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‎Marmorek, Alexander, Bakteriologe und Zionistenführer (1865-1923)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Paris, 11. XII. 1909.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Pathologen Richard Kretz: "Besten Dank für die freundlich gesendeten Separata. Hoffentlich geht es Ihnen recht gut. Ich benütze die Gelegenheit, um Ihnen und Ihrer Familie ein glückliches neues Jahr zu wünschen [...]". - Alexander Marmorek war 1893 von Louis Pasteur an sein Institut in Paris geholt worden, wo er "ein Antistreptokokken-Serum [entwickelte], das zur Behandlung bei Scharlach eingesetzt wurde und ihn weltweit bekannt machte. Sein 1903 erstmals eingesetztes Tuberkulose-Serum erwies sich dagegen letztlich als unbrauchbar. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs verließ er Paris, kehrte 1920 dorthin zurück und beschäftigte sich mit der Bekämpfung von Typhus und Diabetes. Seit 1896 engagierte er sich in der Zionistischen Bewegung, war Freund und Berater Theodor Herzls und setzte sich aktiv für einen radikalen 'politischen' Zionismus ein. 1905-07 gehörte er dem Engeren Aktionskomitee, 1897-1912 dem Großen Aktionskomitee an. Nach dem Sieg der 'praktischen' Zionisten (1911) trat er in scharfe Opposition zu deren politischen Zielen. In Frankreich war er Vorsitzender der zionistischen Landesorganisation" (DBE). - Die Bildseite mit einer Ansicht des Arc de Triomphe.‎

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Wien, AT
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250,00 € Acheter

‎Marquardt, Konrad Gottlieb, Mathematiker (1694-1749).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Königsberg, 6. I. 1737.‎

‎1 S. Qu.-8vo "Nullum Numen abest si sit prudentia" (nach Juvenal, Satiren X, 365). - Marquardt war Professor für Mathematik in Königsberg. "Seine Schriften sind ziemlich verschollen" (ADB XX, 417). - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blatt- und kl. Wurmspur am unteren Blattrand.‎

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Wien, AT
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800,00 € Acheter

‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Venedig], 21. IV. 1910.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Bischof in Wien: "Sind gestern hier gut angelangt und ich danke Dir für Deine lieben Willkommgrüße. Die Seefahrt ist glücklich überstanden, obwohl das Meer viel mehr bewegt als wie ruhig war [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109). - Mit ausgeschnittener Briefmarke und einigen anderen Unterschriften; die Bildseite mit einer Ansicht des Canal Grande e Ponte di Ferro.‎

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Wien, AT
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60,00 € Acheter

‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). An eine Dame: "Für Ihre herzliche Theilname danke ich Ihnen vielmals; gestern befand ich mich in einem sehr elenden Zustande; ich war nicht im Stande mit Jemandem zu verkehren. Heute geht es mir etwas besser [...]". - Weiters über die Verteilung seiner "Weihnachtsspenden" an einige ausgesuchte Personen. - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109). - Beiliegend eine Visitenkarte und der Partezettel des am 23. März 1911 verstorbenen Geistlichen.‎

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Wien, AT
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150,00 € Acheter

‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], 26. VII. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Emilie Bischof in Wien: "Für Ihre freundliche Erinnerung danke ich Ihnen von Herzen [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Großes Visitkartenformat. Wünscht einem namentlich nicht genannten Adressaten "das Beste zum Namensfeste". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Kleines Visitkartenformat. Sendet einem namentlich nicht genannten Adressaten "die besten Wünsche [...] Anna wird Ihnen sagen, wie leid es mir ist das persönlich nicht thun zu können, da ich wahrlich nicht weiß, was ich zuerst beginnen muß [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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80,00 € Acheter

‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An eine Dame: "Da ich schnell verreisen mußte war es mir nicht möglich mich zu verabschieden u. Feiertage zu wünschen. Ich thue es auf diesem Wege u. bitte Sie daß Sie auch heuer wieder das Christkindel machen wollten [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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80,00 € Acheter

‎Martin, August, Gynäkologe (1847-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin, 12. I. 1889.‎

‎3¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre freundliche Nachfrage hat uns sehr gerührt: ich freue mich herzlich, Ihnen melden zu können, daß meine Frau nun wohl vollständig den damaligen Anfall überwunden hat. Die Fahrt nach Wien war nicht schön. In Wien hat sie einen Teil des Tages im Bett zugebracht. Die Fahrt hieher zieht sich recht lange hin, wenn man am Tage fährt + freudlos in die Nacht hinein im Eisenbahnwagen sitzen muß. Hier fanden wir unsere kleine Gesellschaft wohlauf vor: das hat gewiß dazu beigetragen, die Reconvaleszenz zum Abschluß zu bringen [...]". - August Martin wurde nach seinem Medizinstudium Assistent seines Vaters Eduard Arnold Martin an der Universitäts-Frauenklinik in Berlin, habilitierte sich 1876 für Geburtshilfe und Gynäkologie und gründete eine Privatfrauenklinik. "Seit 1893 a.o.Prof. an der Universität Berlin, war er 1899-1907 o.Prof. und Leiter der Frauenklinik der Universität Greifswald. Martin führte acht Instrumente in die gynäkologische Praxis ein, schrieb u. a. einen 'Leitfaden der operativen Geburtshilfe' (1877) und begründete mit Max Saenger die 'Monatsschrift für Geburtshilfe und Gynäkologie' (1895ff.)" (DBE).‎

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190,00 € Acheter

‎Maspero, Gaston, Egyptologist (1846-1916).‎

‎3 autograph letters signed ("GMaspero"). Paris & Ecuré, 1886-1916.‎

‎(Large) 8vo. A total of 3 pp. (5 ff.). Includes an autograph envelope. To an unidentified recipient about the scheduled unwrapping of the mummy of Pharaoh Me(r)nephta: "On déroule Ménephta demain à partir de 9 heures ou 9¼; ne l’oubliez pas [...]" (Cairo, 7 July 1907). - Merneptah was originally buried within tomb KV8 in the Valley of the Kings, but his mummy was not found there. In 1898 it was located along with eighteen other mummies in the mummy cache found in the tomb of Amenhotep II by Victor Loret. Merneptah's mummy was taken to Cairo and eventually unwrapped by Dr. G. Elliott Smith on July 8, 1907, who noted that "the body is that of an old man and is 1 meter 714 millimeters in height. Merneptah was almost completely bald, only a narrow fringe of white hair (now cut so close as to be seen only with difficulty) remaining on the temples and occiput. A few short (about 2 mill) black hairs were found on the upper lip and scattered, closely clipped hairs on the cheeks and chin. The general aspect of the face recalls that of Ramesses II, but the form of the cranium and the measurements of the face much more nearly agree with those of his [grand]father, Seti the Great". - Another letter to Madame Albert Robin about an invitation (22 October 1886), and another to the historian and archaeologist Paul Esdouhard d’Anisy about his admiration for the beauty of Roger van der Weyden's polyptychon "The Last Judgment" in Beaune (5 April 1916). - After the death of Auguste Mariette in 1881, Gaston Maspero succeeded him as head of the Egyptian Service d’Antiquités Égyptiennes and director of the Bulaq museum, today the Egyptian Museum in Cairo. In 1886 he resumed work begun by Mariette to uncover the Sphinx, removing more than 65 feet of sand and seeking tombs below it. He also introduced admission charges for Egyptian sites to the increasing number of tourists to pay for their upkeep and maintenance.‎

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1 500,00 € Acheter

‎Maydl, Karl, Chirurg (1853-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, O. D.‎

‎2 SS. 8vo. Ersucht den Adressaten ihm ein kurzes Curriculum Vitae und eine Liste seiner Publikationen zukommen zu lassen, um ihn für die vakante Stelle in der chirurgischen Abteilung vorschlagen zu können. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und aufgeklebtem Aufgabeschein.‎

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Wien, AT
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90,00 € Acheter

‎Mayrhofer, Bernhard, Mediziner (1868-1938).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Innsbruck, 4. I. 1933.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Primararzt: "Herzlichen Dank für die freundl. Uebersendung Ihrer gehaltvollen Arbeiten, an deren klarer Diktion ich mich z. T. sehr erfreut habe und welche ich mit großem Interesse lesen werde […]". - Auf Briefkarte mit gedr. Briefkopf. Papier abgenutzt, mit Textverlust (Unterschrift).‎

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120,00 € Acheter

‎Mayrhofer, Bernhard, Mediziner und Medizinhistoriker (1868-1938).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Innsbruck, 26. XII. 1932.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Übersendet Grüße an einen namentlich nicht genannten "Primarius".‎

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140,00 € Acheter

‎Melanchthon, Philipp, humanist and reformer (1497-1560).‎

‎Autograph letter signed ("Philippus"). [Wittenberg, 19 March] 1530.‎

‎Folio. 1 p. With autogr. address and traces of seal. To Johannes Weber, priest in Neustadt an der Orla, praising him for a decision in a matter of matrimony and giving him further advice: the marriage of Georg Jüngkling and Else Moser is declared invalid; Jüngkling must separate from her as long as the fate of her first husband remains uncertain. However, for the time being he must not remarry, and the marriage will become valid if it is proved that the first husband is dead: "S[alutem] D[ico] | Bene facis, quod con[s]tanter attingis controversias matrimoniales. De negocio d. georgii sic sencio[:] Quod illud matrimonium contractum, cum mulier incerta esset de vita, ac voluntate viri prioris, qui ipsa consenciente abiit, sit irritum. Est igitur liber georgius. Sed movet me scandali racio, ne statim concedam ei ducere aliam uxorem. Agendum prius est per magistratus, cum illa muliere, aut per nos cum amicis mulieris, ut res exploretur de vita prioris mariti certo. Si ipsa mulier volet abire ad priorem maritum, non detineas eam, quia hoc secundum coniugium non est iure contractum. Habes meam sentenciam, quam te rogo, ut ita modereris, ne plus offensionum ex hac re oriatur [...] Prohibebis etiam, ne georgius et illa mulier, re inexplorata, redeant ad se mutuo. Sed si consentit virum esse mortuum, scandali caussa, velim georgium hanc mulierem re[tin]ere". - The background is explored in Luthers Briefwechsel, vol. V, note to no. 1494: Else Moser had been married to the gunsmith Hieronymus Malter, who had fought in the service of King Louis of Hungary and had been taken prisoner at the Battle of Mohács in 1526. A letter written by Malter, requesting his wife to visit him in Hungary, where he was being held prisoner of war, arrived only in 1529, shortly after she had remarried. Thus, it had to be determined whether or not the first husband was still alive. - Slightly dust-soiled and some edge damage; slight tears to folds remargined. Melanchthons Briefwechsel (ed. H. Scheible), vol. IV (Stuttgart 2007), p. 878.‎

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28 000,00 € Acheter

‎Melchers, Paulus, Erzbischof von Köln (1813-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("+ Paulus | Erzbischof v. K."). O. O., 4. VII. 1878.‎

‎3¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Neuerdings hat auch in diesem Jahre das Fest der Hl. Apostelfürsten durch überaus zahlreiche und herzliche Glück- und Segenswünsche, die aus allen Theilen der mir so theuren Erzdioezese, so wie aus manchen andern Orten der Kirchenprovinz und des Vaterlandes an mich gerichtet worden, von den fortdauernden Gesinnungen der Treue, Liebe und Anhänglichkeit [...] mir ein überaus trostvolles und rührendes Zeugniß geliefert [...]".‎

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Wien, AT
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180,00 € Acheter

‎Mell, Max, österr. Dichter (1882-1971).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. sowie Blatt mit eigenh. Widmung u. U. Graz, 5. XI. 1967.‎

‎1 S. 8vo. Anbei: Programmblatt zu Mells Stück "Die Sieben gegen Theben" sowie "Der Nibelunge Not". Dankt Josef Wesely für sein Gedenken anlässlich Mells Geburtstag. Schon während Mells Studienzeit setzte er mit seinen Gedichten erste Schritte und freundete sich mit Felix Braun, Hans Carossa, Hugo von Hofmannsthal und Anton Wildgans. 1933 trat er demonstrativ mit weiteren Kollegen aus dem P.E.N.-Clubs aus, da sich dieser gegen die Bücherverbrennung aussprach. Nach 1945 wurde er zu einem der prominentesten Vertreter der katholischen Dichtung in Österreich.‎

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80,00 € Acheter

‎Menzel, Adolf, Jurist (1857-1938).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎1 S. Empfiehlt Herrn "Leopold Spitzer, nationalökonomischer Schriftsteller, hinsichtlich seines Gesuches um Gewährung von Bücher-Entlehnungen". - Menzel war seit 1894 Professor für österreichisches Verwaltungs- und Staatsrecht und von 1919 bis 1930 auch Vizepräsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofs. Nach zahlreichen privatrechtlichen Untersuchungen und einigen Abhandlungen zu sozialpolitischen und öffentlich-rechtlichen Themen widmete er sich seit 1912 dem Entwurf einer energetischen, realistisch-psychologischen Staatstheorie, die er der vorherrschenden abstrakt-juristischen Staatslehre gegenüberstellte.Menzel war Mitbegründer und -herausgeber der "Österreichischen Zeitschrift für Öffentliches Recht" und gehörte seit 1925 der Akademie der Wissenschaften in Wien an.‎

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60,00 € Acheter

‎Meusel, Johann Georg, Historiker, Lexiko- und Bibliograph (1743-1820).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Erfurt, 21. XI. [17]68.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Freundschaftlicher Brief an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihres Amors Apostel soll ich hier seyn? Noch bin ich es nicht; aber werden möcht' ich es wohl. Wenigstens geb' ich mir alle ersinnliche Mühe mich zu einer so wichtigen Bedrauung [!] geschickt zu machen. Im Ernste, ich bin in diesem Stück noch weit eifriger, als ehemals die gestiefelten Apostel gegen die Hugenotten in Frankreich. Aber bey alle dem bin ich immer noch schüchtern. Wenigstens zwey mahl muß ich ein Mädchen gesehen haben, ehe ich es wage, dreiste mit ihr zu sprechen [...]". - Mit drei kleinen Löchern in den Faltungen.‎

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350,00 € Acheter

‎Meusel, Johann Georg, Historiker, Lexiko- und Bibliograph (1743-1820).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Erlangen, 1785].‎

‎1 S. 89:104 mm. Empfehlungsschreiben an einen Hofrat für den "Herrn Kandidaten Schröder aus Riga". - Mit hs. Notiz am unteren Rand: "1785 in Erlangen"; der Name des Hofrats alt ausgeschnitten‎

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150,00 € Acheter

‎Meyer, Hugo von, Jurist (1837-1902).‎

‎Eigenh. Vorlesungsankündigung mit U. ("H. Meyer"). Tübingen, 19. X. 1881.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ankündigung der Lehrveranstaltung über "Strafproceßrecht" und von "strafproceßrechtlichen Uebungen". - Hugo von Meyer war nach einer Privatdozentur in Göttingen ao. und später o. Professor in Halle geworden und lehrte anschließend in Erlangen und seit 1874 in Tübingen. Er war Verfasser eines in mehreren Auflagen erschienenen Lehrbuchs über Strafrecht. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren sowie einem kleinen Einriß.‎

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80,00 € Acheter

‎Michaelis, Johann David, Theologe und Orientalist (1717-1791).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. ("Michaelis"). [Göttingen, am/kurz vor dem 20. VI. 1776].‎

‎½ S. Folio. In einer Streitsache zwischen seiner zweiten Frau, Louise Philippine Antoinette Michaelis, und einem Bedienten: "Die Antwort, die ich dem Bedellen gebe[,] ist: meine Frau acceptire den Eid, der ihr deferirt ist, doch so daß vorher der Bediente, Köethe, das jurament der Gefährde abschwöre. Hierbey stellte Ihro Magnificenz anheim, ihm vorher diesen Eid hinlänglich zu erklären, und ihm begreiflich zu machen, daß auch dieser Eid ein Meineid seyn könne, und wol gar ein vorwißlicher, wenn er sich bewußt seyn sollte, noch gegen mehrere selbst gesagt zu haben, daß er auf ein Jahr im Dienste sey. Wenn das Jurament der Gefährde abgelegt werde, wünschte ich dabey zu seyn [...]". - Gefaltet, Praesentatum-Vermerk vom 20. Juni 1776. - Sehr selten.‎

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2 500,00 € Acheter

‎Middeldorpf, Albrecht Theodor, Mediziner (1824-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Br[eslau], 21. IX. 1853.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An S. Munk in Paris: "Herzlichen, innigen Dank für Deine lieben Zeilen, die mir die angenehme Nachricht brachten, daß Du glücklich [...] angelangt. Der Preis ist allerdings sehr hoch, doch bleibt mir weiter Nichts übrig, als Dich zu bitten, die Sache nach Rücksprache mit Madame Luer, die mich kennt, in Stand setzen zu lassen u. freundlichst für mich auszulegen; oder ich schicke Dir das Geld hin, wenn Du willst [...]". - Albrecht Theodor Middeldorpf war Begründer der Operationsmethode der Galvanokaustik, die mittels galvanischem Strom erzeugte Glühhitze zu chirurgischen Zwecken einsetzt.‎

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650,00 € Acheter

‎Mocnik, Franz Rt. von, Mathematiker (1814-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 13. V. 1862.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Von den letzten Auflagen der Algebra und Geometrie habe ich je ein Exemplar durch Ihre Buchdruckerei erhalten. Das Lehrbuch der Algebra, worin ich nur einige stilistische Verbesserungen angebracht habe, sowie die ersten 6 Bogen der Geometrie, welche ungeändert zu drucken sein werden, schließe ich in der Nebenlage zurücke. Die weiteren Bogen der Geometrie werde ich nach vorgenommenen Abänderungen unmittelbar an Ihre Druckerei einsenden [...]". - Franz von Mocnik war Volks- und Realschulinspektor für die Steiermark und Kärnten, später auch Landesschulinspektor und "wurde durch seine Abhandlung über die Theorie der numerischen Gleichungen in wissenschaftlichen Kreisen bekannt. Als erfahrener Praktiker legte er 1844 der Hofstudienkommission Änderungsvorschläge für Lehrmethoden und Lehrbücher vor und gab dann selbst zahlreiche Lehrbücher für den Mathematikunterricht heraus. Mocnik verfaßte auch eine entsprechende Unterrichtsmethodik, die er laufend ergänzte. Als Schulinspektor für Krain bemühte er sich sehr um das vernachlässigte Volksschulwesen" (ÖBL VI, 334). - Etwas knittrig.‎

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500,00 € Acheter

‎Moesta, Karl Wilhelm, Astronom (1825-1884).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Santiago de Chile und Kassel, 15. XI. 1857.‎

‎Zusammen (1+2¾+1½ =) 5¾ SS. auf 6 Bll. 8vo. An den Astronomen Wilhelm Förster: "Als ich vor einigen Tagen meine Correspondenz durchblätterte, fand ich das beiliegende Blatt mit den Beobachtungen der Euphrosyne, welche ich Ihnen in meinem Schreiben von. 29. Juni d. J. mittheilen wollte. Ich kann nicht erinnern, ob dieses Blatt für Sie bestimmt war, oder ob ich dasselbe als Copie hier zurückließ. Sollten gedachte Beobachtungen meinem erwähnten Briefe nicht beigelegt worden sein, so würde ich Sie ergebenst ersuchen, dieselben dem Herrn Dr. Winnecke gefälligst zu übersenden, wenn deren Veröffentlichung in den Astr[onomischen] Nach[richten] als verspätet, nicht zweckmäßig erscheinen sollte [...]" (a. d. Br. v. 15. XI. 1857). - K. W. Moesta war anfangs Mathematik- und Physiklehrer an der Realschule zu Eschwege und "ging dann mit der Gillisschen Epedition nach Chile, wo er 1852 Direktor der neuen Sternwarte in Santiago wurde" (Clemens Schaefer (Hrsg.): Briefwechsel zwischen Carl Friedrich Gauss und Christian Ludwig Gerling, Berlin, Otto Elsner, S. 776, Anmerkung 1).‎

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400,00 € Acheter

‎Moll, Leopold, Pädiater (1877-1933).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 23. VI. 1917.‎

‎62 x 104 mm. Gratuliert einem namentlich nicht genannten Hofrat zu einer Auszeichnung (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital).‎

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120,00 € Acheter

‎Monod, Gabriel, historien, fondateur de la Revue historique (1844-1912).‎

‎Lettre autographe signée. Versailles, 8. III. 1911.‎

‎1p In-8 (8 lignes). Il écrit à un confrère pour dire qu'il a bien reçu les deux premiers volumes du Cabinet des [manuscrits] de Chantilly et que le 3e vient d'arriver. Il ne faut donc pas tenir compte de sa réclamation. Les deux premiers volumes parurent en 1900, et le troisième en 1911. - Ancienne collection de Foville.‎

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80,00 € Acheter

‎Monti, Alois, Pädiater (1839-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. III. 1888.‎

‎½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich muss in den nächsten Tagen einen [!] Referat über die Besetzung der Primaraerzten Stelle in unserem Seehospiz erstatten. Unter den Concurrenten befindet sich auch Dr. Rhomberg derzeit Operationszögling bei Hofrath Albert. Nachdem Prof. Albert als Vicepresident des Vereines nicht allein die Verantwortung tragen will, so hat der Herr Hofrat mich angewiesen [mich] an Sie geehrter Herr Collega zu wenden und Sie zu bitten mir vertraulich mitzutheilen, wie die Charactereigenschaften des Hr. Dr. Rhomberg sind [...]". - Alois Monti war seit 1872 Vorstand der 2. Abteilung für Kinderheilkunde an der Wr. Allgemeinen Poliklinik und übernahm 1893 auch die Direktion des Hauses. "Monti war Mitbegründer und Direktor des 1887 gegründeten Vereins zur Errichtung und Förderung von Seehospizen und Asylen für Kranke, besonders für skrofulöse und rachitische Kinder [...] Monti ist nicht nur durch seine Verdienste um die Gründung und den Ausbau der Wr. Allg. Poliklinik, für die er auch eigene Mittel zur Verfügung stellte, von Bedeutung sondern auch durch die von ihm augurierte Dauerbehandlung der Tuberkulose [...]" (ÖBL VI, 362).‎

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‎Mortillet, Paul de, Prähistoriker (1817-1893).‎

‎Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. Paris, 23. VIII. 1915.‎

‎1 S. Visitkartenformat. In französischer Sprache an den namentlich nicht genannten Literaturkritiker und Arzt Wlodzimierz Bugiel (1872-1937): "Ci-joint avec mon travail sur 'l'Origine du culte des morts', la carte de l'excursion de dimanche prochain [...]". Die "Origine du culte des morts : les sépultures préhistoriques, préface du Dr A. Chervin" war 1914 erschienen.- Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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‎Mosetig Rt. von Moorhof, Albert, Mediziner (1838-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. X. 1888.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie daß ich Ihnen meinen Dank ausspreche für die liebenswürdige Zusendung eines Sonderabdruckes Ihrer so werthvollen Arbeit über die Sacralmethode der Mastdarmexstirpation [...]". - M. v. M. war zunächst Schüler und Assistent von Johann Dumreicher von Österreicher und habilitierte sich 1866 für Chirurgie. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Kriegschirurg wurde er Primararzt in der Rudolfstiftung und später im Krankenhaus Wieden; der Leibchirurg des in Österreich im Exil lebenden König Georgs V. von Hannover beteiligte sich an der Gründung der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft" (1881), deren Chefchirurg er 1882 wurde. Seit 1879 mit dem Studium des Jodoform befaßt, entwickelte er neben Jodoformpulver, -gaze und -emulsion auch die sog. Jodoformknochenplombe. Von 1891 bis 1906 leitete er die II. Chirurgische Abteilung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses, wo er 1899 ein chirurgisches Laboratorium einrichtete.‎

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‎Mosetig Rt. von Moorhof, Albert, Mediziner (1838-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. XI. 1890.‎

‎2 SS. 8vo. Erst vor wenigen Tagen wurde ich aufmerksam gemacht, daß Sie die große Gütte hatten die neue Auflage meiner 'Chirurgischen Technik' in der 'Klinischen Wochenschrift' zu besprechen. Sie haben es mit großer Nachsicht und und Liebenswürdigkeit gethan, für die Ihnen zu danken ich kaum genügend Worte finde [...]". - M. v. M. war zunächst Schüler und Assistent von Johann Dumreicher von Österreicher und habilitierte sich 1866 für Chirurgie. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Kriegschirurg wurde er Primararzt in der Rudolfstiftung und später im Krankenhaus Wieden; der Leibchirurg des in Österreich im Exil lebenden König Georgs V. von Hannover beteiligte sich an der Gründung der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft" (1881), deren Chefchirurg er 1882 wurde. Seit 1879 mit dem Studium des Jodoform befaßt, entwickelte er neben Jodoformpulver, -gaze und -emulsion auch die sog. Jodoformknochenplombe. Von 1891 bis 1906 leitete er die II. Chirurgische Abteilung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses, wo er 1899 ein chirurgisches Laboratorium einrichtete. - Mit Randausriß (kein Textverlust) und zwei Stecknadeldurchstichen am Kopf.‎

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‎Mracek, Franz, Dermatologe und Syphilidologe (1848-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. III. 1884.‎

‎3¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Morgen (Mittwoch) bitte ich Sie während der Ordinationsstunden (2-4) zu mir zu kommen. Den alten Patienten lassen Sie vielleicht die Kur fortsetzen und eventuellen Neuen schreiben Sie das Nöthige vor und bestellen alle entweder für Dienstag oder Samstag oder aber auf nächste Woche Montag an welchen Tagen ich wieder zu ordiniren gedenke [...]". - Franz Mracek habilitierte sich 1880 für Syphilis, 1884 für Dermatologie und war von 1880 bis 1908 als Primarius an der Krankenanstalt Rudolfstiftung tätig. "Mraceks Arbeiten galten vor allem der Syphilisforschung; er gab u. a. den 'Atlas der Syphilis und der venerischen Krankheiten mit einem Grundriß der Pathologie und Therapie derselben' (in: 'Lehmanns medizinische Handatlanten', Bd. 6, 1898) heraus" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas knittrig sowie mit kleinen Randläsuren und Durchstichen am Kopf.‎

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‎Müller, Adam, Philosoph, Diplomat, Publizist und Staatstheoretiker (1779-1829).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("A Müller"). O. O., 2. V. 1820.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An den namentlich nicht genannten Philosophen Friedrich Schlegel: "Mir scheint, daß das im Original angeschlossene und für die Concordia bereits zugerichtete Dokument, die baldigste Bekanntwerdung durch Ihre Zeitschrift, mein hochverehrter Freund, verdienen dürfte. Der erste Entwurf ist freilich von mir, indeß so vielfältig mit den jungen Studierenden, von denen der Gedanke herrührte, besprochen worden, daß ich bitten muß keinen Nahmen [!] bey Gelegenheit dieser Publikation öffentlich zu nennen. Die Richtung desselben werden Sie für katholisch anerkennen, wenn auch jede religiöse Beziehung aus vielfältigen Rücksichten vermieden werden mußte [...]".‎

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1 800,00 € Acheter

‎Müller, Julius, protestantischer Theologe (1801-1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort abbreviert, 20. X. 1868.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. der Zu- bzw. Rücksendung von Losen für eine Stiftung.‎

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200,00 € Acheter

‎Mundy, Jaromír Freiherr von, Mediziner und Gründer der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft (1822-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. II. 1886.‎

‎1 S. 8vo. An einen Photographen mit Dank für die Zurverfügungstellung der "kunstvoll ausgeführten Photographien eines freiw. Wärters in Choleraadjustirung, welche Sie großmüthig unserer Gesellschaft gratis zu widmen die Güte hatten". - Jaromir Frh. von Mundy war neben Theodor Billroth Gründer des Wiener Rudolfinerhauses. "Als Mundys größte Leistung gilt die auf seine Anregung hin von Hans Wilczek und Eduard Lamezan 1881 gegründete Wiener freiwillige Rettungsgesellschaft, durch die er zum Begründer des modernen Rettungswesens wurde" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Wiener Freiwilligen-Rettungsgesellschaft; etwas angestaubt und mit keinem Randeinriß.‎

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220,00 € Acheter

‎Mundy, Jaromír Freiherr von, Mediziner und Gründer der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft (1822-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. III. 1893.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Gönner: "Vielen Dank für die so überfreundliche Einladung auf heute. - Leider ist der verfloßene Schriftführer kein Simulant, sondern ernstlich krank! In 'Sternenpracht' (½10) über 3 hohe Stiegen-Stufen kann er leider nicht mehr aufi- u. abisteigen. Leider auch muß er dadurch auf alle Genüsse des heutigen Abends verzeichten, vor Allem das Antlitz unseres edlen Protektors zu sehen [...]". - Jaromir Frh. von Mundy war neben Theodor Billroth Gründer des Wiener Rudolfinerhauses. "Als Mundys größte Leistung gilt die auf seine Anregung hin von Hans Wilczek und Eduard Lamezan 1881 gegründete Wiener freiwillige Rettungsgesellschaft, durch die er zum Begründer des modernen Rettungswesens wurde" (DBE).‎

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200,00 € Acheter

‎Mundy, Jaromír Freiherr von, Mediziner und Gründer der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft (1822-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. X. 1890.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eben wollte ich Ihnen ein Stelldichein geben für die heutige Fahrt nach Baden (auf welche ich mich sehr freute) da kam der [hier nicht mehr] beiliegende Brief - den ich S. E. zu geben bitte. Ich muß Jemand nach Pardubitz senden [...]". - Jaromir Frh. von Mundy war neben Theodor Billroth Gründer des Wiener Rudolfinerhauses. "Als Mundys größte Leistung gilt die auf seine Anregung hin von Hans Wilczek und Eduard Lamezan 1881 gegründete Wiener freiwillige Rettungsgesellschaft, durch die er zum Begründer des modernen Rettungswesens wurde" (DBE). - Mit stärkeren Läsuren am rechten Rand und gepr. Vignette.‎

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200,00 € Acheter

‎Nachtigal, Gustav, Afrikaforscher (1834-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dr. GNachtigal"). Berlin, 17. Januar 1877.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Erwiderung Ihres geehrten Schreibens [...] bemerke ich Ihnen ergebenst, daß ich unmittelbar nach Erhalt desselben Erkundigungen eingezogen habe und daß ich über den Verbleib der im Jahre 1874 eingeschickten Farbenskizzen keine Auskunft zu geben vermag, wenn nicht Herr Dr. Güßfeldt [d. i. Paul Güßfeldt, 1840-1920], von dem ich noch keine Antwort darüber habe, etwa eine Erklärung abzugeben imstande ist. Doch liegen im Bureau der Afrikanischen Gesellschaft noch 5 Skizzen, welche bei Gelegenheit der Delegirten-Versammlung zur Benutzung für das Correspondenzblatt separat gelegt wurden. Sollten Sie dieselben jetzt ebenfalls wünschen, so werde ich mich mit Herrn Generalarzt Dr. Roth darüber ins Einvernehmen setzen [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen kleineren Läsuren, insgesamt jedoch in gutem Zustand; die Verso-Seite von Bl. 2 mit kleinen Montagespuren.‎

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1 500,00 € Acheter

‎Narath, Albert, Anatom und Chirurg (1864-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Julius von Hochenegg: "Ich danke Ihnen sehr für Ihre Erinnerung von der ich bereits Gebrauch gemacht habe. Das Bittschreiben an die pathol. Sammlung ist bereits nach Graz abgesendet [...] so weiche appetitliche Knochen wie in Graz habe nirgends gesehen [...]". - Albert Narath war Ordinarius an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und publitierte u. a. über Magenoperationen, Darmausschaltung, retroperitoneale Lymphzysten, Entwicklung von künstlichen Kehlköpfen, Varikozelen-Operationen, Pneumatozelen der Parotis und Omentum majus-Plastiken. - Auf Briefpapier mit gepr. Initial; mit kleinen Randläsuren und -einrissen.‎

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190,00 € Acheter

‎Neumann, Heinrich von, Mediziner (1873-1939).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. ("Neum"). O. O., 20. V. 1918.‎

‎86 x 175 mm. Ersucht bei einem Kollegen um einen internen Befund bei der Überbringerin. - Auf gedr. Rezeptblatt.‎

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120,00 € Acheter

‎Neumann, Heinrich von, Mediziner (1873-1939).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎65 x 110 mm. "bittet sein innigstes Beileid entgegennehmen zu wollen".‎

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‎Neumann von Heilwart, Isidor Edler, Mediziner (1832-1906).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Neumann war Assistent Ferdinand von Hebras und habilitierte sich für Dermatologie. 1874 erhielt er auch die Venia legendi für Syphilidologie und übernahm 1881 die Leitung der Universitätsklinik für Syphilidologie am Allgemeinen Krankenhaus, wo er 1893 Ordinarius wurde. 1896 entdeckte er die nach ihm benannte Neumannsche Krankheit und veröffentlichte u. a. ein "Lehrbuch der Hautkrankheiten". 1903 erreichte er zusammen mit Moritz Kaposi die verbindliche Aufnahme der Fächer Dermatologie und Syphilidologie für die medizinische Ausbildung. - Alt auf Trägerpapier mkontiert.‎

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50,00 € Acheter

‎Neurath, Rudolf, Pädiater (1869-1947).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Hofrat: "In der Annahme, dass Sie vielleicht beifolgendes, von Meister Luigi Kasimir radierte, das Tor des Allg. Krankenhauses darstellende Blatt ein bisschen interessiert, gestatte ich mir dasselbe Ihnen zu überreichen". Rudolf Neurath war von 1898 bis 1918 Abteilungsvorstand am 1. Öffentlichen Kinderkrankeninstituts und 1918 Leiter eines Kinderambulatorieums für Kinderkrankheiten des Wiener städtischen Jugendamtes. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Neurath, Rudolf, Pädiater (1869-1947).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. 60 x 95 mm. "Mit den herzlichsten Wünschen".‎

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‎Neusser, Edmund von, Mediziner (1852-1912).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An den Pathologen Richard Kretz: "Ich erlaube mir Ihnen Herrn Dr. Jez Assistenten der Abtheilung Toelg der Sie in einer wissenschaftlichen Frage interpelliren möchte wärmstens zu empfehlen [...]". - Neusser war als Assistent Heinrich von Bambergers an der II. Medizinischen Universitätsklinik im Allgemeinen Krankenhaus Wien tätig, habilitierte sich 1886 für Innere Medizin und war seit 1889 Primararzt der Krankenanstalt Rudolfstiftung. 1893 wurde er Ordinarius für spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten sowie Vorstand der II. Medizinischen Universitätsklinik. Er gilt als Pionier der Hämatologie und der klinischen Chemie.‎

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150,00 € Acheter

‎Niebuhr, Barthold Georg, Historiker und Staatsmann (1776-1831).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Niebuhr"). O. O., 6. VII. 1830.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An einen Professor Walter, der augenscheinlich eine seiner Arbeiten begutachtet und manche Frage an ihn gestellt hatte, die hier nun beantwortet wird: "[...] Die abweichenden Jahreszahlen sind auch kein Druckfehler sondern gehen aus einer chronologischen Arbeit hervor die am Schluß des Bandes stehen wird: die Vorrede soll auf Sie verweisen [...] Um noch über die zugesandten Bogen eins zu bemerken: was bey dem agrarischen Rechte weggelassen ist [...] kommt als Beylage: es gehörte wohl nicht in den Körper des Werkes [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Ausschnitt auf Bl. 2 durch Siegelbruch (dieses wohlerhalten).‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 6. II. 1803.‎

‎1 S. 4to.Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Konsistorialrat Miller in Ulm betreffend sein neues Buch: "[...] Ich hatte mir vorgenommen, den uns allen ach! so früh entrißnen Lubri [?], deßen Bekanntschaft ich zu machen die Freude hatte, zu ersuchen die Anzeige in der A. Zeit. zu ändern. Nun ist er nicht mehr auf seinem irdischen Posten, und über alle diese literarischen Kleinigkeiten erhaben. Da wende ich mich denn an Sie und überlaße es Ihnen ganz, ob Sie für die Verbreitung meines Buchs [...] etwas thun wollen [...]". - Mit kleinem Randausriß durch Siegelbruch.‎

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‎Niemeyer, August Hermann, evangelischer Theologe, Pädagoge und Dichter (1754-1828).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 14. XI. 1817.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Ich mache mir das Vergnügen, Ihnen ein Exemplar der Schrift beiliegend zu überschicken [...]". - Mit kleinen Randausrissen.‎

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‎Niemeyer, Felix von, Pathologe (1820-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Tübingen, 22. VIII. 1861.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eine Reihe höchst widerwärtiger und unvorhergesehener Zufälle nöthigt mich Ihnen zu schreiben, daß ich auch heute noch außer Stande bin, mit Bestimmtheit zu sagen, ob wir morgen, Freitag oder übermorgen Samstag nach Friedrichshafen kommen. - Sie glauben nicht, wie sehr wir uns gefreut haben, gerade Sie zu treffen und mit Ihnen ein paar vergnügte Tage zu verleben [...]". - Felix von Niemeyer leitete seit 1853 die Innere Station des Städtischen Krankenhauses in Magdeburg, wurde 1855 Professor der Pathologie und Therapie an der Universität Greifswald und wechselte 1860 in gleicher Funktion nach Tübingen. "Seit 1865 konsultierender Arzt des Königs von Württemberg, wurde er 1866 in den Adelsstand erhoben. Niemeyer war der Verfasser des 'Lehrbuchs der speciellen Pathologie und Therapie' (2 Bde., 1858-61), das in mehrere Sprachen übersetzt wurde" (DBE).‎

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‎Nussbaum, Johann Nepomuk von, Chirurg (1829-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 29. VIII. 1873.‎

‎2 SS. 8vo. An eine Dame: "Die Reise nach Ostende wird Ihnen allen sehr gut thuen. Ihr Kopfweh wird wieder gänzlich schwinden. Alexander hat auch ganz zweifellos Vortheile davon. Die Cholera erlaubt leider den Zeitpunkt Ihrer Wiederkehr noch nicht zu sagen. Wir stehen noch ganz auf dem alten Fleck [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Oppolzer, Johann Rt. von, Mediziner (1808-1871).‎

‎Eigenh. Rezept (Ausschnitt). O. O., 11. III. 1850.‎

‎1 S. Ca. 133:58 mm. Oppolzer war bis 1839 Assistent bei Julius Vinzenz von Krombholz an der Prager Medizinischen Klinik, wo er sich 1839 habilitierte. Sich anschließend als praktischer Arzt niederlassend, "gehörte [er] bald zu den renommiertesten Ärzten Prags" (DBE) und wurde 1841 als Ordinarius und Primararzt im Allgemeinen Krankenhaus Prag Nachfolger von Krombholz. 1848 folgte er einem Ruf nach Leipzig, war dort als klinischer Lehrer am Jacobs-Hospital tätig und wurde 1850 Professor der medizinischen Klinik in Wien und Primararzt des Allgemeinen Krankenhauses.‎

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