihre Erinnerung an die Schlamperei in der Redaktion der 'Literarischen Welt' hat mich sehr amüsiert; ja, genauso war es, es wurden immer Beiträge angenommen und dann nicht gebracht, ich konnte beim besten Willen der Riesenhaufen von Manuskripten nicht Herr werden [...] Meine alten Bücher, lieber Herr Frankenstein, sind längst nicht mehr im Handel. Sie wurden bis auf wenige Exemplare von den Nazis verbrannt [...] Aber dass Sie nicht einmal ein Rezensionsexemplar von List bekommen haben, finde ich ganz und gar nicht in Ordnung [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Welt"; im linken Rand gelocht (keine Textberührung); etwas fleckig und mit einem kleinen Einriß am oberen Rand.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Habeck, Fritz, Autor, Theaterdirektor (1916-1997).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. IX. 1966.‎

‎½ S. Gr.-4to. Dankt Josef Wesely für die Glückwünsche zu seinem 50. Geburtstag.‎

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€ 80,00 Acheter

‎Habeck, Fritz, Erzähler, Dramatiker, Theaterdirektor (1916-1997).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. sowie eigenh. Schriftstück mit U. Baden bei Wien, 28. VI. 1976.‎

‎Zusammen 6½ SS. auf 5 Bll. Gr.-4to. An Herrn Kollenbrandt: "leider kann ich Ihnen keine Normalschrift bieten, da ich alles stenographiere. Beiliegend ein paar Entwurf-Seiten zu meinem letzten Roman 'Der schwarze Mantel meines Vaters' aus dem Jahr 1974 - das Buch ist heuer erschienen".‎

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€ 120,00 Acheter

‎Haberlandt, Michael, Volkskundler (1860-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. XI. 1904.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nach reiflicher Überlegung und nachdem ich ewige Versuche wieder zur Seite gelegt bin ich zu der Überzeugung gelangt, das der besprochene Prospect zu meinem Buche: 'Die Welt als Schönheit' am zweckmäßigsten und würdigsten aus dem Vorwort und Inhaltsverzeichnis bestehen zu hätte […]". - Haberlandt rief zusammen mit Wilhelm Hein 1894 den Verein für Österreichische Volkskunde und im folgenden Jahr die "Zeitschrift für Österreichische Volkskunde" ins Leben. 1895 gründete er das Museum für Österreichische Volkskunde, dessen Direktor er 1911 wurde. - Gelocht. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des k. k. Naturhistorischen Museums.‎

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€ 90,00 Acheter

‎Habicht, Ludwig, Schriftsteller (1830-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Amalfi, 31. I. 1881.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Verleger: "Wie ich erst heut von einem lieben Freund erfahre, hat in dem in Ihrem Verlage erschienenen Werk: 'Jahreszeiten des Waidmanns' auch ein Beitrag von mir Aufnahme gefunden, ohne dass ich je nur um Erlaubniß gefragt worden wäre. Es wird wahrscheinlich meine kleine Erzählung 'Auf der Jagd' betroffen haben u. da ich nicht annehmen kann u. will, dass sich eine so geachtete Firma wie die Ihrige des unerlaubten Nachdrucks gern anklagen lassen wird, so bitte ich, zum Ausgleich der Sache, mir ein nachträgliches Honorar von 50 Mark zukommen zu lassen […]". - Seit 1845 Angestellter in einem Rechtsanwaltsbüro, bildete sich Habicht autodidaktisch weiter. Seit 1857 widmete er sich ganz der schriftstellerischen Tätigkeit. In Berlin war er zeitweise Redakteur des "Deutschen Magazins", später lebte er in Sagan, bis er sich 1881 in Italien niederließ. "Die Jahreszeiten des Waidmanns: belletristische Schilderungen aus dem Jägerleben in Prosa und Poesie zur Charakteristik des deutschen Waidwerks" erschien 1881 in Wien bei W. Braumüller.‎

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€ 140,00 Acheter

‎Hackl, Louise, Schriftstellerin (1863-1935).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Weitra, [12.] Oktober 1902.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. Beste Grüße an Camillo Horn in Wien. Auf der Portraitpostkarte ist der Schriftsteller Robert Hamerling abgebildet.‎

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€ 120,00 Acheter

‎Hackländer, Friedrich Wilhelm, Schriftsteller (1816-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 3. VI. 1871.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Bedankt sich bei einem namentlich nicht genannten Freund für ein Geschenk. - Hackländer war als Verfasser von Romanen, humoristischen Erzählungen und Lustspielen erfolgreich.‎

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€ 650,00 Acheter

‎Hackländer, Friedrich Wilhelm, Schriftsteller (1816-1877).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Stuttgart, März 1872.‎

‎1 S. 8vo. "Soldatenleben im Kinderspiel - Soldatenleben im Frieden - Soldatenleben im Kriege! - eines hat sich bei uns und dem anderen entwickelt, durch's andere erzeugt, und hätten wir nicht als Kinder mit dem hölzernen Säbel gespielt, in der Jugend nicht das Gewehr gehandhabt so würden wir beim blutigen Kriegsspiel nicht im Stande gewesen so glorreiche Erfolge zu erringen […]". - Gefaltet. - Hackländer war als Verfasser von Romanen, humoristischen Erzählungen und Lustspielen erfolgreich.‎

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€ 450,00 Acheter

‎Häberlin, Karl Ludwig, (Ps. H. E. R. Belani, Schriftsteller, 1784-1858).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("H. E. R. Belani"). O. O. u. D.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Herrn Kriete, "Mitglied des Dresdener Hoftheaters" (d. i. wohl der Sänger und Schauspieler Hans Georg Kriete, 1800-1868), bezüglich dessen Einladung, "Beiträge zu der so vielversprechenden neu[en] Zeitschrift der Telegraph zu liefern": "Ich fühle mich dadurch sehr geehrt u. werde ihr gewiß durch einzusendende Beiträge entsprechen, ob ich aber zu der [...]novelle concurrirn kann, muß ich stark bezweifeln; theils wegen der Kürze der Zeit, theils wegen [...] dringender Beschäftigung mit einem großen Werk und andern bereits zugesagten Arbeiten [...]". - Der Sohn des Staatsrechtslehrers und Historikers Karl Friedrich Häberlin verfaßte "unter dem Anagramm H. E. R. Belani eine Vielzahl von historischen, ethnografischen und biografischen Romanen, die weite Verbreitung fanden. In seiner 1851 erschienenen Erzählung 'Treu und brav' über die Revolution in Braunschweig 1830 führt er anläßlich seines 25-jährigen Schriftstellerjubiläums 59 Romane in 120 Bänden auf. Bis zu seinem Tod 1858 wurden es 64 Werke in 136 Bänden. Sein letztes Werk, das 'Goethe's Liebesleben' in einem Kranz von Novellen schildern sollte, blieb unvollendet" (Wikipedia). - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit Sammlerstempel "Graf Victor Wimpffen. Handschriftensammlung" sowie "Sammlung La Roche". Aus der 1903 versteigerten Sammlung des 1897 verstorbenen Korvettenkapitäns und Hofrats Victor Gf. Wimpffen (vgl. Mecklenburg, Vom Autographensammeln, 149); etwas gebräunt; Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Siegelbruch (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Haecker, Hans-Joachim, Schriftsteller (1910-1994).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-4to. Eigenh. Gedicht "Willkommen, neuer Tag!".‎

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‎Häser, Charlotte Henriette, Sängerin (1784-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 9. XII. 1804.‎

‎1½ SS. 8vo. "Ihren ersten Brief habe ich nicht empfangen, wohl aber Ihren zweiten. Es thut mir aber herzlich leid, dass ich Ihnen jetzt noch nicht die Summe die Sie für mich Ihrem Vetter auszuzahlen, die Güte hatten, senden kann, da ich sie bedrängten Umständen zur Folge nicht entbehren kann. Eigentlich war ich Ihrem Vetter nur 6 - nicht aber 10 xr. schuldig, und ich wunderte mich, wie Sie mehr forderten, wofür Sie allerdings nichts können […]". - Seit 1800 trat Häser als Konzertsängerin auf; 1803 folgte ihr Bühnendebüt an der Dresdner Hofoper. 1806 führte sie eine erfolgreiche Konzertreise nach Wien und Italien sowie an verschiedene deutsche Bühnen. Häser, die von dem Opernkomponisten Louis Spohr gefördert wurde, gehörte zu den ersten Opernsängerinnen, die auch Männerrollen wie beispielsweise die des Tamino in der Zauberflöte Mozarts interpretierten. Nach ihrer Heirat mit dem italienischen Juristen und Archivar Giuseppe Vera lebte Häser in Rom.‎

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