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‎Graselli, Franz Josef, Schauspieler (1853-1929).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: München, 3. VIII. 1922].‎

‎½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Schaup in Zipf: "Herzliche Grüße sendet mit Handkuß Ihr ergebenster Graselli […]". Mit mehreren Unterschriften. - Beschnitten. - Lange Jahre als jugendlicher Liebhaber und Bonvivant auf zahlreichen Bühnen im deutschen Sprachraum das Publikum erfreuend, kam Graselli ans Theater in der Josefstadt, wechselte wenig später ans Kaiserjubiläumstheater und ging 1900 ans Gärtnerplatzheater in München, wo er die Schauspielerei aufgab und sich gänzlich der Regiearbeit widmete. Vgl. Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., s. v.‎

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‎Gregori, Ferdinand, Schauspieler und Regisseur (1870-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XI. 1907.‎

‎1¼ SS. 8vo. "Ihre liebenswürdige Aufforderung an der ‚Zeit' mitzuarbeiten rechne ich mir zur Ehre an, und ich freue mich auch, daß meine Kunstwart-Aufsätze, oder doch wenigstens der letzte, Ihren Beifall gefunden. Ich kenne und verfolge Ihre ausgezeichnete Wochenschrift schon seit Jahren von Berlin aus und stehe auch mit einigen Mitarbeitern in persönlichem Verkehr. Meine gerade zu Ende gebrachte Schauspieler-Sonette, die meine dreijährige Thätigkeit am Berliner Schiller Theater in kurzen Zügen darstellen, übersende ich Ihnen anbei; hoffentlich finden sie Ihren Beifall. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mich damit in Ihre Zeitschrift einführten. Meine nächste bühnenkritische Arbeit, die das Verhältnis des Schauspielers zu seiner Rolle behandeln wird, werde ich mir dann gleichfalls erlauben Ihnen zuzusenden […]". - Gefaltet. - Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. Vgl. Czeike II, 594.‎

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‎Gregori, Ferdinand, Schauspieler und Regisseur (1870-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. XII. 1903.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Gräfin: "ich empfinde sehr wohl, wie unhöflich ich gewesen bin, weil ich Ihnen meine Aufwartung noch nicht gemacht habe, aber ich bitte Sie höflichst um Verzeihung: es war mir beim besten Willen nicht möglich. Unsere Proben dauern jetzt oft von 10-4 Uhr, dann habe ich Unterricht zu geben und abends oft zu spielen. Umso glücklicher bin ich aber, daß ich trotz meiner Unhöflichkeit die Ehre haben soll morgen, Freitag, Ihr Jausengast zu sein. Nehmen Sie für die Einladung meinen herzlichsten Dank entgegen und das Versprechen ganz pünktlich zur Stelle zu sein […]". - Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. Vgl. Czeike II, 594.‎

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‎Greisnegger, Ernst, Schauspieler (1856-1923).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 1. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes über seine Pläne, seine Freizeit in dem 1895 eröffneten Vergnügungspark "Venedig in Wien" im Prater zu verbringen: "Leider habe ich keine 'Ferien' und verbringe den Sommer in 'Venedig - in Wien' […]".‎

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‎Grengg, Karl, Sänger (1853-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Spital am Semmering, 28. VII. 1901.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Herrn Frank, Mitarbeiter der K. K. Hofoper: "Es wird mir wahrscheinlich nicht möglich sein am 1. Aug. nach Wien zu kommen, weshalb ich Sie ersuche meine Gage beheben u. mir mittels Postanweisung an meine nachfolgende Adresse hieher senden zu wollen […]". - Grengg debütierte 1874 als Opernsänger am Landestheater in Graz, sang später u. a. am Deutschen Theater in Prag und am Opernhaus von Leipzig; 1889 kam er an die Wiener Hofoper, der er bis zu seinem Tod angehörte. Zudem trat er mehrmals bei den Bayreuther Festspielen auf und gab Gastspiele u. a. an der Hofoper in München und der Covent Garden Opera in London. 1902 mußte er infolge eines Schlaganfalls seine Karriere beenden. Zu seinen Hauptrollen zählten der Sarastro in der "Zauberflöte", der Kaspar im "Freischütz" und zahlreiche Partien in Opern von Richard Wagner, u. a. der Gurnemanz im "Parsifal", den er 1897 in Bayreuth zum 25. Mal sang.‎

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‎Grevenberg, Julius, Schauspieler und Theaterdirektor (1853-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 15. VI. 1913.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erst heute, nach Schluß unserer Spielzeit, ist es mir möglich Ihnen mitzuteilen, daß unsere Richard Wagner- Feier, dank Ihres wirkungsvollen Festspieles, einen sehr schönen und würdigen Verlauf genommen hat: Trotzdem, wie ich offen bekenne, unser Vertreter des Richard Wagner - na, sagen wir, mehr wie bescheiden war - machte Ihre Dichtung auf unser Publikum tiefen Eindruck. Wollten Sie so freundlich sein, dies zur Kenntnis zu nehmen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Vereinigte städtische Bühnen in Graz". Gefaltet. - Von 1911 bis 1921 hatte Grevenberg die Leitung der Vereinigten Städtischen Bühnen in Graz inne.‎

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‎Grisi, Giuditta, Italian operatic mezzo-soprano (1805-1840).‎

‎Autograph letter signed. No place or date.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To Louise concerning seemingly a picnic or celebration, Grisi and company will bring with them roased chickens, tongue, and bread. If it suits to "Adelino" they will go towards four o'clock, asking the addressees to come over to them and then leave altogether again to the addressee's place: "Nous apporterons avec nous des poulets rôtis et de la langue et du pain, et si Adelino veut bien nous irons vers les quatre heures, voulez vous passer ici! Nous partirons ensemble toute à vous [...]".‎

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‎Gritzinger, Leon, Sänger (1852-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IX. 1885.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Wie wäre es wenn Sie ‚Jüdin' am Mittwoch den 16ten und ‚Lohengrin' am 19ten Samstag aufs Repertoire ansetzen wollten? Winkelmann unpässlich, muß ich wieder am Montag den 14ten d M. singen, und da wäre mir doch zu anstrengend wenn ich den anderen Tag bei Ihnen singen sollte. Das hiesige Repertoire für die nächste Woche ist für mich sehr günstig vom Dienstag den 15ten bis 21ten werde ich auf keinen Falle hier beschäftigt - selbst wenn auch Winkelm. u. Müller absagen […]". Also lieber Herr Direktor ich bitte Sie mich güttigst [!] verständigen zu wollen wie Sie es eingetheilt haben […]". - Auf der Rückseite Notizen einer anderen Hand. - Gritzinger trat in die österr. Armee ein, wurde 1879 beurlaubt, studierte Gesang und wurde noch während der Ausbildung Chorist an der Wiener Hofoper. 1883 als Heldentenor in das Ensemble übernommen, wechselte er 1890 an das Hamburger Opernhaus, 1892 nach Dresden, 1895 nach Breslau und 1897 nach Nürnberg.‎

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‎Grobecker, Anna, Sängerin (1829-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Treibach-Althofen, Annahof, 15. II. 1893.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen Herrn Weidmann: "In großer Eile nur 2 Worte. So eben Ihren Brief erhalten las ich auch im Abendblatt 14/? Der Presse dieselbe Anzeige - ich schrieb sogleich an Lotti - mit Worten kann ich Ihnen meine Verachtung für den Schuft nicht beschreiben u. doch bin ich ihm für die Heirath dankbar denn nun wird bei Lotti die Seele Ruhe haben […]". - Auf Briefkarte mit gedr. Briefkopf. - Als Tochter eines Sängerehepaares trat Grobecker schon in ihrer Kindheit am Hoftheater Braunschweig auf, gab mit siebzehn Jahren ihr eigentliches Debüt in Magdeburg und wurde zwei Jahre später in Leipzig engagiert. Seit 1850 in Berlin, seit 1856 in Wien, feierte sie als Soubrette große Erfolge vor allem in Operetten von Jacques Offenbach.‎

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‎Grobecker, Anna, Sängerin (1829-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Althofen], 5. IX. 1878.‎

‎4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Obrist: "Durch Herrn von Dustenberg wurde mir die angenehme Nachricht daß ich mit meinem Neffen Rudolf zwischen dem 13 u. 15 Sept. mich in St. Pölten einfinden darf, ich werde also um ja nichts zu versäumen schon am 12ten Mittags dort eintreffen. - Ich hatte früher die Idee über Wien zu reisen doch diese habe ich aufgegeben aus Furch den Knaben dort zu sehr zu zerstreuen, denn ich gestehe Ihnen ehrlich daß ich plötzlich eine große Angst vor dem Examen bekommen habe. Rudi ist die Perle in der Schule u. der Stolz seines Lehrers. - Letzterer war ja doch so unvorsichtig seinen Fleiß einmal damit zu belohnen daß er ihm die Grundregeln der Stenographie erklärte u. ihm ein solches Lehrbuch borgte. Seit dieser Zeit hatte der Knabe keine anderen Gedanken als stenografiren zu können, was er nun auch wirklich erreicht hat, aber diese Leidenschaft absorbirt ihn oft so, daß man ihn wie aus einem Traume wecken muß um seinen Ideen eine andere Richtung zu geben […] Mit einem Wort ich habe Todesangst vor seiner Zerstreutheit die bei all seinen Talenten u. schönen Kenntnissen ihm beim Examen einen Streich spielen könnte […]". - Als Tochter eines Sängerehepaares trat Grobecker schon in ihrer Kindheit am Hoftheater Braunschweig auf, gab mit siebzehn Jahren ihr eigentliches Debüt in Magdeburg und wurde zwei Jahre später in Leipzig engagiert. Seit 1850 in Berlin, seit 1856 in Wien, feierte sie als Soubrette große Erfolge vor allem in Operetten von Jacques Offenbach.‎

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‎Grobecker, Anna, Sängerin (1829-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Treibach-Althofen, Annahof, 4. III. 1895.‎

‎4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Weidmann: "Ich erhielt heute von Lotti [d. i. die Schauspielerin Charlotte Wolter, 1834-1897] einen Brief der mich furchtbar erschreckte - die Gräfin hat also wieder einen heftigen Anfall gehabt? - ach wie traurig, wie traurig! Ich wage es gar nicht an Lotti so zu schreiben wie mich ihr Brief betrübt hat - ich bitte sagen Sie es ihr mündlich, denn ich habe immer Angst daß ein Brief an Lotti in die Hände der Gräfin fällt. Wie nennt denn der Arzt diese Anfälle? Ist es ein Krampf in den Nieren? Oder was ist es denn? - u. was meint denn der Arzt überhaupt? - Sieht die Gräfin ein daß sie, so lange noch solche Anfälle vorkommen nicht ans spielen denken kann? - in einer Zeitung soll wieder ihr Auftreten für Mai in Aussicht genommen sein […]". - Als Tochter eines Sängerehepaares trat Grobecker schon in ihrer Kindheit am Hoftheater Braunschweig auf, gab mit siebzehn Jahren ihr eigentliches Debüt in Magdeburg und wurde zwei Jahre später in Leipzig engagiert. Seit 1850 in Berlin, seit 1856 in Wien, feierte sie als Soubrette große Erfolge vor allem in Operetten von Jacques Offenbach.‎

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‎Gross, Benedikt, (Pseud.: Felix) Opernsänger (1851-1912).‎

‎Eigenh. Brief m. U. Beiliegend Zeitungsausschnitt. Bad Ischl, [Poststempel: 1. VII. 1901].‎

‎1 S. 8vo. Briefkarte an einen Herrn Frank, Mitarbeiter der k. k. Hofoper: "Von meiner Gage bitte ich Sie 180 Gulden in ein Couvert zu geben und selbes an meinen Papa in die ‚Wiener Zeitung' zu tragen. Sie müssen es ihm persönlich übergeben. Mir geht es hier sehr, sehr gut; bis heute Mittag war das herrlichste Wetter, jeztt haben wir Donnerwetter und Hagelschlag […]". - Gross debütierte 1880 am Mödlinger Theater, unternahm danach eine Tournee durch verschiedene italienische Städte und kam schließlich ans Carltheater. Von hier wurde er 1883 als Gast an die Hofoper engagiert und war von 1883 bis 1912 Mitglied der Hofoper.‎

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‎Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marienbad, 23. VII., o. J.‎

‎3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Ein Unwohlsein dass mich befallen verhinderte mich wie beschlossen nach Bayreuth zu reisen. In Folge dessen verweile ich bis morgen Dienstag Nachmittag noch in der Kurstadt […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling.‎

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‎Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, Roon-Strasse 10, 4. X. 1889.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Paul: "Tausend Dank für die Gratulation die mich unendlich erfreut hat. Ich komme mir wie neu geboren vor. Ich muß sagen, ich hätte nie geglaubt daß ich so viele gute Freunde hatte. Von Fern und nah kommen Glückwünsche über Glückwünsche. Was hätte ich darum gegeben wenn Sie lieber Paul dabei gewesen wären! Von diesem Trubel können Sie sich keinen Begriff machen. Mindestens langer Applaus bei offener Scene und bei meinen Abgängen […]". - Beiliegend eine Notiz mit eigenh. U. (3 SS. auf gefalt. Doppelblatt, auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand): "Herrn Doktor Spiegel dies mitzutheilen […]" (O. O. u. D.). - Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling.‎

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‎Grossmüller, Frieda, Schauspielerin (1880-nach 1902).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. Es führt ein Schicksal an verborg'nen Band | Den Menschen auf geheimnisvollen Pfaden; | Doch über ihm macht eine Götterhand | Und wunderbar entwirrt sich der Faden!‎

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‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Meiningen, 4. I. 1919.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse auf der Verso-Seite. An Arthur Holländer in Wien: "Die Form der Bitte war nicht dumm | Und gern erfüll' ich ihn darum". - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen in Lübeck, Bremen, Leipzig und Dresden; 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur; seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater und von 1913 bis 18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. "Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine ‚Geschichte der Meininger' (1926)" (DBE).‎

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‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. Zusatz und U. Meiningen, 8. I. 1912.‎

‎1 S. 4to. An den Schauspieler u. Regisseur Paul Kalbeck: "[…] Aus Ihrem Telegramm muss ich wohl annehmen, dass Sie bereits an einer anderen Bühne gebunden sind […]. Könnten Sie nicht möglichst sofort hierher kommen, gegen Erstattung der Reisekosten natürlich. Sie könnten dann vor Seiner Hoheit dem Herzoge auf der Bühne einige Szenen aus Ihren Lieblingsrollen vorspielen […]. - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926).‎

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‎Grüner-Akács, Karl Franz, Schauspieler und Theaterdirektor (1780-1845).‎

‎Eigenh. (?) Dokument mit U. Wien, 24. V. 1816.‎

‎1 S. 4to. Schuldschein über 1550 Gulden, "welche ich Endesunterfertigter von Herrn von Annibal, als ein Darlehen zu meiner höchsten Nothdurft richtig und baar erhalten habe - und solche […] bis 20ten July unvermeidlich zurückzubezahlen verspreche […]". - Mit rotem Siegel. Auf zwei zusammengefügten Blättern. - Grüner entstammte einer ungarischen Adelsfamilie und war zunächst Offizier in der österr. Armee. 1803 ging er nach Weimar und debütierte, von Goethe für die Bühne ausgebildet, am dortigen Theater. 1804 wechselte er nach München, dann an das Theater an der Wien und kam 1816 als Regisseur und Dramaturg an das Hoftheater Darmstadt. Seit 1832 leitete er das Stadttheater von Frankfurt/Main, wurde 1836 entlassen und starb völlig verarmt.‎

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‎Grunert, Karl, Schauspieler (1810-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 13. XI. 1864.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie mir die Frage, ob Sie geneigt wären, in Leipzig eine Anstellung anzunehmen. Wär's gegründet daß Sie das nächste Jahr schon für Brünn gebunden sind, so bät ich, falls Sie überhaupt geneigt wären, mir gleichwohl zu sagen, bis wann Sie alsdann frei wären. Lieber noch wär mir wenn ich erführe, daß Sie bereits im September dieses Jahres disponibel wären. Das Leipziger Theater, ohnehin ein Stadttheater ersten Ranges und durch seine Lage mitten in der Strömung des deutschen Lebens, durch den beabsichtigten Neubau noch größeren Aufschwung nehmen wird, dürfte meiner Frage vielleicht auch Ihrerseits einer besonderen Beachtung werth machen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. Gefatltet. - Grunert war seit 1830 an Theatern in Augsburg, Freiburg i. B. Hannover, Hamburg und Stuttgart tätig. Vorwiegend als Darsteller tragischer Charakterrollen eingesetzt, war er zugleich wissenschaftlich versiert und hielt etwa in Tübingen öfters dramatische Vorlesungen, wurde auch mit seiner Abhandlung "Über den Macbeth-Charakter" zum Doktor der Philosophie promoviert.‎

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‎Guinand, Clara, Schauspielerin und Sängerin.‎

‎Dokument mit eigenh. U. Wien, 31. X. 1870.‎

‎½ S. Folio. Quittung über 100 Gulden, "welche Gefertigte als Remuneration für die Probe Tage von 24. bis 30. October 1870 aus der k .k. Hofburgtheater Cassa richtig und bar empfangen hat […]". - Beschnitten (mit Textverlust) und gefaltet. Kassa- und Registraturvermerke in Buntstift.‎

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‎Guitry, Sacha, French actor, director, and writer (1885-1957).‎

‎Autograph letter signed, and with some small sketches. Honfleur, 10 July 1911.‎

‎4to. 2 pages. On autograph headed paper "La Chaumière route de Trouville Honfleur (Calvados)". Fine letter to an unnamed addressee, embellished with small sketches, and on working on his next play "Un Beau Mariage" ("A Beautiful Wedding"), presenting his stage design for the three final acts and asking whether the addressee has already spoken to Madame Henriot about a role: "Je viens de recevoir ta lettre qui m'a fait tant de peine. Je te confirme ma dépêche qui vient de partir, je travaille avec un acharnement que tu prends de loin pour de la lenteur. Et puis ce qui retarde encore l'envoi des 3 derniers actes c'est cette idée lumineuse que j'ai eue de faire imprimer mon manuscrit. Hier j'exprimais au prote mon impatience. Il me répondit avec un pauvre air navré: 'Monsieur, je manque de caractère!'. C'est touchant. Mais surtout, il ne faut pas que tu sois inquiet. Comme je ne veux pas que ton attente dure un jour de plus, voici la description illustrée des deux décors que je souhaite pour les trois derniers actes. 2e acte [followed by an illustration] 3 et 4eme actes [followed by an illustration]. Il n'ya d'indispensables dans ces deux décors que les deux portes et l'antichambre et la rampe d'escalier du 2eme acte, et, au 3eme et 4eme actes ce qui est indispensable c'est l'herbe, les pommiers, l'entrée de la maison, l'allée et un panorama au fond. Les arrangements que j'ai apportés à ma pièce ne nécessitent plus qu'un seul acte à condition qu'il dure une bonne demi heure. Et si cet acte ne doit toucher que 10 frs ce qui est son cas, je préfère qu'il soit d'un ami. Si on reprenait 'quand il y en a pour deux' hein? Et Dorgère? Je ne crois pas que ce soit une mauvaise idée. Ça peut peut-être l'amuser de jouer sans payer. A ce propos je te communique trois petits projets d'affiches: [followed by 3 illustrations for "Un Beau Mariage"] As-tu vu Madame Henriot pour le rôle de Madame Beauthier? Qu'est-ce qu'on fera pour la 10eme? Répètes le 1er septembre? Jamais je n'ai vu un homme aussi méchant que toi. As-tu reçu tes crevettes? Bravo pour ton procès sur Bataille [...]". - "Un Beau Mariage" was first performed at the Théâtre de la Renaissance in 1911.‎

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‎Gulbranson, Ellen, schwedische Opernsängerin (1863-1947).‎

‎Blatt mit eigenh. U. Prag, 19. V. 1902.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Brünnhilde".‎

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‎Gunz, Gustav, Sänger und Gesangspädagoge (1831-1894).‎

‎Eigenh. Dokument mit U. Wien, 12. I. 1871.‎

‎1 S. Folio. Quittung über 300 Gulden, "welche der Gefertigte […] von der Cassa des k. k. Hofoperntheaters richtig erhalten zu haben hirmit bestätigt […]". Gegengezeichnet. Mit Kassa- und Registraturvermerken in Buntstift. Beschnitten. - Gunz war bis 1859 als Sekundararzt am Wiener Allgemeinen Krankenhaus tätig und widmete sich nebenbei seiner Gesangsausbildung. 1859 begann er seine Bühnenkarriere an der Hofoper von Wien und folgte 1861 einem Ruf an das Hoftheater von Hannover, dem er bis 1881 angehörte. Gunz ging 1862 zur Fortsetzung seiner Studien nach Paris und hatte seinen ersten großen Erfolg als Solist 1863 in Düsseldorf. Seit 1888 unterrichtete G. am Hochschen Konservatorium in Frankfurt/Main.‎

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‎Gura, Eugen, Sänger (1842-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 14. XII. 1890.‎

‎3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. An einen Wiener Theaterdirektor: "Das muß ein merkwürdiger Herr sein, der ‚Käufer' meines Konzerts in Budapest! Was muß der wohl für Begriffe von einem Künstler haben? Als ob man sich so zu reinem Vergnügen einen Bronchialcatarrh zulegte und Konzerte absagte um sich dafür wochenlang in's Bett zu legen?! Gut, er soll das verlangte ärztl. Zeugniß haben! Er möge sich noch an Dr. Eysell in Kassel wenden, der mich schon am 24. Nov. behandelte. Dort habe ich wohl auch zu meinem Privatvergnügen eine Einnahme von nahezu 2000 Mark zurückzahlen lassen?! Was für Aufregungen ich seit dem 24. Nov. durchgemacht, das lässt sich gar nicht beschreiben. Seit 11. Dez. ist mein Urlaub zu Ende u heute ist mein Zustand derart, dass ich mich noch auf unbestimmte Zeit bei der Generalintendanz krank melden musste. Beifolgendes Zeugniß war eigentlich für meinen Chef bestimmt, da derselbe bei mir dergleichen für überflüssig erachtet, sende ich es für den ‚Käufer'. Pfui - ekelt mich die ganze Sache doch so an, dass ich nur ein Gefühl übrig habe, das des tiefsten Bedauerns: meiner ahnungsvollen Scheu nicht nachgegeben zu haben! […]". Gura beschwert sich beim Adressaten, dem Direktor eines Wiener Theaters, über dessen niedriges Honorar: "Hauptsächlich empört mich der trocken- rücksichtslose Geschäftsstil, in dem Sie mir schreiben, als ob Sie es mit einem umherziehenden Durchgänger zu thun hätten […] Wenn Sie auf Ihrer Auffassung (entgegen Ihrer früheren Ansicht) beharren, daß ich in Wien auf meine Rechnung u. Gefahr zu konzertieren habe, mithin jetzt schon alle in Folge meiner nothgedrungenen Absage erwachsenen Unkosten zu tragen habe, dann erkläre ich alle unsere Unterhandlungen (mit Einsendung dieser Unkosten) für abgebrochen, und wir haben auf dieser Erde nichts mehr mit einander zu schaffen […]". - Eugen Gura debütierte 1865 in Albert Lortzings ‚Waffenschmied' und galt "als einer der bedeutendsten Wagner-Interpreten seiner Zeit im Baß-Bariton-Fach" (DBE), sang u. a. 1876 den Gunther in der Uraufführung der ‚Götterdämmerung' bei den Bayreuther Festspielen und trat dort bis 1896 auch als König Marke im ‚Tristan' und als Hans Sachs in den ‚Meistersingern' auf. Neben seiner Bühnentätigkeit war Gura auch als Konzert- und Liedersänger erfolgreich.‎

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‎Haas, Dolly, Schauspielerin (1910-1994).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Portrait en face in S/W. - Dolly Haas war in den 1930er Jahren beim Film vor allem in Hosenrollen bekannt geworden. 1936 Deutschland verlassend, ging sie zuerst nach Großbritannien und später in die USA, wo sie erfolgreich am Broadway auftrat.‎

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‎Haid, Liane, Schauspielerin (1895-2000).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. X. 1914.‎

‎1½ SS. 8vo. An Hans Stalzer: "Bezugnehmend auf unsere seinerzeitliche Besprechung, des zu malenden Bildes wollten Sie mir gütigst mitteilen, ob Sie noch gewillt sind selber zu malen. Hätte nämlich jetzt Zeit". - Am linken Rand ohne Textverlust gelocht.‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. ausgefüllter Fragebogen mit U. Wien, März 1884.‎

‎2 SS. 4to. Die Schauspielerin beantwortet 24 Fragen, darunter zum Beispiel "Your favourite virtue" und "Your idea of happiness". Auf der Verso-Seite der selbe Fragebogen ausgefüllt von ihrer Tochter, der Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905). - Gefaltet.‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. Brief. O. O. u. D., [1870].‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An ihre "geliebte Luise", das ist ihre Tochter, die Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905): "Was ich zu meinem 70ten Geburtstage erfahren übersteigt so alle Grenzen des noch nie Dagewesenen daß ich mit dem besten Willen dir keine Beschreibung davon machen kann. Gestern machte den Schluß, der gütige liebevolle König von Hannover, mit einem wunderschönen Armband. Ließ einstweilen diese Blätter, bis ich mich erholt habe, denn, die Aufregung war zu groß! Ich bin ganz hin, und bedarf der Ruhe, damit es nicht bald auf immer aus ist mit aller Herzlichkeit […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. Brief m. U. O. O., [nach 1827].‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Beiliegend Portraitphotographie. An einen Herrn Dessauer (wohl den Komponisten Joseph Dessauer, 1798-1876): "Mit unendlichem Bedauern habe ich ersehen, daß Sie sich mit der holden Frau von Dodesko, zu mir bemüth haben, während ich in Hitzingen ein bisschen frische Luft einathmete, da meine Kinder heute einen Ausflug nach Baden gemacht. Unserer neulichen Ausredung gemäß, habe ich gleich mit Louise gesprochen, und so herzlich gern sie auch ihr Schärflein beitragen möchte, so darf sie nicht, da der Arzt der k. k. Hoftheater Direktion, in Gestalt des H. Laube die Ermahnung ertheilte, meine Tochter zu schonen, da sie ernstlich leidend ist. Es giebt Dinge, die einen in das Blut gehen, und ich muß fromm sein denn es ist morgen Ostern. Wenn man nur erführe, daß meine Tochter, was leicht erfolgen kann, durch eine private Unternehmung sich eine Erkältung zugezogen, so wäre das Spektakel fertig, und deshalb hat sie diesen Winter, alle Gesellschaften ausgeschlagen, nur, um nicht sprechen zu müßen. Dieses ist bei Gott keine Entschuldigung, sondern die reine lauterer Wahrheit. Wir sind Sklaven […]". - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. XII. 1853.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Gratuliert ihrer Tochter, der Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), zum Geburtstag: "Hast wohl gemeint ich ließ mich lumpen | Am Tag der dir das Leben gab? | O nein mein Kind! Und sollt ich's hauchen | Du weißt, was ich darin vermag? - | Erschrecke nicht! Die sind bezahlet | Für die kommt keine Rechnung mehr | Kein Pinsel sie wohl schöner malet | Um diese gräme dich nicht sehr. | In Österreich, sind sie nicht gewachsen | Das wird dein Blick doch gleich ersehn | Auch sind es keine falschen Sachsen | Ach! Endlich wirst du's doch verstehn? | Aus deiner Heimath kommt die Gabe, | Dort hab ich sie errungen schwer | Es ist das Einzge was ich habe | Errungen dort mit Mühe sehr | Doch heut belohnet sich mein Streben | Und auch mein Schweigen lohnet sich | Denn heut kann ich dir etwas geben | Giebts wohl ein größres Glück für mich? […]". - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, April 1878.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "An die holde Braut Fräulein Julia v. Goldschmidt | Zu all den schönen, reichen Gaben, | Womit gewiß man dich beschenkt - | Sollst du auch heut von mir was haben | An das gewiß kein Andrer dachte - | Klein, herzig ist es, und bescheiden, | Beim Ansehen von geringem Werth | Doch, werden Viele dich beneiden, | Denn, Allen, wird es nicht beschert […]". - Kleine Einrisse an den Rändern, knittrig. - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, März 1879.‎

‎1 S. 8vo. An einen Autographensammler: "Geehrtes Schreiben habe ich richtig erhalten, und beeile mich, Ihren so bescheidenem Wunsche so schnell als möglich nachzukommen, da meine Kränklichkeit, wie mein hohes Alter, keinen langen Aufschub mehr gestattet. Noch vor 4 Wochen war ich kaum fähig einige Zeilen zu schreiben […]". - Gefaltet. - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. IX. 1872.‎

‎4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Noch zittre ich an Händen und Füßen über die schreckliche herzerschütternde Nachricht von dem Tode unseres lieben Freundes des General Schweiger. Muß die gute edle Frau an ein und demselben Orte Mann und Tochter begraben […] Aber meine Sorge um die gute Frau von Elben, die in Ischl ihre Kräfte sammeln sollte, damit sie den Winter zur Freude ihrer Freunde wieder gestärkt und frisch hinbringen könnte, auch sie muß abermals diesen neuen Kummer fassen. - Gott es ist fürchterlich […] Es ist doch eigentlich ein elendes Leben das man im Alter lebt. In ½ Jahren habe ich 7 meiner treuesten Freundinnen in Carlo verloren […]". - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Haizinger, Amalie, Schauspielerin (1800-1864).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Wien, 1. X. 1861.‎

‎1 S. Folio. Quittiert den Erhalt ihres "Spielhonorars" für September 1861. - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter". - Querfalz und Ränder etwas lädiert, Stempelmarke ausgeschnitten (etwas Textverlust).‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Zeitungsausschnitt. "Ein alter Waschbär wie ich bin - | Giebt dir etwas zum Waschen hin | Du bist zwar sauber, nett und rein | Wie man es eben heuer kann sein | Denn, steckt man nur die Nas' hinaus | Ists mit der Sauberkeit gleich aus | Drum Seife, Seife! Herzensmann! | Daß ists was man gebrauchen kann!" - Etwas knittrig. - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Haizinger, Amalie, geb. Morstadt, verh. Neumann, Schauspielerin (1800-1884).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎100:65 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin aus dem Atelier des Photographen J. Löwy, Wien, mit Widmung "Meinem lieben Collegen Herrn Schmidt zur Erinnerung" auf der Verso-Seite. - Amalie Haizinger debütierte 1810 in Karlsruhe, gab seit 1817 Gastspiele (u. a. in Mannheim, Berlin und Weimar) und kam 1825 erstmals ans Wiener Burgtheater. "Tourneen führten sie u. a. nach Paris, London und St. Petersburg. 1846-75 gehörte sie dem Ensemble des Burgtheaters an. Haizinger glänzte als junge Frau in naiven, sentimentalen Rollen, u. a. als Luise in Schillers 'Kabale und Liebe', später als Marthe in Goethes 'Faust'" (DBE). 1836 erschienen ihre "Erinnerungsblätter".‎

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‎Hallenstein, Konrad, Schauspieler (1835-1892).‎

‎Eigenh. Brief m. U. O. O., 20. XI. 1888.‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend eh. Umschlag. An Fräulein Maria Raab, seine Nichte: "Beif: den Brief von Scrivanek. Ich weiß nicht ob derselbe einen Retonateur braucht. Breitenfeld ist ein besserer Empfehler […]". - Gefaltet. - Hallenstein debütierte in seiner Geburtsstadt Frankfurt a. M. als 1852 als Raoul in der "Jungfrau von Orleans" und spielte später in Hamburg, Königsberg und Aachen. 1858 wurde er Mitglied des Prager Deutschen Landestheaters und gehörte von 1878 bis 90 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, wo er u. a. den König Thaos in Goethes "Iphigenie auf Tauris" verkörperte, die als Abschiedsvorstellung des alten Burgtheaters 1888 gegeben wurde. Für die Schlaraffia von besonderem Wert ist, daß Hallenstein Mitbegründer der Praga war und lange Zeit eine führende Rolle darin spielte; ebenso, daß er nach seiner Übersiedelung nach Wien Mitgründer der Vindobona (1880) war.‎

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‎Halm, Alfred, Schauspieler, Theater- und Filmregisseur (1861-1951).‎

‎Visitenkarte mit gedrucktem Namen sowie eigenh. U. und Notiz. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 9 x 4 cm.‎

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‎Hanfstängl, Marie, Sängerin (1848-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 23. II. 1881.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich theile Ihnen in Erwiederung [!] Ihres geschätzten Schreibens vom 21 d. M. mit, dass ich nicht abgeneigt wäre, in dem Meyerbeerschen Cyclus zu gastieren. - Bevor ich aber einen längeren Urlaub nachsuche, der mich bedeutende Opfer kosten würde, da ich nur noch 7 Tage Urlaub frei habe, möchte ich von Ihnen genau über die gewünschten Daten in Kenntniß gesetzt sein. - Ferner müsste ich in einen event. Contract, die Rollen festgesetzt erhalten bekommen, da ich hauptsächlich die Königin in den Hugenotten […] mit großem Erfolg überall sang […]". Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Hanfstängl wurde in Paris ausgebildet und debütierte 1867 am kaiserlichen Théâtre Lyrique, wo sie bis 1870 blieb. Nach der Rückkehr nach Deutschland erhielt sie 1871 ein Engagement an der Hofoper in Stuttgart und wurde dort zur Kammersängerin ernannt. Tourneen führten sie u.a. nach Wien und an die New Yorker Metropolitan Opera; später war sie Mitglied des Frankfurter Stadttheaters und seit 1895 Gesangspädagogin am Hochschen Konservatorium.‎

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‎Hannemann, Käthe, Schauspielerin (1881-1902).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 14. IX. 1910.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. An Baron Rudolf v. Lilienau: "[…] Mir geht es gut, habe sehr wenig zu tun, was mir aber nur angenehm ist […]". - Die Tochter Emil Hannemanns, Direktor des Tilsiter Stadttheaters stand bereits in Kinderrollen auf der Bühne. Bis 1900 blieb sie in Tilsit, darauf folgten Köln und Berlin.‎

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‎Hansen, Max, Sänger und Schauspieler (1897-1961).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Max Hansen war anfangs als Varietékünstler tätig und später als Operettentenor in Wien und Berlin erfolgreich. 1933 emigrierte er nach Wien, 1938 nach Schweden und trat u. a. am Oscar-Theater und am Vasatheater in Stockholm sowie am Stadttheater in Malmö auf. Seit 1951 spielte er in Tonfilmen (u. a. "Schöne Helena") mit und wurde 1956 Direktor des Tivoli-Theaters in Kopenhagen. - In Bleistift.‎

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‎Hartmann, Ernst, Schauspieler und Regisseur (1844-1911).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎Ca. 40:95 mm. "Lernen heißt 'Leben'" - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58). - Unregelmäßig beschnitten.‎

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‎Hartmann, Ernst, Schauspieler und Regisseur (1844-1911).‎

‎Eigenh. Rundschreiben mit den Unterschriften von 21 Mitgliedern des Wiener Burgtheaters. Wien, 14. XI. 1907.‎

‎1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. Folio. "Der arme Miesner, unser ehemaliger Wagendiener, wendet sich in seiner Noth an mich mit der Bitte Ihnen seine traurige Lage vorzubringen und Sie um einen kleinen Beitrag zu seiner Hülfe anzugehen. Seine Krankheit scheint unheilbar, er selbst ist von Todesahnungen erfüllt und Aerzte und Medikamente verursachen Kosten die er nur da seine Einnahmen naturgemäß immer kleiner sind nicht mehr erschwingen kann. Helfen Sie ihm, bitte, wenn auch mit einem kleinen Beitrag. Bitte!". Mit den Unterschriften und dem jeweiligen Spendebetrag von 21 Schauspielern sowie der Empfangsbestätigung und Unterschrift des Wagendieners Miesners.‎

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‎Hartmann, Ernst, Schauspieler und Regisseur (1844-1911).‎

‎Eigenh. Brief m. U. [Wien], o. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. Umschlag. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Die Rede welche ich am Grabe Gabillons sprach habe ich vorher nicht aufgeschrieben; ich wurde erst um 11 Uhr ersucht an Sonnenthals Stelle zu reden. Ich besitze also keine Aufzeichnung davon. Ich erinnere mich aber, daß ich, gleich nach dem Begräbniß, diese Rede Ihnen frisch aus dem Gedächtniß für d. Extrablatt aufzeichnete. Besitzen Sie das Manuskript noch? Oder könnten Sie mir ein Exemplar des damals erschienenen Extrablatts verschaffen worin diese Rede gedruckt war? Ich brauche Sie dringend […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - Der Burgschauspieler Ludwig Gabillon (geb. 1825) verstarb am 13. Februar 1896. - Ernst Hartmann wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).‎

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‎Hartmann, Ernst, Schauspieler und Regisseur (1844-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 12mo. "Lieber Alter, ich hab Herrn Hasemann mein Repertoire eingeschickt. Ich muß doch meine Rollen spielen, ich kann mich in Berlin nicht blamieren. Ich dachte mir gleich, dass er meine Stücke nicht besetzen kann, deshalb schrieb ich ihm sogleich. Zieh nur nicht die Sache so lang hinaus mit Hasemann, ich ahne es kommt nichts […]". - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).‎

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‎Hartmann, Ernst, Schauspieler und Regisseur (1844-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 1. V. 1901.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Wohl an die Schauspielerin Anna Kratz (1837-1918), bezüglich ihres 40-jährigen Jubiläums am Burgtheater: "Verehrte Landsmännin. | Ich sende Ihnen hier den poetischen Scherz, der sich gelesen wohl kaum so gut macht als in richtiger Stimmung angehört. Doch Sie wollten es. | Vierzig saure Dienstesjahre | Laß auch mich dir heut versüßen, | Pralines, Pariser Waaren, | Leg ich genießend dir zu Füßen. | Bühnenfreuden, Bühnenschmerzen | gleichen solchen Süßigkeiten; | Kurze Zeit dem Gaumen herzen, | dann - gewöhnlich Uebelkeiten. | Aber heut leb Illusionen! | Wie im ersten Bühnenkleid | Fühle dich auf Wolken thronen - | Aller Schein wird Wirklichkeit! | Wenn nach aber vierzig Jahren | Wir uns - ‚drüben' wieder finden […]". - Anna Kratz trat ab 1846 am Bonner Theater in Kinderrollen auf, war ab 1850 als Sängerin in Holland und in der Schweiz tätig, danach in Hamburg, Riga und Berlin. 1860 kam sie nach Wien ans Carltheater, daraufhin wurde sie von Laube ans Burgtheater engagiert (Debüt 1. Mai 1861). - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).‎

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‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Für deine feinen, lieben und liebenswürdigen Worte herzlichsten Dank. Sag mir nur wieder mal so was ‚Angenehmes' - es ist lange nicht so unangenehm für mich wie du glaubst. Sechs Wiener Blätter haben meinen Namen nicht genannt bei Besprechung dieser Aufführung […]". - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).‎

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‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎90 x 115 mm. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Herzlichen Dank, lieber Edgar, für deinen Brief. Du kannst dir denken wie es mich freut wenn ich mal Jemanden gefalle und meine ehrliche Arbeit anerkannt finde. Wie eine Meute Hunde fallen die Wiener Clique-Kritiker jedes Mal über mich her. Leider ist eine so wichtige Macht wie die Presse in Händen dieser Schurken. Das Bild v. Cyrano kenne ich und danke dir herzlichst dafür […]". - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).‎

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‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. IV. 1871.‎

‎1 S. 8vo. An den Redakteur Edgar von Spiegl (1833-1908): "Meine glückliche Gattin beauftragt mich, Ihnen den herzlichsten Dank zu sagen für die so freundlichen und unverdienten Worte im Morgenblatt des neuen Fremdenblattes. Als ich ihr die liebenswürdige Beurtheilung des gestrigen Abends vorlas, war sie ganz seelig […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. Gefaltet. - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).‎

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‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 ½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Ich werde meine Osterwoche in Lussinpiccolo verbringen. Es wäre so nett wenn du auch ein paar Tage hinüber machtest,wie wir Sachsen sagen. Theurer als Lovrana wird es auch in Lussin nicht sein & das Segelboot zahle ich ganz allein! Also sei fesch! Ich gedenke am Samstag (d. 7ten) Abend von Wien abzureisen […]". - Gefaltet. - Der aus Hamburg stammende Schauspieler wurde 1864 von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, wo er als Liebhaber und später als Bonvivant und Charakterdarsteller, seit 1880 auch als Regisseur erfolgreich war. Hugo von Hofmannsthal schreibt in seinem Nachruf: "Ich suche Hartmann in meinem Gedächtnis, und sehe zahllose Gestalten. Lebendig springen sie hervor, sein Clarence und sein Mercutio und sein König Heinrich und sein Leon [...]" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 58).‎

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