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Lafite, Carl, Komponist (1872-1944), und Helene Lafite-Tuschek, Feuilletonistin (1879-1971).
Eigenh. Visitenkarte. O. O., "Pfingstsonntag 1923".
1 S. Visitkartenformat (95:57 mm). "Carl Lafite und [Helene Lafite-Tuschek (gedruckt)] haben sich über die frohe Botschaft von Herzen gefreut und beglückwünschen Sie lieber Herr Doktor u. Ihr Frauerl innigst. Alles Gute Ihnen!". - Carl und Helene Lafite heirateten 1915.
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Lafite, Carl und Helene, Komponist (1872-1944).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. II. 1929.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "[...] Herrn Schauspieler Hans Nelson empfehle ich Ihnen als erprobten Charakterdarsteller auf Wärmste. Vielleicht können Sie diese sehr verwendbare Kraft, die für alle möglichen Rollenschattierungen zu brauchen ist, im Ensemble beschäftigen [...]". - 1910 zählte Lafite zu den Begründern des Neuen Wiener Konservatoriums und war 1912-22 Generalsekretär der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. 1926 erhielt er den Professorentitel. Er galt als einer der besten Klavierbegleiter der Zeit. Seine Kompositionen (u. a. das Singspiel "Hannerl", 1918; mehrere Opern, Chorwerke und Lieder) lassen deutlich den Einfluß Franz Schuberts erkennen.
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Lagrange-Gerlach, Olga, Mezzosopranistin (1874-1949).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Pasing (München), 29. IX. 1909].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An einen Architekten und dessen Gattin mit einer Einladung zu einem Konzert am 1. Oktober. - Olga Lagrange-Gerlach hatte 1898/99 am Stadttheater von Innsbruck debütiert und war anschließend im Theater von Meran und am Gärtnerplatztheater in München zu hören gewesen. 1904 den Konzertmeister und Dirigenten Max Lagrange ehelichend, gab sie 1907 ihre Karriere weitgehend auf, erschien aber in den Anfang der zwanziger Jahre nochmals am Theater am Gärtnerplatz in München, wo sie jetzt Partien aus dem Fach der Komischen Alten übernahm. In ihrem Repertoire fanden sich viele Rollen aus dem Bereich der französischen wie der klassischen Wiener Operette, unter denen die Czipra im "Zigeunerbarorn" von JohannStrauß ihre große Glanzrolle war. - Bie Bildseite mit einem Portrait ihres Gatten.
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Lalewicz, Georg von, Musiker (1876-1951).
Eigenh. Brief mit U. Budweis, 16. X. 1910.
1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. Qu.-8vo. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Entzückt von meinem gestrigen Erfolge hier fühle ich mich verpflichtet, Ihnen für die beiden geliehenen Prachtflügel herzlichst zu danken. Desgleichen danke ich Ihnen im vorhinein für das freundliche Anerbieten eines Flügels für Lemberg [...]".
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Lamm, Max, Pianist und Pädagoge (1907-1991).
Eigenh. Brief mit U. Mariazell, 26. III. 1936.
1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Habe an Stelle eines Berichts Ihre liebe Karte selbst meinem Onkel nach B. eingesandt und ihn noch ausdrücklich gebeten, Ihnen gleich zu antworten. Hoffe also, dass Ihre Wünsche baldmöglichst erfüllt sein werden. Freue mich aufrichtig auf ein frohes Wiedersehen im Herbst, werde mich nach meiner Rückkehr höflichst melden […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotels Gösing.
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Lamond, Frederic, Pianist und Komponist (1868-1948).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 21. IV. 1898.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Klavierbauer Ludwig Bösendorfer mit der Anfrage, ob er ihm bei der Vermittlung von Konzertauftritten, die er während eines 14tägigen Aufenthalts in Österreich bestreiten möchte, behilflich sein könnte.
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Landi, Camilla, Sängerin (geb. 1866).
Eigenh. Albumblatt mit U. St. Gallen, 13. XII. 1897.
1 S. Qu.-8vo. Camilla Landi konzertierte in den 1880er und frühen 1890er Jahren äußerst erfolgreich mit dem Orchestre Lamoureux.
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Landouzy, Lise, soprane de l'Opéra comique (1861-1943).
C.A.S. S. l. n. d.
2 lignes. Elle adresse ses "bien sincères remerciments" à Charles Vincens certainement. La carte est au nom de Madame Fernand Landouzy mais elle signe bien Lise Landouzy. - Ancienne collection Charles Vincens.
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Landshoff, Ludwig, Musikwissenschaftler und Dirigent (1874-1941).
Eigenh. Brief mit U. München, 14. I. 1902.
7 SS. 4to. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Besten Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Es freut mich sehr, dass Sie im Kunstwart einiges über Zumsteg zu schreiben gedenken. Wegen des Buches bitte ich um Nachsicht. Ich kann selbst nichts zu seiner Empfehlung sagen. Es war meine Doktorarbeit (München bei Prof. Sandberger), das mag manches Unverdauliche darin entschuldigen. Es hat seitdem in seiner jetzigen Gestalt zwei Jahre in meinem Schreibtisch gelegen, und ich konnte mich nicht entschließen, es auf dem eingeschlagenen Wege zu beenden. Doch behalte ich mir vor, in reiferen Jahren ein vielleicht weniger umfangreiches, aber hoffentlich desto mehr lesbares Buch über Zumsteg zu schreiben. Dagegen möchte ich Ihnen die Liedersammlung recht ans Herz legen. Ich halte einen großen Teil von Zumstegs Liedern für geradezu klassische Meisterweke und ich werde, je öfter ich sie durchsinge, desto mehr in dieser Meinung bestärkt […]. Am 27. Januar ist die hundertste Wiederkehr von Zumstegs Todestag und ich möchte Sie bitten, bei dieser Gelegenheit recht nachdrücklich auf des Meisters Lieder zu verweisen. Ich halte gerade die jetzige Zeit für eine Wiederaufnahme der Zumsteegschen Lieder für äußerst günstig [...]". - Landshoff wurde er 1900 bei Adolf Sandberger mit einer Arbeit über den württembergischen Liederkomponisten Johann Rudolph Zumsteeg (1902) in München promoviert. Anschließend wirkte er als Operndirigent in verschiedenen deutschen Städten und 1918 übernahm er die Leitung des Münchener Bach-Vereins bis zu dessen Auflösung 1928.
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Lange, Fritz, Komponist (1873-1933).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. VI. o. J.
4 SS. 8vo. Beiliegend eh. adr. Umschlag. Vereinbart ein Treffen mit der Pianistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952). - Nach dem Besuch der Wiener Lehrerbildungsanstalt und dem Studium der Musik an der Klavierschule Horak sowie als Schüler Anton Bruckners am Konservatorium war Fritz Lange seit 1892 als Lehrer im Dienst der Stadt Wien tätig.
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Lange, Fritz, Komponist (1873-1933).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An die Schriftstellerin Anny von Newald-Grasse (1875-1952): "Für Ihre sehr lieben Zeilen nochmals herzlichst dankend, gestatte ich mir die Adresse Freund Wegmanns - die ich erst gestern erfuhr, mitzutheilen: Kaplan H. Wegemann in Irschen […]". - Nach dem Besuch der Wiener Lehrerbildungsanstalt und dem Studium der Musik an der Klavierschule Horak sowie als Schüler Anton Bruckners am Konservatorium war Fritz Lange seit 1892 als Lehrer im Dienst der Stadt Wien tätig.
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Lange, Fritz, Komponist (1873-1933).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 12. VI. 1922.
80 x 110 mm. "Fräulein Emilie Schaup zur freundlichen Erinnerung".
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Langer, Ferdinand, Komponist und Kapellmeister (1839-1905).
Eigenh. Brief mit U. Mannheim, 8. II. 1882.
2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Musikdirektor des Oratorienchors Pforzheim Theodor Mohr (1826-1903): "Lieber Freund Mohr! Leider kann ich Dir die Musik zu der Offenbachschen Operette nicht verschaffen. Wir haben dieselbe wohl hier auf dem Repertoire, dürfen aber nach den streng gehandhabten Reichsschutzgesetzen nichts herleihen, worauf noch Autorenrecht ruht [...]". - Nach der musikalischen Ausbildung erhielt Ferdinand Langer eine Anstellung als Cellist am Mannheimer Hoftheater, war seit 1874 Dirigent verschiedener Vereine und kehrte 1877 als zweiter Kapellmeister an das Mannheimer Hoftheater zurück. Er komponierte u. a. die Opern "Dornröschen" (1873), "Murillo" (1887) und "Der Pfeifer von Haardt" (1894), die erfolgreich aufgeführt wurden.
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Langhans, Wilhelm, Musiker und Schriftsteller (1832-1892).
Eigenh. Brief mit U. Worcester, 7. IX. 1887.
2 SS. 8vo. "Falls Sie glauben dass es Ihre Leser interessiert, etwas von meinem musikalischen Erlebnissen in Schottland und beim hiesigen, zum Theil höchst bemerkenswerthen Musikfest zu erfahren, so stelle ich mich Ihnen zur Verfügung. Es würden einige Artikel werden, die jedenfalls im Laufe des October erscheinen müssten, weil sich später der lokale Stoff zu sehr häufen würde […]".
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Lassen, Eduard, Komponist und Dirigent (1830-1904).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. ("Prof. Lassen"). Wien, 2. V. 1897.
1 S. Visitkartenformat. Zwei Takte für Klavier mit unterlegtem Text "O! mein Liebster ich erfass es nicht". - Der aus Kopenhagen stammende Musiker war in Weimar mit Franz Liszt bekannt geworden und hatte 1858 dessen Nachfolge als Hofkapellmeister angetreten. "In den folgenden 37Jahren dirigierte Lassen u. a. die Uraufführung von Camille Saint-Saëns’ Oper 'Samson und Dalila'. Als Komponist gewann er vor allem mit Liedern für eine Singstimme mit Klavierbegleitung internationale Anerkennung. Seine Bühnenmusik zu Goethes 'Faust' (1876) in Weimar trug ihm lokalen Ruhm ein" (DBE).
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Lassen, Eduard, Komponist und Dirigent (1830-1904).
Eigenh. Postkarte mit U. Weimar, 26. VI. 1903.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Musikverleger Otto Junne (geb. 1854) in Brüssel: "Ich verlasse Weimar nächsten Donnerstag, treibe mich ungefähr 14 Tage am Rhein herum, reise dann nach Paris wo ich wohl auch 14 Tage bleiben werde und treffe erst Anfang August in Brüssel ein. Hoffentlich sind Sie dann noch da. […]". - Lassen studierte in Brüssel Klavier, Komposition und Dirigieren und reiste 1851 mit einem belgischen Stipendium nach Italien und Deutschland. In Weimar lernte er Franz von Liszt kennen und trat 1858 dessen Nachfolge als Hofkapellmeister an. In den folgenden 37 Jahren dirigierte Lassen u. a. die Uraufführung von Camille Saint-Saëns' Oper "Samson und Dalila".
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Lauska, Franz Seraphin, pianist (1764-1825).
Autograph letter signed. Berlin, 1823.
4to. 2 pp. To an unnamed addressee, recommending the music director Beuller, who plays the piano "remarkably well" (transl.). - Folded and browned.
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Lazarus, Gustav, Musiker und Komponist (1861-1920).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 3. V. 1898.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr werther Brief vom 30. pto ist mir zugekommen & sehe ich Ihren eventl. freundlichen Vorschlägen gerne entgegen. Eine 1 aktige Oper von mir 'Mandanika', Text von Jul. Freund ist momentan im Drucke & hoffe ich, dass die erste Aufführung in k. Saison stattfindet. Fällt dieselbe günstig aus, so werde ich in der angenehmen Lage sein können, einen bestimmten Betrag für alle Rechte an den eventl. von Ihnen gütigst zu liefernden Text zu zalen, einstweilen jedoch möchte ich den erg. Vorschlag machen, die Tantiemen zu theilen, (2/3 & 1/3) denn die Arbeit für den Componisten ist am Ende doch eine unendlich viel größere & mühevollere, als die für den Dichter. Ueber diese Angelegenheit können wir noch später correspondieren & ich hege die feste Ueberzeugung, dass dieselbe zu beiderseitigen Zufriedenheit gelöst werden wird […]". - Lazarus wurde er 1887 Lehrer am Scharwenka-Konservatorium in Berlin, dessen Leitung er 1889 übernahm. Er unterrichtete Klavier, Theorie und Chorgesang. Er besaß nicht nur als Pädagoge einen hervorragenden Ruf, sondern war auch ein bekannter Klaviervirtuose. Konzertreisen führten ihn bis nach Konstantinopel. Die Oper "Mandanika" (konzipiert nach einer indischen Sage) wurde 1899 in Elberfeld uraufgeführt.
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Lazzari, Silvio, Komponist (1857-1944).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 14. XII. 1898.
4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Sie erlauben wohl, dass ich Sie so anspreche, denn nur gestützt auf die Ueberzeugung, dass auch Sie mich als Ihren Freund ansehen, kann ich mir gestatten, Sie um Rat und Beistand zu ersuchen in der wichtigsten Angelegenheit die es für einen Tonsetzer gibt: d. h. in der Wahl eines Opernstoffes. Schon in Prag theilte ich Ihnen meine Verlegenheit diesbez. mit, seitdem habe ich unablässig nach etwas für mein Temperament passendes gesucht, ohne etwas 'originales' auftreiben zu können. So muss ich mich dann, wenn ich meine Zeit nicht vertrödeln will, an schon bestehenden Stoffen halten und möchte mir, bevor ich die Wahl treffe, Ihre Meinung einholen. Bitte sprechen Sie mir offen Ihre Bedenken aus, es ist besser, dass ich dieselben vorher, als post festum höre. Folgende dramatische Werke und Stoffe habe ich in Erwägung gezogen: 1. Die versunkene Glocke / 2. Till Eulenspiegel / 3. Jakuntala / 4. Hero und Leander / 5. Der Kaufmann von Venedig. No 1 zöge mich besonders an, allein man sagt mir, dass Hauptmann ein schwer zugänglicher Mann sei und dann hat das Werk so viel Erfolg gehabt ohne Musik, dass es vielleicht gefährlich ist, sich dran zu wagen. No 2 hat den Nachtheil, episch zu sein. Die Charakteristik Tills entwickelt sich langsam, nach und nach und dürfte dramatisch schwer zu gestalten sein. Natürlich würde ich da nicht den deutschen Till wählen, der nur eine Art Spassvogel ist, sondern den vlämischen, den Vater des deutschen, welcher eine grosse Rolle spielte im Befreiungskampfe der Niederlande gegen Philipp II. und dem Herzog von Alba. Was No 3 und 4 betrifft, so sind es schon bestehende Opernstoffe, so viel ich weiss. Am liebsten hätte ich, wie schon gesagt, einen originalen Stoff gehabt, aber woher? Es ist ein Kreuz! […]". - Lazzari erhielt seit 1863 Violin-Unterricht; bereits mit acht Jahren trat er in den Bozener Sinfoniekonzerten auf. Im März 1882 ging er nach Paris und trat 1883/84 in die Klasse Guirauds am Konservatorium ein. Am 17. März 1888 brachte die Société Nationale Lazzaris Streichquartett zur Aufführung, das der Wiederbelebung der Kammermusik. in Frankreich den Weg ebnete. Vergeblich versuchte er jedoch, sein erstes Bühnenwerk, Armor, in der Monnaie in Brüssel zur Auff. zu bringen. 1898 besuchte er Humperdinck am Rhein, ging dann nach München und Prag, wo Angelo Neumann auf Anraten des Dirigenten F. Schalk Armor annahm und erfolgreich aufführte (vgl. MGG VIII, 403f.).
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Lazzari, Virgilio, Bassist (1887-1953).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 170 x 115 mm.
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Le Sueur, Jean-François, französischer Komponist (1760-1837).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 9. IX. 1819.
1 S. 4to. "Mon cher Monsieur Moron, un picard d'Abbeville (nommé M. Acker) qui a une fort bonne voix de basse, vient de me venir trouver désirant beaucoup d'étudier à votre Ecole. C'est un tout jeune homme, d'une trés bonne conduite et dont ou m'a donne des bons renseignements. Je ne veut pas préjuger votre jugement, mais il me semble qu'il […]". - Der spätere Musikdirektor der kaiserlichen Kapelle Napoleons erhielt seine musikalische Ausbildung an der Sängerschule der Kathedrale zu Abbeville (vgl. MGG VIII, 670f.).
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Lecocq, Charles, französischer Komponist (1832-1918).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 31. I. 1874.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Je ne veux pas tarder d'avantage à vous remercier de l'envoi que vous me faites de vos photographies. En voyant les physionomies si spirituelles de vos acteurs et celles si charmantes de vos actrices, je regrette plus de n'avais pu assister aux représentations de Vienne. Faites de ma parte toux pour les dédicaces aimables et flatteuses dont ils ont accompagnés leurs portraits, et exprimez leur mon riche désir de travailler de nouveau pour de si dignes interprètes [...]".
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Lederer, Victor, Musikschriftsteller (1881-1944).
Ms. Brief mit eigenh. U. Leipzig, 1. V. 1906.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Kl.-Folio. Äußert seinen Dank gegenüber einem namentlich nicht genannten Doktor für eine Kritik: "[...] Es ist nicht Eitelkeit oder Selbstgefälligkeit, welche mir Ihre Kritik so wert voll macht und mich auf sie stolz sein lässt, es ist in erster Reihe das ethisch erhebende Moment, dass ich einen Beurteiler gefunden, der mit ehrlichster Überzeugung das Wahre um seiner selbst Willen emporzuhalten als seine Aufgabe betrachtet [...]".
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Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], O. D.
1 S. Qu.-8vo. "Liebster Toni! Der Brief an Fricsay [d. i. Ferenc Fricsay, 1914-63?] ist abgegangen. Werde dir noch Telefonieren damit wir zusammenkommen können. Vorderhand kann ich an keine Abreise denken […] ". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. und Adresse. O. O. u. D.
1 S. Mit eh. Adresse. An einen Herrn Richard Stern in Wien. Die signierte Bildseite zeigt eine Portraitphotographie Lehárs.
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Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).
Visitenkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 55 x 95 mm.
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Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 64 x 107 mm. "Herzlichen Dank für die liebe Gratulation […]". - Mit Lehárs gedr. Wiener Adresse.
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Lehmann, Eduard, Komponist und Schriftsteller (1812-1848).
Eigenh. Brief mit U. Mannheim, 15. IV. 1842.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Darmstadt: "Meinem Versprechen gemäß beehre ich mich Ihnen die Anzeige zu machen, daß nächsten Mittwoch den 20. April Franz Lachner's 'Catharina Cornaro' hier zum ersten Male zur Aufführung kommt [...]". - Etwas fleckig und angestaubt und mit kleinen Randläsuren; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.
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Lehmann, Lilli, Opernsängerin und Gesangspädagogin (1848-1929).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug verso. O. O., 1913.
Qu.-8vo. Die Bildseite zeigt die Sopranistin neben einer Kuh.
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Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).
5 (3 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit U. und 1 eh. Bildpostkarte mit U. Meist Santa Barbara bzw. Wien, 1964 bis 1975.
Zusammen 6½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to und 8vo. Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Wiener Rechtsanwalt Anton Odelga, der zahlreiche Opernaufnahmen und Sängerartikel publizierte: "... Ich wollte Ihnen persönlich danken für das Buch, das Sie mit so unendlich vieler Mühe zusammengestellt haben. Im Durchblättern schon sehe ich, wieviel ich vergessen hatte! Diese Aufzeichnungen sind auch praktisch wertvoll für mich: ich schreibe momentan 'lose Erinnerungen' (Memories at random) [...]" (28. V. 1964). - "[...] Glauben Sie bitte nicht, dass meine Einladung für Hella Müller eine ganz selbstlose ist: ich brauche wirklich sehr viel Hilfe, und habe das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden, indem ich Hella einlud, anstatt jemanden für die Zeit zu engagieren. Ich habe keine Ahnung, wieso diese Rosenkavalieraufnahme im Umlauf ist. Ich habe einmal ein kurzes Stück davon gehört, und bin sicher, dass ich damals nicht die Marschallin gesungen habe; ich nehme an, dass ich damals abgesagt hatte und jemand anderer üfr mich eingesprungen war [...]" (3. III. 1971). - "[...] Dei arme Hella haette rechtzeitig den Mut zu einer Operation haben sollen; vielleicht haette es ihr Leben verlaengert. Ich habe noch immer sehr viele Verbindungen mit Wien - es war doch die schoenste Zeit meines Lebens, die ich dort verbracht habe - und es war und ist - meine richtige Heimat. Ich lebe hier in Kalifornien in Zufriedenheit aber was soll man mit 87 Jahren noch vom Leben erwarten? [...]" (17. IV. 1975). - Die Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).
5 (3 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit U. und 1 eh. Postkarte mit U. Wien, New York und Hinterbrühl, 1922 bis 1936.
Zusammen 10 SS. auf 8 Bll. Verschiedene Formate. Mit 4 (2 eh. und 2 ms. adr.) Kuverts. An die Gesangspädagogin und Komponistin Maria Brossement (1866-1956): "Nun finde ich vor lauter Laufereien um die umständlichen Paßvisa kaum noch Zeit, mich persönlich verabschieden zu können. Ich fahre jetzt nach Berlin, dann über Genua nach Süd-Amerika und bin im Herbst, so Gott will, zurück. Und - hoffentlich! - wird dann alles anders sein und ich endlich vereinigt mit dem Mann, zu dem ich gehöre und von dem mich werde innerlich noch äußerlich etwas zu trennen imstande ist [...]" (Wien, 10. I. [1922]; besagter Mann ist ihr späterer Ehemann, der Kavallerieoffizier und Bankier Otto Krause-Jakobowitz). - "Was denken Sie nur von mir, daß ich garnicht zur Stunde komme! Aber ich habe mich so in Hamburg überanstrengt, daß erst gestern Doktor Ebstein mich als 'gesund entließ'. Die ganze Zeit über war ich bei ihm in Behandlung, habe nur einmal mit Mühe die Butterfly gesungen und sofort die Folgen zu tragen gehabt, indem meine Stimmbänder gegen jede Gewaltarbeit protestierten. Da will man immer Geld verdienen und möglichst viele Gastspiele absolvieren - aber was hat es für einen Zweck? Zuviel kann man eben nicht leisten. Morgen habe ich Barbier von Bagdad [...]" ([Wien, um 1921/22). - Ein Brief mit kleinem Randeinriß, sonst gut erhalten.
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Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Santa Barbara, 19. III. 1959.
1 S. 4to. An eine Frau Puteani: "Es tut mir sehr leid, dass ich Ihren Wunsch nicht erfüllen kann: ich besitze die Platte nicht. Ich würde sie Ihnen mit grösstem Vergnügen hier auf tape aufnehmen lassen. Schade! [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Lehmann, Lotte, Sopranistin (1888-1976).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wohl Santa Barbara, 3. IX. 1946.
¾ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert An Etelke Nestlbichler in Milwaukee: "[...] I have heard in the meantime from Anny Benkoe and am very that she has had so much disappointment in her life. Did you by any chance also meet Marie, who lives with her now? She was for fifteen or sixteen years my personal maid in Vienna, and I hope very much she will come over here and stay with us. We could need her very much [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Leichtentritt, Hugo, Musikwissenschaftler und Komponist (1874-1951).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 2. X. 1904.
1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Sehr geehrter Herr Doktor! Sie hatten im August eine Anfrage an mich gesandt betreffend eventuelle Mitarbeiterschaft am Kunstwart. Ihr Brief erreichte mich erst nach längerer Zeit in Rom, und ich habe von da aus zustimmenden Bescheid an Sie gesendet. Ich erwähne diese Thatsache nochmals, weil es bei den italienischen Postverhältnissen nicht sicher ist, ob meine Nachricht Sie erreicht hat, oder ob etwa eine Mittheilung von Ihnen an mich ihr Ziel nicht verfehlt hat. Die Saison hat hier schon mit vollem Dampf eingesetzt. Sie werden es also wohl nicht als Aufdringlochkeit betrachten, wenn ich Sie bitte mir mitzuteilen, ob Sie meine Nachricht empfangen haben [...]". - Der breit gebildete Leichtentritt, ausgebildet in den USA, in Paris und Berlin, schrieb für die "Allgemeine Musik-Zeitung", "Die Musik", die "Vossische Zeitung" und viele andere Periodika. 1933 in die Emigration gezwungen, ging er an die Universität Harvard. Seine außerordentlich gründlichen Werke zur Motette und zur musikalischen Formenlehre galten lange als Standardwerke (vgl. New Grove X, 628f.).
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Leitert, Johann Georg, Pianist (1852-1901).
Eigenh. Brief mit U. Rom, 12. V. 1870.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Meinen verbindlichsten, innigsten Dank für die liebenswürdige Hersendung der sechshändigen Stücke. Dürfte ich Sie nochmals höflichst bitten, mir für inliegende zehn Gulden östr. Währung folgende Piecen zu sechs Händen unter Kreuzband zu schicken? Sie würden mir dadurch eine große Gefälligkeit erweisen. 1. Ouverture zu Don Juan von Mozart; 2. Ouverture zu Figaro's Hochzeit; 3. Existiert nichts [von] Beethoven und Mendelssohn, was sechshändig arrangiert ist? Wenn etwas erschienen ist, so bitte ich dringend darum […]".
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Lenya, Lotte, Schauspielerin und Sängerin (1898-1981).
Ms. Brief mit eigenh. U. New York, 30. V. 1975.
½ S. 4to. An Warren Lyons von Koontz & Lyons Productions: "[...] You may add my name to your committee list, whereby I specifically request of you that this means no further involvement for me except the sole purpose specified in your letter: to pay tribute to Ira Gershwin [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Leser, Robert, Sänger und Schauspieler (1810-1882).
Brief mit eigenh. U. sowie ca. 30 weiteren U. von Bühnenkümstlern. Frankfurt a. M., 25. II. 1864.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) mit einer Gratulation zu dessen 40jährigem Bühnenjubiläum: "Die unterzeichneten Mitglieder des hiesigen Stadttheaters gratulieren Dir von Herzen zu Deinem 40 jährigen Künstler-Jubiläum. Deinem ersten Auftreten am Wiener Hofoperntheater als 'Joconde' in der gleichnamigen Oper, wohnte ich bei [...] Da war ich schon als Waldhornist im Orchester angestellt. Ich bin also hier wohl der Älteste Deiner Bekannten, und erlaube mir deshalb mich zuerst zu unterschreiben [...]". - Es folgen über 30 weitere Unterschriften des Kapellmeisters Georg Goltermann (1824-1898), von Paul Josef Hysel, Karl Pichler, von Kaminski, Julius Burger, Alexis Müller, Robert Lanius, Adam Diehl, Erni Schneider, Anton Roll, Albert Lebrun, Otto Stotz, Auguste Lauber-Versing, Paul Zademack, Eichberg, Theo Vollmer, Maria Bartelmann, C. Heussenstamm, Röhrig, Maria Meyer, Viktor Moritz, Luise Wolff, Auguste Geisthardt, Antonie Berl, Toni Labitzky, Wilhelm Dettmer, Georg Müller, Lina Wallbach, E. Oppenheimer, v. Hassel etc. - Etwas angestaubt und fleckig sowie mit stärkeren Randschäden.
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Lessmann, Otto, Komponist und Musikkritiker (1844-1918).
Eigenh. Brief mit U. Berlin-Charlottenburg, 18. I. 1897.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Allgemeinen Musik-Zeitung". "Sehr geehrter Hr. Doktor! Von Ihnen erfahre ich zuerst von einem Konflikt [Felix] Weingartner's mit Bayreuth. Ich kenne W. lange Zeit, doch niemals hat er mir eine Andeutung über einen 'Konflikt' mit Bayreuth macht, wenn Sie nicht eben Bayreuth mit Siegfried Wagner identifizieren wollen. Der jüngere Mann hat W. in der That einmal gründlich abgeführt, als derselbe sich eine ihm nicht zustehende hochmüthige u. absprechende Äußerung über Berlioz als Kunsterscheinung herausnahm. Ein weiterer persönlich W. angehender Vorfall wäre, daß W. Frau Wagner [...] auf einen thatsächlichen [...] Irrthum aufmerksam machte. Das ist Alles, was ich weiß, u. das scheint mit doch nicht ausreichend, um daraufhin die Objektivität W's Bayreuth gegenüber zu bezweifeln oder zu verdächtigen [...]". - Leßmann kam mit 18 Jahren nach Berlin, wo er Schüler von Hans v. Bülow wurde. Seit der Gründung des Klindworth- Scharwenka-Konservatoriums Berlin im Jahre 1881 wirkte er lange Zeit als Dozent für Musikwissenschaft, außerdem oblag ihm die Leitung der Klavierklassen. Ab demselben Jahr leitete Leßmann auch die "Allgemeine Deutsche Musikzeitung", der er auch nach 1885, nach deren Umstrukturierung zur "Allgemeinen Musikzeitung", als Chefredakteur vorstand.
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Lewicki, Ernst, Musikhistoriker (1863-1937).
Eigenh. Brief mit U. Plauen bei Dresden, 8. II. 1902.
2 SS. Folio. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. "Sehr geehrter Herr! Ihre so zeitgemäße und sympathische im Kunstwart gegebene Anregung zur Pflege des musik. 'bunten Theaters' giebt mir Veranlassung, Ihnen zu Ihrer gefl. Benutzung ein kleines Verzeichniß von mir bekannten klassischen (hauptsächlich Mozartschen) Stücken mitzutheilen, welche für den genannten Zweck sehr passend sind. Ich habe bei Mozart auch solche Intrumentalstücke mit aufgenommen, welche vermöge ihrer aparten Instrumentirung (neben ihrem Inhalt) Interesse erwecken können [...]." - Lewicki, Professor für Kraftmaschinen an der TH Dresden, forschte und publizierte neben seiner Tätigkeit als Techniker auch umfangreich zu Mozart. Er war Mitgründer des 1896 ins Leben gerufenen und noch heute bestehenden "Mozart-Vereins zu Dresden". - Teils etwas gebräunt bzw. angestaubt; brüchig und mit kl. Randeinrissen.
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Lewy, Richard, Hornist und Gesangslehrer (1827-1883).
Quittung mit U. Wien, 28. IX. 1869.
½ S. 4to. Bestätigung einer Vorauszahlung. - Richard Lewy war Mitglied des Wiener Hofopernorchesters und als Operninspektor und Regisseur tätig.
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Liebe, Ludwig, Komponist (1819-1900).
Eigenh. Musikzitat mit U. Konstanz, 20. XI. 1883.
1 S. 8vo. Ein Notenzitat "zum freundlichen Andenken [...]".
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Liebermann, Rolf, Komponist (1910-1999).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
147:103 mm. Portrait en face in S/W.
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Liebling, Georg, Pianist und Komponist (1865-1947).
Eigenh. Brief mit U. London, 24. III. 1901.
4 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Darf ich mich Ihnen in Erinnerung rufen? Ich stand s. Z. (1896-1897) von Berlin aus mit Ihrer Musikzeitung in Verbindung! - Seit Oct. 97 lebe ich in London, habe in England überall mit Erfolg concertiert, bin seit 1898 Professor an der 'Guildhall School of Music' und fange jetzt wieder an meinen Namen auf dem Continent wieder aufzufrischen! - Im Jänner waren es 4 Jahre, seit jener unglücklichen Affaire mit dem Kritiker L. in Berlin, der mich in unberechtigter Weise am Morgen meines Concerts in einem Journal insultiert hatte! - Wie Sie hoffentlich wissen, hat mich der Kaiser zum Schluß begnadigt […]. Das Merkwürdige an meiner Carriere ist nun Folgendes: Mein Compositionstalent hat sich seit Berlin so entwickelt, dass viele bedeutende Kritiker mir die größte Zukunft als ‚Componist' prognosticieren. Ich höre & lese viel über Sie und Ihre Betätigung als Protector jüngerer Componisten, dass ich Sie gern für meine Werke interessieren, d. h. Ihr w. Interesse für dieselben gewinnen möchte! […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Georg Liebling trat 1884 erstmals öffentlich als Pianist auf und wurde anschließend als Lehrer an das Kullaksche Konservatorium in Berlin berufen. Er wurde 1890 herzoglicher Hofpianist in Coburg, nach einem Auftritt vor der englischen Königin 1898 Dozent an der Guildhall-Musikschule in London.
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Liebstöckl, Hans, Musikschriftsteller (1872-1934).
Eigenh. Brief mit U. Prag, Dezember 1894.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Bedankt sich bei dem Musikkritiker und Librettisten Richard Batka für die Beurteilung eines seiner Werke: "Ich wusste es ja, dass Sie mein Stück verstehen würden. Daß es psychologische Mängel hat, ist mir klar, ich bitte Sie mich, solche ganz schonungslos hervorzuheben, wenn Sie sie finden [...]".
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Lind-Goldschmidt, Jenny, Swedish singer (1820-1887).
Autograph letter signed. London, 12 July 1878.
8vo. 4 pp. on bifolium. In Swedish, to a "Lotte". - Some minor spots. Together with a letter from her husband Otto Goldschmidt (1829-1907) to the publishing house of List & Franke, asking to send the orchestra part of Robert Schumann's "Requiem für Mignon". - Provenance: Castle Skottorp. Previously Bukowski's, November 26, 1892, no. 578.
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Linda (eig. Babitsch), Bertha, Primaballerina (1850-1928) und zweite Gattin von Hans Makart.
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung. Wien, 1877.
167:110 mm. Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier Victor Angerer, Wien. Die Verso-Seite mit eh. Widmung an Masaniello Müller.
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Lindner, August, Cellist (1820-1878).
Autograph letter signed. Hannover, 27 Nov. 1866.
8vo. 2½ pp. on bifolium. To an unnamed addressee, on organizing and announcing his concert.
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Lindpaintner, Peter Joseph von, composer and conductor (1791-1856).
Autograph letter signed. Stuttgart, 13 May 1836.
4to. 1 p. To an unnamed addressee, sending an "Italian epistle" and promising to keep the full score ready when his addressee will require it. - Born in Koblenz as the son of a tenor, Lindpaintner studied under Peter Winter and Joseph Graetz. His best known opera "Der Vampyr" has similarities with Weber's "Der Freischütz" and the later operas of Richard Wagner. - Somewhat wrinkled, and some damage to edges.
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Lipsius, Marie, Musikhistorikerin (1837-1927).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 16. X. 1907.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. adress. Umschlag. An Anna von Newald-Grasse: "Anbei sende ich Ihnen das eben erschienene Oktoberheft der 'Mtteilungen' meines Verlegers Breitkopf u. Härtel, das einen Artikel über mich enthält, durch den sie mich im Bunde mit der mit persönlich unbekannten Frl. Anna Morsch überraschten [...] Ein Verzeichnis meiner Werke findet sich dem Artikel angefügt, auch einiges in diesem berichtigt u. ergänzt. Ich glaube Sie erhalten damit, was Sie wünschen [...]". Beiliegend das erwähnte Heft mit den angesprochenen eh. Korrekturen und Ergänzungen der Biographierten.
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Liszt, Franz, Austro-Hungarian composer (1811-1886).
14 autograph letter fragments, written in French and German, partly signed "FL". No place, c.1870s.
8vo. 9 ff. Draft letters that for the greater part do not have an identifiable correpondent and that show a lot of cancellations. Amongst other things Liszt speaks about attacs on his person: "Before reading. (to Mme P.) I have not yet read the recollections in question; but from what has come back to me from it, the author enjoys to make me just as ridiculous as detestable. [...] to some scandals I would not know what to oppose but tacit decency that does not entrap me at all and leaves others the burden of their debasement. [...] one or the other [has] previously written to me numerous letters of excitement about the nobility of my character and the straightness of my feelings. Concerning this, I will not deny at all and I will continue to ascribe to them their remarkbale and brilliant talents of Artists, writers and inventors, fully regretting that they so strongly turn them against my poor person (page no. 1). The sesond page can be identified as a draft letter to the Hungarian Nobleman Albert Apponyi (1846-1933), to whom Liszt writes about the Academy of Music in Budapest, his interest in Hungarian art and his desire to be useful for his country: "at the chamber of deputies the said academy would be useful to emphasize art in Hungary; [...] Can one not take into account similar precendents now and set back when one is concerned with going forward? I cannot and I position myself in your view as wisely as favourably. Despite of the difficulties of a situation confused by different obsessions and despite of the smallness of our financial means we definitely have to return to our plan and not become unmanagable. Regarding my 'personal conveniences' that you are so kind as to worry about, let me assure you once more that I do not aspire anything else than this: the peace to work in my room. Orare et laborare. The point of honour that noone but you will understand better attaches me to Hungary, our home country. Could I fill it with all my duty of recognition!" At the end of this side a fragement of a letter written in German can be found: "Honoured friend, Strongly attached to you with my heart and my spirit, I am rarely and insufficiently sad to be able to show you my sincere friendship. Many thanks for your kind letter and its joyful notification." - In another draft Liszt mentions the Villa d'Este, Cosima and Wagner as well as his mother (Marie d'Agoult, alias Daniel Stern): "After your departure from the Villa d'Este I wrote to Cosima and also spoke to her about your last incriminated articles. She answers to me [...] 'the Italien hou [...] seemed superbe to me'! But what did not at all seem superbe to me but on the contrary repellent, shameful and disgusting was the cunning and frivolous behaviour of Cosima's mother against her daughter. I mention it to you confidentially. [...] (page no. 3). - Enclosed one photography of Liszt mounted on cardboard by Nadar, shortly before his death in 1886. - Provenance: Robert Bory, musicologist.
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