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‎Löwy, Julius, Schriftsteller und Journalist (1851-1905).‎

‎Eigenh. Visitkarte. Wohl Wien, 2. V. 1899.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An Eduard Wlassak, den Kanzleidirektor der Generalintendanz des Hoftheaters, mit dem Ersuchen "um zwei Sitze zur heutigen Vorstellung im Hofburgtheater". - Julius Löwy, der beim "Illustrierten Wiener Extrablatt" vom Gerichtssaal- und Lokalreporter zum zweiten Chefredakteur aufgestiegen war, "war durch Feuilletons, Wr. Sittenschilderungen, Lokal- und Reiseberichte in weiten Kreisen bekannt geworden" (ÖBL V, 297).‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. X. 1890.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Musiker und Wienerlied-Komponisten Gustav Pick (1832-1921): "Ich erlaube mir, Sie höflichst an die versprochene Empfehlung für Hr. August Hartmann an den Consul in Algier Graf (oder Baron!) Wimpffen zu erinnern! Börse bleibt flau - Sie sehen ich hatte Recht [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randaus- und -einrissen bzw. -läsuren.‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Wien, 27. I. 1920.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Oberlandesgerichtsrat: "Verbindlichsten Dank für die mir überlassenen hochinteressanten Zeitungssausschnitte; betreffs Girardi waltete jedoch ein Irrtum vor, denn einen diesen Künstler betreffenden Ausschnitt haben Sie mir nicht gegeben [...] Ich bitte Sie recht sehr, wenn Sie gelegentlich wieder auf etwas aus der Wiener Theaterzeit von 1860 bis 1900 stossen sollten, mich zu benachrichtigen [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randaus- und -einrissen bzw. -läsuren.‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. V. 1921.‎

‎1½ SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Selten hat mich der Hingang eines Mannes so tief erschüttert, mir so im Innersten weh getan, wie der Ihres unvergesslichen, mit den besten Eigenschaften des Geistes und des Gemütes begnadet gewesenen Vaters [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Logau, Friedrich Frh. von, German poet (1604-1655).‎

‎Autograph quotation signed ("Friderichus à Logaw Nob[ilis] Sil[esius]"). Altdorf, 19 Oct. 1627.‎

‎8vo. 1 p. "Amare volo, potiri nolo. | Laudatâ Virtute & politiori literaturâ Fulgentissimo Domino Possessori, sic adfectum benivolum innuere & honorificum sui recordationem procurare voluit". - With a colored coat-of-arms in gouache; Logau appends to his signature his Ovidian motto: "Non est mortale quod opto" ("What I desire is not mortal"). - In 1625 Logau continued his study of law at Altdorf. - Extremely rare; the only autograph of the great Silesian poet and member of the Fruitbearing Society in the auction records of the last decades. Slight spotting; mounted at left edge; altogether well-preserved.‎

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‎Lohmeyer, Julius, Schriftsteller (1834-1903).‎

‎Brief mit eigenh. U. Leipzig, 17. VII. 1879.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Heraldiker Ludwig August Clericus (1827-1892), Mitarbeiter des "Kladderadatsch: "Vielen Dank für Ihre letzen [!] freundlichen Zeilen. Die verschiedenen Ansichten sind von Herrn Kleinmichel übertragen worden; zu meinem Bedauern ist er dabei zusehr von der Skizze abgewichen obgleich er der Zeichnung dafür manches andere Verzügliche gegeben hat. Die ‚Hemdengeschichte' wird genau nach Ihrer Darstellung erscheinen. Die Illustration hat C. v. Grimm übernommen - Es ist selbstverständlich, dass genau die von Ihnen gegebenen Namen beibehalten werden […] In Bezug auf die ‚kleine Geschichte' erbitte ich mir die Erläuterung eines mildernden Zusatzes im Texte. Was die heraldische Humoreske betrifft, so möchte ich Sie vorläufig bitten von der Ausführung noch Abstand zu nehmen. Ich werde mir gestatten bei meiner nächsten Anwesenheit in Berlin in persönlicher Unterredung über diese Angelegenheit mich mit Ihnen zu verständigen […]". - Ursprünglich Apotheker in Elbing, war Lohmeyer seit 1868 an der Schriftleitung des Berliner "Kladderadatsch" beteiligt, in dem er mit patriotischen Gedichten hervortrat. Seine 1872 gegründete Zeitschrift "Die deutsche Jugend" galt dem preuß. Unterrichtsministerium als "Muster guter Jugendliteratur".‎

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‎Lorant, Stefan, ungarisch-amerikanischer Schriftsteller (1901-1997).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Lenox, 17. III. 1992.‎

‎1 S. Format: 104:55 mm. "For Sabine, sincerely Stefan Lorant". 1901 in Budapest geboren, machte sich Lorant im Alter von 18 Jahren mit seiner Geige auf den Weg nach Wien. Dort spielte er auf Empfehlung von Franz Kafka in einem Tetschener Stummfilm-Kino und drehte in Wien, später auch in Berlin, verschiedene Filme. Hier trug sich die amüsante Anekdote mit Marlene Dietrich zu: Jener gab er nach Probeaufnahmen den Rat, sie solle nach Hause gehen und heiraten. Nach einigen Filmproduktionen wurde er 1927 zum Berliner Schriftleiter der "Münchner Illustrierten Presse" berufen, die unter seiner Leitung zu einer der führenden Bilderzeitungen mit einer Auflage von über 1 Mio. wurde. Am 30. I. 1933 fand Lorant mit dem AP-Photographen Borchert den Weg in die Reichskanzlei und brachte von dort die ersten Bilder von einer Kabinettsitzung Hitlers nach München. Bald wurde er mitsamt seiner Frau Njura wegen "bolschewistischer Umtriebe" in Schutzhaft genommen. Nach Protesten der ungarischen Regierung wurde er nach sechsmonatiger Haft entlassen. In Budapest verfasste er ein Manuskript mit dem Titel "I was Hitler's Prisoner", welches in England mit einer Millionenauflage zum Bestseller wurde. 1935 gründete Lorant in England die "Weekly illustrated", welche als Vorbild der späteren "LIFE" war. Gemeinsam mit Edward Hulton gründete er 1938 die berühmte "Picture Post", zu deren Mitarbeiter auch Winston Churchill zählte. 1940 erfolgte die Auswanderung in die USA.‎

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‎Lorenz, Heinz, deutscher Schriftsteller (1888-1966).‎

‎Ms. Brief mit U. Hartbach, 15. VII. 1948.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt für Josef Weselys aufrichtigen Geburtstagswünsche und bemerkt: "Die deutsche Literatur liegt gar sehr am Boden, doch hoffe ich, dass man doch mal wieder etwas Vernünftiges und unser Volk Ermunterndes herausbringen kann. Demnächst erscheint ein Büchlein von mir, früher bereits verinzelt erschienene Kurzgeschichten unter dem titel 'Fahrendes Volk'".‎

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‎Lorm, Hieronymus, d. i. Heinrich Landesmann, Schriftsteller (1821-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Baden bei Wien, 18. IV. 1865.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Carl Ritter von La Roche (1794-1884): "Wenn es Sie wundern sollte, von einem Manne brieflich angesprochen zu werden, der nicht das Glück hat, mit Ihnen in näherer Verbindung zu stehen, so mögen Sie die Schuld dem wahrhaft künstlerischen Eindruck Ihrer Persönlichkeit auf mich beimessen. Dass sich derselbe im Laufe der Jahre nicht verwischte, werden Sie natürlich finden, wenn Sie sich erinnern wollen, dass schon meine Dankbarkeit für Ihre meisterhafte Verlebendigung einer meiner Ideen ihn consecrieren müsste […] Ich habe ein bürgerliches Schauspiel in vier Akten vollendet und wünschte lebhaft Ihr Urtheil darüber namentlich in Bezug auf praktische Bühnenbrauchbarkeit zu erfahren - Darf ich es Ihnen in gut lesbarer Abschrift zusenden und Ihre briefliche Rückäußerung in Anspruch nehmen? Das ist die Bitte, an die sich im Gewährungsfalle das weitere Ersuchen knüpft, die Existenz des Stückes streng geheim zu halten […]". - Mit Stempel der Handschriftensammlung von Graf Viktor Wimpffen "Sammlung La Roche". - Durch regimekritische Essays 1847 zur Flucht aus Wien genötigt, kehrte Lorm nach Ende der Revolution zurück, wurde Redakteur der "Wiener Zeitung" und durch mehrere Feuilletonromane auch bald schon einem größeren Publikum bekannt. Sein lyrisches Werk ist wesentlich vom Einfluß Schopenhauers geprägt. Seit 1856 in Baden bei Wien, später in Dresden und Brünn lebend, erfand der bereits von Jugend an sehschwache, 1880 jedoch völlig erblindete Schriftsteller die noch heute gültige Handtastensprache (Lormsches Fingeralphabet).‎

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‎Lorm, Hieronymus, d. i. Heinrich Landesmann, Schriftsteller (1821-1902).‎

‎Eigenh. Manuskript ("Wenn alles trügt") mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. "Einsam und verlassen sein, / Bettler auf den Straßen sein, / Wär' erwünschter als beglückt / den Geschmack der Massen sein. / Glück - erhab'nen Heiterkeit - / Kann's gemeines Spaßen sein? / Was nicht Geist hat, wird dem Geist / Niemals anzupassen sein. / Glück wär's leer an Kopf und Herz | doch bei vollen Kassen sein? […]". - Durch regimekritische Essays 1847 zur Flucht aus Wien genötigt, kehrte Lorm nach Ende der Revolution zurück, wurde Redakteur der "Wiener Zeitung" und durch mehrere Feuilletonromane auch bald schon einem größeren Publikum bekannt. Sein lyrisches Werk ist wesentlich vom Einfluß Schopenhauers geprägt. Seit 1856 in Baden bei Wien, später in Dresden und Brünn lebend, erfand der bereits von Jugend an sehschwache, 1880 jedoch völlig erblindete Schriftsteller die noch heute gültige Handtastensprache (Lormsches Fingeralphabet).‎

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‎Lorm, Hieronymus, d. i. Heinrich Landesmann, Schriftsteller (1821-1902).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. ("Dr. Heinr. Landesmann"). O. O. u. D.‎

‎½ S. Qu.-8vo. An eine Redaktion: "Bitte ergebenst den Abdruck meines zweiten März-Artikel[s] [...], den ich wieder einmal nicht erhielt, unter Kreuzband zu senden". - Durch regimekritische Essays 1847 zur Flucht aus Wien genötigt, kehrte Lorm nach Ende der Revolution zurück, wurde Redakteur der "Wiener Zeitung" und durch mehrere Feuilletonromane auch bald schon einem größeren Publikum bekannt. Sein lyrisches Werk ist wesentlich vom Einfluß Schopenhauers geprägt. Seit 1856 in Baden bei Wien, später in Dresden und Brünn lebend, erfand der bereits von Jugend an sehschwache, 1880 völlig erblindete Schriftsteller die noch heute gültige Handtastensprache (Lormsches Fingeralphabet). - Beide Seiten mit kleinen von alter Hand stammenden Notizen; etwas angestaubt und mit kleinen Läsuren.‎

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280,00 € Acheter

‎Lorm, Hieronymus, d. i. Heinrich Landesmann, Schriftsteller (1821-1902).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O., 1879.‎

‎½ S. 8vo. "Meine Hand geboten / hab ich stets nur Gleichen, / Meine Schreibepfoten / Muß ich Jedem reichen [...]". - Durch regimekritische Essays 1847 zur Flucht aus Wien genötigt, kehrte Lorm nach Ende der Revolution zurück, wurde Redakteur der "Wiener Zeitung" und durch mehrere Feuilletonromane auch bald schon einem größeren Publikum bekannt. Sein lyrisches Werk ist wesentlich vom Einfluß Schopenhauers geprägt. Seit 1856 in Baden bei Wien, später in Dresden und Brünn lebend, erfand der bereits von Jugend an sehschwache, 1880 jedoch völlig erblindete Schriftsteller die noch heute gültige Handtastensprache (Lormsches Fingeralphabet).‎

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90,00 € Acheter

‎Lothar, Ernst, Regisseur (1890-1974).‎

‎Eigenh. Brief sowie Postkarte mit U. und Visitenkarte mit eh. Worten. Wien, 1. XI. 1963 und 26. X. 1969.‎

‎Postkarte: 1 S. Qu.-8vo. Brief 1 S. 4to. Visitenkarte: 1 S. Anbei ein eh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "Jahr für Jahr unterziehen Sie sich der Mühe, meines Geburtstags zu gedenken. Ich danke Ihnen herzlich." - Ernst Lothar, seit 1917 österreichischen Staatsdienst tätig, arbeitete nach seiner vorzeitigen Pensionierung 1924 als Theater- und Literaturkritiker für die ‘Neue Freie Presse’ und als Gastregisseur am Wiener Burgtheater. 1935 wurde er Direktor und Nachfolger Max Reinhardts am Theater in der Josefstadt. Nach dem "Anschluß" Österreichs in die USA emigriert, gründete er in New York das "Austrian Theater" und war als Dozent für vergleichende Literaturgeschichte und Theaterwissenschaft am Colorado College tätig. 1946 kehrte Lothar, der mit der Schauspielerin Adrienne Gessner verheiratet war, als amerikanischer Kulturbeauftragter für Österreich nach Wien zurück, widmete sich dem Wiederaufbau des österreichischen Theaters und nahm seine Regietätigkeit (u. a. am Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen) wieder auf. In der Verfilmung seines erfolgreichen Romans ‘Der Engel mit der Posaune’ war neben Paula Wessely, Helene Thimig, Hedwig Bleibtreu und Maria Schell Oskar Werner in seiner ersten bedeutenden Filmrolle zu sehen. Vgl. Öst. Lex. I, 728 und Kosch IX, 1689.‎

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140,00 € Acheter

‎Loti, Pierre, Marineoffizier und Schriftsteller (1850-1923).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. Hendaye, August 1903.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. "Son souvenir est intimement lie pour moi à des impressions d'automne, la saison où je recevais d'habitude sa visite. Des notes de Novembre emplissant les vases, au dehors les premières bourrasques du Golfe de Gascogne, et la chute des feuiller la platane : l'aimable fantôme de la comtesse est toujours mêle à tout cela. Chaque année, au retour de ses voyages d'été en Allemagne en Suisse, en Italie ou ailleurs, et avant d'aller s'enfermer à Paris pour l'hiver, elle avait coutume d'arriver discrètement chez moi, au pays Basque, pour une semaine ou deux qui me semblaient toujours courtes […]".‎

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1 250,00 € Acheter

‎Lubliner, Hugo, Schriftsteller (1846-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 21. X. 1879.‎

‎1 S. 8vo. An den Schauspieler Emil Claar (1842-1930): "Soeben empfange ich Ihre Depesche. Ich hätte wohl Lust nach dort zu kommen. Aber ich könnte es kaum anders einreichen als Freitag Abend von hier fort zu fahren. Bitte benachrichtigen Sie mich mit zwei Worten ob Sonnabend noch eine Probe stattfindet eventl. wann […]". - Gefaltet. - Seit 1873 war Lubliner als Bühnenschriftsteller tätig und schrieb für das Wiener Burgtheater und das Königliche Schauspielhaus in Berlin außerordentlich beliebte Konversationslustspiele.‎

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60,00 € Acheter

‎Gans von Lúdassy, Julius, Schriftsteller und Journalist (1858-1922).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. 4 strophiges Gedicht "Der Tote Mann": "Zur Stunde der Gespenster | Zur stillen Mitternacht, | Schleich ich an einem Fenster | Vorüber stumm u. sacht. | Dort war es, ja, dort oben, | Wo ich geschluchzt, gelacht, | Wo mein Gemüt, entfacht, | Der Hoffnung Traum gewoben - | Der, ach, so bald zerstoben […]". - Der Sohn von Moritz Gans v. Ludássy war seit etwa 1879 als Journalist für die Periodika seines Vaters tätig. 1885 wurde er Redakteur des "Neuen Wiener Tagblatts", 1890 des "Fremdenblatts", 1894 Chefredakteur der "Wiener Allgemeinen Zeitung" und 1902 der "Neuen Freien Presse". - Mit einem größeren Einriss auf Bl. 2.‎

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80,00 € Acheter

‎Lütgendorff-Leinburg, Gottfried von, Schriftsteller und Übersetzer (1825-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, Döbling, 24. II. 1883.‎

‎2 SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. Beiliegend Prospekt und eh. adressierter Umschlag. An den Buchhändler Alfred Grenser (1838-1891): "Angenehm fühlte ich mich überrascht, dass Sie sich meiner aus nun schon fast antediluvianischen Tagen her noch so freundlich erinnern: - ich meinerseits glaubte fast, Sie wären irgendwo in Deutschland: - dass Sie in Wien seien, ahnte ich nicht, und zur Auffrischung einer so alterwürdigen Bekanntschaft lege ich den Prospekt meiner letzten größeren Arbeit bei, aus der Sie sehen, wie treu ich übrigens meinen Studien und Jungendidealen geblieben bin. Was nun die Fragen betrifft, die Sie bezüglich eines beabsichtigten Ausflugs nach dem skandinavischen Norden an mich richten, so möchte ich Sie doch freundschaftlich darum ersuchen, mein lieber Herr Grenser, noch einmal an einem Sonntag (an anderen Tagen bin ich sehr oft in der Stadt, was Sonntags niemals der Fall ist) in meiner anspruchslosen Campagna, Oberdöblinger Herrngasse, No 21, behufs mündlicher und dann ausführlicherer Besprechung zu besuchen. Da ich indessen nicht weniger als dreimal u. einmal sechs Monate im Norden war, so bin ich im Stande, vielleicht mit manchem nützlichen Wink und auf Wunsch auch mit freundlichen Empfehlungsbriefen dienen zu können […]". - Beiliegend die genannte Beilage, ein Prospekt zu seinem Werk "Esaias Tegners Werke. Auswahl in 7 Bänden". - Lütgendorff-Leinburg studierte in München und Wien deutsche und nordische Philologie sowie Philosophie. Nach seiner Heirat mit Anna Maria von Lütgendorff-Leinburg lebte er als freier Schriftsteller, Übersetzer und Vortragsredner abwechselnd in Preßburg und Wien. Für seine Übertragungen aus dem Schwedischen wurde er 1880 zum Ehrendoktor der Univ. Lund ernannt. Neben Anthologien und Gedichten (1928) erschien 1909 aus dem Nachlaß seine Autobiographie "Das Paradies meiner Kindheit".‎

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‎Lütgendorff-Leinburg, Gottfried von, Schriftsteller und Übersetzer (1825-1893).‎

‎Eigenh. Manuskript "Die Welt im Autographenbuch" mit U. ("L[ütgendorff]. L[einburg"]. Wien, 1862.‎

‎2 SS. Folio. auf Doppelblatt. Gewidmet der Gräfin Anastasia von Wimpffen (geb. 1838), geborene Freiin von Sina zu Hodos und Kizdia: "Ich weiß ein Buch, du Edelste der Frauen, | Du selber gabst mir's neulich in die Hand: | Und was bekam ich in dem Buch zu schauen? | Autographen […]". - Lütgendorff-Leinburg studierte in München und Wien deutsche und nordische Philologie sowie Philosophie. Nach seiner Heirat mit Anna Maria von Lütgendorff-Leinburg lebte er als freier Schriftsteller, Übersetzer und Vortragsredner abwechselnd in Preßburg und Wien. Für seine Übertragungen aus dem Schwedischen wurde er 1880 zum Ehrendoktor der Univ. Lund ernannt. Neben Anthologien und Gedichten (1928) erschien 1909 aus dem Nachlaß seine Autobiographie "Das Paradies meiner Kindheit".‎

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280,00 € Acheter

‎Lützkendorf, Felix, Schriftsteller (1906-1990).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. IX. 1940.‎

‎¾ S. Gr.-4to. An Friedrich Herrmann, Herstellungsleiter beim S. Fischer- und Suhrkamp Verlag: "Leider habe ich noch manche Änderungen einfügen müssen, die hoffentlich deutlich genug sind. Es sind Verbesserungen, die unbedingt notwendig sind. Vielleicht weisen Sie für den Satz noch einmal darauf hin, daß die Einrückungen bei abgebrochenen Zeilen eingehalten werden [...]". - Felix Lützkendorf war Redakteur der "Neuen Leipziger Volkszeitung" und der Berliner "Nachtausgabe" und wurde 1936 Dramaturg an der Berliner Volksbühne. "1943 wurde er als Kriegsberichterstatter zur Wehrmacht eingezogen. Lützkendorf schrieb nach dem antipolnischen Stück 'Grenze' (1933) historisierende Dramen (u. a. 'Alpenzug', 1936), Romane und Drehbücher im Dienst der NS-Propaganda (u. a. 'Stukas', 1940). Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ er sich in München nieder und verfaßte hauptsächlich Unterhaltungsliteratur" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Luick, Karl, österr. Anglist (1865-1935).‎

‎6 auf Papier montierte Ausschnitte von Dokumenten mit U. O. O., 1920-1924.‎

‎6 SS. Setzt seine Unterschrift auf Studienbestätigungen bzw. bestätigt die Inskription und die Frequenz der Studenten. - Der Sprachhistoriker Luick, der seit 1908 an der Universität Wien lehrte (1925-26 Rektor), gilt als eine der hervorragendsten Gestalten der österreichischen Anglistik (vgl. ÖBL V, 358f.).‎

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‎Lukesch, Anna, österr. Lyrikerin (geb. 1910).‎

‎Eine eigenh. Postkarte mit U. Graz, 23. XI. 1950.‎

‎1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für seine Glückwünsche. - Anna Lukesch wurde 1956 gemeinsam mit Julius Zerzer und Kurt Hildebrand Matzak mit dem Peter-Rosegger-Preis ausgezeichnet.‎

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‎Luschnat, David (Christian Samuel), Schriftsteller (1895-1984).‎

‎1 eigenh. und 4 ms. Briefe mit U. und tls. eh. Korrekturen bzw. Zusätzen sowie 1 Ts.-Durchschlag. Berlin, 27. I. 1927 bis 30. V. 1928.‎

‎Zusammen 10 SS. auf 7 Bll. 4to. Interessante Korrespondenz an Franz Othmar Haeller. - "[…] Ich freue mich sehr, dass Sie sich auch persönlich für mich einsetzen wollen. Heute findet man so selten Menschen, die noch wissen, was ein Vers bedeutet. Zu medias res: Ich bin 31 Jahre alt, seit 6 Jahren verheiratet, habe Familie [folgen weitere biographische Angaben]. Im Alter von 10 Jahren machte ich mein erstes Gedicht […]. Literarischen Kreisen und Zirkelbildungen stand ich von jeher fern. Ich liebe Hölderlin, Rilke, Baudelaire, Goethe. Im Gedicht schwingt mein Leben […]. Da ich kein Vermögen habe und auch keinen sogenannten Brotberuf schaffe ich unter starkem äusserem Druck. Ich habe mich in etwa 13 verschiedenartigen Berufen, Stellungen, Tätigkeiten versucht […]. Bis vor einigen Monaten wohnte ich mit Frau und Kind in einer Zelle einer ehemaligen Irrenanstalt […]" (aus dem handschriftl. Brief vom 27. I. 1927). - Nach dem Abitur lebte der Pfarrerssohn David Luschnat seit 1908 in Berlin, wo er zeitweise Fabrikarbeiter war und bald erste Gedichte veröffentlichte. Seine Lyrik ("Kristall der Ewigkeit", 1926; "Die Sonette der Ewigkeit", 1927) spiegelt seine Beschäftigung mit der orientalischen Philosophie wider. Luschnat engagierte sich in der Zeit der Weimarer Republik im Schutzverband Deutscher Schriftsteller und war seit 1931 Schriftführer von dessen oppositioneller Fraktion. 1933 emigrierte er über Amsterdam nach Paris. Nach der Internierung 1940 lebte er illegal in Südfrankreich. Luschnat arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg kurzzeitig für die französische Militärregierung in Baden-Baden und kehrte dann nach Frankreich zurück. - Mit Adreßstempel.‎

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250,00 € Acheter

‎Lux, Josef August, Schriftsteller (1871-1947).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 1. I. 1930.‎

‎1 S. 4to. An den Schriftsteller Hans Nüchtern (1896-1962), Leiter der literarischen Abteilung der Radio Verkehrs AG (RAVAG): "Ich bestätige Ihre frdl. Mitteilung [...] und nehme zur Kenntnis, dass mein Vortrag aus eigenen Werken am 11. Jänner um 18h anberaumt ist. […]". - Lux war seit 1904 Herausgeber der "Hohen Warte", 1907-10 leitete er die Lehrlingsschule für Kunstgewerbe in der Gartenstadt Hellerau bei Dresden und ließ sich dann in München als freier Schriftsteller nieder.‎

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80,00 € Acheter

‎Lux, Joseph August, Schriftsteller und Journalist (1871-1947).‎

‎Franz Liszt. Himmlische und irdische Liebe. Mit eigenh. Widmung und U. Berlin, Richard Bong, (1929).‎

‎327, (3) SS. Mit 15 Wiedergaben nach zeitgenössischen Bildern und 3 Faksimiles. Bedr. Originalkarton. 8vo. "Herrn & Frau Präs. Hans Greger zur frdl. Erinnerung [...]", datiert 4. XII. 1935. - Unbeschnittenes Exemplar; der Einband etwas gebräunt und mit Randläsuren, Vorderdeckel gelockert; innen sauber und wohlerhalten.‎

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75,00 € Acheter

‎Lyall, Gavin, britischer Journalist und Schriftsteller (1932-2003).‎

‎Eigenh. signierte Visistenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Foramt: carte de visite.‎

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‎Macaulay, Rose, English writer (1881-1958).‎

‎2 (1 autogr. and 1 typed) letters signed. [London], 1. I. 1929, and June 21, n. d.‎

‎8vo. Altogether (1½+1¾ =) 3¼ pp. on 2 ff. To John Henderson, Secretary of the National Liberal Club: "I am so sorry that I did not answer your letter of Dec. 18th earlier. I went away before Christmas, & it got put aside with a number of letters & forgotten, & I am only now going through my correspondence & replying to it. I must apologize very much for having made you write again & send me the telegram form, it was very neglectful of me. Thank you very much for your kind invitation to dine with the literary circle of the National Liberal Club & speak on 'The Newspapers of To-day'. As I said in my wire, I shall be glad to do this [...]" (January 1, 1929).‎

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‎Madjera, Wolfgang, Schriftsteller (1868-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. VII. 1918.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich beeile mich, die für den überaus warmen und gehaltvollen Glückwunsch, den Sie mir namens der Schriftstellergenossenschaft heute übermittelt, meinen herzlichsten Dank zu sagen. Ob dieser Wunsch, der ja auch mein eigener ist, jemals in Erfüllung gehen wird? Fast möchte ich sagen: Ja, es muß einmal sein! Wenn ich die Vorgänge meiner Dramen vor meinem geistigen Auge sich abspielen sehe, wenn ich ihre Worte vor meinem geistigen Ohr ertönen höre, dann kann ich mir nicht denken, daß niemals ein Bühnenleiter kommen soll, der das alles ebenso sieht und der mit jener Hingebung und Vertiefung, die jetzt so oft an schwächere Werke gewendet wird, den Bann von meinen Dichtungen löst und sie zum Siege führt [...]". - Madjera war Mitarbeiter der Deutsch-Österreichischen Schriftstellergenossenschaft und präsidierte dessen Wiener Landesgruppe. Er schrieb Beiträge für "Der liebe Augustin", Abhandlungen über das Wiener Kulturgeschehen, Essays, Gedichte, Lieder, Märchen, Bühnenstücke sowie die Erinnerungen "Verklärter Geist - verklärtes Land" (1921). Vgl. Kosch II, 1609.‎

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‎Madjera, Wolfgang, Schriftsteller (1868-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1923.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich Sie neulich einlud, die Stelle eines Vorstandsmitgliedes einzunehmen, und ebenso mündlich Ihre Zusage erhielt, glaubte ich, eine besondere schriftliche Verständigung von der vollzogenen Wahl unterlassen zu dürfen - zumal Sie ja aus der Folge 1 unserer Mitteilungen 'Deutsches Schrifttum' das Erforderliche entnehmen konnten. Hoffentlich ist Ihnen das Blatt doch zugegangen? Ich empfehle jedenfalls seinen jeweiligen Inhalt Ihrer Aufmerksamkeit [...]". - Madjera war Mitarbeiter der Deutsch-Österreichischen Schriftstellergenossenschaft und präsidierte dessen Wiener Landesgruppe. Er schrieb Beiträge für "Der liebe Augustin", Abhandlungen über das Wiener Kulturgeschehen, Essays, Gedichte, Lieder, Märchen, Bühnenstücke sowie die Erinnerungen "Verklärter Geist - verklärtes Land" (1921). Vgl. Kosch II, 1609. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Deutschen Schriftstellerverbands".‎

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‎Maël Pierre, pseudonyme de Charles Causse (1862-1904) et Charles Vincent (1851-1920) [différent de Charles Vincens], écrivain.‎

‎Lettre autographe signée de la main de Charles Causse (Charles Vincent restait dans l'ombre). Paris, 25. VI. 1904.‎

‎1 p., in-8. Belle lettre de 16 lignes à Charles Vincens de la belle écriture violette de Pierre Maël, peu de temps avant sa mort. "Bien que souffrant", Maël tient à remercier son correspondant pour ce qu'il a "fait en faveur de Rose Héré". En effet, Rose Héré a sauvé du naufrage 14 marins marseillais du navire Le Vesper le 1er novembre 1903, après être tombée à l'eau en voulant les diriger, tout cela au large d'Ouessant. L'académie de Marseille, en raison de l'origine des marins, lui donnera un prix qui mettra "cette pauvre fille […] jusqu'à la fin de ses jours à l'abri du besoin". Pierre Maël remercie aussi Charles Vincens pour l'article sur son roman Fleur des roses.‎

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‎Maeterlinck, Maurice, writer (1862-1949).‎

‎Autograph letter signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. To a colleague, commenting on one of his articles which he does not seem to value much: "Mon cher confrère: Je ne savais par que l'article sur le drame venait de paraître dans le 'Cornhillmagazin'. En tous cas je ne puis pas en disposer avant le mois de Février ou Mars 1900. Il a été cédé pour une année, corps et âme, original et traduction, à la Societé de la 'Library of famous littérature'. Du reste, l'article, fait sur commande et sur un sujet plus ou moins imposé, ne vaut rien, et je l'ai bâclé en quelques heures […]".‎

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‎Maffei, Andrea, Schriftsteller (1798-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Mailand], 11. XI. 1846.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In italienischer Sprache an Conte Apollinare.‎

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‎Mahfouz, Naguib, Egyptian writer and Nobel laureate (1911-2006).‎

‎Album leaf signed. No place, 26 Jan. 1990.‎

‎110 x 110 mm. 1 p. The Cairo-born Naguib Mahfouz is regarded as one of the first contemporary writers of Arabic literature to explore themes of existentialism. He was awarded the 1988 Nobel Prize in Literature, the only Arab writer to have won the award. Shortly after winning the prize Mahfouz was quoted as saying, "The Arab world also won the Nobel Prize with me. I believe that international doors have opened, and that from now on, literate people will consider Arab literature also".‎

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‎Mailer, Norman, Schriftsteller (1923-2007).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O., [Oktober 1973].‎

‎240:189 mm. Portrait im ¾-Profil in S/W.‎

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‎Majerski, Adalbert von, Schriftsteller (1866-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Baden bei Wien, 20. IX. 1898.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen Herrn Keer oder Kerr: "Gestern erhielt ich auf besonderes Verlangen von einem Jenisten Nr. 4-7 (April-August) der Jenea zugesandt und ich beeile mich, sie Ihnen zu schicken, bitte aber um baldige Retournierung, weil ich die Nummern nur geliehen bekam. Es steht nun nichts Verfängliches mehr darin. Blos in Nr. 4 'halten die Mäus' noch Kiritag'. Interessant ist, dass die Administration der Jenea sich jetzt mit Graphologie befasst: ein vortreffliches Mittel, um durch fingierte Beurteilung unsrer Randschriften uns als ganz verworfene Charaktere hinzustellen [...]". - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf.‎

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‎Maling, Arthur, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1923).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 110:140 mm.‎

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‎Mallarmé, Stéphane, French poet and critic (1842-1898).‎

‎Autograph letter signed. Vulaines-sur-Seine, 8 Oct. 1893.‎

‎Small 8vo. 3 pp. To French composer and critic Paul Dukas, thanking for an article on William Beckford: "Je vous remercie tard, j'ai voyagé, de la belle page par vous écrite au sujet de Beckford [William], comme elle m'eût servi, précieusement, avant de préfacer son livre ! Cela reste un honneur, pour ma réédition, d'avoir motivé cette étude perspicace et haute, je la conserve comme un des titres du Vathek à la faveur française. Permettez aussi que je me montre flatté des paroles bienveillantes qui s'adressent particulièrement au bibliophile [...]".‎

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‎Mallarmé, Stéphane, poète français (1842-1898).‎

‎Lettre autographe signée ("Votre Stéphane Mallarmé"). [Paris, 24 novembre 1890].‎

‎Une page petit in-4. Suscription. À "mon cher Hérold": "[...] Dites si ce n'est pas bien exigeant de vous demander de reprendre demain soir Mardi le chemin de la rue de Rome, parce que je voudrais prendre votre avis sur un rien tout en causant [...]". - En 1888, le tout jeune poète (Hérold est né en 1865) fait parvenir spontanément au Maître son premier recueil de poésie "L'Exil de Harini" que Dalou venait de publier. L'accueil de Mallarmé lui fut d'emblée favorable et Hérold allait devenir un des plus fervents affidés des célèbres Mardis de la rue de Rome, où se croisèrent entre 1880 et 1898, Verlaine, Gide, Louÿs, Régnier, Whistler, etc. autant de visiteurs illustres ou poètes inconnus qui participèrent à la légende mallarméenne des Mardis, ces réunions hebdomadaires où le Maître improvisait, debout, fumant la pipe, face à des disciples dévots de la génération post-symboliste. - A.-J. Ferdinand Hérold est le petit fils du compositeur Ferdinand Hérold (l'auteur du Pré-aux-Clercs). Entré à l'École des Chartes en 1885, il en sort trois ans plus tard pour se consacrer entièrement à la littérature qu'il servit au cours de sa vie avec beaucoup d'intelligence et de sensibilité poétique. Il s'immisce parmi les auteurs symbolistes, fréquente assidument les Mardis de Mallarmé, et noue une vive amitié avec son coreligionnaire le poète Pierre Louÿs dont il se séparera au moment de l'Affaire Dreyfus. Très lié au cercle des Heredia (les sœurs Heredia), Régnier, Gautier (par Judith Gautier, la fille de Théophile), Louÿs et Valéry, ami des musiciens Fauré et Ravel, il fut un contributeur avisé au Mercure de France d'Alfred Vallette. Poète, mais aussi auteur dramatique, traducteur d'Eschyle et d'Euripide, plusieurs de ses pièces furent représentées sur la scène du théâtre d'avant-garde de Lugné-Poë (L'Anneau de Çacuntala en 1895, ainsi que La Cloche engloutie, tirée du conte de G. Hauptmann, deux ans plus tard).‎

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‎Malot, Hector, romancier (1830-1907).‎

‎C.A.S. S. l. n. d.‎

‎2 lignes. Il écrit vraisemblablement à un confrère: "avec toutes mes félicitations et mes compliments les plus sincères. H. Malot". - Les autographes de Malot sont peu courants.‎

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‎Malot, Hector, romancier (1830-1907).‎

‎CDV autographe. S. l. n. d.‎

‎4 lignes. Il écrit à un confrère: "Si je viens bien tard pour vous envoyer mes compliments mon cher confrère, c'est que je reviens de loin". - Les autographes de Malot sont peu courants.‎

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‎Malot, Hector, Schriftsteller (1830-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Fontenay-sous-Bois‎

‎1¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Me voici de retour. Je pense que vous avez recu l'exemplaire de complices que vous avez bien volu me demander et que je vous ai fait envoyer [...]".‎

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‎Malot, Hector, Schriftsteller (1830-1907).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 29. III. 1893.‎

‎147:107 mm. Brustbild im ¾-Profil a. d. Atelier Albert Capelle mit dessen gedr. Signet am etwas größeren Untersatzkarton.‎

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‎Maltitz, Apollonius Frh. von, Schriftsteller und Diplomat (1795-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weimar, 4. X. 1858.‎

‎½ S. auf Doppelblatt.8vo. An die namentlich nicht genannte Schriftstellerin Elfriede von Mühlenfels: "Euer Wohlgeboren erhalten hiemit den Preis des mir unterm 16. August dieses Jahres zugesandten Exemplares des Karlsbader Gedenkbuches, welche ich nach einer vierwöchentlichen Abwesenheit von Weimar hier vorgefunden habe [...]". - Apollonius von Maltitz war im Diplomatischen Dienst in Rußland, Karlsruhe, Stuttgart, Wien, Berlin und Rio de Janeiro tätig, wurde 1836 Legationsrat und Gesandtschaftssekretär in München und vertrat Rußland von 1841 bis zu seiner Pensionierung 1865 als Geschäftsträger in Weimar. Sein Werk umfaßt Gedicht, Dramen und Romane.‎

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‎Mann, Heinrich, German writer (1871-1950).‎

‎Autograph letter signed ("Heinrich Mann"). Munich, 19 Jan. 1907.‎

‎4to. 2 pages on bifolium. Apparently to the editor Fritz Freund, informing him that Mrs. Sacher-Masoch will send him some works of her late husband: "Frau v. Sacher-Masoch war krank, wird Ihnen aber jetzt, wenn sie es nicht schon gethan hat, das Material schicken. Die Dame zeigt sich mit den Werken ihres Gatten sehr gut vertraut und kann Ihnen, die Anzahl betreffend, vielleicht bessere Anregungen geben, als ich es könnte. Da Ihnen die noch freien unter den ungedruckten Novellen nicht zusagen, würde es sich freilich hauptsächlich um Neudrucke handeln; doch sind Sachen wie Die geschiedene Frau dabei, die längst vergriffen ist und wohl wirklich wie neu wirken würde. Man müßte ein Exemplar davon auftreiben. Am Meisten aber wird, meine ich, noch immer mit den berühmten Novellen zu machen sein: Don Juan von Kolomea, Der Kapitulant, Die Mondnacht, Die Liebe des Plato und Maecella. Venus im Pelz ist, wie Frau v. S-M mir schreibt, schon verkauft. Wie Sie über einen Sensationsroman 'Hermelin und Lorbeer' und über einen sozialen Roman 'Die Gesunden und die Kranken' denken, weiß ich nicht. Mir wären die Novellen sympathisch, zumal wenn ich das Vorwort zu schreiben hätte. Es würde mich freuen, wenn Sie mir bald eine günstige Entscheidung resp. ein Angebot mittheilen könnten [...]". - With punched holes (slightly touching text).‎

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‎Mann, Heinrich, Schriftsteller (1871-1950).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. und Erstausgabe von "Abrechnungen. Sieben Novellen". O. O., März 1926.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen Alfred Gessner zur Übersendung seiner "Abrechnungen" (Berlin, Propyläen, 1924). WG² 45. Zenker I, 42.‎

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350,00 € Acheter

‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎2 typed letters signed. New York and Pacific Palisades, California, 8 May 1949 and 21 Jan. 1950.‎

‎8vo and 4to. Together 3 pp. In English, both to Jerome Bengis, on imprinted stationery of the St. Regis: "Although I have myself recently become a musician of sorts, music is not really my field and as a critic of the type of book the author of which you are I am hardly competent" (8 May 1949). On 21 January 1950 he writes: "I have now occupied myself with your play, and although I feel on quite uncertain ground in the dramatic field, I dare say quite generally that your idea is original and its treatment effective and poetic in parts. Of course, the obstacles to a performance are quite obvious to me, for the Church more influential than ever in this country will certainly not tolerate the person of the Redeemer to be brought on the stage, even though the action takes place in pre-evangelic times".‎

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3 500,00 € Acheter

‎Mann, Thomas, Schriftsteller (1875-1955).‎

‎3 ms. Briefe mit eigenh. U. und 1 eh. Postkarte mit U. Nordwijk aan Zee, Pacific Palisades und Princeton, 1939-1946.‎

‎Zusammen 3½ SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An den Schriftsteller Friedrich Heydenau (1886-1960), u. a. über dessen "interessanten Roman" (4. Juni o. J.) und seine "Okkulten Erlebnisse", die er für Dr. Scherlag signiert hatte (9. II. 1946): "Herzlich willkommen in diesem Land! Wir sind sehr froh, dass Sie alle Fährnisse hinter sich haben und wohlgeborgen bei Ihrem Bruder sind [...]" (28. I. 1941). - Friedrich Heydenau war 1939 nach Schweden und 1940 in die USA emigriert und sollte 1947 aus New York nach Wien zurückkehren. - Die Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas knittrig und angestaubt und mit Randläsuren.‎

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‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Autograph letter signed. Küsnacht, 2. XI. 1934.‎

‎Large 4to. 2 pp. In German, to Hedwig Fischer, widow of Samuel Fischer who was Mann's publisher, on his name-imprinted stationery. He writes in part: "I just want to send you a greeting, nothing more. Hardly a day has gone by since we got the death notification in Basel, after the return trip from Lugano, without our speaking of you and your husband, and the shock that we felt at the time continues to reverberate and will for a long time. One had to be braced for this farewell, indeed, ultimately one almost had to be for it; and yet I cannot say how it moved me when it became reality. Nearly four decades of cooperation! I was very attached to the deceased. There was a placid cordiality between us, the way I have rarely experienced it in relationships with people, and hardly ever was there a superficial clouding or disgruntlement. Our characters were compatible, and I always felt that I was the born author for him and he my born publisher. I hinted at some of this in the memorial article, which probably came to your attention in the Sunday supplement of the Basler Nachrichten. It is indeed strange the way I rein in my feelings on such occasions, involuntarily suppressing them and growing cold for the sake of psychology and characterization. I'm just not a poet, but must resort to objectivity and distancing. I wouldn't be surprised if this were painful to you in this case. I am myself more satisfied with the two short pages I sent even now for the [Deutsche] Rundschau's memorial issue for [Peter] Suhrkarnp. May this issue turn out to be a very beautiful monument! From Reisiger, who will be coming to visit us in a few days, we heard that the end was gentle and without consciousness. That's fine and well. And you? How has your heart taken the separation? When one has been living side by side for so long and has shared everything! As soon as one starts thinking about life, the tears start to come. Your publishing house has brought out many beautiful and interesting things recently. Extremely interesting the book on Charlemagne. Döblin is planning an essay on it for the Sammlung, I hear, although emigrants otherwise don't like to mention German books, i.e., published in Germany. But what I read from start to finish and with quite unusual interest, was [Martin] Gumpert's Hahnemann, a life I knew hardly anything about and which in this presentation moved me deeply. Farewell, and be comforted! Give my regards to your children and grandchildren, and regards to you".‎

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‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Autograph letter signed. Pacific Palisades, California, undated [1942].‎

‎4to. 2 pp. In German, to Mr. Motschan, on imprinted stationery of the Library of Congress, Consultant in Germanic Literature: "It has been a long time since I received your kind letter of June in which you remembered my birthday with so much affection. But I did receive it and cannot understand why the earlier letter got lost It cannot be the old address which caused it, for I receive many letters that get delivered to Princeton first... It has been a long time since we have lived in Princeton. Actually, my time as a visiting professor there had already run out after one year but was extended for another year as an exception. But every year we are here on the West Coast, and we like it so much that after renting for quite a while we built our own home here in the country, in a beautiful area near Westwood and Santa Monica, and not far from either Hollywood or Los Angeles. It is the fourth house in my life - and I think it will be my final residence. For what it will be like in Europe after this mess - if I live long enough to see it - God knows. Which does not mean that I say Hitler will be able to win this war. I was very happy to hear so much good news from you and I congratulate you on your studies. I can understand that St[efan] Zweig s death affected you so deeply. I cannot approve of his decision - hiding, by the way, an incurable illness of his wife is supposed to have contributed to it - because of the discouraging effect it may have on his companions in misfortune. And yet at the same time he was so much better off than most of them. He was much too soft a person, absolutely peace loving and his attitude was completely in favor of intellectual free trade and he is said to have made a gloomy impression since quite some time ago. R.I.P But he should not have permitted the Nazis this triumph. If he had hated and despised them more, he would not have done it Received my best wishes and let us hope that Switzerland will get through this turmoil safe and sound again!" - Thomas Mann had supported the first World War, which led to a break with his pacifist brother, novelist Heinrich Mann. Thomas had lived mostly in Munich until 1933, when he moved to neutral Switzerland. In 1936, he emphatically disassociated himself from Nazism with an open letter. Then in 1938, Mann came to Princeton as a visiting Professor, and settled in California in 1941. At the time of this letter, Mann was finishing his tetrology, Joseph and His Brothers, and began work on Doctor Faustus. Stefan Zweig, a man of Jewish descent, had developed pacifist views with the advent of World War I, when he moved to Switzerland from his native Vienna so that he could express those views. Between the wars he lived in Salzburg, then emigrated to Brazil in 1938. The horrors of World War II were too much for him to bear, causing him to commit suicide in 1942.‎

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‎Mann, Thomas, German writer and Nobel laureate (1875-1955).‎

‎Autograph letter signed. Kilchberg, 26 June 1955.‎

‎8vo. 1 p. One of Thomas Mann's last letters: to the publisher Kurt Desch (1903-84), for whose anthology "Die schönsten Erzählungen der Welt" (Munich 1955) Mann was to write a preface. In July 1955 the Manns travelled to the Dutch North Sea resort of Noordwijk. On July 17, Thomas Mann there started work on the preface, which he completed four days later. A serious illness forced him to cut his stay short and return to Zurich, where Mann passed away on August 12. The "Preface" thus became his literary legacy. - Slightly faded at edges.‎

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‎Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gastein, 2. IX. 1851.‎

‎¾ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Habe leider kein Bild bei mir, sende Ihnen aber mit eigener Hand einen freundlichen Gruss. Das Frei-Couvert war unglücklich placirt; es musste unvermeidlich beim Oeffnen des Briefes mit durchschnitten werden [...]".‎

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