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Rogers, James E. Thorold, économiste anglais, homme politique (1823-1890).
Lettre autographe signée. S. l., april 26, ca. 1883.
1p In-8 (5 lignes). Lettre à en-tête "House of commons librairy", ce qui permet de situer la lettre, Rogers ayant été parlementaire de 1880 à 1886. "Sir, i will forward your obliging letter to my publishers and they will attend to it" suivi d'une formule de politesse. - Collée sur un papier épais. Rare Ancienne collection de Foville.
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Rohan-Guéméné, Louis René Édouard de, letzter Fürstbischof des Bistums Straßburg (1734-1803).
Eigenh. Brief mit U. Saverne, 21. VII. 1772.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. In italienischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Rokitansky, Carl Frh. von, Mediziner (1804-1878).
Eigenh. Brief mit U. ("Rokitansky"). O. O., 4. VIII. o. J.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da mir an der Drucklegung meines im August 1856 vorgelegten und leider der vielen Geschäfte halber erst Ende Mai 1857 zum Drucke überreichten Aufsatzes viel gelegen ist, und eben seit Ende Mai ich vergebens auf die Zusendung einer Correctur warte, so bitte ich Herrn Generalsecretär um Aufklärung, ob derselbe und in welches Heft er kommt [...]". - Der große Mediziner war (seit 1844) der erste Professor für pathologische Anatomie im deutschen Sprachgebiet, 1850-78 Vorsitzender der Gesellschaft der Ärzte in Wien, 1869-78 Präsident der Akademie der Wissenschaften (vgl. DBE).
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Ronge, Johannes, Theologe (1813-1887).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 17. II. 1869.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Indem ich mir erlaube Ihnen mitzutheilen, daß Samstag den 20ten Nachmittag halb fünf Uhr das Koncert für Gründung des Kindergartens (in Villa Mauthner) stattfindet, ersuche ich Sie freundlichst, Ihre vielen Bekannten aufmerksam auf den Zweck der Unternehmer des Koncerts zu machen. Wir haben gute Kräfte erhalten und namentlich durch Frau v. Wallner wirkt die Tochter des Theaterdirektor[s] mit [...]". - 1843 wegen eines im 'Sächsischen Vaterlandsblatt' veröffentlichten Angriffs auf das Breslauer Domkapitel von seinem Amt als Kaplan suspendiert, lehnte Ronge eine Aussöhnung mit der Kirche ab. 1844 wandte er sich in einem offenen Brief an den Bischof von Trier gegen die Ausstellung der berühmten Reliquie des Hl. Rocks - den zu sehen über eine Million Pilger aus Deutschland, Luxemburg und Belgien kamen -, wurde daraufhin exkommuniziert und begründete 1845 in Breslau die Allgemeine christliche Gemeinde (später Deutsch-katholische Kirche).
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Roothaan, Joannes Philippus, 21. General der Societas Jesu (1785-1853).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. V. o. J.
½ S. 4to. In italienischer Sprache an Francesco Manera. - Etwas fleckig und mit Randläsuren.
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Rosanes, Ignaz, Mediziner (1858-1922).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit herzlichen Glückwünschen zur allerhöchsten Auszeichnung". - Ignaz Rosanes war Direktor des Kronprinzessin Stephanie-Spitals und war später als Konsiliararzt für Urologie und Chirurgie am Rothschildspital tätig.
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Rosanes, Ignaz, Mediziner (1858-1922).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 14. V. 1913.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "in aufrichtiger Teilnahme". - Ignaz Rosanes war Direktor des Kronprinzessin Stephanie-Spitals und war später als Konsiliararzt für Urologie und Chirurgie am Rothschildspital tätig.
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Rosthorn, Alfons von, Mediziner (1857-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. VIII. 1889.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Interesse des Fortschrittes in dem gynaekolog. Spezialfache, ja im Interesse der Gesamtheit, im Namen der 2. Klinik, welche allerdings an eine 1. Klinik schon aus administrativen Gründen nie herankommen kann, speziell aber im eigenen Namen sage ich Dir hiemit herzlichsten Dank für den officiellen Glückwunsch [...]". - Alfons von Rosthorn war chirurgischer Operationszögling unter Theodor Billroth, habilitierte sich 1891 für Gynäkologie und Geburtshilfe und erhielt 1892 eine a.o. Professur, 1894 eine o.Professur für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Deutschen Universität Prag. Später war er in Graz, Heidelberg und seit 1908 in Wien tätig, wo er die II. Universitäts-Frauenklinik leitete. Seine Arbeitsschwerpunkte waren die entzündlichen Erkrankungen der Eileiter und Eierstöcke sowie die Anatomie des Beckenbindegewebes. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der II. Gynäkologischen Univ.-Klinik; kleine Stecknadeldurchstiche am oberen Rand.
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Ruemker, George, Astronom (1832-1900).
Eigenh. Schriftstück mit U. Hamburg, 6. XI. 1874.
1 S. 8vo. "Ohngefähre Positionen einiger bei den hiesigen [...] Beobachtungen benutzter Vergleichssterne [?] deren Bestimmung mir sehr erwünscht wäre [...]". - George Ruemker war bis 1899 Direktor der Hamburger Sternwarte. Neben seiner rein astronomischen Tätigkeit, "in welcher er ausgedehnte Beobachtungsreihen von Cometen und Planeten und namentlich auch von Nebelflecken und Sternhaufen anstellte, [...] hat er auch im Laufe der Jahre eine Reihe von Nebenämtern bekleidet, welche in Folge der engen Beziehungen, welche die Hamburger Sternwarte von Anfang an zur Nautik gehabt hatte, ihm übertragen wurden [...] Im engen Zusammenhang mit diesem Zweige seiner Thätigkeit [...] stand die Einrichtung eines umfassenden Zeitdienstes bei der Hamburger Sternwarte für die Zwecke der Schiffahrt und der Präcisionsuhrmacher, sowie seine Mitwirkung bei den Vorarbeiten zur Begründung der Deutschen Seewarte und die Errichtung des Chronometer-Prüfungs-Instituts" (Todesanzeige in den "Astronomische Nachrichten", Bd. 152, 1900, S. 127). Den notwendigen Umzug der Hamburger Sternwarte aus der Hamburger Innenstadt heraus an den Stadtrand bei Bergedorf konnte George Rümker noch anstoßen, aufgrund eines schweren Gichtleidens fiel die Arbeit aber seinem Nachfolger Richard Schorr zu.
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Ruttin, Erich, Otologe (1880-1940).
Eigenh. Brief mit U. [Istanbul], 31. XII. 1934.
1½ SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Da das genannte Blatt ein von der Deutschen Regierung unterstütztes Blatt ist, habe ich als Nichtarier derzeit keine Möglichkeit mich an das Blatt zu wenden. Sie dürften als Arierin ohne meine Fürsprache bessere Chancen haben. Trotzdem habe ich mich an einige türkische Collegen gewendet, die aber auch erklärten, keine Beziehungen zu diesem Blatte zu haben. Da ich erst kurze Zeit hier bin und fast meine ganze Zeit auf der Klinik verbringe, habe ich auch noch nicht viele Bekannte [...]". - Erich Ruttin wurde 1925 Vorstand des Ambulatoriums für Ohrenkranke an der Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien, 1933 übernahm er dort auch die Leitung des Ambulatoriums für Hals- und Nasenkranke. Für das Studienjahr 1934/35 wurde Ruttin auf eine ordentliche Professur an die Universität Istanbul berufen, um dort eine Hals-Nasen-Ohren-Klinik zu errichten, musste die Stelle aber aus gesundheitlichen Gründen nach einigen Monaten aufgeben und kehrte nach Wien zurück. Bis 1938 leitete Ruttin das Ambulatorium für Hals-Nasen-Ohren-Kranke in der Rudolfstiftung. Am 22. April 1938 wurde er seines Amtes enthoben und vertrieben. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Rzehaczek, Karl von, Chirurg (1816-1897).
"Savoir faire und Charlatanerie in der ärztlichen Praxis". Eigenh. Manuskript mit U. und eigenh. Visitenkarte. Graz und o. O., Oktober 1882 und September 1882
Zusammen 4 SS. 8vo und 2 SS. 55 x 95 mm. "Nach langem Zögern, das Sie gütigst entschuldigen wollen, schicke ich Ihnen hiermit ein paar Zeilen, in denen ich meiner auch für den Nichtarzt einleuchtenden Ansicht Ausdruck zu geben versuche" (Visitenkarte Oktober 1882). Das beiliegende Manuskript, betitelt "Savoir faire und Charlatanerie in der ärztlichen Praxis", handelt von guten Eigenschaften die Ärzte besitzen sollten: "Eine der wichtigsten Eigenschaften eines praktischen Arztes ist, neben seiner wissenschaftlichen Bildung, die Kunst, sich durch sein sociales Engagement das Vertrauen und die Gunst seiner Klientel zu erwerben. Der gelehrte Arzt, der diese Kunst nicht besitzt und den Kranken ausschließlich als wissenschaftliches Material behandelt, ist selten ein gesuchter Praktiker - oft kommt ihm der Mann, mit minder gründlichem Wissen, oder gar ein Charlatan hierin zuvor" (September 1882).
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Sachs, Moritz, Ophthalmologe (1865-1948).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
65 x 110 mm. Gedr. Namenszug mit eh. Adresse an Josef Wiesel.
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Santerem, Manuel Francisco de Barros e Sousa, vicomte de, historien, ministre portugais, exilé en France à partir de 1834 (1791-1855).
Lettre autographe signée. [Paris], 28. III. 1846.
1p In-8 (20 lignes environ). Il écrit à son correspondant pour lui demander un service: il sait que Cesare Cantu parle de sa "collection géographique en termes honorables pour" lui dans le XIVe volume (il y en eut 19, parus entre 1838 et 1846). Il demande dont à son correspondant de lui prêter un exemplaire car il a eu une demande à ce propos et aimerait savoir les termes utilisés dans le livre pour répondre. - Ancienne collection de Foville.
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Rey, Joseph Philippe Auguste, politician, writer and utopian socialist (1779-1855).
Autograph letter signed ("Rey"). Paris, 5. VIII. 1826.
Large 4to. 1 p. with the integral address leaf attached. In French, to the engineer Mr. Collier in Ghent, writing in part: "Here I am back home at last, where it seems I will not be disturbed. I saw the chancellor of France twice, the President of the Court of Peers, which is the only one with the jurisdiction to judge me, and it seems that they have no desire at all to treat me rigorously. I will probably be pardoned on the King's birthday at the beginning of November. I thought you would receive this news with interest, and I ask you to have the kindness to pass it on to your son in London, whom I will not write until later. The present letter has another purpose, as well, namely, to solicit your good offices for having several prospectuses of my work on the judicial institutions of England &c. distributed in Ghent, particularly at the school; they will reach you with one of the next couriers [...]". - Rey, a native of Grenoble, trained as a lawyer and became head of the General Customs Court at Lüneburg. After the second restoration of Louis XVIII in July 1815, his republican fervour cost him his position, and he soon founded "L'Union", a secret anti-monarchist society which agitated for the fall of the Bourbons - the first secret republican society in France (cf. Rochas, Biographie du Dauphiné II, 343f.). Active from 1816 to 1820, its members were forced into exile for their participation in the failed republican plot of Saint-Denis in 1820. "Réfugié en Angleterre, il profita de son séjour forcé dans cette contrée pour en étudier la législation. Il retira de cette étude le sujet d'un ouvrage [...] qui parut en 1826, sous le titre d'Institutions judiciaires en Angleterre. Vers la même époque, fatigué de l'exil, il était rentré en France pour purger sa contumace" (Rochas). Only after the July Revolution was he able to regain a public office.
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Say, Léon, économiste, homme politique, ministre des finances (1826-1896).
P.A.S. S. l., 7. I. 1877.
1p In-4 oblong (5 lignes). "Je voudrais faire réunir dans une brochure les différentes réserves que j'ai prononcées dans la discussion du budget (dépenses et recettes). Me les réunir = prendre le format dans lequel M Magne a publié les miens" (suivi des date et signature). - Rare. Ancienne collection de Foville.
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Scarpa, Antonio, Italian anatomist (1752-1832).
Autograph letter signed ("A. Scarpa"). Pavia, 2 Nov. 1820.
Large 4to. ¾ p. Together with a lithographic portrait. To an unnamed female recipient, talking about the printing of one of his works and the problems of buying paintings: "'il bravo Tardini […] mi ha proposto tempo fa un quadro di Jacopo Bassano del valore di 18 zecchini […] A male andare metterò questa frà le disgrazie cui sono [avvezzi?] quelli che comprano quadri, e che mettono piena fiducia in persone che non si conoscono a fondo". - Somewhat spotty, edges slightly frayed; small loss to paper in the lower section (not touching text).
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Schaffer, Franz Xaver, geologist and palaeontologist (1876-1953).
Autograph quotation signed. N. p. o. d.
8vo. ½ p. "Prof. F. X. Schaffer, Geologische Forschungsreisen in allen Erdteile, Weltreisen, 1925, 1927".
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Schaffer, Franz Xaver, geologist and palaeontologist (1876-1953).
Autograph postcard signed. [Vienna], 20 Dec. 1936.
Oblong 8vo. 2 pp. Sending Christmas greetings to Ilse Poschacher.
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Scharbau, Heinrich, theologian and book collector (1689-1759).
Autograph quotation signed. Lübeck, 19 Dec. 1743.
Oblong 8vo. 1 p. "Unica vita Regula Christus". - With small ms. numbering and slight worming in the lower margin.
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Schick, Béla, Pädiater (1877-1967).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
57 x 104 mm. "Meine besten Wünsche zum Jahreswechsel". Visitenkartentext: "Priv. Dor. Dr. Béla Schick I. Assistent der Universitäts-Kinderklinik".
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Schlegel, Friedrich von, German poet, literary critic, philosopher, philologist and indologist (1772-1829).
Autograph letter signed. N. p., 11 March 1825.
8vo. 2 pp. To an unidentified recipient, apologizing for having kept for so long a book about hieroglyphs, and asking whether he might have it again for a period of several days so that he might reread a certain chapter; also, requesting a Coptic grammar and dictionary: "Ich würde gewiß nicht gewagt haben, das Werk über die Hieroglyphen länger zu behalten, wenn mir Hormayr nicht gesagt hätte, daß er es nicht braucht [...] Da Ihre Abreise nach Turin, über die ich mich gerade auch wegen dieser Sache ungemein freue, doch gewiß noch nicht so nahe ist; so würde ich freylich sehr wünschen u. mich ungemein freuen, wenn Sie aus Antrieb eigner Großmuth mir das Buch nochmals auf 3-7 Tage, oder längstens 7 Tage 7 Stunden wiederschicken könnten, um das Chap. IX. nochmals lesen zu können. Daß Sie es eigentlich schon durch u. durch gelesen haben, u. ganz zu Ende, habe ich aus den beygefügten Strichen genug gesehen. Und sonst ist doch niemand hier, den es interessirt. Nun habe ich aber noch eine andre Bitte an Sie: daß Sie mir nämlich die Koptische Grammatik und auch das Koptische Wörterbuch auf eine kurze Zeit leihen möchten [...]".
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Schleyer, Johann Martin, katholischer Priester, Lyriker und Sprachforscher (1831-1912).
Eigenh. Albumblatt mit U. Konstanz, 13. VIII. 1906.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. Die Vorderseite mit einem Zitat in der von ihm geschaffenen Plansprache Volapük, verso mit einigen zusätzlichen Zeilen in Deutsch: "Ich bin krank, 75 Jahre alt, und es mangelt mir - Geld, das verrückte [...]".
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Schliemann, Heinrich, German archaeologist (1822-1890).
Autograph letter signed ("HSchliemann"). Paris, 10 April 1878.
Large 8vo. 1 p. on bifolium. To the ophthalmic surgeon William Bowman, explaining that he did not call due to the sudden illness of his wife and referring to the success of Bowman’s cold water douche on Schliemann’s eyes and to his order for spectacles: "[...] I praise the Olympian gods that I addressed myself to you for your cold water douche has a marvellous effect on my eyes. I forgot the name of the Optician in Bond Street. When you pass his magazine, pray, inform him of the circumstances which impeded me to call again for the spectacles ordered, and of my intention to return to London as soon as Mrs S’s state permits my absence [...]". - The letter on bluish paper is in very good condition and clearly legible.
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Schloffer, Hermann, Chirurg (1868-1937).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 17. II. 1919.
2 SS. 8vo. An einen namentlich genannten Herrn Hofrat bezüglich Hans Rubritius (1876-1943): "Wie Sie wissen dürften, ist unser Privat-Dozent für Chirurgie Dr. Rubritius, der sich seit Jahren viel mit Urologie beschäftigt, zum Abteilungsvorstand für Urologie an der Wiener Poliklinik gewählt worden. [...] Rubitrius war 11 Jahre an der Klinik, 9 Jahre bei Wölflin, 1 Jahr hat er suppliert, 1 Jahr war er bei mir". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der deutschen chirurgischen Klinik.
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Schmolk, Frigdian, Propst von Stift Herzogenburg (1842-1912).
Ausschnitt mit eigenh. Schlußzeile und U. Herzogenburg, 7. XII. 1908.
Ca. 70:157 mm auf Trägerpapier. "Selbst historiographisch tätig, machte sich Schmolk [...] um die Renovierung des Stiftes und um die Vermehrung der Sammlungen - die urgeschichtl. Sammlung wurden unter seiner Regierung begründet, die Stiftsbibliothek 1905 um 30.000 Bände durch eine Schenkung von Maria Gfn. Falkenhayn erweitert - sowie um die Musikpflege verdient" (ÖBL X, 341).
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Schnabel, Isidor, Ophthalmologe (1842-1908).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 30. IV. 1900.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Pathologen Richard Kretz: "Nehmen Sie den besten Dank für die freundliche Sendung der Separatabdrucke [...]". - Isidor Schnabel war Assistent an der von Eduard Jaeger von Jaxtthal geleiteten Abteilung für Augenheilkunde im Wiener Allgemeinen Krankenhaus, habilitierte sich 1871 und lehrte dann in Graz und Prag; 1895 wurde er als Nachfolger von Carl Stellwag von Carion an die I. Universitäts-Augenklinik im Allgemeinen Krankenhau berufen. Seine besondere Forschungsgebiete waren die Glaukomerkrankung und die Kurzsichtigkeit.
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Schnarf, Karl, botanist (1879-1947).
Autograph quotation signed. N. p. o. d.
Oblong large 8vo. ½ p. "Can one be witty at one o'clock in the morning? | Schnarf" (transl.).
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Schnitzler, Johann, Mediziner (1835-1893).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. IX. 1887 [?].
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Frl. Bertha Lamen [?], die Tochter des Sekretärs der Poliklinik - ein braves u. talentvolles Mädchen wird hiemit Ihrer gütigen Beachtung bestens empfohlen [...]". - Schnitzler promovierte 1860, setzte seine internistische Ausbildung an den beiden medizinischen Universitätskliniken im Allgemeinen Krankenhaus unter Joseph Skoda und Johann von Oppolzer fort und wandte sich auf Anregung des letztgenannten, dessen Assistent er seit 1863 war, der Laryngologie zu; 1864 habilitierte er sich für Perkussion und Auskultation sowie für Krankheiten der Atmungs- und Kreislauforgane. Von 1874 bis 78 Dozent für Physiologie und Pathologie der Stimme am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, war er seit 1872 bis zu seinem Tod Leiter der Laryngologischen Abteilung der Wiener Allgemeinen Poliklinik, an deren Gründung er maßgeblich beteiligt war und als deren Direktor er seit 1884 fungierte. Bekannt wurde der Vater des Mediziners und Schriftstellers Arthur Schnitzler vor allem als Spezialist für Kehlkopferkrankungen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Schnitzler, Julius, Chirurg (1865-1939).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 1928 [?].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Herrn und Frau Prof. Wiesel mit Dank "für die liebe Karte. Sehr gescheit, dass Sie in die Schweiz fahren. Wenn Sie in Luzern in das Hotel Beau Rivage (- sehr gute Verpflegung!) kommen, so grüßen Sie den Wirt und seine Tochter von uns - das sind sehr nette Leute [...]". - Der Bruder Arthur Schnitzlers war bereits während seines Medizinstudiums an der I. Medizinischen Universitätsklinik unter Hermann Nothnagel tätig, wurde nach seiner Promotion Assistent von Eduard Albert und habilitierte sich 1896 für Chirurgie. Anschließend chirurgischer Primarius am Kaiser-Franz-Joseph-Spital, leitete er von 1902-34 die Chirurgische Abteilung des Wiedner Krankenhauses in Wien. Vgl. Czeike V, 119. - Mit Adreßstempel.
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Schönborn, Johann Philipp von, Kurfürst und Erzbischof von Mainz (1605-1673).
Pass mit eh. U. Mainz, Martinsburg, 7. I. 1658.
1 S. Qu.-Folio. Passierbrief für den Mainzer Diplomaten Philipp Otto von Herzelles (gest. 1662): "Wir [...] ersuchen hiemit alle und iede hohe und nidere kriegs officier, die soldatesca ins gemein und sonsten manniglichen standts würden nach respective freund- günst- und gnediglich, den unserigen aber ernstlich befehlendt, sie wollen gegenwertigen den vesten unsern hoffrhat, und lieben getrewen Philipps Otto von Herzelles, welchen wir sambt andern unser herrn mitchurfürsten, in gewießen geschefften nacher Franckreich und Hispanien verschicken, sambt bey sich habenden dienern, pferden, und bagage, aller ortten frey sicher und ongehindert pass- und repassiren lassen, demselben auch zu sicherer und schläuniger fortkommung allen gueten befürderlichen willen erweißen, daß sind wir umb einen jeden standts gebühr nach hinwiderumb zuerkennen erbietig, die anzeiger aber vollziehen unseren gnedigisten willen [...]." - Spuren eines verlorenen Siegels, kleine Papierdurchbrüche in den Faltungen.
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Schröder, Hugo, Optiker (1834-1902).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 30. XI. 1878.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit zwei kleinen Handskizzen. An einen Dr. Lohr über die Herstellung eines optischen Gerätes: "[...] Am besten ist es die Richtung der Schlieren senkrecht zur Richtung der abzubildenden Theilstriche zu setzen [...]". - Hugo Schröder betrieb eine optische Werkstatt in Hamburg , wo er u. a. Objektive für Teleskope herstellte. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Schroetter von Kristelli, Leopold, Mediziner (1837-1908).
2 eigenh. Briefe mit U. Ebensee und Wien, 1880 und 1886.
(1+1=) 2 SS. Gr.-8vo bzw. qu-schmal-8vo. 1) An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Ihren Wunsch erfülle, bitte ich Sie nur bei Beurtheilung meines Wesens gütiger zu sein als bei jener meiner Schrift" (19. IV. 1880). - 2) An einen Wilhelm: "Empfange auch meine herzlichsten Jubiläums-Gratulationen!" (3. VIII. 1886). - Schroetter von Kristelli war Operationszögling bei Franz Schuh und Assistent bei Joseph Skoda an der I. Medizinischen Universitätsklinik, habilitierte sich 1869 und übernahm nach dem Tod Ludwig Tuercks 1870 die neuerrichtete Laryngologische Klinik und die erste Lehrkanzel für Laryngoskopie. Nach dem Tod Oppolzers erhielt er zunächst die provisorische Professur und später die Leitung der II. Medizinischen Universitätsklinik. Später leitete er bis zu seinem Tod die III. Medizinische Universitätsklinik. Mit besonderem Nachdruck setzte er sich für die Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke ein, u. a. der Heilanstalt Alland, die 1898 eröffnet wurde.
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Schroetter von Kristelli, Leopold, Mediziner (1837-1908).
Eigenh. Brief mit U. Ebensee, 14. IX. 1878.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nach einem Tage Abwesenheit und auch vielfacher Überlegung bin ich endlich in der Lage folgendes zu schreiben. Ich könnte Dienstag d. 17. d. um 1h8 m. von Attnang nach Zipf fahren dort also 1h33 m. eintreffen und müsste um 3h23 m wieder fort um um 9h50 in Wien zu sein. Bei anderer Eintheilung müsste entweder unnöthig die Nacht geopfert oder langer Aufenthalt in den Zwischenstationen gemacht, oder Wagen benützt werden [...]". - Schroetter von Kristelli war Operationszögling bei Franz Schuh und Assistent bei Joseph Skoda an der I. Medizinischen Universitätsklinik, habilitierte sich 1869 und übernahm nach dem Tod Ludwig Tuercks 1870 die neuerrichtete Laryngologische Klinik und die erste Lehrkanzel für Laryngoskopie. Nach dem Tod Oppolzers erhielt er zunächst die provisorische Professur und später die Leitung der II. Medizinischen Universitätsklinik. Später leitete er bis zu seinem Tod die III. Medizinische Universitätsklinik. Mit besonderem Nachdruck setzte er sich für die Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke ein, u. a. der Heilanstalt Alland, die 1898 eröffnet wurde. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Schroetter von Kristelli, Leopold, Mediziner (1837-1908).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. VIII. 1878.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bleibt bis September! Beste Wünsche für Euer Aller Wo[h]lsein! [...]". - Schroetter von Kristelli war Operationszögling bei Franz Schuh und Assistent bei Joseph Skoda an der I. Medizinischen Universitätsklinik, habilitierte sich 1869 und übernahm nach dem Tod Ludwig Tuercks 1870 die neuerrichtete Laryngologische Klinik und die erste Lehrkanzel für Laryngoskopie. Nach dem Tod Oppolzers erhielt er zunächst die provisorische Professur und später die Leitung der II. Medizinischen Universitätsklinik. Später leitete er bis zu seinem Tod die III. Medizinische Universitätsklinik. Mit besonderem Nachdruck setzte er sich für die Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke ein, u. a. der Heilanstalt Alland, die 1898 eröffnet wurde. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Schroetter von Kristelli, Leopold, Mediziner (1837-1908).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. VIII. 1878.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Bezug auf den Krampfhusten golgendes aufrichtige Glaubensbekenntnis: Meine Therapie ist gegen den [...] Keuchhusten ziemlich ohnmächtig und es stellt sich unter keiner Behandlung eine namhafte Abkürzung des Verlaufes heraus [...]". - Schroetter von Kristelli war Operationszögling bei Franz Schuh und Assistent bei Joseph Skoda an der I. Medizinischen Universitätsklinik, habilitierte sich 1869 und übernahm nach dem Tod Ludwig Tuercks 1870 die neuerrichtete Laryngologische Klinik und die erste Lehrkanzel für Laryngoskopie. Nach dem Tod Oppolzers erhielt er zunächst die provisorische Professur und später die Leitung der II. Medizinischen Universitätsklinik. Später leitete er bis zu seinem Tod die III. Medizinische Universitätsklinik. Mit besonderem Nachdruck setzte er sich für die Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke ein, u. a. der Heilanstalt Alland, die 1898 eröffnet wurde. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Schuh, Franz, Mediziner (1804-1865).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1¼ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Ich halte das Übel für eine durch vorausgegangene Entzündung bedingte Verhärtung des Zellgewandes mit Excoriationes in der Nabelgegend [...]". - Seit 1837 Primarius einer chirurgischen Abteilung am Allgemeinen Krankenhaus in Wien, führte Franz Schuh dort 1840 als einer der ersten eine erfolgreiche Herzbeutelpunktion und 1847 die erste Äthernarkose in Wien durch.
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Schulz, David, evangelischer Theologe (1779-1854).
Eigenh. Notizen mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to. "Vielleicht um mäßige Preise zu kaufen [es folgen fünf Titel] | Nachzufragen in alten Bibliotheken nach schon alten lat. Versionen der Bibel (besonders des N. Test.) [...] namentlich in Verona, Mayland, Vercelli, Brixen [...]". - Mit einem kleinen Einriß am unteren Rand.
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Schwarzenberg, Friedrich Fürst zu, Erzbischof von Salzburg und Prag, Kardinal (1809-1885).
Gedr. Rundschreiben mit eigenh. Schlußzeile und U. Prag, 25. XI. 1853.
1 S. Folio. Der Bruder von Felix Fürst zu Schwarzenberg wurde 1829 Domizellar und 1836 Erzbischof von Salzburg. Seit 1842 auch Kardinal, wurde er zur Jahrhundertmitte Erzbischof von Prag. Als einer der Führer der klerikalfeudalen Partei Böhmens wandte er sich gegen das Staatskirchentum und sprach sich unter dem Einfluß des Theologen und Philosophen Anton Günther gegen Syllabus und Unfehlbarkeitsdogma aus, das er nach der Verkündung durch die Beschlüsse des I. Vatikanums jedoch annahm. Vgl. BBKL XVII, s. v.
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Seeliger, Hugo Ritter von, Astronom (1849-1924).
3 eigenh. Briefe mit U. München, 1904 und 1914.
Zusammen (1¾+1½+4 =) 7¼ SS. auf 6 Bll. (8vo). An den Astronomen Gustav Müller: "Auf den beiliegenden Blättern habe ich einiges über die räumliche Vertheilung der Sterne aufgeschrieben. Ich weiß nun freilich nicht, ob das Aufgeschriebene in den Rahmen paßt, den sie der Stellarastronomie in der Neuauflage des Newcomb'schen Buches angewiesen haben u. zwar bin ich zweifelhaft sowohl in Bezug auf die Form als auch das Materielle des Inhalts. Ich erlaube mir deshalb zu proponiren, Sie möchten meine Zeilen in jeder Ihnen gut scheinenden Art benutzen oder auch ganz beiseite lassen u. bemerke ausdrücklich, daß ich nicht den mindesten Anspruch erhebe, in Ihrer freundlichen Aufforderung zu den beiliegenden Zeilen eine Verpflichtung auch zur Benutzung meines Beitrages zu erblicken [...]" (Br. v. 8. XII. 1904).
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Seidel, Ludwig Philipp von, Mathematiker und Astronom (1821-1896).
Eigenh. Brief mit U. München, 12. VII. 1885.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nachdem ich von Ihren ohne Zweifel sehr genauen Messungen [...] mir jetzt eingehender Kenntniß habe verschaffen können, muß ich bedauern, daß Sie, wie es scheint, nicht vor dem Beginn dieser Arbeit Einsicht von den denjenigen Acten unsrer Commission erhalten haben [...]". - Ludwig Philipp von Seidel "leistete wichtige Beiträge zur Analysis (Kettenbrüche, gleichmäßige Konvergenz von Funktionenreihen), zur Matrizenrechnung (Gauß-Seidel-Algorithmus zur Lösung von Gleichungssystemen) und zur Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Astronomie. 1855/56 formulierte er die Abbildungsfehlertheorie 3. Ordnung. Außerdem bestimmte Seidel den Brechungsindex verschiedener Stoffe und führte mit Carl August von Steinheil die ersten photometrischen Messungen an Sternen durch (1859-62). Seidel befaßte sich auch mit der Anwendung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Astronomie und der Medizin. Das nach Seidel benannte Seidelsche Gebiet ist jener Bereich um die optische Achse eines abbildenden optischen Systems, der an das paraxiale Gebiet anschließt" (DBE).
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Sénarmont, Henri de, French mineralogist and chemist (1808-1862).
Autograph letter signed ("H. de Sénarmont"). No place, [c. 1854].
Folio. 3 ff. In French, to James Dwight Dana, an American geologist and naturalist who published the fourth edition of his "System of Mineralogy" in 1854: "Forgive me if I haven't expressed my gratitude sooner [...] l am using the first free moment to tell you how much I enjoyed receiving the 4th edition of your excellent treatise on mineralogy [...] Each edition has added new perfections, and it is an immense piece of work added to other immense pieces of work. We have surely nothing [...] that compares to this vast and prodigal repertory where science is seen in its entirety and which arises every four years like a monument that marks each step forward of science. I do not know any other work that I can turn to to study the progress of our joint studies [...] I am equally obliged to you for sending me the sample of cordierite. I was able to extract a few pieces that were relatively pure and homogenous, and I am taking the liberty of sending you one of the small spheres I have had made of it [...] I have also examined with great interest the samples of clinochlore you sent me [...] M. [Alfred] Des Cloizeaux has been busy and he has just finished a big work on quartz. It gives a great many figures and many photographs, the only way to not let one's imagination take the place of reality. The symmetry attributed to the inner structure of certain crystals, e. g. amethyst, is only one particular case among many other more complicated modes [...] Pardon me, Sir, for going on like this. It is all to show you my delight to be having this exchange with you [...]" (transl.). Sénarmont did important research in crystallography. He was noted especially for his work on polarization and on the artificial formation of minerals. - First two sheets each have a tear in the upper right corner, but with no loss. A long letter with good scientific content in very good condition.
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[Senckenberg, Johann Christian] - Maittaire, Mich[el].
Annales Typographici ab artis inventae origine ad annum MD. [Bd. I]. Den Haag, Isaac Vaillant, 1719.
(12), 388, 32 SS. Mit gest. Frontispiz und gest. Titelvignette. Geglättetes Kalbsleder der Zeit mit reicher Rückenvergoldung und dreiseitigem Rotschnitt (Einband bestoßen und fleckig sowie etwas beschabt). 4to. Dabei, in uniformer Bindung und Erhaltung: Bde. II/1 und III/1 (von insgesamt 5 Teilbänden und 2 Supplementen). Ebda., 1722-25. Mit Frontispiz und 2 gest. Titelvignetten. (8), VIII, IV, 395, (1) SS. (12), 412 S. Erste Ausgabe dieses bedeutenden frühen Inkunabelverzeichnisses. Die hier vorliegenden Bände stammen aus dem Besitz des bedeutenden Frankfurter Mediziners, Naturforschers und Stifters Johann Christian Senckenberg (1707-72): Der erste Band enthält auf 3 Durchschussblättern in verschiedenen Oktavformaten (nach S. 100, 318 und 328) seine eigenhändigen, zusammen ca. 5 Seiten umfassenden bibliographischen Ergänzungen, außerdem Marginalien im Rand von S. 60, 64 und 319 (letztere ausführlich zur Schedelschen Weltchronik). Am Titelblatt findet sich sein eigenhändiger Besitzeintrag: "Ad Bibliothecam / J. C. Senckenberg, / Med. Dr. et Physici / Moeno-Frankof. / Ord. p". Am hinteren Vorsatzblatt findet sich der Kaufeintrag: "5 Tomi fl. 16 kr. 51". - Spuren von entfernten Exlibris auf den Deckelinnenseiten. Stellenweise etwas gebräunt. - "Der Frankfurter Arzt Johann Christian Senckenberg rief 1763 eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben. Teil dieser Stiftung war die Senckenbergische Bibliothek [...] Nach seiner Niederlassung betrieb er neben seiner Praxis systematisch den Aufbau einer eigenen Bücherei, in die er regelmäßig einen erheblichen Teil seiner Einnahmen steckte. Senckenberg kaufte nicht nur alle wesentlichen Neuerscheinungen seiner Zeit, sondern erwarb auch antiquarisch in großem Umfang ältere Werke. Gegen Ende seines Lebens verfügte er über nahezu 10.000 Bände überwiegend medizinisch-naturwissenschaftlicher Literatur [...] Eintragungen von seiner Hand lassen erkennen, daß die Bestände nach sachlichen Gesichtspunkten aufgestellt waren [...] Nach Senckenbergs Tod wurde der größte Teil der nichtmedizinischen und der nichtnaturwissenschaftlichen Literatur der Büchersammlung (ca. 6000 Bde) verkauft und mit dem erlösten Geld der medizinische Bestand systematisch ausgebaut" (Hdb. der histor. Buchbestände in Deutschland, hg. von Bernhard Fabian, Hildesheim 2003). - Autographen von Johann Christian Senckenberg sind sehr selten. Brunet III, 1328. Graesse IV, 347.
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Senger, Gerti, Moderatorin, Psychologin (geb. 1942).
Portraitfoto mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Seubert, Moritz August, botanist (1818-1878).
Autograph letter signed. Karlsruhe, 19 Dec. 1853.
4to. 4 pp. In German, to an unidentified recipient, thanking for some "interesting ornithological notes" and for a collection of hummingbirds, and apologizing for his late reply: he had been busy at Tübingen, and his wife had given birth.
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Seyrig, Henri, Archäologe (1895-1973).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen und Paraphe. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Henri Seyrig war Begründer und zwei Jahrzehnte lang Direktor des Archäologischen Instituts in Beirut; seine Tochter war die Schauspielerin Delphine Seyrig.
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Sidersky, Michael, Assyrologe (1894-1976).
3 eigenh. Briefe mit U. ("M. Sidersky"). London, 1929.
Zusammen (1+1+¾ =) 2¾ SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. An E. Bertrand, den Herausgeber des "Bulletin de la Socieìteì des sciences naturelles de Sane et Loire", zur Übersendung eines hier nicht beiliegenden Aufsatzes und betr. einiger Korrekturen desselben. - Teils etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren; der Br. v. 21. März mit einer alt montierten Visitenkarte Siderskys.
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Soemmerring, Samuel Thomas, German anatomist (1755-1830).
Autograph letter signed. Frankfurt, 1 Oct. 1803.
4to. 2 pp. Unpublished letter to Albrecht Georg Walch, director of the Schleusing grammar school, concerning the estate of Soemmering's late friend, the German writer Wilhelm Heinse, a former student of Walch's who had died in June. - Small collector's note on reverse.
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Sorel, Albert, historien notamment de la diplomate (1842-1906).
Lettre autographe signée. Paris, 29. V. 1904.
11/8p In-12 (13 lignes). Il écrit à Alfred de Foville car il n'a pu le rejoindre le samedi après la séance (de l'Académie Française?) car "voilà longtemps qu['il a] renoncé à diner en ville". - Ancienne collection de Foville.
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Sorgo, Josef, Mediziner (1869-1950).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. I. 1929.
1 S. 8vo. Bedankt sich bei der Adressatin für "die lieben Erinnerungszeichen an den teuren Dahingegangenen". - Josef Sorgo war von 1924 bis 1933 Abteilungsvorstand der II. Medizinischen Abteilung am Wilhelminenspital. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Wilhelminenspitals.
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Standhartner, Joseph, Leibarzt von Kaiserin Elisabeth (1818-1892).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 14. II. 1886.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den ehemaligen Wiener Bürgermeister Cajetan von Felder: "Gf. Beust leidet an Bronchitis, die mit Rücksicht auf seine Jahre (77!) eine ernsthaftere Erkrankung ist [...] Werde E. Excellenz Theilnahme heute noch mittheilen, da ich Nachmittags ihn besuche [...]". - Joseph Standhartner war als Primararzt am Wiener Allgemeinen Krankenhaus tätig und Leibarzt der Kaiserin. Der mit Wagner befreundete Mediziner gehörte 1872 zu den Mitunterzeichnern des Aufrufs zur Gründung des Wiener Akademischen Wagner-Vereins; von 1861 bis 1892 war Standhartner zudem Direktionsmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien . Seine Wohnung war ein Treffpunkt zahlreicher prominenter Musiker und Künstler.
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