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‎Zenneck, Ludwig, Naturwissenschaftler (1779-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 18. X. 1832.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Buchhändler J. G. Calve in Prag, dem er zwei Titel zum Verlage anbietet: "Die eine [Schrift], welche etwa 36-40 Druckbogen einnehmen wird, betrifft die so wichtige Lehre von der Luft [...] Die andere kleine Schrift (von etwa 9-10 Druckbögen) ist der Entwurf einer Physik, bey welcher die Hauptlehren nach einem festen Princip zusammengestellt sind (was sonst nicht der Fall ist) [...]”. - Zenneck war Professor für Naturgeschichte und Chemie am landwirtschaftlichen Institut in Hohenheim; nach mehrjähriger Tätigkeit als Privatdozent für Agrikulturchemie und Entomologie an der Universität Tübingen lebte er bis zu seinem Tod als Privatgelehrter in Stuttgart.‎

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‎Zenzi, Silvestro, Mediziner.‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. [Wien] und Be[r]gamo [?], 1841 und 1843.‎

‎Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Der Brief mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84). - Zenzi war, wie auf beiliegendem Sammlungsumschlag vermerkt, Arzt in Padua. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

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‎Zycha, Adolf, Jurist (1871-1948).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Hall in Tirol, 31. VII. 1903.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Direktion der Universitätsbibliothek Wien mit der Versicherung, "die Rückerstattung der eingeforderten Bücher" veranlaßt zu haben, und der Bitte, "mir das Quellenwerk Cod. dipl. Silesiae Bd. 20. II 192.397 noch zu prolongieren". - Adolf Zycha war als Professor für Deutsches Recht an der Universität Bonn tätig. Zu seinen Veröffentlichungen gehört u.a. ‘Das böhmische Bergrecht des Mittelalters’ (1900) und "Über den Ursprung der Städte in Böhmen und die Städtepolitik der Premysliden" (1914). Vgl. DBA II 1457, 373-375.‎

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‎Gambarana, Giangiacomo di, Bischof von Albenga (gest. 1538).‎

‎Brief mit 1½ Zeilen eigenh. Nachschrift und U. [Albenga], 23. I. 1530.‎

‎½ S. mit Adresse und papiergedecktem Siegel verso. Folio. Kein Wasserzeichen erkennbar. Als Bischof von Albenga in der Provinz Savona, Ligurien, an den Statthalter Camillo Lucarello, in Rechtssachen: "[...] sono stati da nui l'iniquisitori Rechanatesi per la causa del balivo già ritinuto in Rechanati. Et fortemente ob spiritum praeptum condennatum et factomi intender essere contenti star alla dichiaratione per nui in tali casi da farsi. Et essendosi cusì ad nui rimessi ne siamo risoluti et per vos commettemo che quando loro coram vobis idonea cautione che stando declarationi nostre et iuris in ca' Parido Ma.triso nulath' siano molestati et cusì voi ordinarete che data huius more cautione non si molestino praemissis [?] inquisitionis comendatione lapsu [...] minoru ceterisque contrariis non obstant quibusqumque et tu valet etc."; die schwer leserliche Nachschrift: "ut solvito omnem penam per nos [...] auditoris [...]". - Gegenzeichnung von Felice Ricchobaldi. Kl. Papierdurchbruch neben der Unterschrift (keine Schriftberührung).‎

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‎Melanchthon, Philipp, humanist and reformer (1497-1560).‎

‎Autograph letter signed ("Philippus"). [Wittenberg], Easter [14 April 1555].‎

‎Folio (194 x 320 mm). In Latin. 2 pp. Matted and framed. To the Protestant theologian Sebastian Boetius in Halle, writing to recommend the young priest Christian Hertwig junior. Boetius (1515-73), who had studied under Luther and Melanchthon at Wittenberg, succeeded Justus Jonas as superintendent of Halle and founded the famous Library of St Mary, still in existence. - In his letter, Melanchthon reminds his former student that their minds often run in the same channel, as their letters show, and describes the role of the ideal pastor. He recommends Hertwig for such a position, both on the strength of his doctrines as on that of his moral fibre: "S[alutem] d[ico] reverendo vir & cariss[imo] frater. Memini antea in quada[m] ad te epistola hac uti similitudine, de qua sepe cogito. Ut in navi remiges, amisso gubernatore, cuius cernere signa & cora[m] audire ma[n]data potera[n]t, necesse est sua sponte maiore cura concordia[m] tutti et co[n]silia co[n]ferre. Sic nos oportet co[n]iu[n]ctiores esse, cu[m] principes cura ecclesiar[um] paru[m] adficiantur, ac insu[m]eamur summu[m] gubernatore[m] filii dei qui non deerit nobis invocantib[us] ipsu[m]. Spes facta est huic Christiano Hertwik nato ex pastore ecclesia vicina oppido Hertzberg, prafectu[m] vestru[m] ei commendatu[rum] esse ecclesia[m] qua[n]da[m]. Quare te oro ut p[er]fecto eu[m] co[m]me[n]des, sed ita ut tu quoq[ue] consideres doctrina[m] & mores huius iuvenis. Vides quale sit seculu[m] in hac circumstantia [?]. Ideo qua[n]tu[m] potes vicinis ecclesiis consulito. De sale tibi gratia[m] habeo, et si nollem te sumptus fecisse mea causa. Sed benevolentia tua delector. Mitto pagellas, quia alia nu[n]c no[n] erant ad manu[m] [...]". - Christian Hertwig (b. in Buckau c. 1530, d. before Oct. 1574) was probably the elder of two sons of the like-named former Augustinian monk C. Hertwig (c. 1495-1562), who left his order in 1526 and was recommended to the Elector by Justus Jonas and Luther in 1531. Christian the younger studied at Wittenberg for a year before teaching the gospel in Brandenburg. Twice Melanchthon interceded on his behalf: on 25 March 1555, shortly before the present letter to Boetius, he provided Hertwig with a personal letter of recommendation, quoting Georg Buchholzer's praise for the young man and appealing to anyone in a position to help to provide him with an office (CR VIII, 449f.). - Slightly browned; traces of folds. Altogether in fine condition. Unpublished. Melanchthons Briefwechsel (ed. H. Scheible), vol. VII, p. 295, no. 7449. Koehler, Epistolae quaedam Phil. Melanthonis (1802), 37 note x. De Wette/Seidemann, Dr. Martin Luthers Briefe VI (1856), 646.‎

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‎Hoffmann, Josef, Architekt und Kunstgewerbler (1870-1956).‎

‎Von Hoffmann eigenhändig mit Deckweiß überarbeitete und beschriftete Originalphotographie. [Wien], um 1950.‎

‎22,7:14,5 cm. Die S/W-Aufnahme (rückseitig gestempelt: "Martin Gerlach | Fotografisches Atelier") eines mit dem erhabenen Stadtwappen Wiens gezierten Keramikkrugs von Hoffmann zur Erhöhung der Schattenwirkung mit Deckweiß gehöht, rückseitig mit Bemaßung versehen und eigenh. beschriftet: "Keramik | Hoffmann | Powolny". - Der Bildhauer u. Keramiker Michael Powolny (1871-1954) arbeitete schon bei der Ausstattung des Cabaret Fledermaus mit dem Begründer der Wiener Werkstätte zusammen und unterrichtete ebenso wie Josef Hoffmann selbst an der Wiener Kunstgewerbeschule.‎

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‎Ertler, Bruno, Schriftsteller (1889-1927).‎

‎Eigenh. Widmung in: [Adolf] Oberländer: Heiteres und Ernstes. Hg. von G[eorg] J[acob] Wolf. München, Delphin Verlag, [1917].‎

‎22, (2) SS. Mit 31 Bildern auf 12 Tafeln und im Text. Illustrierte Originalbroschur. 8vo. Die ganzseitige Widmung am vorderen Vorsatz: "Der Weg zu d'r Prüfung ||: is stoani' :|| Drum geht ma'n halt nit gern ||: allani' :|| / Zum Gedenken an oben bezeichneten gemeinsamen Weg u. sein Endziel vor Weihnachten 1916 [...]" (dat. Graz, Neujahr 1916/17). - Bindung etwas gelockert, Rücken mit kl. Einriß; an den Kanten leicht bestoßen; der Text mit zahlr. Anstreichungen.‎

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‎Adams, John Quincy, Maler (1874-1933).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 27. IV. 1928.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-kl.-8vo. Der Sohn des an der Wiener Hofoper engagierten Heldentenors Carl Adams verbrachte seine Jugend in den USA, besuchte im Jahre 1891 die Wiener Malschule von Robert Scheffer und studierte seit 1892 an den Akademien der bildenden Künste in Wien, München, Paris und London; 1903 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. "Während des Ersten Weltkriegs malte Adams als Mitglied der Kunstgruppe des k.k. Kriegspressequartiers hauptsächlich Militärbilder; 1917 wurde ihm der Professorentitel verliehen" (DBE). Der "zu seiner Zeit vielbeachtete Porträtist der Wiener Gesellschaft [...] bemühte sich in seinen Darstellungen besonders um naturalistische Details" (ebd.).‎

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‎Albert, Joseph, Photograph (1825-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 2. V. 1878.‎

‎1 S. 4to. An den Kunsthändler und Verleger Valentin Andreas Heck (1842-1905): "In dem Ihnen zur gefl. Accepteinholung übermittelten Appoint auf O. K. habe ich das Datum einzusetzen absichtlich unterlassen. Der Herrn O. K. gesetzte Termin ist ultimo Juni; Sollte derselbe jedoch, wie Ihnen schon bemerkt, um einen Monat längeren Termin wünschen, so bitte ich das annehmen zu wollen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Gefaltet. - Albert gründete 1850 in Augsburg ein photographisches Atelier, das er 1858 nach München verlegte. Durch Verwendung von Glasplatten als Träger der Druckschicht vervollkommnete er 1868 den Lichtdruck, der nach ihm Alberttypie genannt wird. Er gehörte zu den ersten, die die Photographie zu reinen Reproduktionszwecken verwerteten.‎

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‎Alechinsky, Pierre, Belgian artist (b. 1927).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 20 Jan. 1959.‎

‎Oblong small 4to. 2 pp. To the Belgian author, filmmaker and documentarist Henri Storck, who apparently had asked him some advice about the XXe arrondissement in Paris; Alechinsky outlines the real estate situation in his district: "Cher Henri, ce serait merveilleux de vous revoir en voisin ; voilà la situation : A ne pas acheter avant d'être fixé sur les intentions du ministre de la Reconstruction, il y a dans l'air des projets d'aménagement du XXe, et notre rue pourrait bien être un jour livrée aux architectes. Donc, à ne pas acheter pour le moment. A ne pas conseiller à un ami. Les Qu* [illegible] en veulent 4.000.000, mais ils n'ont pas trouvé d'acheteur… Un voisin vient de vendre 3.300.000 le même genre d'appartement. Bon. Il serait préférable, et je pense que les Qu* seraient intéressés, de louer au mois. Je sais que s'année dernière ils louaient 40.000 frcs/mois meublé, avec chauffage central en état. Aujourd'hui, je ne sais pas si les meubles restent, et le chauffage central (la chaudière) est claquée. Voilà la situation. […]". - On headed paper "Telegram"; small damage to edges, and slightly dust-soiled.‎

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‎Allemand, Sigismund L', Maler (1840-1910).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 1. I. 1910.‎

‎62 x 106 mm. Bedankt sich für eingetroffene Neujahrswünsche.‎

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‎Allgeyer, Julius, Kupferstecher, Photograph und Schriftsteller (1829-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 3. VI. 1900.‎

‎1 Seite. 8vo. Dankt der Adressatin für die Publikation eines Buches mit Märchen und Erzählungen eines verstorbenen Freundes.‎

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‎Altenbourg, Gerhard, Maler und Graphiker (1926-1989).‎

‎2 eigenh. Briefe, 3 eh. Briefkarten und 1 eh. Bildpostkarte, alle mit U. Wohl überwiegend Altenburg, 1971 bis 1975.‎

‎Zusammen 6½ SS. auf 6 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An den befreundeten Kunstsammler Johannes Röhler in Zeitz. Die beiden Briefe mit ausführlichen Dankesworten für gemeinsam in Zeitz und Umgebung verbrachte Sommertage der Jahre 1973 und 1974, die Karten mit Geburtstagsgruß, Terminabsprachen u. a. "[...] Dank für die Tage in dieser paradiesischen Landschaft, für die Besichtigungen, die möglich wurden: Eisenberg, Greiz, Gnandstein, Wechselburg, Krossen .. Alles war übersonnt, und die Tage, die dem Wandern galten [...] sie waren alle von einer lauteren Stimmigkeit und Harmonie. Die Schreie der Häher liegen mir noch im Ohr. Der Duft des Holunders und des Windes, der über den Gräsern harft, ist mir noch voll gegenwärtig [...] Dank für die Tage und Dank für den Austausch der Gedanken, die die Tage erst zu solchen machten. Manchmal möchte man die Zeit anhalten! [...]" (26. VI. 1973). - "Es gibt einen Satz von Erhart Kästner aus dem Buch 'Aufstand der Dinge', der mir im Sinn liegt, mir nachgeht und das Erlebnis des Borntales aufzuschließen scheint. Er lautet: 'Denn es ist noch nicht ausgewiesen, daß wir ein Leben ohne Wunder aushalten'. Nun ist aber das Wunder die Steigerung, die seit dem ersten Dortsein auf geradezu unwahrscheinliche Weise immer wieder unter Beweis steht [...]". - Das Briefpapier mit Blindstempel "Altenbourg" in der linken oberen Ecke.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975).‎

‎3 eigenh. Bild- bzw. Portraitpostkarten mit U. Wien, 1947 bis 1956.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. Qu.-8vo. Tls. mit eh. Adresse. An die Bildhauerin Margarethe Feslinger mit Wünschen zu Neujahr, Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und betr. der Zusendung eines Drucks für ihren Sohn, "der mit gleicher Post an Sie abgeht" (Bildpostkarte v. 17. I. 1956; die Bildseite mit einer Abbildung der von Ambrosi geschaffenen Büste von Eduard Heinl, von 1946 bis 1948 Bundesminister für Handel und Wiederaufbau. ).‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 24. II. 1956.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Wünsche zu meinem 63. Geburtstag. Ich vermag 120 Kilo zu heben und 80 Kilo schwere Lasten 200 m. weit zu tragen, ohne zu ermüden und wünsche Ihnen dasselbe für diese Jahreszahl Ihres Daseins […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt eine von Ambrosi geschaffene Marmorbüste von Mrs. Campbell-Fairfax.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Innsbruck, 6. X. 1956.‎

‎1 S. 8vo. An Josef Wesely: "[…] Seit Mitte Juni arbeite ich hier am Wiltener Friedhof am Aufbau eines großen Grabmals. Es wird ein Halbtempel aus 27 Tonnen polierte Granitsteine mit einer Gruft und Fundamenten 35 Tonnen Beton und 2 Tonnen Eisenarmierungen. 1957 bis 1958 schaffe ich dafür die 22 Tonnen schwere Auferstehungsgruppe in Marmor! - Der Tempel wird wohl am 20. Oktober fertig! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi und Arbeiter beim Aufbau eines Gerüstes.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 7. III. 1961.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für die Äpfel! - Das erinnert an gute alte Zeiten! Auch Michelangelo bekam Birnen, Äpfel, Märzkäse und dergleichen, wie es aus seinen Dankbriefen ersichtlich ist! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi in seinem Atelier.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, Ostersonntag 1968.‎

‎1 S. 8vo. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre Osterwünsche! - Diesmal war es ein zu kaltes Osterfest, aber was alles habe ich in meinem nicht kurzen Dasein mitgemacht! Man muß sich alle Tage am Morgen schon glücklich sagen: welches Glück, daß man nicht blind ist! - Hier sehen Sie den Anatomen bei einem präparierten Skelett eines Riesen 2 m 17![…]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi neben dem erwähnten Skelett des Riesen.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer (1893-1975).‎

‎Eigenh. Gesprächszettel mit Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. 8vo. Bleistift. "Das wollte ich wissen! Die Verarbeitung braucht 5-6 Wochen, also müßte spätestens 2. III in Graz sein [...]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Nach Abschluß der Lehre in Prag und Graz ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z. B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914).‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer (1893-1975).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 18. II. 1937.‎

‎¾ S. 4to. An Anton Poschacher (1889-1967), Direktor der Granitwerke in Mauthausen: "Kaum aus dem Marmorbruch aus Laas zurückgekehrt musste ich nach Kärnten fahren und von hier zurückgekehrt muss ich Ihnen leider sagen, dass durch diese unvorhergesehenen Reisen, die unerlässlich waren, es mir micht [!] möglich war, nach Graz zu reisen wegen Offertgenehmigung der Steinmetzfirma. Ich ersuche Sie freundlich, mit der Absendung der Blöcke bis Ende kommender Woche, d. i. Ende Februar warten zu wollen. So haben Sie es mir anfangs auch geschrieben und so habe ich dann über meine Zeit und Einteilung disponiert […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Nach Abschluß der Lehre in Prag und Graz ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z. B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Empfangsstempel.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U ("Ambrosi, Bildhauer in Wien). Wien, 2. IV. 1948.‎

‎1 S. 4to. An Josef Wesely: "[…] Ich habe diese drei letzten Jahre so unvorstellbar mühsälige (sic) Aufbauarbeit geleistet, daß ich müde bin. Zudem ist am 15. März 1948 mein letzter am Leben gewesener Bruder gestorben und ich bin so gänzlich der Letzte eines 466 jährigen Geschlechtes. Gänzlich vereinsamt. - Hätte ich nicht meine gute Frau und meine riesenhafte Arbeitslust, wäre mein Leben das Trostloseste, das ein Mensch zu tragen hätte … bald sind es 49 Jahre, daß ich gänzlich taub bin… Leben Sie wohl und stecken Sie diesen üblen Brief in den Ofen, doch üble Gedanken hat, wer ununterbrochen bedrückt ist ….". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock.‎

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‎Ander, Charlotte, Schauspielerin (1902-1969).‎

‎Visitenkarte einer Grete Schütz mit eigenh. U. und Tel.-Nr. O. O. u. D.‎

‎1 S. 43 x 100 mm.‎

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‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Wien, 26.12.1910 und 18.01.1911.‎

‎Zus. 5 SS. 8vo. Bedankt sich bei der Adressatin für Einladungen.‎

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‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("HvAngeli"). O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen Hofrat: "Es hat mir zu leid gethan, daß ich Ihren Besuch versäumen mußte, und beeile ich mich mitzutheilen, daß ich leider auch heute gleich nach Tisch fort muß. Von morgen an bin ich aber bis 4 Uhr gewiß zu Hause, und hoffe ich, daß Sie mir Ihren lieben Besuch nicht vorenthalten werden [...]". - Geboren als Sohn eines Gastwirts aus ursprünglich adliger venezianischer Familie, studierte der in Ödenburg geborene Angeli an der Akademie der bildenden Künste in Wien, seit 1855 an der Düsseldorfer Akademie und von 1856 bis 1859 bei Emanuel Leutze. "Nach Studienreisen durch Italien, Frankreich und die Niederlande berief ihn König Ludwig I. an die Kunstakademie in München, wo Angeli sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß" (DBE). 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand von 1870 bis 1872 und von 1906 bis 1910 der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Portraitmalerei an der Wiener Akademie. "In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen wie ‚Maria Stuart bei Verlesung des Todesurteils' (1857). 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Portraitist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg. Angeli wurde 1907 geadelt" (ebd.).‎

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‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Maler Hans Stalzer (1878-1940): "Für Ihre und Ihrer Frau Gemalin [!] Neujahrswünsche besten Dank sagend, erwidere ich dieselben herzlichst […]". - König Ludwig I. berief Angeli an die Kunstakademie in München, wo er sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß. 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen, 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Porträtist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg.‎

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‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 5. I. 1922.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An Hans Stalzer: "Ihrer Frau Gemahlin und Ihnen danke ich bestens für Ihre Glückwünsche und erwidere dieselben herzlichst".‎

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‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Sendet Neujahrswünsche an Hans Stalzer. Am oberen Rand gelocht.‎

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€ 120.00 购买

‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎70 x 106 mm. "Erwidert Ihre freundlichen Wünsche herzlichst". - Am oberen Rand gelocht.‎

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‎Armitage, Kenneth, Bildhauer (1916-2002).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 16. X. 1997.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Wolfgang Windhausen: "Thanks for your kind arguing. I am not able to send you a 'little painting' as I am a sculptor and have been all my long live (81 years)".‎

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‎Bail, Joseph, French painter (1862-1921).‎

‎Autograph letter signed ("JBail"). N. p. [Paris], 26. III. 1898.‎

‎8vo. 1p. To the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, announcing the completion of a painting for the Paris Salon and asking Merson to take a look at it: "Le tableau que je destine au Salon est terminé. Si il pouvait vous être agréable de venir le voir je serai chez moi le jeudi [...]". - If the painting mentioned in the letter is identical with the final Salon-piece it would be "Reflets de cuivre", one of Bail's typical genre paintings. - On mourning paper. With tears to the folds. Toned.‎

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‎Banko, Julius, Direktor der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums (1871-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 7. I. 1919.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Briefpostkarte an Julius Ritter von Newald, in der Julius Banko ihm den Erscheinungsort eines besprochenen Werkes von Tietze mitteilt.‎

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‎Barillot, Léon, French painter and engraver (1844-1929).‎

‎Autograph lettercard signed. N. p. [Paris], "Mercredi Matin [26. II. 1896, poststamp].‎

‎12mo. 1p. With autograph address. To the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, informing him that his painting "Boeufs à la porte d'une auberge" has been sent to Toulouse and is therefore not available for an exhibition, probably the Exposition de Bordeaux: "Pendant que vous m'écriviez votre lettre si cordiale des 'bœufs à la porte d'une auberge' j'en allaient chez Toussaint à destination de Toulouse. - Vous voyez que je n'avais pas oublié ma promesse. Je ne regrette qu'une chose c'est que l'œuvre ne soit pas plus importante mais puisque vous portez un intérêt aussi vif à Toulouse je m'arrangerai pour envoyer mieux l'an prochain." - Well preserved.‎

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‎Baskin, Leonard, American sculptor, book-illustrator, wood-engraver, printmaker, and graphic artist (1922-2000).‎

‎Autograph letter signed ("Leonard"). Little Deer Isle, Maine, 27. VI. 1962.‎

‎Small 4to. 1 p. An "dear Ding": "Since we have removed to our erimitage [!] on the edge of the sea our business will have to wait unto the fall when I will send all the prints that you & Mr. Zigrosser [d. i. Carl Zigrosser (1891-1975), der damalige Kurator des Philadelphia Museum of Art Prints] wish to see. Soon after the opening of my show, 4 days later, in fact, I went to Europe for 2 weeks of rest (haha) sport (looking for prints, books & drawings) & to attend the opening of a retrospective show of my prints [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse.‎

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‎Baumeister, Willi, Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1889-1955).‎

‎Ms. Brief mit Zeichnung und eigen. Brief, beide mit U. [Stuttgart], 19. XI. 1941 und 23. VI. 1944.‎

‎Zusammen 4 SS. An Dieter Keller, den Stuttgarter "Kosmos"-Verleger (1909-1985), der zu einer Reihe von Künstlern der Moderne, darunter auch Baumeister, enge Freundschaft pflegte. - 1941 (Typoskript): An seinen Freund an der Ostfront. Er berichtet von einem Missverständnis hinsichtlich der Kosmos-Bücher "o schmach, o wehmut, was habe ich aus purer dummheit, aus einfalt, getan, gemacht, gelüftet den schleier der preiswerten bücher [...]". Das gelbe Briefpapier verwendet er wieder, "dass sie einen tropfen laune bekommen mögen". - Berichtet von seinem Besuch bei den Axenbrüdern und seiner "eiszeitmalereitechnikforschung ›forschung‹ ist dabei etwas überheblich". Baumeister hatte sich in diesen Jahren mit prähistorischer und primitiver Kunst befasst. - Erwähnt auch einen Besuch der "kerko", wohl Ida Kerkovius, die wieder ein paar Schüler habe. - Einige eigenhändige Korrekturen und Zusätze, am Ende das "Selbstporträt an der Schreibmaschine sitzend" (Tusche, ca. 6:13 cm). - Dieter Keller wurde kurz vor der Schlacht von Stalingrad nach Italien versetzt. - 1944 (eigenhändig): "Die mod. Kunst lehrt Freiheit, deshalb animiert sie auch in diesem Sinn am einzelnen Stück weiter zu machen. Der Nordpol ist nicht allein oben, sonder überall ist oben u.s.w. Alle Möglichkeiten liegen oen. [...] Der Stehkragen war früher ein Ausdrucksmittel für männliche Tugend, irrationaler Art, da er unpraktisch u. quälte und gehörte damit in die primitive Vorstufe zur Tätowierung, die zwar Schmuckbedürfnis aber damit noch nicht genug erklärt ist. Bei ›schönen‹ Dingen frage man nicht nach dem Zweck u.s.w. sondern nach dem Wert der Anregung zum Irrationalen. O ich alter Schulmeister! Alles Beste für Rückzüge und Vorzüge." - Dazu: Porträtfotografie Willi Baumeister. 1954/1959. Mit Anschreiben von Baumeisters Witwe Margaret Baumeister.‎

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‎Bécan, Bernard Kahn dit, dessinateur, illustrateur (1890-1942).‎

‎Lettre autographe signée. Barbyzon, sd (lundi).‎

‎1p In-8 (10 lignes). Il écrit (probablement) à Jacques Mortane pour lui envoyer un dessin, ne sachant pas s'il sera à Paris assez tôt le lendemain pour lui porter. On connaît des dessins de Bécan autour de la première guerre mondiale et de l'aviation, peut-être s'agit-il d'un de ces dessins. Peu courant.‎

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‎Beck, Amalie Baronin von, ?‎

‎Eigenh. Brief mit U. Steglitz, 9. VI. 1871.‎

‎4 SS. 8vo. An einen Herrn von Wimmer: "Ihrer mir gütigst gegebenen Zusage vertrauend, sich für meiner Tochter neuen Berufe zu verwenden, nehmen wir jetzt Ihre Güte in Anspruch! Und ersuchen um Ihren Rathe. Wir wollen nämlich ein Engagement ins Ausland oder noch lieber nach America. Man rieth uns in folgende Blätter Anoncen [!] zu geben: Kladderatasch / Deutsch America: Oeconomics / Cölnische Zeitung […]. Allein diese Anoncen [!] kosten sehr viel Geld […]".‎

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‎Beck, Amalie Baronin von, ?‎

‎Eigenh. Brief mit U. Steglitz, 27. VI. 1871.‎

‎4 SS. 8vo. An einen Herrn von Wimmer bezüglich einer Anstellung für ihre Tochter: "Ihr angenehmes Schreiben machte mir größtes Vergnügen! Besonders weil Sie mit Rath und That uns beistehen wollen! Denn wenn Sie so freundlich sein wollen, eines Engagements wegen, mit Director Strampfer [?] zu sprechen so ists nicht allein Rath sondern auch That. Wir senden Ihnen Repertoire und Photographie […]".‎

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‎Benczur, Gyula, ungarischer Maler (1844-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Budapest, 6. V. 1888.‎

‎3 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Baronin: "Bei Gelegenheit meines Aufenthaltes in Wien - wohin ich behüts einer Portrait-Sitzung Sr. K. u. K. Hoheit des Kronprinzen gerufen wurde - wollte ich meine Aufwartung machen und euer Hochwohlgeboren die Antwort auf Ihr sehr geschätztes Schreiben vom 22 April persönlich überbringen. Um so mehr betrauerte ich als ich im Hotel Metropole vernahm, das Frau Baronin eben Tags zuvor nach Meran abgereist sind. Indem ich nun diese Zeilen dorthin adressiere, erlaube ich mir die gewünschte Rahmen-Rechnung Radspielers in München beizulegen und beehre ich mich zugleich Euer Hochwohlgeboren mitzutheilen, dass ich den 1. Juni Budapest zu verlassen gedenke um den Landaufenthalt in Ambach anzutreten und werde daher auf Ihren Wunsch das Portrait kurz vor meiner Abreise an die gütigst angegebene Adresse nach Gratz absenden […]".‎

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‎Benczur, Gyula, ungarischer Maler (1844-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Baronin: "meine dringenden Arbeiten und die vielen Sitzungen vor Schluss der Herbstausstellung, deren ich als Jury-Mitglied beizuwohnen gezwungen bin, verhinderten mich ihr sehr geschätztes Schreiben vom 27. November sogleich zu beantworten. Ich bedauere ungemein durch Verzögerung Euer Hochwohlgeboren, über den Empfang Ihrer Sendung, so lange in Ungewissheit gelassen zu haben und bitte Sie vielmals um Entschuldigung. Ich danke Ihnen nun bestens für Ihre sehr geschätzten Zeilen, sowie auch für die mir gütigst zugesandten 2000 Mark […]. In Folge Ihrer gütigen Einwilligung habe ich das Portrait-Gemälde während der 2ten Serie der Herbstausstellung […] ausgestellt, woher ich es den 10. d. M. zurückerhalte; auf Ihren Wunsch werde ich dasselbe nun in meinem Atelier aufbewahren […]".‎

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‎Benjamin-Constant, Jean-Joseph, French painter and etcher (1845-1902).‎

‎Autograph lettercard signed ("Benj. Constant"). "59, Rue Ampère" [Paris], n. d.‎

‎Oblong 12mo. (139 x 91 mm). 4 lines. Interesting letter to the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, asserting that he as "nothing to exhibit" and that he doesn't want to participate in exhibitions in the province anymore: "Je n'a rien a exposer et ne veux plus exposer en province". - Merson was the curator for paintings at the Exposition de Bordeaux. - On mourning paper with printed letterhead. - Well preserved.‎

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‎Berg, Werner, Maler (1904-1981).‎

‎Konvolut von einem eigenh. Brief m. Unterschrift (2 SS. 4to; mit 3 beiliegenden Photographien; in eh. Kuvert), 3 eh. Billetts mit Unterschrift und einer eh. Kunstpostkarte mit U. Rutarhof (Kärnten), 1964 bis 1977.‎

‎Zusammen 6 SS. An Emmerich Pichelmayer. - "[...] Anbei also die Fotos und nochmals die besten Dankesgrüße der Hochzeiter. Ich habe auch noch zu danken für Kubin-Katalog [...]". - Beil. drei von Werner Berg rückseitig eigenh. bezeichneten Fotos (15 x 10,5 cm): "Hochzeit Annette, 19. Juni 1966"; "Hochzeit Veit, 1. Mai 1966" [am linken Bildrand ist Werner Berg neben dem Hochzeitspärchen und verfolgt von Kühen zu sehen] u. "Rutarhof, 1. Mai 1966" [wohl Aussicht aus Bergs Anwesen]. - Annette und Veit sind Werner Bergs Kinder, die innerhalb von nur drei Wochen heirateten. - Ein Billett mit einer gedruckten Darstellung eines seiner Gemälde ("Früher Wintermond 1977"), 2 mit mont. Orig.-Fotografien nach Gemälden (von Werner Berg darunter jeweils eigenh. bezeichnet "Rutarhof 1964" bzw. "Autobus I 69, W. B.", die Kunstpostkarte mit einem Bild von Marc Chagall. - Der österr. Maler Werner Berg (1904-81) studierte an den Universitäten Köln, Bonn und Wien sowie an der Wiener Akademie der bildenden Künste und zog sich um 1930 auf einen Einschichthof (dem "Rutarhof" in Gallizien) im Kärntner Unterland zurück. In seinen expressionistischen Ölbildern und Holzschnitten ist der Einfluß u.a. Emil Noldes und Edvard Munchs zu erkennen. Die Sujets in Bergs Werken stammen meist unmittelbar aus seinem ländlichen Umfeld.‎

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‎Berne-Bellecour, Etienne Prosper, French painter and illustrator (1838-1910).‎

‎Autograph letter signed. Egreville, 10. II. 1895.‎

‎8vo. 1½ pp. on bifolium. Beautiful letter to one of the curators of the 1895 Exposition de Bordeaux, probably the painter and art critic Charles-Olivier Merson, who had included two of Berne-Bellcour's paintings, asking him to use his influence before the commission in order to enable the purchase of one of his paintings for the Musée des Beaux-Arts de Bordeaux: "J'ai eu, sur votre demande, le plaisir d'envoyer deux petits tableaux à l'Exposition de Bordeaux. - J'ai habité pendant bien des années cette ville que j'aime beaucoup, et je serais très flatté aujourd'hui d'être représenté à son Musée par une de mes œuvres. - Je vous serais donc particulièrement reconnaissant, cher Monsieur, si par votre influence auprès de la commission vous pourriez faire réaliser mon désir. - De mon côté, pour vous y aider, je suis prêt très-volontiers à faire un sacrifice pécuniaire le plus grand possible." - Well preserved.‎

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‎Berteaux, Hippolyte, French painter (1843-1928).‎

‎Autograph visiting card. N. p. o. d.‎

‎Visiting card format (87 x 49 mm). 6 lines. Thanking an unnamed recipient for an invitation and expressing his hope to see him soon: "avec ses chaleureuses félicitations & mille remerciements pour cette aimable invitation. Hommages respectueux."‎

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‎Blaas, Carl Theodor von, Maler (1886-1960).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Kitzbühel, 9. VI. 1958.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely. - Sehr stark verblaßt.‎

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‎Blanckarts, Moritz, Maler (1839-1883).‎

‎Vordruck mit eigenh. Namenszug und Ergänzungen. O. O. u. D., [um bzw. nach 1870].‎

‎2 SS. Gr.-8vo. Vordruck der "Notizen für C. A. Sachse's Theater-Lexikon" mit näheren Angaben zu Herkunft und Werdegang, wenngleich letzterer nichts mit dem zu tun hat, was der Vordruck vorschreibt, ist dieser doch auf Schauspieler zugeschnitten ("Wo und worin zuerst aufgetreten?" etc.). Die biographische Literatur kennt Blanckarts gewöhnlich als Maler, hier bezeichnet er selbst jedoch als "dramatischer Schriftsteller", beschreibt seine Laufbahn als Maler und endet mit einer Darstellung seiner Tätigkeit als Schriftsteller. - Moritz Blanckarts studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf und widmete sich als Schüler von Schlachten- und Historienmalern vorwiegend diesem Genre. "Mit seinem Bild 'König Wilhelm bei Königgrätz' (1867) ging er dann zur Darstellung zeitgenössischer Kriegsszenen über. Blanckarts, der 1876 nach Stuttgart übersiedelte, trat auch als Verfasser historischer Schauspiele, der Tragödie 'Fürs Vaterland' (1868) und patriotischer 'Kriegs- und Siegeslieder' (1871) hervor" (DBE). - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Blümelhuber, Michel, Stahlschneider (1865-1936).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Prof. Blümelhuber"). Steyr, 24. II. 1932.‎

‎1 S. 8vo. Alt auf Trägerpapier montiert. An einen "verehrten Kunstfreund": "Hier die Erfüllung Ihres Wunsches. Und es wäre jetzt mein Wunsch, daß alle Verehrer für die rasche Verbreitung meines neuesten Kunstbuches ‚Jung Faust an die Menschheit' wirken. Das tut unserem Volk not! Es muß wieder hin kommen wo es hin gehört! Denn wo es jetzt hin gedrängt wurde, gehört es nicht hin! [...]" - Geboren in Unterhimmel-Christkindl bei Steyr, absolvierte Michel Blümelhuber die Fachschule für Eisen- und Stahlbearbeitung in Steyr und machte sich dann als Messerschmied selbständig. "Er nahm dabei die im 16. und 17. Jh. verbreitete Technik des Stahlschnitts zur Verzierung von Jagdmessern, Scheren etc. wieder auf und entwickelte sie weiter (‚Ajourschnitt'). Mit staatlicher Subvention konnte er 1910 ein Meisteratelier für Stahlschnitt einrichten, das bis 1942 bestand. Seine Werke, die zumeist aus einem einzigen Stahlstück gefertigt waren, stellte er 1900-02 in Paris, Wien und London aus" (DBE). Daneben veröffentlichte Blümelhuber auch Gedichte, "vor allem nach dem Ersten Weltkrieg mit nationalistischer Tendenz (‚Aufgesänge aus deutscher Not und neue deutsche Weihelieder', 1921)" (ebd.). - Die Bildseite mit einer Abbildung der von der Blümelhuber-Gemeinde in Steyr beauftragten B.-Plakette.‎

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‎Bolt, Johann Friedrich, Kupferstecher (1769-1836).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 24. II. 1801.‎

‎1 S. 4to. An Breitkopf & Härtel zur Übersendung der "Platte zu Don Juan nebst Zeichnung u. 2 Abdrucken. - Ich bin diesmahl sehr glücklich beym Äzzn gewesen, weshalb ich das Vergnügen haben kann sie Ihnen früher zu senden als ich versprochen habe [...]". - Johann Friedrich Bolt war Schüler Daniel Bergers in Berlin und orientierte sich zeitlebens deutlich an Chodowieckis Schaffen. "Neben 400 in Punktmanier gestochenen Porträts entstanden zahlreiche Bleistift- und Rötelzeichnungen - hauptsächlich Porträts und humorvolle Darstellungen aus dem Berliner Leben - sowie Buchillustrationen. Bolt gab 1801 eine Sammlung von Arbeiten in verschiedenen graphischen Techniken unter dem Titel 'Artistische Versuche' heraus" (DBE).‎

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‎Bompard, Maurice, French Orientalist painter (1857-1936).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 3. I. 1897.‎

‎Small-8vo. 1 p. on bifolium. To a curator of the Exposition de Bordeaux, probably the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, informing him that the paintings that the recipient saw in the gallery of Georges Petit are unfortunately no longer available and announcing two new paintings for the exhibition: "Je viens répondre à votre dernière et aimable lettre. Malheureusement, il ne m'est pas possible de vous donner les tableaux que vous avez vu chez Petit, ils ne sont plus à moi et je dois les livrer [...]. Je vous ai préparé deux toiles qui sont chez moi et que vous serez bien aimable de faire prendre quand vous voudrez. J'espère que l'on en sera content à Bordeaux [...]".‎

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‎Bonnard, Pierre, French painter (1867-1947).‎

‎Autograph Carte-Telegramme signed. N. p., [November (from postmark), n. y.].‎

‎155:110 mm. Ten lines of text in black ink (evenly faded to brown). With autogr. address. To Madame Arthur Fontaine, responding to an invitation from Mrs. Fontaine, the wife of the Parisian industrialist and art patron, who was painted by both Vuillard and Redon. - Paper slightly toned.‎

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‎Bonnard, Pierre, French painter (1867-1947).‎

‎Autograph letter signed ("PBonnard"). N. p. o. d.‎

‎8vo. 1 p. To Paul Gallimard (1850-1929) asking to loan him "deux Lautrec à droite et à gauche de la fenetre de votre cabinet de travail". He notes that one has broken glass, and that he will have his own framer replace it. Bonnard thanks Gallimard on behalf of himself and "Les Independants". - Center fold, perforations torn somewhat hastily when the note was opened, with two short tears on the left edge, the right edge torn with loss of one or two letters, and perhaps a short word, slight toning at head, with holograph address on verso.‎

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