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‎Amann-Neusser, Gabriele, Violinistin (geb. 1865).‎

‎Eigenh. Albumbl. mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 110 x 144 mm. "Seines Glückes Schmied - Stolzer Ruhm! Seines Unglückes Meister - Heldenthum!".‎

‎Amerling, Melitta, Sängerin (1898-nach 1946).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Kopenhagen, 23. X. 1928].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse und einigen weiteren U. An Mitzi von Amerling mit Grüßen aus Kopenhagen. - Die aus Wien stammende Altistin und Sopranistin war u. a. in Bayreuth, Berlin, Braunschweig, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Gablonz und Wien engagiert.‎

‎Amerling, Melitta, Sängerin (1898-?).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Berlin, 4. IV. 1931.‎

‎1 S. 8vo. "Ein Autogramm zur freundlichen Erinnerung" für einen unbekannten Empfänger.‎

‎Amon, Anton, Schauspieler (1862-1931).‎

‎Brief mit 11 eigenh. U. [Wien], 24. IV. 1924.‎

‎1 S. Folio. An Hans Nüchtern: "Wir Endesgefertigten Mitwirkenden der heutigen Radiovorstellung ‚der Meineidbauer', nebenbei bemerkt die erste Aufführung eines Anzengruberstückes auf der Wiener Radiobühne ersuchen Sie, bei der Direktion der ‚Ravag' dahin zu wirken, dass eine derartige Störung der künstlerischen Arbeit anerkannter Wiener Künstler durch eine Unterbrechung mitten in der Szene, die bis Aktschluß auf einige Minuten aufzuschieben gewesen wäre, doch in Zukunft vermieden werde. Wir betonen, dass wir diesen Schritt nur in Wahrung Ihrer und unserer Arbeit und des Ansehens der Wiener Radiobühne unternehmen […]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

‎Angerer, Margit, Sopranistin (1895-1978).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. V. 1933.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Umschlag Bedankt sich bei Hans Nüchtern für seine Worte zu ihrem Auftritt in der Oper Manon. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

‎Ansorge, Conrad, Musiker und Komponist (1862-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. X. 1884.‎

‎½ SS. Gr.-8vo. An einen Professor: "Da ich fortwährend unterwegs bin, kann ich Ihnen leider erst heut antworten. Sie gestatten, daß ich Ihnen für Ihre liebenswürdigen Bemühungen meinen besten Dank sage. Zum 20. October soll es mir ein außerordentliches Vergnügen sein, meine Sonate im dortigen Tonkünstlerverein zu spielen. Wollen Sie noch die Güte haben, auf das Programm die nähere Eintheilung abdrucken zu lassen, wie folgt [...]". - Ansorge, ein Schüler Franz Liszts, ließ sich 1895 in Berlin nieder und verkehrte dort in literarischen Kreisen, deren zeitgenössische Lyrik (u. a. von Stefan George) er wiederholt vertonte. 1898-1903 unterrichtete er am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin und unternahm anschließend Konzertreisen durch ganz Europa und Südamerika. In den Sommermonaten der Jahre 1910-25 leitete er eine Meisterklasse am Königsberger Konservatorium und seit 1920 auch die Meisterklasse für Klavier an der Deutschen Akademie für Musik in Prag. Ansorges musikalisches Schaffen umfaßt impressionistisch geprägte Lieder, Balladen, ein Requiem, Orchester- und Klaviermusik; er selbst gilt als bedeutender Interpret der Werke Beethovens, Schuberts und Schumanns. - Mit einem kleinen Ausriß am unteren Rand.‎

‎Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. kl.-4to. An eine Dame: "Da mir niemand öffnete, so möchte ich morgen Donnerstag zwischen 6+7 Uhr bei Ihnen vorsprechen [...]". - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden.‎

‎Arbter, Alfred, Komponist und Dirigent (1877-1936).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 4. XI. 1912.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Fräulein "Gogo" (d. i. Emilie) Schaup in Wien mit Dank für eine Einladung: "[...] ich kann leider nicht kommen, da an demselben Abend das Horn-Konzert ist, das ich besuche [...]". - Die Bildseite mit einer Aufnahme der Villa Weidlingau in Hadersdorf-Weidlingau.‎

‎Arbter, Alfred, Komponist und Dirigent (1877-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hadersdorf-Weidlingau, 18. III. 1913.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Emilie Schaup: "[...] Ihre hoffentlich 'unbefangene' (nicht 'unberufene'!!) Kritik bestätigt mir, was ich während des Konzertes instinktiv fühlte, dass nämlich meine Musik dem Großteile des Publikums wirklich Vergnügen und Freude bereite, und ich glaube, dass der erstaunlich gute Erfolg tatsächlich 'aufrichtig' war [...]".‎

‎Arbter, Alfred, Komponist und Dirigent (1877-1936).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("Arbter"). Wohl Wien, 7. IV. 1913.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Schaup: "Vielen Dank für die gütige Einladung, der ich mit Vergnügen Folge leisten werde [...]".‎

‎Arditi, Luigi, italienischer Violinist und Komponist (1822-1903).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. London, 17. V. 1881.‎

‎1 S. Format: 118 x 140 mm.‎

‎Arditi, Luigi, Violinist und Komponist (1822-1903).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. London, 7. VI. 1896.‎

‎1 S. 8vo. Acht Takte für Singstimme und Klavier aus seinem bekannten Gesangswalzer "Il Bacio" mit unterlegtem Text. - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse.‎

‎Argauer, Wilhelm, österr. Musiker (gest. 1904).‎

‎Eigenh. Albumbl. mit U. [Wien], 25. II. 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Briefkarte mit gedr. Portrait des Musikers, darauf in Bleistift ein launiger vierzeiliger Reim in Wiener Mundart.‎

‎Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Notenzeile und Unterschrift. O. O., um 1930.‎

‎1 S. 8vo. Zwei Takte mit unterlegtem Text "Mutters Geburtstag". - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff.‎

‎Arnold, Johann Gottfried, violoncellist (1773-1806).‎

‎Autograph letter signed. Frankfurt, 7 Aug. 1803.‎

‎4to. 1 p. With autogr. address. To the composer Johann Anton André in Offenbach, inquiring whether the concert scores he sent him have arrived.‎

‎Arteaga, Esteban (Stefano) de, spanischer Schriftsteller und Musiktheoretiker (1747-1799).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Venedig, 19. II. 1785.‎

‎1 S. auf Doppelblatt mit Siegelresten und Adresse verso (Faltbrief). 4to. An Petronio Gabussi in Bologna: "Rilevo dalla gentilissima di V. S. di 15 del corrente con quanta diligenza e premura m'abbia favorito intorno alle commissioni onde la pregai per mezzo del segretario. Cotesta sua gentilezza, impegnando la mia vicono scenza, mi sollecita altresi a desiderare frequenti occasioni, in cui poterla contraccambiare. I Paoli 21 vesteranno presso di lei finchè non si sappia il de falco delle spere fatte a conto mio. Desidero vivamente d'essere onorato degli stimatissimi commandi di V. S. colla quale speranza passo a confermarmi pieno d'ossequio di V. S. [...]". Nachschrift verso: "Carissimo amico / Sono debitore a voi". - Der Exjesuit Arteaga hatte in Bologna Philosophie und Naturwissenschaften, vielleicht auch Theologie studiert. Während seines Italienaufenthalts verfasste er sein Meisterwerk, die Wagner zum Teil vorwegnehmenden "Rivoluzioni del teatro musicale italiano" (1. Bd. 1783, 2. Aufl. 1785), "in welchem er das Wesen der Oper und ihr Verhältnis zu den ihr zugrunde liegenden Künsten, Dichtkunst und Musik, untersucht und mit dieser Methode die verschiedenen in Italien auftretenden Formen des musikalischen Dramas, vom Mittelalter bis zum Drama Metastasios, behandelt. Die glücklichste von allen Ideen, die Arteaga in dieser Schrift äußert, ist der Hinweis auf die Notwendigkeit, Musik und Poesie derartig zu vereinen, daß aus ihrer harmonischen Verschmelzung ein vollendetes musikalisches Schauspiel entsteht, eine Synthese aller schönen Künste" (MGG I, 736). - Stellenweise minimal angestaubt; verso kl. Randausriss von Siegelöffnung. Insgesamt wohlerhalten.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 2.500,00 Informazioni/Compera

‎Ashton, Algernon, Pianist und Komponist (1859-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, 23. XI. 1895.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Lvovsky: "Es freute mich sehr, Ihren werthen Brief [...] zu erhalten, und unter Anderem zu erfahren, dass Frl. Novák neulich mit meinem Liede 'Still wollt' ich meine Schmerzen tragen' einen so schönen Erfolg gehabt hat [...] Meinem Freunde Mr. Haydn Brown thut es recht sehr leid, dass Sie auf seine Mitarbeiterschaft an Ihrem werthen Blatte nicht reflectiren können, und zwar wegen zu hoher Honorarforderung. Und doch sind seine Bedingungen im Vergleich zu hiesigen Zeitungsverhältnissen nur ganz gering, und ich bezweifle sehr, ob Sie einen billigeren Londoner Berichterstatter wie Mr. Brown finden werden, geschweige denn einen besseren oder berufeneren [...]". - Algernon Ashton war ein Schüler von Ignaz Moscheles, Carl Reinecke, Theodor Coccius und Joachim Raff schuf zahlreiche, darunter allein 160 veröffentlichte Instrumentalmusikwerke.‎

‎Asten, Julie von, Pianistin und Klavierlehrerin (um 1841-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26.01.[18]67.‎

‎2 SS. 8vo. Bittet den Adressaten um eine Freikarte für eine Vorstellung des "Hesperus" für ihren Bruder.‎

‎Auber, Daniel-François-Esprit, French composer (1782-1871).‎

‎Autograph letter signed ("Auber"). N. p., 27. XII, n. y.‎

‎12mo. 6 lines on bifolium. With autograph address. To the music publisher Janet et Cotelle, either Pierre-Honoré Janet or his brother-in-law and associate Alexandre Cotelle Lettre à l'éditeur, with an invitation to a rehearsal: "qu'il vous soit agréable de venir à notre répétition, j'aurai l'honneur de vous envoyer un laissez passer." - Minimally creased. With a small tear to the fold and the address leaf due to breaking the seal.‎

‎Bach, August Wilhelm, Musiker und Komponist (1796-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎5 SS. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In der Hoffnung dass es vielleicht von einigem Nutzen seyn dürfte wenn ich diejenigen Bemerkungen welche ich während meines Aufenthaltes in Breslau über den dortigen Zustand der Musik gemacht schriftlich mittheilte, so fand ich Gelegenheit in den zehn Tagen welche ich dort verweilte, folgende Erfahrungen in obiger Hinsicht zu machen. In Breslau angekommen ging ich zuerst in das königl. evangelische Seminar, um Herrn Hientsch, den ich von Berlin her kannte, wieder zu sehen. Er machte mich mit dem Äußerlichen der Anstalt gleich etwas bekannt. Auch probierte ich die Orgel, welche aber leider nur ein Manual hat und gar nicht von dem Umfange, von welchem ein solches Instrument für eine solche Anstalt billig seyn sollte. Auch ist eine Orgel für eine solche Anstalt, wo 80 und wohl noch mehr junge Leute sich zu Organisten bilden sollen, gar nicht ausreichend. Es ist daher höchst preiswürdig, dass ein hohes Ministerium dem Katholischen Seminario eine zweite Orgel bewilligt hat. Es steht daher zu hoffen, dass auch dem evangelischen Seminario eine solche 2te Orgel zu Theil werden wird […]". - August Wilhelm Bach, zunächst von seinem Vater im Orgelspiel unterrichtet, studierte bei Karl Zelter, Ludwig Berger und Karl Wilhelm Henning. 1814 wurde er Organist an St. Gertraud, 1816 an der Marienkirche in Berlin. 1822 berief ihn Zelter als Lehrer an das neugegründete Königliche Institut für Kirchenmusik; 1832 wurde er dessen Nachfolger als Direktor. Er lehrte auch an der Berliner Akademie der Künste und war Orgelsachverständiger im preußischen Kultusministerium.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.200,00 Informazioni/Compera

‎Bachauer, Gina, Pianistin (1913-1976).‎

‎Portrait photograph signed. N. p., [1974].‎

‎210:140 mm. Black-and-white-portrait, in profile. - The Greek pianist was oncew a pupil of Alfred Cortot and Sergeij Rachmaninov.‎

‎Bachrich, Siegmund, ungarischer Violinist (1841-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. III. 1866.‎

‎1 S. 8vo. An Herrn Kaiser: "Ich bitte Morgen um ½ 10 Uhr den Wagen vor meiner Wohnung Harmoniegasse No 2 warten zu lassen. Es wird mir ein Vergnügen sein, mein Versprechen morgen einzulösen [...]". - Nach dem Besuch des Wiener Konservatoriums, wo er 1851-57 Violinschüler Böhms war, arbeitete Bachrich für einige Zeit als Kapellmeister an einem kleinen Wiener Theater, bevor er 1866 für drei Jahre nach Paris ging. Wieder in Wien, wurde er Bratschist im Hellmesberger-, später im Rosé-Quartett; seit 1869 war er Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Hofopernorchesters sowie Prof. am Musikkonservatorium (vgl. DBE).‎

‎Balfe, Michael William, Irish composer, singer and theatrical producer (1808-1870).‎

‎Autograph musical album leaf signed. Vienna, 20 Oct. 1853.‎

‎Oblong 8vo. 1 p., mounted on backing paper. Eight bars for piano, "Allegretto", inscribed "To my dear Ida". On staved paper with decorative border, printed in red.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.500,00 Informazioni/Compera

‎Ballon, Hedda, Pianistin und Musiktheoretikerin (1893-1979).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Baden bei Wien, 31. VIII. 1933].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Grüße aus der Sommerfrische an Prof. Vera Wiesel. - Hedda Ballon, geb. Weizmann, studierte bei Richard Robert am Wiener Konservatorium, war seit 1920 Klavierlehrerin am Neuen Wiener Konservatorium und wurde dort auch 1936 zur Professorin berufen. 1938 emigrierte sie in die USA. - Die Bildseite mit einer Ansicht der Antonsbrücke im Helenental.‎

‎Bamberger, Karl, Dirigent (1902-1987).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. [New York, 1967].‎

‎230:163 mm. Hübsches S/W-Portrait im ¾-Profil. "For the Blue Ribbon in Gratitude for 30 Years of 'Gemütlichkeit' and Excellent food. 1937-1967". - Karl Bamberger studierte Klavier bei Heinrich Schneker und Cello bei Friedrich Buxbaum, war Dirigent in Danzig und Darmstadt und lebte von 1931 bis 35 als Gastdirigent in der Sowjetunion. Nach verschiedenen Gastspielen emigrierte er 1937 in die USA, war als Lehrer tätig und gründete am Mannes College/New York 1938 ein Orchester, dessen Leitung er ebenso übernahm wie die der New School of Music/Philadelphia. Von 1940 bis 45 dirigierte er u. a. die New Choral Group of Manhattan und war von 1942 bis 50 musikalischer Direktor des Columbia Spring Festival. Bamberger arbeitete mit amerikanischen und europäischen Rundfunkorchestern, den New Yorker und Chicagoer Philharmonikern und seit 1952 auch regelmäßig mit der New York City Opera; daneben widmete er sich auch der Photographie, veranstaltete Ausstellungen und schrieb "The Conductor's Art" (1965).‎

‎Bantock, Granville, Komponist (1868-1946).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Initial "B". O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gepr. Adresse.‎

‎Barbi, Alice, italienische Sängerin (1858-1948).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. 8vo. Mit eh. Umschlag. An Marie Grün, Schülerin und langjährige Freundin Brahms: "Je suis très enrouée et je tousse beaucoup. Je sens que ce serait une imprudence que de sortir et je vous écris cela afin que vous puissiez à votre tour avertir la Dame chez laquelle je lue réjouissais bien de faire une visite avec vous […]. Avez-vous un paquet de ma musique chez vous? Mlle Bertuch a laissé à Vienne une partie de mon répertoire mais je ne sais pas où. Si vous l'avez, renvoyez le moi en moyen du porteur ces lègues [...]". - 1876 wurde Barbi in das "Erste Europäische Damenorchester" aufgenommen und trat hier als Violinsolistin auf. Erst ab 1882 trat sie als Mezzosopranistin auf.‎

‎Barbieri, Carlo Emanuele di, Dirigent und Komponist (1822-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 4. VII. 1849.‎

‎3 SS. 4to. An den Schriftsteller Titus Ullrich (1813-1891): "Erst vorgestern empfing ich Ihren lieben Brief vom 25 verflossenen Monats, er blieb nämlich die ganze Zeit im Gasthof zum Deutschen Hause liegen, u. ich wusste es nicht, denn ich wohne nicht dort wie ich früher beabsichtigte. Den 2. u. 3. Act habe ich durchgelesen, einige Kleinigkeiten werden wohl noch zu ändern sein aber die Verse passen wenigstens alle. In diesem Briefe kann ich mich nicht vollständig aussprechen denn ich habe nicht die nothige Gemütsruhe in diesen Augenblick was dazu erforderlich ist u ich hoffe die ersten Tage Septembers selbst nach Berlin auf 2 Tage kommen zu können u. dann wollen wir das ganze gehorig durchsehen und ordnen [...]". - Barbieri war als Kapellmeister an italienischen Bühnen tätig, bevor er 1844-46 Kapellmeister am Carltheater in Wien wurde und 1845 Gesangmeister am Kärntnertortheater. Danach wirkte er als Dirigent in Berlin, Dresden, Hamburg, Bremen und Rio de Janeiro, bis er schließlich 1862 seine Tätigkeit als Kapellmeister am Nationaltheater in Pest aufnahm.‎

‎Bargiel, Woldemar, Komponist (1828-1897).‎

‎"6 Bagatellen". Eigenh. Musikmanuskript mit U. Berlin, "Juny July [18]51".‎

‎Titel, 8 SS. Lose gefalt. Bögen. Qu.-Folio. "6 Bagatellen für Piano-Forte" (opus 4) des Berliner Musikpädagogen. Bleistift- und z. T. Buntstiftüberarbeitungen; oberhalb der "No. 1" signiert. Die Noten dieses Frühwerks erschienen 1852 bei Senff in Leipzig. - Der junge Bargiel, Halbbruder Clara Schumanns, war Soloaltist im Berliner Domchor gewesen; nach Beendigung seiner Studien am Leipziger Konservatorium (u. a. bei Moscheles) "kehrte er nach Berlin zurück, wirkte hier zunächst als Privatlehrer und begründete seinen Ruf als Komponist" (MGG I, 1268).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 4.500,00 Informazioni/Compera

‎Bargiel, Woldemar, Komponist (1828-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 2. I. 1875.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Ihnen für Ihr freundliches Anerbieten vom 9. Nov. vorigen Jahres bestens danke, muß ich Ihnen doch leider mittheilen, daß ich augenblicklich nicht im Stande bin Ihrem Wunsche zu entsprechen. Sollte mir in Zukunft etwas glücken das Ihnen für Ihren Vortrag passend erschiene, so würde ich mich freuen es bei Ihnen edirt zu sehen [...]". - Der junge Bargiel, Halbbruder Clara Schumanns, war Soloaltist im Berliner Domchor gewesen; nach Beendigung seiner Studien am Leipziger Konservatorium (u. a. bei Moscheles) "kehrte er nach Berlin zurück, wirkte hier zunächst als Privatlehrer und begründete seinen Ruf als Komponist" (MGG I, 1268).‎

‎Barth, Heinrich, Klavierpädagoge und Pianist (1847-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Potsdam, 11. X. 1882.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich gedenke gegen den 10. November nach Wien zu kommen, um dort zu conzertieren, haben Sie in dieser Zeit einen Künstlerabend, so würden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie mir einen Platz auf dem Programm desselben geben wollten […]". - Karl Heinrich Barth war Schüler von Hans von Bülow und Carl Tausig. 1868 wurde er Lehrer am Stern'schen Konservatorium und 1871 an die Berliner Hochschule für Musik berufen.‎

‎Barthlmé, Anton, Musikpädagoge (1867-1943).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 16. IX. 1920.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Journalisten Hans Puchstein (1865–1937): "Gut! Ich komme noch Samstag mit Buch und Cello: ungefähr 1/2 7 Uhr [...]". - Barthlmé war drei Jahre lang Kapellmeister im k. u. k. Infanterie-Regiment Nr. 25 in Ungarn. Zwischen 1879 und 1900 war er als Musiklehrer, Cellist im "Quartett Duesberg" sowie als Solocellist am Theater an der Wien tätig. Von 1901 bis 1904 fungierte er als zweiter Kapellmeister des Wiener Konzertvereins. 1912 wurde er zum Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst ernannt, wo er Violoncello unterrichtete. Er trat als Cellist mit dem Quartett Kollmann-Barthlmé auf und komponierte Volkslieder und Walzer.‎

‎Bassani, Ugo, Komponist (1851-1914).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Venedig, 15. III. 1891.‎

‎1/6 S. Großes Querformat. Vier Takte mit unterlegtem Text "Si vaga emite l'angelo sembra vi dell'amor".‎

‎Batta, Alexander, Cellist und Komponist (1816-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 7. V. 1844.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo.‎

‎Battistini, Mattia, Sänger (1856-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 14. XI. 1925.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Dame über seine mißlichen finanziellen Umstände, die es ihm verstatten würden, sie bezüglich der Studien ihres Sohnes zu unterstützen: "[...] Disgraziatamente non mi trovo in posizione di poterla ajutare - Lei non mi conosce e perció non puo sapere, ne conoscere quale sia la mia. Se io in etá avanzata devo ancora correre il mondo avró le mie ragioni, e le moltissime persone alle quali devo pensare soccorrere ajutare mantenere m'impedicono aumentarne il numereo. Lei forse ha credito rivoglersi a me supponendomi in condzioni diverse da quale in cui mit trovo [...].". - Der aus Rom gebürtige Baritonsänger war u. a. am Teatro Colon in Buenos Aires, am Teatro Pedro II. in Rio de Janeiro, am Teatro São José in São Paulo und an der Covent Garden Opera in London zu hören. "1892 wirkte er bei der Uraufführung der Oper ‚I Rantzau' von Pietro Mascagni mit. Jules Massenet schrieb für Battistini die Titelpartie seiner Oper ‚Werther' für Bariton um. Auch Giuseppe Verdi schätzte den Sänger sehr. Es kam jedoch zu einer Mißstimmung zwischen den beiden Künstlern, als Battistini die Hauptrolle in Verdis ‚Falstaff' ablehnte. Richard Wagner erklärte Battistinis Interpretation der Arie ‚O du mein holder Abendstern' aus der Oper ‚Tannhäuser' zu seiner Lieblingsversion. Battistini gilt als eine der herausragenden Sängerpersönlichkeiten seiner Zeit" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Grand Hotels in Wien.‎

‎Battke, Max, Komponist und Pädagoge (1863-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. I. 1914.‎

‎1 S. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Der erste Brief im neuen Jahr soll dem verehrten Meister Batka gelten dessen Namen man in Berlin stets mit besonderer Hochachtung ausspricht [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Max Bettke begründete 1900 ein Seminar für Musik und schrieb eine Anzahl fachtheoretischer Werke.‎

‎Baumayer, Marie, Pianistin (1851-1931).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüsse an die Pianistin Anny von Newald-Grasse (1875-1952). Die Bildseite zeigt das Schindlerdenkmal im Wiener Stadtpark. - Beschnitten, ohne Textverlust. - Marie Baumayer erhielt ihre Ausbildung zur Pianistin bei Carl Evers in Graz, bei Julius Epstein am Wiener Konservatorium und bei Clara Schumann. Durch sie trat B. in engen Kontakt zu Johannes Brahms, zu dessen musikalischen Wegbereitern in Österreich sie zählte.‎

‎Baumayer, Marie, Pianistin (1851-1931).‎

‎Eigenh. Visitkarte. O. O., 13. 11.‎

‎2 SS. 55 x 95 mm. Marie Baumayer erhielt ihre Ausbildung zur Pianistin bei Carl Evers in Graz, bei Julius Epstein am Wiener Konservatorium und bei Clara Schumann. Durch sie trat B. in engen Kontakt zu Johannes Brahms, zu dessen musikalischen Wegbereitern in Österreich sie zählte.‎

‎Baumfelder, Friedrich, Komponist und Pianist (1836-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 20. Juni, o. J.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich in den nächsten Tagen, wo meine kurzen Ferien beginnen, Zeit zur Composition habe, erlaube ich mir bei Ihnen anzufragen, ob Sie etwa gesonnen wären,, einige Stücke für Piano von mir zu drucken. Zu einem Vorrath komme ich niemals; Sie bräuchten also nur zu bestimmen, in welcher Weise, ob leicht, ob sentimentaler Natur oder heiter ich die Sachen machen soll. - Meine Bedingungen sind pro Stück 25 Thaler. Falls Sie jedoch gesonnen wären, eine größere Anzahl auf einmal zu bestellen, so wäre ich nicht abgeneigt einen etwas billigeren Preis zu stellen […]".‎

‎Bauminger, Adele, Pianistin.‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. [Wien], 1. I. 1937.‎

‎60 x 95 mm. "Herzlichste Neujahrswünsche".‎

‎Bayer, Josef, Komponist (1852-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Bayer"). [Wien], o. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Erwiderung auf Ihr w[ertes] Schreiben bringe ich zur Kenntniß, daß ich, da so große Veränderungen in Partitur + Klavirauszug im Chevalier vorgenommen wurden, ich [!] mit der Reinschrift noch nicht zu Ende bin. Die Balletprobe fiel glänzend aus, unter meiner Direktion + im Beisein sämmtlicher Autoritäten der Hofoper fand sie statt. Ich bin jetzt daran, das Foglietto zum Einstudiren niederzuschreiben [...]". - Bayer studierte am Wiener Konservatorium bei Anton Bruckner und Josef Hellmesberger, wurde 1870 Geiger im Orchester der Wiener Hofoper und 1883 Hofballettdirektor. Sein Werk umfaßt u. a. Operetten und 22 Ballette; der "Wiener Walzer" (1885) und vor allem die "Puppenfee" (1888) - die zum festen Repertoire der Wiener Staatsoper gehört - werden noch heute aufgeführt.‎

‎[Bayreuther Festspiele].‎

‎Erinnerungsalbum eines Opernliebhabers mit Einträgen von Roald Amundsen, Enrico Caruso, Eleonora Duse, Mischa Elman, Wilhelm Furtwängler, Gerhart Hauptmann, Herbert von Karajan ,Fritz Kreisler, Jan Kubelik, Lilli Lehmann, Arthur Nikisch, Max Reger, Richard Strauss, Erika Wedekind und Felix Weingartner. Wiesbaden und Bayreuth, überwiegend 1908 bis 1912, einige 1932 bis 1978.‎

‎Mit 1 Feder- und 1 Bleistiftzeichnung. 94 Bll. mit ca. 130 Eintragungen. Grüner feingenarbter Lederband der Zeit mit etwas Jugendstil-Goldprägung und Goldschnitt. 8vo. Bemerkenswertes und ungemein reichhaltiges Autographenalbum eines Opernliebhabers mit Einträgen von zahlreichen Größen der Opern-, Musik- und Theaterwelt aus dem Umfeld der Wiesbadener Oper und der Bayreuther Festspiele. Darunter: Aino Ackté (Sopranistin, 1876-1944; 32), Bela Alten (Sopranistin, 1877-1962; 55), Roald Amundsen (Polarforscher, 1872-1928; 93), Friedrich Simon Archenhold (Naturwissenschaftler und Astronom, 1861-1939; 6), Hermann Bahr (Schriftsteller, 1863-1934; 44) und Anna Bahr-Mildenburg (Sopranistin, 1872-1947; 44), Michael Balling (Bratschist und Dirigent, 1866-1925; 43), Felix Berber (Violinist, 1871-1930; 64), Carl Braun (Tenor, 1885-1960; 31, mit Notenzeile), Gustav Brecher (Dirigent und Komponist, 1879-1940; 8, mit Notenzeile), Carel Burrian (Tenor, 1870-1924; 65), Fritz Busch (Dirigent, 1890-1951; 80, mit Notenzeile) Mme Charles Cahier (Altistin, 1870-1951; 68), Teresa Carreño (Pianistin, 1853-1917; 84)., Enrico Caruso (Tenor, 1873-1921; 20, mit eh. Selbstportrait in Feder), Houston Stewart Chamberlain (Schriftsteller, 1855-1927; 42), Susanne Dessoir (Sopranistin, 1869-1953; 81) Ilona Durigo (Altistin, 1881-1943), Eleonora Duse (24), Mischa Elman (Violinvirtuose, 1891-1967; 83), Otto Ernst (Schriftsteller, 1862-1926; 26 und 83), Karl Ettlinger (Schriftsteller, 1882-1939; 83), John Forsell (Bariton, 1868-1941; 68) Max Friedlaender (Musikwissenschaftler, 1852-1934; 35), Vally (Valerie)Friedrich-Höttges (Sängerin, 1887-1958; 82) Wilhelm Furtwängler (90), Ludwig Ganghofer (73), Jeannette Grumbacher de Jong (Sopranistin, 1872-nach 1932; 86), Ellen Gulbranson (Sopranistin, 1863-1947; 29), Lilly Hafgren (Sopranistin, 1884-1965; 46), Karl Halir (Violinist und Konzertmeister, 1859-1909; 21), Gerhart Hauptmann (60), Sven Hedin (56), Hugo Heermann (Violinist, 1844-1935; 78), Frieda Hempel (Sopranistin, 1884-1955; 27), Heinrich Hensel (Tenor, 1874-1935; 77) Gudrun Hildebrandt (Schauspielerin, D. n. b.; 11), Josef Kainz (Schauspieler, 1858-1910; 61), Herbert von Karajan (Eintrag von 1972; 57), Tilly Koenen (Mezzosopranistin, 1873-1941; 79), Thomas Koschat (Komponist, 1845-1914; 38, mit Notenzeile), Felix von Kraus (Bassist, 1870-1937; 51 und 82), Fritz Kreisler (71), Jan Kubelik (Violinvirtuose und Komponist, 1880-1940; 70) Léon Laffitte (Tenor, 1875-1938; 81), Arno Landmann (Orgelvirtuose und Komponist, 1887-1966; 83), Martha Leffler-Burckhard (Sopranistin, 1865-1954; 71), Lilli Lehmann (Sopranistin, 1848-1929; 34), Paul Lincke (Operettenkomponist, Kapellmeister, 1866-1946; 12, mit kl. Notenbeispiel "Luna-Walzer"), Flore Luithlen-Kalbeck (Sopranistin, gest. 1948; 86), Ottilie Metzger-Lattermann (Altistin, 1878-1943; 3), Alexander Moissi (Schauspieler, 1879-1935; 85), Karl Muck (Dirigent, 1859-1940; 30, mit Notenzeile), Elly Ney (22, mit Notenzeile), Arthur Nikisch (Dirigent, 1855-1922; 58), Siegfried Ochs (Dirigent und Komponist, 1858-1929; 35), Elisabeth Ohlhoff (Sopranistin, 1884-1954; 82), Fritz von Ostini (Schriftsteller; 1861-1927; 72), Carl Julius Pappenheim (Zeitungsverleger, 1850-1927; 18), Ernst von Possart (Schauspieler und Bühnenleiter, 184-1921; 7 und 64), Margarete Preuße-Matzenauer (Kammersängerin, geb. 1881; 1), Paul Prill (Kapellmeister, 1860-1930; 78), Max Reger (82), Wolfgang Reimann (Organist und Chorleiter, 1887-1971; 51, mit Notenzeile), Anton van Rooy (Baß-Bariton, 1870-1932; 63), Moritz Rosenthal (Pianist, 1862-1946; 69) Kurt Rotter (Musikschriftsteller und Volksliedsammler, 1881-1945; 43), Marcell Salzer (Rezitator und Schauspieler, 1873-1930; 62), Adele Sandrock (59), Vasily Safonov (Pianist und Dirigent, 1852-1918; 69), Max von Schillings (Komponist, 1868-1933; 64, mit Notenzitat) Paul Schmedes (Tenor, 1860-1930; 74), Rolf Schroeder (Pianist und Konzertbegleiter, geb. 1898; 89, mit ganzseitiger Handzeichnung), Elisabeth Schwarzkopf (Sopranistin, 1915-2006; 91), Marcella Sembrich (Koloratursopranistin, 1858-1935; 72), Alfred Sittard (Organist, Komponist, Michelkantor, 1878-1942; 73), Leo Slezak (Tenor, 1873-1946; 61), Walter Soomer (Baß-Baritonist, 1878-1955; 93), Agnes Sorma (Schauspielerin, 1862-1927; 33), Frieda Stahl-Spiess (Pianistin, D. n. e.; 72 und 92) Bernhard Stavenhagen (Pianist, 1862-1914; 49), Fritz Steinbach (Kapellmeister und Komponist, 1855-1916; 87, mit Notenzeile), Richard und Pauline Strauss (21) Joseph Szigeti (Violionist, 1892-1973, 76, mit Notenbeispiel), Henry Thode (Kunsthistoriker, 1857-1920; 40), Siegfried Wagner (Sohn von Richard W., Dirigent und Festspieldirektor in Bayreuth, 1869-1930; 42), Harry Walden (Schauspieler, 1875-1921; 25) Wolfram Waldschmidt (Musikschriftsteller, 1874-1935; 81), Edyth Walker (Sängerin, 1867-1950; 9, mit Notenzeile), Erika Wedekind (Sopranistin, Schwester von Frank W., 1868-1944; 10), Felix Weingartner (Dirigent, Komponist, 1863-1942; 69), Clarence Whitehill (Baß-Bariton, 1871-1932; 37), Ernst Frh. von Wolzogen (Schriftsteller, 1855-1934; 28) und Konrad von Zawilowski (Baritonist, 1880-1952; 82). - Einband etwas berieben, Ecken und Kapitale etwas beschabt.‎

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‎Bazzini, Antonio, Italian composer and violinist (1818-1897).‎

‎Autograph musical quotation signed. Prague, 25 Dec. 1857.‎

‎145:225 mm. Four bars for string quartet from an unidentified work.‎

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‎Becher, Alfred Julius, Musikkritiker, Komponist und einer der Hauptführer des Wiener Oktoberaufstands von 1848 (1803-1848).‎

‎Brief mit eigenh. U. Elberfeld, 6. VI. 1832.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Aus der Zeit von Bechers Tätigkeit als Advokat in Elberfeld; ein Brief aus Sekretärshand an C. F. Peters in Leipzig betr. "Prüfung, Bestellung und Beeidigung der Forderungen der Gläubiger in Fallitsachen P. J. Bluyhoen". - Der einer rheinländischen Familie entstammende Kritiker gehörte zum Freundeskreis von Mendelssohn und Grabbe, war Professor für Musikwissenschaft im Haag und in London und kam 1845 nach Wien. "1848 begann er sich politisch zu betätigen, redigierte das Blatt 'Der Radikale' und gehörte zu den führenden Köpfen der Wiener Revolution; nach der Erstürmung Wiens wurde er verhaftet und standrechtlich erschossen" (ÖBL I, 60).‎

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‎Becker, Jean, Violinist (1833-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Prosit Neujahr! Segenswünsche, meinem lieben alten Freund u. seinem ganzen Hause. Was denken Sie eigentlich über Russland. Es wird Ihnen nicht komisch vorkommen wenn ich mehr als ein bisschen ängstlich bin, da mir die letzte etwas sehr verpfuschte Reise im Gedächtnis steckt. Wir als Freunde dürfen uns in nichts ein X vorillusionieren. In dieses große Land gehen die Künstler nur, wenn sie durch Engagements u. Garantien vollständig pekuniär gedeckt sind […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Becker war als Konzertmeister am Nationaltheater in Mannheim tätig, gab die Stelle 1858 auf und unternahm ausgedehnte Konzertreisen. 1866 zog er nach Florenz und gründete das "Florentiner Quartett" das bis 1880 bestand und Weltruf erlangte.‎

‎Becker, Reinhold, Komponist (1842-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 12. II. 1882.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Bei mir hängt momentan der Himmel so voller Geigen, d. h. voller Instrumentation, daß ich zu keinem Liedgedanken komme [...]. Ihr Brief hat mir unendliche Freude bereitet, ich danke Ihnen von Herzen für das Interesse an meinen Liedern [...]". - Reinhold Becker leitete von 1884 bis 1894 die Dresdener Liedertafel und wurde 1898 zum Kgl. Prof. ernannt. "Er komponierte vor allem Lieder und Männerchöre (u. a. Choral von Leuthen), aber auch Instrumentalwerke, eine sinfonische Dichtung ('Der Prinz von Homburg') und Opern (u. a. 'Frauenlob', 1892)" (DBE).‎

‎Becker, Reinhold, Komponist (1842-1924).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Dresden, 8. XI. 1882.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Postalischer Empfangsschein über den richtigen Erhalt einer an ihn ergangenen Sendung. - Reinhold Becker leitete von 1884 bis 1894 die Dresdener Liedertafel und wurde 1898 zum Kgl. Prof. ernannt. "Er komponierte vor allem Lieder und Männerchöre (u. a. Choral von Leuthen), aber auch Instrumentalwerke, eine sinfonische Dichtung ('Der Prinz von Homburg') und Opern (u. a. 'Frauenlob', 1892)" (DBE). - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren; die linke Ecke alt ausgeschnitten.‎

‎Becker, Valentin Eduard, Komponist und Dirigent (1814-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Würzburg, 8. XII. 1864.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Hofkapellmeister Vinzenz Lachner in Mannheim: "[...] Ueberbringer dieses, Hr. Tür de Séchelles, Mitinhaber des in Bruchsal errichteten Inter National Instituts, hat eine tragische Oper in 3 Akten 'Spartacus' gedichtet, und in Folge in Musik gesetzt. Dichter und Komponist hegen nun natürlich den lebhaften Wunsch, ihr Werk und zwar vor allem an einer renommierten Bühne aufgeführt zu sehen. Eine solche aber ist vorzugsweise die Mannheimer Bühne, an welcher speziell die Oper durch das Verdienst ihres Meisters und Leiters, durch Ihr Verdienst, hochgeehrter Herr, weit berühmt ist [...]". - Im Hauptberuf städtischer Beamter und zuletzt bis 1855 als Stadtkämmerer tätig, widmete Becker sich der Musik und gründete und leitete mehrere Gesangsvereine in Würzburg. "Als Komponist zahlreicher, teilweise preisgekrönter Chor- und Studentenlieder (u.a. das Frankenlied 'Wohlauf, die Luft geht frisch und rein') war er auch im Ausland bekannt. Ferner schuf er Instrumentalstücke, Kirchenkompositionen und Opern ('Die Bergknappen', 1837)" (DBE). - Etwas angestaubt und mit stärkeren Läsuren am rechten Rand.‎

‎Beer, Max Josef, Komponist (1851-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Beiliegend Konzertprogramm. [Wien], o. D.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen Generalsekretär: "Mit Gegenwärtigem stelle ich die höfliche Bitte, mir zur Aufführung meiner Operette Gastkarten u. zw. 6-7 Stück freundlichst zukommen lassen zu wollen, nachdem ich eine etwas ausgebreitete Verwandtschaft nach dieser Richtung hin zu versorgen habe [...]". - Max Josef Beer studierte am Wiener Konservatorium, war hauptberuflich als Rechnungsrat der k. u. k. niederösterreichischen Statthalterei tätig und schrieb neben zwei Opern einige Werke für Klavier und Lieder.‎

‎Belcke, Christian Gottlieb, Musiker (1796-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lucka bei Altenburg, 6. III. 1845.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Verleger: "Für beifolgendes kleine Mscpt, welches ich Eur. Wohlgeboren zum Druck anbiete, habe ich eine besondere Vorliebe, indem es ein Erzeugniß, froher, glücklicher Stunden ist, welche vorigen Sommer im freundlichen Grünthal im sächs. Erzgebirge, gefeiert wurden, wo die dortgen Freunde: G. u. R. mich aufmunterten, dem frohen Beisammensein, ein Andenken zu weihen. Dieses kleine Musikstück, welches dem musikal. Standpunkte meiner neuen Freunde entsprechen musste, möchte ich 'Abendempfindung' nennen […]".‎

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