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Schreiber, Georg, Politiker und Kirchenhistoriker (1882-1963).
Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. Münster, Juni 1955.
1 S. Qu.-8vo. Anlässlich Schreibers Goldenen Priesterjubiläums sendet dieser Dankesworte an Gratulanten. - In eine Försterfamilie hineingeboren, promovierte Schreiber 1909 in Berlin zum Doktor der Philosophie und 1913 in Freiburg im Breisgau zum Doktor der Theologie. Er habilitierte sich im selben Jahr noch an der Universität Münster. Danach lehrte er an unterschiedlichen deutschen Universitäten in diversen Disziplinen wie Staatsrecht, Krichenrecht und Kirchengeschichte. Daneben betätigte er sich als Wissenschafts- und Kulturpolitiker in der katholische Deutsche Zentrumspartei. Für diese saß Schreiber von 1920 bis 1933 im Reichstag. Sein Schwerpunkte in der Arbeit als Politiker war Kulturpolitik. Er engagierte sich zudem für den wissenschaftlichen Nachwuchs und für eine Verstärkung der Auslandsbeziehungen deutscher Hochschulen.
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Schreyvogl, Friedrich, Schriftsteller und Dramaturg (1899-1976).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 17. VII. 1960.
1 S. 8vo. Bedankt sich bei einem nicht genannten Herrn Direktor für seine Aufmerksamkeit anlässlich Schreyvogls Geburtstag. - Der Urgroßneffe des Schriftstellers und Dramaturgen Joseph Schreyvogel war Verlagsmitarbeiter, Buchhändler, Journalist und seit 1927 als Dozent für Literatur und Dramaturgie an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst sowie seit 1931 auch am Reinhardt-Seminar tätig. Von 1935-38 Konsulent der Bundestheaterverwaltung, förderte Schreyvogel "als Vorstandsmitglied des 'Bundes der deutschen Schriftsteller Österreichs' die nationalsozialistische Infiltration des österreichischen Kulturlebens. Nach 1945 hatte er wieder hohe Funktionen im Kulturbereich inne, u. a. als Chefdramaturg des Wiener Theaters in der Josefstadt (1954) und Vizedirektor und Chefdramaturg des Burgtheaters (1955-61)" (DBE). Zu seinem schriftstellerischen Werk zählen Romane, Gedichte, Dramen sowie Filmdrehbücher, Opernlibretti und Bühnenbearbeitungen.
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Schröder, Rudolf Alexander, Schriftsteller (1878-1962).
Eigenh. Brief mit U. ("Schröder"). Bad Hofgastein, 13. IX. 1940.
1 S. Gr.-4to. Beiliegend eine faks. Dankeskarte und ein eh. adr. Kuvert. An Friedrich Herrmann, Herstellungsleiter beim S. Fischer Verlag in Berlin, über Korrekturen bei der Drucklegung seines Buches "Die weltlichen Gedichte": "[...] Auf Seite 450 sind versehentlich die vorigen Korrekturen alle nicht durchgeführt [...] Die Rückkorrektur auf Seite 453 ist beabsichtigt. 'Lebendig strebende' steht oppositionell zu 'Welle', was zwar nicht ganz durchsichtig aber jedenfalls sinnvoller ist wie die Fehlkorrektur 'strebender'. Auf Seite 457 war ein falsches 'euer' noch falscher in 'eure' korrigiert. Jetzt ist's richtig [...] Hier ist es schön, gesund u. vor allem bombenfrei. Ich denke mit Mitgefühl der armen Berliner [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; Papierbedingt leicht gebräunt und mit einem kleinen Ausriß in der rechten unteren Ecke.
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Schubert, Karl Leopold, Schriftsteller (1893-1983).
2 eigenh. Postkarten mit U. sowie ein ms. Gedicht mit U. (Wien, 1954-1955).
Zusammen 3 SS. Qu.-4to und qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. Weiters findet sich das Gedicht "Advent2. - Schubert war Dozent an der Volkshochschule und wurde als Autor von Freilichtspielen ("Der Petersdorfer Jedermann", 1958) bekannt.
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Schütz, Julius Franz, Schriftsteller (1889-1961).
Eigenh. Postkarte mit U. Graz, 29. XI. 1942.
1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für seine freundlichen Glückwünsche anlässlich Schütz' Geburtstages. - Schon während seines Studiums der Jurisprudenz beschäftigte sich Schütz eingehend mit Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte. Während seiner Studienzeit hatte Schütz freundschaftliche Beziehungen zu dem aus Windischgrätz stammenden Ernst Goll. Diese förderte und initierte Schütz' literarisches Wirken. Unmittelbar nach dem tragischen Freitode seines Gefährten im Juli des Jahres 1912, gab er dessen dichterischen Nachlass als Gedichtband unter dem Titel: „Im bitteren Menschenland“ heraus. Damit setzte er seinem Freund ein dauerndes Ehrenmal und bewahrte dessen Werk vor dem Vergessen. Nach den Kriegsjahren trat Schütz 1919 in den Dienst der Steiermärkischen Landesbibliothek am Joanneum in Graz.
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Schullern, Heinr. Ritter von und zu Schrattenhofen, Schriftsteller und Mediziner (1865-1955).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite sowie eine eigenh. Postkarte mit U. Innsbruck
2 SS. 8vo. Dankt Josef Wesely wiederholt für die ihm übersandten Geburtstagswünsche. - Der Sohn des Innsbrucker Bezirksschulinspektors und Schriftstellers Anton von Schullern studierte Medizin, Romanistik und Malerei und war anschließend als Militärarzt in Salzburg, Wien (seit 1904), Bozen (seit 1911) und zuletzt als Generalstabsarzt in Innsbruck tätig. Früh schon hatte er sich der Bewegung "Jung-Tirol" angeschlossen und schrieb historische sowie in seiner Heimat spielende Romane und Erzählungen mit sozialer Tendenz. Vgl. DBE und Kosch III, 2620. - Verso von fremder Hand adressiert und mit einigen Zeilen an Dr. Georg von Stawra [?] versehen.
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Schumacher, Tony, Schriftstellerin (1848-1931).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Gruße von Tony Schumacher". - Mit einer gedr. Abbildung der Figuren Schorsch und Lenele aus ihrer Erzählung "Heimatzauber" (1904).
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Schwab, Günther, Schriftsteller (1904-2006).
Umfassendes Konvolut bestehend aus 4 ms. Briefe mit U. sowie 6 eigenh. Postkarten mit U. und 9 ms. Postkarten mit U. (Salzburg, Weißkirchen und Wien), 1947-1968.
Zusammen 19 SS. 4to und Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely über die Jahre hinweg für sein treues Gedenken anlässlich Schwabs Geburtstages. - Der vielseitige Essayist, Drehbuch- und Hörspielautor war u. a. in Niederösterreich und der Steiermark als Forstverwalter tätig; in seinen Büchern trat er schon früh für einen aktiven Umweltschutz ein, besonders in ‘Der Tanz mit dem Teufel’ (1959); 1960 gründete er den "Weltbund zum Schutz des Lebens" (WSL). Vgl. Öst. Lex. II, 377.
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[Schweizer Dichter].
Ms. Brief mit 6 eigenh. U. O. O., September 1937.
1 S. Folio. An die Schriftstellergenossenschaft, zu Handen Hans Nüchtern (1896-1962): "Von unserer Reise durch Oesterreich beglückt und bereichert zurückgekehrt, ist es uns unterzeichneten Schweizer Dichtern ein Bedürfnis, unserer grossen Freude Ausdruck zu geben für die ehrenvolle und ungemein warme Aufnahme, die uns von Salzburg bis Wien überall zuteilgeworden ist. Wir haben Oesterreich ins Herz geschlossen und werden die Söka, deren unermüdlicher Initiative diese Reise zu danken ist, in ihren wertvollen Bestrebungen, die kulturellen Beziehungen von Land zu Land zu vertiefen, gerne unterstützen, konnten wir doch aus eigener Wahrnehmung empfinden wie wesensnah uns Schweizern österreichische Kultur ist […]". Unterzeichnet Jakob Rudolf Welti (1893-1964), Robert Faesi (1883-1972), Caesar von Arx (1895-1949), Fred. de Diesbach, Albert Jakob Welti (1894-1965) und Cécile Lauber (1887-1981).
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Sedlmayr, Hans, Kunsthistoriker (1896-1984).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 30. I. 1969.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für die Geburtstagswünsche.
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Seebacher-Mesaritsch, Alfred, Schriftsteller (1925-1998).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Segantini, Giovanni, Austrian painter (1858-1899).
Letter signed ("G. Segantini"). Maloja, 10 June 1898.
Oblong large 8vo. 1 p. To the Austrian Secession, confirms his consent for taking a picture of his "L'Angelo della Vita" that was shown in an exhibition. - Punched holes at upper edge, and strong damage to edges.
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Seidel, Ina, Schriftstellerin (1885-1974).
Eigenh. Gedicht mit U. [Starnberg am See], O. D.
1 ½ SS. 4to. Mit eh. beschr. Kuvert.
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Seidel, Ina, Schriftstellerin (1885-1974).
Ms. Brief mit eigenh. U. Starnberg am See, 8. XII. 1942.
½ S. Gr.-4to. An Robert Walter Kained: "Noch nachträglich möchte ich Ihnen für die freundliche Uebersendung Ihres Gedichtbandes 'All und Menschenwerk' herzlich danken. Ich habe in dem Band das Zeugnis eines nachdenklich zwischen Selbst und Welt kreisenden Geistes empfunden und fand unverkennbar eine gewisse Beziehung zu Josef Weinheber darin, dem Sie auch in der Wahl der Stoffe Ihres dichterischen Gestaltens nahe zu stehen scheinen [...]". - Die Schwester des Schriftstellers Willy Seidel zählt zum Kreis patriotisch-konservativer Schriftsteller, stellte sich u. a. als Mitglied der Dichterakademie und Mitherausgeberin der "Kriegsbriefe von Nachrichtenhelferinnen" ("Dienende Herzen", 1942) in den Dienst der nationalsozialistischen Propaganda und feierte in zwei Elogen zu Hitlers 50. Geburtstag den Jubilar. Nach 1945 gehörte sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Autorinnen der Bundesrepublik. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Seidenfaden, Theodor, Schriftsteller (1886-1979).
Konvolut aus eigenh. Postkarte mit U., gedr. Dankeskarte mit U. sowie gedr. Portrait mit U. Köln-Dellbrück, 1956 - 1967.
Zusammen 3 SS. 8vo und Qu.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. "Den Glück-Wünschern zu meinem Siebzigsten ein Grußwort des Dankes".
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Senft, Willi, Alpinist und Autor (1929-2012).
2 Albumblätter mit eigenh. Widmung u. U. O. O., 8. V und 6. VI. 1995.
2 SS. Qu.-8vo. "Für Erwin".
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Sexau, Richard, Schriftsteller (1882-1962).
Eigenh. Postkarte mit U. München, O. D.
1 S. Qu.-8vo. "Glückwunschdank!" an Josef Wesely.
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Shaffer, Peter, britischer Schriftsteller (geb. 1926).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "for Sabrina with sincere best wishes".
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Shaw, George Bernard, Anglo-Irish writer (1856-1950).
1 autograph letter signed and 2 autogr. lettercards signed (in full, or initials). London, 1890 and 1922.
(Small) 8vo. Altogether (1½+1+1 =) 3½ pp. on 4 ff. To John Henderson, Secretary of the National Liberal Club. I: "[...] Would next Saturday be too sudden? I can think of nothing better, although I have two lectures to give on Saturday, + would rather appreciate an evening's rest beforehand. Still, as you say your room is a small one, I could take matters quietly in an address on 'Politics, Tory, Liberal + Working Class' [...]" (October 8, 1890). - II: "I have just been reminded that the Chrystal Palace concerto begins next Saturday. This will make it very inconvenient for me to go to Harlesden [...]" (October 9, 1890). - III: "No: if I were to add ... chairtaking to my platform activities, it would finish me altogether. Besides, it is very bad economy for the Circle to waste a star speaker on the chair. It is hard enough to get him one; and when you do, you had better got the whole evening out of him [...]" (December 20, 1922). - Accompaned by a typed letter signed by Shaw's secretary, Blanche Patch.
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Shaw, George Bernard, Anglo-Irish writer (1856-1950).
Autograph postcard signed ("Bernard Shaw"). London, 6 Nov. 1896.
8vo. 1 p. With autogr. address. To the French director and actor Aurélian Lugné-Poe (1869-1940) in Paris: "Mlle Newcombe me dit que vous allez jouer 'Peer Gynt'. Cela vaut bien un voyage à Paris. Voulez-vous avoir la bonté de me dire sur quelle soirée la reppresentation [!] aura lieu. Je n'en sais rien à présent; et Mlle Newcombe ne peut m'èclairer [...]". - Together with the poet and critic C. Mauclair, Lugne-Poe founded the Theatre de I’Oeuvre in Paris in 1893 and was its head until 1929; already in the first year he had given a piece of Ibsen, namely "Rosmersholm". - Slightly browned due to paper; one pinhead-sized hole on the upper margin.
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Sieck, Rudolf, Maler und Radierer (1877-1957).
Eigenh. Brief mit U. ("Rud Sieck") und einer ganzseitigen Handzeichnung. Törwang bei Rosenheim, 1. VII. 1905.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Die Zeichnung in Bleistift und Tinte auf der Recto-Seite von Bl. 2. An Martin Gerlach sen. von Gerlach & Wiedling in Wien: "Hier schicke ich Ihnen 2 Einbände. Ich habe kein Büchl hier und daher auch kein Maaß. Schriften haben Sie wohl, ich bin kein Genie darin wie Sie wissen. Könnten Sie nicht statt der kalten lateinischen eine hübsche Biedermaierschrift [!] nehmen? Seit einiger Zeit schmachte ich bereits im Ehejoch, für die Ehe bin ich mit allem allem ausgestattet nur Geld Geld brauch ich nun. Haben Sie wegen der Ausstellung Weisgerber-Sieck im Hagenbund nichts erreichen können für Herbst? Darf ich Sie nochmal bitten dort anzufragen? [...]". - Die Unterschrift mit Zusatz "nicht akademischer Maler"; die hübsch ausgeführte Tuschzeichnung zeigt ein flanierendes Paar (wohl Sieck und seine Angetraute), der Mann mit Hut, Stock und Pfeife, die Frau größtenteils von ihm verdeckt. - Gering fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Sieck, Rudolf, Maler und Radierer (1877-1957).
Eigenh. Brief mit U. ("Rud Sieck") und zwei Handzeichnungen. München, 30. XII. 1907.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An Martin Gerlach sen. von Gerlach & Wiedling in Wien: "Da Sie vermutlich in dieser heiligen Zeit im Kreise Ihrer werten Famlie verweilen, so erlaube ich mir Ew. Hochwohlgeboren mit der ehrfurchtsvollen Anfrage zu erfreuen betr. eines [folgt die Tuschzeichenung einer Plattenkamera]? Hoffentlich hat Ihnen das Christkind sehr viel gebracht, 500.000 Auflagen Ihrer neuesten Werke, zahlreiche Enkel! Wegen dem Kalender wäre ich Ihnen dankbar wenn Sie mir ein Maaß, in dem Sie ihn auszuführen gedächten, also Buchgröße angeben wollten und um wieviel größer die Bilder selbst sein sollten, damit ich gelegentlich anfangen könnte [...]". - Die zweite, gleichfalls in Tusche ausgeführte Zeichnung zeigt ein Portrait seiner selbst im Profil; zur Unterschrift hinzugesetzt "beschißener Kunstmaler".
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Silberstein, August, Lyriker, Erzähler und Feuilletonist (1827-1900).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1894.
½ S. 4to. "Was sich zum Honig süß verbindet, | Das muß die Biene auch aus Giften bringen - | Nichts Süß'res unser Herz empfindet, | Als was mit Bitternissen wir erringen!" - August Silberstein engagierte sich 1848 als Schriftführer im Ausschuß der akademischen Legion publizistisch für die Ziele der Revolution und mußte nach deren Niederschlagung Österreich verlassen. 1854 wegen unerlaubter Rückkehr zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, wurde er nach einem Jahr begnadigt. Hernach lebte er als freier Schriftsteller und Redakteur verschiedener Zeitungen in Wien, war Herausgeber des "Österreichischen Volkskalenders" und der Zeitschrift "Der Wanderer" und schrieb idealisierende Dorfgeschichten ("Dorfschwalben aus Österreich") und Romane (etwa "Die Alpenrose von Ischl")., 2 Bde., 1866).
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Simenon, Georges, belgischer Schriftsteller (1903-1989).
Albumblatt mit Zeitungsausschnitt, eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Simenon, Georges, Schriftsteller (1903-1989).
Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. Lausanne, 24. IX. 1987.
1 S. Qu.-8vo.
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Simenon, Georges, Belgian writer (1903-1989).
Typed letter signed. Epalinges, 17 Oct. 1966.
Large 4to. 1 p. To Belgian author, filmmaker and documentarist Henri Storck: "Cela fait plaisir d'avoir de vous nouvelles, surtout qu'elles sont excellentes tant dans le domaine de votre vie privée que dans celui de votre activité artistique. Je vous réponds un peu hâtivement car je suis plongé dans la révision d'un roman et j'essaie de ne pas trop perdre le fil de mes idées. C'est gentil à vous d'avoir pensé à mon fil Marc, mais, pendant plus d'un an encore, et peut-être davantage, il sera occupé à tourner ‚Les Dossiers de l'Agence O', treize de mes anciennes nouvelles, pour l'O. R. T. F. [...]". - On headed paper; left margin with punched holes (not touching text); together with a typed letter from Storck (carbon copy).
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Simmel, Johannes Mario, Austrian writer (1924-2009).
2 autogr. quotations signed, and film poster signed. N. p. o. d.
205:100 mm and large 4to. Altogether 3 pp.
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Simon, Claude, französischer Schriftsteller (1913-2005).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. [Salses, 11.06.1986]
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. beschr. Kuvert.
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Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968).
Ms. Brief mit eigenh. U. Pasadena, 23. III. 1923.
½ S. Qu.-gr.-8vo. An "Comrade Volkart": "I have your very friendly letter. The book has come, and I will take the first occasion to read it. At the present moment I am buried in the task of publishing my new book, 'The Goose-Step'. | Sincerely, | USinclair".
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Singer, Isaac Bashevi, Schriftsteller (1902-1991).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O.
1 S. Qu.-8vo.
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Sondershausen, Philipp Karl Christian, Schriftsteller und Prediger (1792-1882).
Eigenh. Brief mit U. Weimar, 20. X. 1852.
4 SS. 4to. "Hochverehrter Herr! Ich habe auf meine unwandelbare Verehrung und Liebe zu Ihnen, im Vertrauen zu Ihrer Zusage, Weimar und seinen Angehörigen zugethan bleiben zu wollen, einen Plan gebaut; vielmehr die Absicht eines mir persönlich unbekannten Kunstfreundes, Drobisch in Leipzig, unterstützen zu müssen geglaubt. Derselbe hat ein kleines Werk von mir, das ich an Professor Lobe dahin schickte, zufällig gesehen und so lieb gewonnen, daß er es der nächsten Todtenfeier Mozarts (5ten December) zu Grunde legen möchte. Bereits hat er dazu bei dem Regißeur der Leipziger Bühne mit Erfolg Schritte gethan. Ich wurde, in Folge davon, mit der Annahme des Manuscripts zur Darstellung - überrascht. Gleichzeitig sollte es an den Collegen H. Forst nach Prag unverzüglich geschickt werden. Auch in München, Salzburg und selbst in Wien hat der unermüdliche, mir wie gesagt, unbekannte Freund empfehlende Einleitungen gemacht. In Wien suchte er zu diesem Zwecke Herrn D. Laube auf, traf ihn aber nicht. Dagegen stimmte er, wie er mir schrieb, die Professoren am Conservatorium günstig dafür. - Ich glaubte deshalb ein Exemplar der kleinen melodramatischen Scene 'Da Ponte, der Dichter u. Freund Mozarts' selbst dort einschicken zu müssen und eventuell - Ihre mächtige bürgende - hier vielleicht einzige - Kunst dabei in Anspruch zu nehmen [...]". - Spuren waag- und senkrechter Mittenfaltung. Am unteren Rand der 1. Seite alte Sammlungsstempel (Graf Victor Wimpffen und La Roche).
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Sonnleitner, Alois Theodor, Schriftsteller (1869-1939).
Bildpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Künstler-Wohlfahrtskarte mit Gedicht und Portrait Sonnleitners auf der Vorderseite.
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Soyinka, Wole, Schriftsteller und Nobelpreisträger (geb. 1934).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Gr.-8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).
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Soyinka, Wole, Schriftsteller (geb. 1934).
Albumblatt mit eigenh. U. [Abeokuta, 02.08.]
1 S. Format: 85 x 150 mm. Mit ms. beschr. Kuvert.
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Spazier, (Johann Gottlieb) Karl, Schriftsteller, Pädagoge und Komponist (1761-1805).
Eigenh. Brief mit U. ("C. Spazier"). Berlin, 25. III. 1790.
2 SS. 8vo. "Wundern Sie sich nicht, daß ich Sie Belasteten bitte, beyliegenden Brief an H. v. Rosenhan so schleunig, als möglich, auf die Reichspost befördern zu laßen. Man hat hier einen andern Brief an denselben die Tour über Duderstadt nehmen laßen; aber den Weg über Frankfurt a. M. schlage ich ein, um den Empfänger des Briefes auf denselben darum vorzubereiten, weil ein Brief vom August vorigen Jahres, den ich in sehr wichtiger Angelegenheit ebenfalls über Duderstadt gehen laßen mußte, gegen 7, sage sieben Monathe sich auf den Postämtern herumgetrieben hat, ehe er an die Behörde gelangt ist, wodurch ich vielleicht das Unglück habe, daß meine Besorgung dadurch hat leiden müssen. Ist das nicht schändliche Wirthschaft, die einmal laute Rüge verdiente? Daß die Preuß. Postämter daran schuld seyn sollten, läßt sich nach der strengen Aufsicht in diesen Ländern nicht wohl glauben; aber es liege, an wem es wolle, so kann doch wohl nichts verdrießlicher seyn, als wenn der so nothwendige Verkehr unter Menschen, den die Staaten zusichern, durch die Nachläßigkeit v. einigen Postofficianten gestört und manchmal dadurch das ganze zeitliche Glück eines Mannes u. einer Familie gehemmt wird [...]". Am Kopf der Rectoseite hs. Empfängervermerk: "Spazier (besorgt)". - Spazier, zunächst als Schauspieler und Sänger tätig, studierte in Halle Philosophie und Theologie, bevor er 1784-87 am Dessauer Philanthropinum lehrte. Nach Halle zurückgekehrt, ließ er sich als philosophischer Schriftsteller nieder; zu seinen bekanntesten Werken zählt die Kampfschrift "Anti-Phädon" (1785). Anschließend als Lehrer, Hofmeister und Professor in Gießen, Neuwied und Berlin tätig, gab er die "Berlinische musikalische Zeitung" heraus. 1796 wieder in Dessau, wurde er Leiter der Olivier'schen Erziehungsanstalt; im Folgejahr wurde er in Halle promoviert. Der Komponist Ernst Ludwig Gerber würdigte Spazier in seinem Tonkünstlerlexikon als "einen der beliebtesten deutschen Schriftsteller“.
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Specht, Richard, Schriftsteller und Musikkritiker (1870-1932).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 29. VII. 1914.
2 SS. Qu.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Bitte, senden Sie mir die Arbeit zur Einsicht, wenn sie interessant ist, werde ich sie gerne bringen". Mit Stempel der Redaktion des "Merkers".
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Spender, Stephen, English poet (1909-1995).
Autograph letter signed. Apparently London, 4 June, n. y.
8vo. 1 p. To "Scott": "Thank you very much for your letter. I would be glad if you could call in on Wednesday or Thursday at about 5.30, if you are free then. Could you ring me up? [...]". - On stationery with printed letterhead of "Horizon".
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Springenschmid, Karl, Schriftsteller (1897-1981).
Konvolut bestehend aus 4 eigenh. Bildpostkarten mit U., 2 eigenh. Briefen mit U. und einem Portraitblatt mit U. O. O. u. D.
Zusammen 8 SS. Gr.- 4to und 8vo. Mit einem eh. beschr. Kuvert. Weihnachts- und Neujahrswünsche an Josef Wesely.
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Staël-Holstein, Anne, French author and philosopher (1766-1817).
4 (2 autogr.) documents signed (mostly "Necker Staël de Holstein"). Charenton, Coppet and n. p., 1807 and 1809.
(Oblong) 8vo. Altogether (1+1+1+1=) 4 pp. on 5 ff. Payment instructions for her notary, Fourcault de Pavant, confirmed by the recipients. - The one dating from 17. II. 1809 with address and papered seal.
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Staël-Holstein, Anne, French author and philosopher (1766-1817).
Autograph letter. Frankfurt, 26. XI. 1803.
8vo. 3 pp. In French, to an unnamed friend: "It's been two weeks, my dear friend, since I last got a line from you, although I need your friendship more than I ever did before. My daughter has had a fever for a week, and here I am, among strangers, surrounded by German doctors in an inn, and well, I feel quite miserable. Thank God, she hasn't been in danger so far; if she were, I couldn't survive it. I wrote to you from Metz when I left, and from here too, to offer you my [apartment]. How is it that I didn't get at least a note from you? You know quite well that all I know about life, I have learned from you and it's all the more true now that I live abroad. Have you seen Villers? Tell him that one must be mad to live anywhere else than in France when one is French. The Germans are quite kind to me, though, and I already have a chest full of poems and notes. I have been writing down some of my reflections about all that, which might be of interest if ever see my friends again, since nothing will ever make me publish one line for any other public than the French. Please do write to me; consider that if you spent five minutes at it every night, the result would be a week of relief for me. But I have never been able to give you an idea of how much your letters please me; you would not be so sparing with them if you knew. Kindly remember me to all those who care for me". - Madame de Staël wrote this letter at the beginning of her exile. Her duel with Napoleon, stemming from her recalcitrance to his influence, had led to his orders that she was not to reside within forty leagues of Paris. This occurred in the fall of 1803. After considerable delay she decided to go to Germany. She travelled in the company of Benjamin Constant, by Metz and Frankfurt to Weimar, arriving there in December. She stayed in Weimar during the winter, and then went on to Berlin.
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Staël-Holstein, Anne, French author and philosopher (1766-1817).
Autograph letter signed. N. p. o. d.
8vo. 1 p. In French, to an unidentified lady. Staël sends a poem and asking the recipient to send it on immediately to Madame Lucke. In closing, she confirms that they will meet that evening. - Mounting remnants on verso of integral blank.
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Staël-Holstein, Anne, French author and philosopher (1766-1817).
Autograph letter signed. N. p. o. d.
8vo. 1 p. In French, to Monsieur Beurgoin, inviting him to call on her, and giving notice that she will call on him and his wife when she is in Paris for a few days before returning to Coppet. - Mounting remnant on verso of integral blank.
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Staël-Holstein, Anne, French author and philosopher (1766-1817).
Autograph letter. No place or date, [c. 1798].
8vo. 2/3 page in-8. With address. To Adrien de Lezay Marnésia, an intimate friend of her, inviting him to dine with her.
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Staël-Holstein, Anne, French author and philosopher (1766-1817).
Autograph letter signed ("Staël"). Paris, June 1, no year.
8vo. 1 page. To an unnamed addressee, concerning a woodcut of her that has caused some trouble.
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Stein, Leo, Schriftsteller und Librettist (1861-1921).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Manuskript mit U. Wien, 8. XI. 1911.
Zusammen (½+1 =) 1½ SS. auf 3 Bll. 8vo. An die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung", die zu einer Tischrede auf die eigene Person aufgefordert hatte: "Kollegen! Wir wollen auf das Wohl eines Mannes trinken, den wir neidlos anerkennen. Wir wünschen dem erfolgreichen und liebenswürdigen Librettisten Leo Stein noch in diesem Jahre eine zweite 'Lustige Witwe!' Da ich aber nun einmal selbst Leo Stein bin, muß ich es der Konkurrenz überlassen - mich leben zu lassen!" - Leo Stein war seit 1888 als freier Schriftsteller tätig, verfaßte zahlreiche Lustspiele und über 30 Operettenlibretti, darunter gemeinsam mit Viktor Léon "Wiener Blut" für Johann Strauß und "Die lustige Witwe" für Franz Lehár, mit Béla Jenbach "Die Csardasfürstin" für Emmerich Kálmán und mit Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky "Der Graf von Luxemburg" für Lehár. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift; etwas angestaubt und mit kleinen Tintenwischern.
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Steiner, Rudolf, Austrian philosopher, esotericist, and founder of Anthroposophy (1861-1925).
Autograph letter signed. Berlin-Friedenau, 4 May 1900.
Large 8vo. 1 p. To Maximilian Harden, sending corrections of an article by Ernst Horneffer about the Nietzsche Archive in Weimar. - The Nietzsche Archive had seen its first serious crisis in the winter of 1896/97 when Elisabeth Foerster-Nietzsche wanted to win over Rudolf Steiner as publisher and dismiss Fritz Koegel. The subsequent negotiations with Steiner failed, however, as he expressed sharp criticism of Foerster-Nietzsche, which culminated in the assertion that Mrs. Foerster-Nietzsche was completely unqualified to judge "in all matters concerning the teachings of her brother". - Slight damage to edges, partly repaired; very rare. Steiner, Briefe, vol. II (Dornach, 1987), p. 390, no. 548.
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Stettenheim, Julius, Journalist und Schriftsteller (1831-1916).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, [27. III. 1901].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck: "Verehrte Freundin, ich danke Ihnen für Ihre liebenswürdige Mittheilung und bitte Sie um ein Exemplar Ihrer Festschrift […]". - Julius Stettenheim war Herausgeber der humoristisch-satirischen Wochenblätter ‘Hamburger Wespen’ und später der ‘Berliner Wespen”, die, als politisch verdächtig eingestuft, häufig beschlagnahmt wurden. Zunehmend unpolitischer werdend, gab er hernach die ‘Deutschen Wespen’ heraus und wurde schließlich Redakteur des ‘Wippchen’, einer Beilage des ‘Kleinen Journals’. Der Mitbegründer der "Freien Bühne" verfaßte vornehmlich Kurzprosa, Satiren, Aphorismen, Anekdoten, Gedichte und Parodien. Vgl. Kosch IV, 2852.
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Stettenheim, Julius, Journalist und Schriftsteller (1831-1916).
Visitkarte mit 5-zeiligem eigenh. Zusatz und U. Berlin, 16. III. 1901.
1 S. Qu.-16mo. Mit eh. adr. Kuvert. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck. - Julius Stettenheim war Herausgeber der humoristisch-satirischen Wochenblätter ‘Hamburger Wespen’ und später der ‘Berliner Wespen”, die, als politisch verdächtig eingestuft, häufig beschlagnahmt wurden. Zunehmend unpolitischer werdend, gab er hernach die ‘Deutschen Wespen’ heraus und wurde schließlich Redakteur des ‘Wippchen’, einer Beilage des ‘Kleinen Journals’. Der Mitbegründer der "Freien Bühne" verfaßte vornehmlich Kurzprosa, Satiren, Aphorismen, Anekdoten, Gedichte und Parodien. Vgl. Kosch IV, 2852.
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Stinde, Julius, Journalist und Schriftsteller (1841-1905).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 9. III. 1901.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck. - Nach mehrjähriger Tätigkeit als Journalist (u. a. für die "Spenersche Zeitung", die "Wiener Presse" und die "Fliegenden Blätter") verfaßte Stinde zahlreiche, mit großem Erfolg aufgeführte Volksstücke (u. a. "Hamburger Leiden", 1875, oder "Die Familie Carstens", 1877) für das Carl-Schultze-Theater in Hamburg. Seit 1876 als freier Schriftsteller in Berlin lebend, veröffentlichte er unter dem Pseudonym Wilhelmine Buchholz humorvoll-satirische Schilderungen aus dem bürgerlichen Berliner Alltag.
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Stinde, Julius, Journalist und Schriftsteller (1841-1905).
Eigenh. Brief mit U. ("Stinde"). Berlin, 16. III. 1892.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannte Adressaten: "Herzlichen Dank für Ihre wohlwollende Besprechung meiner letzten Arbeiten; das war sehr hübsch von Ihnen. Sie haben Recht. Die Bartgeschichte (eine ältere) Nummer wurde nur hineingenommen um den unglückseligen Titel zu rechtfertigen [...]". - Nach mehrjähriger Tätigkeit als Journalist (u. a. für die "Spenersche Zeitung", die "Wiener Presse" und die "Fliegenden Blätter") verfaßte Stinde zahlreiche, mit großem Erfolg aufgeführte Volksstücke (u. a. "Hamburger Leiden", 1875, oder "Die Familie Carstens", 1877) für das Carl-Schultze-Theater in Hamburg. Seit 1876 als freier Schriftsteller in Berlin lebend, veröffentlichte er unter dem Pseudonym Wilhelmine Buchholz humorvoll-satirische Schilderungen aus dem bürgerlichen Berliner Alltag. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.
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