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Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich, German poet (1798-1874).
"Trostlied im heurigen Frühling 1870". Autograph dedication leaf, monogrammed "HvF". [Corvey], spring 1870.
8vo. Title page and 1 page on bifolium. "In memory of Mrs. Hedwig Stenger". - Some parts with small traces of moisture.
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Hofmann, Egon, Schriftsteller, Maler (1884-1972).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Hofmann, Ota, tschechischer Schriftsteller (1928-1989).
Autogrammkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert.
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Hofmannsthal, Hugo von, Austrian poet and playwright (1874-1929).
3 (2 autogr. and 1 typed) letters signed ("Hofmannsthal"). Rodaun near Vienna and Bad Aussee, 1925 and 1928.
Large 4to. Altogether (2+1¼+½ =) 3¾ pp. on 3 ff. With 3 (2 autogr.) envelopes. Accompanied by an autograph letter signed by his wife (Bad Aussee, 24. IX. 1928; with typed envelope). To the German poet Hermann Serz, on a poem Serz had sent him (17. XI.1925), and probably on a book which was also sent by Serz.
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Hohlbaum, Robert, Schriftsteller (1886-1955).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. V. 1923.
1 S. Folio. An den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962): "Nimm von uns beiden den herzlichsten Glückwunsch entgegen, den ich Dich auch bitte, Deiner verehrten Frau Gemahlin zu übermitteln! Wir freuten uns sehr über die gute Nachricht. Leider war ich am Festtage krank, sonst hätten wir Dir die Wünsche persönlich überbracht […]". - Hohlbaum zählte zu den meistgelesenen österreichischen Autoren der Zwischenkriegszeit. Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhüllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten (u.a. Romantrilogie "Volk und Mann: König Volk", 1931; "Der Mann aus dem Chaos", 1933; "Stein", 1935). Darüber hinaus verfasste er Künstlernovellen und -romane sowie die Autobiographie "Mein Leben" (1936). - Gefaltet. Beiliegend eh. adressierter Umschlag.
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Hohlbaum, Robert, Schriftsteller (1886-1955).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. III. 1926.
1 S. 4to. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Von einer kleinen Vorlesungsreise zurück, erfahre ich von allen Seiten, dass Sie so liebenswürdig waren, sich meiner kleinen, zwar ganz lustigen, aber recht harmlosen und unbedeutenden Sache vom ‚Grafen Lauterbach' anzunehmen. Damit Sie eine etwas bessere Meinung von mir bekommen, gestatte ich mir, mit gleicher Post mein ‚Himmlisches Orchester' zu überreichen mit meinem herzlichsten Dank […]". - Der seinerzeit vielgelesene Hohlbaum zählt zu den zentralen Figuren des politisch rechts orientierten Literaturbetriebs in der Ersten Republik, pflegte Kontakte zu nationalsozialistischen Kulturfunktionären, nahm 1937 die deutsche Staatsbürgerschaft an und wurde Direktor der Stadtbibliothek in Duisburg; 1942-44 war er Leiter der Landesbibliothek Weimar, 1950 kehrte er nach Österreich zurück. "Er widmete sich zunächst kulturgeschichtlichen Themen, wandte sich mehr und mehr der Zeitgeschichte zu und betrieb zuletzt unverhüllte politische Agitation in seinen Romanen und Pamphleten" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hohlbaum, Robert, Schriftsteller (1886-1955).
"Deutschland". Eigenh. Gedicht mit U. O. O., [1923].
2 SS. (39 Zeilen) auf 2 Bll. 8vo. In Bleistift. "Immer bist du mir zart genaht. / Segnest mein Haupt mit des Schmetterlings Flügel, / rollest im Rad und klirrest im Bügel, / dich nur schreiben die blauenden Hügel / mit ihrem Schatten über die Saat [...]". - Wohlerhalten. Abgedruckt in: Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben. Jg. 28, H. 2 (vom 15. I. 1923), S. 40.
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Hohlbaum, Robert, Schriftsteller (1886-1955).
Postkarte mit eigenh. U. Duisburg, Dezember 1941.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert.
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Hohlfeldt, Christoph Christian, Dichter (1776-1849).
Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to. 4-strophiges Gedicht, betitelt "Treue Liebe": "[…] Die Sorge späht in dunkler Nacht | Nach früher Wonne Spur. | Wir sehen, was uns froh gemacht | Und freundlich einst uns angelacht, | Durch trübe Gläser nur […]". - Leicht gebräunt, gefaltet und mit kleinen Randläsuren.
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Holbein von Holbeinsberg, Franz, Schriftsteller und Theaterdirektor (1779-1855).
Eigenh. Brief mit U. [Wien, um 1850].
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Braunschweig: "Durch die verspätete Ankunft mehrerer Gäste sind die Gastrollen des Herrn [Karl Josef] Pöck so hinausgeschoben, daß uns kaum noch ein paar Schlußopern übrig bleiben; daher müssen Sie uns Ihr Gastspiel bis zu besserer Zeit schulden [...]". - Holbein leitete bis 1853 das Wiener Hofoperntheater und schrieb eine große Anzahl von erfolgreichen Stücken. - Etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Holding, James, amerikanischer Autor (1907-1997).
Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Format:127 x 60 mm. "Best wishes to Sabrina".
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Holitscher, Arthur, Schriftsteller (1869-1941).
Eigenh. Brief mit U. London, 1. XI. 1912.
1½ SS. Gr.-8vo. Von einer London-Reise an den Reiseschriftsteller Ewald Banse (1883-1953), der ihm ein Manuskript für eine von Holitscher geplante Reihe angeboten hat: "[...] Das Werk, das Sie so freundlich sind, mir für meine Sammlung anzubieten, kommt für die Zwecke meines Verlags sehr wo[h]l in Betracht u. [lä]sst auch die Kapitelfolge das Beste erwarten. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie gelegentlich eines nächsten Aufenthaltes in Berlin mir im Verlage Fischer die Möglichkeit böten, mit Ihnen Näheres zu besprechen [...] Für die Aufforderung zur Mitarbeit an Ihrer Zeitschrift bestens dankend, erkläre ich mich sehr gerne bereit, Geeignetes im gegebenen Falle Ihnen vorzulegen". - Arthur Holitscher hatte in diesem Jahr bei S. Fischer sein Buch "Amerika heute und morgen. Reiseerlebnisse" herausgebracht, das zu einem großen Erfolg wurde, weswegen er nun offenbar eine Serie mit Reisebeschreibungen vor Augen hatte. Bei S. Fischer ist von Banse, der sich später politisch nach rechts außen bewegte, allerdings nichts erschienen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf von "Cranston's Waverley Hotel"; im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung); etwas lichtrandig.
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Holitscher, Arthur, Schriftsteller (1869-1941).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 27. IX. 1903.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An Adolf Dannegger (1880-1926), Redakteur der "Freistatt" in München: "Lieber Herr Dannegger schreiben Sie mir doch, wie es mit Ihrer Militäraffaire abgelaufen ist? Hoffentlich haben sie Sie nicht 'behalten'? Obige Adresse ist meine ständige. Berlin ist ein Narrenmarkt, ein einziges Carroussel, es gibt schon Mühe, sich da nicht den Schwindel anzudrehen. Lassen Sie nun bald von sich u. München hören. Sehr freundlich wärs von Ihnen, wenn Sie mir möglichst bald je 5 Exemplare der beiden Nummern u. den Honorarbetrag einsenden wollten […]". - Nach Stationen in Budapest, Fiume, Wien, Paris, Brüssel, Heidelberg, Rom und Florenz ließ sich Holitscher in Berlin nieder, wo er zunächst als Lektor im Verlag Cassirer tätig war. Seine gesellschaftskritischen Reportagen wurden von den Nationalsozialisten verboten, er selbst floh 1939 in die Schweiz.
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Holsten, Christian, Schriftsteller (1922-1993).
Eigenh. Brief mit U. sowie ms. Gedicht mit eigenh. Korrekturen und U. Bremen, 1. X. 1976.
Zusammen 5½ SS. auf 6 Bll. Gr.-4to. Sendet Herrn Kollenbrandt das Gedicht "Krüschen Klumbumbus" für seine Sammlung.
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Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).
Eigenh. Brief mit U. Breslau, 28. II. 1870.
2 SS. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Excellenz haben mir jüngst so thatkräftige, wahrlich unverdiente Beweise wohlwollender Gesinnung gegeben, dass ich mich eigentlich tief beschämt fühle, kein anderes Zeichen innerlichst empfundener Dankbarkeit geben zu können, als einliegendes Büchlein, welches auf den ersten Blick wohl gar für ein eitles Unternehmen angesehen werden kann. Von Ihnen hab ich das nicht zu befürchten, Sie werden den Prolog lesen und werden denken 'Er will eben das Beste erwidern, was er besitzt, und da er das aus Eigenem nicht zu beschaffen weiß, so bringt er, was ihm das Liebte ist. Ihm soll verziehen seyn!' […]". Gefaltet. - Der zunächst als Schauspieler und Theaterdirektor tätige Holtei lebte seit 1840 in Wien und war als Mitglied der "Ludlamshöhle" mit Grillparzer, Bauernfeld und A. Grün befreundet (nach Giebisch/G. 165).
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Holtei, Karl von, Schriftsteller und Theaterdirektor (1798-1880).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 21. IV. 1858.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Drei Strophen zu je vier Zeilen in sauberer Reinschrift: "Ich will genau Dein Wort erfüllen: | Die Decke nehm' ich dankbar an; | Sie soll den Alten treu umhüllen, | so lang' er sich noch regen kann [...]".
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Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O., 26. III. 1854, "Nachmittags gegen 3 Uhr".
1 S. Folio. Ein 6-strophiges Gedicht: "Ich hatte ihrer Drei verkündet, | Und freute mich wer weiß wie sehr, | Käm' zum verwechseln [!] eng' verbündet, | Einst Minchen, Linchen, Tinchen her. | Du hast des eitlen Autors Hoffen, | Du liebes Kind, zu Nichts gemacht, | Bist unbegleitet eingetroffen | um 'halber Zehne auf die Nacht.' [...]". - Der zunächst als Schauspieler und Theaterdirektor tätige Holtei lebte seit 1840 in Wien und war als Mitglied der 'Ludlamshöhle' mit Grillparzer, Bauernfeld und A. Grün befreundet (nach Giebisch/Gugitz 165). [...]". - Faltspuren; etwas knittrig.
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Holzer, Rudolf, Schriftsteller (1875-1965).
3 eigenh. Bildpostkarten mit U. Admont und Salzburg, O. D.
Zusammen 3 SS. 8vo.
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Hoppenstedt, August Ludwig, Theologe und Kinderbuch-Autor (1763-1830).
"Idee zu einem Kupfer vor dem Volksschulliederbuch". Eigenhändiges Manuskript mit U. ("Hoppenstedt"). Wohl Hannover, vor 1824.
2 SS. 4to. Wohl für den Verleger seines erstmals 1793 in Hannover erschienenen Buches "Lieder für Volksschulen" bestimmt, das bis 1823 vier weitere Auflagen erlebte. Interessante und umfangreiche Beschreibung einer ihm vorschwebenden Kupfertafel vor dem Liederbuch, aus der Hoppenstedts Persönlichkeit und sein pädagogisches Weltbild erkennbar werden. "Ein Schullehrer, in einfacher Tracht [...] sitzt unter einem Baum, mit einer Flöte, einigen Noten u. dergl. in der Hand. Ein Haufen Knaben, groß u. klein, sitzt zu seiner Linken, - ein gleicher Haufe Mädchen zu s. Rechten; u. diese alle sieht man frö[h]lich und in ungekünstelten Stellungen singen. Andre Kinder stehn schön gruppi[e]rt aufhorchend umher, - doch so, daß jedes Geschlecht für sich bleibt. Alle arbeiten, auch die Singenden. Theils stricken, theils nähen sie, - u. auch die Knaben stricken [...]". - Nach zahlreichen weiteren Details merkt Hoppenstedt an: "Ich darf wohl nicht hinzufügen, daß ich sehr natürlich mich gern bescheide, Manches auf einer einzigen Platte Unausführbare gesagt zu haben. Indeß wollte ich hiedurch auch nur meinen Wunsch zu erkennen geben [...]". - Die 5 Auflagen, die bis 1823 erschienen, enthielten, so weit wir feststellen konnten, keine solche Kupfertafel. Über Hoppenstedts sonstige Lehr- und Kinderbücher vgl. Goedeke VII 325, 25. - Sehr selten.
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Horch, Franz, Dramaturg (1901-1951).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 24. IX. 1928.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Wohl an Hans Nüchtern mit Grüßen "von meinen Urlaubstagen, die ich hier ruhig, sehr angenehm verbringe [...]". - Franz Horch war an den Wiener Kammerspielen tätig und wirkte dann zwischen 1926 und 1933 abwechselnd in Berlin und Wien (u. a. an Max Reinhardts Deutschem Theater). 1933 emigrierte er nach Wien, wo er bei Paul Zsolnay beschäftigt war, und verließ fünf Jahre später Österreich, um sich in New York niederzulassen, wo er als Literaturagent für europäische und amerikanische Autoren wie Franz Werfel, Thomas Mann und Upton Sinclair tätig war. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit Eingangsvermerken.
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Hornig, Heinrich, Schriftsteller (1876-1958).
Eigenh. Postkarte mit U. Itzehoe, 21. X. 1946.
1 S. 8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für die Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag und erkundigt sich: "Schreiben Sie doch woher Sie mit kennen? Lasen Sie etwas von mir? Ich schreibe doch nur plattdeutsch. Und meine Adresse kennen Sie peinlich genau. Bitte, offenbaren Sie mir dies Geheimnis!".
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Houssaye, Arsène, French novelist, poet, and man of letters (1814-1896).
Autograph letter signed. N. p. o. d.
8vo. 1 p. Charming letter to an unnamed friend and poet, accepting to read some of his poems and asking for something to publish in his journal L'Artiste: "Je suis très touché de votre bon souvenir. Je serai très heureux d'être interprète pour vous qui savez présenter les choses en philosophe et en poète. Et à propos de poète j'attends de vous des vers pour l'Artiste. Ne me parlez pas de vos cheveux argentés, c'est le premier givre qui frappe la montagne mais la vendange n'est pas faite [...]". - On stationery with lithgr. letterhead of "L'Artiste". - Dusted.
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Houwald, Ernst von, Schriftsteller (1778-1845).
Eigenh. Brief mit U. Sellendorf, 15. IV. 1820.
3 SS. 8vo. "Ew. Wohlgeboren Einladung zur Theilnahme an d. Aglaya ist mir sehr schätzbar. Leider kann ich für diesmahl nur zwei kleine unbedeutende Gedichte als Beitrag einsenden […]. Das Honorar überlaß ich Ihrer u. des Verlages Bestimmung, gestehe jedoch den Wunsch offen, dass ich ein Exemplar der Aglaya selbst gern behalten möchte. Mein Freund Contessa [d. i. der Dichter Karl Wilhelm Salice-Contessa] sendet nebst seinen herzlichen Grüßen auch einen kleinen Beitrag […]". - Der Jugendschriftsteller und Erzähler Ernst Christoph Freiherr von Houwald erreichte seine "größten Erfolge als Dichter [...] durch seine Dramen, die er in verhältnismäßig schneller Folge zwischen 1817 und 1827 schrieb. Sie gelangten an zahlreichen Bühnen, vor allem in Dresden und Berlin, zur Aufführung und wurden von einem breiten Publikum begeistert aufgenommen" (NDB IX, 662).
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Huch, Ricarda, Schriftstellerin (1864-1947).
Eigenh. Brief mit U. Grünwald, 8. VI. 1904.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verleger: "Dadurch dass ich nicht in München bin, hat sich die Beantwortung Ihres Briefes verzögert. Auch glaube ich kaum, dass ich Ihnen, obwohl ich gern dazu bereit wäre, ein Manuscript anbieten kann. Erstens bin ich durch einen Vertrag mit einem Verlag nicht ganz ungebunden, zweitens wüsste ich auch kaum, was an meinen Sachen so in Betracht kommen könnte; was neues habe ich sicher nicht. Doch will ich noch darüber nachdenken & würde es Ihnen mitteilen, wenn mir noch einfiele, womit ich Ihnen entsprechen könnte […]". - Gelocht.
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Huchel, Peter, Schriftsteller (1903-1981).
Eigen. Namenszug. in: P. H.: Die Sternenreuse. Gedichte 1925-1947. München, Piper, 1967.
93, (3) SS. Originalpappband in bedr. Originalumschlag. Gr.-8vo. Erstausgabe. - Vortitel mit U. und Datum ("2. IV. 1973"). - Etwas angestaubt und mit kleinen Gebrauchsspuren; der Einband mit kleineren Läsuren. WG² 4.
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Hübl, Albert, Theologe (1867-1931).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. V. 1923.
1 S. 8vo. "Gestatte mir zur Vermählung die herzlichsten Glückwünsche zu bringen. Ich benütze die Gelegenheit, um Ihnen für die liebenswürdige und eingehende Besprechung des Osterspieles den verbindlichsten Dank auszusprechen […]". - Hübl empfing 1890 die Priesterweihe und unterrichtete seit 1895 Geschichte und Geographie am Schottengymnasium. Seit 1902 Kustos des Münzkabinetts und später auch Archivar des Schottenstifts, übernahm er 1919 das Direktorat des Gymnasiums und erhielt 1927 den Titel Hofrat. Er verfasste zahlreiche wissenschaftliche Abhandlungen, u. a. "Die Inkunabeln der Bibliothek des Stifts Schotten in Wien" (1904). - Gefaltet.
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Hülsen, Hans von, deutscher Schriftsteller (1890-1968).
Ms. Dankeskarte mit eigenh. U. O. O., 5. IV. 1950.
1 S. 8vo. Bedankt sich bei den Gratulanten - darunter auch Josef Wesely - für die Geburtstagswünsche: "Allen, die so gütig waren, meines Sechzigsten Geburtstages mit Grüssen und Wünschen zu gedenken, sage ich herzlich Dank.".
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Huggenberger, Alfred, Schweizer Schriftsteller (1867-1960).
Bildpostkarte mit gedr. Gedicht und eigenh. U. Berlikon, Jänner 1954.
1 S. 8vo. Mit 2 eh. beschr. Kuverts.
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Hughes, Dorothy B., amerikanische Schriftstellerin (1904-1993).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Format: 105x30 mm. "For Sabrina".
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Hugo, Victor, French writer (1802-1885).
Album amicorum of Victor Hugo and his circle. N. p., c. 1830.
Oblong 4to. Contemporary red morocco, spine, covers leading edges and inner dentelle elaborately gilt, front cover showing crowned monogram "F.C.". Green moirée silk endpapers. All edges gilt. Comprises eight inscriptions (some mounted) by members of Hugo's circle, including Marie Nodier ("Le printemps est fini [...]", ½ p.), Félix Lecler ("Confiance", 1883, 1 p.), Louis Boulanger ("[Ode à Victor Hugo]", 1 p.), Auguste Souillard Saint-Valry ("Ode à Mr le Cte de Peyronnée", 1 p.), and, finally, Victor Hugo himself, represented by the last stanza of his poem "Ô mes lettres d'amour, de vertu, de jeunesse": "Oublions! oublions! Quand la jeunesse est morte, | Laissons-nous emporter par le vent qui l'emporte | A l'horizon obscur, | Rien ne reste de nous; notre oeuvre est un problème. | L'homme, fantôme errant, passe sans laisser même | Son ombre sur le mur!" - Several of the contributors counted among Hugo's circle of friends: Marie Nodier travelled to Switzerland with him; Louis Boulanger was the official painter of the Hugo family; Auguste Souillard Saint-Valry was a childhood friend of Hugo's and later trustee of his literary estate.
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Hugo, Victor, French writer (1802-1885).
Autograph letter signed. N. p. o. d.
8vo. 1 p. To an unidentified "Monsieur et cher poëte" whom he informs that he has recommended him for a government funding programme for young writers: "Monsieur et cher poëte, je vous lis, c'est dire que je vous aime. Hier M. Mérimé, chargé de répartir le fonds de secours littéraire du ministère de l'instruction publique, m'a demandé si je connaissais des hommes du talent qui fussent pauvres. Je leur ai donné votre nom, je leur ai dit que vous étiez un talent de premier ordre, et que l'aide venant de l'état ne pouvait aller à un meilleur que vous. Il m'a promis, et je vous écris la chose en vous serrant les deux mains [...]". - Mild toning and slight damage to left edge.
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Hugo, Victor , French novelist (1900-1944).
Autograph letter signed. London, 3. VIII. [1852].
8vo. 1 p. Bifolium with integral address panel. To "Monsieur Tarride libraire" on the publication of his "Napoléon le Petit", which Hugo had written after leaving France and going into exile in Brussels. Afterwards moving to London, Hugo wrote the present letter to his publisher, who was up to release the book illegally on August 7: "[...] je m'empresse de vous informer que vous pouvez en toute sûreté mettre sur la couverture le nom de M. Jeffs comme éditeur".
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Humboldt, Wilhelm von, German philosopher and diplomat (1767-1835).
Autograph letter draft (unsigned). Burgörner, 2 Dec. 1824.
Small 4to. 2¼ pp. on bifolium. In German, to Mr. Zimmermann at the Higher Regional Court at Naumburg, regarding the liquidation proceedings of the heirs of Oberhofmeisterin von Lengefeld. The decedent was probably Luise von Lengefeld, née von Wurmb, Friedrich von Schiller's mother-in-law, who had died in 1823. - II: Slightly browned due to paper.
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Humboldt, Wilhelm von, German philosopher and diplomat (1767-1835).
Autograph letter draft (unsigned). Burgörner, 2 Dec. 1824.
4to. 2¼ pp. on bifolium. To Mr. Zimmermann at the Higher Regional Court at Naumburg, regarding the liquidation proceedings of the heirs of Oberhofmeisterin von Lengefeld: "Es hat mich jemand um Nachrichten über eine Concurssache gebeten [...] Die Erben der in Rudolstadt verstorbenen Oberhofmeisterin von Lengefeld haben ein Capital, ich glaube von 2,000 M [...]". - The decedent was probably Luise von Lengefeld, née von Wurmb, Friedrich von Schiller's mother-in-law, who had died in 1823. - Slightly browned due to paper.
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Huna, Ludwig, Schriftsteller (1872-1945).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für die ihm übersandten Geburtstagswünsche.
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Hundhausen, Vincenz, Schriftsteller (1878-1955).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Februar 1936.
½ S. 8vo. ... Nah bleibt das Nahe und das Ferne fern / der reifen Lebensweisheit und dem Kinde.
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Hunter, Alan, amerikanischer Autor (1922-2005).
Albumblatt mit ms. Widmung und eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "To Sabrina - Greetings!".
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Huxley, Elspeth, britische Schriftstellerin (1907-1997).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., November 1987.
½ S. 8vo. "For Sabrina with best wishes".
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Imhoff, verehel. Helvig, Anna Amalie von, Dichterin (1776-1831).
Eigenh. Brief mit U. ("Amalie Helvig geborne Freyin von Imhoff"). Berlin, 7. II. 1820.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit Siegel. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da Sie hochgeschäzter Herr die Ihnen übrigen Exemplare des Mährgens vom Wolfsbrunnen doch nicht weiterdisponiren, so ersuche ich Sie mir das Ganze gefälligst zu schiken; da es mir so oft vorkommt[,] um irgend eine meiner Arbeiten angesprochen zu werden und ich nichts besseres thun kann als die Anfragenden mit dieser kleinen Arbeit abzufertigen, die ohnehin fast gar nicht im Buchhandel gekommen ist. Auch nach Schweden habe ich in Kurzem Gelegenheit noch welche zu schiken, da man mir von dort aus geschrieben daß die von Ihnen dahin gegangenen bereits vergriffen sind. Wollen Sie die Gefälligkeit haben den Bedienten wissen zu lassen wann er das Ganze abholen kann. Die kleine Berechnung, welche Sie etwa noch dabey mit mir haben könnten erbitte ich mir zugleich und habe die Ehre mit besonderer Hochachtung zu verbleiben [...]". - Amalie von Imhoff war zeitweilig Mitglied des Heidelberger Romantikerkreises um Sulpiz Boisserée gewesen; ihre "Sage vom Wolfsbrunnen", die auf die lokale, schon von Opitz bedichtete Legende anspielt, war 1814 erschienen. - Das Gegenblatt am Rand im Umfang eines Blattdrittels beschnitten (Verlust der Adresse).
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In der Au, Annemarie, Schriftstellerin (1924-1998).
Eigenh. Gedicht mit U. Krefeld, 19. XI. 1988.
1 S. Gr.-4to. "Herbst / Auf einsamen Pfaden fangen dich / Altweibersommers Fäden, / Verstricken deine Sehnsüchte / in Sommernachbrüten / und Winterangst. / Nur der Fühling / scheint nicht verloren. / Er blinzelt dir zu / aus Birkenrinde / und Margeritenspur ".
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Ionesco, Eugène, Romanian-French playwright (1909-1994).
Autograph letter signed. Paris, 1953.
4to. 1 page. With autogr. envelope. To Jacques Brenner, about an appointment. - Together with an invitation card, signed by Ionesco, for the rehearsal of his "Victimes du devoir" (together with "Les Lettres portugaises") at the Théâtre de Poche Montparnasse by the company Antoine Bourseiller on 14 May [1965].
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Irving, Washington, American writer (1783-1859).
Autograph notes (fragment). No place, [ca. 1808].
Ca. 167 x 45 mm. The lower end of a page containing fragmentary notes, probably for his satirical "History of New York" (1809): "as successful in negotiation as open force like Publicola - see Red book. under Politician: Transpose the dissertation on treaties to the first part of his reign. Alter his speech & make it positive & hard upon the people. Give the old one if possible to Van Twiller. Give hints about the Law of the Locrians [...]".
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Jacob, Heinrich Eduard, Schriftsteller (1869-1967).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Heinrich Ed. Jacob"). [Semmering, um 1930].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Frau Prof. Vera Wiesel mit einem Urlaubsgruß vom Semmering.
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Jacobowski, Ludwig, Schriftsteller (1868-1900).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 1. XII. 1898.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Redaktion der "Poetischen Flugblätter", herausgegeben von Josef Kitir und Carl Maria Klob in Wien: "Besten Dank, sehr geehrte Herren, für Ihre Zeitschrift! Gern gestatte ich Ihnen, meinen Namen mit aufzuführen […]". - Jacobowski gründete 1890 gemeinsam mit Richard Zoozmann die Berliner Zeitschrift "Der Zeitgenosse" und gab im Verlauf seines Lebens drei weitere Zeitschriften, u. a. seit 1898 die "Gesellschaft" heraus. Er arbeitete im "Verein zur Abwehr des Antisemitismus" und war Gründer des Berliner Klubs "Die Kommenden", dem Schriftsteller und Künstler angehörten. - Beschnitten (ohne Textverlust).
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Jacobson, Benno, Schriftsteller und Journalist (1859-1912).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. XII. 1901.
1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Frau Doktor: "Verzeihen Sie, wenn ich nicht früher dazu komme, Ihr liebenswürdiges Schreiben zu beantworten. Die Einladung zur Mitarbeiterschaft ist für mich sehr schmeichelhaft. Leider kann ich den gewünschten Beitrag nicht leisten [...]". Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Redaction des Berliner Börsen-Courier.
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Jacobson, Eduard, Mediziner und Dramatiker (1833-1897).
Eigenh. Albumblatt mit U. Swinemünde, 18. VII. 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Ein schlechter Dienstmann ist der Wein, Man schickt ihn in den Magen, Er schlägt den Weg zum Kopfe ein, frägt nicht nach Missbehagen. Drum muß man ihn genau betrachten, Und sorgsam auf die Marke achten [...]". - Jacobson studierte Medizin in Berlin und wurde 1859 promoviert. Nach seinem ersten großen Erfolg als Theaterschriftsteller mit dem Schwank "Faust und Gretchen" (1856) beschloss er sich dieser Tätigkeit fortan von Berufs wegen zu widmen. Zusammen mit Gustav von Moser, Otto Girndt, Rudolf Kneisel und Julius Rosen, zumeist jedoch allein, schrieb er mehr als hundert erfolgreiche Bühnenstücke, Schwänke und Possen.
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Jacobson, Leopold, Redakteur und Schriftsteller (1878-1943).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 24. I. 1903.
1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. "Es wird die Spur von meinen Erdentagen nicht in Aeonen untergehen! (Goethe)". - Jacobson schrieb als Journalist für die "Deutsche Zeitung", wechselte dann zum "Neuen Wiener Journal" und ging als dessen Korrespondent nach Berlin. Nach einer Periode als erster Redakteur der "Berliner Morgenpost" kehrte er als Theaterkritiker des "Neuen Wiener Journals" nach Wien zurück, wo er zum Chefredakteur des Blatts aufstieg.
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Jäger, Karl, Direktor an der Wiener Urania (1871-1960).
Eigenh. Brief mit U. O. O., Mai 1923.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nehmen Sie freundlichst meine allerherzlichsten Glückwünsche zu Ihrer Vermählung entgegen. Möge die Zufriedenheit eine getreue Hüterin Ihres Heims sein […]".
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Jäger, Karl, Direktor an der Wiener Urania (1871-1960).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.
¾ S. (2 Zeilen). 8vo. "Auf d'Haar mag er hinfalln, - dös gschiacht uns ja all'n - Nur auf's Herz, nur auf d'Liab därf der Reif halt ned falln!". - Die Bildseite nach dem Öl-Portrait Karl Jägers der Malerin Mina Loebell (1877-1956).
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Jammes, Francis, Schriftsteller (1868-1938).
Eigenh. Brief mit U. O. O., [wohl 1899].
1 S. Gr.-schmal-4to. Mit einer Beilage (s. u.). Wohl an einen Redakteur: "[...] Quand désirez vous avoir ma poésie: le poète et l'oiseau? J'aimerais bien avoir l'épreuve tir à l'avance. Quand ça paraîtrait-il? Le dessin de Lacoste [...] est admirable. Avez vous vu de ses toiles? Il faudra bien que l'on finisse par voir, comme disait Gide 'ce qu'il y a dedans', puisque 'ça y est'. Si Lacoste n'a pas de génie, je consens à n'être que le dernier des poètes [...]". - Das Gedicht "Le poète et l'oiseau" war im Oktober 1899 entstanden. - In großer Schrift schwungvoll geschriebener früher und schöner Brief; etwas gebräunt und fleckig. - Beiliegend: Francis Jammes. Der Hasenroman. Übertragen von Jakob Hegner. 2. Auflage. München, Kurt Wolff, [um 1917]. (2), 74, (2) SS. Mit zahlr. meist ganzseitigen Lithographien von Richard Seewald. Privater Halbleinenband mit Rückenschild. 4to. Schön illustrierte Ausgabe des zuerst 1903 erschienenen Romans. 1 Bl. mit repariertem Einriß; in der zweiten Hälfte durchgehend eine Druckstelle im unteren Rand, diese am Schluß leicht fleckig; etwas gewellt.
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