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‎Helferich, Heinrich, Chirurg (1851-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Kiel, 26. IX. 1906.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Arzt Julius von Hochenegg (1859-1940) bezüglich einer Publikation zu Ehren des Chriurgen Ernst von Bergmanns (1836-1907): "Ich fürchte sehr, ich habe es unterlassen, Ihnen zu schreiben, dass die D. Z. f. Chir. zu Ehren v. Bergmanns (70. Geburtstag etc.) einen Festband veranstaltet. Die Sache ist seit ca. 4 Wochen gesichert. Ein Beitrag von Ihnen oder von einem Ihrer Schüler aus Ihrer Klinik wäre natürlich sehr willkommen; ich würde ihn bis Mitte November spätestens erbitten, lieber etwas früher […]". - Helferich, seit 1886 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, erforschte das Knochenwachstum, die Behandlung schwerer Phlegmonen und die Nearthrosenbildung bei Kiefergelenksankylose.‎

‎Heller von Hellwald, Friedrich Anton, Schriftsteller, Geograph und Kulturpublizist (1842-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Tölz, 5. VIII. 1892.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Redaktion: "Schwer erkrankt und ans Bett gefesselt, benütze ich eine eingetretene und hoffentlich anhaltende Besserung um mich für ein paar Stunden vom Lager zu erheben und Ihnen den beiliegenden Aufsatz zu verfassen, der wie ich glaube in Ausdehnung und Gehalt Ihren Beifall finden wird [...]". - Der Sohn des Militärhistorikers Friedrich Jakob Heller von Hellwald trat 1858 in den Militärdienst ein, quittierte ihn aber 1864, um sich ganz seinen populärwissenschaftlichen Studien widmen zu können. Nachdem er am Krieg von 1866 teilgenommen hatte, trat er der Redaktion der "Österreichischen Militärischen Zeitschrift" in Wien bei, übernahm 1872 die Schriftleitung des Stuttgarter Wochenblatts "Das Ausland" und ging nach Cannstatt. U. a. seines Eintretens für Darwins Evolutionstheorie wegen mußte er 1881 die Redaktion abgeben. Als Verfasser zahlreicher Werke behandelte er auf vielfache Weise kulturhistorische, anthropologische, geographische und ethnographische Themen (u. a. "Die Naturgeschichte des Menschen", 1882-84, und "Kulturbilder", 1894). Vgl. Kosch II, 919. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas gebräunt und fleckig.‎

‎Hellpach, Willy, Mediziner, Psychologe und Politiker (1877-1955).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Dr. Hellpach"). O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen Herrn Grisebach: "Mit ebensoviel Genuß wie Nutzen habe ich Ihren Moskauer [?] Vortrag gelesen, der nun, gedruckt, ein sehr vollkommener Essay ist: und so darf ich Ihnen vielleicht als kleine Revanche für die gütige Dedikation eine eigene Betrachtung senden, die sich mit jener Schrifttumsgattung (Essay) ein wenig (u. A.) befaßt [...]".‎

‎Helly, Karl von, Mediziner (1865-1932).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 29. VI. 1917.‎

‎65 x 106 mm. "Allerherzlichste Glückwünsche" (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital).‎

‎Henoch, Eduard, Mediziner (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Wenn der von mir Ihnen ertheilte Rath so gut war, wie der Lohn desselben süß und wohlschmeckend zu sein scheint, so würde es mich sehr glücklich machen. Gestatten Sie mir Ihnen herzlich für die prachtvoll ausgestattete Gabe zu danken […]". - 1860 gründete Henoch eine private Poliklinik für Kinderkrankheiten, die er zehn Jahre lang leitete. 1872 wurde er Direktor der Kinderklinik der Charité und lehrte gleichzeitig bis 1893 an der Univ. Berlin. Im Laufe seiner Tätigkeit erreichte H., daß die Kinderheilkunde die Stellung einer Sonderdisziplin erlangte.‎

‎Hering, Ewald, Physiologe (1834-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 9. X. 1872.‎

‎2 SS. 8vo. Beiliegend Zeitungsausschnitt. Da ich bei meiner letzten Anwesenheit in Wien leider nicht das Vergnügen hatte, Sie anzutreffen, so erlaube ich mir eine briefliche Anfrage. Hr. Prof. Stricker frug mich, ob es gestattet sei, gewisse aus dem Prager physiologischen Institut hervorgegangenen u. in den Sitzungsberichten veröffentlichte Abhandlungen in der von ihm redigierten medizinischen Zeitschrift wieder abzudrucken. Da ich ihm diese Frage nicht beantworten konnte, so versprach ich ihm, bei Ihnen deshalb anzufragen […]". - Hering veröffentlichte Untersuchungen über die gegenseitige Beeinflussung von Atmung und Kreislauf, über Morphologie und Physiologie der Leber, befasste sich bei seinen psychophysikalischen Forschungen u.a. mit den optischen Täuschungen und stellte eine Vierfarbentheorie auf.‎

‎Hermbstaedt, Siegmund Friedrich, Pharmazeut (1760-1833).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. I. 1814.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Exzellenz gebe ich mir die Ehre durch den Herrn Kollegien Assessor Karl Etter, ein Exemplar meines kürzlich herausgegebenen Werkes über die Kunst Bier zu brauen zu überreichen, um solches der kaiserlichen Akademie in meinem Namen zu übergeben. Ich freue mich sehr im Hrn. [p. t.] Etter einen interessanten jungen Mann kennen gelernt zu haben, der ungemein viel Interesse für die mannigfaltigen Zweige der Naturkunde nimmt, und gewiß dereinst viel zu leisten verspricht […]". - Hermbstaedt verfaßte mehrere chemische und pharmazeutische Lehrbücher und führte durch die Übersetzung von Antoine Laurent de Lavoisiers "Traité élémentaire de chimie" (1789) das antiphlogistische System in die deutsche chemische Wissenschaft ein. Als Hochschullehrer, als Autor praxisnaher Lehrwerke, durch Unterrichtskurse für Gewerbetreibende und durch die Beratung von Fabrikanten bei der Einrichtung ihrer Unternehmen trug Hermbstaedt maßgeblich zur praktischen Anwendung der Ergebnisse der Wissenschaft und zum Aufschwung der preußischen Industrie bei.‎

‎Hermes, Rudolf, Lehrer an der deutschen Schule in Alexandria (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Alexandria, 29. IX. 1898.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, an den er durch den "Kunstwart" vermittelt worden war. Da man in der "hiesigen reichen deutschen Kolonie" "gute deutsche Musik" nicht kenne und lediglich "banale Salonmusik" oder französische Musik gespielt würde, sei er nun auf der Suche nach "ernsten, religiösen Werken", die er beim "nächsten Kirchenkonzert" aufführen wolle.‎

‎Heubner, Heinrich Leonhard, Theologe (1780-1853).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. Wittenberg, 26. V. 1852.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Herrn Athanasius Kourmoussi bittet unter herzlichster Begrüssung durch Ueberbringrin noch ihm eine Schachtel Smyrnaer Feigen von circa 15 M zu übersenden [...]". - Heinrich Leonhard Heubner war Mitdirektor des Wittenberger Predigerseminars, später Ephorus und "hatte großen Einfluß auf die innerkirchlichen Auseinandersetzungen sowie die kirchliche Personalpolitik in Preußen und Sachsen. In seinen postum herausgegebenen Werken 'Praktische Erklärung des Neuen Testaments' (4 Bde., 1855-59) und 'Christliche Topik oder Darstellung der christlichen Glaubenslehre für den homiletischen Gebrauch' (1863) zeigt sich eine deutliche Distanz zu den theologischen Fragen seiner Zeit" (DBE). - Etwas angestaubt und gebräunt.‎

‎Himly, Karl Gustav, Mediziner (1772-1837).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Braunschweig, 25. I. 1796.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dekoratives Herderzitat an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Fließe, des Lebens Strom! Du gehst in Wellen vorüber, Wo mit wechselnder Höh' Eine die andre begräbt. Mühe folget der Mühe; doch, kenn' ich süssere Freuden, Als besiegte Gefahr, oder vollendete Müh? Leben ist Lebens Lohn; Gefühl sein ewiger Kampfpreis. Fließe, wogiger Strom! nirgend ein stehender Sumpf". - Himly veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen über Augenheilkunde und war Mitherausgeber der Ophthalmologischen Bibliothek.‎

‎Hitzig, Ferdinand, Orientalist und evangelischer Theologe (1807-1875).‎

‎Eigenh. Entlehnzettel mit U. Zürich, 30. XII. 1845.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Bestätigt den Erhalt des dritten Bandes von "Goethes Briefwechsel mit einem Kinde". - Ferdinand Hitzig war Professor für alttestamentliche Theologie an der damals neu gegründeten Universität Zürich. 1841 kehrte er als Ordinarius nach Heidelberg zurück und wurde 1872 zum Geheimen Kirchenrat ernannt. "In seinen wissenschaftlichen Arbeiten zum Alten Testament, vor allem zahlreichen Kommentaren, standen Textkritik und Einzelexegese im Vordergrund. 1838 eröffnete er ein Kurzgefaßtes exegetisches Handbuch zum Alten Testament als erste historisch-kritische Kommentarreihe" (DBE).‎

‎Hochenegg, Carl, Elektrotechniker (1860-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("CHochenegg"). Wien, 11. I. 1900.‎

‎1 S. auf Doppelblatt 8vo. An den namentlich nicht genannten Physiker Stefan Meyer (1872-1949), ein bedeutender Schüler Boltzmanns und Pionier der Erforschung der Radioaktivität, später Leiter des international renommierten Wiener Institut für Radiumforschung: "Besten Dank für die inhaltsreiche Sendung Ihrer interessanten Arbeiten [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Hochenegg, Julius, Chirurg (1859-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. XII. 1922.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Auf der Suche nach einem Akt in meinem Archiv stiess ich auf beifolgende Briefe mediz. Persönlichkeiten, u. da ich mich erinnere, dass Sie mir einmal gesagt haben, dass Sie ein Sammler derartiger Autogramme sind, übersende ich Ihnen beiliegende Briefe, die Sie nach Belieben in Ihre Sammlung einverleiben oder vernichten können […]". - Hochenegg habilitierte sich 1889 an der Univ. Wien für Chirurgie. 1891 zum Abteilungsvorstand an der Wiener Allgemeinen Poliklinik ernannt, wurde er 1894 a.o.Prof. und 1900 Direktor der I. Chirurgischen Klinik.‎

‎Hoff, Jacobus Hendricus van't, Dutch physical and organic chemist and the first winner of the Nobel Prize in Chemistry (1852-1911).‎

‎Autograph calling card.‎

‎Calling card format. 1 page.‎

‎Hoffmann, Andreas Gottlieb, protestantischer Theologe und Orientalist (1796-1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Jena, 18. VI. 1830.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Bibliothekssekretär Möller betr. der Mitarbeit an Lexikonartikeln: "Viel später, als ich wünschte, kann ich Ihnen erst heute mit einigen Worten Ihr freundschaftliches Schreiben beantworten; theils haben mich meine Augen längere Zeit durch ihren schlechten Zustand am Schreiben gehindert, theils kamen dann etwas später Störungen andrer Art, insofern meine Frau mit einem kleinen Knaben niederkam. Endlich war ich auch auf drey Tage in Halle in Geschäften und auf Besuch und fand nach der Rückkehr dann alle Hände voll zu thun [...]". - Hoffmann war Extraordinarius der Theologie an der Universität Jena und später auch ordentlicher Professor, bekleidete 24 mal das Dekanat der Theologischen Fakultät und amtierte fünf Semester lang als Prorektor der Universität. Hoffmann beherrschte 23 Sprachen und galt als hervorragendes Sprachtalent; seine Hauptstärken waren Hebräisch und Syrisch. - Mit kleinem Ausschnitt durch Siegelbruch.‎

‎Hoffmann, Johann Josef Ignaz, Mathematiker (1777-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Aschaffenburg, 29. IX. 1817.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Schulrat zur Übersendung von "1 Ex. unseres diesjährigen Binalprogramms [?], nebst 1 Ex. der Abhandlung, welche besonders im Buchhandel erschienen ist zum Beweise meiner Hochachtung". - J. J. I. Hoffmann war Professor der reinen und angewandten Mathematik an der damaligen Universität Aschaffenburg und Lehrern sowie Direktor am dortigen Forstlehrinstitut. Er gilt als bedeutender Schulorganisator.‎

‎Hofmann, Eduard von, Mediziner (1837-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. III. 1884.‎

‎1 S. 8vo. In höflicher Beantwortung Ihrer werthen Anfrage beehre ich mich zu ersuchen unter das Bild nur die Worte Professor Eduard Hofmann setzen zu wollen […]". - Hofmann war Professor der Gerichtsmedizin und Staatsarzneikunde in Innsbruck und Wien und "gilt als einer der Begründer der modernen forensischen Medizin. Als Landesgerichtsanatom und Prosektor der Stadt verfügte er über eine umfangreiche Forschungsgrundlage, baute das Museum seines Instituts auf und erreichte die Berufung von Gerichtsmedizinern als ständige Sachverständige beim Landesgericht" (DBE). Schwergewicht seiner Forschungen war u. a. die Unterscheidung zwischen natürlichen und gewaltsamen Todesursachen, gerichtlicher Psychopathologie und Toxikologie. 1884 wurde er nobilitiert und war seit 1888 Präsident des Obersten Sanitätsrats.‎

‎Hofmokl, Johann Eduard, Arzt (1840-1900).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung. [Wien], 14. V. o. J.‎

‎1 S. 60 x 105 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit dem Ausdrucke aufrichtiger Teilnahme". - 1873 wurde Johann Eduard Hofmokl Chefarzt der Chirurgischen Abteilung am Leopoldstädter Kinderspital, leitete zwischen 1876 und 1881 an der Wiener Allgemeinen Poliklinik eine chirurgische Abteilung und war ab 1881 Primararzt an der Krankenanstalt Rudolfstiftung tätig.‎

‎Hohenzollern-Hechingen, Josef Friedrich Wilhelm von, Fürstbischof von Ermland (1776-1836).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schloß Oliva, 5. I. 1821.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Kunsthandlung Kaspar Weiß in Berlin mit Dank für deren Zusendung: "[...] Das Blatt ist herrlich, jedoch der Preis äußerst hoch, hinsichtlich des letztern scheint mir ein Mißverständnis obzuwalten. In Ihrem Schreiben vom 4. Nov. v. J. war der Preis dieses Blatt's avant la lettre zu 42 Duk. oder 126 x angegeben, ich fand diesen Preis sehr hoch und bot eine geringere Summe aber gleich baare Zahlung. In Ihrem letzten Schreiben vom 24. [Dezember] v. J. zeigen Sie sich bereit, gegen baare Zahlung den erstern Preis zu ermäßigen, fordern aber 130 x, also noch 4 x mehr als früher. Ich glaube, daß hiebei ein Versehen obwaltet [...]". - Bl. 2 mit einigen Ausrissen durch Siegelbruch.‎

‎Holleman, Arnold F., Chemiker (1859-1953).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Amsterdam, o. D.‎

‎1 S. Folio. "Unterzeichneter, ord. Prof. der organischen Chemie an der Universität Amsterdam, bestätigt hiermit dasz Herr Hans Charas folgende Arbeiten in seinem Laboratorium ausgeführt hat: Praeparate nach Gattermann. Nitrobenzol aus Benzol; Anilin aus Nitrobenzol, sulfanilsäure aus Anilin, Darstellung von Thiocarbanilid bezw. Phenylsenföl, Darst. Von Helianthin […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Huber, Max, Jurist (1874-1960).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Genf, 22. IX. 1941.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An den Juristen Alfred Billeter (geb. 1896) in Zürich: "In Beantwortung Ihrer Zeilen [...] beehre ich mich Ihnen mitzuteilen, wie ich es bereits gegenüber Frl. Cramer getan, dass ich mich in keiner Weise erinnere, mich mit dem Nachlass von Frau Stumpf irgendwie befasst zu haben [...]". - Max Huber war von 1902 bis 1919 Professor für Staats-, Kirchen- und Völkerrecht an der Universität Zürich, vertrat 1907 die Schweiz auf der Zweiten Friedenskonferenz in Den Haag und war von 1913 bis 1921 Rechtsberater des schweizerischen Politischen Departments sowie Delegierter an der Ersten und Zweiten Völkerbundversammlung (1920/21, 1931/32). "Seit 1921 gehörte er dem Ständigen Internationalen Gerichtshof in Den Haag an, war 1925-27 dessen Präsident und übernahm 1928 das Präsidium des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), dem er bis 1945 vorstand. 1944 erhielt das IKRK den Friedensnobelpreis. Zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Abhandlungen gehört u. a. 'Die soziologischen Grundlagen des Völkerrechts' (1910)" (DBE). - Mit kleinen Montageschäden.‎

‎Hude, Bernhard Heinrich von der, Pastor und Pädagoge (1764-1828).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Lübeck, 16. XII. 1743.‎

‎1 S. Qu.-8vo "Quicquid es, quicquid potes, debes creanti, Redimenti, vocanti!" (Bernardus Claravallensis, Sermo XIX). - Hude war Vorsteher einer Töchterschule und Verfasser einer "Kleinen deutschen Sprachlehre" (1828). - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blatt- und kl. Wurmspur am unteren Blattrand.‎

‎Hüttenbrenner, Andreas Ritter von, Pädiater (1842-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Hüttenbrenner"). O. O., 8. XI. 1882.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Buchhändler zur Übersendung einer (hier nicht beiliegenden) Bücherliste: "Ich bitte mir gef. mittheilen zu wollen wie viel beif: Bücher kosten? Für den Fall daß sie nicht mehr als 70 fl. kosten, würde ich Sie bitten daß dieselben sofort unter der Adresse meines Neffen [...] abgeschickt werden [...] Falls die Bücher erheblich mehr als 70 fl. kosten, würde ich bloß eine Anzahlung von 70 fl. leisten und den Rest erst am 4 oder 5 Januar 1883 begleichen [...]". - Andreas von Hüttenbrenner war zunächst Sekundararzt am Wiener Allgemeinen Krankenhaus, dann Assistent des Pathologen Carl von Rokitansky und arbeitete auch unter dem Physiologen Ernst Wilhelm von Brücke. Nach seiner Tätigkeit am St.-Anna-Kinderspital habilitierte er sich 1875 für Kinderheilkunde und wurde 1879 bei der Eröffnung des Karolinen-Kinderspitals zu dessen dirigierendem Primararzt und Direktor ernannt.‎

‎Hufeland, Christoph Wilhelm, Mediziner (1762-1836).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 3. X. 1832.‎

‎½ S. 8vo. "Die hochlöbl. Redaktion der Allgemein. Zeitung ersuche ich ganz ergebenst um gefällige Aufnahme beyliegender Anzeige in die Zeitung […]". - Hufeland war 1810 an der Gründung der Berliner Universität beteiligt und übernahm als erster das Dekanat der Medizinischen Fakultät. Er hatte den Lehrstuhl für spezielle Pathologie und Therapie inne und richtete 1810 für den praktischen ärztlichen Unterricht eine Poliklinik für unbemittelte Kranke in Berlin ein. Hufeland wurde Staatsrat, wirkte in der Armendirektion mit, verfasste eine Armen-Pharmakopoe und gründete eine Medicinisch-chirurgische Gesellschaft (seit 1833 "Hufelandsche Gesellschaft"). - Kl. Randeinrisse.‎

‎Hufeland, Christoph Wilhelm, physician (1762-1836).‎

‎Autograph manuscript (fragment). [Berlin, autumn 1824].‎

‎4to. 2 pp. A single manuscript leaf, containing a part of the first draft of Hufeland's essay on "the smallpox epidemic of 1823 and 1824, with its results, especially in respect to modified smallpox" ("Die Pockenepidemie der Jahre 1823 und 1824, nebst ihren Resultaten, besonders in Beziehung auf modificirte Pocken"), published in the October 1824 issue of Hufeland's "Journal der practischen Heilkunde" (pp. 3 ff.). The parts here present underwent further revision, but largely correspond to the text as printed on pp. 9-10 and 12-13: "[Am vierten Tage entdecke ich rothe] Flecken, die sich bald als Stigmata variolarum zeigten, die sich dann auch auf die Hände, und am folgenden Tage auf den ganzen übrigen Körper verbreiteten. Genug, es wurde eine sehr heftige Pockenkrankheit, die der Kranke nur mit Mühe überstand [...] Auch bey der jetzigen Epidemie bestätigte sich jene Wahrheit vollkommen. / Die ganze Epidemie wurde über See durch einen Pockenkranken nach Hamburg gebracht, und von da durch einen Handwerksburschen im December nach Berlin [...] Es ist in der That merkwürdig für einen, der eine lange Reihe von Jahren Beobachter des menschlichen Wirkens und Treibens gewesen ist, zu sehen, wie die Vorurtheile der frühern Zeit nur unter veränderter Gestalt sich immer wieder einschleichen [...] Und immer ist es derselbe Kampf [...]". - Extensive corrections, revision, insertions and deletions. Numbered "3" at upper right of the recto side in sanguine pen. Horizontal fold.‎

‎Hufeland, Christoph Wilhelm, Mediziner (1762-1836).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Leipzig, 1836.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Titel seines 1799 erschienenen Werkes "Guter Rath an Mütter über die wichtigsten Punkte der physischen Erziehung der Kinder in den ersten Jahren etc. […]". - Hufeland war 1810 an der Gründung der Berliner Universität beteiligt und übernahm als erster das Dekanat der Medizinischen Fakultät. Er hatte den Lehrstuhl für spezielle Pathologie und Therapie inne und richtete 1810 für den praktischen ärztlichen Unterricht eine Poliklinik für unbemittelte Kranke in Berlin ein. Hufeland wurde Staatsrat, wirkte in der Armendirektion mit, verfasste eine Armen-Pharmakopoe und gründete eine Medicinisch-chirurgische Gesellschaft (seit 1833 "Hufelandsche Gesellschaft").‎

‎Humboldt, Alexander von, scientist and geographer (1769-1859).‎

‎Autograph letter draft signed ("Le B[aro]n de Humboldt"). Paris, [c. 1817].‎

‎4to. ½ p. To an unidentified recipient: "[...] Les travaux de Mr le Chevalier Millin [!] meriteroient des encouragemens bien plus grands et par la profondeur des recherches et par le noble desinteressement de l'auteur [...]".‎

‎Humboldt, Alexander von, German naturalist and explorer (1769-1859).‎

‎Autograph letter signed ("A Humboldt"). Paris, 1821.‎

‎2 pp. on bifolium, approx. 100 x 115 mm. Addressed by Humboldt on another side, and with "M. de Humboldt". In French, to a Paris bookseller, ordering several volumes. - Folded, with remnants of a wax seal and corresponding abrasion where unsealed; few marks.‎

‎Humboldt, Alexander von, naturalist, geographer, ethnographer and scientific traveller (1769-1859).‎

‎Autograph letter signed ("A de Humboldt"). N. p. o. d.‎

‎Oblong small 8vo. 1 p. Mounted. To a General, looking forward to a meeting in Berlin: "Je me flatte de l'espoir que nous posséderons dans quelques jours Votre Excellence à Berlin: cependant je suis bien désireux de pouvoir, ce soir même, lui renouveller l'hommage de la haute considération que je lui ai vouée. Je demande si ces lignes Vous trouveront, cher General, à Votre hôtel ! Une réponse verbale suffit. Que je serais heureux d'apprendre que l'aimable Madame de Bazaine (?) ait quitté aussi pour quelque tems Votre pays 'aux plumes d'Herodote'. Mille respects et hommages!" - Slight damage to edges.‎

‎Humboldt, Alexander von, German naturalist and explorer (1769-1859).‎

‎Autograph letter signed ("AVHumboldt"). Potsdam, 11 June 1848.‎

‎Large 8vo. 1 p. on bifolium. Written during the European Revolutions of 1848 to an unnamed minister about Arnold Mendelssohn (1817-1854), a cousin of the composer Felix Mendelssohn Bartholdy: "Darf ich es wagen, theuerste Excellenz, mitten unter den zunehmenden unheimlichen Bewegungen der Hauptstadt Sie an Ihr Wohlwollen für mich, an die Bittschrift zu erinnern, die Sie die Gewogenheit haben wollten, in meinem Namen (in Angelegenheit der hoch betrübten Mendelsohnschen Familie) dem König zu überreichen. Die Sache liegt mir schmerzhaft am Herzen! [...]". - In 1846, Arnold Mendelssohn had become involved in the so-called "Casket Affair", which ruined his life: for the theft of a casket, the content of which was thought to be vital to Ferdinand Lassalle's court case, he was sentenced to five years imprisonment and lost the privilege to practise as physician. His accomplices, Alexander Oppenheim and Lassalle, were acquitted. Alexander von Humboldt interceded on his behalf, and Mendelssohn was pardoned in 1849, but was banished from Germany. - Somewhat wrinkled; the reverse of fol. 2 slightly spotty.‎

‎Humboldt, Alexander von, German naturalist and explorer (1769-1859).‎

‎Autograph letter signed ("AVHumboldt"). "Berlin, Sonntag Abend".‎

‎Large 8vo. ¾ p. on bifolium. To Prince Adalbert of Prussia, thanking for fulfilling him something he had asked for. - Somewhat spotty.‎

‎Humboldt, Alexander von, German naturalist and explorer (1769-1859).‎

‎Autograph letter signed ("A Humboldt"). N. p., November 19, n. y.‎

‎1 p. on bifolium, approx. 130 x 200 mm. Addressed on another side in Humboldt's hand with his wax seal and post cancel-stamp. To "Herr Boguslawski", i. e. the meteorologist Georg von Boguslawski (1827-1884), on an appointment. - Folded for mailing, torn where unsealed, a bit marked, pencil notations by a previous owner on one blank portion, and with some denting.‎

‎Humboldt, Alexander von, naturalist, geographer, ethnographer and scientific traveller (1769-1859).‎

‎Autograph letter signed ("AVHumboldt"). Potsdam, 30 June 1848.‎

‎Large 4to. 1½ pp. on bifolium. A letter of recommendation to an unnamed "Excellency" on behalf of Heinrich (Henry) Lange, a young geographer and painter who had once worked on A. K. Johnston's "Physical Atlas", and whom Humboldt wanted to provide with a position at the Prussian Plankammer. - Contemporary note; somewhat spotty and minor edge defects.‎

‎Humboldt, Wilhelm von, German philosopher and diplomat (1767-1835).‎

‎Autograph notes. With autogr. CoA by his brother Alexander. N. p. o. d.‎

‎4to. 1 p. Philological remarks on the Phrygian word "békos": "[...] Jablonsky, in his 'De lingua Lycaonica', treats extensively of the Phrygian language. He does not consider it a form of Greek [...]".‎

‎Husemann, Theodor, Arzt und Medizinhistoriker (1833-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Göttingen, 15. IV. 1899.‎

‎2 SS. 8vo. Husemann bittet um Einsicht in das Gästebuch des Großvaters eines namentlich nicht genannten Adressaten, um so auf das Alter einer Medaille im Besitze der Nachkommen Friedrich Stromeyers (1776-1835) schließen zu können: "Ich vermute, dass Friedrich Stromeyer, der 1835 verstorbene Vorgänger Wöhlers im Professorat der Chemie an hiesiger Universität sie durch Ihren Herrn Großvater erhielt. Sollte sich Stromeyer auch unter den Besuchern Ihres Hauses finden? Oder sollten Sie in Ihrer Autografensammlung vielleicht einen Dankesbrief für die Medaille haben?". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Am oberen Rand gelocht.‎

‎Hussey, William Joseph, Astronom (1862-1926).‎

‎Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Ann Arbor, 31. I. 1911.‎

‎½ S. Gr.-4to. An Friedrich Simon Archenhold, den Direktor der seit 1946 nach ihm benannten Archenhold-Sternwarte: "On behalf of the Observatory of the University of Michigan I beg to acknowledge with thanks the receipt of your very interesting publication on 'KOMETEN', etc. which you have had the kindness to present to the Library of this Observatory [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Detroit Observatory der University of Michigan.‎

‎Hyrtl, Josef, Anatom (1810-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Aflenz, 27. VI. 1883.‎

‎½ S. Gr.-8vo. Beiliegend ein gedr. Portrait. Zitat nach Martial, Epigrammata X, 47: "Quod sis, esse velis, nihilque malis". - Hyrtls wissenschaftliche Reputation gründet wesentlich in seinem "Lehrbuch der Anatomie des Menschen mit Rücksicht auf physiologische Begründung und praktische Anwendung" (1846), das in alle wichtigen Weltsprachen übersetzt wurde. Mit dem insbesondere für die chirurgische Praxis bestimmten "Handbuch der topographischen Anatomie" (1847) verhalf er, der als erster die Bedeutung der Anatomie für die medizinische Praxis erkannte und diese mit der Chirurgie verband, dieser Disziplin im deutschen Sprachraum zu wissenschaftlicher Anerkennung. Die anatomische Technik bereicherte er u. a. durch neue Korrosions- und Injektionsverfahren.‎

‎Hyrtl, Josef, Anatom (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. V. 1855.‎

‎1 S. Folio. Halbseitig beschrieben. Launiger Brief an das Dekanat der Universität Wien: "In unserem gegenwärtigen Aufenthaltsorte wohnen 2 Professoren und 5 Diener - letztere mit 14 Kindern - wahre Bilder der Anmuth und Wohlerzogenheit. Die liebenswürdige Munterkeit derselben, die sich vor den Fenstern unserer Anstalten und Wohnungen täglich mit zunehmender, wenn auch nicht einnehmender Ungezwungenheit immer mehr und mehr entwickelt, ist kein übler Probirstein für den Grad, zu welchem die philosophische Resignation eines nach Ruhe suchenden Gemüthes gesteigert werden kann. Die musikalischen Studien der Polizeitrompeter thun das Übrige. Letztere werden wohl nicht abzustellen sein [...] Aber das andere Übel läßt sich gründlich beseitigen, wenn, nicht den Dienern, sondern ihren fruchtbaren Weibern vom löbl. Decanate der gemessene Befehl ertheilt wird, zum Tummelplatz ihrer Nachkommenschaft nicht den Hof der Gewehrfabrik sondern die Glacis zu wählen, wo die Hoffnung baldigen Überrittenwerdens eine mögliche Verminderung dieser Generation zwischen erster und zweiter Dentition in angenehme Aussicht stellt". - Hyrtls wissenschaftliche Reputation gründet wesentlich in seinem "Lehrbuch der Anatomie des Menschen mit Rücksicht auf physiologische Begründung und praktische Anwendung" (1846), das in alle wichtigen Weltsprachen übersetzt wurde. Mit dem insbesondere für die chirurgische Praxis bestimmten "Handbuch der topographischen Anatomie" (1847) verhalf er, der als erster die Bedeutung der Anatomie für die medizinische Praxis erkannte und diese mit der Chirurgie verband, dieser Disziplin im deutschen Sprachraum zu wissenschaftlicher Anerkennung. Die anatomische Technik bereicherte er u. a. durch neue Korrosions- und Injektionsverfahren. - Leicht fleckig.‎

‎Hyrtl, Joseph, Anatom (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Professor Schrötter: "Leider sind, bei Tag gesehen, die Bretteln lange nicht so präzis gemacht, wie jene von Plössl. Ich werde mich deshalb lieber wieder an letzteren wenden, und bitte deshalb, die gestrige Darangabe v. 10fl gefälligst so zu verwenden, daß 5fl für den Carmin, den ich sehnlichst erwarte, u 1fl für den Tischler welcher die gestrigen 6 Bretteln machte, abgezogen werden [...]". - Hyrtls wissenschaftliche Reputation gründet wesentlich in seinem "Lehrbuch der Anatomie des Menschen mit Rücksicht auf physiologische Begründung und praktische Anwendung" (1846), das in alle wichtigen Weltsprachen übersetzt wurde. Mit dem insbesondere für die chirurgische Praxis bestimmten "Handbuch der topographischen Anatomie" (1847) verhalf er, der als erster die Bedeutung der Anatomie für die medizinische Praxis erkannte und diese mit der Chirurgie verband, dieser Disziplin im deutschen Sprachraum zu wissenschaftlicher Anerkennung. Die anatomische Technik bereicherte er u. a. durch neue Korrosions- und Injektionsverfahren. - Mit kleinem, alt hinterlegten Ausriß durch Siegelbruch (dieses wohlerhalten).‎

‎Illing, Ferdinand, Gesundheitspolitiker.‎

‎Eigenh. Notiz auf Visitkarte. [Wien], 25. VI. 1917.‎

‎63 x 105 mm. "Meine herzliche Gratulation".‎

‎Imbart de La Tour, Pierre, historien (1860-1925).‎

‎P.A.S. S. l., 5. IV. 1910.‎

‎1p In-12 (4 lignes). Il écrit à M et Mme Alfred de Foville pour les remercier de leur invitation qu'il refuse en raison d'un deuil de famille. - Peu courant. - Ancienne collection de Foville.‎

‎Infeld, Moriz, Neurologe (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 21. VI. 1917.‎

‎65 x 112 mm. "Mit besonderer Freude habe ich von Ihrer Auszeichnung gelesen und beglückwünsche Sie herzlich" (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital).‎

‎Izoulet, Jean, premier élu à la chaire de philosophie sociale du Collège de France (1854-1929).‎

‎Lettre autographe signée. [Paris, 21 mars 1895].‎

‎1p In-8 (14 lignes). Il écrit à un monsieur (Catusse?) pour le remercie de son invitation à laquelle il ne pourra se rendre ayant accepté le diner d'inauguration du Musée Social (qui eut lieu le 25 mars 1895) "fondé par les libéralités du comte de Chambrun", qui y avait consacré sa fortune. Quelques mots au sujet de madame Catusse qui n'a pu accéder à une thèse le 18 janvier. Izoulet précise: "dès la thèse latine (!) la salle était comble".‎

‎Jäger, Gustav, naturalist (1832-1917).‎

‎Autograph letter signed. Stuttgart, 29 June 1885.‎

‎8vo. 1 p. To Viktor Count Wimpffen (1834-1897), apologizing for his delay in replying, due to his attempts to finish his latest book.‎

‎Jagic, Nikolaus Rt. von, Internist (1875-1956).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 16. V. 1913.‎

‎70 x 110 mm. "Erlaubt sich sein innigstes Beileid zu übermitteln".‎

‎Jannet, Claudio, économiste et historien (1844-1894).‎

‎P.A.S. S. l., vendredi 6 décembre.‎

‎1p In-12 (6 lignes). Il remercie son correspondant (Alfred de Foville) de sa "si grande obligeance", apparemment pour le prêt d'un livre. Jannet lui rapportera "ce précieux volume" "d'ici à trois ou quatre jours". - Collée sur un papier épais. Rare Ancienne collection de Foville.‎

‎Jansen, Cornelius, theologian and bishop of Ypres (1585-1638).‎

‎Autograph letter (draft). Leuven, 4 Oct. 1635.‎

‎Folio. 1¾ pp. Unpublished letter to the jurist Gérard de Courselle (Corselius), regarding a controversy at the Leuven "Collegium Baianum": "[...] Collegium Baianum mihi caro erit quam maxime. Sed vereor ut E. D. Mercerus non permittat. Nam quamvis Facultates S. Theol. et V. Juris perspicuum ius sibi competere putent ac dicant, perstat tamen immobilis. Egi cum ipso diu hesterna die, ut saltem rem istam, arbitris committi sineret Lovanii, Bruxellae, Mechliniae; nec scio an aliquid profecerim. Consilium enim ab advocato se petiturum afferebat [...] Agam quicquid potuero, ut Collegio bene provideatur [...]". - This letter was hitherto not traceable, but was mentioned in a letter that Jansen wrote to Corselius on the same day (cf. Orcibal no. 205). Extremely rare. - Upper and lower edges untrimmed; browned and spotty at the right edge, otherwise in good condition. Not in: Jean Orcibal, Correspondance de Jansénius. Louvain und Paris, Bureaux de la revue und Librairie philosophique J. Vrin, 1947 (= Les origines du Jansénisme 1 = Bibl. de la Revue d'Histoire eccl., fasc. 25).‎

‎Janvier, Antide, noted clock-maker (1751-1835).‎

‎4 autograph letters signed. N. p., 1810 to 1823.‎

‎(Small) 4to. Altogether 5¾ pp. on 7 ff. 2 letters with autogr. address. I) 10 January 1810, to E. Hutin, rue Neuve St Eustache, 32, sending him a copy of a letter he has received from the Bishop of Strasbourg (Jean Pierre Saurine, 1733-1819) concerning the non-payment of a debt by a third party to Janvier. - II: 21 February 1810, to the same. The affair has a defect; Janvier hopes to avoid a judgement. - III: 6 May 1815, to Jacques René Tenon (1724-1815, surgeon, Member of the Institute), concerning a vacancy in the section 'Mécanique' at the Institut. The sheet has been heavily scored through with a resulting ink-burn (with minor loss), running diagonally across the letter. - IV: 26 October 1823 Claude Pierre Molard (1758-1837, mechanician, member of the Institute) soliciting his support in the forthcoming election of a mechanician to replace A. L. Breguet, deceased. - The four letters presented here are all unknown to biographers of Janvier and cast new light on the circumstances of his bankruptcy in 1810, on his acquaintances and collaborators, and on his efforts to gain admittance to the Institut de France.‎

‎Jerusalem, Johann Friedrich Wilhelm, Theologe (1709-1789).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Riddagshausen], [30. I. 1775].‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 4to. An den Senior Himstadt in Riddaxhausen: "Ich hoffe der Cantor werde sich besonnen haben, und seine sehr unanständige Aufführung erkennen, daß er sich meiner Verordnung sich nicht ferner wiedersetze und auch das Ansehen des jedesmaligen Senioris [...] gebührend erkenne". - J. F. W. Jerusalem war Hofprediger und Erzieher des Erbprinzen Karl Wilhelm Ferdinand und wurde 1752 Abt des Klosters Riddagshausen. Das Schicksal seines Sohnes Karl Wilhelm, der 1772 freiwillig aus dem Leben schied, diente Goethe als Vorlage für seinen Roman "Die Leiden des jungen Werthers". - Gering fleckig.‎

‎Jung, C[arl] G[ustav], Swiss psychiatrist and founder of analytical psychology (1875-1961).‎

‎Photograph signed ("C. G. Jung") and inscribed "Arcana publicata vilescunt". N. p., [1959].‎

‎225 x 185 mm. Framed and glazed. Showing him in conversation with Hugh Burnett, the plinth of a bust showing behind him, at a tea-table. - The haunting phrase "Arcana Publicata Vilescunt", which may roughly be translated as "secret knowledge when published is made profane", is to be found on the title-page of the first edition of the "Chemical Wedding" of Christian Rosenkreutz (1616), an alchemical allegory by the early Rosicrucian and later Silesian father, Johann Valentin Andreae, and edited by the aptly-named Johann Friedrich Jung. The teasing inscription on this photograph refers to the fact that it was Hugh Burnett's programme, "Face to Face", that brought Jung into contact with a mass audience for the first time. One of the viewers of the programme, Wolfgang Foges, contacted Burnett's interviewer, John Freeman, and asked him to contact Jung to sound him out about the possibility of writing a book explaining his views for the intelligent general reader rather than the specialist. Freeman conducted two interviews to this end with Jung, but was met with a firm but polite refusal. Jung then had a dream in which he was speaking in a public forum to 'a multitude of people who were listening to him with wrapt attention and understanding what he said'. When asked by Foges if he would reconsider, Jung agreed, on the condition that it consisted not just of his own writings but included essays by his closest followers, and was to be edited by Freeman. The result, which was to appear after Jung's death, was "Man and His Symbols", 1964 (cf. Deirdre Bair, Jung: A Biography [2004], pp. 619-620).‎

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