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Luze, Carl, Komponist und Dirigent (1864-1949).
Eigenh. Postkarte mit U. [Neuberg an der Mürz], 4. VIII. 1913.
1 S. Qu.-8vo. An den k. u. k. Hoforganisten Georg Valker (1866-1929): "Hoffentlich haben Sie es schöner als ich. Witterung miserabel […]". - Der Schüler Anton Bruckners kam 1882 als Chorsänger an die Wiener Hofoper. Seit 1883 Solokorrepetitor, wurde er unter Gustav Mahler Chordirigent und 1903 letzter Hofkapellmeister (vgl. DBE).
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Luze, Carl, Komponist und Dirigent (1864-1949).
Postkarte mit eigenh. U. Klagenfurt, 5. VII. 1923.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Grüße aus Klagenfurt mit 9 weiteren Unterschriften verschiedener Musiker, u. a. von Carl Lafite (1872-1944) und Georg Valker (1866-1929). - Der Schüler Anton Bruckners kam 1882 als Chorsänger an die Wiener Hofoper. Seit 1883 Solokorrepetitor, wurde er unter Gustav Mahler Chordirigent und 1903 letzter Hofkapellmeister (vgl. DBE).
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Lvov, Alexei, Russian composer and violinist (1798-1870).
Autograph letter signed. Sankt Petersburg, 19 July 1864.
4to. 1 p. In Russian.
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Macho, Gustav, Wiener Kapellmeister (1882-1961).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert. "Herrn Leopold Rak zur freundlichen Erinnerung an vergangene Tage [...]". - Gustav Macho war Kapellmeister in Wien und leitete eine in den Wiener Konzertcafés jener Zeit populäre Jazzkapelle.
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Madenski, Eduard, Musiker (1877-1923).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. XI. 1903.
2 SS. 8vo. Bestätigt dem Adressaten, Betty Schubert bei ihrer Rückkehr seine Lieder vorzulegen und fragt an, ob "Sie in Ihrem geschätzten Blatt eine kurze Vorbesprechnung meines Debutconcertes bringen möchten".
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Mader, Raoul, Dirigent (1856-1940).
Eigenh. Albumblatt mit U. Budapest, 15. I. 1906.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Unvergänglich, weil unberührt von jeglichem Leitgeschmack - vereint die Musik Mozart's in ihrer universellen Ausdrucksfähigkeit irdische Freuden und Leiden mit den Schauern der Ewigkeit". - Nach dem Besuch des Wiener Konservatoriums bis 1879 wurde Mader 1882 Solokorrepetitor der Wiener Hofoper. 1884-95 leitete er eine Klavierklasse am Konservatorium und war 1890-94 Chormeister des Akademischen Gesangvereins. 1895-1907 war er Kapellmeister der Budapester Oper, 1917-19 Direktor der Wiener Volksoper, 1921-25 Direktor der Oper in Budapest (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Mäurer, Gustav, Violinvirtuose (1880-1968).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, 27. V. 1925.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Emilie Schaup in Sachen Autographensammeln und eine allfällige Unterstützung des Österreichischen Musik- und Sangesbundes, als dessen Präsident Mäurer amtierte. - Der aus Wiesbaden stammende Musiker erfuhr seine Ausbildung zum Violinisten u. a. bei Alexander Sebald in Leipzig, Karl Prill in Wien und August Wilhemj in London, "trat seit seinem dreizehnten Lebensjahr öffentlich auf, spielte 1905 erstmals in Wien und unternahm ausgedehnte Konzertreisen. 1910 gründete Mäurer eine eigene Musik- und Gesangsschule in Wien, ab 1920 war er Präsident des Weltmusik- und Sängerbundes, gründete 1924 eine Schule für Violine und 1927 das Internationale Musikarchiv, sowie die Beethoven-Schubert-Gedächtnisstiftung. Mäurer komponiert auch, u. a. das Tonstück 'Siegfried', 'Ein Leben', eine Symphonie in vier Sätzen, eine 'Romantische Phantasie', sowie Studienwerke für Violine und Bearbeitungen" (Nachlässe in Österreich - Personenlexikon).
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Mainzer, Joseph, Musikwissenschaftler und Komponist (1801-1851).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. "Ich bedaure sehr, Herr Friedlaender, Sie nicht gesehen zu haben. Kommen Sie doch, wo möglich morgen - Donnerstag - um 11 Uhr oder Freitag bis Mittag. In der Regel bin ich nur vormittags zu Hause […]. Ich habe Ihnen ohnlängst abermals geschrieben und Ihnen neue Eintrittskarten zu unserem Feste im Hotel de Ville zugeschickt, habe aber nochmals keine Antwort von Ihnen erhalten und zweifle ob Ihnen mein Brief zugekommen […]". - Mainzer studierte seit 1824 Theologie am Bischöflichen Priesterseminar in Trier und wurde 1827 zum Priester geweiht. Mit Unterstützung seines Bischofs konnte Mainzer seine musikalische Ausbildung auf Studienreisen fortsetzen und war nach seiner Rückkehr 1830 als Gesanglehrer am Bischöflichen Priesterseminar sowie am Lehrerseminar in Trier tätig. Wegen seiner Zugehörigkeit zu den sogenannten Reformgeistlichen wurde er 1832 vom geistlichen Amt suspendiert; Mainzer verließ die kath. Kirche und emigrierte nach Brüssel. Seit 1835 lebte er als Komponist, Musikkritiker und -pädagoge in Paris, ging 1841 nach London, dann nach Edinburgh und wurde 1844 mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit promoviert. 1842 gründete er "Mainzers Musical Times", die heutige "Musical Times".
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Mair, Franz, Komponist (1821-1893).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. X. 1873.
2 SS. 8vo. Übermittelt einem Freund Änderungen einer Partitur. - 1854 trat Mair dem Wiener Männergesangverein bei, wurde 1861 dessen zweiter Chormeister und war 1858-61 auch Vizechormeister der neugegründeten Wiener Singakademie. 1862 gründete er den Turner-Sängerchor, 1863 den Sängerchor des Lehrervereins "Die Volksschule", der sich später Schubertbund nannte.
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Maistre, Henriette-Marie, baronne de, compositeur, salonnière catholique et légitimiste, nièce par alliance de Joseph de Maistre (1809-1875).
Lettre autographe signée. S. l., [ca 1862].
3p In-12 (30 lignes environ). Maistre écrit à son correspondant (Charles Vincens?) en vue d'un article, et en citant les noms de personnes présentes à Saint-Eustache, surement pour l'exécution d'une de ses compositions. Elle donne à son destinataire une liste de personnes présentes : le président du sénat Troplong, la maréchale Regnault (son mari est devenu maréchal en 1859), M jeune d'Angély, M de Bourgoing (diplomate mort en 1864), etc., en présence de toute la presse et beaucoup de compositeurs. - Rare Ancienne collection Charles Vincens.
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Mancio, Felice, Sänger (1841-1897).
Eigenh. Brief mit U. München, Hotel Achatz, 25. XII. 1884.
2½ SS. 8vo. Bittet einen namentlich nicht genannten Adressaten bei seinem nächsten Wien-Besuch auftreten zu dürfen und listet seine erfolgreichen Konzerte auf.
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Mandl, Richard, Komponist (1859-1918).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. III. 1910.
2 SS. 8vo. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Gestatten Sie mir Ihnen zu sagen, dass ich auf Ihre gestrige Besprechung meiner 'gaskognischen Ouverture' Stolz bin und mich überglücklich fühle einem Manne, welchen ich seit langer Zeit ob seiner genialen Vorzüge und Überzeugungstreue verehre, mit meinem neuesten Opus überzeugt etwas 'gesagt' zu haben. Es ist dies eine meiner größten Freuden und ich fühle dasBedürfnis in mir, dieser Freude auch einen direkten, schriftlichen Ausdruck - durch diese Zeilen an Sie - zu verleihen. Also: keinen Dank für die prachtvolle Kritik (das wäre zu utopistisch - denn dann wären Sie nicht der von mir Verehrte - und ich nicht der überzeugte Musiker) aber Dank für die Freude welche mir Ihre Betrachtung ins Haus brachte […]". - Mandl besuchte von 1879 bis 1883 als Schüler F. Krenns das Wiener Konservatorium, setzte seine Ausbildung dann bei Léo Delibes in Paris fort und kehrte 1900 nach Wien zurück. Sein kompositorisches Werk umfasst Opern, Kammermusik, Kantaten und Lieder (DBE).
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Mandl, Richard, Komponist (1859-1918).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. III. 1912.
2 SS. 8vo. Wohl an den Musikwissenschaftler Richard Batka bezüglich eines Artikels im "Kunstwart". - Mandl besuchte von 1879 bis 1883 als Schüler Franz Krenns das Wiener Konservatorium, setzte seine Ausbildung dann bei Léo Delibes in Paris fort und kehrte 1900 nach Wien zurück. Sein kompositorisches Werk umfasst Opern, Kammermusik, Kantaten und Lieder (DBE).
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Mandl, Richard, Komponist (1859-1918).
Eigenh. Brief mit U. (auf Visitenkarte). Wien, 1. II. 1917.
2 SS. Carte de visite. An einen namentlich nicht genannten Doktor: "Gestatten Sie mir, Ihnen die Bitte des Pianisten Richard Byk zu übermitteln u. zu unterstützen, seinem Samstag, den 3. Februar stattfindendem Konzerte, durch Ihre Gegenwart, sei es auch nur für einige Minuten, beehren zu wollen?! […]". - Mandl besuchte 1879-83 als Schüler F. Krenns das Wiener Konservatorium, setzte seine Ausbildung dann bei Léo Delibes in Paris fort und kehrte 1900 nach Wien zurück. Sein kompositorisches Werk umfaßt Opern, Kammermusik, Kantaten und Lieder (DBE).
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Mandl, Richard, Komponist (1859-1918).
Visitenkarte mit eigenh. Notizen. Wien, 28. II. 1915.
2 SS. Carte de visite. Bedankt sich bei dem namentlich nicht genannten Musikwissenschaftler Richard Batka für "die schönen Worte". - Mandl besuchte von 1879 bis 1883 als Schüler F. Krenns das Wiener Konservatorium, setzte seine Ausbildung dann bei Léo Delibes in Paris fort und kehrte 1900 nach Wien zurück. Sein kompositorisches Werk umfasst Opern, Kammermusik, Kantaten und Lieder (DBE).
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Mandyczewski, Eusebius, Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1909.
1 S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Hofkapellmeister Luze: "Bitte dringend mich noch im Lauf des heutigen Tages wissen zu lassen, welche Einlagen zur Mariazeller Messe bei der Haydnfeier gemacht werden [...]". - Der eng mit Johannes Brahms befreundete und später als dessen Nachlaßverwalter eingesetzte Eusebius Mandyczewski war seit 1879 Chormeister an der Wiener Singakademie; von 1887 bis 1929 als Archivar und Bibliothekar der Gesellschaft der Musikfreunde tätig, unterrichtete er seit 1896 auch am Konservatorium, wo u. a. Rudolf Bella, Karl Prohaska und George Szell zu seinen Schülern zählten. - Mit gedr. Briefkopf der Gesellschaft der Musikfreunde.
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Mandyczewski, Eusebius, Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. Mönichkirchen, 15. VIII. 1924.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wir haben im Archiv bis Mitte September Ferien und können fürs Erste schon aus diesem Grund - sehr zu meinem Bedauern - nicht dienen. Aber auch prinzipiell: nach auswärts verleihen wir längst nicht mehr, besonders nicht Sachen, die auf unserm eigenen Konzertrepertoire stehen [...]". - Der eng mit Johannes Brahms befreundete und später als dessen Nachlaßverwalter eingesetzte Eusebius Mandyczewski war seit 1879 Chormeister an der Wiener Singakademie; von 1887 bis 1929 als Archivar und Bibliothekar der Gesellschaft der Musikfreunde tätig, unterrichtete er seit 1896 auch am Konservatorium, wo u. a. Rudolf Bella, Karl Prohaska und George Szell zu seinen Schülern zählten.
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Mandyczewski, Eusebius, Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist (1857-1929).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. IV. o. J.
1 S. Gr.-8vo. "Aber, aber, liebes, werthes Fräulein, ich habe Ihnen doch keinen Vorwurf gemacht! Ich dachte Sie nur durch meine Karte zu veranlassen, daß Sie Frl. Blau zu einer für diesen Fall besseren Wahl bestimmen, da Sie die Vermittlerin waren. Es kann mir doch nicht einfallen Sie 'verantwortlich' zu machen für eine Gefälligkeit! [...]". - Der eng mit Johannes Brahms befreundete und später als dessen Nachlaßverwalter eingesetzte Eusebius Mandyczewski war seit 1879 Chormeister an der Wiener Singakademie; von 1887-1929 als Archivar und Bibliothekar der Gesellschaft der Musikfreunde tätig, unterrichtete er seit 1896 auch am Konservatorium, wo u. a. Rudolf Bella, Karl Prohaska und George Szell zu seinen Schülern zählten.
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Mandyczewski, Eusebius, musical scholar, conductor and composer (1857-1929).
Autograph letter signed. Vienna, 18 Nov. 1910.
8vo. 1 p. Asking the unidentified addressee whether and when he can spare a moment to visit the musician Olga von Miller. - Holes punched in left margin.
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Mandyczewski, Eusebius, Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist (1857-1929).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 25. XII. 1921.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Schaup mit Dank für deren "freundliche Zeilen". - Textverlust in vier Zeilen durch Ausschnitt der Briefmarke. - Der eng mit Johannes Brahms befreundete und später als dessen Nachlaßverwalter eingesetzte Eusebius Mandyczewski war seit 1879 Chormeister an der Wiener Singakademie; von 1887-1929 als Archivar und Bibliothekar der Gesellschaft der Musikfreunde tätig, unterrichtete er seit 1896 auch am Konservatorium, wo u. a. Rudolf Bella, Karl Prohaska und George Szell zu seinen Schülern zählten.
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Mandyczewski, Eusebius, Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist (1857-1929).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 13. XI. 1902.
1 S. Qu.-8vo. An Marie Baumayer: "Ich weiß leider keine andere Auskunft, als daß Sie sich an den Harmoniumfabrikanten Theophil Kotykiewicz wenden [...]". - Der eng mit Johannes Brahms befreundete und später als dessen Nachlaßverwalter eingesetzte Eusebius Mandyczewski war seit 1879 Chormeister an der Wiener Singakademie; von 1887 bis 1929 als Archivar und Bibliothekar der Gesellschaft der Musikfreunde tätig, unterrichtete er seit 1896 auch am Konservatorium, wo u. a. Rudolf Bella, Karl Prohaska und George Szell zu seinen Schülern zählten. - Kleine Faltspuren.
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Manén, Juan, spanischer Komponist und Violinist (1883-1971).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Die signierte Bildseite zeigt ein Brustbild des Violinisten mit seiner Geige.
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Marenco, Romualdo, Italian composer (1841-1907).
Autograph musical quotation signed. No place or date.
80 x 115 mm. Eight bars in great stave (oboe, "Excelsior"): "Bien honoré, mais pas satisfait de vous que je ne connais pas".
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Marinona, Giovanna Charlotta, Sängerin.
Eigenh. Brief mit U. Münster, 27. II. 1820.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegelresten. An Monsieur Natorp: "Par cette voix, je me prend [!] la liberté de vous remercier de la bonté que vous avez eu en m'honorant au Concert que j'ai donné […]". - Knittrig.
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Fall, Leo / Marischka, Hubert.
Portraitpostkarte mit eigenh. Unterschriften. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Unterschriften des Schauspielers, Sängers und Regisseurs Hubert Marischka (1882-1959) sowie des Komponisten und Kapellmeister Leo Fall (1873-1925). Die Bildseite zeigt ein Portrait Leo Falls. Marischka sang 1906 er bei der Uraufführung von "Der fidele Bauer" von Leo Fall in Mannheim.
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Markl, Alois, Musiker (geb. 1856).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 22. VII. 1921.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In höfl. Erwiderung Ihrer w. Zeilen vom 22. VI. erlaube ich mir mitzutheilen, dass Ihrem Wunsche nach Möglichkeit entsprochen wird, dass aber mit Legitimationen - welcher immer Art - kein Vorverkaufsrecht für Generalproben besteht [...]".
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Marschner, Franz, Musiker (1855-1932).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. V. 1904.
2½ SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinen bedeutendsten und wertvollsten musikalischen Jugendeindrücken gehört die Uraufführung der ersten Symphonie Anton Dvoráks. Sie ist vielleicht das einzige Werk dieses Meisters welches in großer Form die Eigenart des Komponisten voll und ganz zum Ausdruck bringt. Im Jahr 1882, als ich auf Grund des Stipendiums, das ich vom Ministerium erhalten, wieder bei Anton Dvorák vorsprach, an den mich schon 1874 eben der große Eindruck, den ich von der ersten Symphonie empfangen, geführt hatte, musste ich zu meinem tiefen Bedauern hören er habe dieses Werk [...] verbrannt, da es ihm in formaler Beziehung nicht genügt habe [...]. Für den Fall aber, daß sich dieser mein Wunsch erfüllen sollte, und jenes Werk erhalten geblieben, würde ich Sie, hochgeehrter Herr vielmals bitten, mit Ihrem bedeutenden publizistischen Einfluss die Bestrebung zu unterstützen, daß die erste Symphonie nicht der Öffentlichkeit vorenthalten bleibe".
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Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).
Eigenh. Brief mit U. Hannover, 19. IX. 1853.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe das Vergnügen Ihnen mitzutheilen, dass das Studium der Oper Sr. Hoheit bereits begonnen u. wahrscheinlich binnen 3 Wochen in Scene gehen wird, was ich Ihnen seiner Zeit genauer anzeigen werde, damit Sie im Stande sind, Sr. Hoheit bestimmte Nachricht zu geben. Die Oper ist so gut, als unsre Kräfte es erlauben, besetzt […]". - Der Schüler von Carl Gottlieb Hering und Johann Gottfried Schicht komponierte neben 13 Opern, zwei Singspielen und sechs Schauspielmusiken auch Kammermusik, Klavierwerke und Messen (DBE).
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Marschner, Heinrich, German composer (1795-1861).
Autograph musical manuscript signed within the text ("H. Marschner"). Hannover, 25 Nov. 1840.
Oblong small 4to. 2 pages. A clean copy of the "Festlied zur 10ten Stiftungsfeier der hannov. Liedertafel 1840 von L. Schnabel". - Slightly browned due to paper, and spotty.
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Marsick, Martin Pierre, Violinist und Komponist (1847-1924).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. IV. 1901.
4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Où sont-ils mes poèmes? Fleurs des cimes, Valencia, Hespérides? [...] Je les attends avec impatience, car, je vais en avoir besoin pour une tournée avec un illustre pianiste".
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Marsop, Paul, Privatgelehrter und Musikdirektor (1856-1925).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 4. V. o. J.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In München wird das liebenswürdige Werk [d. i. "Das war ich"] doch wohl im Hoftheater gegeben werden müssen, da Tumpe, mit dem ich noch am Tage meiner Abreise eingehend sprach, meinte, er könne ich Residenztheater nicht entfernt die nöthigen Instrumentalisten unterbringen [...] Hier sitze ich bis über beide Ohren in den Statuten-Arbeiten für den "Allgem[einen] d[eutschen] Musikverein [...] Meine unmassgebliche Idee ist, dass in allen größeren Städten Zweigvereine des 'A. D. M. V.' sich bilden, welche die Wagner-Vereine (die keinen rechten Daseinszweck mehr haben), ebenso die Liszt-, Hugo Wolf- etc. Vereine in sich einsaugen u. beerben [...]". - Paul Marsop war Gründervater von etwa zwei Dutzend Musikbibliotheken in Deutschland, darunter die erste musikalische Volksbibliothek in Deutschland, die städtische Münchener Musikbibliothek.
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Marsop, Paul, Privatgelehrter und Musikdirektor (1856-1925).
Eigenh. Postkarte mit U. München, 6. IX. o. J.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Prof. Gustav Mayer: "[...] Die Karlsbader Angelegenheit hat nichts das Mindeste auf sich. Ich möchte vorschlagen, dass wir dem Herrn in Karlsbad einen Generalpardon zu Teil werden lassen, wenn er -- eine 'Mus. Volksbibl." zusammenbringt [...]". - Paul Marsop war Gründervater von etwa zwei Dutzend Musikbibliotheken in Deutschland, darunter die erste musikalische Volksbibliothek in Deutschland, die städtische Münchener Musikbibliothek.
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Marteau, Henri, Violinist (1874-1934).
Eigenh. Brief mit U. Lichtenberg in Oberfranken, p. IX. o. J.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Violinisten Willy Schweyda in Prag: "Hörte durch Frau Adler von Ihrem grossen Erfolg in Teplitz. Bravo! Ich möchte Ihnen einen jüngeren Mann aus der hiesigen Gegend empfehlen. Talentiert, schlechter rechter Arm, sehr aufgeblasen. Halten Sie ihn kurz [...]". - Mit nur dreizehn Jahren am Beginn einer Weltkarriere stehend - Marteau dirigierte auf Einladung Hans Richters in Gegenwart von Johannes Brahms das Violinkonzert Max Bruchs und faszinierte gleichermaßen Brahms, Presse und Publikum -, wurde Marteau 1907 Nachfolger des Geigerfürsten und Brahmsfreundes Joseph Joachim an der Hochschule für Musik in Berlin. Sich als erster Interpret von Weltrang unermüdlich für das Schaffen des jungen Max Reger einsetzend, traten die beiden seit 1904 befreundeten Künstler gemeinsam in mehr als 50 Konzerten europaweit auf.
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Marteau, Henri, Violinist (1874-1934).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Ein Takt aus einem mit "moto perpetuo" überschriebenen Werk. "Allerdings von Reger, nicht von meiner Wenigkeit erfunden". - Mit nur dreizehn Jahren am Beginn einer Weltkarriere stehend - Marteau dirigierte auf Einladung Hans Richters in Gegenwart von Johannes Brahms das Violinenkonzert Max Bruchs und faszinierte gleichermaßen Brahms, Presse und Publikum - wurde Marteau 1907 Nachfolger des Geigerfürsten und Brahmsfreundes Joseph Joachim an der Hochschule für Musik in Berlin. Sich als erster Interpret von Weltrang unermüdlich für das Schaffen des jungen Max Reger einsetzend, traten die beiden seit 1904 befreundeten Künstler gemeinsam in mehr als 50 Konzerten europaweit auf.
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Marteau, Henri, Violinist (1874-1934).
Konzertprogramm mit eigenh. U. ("Marteau"). Wien, 28. XI. 1923.
1 S. auf 4 Bll. Gr.-8vo. In Bleistift. - Mit nur dreizehn Jahren am Beginn einer Weltkarriere stehend - Marteau dirigierte auf Einladung Hans Richters in Gegenwart von Johannes Brahms das Violinenkonzert Max Bruchs und faszinierte gleichermaßen Brahms, Presse und Publikum - wurde Marteau 1907 Nachfolger des Geigerfürsten und Brahmsfreundes Joseph Joachim an der Hochschule für Musik in Berlin. Sich als erster Interpret von Weltrang unermüdlich für das Schaffen des jungen Max Reger einsetzend, traten die beiden seit 1904 befreundeten Künstler gemeinsam in mehr als 50 Konzerten europaweit auf. - Mit einer weiteren U.
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Marx, Joseph, Komponist (1882-1964).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. An Hermine Kunz-Hutterstrasser (1873-1948): "Ich habe Ihren Auftrag selbst und hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt […]". - Joseph Marx lebte seit 1910 als freischaffender Komponist in Graz. 1914 wurde er Prof. der Musiktheorie und Komposition an der Wiener Akademie für Musik, deren Direktor er 1922-25 war. 1924-27 leitete M. die der Akademie angeschlossene Fachhochschule für Musik. 1947 wurde er Honorarprofessor der Musikwissenschaften an der Univ. Graz, 1949 an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (DBE).
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Marx, Joseph, Komponist (1882-1964).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 29. I. 1924.
1 S. 8vo auf Doppelblatt. "Tatsächlich liegt in der, Ihrer Anfrage zugrunde liegenden Sache ein Irrtum des Herausgebers vor und ist mein Lied 'Maienblüten' - so heisst das von Ihnen gesuchte opus - unter die Werke Reger's gerutscht […]". - 1914 wurde Marx Professor der Musiktheorie und Komposition an der Wiener Akademie für Musik, deren Direktor er 1922-25 war. 1924-27 leitete er die der Akademie angeschlossene Fachhochschule für Musik. 1947 wurde er Honorarprofessor der Musikwissenschaften an der Universität Graz, 1949 an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (DBE). - Mit Notiz in Bleistift von fremder Hand: "an Emilie Schaup". Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Leicht knittrig.
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Massenet, Jules, compositeur (1842-1912).
Eigenh. Visitenkarte. Paris, Mai 1905.
1 S. Visitkartenformat. M. Massenet (dies gedruckt) "profondement touché de votre fidèle sympathie!"
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Massenet, Jules, Komponist (1842-1912).
Visitenkarte mit eigenh. Notiz. O. O. u. D.
1 S. Carte de visite. "respectueusement".
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Mauke, Wilhelm, Komponist und Musikkritiker (1867-1930).
Eigenh. Brief mit U. München, 9. XII. 1918.
2 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Also Sie der treueste Prophet, sind von Richard Strauss als Lyriker abgefallen? Sie können überhaupt keine Stellung zu der neuen Lyrik mehr finden? Es trifft sich gut, dass ich jetzt gerade mich mit dem Thema ‚das neue Lied' eingehend beschäftige. Der Aufsatz erscheint in Fortsetzung im ‚Kunstgesang' und ich werde darin einige Materialien zur Erkenntnis des Wesens der neuen mus. Lyrik angehen, auch den Verlauf der Entwicklung derselben vorahnend andeuten. Die Anzeichen mehren sich allerdings, dass es eine Sackgasse werden wird, in die die Extremen, zu denen ich mich nicht zähle, mit vollen Segeln hinein fahren. Gerade in diesen Tagen lernte ich einen von diesen Extremen, Gerry Stolzenberg, in Berlin kennen, der, selbst dort Lyriker, zur Gruppe Holz-Schlafe gehörig, nur mehr reimlose Gedichte, freie Rhythmen componiert. Sie werden aus seinem Brief der beiliegt und den ich mir mit den Texten umgehend, da zu meiner Arbeit nötig zurückbitte, alles Weitere ersehen. Auch Ihren interessanten Brief, lieber College, möchte ich darin mit erwähnen und Ihr 'Ich verstehe die Welt nicht mehr' aus Ihrer Kunstpsychologischen Wesensart heraus zu erklären versuchen. Ich glaube ich habe die nötige Objektivität hierzu […]. - Mauke studierte zunächst Musik in Basel und 1892/93 an der Akademie der Tonkunst in München und war dann als Musikkritiker für die "Münchner Zeitung" tätig. Sein kompositorisches Werk umfasst Lieder, Opern und Operetten (DBE).
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Maurice, Alphonse, Komponist (1862-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. IV. 1900.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "indem ich mich auf Ihr mir s. Z. ertheiltes liebenswürdiges Versprechen beziehe bei der Direktion des deutschen Landestheaters für die Annahme meiner kom. Oper 'die Schlange' zu wirken, bitte ich Sie hiermit ergebenst, sich des genannten Werkes und Ihrer Zulage freundlichst erinnern und Ihren Einfluß dafür einsetzen zu wollen […]".
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Mayer-Lismann, Mitia, Musikwissenschaftlerin (1914-1990).
Eigenh. Brief mit U. Salzburg
1 S. Gr.-8vo. Hotelbriefkopf. An Frau Professor Vera Wiesel: "Adelchen kann erst um 4 Uhr. Ich könnte Sie um ¾4 Uhr in der Halle erwarten. Ist Ihnen das angenehm? [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotel Bristol in Salzburg.
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Mayerhofer, Karl, Sänger (1828-1913).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen "freundlichen Wünsche". - Karl Mayerhofer zählte bis zu seiner Pensionierung 1895 "zu den beliebtesten und gefeiertsten Mitgliedern (Ehrenmitglied) der Hofoper. Obwohl Mayerhofer auf Grund seiner äußerst vielseitigen künstlerischen Individualität auch dem ernsten Fach gerecht wurde, war seine eigentliche Domäne doch die komische Oper. Während seiner Glanzzeit galt er als der beste Baßbuffo des deutschen Sprachraumes" (ÖBL VI, 14).
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Mayerhofer, Karl, Sänger (1828-1913).
Schriftstück mit eigenh. U. O. O., Juni 1866.
Folio. Ein Blatt aus einem "Fremdenbuch für Gäste" mit eh. Eintragung. - Karl Mayerhofer zählte bis zu seiner Pensionierung 1895 "zu den beliebtesten und gefeiertsten Mitgliedern (Ehrenmitglied) der Hofoper. Obwohl Mayerhofer auf Grund seiner äußerst vielseitigen künstlerischen Individualität auch dem ernsten Fach gerecht wurde, war seine eigentliche Domäne doch die komische Oper. Während seiner Glanzzeit galt er als der beste Baßbuffo des deutschen Sprachraumes" (ÖBL VI, 14).
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Mayr, Richard, Bassist (1877-1935).
Kabinettphotographie (Lichtdruck) mit eigenh. Widmung und U. Wien, August 1913.
2 Zeilen unterhalb des Portraits (168 x 226 mm), dieses in Bleistift unterschrieben vom Photographen Carl Pietzner. Folio. An den k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter (urspr. Storozynetz, 1872-1922): "Herrn Dr. Winter, dem stets hilfsbereiten Freunde zugeeignet". - In den Gesichtspartien geringfügige Retuschespuren. Die Ränder etwas wellig, unregelmäßig beschnitten bzw. lädiert. - Der Kammersänger Mayr glänzte 1911 bei der Uraufführung des "Rosenkavaliers" als "Ochs auf Lerchenau"; seine Wiederholung dieser Rolle an der Covent Garden Opera in London (1924) bildete den Auftakt für seine internationale Karriere. Von insgesamt 95 verschiedenen Opernrollen waren die Figuren des "Ochs" (149), des "Pogner" aus den Meistersingern (138), des "Landgraf Hermann" aus Tannhäuser (123) sowie des "König Marke" aus Tristan (101 Auftritte) die von ihm am häufigsten verkörperten Rollen.
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Meinck, Ernst, Musikschriftsteller (1857-1930).
Eigenh. Postkarte mit U. Liegnitz, 5. I. 1892.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Musikkritiker und Librettisten Richard Batka: "Besten Dank für die fr. Zusendung Ihrer Schumann-Biographie. Meine Arbeit über Wagners Nibelungen ist im Druck begriffen und wird voraussichtlich im März erscheinen [...]". - Ernst Meinck war Verfasser mehrerer Bücher über Richard Wagner.
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Meisel, Will, deutscher Komponist (1897-1967).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 19. IX. 1961.
1 S. 8vo. Mit ms. beschr. Kuvert. Will Meisel bedankt sich bei Josef Wesely für seine freundlichen Geburtstagswünsche. Er schrieb die Musik zu 44 Tonfilmen, 8 Operetten sowie unzählige Evergreens und Lieder. Seine Operetten Königin einer Nacht und "Die Frau im Spiegel" wurden verfilmt.
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Melcer, Henryk, Pianist, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge (1869-1928).
Eigenh. Brief mit U. Lemberg, 16. X. 1902.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Ludwig Bösendorfer: "Ihren liebenswürdigen Brief habe ich schon vor 10 Tagen erhalten, bis jetzt aber ist kein Klavier an mir [!] gekommen. Ich vermuthe also, dass Sie vor der Absendung eines Claviers auf einen Brief von mir warten [...]". - Henryk Melcer war Schüler von Teodor Leszetycki, unterrichtete dann Klavier am Konservatorium in Helsinki und leitete später das Konservatorium in Lemberg sowie in den Jahren 1902/03 die Lemberger Philharmonie. Nach einer Tätigkeit als Lehrer und Pianist am Wiener Konservatorium kehrte er nach Warschau zurück, wo er von 1910 bis 1912 die Philharmoniker und von 1916 bis 1917 das Opernorchester leitete; 1918 übernahm er eine Klavierklasse am Warschauer Konservatorium, ab 1925 leitete er außerdem eine Kompositionsklasse. Von 1922 bis 1927 war er Direktor des Konservatoriums. Zu seinen Schülern zählten u.a. Helena Ottawowa, Róza Benzefowa, Stanislaw Nawrocki, Margeriay Trombini Kazurowa und Ignacy Rozenbaum. Zu seinem Werk zählen neben drei großen Orchesterwerken - zwei Klavierkonzerten und einer Sinfonie - überwiegend Kammermusik und Vokalwerke, darunter Lieder nach Gedichten von Adam Mickiewicz und Richard Dehmel und eine Musik zu Stanislaw Wyspianskis Tragödie "Protesilas i Laodamia".
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Meller, Erich, Kapellmeister und Konzertpianist (1892 oder 1893-1941).
2 (1 eh. und 1 ms.) Bildpostkarte mit U. bzw. Initial. [Wien], 1928 und 1930.
Zusammen 2 SS. 8vo. Mit eh. Adresse. An Lilly Kantor, später verehel. Wertheimer: "Hocherfreut haben mich Ihre lieben Zeilen, aus denen ich ersehe, dass es Ihnen, Gott sei Dank, gut geht. Oft denke ich an unsere musikalischen Stunden zurück, die ich nie vergessen werde. Wie schön, wenn ich Sie in Wien hätte sehen, od. wenigstens tel. hätte sprechen können [...]" (Postkarte v. 22. XII. 1930; die Bildseite mit einem gedr. Portrait Mellers nach einer Zeichnung Arthur Stadlers). - Erich Meller war von 1914 bis 1918 Korrepetitor an der Wiener Hofoper, 1919/20 Kapellmeister am Stadttheater Budweis und kehrte anschließend an die Wiener Staatsoper zurück.
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Meller, Erich, Kapellmeister (1893-1941).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. III. 1917.
2 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Die gütigen Worte, die Sie meiner bescheidenen Tätigkeit gelegentlich einer Begleitung der Frau Elizza in der Abendblattnummer des 'Fremden-Blatt' vom 14. 01. widmen, haben mich sehr, sehr gefreut und bitte ich Sie, sehr geehrter Herr Doktor hiefür meinen ergebensten Dank entgegenzunehmen. Bei dieser Gelegenheit sei mir auch gestattet meine Bewunderung über das fabelhafte Buch zu 'Maria v. Magdala' Ausdruck geben zu dürfen […]". - Meller war während des Ersten Weltkriegs Korrepetitor an der Wiener Hofoper, hernach ein Jahr als Kapellmeister am Stadttheater Budweis und anschließend wieder an der Staatsoper tätig. Vgl. Kosch, Deutsches Theaterlexikon, s. v.
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