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‎Flandin, Eugène Napoléon, französischer Maler (1809-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An einen Herrn Gudin in Paris: "Comme je suppose je ne suis pas assez heureux pour que vous avez trouvé un amateur de mon tableau […]".‎

‎Flatz, H. E., Maler und Bildhauer (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Grußnote mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 70 x 100 mm.‎

‎Förster, Ernst, Maler und Schriftsteller (1800-1885).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. München, 24. V. 1880.‎

‎1 S. 12mo. auf Trägerkarton montiert. "Lob ist Licht und kann leicht blenden; / Schatten ist Tadel und macht kalt. / Licht u. Schatten in richtgen Spenden / Gibt dem Geber und Nehmer Halt". - Förster studierte seit 1818 an der Univ. Jena, 1819-22 an der Univ. Berlin Theologie und Philosophie, bereiste Süddeutschland und machte 1823 in München die Bekanntschaft von Peter von Cornelius. Auf dessen Rat hin wandte er sich der Malerei zu, ließ sich 1825 nach Reisen (Frankreich, Belgien, Weimar) in München nieder und beteiligte sich als Historien- und Allegorienmaler an einem Illustrationsprojekt für das Nürnberger Dürerfest (1828) sowie an mehreren Großaufträgen, u.a. der Freskenmalerei in der Münchner Residenz 1833. Seit 1826 war Förster auch publizistisch tätig; neben Künstlerbiographien und Reiseführern verfaßte er u.a. eine Geschichte der deutschen Kunst (5 Bde., 1851-60).‎

‎Friedländer-Malheim, Hedwig Edle von, Malerin (1863-1945?).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. II. 1912.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Baronin von Eschenburg: "Wie Sie sehen, melde ich nun doch ein Portrait an, das ich mir schon ausgebeten habe, mithin die Sache kaum rückgängig machen kann. Da die Größe des Bildes keine Bedeutende ist, wird in dieser Hinsicht wohl kein Hindernis bestehen, und ich kann nur hoffen und wünschen, daß es sich auch sonst im allseitigen Interesse dem Rahmen der Ausstellung günstig einfügen möge. Es ist sehr schade, daß die Beratung wegen der Auswahl gerade bei Portraits, die sich schon im Besitz befinden, nahezu unmöglich ist! - Wegen Frl. Plischke werde ich mich gegebenen Falles in besprochener Weise verhalten, doch beschränkt sich mein Verkehr mit ihr nur auf zufällige Begegnungen; eher wird Frl. Müller in Gelegenheit kommen ihr Erklärungen abzugeben […]". - Hedwig Edle von Friedländer-Malheim erhielt als Schülerin ihres Vaters Friedrich von Friedländer-Malheim ihre erste künstlerische Ausbildung, die sie an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums in Wien fortsetzte. 1889/90 hielt sie sich in München auf, wo sie von Karl Frithjof Smith unterrichtet wurde. Ursprünglich Genre- und Stillebenmalerin, wandte sie sich seit ihrem Münchner Aufenthalt fast ausschließlich dem Pastell-Porträt zu und malte vorwiegend Damen und Kinder der Wiener Gesellschaft.‎

‎[Fröschl, Carl, Maler (1848-1934)]. Fröschl, Hanna.‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Hanna Fröschl schreibt im Namen ihres Ehemannes: "Mit großem Vergnügen nehmen wird Ihre freundliche Einladung für heute Abend an, hoffentlich sehen wir Sie im besten Wohlsein wieder. Mein Mann läßt sich entschuldigen, daß er nicht selbst antwortet, es kann aber jeden Augenblick dann zur Sitzung kommen […]". - Nach Studien in Wien und München, wo er durch Friedrich August von Kaulbach angeregt wurde, sich auf Portraitmalerei zu spezialisieren, lebte Carl Fröschl seit 1883 in Wien, wo er u. a. zahlreiche Mitglieder des Hofs (Kaiser Franz Josef I., Kronprinzessin Stephanie, Kronprinz Rudolf u. a.) portraitierte. "Am beliebtesten ist er als Portraitist von Kindern, deren Treiben er auch in humorvollen Zeichnungen festhielt [...]" (Thieme/Becker XII, 516). - Auf Briefpapier mit dekorativem Druck.‎

‎Fröschl, Carl, Maler (1848-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. IV. 1910.‎

‎1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin bezüglich einer Portraitsitzung: "Vielen Dank für die freundliche Benachrichtigung. Da der Aufenthalt von Frau Prof. Kretz in Wien nur etwas über 14 Tage währt, so würde ich schon bitten, daß der Kleine bereits am 6. Mai Vormittags zwischen 10-11 zur ersten Sitzung kommt , und zwar gleich in dem Costum, in welchem ich ihn malen soll […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Nach Studien in Wien und München, wo er durch Friedrich August von Kaulbach angeregt wurde, sich auf Portraitmalerei zu spezialisieren, lebte Carl Fröschl seit 1883 in Wien, wo er u. a. zahlreiche Mitglieder des Hofs (Kaiser Franz Josef I., Kronprinzessin Stephanie, Kronprinz Rudolf u. a.) portraitierte. "Am beliebtesten ist er als Portraitist von Kindern, deren Treiben er auch in humorvollen Zeichnungen festhielt [...]" (Thieme/Becker XII, 516).‎

‎Fröschl, Carl, Maler (1848-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. IX. 1888.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Freund: "In der Voraussetzung, daß Sie bereits aus Zipf zurückgekehrt sind, erlaube ich mir anzufragen, ob ich nicht jetzt das Bild des kleinen Grafen Wilczek haben könnte […]". - Nach Studien in Wien und München, wo er durch Friedrich August von Kaulbach angeregt wurde, sich auf Portraitmalerei zu spezialisieren, lebte Carl Fröschl seit 1883 in Wien, wo er u. a. zahlreiche Mitglieder des Hofs (Kaiser Franz Josef I., Kronprinzessin Stephanie, Kronprinz Rudolf u. a.) portraitierte. "Am beliebtesten ist er als Portraitist von Kindern, deren Treiben er auch in humorvollen Zeichnungen festhielt [...]" (Thieme/Becker XII, 516).‎

‎Fröschl, Carl, Maler (1848-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. X. 1892.‎

‎1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Beifolgend erlaube ich mir Ihnen das Portrait Ihrer Frau Mama zu übersenden, ich hätte es selbst überbracht, wenn ich nicht augenblicklich so viel zu thun hätte, daß ich unmöglich abkommen kann […]". - Nach Studien in Wien und München, wo er durch Friedrich August von Kaulbach angeregt wurde, sich auf Portraitmalerei zu spezialisieren, lebte Carl Fröschl seit 1883 in Wien, wo er u. a. zahlreiche Mitglieder des Hofs (Kaiser Franz Josef I., Kronprinzessin Stephanie, Kronprinz Rudolf u. a.) portraitierte. "Am beliebtesten ist er als Portraitist von Kindern, deren Treiben er auch in humorvollen Zeichnungen festhielt [...]" (Thieme/Becker XII, 516).‎

‎Fröschl, Carl, Maler (1848-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. XII. 1898.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Bezüglich eines Portraits an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Frau Dr. Kretz wird bereits mitgeteilt haben, daß ich so frei sein werde, von der gütigen Erlaubniß, das Bild Ihrer beiden Enkeln ausstellen zu dürfen, Gebrauch zu machen. Da Bild kommt in die Aquarellausstellung, welche Anfang Jänner beginnt und Ende Februar endet. Wollen Euer Wohlgeboren die Güte haben, dem Überbringer dieser Zeilen das Bild auszufolgen, ich werde es Ende Februar wieder mit größtem Danke zurück stellen […]". - Nach Studien in Wien und München, wo er durch Friedrich August von Kaulbach angeregt wurde, sich auf Portraitmalerei zu spezialisieren, lebte Carl Fröschl seit 1883 in Wien, wo er u. a. zahlreiche Mitglieder des Hofs (Kaiser Franz Josef I., Kronprinzessin Stephanie, Kronprinz Rudolf u. a.) portraitierte. "Am beliebtesten ist er als Portraitist von Kindern, deren Treiben er auch in humorvollen Zeichnungen festhielt [...]" (Thieme/Becker XII, 516).‎

‎Füger, Heinrich, Maler (1751-1818).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Wien, 10. II. 1800.‎

‎½ S. Folio. Quittung über 200 Gulden. Gefaltet, mit rotem Siegel.‎

‎Führich, Joseph Ritter von, Maler, Zeichner und Radierer (1800-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. III. 1875.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Briefumschlag. An Alois Hauser in Wien: "In Beantwortung Ihrer Anfrage in Betreff der Zeichnung des Christoph. Habe ich die Ehre zu erwidern: Da die Zeichnung noch in meinem Besitze ist, so bin ich gerne bereit, sie Ihnen als einem warmen Freunde der Kunst zu überlassen, und Ihnen den Preiß anzugeben, welchen ich bei ähnlichen Arbeiten früher gewöhnlich erhalten habe, nämlich 300 fl O. W. […]". - Führich besuchte die Prager Kunstschule, lebte von 1827 bis 1829 in Rom, wo er unter der Leitung Friedrich Overbecks (1789-1869) u. a. mit Julius Schnorr von Carolsfeld an den Freskogemälden der Villa Massimo mitarbeitete, kehrte nach Prag zurück und zog anschließend (1834) auf Geheiß Metternichs als Kustos der gräflich Lambergschen akademischen Gemälde-Galerie nach Wien. 1844-46 schuf er seinen "durch zahllose Reproduktionen weltbekannt gewordenen Kreuzweg (Fresko) in der St. Johanneskirche in Wien (Praterstraße)" (Thieme-B. XII, 558). Nach seiner durch die Revolution 1848 bedingten Flucht nach Nordböhmen und seiner Rückkehr 1851 war Führich unter dem Ministerium Thun-Hohenstein für die künstlerische Fresken-Ausstattung der neuerbauten Kirche von Altlerchenfeld zuständig, "wozu er den gesamten Ideengang entwarf und ihn, durch Kupelwieser, Engerth, Blaas u. a. treulich unterstützt, im Verlaufe eines Jahrzehnts zur Ausführung brachte. Es ist dies das größte seiner Werke, für dessen glückliche Lösung Führich von Kaiser Franz Joseph I. durch die Erhebung in den erblichen Ritterstand ausgezeichnet wurde" (ebd.). Vgl. auch DBE und Öst. Lex. I, 362.‎

‎Haas, Johannes Hubertus Leonardus de, Maler (1832-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Heyst-sur-Mer, 21. VIII. 1868.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.‎

‎Höger, Joseph Martin, Maler (1801-1877).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. O. O. u. D.‎

‎Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Doppelbll. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbriefe). An einen Freund: "Verzeihe daß ich Dir diesmal nicht Wort halten konnte außer meinen erzherzoglichen Arbeiten kamen noch einige alte Bilder (von mir) die ich den Grafen St Genois für seine neue Wohnung zustutzen mußte, auch einige Änderungen daran vornehmen mußte, das sind alles Arbeiten die sich nicht aufschieben lassen [...]. - Etwas unfrisch.‎

‎Hoff, Karl, Maler und Kunstschreiber (1838-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 2. XII. 1870.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Herrn Kaser: "Verzeihen Sie daß ich Ihr Schreiben erst heute beantworten kann; ein Todesfall in meiner Familie hat mich auf mehrere Wochen von hier entfernt [...] Ich habe Ihren Wunsch dem Vorstand der Künstlerliedertafel mitgetheilt und von demselben vor einigen Tagen Bescheid bekommen [...]". Weiters über die Schwierigkeit der Zustellung einer Bühnendekoration großen Umfangs.‎

‎Hofmann, Ludwig von, Maler und Graphiker (1861-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bayreuth, 17. VIII. 1897.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit der herzlichsten Teilnahme erhalte ich soeben die Nachricht von dem schweren Verlust, der Dich getroffen hat. Nur zu gut kann ich Dir aus eigner Erfahrung nachfühlen; vor wenig mehr als einem halben Jahr starb meine Mutter. Daher weiß ich auch, daß es keinen Trost giebt; ja, der Schmerz will zu seinem Recht kommen [...]". - Mit schwarzem Trauerrand.‎

‎Hofmann, Ludwig von, Maler und Graphiker (1861-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Lindau], Oktober 1879.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Du sollst gleich heute schon mit den einliegenden 5 Loosen einen Gruß von uns haben. Wir befinden uns seit zwei Stunden im bayrischen Hof in Lindau kamen gerade sehr apropos zu einer vortrefflichen table d'hote zu rechter Zeit jetzt liegt meine Frau sehr behaglich im Lehnstuhl am offenen Fenster, liest in einem Roman und sieht dabei hinaus über den blauen See auf dem die Dampfer an u. abfahren. Sie hat auch die Fahrt von München hier her ganz gut ertragen obgleich das Coupée ganz gefüllt war [...]".‎

‎Hofmann, Ludwig von, Maler und Graphiker (1861-1945).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 7. IV. 1891.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Ihre freundliche EInladung nehme ich mit Dank an. Von meiner Frau habe ich ziemlich günstige Nachricht, nur schreitet die Besserung gar zu langsam voran [...]".‎

‎Hoguet, Charles, Maler (1821-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. II. 1848.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 4to. "Anbei mein verehrter Herr Sachse die besagte retouche, hoffentlich wird dieselbe Ihren Erwartungen entsprechen, so wie denn auch der verabredete Preis von 1 Frid'or Ihnen nicht zu hoch erscheinen wird. Darf ich bitten dem Überbringer dieses, das Bild: Eine Ansicht von Notre Dame einzuhändigen [...]". - Seit 1848 in Berlin ansässig, entfaltete Hoguet eine außerordentliche Produktivität als Maler von Stilleben, Marine- und Landschaftsbildern. "Nach einem 1849 von ihm begonnenen Verzeichnis hat er in den letzten 2 Jahrzehnten seines Lebens nicht weniger als 422 Ölgemälde vollendet" (Thieme/Becker XVII, 310).‎

‎Isabey, Eugène, French painter, lithographer and watercolorist (1804-1886).‎

‎Autograph letter signed. No place‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To a M. Willems about suffering a flu since eight days. Isabey would like to send to the Exposition universal his painting he unfortunately forgot at a certain person. Isabey entrusts the addressee to ask for it in Isabey's name and to take it with him: "Je suis pris par la grippe depuis huit jours, je voudrais bien montrer à l'Exposition universelle La Tableau de la Cuisinière que je'ai perdu [...], demandez lui donc de ma part, s'il veut bien vous le confier [...]".‎

‎Israels, Jozef, Maler (1827-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. III. 1893.‎

‎1 S. 8vo. An einen unleserlich geschriebenen Adressaten betr. einer Verabredung im Beisein von Israels Schwiegersohn und dessen Gattin.‎

‎Jobst, Franz, Maler (1840-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Dir das Wappenbuch sende, erlaube ich mir zugleich, mich zu erkundigen, ob und an welchem Tage oder vielmehr Abende wir das Vergnügen haben werden, Dich und Deine liebe Gemahlin bei uns zu sehen; Deinem Versprechen gemäß rechnen wir ganz sicher, daß dieß sehr bald geschehen wird [...]". - Etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren.‎

‎Johnson, (Jonathan) Eastman, American painter and co-founder of the Metropolitan Museum of Art (1824-1906).‎

‎Autograph signature ("Eastman Johnson"). No place or date.‎

‎Oblong 8vo. 1 p.‎

‎Juch, Ernst, Maler und Karikaturist (1838-1909)‎

‎Postkarte mit eigenh. U. und Handskizze. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit Adresse. An den Schauspieler Ludwig Martinelli. - Die Skizze zeigt einen etwas korpulenten Mann in Tracht. - In Bleistift und mit einigen weiteren Unterschriften, darunter die des Historikers Heinrich Friedjung.‎

‎Kalckreuth, Stanislaus Gf. von, Maler (1820-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weimar, 7. I. 1865.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An den Kunstverein in Leipzig mit der Mitteilung, daß auf besondere Anweisung des Hofmalers Johann Grund aus Baden-Baden eines von dessen Gemälden ("Gretchen im Kerker") eben an den Kunstverein "unversehrt und in gutem Zustande abgegangen ist".‎

‎Karger, Karl, Maler und Illustrator (1848-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 26. IV. 1887.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Mit eh. adr. Kuvert. An den Kunsthändler und Verleger Valentin Andreas Heck (1842-1905) mit der Mitteilung, daß "das Oberammergauerbild für das Hofburgtheater [...] unter den erschwerendsten Umständen" nun endlich doch photographiert werden konnte - "hätte ich Ihnen keine Zusage gemacht ich hätte das Bild kaum fotografiren [sic] lassen, - bei solchen Dimensionen [nämlich 7,83:3,29 Meter] ist's wirklich eine Riesenarbeit u nervenaufregend [...]".‎

‎Kauffmann, Hugo, Maler (1844-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prien am Chiemsee, 28. IV. 1882.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Kunsthändler und Verleger Valentin Andreas Heck (1842-1905): "Hiemit Ihren Wunsch erfüllend, zeichne ich achtungsvoll". - Der Genremaler Hugo Kauffmann, stilistisch der Münchner Schule zugehörig, schuf vornehmlich Szenen aus dem Volksleben.‎

‎Keller, Ferdinand, Maler und Illustrator (1842-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, Jänner 1883.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Studenten Richard Fröhlich in Graz: "Mit Vergnügen komme ich hiemit Ihrem Wunsche nach. - Es sollte mich freuen meinen warmen Verehrer dermaleinst persönlich kennen zu lernen [...]".‎

‎Keyser, Nicaise de, Historien- und Porträtmaler (1813-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 25. II. 1843.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.‎

‎Knackfuss, Hermann, Kunstschriftsteller, Illustrator und Maler (1848-1918).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Kassel, 28. VIII. 1900.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Publizisten und Herausgeber der Illustrierten "Das Bayerland", Heinrich Leher: "Heute schickte ich den kleinen Aufsatz zu meinem Ritterschlagbilde als Einschreibebrief an Ihre Adresse ab. Verzeihen Sie gütigst, daß es sich so verzögert hat; ich war in den letzten Wochen so in Anspruch genommen, daß ich gar keine Zeit erübrigen konnte. Ich habe mir erlaubt, dem Text ein Skizzenbuchblatt beizulegen, dessen Reproduktion - es wird sich sehr leicht zinkographiren lassen - Sie vielleicht dem Artikel beifügen [...]".‎

‎Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 26. VI. 1874.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Behrens in Angelegenheit der Reproduktion seines Bildes "Schusterjungen": "[...] ich hatte Hrn. Raab seiner Zeit allerdings das Vervielfältigungsrecht der 'Schusterjungen' in Aussicht gestellt (natürlich vorbehaltlich Ihrer Zustimmung), da ich jedoch einen Vortheil aus dieser Vervielfältigung zu ziehen gedacht, so war eine vorherige Vereinbarung meinerseits mit Hrn. Raab vorbehalten. Er ließ jedoch nichts von sich hören, und, wie ich annehmen mußte, sollte der Stich nach meinem Bilde, mit welchem Hr. Raab gegenwärtig beschäftigt ist, nur (im kleinern Format) für das Album der Vereins für vervielfältigende Kunst in Wien bestimmt sein, wodurch mein Interesse weiter nicht berührt worden wäre. Hr. Raab zog es jedoch vor, seinen Stich in größerem Format auszuführen, und denselben zugleich für den Handel in Aussicht zu nehmen [...]". - Ludwig Knaus gilt als der erfolgreichste Wiesbadener Maler im 19. Jahrhundert und war als Genremaler ebenso geschätzt wie als Portraitist.‎

‎Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Misdroy/ Miedzyzdroje, 20. VII. 1893.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wegen Abwesenheit von Berlin kann ich zu meinem Bedauern der für Morgen anberaumten Wahlbesprechung nicht beiwohnen; wenn Sie indessen gütigst veranlassen wollen, daß mir das Resultat gleich hierher mitgetheilt wird, so würde ich Ihnen sehr verbunden sein, und könnte noch rechtzeitig meine Stimme einsenden [...]". - Ludwig Knaus gilt als der erfolgreichste Wiesbadener Maler im 19. Jahrhundert und war als Genremaler ebenso geschätzt wie als Portraitist.‎

‎Knille, Otto, Maler (1832-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin, 16. VII. 1878.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen Großvater: "Unmittelbar vor der Abreise nach Cassel habe ich nur Zeit, Euch Allen meine herzlichsten Glückwünsche zu senden. Ich war noch dieser Tage mit Mengels in der Wohnung Deines Schwiegersohns wo wir erfuhren, daß die Crisis nahe sei. Gottlob, daß sie überstanden! [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.‎

‎Kobell, Wilhelm von, Maler und Radierer (1766-1853).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. München, 4. VII. 1829.‎

‎½ S. Folio. Bestätigt den Erhalt von 37 Gulden durch die Kgl. Stiftungskassa für den Monat Juli. - Mit Gebührenstempel und rotem Registraturstrich.‎

‎Koch, Joseph Anton, Maler (1768-1839).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Rom, 24. X. 1800.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Herrn Frauenholz in Nürnberg: "Ihren Wechsel von 200 Wiener Gulden habe ich erhalten, ich fand mich genöthigt 14 Tage zu warten ehe ich ihn verkaufen konnte, dieweil der Cours sehr schlecht stand. Nun habe ich ihn verkauft, und 80 Piaster dafür ausbezahlt bekommen, mehr dafür zu bekommen ist nicht möglich. Mir haben Sie eine große Gefälligkeit erwiesen mir dieses Gelt vorzustreken ich bin Ihnen Derohalben Einmahl verbindlich [...]". - Mit einigen kleinen Notizen zum Umrechnungskurs a. d. H. des Adressaten und kl. Ausschnitt durch Öffnen der Verschlußmarke (geringf. Buchstabenverlust in der Eingangszeile).‎

‎Krafft, Johann Peter, Maler (1780-1856).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Wien, 19. XI. 1855.‎

‎½ S. Folio. Bestätigt den Erhalt von 200 Gulden "zur Bestreitung der Handauslagen bei der k. k. Gemäldegallerie für das Verwaltungsjahr 1856". - Der aus Hanau gebürtige Genre-, Historien- und Portraitmaler war seit 1828 Direktor der kaiserlichen Gemäldegalerie und Schlosshauptmann des Schlosses Belvedere in Wien. - Mit einigen Randläsuren und Registraturvermerken.‎

‎Kray, Wilhelm, Maler und Illustrator (1828-1889).‎

‎Blatt mit eigenh. Adresse. [Wien], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "W Kray | Gauermanngasse | No. 2 | IV Stock Thür [fehlt]". - In Bleistift; alt auf Trägerkarton montiert.‎

‎Krenn, Edmund, Maler (1846-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. IV. 1884.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ersuche recht sehr mir folgende Architektur-Ansichten in guten, scharfen, unaufcaschirten Fotografien zur Auswahl einzusenden: Ansichten von alten Gebäuden, Thürmen, Kirchen, Plätzen und Strassen der Städte: Nürnberg, Regensburg, Schwabach, Ansbach, Rottenburg o. d. Tauber, ferner Donauwörth und Nördlingen. Alles wenn möglich nur in Quart-Format [...]". - Edmund Krenn studierte an der Wiener Akademie und beschäftigte sich zunächst mit der Genremalerei. Allmählich wandte er sich der Architekturdarstellung zu und erwies sich als begabter Topograph und Meister der Aquarelltechnik. Seine Werke zeigen Motive aus Österreich, Deutschland, Italien, Holland und Ägypten. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

‎Kuehl, Gotthard, Maler (1850-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Travemünde, o. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Delph: "Ich habe in meinem gestrigen Briefe vergessen Dich zu bitten für mich auch meine 1/2jährige Steuer zu zahlen, dieselbe ist am 15. Juni fällig [...] bitte sende mir dann den Steuerzettel ein, u ich werde dann sofort per Post das nöthige Geld wieder zurücksenden [...]". - Gotthard Kuehl war 1892 Mitbegründer der Münchener Sezession, kehrte 1893 nach Dresden zurück und wurde dort Professor an der Akademie. 1897 ersetzte er die überkommenen Dresdner Akademieausstellungen durch große internationale Kunstausstellungen, die den Impressionismus in Sachsen bekannt machten. Seine Interieurs, Stadtansichten und Portraits ließen ihn zu einem "der bedeutendsten deutschen Impressionisten" (DBE) heranreifen.‎

‎Lafite, Charles, Landschaftsmaler (1830-1900).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, o. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An den Kunsthändler und Antiquar Valentin Andreas Heck (1842-1905): "Bitte dem Überbringer Alle meine Aquarelle + Öhlskizzen [!] gefälligst auszufolgen [...]". - Mit Montagespuren.‎

‎Lasch, Carl Johann, Maler (1822-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 30. X. 1871.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Lepke: "Eingeschloßen finden Sie das Maaß des Bildes 'Der zurückgekehrte Landwehrmann'. So viel die Bleistiftstriche an den äussersten Enden abschneiden soll etwa der Rahmen über das Bild fassen [...] Lieb wäre es mir wenn ich die beiden Rahmen recht bald erhalten könnte. - Das andere 'Der verlegene Freier' das ich fast ganz in der Lokalität übermalt habe ist jetzt viel wärmer und brillanter, und will ich den Unterhändler noch ändern, und mehr einen Bauer daraus machen [...]".‎

‎László, Philip Alexius de, Maler und Zeicher (1869-1937).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Wien, [1901].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Journalisten Ludwig Abels mit der Bitte, ihn in seinem Atelier (Praterstraße 34) aufzusuchen. - Etwas angestaubt und knittrig.‎

‎Alfred, Duke of Saxe-Coburg and Gotha, Captain of the Royal Navy (1844-1900).‎

‎Cropped signature ("Alfred"). N. p. o. d.‎

‎50:71 mm. 1 page. Mounted on cardboard. Includes several newspaper clippings.‎

‎Battenberg, Prince Henry of, Governor of the Isle of Wight (1858-1896).‎

‎Autograph telegram. No place or date.‎

‎Oblong 4to. 1 page. In pencil on a printed telegram form. To an unidentified recipient, who is requested to ask Frankenbach to visit him at 11 o'clock. In German; contemporary collector's note at bottom. - Born in Milan of Hessian Grand-Ducal descent, Battenberg was to become a member of the British Royal Family through his marriage to Princess Beatrice. His children anglicized their name to "Mountbatten" in 1917, when the Royal Family relinquished their German titles.‎

‎Bright, Jacob, British politician (1821-1899).‎

‎Autograph letter signed. London, 1. V. 1873.‎

‎8vo. 1¾ pp. on bifolium. To Charles Meyer: "I will try to get you an introduction from the Foreign Office which should be better than one from myself. You shall hear from me in a day or two [...]". - German collector's note pasted to blank reverse of second leaf and ballpoint note at bottom.‎

‎Bright, John, British statesman (1811-1889).‎

‎Autograph letter signed. Rochdale, 4. I. 1883.‎

‎1 p. 8vo. To the writer John Fox Turner, probably concerning his book "There and Back; Or, Three Weeks in America" (which was published "With Facsimile Letter from the Right Hon. John Bright, M. P"), confirming that Turner might insert Bright's note "if you think it well to do so. You will send me a copy of your little book, so that I may read again your amusing letter from the States, or rather in the States [...]".‎

‎Brougham, Henry Lord, 1st Baron Brougham and Vaux (1778-1868).‎

‎Autograph letter signed (first line). Grafton Street, London, 4. VIII. 1841.‎

‎1½ pp. on bifolium. 8vo. "Lord Brougham presents his compliments to Mr. Brayley - and thanks him for sending the copy of his testimonials […]". - Brougham entered the House of Commons as a Whig. Brougham took up the fight against the slave trade and opposed restrictions on trade with continental Europe. In 1820, he won popular renown as chief attorney to Queen Caroline, and in the next decade he became a liberal leader in the House. As Lord Chancellor from 1830 to 1834 he effected many legal reforms to speed procedure and established the Central Criminal Court. In later years he spent much of his time in Cannes, which he established as a popular resort.‎

‎Dalrymple, John, 2nd Earl of Stair, Scottish soldier and diplomat (1673-1747).‎

‎Autograph letter signed ("Stair"). Paris, 8. IX. 1719.‎

‎4to. 1½ pp. An important historical letter, in French, full of details about political events of the time. Includes news about British military support for both Sweden and Spain in the ongoing war, the Czarist fleet which has moved to Calmar in southern Sweden to prevent the British and the Swedish fleets from meeting, and about matters in Sicily (which are said to progress very satisfactorily). - Somewhat browned and waterstained.‎

‎Elliot, Sir Henry George, British diplomat (1817-1907).‎

‎Cropped signature ("Henry Elliot"). N. p. o. d.‎

‎Ca. 117 x 55 mm. Sir Henry George Elliot was most noted for his period as ambassador at Constantinople and for his participation in the 1876-77 Constantinople Conference. Elliot took a pro-Turkish line despite the "Bulgarian atrocities".‎

‎Fox, Charles Richard, British army general and politician (1796-1873).‎

‎Autograph letter signed. [Addison Road, London], 12. IV. 1872.‎

‎2 pp. on bifolium. With autograph address. 8vo. In French, to the Parisian numismatist and coin dealer Henri Hoffmann, concerning previous letters and shipments of coins not yet arrived. On black-bordered stationery. Stamp clipped (some loss to postscript). - Charles Richard Fox had been Member of Parliament for Calne (1831-32), Tavistock (1832-34), Stroud (1835) and Tower Hamlets (1841-47).‎

‎George II, King of Great Britain (1683-1760).‎

‎Autograph signature (cropped). No place or date.‎

‎Oblong 8vo (220 x 60 mm). 1 p. The clipped ending of a letter: "freundwilliger Vetter / George R." - Traces of former mounting.‎

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