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Komorzynski, Egon von, deutscher Musikkritiker (1878-1963).
Eigenh. Brief u. U. [Wien], 7. II. 1905.
2 SS. 8to. An einen unbekannt Andressaten schreibt Egon von Komorzynski: "Sehr geehrter Herr! Von Herzen bedauere ich, dass der unwichtige Vormann Sie vielleicht geärgert oder aufgeregt hat. Wie die Sache eigentlich passiert ist, zu erkennen war mir - ich hab den Fehler ja natürlich sofort bei Erscheinen der Nr. bemerkt - nicht möglich, da die NMZ in Stuttgart gedruckt wird; ebensowenig konnte ich den Fehler verhülen (!), da mir wegen des damit verbundenen Zeitverlustes keine Korrektur meiner Briefe geschickt wird. Ich glaube nicht, dass ich "Josef" schreib. Die beste u. richtigste Lösung ist wohl die, anzunehmen, dass meine insbesonders bei großer Eile schwer leserliche Schrift an dem Übel schuld sei. Eine Richtigstellung habe ich natürlich sofort beschlossen u. bin durch Ihren Wunsch in diesen Beschluss bestärkt worden. Dass ich sie noch nicht verfügt hatte, hat einen andern Grund: ich hatte, wie ich ja in der betr. Beschreibung ausgebrütet, vor, Ihnen meine Kompositionen einen eigenen kleinen Aufsatz zu widmen, u. da es ein, besonders aber nicht bei einem Unternehmen, das nicht festen Fuß fassen will, angenehm ist, einen Fehler einzugestehen, so wollte ich die Richtigstellung mit diesem Aufsatz verbinden. Der durch Ihren Brief geschlossenen Kontakt gibt mir nun erwünschte Gelgenheit, Sie zu fragen: möchten Sie mich die damals aufgeführten Werke durchsehen lassen? Die bloße Erinnerung bewahrt - bei der Sturmflut von Konzerten u. Musik aller Art, die so ein Winter bringt - die Bilder nicht so scharf, wie es in diesem Fall nötig wäre. Wollten Sie mir die Sache auf irgend eine Weise ganz kurze Zeit zur Durchsicht überlassen, so ist der Aufsatz dann sogleich geschrieben u. erscheint in kürzester Zeit. Ihr Zweck ist dadruch vielleicht noch besser erreicht, als es durch eine nackte Berichtigung geschehen würde!
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Komorzynski, Egon von, deutscher Musikkritiker (1878-1963).
Eigenh. Brief u. U. [Wien], 5. XI. 1905.
4 SS. 8to. An einen unbekannt Andressaten schreibt Egon von Komorzynski: "Sehr geehrter Herr! Zürnen Sie mir nicht, dass ich die Kompositionen wieder in Ihre Hände zurück gebe. Ich habe sie - so weit meine Klimperei ausreicht - gespielt u. bin von ihnen entzückt; es sind prächtige u. sehr ernst zu nehmende Sachen. Aber ich habe meine Gründe, wenn ich nicht selbst die Kompositionen nach Stuttg. schicken will. Ich meine, es wäre am besten so: ich schreibe deswegen an den Redakteur der N M Ztg., mit dem ich ziemlich gut stehe, u. Sie senden Ihrerseits an ihn die Noten - vielleicht mit einem ganz kurzen Begleitschreiben, in dem Sie sich auf mich berufen. Das ist viel besser; der Redakteur, ein überaus freundlicher u. wohlmeinender, charaktervoller Herr, setzt dann schon durch, was durchzusetzen möglich ist. Ich bin wie immer in Eile u. gehetzt mit grässlich viel Arbeit. Dadurch diese Kürze. Bei Gelgenheit werd ich Ihnen meine Gründe mündlich besser klar machen können. Sie wissen ja wohl ebenso gut wie ich: Verleger wollen behandelt werden, u. das kann besser einer, der mit ihnen täglich zu tun hat. Wegen sicheren Aufbewahrens u. Verlorengehens schreibe ich eigens, Sie brauchen sich nicht zu fürchten. Nur wirds gut sein, wenn die rekommandieren. Komme ich noch dazu, so schreibe ich früher noch; sonst aber jedenfalls morgen."
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Koncelik, Richard, Sänger (um 1876/1880).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. III. 1867.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich vorgestern aus Warschau zurückgekehrt, bin so frei mich für den nächsten Damenabend anzutrage, das löbliche Comité wird meine Zudringlichkeit wohl entschuldigen wenn Herr Vorstand so gut sein wollen, zu erwähnen dass ich ein Schüler Dreischoks bin".
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Koschat, Thomas, Komponist und Chorleiter (1845-1914).
Eigenh. Schriftstück mit U. [Wien, Oktober 1876].
1 S. Folio. "Quittung über 62 fl 50 xr Österreichischer Währung welche ich Endesgefertigter als Gage für den Monat September 1876 von der Cassa des K. K. Hofoperntheater richtig erhalten habe […]". - Der Sohn eines Färbermeisters studierte 1865-67 Chemie an der TH Wien, wandte sich dann der Musik zu und wurde 1867 Chorist an der Wiener Hofoper. Seit 1874 war Koschat auch Domsänger an St. Stephan, wurde 1878 Wiener Hofkapellsänger und gründete seit 1866 mehrere Gesangsquintette, mit denen er Konzertreisen durch Europa und Amerika unternahm (DBE).
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Koschat, Thomas, Komponist und Chorleiter (1845-1914).
Eigenh. Brief mit U. O. O., [November 1911].
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung": "Mit Begeisterung wäre ich bereit gewesen, am lustigen Werkchen 'Selbsttoast zu Silvester' mitzuarbeiten; das Thema ist ja ungemein dankbar; leider leider muss ich auf die Ehre der Mitarbeiterschaft verzichten, da ich krank bin". - Der in Viktring in Kärnten geborene Sohn eines Färbermeisters beendete 1867 sein Chemiestudium, um sich gänzlich seiner musikalischen Ausbildung und Laufbahn zu widmen, die ihn vom Chorsänger der Wiener Hofoper zum Ehrenmitglied derselben (1907) avancieren ließ. "Das zu seiner Zeit berühmte 'Koschat-Quintett' [...] unternahm zahlreiche Konzertreisen in Europa und Amerika und trug sehr viel zur Popularität von Koschats Kompositionen bei" (MGG VII, 1639). 1934 wurde ihm zu Ehren in Klagenfurt ein Museum eröffnet. - Mit kleinem Vermerk zum Adressaten in blauem Farbstift.
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Koschat, Thomas, Komponist und Chorleiter (1845-1914).
Portraitpostkarte "Koschat Quintett". Mit eigenh. U. von Thomas Koschat, Rudolf Traxler, Walter Fournes, Clemens Fochler und Georg Haan sowie eigenh. Widmung von Thomas Koschat ("Thomas"). O. O., 31. VIII. 1907.
2 SS. Qu.-8vo. Auf der Bildseite signiert, Verso-Seite mit Widmung. - Thomas Koschat gründete 1877 das Koschat Quintett, welches neben Walzern und Chorliedern auch Kärntner Lieder spielte, die so über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurden
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Koßmaly, Carl, Komponist, Kapellmeister und Musikschriftsteller (1812-1893).
Eigenh. Brief mit U. ("C. Koßmaly"). Stettin, 4. II. 1881.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schriftsteller und Autographensammler Eduard Fischer von Röslerstamm: "Durch Ihre bezüglichen Eröffnungen von meinem Entschlusse: in meinem Besitz befindliche Briefe wissenschaftlicher und künstlerischer Celebritäten zu veräußern, abgekommen, beeile ich mich, um Ihnen weitere Bemühungen um deren Aquisition zu ersparen, Sie hievon in Kenntnis zu setzen [...]". - Carl Koßmaly studierte in Berlin bei Ludwig Berger, Carl Friedrich Zelter und Bernhard Klein, war danach Opernkapellmeister in Wiesbaden, Mainz, Amsterdam (1838), Bremen (1841) und drei Jahre lang Musikdirektor am Fürstlichen Hoftheater in Detmold. Danach wirkte er in Stettin als Kapellmeister und gründete 1848 zusammen mit Gustav Flügel den Stettiner Zweigverein des Tonkünstlervereins, der Konzerte und Vorträge organisierte. Zudem war Koßmaly Mitarbeiter an der von Robert Schumann begründeten "Neuen Zeitschrift für Musik" und veröffentlichte mehrere Bücher über Musik.
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Kothe, Robert, Komponist (1869-1944).
Eigenh. Brief mit U. München, 24. XI. 1904.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir Ihnen die 2 Photographien, deren Aufnahme in Zeitschriften Sie veranlassen wollten, zu übersenden. Sehr dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie mir das Erscheinen des Artikels jeweilig per Karte mitteilen wollten [...]". - Robert Kothe war im Jahre 1901 einer der Begründer und ein Mitglied des Kabaretts "Die Elf Scharfrichter", wo er unter dem Künstlernamen Frigidus Strang auftrat. Ab 1903 widmete er sich ganz dem Lautenspiel und der Erneuerung des deutschen Volksliedes, womit er in ganz Deutschland große Erfolge feierte. Zudem übersetzte Kothe das schwedische Wanderlied "Im Frühtau zu Berge" und gab es im Jahr 1917 in einer Reihe mit Lautenliedern heraus.
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Kothe, Robert, Komponist (1869-1944).
Eigenh. Brief mit U. München, 29. X. 1904.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe außerordentlich bedauert Sie bei meinem Abschiedsbesuche nicht getroffen zu haben [...] Ich bin mit dem Vorsatze von Prag weg gefahren nicht das angesammelte künstlerische Material auszunützen sondern sofort mit dem Studium wieder zu beginnen und habe auch in den paar verflossenen Tagen schon tüchtig gearbeitet. Inzwischen ist zu meiner Überraschung im 'Tag' bereits mein Bild erschienen, ebenso in der Woche, leider in letztgenannter schlecht u. gegen meinen Willen. Die Bilder, die Sie für die 'Musik' u. Woche (?) wünschen kann ich Ihnen in einigen Tagen senden. Darf ich Sie gelegentl. auch um die schönen geistl. Lieder bitten, die wir für sehr geeignet zum Vortrag hielten? [...]". - Robert Kothe war im Jahre 1901 einer der Begründer und ein Mitglied des Kabaretts "Die Elf Scharfrichter", wo er unter dem Künstlernamen Frigidus Strang auftrat. Ab 1903 widmete er sich ganz dem Lautenspiel und der Erneuerung des deutschen Volksliedes, womit er in ganz Deutschland große Erfolge feierte. Zudem übersetzte Kothe das schwedische Wanderlied "Im Frühtau zu Berge" und gab es im Jahr 1917 in einer Reihe mit Lautenliedern heraus.
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Kothe, Robert, Komponist (1869-1944).
Eigenh. Brief mit U. München, 4. VIII. 1904.
7 SS. auf 2 Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es macht mir außerordentliches Vergnügen Sie in München begrüßen zu können und Ihnen ein wenig etwas von meiner anspruchslosen Kunst zu zeigen, und zwar um so mehr, als ich seit langem vorhatte mich mit dem Kunstwart bezügl. eines von ihm gebrachten Artikels über 'Volksliedbestrebungen mit negativen Resultaten' in's Benehmen zu setzen [...]". - Robert Kothe war im Jahre 1901 einer der Begründer und ein Mitglied des Kabaretts "Die Elf Scharfrichter", wo er unter dem Künstlernamen Frigidus Strang auftrat. Ab 1903 widmete er sich ganz dem Lautenspiel und der Erneuerung des deutschen Volksliedes, womit er in ganz Deutschland große Erfolge feierte. Zudem übersetzte Kothe das schwedische Wanderlied "Im Frühtau zu Berge" und gab es im Jahr 1917 in einer Reihe mit Lautenliedern heraus.
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Kothe, Robert, Komponist (1869-1944).
Eigenh. Postkarte mit U. ("RobKothe"). München, 3. I. 1913.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Maler Maximilian Liebenwein: "Ihre große Aufmerksamkeit und Ihre feine Karte haben mir große Freude gemacht. Grüßen Sie Ihre Frau von Herzen! [...]". - Robert Kothe war im Jahre 1901 einer der Begründer und ein Mitglied des Kabaretts "Die Elf Scharfrichter", wo er unter dem Künstlernamen Frigidus Strang auftrat. Ab 1903 widmete er sich ganz dem Lautenspiel und der Erneuerung des deutschen Volksliedes, womit er in ganz Deutschland große Erfolge feierte. Zudem übersetzte Kothe das schwedische Wanderlied "Im Frühtau zu Berge" und gab es im Jahr 1917 in einer Reihe mit Lautenliedern heraus. - Mit gedr. Adresse.
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Kovarovic, Karl, Dirigent und Komponist (1862-1920).
Eigenh. Brief mit U. Prag, Datum unleserlich.
2 SS. 8vo auf Doppelblatt. "Dankend sende ich die vorzüglich gelungene Übersetzung der I. Scene zurück. Bin überrascht wie dieselbe dem Originale gleicht und es sogar an manchen Stellen in der Ausdrucksweise übertrifft. Die Änderungen der Rhythmik in der Singstimme wegen der richtigen Betonung der deutschen Sprache sind natürlich unentbehrlich […]". - Am oberen Rand gelocht.
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Kowalski, Henri, compositeur et pianiste (1841-1916).
Lettre autographe signée. Paris, 22. III. 1865.
1p In-8 (10 lignes environ). Il écrit à un rédacteur qu'il n'a pas vu à un concert pour se rappeler à son souvenir et demander de faire mention de la soirée dans le prochain numéro.
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Krause, Emil, Musikpädagoge und Komponist (1840-1916).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 27. XI. 1873.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vor ungefähr 5 Wochen sandte ich Ihnen zwei Lied-Compositionen und bot Ihnen dieselben zum Verlage an. Ich bitte Sie freundlichst um eine Zeile und würde mich sehr freuen, wenn Sie geneigt wären dieselben zu edieren […]". - Der Musikredakteur des Hamburger "Fremdenblatts" komponierte Chor- und Kammerwerke und verfaßte klavierpädagogische Schriften. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Kréal, Ernest, Komponist (geb. 1891).
Eigenh. Visitkarte mit U. [Wien], o. D.
2 SS. Visitkartenformat. An eine Dame mit der Ankündigung, sie am Tag darauf besuchen zu wollen. - Ernest Kréal studierte in München Theorie bei Walter Braunfels und Klavier, wurde dann Schüler von Franz Schreker und studierte danach Komposition in Paris, wo er zehn Jahre lebte. In den 1930er Jahren wirkte er in Brünn, ab 1939 wieder in Bregenz. Stilistisch ist Kréal vom Impressionismus beeinflußt. Vgl. Österreichisches Musiklexikon, s. v.
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Krenek, Ernst, Komponist (1900-1991).
Eigenh. Aerogramm mit U. Palm Springs, 4. XII. 1974.
1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An Harald Goertz, Vizepräsident der österreichischen Gesellschaft für Musik: "[...] Es freut mich sehr, daß Sie ein neues, gutes Quartett haben. Es wäre nun sehr schön, wenn Sie die zwei Zeitlieder (Pandula-Gedichte) ins Programm setzen könnten. Ein kleines Problem ist da, weil die 4 Spieler wegen der sehr hohen Phrasenbildung aus der Partitur spielen müssen. Ich würde ihnen eine Partitur schicken [...] Vielleicht wäre es eine nette Idee, das Programm mit meiner 1. Klaviersonate (1919!) anzufangen (gedruckt bei UE) - ein hübsches, natürlich ganz romantisches Stück. Dann 2) Wechselrahmen (die 6 Barth- Lieder - Bärenreiter) 3) das Bach-Trio (Material von mir zu beziehen), 4) Sauter-Lieder, 5) 20 Miniaturen (Hansen, Kopenhagen - bitte sofort bestellen, die sind sehr schläfrig, sie haben auch eine Niederlassung in Frankfurt - vielleicht funktioniert die besser), 6) die Pandula-Lieder, und 7) Streichtrio (leider auch Hansen). Es gibt im Übrigen noch ein Klavierstück in elf Teilen (1967, ungedruckt - in Europa noch nicht gespielt) - sehr schwer, weil in einigen Teilen die zwei Hände in verschiedenen Geschwindigkeiten spielen. Würde das jemanden interessieren? [...]" - Minimal fleckig und mit kl. Läsuren am oberen Blattrand; mit Adreßstempel.
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Krenek, Ernst, Komponist (1900-1991).
Eigenh. Empfehlungsschreiben mit U. O. O., 5. VIII. 1942.
1 S. 8vo. "Mr. Paul Emerich is known to me not only as an eminent pianist, but also as an outstanding teacher and pedagogic organisator. In Vienna he directed for years an International Seminar for pianists which included many students from various countries. He endeavored with great success to give his students perfect instruction in piano playing as well as fine musicianship and a general artistic and cultural background of unusual breadth and depth. He always has been particularly interested in contemporary music and has developed a keen and comprehensive knowledge of this important field". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der University of Wisconsin.
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Krenn, Franz, Komponist und Organist (1816-1897).
Eigenh. Notenzeile. O. O. u. D.
77 x 215 mm. Etwas knittrig und mittig gefaltet. Mit eh. Notizen dritter Hand auf der Versoseite.
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Kretschmann, Theobald, Cellist, Pianist und Dirigent (1850-1919).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. I. 1903.
1 S. Qu.-8vo. An eine Redaktion: "Endesgefertigter bittet ergebenst um die freundliche Aufnahme nachstehender Notiz und dankt im Vorhinein für die Realisirung seiner Bitte [...]". - Theobald Kretschmann war Solocellist am Wiener Hofopernorchester. "Neben dieser Tätigkeit veranstaltete er Kammer- und Orchesterkonzerte, in denen er auch als Dirigent und Pianist auftrat und einige Werke von Smetana (‚Aus meinem Leben', ‚Vyšehrad' und ‚Moldau') als erster in Wien aufführte sowie Kompositionen des jungen Richard Strauss zu Gehör brachte" (ÖBL IV, 262f.). Später wirkte er als Regenschori an der Wiener Votivkirche, als Kapellmeister an der Wiener Volksoper und auch als Professor am Neuen Wiener Konservatorium.
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Kretschmer, Edmund, Komponist (1830-1908).
Eigenh. Postkarte mit U. Schlachtensee, 15. XI. 1906.
1 S. Qu.-gr.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Sie sind mit Ihrer Meinung, daß im Concertino [...] variirt werden muß, im Recht [..]". - Edmund Kretschmer hatte 1849 unter Richard Wagner in der 9. Symphonie von Beethoven gesungen und wurde 1854 Hilfsorganist an der katholischen Hofkirche in Dresden, 1863 dann zweiter Hoforganist, 1880 Dirigent des Vokalchors der Hofkirche und Hofkirchenkomponist, 1886 Erster Hoforganist und 1892 Professor. "Kretschmer komponierte überwiegend Chorwerke, wurde aber besonders durch seine Opern bekannt (u. a. 'Die Folkunger', 1874; 'Heinrich der Löwe', 1877)" (DBE).
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Kretzschmar, Hermann, Musikwissenschaftler und -schriftsteller (1848-1924).
Eigenh. Brief mit U. Göschwitz, 30. VI. 1899.
1½ SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Nr. 18 des 'Kunstwarts' wirft R. B. meinem - im Jahrbuch der Musikbibliothek Peters veröffentlichten - 'Bericht über bemerkenswerthe musicalische Bücher und Schriften aus dem Jahre 1898' Flüchtigkeit vor. Die Natur eines solchen Jahresberichts zwingt zur Beschränkung in der Auswahl und Behandlung des Stoffs; Inhalt und Wesen auch von Folianten muß man in wenigen Zeilen wiedergegeben [!]. Verschiedene Verfasser haben es dankend anerkannt, daß ich dabei auch stillschweigend Irrthümer [...] richtig gestellt habe; jedenfalls bin ich wenn auch kurz nicht oberflächlich verfahren [...]". - Hermann Kretzschmar besuchte das Leipziger Konservatorium, dem er seit 1871 auch als Lehrer angehörte, und wirkte in den folgenden Jahren als Orgelvirtuose und Dirigent mehrerer Leipziger Chöre. Seit 1877 als Universitätsmusikdirektor in Rostock tätig, wurde er 1880 städtischer Musikdirektor, kehrte 1887 kehrte als Universitätsmusikdirektor nach Leipzig zurück und hielt nun auch musikgeschichtliche Vorlesungen. "1904 auf den neugegründeten Lehrstuhl für Musikgeschichte der Universität Berlin berufen, richtete Kretzschmar ein musikhistorisches Seminar ein, übernahm 1907 auch die kommissarische Leitung des Instituts für Kirchenmusik und wurde zwei Jahre später kommissarischer Direktor der Akademischen Hochschule für Musik. Als Vorsitzender der Musikgeschichtlichen Kommission war er seit 1912 auch Herausgeber der 'Denkmäler Deutscher Tonkunst'. Kretzschmar veröffentlichte u. a. einen 'Führer durch den Konzertsaal' (2 Bde., 1887-90), eine 'Geschichte des neuen deutschen Liedes' (1911, Nachdr. 1966), eine 'Geschichte der Oper' (1919, Nachdr. 1970) und eine 'Einführung in die Musikgeschichte' (1920, Nachdr. 1970)" (DBE). - Am oberen Rand gelocht (keine Textberührung).
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Kreutzer, Conradin, German composer and conductor (1780-1849).
Autograph letter signed. Vienna, 22 April 1834.
4to. 1 page. With autogr. address. To Josef Pellet, head of the Graz Opera, concerning the production of his opera "Das Nachtlager in Granada". - Traces of folding; slight clipped section due to broken seal (not touching text).
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Kreutzer, Conradin, composer and conductor (1780-1849).
Autograph musical quotation signed. Pyrmont, 1 Aug. 1848.
Oblong 8vo. 1 p. Ten bars "for two sopranos" with interlinear text ("Veilchen schön. Veilchen blau. Veilchen schön. Veilchen blau. Wo soll ich dich finden?"). - Mounted on cardboard.
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Škroup, Jan Nepomuk, Komponist (1811-1892).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 11. IX. 1872.
1¾ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verleger: "Mehrseitig aufgefordert habe ich eine Messe für Männerstimmen componiert und der Vollständigkeit wegen dazu 2 Gradualien und 2 Offertorien nebst Te deum hinzugefügt, mit besonderer Berücksichtigung praktischer [????] Ausführbarkeit. Hiermit beehre ich mich Ihnen diese Compositionen zum Verlage anzubieten, und nachdem derlei Tonstücke noch selten sind, es fast in jedem Dorfe Männergesang von mir gibt, so wäre damit ein gutes Geschäft zu setzen, - mein Name ist wohlbekannt und ich würde hier und in Mähren für genügende Zeitungsnotizen sorgen […]". - Der Sohn von Josef Dominik Škroup und Bruder von František Škroup war seit 1838 Chormeister an der Kreuzherrenkirche in Prag, später Zweiter Kapellmeister am Ständetheater. 1845 wurde er Chordirektor am Veitsdom, 1846 Lehrer am Theologischen Seminar (vgl. MGG XII, 760).
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Krüger, Eduard, Musikhistoriker und Komponist (1807-1885).
Eigenh. Brief mit U. und einigen eh. Notenbeispielen. Göttingen, 6. V. 1873.
3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Komponisten Johann Peter Gotthard in Wien: "Eine kleine Verlegenheit treibt mich, Sie bittweise anzugehen. Mir ist abseiten der Göttg. Gel. Anzeigen Ihr Verlag 'Sixtin. Capelle v. E. Schelle' zur Recension angetragen - ich habe mich dem gern unterzogen, nachdem ich allgemeine Einsicht genommen. Nun aber fehlt sonderbarer Weise [...] im Texte der zweite Bogen p 17-32 [...] Da mir nun dran gelegen ist baldmöglich den Bericht zu vollenden, so bitte ich Sie hierdurch inständig um rasche, möglich[st] umgehende Sendung jenes Bogens p[er] Kreuzband. Eine andere Bitte wiegt schwerer, worauf ich wo nicht sogleich doch baldige Antwort wünsche. Ich möchte Ihrem geschätzten Verlag mein neuestes (die älteren kennen Sie nicht!-) Opus anbieten [...]". - Eduard Krüger war Gründer eines Gesangvereins, mit dem er vor allem Oratorien Haydns und Händels aufführte, und betätigte sich als Mitarbeiter musikalischer Fachzeitschriften und Musikkritiker. "Seit 1838 war Krüger mit Robert Schumann bekannt, dessen neuromantische Reformideen er in seinen Publikationen unterstützte ('Beiträge für Leben und Wissenschaft der Tonkunst', 1847). Krüger redigierte 1848 vorübergehend die 'Neue Hannoversche Zeitung'. Nach seiner Berufung als akademischer Musikdirektor an die Univ. Göttingen wurde ihm 1861 der Professorentitel verliehen. Mit Max Herold und Ludwig Friedrich Schöberlein gründete Krüger 1876 die kirchenmusikalische Zeitschrift 'Siona'; außerdem gab er die Zeitschrift 'Frisia' heraus. Später widmete sich Krüger der Katalogisierung des musikalischen Bestandes der Universitätsbibliothek Göttingen" (DBE).
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Kubelik, Jan, Violinvirtuose und Komponist (1880-1940).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 17. XII. 1934.
1 S. 8vo. Die Widmung für Dagmar Zemanové. - Schönes Portrait aus dem Atelier Pollak, Prag.
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Kubelik, Rafael, Dirigent und Komponist (1914-1996).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 18. XII. 1934.
1 S. 8vo. Nach einer Portraitzeichnung Clara Kubeliks. - Mit kleiner Läsur in der rechten oberen Ecke.
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Kücken, Friedrich Wilhelm, Komponist (1810-1882).
Eigenh. Brief mit U. Schwerin, 26. III. 1876.
3 SS. 8vo. "Augenblicklich sind beide Orchester-Partituren von Op. 99 in Leipzig zur Abschrift bei Tümler. Von diesem Manne beziehen größtentheils alle Musikdirigenten ihre neuen Musikalien für Orchester. Aus dem mir gerade zur Hand liegenden beiden Konzert-Programmen werden Sie die Beliebtheit des Liedes ‚Die Sonne sinkt' ersehen […]". - Kücken war als Flötist, Bratschist und später als Erster Geiger Mitglied des großherzoglichen Theaterorchesters. Er kam an den Hof des Großherzogs Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, setzte seit 1832 seine Studien in Berlin fort und wurde Musiklehrer des Prinzen Georg von Cumberland, des späteren Königs von Hannover. 1841 wurde er Kompositionsschüler Simon Sechters in Wien, war 1843 Dirigent von Männergesangsfesten in der Schweiz und wurde zum Schweriner Hofkomponisten ernannt. Nach weiteren Studien in Paris wurde er Stuttgarter Hofkapellmeister. Seit 1857 lebte er als freier Komponist in Schwerin.
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Kücken, Friedrich Wilhelm, Komponist (1810-1882).
Eigenh. Widmung mit U. Schwerin, 31. III. 1864.
34 x 220 mm. Gewidmet Baronin von Kuttenstein. Notiz in Bleistift von anderer Hand: "Als persönliche Widmung für sein Trio op 76". - Der Schüler Simon Sechters und Musiklehrer des Prinzen Georg von Cumberland lebte seit 1857 als freier Komponist in Schwerin.
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Kühl, Gustav, Kunstschriftsteller (1869-1906).
Eigenh. Brief mit U. Berlin-Steglitz, 26. X. 1903.
3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Theodor Streicher hat die Absicht, Ihnen u. mir im ganz kleinen Kreise seine Sachen vor dem Willnerschen Konzerte vorzumachen. Ich habe ihm vorgeschlagen, da ich auf meinem Zimmer über wenig Platz u. nur über ein Mietklavier verfüge, das auf dem Flügel der Frau Paula Dehmel zu thun […]". - Gustav Kühl studierte zunächst Evangelische Theologie, dann Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Kiel und wurde 1899 wurde zum Dr. phil. promoviert. Mehrere Jahre lebte er in den USA und schrieb u. a. einen frühen Bericht über Ragtime in "Die Musik". Nach seiner Rückkehr wurde er Bibliothekar und 1906 Direktorialassistent am Kunstgewerbemuseum Berlin.
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Kukula, Roman, Flötist und Musikpädagoge (1851-1908).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. II. 1898.
1 S. 8vo. Alt auf Trägerkarton montiert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herzlichen Dank für den freundlichen Ausdruck Ihrer Sympathie [...]". - Roman Kokula war Soloflötist am Wiener Hofopernorchester und lehrte am Konservatorium.
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Kullak, Adolph, pianist and music critic (1823-1862).
Autograph letter signed. Berlin, 1 March 1857.
8vo. 4 pp. on bifolium. To Mr. Brendel, apologizing for sending an article with delay.
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Kullak, Theodor, Komponist (1818-1882).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. I. 1861.
4 SS. 8vo. An einen "vielgeliebten Freund": "Wie es uns armen Musikanten mit dem Schreiben geht, darüber haben Sie ein wahres Wort in Ihrem Briefe an Friedländer gesprochen; wir setzen zehn Mal an, aber bald ist es eine Stund, die sich anmelden lässt, bald durch Zweifel uns ein Gedanke, der die Unsterblichkeit revidiert, und aufgeschrieben werden muß, bald erscheint eine agitierte Mutter, die nicht begreift, warum das liebe Töchterchen immer Skalen spielen muß, bald kommt ein fremder Kollege, der eine Wohnung miethen, zwanzig Recensenten besuchen, Rath für 10 Konzerte haben will - genug immer zieht ein entrischer Kobold uns den Griffel aus der Hand, wir trösten uns am anderen Tage noch bessere Zeit zum Schreiben zu haben, und vertrösten uns so lange bis aus den Tagen, Wochen, aus den Wochen Monate und endlich Jahre geworden ist, und allerendlichst schreibt man aus lauter Scham gar nicht […]". - Kullak war ein gesuchter Lehrer und erfolgreicher Pianist und übernahm nach einer Österreich-Tournee in Berlin den Klavierunterricht zahlreicher Mitglieder des Königshauses und der Aristokratie; 1846 erfolgte die Ernennung zum Hofpianisten. 1850 gründete er mit Julius Stern und Adolph Bernhard Marx das (spätere Sternsche) Conservatorium der Musik.
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Kullak, Theodor, Komponist (1818-1882).
Eigenh. Musikzitat mit U. Berlin, 25. III. 1846.
1 S. Qu.-8vo. 2 Notenzeilen "Aus einem Impromptu / Zur Erinnerungen an Ihren aufrichtigen Freund". - Kullak war ein gesuchter Lehrer und erfolgreicher Pianist in und übernahm nach einer Österreich-Tournee in Berlin den Klavierunterricht zahlreicher Mitglieder des Königshauses und der Aristokratie; 1846 erfolgte die Ernennung zum Hofpianisten. 1850 gründete er mit Julius Stern und Adolph Bernhard Marx das (spätere Sternsche) Conservatorium der Musik.
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Kullman, Charles, American tenor (1903-1983).
Autograph quotation signed. Salzburg, 1936.
Oblong 8vo. 1 page.
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Kunits, Ludwig Maria von, Violinist, Komponist und Dirigent (1870-1931).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es drängt mich Ihnen für die überaus günstige Beurtheilung, welche Sie meiner bescheidenen Leistung angedeihen zu lassen die Liebenswürdigkeit hatten, meinen herzlichsten und wärmsten Dank auszusprechen. Wie ungemein hoch ich diese ermutigenden Worte, von einer so großen Autorität herrührend, zu schätzen weiß, kann nur einer begreifen, der, wie ich, durch so lange Zeit dem musikalischen Leben Europa's ferngestanden hat [...]". - Ludwig (auch: Luigi) Maria von Kunits studierte u. a. bei Anton Bruckner und Eduard Hanslick und war später als Konzertmeister und Professor für Violine und Komposition am Konservatorium von Pittsburgh tätig. Später nach Toronto übersiedelnd, gründete er dort 1921 das Toronto Symphony Orchestra. Zu seinen Schülern zählten u. a. Harry Adaskin, Vera Bairstow, Charles Wakefield Cadman, Ernest Dainty, Frank Fusco, Eugene Kash, Harvey Perrin, Albert Pratz, Paul Scherman, Stanley Solomon, Maurice Solway, Albert Steinberg, Berul Sugarman und Geoffrey Waddington. - Mit applizierter Vignette.
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Kunits, Luigi Maria von, Violinist, Komponist und Dirigent (1870-1931).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. I. 1912.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen für die überaus wohlwollende und lobende Besprechung meines Paganini-Abends meinen tiefgefühlten Dank zu sagen. Eine Anerkennung von solcher Autorität erfüllt mich mit Stolz, und wird zu den schönsten Erinnerungen meines Aufenthaltes in Wien gehören [...]". - Ludwig (auch: Luigi) Maria von Kunits studierte u. a. bei Anton Bruckner und Eduard Hanslick und war später als Konzertmeister und Professor für Violine und Komposition am Konservatorium von Pittsburgh tätig. Später nach Toronto übersiedelnd, gründete er dort 1921 das Toronto Symphony Orchestra. Zu seinen Schülern zählten u. a. Harry Adaskin, Vera Bairstow, Charles Wakefield Cadman, Ernest Dainty, Frank Fusco, Eugene Kash, Harvey Perrin, Albert Pratz, Paul Scherman, Stanley Solomon, Maurice Solway, Albert Steinberg, Berul Sugarman und Geoffrey Waddington.
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Kunwald, Ernst, Kapellmeister und Dirigent (1868-1939).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 13. XI. 1902.
1¾ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Aufgefordert, an einem Abend zum Besten der Pensionskasse mitzuwirken, verfiel ich auf die Idee ob ich nicht die Zusammenstellung heiterer Musik, die Sie im Kreis mit Herrn Batka in Prag zur Aufführung brachten und in der 'Musik' besprachen, hiebei einstudiren könnte. Ich stelle daher an Sie die Bitte mir, wenn möglich, umgehend einen Klavierauszug oder Partitur zu schicken, sowie die Bedingungen der Erwerbung und eventuell nötige Ratschläge bezüglich Aufführung Besetzung Inscenirung etc. bekanntzugeben [...]". - Ernst Kunwald war Nachfolger von Leopold Stokowski beim Cincinnati Symphony Orchestra. Nach dem Ersten Weltkrieg nach Deutschland zurückgekehrt, dirigierte er in der Weimarer Republik die Königsberger Symphoniekonzerte (1920-1927) und das Konzerthausorchester Berlin (1928-1931).
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Kuranda, Marianne, Klavierpädagogin (1892-1973).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Bad Ischl, 1924].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Dank für dessen Bemühungen, "denen ich nur einen besseren Erfolg gewünscht hätte! Mein Stillschweigen in den letzten Wochen hatte einen traurigen Grund: ich habe meinen Vater nach langer Krankheit verloren und hatte natürlich für gar nichts Sinn u. Zeit [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Kurth, Otto, Komponist und Musikdirektor (1846-1906).
Eigenh. Brief mit U. Lüneburg, 23. IX. 1892.
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Ihre gef. Anfrage erlaube ich mir ergebenst zu erwidern, daß meine Oper: Königin Bertha am 24. Jan. d. J. bei Kroll in Berlin zur Aufführung gelangt ist. Bis jetzt ist nur der I. Akt im Klavierauszuge vorhanden. Sollten Sie eine Aufführung an Ihrem Nationaltheater vermitteln können, so bin ich gern erbötig, Ihnen einen Teil der Tantiemen zu hinterlassen. Ich bin nur nicht in der Lage, vorher weitere Geldopfer zu bringen [...]".
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Kurz, Selma, Koloratursopranistin (1874-1933).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 1924.
1 S. Qu.-8vo. Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos".
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Kurz, Walter, Cellist.
Einladung mit eigenh. Namenszug und Adresse. [Poststempel: Wien, 29. I. 1937].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Einladung zu dem Konzert "Alte Meister auf Alten Instrumenten" am Mittwoch, 17. Februar 1937 im kleinen Musikvereinssaal. Adressiert an Dr. Vera Wiesel in Wien.
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Kwast, James, Pianist (1852-1927).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. XI. 1903.
1 S. 8vo. Mit eh. Umschlag. An den Musikpädagogen Florian Zajic (1853-1926): "Es that mir sehr leid dass ich Ihrem Concert nicht beiwohnen konnte […]". - James Kwast wirkte seit 1874 als Klavier-Pädagoge, zunächst in dann am Hochschen Konservatorium in Frankfurt/Main (1883-1902). Nach seiner zweiten Heirat übersiedelte er nach Berlin und unterrichtete am Konservatorium Klindworth-Scharwenka (bis 1905), anschließend am Sternschen Konservatorium (vgl. MGG VII, 1928).
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Kwast-Hodapp, Frieda, Pianistin (1880-1949).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 20. VI. 1905.
2 SS. (Qu.-)8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich möchte Ihnen danken für Ihre Zeilen und Sie zu gleicher Zeit bitten, mir eventuell das genaue Datum anzugeben wenn Sie mich genau hören wollen. Mir macht es große Freude bei Ihnen zu spielen und wäre es im Jänner möglich? Ich könnte es dann mit Wien und Graz verbinden […]". - Frieda Kwast-Hodapp erwarb sich früh Ruhm als Pianistin und erhielt 1898 den Mendelssohn-Preis, 1901 den Titel einer großherzoglich-hessischen Kammervirtuosin.
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Kwast-Hodapp, Frieda, Pianistin (1880-1949).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 27. XI. 1905.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gerne bin ich bereit auch in Kiel am 12ten die Brahmssonate zu spielen [...] Nicht wahr, Sie setzen mich aufs Programm als hessische Kammervirtuosin, nicht als 'Frau Professor'. Ich bin ja unschuldig am Titel meines Mannes und finde es schöner, wenn er, der es verdient hat[,] auch den Titel allein trägt [...]". - Frieda Kwast-Hodapp erwarb sich früh Ruhm als Pianistin und erhielt 1898 den Mendelssohn-Preis, 1901 den Titel einer großherzoglich-hessischen Kammervirtuosin.
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La Borde, Jean-Benjamin de, composer (1734-1794).
Autograph letter signed. Paris, August 4, n. y.
4to. 1 p. on bifolium. To the playwright Charles Simon Favart (1710-92), literally begging him to include him in a project to do 'Laurette' as an opera: "Monsieur Favart se rappelle-t'il qu'il y a plusieurs années qu'il me flatte du plaisir de faire un ouvrage avec lui, ou plutôt qu'il m'en prive, puis qu'il m'en avait donné sa parole. Je ne me tiens pas encore pour battu, et comme je viens d'apprendre qu'il faisait en opéra comique le sujet de Laurette, je le supplie de ne point choisir d'autre musicien. Il n'en trouvera pas de plus soumis que moi, ce qui ne change plus volontiers tout ce dont on ne sera pas content. J'espère qu'il me refusera pas, et qu'il voudra me dédommager de tout le tems ou j'ai été privé du plaisir de travailler avec lui. [...]".
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Labitzky, Joseph, Komponist (1802-1881).
Eigenh. Brief mit U. Karlsbad, 9. VII. 1849.
¾ S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegel. An den Komponisten Alexander Dreyschock (1818-1869) in Prag: "Ihrer gütigen Zuschrift zufolge bedaure ich sehr, Ihnen im Betreff eines guten Instruments keine genügende Antwort ertheilen zu können, indem auf hiesigen Platze die besten Instrumente nur von hiesigen Meistern Wagner et Feller gebaut, und für einen Kunst-Heros wie Sie, nicht sonderlich zu empfehlen sind […]". - Josef Labitzky wurde 1835 Kapellmeister des Karlsbader Kurorchesters. Es gelang ihm, das Orchester in kurzer Zeit auf eine solche Höhe zu bringen, dass er 1846 auch Sinfoniekonzerte geben konnte. Die Erfolge Labitzkys als Kapellmeister und Komponist ermöglichten Reisen des Orchesters nach Pilsen 1838, Prag, Wien, Warschau, Petersburg 1839 und London (vgl. MGG VIII, 14). Alexander Dreyschock folgte 1862 einer Berufung als Prof. des Klavierspiels an das neugegründete Konservatorium Rubinsteins in St. Petersburg, wurde dort zugleich Direktor der Theatermusikschule und russischer Hofpianist.
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Labitzky, Joseph, Komponist (1802-1881).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O., 13. VIII. 1861.
1 S. Qu.-8vo. 4 Notenzeilen. - Josef Labitzky wurde 1835 Kapellmeister des Karlsbader Kurorchesters. Es gelang ihm, das Orchester in kurzer Zeit auf eine solche Höhe zu bringen, dass er 1846 auch Sinfoniekonzerte geben konnte. Die Erfolge Labitzkys als Kapellmeister und Komponist ermöglichten Reisen des Orchesters nach Pilsen 1838, Prag, Wien, Warschau, Petersburg 1839 und London (vgl. MGG VIII, 14).
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Lackenbacher, Louis, Violoncellist und Komponist (geb. 1839).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. I. 1898.
2 SS. 8vo. Bedankt sich beim Adressaten für die Übersendung eines "Liedchens" an eine Sängerin.
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Lafite, Carl, Komponist (1872-1944).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. IX., o. J.
1 S. 8vo. An einen Freund: "Sie würden mich ganz ausserordentlich erfreuen und verpflichten, wenn Sie die Güte hätten, den beiliegenden, ungeheuer dankbaren Chor - er hat im Schubertturm sehr gewirkt - in Ihrem geschätzten Verein zur Aufführung zu bringen". - 1910 zählte Lafite zu den Begründern des Neuen Wiener Konservatoriums und war 1912-22 Generalsekretär der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. 1926 erhielt er den Professorentitel. Er galt als einer der besten Klavierbegleiter der Zeit. Seine Kompositionen (u.a. das Singspiel Hannerl, 1918; mehrere Opern, Chorwerke und Lieder) lassen deutlich den Einfluß Franz Schuberts erkennen.
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